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	<title>Psychologie aktuell &#187; Risikofaktor</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Risikofaktor</title>
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		<title>Welche Rolle spielen die Gene bei Depressionen?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 19:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:
Psychiatrische Erkrankungen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5043" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren2.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:</p>
<p>Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen lassen sich auf verschiedenen Ebenen beschreiben. Die traditionellste Art sind <strong>subjektive</strong> Beschreibungen der Erfahrung Depressionen zu haben und Messskalen, mit denen man <strong>Depressionssymptome</strong> quantifizieren kann. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Forscher andere Strategien entwickelt, um die biologischen Grundlagen von Depressionen zu beschreiben. Dazu gehören Messungen des Gehirnvolumens mit magnetischer Resonanztomographie (<strong>MRT</strong>) und Muster der <strong>Genaktivität</strong> in weißen Blutkörperchen.</p>
<p>Gleichzeitig haben zahlreiche Studien versucht die <strong>Gene zu charakterisieren</strong>, die Depressionen verursachen, wie sie auf Messskalen des Gemütszustands sichtbar werden, durch Veränderungen der Struktur und Funktion des Gehirns in MRT-Scans und als Muster der Genaktivität in Gehirngewebe post mortem von Menschen, die Depressionen hatten.<span id="more-5028"></span></p>
<p>Wie wäre es aber, wenn jemand versuchen würde das Gen oder die Gene zu finden, die das „ganze Bild“ erklären, indem er all die verschiedenen Arten von Informationen kombiniert, die man sammeln kann? Genau das versuchten <em>Dr. David Glahn</em> und seine Kollegen von der <em>Yale University</em> und dem <em>Institute of Living</em>, Hartford Hospital in den USA.</p>
<p>„Sie haben sich eine sehr aufregende <strong>Strategie</strong> überlegt, wie man die verschiedenen Arten von Daten vereinen kann, die wir in der klinischen Forschung in Studien sammeln, die versuchen <strong>Risikogene zu identifizieren</strong>&#8220;, sagt <em>Dr. John Krystal</em>, der Herausgeber des Journals <em>Biological Psychiatry</em>, das die Studie jetzt publizierte.</p>
<p>Ihre Untersuchung lokalisierte ein Gen, das <em>RNF123</em> heißt und eine Rolle bei klinischen Depressionen spielen könnte.</p>
<p>Die Studie hatte zwei klare Ziele: Die Forscher wollten erstens eine neue <strong>Methode</strong> beschreiben, mit der man <strong>Messdaten</strong> über die Struktur und Funktion des Gehirns nach ihrer genetischen „Bedeutung“ für eine Krankheit <strong>klassifizieren</strong> kann. Zweitens wollten sie einen Genkandidaten für klinische Depressionen lokalisieren.</p>
<p>„Wir versuchten eine Methode zu finden, die man generell anwenden könnte, um den Zusammenhang von biologischen Messdaten mit dem Risiko für eine (psychiatrische) Erkrankung zu untersuchen“, sagt <em>Dr. John Blangero</em>, der die Studie leitete und Direktor des AT&amp;T Genomics Computing Centers am <em>Texas Biomedical Research Institute</em> ist. „Und bei unserem ersten Versuch diese Methode auf depressive Störungen anzuwenden, haben wir sogar etwas ganz Aufregendes gefunden.“</p>
<p><em>RNF123</em> ist bis jetzt noch nicht mit Depressionen in Verbindung gebracht worden, aber man hat gezeigt, dass es eine Gehirnregion beeinflusst, die <strong>Hippocampus</strong> heißt und bei Patienten mit klinischen <strong>Depressionen verändert</strong> ist.</p>
<p>„Wir gehen davon aus, dass die biologischen Messdaten eher die Mechanismen widerspiegeln, die den Krankheitsprozessen im Gehirn zugrunde liegen. Aber letzten Endes interessieren wir uns für die subjektiven Erfahrungen und die funktionellen Beeinträchtigungen, die mit psychischen Erkrankungen verbunden sind“, merkt <em>Krystal</em> an. „Der Ansatz, den die Autoren dieser Studie gewählt haben, könnte helfen, all diese Informationen zu nutzen und hoffentlich die <strong>Gene zu identifizieren</strong>, die Depressionen verursachen, oder auf die eine <strong>Behandlung</strong> abzielen könnte.“</p>
<p><em>Glahn</em> sagt: „Wir haben noch mehr Arbeit vor uns, bevor wir wirklich glauben, dass wir ein entscheidendes Gen gefunden haben, aber wir haben einen wirklich guten Kandidaten. Und das war bei Depressionen schon schwierig genug.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/webfiles/images/journals/BPS/BPS_120104_Press%20Release_A_Gene_for_Depression_Localized_final.pdf" target="_blank">Elsevier</a></span>, 4. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biopsych.2011.08.022" target="_blank">Glahn et al</a></span>. <em>Biological Psychiatry</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-tragen-genetik-und-umwelt-zur-entstehung-von-depressionen-bei/" target="_self">Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p>em</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen3.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress reagieren:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Depressionen</strong> noch mehr schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnten als bisher angenommen wurde. Patienten mit der Stimmungsstörung könnten ein doppelt so <strong>hohes Herzinfarktrisiko</strong> haben wie Menschen ohne Depressionen.</p>
<p>Wie Depressionen und Herzinfarkt genau zusammenhängen, ist aber bis heute nicht geklärt. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em> in Kanada zeigt nun, dass es bei Depressionspatienten länger als bei gesunden Menschen dauert, bis sich ihr Herz nach körperlicher Anstrengung erholt. Die Studie wurde in dem Journal <em>Psychophysiology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4980"></span>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Depressionspatienten eine <strong>gestörte biologische Stressantwort</strong> haben. Daher warnen die Autoren, dass es lebenswichtig ist Menschen mit klinischen Depressionen auf Herz-Kreislauferkrankungen zu testen.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Jennifer Gordon</em>, eine Doktorandin an der <em>McGill University</em> in Montréal, erklärt:</p>
<p>„Es gibt zwei konkurrierende Theorien für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Menschen mit Depressionen könnten sich <strong>weniger gesundheitsbewusst</strong> verhalten, was dann zu Herzproblemen führen könnte.</p>
<p>Die andere Möglichkeit ist ein physiologischer Mechanismus: ein Problem mit der Antwort auf Stress, die auch die <strong>„Kampf-oder-Flucht“-Reaktion</strong> genannt wird. Unsere Studie hat als erste die Rolle einer gestörten Kampf-oder-Flucht-Reaktion bei einer größeren Anzahl von Menschen untersucht.“</p>
<p>Die Studie wurde gemeinsam von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, dem <em>Montreal Heart Institute</em>, der <em>McGill University</em>, dem <em>Hôpital Sacré-Coeur de Montréal</em>, der <em>Université du Québec à Montréal </em>und der <em>University of Calgary</em> durchgeführt. An der Studie nahmen insgesamt 886 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren teil.</p>
<p>Etwa fünf Prozent der Teilnehmer hatten eine Diagnose von klinischen Depressionen. Nachdem sie alle einen <strong>Belastungstest</strong> gemacht hatten, wurden ihr Blutdruck und ihre Herzfrequenz fünf Minuten lang gemessen. Dann verglichen die Forscher den Blutdruck und die Herzfrequenz während dieser <strong>Erholungsphase</strong> bei Teilnehmern mit und ohne Depressionen.</p>
<p>Der Leiter der Studie <em>Simon Bacon</em>, ein Professor in der Abteilung Sportwissenschaft der <em>Concordia University</em>, der am <em>Montreal Heart Institute</em> forscht, sagt:</p>
<p>„Wir stellten fest, dass es <strong>länger dauerte</strong>, bis die Herzfrequenz der Depressionspatienten zu ihrem Normalwert zurückkehrte. Die <strong>Normalisierung der Herzfrequenz</strong> nach körperlicher Anstrengung ist eine Möglichkeit die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress zu messen. Die verzögerte Rückkehr zur normalen Herzfrequenz bei Depressionspatienten zeigt, dass ihre Stressantwort gestört ist. Wir glauben, dass diese Störung zu ihrem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten beitragen kann.</p>
<p>Die Quintessenz dieser Studie ist, dass medizinisches Personal sich nicht nur um die psychische Störung kümmern sollte, sondern auch um mögliche Herzkrankheiten bei Patienten, die unter Depressionen leiden. Beide Gesundheitsprobleme sollten behandelt werden, um das Risiko für ernsthafte Schäden zu minimieren.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/238382.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 29. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-8986.2011.01232.x" target="_blank">Gordon et al</a></span>. <em>Psychophysiology</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann man sich einen Herzinfarkt einbilden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man-sich-einen-herzinfarkt-einbilden/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4874" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Telefonieren-beim-Autofahren-Auch-für-die-Beziehung-gefährlich.jpg" alt="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" width="170" height="128" />Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über die noch nicht veröffentlichte Studie vom November übersetzt, die einen „Pseudoinfarkt“ beschreibt, der so echt wirkt, dass nur ein Arzt ihn erkennen kann:</p>
<p>Es waren japanische Ärzte, die in den Neunzigerjahren als erste eine neue Form des Herzinfarkts beschrieben – die <strong>Stress-Kardiomyopathie</strong> (auch Broken-Heart-Syndrom). Sie zeigten, dass ein plötzlicher Schock oder <strong>emotionaler Stress </strong>dazu führen können, dass das Herz reagiert wie bei einem Herzinfarkt, obwohl normalerweise keine bleibenden Schäden festzustellen sind. Nun berichten Forscher von der <em>University of Arkansas</em>, dass Stress-Kardiomyopathie <strong>bei Frauen häufiger</strong> auftritt als bei Männern.</p>
<p><span id="more-4868"></span>Vereinfacht gesagt wird Stress-Kardiomyopathie durch einen <strong>plötzlichen Anstieg von Hormonen </strong>wie Adrenalin ausgelöst, meistens als Reaktion auf ein stark emotionales Ereignis. Dadurch vergrößert sich ein Teil des Herzens vorübergehend, was <strong>Symptome </strong>verursacht, die einem <strong>Herzinfarkt</strong> zum Verwechseln <strong>ähnlich</strong> sind. Andere körperliche Symptome wie blockierte Arterien und Schäden des Herzmuskels, die normalerweise bei einem klinischen Herzinfarkt beobachtet werden, treten jedoch nicht auf.</p>
<p>Eine Stress-Kardiomyopathie kann sowohl durch <strong>negative</strong> als auch durch <strong>positive Ereignisse</strong> verursacht werden. So verschiedene Dinge wie ein Lottogewinn, ein Autounfall oder der Tod eines geliebten Menschen können einen Anfall auslösen.</p>
<p>Die neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Frauen</strong> bis zu siebenmal <strong>häufiger</strong> betroffen sind als Männer, und dass ältere Frauen ein höheres Risiko haben als jüngere. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse diese Woche auf einer Konferenz der <em>American Heart Association</em> in Orlando, Florida vor.</p>
<p><em>Dr. Abhiram Prasad</em>, ein Kardiologe von der <em>Mayo Clinic</em>, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte gegenüber AP, dass Männer im Allgemeinen Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen häufiger und früher im Leben haben als Frauen, aber:</p>
<p>„Das ist die einzige Herzerkrankung, die sehr viel häufiger bei Frauen auftritt.”</p>
<p><em>Dr. Abhishek Deshmukh</em>, ein Kardiologe an der <em>University of Arkansas</em>, der Frauen mit Stress-Kardiomyopathie behandelt hat, wollte untersuchen, wie geschlechtsspezifisch die Erkrankung wirklich ist. Für seine neue <strong>Studie</strong> analysierte <em>Deshmukh</em> ein landesweites Register mit Daten von etwa tausend Krankenhäusern und fand 6 229 Fälle von Stress-Kardiomyopathie im Jahr 2007. Davon waren nur 671, also knapp 11 Prozent Männer.</p>
<p>Er stellte fest, dass <strong>Frauen</strong> ein ungefähr <strong>7,5-mal höheres Risiko</strong> für Stress-Kardiomyopathie hatten als Männer. Bei Menschen unter 55 Jahren hatten Frauen sogar ein 9,5-mal höheres Risiko als Männer. Außerdem erkrankten Frauen über 55 Jahren dreimal so häufig an Stress-Kardiomyopathie wie jüngere Frauen. Die genauen Gründe für dieses <strong>Ungleichgewicht</strong> bei den <strong>Geschlechtern</strong> sind nicht bekannt. Vielleicht können Männer besser mit dem physischen Stress durch emotionale Ereignisse zurechtkommen, oder vielleicht werden Männer einfach nicht so emotional. Gegenüber AP sagte er:</p>
<p>„Eine Theorie ist, dass <strong>Hormone</strong> eine Rolle spielen. Eine andere ist, dass Männer mehr Adrenalinrezeptoren auf ihren Herzmuskelzellen haben als Frauen. Männer könnten also besser in der Lage sein Stress zu bewältigen und den Anstieg von Hormonen, die er freisetzt.“</p>
<p>Weiter zeigt die Untersuchung, dass etwa zehn Prozent der Patienten irgendwann im Leben einen zweiten Anfall haben, aber normalerweise erlangt ihr Herz seine volle Funktionstüchtigkeit wieder, es <strong>bleiben keine Schäden</strong> zurück und eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Scheinbar heilt ein gebrochenes Herz am besten, wenn man ihm einfach etwas Zeit gibt.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/237883.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 18. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/" target="_self">Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/psychosomatik.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4706</guid>
		<description><![CDATA[Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4723" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-bei-Gedächtnisverlust-auch-die-Emotionen-verloren.jpg" alt="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" width="167" height="125" />Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu einem ganz anderen Ergebnis kam als eine <span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">ähnliche Studie</a></span> auf diesem Blog:</p>
<p>Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass Männer, die über einen längeren Zeitraum mittel bis viele <strong>stark belastende Lebenserfahrungen</strong> machen, eine um fünfzig Prozent <strong>erhöhte Sterblichkeitsrate</strong> haben.</p>
<p>Ganz allgemein fanden die Forscher nur wenige Faktoren, die Menschen mit viel Stress im Leben einen <strong>Schutz</strong> bieten. Leute, die ihre Gesundheit als gut einschätzten, lebten länger, genauso wie <strong>verheiratete</strong> Männer. Außerdem lebten mäßige <strong>Trinker</strong> länger als Nichttrinker.</p>
<p><span id="more-4706"></span>„Keinen Alkohol trinken und rauchen erhöhte die Sterblichkeit“, sagt <em>Carolyn Aldwin</em>, die erste Autorin der Studie und eine Professorin für Humanentwicklung und Familienwissenschaften an der <em>Oregon State University</em>. „Vielleicht ist also das Geheimnis eines langen Lebens, dass man versucht stark belastende Erlebnisse möglichst zu vermeiden, verheiratet ist und jeden Abend ein Glas Wein trinkt.“</p>
<p>Dies ist die erste <strong>Langzeitstudie</strong>, die einen direkten Zusammenhang zwischen <strong>Stress und Sterblichkeit</strong> in einer älter werdenden Bevölkerungsgruppe zeigt. Im Gegensatz zu früheren Studien, die über relativ kurze Zeiträume an kleineren Gruppen durchgeführt wurden, berücksichtigte diese Studie gezielt auch wichtige Stressfaktoren (wie der Tod eines Lebenspartners oder Eltern ins Altersheim geben), die spezifisch für Menschen im <strong>mittleren und Rentenalter</strong> sind.</p>
<p>„Die meisten Studien untersuchen belastende Ereignisse, die typisch für jüngere Menschen sind, wie Schulabschluss, Jobverlust oder das erste Kind bekommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Ich modifizierte die Messmethode, sodass sie die Art von Stress widerspiegelt, den Menschen haben, wenn sie älter sind. Und wir waren selbst überrascht, wie stark der Zusammenhang zwischen Stress im Leben und Sterblichkeit war.“</p>
<p><em>Aldwin</em> sagt, dass frühere Studien Stress nur an einem einzigen Zeitpunkt untersucht haben, während diese Studie <strong>Stressmuster</strong> über <strong>viele Jahre</strong> verfolgte.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong>, die nun im <em>Journal of Aging Research</em> veröffentlicht wurde, untersuchte Langzeitdaten von fast 1000 Männern aus der Mittel- und Unterschicht, die über einen Zeitraum von achtzehn Jahren (1985 bis 2003) mehrfach befragt worden waren. Alle Männer in dieser Studie wurden ausgewählt, weil sie gesund waren, als sie sich in den Sechziger Jahren entschlossen, an einer noch größeren Langzeitstudie über das Altern (Boston VA Normative Aging Study) teilzunehmen.</p>
<p>Die Männer in der Gruppe mit wenig Stress hatten in ihrem Leben durchschnittlich bis zu zwei stark belastende Ereignisse pro Jahr, verglichen mit durchschnittlich drei in der Gruppe mit moderatem Stress und bis zu sechs in der Gruppe mit viel Stress. Eine der größten Überraschungen der Studie war, dass die beiden Gruppen mit <strong>moderatem und viel Stress</strong> ein <strong>ähnlich hohes Sterberisiko</strong> hatten.</p>
<p>„Es scheint einen <strong>Schwellenwert</strong> zu geben und vielleicht haben Leute bei mehr als zwei stark belastenden Lebensereignissen pro Jahr einfach genug“, sagt <em>Aldwin</em>. „Wir waren überrascht, dass der Effekt nicht linear war, und dass die moderate Gruppe ein ähnliches Sterberisiko hatte wie die Hochrisiko-Gruppe.“</p>
<p>Diese Studie untersuchte gezielt wichtige Lebensereignisse und die langfristige Entwicklung des Stresses im Leben eines Menschen. <em>Aldwin</em> sagt, dass die Forschungsgruppe nun chronischen Stress und Bewältigungsstrategien im Alltag untersuchen will.</p>
<p>„Der Mensch ist zählebig und kann mit ein paar stark belastenden Ereignissen pro Jahr zurechtkommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Aber unsere Untersuchung zeigt, dass <strong>langfristig</strong> sogar moderater <strong>Stress</strong> eine Wirkung haben kann, die <strong>tödlich</strong> ist.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://oregonstate.edu/ua/ncs/archives/2011/oct/high-moderate-levels-stress-lead-higher-mortality-rate" target="_blank">Oregon State University News</a></span>, 20. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.hindawi.com/journals/jar/2011/896109/abs/" target="_blank">Aldwin et al</a></span>. <em>Journal of Aging Research</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/akute-Krisen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann ein einfacher Labortest vor Burn-out warnen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-einfacher-labortest-vor-burn-out-warnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4535" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="men-doctor-s-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/men-doctor-s-s.jpg" alt="men-doctor-s-s" width="167" height="133" />Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur Früherkennung von Burn-out einsetzen könnte:</p>
<p>Ihr <strong>Blut</strong> und der Spiegel eines Hormons in Ihrem <strong>Speichel</strong> könnten zeigen, ob Sie kurz vor dem Burn-out stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von <em>Dr. Sonia Lupien</em> und <em>Robert-Paul Juster </em>vom <em>Centre for Studies on Human Stress</em> des <em>Louis-H. Lafontaine Hospitals</em> und der <em>University of Montreal </em>in Kanada. Unter <strong>Burn-out</strong> leidet nicht nur das Berufs- und Privatleben gestresster Arbeitnehmer. Auch das Risiko für andere körperliche und psychische Probleme steigt, wenn Symptome von Burn-out unbeachtet bleiben. Das ist umso bedeutender als nach Schätzungen der International Labor Organization zehn Prozent der Nordamerikaner und Europäer Burn-out, klinische Depressionen oder Ängste haben, die mit ihrem Arbeitsplatz zusammenhängen.</p>
<p>„Unsere Hypothese war, dass gesunde Arbeitnehmer mit <strong>chronischem Stress</strong> und milden Symptomen von Burn-out vermehrt <strong>physiologische Regulationsstörungen</strong> und einen <strong>niedrigeren Cortisolspiegel</strong> haben würden – ein Profil, das typisch für Burn-out ist“, erklärt<em> Juster</em>, der erste Autor der Studie. <strong>Cortisol</strong> ist ein Stresshormon, das eine Rolle bei der Stressantwort des Körpers und dem natürlichen Tagesrhythmus des Menschen spielt. Patienten, die unter Depressionen leiden, haben oft einen erhöhten Cortisolspiegel, während er bei Burn-out-Patienten meist niedrig ist. Zu viel Cortisol kann für die psychische und körperliche Gesundheit genauso schlecht sein wie zu wenig.</p>
<p><span id="more-4527"></span>Chronischer Stress und ein Cortisolspiegel, der aus dem Gleichgewicht geraten ist, können eine Art Dominoeffekt auf biologische Systeme ausüben, die miteinander in Verbindung stehen. Als „<strong>allostatische Last</strong>“ bezeichnet man die physiologischen Probleme oder den „<strong>Verschleiß</strong>“, der dann in diesen Systemen auftritt, und der das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des Immunsystems erhöht. Wenn man verschiedene Faktoren wie Insulin, Zucker, Cholesterin, Blutdruck und Entzündungen untersucht, kann man einen Index für die allostatische Last errechnen und ihn dann benutzen, um Probleme zu erkennen, noch bevor sie sichtbar werden.</p>
<p>„Die Stärke des Modells der allostatischen Last liegt darin, dass es flexibel ist und zahlreiche biologische Systeme umfassen kann, die durch chronischen Stress strapaziert werden. Die Verwendung von <strong>Speichelproben </strong>und allgemein anerkannten <strong>Fragebögen</strong> ergänzt sich, sodass wir nicht nur die Empfänglichkeit für zum Beispiel Stoffwechselstörungen oder Herzerkrankungen messen können, sondern darüber hinaus auch die für psychische Probleme&#8221;, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p>Diese erste <strong>Pilotstudie</strong> wurde an 30 Teilnehmern mittleren Alters durchgeführt. Die <strong>allostatische Last</strong> wurde durch Routine-Bluttests und zusätzlich durch Speichelproben bestimmt, die die Teilnehmer zu Hause sammelten, sowie während eines Stresstests im Labor. Außerdem füllten sie Fragebögen aus, mit denen ihr aktueller <strong>Stress</strong> sowie Symptome von <strong>Depression</strong> und <strong>Burn-out</strong> quantifiziert wurden.</p>
<p>Die Untersuchung ist Teil eines größeren Forschungsprogramms, das die Entwicklung einer <strong>personalisierten Medizin</strong> auf diesem Gebiet zum Ziel hat. Die personalisierte Medizin strebt die Anpassung der Behandlung an die Bedürfnisse des Einzelnen an. „Um individualisierte Ansätze bei Präventions- und Behandlungsstrategien stärker voranzutreiben, müssen wir die biologischen, psychologischen und sozialen Merkmale erforschen, die für eine Erkrankung charakteristisch sind“, sagt <em>Lupien</em>. „Bei Erkrankungen wie <strong>Burn-out</strong>, wo wir <strong>keinen Konsens</strong> über diagnostische <strong>Kriterien</strong> haben, und wo es <strong>Überschneidungen mit Depressionssymptomen</strong> gibt, ist es unerlässlich mehr als eine Methode zur Analyse zu benutzen. Ein Merkmal, das für Burn-out charakteristisch ist, scheint eine stark nachlassende Produktion des Stresshormons Cortisol zu sein sowie eine gestörte Regulation der physiologischen Mechanismen, die mit diesem Stresshormon interagieren.“</p>
<p>Kritisch anzumerken ist, dass Menschen mit <strong>Burn-out</strong> häufig mit <strong>Antidepressiva</strong> behandelt werden, die den Cortisolspiegel senken. Wenn der Cortisolspiegel bereits niedriger ist, als er sein sollte, könnte diese Art der Behandlung einen therapeutischen Fehler darstellen. „Die Verwendung eines <strong>Indexes für die allostatische Last </strong>erlaubt Forschern und Ärzten einen Einblick, wie sehr chronischer Stress an einem Menschen zehrt. In Zukunft brauchen wir Untersuchungen, die Menschen über einen längeren Zeitraum beobachten, um festzustellen, ob dieses Profil aus niedrigem Cortisol und physiologischen Regulationsstörungen tatsächlich das <strong>Autogramm des Burn-outs</strong> ist. Wenn ja, ist die Wissenschaft ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen gestressten Arbeitnehmern zu helfen, noch <em>bevor </em>sie einen Burn-out haben“, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20110222-simple-spit-and-blood-tests-might-detect-burnout-before-it-happens.html" target="_blank">UdeM News</a></span>, 22. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.psyneuen.2010.11.001" target="_blank">Juster et al</a></span>. <em>Psychoneuroendocrinology</em>, Juli 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-wie-der-korper-auf-stress-reagiert/" target="_self">Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie häufig sind Operationsfehler wegen Burn-out bei Chirurgen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-haufig-sind-operationsfehler-wegen-burn-out-bei-chirurgen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-haufig-sind-operationsfehler-wegen-burn-out-bei-chirurgen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:
Nach Angaben amerikanischer Chirurgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4521" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Kann-Akkupunktur-wirklich-Schmerzen-lindern.jpg" alt="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" width="167" height="137" />Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:</p>
<p>Nach Angaben amerikanischer Chirurgen besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen schweren ärztlichen <strong>Behandlungsfehlern</strong> und <strong>Burn-out</strong> und <strong>Depressionen</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die heute in der Online-Ausgabe der <em>Annals of Surgery</em> erscheint. Die Studie wurde von Forschern der <em>Mayo Clinic</em> in Zusammenarbeit mit der <em>Johns Hopkins University</em> und dem <em>American College of Surgeons</em> durchgeführt.</p>
<p>In der vertraulichen Studie sagten fast <strong>neun Prozent</strong> der amerikanischen <strong>Chirurgen</strong>, die auf eine Umfrage geantwortet hatten, dass ihnen in den drei Monaten zuvor ein <strong>schwerer Fehler</strong> unterlaufen war. Mehr als 70 Prozent sahen die Verantwortung für den Fehler bei selbst und nicht dem System oder der Organisation. Die Ergebnisse zeigten einen Zusammenhang zwischen Fehlern und <strong>Anzeichen von Burn-out</strong> bei Chirurgen (emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und negative Wahrnehmung der persönlichen Leistung) sowie der „psychischen Lebensqualität“ der Chirurgen inklusive <strong>Depressionen</strong>.</p>
<p><span id="more-4514"></span>„Diese Ergebnisse zeigen, dass die persönliche psychische Gesundheit eines Chirurgen inklusive Burn-out die Qualität der Behandlung beeinflussen kann“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Tait Shanafelt </em>von der <em>Mayo Clinic</em>. „Wir wollen mehr Untersuchungen ermutigen, die nach Möglichkeiten suchen, um <strong>Stress bei Chirurgen</strong> zu <strong>reduzieren</strong> und bessere Hilfen zu bieten, wenn Fehler passieren.“ Die Autoren schreiben, dass ärztliche Behandlungsfehler Chirurgen manchmal jahrelang nicht mehr loslassen und zu Stress beitragen.</p>
<p>Von den 7 905 Chirurgen, die an der <strong>Umfrage</strong> teilnahmen, gaben 8,9 Prozent oder 700 an, dass sie vor Kurzem ärztliche Behandlungsfehler gemacht hatten, die sie für schwer hielten. Alle teilnehmenden Chirurgen füllten standardisierte Fragebögen aus, mit denen ihre Lebensqualität sowie Symptome von Burn-out und Depressionen quantifiziert wurden. Außerdem machten sie Angaben zu einer Fülle von persönlichen Eigenschaften und zu ihrem Beruf. Die Forscher schreiben, sie fanden <strong>keinen Zusammenhang</strong> zwischen Fehlern und der <strong>Arbeitssituation</strong>, der Art der Bezahlung, Anzahl der Nächte pro Woche mit Bereitschaftsdienst oder geleisteten Arbeitsstunden.</p>
<p>Nach Ansicht der Forscher zeigt dieses Ergebnis, dass eine <strong>Reduktion der Arbeitsstunden </strong>für praktizierende Chirurgen ohne zusätzliche Maßnahmen gegen Burn-out nur <strong>wenig Einfluss</strong> auf die Häufigkeit von Fehlern haben könnte. Sie weisen darauf hin, dass die Studie ihre Grenzen hat, denn sie beruht auf der Selbst-Wahrnehmung von Fehlern und ihrer Schwere. Außerdem konnten die Forscher nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der Zusammenhang zwischen Stress und Fehlern ursächlich ist.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dev.newsblog.mayoclinic.org/2009/11/23/burnout-and-mental-distress-strongly-related-to-errors-by-u-s-surgeons/" target="_blank">Mayo Clinic</a></span>, 23. Nov 2009</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1097/SLA.0b013e3181bfdab3" target="_blank">Shanafelt et al</a></span>. <em>Annals of Surgery</em>, Juni 2010</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/" target="_self">Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/" target="_self">Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen leiden heute unter beruflichem Stress bis zum Burn-out. Die Gründe sind sicher vielschichtig, von gesellschaftlichen Veränderungen bis zu technischen Neuerungen wie E-Mail oder Handys. Eine aktuelle Studie hat einen anderen Aspekt untersucht – die Einstellung von Menschen zu ihrer Arbeit. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu ihrer Studie vom Januar übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4503" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s.jpg" alt="Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s" width="167" height="125" />Immer mehr Menschen leiden heute unter beruflichem Stress bis zum Burn-out. Die Gründe sind sicher vielschichtig, von gesellschaftlichen Veränderungen bis zu technischen Neuerungen wie E-Mail oder Handys. Eine aktuelle Studie hat einen anderen Aspekt untersucht – die Einstellung von Menschen zu ihrer Arbeit. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu ihrer Studie vom Januar übersetzt, die zeigt, inwieweit der Stress auch selbst gemacht ist:</p>
<p>Die wichtigsten Mitarbeiter in einem Betrieb könnten das größte Stressrisiko haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern des <em>Centres for Addiction and Mental Health (CAMH)</em> in Toronto in Kanada. In einer Umfrage unter 2 737 Beschäftigten gaben <strong>18 Prozent</strong> an, sie <strong>empfänden ihren Job als „sehr stressig“</strong>.</p>
<p>Besonders häufig standen <strong>Manager</strong> und Fachkräfte unter starken Stress. Auch Arbeitnehmer, die meinten, es könnte negative Auswirkungen für andere haben, wenn sie ihren Job nicht gut erledigen, die Überstunden machten oder <strong>keine geregelten Arbeitszeiten</strong> hatten, waren sehr gestresst. Die Studie wurde diesen Monat im <em>International Journal of Occupational and Environmental Medicine (IJOEM) </em>veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4495"></span>„Am meisten gestresst sind die Leute, die <strong>in ihrem Job</strong> am meisten <strong>aufgehen</strong>“, sagt <em>Dr. Carolyn Dewa</em>. Die Wissenschaftlerin leitet das Forschungs- und Evaluationsprogamm für Arbeit und Wohlbefinden am <em>CAMH</em>. „Arbeitgebern sollte viel daran gelegen sein die Gesundheit dieser Mitarbeiter zu erhalten. Aus einer geschäftlichen Perspektive ist es im besten Interesse einer Firma, diese Mitarbeiter zu unterstützen.“</p>
<p>Charakteristisch für stressige Jobs war, dass Mitarbeiter in solchen Positionen engagiert waren und <strong>Verantwortung</strong> trugen. Wenn Mitarbeiter das Gefühl hatten, dass eine schwache Arbeitsleistung dazu führen könnte, dass sich jemand verletzt oder Geräte, Ruf oder Finanzen der Firma geschädigt werden, gaben sie doppelt so oft an unter starkem Stress zu stehen.</p>
<p>Ein <strong>Arbeitsplatz</strong>, der sehr weit von zu Hause entfernt war, oder mit Geschäftspartnern essen gehen oder beruflich reisen zu müssen erhöhten ebenfalls den Stress. Den gleichen Effekt hatten unregelmäßige Arbeitszeiten wie Bereitschaftsdienst, Schichtarbeit oder eine komprimierte Arbeitswoche.</p>
<p>Chronischer Stress kann Burn-out verursachen und schon bestehende psychische Gesundheitsprobleme verschlimmern oder zu Arbeitsunfähigkeit wegen körperlichen Erkrankungen führen.</p>
<p>Das Ziel der Studie war die <strong>Einstellung </strong>zu verstehen, die Arbeitnehmer zu den <strong>Pflichten </strong>und Besonderheiten ihres Jobs haben, und wie sie ihren <strong>Stress</strong> erleben. Diese Informationen könnten nützlich sein, um Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl auf den Arbeitnehmer als auch auf seine Arbeitsumgebung abzielen, was als einer der effektivsten Ansätze gilt.</p>
<p>„Es ist wichtig, dass Arbeitnehmer Hilfe für ihre psychischen Gesundheitsprobleme bekommen können. Langfristig gesehen können diese Maßnahmen helfen etwas von den 17 Milliarden Dollar Kosten einzusparen, die Kanada jedes Jahr durch <strong>Produktivitätsverluste</strong> hat“, sagt <em>Dewa</em>. „Arbeitgeber sollten sich fragen: ‚Was tue ich, um Stress bei meinen wertvollsten Leuten zu reduzieren?’“</p>
<p>Befragt wurden Erwachsene in der Provinz Alberta im Alter von 18 bis 65 Jahren, die im Jahr zuvor in den verschiedensten Branchen tätig waren, wie Büros, Herstellung, Bau, Landwirtschaft, Dienstleistungen und andere. Dewa bemerkt: „Die Ursachen von Stress, die wir identifiziert haben, werden die gleichen bei kanadischen Arbeitnehmern sein, egal wo sie leben, weil sie an unterschiedlichen Orten und Arbeitsplätzen in unserer Umfrage gleich waren.“</p>
<p>Am anderen Ende des Spektrums waren die <strong>82 Prozent</strong> der Arbeitnehmer, die <strong>wenig</strong> oder keinen <strong>Stress </strong>angaben. Diese Gruppe war typischerweise männlich, alleinstehend, unter 25 Jahre alt oder arbeitete in einem kleinen Betrieb. Außerdem gaben Arbeitnehmer seltener an, dass sie ihre Arbeit als sehr stressig empfinden, wenn sie <strong>mit ihrem Job zufrieden</strong> waren.</p>
<p>Die Autoren merken an, dass Arbeitnehmer aus Alberta im Vergleich zum Rest Kanadas etwas weniger gestresst sind.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.camh.net/News_events/News_releases_and_media_advisories_and_backgrounders/dewa_workplace_investment_stress.html" target="_blank">Centre for Addiction and Mental Health</a></span>, 25. Jan 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.theijoem.com/ijoem/index.php/ijoem/article/view/67" target="_blank">Dewa et al</a></span>. <em>IJOEM</em>, Jan 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Machen Pessimisten eher eine Psychotherapie?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:
Nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4483" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:</p>
<p>Nach einer Studie eines finnischen Forscherteams unter Leitung von <em>Prof. Karlsson </em>von der <em>Universität Helsinki</em>, die in der aktuellen Ausgabe des Journals <em>Psychotherapy and Psychosomatics</em> veröffentlicht wurde, scheint ein <strong>niedriger</strong> Grad von <strong>Optimismus </strong>vorherzusagen, ob jemand eine <strong>Psychotherapie für Depressionen</strong> beginnt.</p>
<p>Die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Patienten könnte einer der vielen Faktoren sein, die zu der Entscheidung beitragen, mit einer bestimmten Art der Behandlung für Depressionen zu beginnen. Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob die <strong>Veranlagung zum Optimismus und Pessimismus</strong> eine Rolle dabei spielt, ob jemand eine Psychotherapie beginnt, wenn er sich für Depressionen behandeln lässt. Die Studie wurde an Angestellten des öffentlichen Dienstes durchgeführt, die zum ersten Mal an Depressionen erkrankt waren.</p>
<p><span id="more-4474"></span>Diese prospektive <strong>Beobachtungsstudie </strong>untersuchte 38 717 Angestellte des öffentlichen Dienstes (Durchschnittsalter: 45 Jahre; 76 Prozent Frauen), die 1997, 2000-2001 und/oder 2004 auf eine Umfrage geantwortet hatten und vor Beginn der Studie noch nie an Depressionen erkrankt waren. Die <strong>Veranlagung</strong> zum Optimismus und Pessimismus wurde mit dem modifizierten Life Orientation Test (LOT-R) bestimmt, für den Menschen zu ihrer Lebenseinstellung befragt werden. [Anm.: Der Test geht davon aus, dass Optimismus nicht das genaue Gegenteil von Pessimismus ist. Beide Merkmale werden daher getrennt auf einer 12-Punkteskala gemessen.] Die Ergebnisse wurden mit persönlichen Daten der Teilnehmer in landesweiten Gesundheitsregistern verglichen, aus denen der <strong>Beginn einer Depression</strong> und insbesondere einer <strong>Langzeit-Psychotherapie</strong> für Depressionen hervorging.</p>
<p>Während der Beobachtungszeit von durchschnittlich vier Jahren erkrankten 1 616 Personen (vier Prozent) an Depressionen. Von diesen begannen 79 eine staatlich geförderte Langzeit-Psychotherapie für Depressionen. Die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>eine <strong>Psychotherapie</strong> für Depressionen zu beginnen war um 38 Prozent <strong>niedriger, wenn</strong> der<strong> Optimismuswert</strong> um einen Punkt <strong>erhöht </strong>war. Auch das Risiko während der Beobachtungszeit irgendeine Form von depressiven Störungen zu entwickeln war dann um 32 Prozent niedriger.</p>
<p>Der <strong>Pessimismuswert</strong> zeigte keinen Zusammenhang mit dem Beginn einer Psychotherapie für Depressionen. Aber die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>für eine <strong>depressive Störung stieg</strong> um 28 Prozent, wenn der Pessimismuswert um einen Punkt erhöht war. Diese Ergebnisse waren unabhängig von anderen Faktoren wie demografischen Unterschieden, ungesunden Verhaltensweisen und körperlichen Erkrankungen zu Beginn der Untersuchung.</p>
<p>Diese Studie zeigt, dass sowohl geringer Optimismus als auch starker Pessimismus das Risiko für Depressionen erhöhen. Aber nur geringer Optimismus hat einen Einfluss auf den Beginn einer Psychotherapie als Behandlungsmöglichkeit für Depressionen. Das könnte bedeuten, dass man Depressionspatienten mit niedrigem Optimismus zu Beginn ihrer depressiven Erkrankung mehr Aufmerksamkeit schenken sollte als Patienten mit hohem Optimismus.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=108377&amp;CultureCode=en" target="_blank">AlphaGalileo</a></span>, 14. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1159/000323613" target="_blank">Karlsson et al</a></span>. <em>Psychotherapy &amp; Psychosomatics</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/" target="_self">Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg </span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Worauf sollte man bei der Planung für den Ruhestand achten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/worauf-sollte-man-bei-der-planung-fur-den-ruhestand-achten/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/worauf-sollte-man-bei-der-planung-fur-den-ruhestand-achten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben der meisten Menschen wird so sehr und so lange von ihrer Arbeit geprägt, dass für manche der Eintritt in den Ruhestand zu einer starken Belastung werden kann. Eine neue Studie hat untersucht, wie Menschen diesen Übergang durch rechtzeitige, wohldurchdachte Planung erleichtern können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4455" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Warum-sind-Altersdepressionen-besonders-hartnäckig.jpg" alt="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" width="167" height="125" />Das Leben der meisten Menschen wird so sehr und so lange von ihrer Arbeit geprägt, dass für manche der Eintritt in den Ruhestand zu einer starken Belastung werden kann. Eine neue Studie hat untersucht, wie Menschen diesen Übergang durch rechtzeitige, wohldurchdachte Planung erleichtern können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die auf einer Fachtagung vorgestellt wurde:</p>
<p>Viele betrachten den Ruhestand als eine Zeit, in der Menschen ausspannen, Reisen machen, in ihrer Freizeit aktiv sind und Zeit mit der Familie verbringen. Aber chronische Gesundheitsprobleme und schlechte Planung hindern viele ältere Menschen daran ihren Ruhestand zu genießen. Doch nun zeigt eine Untersuchung einer Forscherin der <em>University of Missouri</em>, dass es verheirateten <strong>Paaren im Ruhestand</strong> besser geht, wenn sie <strong>Veränderungen</strong> ihres Lebensstils und ihrer Gesundheit <strong>im Voraus planen</strong>.</p>
<p>Nach <em>Angela Curl</em>, einer Assistenzprofessorin an der School of Social Work, ist es wichtig für Paare ihren Ruhestand schon vorher zu planen, sowohl  finanzielle als auch soziale Aspekte, und über die Veränderungen nachzudenken, die sich in ihrer Partnerschaft und im Alltag ergeben können. Wenn Paare miteinander und mit der Familie, Freunden und Bekannten <strong>über den Ruhestand reden</strong>, fällt ihnen die <strong>Anpassung</strong> an eine neue Routine <strong>leichter</strong>, sagt <em>Curl</em>.</p>
<p><span id="more-4448"></span>„Jedes Mal wenn im Leben eine größere Veränderung stattfindet, ist das eine <strong>Chance</strong>, sich auf eine <strong>neue Rollenverteilung </strong>in einer Partnerschaft zu einigen“, sagt <em>Curl</em>. „Wenn ein Paar will, dass nach der Pensionierung etwas besser wird, ist es wichtig, dass sich die Partner bewusst über Aktivitäten einigen und Pläne dafür machen, die ihren Idealen, Finanzen und aktuellem Gesundheitszustand entsprechen.“</p>
<p>Neben der Planung von Veränderungen, die sie bei ihrer Alltagsroutine und ihrem Lebensstil im Ruhestand machen wollen, ist es wichtig, dass sich Paare auf die Gesundheitsprobleme vorbereiten, die später im Alter auftreten können. <em>Curl </em>untersuchte, welche <strong>Auswirkungen</strong> die <strong>Pensionierung</strong> bei Paaren auf die subjektiv empfundene <strong>Gesundheit</strong> und auf Herz-Kreislauferkrankungen hat, und stellte fest, dass <strong>Ehemänner und –frauen</strong> ihre Gesundheit nach der Pensionierung <strong>unterschiedlich </strong>einschätzten. In den ersten paar Jahren im Ruhestand bewerteten Frauen ihre Gesundheit als schlechter, aber mit der Zeit dann wieder besser. Dagegen schätzten Männer ihre Gesundheit als zunehmend schlechter ein, je länger sie im Ruhestand waren.</p>
<p>Ehemänner gaben an, dass sich ihre Gesundheit verbesserte, wenn ihre Frauen pensioniert wurden. Außerdem verminderte sich im Ruhestand das Risiko für <strong>Herz-Kreislaufbeschwerden</strong> bei Männern, nicht jedoch bei Frauen.</p>
<p>„Wenn Frauen in den Ruhestand gehen, achten sie vielleicht mehr auf die Gesundheit ihrer Männer, gehen regelmäßig mit ihnen zum Arzt und sorgen dafür, dass sie ein gesundes Leben führen“, sagt <em>Curl</em>. „Frauen stellen traditionell die Bedürfnisse aller anderen Menschen über ihre eigenen, ein Verhalten, mit dem sie ihre eigene Gesundheit gefährden können.&#8221;</p>
<p>Um die Umstellung von einer Vollzeitbeschäftigung auf den Ruhestand zu erleichtern, empfiehlt <em>Curl</em> einen <strong>allmählichen Übergang zu weniger Arbeit</strong>, bei dem Menschen noch bis zu einem gewissen Grade am Arbeitsleben teilnehmen.</p>
<p>„Wenn jemand weiter arbeitet, kommt das seiner Gesundheit in vielerlei Hinsicht zugute“, sagt <em>Curl</em>. „Schon ein paar Stunden Arbeit pro Woche können die Gesundheit fördern.“</p>
<p><em>Curls</em> Studie untersuchte, wie sich Menschen auf ihre Pensionierung durch Gespräche mit Freunden, Kollegen und in der Familie vorbereiten können. Ihre Studie: „Pensionierung und Herz-Kreislaufgesundheit: Eine Langzeitstudie über Paarbeziehungen“ wurde auf der 63. Jahrestagung der <em>Gerontological Society of America</em> präsentiert und wird demnächst veröffentlicht.</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://munews.missouri.edu/news-releases/2011/0621-planning-is-key-to-a-healthy-and-happy-retirement-mu-expert-says/" target="_blank">University of Missouri</a></span>, 21. Juni 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/" target="_self">Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit das-kognitive-altern verlangsamen/" target="_self">Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Helfen soziale Aktivitäten im Alter geistig fit zu bleiben?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/helfen-soziale-aktivitaten-im-alter-geistig-fit-zu-bleiben/" target="_self">Helfen soziale Aktivitäten im Alter geistig fit zu bleiben?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist eine verzögerte Sprachentwicklung bei Kindern ein Grund zur Sorge?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-eine-verzogerte-sprachentwicklung-bei-kindern-ein-grund-zur-sorge/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-eine-verzogerte-sprachentwicklung-bei-kindern-ein-grund-zur-sorge/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 11:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Schritte und das erste Wort sind für Eltern vielleicht genauso bedeutend wie für das Kind selbst. Da ist es nur natürlich, dass sich manche Eltern Sogen machen, wenn ihr Kind erst später sprechen lernt. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob und wann solche Sorgen tatsächlich begründet sind. Wir haben einen Presseartikel über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4425" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Welchen Einfluss haben Kinder auf das Beziehungsglück s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Welchen-Einfluss-haben-Kinder-auf-das-Beziehungsglück-s1.jpg" alt="Welchen Einfluss haben Kinder auf das Beziehungsglück s" width="167" height="125" />Die ersten Schritte und das erste Wort sind für Eltern vielleicht genauso bedeutend wie für das Kind selbst. Da ist es nur natürlich, dass sich manche Eltern Sogen machen, wenn ihr Kind erst später sprechen lernt. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob und wann solche Sorgen tatsächlich begründet sind. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Anfang Juli übersetzt, die sprachliche Spätentwickler bis fast ins Erwachsenenalter beobachtete:</p>
<p>Kleine Kinder mit einer <strong>verzögerten Sprachentwicklung</strong> haben im Allgemeinen kein höheres <strong>Risiko für emotionale und Verhaltensprobleme</strong> in der späteren Kindheit oder Jugend als Gleichaltrige, die normal sprechen lernen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Forschern des Telethon Institute for Child Health Research der <em>University of Western Australia</em> in Perth, die in dem Journal <em>Pediatrics</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p>Dies ist die erste Studie, schreiben die Autoren, die Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung vom Alter von zwei Jahren bis ins späte Teenageralter beobachtet hat. Die Untersuchung ist Teil der Raine-Studie (eine Langzeitstudie über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Australien, die 1989 begann).</p>
<p><span id="more-4418"></span>Nach <em>Professor Andrew Whitehouse</em>, der die Untersuchung leitete, haben Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung häufiger emotionale und <strong>Verhaltensprobleme, wenn</strong> sie noch sehr <strong>klein</strong> sind. Aber diese Probleme sind selten von Dauer.</p>
<p><em>Dr. Whitehouse </em>sagt:</p>
<p>„Wir haben die Kinder im Alter von zwei Jahren und dann regelmäßig bis zum Alter von siebzehn Jahren untersucht und festgestellt, dass Kinder, die spät sprechen lernen, zwar im Alter von zwei Jahren mehr psychosoziale Probleme haben, aber später ist das Risiko nicht mehr erhöht.“</p>
<p>„Wir glauben, dass die emotionalen und <strong>Verhaltensprobleme</strong>, die wir im Alter von zwei Jahren beobachtet haben, von psychosozialen Schwierigkeiten durch die <strong>Unfähigkeit zur Kommunikation </strong>herrühren, wie zum Beispiel Frustration.“</p>
<p>„Aber wenn die <strong>Kinder</strong>, die später sprechen lernen, erst <strong>„aufholen“</strong> und ein normales Sprachniveau erreichen ‒ was bei dem meisten Kindern <strong>im Schulalter</strong> der Fall ist ‒ kann man keine emotionalen und Verhaltensprobleme mehr feststellen.“</p>
<p>An dieser Studie nahmen 1 387 Kinder teil, von denen 9,9 Prozent (142) eine verzögerte und 1 245 eine normale Sprachentwicklung hatten. Der Wortschatz der Kinder wurde getestet, als sie zwei Jahre alt waren, und die Eltern füllten Fragebögen zu emotionalen und Verhaltensproblemen ihrer Kinder im Alter von zwei, fünf, acht, zehn, 14 und 17 Jahren aus.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie sollten Eltern beruhigen, sagt <em>Dr. Whitehouse</em>. Er erklärt, dass eine <strong>verzögerte Sprachentwicklung</strong> als solche <strong>kein Risikofaktor</strong> für emotionale und Verhaltensprobleme später im Leben ist.</p>
<p><em>Dr. Whitehouse</em> fährt fort:</p>
<p>„Wenn sie ein Kind haben, das nicht so viel redet wie andere Kinder, kann das für Eltern sehr belastend sein. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Eltern von kleinen Kindern, die langsamer sprechen lernen, keine allzu großen Sorgen machen sollten, dass sie später in der Kindheit Probleme mit der sprachlichen und psychischen Entwicklung haben werden.“</p>
<p>„Die Forschung zeigt deutlich, dass die meisten Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung „aufholen” und das gleiche Sprachniveau wie andere Kinder erreichen werden. Das Beste, <strong>was Eltern tun können</strong>, ist ihren Kindern ein reichhaltiges Umfeld bieten, das den Spracherwerb fördert. Das heißt, sich zu ihrem Kind auf den Boden setzen und mit ihm spielen, mit ihm sprechen, ihm vorlesen und sich auf seinem Niveau mit ihm beschäftigen.“</p>
<p>Aber <em>Whitehouse</em> warnt auch, dass sich die Probleme bei einer Minderheit der Kinder nicht von allein geben.</p>
<p><em>Dr. Whitehouse</em> sagt:</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen eindeutig, wenn Probleme mit der Sprachentwicklung bis ins Schulalter anhalten, dann haben diese Kinder ein erhöhtes Risiko für Verhaltensschwierigkeiten und Eltern sollten sich entsprechend Hilfe suchen.“</p>
<p><em>Dr. Whitehouse</em> und sein Team wollen die <strong>Kinder </strong>weiter untersuchen, <strong>die nie aufholen</strong> und ihr ganzes Leben lang Schwierigkeiten mit dem Sprechen haben. Diese Kinder würden von einer möglichst frühen Behandlung profitieren.</p>
<p>Die meisten Kinder haben im Alter von zwei Jahren einen Wortschatz von etwa 50 Wörtern, aus denen sie Sätze mit zwei bis drei Wörtern bilden können.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/230387.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 5. 7. 11</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1542/peds.2010-2782" target="_blank">Whitehouse et al</a></span>. <em>Pediatrics</em>, 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/" target="_self">Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/" target="_self">Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-fernsehen-fur-kinder-unter-2-jahre-schadlich/" target="_self">Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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