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	<title>Psychologie aktuell &#187; Umwelt</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Umwelt</title>
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		<title>Warum vergessen manche Leute ein Gesicht nie?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die menschliche Wahrnehmung macht aus unvollständigen Dingen oft fast automatisch ein sinnvolles Ganzes, zum Beispiel Bilder aus Wolkenfetzen am Himmel. Eine neue Studie hat das Phänomen bei der Erkennung von Gesichtern untersucht, wo man sich vorstellen kann, wozu ein solcher Mechanismus gut ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende November übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4958" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Die-5-interessantesten-Studien-zu-Beziehung-und-Partnerschaft-s.jpg" alt="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" width="167" height="125" />Die menschliche Wahrnehmung macht aus unvollständigen Dingen oft fast automatisch ein sinnvolles Ganzes, zum Beispiel Bilder aus Wolkenfetzen am Himmel. Eine neue Studie hat das Phänomen bei der Erkennung von Gesichtern untersucht, wo man sich vorstellen kann, wozu ein solcher Mechanismus gut ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende November übersetzt, die demnächst erscheinen wird:</p>
<p>„Gesichter zu erkennen ist eine wichtige soziale Fähigkeit, aber nicht alle Menschen können es gleich gut“, sagt <em>Jia Liu</em>, ein kognitiver Psychologe von der Pädagogischen Universität Peking. Aber woher kommen diese Unterschiede? Eine neue Untersuchung von <em>Liu</em> und seinen Kollegen <em>Ruosi Wang, Jingguang Li, Huizhen Fang</em> und <em>Moqian Tian</em> liefert den ersten experimentellen Beweis dafür, dass diese unterschiedlichen Fähigkeiten etwas mit der besonderen Art und Weise zu tun haben, wie das menschliche Gehirn <strong>Gesichter wahrnimmt</strong>. „Menschen, die Gesichter eher <strong>holistisch</strong> verarbeiten“ – das heißt als ein integriertes Ganzes – „können Gesichter besser erkennen“, sagt <em>Liu</em>.</p>
<p><span id="more-4951"></span>Die Ergebnisse werden in einer der nächsten Ausgaben von <em>Psychological Science</em> erscheinen, einem Journal, das von der <em>Association for Psychological Science </em>herausgegeben wird.</p>
<p>Im täglichen Leben <strong>erkennen wir Gesichter</strong> sowohl <strong>holistisch</strong> als auch „<strong>analytisch</strong>”, das heißt wir greifen uns einzelne Elemente wie die Augen oder die Nase zur Erkennung heraus. Aber während das Gehirn alle möglichen Dinge – Autos, Häuser, Tiere – analytisch verarbeitet, „gilt die holistische Verarbeitung als ganz besonders wichtig für das Erkennen von Gesichtern“, sagt <em>Liu</em>.</p>
<p>Um die holistische Verarbeitung, das entscheidende Element bei der Erkennung von Gesichtern, für sich alleine untersuchen zu können, testeten die Forscher zuerst die Fähigkeit von Versuchspersonen (337 männliche und weibliche Studenten) <strong>sich an ganze Gesichter zu erinnern</strong>. Für diesen Test mussten sie bekannte Gesichter und Blumen aus unbekannten auswählen.</p>
<p>Mit den nächsten beiden Aufgaben testeten die Forscher, wie gut die Versuchspersonen zwei Dinge konnten, die typisch für die <strong>holistische Verarbeitung</strong> sind. Den sogenannten <strong>Composite-Face-Effekt</strong> (CFE) kann man beobachten, wenn zwei Gesichter horizontal in die Hälfte geschnitten und wieder zusammengesetzt werden. Man kann die obere Hälfte leichter identifizieren, wenn sie nicht richtig auf die untere passt, als wenn beide Hälften nahtlos aneinandergefügt sind. „Das liegt daran, dass unser Gehirn sie automatisch zu einem neuen“ – und unbekannten – „Gesicht zusammensetzt“, sagt <em>Liu</em>: ein Zeichen für holistische Verarbeitung.</p>
<p>Das zweite Kennzeichen holistischer Verarbeitung ist der sogenannte <strong>Whole-Part-Effekt</strong> (WPE). Dazu zeigt man der Versuchsperson ein Gesicht, in dem sie einen Teil wiedererkennen soll, sagen wir zum Beispiel die Nase. Leute können das besser, wenn sie die Nase in einem ganzen Gesicht sehen, als zwischen lauter anderen Nasen: Wieder erkennen wir die Nase, wie sie in einem ganzen Gesicht integriert ist. Schließlich maßen die Forscher noch die allgemeine Intelligenz der Versuchsteilnehmer.</p>
<p>Die Ergebnisse: Die Versuchspersonen mit höheren Werten bei den CFE- und WPE-Tests (das heißt die mit einer <strong>guten holistischen Verarbeitung</strong>) konnten auch in der ersten Testaufgabe die <strong>Gesichter besser erkennen</strong>. Es gab aber keinen Zusammenhang zwischen dem Erkennen von Gesichtern und der allgemeinen Intelligenz, bei der die verschiedensten geistigen Prozesse zusammenwirken – was darauf hindeutet, dass die Verarbeitung von Gesichtern einzigartig ist.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse erklären zum Teil, warum manche Leute Gesichter niemals vergessen, während andere ihre Freunde und Verwandten öfter mal verwechseln“, sagt <em>Liu</em>. Deshalb sind diese Ergebnisse vielversprechend für die Entwicklung von <strong>Therapien</strong> für die zweite Kategorie von Menschen, die unter Erkrankungen wie Prosopagnosie (Gesichtsblindheit) und Autismus leiden können. Wenn wir wissen, dass das Gehirn Gesichter als Ganzes wahrnimmt und nicht als eine Sammlung von Einzelteilen, „können wir vielleicht die holistische Verarbeitung bei Menschen trainieren, damit sie Gesichter besser erkennen können“, sagt <em>Liu</em>.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/why-do-some-people-never-forget-a-face.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 30. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was wollte ich hier? Warum vergessen wir Dinge, wenn wir durch eine Tür gehen? " href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-wollte-ich-hier-warum-vergessen-wir-dinge-wenn-wir-durch-eine-tur-gehen/" target="_self">Was wollte ich hier? Warum vergessen wir Dinge, wenn wir durch eine Tür gehen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wecken-geruche-kindheitserinnerungen/" target="_self">Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Essstörungen über gezeichnete Selbstporträts erschließen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-essstorungen-uber-gezeichnete-selbstportrats-erschliesen/" target="_self">Lassen sich Essstörungen über gezeichnete Selbstporträts erschließen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Was wollte ich hier? Warum vergessen wir Dinge, wenn wir durch eine Tür gehen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-wollte-ich-hier-warum-vergessen-wir-dinge-wenn-wir-durch-eine-tur-gehen/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Zerstreutheit ein Grund zur Sorge (vielleicht beginnender Alzheimer) oder eher ein Zeichen für wahren Genius? Eine aktuelle Studie aus den USA hat die Vergesslichkeit systematisch untersucht und zeigt, dass sie etwas Normales ist und damit zu tun hat, wie das Gehirn funktioniert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie vom November übersetzt, die vergessliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4862" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Ist Zerstreutheit ein Grund zur Sorge (vielleicht beginnender Alzheimer) oder eher ein Zeichen für wahren Genius? Eine aktuelle Studie aus den USA hat die Vergesslichkeit systematisch untersucht und zeigt, dass sie etwas Normales ist und damit zu tun hat, wie das Gehirn funktioniert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie vom November übersetzt, die vergessliche Leute beruhigen sollte:</p>
<p>Kennen Sie das auch: Sie sind in ein Zimmer gegangen, um dort etwas zu machen, und jetzt stehen Sie da und kommen sich dumm vor, während Sie überlegen, was Sie eigentlich tun wollten? Nun, Wissenschaftler glauben, sie haben jetzt eine Erklärung dafür: unser <strong>Gehirn „ordnet weg“, was wir gerade gemacht haben</strong>, wenn wir durch eine Tür gehen.</p>
<p>Oder wie <em>Gabriel Radvansky</em>, Professor für Psychologie an der <em>University of Notre Dame</em> in Indiana, USA es in einem Nachrichtenartikel ausdrückt, der letzte Woche auf der Website der Universität erschienen ist:</p>
<p>„Durch eine <strong>Tür</strong> gehen oder herauskommen dient dem Geist als eine ,<strong>Ereignisgrenze</strong>’, an der einzelne <strong>Abschnitte einer Tätigkeit</strong> voneinander <strong>getrennt</strong> und weggeordnet werden.“</p>
<p><span id="more-4854"></span>„Es fällt Menschen schwer sich an eine Entscheidung oder Tätigkeit zu erinnern, die sie in einem anderen Raum gemacht haben, weil sie schon in ihre Einzelteile zerlegt ist.“</p>
<p><em>Radvansky </em>und seine Mitarbeiter untersuchen das Phänomen schon seit einer Weile: die Ergebnisse ihrer neusten Studie wurden vor Kurzem im <em>Quarterly Journal of Experimental Psychology</em> publiziert.</p>
<p>Sie schreiben:</p>
<p>„Frühere Untersuchungen mit virtuellen Umgebungen haben gezeigt, dass es einen <strong>ortsabhängigen Aktualisierungseffekt</strong> gibt, wobei die <strong>Erinnerung verblasst</strong>, wenn sich jemand von einem Ort an einen anderen begibt.“</p>
<p>Aber <em>Radvansky</em> und seine Mitarbeiter wollten untersuchen, ob dieser Effekt vom „Grad der Immersion“ abhängt (d.h. wie intensiv sich jemand mit seiner Umgebung beschäftigt).</p>
<p>Für ihre neuste <strong>Untersuchung</strong> machten sie daher drei Experimente in <strong>realen und virtuellen Umgebungen</strong>. Bei den Letzteren erlebten die Testpersonen eine computersimulierte „Umgebung“ auf einem Bildschirm. Die Teilnehmer der Studie, alles Collegestudenten, machten <strong>Gedächtnistests</strong>, während sie entweder nur durch einen Raum gehen oder ihn durch eine Tür verlassen mussten.</p>
<p>Das <strong>erste Experiment</strong> fand in einer <strong>virtuellen Umgebung</strong> statt, die auf kleinen Bildschirmen zu sehen war, um so den Grad der Immersion zu reduzieren.</p>
<p>In diesem Experiment gingen die Studenten von einem virtuellen Raum in einen anderen. Dabei nahmen sie einen Gegenstand von einem Tisch und tauschten ihn mit einem Gegenstand auf einem anderen Tisch aus. Dann wiederholten sie die Aufgabe und „liefen“ dabei die gleiche Distanz, aber ohne durch eine Tür zu gehen.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass die Studenten <strong>mehr vergaßen</strong>, nachdem sie durch eine <strong>Tür</strong> gegangen waren, als wenn sie einfach die gleiche Distanz durch einen Raum gegangen waren. Das zeigt, dass die Tür oder „Ereignisgrenze“ ihr Erinnerungsvermögen für Gedanken oder Entscheidungen beeinträchtigte, die sie in einem anderen Raum gemacht hatten.</p>
<p>Das <strong>zweite Experiment</strong> fand in der „<strong>realen</strong>” Welt statt und nicht auf einem Computerbildschirm. Die Teilnehmer mussten Gegenstände von einem Tisch nehmen, sie in Kisten verstecken und dann entweder einen Raum durchqueren oder durch eine Tür in einen anderen Raum gehen. Wie im ersten Experiment liefen sie in beiden Fällen die gleiche Distanz: entweder durch den Raum oder durch die Tür.</p>
<p>Die Ergebnisse des zweiten Experiments in der realen Welt waren die gleichen wie die des ersten Experiments in der virtuellen Welt: durch eine Tür zu gehen schien das Gedächtnis zu beeinträchtigen.</p>
<p>Im <strong>dritten</strong> und letzten <strong>Experiment </strong>testeten die Forscher, ob das Gedächtnis auch dann beeinträchtigt wird, wenn die Teilnehmer in die <strong>gleiche Umgebung zurückkehren</strong>, wo das Gedächtnis „entstand“, nachdem sie durch mehrere Türen gegangen waren. Es gibt nämlich eine Theorie (das Prinzip der „Enkodierungsspezifität“), die besagt, dass Menschen sich besser an etwas erinnern können, wenn sie in der gleichen Umgebung sind, in der sie es gelernt („enkodiert“) haben.</p>
<p>Aber das passierte nicht: Die Teilnehmer sollten in einem Raum eine „Entscheidung” treffen (einen Gegenstand auswählen), dann gingen sie durch mehrere Türen, bis sie schließlich in den gleichen Raum kamen, aus dem sie losgegangen waren. Die Ergebnisse zeigten, dass dadurch das <strong>Gedächtnis nicht besser</strong> wurde. Nach Meinung der Forscher zeigen diese Ergebnisse, dass die Handlung durch eine <strong>Tür</strong> zu gehen dem <strong>Gehirn</strong> eine Gelegenheit bietet <strong>Gedächtnisinhalte wegzuordnen</strong>.</p>
<p>Sie Schreiben:</p>
<p>„In Experiment 3 wurde der ursprüngliche Enkodierungskontext wiederhergestellt, indem die Person in den Raum zurückkehrte, wo sie sich die Gegenstände zuerst gemerkt hatte. Aber entgegen der Theorie der Enkodierungsspezifität wurde das Gedächtnis nicht besser, wenn dieser Kontext wiederhergestellt wurde.“</p>
<p>Vielleicht wäre eine Lösung für das Problem, dass wir vergessen, wozu wir in einen Raum gegangen sind, uns kleine Notizen zu schreiben wie Leonard Shelby, der Mann mit anterograder Amnesie (sich nichts Neues merken können), den Guy Pearce in dem Oscar-nominierten Thriller Memento spielte.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/237974.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 20. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1080/17470218.2011.571267" target="_blank">Radvansky et al</a></span>. <em>Quarterly Journal of Experimental Psychology</em>, Aug 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängt Schlaf mit Kreativität &amp; Erinnerungsvermögen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-schlaf-mit-kreativitat-erinnerungsvermogen-zusammen/" target="_self">Wie hängt Schlaf mit Kreativität &amp; Erinnerungsvermögen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wecken-geruche-kindheitserinnerungen/" target="_self">Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie viel Freizeit braucht der Mensch?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viel-freizeit-braucht-der-mensch/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mensch braucht Zeit für sich selbst, um sich von Stress zu erholen und seine Ressourcen zu regenerieren. Doch wie viel Freizeit braucht man eigentlich? Eine aktuelle Studie untersuchte die Bedeutung der Freizeit für das Wohlbefinden von Menschen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Mitte Oktober übersetzt, die unzufriedene junge Leute untersuchte:
Was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4737" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Lassen-sich-Ängste-und-Depressionen-durch-körperliche-Bewegung-therapieren.jpg" alt="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" width="200" height="150" />Der Mensch braucht Zeit für sich selbst, um sich von Stress zu erholen und seine Ressourcen zu regenerieren. Doch wie viel Freizeit braucht man eigentlich? Eine aktuelle Studie untersuchte die Bedeutung der Freizeit für das Wohlbefinden von Menschen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Mitte Oktober übersetzt, die unzufriedene junge Leute untersuchte:</p>
<p>Was ist besser für einen Menschen: nicht genug oder zu viel Freizeit haben? Um glücklich zu sein, irgendetwas in der Mitte, sagen <em>Chris Manolis</em> und <em>James Roberts</em> von der <em>Xavier University</em> in Cincinnati und der <em>Baylor University</em> in Waco in den USA. Ihre Untersuchung zeigt, dass <strong>materialistische junge Leute</strong> mit einem zwanghaften Konsumverhalten gerade die <strong>richtige Menge Freizeit brauchen</strong>, um sich glücklicher zu fühlen. Die Studie wurde online in dem Springer-Journal <em>Applied Research in Quality of Life</em> veröffentlicht.</p>
<p>Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der die Zeit immer knapp ist. Wenn Menschen meinen, dass sie zu wenig Zeit haben oder unter <strong>Zeitdruck</strong> stehen, sind sie <strong>weniger zufrieden</strong>. Gleichzeitig beeinflusst aber auch unsere Konsumkultur, die von <strong>Materialismus</strong> und einem zwanghaften Konsumverhalten gekennzeichnet ist, die Zufriedenheit von Menschen: der Wunsch materielle Dinge zu besitzen lässt die Lebenszufriedenheit sinken.</p>
<p><span id="more-4729"></span>Da die Zeit im heutigen Leben eine so wichtige Rolle spielt, haben <em>Manolis</em> und <em>Roberts</em> zum ersten Mal untersucht, welche Auswirkungen die Freizeit auf die Folgen materialistischer Werte und zwanghaften Kaufverhaltens für das Wohlbefinden junger Menschen hat.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen insgesamt 1 329 junge Leute teil, die auf eine öffentliche Highschool in einem großen städtischen Wohngebiet im mittleren Westen der USA gingen. Die Forscher quantifizierten, wie viel <strong>Freizeit</strong> die jungen Leute zu haben glaubten, wie materialistisch ihre <strong>Werte</strong> waren, wie sehr sie zu einem zwanghaften <strong>Konsumverhalten</strong> neigten und ihr subjektives <strong>Wohlbefinden</strong> beziehungsweise ihre Zufriedenheit.</p>
<p>Die Ergebnisse von <em>Manolis</em> und <em>Roberts</em> bestätigen, dass sowohl Materialismus als auch zwanghaftes Konsumverhalten negative Auswirkungen auf die Zufriedenheit von Teenagern haben. Je materialistischer sie sind und je zwanghafter ihr Konsumverhalten ist, desto unzufriedener sind sie.</p>
<p>Die negativen Folgen sowohl der materialistischen Einstellung als auch des zwanghaften Konsumverhaltens in dieser Gruppe von Teenagern hängen aber auch davon ab, wie viel Freizeit sie haben. Denn <strong>materialistische Teenager</strong> und solche mit einem zwanghaften Konsumverhalten sind <strong>zufriedener</strong>, wenn sie <strong>moderat viel Freizeit</strong> haben, d.h. nicht zu beschäftigt sind aber auch nicht zu viel Freizeit haben.</p>
<p>Teenager, die unter Zeitdruck leiden und materialistisch denken und/oder zwanghaft konsumieren, sind weniger zufrieden als Gleichaltrige. Aber auch wenn sie zu viel Freizeit haben, verstärkt das die negativen Auswirkungen materialistischer Werte und zwanghaften Konsumverhaltens auf die Zufriedenheit junger Menschen. Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Ein Leben mit einer vernünftigen, <strong>ausgewogenen</strong> Menge an <strong>Freizeit fördert das Wohlbefinden</strong> nicht nur direkt, sondern auch indem es manche der negativen Nebenwirkungen abschwächt, die mit dem Leben in unserer konsumorientierten Gesellschaft verbunden sind.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/236311.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 21. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1007/s11482-011-9155-5" target="_blank">Manolis &amp; Roberts</a></span>, <em>Applied Research in Quality of Life</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann kann Stress glücklich machen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-kann-stress-glucklich-machen/" target="_self">Wann kann Stress glücklich machen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Konsum glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-konsum-glucklich/" target="_self">Macht Konsum glücklich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – welche Strategie ist die Beste?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/die-richtige-balance-zwischen-arbeit-und-freizeit-–-welche-strategie-ist-die-beste/" target="_self">Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – welche Strategie ist die Beste?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4723" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-bei-Gedächtnisverlust-auch-die-Emotionen-verloren.jpg" alt="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" width="167" height="125" />Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu einem ganz anderen Ergebnis kam als eine <span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">ähnliche Studie</a></span> auf diesem Blog:</p>
<p>Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass Männer, die über einen längeren Zeitraum mittel bis viele <strong>stark belastende Lebenserfahrungen</strong> machen, eine um fünfzig Prozent <strong>erhöhte Sterblichkeitsrate</strong> haben.</p>
<p>Ganz allgemein fanden die Forscher nur wenige Faktoren, die Menschen mit viel Stress im Leben einen <strong>Schutz</strong> bieten. Leute, die ihre Gesundheit als gut einschätzten, lebten länger, genauso wie <strong>verheiratete</strong> Männer. Außerdem lebten mäßige <strong>Trinker</strong> länger als Nichttrinker.</p>
<p><span id="more-4706"></span>„Keinen Alkohol trinken und rauchen erhöhte die Sterblichkeit“, sagt <em>Carolyn Aldwin</em>, die erste Autorin der Studie und eine Professorin für Humanentwicklung und Familienwissenschaften an der <em>Oregon State University</em>. „Vielleicht ist also das Geheimnis eines langen Lebens, dass man versucht stark belastende Erlebnisse möglichst zu vermeiden, verheiratet ist und jeden Abend ein Glas Wein trinkt.“</p>
<p>Dies ist die erste <strong>Langzeitstudie</strong>, die einen direkten Zusammenhang zwischen <strong>Stress und Sterblichkeit</strong> in einer älter werdenden Bevölkerungsgruppe zeigt. Im Gegensatz zu früheren Studien, die über relativ kurze Zeiträume an kleineren Gruppen durchgeführt wurden, berücksichtigte diese Studie gezielt auch wichtige Stressfaktoren (wie der Tod eines Lebenspartners oder Eltern ins Altersheim geben), die spezifisch für Menschen im <strong>mittleren und Rentenalter</strong> sind.</p>
<p>„Die meisten Studien untersuchen belastende Ereignisse, die typisch für jüngere Menschen sind, wie Schulabschluss, Jobverlust oder das erste Kind bekommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Ich modifizierte die Messmethode, sodass sie die Art von Stress widerspiegelt, den Menschen haben, wenn sie älter sind. Und wir waren selbst überrascht, wie stark der Zusammenhang zwischen Stress im Leben und Sterblichkeit war.“</p>
<p><em>Aldwin</em> sagt, dass frühere Studien Stress nur an einem einzigen Zeitpunkt untersucht haben, während diese Studie <strong>Stressmuster</strong> über <strong>viele Jahre</strong> verfolgte.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong>, die nun im <em>Journal of Aging Research</em> veröffentlicht wurde, untersuchte Langzeitdaten von fast 1000 Männern aus der Mittel- und Unterschicht, die über einen Zeitraum von achtzehn Jahren (1985 bis 2003) mehrfach befragt worden waren. Alle Männer in dieser Studie wurden ausgewählt, weil sie gesund waren, als sie sich in den Sechziger Jahren entschlossen, an einer noch größeren Langzeitstudie über das Altern (Boston VA Normative Aging Study) teilzunehmen.</p>
<p>Die Männer in der Gruppe mit wenig Stress hatten in ihrem Leben durchschnittlich bis zu zwei stark belastende Ereignisse pro Jahr, verglichen mit durchschnittlich drei in der Gruppe mit moderatem Stress und bis zu sechs in der Gruppe mit viel Stress. Eine der größten Überraschungen der Studie war, dass die beiden Gruppen mit <strong>moderatem und viel Stress</strong> ein <strong>ähnlich hohes Sterberisiko</strong> hatten.</p>
<p>„Es scheint einen <strong>Schwellenwert</strong> zu geben und vielleicht haben Leute bei mehr als zwei stark belastenden Lebensereignissen pro Jahr einfach genug“, sagt <em>Aldwin</em>. „Wir waren überrascht, dass der Effekt nicht linear war, und dass die moderate Gruppe ein ähnliches Sterberisiko hatte wie die Hochrisiko-Gruppe.“</p>
<p>Diese Studie untersuchte gezielt wichtige Lebensereignisse und die langfristige Entwicklung des Stresses im Leben eines Menschen. <em>Aldwin</em> sagt, dass die Forschungsgruppe nun chronischen Stress und Bewältigungsstrategien im Alltag untersuchen will.</p>
<p>„Der Mensch ist zählebig und kann mit ein paar stark belastenden Ereignissen pro Jahr zurechtkommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Aber unsere Untersuchung zeigt, dass <strong>langfristig</strong> sogar moderater <strong>Stress</strong> eine Wirkung haben kann, die <strong>tödlich</strong> ist.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://oregonstate.edu/ua/ncs/archives/2011/oct/high-moderate-levels-stress-lead-higher-mortality-rate" target="_blank">Oregon State University News</a></span>, 20. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.hindawi.com/journals/jar/2011/896109/abs/" target="_blank">Aldwin et al</a></span>. <em>Journal of Aging Research</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/akute-Krisen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-chronischer-stress-auf-das-erziehungsverhalten-von-eltern/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:
Auch unter idealen Umständen kann es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4670" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-Mütter-eher-vor-Suizid-geschützt-s.jpg" alt="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" width="167" height="125" />Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:</p>
<p>Auch unter idealen Umständen kann es eine starke Belastung sein ein Kleinkind großzuziehen. Aber für <strong>Eltern</strong>, die <strong>auf Dauer unter Stress</strong> stehen, ist es oft eine besondere Herausforderung die Geduld, Sensibilität und Energie aufzubringen, die nötig sind, um sich gut um ein Kind zu kümmern.</p>
<p>Nun hilft eine Untersuchung von Forschern der <em>University of Rochester</em> in den USA zu erklären, warum <strong>chronischer Stress</strong> und Kindeserziehung so ein explosives Gemisch sind. Die Studie zeigt, dass anhaltende Belastungen wie <strong>Armut</strong> oder<strong> Depressionen</strong> die natürliche Stressantwort des Körpers stören, sodass Mütter bei der Erziehung zu einer Vielzahl von problematischen Verhaltensweisen neigen können, darunter Vernachlässigung, Ablehnung und mangelnde Sensibilität.<span id="more-4659"></span></p>
<p>„<strong>Stress</strong> kann einem Menschen unter die Haut gehen”, erklärt <em>Melissa Sturge-Apple</em>, Assistenzprofessorin für Psychologie an der <em>University of Rochester</em> und erste Autorin der Studie, die im Oktober in <em>Development and Psychopathology</em> erscheint. „Er <strong>verändert </strong>wirklich die Art und Weise, <strong>wie der Körper</strong> einer Mutter auf die normalen Anforderungen kleiner Kinder <strong>reagiert</strong> und diese Veränderungen machen es viel schwieriger sich gut um ein Kind zu kümmern.“</p>
<p>Die Auswirkungen von Stress bei Kindern sind gut dokumentiert und wurden bei Erwachsenen mit den verschiedensten Erkrankungen in Verbindung gebracht. Aber dies ist eine der ersten Studien, die gezielt den Zusammenhang von <strong>Stress und Kindeserziehung</strong> untersucht haben, schreiben die Autoren. Die Ergebnisse zeigen die zersetzenden Auswirkungen auf, die Armut und Depressionen auf die Physiologie eines Menschen haben, und helfen zu erklären, warum Menschen so fühlen und handeln, wie sie es tun, wenn sie anhaltendem <strong>psychischen und ökonomischen Druck</strong> ausgesetzt sind.</p>
<p>„Stress ist nicht nur im Kopf eines Menschen, er ist in seinem Körper”, sagt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dies ist auch die erste Studie, in der die <strong>physiologische Stressantwort in Echtzeit</strong> gemessen wurde, sagt <em>Fred Rogosch</em>, Forschungsdirektor am <em>Mt. Hope Family Center</em> der <em>University of Rochester</em> und Mitautor der Studie. Die Reaktionen der Teilnehmerinnen wurden mithilfe eines neuartigen <strong>drahtlosen EKG</strong>-Messgerätes aufgenommen, das die Ingenieure <em>Zeljko Ignjatovic</em> und <em>Wendi Heinzelman</em> an der <em>University of Rochester</em> für die Studie entwickelten. Der unauffällige kleine Apparat ermöglichte es dem Team winzige <strong>Veränderungen des Herzrhythmus</strong> der Teilnehmerinnen in Echtzeit zu analysieren. So hatten die Forscher eine Messmethode, die unabhängig von der Beobachtung der Verhaltensreaktionen der Mütter in der Studie war. Andere Methoden wie die Messung des Stresshormons Cortisol liefern Ergebnisse erst mit einer zwanzigminütigen Verzögerung und sind nicht annähernd so präzise, erklärt <em>Rogosch</em>.</p>
<p>Der neue Monitor könnte ein wichtiges Instrument werden, mit dem sich Stress außerhalb des Labors messen lässt, schreiben die Autoren. Sie meinen, man könnte ihn zum Beispiel in der Klinik als eine Art emotionalen Biofeedback-Monitor benutzen, sodass Therapeuten eine Möglichkeit haben quantitativ zu beurteilen, welche Behandlungen am effektivsten sind, um negative Emotionen abzubauen.</p>
<p>In der <strong>Studie</strong> beobachteten die Forscher 153 Mütter und ihre 17 bis 19 Monate alten Kinder in individuellen zweistündigen Sitzungen. Sie benutzten den drahtlosen EKG-Monitor, um die <strong>Stressantwort jeder Mutter</strong> während einer leicht <strong>belastenden Situation</strong> zu messen, in der sie ihr Kind für ein paar Minuten bei einem Fremden lassen musste. Später wurden die Mütter und Kinder auf Video aufgenommen, während sie zusammen frei <strong>spielten</strong>.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern <strong>außer Balance</strong> geraten kann und dann entweder zu stark oder zu schwach reagiert. Die Forscher stellten fest, dass die Stressantwort bei Müttern <strong>„</strong><strong>überaktiv</strong><strong>“</strong> war, wenn sie starke Symptome von <strong>Depressionen</strong> hatten. Das Herzfrequenzmuster war bei diesen Müttern von Anfang an höher und stieg steil an, wenn ihr Kind zu schreien begann. Nachdem diese Mütter ihre Kinder wiederhatten, blieb ihr Herzfrequenzmuster weiter erhöht. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, waren bei Müttern mit einer überaktiven Stressantwort deutliche Zeichen von <strong>Ablehnung</strong> gegenüber ihrem Kind sichtbar. Sie machten zum Beispiel abwertende Bemerkungen, hatten einen ärgerlichen Tonfall und fassten ihr Kind ruppig an.</p>
<p>Die meisten Leute meinen, dass jemand mit Depressionen lustlos und traurig ist. Aber <em>Sturge-Apple</em> weist darauf hin, dass die Studie etwas bestätigt, was Kliniker schon lange beobachtet haben: dass <strong>Depressionen bei Müttern</strong> manchmal mit einem harten, <strong>heftig reagierenden Erziehungsstil</strong> verbunden sind und nicht mit stillem vor sich hin Leiden der Mutter. Diese Studie hilft die biologischen Grundlagen dieses Verhaltens zu erklären. Die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern, die unter Depressionen leiden, ist in hoher Alarmbereitschaft, reagiert <strong>überempfindlich</strong> auf soziale Stressfaktoren und kann sich nicht wieder beruhigen, erklärt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dagegen beobachteten sie eine <strong>„unteraktive“ Stressantwort</strong> bei Studienteilnehmerinnen, die in <strong>Armut</strong> lebten und in Gegenden mit einer hohen Kriminalitätsrate wohnten. Ihre Herzfrequenzmuster waren von Anfang an niedriger und stiegen nur wenig, wenn ihr Kind anfing zu schreien. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, zeigten diese Eltern deutliche Anzeichen von <strong>Desinteresse</strong>, konnten andererseits aber auch <strong>bevormundend</strong> sein. Obwohl sie mit ihren Kindern spielen sollten, ignorierten diese Mütter ihre Kleinen häufig und reagierten nicht, wenn die Kinder ihre Aufmerksamkeit haben oder mit ihnen spielen wollten. Wenn sie sich aber doch mit ihren Kindern beschäftigten, waren Mütter mit einer unteraktiven Stressantwort übertrieben dominant.</p>
<p>Die Forscher argumentieren, die geschwächte physiologische Reaktion auf die Angst ihres Kindes sei die Folge von „zunehmendem Verschleiß … durch ein Leben in Armut und in einer gefährlichen Umwelt.“ <em>Sturge-Apple</em> kommt zu dem Schluss, dass die <strong>Stressantwort</strong> dieser Mütter angesichts der täglichen Bedrohungen und Sorgen einfach <strong>zum Erliegen kommt</strong>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rochester.edu/news/show.php?id=3913" target="_blank">University of Rochester News</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1017/S0954579411000332" target="_blank">Sturge-Apple et al</a></span>. <em>Development &amp; Psychopathology</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Väter leiden unter Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-vater-leiden-unter-depressionen/" target="_self">Wie viele Väter leiden unter Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich Wut soziologisch erklären?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/" target="_self">Lässt sich Wut soziologisch erklären?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Können Wellness-Programme am Arbeitsplatz der Produktivität schaden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-wellness-programme-am-arbeitsplatz-der-produktivitat-schaden/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Beruflicher Dauerstress bis zum Burn-out kann zu erheblichen Produktivitätseinbußen führen. In Amerika bieten daher immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern betriebliche Wellness-Programme, zu denen auch Sport gehört. Eine aktuelle Studie hat den Einfluss eines dieser Programme auf die Produktivität untersucht. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die zeigt, dass Sport nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4651" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kann-Tai-Chi-Stress-Ängste-und-Depressionen-abbauen-helfen1.jpg" alt="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" width="167" height="140" />Beruflicher Dauerstress bis zum Burn-out kann zu erheblichen Produktivitätseinbußen führen. In Amerika bieten daher immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern betriebliche Wellness-Programme, zu denen auch Sport gehört. Eine aktuelle Studie hat den Einfluss eines dieser Programme auf die Produktivität untersucht. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die zeigt, dass Sport nicht immer die richtige Methode ist, um Stress abzubauen:</p>
<p>Wenn Arbeitnehmer <strong>Sport machen</strong>, um Stress auf der Arbeit besser bewältigen zu können, kann ihre <strong>Arbeitsproduktivität</strong> in Wirklichkeit sogar <strong>sinken</strong>. Das zeigt eine Studie in der Oktoberausgabe des <em>Journals of Occupational and Environmental Medicine</em>, dem offiziellen Journal des American College of Occupational and Environmental Medicine (ACOEM).</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> unter Leitung von <em>Dr. Jeffrey J. VanWormer</em> von der <em>Marshfield Clinic Research Foundation</em> in den USA untersuchte den Zusammenhang zwischen <strong>Stressniveau</strong>, <strong>körperlicher Aktivität</strong> und <strong>Produktivität</strong> an 2 823 Arbeitnehmern in Minnesota. Die Ergebnisse zeigten, dass im Allgemeinen ein Zusammenhang zwischen <strong>hohem Stressniveau</strong> und größerem <strong>Produktivitätsverlust</strong> besteht. Außerdem waren Arbeitnehmer mit einem höheren Body Mass Index weniger produktiv. Dieser Effekt war unabhängig von anderen Faktoren.</p>
<p><span id="more-4637"></span>Nach Korrektur für Unterschiede beim Body Mass Index zeigten die Daten eine signifikante Interaktion zwischen körperlicher Aktivität und Stressniveau. Bei sehr gestressten Arbeitnehmern war ein hoher Grad an <strong>körperlicher Aktivität</strong> mit einem signifikanten <strong>Produktivitätsverlust</strong> verbunden. Dagegen war bei Arbeitnehmern mit einem relativ niedrigen Stressniveau der Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Produktivität weniger stark ausgeprägt.</p>
<p>Zum Beispiel war bei Arbeitnehmern mit Übergewicht, die sieben Stunden pro Woche Sport machten, der geschätzte Produktivitätsverlust elf Prozent, wenn sie sehr gestresst waren, aber nur zwei Prozent, wenn sie weniger gestresst waren.</p>
<p><strong>Wellness-Programme</strong> am Arbeitsplatz, die die Gesundheit von Arbeitnehmern verbessern, <strong>steigern im Allgemeinen die Produktivität</strong>. Die Studie bietet neue Erkenntnisse über den Einfluss von Stress auf die Produktivität, besonders in Verbindung mit Sport und anderen Lebensstilfaktoren.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass bei einem hohen Stressniveau ein Zusammenhang zwischen stärkerer körperlicher Aktivität und verminderter Produktivität besteht. Die Forscher schreiben: „Das könnte bedeuten, dass manche Menschen ein <strong>höheres Stressniveau</strong> im Wesentlichen dadurch bewältigen, dass sie <strong>mehr Sport</strong> treiben und <strong>weniger arbeiten</strong>.“ Um die Gesundheit und Produktivität von Arbeitnehmern zu fördern, ist Stressmanagement „ökonomisch mindestens genauso bedeutend“ wie mehr traditionelle Lebensstilfaktoren, fahren <em>Dr. VanWormer</em> und seine Mitarbeiter fort. Sie fordern mehr Untersuchungen, um die besten Methoden zur Stressreduktion am Arbeitsplatz zu identifizieren.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/235469.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1097/JOM.0b013e318229ab18" target="_blank">VanWormer et al</a></span>. <em>J. Occupational &amp; Environmental Medicine</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/" target="_self">Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Arbeit in Großraumbüros krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-arbeit-in-grosraumburos-krank/" target="_self">Macht Arbeit in Großraumbüros krank?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehen Klaustrophobiker die Welt anders?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sehen-klaustrophobiker-die-welt-anders/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sehen-klaustrophobiker-die-welt-anders/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 16:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4402</guid>
		<description><![CDATA[Menschen mit einer Klaustrophobie können manchmal recht gut durchs Leben kommen, indem sie zum Beispiel Treppen laufen und nicht Fahrstuhl fahren. Aber ein MRT-Scan kann für solche Patienten zu einem ernsthaften Problem werden. Eine neue Studie konnte nun zeigen, dass die räumliche Wahrnehmung von Klaustrophobikern nicht normal ist. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4408" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Helfen soziale Aktivitäten bei Altersdepressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Helfen-soziale-Aktivitäten-bei-Altersdepressionen.jpg" alt="Helfen soziale Aktivitäten bei Altersdepressionen" width="161" height="167" />Menschen mit einer Klaustrophobie können manchmal recht gut durchs Leben kommen, indem sie zum Beispiel Treppen laufen und nicht Fahrstuhl fahren. Aber ein MRT-Scan kann für solche Patienten zu einem ernsthaften Problem werden. Eine neue Studie konnte nun zeigen, dass die räumliche Wahrnehmung von Klaustrophobikern nicht normal ist. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom April übersetzt, die in der Klaustrophobie den Extremfall einer normalen Angstreaktion sieht:</p>
<p>Wir alle bewegen uns in dem Raum in unserer unmittelbaren Nähe wie in einer Schutzblase, die besser als die <strong>persönliche Sphäre</strong> eines Menschen bekannt ist. Aber die Größe dieser Blase ist nicht bei jedem gleich. Eine neue Studie zeigt, dass Menschen eher zu <strong>klaustrophobischen Ängsten </strong>neigen, wenn die persönliche Sphäre um ihren Körper herum über die Norm einer Armlänge hinausreicht. Die Studie, die in dem Fachjournal <em>Cognition </em>erscheint, ist eine der ersten, die gezielt die Mechanismen der Wahrnehmung bei klaustrophobischen Ängsten untersucht hat.</p>
<p>„Wir haben festgestellt, dass Menschen, die stärker zu klaustrophobischen Ängsten neigen, übertrieben empfindlich auf Dinge in ihrer unmittelbaren Nähe reagieren“, sagt die Leiterin der Studie <em>Stella Lourenco</em>, eine Psychologin von der <em>Emory University </em>in den USA. „Im Moment wissen wir noch nicht, ob es die <strong>verzerrte räumliche Wahrnehmung</strong> ist, die die <strong>Angst</strong> hervorruft, oder umgekehrt. Beides ist möglich.“</p>
<p><span id="more-4402"></span>Bis zu einem gewissen Grade hat jeder Mensch klaustrophobische Ängste, aber wie stark sie sind, ist von einem zum anderen sehr unterschiedlich. Nach Schätzungen leiden etwa <strong>vier Prozent</strong> aller Menschen unter einer regelrechten <strong>Klaustrophobie</strong>, die zu <strong>Panikattacken</strong> führen kann, wenn Patienten durch einen Tunnel oder im Fahrstuhl fahren. Manche Menschen lassen sich gegen ihre Klaustrophobie ärztlich behandeln.</p>
<p>„Wenn wir die Faktoren besser verstehen, die zu einer Klaustrophobie beitragen, kann das Ärzten helfen, effektivere Behandlungsmethoden gegen diese Ängste zu entwickeln, die einen Menschen sehr behindern können“, sagt <em>Matthew Longo</em>, ein Mitautor der Studie, der als Psychologe am Birkbeck College der <em>University of London</em> arbeitet.</p>
<p>Oft besteht ein Zusammenhang zwischen einer Klaustrophobie und einem <strong>traumatischen Erlebnis</strong> wie für längere Zeit in einem Fahrstuhl stecken bleiben. „Aber wir wissen, dass manche Leute nach traumatischen Erlebnissen in engen Räumen keine klinische Klaustrophobie entwickeln“, sagt <em>Lourenco</em>. „Deshalb haben wir uns gefragt, ob <strong>andere Faktoren</strong> eine Rolle spielen könnten. Unsere Ergebnisse zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen klaustrophobischen Ängsten und grundlegenden Aspekten der räumlichen Wahrnehmung.“</p>
<p>Neurologische und Verhaltensstudien haben gezeigt, dass wir den Raum, den wir mit ausgestecktem Arm erreichen können, anders behandeln als den Raum, der weiter weg ist. „Es ist eine <strong>sinnvolle Anpassung</strong>, dass wir uns der Dinge, die unserem Körper <strong>näher </strong>sind, <strong>mehr bewusst</strong> sind. So können wir besser von  ihnen <strong>Gebrauch machen</strong> und uns gegen sie <strong>verteidigen</strong>“, sagt <em>Lourenco</em>. „Genauso ist es eine sinnvolle Anpassung Angst vor Dingen zu haben, die in der vertikalen Dimension zu weit von uns weg sind, denn ein Sturz kann schwerwiegende Folgen haben.“</p>
<p>Nun untersuchen <em>Lourenco</em> und <em>Longo</em>, wie die Spannweite der individuellen Unterschiede bei der räumlichen Wahrnehmung mit Ängsten zusammenhängt. Sie lassen normale Testpersonen, die nicht gegen Klaustrophobie oder Akrophobie (Höhenangst) behandelt werden, unterschiedliche räumliche Distanzen schätzen.</p>
<p>Während Testpersonen mit einem höheren Grad an <strong>klaustrophobischen Ängsten horizontale Distanzen</strong> unterschätzen, werden <strong>vertikale </strong>Distanzen von Testpersonen mit stärkeren <strong>akrophobischen</strong> Ängsten überschätzt. „Eine faszinierende Möglichkeit ist, dass diese beiden Arten von Ängsten die entgegengesetzten Enden eines einzigen kontinuierlichen <strong>Spektrums der räumlichen Wahrnehmung</strong> sind“, sagt <em>Lourenco</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencecommons.blogspot.com/2011/04/psychologists-closing-in-on.html" target="_blank">Emory University</a></span>, 11. April 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cognition.2011.02.009" target="_blank">Lourenco et al</a></span>. <em>Cognition</em>, Juni 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was sind die Unterschiede zwischen spezifischer und generalisierter Angststörung?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/worin-unterscheiden-sich-angststorungen/" target="_self">Was sind die Unterschiede zwischen spezifischer und generalisierter Angststörung?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/posttraumatische-belastungsstorung-ptsd-was-passiert-wirklich-im-gehirn/" target="_self">Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum erscheint depressiven Menschen die Welt grau?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-erscheint-depressiven-menschen-die-welt-grau/" target="_self">Warum erscheint depressiven Menschen die Welt grau?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Hat das Glück auch seine Schattenseiten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hat-das-gluck-auch-seine-schattenseiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 14:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Streben nach Glück ist etwas so Elementares, dass es in der amerikanischen Verfassung als ein natürliches Recht des Menschen verankert ist.  Doch dieses Streben kann Menschen auch  geradewegs ins Unglück führen. Eine neue Studie hat untersucht, wann Glück und das Streben danach etwas Negatives sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4383" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist-Glück-ansteckend-1-300x199" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Ist-Glück-ansteckend-1-300x199.jpg" alt="Ist-Glück-ansteckend-1-300x199" width="160" height="100" />Das Streben nach Glück ist etwas so Elementares, dass es in der amerikanischen Verfassung als ein natürliches Recht des Menschen verankert ist.  Doch dieses Streben kann Menschen auch  geradewegs ins Unglück führen. Eine neue Studie hat untersucht, wann Glück und das Streben danach etwas Negatives sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, die überraschend viele Fälle fand:</p>
<p>Scheinbar wären alle Menschen am liebsten glücklicher, und das <strong>Streben nach Glück</strong> ist eine der Grundfesten der amerikanischen Gesellschaft. Aber auch das Glück kann seine <strong>Schattenseiten </strong>haben, meinen die Autoren eines neuen Übersichtsartikels, der jetzt in den <em>Perspectives on Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, veröffentlicht wurde. Sie schreiben, man solle nicht glauben, dass Glück in jedem Fall etwas Gutes ist, und schildern vier Situationen, auf die das zutrifft. Denn in Wirklichkeit sind weder alle Arten des Glücks gleich gut, noch wie glücklich ein Mensch ist. Und sogar das Streben nach Glück kann dazu führen, dass sich ein Mensch schlechter fühlt.</p>
<p><span id="more-4377"></span>Menschen, die sich glücklicher fühlen wollen, haben sie eine riesige Auswahl an Büchern, die ihnen sagen, was sie zu tun haben. Aber wenn man <strong>etwas gezielt macht, um glücklicher zu werden</strong>, kann das ins Auge gehen, sagt <em>June Gruber</em> von der <em>Yale University</em>, die den Artikel zusammen mit <em>Iris Mauss </em>von der <em>University of Denver</em> und <em>Maya Tamir </em>von der <em>Hebrew University of Jerusalem </em>schrieb. Das ist eine von vielen Schattenseiten des Glücks – Menschen, die nach Glück streben, kann es <strong>am Ende schlechter </strong>gehen als zuvor.</p>
<p>Die <strong>Ratschläge</strong>, die man oft hört, was man tun kann um glücklicher zu werden, sind nicht unbedingt schlecht. Zum Beispiel kann man sich jeden Tag Zeit nehmen, um an Dinge zu denken, die einen glücklich oder dankbar machen. Oder man kann gezielt Dinge tun, die einem Freude bereiten. „Aber wenn man das tut, weil man möchte oder erwartet, dass diese Dinge einen glücklich machen, kann das zu <strong>Enttäuschungen</strong> führen und der Mensch wird erst recht unzufrieden”, sagt <em>Gruber</em>.</p>
<p>Zum Beispiel zeigte eine Studie von <em>Mauss</em> und ihren Mitarbeitern, dass sich Menschen, die erst einen Zeitungsartikel über die Bedeutung des Glücks gelesen hatten und sich dann einen fröhlichen Film anschauten, nicht so gut fühlten wie Leute, die einen Zeitungsartikel gelesen hatten, in dem nichts über Glück stand. Denn wahrscheinlich waren sie enttäuscht, als sie sich nicht glücklicher fühlten. Wenn Leute am Ende nicht so glücklich sind, wie sie es erwartet haben, kann das Gefühl des Versagens dazu führen, dass sie sich noch schlechter fühlen.</p>
<p>Auch <strong>zu viel Glück</strong> kann zum Problem werden. Eine Studie beobachtete Kinder, die in den Zwanziger Jahren zur Schule gingen, bis ins hohe Alter und zeigte, dass diejenigen am jüngsten starben, die ihre Lehrer für die fröhlichsten gehalten hatten. Forscher haben festgestellt, dass Leute, wenn sie sich extrem glücklich fühlen, <strong>weniger kreativ</strong> denken und auch größere <strong>Risiken</strong> <strong>auf sich nehmen</strong> könnten. Zum Beispiel haben Menschen, die unter einer Manie wie bipolarer Störung leiden, ein Übermaß an positiven Emotionen. Das kann dazu führen, dass sie Dinge riskieren wie Drogen missbrauchen, zu schnell fahren oder ihre Lebensersparnisse ausgeben. Aber auch für Menschen, die nicht psychisch krank sind, „können zu starke Glücksgefühle schlecht  sein”, sagt <em>Gruber</em>.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist <strong>glücklich</strong> zu sein, wenn es <strong>nicht angebracht</strong> ist. Natürlich ist es nicht normal sich zu freuen, wenn man jemanden sieht, der über den Verlust eines geliebten Menschen trauert, oder wenn man hört, dass sich ein Freund bei einem Unfall verletzt hat. Aber Untersuchungen von <em>Gruber </em>und ihren Kollegen haben gezeigt, dass man solch eine unangebrachte Freude auch bei Patienten mit einer Manie beobachten kann. Weiter kann Freude einen <strong>Mangel an negativen Emotionen</strong> bedeuten – die auch ihren Platz im Leben haben. Furcht kann einen Menschen davon abhalten unnötig etwas zu riskieren. Schuldgefühle können ihn daran erinnern, sich anderen gegenüber richtig zu verhalten.</p>
<p>Aber Psychologen haben entdeckt, was Menschen scheinbar wirklich <strong>glücklicher macht</strong>. „Am besten lässt sich das Glück eines Menschen nicht durch Geld oder äußere Anerkennung wie Erfolg oder Ruhm vorhersagen&#8221;, meint <em>Gruber</em>, „sondern ob er <strong>soziale Beziehungen</strong> hat, die ihm etwas bedeuten.” Das heißt, die beste Methode um glücklicher zu werden ist, wenn man sich keine Sorgen mehr darum macht glücklicher zu werden, sondern stattdessen seine Energie darauf richtet, seine sozialen Bindungen zu anderen Menschen zu pflegen. „Wenn Sie sich auf etwas konzentrieren wollen, konzentrieren Sie sich darauf. Lassen Sie alles andere kommen wie es wolle.”</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/happiness-has-a-dark-side.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 16. Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1177/1745691611406927" target="_blank">Gruber et al</a></span>. <em>Perspectives on Psychological Science</em>, Mai 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann enttäuscht uns Konsum besonders bitter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-enttauscht-uns-konsum-besonders-bitter/" target="_self">Wann enttäuscht uns Konsum besonders bitter?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen Geld und Glück?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-geld-und-gluck/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen Geld und Glück?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht zu viel Smalltalk unglücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-zu-viel-smalltalk-unglucklich/" target="_self">Macht zu viel Smalltalk unglücklich?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – welche Strategie ist die Beste?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/die-richtige-balance-zwischen-arbeit-und-freizeit-%e2%80%93-welche-strategie-ist-die-beste/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 14:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen klagen heute über Dauerstress in ihrem Leben und immer mehr leiden unter gesundheitlichen Folgen wie Burn-out oder Herzinfarkt. Eine neue Studie hat unterschiedliche Methoden der Stressbewältigung und ihre Vor- und Nachteile bei Studenten untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende März übersetzt, deren Autoren meinen, dass die beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4179" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Persönlichkeit und politische Einstellung -- Was ist der Zusammenhang" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/Persönlichkeit-und-politische-Einstellung-Was-ist-der-Zusammenhang.jpg" alt="Persönlichkeit und politische Einstellung -- Was ist der Zusammenhang" width="170" height="142" />Viele Menschen klagen heute über Dauerstress in ihrem Leben und immer mehr leiden unter gesundheitlichen Folgen wie Burn-out oder Herzinfarkt. Eine neue Studie hat unterschiedliche Methoden der Stressbewältigung und ihre Vor- und Nachteile bei Studenten untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende März übersetzt, deren Autoren meinen, dass die beste Methode wahrscheinlich für jeden Menschen eine andere ist:</p>
<p>Essays werden geschrieben, Abschlussprüfungen stehen vor der Tür und gegen Ende der Kurse ist besonders viel zu tun. Arbeit, Freizeit und Studium stellen <strong>widersprüchliche Anforderungen </strong>und diese hektische Jahreszeit kann für Studenten voller <strong>Stress </strong>sein. Aber eine neue Untersuchung von Forschern der <em>University of Toronto Scarborough (UTSC)</em> in Kanada zeigt, dass es uns allen guttun würde, etwas über uns selbst nachzudenken.</p>
<p>„Menschen müssen sich fragen: ,Welche <strong>Rollen </strong>spiele ich in meinem Leben?’, und: ,Sind diese Rollen gut für mich?’“, sagt <em>Julie McCarthy</em>, Dozentin für Organisationspsychologie an der <em>UTSC</em>. „Und wenn sie es nicht sind, dann müssen wir uns fragen: ,Welche Strategien benutze ich, um es besser zu machen?’“</p>
<p><span id="more-4172"></span>Für ihre neuste Studie untersuche die <em>UTSC</em>-Dozentin für Organisationspsychologie gemeinsam mit <em>Tracy Hecht </em>von der <em>Concordia University</em>, wie Studenten versuchen, eine <strong>Balance</strong> in ihrem Leben zu erreichen. Alle Studienteilnehmer waren Studenten an der <em>UTSC</em>, die neben ihrem Studium Geld verdienten. Die Ergebnisse wurden im <em>Journal of Applied Psychology </em>veröffentlicht.</p>
<p><em>McCarthy</em> und <em>Hecht</em> untersuchten drei <strong>Strategien</strong>, die Menschen häufig benutzen, um sich widersprechende <strong>Anforderungen</strong> an Zeit, Aufmerksamkeit und Energie miteinander zu <strong>vereinbaren</strong>: aktives Engagement, das auf eine Lösung abzielt (<strong>problemorientiert</strong>), sich bei anderen Luft machen (<strong>emotionsorientiert</strong>) oder aber die Probleme völlig ignorieren und sich mit anderen Dingen ablenken (<strong>vermeidungsorientiert</strong>).</p>
<p>Traditionell gilt die <strong>problemorientierte</strong> Herangehensweise als die Beste der drei. Doch <em>McCarthy</em> und <em>Hecht</em> stellten in ihrer Untersuchung fest, dass diese Strategie in Wirklichkeit noch mehr Probleme verursachen kann, da sie oft mit <strong>Stress </strong>und übermäßiger <strong>Erschöpfung</strong> verbundenen ist und zu wenig Zeit für Erholung lässt. „Leute brauchen Zeit, um sich neu zu konzentrieren, damit sie gut lernen oder studieren können“, sagt <em>McCarthy</em>.</p>
<p>Aber das erstaunlichste Ergebnis hatte etwas mit dem dritten Bewältigungsmechanismus zu tun: <strong>Vermeidung</strong>. Wenn die Studenten ein paar Probleme einfach eine Weile hintenanstellten, <strong>nahmen die Rollenkonflikte</strong> in ihrem Leben sogar <strong>ab</strong>. „Diese Methode wird traditionell als eine ,Flucht vor den Problemen’ angesehen“, sagt <em>McCarthy</em>. „Aber vielleicht können Studenten ihre Ressourcen besser regenerieren, wenn sie sich zurückziehen und sich Pausen gönnen.“</p>
<p>Menschen, die sich ausgelaugt fühlen, sind mit ihrem Leben weniger zufrieden, sie erkranken öfter an Burn-out oder Depressionen und sind allgemein weniger gesund. Und obwohl es anregend und interessant sein und zu Erfolgserlebnissen führen kann, wenn ein Mensch <strong>mehrere Rollen</strong> spielt, sagt <em>McCarthy</em>, müssen wir uns die ernstzunehmenden <strong>Risiken</strong> dieses Lebensstils bewusst machen. „Menschen müssen sich überlegen, welche Strategien sie benutzen, um ihre Probleme zu bewältigen. Sie müssen sicherstellen, dass sie sich die Zeit nehmen, um ihre <strong>Ressourcen</strong> zu <strong>regenerieren</strong>“, sagt sie. „Zu viele Rollen können schlecht für uns sein, wenn wir nicht anfangen uns ehrliche, gezielte Fragen zu stellen.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://media.utoronto.ca/media-releases/business-finance/having-trouble-achieving-work-life-balance-knowing-your-strategies-is-key/" target="_blank">University of Toronto</a></span>, 29.3.11</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/apl/95/4/631/" target="_blank">Hecht &amp; McCarthy</a></span>. <em>Journal of Applied Psychology</em>, 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/belastet-freiheit-die-eigene-work-life-balance/" target="_self">Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was macht Kinder glücklich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-macht-kinder-glucklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 08:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Studie englischer Forscher hat die Zufriedenheit von Kindern in der Familie untersucht und zeigt, dass Kinder in einer „heilen“ Familie am glücklichsten sind. Was Kinder aus ihrer Sicht darunter verstehen, ist aber zum Teil schon etwas überraschend. Wir haben die Presseerklärung der Forscher von Anfang April übersetzt, die die Rolle der Mutter betont:
Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4133" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/Sind-Mütter-eher-vor-Suizid-geschützt-s.jpg" alt="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" width="167" height="125" />Eine neue Studie englischer Forscher hat die Zufriedenheit von Kindern in der Familie untersucht und zeigt, dass Kinder in einer „heilen“ Familie am glücklichsten sind. Was Kinder aus ihrer Sicht darunter verstehen, ist aber zum Teil schon etwas überraschend. Wir haben die Presseerklärung der Forscher von Anfang April übersetzt, die die Rolle der Mutter betont:</p>
<p>Wie <strong>zufrieden Kinder</strong> und Jugendliche mit ihrer Familiensituation sind, hängt eindeutig mit der <strong>Qualität der Beziehung</strong> zu ihren <strong>Eltern</strong> zusammen und insbesondere mit der Zufriedenheit ihrer <strong>Mutter</strong>. Das zeigen die ersten Ergebnisse von <em>Understanding Society</em> (Die Gesellschaft verstehen), der weltweit größten Untersuchung über Familienhaushalte, die unter Leitung von Forschern des Institute for Social and Economic Research (ISER) an der <em>University of Essex </em>in Großbritannien durchgeführt wird.</p>
<p>Als Teil der Studie, die 40 000 britische Haushalte über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachten soll, haben die Forscher Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren befragt, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind. Die Ergebnisse zeigen, dass für ein Kind die <strong>Zufriedenheit der Mutter</strong> in ihrer Partnerschaft <strong>wichtiger ist als die des Vaters</strong>. Die Ergebnisse beruhen auf den Daten von zunächst 6 441 Frauen, 5 384 Männern und 1 268 Kindern und Jugendlichen.</p>
<p><span id="more-4127"></span>Insgesamt sind <strong>60 Prozent der Kinder</strong> und Jugendlichen mit ihrer Familiensituation „<strong>völlig zufrieden</strong>“. Aber in Familien, wo die Mutter des Kindes in ihrer Partnerschaft nicht glücklich ist, sagen nur 55 Prozent der Kinder und Jugendlichen, dass sie mit ihrer Familiensituation „völlig zufrieden“ sind – im Vergleich zu 73 Prozent der Kinder und Jugendlichen, deren Mütter in ihrer Partnerschaft „wunschlos glücklich“ sind.</p>
<p>Die Langzeitstudie <em>Understanding Society</em> untersuchte die Beziehungen von verheirateten oder unverheirateten Paaren und das Verhältnis von Eltern und ihren Kindern. <em>Professor John Ermisch</em>, <em>Dr. Maria Iacovou</em> und <em>Dr. Alexandra Skew</em> vom Institute for Social and Economic Research stellten fest, dass <strong>Kinder am glücklichsten</strong> sind, wenn sie mit <strong>zwei Eltern</strong>– biologische oder Stiefeltern – zusammenwohnen, <strong>keine kleineren Geschwister</strong> haben, sich nicht regelmäßig mit ihren Eltern <strong>streiten</strong>, mindestens dreimal die Woche abends mit ihrer Familie <strong>zusammen essen</strong> und ihre <strong>Mutter</strong> in ihrer Partnerschaft <strong>glücklich </strong>ist.</p>
<p><em>Dr. Maria Iacovou</em> meint zu den Ergebnissen: „In einer Zeit, in der sich viele Politiker Sorgen um das ‚kaputte Großbritannien’ machen, zeigen diese Ergebnisse, dass die <strong>Beziehungen in der Familie </strong>und die <strong>Zufriedenheit der Eltern </strong>einen entscheidenden Einfluss auf die Zufriedenheit junger Menschen haben. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Kinder immer nur Videospiele spielen oder fernsehen möchten, haben wir festgestellt, dass sie am glücklichsten sind, wenn sie mit ihren Eltern oder Geschwistern zusammen sind.“</p>
<p>Die Untersuchung zeigt weiter, dass ältere Geschwister keinen Einfluss auf die Zufriedenheit von Kindern mit ihrer Familie haben. Doch wenn es jüngere Geschwister im Haushalt gibt, sind Kinder weniger zufrieden, und dieser Effekt ist umso größer, je mehr jüngere Geschwister im Haushalt sind. Aber die Beziehungen zu den <strong>Eltern</strong> sind sogar noch <strong>wichtiger als</strong> die Beziehungen zu den <strong>Geschwistern</strong>. Nur 28 Prozent der Kinder, die öfter als einmal in der Woche Streit mit ihren Eltern haben, und die wichtige Dinge nicht mit ihren Eltern besprechen, sind mit ihren Familien völlig zufrieden.</p>
<p><em>Dr. Iacovou </em>meint: „Zusammen betrachtet zeigen diese Ergebnisse die komplexen Einflüsse verschiedener Beziehungen in der Familie auf die Zufriedenheit eines Kindes. Im Laufe der Jahre, die <em>Understanding Society</em> das Leben von Familien in Großbritannien weiter verfolgt, werden wir ein noch genaueres Bild zeichnen, wie das Leben von Kindern durch alle möglichen Faktoren beeinflusst wird. <em>Understanding Society</em> wird sicher zu einer fantastischen Ressource werden für jeden, der ein Interesse am Wohlergehen von Kindern hat.”</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.esrc.ac.uk/news-and-events/press-releases/15182/mums-the-word-when-it-comes-to-childrens-happiness.aspx" target="_blank">Economic &amp; Social Research Council</a></span>, 3. April 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://research.understandingsociety.org.uk/findings/early-findings" target="_blank">Understanding Society</a></span></p>
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