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	<title>Psychologie aktuell &#187; Stresshormon</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Stresshormon</title>
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		<title>Kann Meditieren das Abnehmen erleichtern?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4945" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hat Magersucht genetische Ursachen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Hat-Magersucht-genetische-Ursachen.jpg" alt="Hat Magersucht genetische Ursachen" width="125" height="167" />Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und damit vernünftiger zu essen:</p>
<p>Viele haben in der Weihnachtszeit Angst vor dem Zunehmen. Aber für Leute, die bei Stress noch mehr bei den Weihnachtsleckereien zulangen, könnte es einen Grund zur Hoffnung geben.</p>
<p>Nach einer Studie von Forschern der <em>University of California &#8211; San Francisco (UCSF)</em>, die jetzt online im <em>Journal of Obesity</em> veröffentlicht wurde, gibt es eine simple Methode, um <strong>achtsam zu essen</strong> und <strong>Stress abzubauen</strong>, die Menschen hilft nicht dick zu werden und das ganz <strong>ohne Diät</strong>.</p>
<p>Die Frauen in der Studie, die ihren Stress am erfolgreichsten reduzierten, verloren auch am meisten <strong>Bauchfett</strong>. Diese Art von Fett (im Inneren der Bauchhöhle) ist mehr noch als das Fett, das direkt unter der Haut liegt, mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes verbunden.</p>
<p>„Man trainiert den Geist aufmerksam zu sein anstelle automatisch und nach gewohnten Mustern zu reagieren – nicht nach etwas Süßem zu greifen, wenn man sich ärgert, zum Beispiel“, sagt die <em>UCSF</em>-Forscherin <em>Dr. Jennifer Daubenmier</em> vom Osher Center for Integrative Medicine. „Wenn Sie sich Ihre <strong>Gefühle</strong> zuerst <strong>bewusst machen</strong> können, bevor Sie handeln, können Sie eher eine weise Entscheidung treffen.“</p>
<p><span id="more-4934"></span><em>Daubenmier</em> führte die Studie gemeinsam mit <em>Dr. Elissa Epel</em>, einer Psychologin an der <em>UCSF</em>, durch. Die Studie, die im Oktober online publiziert wurde, ist Teil eines Forschungsprogramms an der <em>UCSF</em>, das den Zusammenhang von Stress und dem Stresshormon Cortisol mit dem Essverhalten, Körperfett und der Gesundheit von Menschen untersucht.</p>
<p><strong>Gefühle von Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen bewusst erleben</strong></p>
<p>Die Frauen, die an der <strong>Studie</strong> teilnahmen, machten keine Diät, bei der sie Kalorien zählten. Stattdessen wurden die 47 <strong>chronisch gestressten, übergewichtigen</strong> und fettleibigen <strong>Frauen</strong> zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: 24 Teilnehmerinnen erlernten und praktizierten <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong>, die anderen 23 kamen auf eine <strong>Warteliste</strong> und dienten als Kontrollgruppe. Obwohl keine Diäten verordnet wurden, nahmen alle Frauen an einer einführenden Veranstaltung über gesunde Ernährung und Sport teil.</p>
<p>Das Training bestand aus neun wöchentlichen Sitzungen von je zweieinhalb Stunden, in denen die Frauen Methoden zum <strong>Stressabbau</strong> erlernten, und wie sie <strong>bewusster essen</strong> können, indem sie auf die Empfindungen ihres Körpers achten – insbesondere Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen. In der sechsten Woche nahmen sie an einem stillen Meditationswochenende teil, wo sie intensiv (sieben Stunden lang) meditierten.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen sollten jeden Tag dreißig Minuten lang <strong>Meditationsübungen</strong> machen und bei ihren Mahlzeiten achtsames Essen praktizieren. Die Forscher quantifizierten den seelischen Stress der Frauen vor und nach der viermonatigen Studie mit wissenschaftlich anerkannten Tests. Außerdem maßen sie das <strong>Körperfett</strong> und den <strong>Cortisolspiegel</strong> der Frauen.</p>
<p>Die <em>UCSF</em>-Forscher untersuchten, wie sich Bauchfett und Körpergewicht der Frauen veränderten. Zusätzlich maßen sie den Cortisolspiegel gleich nach dem Aufwachen, wenn er bei Menschen mit chronischem Stress am höchsten ist.</p>
<p>Die Sekretion von <strong>Cortisol</strong> folgt einem <strong>Tageszyklus</strong> und steigt normalerweise an, wenn wir aufwachen. Eine vermehrte Sekretion wird aber auch durch reale und vermeintliche Bedrohungen ausgelöst. Wenn wir aufwachen, an den vor uns liegenden Tag denken und das schon als <strong>Stress</strong> empfinden, kann der Cortisolspiegel sogar noch höher steigen, sagt <em>Daubenmier</em>.</p>
<p><strong>Achtsamkeit hilft dicken Menschen ihr Gewicht besser zu halten</strong></p>
<p>Bei den Frauen in der meditierenden Studiengruppe beobachteten die Forscher einen klaren Zusammenhang zwischen einem veränderten Körperbewusstsein, chronischem Stress, Cortisolspiegel und Bauchfett. Die Frauen, die am besten lernten auf die Stimme ihres Körpers zu hören, Stress abbauten, oder deren Cortisolspiegel am meisten sank, verloren auch das meiste Bauchfett.</p>
<p>Bei den fettleibigen Frauen in der Studie hatten diejenigen, die am <strong>Achtsamkeitstraining</strong> teilnahmen, eine signifikante <strong>Verminderung des Cortisolspiegels</strong> nach dem Aufwachen. Außerdem konnten diese Frauen ihr <strong>Gewicht halten</strong>. Dagegen blieb bei den Frauen, die auf der Warteliste waren, der Cortisolspiegel gleich und sie nahmen weiter zu.</p>
<p>Die Techniken zur Stressreduktion und für achtsames Essen, die in dieser Studie benutzt wurden, sind von Methoden abgeleitet, die <em>Dr. Jon Kabat-Zinn</em>, der erste Direktor der Stressreduktions-Klinik an der University of Massachusetts Medical School und Gründungsmitglied des Cambridge Zen Centers, vor drei Jahrzehnten entwickelt hat. Die Methoden für achtsames Essen, die in der <em>UCSF</em>-Studie benutzt wurden, sind Teil eines größeren Programms für achtsames Essen, das von <em>Dr. Jean Kristeller</em> an der <em>Indiana State University</em> entwickelt wurde.</p>
<p><strong>Laufende Studie über schwangere Frauen</strong></p>
<p>„In dieser Studie haben wir versucht die Fähigkeit von Menschen zu entwickeln auf ihre Gefühle von <strong>Hunger, Sättigung</strong> und den <strong>Genuss</strong> beim Essen zu <strong>achten</strong>, um sich daran zu orientieren wie viel sie essen“, sagt <em>Daubenmier</em>. „Wir haben versucht, <strong>Essen als Reaktion</strong> auf Emotionen oder äußere Auslöser zu reduzieren, die typischerweise das Verhalten von Menschen antreiben, die <strong>zu viel essen</strong>.“</p>
<p><em>Daubenmier </em>sagt, die Ergebnisse dieser kleinen Studie sind vorläufig und müssen in noch laufenden weiteren Untersuchungen bestätigt werden. Wenn die gesamte Studiengruppe (also übergewichtige und fettleibige Frauen zusammen) analysiert wurde, zeigten die Ergebnisse außerdem keine signifikanten Unterschiede bei der Gewichtsveränderung zwischen Frauen, die meditierten, und solchen auf der Warteliste.</p>
<p>In einer anderen Studie mit einkommensschwachen <strong>schwangeren Frauen</strong>, die Übergewicht haben, bringen <em>Epel, Daubenmier</em> und ihre Kollegen den Teilnehmerinnen ähnliche Techniken für achtsames Essen bei. Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der dicke Frauen ganz besonders zunehmen und später noch schwerer abnehmen können. Außerdem kann eine exzessive Gewichtszunahme während der Schwangerschaft der Gesundheit des Babys schaden.</p>
<p>„Wir schreiten zu einem kritischen Zeitpunkt ein, wenn der Grundstein für die Gesundheit der nächsten Generation gelegt wird“, sagt <em>Epel</em>. „Wir hoffen die Gesundheit sowohl von Müttern wie auch ihrer Babys verbessern zu können.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ucsf.edu/news/2011/12/11091/stress-reduction-and-mindful-eating-curb-weight-gain-among-overweight-women" target="_blank">University of California &#8211; San Francisco</a></span>, 7. Dez 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1155/2011/651936" target="_blank">Daubenmier et al</a></span>. <em>Journal of Obesity</em>, 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-achtsamkeitsmeditation-stress-abzubauen/" target="_self">Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-transzendentale-meditation-gegen-stress-in-der-schule/" target="_self">Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<title>Kann man sich einen Herzinfarkt einbilden?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4874" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Telefonieren-beim-Autofahren-Auch-für-die-Beziehung-gefährlich.jpg" alt="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" width="170" height="128" />Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über die noch nicht veröffentlichte Studie vom November übersetzt, die einen „Pseudoinfarkt“ beschreibt, der so echt wirkt, dass nur ein Arzt ihn erkennen kann:</p>
<p>Es waren japanische Ärzte, die in den Neunzigerjahren als erste eine neue Form des Herzinfarkts beschrieben – die <strong>Stress-Kardiomyopathie</strong> (auch Broken-Heart-Syndrom). Sie zeigten, dass ein plötzlicher Schock oder <strong>emotionaler Stress </strong>dazu führen können, dass das Herz reagiert wie bei einem Herzinfarkt, obwohl normalerweise keine bleibenden Schäden festzustellen sind. Nun berichten Forscher von der <em>University of Arkansas</em>, dass Stress-Kardiomyopathie <strong>bei Frauen häufiger</strong> auftritt als bei Männern.</p>
<p><span id="more-4868"></span>Vereinfacht gesagt wird Stress-Kardiomyopathie durch einen <strong>plötzlichen Anstieg von Hormonen </strong>wie Adrenalin ausgelöst, meistens als Reaktion auf ein stark emotionales Ereignis. Dadurch vergrößert sich ein Teil des Herzens vorübergehend, was <strong>Symptome </strong>verursacht, die einem <strong>Herzinfarkt</strong> zum Verwechseln <strong>ähnlich</strong> sind. Andere körperliche Symptome wie blockierte Arterien und Schäden des Herzmuskels, die normalerweise bei einem klinischen Herzinfarkt beobachtet werden, treten jedoch nicht auf.</p>
<p>Eine Stress-Kardiomyopathie kann sowohl durch <strong>negative</strong> als auch durch <strong>positive Ereignisse</strong> verursacht werden. So verschiedene Dinge wie ein Lottogewinn, ein Autounfall oder der Tod eines geliebten Menschen können einen Anfall auslösen.</p>
<p>Die neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Frauen</strong> bis zu siebenmal <strong>häufiger</strong> betroffen sind als Männer, und dass ältere Frauen ein höheres Risiko haben als jüngere. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse diese Woche auf einer Konferenz der <em>American Heart Association</em> in Orlando, Florida vor.</p>
<p><em>Dr. Abhiram Prasad</em>, ein Kardiologe von der <em>Mayo Clinic</em>, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte gegenüber AP, dass Männer im Allgemeinen Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen häufiger und früher im Leben haben als Frauen, aber:</p>
<p>„Das ist die einzige Herzerkrankung, die sehr viel häufiger bei Frauen auftritt.”</p>
<p><em>Dr. Abhishek Deshmukh</em>, ein Kardiologe an der <em>University of Arkansas</em>, der Frauen mit Stress-Kardiomyopathie behandelt hat, wollte untersuchen, wie geschlechtsspezifisch die Erkrankung wirklich ist. Für seine neue <strong>Studie</strong> analysierte <em>Deshmukh</em> ein landesweites Register mit Daten von etwa tausend Krankenhäusern und fand 6 229 Fälle von Stress-Kardiomyopathie im Jahr 2007. Davon waren nur 671, also knapp 11 Prozent Männer.</p>
<p>Er stellte fest, dass <strong>Frauen</strong> ein ungefähr <strong>7,5-mal höheres Risiko</strong> für Stress-Kardiomyopathie hatten als Männer. Bei Menschen unter 55 Jahren hatten Frauen sogar ein 9,5-mal höheres Risiko als Männer. Außerdem erkrankten Frauen über 55 Jahren dreimal so häufig an Stress-Kardiomyopathie wie jüngere Frauen. Die genauen Gründe für dieses <strong>Ungleichgewicht</strong> bei den <strong>Geschlechtern</strong> sind nicht bekannt. Vielleicht können Männer besser mit dem physischen Stress durch emotionale Ereignisse zurechtkommen, oder vielleicht werden Männer einfach nicht so emotional. Gegenüber AP sagte er:</p>
<p>„Eine Theorie ist, dass <strong>Hormone</strong> eine Rolle spielen. Eine andere ist, dass Männer mehr Adrenalinrezeptoren auf ihren Herzmuskelzellen haben als Frauen. Männer könnten also besser in der Lage sein Stress zu bewältigen und den Anstieg von Hormonen, die er freisetzt.“</p>
<p>Weiter zeigt die Untersuchung, dass etwa zehn Prozent der Patienten irgendwann im Leben einen zweiten Anfall haben, aber normalerweise erlangt ihr Herz seine volle Funktionstüchtigkeit wieder, es <strong>bleiben keine Schäden</strong> zurück und eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Scheinbar heilt ein gebrochenes Herz am besten, wenn man ihm einfach etwas Zeit gibt.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/237883.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 18. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/" target="_self">Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/psychosomatik.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann ein einfacher Labortest vor Burn-out warnen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-einfacher-labortest-vor-burn-out-warnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
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		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4535" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="men-doctor-s-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/men-doctor-s-s.jpg" alt="men-doctor-s-s" width="167" height="133" />Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur Früherkennung von Burn-out einsetzen könnte:</p>
<p>Ihr <strong>Blut</strong> und der Spiegel eines Hormons in Ihrem <strong>Speichel</strong> könnten zeigen, ob Sie kurz vor dem Burn-out stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von <em>Dr. Sonia Lupien</em> und <em>Robert-Paul Juster </em>vom <em>Centre for Studies on Human Stress</em> des <em>Louis-H. Lafontaine Hospitals</em> und der <em>University of Montreal </em>in Kanada. Unter <strong>Burn-out</strong> leidet nicht nur das Berufs- und Privatleben gestresster Arbeitnehmer. Auch das Risiko für andere körperliche und psychische Probleme steigt, wenn Symptome von Burn-out unbeachtet bleiben. Das ist umso bedeutender als nach Schätzungen der International Labor Organization zehn Prozent der Nordamerikaner und Europäer Burn-out, klinische Depressionen oder Ängste haben, die mit ihrem Arbeitsplatz zusammenhängen.</p>
<p>„Unsere Hypothese war, dass gesunde Arbeitnehmer mit <strong>chronischem Stress</strong> und milden Symptomen von Burn-out vermehrt <strong>physiologische Regulationsstörungen</strong> und einen <strong>niedrigeren Cortisolspiegel</strong> haben würden – ein Profil, das typisch für Burn-out ist“, erklärt<em> Juster</em>, der erste Autor der Studie. <strong>Cortisol</strong> ist ein Stresshormon, das eine Rolle bei der Stressantwort des Körpers und dem natürlichen Tagesrhythmus des Menschen spielt. Patienten, die unter Depressionen leiden, haben oft einen erhöhten Cortisolspiegel, während er bei Burn-out-Patienten meist niedrig ist. Zu viel Cortisol kann für die psychische und körperliche Gesundheit genauso schlecht sein wie zu wenig.</p>
<p><span id="more-4527"></span>Chronischer Stress und ein Cortisolspiegel, der aus dem Gleichgewicht geraten ist, können eine Art Dominoeffekt auf biologische Systeme ausüben, die miteinander in Verbindung stehen. Als „<strong>allostatische Last</strong>“ bezeichnet man die physiologischen Probleme oder den „<strong>Verschleiß</strong>“, der dann in diesen Systemen auftritt, und der das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des Immunsystems erhöht. Wenn man verschiedene Faktoren wie Insulin, Zucker, Cholesterin, Blutdruck und Entzündungen untersucht, kann man einen Index für die allostatische Last errechnen und ihn dann benutzen, um Probleme zu erkennen, noch bevor sie sichtbar werden.</p>
<p>„Die Stärke des Modells der allostatischen Last liegt darin, dass es flexibel ist und zahlreiche biologische Systeme umfassen kann, die durch chronischen Stress strapaziert werden. Die Verwendung von <strong>Speichelproben </strong>und allgemein anerkannten <strong>Fragebögen</strong> ergänzt sich, sodass wir nicht nur die Empfänglichkeit für zum Beispiel Stoffwechselstörungen oder Herzerkrankungen messen können, sondern darüber hinaus auch die für psychische Probleme&#8221;, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p>Diese erste <strong>Pilotstudie</strong> wurde an 30 Teilnehmern mittleren Alters durchgeführt. Die <strong>allostatische Last</strong> wurde durch Routine-Bluttests und zusätzlich durch Speichelproben bestimmt, die die Teilnehmer zu Hause sammelten, sowie während eines Stresstests im Labor. Außerdem füllten sie Fragebögen aus, mit denen ihr aktueller <strong>Stress</strong> sowie Symptome von <strong>Depression</strong> und <strong>Burn-out</strong> quantifiziert wurden.</p>
<p>Die Untersuchung ist Teil eines größeren Forschungsprogramms, das die Entwicklung einer <strong>personalisierten Medizin</strong> auf diesem Gebiet zum Ziel hat. Die personalisierte Medizin strebt die Anpassung der Behandlung an die Bedürfnisse des Einzelnen an. „Um individualisierte Ansätze bei Präventions- und Behandlungsstrategien stärker voranzutreiben, müssen wir die biologischen, psychologischen und sozialen Merkmale erforschen, die für eine Erkrankung charakteristisch sind“, sagt <em>Lupien</em>. „Bei Erkrankungen wie <strong>Burn-out</strong>, wo wir <strong>keinen Konsens</strong> über diagnostische <strong>Kriterien</strong> haben, und wo es <strong>Überschneidungen mit Depressionssymptomen</strong> gibt, ist es unerlässlich mehr als eine Methode zur Analyse zu benutzen. Ein Merkmal, das für Burn-out charakteristisch ist, scheint eine stark nachlassende Produktion des Stresshormons Cortisol zu sein sowie eine gestörte Regulation der physiologischen Mechanismen, die mit diesem Stresshormon interagieren.“</p>
<p>Kritisch anzumerken ist, dass Menschen mit <strong>Burn-out</strong> häufig mit <strong>Antidepressiva</strong> behandelt werden, die den Cortisolspiegel senken. Wenn der Cortisolspiegel bereits niedriger ist, als er sein sollte, könnte diese Art der Behandlung einen therapeutischen Fehler darstellen. „Die Verwendung eines <strong>Indexes für die allostatische Last </strong>erlaubt Forschern und Ärzten einen Einblick, wie sehr chronischer Stress an einem Menschen zehrt. In Zukunft brauchen wir Untersuchungen, die Menschen über einen längeren Zeitraum beobachten, um festzustellen, ob dieses Profil aus niedrigem Cortisol und physiologischen Regulationsstörungen tatsächlich das <strong>Autogramm des Burn-outs</strong> ist. Wenn ja, ist die Wissenschaft ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen gestressten Arbeitnehmern zu helfen, noch <em>bevor </em>sie einen Burn-out haben“, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20110222-simple-spit-and-blood-tests-might-detect-burnout-before-it-happens.html" target="_blank">UdeM News</a></span>, 22. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.psyneuen.2010.11.001" target="_blank">Juster et al</a></span>. <em>Psychoneuroendocrinology</em>, Juli 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-wie-der-korper-auf-stress-reagiert/" target="_self">Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-wie-der-korper-auf-stress-reagiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 08:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Körper reagiert auf Stress mit einer Fülle von Anpassungen, die Menschen zwei ursprüngliche Verhaltensreaktionen erleichtern – Angriff oder Flucht. Eine aktuelle Studie hat den Zusammenhang zwischen psychischem Stress und einem Immunprotein untersucht, das nicht nur Immunfunktionen hat, sondern zum Beispiel auch an einer allgemeinen Aktivierung des Stoffwechsels beteiligt ist. Wir haben die Presseerklärung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3893" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Sind Frau bessere Multi-Tasker als Männer" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Sind-Frau-bessere-Multi-Tasker-als-Männer.jpg" alt="Sind Frau bessere Multi-Tasker als Männer" width="200" height="150" />Der Körper reagiert auf Stress mit einer Fülle von Anpassungen, die Menschen zwei ursprüngliche Verhaltensreaktionen erleichtern – Angriff oder Flucht. Eine aktuelle Studie hat den Zusammenhang zwischen psychischem Stress und einem Immunprotein untersucht, das nicht nur Immunfunktionen hat, sondern zum Beispiel auch an einer allgemeinen Aktivierung des Stoffwechsels beteiligt ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die helfen könnte, stressbedingte Krankheiten besser zu verstehen:</p>
<p>Wie Sie emotional auf eine Herausforderung reagieren, könnte vorhersagen, wie Ihr Körper auf Stress reagiert. Das zeigt eine Untersuchung, die diesen Monat in dem Fachjournal <em>Brain, Behavior, and Immunity</em> erscheint.</p>
<p>„Menschen, die nach einem <strong>Stresstest</strong> im Labor sehr <strong>ärgerlich</strong> waren oder sich <strong>beunruhigt</strong> fühlten, hatten einen stärker erhöhten Blutspiegel für einen <strong>Entzündungsmarker </strong>als Leute, die bei dem Test relativ ruhig geblieben waren“, sagt <em>Dr. Judith Carroll</em>, die die Studie an der <em>University of Pittsburgh</em> durchführte. „Das könnte erklären, warum manche Menschen, die viel unter Stress stehen, chronische Gesundheitsprobleme entwickeln.“</p>
<p><span id="more-3884"></span>Für die <strong>Studie</strong> baten die Forscher gesunde Menschen mittleren Alters, im Labor eine <strong>Rede zu halten</strong>, vor einer laufenden Videokamera und im Beisein einer Jury. Während der Rede maßen sie die körperlichen Reaktionen der Teilnehmer auf die Testaufgabe und befragten sie anschließend, wie sie sich bei der Rede gefühlt hatten.</p>
<p>„Bei den meisten Menschen steigt die Herzfrequenz und der Blutdruck, wenn sie etwas tun, das mit<strong> Stress</strong> verbunden ist“, erklärt <em>Dr. Carroll</em>, „aber bei manchen <strong>erhöht </strong>sich auch der Blutspiegel eines Entzündungsmarkers, der als <strong>Interleukin-6</strong> bezeichnet wird. Unsere Untersuchung zeigt, dass die Leute, bei denen sich der Blutspiegel dieses Markers am meisten erhöht, diejenigen sind, die bei dem Test am stärksten <strong>emotional reagieren</strong>.&#8221;</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Menschen, die auf relativ geringe Herausforderungen im Leben mit <strong>Ärger oder Sorge</strong> reagieren, zu einer <strong>verstärkten Entzündungsreaktion</strong> neigen könnten“, sagt die Leiterin der Studie <em>Dr. Anna Marsland</em>, eine Assistenzprofessorin für Psychologie und Pflegewissenschaften an der <em>University of Pittsburgh</em>. „Mit der Zeit könnten diese besonders emotional reagierenden Menschen <strong>anfälliger für Krankheiten</strong> werden, bei denen Entzündungen eine Rolle spielen, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen“, sagt sie.</p>
<p>Die Studie, die vom National Institute of Nursing Research finanziert wurde, ist Teil eines expandierenden Forschungsgebietes, das als <strong>Psychoneuroimmunologie</strong> bezeichnet wird und die Wechselwirkungen zwischen <strong>psychischen Prozessen </strong>und <strong>Gesundheit</strong> untersucht. „Das Thema dieser Studie ist eine der entscheidenden Fragen in der Psychoneuroimmunologie – was erklärt die individuellen Unterschiede bei der Entzündungsreaktion auf Stress“, sagt <em>Dr. Margaret Kemeny</em>, eine Professorin an der <em>University of California</em>, San Francisco. „Diese Ergebnisse zeigen, dass die Art und Weise, wie Menschen in diesem Test emotional reagieren, ein wichtiger Faktor ist, der Vorhersagen erlaubt. Damit könnten die Ergebnisse den Weg für zukünftige Studien weisen, die die Mechanismen solcher Reaktion charakterisieren und ihre klinische Bedeutung untersuchen“, sagt sie.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=96335&amp;CultureCode=en" target="_blank">Elsevier</a></span>, 17.2.11</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.bbi.2010.09.024" target="_blank">Carroll et al</a></span>. <em>Brain, Behavior, and Immunity</em>, Feb 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Partnerschaft vor Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-partnerschaft-vor-stress/" target="_self">Schützt Partnerschaft vor Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bietet-hohe-stress-empfindlichkeit-von-kindern-auch-vorteile/" target="_self">Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<item>
		<title>Schützt Partnerschaft vor Stress?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-partnerschaft-vor-stress/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 13:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Hormone beeinflussen die verschiedensten Aspekte des menschlichen Sozialverhaltens, von Kindeserziehung und Berufswahl zu finanzieller Risikobereitschaft und sportlichem Eifer. Eine aktuelle Studie hat die Hormonantwort auf Stress bei Studenten untersucht und zeigt, dass Menschen in einer festen Beziehung weniger gestresst sind als Singles. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom August übersetzt, deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hormone beeinflussen die verschiedensten Aspekte des menschlichen Sozialverhaltens, von Kindeserziehung und Berufswahl zu finanzieller Risikobereitschaft und sportlichem Eifer. Eine aktuelle Studie hat die Hormonantwort auf Stress bei Studenten untersucht und zeigt, dass Menschen in einer festen Beziehung weniger gestresst sind als Singles. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom August übersetzt, deren Autoren Parallelen zu brutpflegenden Tierarten ziehen:</p>
<p>Viele Untersuchungen weisen darauf hin, dass es gut für die Gesundheit ist, wenn ein Mensch verheiratet ist. Nun zeigt eine neue Studie, dass eine langfristige Bindung auch den Hormonspiegel eines Menschen so verändert, dass er weniger stressanfällig ist. Unverheiratete in einer <strong>festen Liebesbeziehung</strong> zeigen die gleiche <strong>verminderte Stressantwort</strong> wie verheiratete Menschen, sagt <em>Dario Maestripieri</em>, Professor für vergleichende Humanentwicklung an der <em>University of Chicago</em> und erster Autor der Studie, die in der neusten Ausgabe des Journals <em>Stress </em>erscheint.</p>
<p><span id="more-3319"></span>„Diese Ergebnisse zeigen, dass Singles und Menschen ohne eine feste Beziehung stärker auf psychischen Stress reagieren als Verheiratete und stehen in Einklang mit der wachsenden Zahl der Studien, die zeigen, dass eine <strong>Ehe </strong>und <strong>sozialer Rückhalt Stress ausgleichen </strong>können“, schreibt <em>Maestripieri</em> in dem Artikel „Unterschiede der Hormonantwort auf psychischen Stress zwischen Menschen verschiedenen und gleichen Geschlechts in einer großen Gruppe von Collegestudenten“.</p>
<p>Für die <strong>Studie </strong>untersuchte das Team von Forschern der <em>University of Chicago</em> und der <em>Northwestern University</em> die <strong>Stressantwort</strong> an 501 Studenten eines Masterstudiengangs der Booth School of Business an der <em>University of Chicago</em>. Etwa 40 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen in der Studie waren verheiratet oder in festen Beziehungen. Die Studienteilnehmer waren 348 Männer mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren und 153 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren.</p>
<p>Die Studenten spielten mehrere <strong>Computerspiele</strong>, die Aspekte ihres ökonomischen Verhaltens testeten. Vor und nach den Spielen gaben die Teilnehmer Speichelproben, mit denen ihre <strong>Hormonspiegel</strong> und deren Veränderungen gemessen wurden.</p>
<p>Allen Studenten wurde gesagt, der Test sei Pflicht und hätte einen Einfluss auf ihr Berufspraktikum später im Studium. Das gab dem <strong>Test </strong>etwas potenziell <strong>Nervenaufreibendes</strong>, das sich auf den Spiegel des Stresshormons Cortisol auswirken konnte.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass die <strong>Cortisolkonzentrationen </strong>bei allen Teilnehmern <strong>anstiegen</strong>, aber die Zunahme war bei Frauen durchschnittlich stärker als bei Männern. Die Testaufgaben <strong>senkten</strong> auch den <strong>Testosteronspiegel</strong> bei Männern (aber nicht bei Frauen), eine Auswirkung von Stress, die schon vorher bei Menschen und Tieren beobachtet wurde.</p>
<p>Aber ein persönliches Detail, nach dem die Forscher vor den Tests gefragt hatten, verriet noch einen weiteren interessanten Unterschied zwischen den Teilnehmern. „Wir stellten fest, dass bei beiden Geschlechtern der <strong>Cortisolspiegel </strong>von Menschen <strong>ohne</strong> eine feste <strong>Beziehung höher</strong> war als bei Verheirateten“, sagt <em>Maestripieri</em>.</p>
<p>„Obwohl eine Ehe recht stressig sein kann, sollte sie Menschen auch helfen, besser mit anderen Stressfaktoren in ihrem Leben umzugehen“, sagt <em>Maestripieri</em>. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine Ehe eine dämpfende Wirkung auf die Cortisolantwort auf psychischen Stress hat, und das ist ganz etwas Neues.“</p>
<p>Außerdem zeigte die Studie, dass der <strong>Testosteronspiegel </strong>der männlichen <strong>Singles</strong> der Business School ein <strong>höheres</strong> Ausgangsniveau hatte als das bei ihren Kommilitonen, die verheiratet oder in einer festen Beziehung waren. Diese Beobachtung hatten schon frühere Studien an Menschen und Tieren gemacht.</p>
<p>Laut <em>Maestripieri</em>, der seine Forschung überwiegend an Affen in Puerto Rico macht, wurden ähnliche Veränderungen der Hormonspiegel auch bei Arten von <strong>Primaten</strong> und <strong>Vögeln</strong> beobachtet, deren Männchen die Weibchen bei der <strong>Aufzucht der Jungen</strong> unterstützen. Bei Arten mit monogamer Paarbildung („Einehe“) und gemeinsamer Aufzucht der Jungen sinken die Testosteronspiegel der Männchen, wenn sie sich um den Nachwuchs kümmern.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.uchicago.edu/news.php?asset_id=2067" target="_blank">University of Chicago</a></span>, 18.8.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://primate.uchicago.edu/2010Stress.pdf" target="_blank">Maestripieri et al</a></span>. <em>Stress</em>, Sep 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-hormone-beim-ehestreit/" target="_self">Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-bringt-uns-weiter-wettbewerb-oder-mitgefuhl/" target="_self">Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/stress-und-burn-out-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/" target="_self">Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 17:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2335" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Besteht-ein-biologischer-Zusammenhang-zwischen-Stress-Ängsten-und-Depressionen.jpg" alt="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" width="167" height="129" />Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches Potential beschreibt:</p>
<p>Wissenschaftler an der <em>University of Western Ontario</em> in Kanada haben den biologischen Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depression entdeckt. Indem sie den <strong>Verbindungsmechanismus</strong> im Gehirn identifiziert, zeigt diese wegweisende Studie, die unter Leitung von <em>Stephen Ferguson </em>vom <em>Robarts Research Institute </em>der Universität durchgeführt wurde, wie genau Stress und Ängste zu Depressionen führen könnten. Weiter beschreibt die Studie einen <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons</em> Team entwickelt hat. Das kleine Molekül könnte neue und bessere Methoden zur Behandlung von Ängsten, Depression und verwandten Störungen ermöglichen. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online in <em>Nature Neuroscience </em>veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-2327"></span><em>Ferguson</em>, <em>Ana Magalhaes</em> und ihre Mitarbeiter führten eine Reihe von molekularen <strong>Laborexperimenten</strong> sowie <strong>Verhaltensstudien </strong>durch, mit denen sie den Verbindungsmechanismus identifizierten und die Wirkung des neuen Inhibitors bei <strong>Mäusen</strong> nachwiesen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass es eine völlig neue Generation von Medikamenten und Wirkstoffzielen geben könnte, die sich für eine <strong>gezielte </strong>und deshalb effektivere <strong>Behandlung</strong> von <strong>Depressionen</strong> eignen“, sagt <em>Ferguson</em>. Der Molekularbiologe ist Leiter des Labors für Molekulare Gehirnforschung am <em>Robarts Institute </em>und Professor in der Abteilung Physiologie und Pharmakologie an der <em>Schulich School of Medicine &amp; Dentistry</em> der <em>University of Western Ontario</em>. „Wir haben den Verbindungsmechanismus von der molekularen Ebene bis zu Studien an Mäusen charakterisiert. Nun versuchen wir, den Inhibitor zu einem pharmazeutischen Wirkstoff zu entwickeln.“</p>
<p>Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit <em>Hymie Anisman</em> an der <em>Carleton University</em> in Kanada durchgeführt und von den Canadian Institutes of Health Research (CIHR) finanziert. „Nach Angaben der World Health Organization sind <strong>Depressionen</strong>, <strong>Ängste</strong> und verwandte Stimmungsstörungen inzwischen die <strong>häufigsten </strong>Ursachen für <strong>chronische Erkrankungen</strong>“, sagt <em>Anthony Phillips</em>, der wissenschaftliche Direktor des <em>CIHR Institute of Neurosciences, Mental Health and Addiction</em>. „Die molekularbiologischen Untersuchungen von <em>Stephen Ferguson</em> und seinen Mitarbeitern haben zu neuen Erkenntnissen geführt, die für all die Menschen mit diesen psychischen Erkrankungen der Schlüssel zu einem besseren Leben sein könnten.“</p>
<p>Eine entscheidende Rolle in dem Verbindungsmechanismus, den die Forscher untersuchten, spielt die <strong>Interaktion</strong> zwischen zwei Proteinen, dem Corticotropin Releasing Factor-Rezeptor 1 (CRFR1) und bestimmten Formen des Serotonin-Rezeptors (5-HTRs). Wie genau diese beiden <strong>Rezeptoren </strong>auf molekularer Ebene zusammenwirken, ist noch nicht klar. Doch zeigt die Studie, dass CRFR1 die Zahl der 5-HTR-Moleküle auf der Oberfläche von Gehirnzellen erhöht, was zur Bildung unnormaler <strong>Signale im Gehirn</strong> führen kann.</p>
<p>Bei Stress kann eine Aktivierung von CRFR1 zu Ängsten und die von 5-HTR-Molekülen zu Depression führen. Daher zeigen die Ergebnisse, wie die Mechanismen, die zu Stress, Ängsten und Depression führen, durch bestimmte molekulare Vorgänge im Gehirn miteinander verknüpft sind. Vor allem aber blockiert der <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons </em>Labor entwickelt hat, bei diesem Mechanismus 5-HTRs, sodass er <strong>Angstverhalten</strong> bei <strong>Mäusen </strong>entgegenwirkt, und möglicherweise auch Depressionen.</p>
<p>Bei Patienten treten klinische <strong>Depressionen </strong>und <strong>Angststörungen</strong> oft <strong>gemeinsam</strong> auf, und beide Erkrankungen können durch <strong>belastende Ereignisse</strong> im Leben ausgelöst werden. Außerdem können solche Ereignisse die Symptome von Angststörungen und Depressionen verschlimmern. <em>Ferguson</em> und seine Mitarbeiter haben einen Mechanismus identifiziert und blockieren können, der für den Zusammenhang von Stress, Ängsten und Depression verantwortlich ist. Dadurch hat die Studie nicht nur den ersten molekularen Beweis für diesen Zusammenhang erbracht. Sie hat auch einen Grundstein zur Entwicklung von Medikamenten gelegt, die zu <strong>effektiveren Behandlungsmethoden</strong> führen könnten.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://communications.uwo.ca/com/western_news/stories/scientists_find_first_biological_link_between_stress,_anxiety_and_depression_20100411446165/" target="_blank">Western News</a></span>, 11. April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/abs/nn.2529.html" target="_blank">Magalhaes et al</a></span>. <em>Nature Neuroscience</em>, April 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><a title="Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-angst-vor-der-angst-zu-einer-depression-fuhren/" target="_self">Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/stress-und-burn-out-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/" target="_self">Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.burnout.info" target="_blank">Mehr zum Thema Burn-Out (externer Link)</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<title>Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/stress-und-burn-out-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/stress-und-burn-out-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 01:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &#38; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout.
Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.
Wir beginnen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wir beginnen mit einer Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Als zweites widmen wir uns der Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen untersucht.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Viertens gehen wir der Frage nach, ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</div>
<p>Heute können Sie hier den neuen Beitrag unseres Podcasts &#8220;Psychologie aktuell” anhören.</p>
<p>Unser Thema diesmal: <strong>Stress und Burnout</strong>. Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.</p>
<p>Wir beginnen mit einer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/">Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland</a></span>.</p>
<p>Als zweites widmen wir uns der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/">Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst</a></span>.</p>
<p>Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/">Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen</a></span> untersucht.</p>
<p>Viertens gehen wir der Frage nach, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/">ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann</a></span>.</p>
<p>Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/">Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</a></span></p>
<p>Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Burnout München?" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_self">Zum Burnout Zentrum München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<itunes:subtitle>Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout. Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout.
Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.
Wir beginnen mit einer Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/
Als zweites widmen wir uns der Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/
Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen untersucht.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/
Viertens gehen wir der Frage nach, ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/
Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/
Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Heute können Sie hier den neuen Beitrag unseres Podcasts &quot;Psychologie aktuell” anhören.

Unser Thema diesmal: Stress und Burnout. Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.

Wir beginnen mit einer Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/).

Als zweites widmen wir uns der Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/).

Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/) untersucht.

Viertens gehen wir der Frage nach, ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/).

Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche? (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/)

Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!

Weitere Links:

Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out? (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php)

Zum Burnout Zentrum München (http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php)

Zur Praxis für Psychotherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php)

Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php)

Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php)</itunes:summary>
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		<title>Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bietet-hohe-stress-empfindlichkeit-von-kindern-auch-vorteile/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hochsensible Kinder leiden besonders stark unter einer unglücklichen Kindheit. Eine neue Studie zeigt nun, dass solche Kinder aber bei guter Fürsorge auch besonders gut gedeihen. Ich habe einen Presseartikel der EurekAlert vom 5. Februar übersetzt, der die umfangreiche Untersuchung kurz zusammenfasst:
Kinder, die besonders empfindlich auf Stress reagieren, sind auch anfälliger für die Auswirkungen schwieriger Familienverhältnisse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1823" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Bietet-hohe-Stress-Empfindlichkeit-von-Kindern-auch-Vorteile-s.jpg" alt="Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile s" width="167" height="146" />Hochsensible Kinder leiden besonders stark unter einer unglücklichen Kindheit. Eine neue Studie zeigt nun, dass solche Kinder aber bei guter Fürsorge auch besonders gut gedeihen. Ich habe einen Presseartikel der EurekAlert vom 5. Februar übersetzt, der die umfangreiche Untersuchung kurz zusammenfasst:</p>
<p>Kinder, die besonders empfindlich auf Stress reagieren, sind auch <strong>anfälliger</strong> für die Auswirkungen <strong>schwieriger Familienverhältnisse</strong>, und sie haben mehr Verhaltens- und Gesundheitsprobleme als gleichaltrige Kinder. Aber eine neue Langzeitstudie zeigt, dass sich hoch empfindsame Kinder auch <strong>besonders gut</strong> entwickeln, <strong>wenn</strong> sie in einer Umwelt aufwachsen, die sie <strong>fördert</strong>.</p>
<p><span id="more-1797"></span>Die Studie amerikanischer Wissenschaftler von der <em>University of British Columbia</em>, der <em>University of California, San Francisco</em>, und der <em>University of California, Berkeley</em>, erscheint in der Februarausgabe des Fachjournals <em>Child Development</em>.</p>
<p>„Eltern und Lehrer sind vielleicht der Meinung, dass empfindsame Kinder, wie Orchideen, schwieriger großzuziehen sind und <strong>mehr Fürsorge brauchen</strong>. Aber sie können aufblühen und zu Menschen mit außerordentlichen Fähigkeiten und Stärken heranwachsen, wenn sie in einer Umgebung groß werden, die sie unterstützt, und in der sie gut versorgt und gefördert werden“, sagt <em>Jelena Obradović</em>, die Assistant Professor an der School of Education der <em>Stanford University</em> ist. (<em>Dr. Obradović</em> war an der <em>University of British Columbia</em>, als sie und ihre Mitarbeiter die Untersuchung durchführten.)</p>
<p>Für ihre <strong>Studie</strong> untersuchten die Forscher 338 <strong>Vorschulkinder</strong>, ihre Familien und Lehrer, um festzustellen, wie schwierige <strong>Familienverhältnisse</strong> und die biologisch messbare <strong>Stress-Empfindlichkeit</strong> die gesunde Entwicklung von Kindern beeinflussen.</p>
<p>Als Maß für die Stress-Empfindlichkeit dienten die normalen atmungsabhängigen Schwankungen der <strong>Herzfrequenz </strong>und der Spiegel des <strong>Stresshormons</strong> Cortisol der Kinder. Die <strong>Familienverhältnisse</strong> wurden durch Befragungen untersucht, darunter zu möglichen finanziellen Notlagen, Überforderung der Eltern bei der Erziehung, Ehestreitigkeiten, offenen Aggressionen der Eltern untereinander und gegen die Kinder sowie Depression der Mütter.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass <strong>Kinder</strong> mit deutlich stärkeren biologischen Reaktionen beim Betrachten von Szenen eines Puppentheaters, die etwas belastende Situationen aus dem Alltagsleben der Kinder darstellten, <strong>stärker</strong> von den Familienverhältnissen (ungünstigen wie günstigen) <strong>beeinflusst</strong> wurden. Das heißt, dass hoch empfindsame Kinder eher zu <strong>Entwicklungsproblemen</strong> neigten, wenn sie in schwierigen und <strong>belastenden Familienverhältnissen</strong> aufwuchsen.</p>
<p>Aber anders als erwartet entwickelten sich solche Kinder überdurchschnittlich gut, wenn sie in fürsorglichen, unbelasteten Familienverhältnissen groß wurden, weil sie auch <strong>stärker</strong> auf die <strong>positiven Seiten</strong> einer Umgebung <strong>ansprachen</strong>, in der sie unterstützt und gefördert wurden.</p>
<p>„Die Studie zeigt, wenn Kinder sehr empfindlich auf Stress reagieren, muss das nicht unbedingt etwas Negatives sein, sondern wir müssen dabei die Art ihrer Lebensumstände berücksichtigen“, erklärt <em>Obradović</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-02/sfri-hst012910.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 5.2.10</p>
<p><a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-8624.2009.01394.x/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Obradović et al</span>.</a> <em>Child Development</em>, Feb 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-bringt-uns-weiter-wettbewerb-oder-mitgefuhl/" target="_self">Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?</a></span></p>
<p><a title="Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-weit-reichen-die-gesundheitlichen-folgen-von-belastungen-im-kindesalter/" target="_self">Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?</a></span></p>
<p><a title="Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-depression-und-angststorungen-im-vorschulalter/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?</span></a></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<title>Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 08:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler am Nestlé Research Center in Lausanne behaupten, sie hätten nachgewiesen, was viele Leute schon lange behaupten – Schokolade essen ist gut bei Stress. Ich habe die Pressemitteilung übersetzt.
Befürworter einer „Schokoladenkur” für seelischen Stress erhalten frische Unterstützung durch die Ergebnisse einer klinischen Untersuchung, die jetzt online unter dem Titel „Darmflora und stressbedingter Stoffwechsel in frei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1024" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="chocolate s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/chocolate-s-s.jpg" alt="chocolate s s" width="211" height="125" />Wissenschaftler am Nestlé Research Center in Lausanne behaupten, sie hätten nachgewiesen, was viele Leute schon lange behaupten – Schokolade essen ist gut bei Stress. Ich habe die Pressemitteilung übersetzt.</p>
<p>Befürworter einer „Schokoladenkur” für seelischen Stress erhalten frische Unterstützung durch die Ergebnisse einer klinischen Untersuchung, die jetzt online unter dem Titel „Darmflora und stressbedingter Stoffwechsel in frei lebenden Testpersonen“ im <em>Journal of Proteome Research</em> der <em>American Chemical Society</em> veröffentlicht wurde. Die Studie zeigte, dass bei hochgradig <strong>gestressten Menschen</strong> der Spiegel von <strong>Stresshormonen sinkt, wenn sie</strong> zwei Wochen lang jeden Tag knapp eine halbe Tafel <strong>Zartbitterschokolade essen</strong>. Die allseits beliebte Gaumenfreude normalisierte teilweise auch andere biochemische Gleichgewichte, die durch Stress gestört werden.</p>
<p><span id="more-760"></span><em>Sunil Kochhar</em> und seine Mitarbeiter weisen auf die wachsende Zahl wissenschaftlicher Ergebnisse hin, nach denen Antioxidanzien und andere nützliche <strong>Substanzen in Zartbitterschokolade</strong> Risikofaktoren für Herzkrankheiten und andere <strong>körperliche Erkrankungen vermindern könnten</strong>. Ferner haben Studien gezeigt, dass Schokolade auch <strong>seelischen Stress abbauen</strong> kann. Aber bis jetzt gab es kaum Daten aus Forschungsuntersuchungen an Menschen darüber, wie der Mechanismus eines Stressabbaus durch Schokolade genau funktionieren könnte.</p>
<p>In der Studie untersuchten die Wissenschaftler hochgradig <strong>gestresste Freiwillige</strong>, die sie zunächst durch psychologische Tests identifiziert hatten, und gaben ihnen dann zwei Wochen lang <strong>Zartbitterschokolade zu essen</strong>. Die Ergebnisse zeigten einen sinkenden Spiegel bestimmter <strong>Stresshormone</strong> sowie eine teilweise <strong>Normalisierung</strong> anderer Veränderungen des <strong>Stoffwechsels</strong> und der <strong>Darmflora</strong>, die bei Stress auftreten. Die Wissenschaftler fassen ihre Ergebnisse so zusammen: „Die Studie ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass ein täglicher Verzehr von 40 Gramm (1,4 Unzen) über einen Zeitraum von zwei Wochen ausreicht, um bei gesunden Freiwilligen den Stoffwechsel zu modifizieren.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><a href="http://portal.acs.org/portal/acs/corg/content?_nfpb=true&amp;_pageLabel=PP_ARTICLEMAIN&amp;node_id=223&amp;content_id=CNBP_023399&amp;use_sec=true&amp;sec_url_var=region1&amp;__uuid=c8b03868-2704-48e2-95d6-c60e1cd014e1" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Chemical Society</span></a>, 11.11.09</p>
<p><a href="http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/pr900607v" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Proteome Research</span></a>, Oct 2009</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</span></a></p>
<p><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Hilft Meditation gegen Stress?</span></a></p>
<p><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</span></a></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<title>Erhöht die Menopause das Risiko für Depressionen?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 17:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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Ja, hierfür scheint es einige starke Hinweise zu geben.  Der Nachrichtendienst Reuters fasste vor wenigen Tagen die Ergebnisse einer Studie zusammen, die auf der Jahresversammlung der North American Menopause Society in San Diego vorgestellt wurde.  Nachfolgend Auszüge des Berichts in meiner Übersetzung aus dem Englischen:
Mehrere Untersuchungen haben in den letzten Jahren gezeigt, dass das Risiko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE">Ja, hierfür scheint es einige starke Hinweise zu geben.  Der Nachrichtendienst <em>Reuters </em>fasste vor wenigen Tagen die Ergebnisse einer Studie zusammen, die <span lang="de-DE">auf der Jahresversammlung der <em>North American Menopause Society </em>in San Diego vorgestellt </span>wurde.  Nachfolgend Auszüge des Berichts in meiner Übersetzung aus dem Englischen:</p>
<p><span lang="de-DE"><span id="more-558"></span>Mehrere </span><span lang="de-DE">Untersuchungen haben in den letzten Jahren gezeigt, dass das <strong>Risiko für depressive Symptome bei Frauen in der Lebensmitte zunimmt</strong>, ungefähr zur Zeit der Menopause, möglicherweise durch den Einfluss des verminderten Östrogenspiegels auf die Psyche und den Stress, den Hitzewallungen und andere Symptome bedeuten. Über das Risiko für schwere Depressionen ist dagegen weniger bekannt. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Um dies zu untersuchen, verfolgten </span><span lang="de-DE"><em>Dr. Joyce T. Bromberger </em>und ihre Mitarbeiter an der <em>University of Pittsburgh </em>die Daten von 221 afrikanisch-amerikanischen und weißen Frauen, die in den USA an der nationalen Studie über die Gesundheit von Frauen (SWAN) teilnehmen. In dieser sogenannten prospektiven Studie wird die Gesundheit von Frauen über einen längeren Zeitraum beobachtet. Zu Beginn</span><span lang="de-DE"> der Untersuchung waren die Frauen 42 bis 52 Jahre alt, sie hatten die Menopause noch nicht erreicht und wurden weder mit Hormonersatztherapie behandelt noch nahmen sie zur Geburtenkontrolle die Pille. </span></p>
<p lang="de-DE"><span lang="de-DE">In den folgenden </span><span lang="de-DE">9 Jahren machten mehr als die Hälfte der Frauen – 129 – die Menopause durch, und etwa ein Drittel – 69 – hatten derweil mindestens einmal eine Phase mit schweren Depressionen. Nicht überraschend waren solche Phasen bei Frauen mit einer Vorgeschichte von schweren Depressionen besonders häufig. Verglichen mit der Zeit davor hatten </span><span lang="de-DE"><strong>Frauen während der Menopause mehr als doppelt so häufig Phasen mit schweren Depressionen </strong>und danach sogar fast viermal so oft.</span></p>
<p lang="de-DE"><span lang="de-DE"><strong>Quelle:</strong> </span></p>
<p lang="de-DE"><a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE5916GA20091002" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Reuters Health</span><span style="text-decoration: underline;">;  Megan Brooks, 2.10.09</span></a></p>
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<p lang="de-DE">
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