<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
>

<channel>
	<title>Psychologie aktuell &#187; Schule</title>
	<atom:link href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/tag/schule/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 21:02:47 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/1.0.6" mode="advanced" entry="normal" -->
	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/powerpress/podcast_psychologie_aktuell.jpg" />
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Psychologie aktuell</itunes:name>
		<itunes:email>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<managingEditor>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de (Psychologie aktuell)</managingEditor>
	<copyright>Praxis Dr. Shaw</copyright>
	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
	<image>
		<title>Psychologie aktuell &#187; Schule</title>
		<url>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg</url>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	</image>
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Medicine" />
	</itunes:category>
	<itunes:category text="Health" />
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Social Sciences" />
	</itunes:category>
		<item>
		<title>Fernsehen bei Kleinkindern: Was sind die Folgen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fernsehen-bei-kleinkindern-was-sind-die-folgen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fernsehen-bei-kleinkindern-was-sind-die-folgen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2583</guid>
		<description><![CDATA[Ob und wie sehr fernsehen kleinen Kindern schadet, ist unter Eltern und Forschern umstritten. Eine aktuelle Studie hat eine Vielzahl von negativen Einflüssen des Fernsehens auf die Entwicklung von Kindern gezeigt. Diese Effekte sind alle nicht groß, aber ihr Trend ist eindeutig, und er ist negativ. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2674" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Fernsehen bei Kleinkindern - Was sind die Folgen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Fernsehen-bei-Kleinkindern-Was-sind-die-Folgen.jpg" alt="Fernsehen bei Kleinkindern - Was sind die Folgen" width="167" height="125" />Ob und wie sehr fernsehen kleinen Kindern schadet, ist unter Eltern und Forschern umstritten. Eine aktuelle Studie hat eine Vielzahl von negativen Einflüssen des Fernsehens auf die Entwicklung von Kindern gezeigt. Diese Effekte sind alle nicht groß, aber ihr Trend ist eindeutig, und er ist negativ. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie vom Mai übersetzt, die zu dem Schluss kommt, je weniger fernsehen desto besser:</p>
<p>Möchten Sie Kinder haben, die schlauer sind und weniger dick? Dann lassen Sie Ihre Kinder im Vorschulalter nicht so viel fernsehen. Das zeigt eine schockierende Studie von Kinderexperten an der <em>Université de Montréal</em>, dem Forschungszentrum des <em>CHU Sainte-Justine</em> in Kanada und der <em>University of Michigan</em> in den USA, die jetzt in den <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em> veröffentlicht wurde. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass ein <strong>hoher Fernsehkonsum</strong> im Alter von zwei Jahren negative Folgen für Kinder hat, von <strong>mangelnder schulischer Anpassung</strong> bis zu <strong>ungesunden Verhaltensweisen</strong>.</p>
<p><span id="more-2583"></span>„Wir stellten fest, dass jede Stunde, die sie im Vorschulalter länger fernsahen, einen <strong>negativen Einfluss</strong> auf die <strong>Entwicklung</strong> von Kindern hatte. Sie beteiligten sich später weniger am Unterricht, konnten schlechter rechnen und wurden häufiger von ihren Klassenkameraden diskriminiert. Sie bewegten sich weniger, aßen mehr Junkfood, und schließlich hatten sie auch einen höheren Body Mass Index”, sagt die Leiterin der Studie <em>Dr. Linda S. Pagani</em>, eine Professorin für Psychosoziologie an der <em>Université de Montréal</em> und Mitarbeiterin am Forschungszentrum des <em>CHU Sainte-Justine</em>.</p>
<p>Das Ziel der Studie war zu untersuchen, wie sich der <strong>Fernsehkonsum</strong> bei Zweijährigen auf ihren späteren <strong>schulischen Erfolg</strong>, ihre <strong>Verhaltensweisen</strong> und allgemein auf ihren <strong>Umgang mit anderen</strong> Kindern auswirkt. „Im Alter von zwei bis vier Jahren verzögerte jedes bisschen mehr Fernsehen die spätere Entwicklung“, sagt <em>Dr. Pagani</em>.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> untersuchte insgesamt 1314 Kinder, die an einer Langzeitstudie über Umwelteinflüsse auf die Entwicklung von Kindern in Quebec teilnahmen. Die Eltern wurden befragt, wie viel Fernsehen ihre Kinder im Alter von neunundzwanzig beziehungsweise dreiundfünfzig Monaten sahen. Die Lehrer bewerteten die akademischen Leistungen ihrer Schüler, ihr psychosoziales Verhalten und ihr Gesundheitsbewusstsein. Der Body Mass Index (BMI) der Kinder wurde im Alter von zehn Jahren gemessen.</p>
<p>„Die <strong>frühe Kindheit</strong> ist eine entscheidende Phase für die Entwicklung des Gehirns und des Verhaltens&#8221;, gibt <em>Dr. Pagani</em> zu bedenken. „In diesem Alter kann viel fernsehen zu <strong>Angewohnheiten</strong> führen, die später der Gesundheit schaden. Trotz der klaren Empfehlungen der American Academy of Pediatrics, die zu weniger als zwei Stunden Fernsehen pro Tag rät – und zwar über das Alter von zwei Jahren hinaus – kennen viele Eltern nicht die Fakten und sind sich der Existenz solcher Richtlinien nicht bewusst.”</p>
<p>Die Untersuchung zeigte zahlreiche <strong>Spätfolgen</strong> für Kinder, die im Vorschulalter zu viel ferngesehen hatten:</p>
<p>sieben Prozent schwächere <strong>Beteiligung am Unterricht</strong><br />
sechs Prozent schlechtere Leistungen in Mathematik (aber keine negativen Auswirkungen auf die spätere Lesefähigkeit)<br />
zehn Prozent häufigere <strong>Diskriminierung</strong> durch Klassenkameraden (Ablehnung durch Gleichaltrige, gehänselt werden, physische oder verbale Aggressionen von Mitschülern)<br />
dreizehn Prozent weniger <strong>körperliche Aktivität</strong> am Wochenende<br />
neun Prozent weniger körperliche Aktivität insgesamt<br />
neun Prozent höherer Konsum von Softdrinks<br />
zehn Prozent höherer Konsum von Snacks<br />
fünf Prozent höherer <strong>BMI</strong></p>
<p>„Wir hatten erwartet, dass die Auswirkungen frühen Fernsehkonsums siebeneinhalb Jahre später in der Kindheit nicht mehr sichtbar sein würden. Daher ist die Beobachtung solcher <strong>anhaltender, negativer Effekte</strong> äußerst beunruhigend“, sagt <em>Dr. Pagani</em>. „Unsere Ergebnisse sind ein zwingendes Argument für eine öffentliche Gesundheitspolitik, die einen übertrieben hohen Fernsehkonsum in der frühen Kindheit entgegenwirkt und eine Aufforderung an Eltern, sich an den Richtlinien der American Academy of Pediatrics zum Fernsehkonsum zu orientieren.“</p>
<p>Da Fernsehkonsum einen Lebensstil mit wenig Bewegung fördert, sagt <em>Dr. Pagani</em>, sollten Kleinkinder nicht unbegrenzt fernsehen dürfen, um eine <strong>Entwicklung passiver</strong> geistiger und physischer <strong>Angewohnheiten</strong> zu vermeiden, die Kinder später beibehalten: „Es ist gesunder Menschenverstand, dass Fernsehkonsum Zeit in Anspruch nimmt, die Kinder mit anderen entwicklungsfördernden Aktivitäten und Aufgaben verbringen könnten, die gut für ihre geistige Entwicklung sind und die ihres Verhaltens und ihrer Motorik.“</p>
<p>Sie fügt hinzu, „Das Besondere an dieser Studie ist, dass sie Vermutungen bestätigt, die schon seit Langem geäußert werden, aber bis jetzt nur für den einen oder anderen Aspekt durch kleinere Untersuchungen belegt waren. Dagegen geht diese Studie die Frage systematisch an und untersucht viele Faktoren wie Eltern, Gesundheit und soziale Aspekte zusammen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20100503-toddlers-tv-early-exposure-has-negative-and-long-term-impact.html" target="_blank">UdeMNouvelles</a></span>, 3.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/abstract/164/5/425?maxtoshow=&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Pagani&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">Pagani et al</a></span>. <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Fernsehen depressiv?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-fernsehen-kinder-depressiv/" target="_self">Macht Fernsehen depressiv?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-fernsehen-fur-kinder-unter-2-jahre-schadlich/" target="_self">Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beitrag-der-eltern-zum-ubergewicht-ihrer-kinder/" target="_self">Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/" target="_self">Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fernsehen-bei-kleinkindern-was-sind-die-folgen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 17:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2554</guid>
		<description><![CDATA[Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben fünfzehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Übergewicht, ein Drittel von ihnen sehr starkes. Mit schlimmen Folgen, wie eine neue Studie zeigt, denn Kinder können bekanntlich grausam sein. Wir haben einen Presseartikel der New York Times zu der Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der Eltern dicker Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2680" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Werden-übergewichtige-Kinder-häufiger-gemobbt-als-andere.jpg" alt="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere" width="167" height="164" />Laut <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bzga-kinderuebergewicht.de/adipo_allg/" target="_blank">Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung</a></span> haben fünfzehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Übergewicht, ein Drittel von ihnen sehr starkes. Mit schlimmen Folgen, wie eine neue Studie zeigt, denn Kinder können bekanntlich grausam sein. Wir haben einen Presseartikel der New York Times zu der Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der Eltern dicker Kinder Grund zum Nachdenken geben sollte:</p>
<p>Schulkinder werden <strong>öfter gemobbt</strong>, wenn sie zu <strong>dick </strong>sind, und eine neue Studie zeigt auch genau wie oft: Sechzig Prozent häufiger, wenn das Kind starkes Übergewicht (Adipositas) hat und dreizehn Prozent häufiger, wenn es einfach nur Übergewicht hat.</p>
<p>Außerdem untersuchten die Forscher, ob Kinder mit Übergewicht aus bestimmten Bevölkerungsgruppen mehr gemobbt werden, und ob es bestimmte soziale Fähigkeiten oder <strong>andere Merkmale</strong> gibt, die sie davor schützen.</p>
<p><span id="more-2554"></span>Aber zu ihrer Überraschung stellten sie fest, das <strong>keiner</strong> dieser Faktoren einen <strong>Einfluss</strong> hatte. Dicke Kinder (der dritten bis sechsten Klasse) wurden mehr gemobbt, egal ob sie reich oder arm waren, Jungen oder Mädchen, weiß, schwarz oder spanischen Ursprungs, oder ob sie in einer Gegend mit einem hohen Anteil von übergewichtigen Kindern wohnten. Auch ob sie sozial gut angepasst oder gut in der Schule waren, spielte keine Rolle.</p>
<p>„Kinder mit Übergewicht wurden einfach mehr gemobbt als normalgewichtige Kinder. Keiner dieser Faktoren hatte den geringsten Einfluss”, sagt <em>Dr. Julie C. Lumeng</em>, die Assistant Professor für Pädiatrie an der <em>University of Michigan</em> in den USA ist und erste Autorin der Studie, die jetzt im Journal <em>Pediatrics</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p>Sie sagt, <strong>Eltern</strong>, <strong>Lehrer</strong> und <strong>Betreuer</strong> müssen sich des Risikos bewusst sein und Opfern von Neckereien und Mobbing zur Seite stehen. Arbeitsgruppen zu Gewalt und Mobbing in der Schule sollten sich mehr bemühen, einer Duldung negativer Klischees von Kindern mit Übergewicht entgegenzutreten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nytimes.com/2010/05/11/health/research/11child.html?partner=rss&amp;emc=rss" target="_blank">New York Times Health</a></span>, 10.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/abstract/peds.2009-0774v1?maxtoshow=&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=lumeng&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">Lumeng et al</a></span>. <em>Pediatrics</em>, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beitrag-der-eltern-zum-ubergewicht-ihrer-kinder/" target="_self">Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self">Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-adhs-symptome-innerhalb-kurzer-zeit-wieder-verschwinden/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-adhs-symptome-innerhalb-kurzer-zeit-wieder-verschwinden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 14:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2339</guid>
		<description><![CDATA[Immer mehr Kindern haben heute eine Diagnose von ADHS und werden dagegen, zum Teil medikamentös, behandelt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich zumindest weniger schwere Verhaltensprobleme auch von allein wieder geben können. Wir haben einen Presseartikel von HealthDay News übersetzt, der die Untersuchung kurz darstellt:
Kinder mit einem Aufmerksamkeitsdefizit sollten jährlich neu untersucht werden, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2347" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Können-ADHS-Symptome-innerhalb-kurzer-Zeit-wieder-verschwinden.jpg" alt="Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden" width="167" height="130" />Immer mehr Kindern haben heute eine Diagnose von ADHS und werden dagegen, zum Teil medikamentös, behandelt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich zumindest weniger schwere Verhaltensprobleme auch von allein wieder geben können. Wir haben einen Presseartikel von HealthDay News übersetzt, der die Untersuchung kurz darstellt:</p>
<p>Kinder mit einem <strong>Aufmerksamkeitsdefizit</strong> sollten jährlich <strong>neu untersucht</strong> werden, weil sich die Symptome oft von einem Jahr zum nächsten bessern. Das zeigt eine neue Studie von <em>Dr. David Rabiner</em> und seinen Mitarbeitern an der <em>Duke University</em> in den USA.</p>
<p><span id="more-2339"></span>Die Autoren der <strong>Studie</strong> untersuchten drei Gruppen von Kindern im Grundschulalter: siebenundzwanzig Erstklässler und vierundzwanzig Viertklässler, die offenbar nur <strong>nicht gut aufpassen</strong> konnten, aber noch keine Diagnose von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hatten. Die achtundzwanzig Kinder der dritten Gruppe gingen in die erste bis vierte Klasse und hatten eine <strong>klinische Diagnose</strong> von ADHS.</p>
<p>Lehrer bewerteten die Unaufmerksamkeit und andere Verhaltensauffälligkeiten ihrer Schüler etwa einmal pro Jahr auf einer Skala. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Aprilausgabe des <em>Journals of Developmental and Behavioral Pediatrics</em> veröffentlicht.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass sich die Messwerte für unaufmerksames <strong>Verhalten</strong> bei den meisten dieser Kinder verbesserten und bei fünfundzwanzig bis fünfzig Prozent von ihnen <strong>wieder normalisierten</strong>. Etwa ein Drittel der Kinder zeigten keinerlei Anzeichen für Probleme mit der Aufmerksamkeit nur ein Jahr, nachdem sie sechs oder mehr Symptome von ADHS gehabt hatten.</p>
<p>Die Autoren weisen darauf hin, dass Probleme mit der Aufmerksamkeit auch das Ergebnis <strong>anderer Faktoren</strong> sein könnten als nur das Kind selbst. Sie meinen, ein schlecht organisierter <strong>Schulalltag</strong> oder <strong>Klassenkameraden</strong>, die den Unterricht stören, könnten ebenso zu Problemen mit mangelnder Aufmerksamkeit führen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass man durch eine regelmäßige Überprüfung von Symptomen eine <strong>unnötige Behandlung</strong> von Kindern gegen ADHS vermeiden könnte.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.healthday.com/Article.asp?AID=637287" target="_blank">HealthDay News</a></span>, 26.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://journals.lww.com/jrnldbp/Abstract/2010/04000/Instability_in_Teacher_Ratings_of_Children_s.1.aspx" target="_blank">Rabiner et al</a></span>. <em>Journal of Developmental &amp; Behavioral Pediatrics</em>, April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.dukenews.duke.edu/2010/03/ADHD_checks.html" target="_blank">Duke University</a></span></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-heute-mehr-kinder-adhs-als-fruher/" target="_self">Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum sind Kinder mit ADHS häufig hyperaktiv?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-kinder-mit-adhs-haufig-hyperaktiv/" target="_self">Warum sind Kinder mit ADHS häufig hyperaktiv?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-adhs-symptome-innerhalb-kurzer-zeit-wieder-verschwinden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 21:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2136</guid>
		<description><![CDATA[Das Mobbing unter Schülern ist ein komplexes Zusammenspiel von Tätern, Opfern und Zuschauern. Eine neue Studie zeigt, dass dabei ein Statusgewinn des Täters bei den Zuschauern ein entscheidender Faktor ist. Wir haben einen kurzen Presseartikel des Journalherausgebers von vorgestern übersetzt, der diese Rolle der schweigenden Mehrheit beim Mobbing verdeutlicht:
Mobbing unter Schulkindern ist ein weltweites Phänomen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2144" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Mobbing bei Kindern - Was treibt die Täter an s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Mobbing-bei-Kindern-Was-treibt-die-Täter-an-s.jpg" alt="Mobbing bei Kindern - Was treibt die Täter an s" width="167" height="155" />Das Mobbing unter Schülern ist ein komplexes Zusammenspiel von Tätern, Opfern und Zuschauern. Eine neue Studie zeigt, dass dabei ein Statusgewinn des Täters bei den Zuschauern ein entscheidender Faktor ist. Wir haben einen kurzen Presseartikel des Journalherausgebers von vorgestern übersetzt, der diese Rolle der schweigenden Mehrheit beim Mobbing verdeutlicht:</p>
<p>Mobbing unter Schulkindern ist ein weltweites Phänomen: Etwa fünfzehn Prozent aller Schüler werden zu Opfern von Mobbing und haben unter seinen negativen Folgen wie Depressionen, Ängsten und Einsamkeit zu leiden. Was treibt Mobbingtäter zu ihrem Verhalten? Eine neue, groß angelegte Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die <strong>Motive</strong> der meisten Täter ein Streben nach <strong>Status</strong> und <strong>Zuneigung</strong> sind.</p>
<p><span id="more-2136"></span>Die Langzeitstudie wurde von Forschern der <em>Universität Groningen</em> in den Niederlanden durchgeführt, und die Ergebnisse wurden in der Märzausgabe des Fachjournals <em>Child Development</em> veröffentlicht.</p>
<p>Für ihre <strong>Studie</strong> befragten die Forscher fast 500 <strong>Grundschüler</strong> im Alter von neun bis zwölf Jahren und kamen zu dem Schluss, dass Mobbingtäter im Allgemeinen ihre <strong>Opfer dominieren</strong> wollen, um so einen <strong>höheren Status</strong> zu erreichen. Dabei sind sie aber bemüht, es sich nicht mit ihren anderen Klassenkameraden zu verscherzen, und wählen als Opfer solche Kinder, die schwach und bei anderen nicht beliebt sind. Kurzum, selbst Mobbingtäter sind sehr auf die <strong>Zuneigung anderer</strong> bedacht und wollen sie nicht aufs Spiel setzen.</p>
<p>Dabei ist auch das <strong>Geschlecht</strong> von Bedeutung. Zum Beispiel zeigt die Studie, dass in diesem Alter Mobbingtäter nur daran interessiert sind, nicht die <strong>Zuneigung</strong> von Mitschülern ihres eigenen Geschlechts zu verlieren. Wenn also Jungen andere Jungen mobben, ist es ihnen egal, ob Mädchen ihr Verhalten gut oder schlecht finden. Das gilt für Mädchen umgekehrt genauso. Außerdem mobben Jungen nur die Mädchen, die bei anderen Jungen unbeliebt sind. Dabei ist ihnen egal, was Mädchen davon halten. Auch Mädchen verhalten sich so, wenn sie Jungen mobben.</p>
<p>„Um die komplexe Natur von Akzeptanz und Ablehnung zu verstehen, muss man das Geschlecht der Täter berücksichtigen, das der Opfer und auch das der Klassenkameraden, die die Täter und Opfer akzeptieren und ablehnen”, sagt <em>René Veenstra</em>, der Professor für Soziologie an der <em>Universität Groningen</em> ist und die Studie leitete.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123329496/abstract" target="_blank">Veenstra et al</a></span>. Child Development, 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-03/sfri-pos031810.php" target="_blank">Society for Research in Child Development</a></span>, 25.3.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self">Was treibt gewalttätige Teenager an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self">Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 12:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2125</guid>
		<description><![CDATA[Oft kommen besonders aggressive Kinder aus gestörten Familienverhältnissen. Eine neue Studie hat das bekannte Phänomen systematisch untersucht und zeigt, dass an ihrem Verhalten eine Fülle von Faktoren beteiligt sind, die überwiegend nichts mit der Natur der Kinder zu tun haben. Ich habe einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der die noch unveröffentlichte Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2132" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Hängen-Aggressionen-von-Kindern-mit-einem-schwierigen-Familienumfeld-zusammen-s.jpg" alt="Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen s" width="125" height="193" />Oft kommen besonders aggressive Kinder aus gestörten Familienverhältnissen. Eine neue Studie hat das bekannte Phänomen systematisch untersucht und zeigt, dass an ihrem Verhalten eine Fülle von Faktoren beteiligt sind, die überwiegend nichts mit der Natur der Kinder zu tun haben. Ich habe einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der die noch unveröffentlichte Studie zusammenfasst:</p>
<p>Eine Reihe von Forschungsuntersuchungen hat gezeigt, dass <strong>aggressive Kinder</strong> meistens aus <strong>Familien</strong> stammen, die durch starke <strong>Konflikte</strong> geprägt sind. Eine neue Studie der Psychologin <em>Arantzazu Bellido</em> hat dieses Phänomen in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland systematisch untersucht und bestätigt. Dazu befragte sie eine größere Anzahl von Familien in der baskischen Provinz Bizkaia, wobei sie Elemente ähnlicher früherer Umfragen an die örtlichen Gegebenheiten anpasste und mit neuen, für diese Studie spezifischen Umfragen ergänzte.</p>
<p><span id="more-2125"></span>So konnte Frau <em>Bellido</em> einen direkten Zusammenhang zwischen dem Verhalten von Kindern und ihrem Familienumfeld zeigen. Die Ergebnisse ihrer Studie hat sie nun als Doktorarbeit bei der <em>Universität des Baskenlandes</em> (UPV/EHU) eingereicht.</p>
<p>Für die Forschung zu ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Familienumfeld und aggressives Verhalten bei achtjährigen Kindern” besuchte Frau <em>Bellido</em> Schulen in der Baskenprovinz Bizkaia und befragte 251 Familien mit achtjährigen Kindern. Als Grundlage der Forschung diente ein <strong>„ökologisches” Modell</strong>, das heißt neben den Kindern selbst untersuchte die Psychologin auch äußere Faktoren, die ihr soziales Umfeld und damit ihre Entwicklung beeinflussen. Daher nahmen an der Studie nicht nur die <strong>Kinder</strong> sondern auch ihre <strong>Familienmitglieder</strong>, <strong>Freunde</strong> und <strong>Klassenkameraden</strong> teil.</p>
<p>Dieser ökologische Ansatz erforderte, dass Frau <em>Bellido</em> die Umfragen sorgfältig an die Gegebenheiten in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland anpasste. Dazu verwendete sie mehrere Fragebögen, die bereits vorher in Spanien benutzt und ausgewertet worden waren und modifizierte sie entsprechend. Zusätzlich entwarf sie neue Fragebögen, von denen zum Beispiel einer die Ansichten baskischer Eltern über eine gesunde Entwicklung von Kindern analysierte und andere, die der Erfassung demographischer und sozioökonomischer Daten der Provinz Bizkaia dienten.</p>
<p><strong>Trennung von den Eltern als ein Schlüsselfaktor</strong></p>
<p>In den 251 befragten Familien wurden fünfzehn Kinder als aggressiv eingestuft, davon zwei als hochaggressiv. Nach Meinung der Psychologin war diese Anzahl nicht sehr hoch aber sie reichte aus, um mehrere interessante Beobachtungen auszuwerten. So wurden zum Beispiel manche dieser aggressiven Kinder <strong>nicht</strong> von den <strong>Eltern</strong> sondern von ihren Onkeln, Tanten oder Großeltern <strong>großgezogen</strong>.</p>
<p>Die Studie kommt zu dem Schluss, dass gerade Faktoren des Familienumfelds einen entscheidenden Einfluss auf aggressives Verhalten bei Kindern haben. Neben einer Trennung von den Eltern sind dies insbesondere eine <strong>strenge</strong> Erziehung durch den <strong>Vater</strong> (aber nicht durch die Mutter), die vom Bildungsstand der Eltern und ihrer Bereitschaft zur Toleranz abhängt. Auch eine <strong>Unzufriedenheit</strong> mit den Familienverhältnissen trägt zu Aggressionen des Kindes bei, ebenso wie eine unausgewogene Verteilung der Aufgaben im Haushalt (d.h. eine berufstätige <strong>Mutter</strong>, die den Haushalt allein führt und <strong>gestresst</strong> ist).</p>
<p>Darüber hinaus macht Frau <em>Bellido</em> auf einen weiteren wichtigen Faktor aufmerksam: eine mangelnde anfängliche <strong>Bereitschaft Eltern zu werden</strong>. Die Forscherin stellte fest, dass in diesem Fall Kinder Verhaltensstörungen auch dann entwickeln, wenn sich die Einstellung der Eltern und ihre Beziehung zum Kind später verbessert. Die Psychologin meint, zukünftige Studien sollten genauer untersuchen, wie sich die Eltern-Kind-Beziehung auswirkt, die schon vor der Geburt und während der Schwangerschaft beginnt.</p>
<p><strong>Ablehnung in der Schule</strong></p>
<p>Über diese Merkmale des Familienumfelds hinaus haben auch Faktoren des Schulumfelds einen Einfluss auf aggressives Verhalten bei Kindern. Aggressive Kinder haben eine <strong>negative Einstellung</strong> zum <strong>Lernen</strong> und stören den Unterricht. Ihre <strong>Schulkameraden lehnen </strong>sie <strong>ab</strong> und glauben, sie sein nicht feige sondern stark. Aggressive Kinder werden auch selbst zu <strong>Opfern von Aggressionen</strong> anderer Schüler. Kennzeichnend für das Verhältnis aggressiver Kinder zu Gleichaltrigen ist eine <strong>mangelnde soziale Anpassung</strong>, die durch viele Streitereien und eine Missachtung sozialer Normen geprägt ist. Dadurch entsteht bei anderen Kindern der Eindruck von Feindseligkeit.</p>
<p>Schließlich untersuchte die Studie auch individuelle Merkmale, die aber von Kind zu Kind sehr verschieden und daher schwer zu definieren sind. Frau <em>Bellido</em> stellte fest, dass sich aggressive Kinder vor allem durch eine starke <strong>Dominanz</strong> auszeichnen. Darüber hinaus spielen auch die Empfindlichkeit, Ängstlichkeit und Extrovertiertheit oder Introvertiertheit der Kinder eine Rolle.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.basqueresearch.com/berria_irakurri.asp?Berri_Kod=2612&amp;hizk=I" target="_blank">Basque Research News</a></span>, 17.3.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/" target="_self">Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/" target="_self">Lässt sich Wut soziologisch erklären?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 19:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Zwillinge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1154</guid>
		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie hat den Beitrag von Umwelt und Vererbung beim Lesenlernen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Einflüsse wichtig sind, aber recht verschiedene Rollen spielen. Ich habe eine Presseerklärung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Autoren meinen, bei Schulanfängern müssen die unterschiedlichen Voraussetzungen und Einflüsse im Unterricht gezielt berücksichtigt werden:
Die genetische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1903" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern - Genetik oder Umwelt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Was-erklärt-die-Lesefähigkeit-von-Kindern-Genetik-oder-Umwelt-s.jpg" alt="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern - Genetik oder Umwelt s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie hat den Beitrag von Umwelt und Vererbung beim Lesenlernen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Einflüsse wichtig sind, aber recht verschiedene Rollen spielen. Ich habe eine Presseerklärung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Autoren meinen, bei Schulanfängern müssen die unterschiedlichen Voraussetzungen und Einflüsse im Unterricht gezielt berücksichtigt werden:</p>
<p>Die <strong>genetische Veranlagung</strong> spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie gut Kinder <strong>anfangs lesen lernen</strong>. Nun zeigt eine neue Untersuchung an Zwillingen zum ersten Mal, dass beim Lesenlernen <strong>später Umweltfaktoren</strong> immer <strong>wichtiger</strong> werden. Die Ergebnisse sind ein weiterer Beweis, dass Kinder in den ersten Schuljahren beim Lesen Fortschritte machen können, die über die wichtigen genetischen Faktoren und ihre Einflüsse auf das Lesen hinausgehen, sagt <em>Stephen Petrill</em>, der erste Autor und Leiter der Studie. <em>Petrill</em> ist Professor für Entwicklung des Menschen und Familienwissenschaften an der <em>Ohio State University</em> in den USA.</p>
<p><span id="more-1154"></span>„Wir müssen genetischen Einflüssen auf das Lesenlernen sicherlich mehr Beachtung schenken. Aber Kinder können unter richtiger Anleitung auch dann große Fortschritte machen, wenn sie bei der Einschulung kaum lesen können”, sagt <em>Petrill</em>.</p>
<p>„Die Ergebnisse zeigen, dass wir uns weiter bemühen müssen, die Entwicklung des <strong>Lesens</strong> bei Kindern so zu <strong>fördern</strong>, dass wir sowohl <strong>genetische </strong>als auch <strong>Umwelteinflüsse berücksichtigen</strong>.”</p>
<p>Schon frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Lesekompetenz von Kindern sowohl von der Genetik als auch von der Umwelt beeinflusst wird. Doch diese Studie zeigt als Erste die relative Bedeutung beider Einflüsse auf die Geschwindigkeit, mit der Kinder Fortschritte beim Lesenlernen machen.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online im <em>Journal of Child Psychology and Psychiatry </em>veröffentlicht.</p>
<p>Für ihre Untersuchung wählten die Forscher <strong>Zwillinge</strong>, bei denen sich der Beitrag der <strong>Genetik und Umwelt </strong>gut analysieren lässt. Zum Beispiel sind eineiige Zwillinge genetisch identisch. Wenn diese Kinder unterschiedlich gut lesen können, beweist das einen Einfluss der Umwelt auf die Lesekompetenz der Geschwister.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 314 Zwillinge aus dem Western Reserve Reading Project in Ohio teil. Darunter waren 135 eineiige Zwillinge und 179 Zwillingsbrüder.</p>
<p>Die Zwillinge nahmen ab dem Vorschulalter oder der ersten Klasse an der Studie teil. Die Lesekompetenz der Kinder wurde bei ihrer Aufnahme in die Studie und dann jährlich für zwei weitere Jahre zu Hause getestet.</p>
<p>Bei jedem Hausbesuch machten die Zwillinge einen umfangreichen, neunzigminütigen <strong>Test</strong> für verschiedene Teilaspekte ihrer <strong>Lesekompetenz</strong>. Dazu gehörten unter anderem das Erkennen von <strong>Worten</strong>, <strong>Buchstaben </strong>und den für Leseanfänger besonders schwierigen <strong>Phonemen</strong> (Laute, die die Bedeutung zweier ähnlich geschriebener Worte verändern, z.B. <em>K </em>und <em>T</em> in <em>K</em>atze und <em>T</em>atze). Weiter wurde die <strong>Geschwindigkeit</strong> gemessen, mit der die Kinder eine Reihe von Buchstaben benennen konnten.</p>
<p>Die Forscher verglichen die Testwerte der Zwillinge und werteten dann statistisch aus, wie groß der Anteil an der <strong>zunehmenden Lesekompetenz</strong> war, den <strong>genetische</strong> beziehungsweise <strong>Umweltfaktoren</strong> erklären konnten.</p>
<p><strong>Umweltfaktoren </strong>im weiteren Sinne sind <strong>alle</strong> <strong>äußeren Einflüsse</strong> auf das Kind – darunter die Fürsorge der Eltern, wie viel ihnen vorgelesen wird, ihre Wohngegend, Ernährung und der Schulunterricht.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, wenn Kinder <strong>anfangen zu lesen</strong>, spielen sowohl <strong>Gene </strong>als auch die <strong>Umwelt</strong> eine unterschiedlich große Rolle bei der Lesekompetenz, die von dem jeweils untersuchten Teilaspekt des Lesens abhängt. Beim Erkennen von Worten und Buchstaben erklärte die Genetik etwa ein Drittel der Testergebnisse und die Umwelt zwei Drittel. Beim Wortschatz und dem Erkennen von Phonemen waren Genetik und Umwelt etwa gleich wichtig. Für die <strong>Lesegeschwindigkeit</strong> war zu drei Vierteln die <strong>genetische Veranlagung</strong> verantwortlich.</p>
<p>„Aber als wir analysierten, wie die <strong>Lesekompetenz</strong> der Kinder mit der Zeit <strong>zunimmt</strong>, wurde der Einfluss der <strong>Umwelt </strong>bedeutend <strong>wichtiger </strong>als die genetische Veranlagung&#8221;, sagt <em>Petrill</em>.</p>
<p>Für Verbesserungen bei Teilaspekten der Lesekompetenz, die im <strong>Unterricht</strong> erlernt werden (wie das Erkennen von Worten oder Buchstaben), ist fast ausschließlich die Umwelt verantwortlich. Auch das zunehmend bessere Erkennen von <strong>Phonemen</strong> wird zu achtzig Prozent durch die <strong>Umwelt</strong> bestimmt. Nur bei der <strong>Lesegeschwindigkeit </strong>spielen <strong>genetische</strong> Faktoren weiterhin eine große Rolle.</p>
<p>„Unabhängig davon, welche Fähigkeiten die Kinder zu Beginn des Lesenlernens schon mitbrachten und welchen Einfluss die Genetik und die Umwelt darauf hatten, zeigten unsere Ergebnisse, dass ihre Umwelt beeinflusste, wie schnell oder wie langsam sich die Lesekompetenz der Kinder entwickelte&#8221;, sagt <em>Petrill</em>.</p>
<p><em>Petrill </em>betont, dass die Umwelt eines Kindes viel mehr ist als nur sein Unterricht in der Schule. Dennoch spielt der <strong>Unterricht</strong> wahrscheinlich eine <strong>Schlüsselrolle</strong> dabei, wie sich die Lesekompetenz im Laufe der Zeit verbessert.</p>
<p><em>Petrill</em> sagt, weitere Studien müssten genauer untersuchen, wie Genetik und Umwelt beim Lesenlernen von Kindern zusammenwirken.</p>
<p>„Wir glauben, dass <strong>beide Faktoren</strong> für das Lesen <strong>wichtig</strong> sind. Etwas ganz Ähnliches haben Forscher im Gesundheitsbereich gefunden, zum Beispiel bei Herzerkrankungen und starkem Übergewicht”, sagt <em>Petrill</em>. „Aber wir wissen viel mehr über die relative Bedeutung von Genetik und Umwelt für biologische Systeme und ihren Einfluss auf Herzerkrankungen als auf das Lesen.“</p>
<p>Zum Beispiel können Menschen unabhängig von ihrer genetischen Veranlagung Umwelteinflüsse so verändern, dass sie ihr Risiko für Herzkrankheiten senken, sagt er.</p>
<p><em>Petrill</em> hofft, dass man Kindern genauso helfen kann, besser lesen zu lernen.</p>
<p>„Wenn wir die Ursachen für Unterschiede bei der Lesekompetenz von Kindern verstehen und die Rollen, die <strong>Genetik und Umwelt</strong> dabei spielen, können wir den <strong>Leseunterricht</strong> dementsprechend <strong>besser gestalten</strong>”, sagt er.</p>
<p><strong>Quellen:</strong> <a href="http://researchnews.osu.edu/archive/readingskills.htm" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://researchnews.osu.edu/archive/readingskills.htm" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Ohio State University</span></a>, 11. 1. 10</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123232884/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Petrill et al.</span></a> <em>Journal of Child Psychology and Psychiatry</em>, Jan 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><strong></strong><a title="Warum können Kinder mit Dyslexie dem Unterricht schlechter folgen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Warum können Kinder mit Dyslexie dem Unterricht schlechter folgen?</span></a></p>
<p><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/" target="_self"></a><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schulerfolg-und-depressionen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?</span></a></p>
<p><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schulerfolg-und-depressionen/" target="_self"></a><a title="Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?</span></a></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit%c2%a0das-kognitive-altern%c2%a0verlangsamen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit%c2%a0das-kognitive-altern%c2%a0verlangsamen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 08:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1019</guid>
		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie untersucht die geistige Fitness von Senioren in einem Projekt, das auf die Förderung von sozial schwachen alten und jungen Menschen abzielt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeit mit Kindern die Senioren geistig reger macht, was sich auch in der Aktivität der entsprechenden Gehirnregionen sehen lässt. Ich habe einen Presseartikel der Universität vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1268" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="senior voluntary work s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/senior-voluntary-work-s.jpg" alt="senior voluntary work s" width="125" height="150" />Eine aktuelle Studie untersucht die geistige Fitness von Senioren in einem Projekt, das auf die Förderung von sozial schwachen alten und jungen Menschen abzielt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeit mit Kindern die Senioren geistig reger macht, was sich auch in der Aktivität der entsprechenden Gehirnregionen sehen lässt. Ich habe einen Presseartikel der Universität vom 15. 12. übersetzt, der die positiven Gesundheitsaspekte dieses auch sozial sinnvollen Programms beschreibt:</p>
<p>Eine ehrenamtliche Tätigkeit wie etwa <strong>Förderunterricht für Schulkinder</strong> kann helfen, das Nachlassen der Gehirnfunktion bei älteren Menschen hinauszuzögern oder umzukehren. Das geht aus einer Studie amerikanischer Forscher an der <em>Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health</em> hervor. Die Forscher benutzten die Methode des funktionellen magnetischen Resonanzimaging (fMRT), um die <strong>Gehirnfunktion bei Senioren</strong> zu untersuchen, die an einem Betreuungsprogramm für Schulkinder teilnahmen. Mit fMRT wird der Blutfluss und damit die Aktivität bestimmter Gehirnregionen mithilfe eines magnetischen Feldes auf Scans (Bildern) sichtbar gemacht. Die Ergebnisse zeigten eine <strong>verbesserte </strong>Funktion der Gehirnregionen, die an der <strong>geistigen Planung und Organisation</strong> des täglichen Lebens beteiligt sind.</p>
<p><span id="more-1019"></span>Die Studie ist die erste ihrer Art, die zeigt, dass soziale Programme wie das <strong>Experience Corps</strong> – ein Programm zur <strong>Förderung von Kindern</strong> und der Gesundheit <strong>älterer Menschen </strong>– den zusätzlichen Nutzen haben können, die geistigen Fähigkeiten und damit die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Dezemberausgabe der <em>Journals of Gerontology: Medical Sciences</em> veröffentlicht. In den Jahren von 1946 bis 1964 wurden 78 Millionen US-Amerikaner geboren. <strong>Menschen im rentenfähigen Alter</strong> sind die am schnellsten <strong>wachsende Bevölkerungsgruppe </strong>der USA. Entsprechend groß ist das öffentliche Interesse an Programmen zur Aufrechterhaltung der geistigen und körperlichen Gesundheit von Senioren, insbesondere angesichts der sozialen Kosten anderer Alternativen.</p>
<p>„Wir stellten fest, dass Menschen, die am Experience Corps teilnahmen, dadurch <strong>geistig reger </strong>wurden. Dieser Effekt war mit deutlich <strong>veränderten Aktivierungsmustern im Gehirn </strong>verbunden”, sagt die Studienleiterin <em>Dr. Michelle C. Carlson</em>, die Associate Professor am Department of Mental Health und Center on Aging and Health der <em>Bloomberg School</em> ist. „Im Grunde ist es wie eine therapeutische Maßnahme, die bei diesen älteren Menschen geistige und Gehirnfunktionen verbessert.“</p>
<p>Dies ist die erste solche Untersuchung über die Auswirkungen des <strong>Experience Corps</strong> auf die geistige Gesundheit älterer Menschen. Das Experience Corps ist ein landesweites Freiwilligenprogramm in den USA, das <strong>Senioren </strong>dafür schult, <strong>Kindern </strong>in städtischen öffentlichen Schulen beim Lesen und auf anderen akademischen Gebieten zu <strong>helfen</strong>. Die Studie untersuchte 17 Frauen, die 65 Jahre oder älter waren. Die Hälfte nahm an laufenden Experience Corps-Programmen an Schulen in der Stadt Baltimore teil. Die andere Hälfte war noch auf einer Warteliste, um an einem anderen Experience Corps-Programm im darauffolgenden Jahr teilzunehmen. Bei ihrer Aufnahme ins Programm und sechs Monate später hatten die Teilnehmerinnen eine Gesundheitsuntersuchung, zu der <strong>fMRT-Scans</strong> für <strong>Gehirnaktivität</strong> und <strong>psychologischen Tests</strong> für <strong>geistige Funktionen</strong> gehörten.</p>
<p>„Die Ergebnisse dieser Studie sind zwar vorläufig aber vielversprechend. Sie zeigen, dass sich die <strong>Reserven des Gehirns</strong> auch <strong>später im Leben</strong> ausbauen und aufrechterhalten lassen, insbesondere bei wenig aktiven Menschen, die am meisten von verhaltensändernden Maßnahmen wie dem Experience Corps profitieren können”, sagt <em>Carlson</em>. Inzwischen leitet die Wissenschaftlerin eine größere fMRT-Studie als Teil einer groß angelegten klinischen Untersuchung über das Experience Corps-Programm in Baltimore, die auch statistisch ausgewertet werden soll.</p>
<p>„Angesichts der <strong>steigenden Lebenserwartung</strong> ist es für die öffentliche Gesundheit wichtig, den Zeitpunkt <strong>hinauszuzögern</strong>, ab dem <strong>altersbedingte Erkrankungen</strong> auftreten“, meint die Autorin <em>Dr. Linda P. Fried</em>, die Dekanin der <em>Mailman School of Public Health </em>an der <em>Columbia University</em> in New York. „Diese Studie zeigt, dass sich <strong>neue Rollen für Senioren</strong> in unserer immer älter werdenden Gesellschaft gestalten lassen, von denen <strong>alle profitieren</strong> – hier die wichtigen gesellschaftlichen Bedürfnisse für den Erfolg von Kindern in der Schule und zugleich die Gesundheit und das Wohlbefinden der älteren ehrenamtlichen Helfer selbst.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.jhsph.edu/publichealthnews/press_releases/2009/carlson_brain_scan.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health</span></a>, 15.12.09</p>
<p><a href="http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/64A/12/1275" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">The Journals of Gerontology</span></a></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/" target="_self">Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben fleissige Menschen länger?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-fleissige-menschen-langer/" target="_self">Leben fleissige Menschen länger?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was sind die Risikofaktoren für das Entstehen von Altersdepressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-die-risikofaktoren-fur-das-entstehen-von-altersdepressionen/" target="_self">Was sind die Risikofaktoren für das Entstehen von Altersdepressionen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit%c2%a0das-kognitive-altern%c2%a0verlangsamen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 13:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=981</guid>
		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie hat untersucht, welche Folgen tatenloses Zuschauen beim Mobbing für Schüler hat, und gezeigt, dass sie seelisch noch mehr leiden als die Opfer selbst. Ich habe einen Presseartikel über die Studie von letzter Woche übersetzt, in dem die Autoren raten, Zuschauer sollten auch im eigenen Interesse gegen Mobbing aktiv werden:
Eine neue Studie zeigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-987" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/bullying-bystander-s.jpg" alt="bullying bystander s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie hat untersucht, welche Folgen tatenloses Zuschauen beim Mobbing für Schüler hat, und gezeigt, dass sie seelisch noch mehr leiden als die Opfer selbst. Ich habe einen Presseartikel über die Studie von letzter Woche übersetzt, in dem die Autoren raten, Zuschauer sollten auch im eigenen Interesse gegen Mobbing aktiv werden:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, wenn <strong>Schüler zuschauen</strong>, wie ihre Kameraden unter der verbalen oder physischen <strong>Quälerei eines Mitschülers</strong> leiden, könnten sie das Geschehen als genauso große oder <strong>sogar größere seelische Notlage</strong> empfinden als das Opfer selbst.</p>
<p>Täter und Zuschauer beim Mobbing nehmen auch eher <strong>Drogen </strong>und trinken <strong>Alkohol</strong>, so das Ergebnis der Studie, die in der Dezemberausgabe von <em>School Psychology Quarterly</em>, einem Journal der <em>American Psychological Association</em>, veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-981"></span>„Es ist gut belegt, dass Kinder und Jugendliche, die in ihrer Familie oder außerhalb der Schule <strong>Gewalt </strong>ausgesetzt sind, ein höheres <strong>Risiko für psychische Probleme</strong> haben als Kinder in einer gewaltfreien Umgebung”, sagt <em>Prof. Ian Rivers</em>, der Leiter der Studie von der <em>Brunel University</em> in London. „Es sollte niemanden überraschen, wenn Gewalt in der Schule ein ähnliches Risiko darstellt.”</p>
<p>Die Forscher machten eine <strong>Umfrage</strong> unter 2002 <strong>Schülern</strong> im Alter von zwölf bis sechzehn Jahren an vierzehn staatlichen Schulen in England. Sie legten den Schülern eine längere Liste mit Verhaltensweisen vor, die für <strong>Mobbing</strong> charakteristisch sind, wie beschimpfen, treten, hauen, Gerüchte verbreiten und Gewalt androhen. Die Schüler gaben an, ob sie sich in den vorangegangenen 9 Wochen in der Schule selbst so verhalten hatten, es mit angesehen hatten oder Opfer solcher Verhaltensweisen geworden waren und, falls ja, wie oft.</p>
<p>Die Mehrheit der Schüler (<strong>63 Prozent</strong>) sagte, sie wären <strong>Zeuge</strong> geworden, wie Kameraden gemobbt wurden. Nach eigenen Angaben waren <strong>34 Prozent</strong> der Befragten zu <strong>Opfern</strong> und <strong>20 Prozent</strong> zu <strong>Tätern</strong> geworden. Etwa 28 Prozent sagten, sie hätten überhaupt nichts mit Mobbingvorfällen zu tun gehabt. Mädchen gaben öfter an als Jungen, dass sie Mobbing beobachtet hatten.</p>
<p>Die Schüler antworteten auch Fragen, ob sie bestimmte <strong>Symptome</strong> von seelischen Nöten hatten, wie Gefühle von <strong>Depression</strong>,<strong> Ängsten</strong>, <strong>Feindseligkeit</strong> oder <strong>Minderwertigkeit</strong>. Außerdem wurden sie gefragt, ob sie jemals Zigaretten, Alkohol und andere Drogen ausprobiert oder benutzt hatten.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler <strong>eher</strong> unter <strong>seelischen Nöte</strong> litten, wenn sie <strong>Mobbing mit ansahen</strong>, als wenn sie selbst Täter oder Opfer von Mobbing waren. Das war sogar dann der Fall, wenn die Schüler nicht selbst ein Opfer waren. Allerdings ließen sich geistig-seelische Probleme auch dann mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, wenn jemand sowohl Zuschauer als auch Opfer war.</p>
<p>„Es ist möglich, dass die Schüler, die bei anderen Gelegenheiten selbst ein Opfer waren, das psychologisch gesehen <strong>alles wieder neu durchleben</strong>”, sagt <em>Rivers</em>. „Derweile könnten sich andere Zuschauer <strong>Sorgen</strong> machen, dass sie in <strong>Zukunft</strong> irgendwann selbst Ziel des Täters werden, und das erzeugt große seelische Qualen und Ängste.”</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass Schüler <strong>Schuldgefühle</strong> haben, wenn sie ohne direkte Beteiligung zu Zeugen von Mobbing werden, ohne sich aber für das Opfer einzusetzen, was ihre größeren seelischen Nöte erklären könnte.</p>
<p><em>Rivers</em> und sein Mitautor <em>Dr. Paul Poteat </em>vom <em>Boston College</em> in den USA hoffen, dass Schulen diese Studie zum Anlass nehmen, mehr auf mögliche Folgen zu achten, die bloßes Zuschauen beim Mobbing für die seelische Gesundheit ihrer Schüler haben kann. „Schulpsychologen können <strong>Schülern</strong> helfen zu erkennen, dass sie keine Zuschauer sein müssen. Sie <strong>können Verteidiger sein</strong>“, fügt <em>Rivers</em> an.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2009/12/witness-bullying.aspx" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Psychology Association</span></a>, 17.12.09</p>
<p><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/spq-24-4-211.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Rivers et al.</span></a> School Psychology Quaterly 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was treibt gewalttätige Teenager an?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=836</guid>
		<description><![CDATA[Eine neue Untersuchung hat festgestellt, dass Hänselei in der Schule und Mobbing unter Geschwistern zu Hause große Ähnlichkeiten haben, auch wenn es dafür bei Jungen und Mädchen recht unterschiedliche Gründe geben kann. In einer Pressemitteilung des Journals, die ich übersetzt habe, meinen die Forscher, dass man Hänselei in der Schule oft schon zu Hause einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-946" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="bullying c s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/bullying-c-s.jpg" alt="bullying c s" width="167" height="125" />Eine neue Untersuchung hat festgestellt, dass Hänselei in der Schule und Mobbing unter Geschwistern zu Hause große Ähnlichkeiten haben, auch wenn es dafür bei Jungen und Mädchen recht unterschiedliche Gründe geben kann. In einer Pressemitteilung des Journals, die ich übersetzt habe, meinen die Forscher, dass man Hänselei in der Schule oft schon zu Hause einen Riegel vorschieben könnte:</p>
<p>Kinder, die andere <strong>in der Schule hänseln</strong>, tyrannisieren <strong>wahrscheinlich auch</strong> ihre Geschwister <strong>zu Hause</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die jetzt im <em>British Journal of Developmental Psychology</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p><em>Dr. Ersilia Menesini </em>und ihre Kollegen an der <em>Universita&#8217; degli Studi di Firenze</em> in Italien untersuchen in ihrer <strong>Studie</strong>, ob man anhand des <strong>Alters</strong> und <strong>Geschlechts</strong> der Geschwister eines Kindes vorhersagen kann, ob es eher zu einem <strong>Täter oder</strong> zu einem <strong>Opfer </strong>von Mobbing wird. Außerdem wollten sie wissen, ob es einen Zusammenhang zwischen Mobbing unter <strong>Geschwistern </strong>und in der <strong>Schule</strong> gibt.</p>
<p><span id="more-836"></span>An der Studie nahmen insgesamt 195 Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren teil. Alle Kinder hatten einen Bruder oder eine Schwester, die nicht mehr als vier Jahre älter oder jünger waren als sie selbst. Alle Kinder beantworteten in Fragebögen, ob sie in der Schule Opfer oder Täter von Mobbing waren. Dann beantworteten sie die gleichen Fragen über Mobbing zu Hause.</p>
<p><em>Dr. Menesini </em>sagt: „Wir stellten fest, dass Kinder mit älteren <strong>Brüdern</strong> die am meisten schikanierte Gruppe waren. Außerdem sagten uns erheblich mehr Jungen als Mädchen, sie würden ihre Geschwister tyrannisieren – die meistens jünger waren als sie selbst. Wahrscheinlich geht es bei dieser Art des <strong>Geschwistermobbings</strong> letzten Endes um die Aufrechterhaltung einer <strong>dominanten Stellung</strong>.“</p>
<p>„Allerdings hat bei <strong>Mädchen</strong> Mobbing vor allem etwas mit einem <strong>schlechten Verhältnis</strong> der Geschwister zu tun und nicht damit, wer älter ist. Tatsächlich gab es einen deutlichen Zusammenhang zwischen heftigen Streitereien und einem Mangel an gegenseitiger Zuneigung und Mobbing und Gemobbt-Werden unter Geschwistern.“</p>
<p>Die Studie stellte auch einen deutlichen <strong>Zusammenhang zwischen Verhaltensmustern</strong> des Mobbens und Gemobbt-Werdens <strong>zu Hause</strong> und in der <strong>Schule</strong> fest. Geschwistertyrannen drangsalierten auch in der Schule öfter ihre Kameraden, und Opfer von Mobbing zu Hause wurden häufiger zu Opfern in der Schule. <em>Dr. Menesini </em>fährt fort: „Aus unserer Studie lässt sich nicht ableiten, welches Verhalten zuerst kommt. Aber wenn Kinder zu Hause bestimmte <strong>Verhaltensweisen</strong> entwickeln, wie zum Beispiel ihre Geschwister tyrannisieren, und sie werden nicht gebremst, können sie ihr Verhalten <strong>in die Schule weiter tragen</strong>.“</p>
<p>Was lässt sich aus diesen Ergebnissen über das Eingreifen bei Mobbing schließen? Um Mobbing unter Geschwistern zu verhindern und einzudämmen, sollten <strong>Eltern</strong> auf das <strong>Verhältnis unter den Geschwistern achten </strong>und versuchen, zu vermitteln und eine konfliktgeladene Atmosphäre abzubauen. Das gilt insbesondere, wenn sie <strong>ältere Söhne </strong>haben und die Geschwisterbeziehung negativ und sehr <strong>feindselig</strong> erscheint.</p>
<p>Andererseits sollten sich <strong>Lehrer </strong>mehr um den <strong>Zusammenhang zwischen Familie und Schule</strong> kümmern, um Mobbing zu verstehen und zu verhindern, dass es auf die Schule übergreift. Mobbing kann schon bei kleinen Kindern anfangen, und man sollte sich stärker bemühen, seine Entwicklung zu Hause zu verhindern und dagegen vorzugehen, um Mobbing und Gemobbt-Werden in der Schule zu abzubauen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.bps.org.uk/media-centre/press-releases/releases$/british-journal-of-psychology$/bullying-at-school-linked-to-bullying-at-home.cfm" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">British Psychological Society</span></a>, 2.12.09</p>
<p><a href="http://bpsoc.publisher.ingentaconnect.com/content/bpsoc/bjdp/pre-prints/bjdp563" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">British Journal of Developmental Psychology</span></a> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was treibt gewalttätige Teenager an?</span></a></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</span></a></p>
<p><a title="Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/" target="_self"> <span style="text-decoration: underline;">Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</span></a></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum können Kinder mit Dyslexie dem Unterricht schlechter folgen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 21:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2009/11/13/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/</guid>
		<description><![CDATA[Manchen Kindern fällt es in der Schule besonders schwer, lesen zu lernen. Eine aktuelle Studie hat nun einen Mechanismus im Gehirn identifiziert, der bei diesen Kindern gestört ist, sodass sie sich auf Sprache nur schwer konzentrieren können. Ich habe die Pressemitteilung der Autoren zusammengefasst und übersetzt.
Eine neue Forschungsuntersuchung zeigt, dass Kinder mit Entwicklungsdyslexie (Leseleistungsschwäche) einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchen Kindern fällt es in der Schule besonders schwer, lesen zu lernen. Eine aktuelle Studie hat nun einen Mechanismus im Gehirn identifiziert, der bei diesen Kindern gestört ist, sodass sie sich auf Sprache nur schwer konzentrieren können. Ich habe die Pressemitteilung der Autoren zusammengefasst und übersetzt.</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung zeigt, dass Kinder mit Entwicklungsdyslexie (Leseleistungsschwäche) einen <strong>Defekt</strong> in einem Mechanismus im Gehirn haben, der eine Rolle bei der <strong>Wahrnehmung von Sprache</strong> in einer <strong>geräuschvollen Umgebung</strong> spielt. Die Studie, die <em>Cell Press</em> in der Novemberausgabe von <em>Neuron</em> veröffentlichte, liefert den ersten direkten Beweis, dass sich das auditorische (für das Hören zuständige) Stammhirn des Menschen bemerkenswert schnell umformen und eine Feineinstellung vornehmen kann, die für das <strong>Herausfiltern von störenden Geräuschen</strong> wichtig ist.</p>
<p><span id="more-755"></span>Die meisten Menschen haben kaum Schwierigkeiten, sich mit einem Freund in einem lauten Restaurant zu unterhalten. Das liegt an der hohen <strong>Anpassungsfähigkeit</strong> unseres <strong>auditorischen Systems</strong>. Es kann sich auf den <strong>gewohnten</strong>, immer gleichen <strong>Klang der Stimme</strong> des Freundes konzentrieren und so die zufälligen, ständig wechselnden Geräusche im Hintergrund wirksam ausblenden. Obwohl das ein ganz normaler Vorgang ist, weiß niemand genau, wie das Nervensystem dieses Kunststück zustande bringt.</p>
<p>„Wenn wir den Zusammenhang zwischen der Anpassungsfähigkeit des auditorischen Systems und der Wahrnehmung von Sprache in einer geräuschvollen Umgebung verstehen, ist das von klinischer Bedeutung. Denn aktuelle Studien haben gezeigt, dass die <strong>fünf Prozent aller Schulkinder</strong>, bei denen eine Entwicklungsdyslexie festgestellt wird, für die <strong>störenden</strong> Auswirkungen einer <strong>Geräuschkulisse</strong><strong> besonders anfällig </strong>sein können“, erklärt die Autorin und Studienleiterin <em>Prof. Nina Kraus</em>, Direktorin des <em>Auditory Neuroscience Laboratory</em> an der <em>Northwestern University</em> in Chicago.</p>
<p>Für ihre Untersuchung zeigten <em>Prof. Kraus</em> und ihre Mitarbeiter Kindern mit oder ohne Entwicklungsdyslexie ein Video und maßen dabei die Gehirnaktivität im auditorischen <strong>Stammhirn</strong>. In diesem Teil des Gehirns wird die <strong>auditorische Information zuerst aufgenommen</strong>, bearbeitet und dann an höhere Zentren im Gehirn weitergeleitet. Während die Kinder das Video sahen, wurde die <strong>Sprachsilbe</strong> „da” immer wieder entweder alleine (<strong>repetitiv</strong>) <strong>oder</strong> zufällig unter andere Silben gemischt (<strong>variabel</strong>) eingespielt.</p>
<p>Die Forscher zeichneten im Stammhirn die <strong>Nervenaktivität</strong> auf, die charakteristisch für die Wahrnehmung des <strong>Klangs einer Stimme</strong> ist. Dabei stellten sie fest, dass diese Aktivität <strong>bei normalen Kindern</strong> durch das Hören der repetitiven Silben im Vergleich zu den variablen <strong>erhöht</strong> wird. Dagegen veränderte sich die Aktivität <strong>bei dyslexischen Kindern</strong> kaum, d.h. in ihrem Stammhirn ist das „<strong>Kodieren</strong>” der Silbe (ein erster Schritt bei der Wahrnehmung) <strong>gestört</strong>.</p>
<p>Die Forscher zeigten weiter, je besser im auditorischen <strong>Stammhirn</strong> das <strong>Kodieren</strong> der vertrauten repetitiven Sprachelemente funktionierte, desto besser war auch die Wahrnehmung von Sprache vor einem Geräuschhintergrund. „Die Fähigkeit des Gehirns, sich wiederholende Sprachelemente mit <strong>erhöhtem Kontrast </strong>abzubilden, ist von entscheidender Bedeutung für die Wahrnehmung von Sprache vor einem Geräuschhintergrund. Denn sie ermöglicht eine besondere <strong>Markierung des Klangs der Stimme</strong> und bietet einen wichtigen Anhaltspunkt, um verschiedene Klangfolgen vor einem Geräuschhintergrund voneinander zu unterscheiden“, erklärt <em>Prof. Kraus</em>. „Eine <strong>Störung in diesem Mechanismus</strong> trägt dazu bei, dass etwas Entscheidendes beim <strong>Herausfiltern von Geräuschen fehlt</strong>, was häufig ein Symptom für Entwicklungsdyslexie ist.“</p>
<p>Interessanterweise beobachtete das Team von <em>Prof. Kraus </em>auch, dass dyslexische Kinder im Vergleich zu nicht dyslexischen während der Experimente mit variablen Silben eine erhöhte Gehirnaktivität hatten. „Das könnte <strong>dyslexischen Kindern</strong> eine Fähigkeit verleihen, Reize in ihrer Umwelt vielfältiger und <strong>vielleicht kreativer</strong> wahrzunehmen, allerdings um den <strong>Preis</strong>, dass sie <strong>bedeutungslose Signale weniger gut ausblenden können</strong>“, vermutet <em>Prof. Kraus</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-11/cp-nmr110609.php#" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">EurekAlert!</span></a>, 11.11.09</p>
<p><a href="http://www.cell.com/neuron/abstract/S0896-6273(09)00807-1" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Neuron</span></a>, 12.11.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/tag/genetik-umwelt/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schulerfolg-und-depressionen/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-fur-adhs-verbindungsfehler-im-gehirn-verantwortlich /" target="_self">Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-therapie-von-adhs-mit-computerspielen-fur-kinder-unterstutzen/" target="_self">Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
