Was ist wichtiger für die Lebenszufriedenheit: Geld oder Freunde?
Wenn man Leute fragt, was das Wichtigste in ihrem Leben ist, landen auf Platz eins entweder die Arbeit, Beziehungen (Partner, Familie) oder die Gesundheit, also je nach Umfrage recht unterschiedliche Dinge. Eine aktuelle Studie hat untersucht, welche Rolle der soziale Status bei der Zufriedenheit von Menschen spielt, und dabei den gesellschaftlichen Status und den unter Freunden und Bekannten verglichen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu der Studie vom Juni übersetzt, die an jungen Leuten durchgeführt wurde:
Eine neue Studie zeigt, dass die Zufriedenheit eines Menschen mit seinem Leben mehr davon abhängt, wie sehr er von den Menschen in seinem Umkreis respektiert und bewundert wird, als von dem Status, den jemand mit einem dicken Bankkonto hat.
Der Psychologe und Forscher Cameron Anderson von der Haas School of Business an der University of California, Berkeley und seine Mitautoren untersuchen das Verhältnis von verschiedenen Arten des Status und dem Wohlbefinden in einem neuen Artikel, der in Psychological Science, einem Journal der Association for Psychological Science, erschienen ist.
„Wir haben uns für diese Frage interessiert, weil sehr viele Forschungsarbeiten zeigen, dass ein höherer sozioökonomischer Status (höheres Einkommen oder Wohlstand, höhere Bildung) das subjektive Wohlbefinden (oder die Zufriedenheit) so gut wie nicht steigert. Trotzdem behaupten aber viele Theorien, dass ein hoher Status einen Menschen glücklich machen sollte“, sagt Anderson.

Als Resilienz bezeichnet man die Fähigkeit eines Menschen aus einer psychischen Krise unbeschadet oder sogar gestärkt hervorzugehen. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Resilienz eines Menschen und seiner Zufriedenheit mit dem Leben gibt. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie übersetzt, die im April veröffentlicht wurde:
Dass man eine wichtige Entscheidung gut informiert und wohl überlegt treffen sollte, versteht sich von selbst. Aber kann man etwas auch zu gründlich überlegen? Eine aktuelle Studie hat Leute untersucht, die zu viel über ihre Entscheidungen nachdenken. Wir haben eine Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, die zeigt, dass ewige Zauderei Menschen unzufrieden macht:
Wenn man Engländer fragt, was sie an der Queen besonders bewundern, hört man unter anderem immer wieder, dass sie schon so lange verheiratet ist (bald 64 Jahre). Wie manche Paare das schaffen, bleibt für andere ein Rätsel. Eine neue Studie hat die Harmonie in der Beziehung und ihre Voraussetzungen genauer untersucht. Wir haben einen Bericht der spanischen Wissenschaftsagentur SINC über die Studie von Anfang Juni übersetzt, die zeigt, dass bei der Harmonie von Paaren die Sicherheit der Partner eine entscheidende Rolle spielt:
Medienberichte wie über die „Verfettung“ unserer Nation helfen der Diätindustrie, Gewinne in Milliardenhöhe einzufahren. Eine aktuelle Untersuchung englischer Forscher zeigt, wie zu viel und falsches Fasten Menschen krank machen kann. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters der Fachkonferenz von Anfang Mai übersetzt, auf der die Studienergebnisse präsentiert wurden. Darin heißt es, dass übertriebene Schlankheitskuren ein frühes Warnzeichen für psychische Erkrankungen sein können:
Die lang anhaltende Debatte, ob es Geschlechterunterschiede bei bestimmten Aspekten der Intelligenz gibt, zeigt bereits, dass sie sehr gering sein müssen, wenn sie überhaupt existieren. Eine aktuelle Studie veranschaulicht das anhand der bisherigen Forschung zur mathematischen Begabung der Geschlechter und diskutiert mögliche Gründe für die Zählebigkeit von Vorurteilen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt, die Eltern und Lehrer zum Umdenken aufruft:
In vielen Lebensbereichen wie in der Schule oder im Beruf gilt das Mittelmaß als kaum erstrebenswert. Aber eine neue Studie zeigt, dass es beim Stress im Leben tatsächlich ein goldenes Mittelmaß gibt. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Mitte Oktober übersetzt, nach der ein gewisses Maß an Stress die Lebenszufriedenheit eines Menschen erhöht:
Eine aktuelle Studie hat das Selbstwertgefühl von Menschen untersucht und zeigt, dass es von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, die sich im Laufe des Lebens ändern. Wenn man alle auflistet, ergibt sich als Prototyp eines Menschen mit hohem Selbstwertgefühl ein „Mann in den besten Jahren“. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers von voriger Woche übersetzt, die die Studie zusammenfasst: