Tag: Internet

Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?

1. Juli 2010

Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessernComputer sind aus der Medizin heute kaum noch wegzudenken. Trotzdem haben viele Patienten Vorbehalte gegen die Nutzung des Internets als Hilfe bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Ein aktueller Artikel bietet einen Überblick über die möglichen Vorteile des Internets in der Patientenversorgung aus gesundheitspolitischer Sicht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu dem Artikel von Anfang Juni übersetzt, der Teil einer Sonderausgabe zu diesem Thema ist:

Ein innovativer Service über das Internet kann helfen, Hindernisse beim Zugang zur psychiatrischen Gesundheitsversorgung abzubauen. Zu diesem Schluss kommt ein Artikel, der in einem Supplement des Medical Journals of Australia erschien, das von der Australian Medical Association herausgegeben wird.


Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?

3. Juni 2010

Wie hilft Online-Therapie bei DepressionenEine Psychotherapie ist von Natur aus aufwendig und sehr persönlich. Eine Studie, die voriges Jahr erschien, hat eine Online-Verhaltenstherapie für Patienten mit Depressionen untersucht und gezeigt, dass sie effektiv ist, flexibel und in der normalen Patientenversorgung gut durchführbar. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie übersetzt, die einige Vorzüge dieser neuen Form des Therapieangebots beschreibt:

Ein Artikel in der Sonderausgabe des Lancet über psychische Gesundheit von dieser Woche zeigt, dass kognitive Verhaltenstherapie (KVT) wirksam zu sein scheint, wenn sie online und in Echtzeit von einem Therapeuten durchführt wird. Die Verbesserung der Symptome bei Patienten hält mindestens acht Monate an. Diese Therapieform könnte dazu beitragen, das Angebot von KVT in der normalen Patientenversorgung auszuweiten. Die Studie wurde von Dr. David Kessler und seinen Mitarbeitern an der NIHR National School for Primary Care Research der University of Bristol in Großbritannien durchgeführt.


Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?

25. Mai 2010

Wie hilft Online-Therapie bei chronischen SchlafstörungenSchlafstörungen können das Leben von Patienten zur Qual machen, und das nicht nur nachts. Eine kanadische Studie zeigt, dass die Inhalte einer Verhaltenstherapie für Schlafstörungen sehr effektiv auch online vermittelt werden können. Wir haben eine Pressemitteilung des Journals zu der Untersuchung übersetzt, die schon voriges Jahr erschien, aber deswegen für Menschen mit Schlafstörungen nicht weniger aktuell ist:

Eine Studie in der Juniausgabe des Journals SLEEP zeigt, dass eine online angebotene kognitive Verhaltenstherapie (KVT) für chronischen Schlafstörungen bei Patienten den Schweregrad der Störungen, die Müdigkeit tagsüber und die Qualität des Schlafs verbessert. Außerdem korrigiert die Online-Therapie falsche Vorstellungen der Patienten über das Schlafen und reduziert ihre geistige Anspannung vor dem Einschlafen.


Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?

4. Mai 2010

Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksamEine Psychotherapie kann für manche Patienten, zum Beispiel aus Zeit- oder Kostengründen, schwer möglich sein. Eine aktuelle Studie hat Online-Therapie als Alternative untersucht und zeigt, dass sie sehr wirksam sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Instituts vom April übersetzt, die das Programm beschreibt, das nun in Schweden in der regulären Patientenversorgung eingesetzt wird:

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) über das Internet ist eine genauso wirksame Behandlung bei Panikstörungen (wiederkehrende Panikanfälle) wie traditionelle, als Gruppentherapie angebotene KVT. Auch als Behandlung bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist die Methode effektiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Doktorarbeit, die nun beim Karolinska-Institut in Stockholm eingereicht werden soll.


Wie wirkt sich Pornographie auf die Sexualität aus?

9. Dezember 2009

porn smallEine aktuelle Studie an Studenten, die gerne Pornofilme sehen, liefert Hinweise , dass ihr Hobby sie nicht an einem normalen Sexualleben hindert.  Ich habe einen Artikel der Uni über die Untersuchung mit den (zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur 20!)  Kommilitonen übersetzt. Eine kleine Stichprobe also, weitere ausführlichere Erhebungen sind abzuwarten. Aber die Ergebnisse dieser Kleinstudie sind schon mal interessant:

Ein Forscher von der Université de Montréal in Kanada, dessen Arbeit vom Interdisziplinären Forschungszentrum für Familiengewalt und Gewalt gegen Frauen finanziert wird, hat mit einer neuen Studie über die Auswirkungen von Pornografie auf Männer begonnen. „Zu Anfang unserer Untersuchung haben wir Männer in ihren Zwanzigern gesucht, die noch nie einen Pornofilm gesehen hatten. Wir konnten aber keine finden”, sagt Simon Louis Lajeunesse, ein Associate Professor an der School of Social Work.

„Meine Arbeit zielt darauf ab, den Einfluss von Pornografie auf die Sexualität von Männern zu betrachten, und wie sie ihre Sichtweise von Männern und Frauen prägt“, sagt Lajeunesse. Dazu hat er bis jetzt zwanzig heterosexuelle Männer in seine Studie aufgenommen und interviewt. Diese Männer sind alle Universitätsstudenten und sehen sich regelmäßig Pornofilme an.


Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?

14. Oktober 2009

In dem Informationsdienst Science Daily ist vor wenigen Tagen eine Zusammenfassung eines Artikels aus Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine erschienen, die mir interessant erscheint. Hier wird der Zusammenhang zwischen Internetabhängigkeit und anderen klinischen Erkrankungen wie ADHS oder Sozialphobie dargestellt. Im Anschluss meine Übersetzung dieses Beitrages in Auszügen:


Online-Psychotherapie – geht das?

20. August 2009

Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen – das geht natürlich nicht! Aber wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen “Hausaufgaben” oder auch das Führen eines “Tagebuchs” eine wichtige Rolle, um bestimmte Verhaltensweisen besser zu verstehen oder andere, gewünschte Verhaltensweisen einzuüben. Hier kann man sich durchaus vorstellen, dass einige dieser Aufgaben sich online sinnvoll unterstützen lassen.


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