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	<title>Psychologie aktuell &#187; Rollenmodell</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Rollenmodell</title>
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		<title>Sind Jungs besser in Mathe als Mädchen?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 20:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Untersuchung hat die Daten früherer Studien über die Mathekenntnisse von Schülern neu ausgewertet und zeigt, dass Mädchen Mathe genauso gut liegt wie Jungs. Allerdings glauben das Viele nicht. Auch Mädchen selber trauen sich in dem Fach weniger zu und geben sich weniger Mühe. Ich habe eine Pressemitteilung vom 5. Januar übersetzt, in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1265" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="boys better in math s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/boys-better-in-math-s.jpg" alt="boys better in math s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Untersuchung hat die Daten früherer Studien über die Mathekenntnisse von Schülern neu ausgewertet und zeigt, dass Mädchen Mathe genauso gut liegt wie Jungs. Allerdings glauben das Viele nicht. Auch Mädchen selber trauen sich in dem Fach weniger zu und geben sich weniger Mühe. Ich habe eine Pressemitteilung vom 5. Januar übersetzt, in der die Autorinnen fordern, Mädchen müssten mehr positive Rollenmodelle haben:</p>
<p><strong>Mädchen</strong> sind <strong>in Mathe nicht schlechter</strong> als Jungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse internationaler Forschungsstudien über Schüler aus allen Teilen der Welt. Allerdings trauen sich Jungen in Mathe mehr zu, und Mädchen aus Ländern mit einer stärkeren Gleichstellung der Geschlechter schneiden in Mathematiktests besser ab.</p>
<p><span id="more-1124"></span>„Der Stereotyp von einer weiblichen Unterlegenheit in Mathematik steht eindeutig im Widerspruch zu den tatsächlichen wissenschaftlichen Daten”, sagt <em>Dr. Nicole Else-Quest</em>, die Assistant Professor für Psychologie an der <em>Villanova University</em> in den USA ist. <em>Else-Quest</em> ist die erste Autorin dieser sogenannten <strong>Metaanalyse</strong>, bei der die Ergebnisse <strong>früherer Forschungsuntersuchungen</strong> miteinander verglichen und gemeinsam statistisch neu ausgewertet werden. „Diese Ergebnisse zeigen, dass <strong>Mädchen genauso viel erreichen</strong> können wie die Jungen, wenn man ihnen eine angemessene <strong>Schulbildung</strong> bietet und sie weibliche <strong>Rollenmodelle</strong> vor Augen haben, die auf dem Gebiet der Mathematik Hervorragendes leisten.“</p>
<p>Die Ergebnisse wurden in der neusten Ausgabe des <em>Psychological Bulletins</em> veröffentlicht, das von der <em>American Psychological Association</em> herausgegeben wird. Die Beobachtung, dass sich <strong>Mädchen </strong>überall auf der Welt in Mathematik offenbar <strong>weniger zutrauen</strong>, könnte erklären, warum sie seltener als Jungen eine <strong>Karriere </strong>in Wissenschaft, Technik, Ingenieurwissenschaften und Mathematik anstreben.</p>
<p><em>Else-Quest </em>und ihre Mitarbeiterinnen untersuchten die Daten zweier internationaler Studien, der Trends in International Mathematics and Science (<strong>TIMS</strong>)-Studie und des Programme for International Student Assessment (<strong>PISA</strong>), die in 69 Ländern an insgesamt 493 495 Schülern im Alter von vierzehn bis sechzehn Jahren gemacht wurden. Die Ergebnisse beider Untersuchungen wurden 2003 veröffentlicht, und nicht alle Länder nahmen an beiden Studien zur Einstufung von Schülern teil. Der Schwerpunkt der TIMS-Studie lag auf dem <strong>mathematischen Grundwissen</strong>, während die PISA-Studie die Fähigkeit von Schülern zur <strong>Anwendung</strong> ihrer Mathematikkenntnisse <strong>im täglichen Leben</strong> bewertete. Damit boten nach Meinung der Forscherinnen diese beiden Tests einen guten Überblick über die mathematischen Fähigkeiten von Schülern.</p>
<p>Obwohl die Untersuchungen unterschiedliche mathematische Fähigkeiten testeten, waren die <strong>Geschlechterunterschiede </strong>in beiden Studien im <strong>Durchschnitt gering</strong>. Aber das Ausmaß der Geschlechterunterschiede war <strong>von Land zu Land sehr</strong> verschieden.</p>
<p>Beide Studien werteten auch Unterschiede beim Selbstvertrauen der Schüler in ihre mathematischen Fähigkeiten aus und für wie wichtig sie eine gute Note in Mathematik hielten, um später im Beruf Erfolg zu haben. Trotz ihrer insgesamt ähnlich guten Mathematikkenntnisse <strong>trauten sich Jungen</strong> erheblich <strong>mehr zu</strong> als Mädchen und gaben sich in diesem Fach <strong>mehr Mühe</strong>.</p>
<p>Weiter untersuchten die Forscherinnen für jedes Land verschiedene Daten, die die Bildung von Frauen, ihre Beteiligung am politischen Leben sowie ihr allgemeines Wohlergehen und Einkommen widerspiegeln. Die einzelnen <strong>Länder </strong>unterschieden sich hinsichtlich der Geschlechterunterschiede bei den Mathematikkenntnissen und ihrem Verhältnis zum Status und Wohlstand von Frauen. Zum Beispiel waren in bestimmten Ländern mit einem höheren <strong>Frauenanteil in Forschungsberufen</strong> <strong>Mädchen</strong> besser in Mathe und <strong>trauten sich</strong> in diesem Fach <strong>mehr zu</strong>.</p>
<p>„Diese Metaanalyse zeigt, obwohl die Unterrichtsqualität und der Lehrplan den Lernerfolg von Kindern beeinflussen, wirkt sich auch der <strong>Stellenwert</strong> aus, den Schulen, Lehrer und Familien bei Mädchen auf gute <strong>Mathematikkenntnisse </strong>legen. <strong>Mädchen</strong> können wahrscheinlich genauso viel leisten wie Jungen, wenn man ihren <strong>Ehrgeiz</strong> in diesem Fach <strong>fördert</strong>“, sagt <em>Else-Quest</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2010/01/gender-math.aspx" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Psychological Association</span></a>, 5.1.10</p>
<p><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/bul-136-1-103.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Else-Quest et al.</span></a> Psychological Bulletin 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schulerfolg-und-depressionen/" target="_self"><strong> </strong></a><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schulerfolg-und-depressionen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?</span></a></p>
<p><a title="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
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		<title>Was ist der Zusammenhang zwischen Psychologie und Klimawandel?</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 18:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenmodell]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen nehmen eher „grüne” Verhaltensweisen an, wenn sie glauben, andere Leute würden das ebenfalls tun. Das geht aus einem Bericht hervor, der jetzt von einer Arbeitsgruppe der American Psychological Association, der Task Force on the Interface between Psychology and Global Climate Change, veröffentlicht wurde.
Der Bericht für das Jahr 2009 handelt davon, wie Menschen das Risiko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-1005" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="Was ist der Zusammenhang zwischen Psychologie und Klimawandel-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Was-ist-der-Zusammenhang-zwischen-Psychologie-und-Klimawandel-1-300x199.jpg" alt="Was ist der Zusammenhang zwischen Psychologie und Klimawandel-1" width="240" height="159" />Menschen nehmen eher „grüne” Verhaltensweisen an, wenn sie glauben, andere Leute würden das ebenfalls tun.</strong> Das geht aus einem Bericht hervor, der jetzt von einer Arbeitsgruppe der <em>American Psychological Association</em>, der <em>Task Force on the Interface between Psychology and Global Climate Change</em>, veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-665"></span>Der Bericht für das Jahr 2009 handelt davon, wie Menschen das <strong>Risiko des Klimawandels</strong> begreifen, wie sie mit der <strong>Bedrohung </strong>umgehen, und warum Menschen „grüne“ Verhaltensweisen annehmen oder aber auch nicht. So zeigt er auf, welche <strong>psychologischen Barrieren</strong> überwunden werden müssen, <strong>bevor Menschen</strong> gegen den Klimawandel <strong>aktiv werden</strong> und insbesondere, warum Einzelmaßnahmen wie finanzielle Anreize oft fehlschlagen.</p>
<p>Nach Associate Professor <em>Joe Reser</em>, einem der Autoren des Berichts und Mitglied der <em>Australian Psychological Society</em>, macht der Bericht deutlich, wie die Psychologie helfen kann, Widerstände gegen ein verändertes Verhaltens zu überwinden. Dazu kann man Menschen eine <strong>Reaktion auf ihr Handeln zeigen</strong>, an <strong>soziale Normen</strong> appellieren wie etwa die Vorstellung stärken, <strong>dass „alle es tun“</strong>, und die Art der <strong>Kommunikation verbessern</strong>.</p>
<p>Professor <em>Bob Montgomery</em>, Präsident der <em>Australian Psychological Society</em>, begrüßte die Ergebnisse des Berichts.</p>
<p>„Dieser Bericht zeigt, dass Erkenntnisse der Psychologie helfen können, Menschen in die Diskussion um den Klimawandel mit einzubeziehen und zu veranlassen, dass sie aktiv werden”, sagt <em>Professor Montgomery</em>. „Außerdem identifiziert der Bericht wichtige Bereiche für künftige Beiträge aus der Psychologie. Es besteht inzwischen kein Zweifel mehr, dass manche unserer Verhaltensweisen das Klima schädigen. Aufgabe der <strong>angewandten Psychologie ist</strong> es, Menschen, Organisationen und Regierungen dabei zu helfen, dass sie ihr <strong>Verhalten ändern</strong>, um so Probleme zu verhindern oder zu lösen.”</p>
<p>Nach <em>Professor Montgomery</em> ist für australische Psychologen der Klimawandel ein Gebiet von Vorrang. Die <em>Australian Psychological Society</em> hat ihre eigene <strong>Arbeitsgruppe</strong> zu diesem Thema gegründet, die <em>Environmental Issues and Climate Change Reference Group</em>, die sich mit Beiträgen der Psychologie zum <strong>Management des Klimawandels</strong> beschäftigt. Diese Gruppe soll die psychologische <strong>Forschung</strong> auf dem Gebiet unterstützen und <strong>Einzelnen</strong> wie auch <strong>sozialen Gruppen</strong> dabei zur Seite stehen, mit den Auswirkungen des Klimawandels zurechtzukommen. Außerdem soll sie der Gesellschaft insgesamt dabei helfen, <strong>„grüne” Verhaltensweisen zu praktizieren</strong>, und der Regierung psychologische Perspektiven anbieten, die sie bei der Entwicklung wirksamer politischer Strategien gegen den Klimawandel unterstützen.</p>
<p>Die <em>Australian Psychological Society</em> hat verschiedene Quellen zum Thema Klimawandel für die Öffentlichkeit zusammengestellt: <a href="http://www.psychology.org.au/community/topics/climate"><span style="text-decoration: underline;">http://www.psychology.org.au/community/topics/climate</span></a></p>
<p>Bericht der <em>American Psychological Association Task Force on the Interface between Psychology and Global Climate Change</em>: <a href="http://www.apa.org/releases/climate-change.pdf"><span style="text-decoration: underline;">http://www.apa.org/releases/climate-change.pdf</span></a></p>
<p><strong>Quelle: </strong><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/161637.php" target="_blank"><strong></strong></a></p>
<p><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/161637.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Medical News Today</span></a>, 24.8.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?</span></a></p>
<p><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum verschieben wir Dinge immer wieder auf morgen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-verschieben-wir-dinge-immer-wieder-auf-morgen/" target="_self">Warum verschieben wir Dinge immer wieder auf morgen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-bringt-uns-weiter-wettbewerb-oder-mitgefuhl/" target="_self">Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 19:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute eine interessante Studie, in der gezeigt wird, dass das Betrachten von Models, z.B. in Zeitschriften Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl von Frauen hat.  Damit lässt sich Bezug nehmen, u.a. auch auf die zunehmende Kritik an dem Einsatz von offensichtlich unterernährte Frauen auf den Laufstegen der Modeindustrie.  Nachfolgend eine Zusammenfassung in meiner Übersetzung:

Das Selbstwertgefühl von Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1003" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Beeinflussen-Mode-Models-das-Selbstwertgefühl-von-Frauen-1-300x199.jpg" alt="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen-1" width="240" height="159" />Heute eine interessante Studie, in der gezeigt wird, dass das Betrachten von Models, z.B. in Zeitschriften Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl von Frauen hat.  Damit lässt sich Bezug nehmen, u.a. auch auf die zunehmende Kritik an dem Einsatz von offensichtlich unterernährte Frauen auf den Laufstegen der Modeindustrie.  Nachfolgend eine Zusammenfassung in meiner Übersetzung:</p>
<p><span id="more-570"></span></p>
<p><span lang="DE">Das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht sinkt geradezu in den Keller, wenn sie Fotos von Modellen gleich welcher Kleidergröße betrachten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor, die jetzt im <em>Journal of Consumer Research</em> veröffentlicht wurde. Aber das Selbstwertgefühl von Frauen mit Untergewicht nimmt zu, und zwar ebenfalls unabhängig von der Kleidergröße des Modells. Die Autoren <em>Dirk Smeesters (Erasmus-Universität, Niederlande), Thomas Mussweiler (Universität Köln) </em>und <em>Naomi Mandel (Arizona State University)</em> untersuchten, was <strong>Frauen mit unterschiedlichen Body-Mass-Indizes</strong> (BMIs) empfinden, wenn sie dünne oder dicke <strong>Medienmodelle</strong> (Frauen, wie sie in den Medien dargestellt werden) <strong>betrachten</strong>.</span></p>
<p>„Unsere Studie bestätigt die Ergebnisse früherer Untersuchungen, wonach das <strong>Selbstwertgefühl von Frauen</strong> mit einem <strong>normalen Body-Mass-Index</strong> (BMI) <strong>sowohl zu- als auch abnehmen kann</strong>, je nachdem, welches Modell sie betrachten&#8221;, schreiben die Autoren. „Frauen mit einem BMI im Normalbereich (BMI-Werte zwischen 18,5 und 25) haben ein höheres Selbstwertgefühl beim Betrachten von mäßig dünnen Modellen (weil sie sich den Modellen ähnlich fühlen) und extrem dicken Modellen (weil sie sich den Modellen nicht ähnlich fühlen). Dagegen haben sie ein niedrigeres Selbstwertgefühl beim Betrachten von mäßig dicken Modellen (weil sie sich ihnen ähnlich fühlen) und extrem dünnen Modellen (weil sie sich ihnen nicht ähnlich fühlen).&#8221;</p>
<p>Diese Untersuchung bietet wichtige neue Einblicke, wie die Beeinflussung durch Medien das Selbstwertgefühl von Frauen mit Über- und Untergewicht verändern kann. „Das <strong>Selbstwertgefühl von Frauen mit Untergewicht nimmt immer zu</strong>, egal welches Modell sie sich anschauen&#8221;, erläutern die Autoren. „Dagegen <strong>nimmt das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht immer ab</strong>, und zwar ebenfalls unabhängig vom Modell, das sie gerade betrachten.&#8221; Ein vielleicht etwas unerwartetes Ergebnis war aber, dass das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht und Frauen mit Untergewicht recht ähnlich war, solange sie überhaupt kein Modell betrachteten.</p>
<p>Außerdem <strong>beeinflusste die Werbung das Essverhalten</strong> der Teilnehmerinnen an der Studie und <strong>Vorsätze</strong> wie abnehmen und Sport treiben zu wollen. Zum Beispiel aßen Teilnehmerinnen mit Übergewicht weniger süße Kekse und nahmen sich ernsthafter vor, Diät halten und Sport treiben zu wollen, wenn sie dicke Modelle betrachteten als beim Anblick dünner Modelle. (<span style="color: #000000;"><span lang="DE"><em>Quelle</em><em>: </em></span></span><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/13/how.does.media.exposure.affect.self.esteem.overweight.and.underweight.women" target="_blank">University of Chicago Press Journals</a></span></span>)</p>
<p>Natürlich gilt hier wie nahezu überall: Vorsicht vor einfachen und unikausalen Erklärungen, z.B. der, dass die Modeindustrie dafür verantwortlich ist, dass Frauen ein geringes Selbstwertgefühl haben und sich als Folge daraus z.B. in die körperliche Nähe der idealisierten Models hungern. Wie in anderen Beiträgen in diesem Blog dargestellt, ist die Wirklichkeit (hier: der Essstörungen) sehr viel komplexer. Aber es ist in jedem Fall ein interessanter Beleg für die Wirkungen von medial vermittelten Frauentypen auf die Adressatinnen der Modewerbung.</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was beeinflusst unser Essverhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-beeinflusst-unser-essverhalten/" target="_self">Was beeinflusst unser Essverhalten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beitrag-der-eltern-zum-ubergewicht-ihrer-kinder/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 07:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Woche hat eine Forschergruppe der University of California über eine Studie berichtet, die den Zusammenhang zwischen den Essensgewohnheiten der Eltern und denen ihrer Kinder untersucht. Wie wohl inzwischen allgemein bekannt ist, ist der hohe Anteil an übergewichtigen Kindern nicht mehr nur ein amerikanisches Phänomen, sondern inzwischen auch ein alarmierendes Problem in Deutschland. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Woche hat eine Forschergruppe der University of California über eine Studie berichtet, die den <strong>Zusammenhang </strong>zwischen den <strong>Essensgewohnheiten der Eltern </strong>und denen ihrer <strong>Kinder </strong>untersucht. Wie wohl inzwischen allgemein bekannt ist, ist der hohe Anteil an übergewichtigen Kindern nicht mehr nur ein amerikanisches Phänomen, sondern inzwischen auch ein alarmierendes Problem in Deutschland. Eine Vielzahl von bundesweiten Initiativen zur gesunden Ernährung in Schulen und Kindergärten künden davon. <span id="more-220"></span>Daher lohnt es sich, amerikanische Studien zu diesem Thema zur Kenntnis zu nehmen. Die Forschergruppe um <em>Susan H. Babey </em>im <em>UCLA Center for Health Policy Research </em>befragte mehrere tausend Teenager in Kalifornien zu ihren Ernährungsgewohnheiten und denen ihrer Eltern.</p>
<p>In den Ergebnissen wurde sichtbar, dass die <strong>Ernährung der Eltern ein guter Prädiktor  dafür ist, wie sich ihre Kinder ernähren</strong>.  Besonders auffällig ist der Zusammenhang offensichtlich hinsichtlich (ungesunder) Getränke. Kinder von Eltern, die täglich Limonade trinken, trinken als Teenager mit einer 40% höheren Wahrscheinlichkeit ebenfalls täglich Limonade als Kinder von Eltern, die nicht täglich Limonade trinken. Das ist natürlich nicht wirklich überraschend, vor allem angesichts der Tatsache, dass die Eltern bei den Mahlzeiten zu Hause ohnehin weitgehend bestimmen, was auf den Tisch kommt.  Dennoch ist es wichtig festzustellen, dass trotz der sicherlich ebenfalls vorhandenen Einflüsse anderer Faktoren, z.B. des Freundeskreises, auch <strong>noch im Teenager-Alter </strong>ein so hoher Zusammenhang zwischen dem Ernährungsverhalten der Eltern und dem ihrer Kinder festzustellen ist. <em>Susan Babey </em>fasst dies so zusammen: &#8220;Gute Ernährungsgewohnheiten starten zu Hause. Wenn die Eltern sich ungesund ernähren, erhöht dies das Risiko, dass es den Kindern ebenso ergeht.&#8221;</p>
<p><strong>Quelle:</strong><em> </em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.newsroom.ucla.edu/portal/ucla/new-factor-in-teen-obesity-parents-80252.aspx" target="_blank">Pressemitteilung der UCLA</a></span></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was beeinflusst unser Essverhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-beeinflusst-unser-essverhalten/" target="_self">Was beeinflusst unser Essverhalten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Teenager berichten über ihre Essstörung" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/teenager-berichten-uber-ihre-essstorung/" target="_self">Teenager berichten über ihre Essstörung</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Esstörungen bei ihren Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-eltern-einfluss-auf-das-entstehen-von-esstorungen-bei-ihren-kindern/" target="_self">Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Esstörungen bei ihren Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		<title>Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Esstörungen bei ihren Kindern?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 09:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Forscher der Université Toulouse in Frankreich haben in der Zeitschrift European Eating Disorders Review (vorab online, 01/09) einen Artikel veröffentlicht,  in dem sie die Ergebnisse von insgesamt 56 Forschungsartikeln der vergangenen 25 Jahre zu dieser Frage zusammenfassen. Nach Auffassung der Autoren ist dies das erse Mal, dass ein Review-Artikel den Stand der Forschung hinsichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Forscher der <em>Université Toulouse</em> in Frankreich haben in der Zeitschrift <em>European Eating Disorders Review </em>(vorab online, 01/09) einen Artikel veröffentlicht,  in dem sie die Ergebnisse von insgesamt 56 Forschungsartikeln der vergangenen 25 Jahre zu dieser Frage zusammenfassen. Nach Auffassung der Autoren ist dies das erse Mal, dass ein Review-Artikel den Stand der Forschung hinsichtlich des Einflusses der Eltern auf das Entstehen von Essstörungen von Jugendlichen zusammenfasst.</p>
<p>Die zentralen Ergebnisse:<br />
Neben den ebenfalls nachgewiesenen Einflüssen sowohl durch das gleichaltrige sozialen Umfeld (&#8221;Peers&#8221;) als auch durch die Medien können auch die Eltern die Zufriedenheit von Jugendlichen mit ihrem Körper negativ (wie auch positiv!) beeinflussen. Da &#8220;Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper&#8221;  durch die Forschung als einer der zentralen Risikofaktoren für das Auftreten von Essstörungen belegt ist, besteht also ein Zusammenhang zwischen dem elterlichen Verhalten und dem Risiko, dass ihre Kinder an einer Essstörung erkranken.</p>
<p>Für den Anteil der Eltern am Auftreten von Essstörungen bei ihrem Kind gibt es zwei unterschiedliche  Erklärungsmodelle, die beide weitgehend bestätigt werden konnten:</p>
<p>(1) Modelllernen:<strong> Eltern sind Rollenvorbilder </strong>für ihre Kinder. Dies gilt auch für die elterliche  Wertschätzung von gesellschaftlichen Schlankheitsidealen, ihrer Einstellung gegenüber ihrem eigenen Körper (zufrieden vs. unzufrieden) und ihr Ernährungsverhalten (z.B. Durchführen von Diäten).</p>
<p>(2) Explizite Kommunikation: <strong>Kritische Aussagen </strong>von Eltern gegenüber ihren Kindern (z.B. &#8220;achte mal mehr auf Dein Gewicht&#8221;) oder auch Spott oder Neckereien hinsichtlich des Aussehens ihres Kindes können dazu beitragen, die Unzufriedenheit des Kindes mit dem eigenen Körper zu erhöhen und steigern damit ebenfalls das Risiko für das Entstehen einer Essstörung.</p>
<p>Wenig überraschend: Die bisherige Forschung konzentrierte sich bislang v.a. auf das Verhalten von Müttern in Interaktion mit ihren Töchtern, da Essstörungen bei Männern erst seit relativ kurzer Zeit in das Blickfeld der Forschung gerückt sind.</p>
<p>Auch wenn der relative Einfluss von Eltern <em>im Vergleich </em>zu dem Einfluss des Freundes- und Bekanntenkreises und der Medien noch unklar ist, so bleibt festzustellen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Verhalten und der Kommunikation der Eltern gegenüber ihrem Kind und dem Risiko, dass dieses an einer Essstörung erkrankt. Die Autoren schließen ihren Artikel u.a. mit dem Hinweis, dass sowohl in der <strong>Prävention </strong>als auch in der <strong>Behandlung </strong>von Esstörungen das <strong>Verhalten der Eltern </strong>stärker <strong>mit einbezogen </strong>werden sollte.  Dies umso mehr als dass eine positive Verhaltensänderung bei den jeweiligen Eltern leichter zu erreichen sein dürfte als bei dem Freundeskreis oder den Massenmedien.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/121624632/abstract" target="_blank">Rodgers &amp; Chabrol</a></span>. European Eating Disorders Review, Jan 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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