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Wie lässt sich postnatale Depression lindern?

20. Oktober 2009

In der Irish Times ist letzte Woche ein Artikel erschienen, in dem von einer interessanten Studie zum Thema potnataler Depression berichtet wird. Nachfolgend von mir zusammgengefasst und übersetzt:

Je mehr Unterstützung Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes von Familie und Freunden erhalten, desto geringer ist die Gefahr, dass sie an postnataler Depression erkranken. Das geht aus einer neuen Studie in Irland hervor.  Die Untersuchung wurde von Forschern des University College Cork (UCC) an Frauen nach der Geburt ihres ersten Kindes durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Mutter ohne Unterstützung sechs Wochen nach der Geburt ein dreimal so hohes Risiko hat, eine postnatale Depression zu entwickeln, wie eine Mutter mit Unterstützung. In der Studie an mehr als 500 Müttern in Cork, die vom irischen Health Research Board finanziert wurde, war die Häufigkeit postnataler Depression in der 6. Woche nach der Geburt des ersten Kindes 13 Prozent und in der 12. Woche immer noch 10 Prozent.

Nach Dr. Patricia Leahy-Warren, Senior Lecturer an der School of Nursing and Midwifery des UCC zeigt dieser deutliche Zusammenhang, dass der natürliche soziale Rückhalt bei Familie und Freunden eine Schutzwirkung gegen die Entwicklung von postnataler Depression hat. Sie empfiehlt, dass die Rolle der Partner und eigenen Mütter der Frauen bei der Grundversorgung für Mütter erster Kinder anerkannt wird und sie während der Zeit vor und nach der Geburt aktiver mit einbezogen werden.

„Weiter empfehle ich, dass alle Frauen einen Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen gegen postnatale Depression durch Gemeindeschwestern und -hebammen haben sollten, denn sie sind die Menschen, die sich um junge Mütter und ihre Babys kümmern.”

Dr. Leahy-Warren stellte die Ergebnisse ihrer Forschung Anfang Oktober in einem Vortrag auf der 9. Jahrestagung der Nursing and Midwifery Research Conference am UCC vor.

Quelle:

The Irish Times, 13. Oktober 2009

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Rubrik: Depression
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