Können Wellness-Programme am Arbeitsplatz der Produktivität schaden?
Beruflicher Dauerstress bis zum Burn-out kann zu erheblichen Produktivitätseinbußen führen. In Amerika bieten daher immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern betriebliche Wellness-Programme, zu denen auch Sport gehört. Eine aktuelle Studie hat den Einfluss eines dieser Programme auf die Produktivität untersucht. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die zeigt, dass Sport nicht immer die richtige Methode ist, um Stress abzubauen:
Wenn Arbeitnehmer Sport machen, um Stress auf der Arbeit besser bewältigen zu können, kann ihre Arbeitsproduktivität in Wirklichkeit sogar sinken. Das zeigt eine Studie in der Oktoberausgabe des Journals of Occupational and Environmental Medicine, dem offiziellen Journal des American College of Occupational and Environmental Medicine (ACOEM).
Die Studie unter Leitung von Dr. Jeffrey J. VanWormer von der Marshfield Clinic Research Foundation in den USA untersuchte den Zusammenhang zwischen Stressniveau, körperlicher Aktivität und Produktivität an 2 823 Arbeitnehmern in Minnesota. Die Ergebnisse zeigten, dass im Allgemeinen ein Zusammenhang zwischen hohem Stressniveau und größerem Produktivitätsverlust besteht. Außerdem waren Arbeitnehmer mit einem höheren Body Mass Index weniger produktiv. Dieser Effekt war unabhängig von anderen Faktoren.
Menschen mit einer Klaustrophobie können manchmal recht gut durchs Leben kommen, indem sie zum Beispiel Treppen laufen und nicht Fahrstuhl fahren. Aber ein MRT-Scan kann für solche Patienten zu einem ernsthaften Problem werden. Eine neue Studie konnte nun zeigen, dass die räumliche Wahrnehmung von Klaustrophobikern nicht normal ist. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom April übersetzt, die in der Klaustrophobie den Extremfall einer normalen Angstreaktion sieht:
Das Streben nach Glück ist etwas so Elementares, dass es in der amerikanischen Verfassung als ein natürliches Recht des Menschen verankert ist. Doch dieses Streben kann Menschen auch geradewegs ins Unglück führen. Eine neue Studie hat untersucht, wann Glück und das Streben danach etwas Negatives sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, die überraschend viele Fälle fand:
Viele Menschen klagen heute über Dauerstress in ihrem Leben und immer mehr leiden unter gesundheitlichen Folgen wie Burn-out oder Herzinfarkt. Eine neue Studie hat unterschiedliche Methoden der Stressbewältigung und ihre Vor- und Nachteile bei Studenten untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende März übersetzt, deren Autoren meinen, dass die beste Methode wahrscheinlich für jeden Menschen eine andere ist:
Eine neue Studie englischer Forscher hat die Zufriedenheit von Kindern in der Familie untersucht und zeigt, dass Kinder in einer „heilen“ Familie am glücklichsten sind. Was Kinder aus ihrer Sicht darunter verstehen, ist aber zum Teil schon etwas überraschend. Wir haben die Presseerklärung der Forscher von Anfang April übersetzt, die die Rolle der Mutter betont:
Um sich länger auf etwas konzentrieren zu können, braucht der Mensch Ruhe, aber auch regelmäßige Pausen ‒ eigentlich ein Widerspruch. Eine neue Studie hat das Phänomen genauer untersucht und zeigt, dass nicht irgendwelche, sondern aktive Pausen die Konzentration fördern. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Februar übersetzt, deren Empfehlungen man in vielen Alltagsbereichen ganz einfach umsetzen kann:
Eine Verhaltenstherapie für posttraumatische Belastungsstörungen setzt voraus, dass das traumatische Ereignis vorüber ist. Bei Soldaten kann das bedeuten, dass die Therapie erst nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst möglich ist. Eine aktuelle Studie hat als Alternative eine Behandlung mithilfe einer virtuellen Realität untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Februar übersetzt, die zeigt, dass solch eine Behandlung auch bei aktiven Soldaten effektiv ist:
Die allermeisten Unfälle ereignen sich nicht im Straßenverkehr, sondern zu Hause, in der Freizeit und beim Sport. Eine neue Studie hat die Häufigkeit medizinischer Notfälle bei Schulkindern untersucht und zeigt, dass Kinder arbeitender Mütter stärker gefährdet sind. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von vor zwei Wochen übersetzt, die das beunruhigende Phänomen beschreibt:
Der Körper reagiert auf Stress mit einer Fülle von Anpassungen, die Menschen zwei ursprüngliche Verhaltensreaktionen erleichtern – Angriff oder Flucht. Eine aktuelle Studie hat den Zusammenhang zwischen psychischem Stress und einem Immunprotein untersucht, das nicht nur Immunfunktionen hat, sondern zum Beispiel auch an einer allgemeinen Aktivierung des Stoffwechsels beteiligt ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die helfen könnte, stressbedingte Krankheiten besser zu verstehen:
Als Albert Einstein die Relativitätstheorie entwickelt hatte, war er von seiner Idee so begeistert, dass er sie später den „glücklichsten Gedanken meines Lebens“ nannte. Eine aktuelle Studie zeigt, dass umgekehrt eine gute Stimmung auch kreatives Denken fördern kann. Wir haben die Presseerklärung der Association for Psychological Science, dem Herausgeber der Studie, vom Dezember übersetzt, in der Forscher die Wirkung zweier simpler „Stimmungsaufheller“ testeten: