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	<title>Psychologie aktuell &#187; Psychotherapie</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Psychotherapie</title>
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		<title>Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 18:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Computer sind aus der Medizin heute kaum noch wegzudenken. Trotzdem haben viele Patienten Vorbehalte gegen die Nutzung des Internets als Hilfe bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Ein aktueller Artikel bietet einen Überblick über die möglichen Vorteile des Internets in der Patientenversorgung aus gesundheitspolitischer Sicht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu dem Artikel von Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2807" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-kann-das-Internet-den-Zugang-zu-psychotherapeutischen-Angeboten-verbessern.jpg" alt="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern" width="167" height="125" />Computer sind aus der Medizin heute kaum noch wegzudenken. Trotzdem haben viele Patienten Vorbehalte gegen die Nutzung des Internets als Hilfe bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Ein aktueller Artikel bietet einen Überblick über die möglichen Vorteile des Internets in der Patientenversorgung aus gesundheitspolitischer Sicht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu dem Artikel von Anfang Juni übersetzt, der Teil einer Sonderausgabe zu diesem Thema ist:</p>
<p>Ein innovativer Service über das Internet kann helfen, <strong>Hindernisse</strong> beim <strong>Zugang</strong> zur psychiatrischen Gesundheitsversorgung abzubauen. Zu diesem Schluss kommt ein Artikel, der in einem Supplement des <em>Medical Journals of Australia</em> erschien, das von der <em>Australian Medical Association</em> herausgegeben wird.</p>
<p><span id="more-2793"></span>Das Supplement mit dem Titel „Das Angebot <strong>zeitgemäßer Behandlungen</strong>: die Auswirkungen des Internets auf die psychische Gesundheit” ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Forschern des <em>Centres for Mental Health Research</em> an der <em>Australian National University</em> und des <em>Brain &amp; Mind Research Institutes</em> an der <em>University of Sydney</em>.</p>
<p><em>Prof. Helen Christensen</em>, Direktorin des <em>Centres for Mental Health Research</em>, und <em>Prof. Ian Hickie</em>, Geschäftsführer des <em>Brain &amp; Mind Research Institutes</em>, schreiben, dass ein Serviceangebot über das Internet traditionelle <strong>geografische</strong>, <strong>psychologische </strong>und <strong>finanzielle Hürden</strong> für den Zugang zu psychiatrischen Gesundheitsdiensten überwinden kann. Außerdem kann es die Gesamtkosten des Angebots senken und das <strong>Personal</strong> der Gesundheitsdienste <strong>entlasten</strong>.</p>
<p>„Eine spürbare Investition unserer Nation in elektronische psychiatrische Gesundheitsdienste würde nicht nur der <strong>Vorsorge </strong>und <strong>frühzeitigen Behandlung</strong> sehr zugutekommen. Sie wäre auch ein Beitrag dazu, etwas gegen die grundsätzlichen Mängel beim Zugang zu psychiatrischen Gesundheitsdiensten in diesem Land zu unternehmen”, schreiben sie.</p>
<p><em>Profs. Christensen </em>und <em>Hickie</em> schreiben, dass in Australien in den letzten Jahren die Zahl der Erwachsenen mit akuten psychiatrischen Problemen, die <strong>traditionelle Gesundheitsdienste</strong> in Anspruch nehmen, nicht gestiegen ist. Das steht im Widerspruch zum scheinbaren Erfolg von <strong>öffentlichen Kampagnen</strong>, die dafür warben, bei psychiatrischen Problemen Hilfe zu suchen, und manchen tief greifenden Veränderungen beim Angebot medizinischer und psychologischer Behandlungen in der gesundheitlichen Grundversorgung.</p>
<p>„Tatsächlich machen die Strukturen, Verteilung und Kosten, auf die sich unsere primären und sekundären Gesundheitsdienste stützen, sie relativ schwer zugänglich für viele, die sie brauchen”, schreiben <em>Profs. Christensen</em> und <em>Hickie</em>.</p>
<p>„Trotz der überzeugenden Argumente für eine frühzeitige Behandlung psychiatrischer Probleme bei <strong>Jugendlichen</strong>, sind sie die Gruppe, die das gegenwärtige System am meisten vernachlässigt.”</p>
<p>„Aber gerade junge Menschen mit Schwierigkeiten suchen immer häufiger informelle und formelle Hilfe online.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ama.com.au/node/5665" target="_blank">Australian Medical Association</a></span>, 6.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mja.com.au/public/issues/192_11_070610/contents_suppl_070610.html" target="_blank">Medical Journal of Australia</a></span>, Supplement Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-depressionen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lassen-sich-depressionen-bei-kleinkindern-erkennen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 09:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Depressionen bei Kindern im Vorschulalter äußern sich anders als bei älteren Kindern und sind schwer zu erkennen. Zum Beispiel wirken sich die Depressionen nicht auf die schulische Leistung aus und die Kinder werden noch weitgehend von den Eltern versorgt, die vielleicht auch deshalb nicht wahrhaben wollen, ihr Kind könnte depressiv sein. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2767" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wie-lassen-sich-Depressionen-bei-Kleinkindern-erkennen.jpg" alt="Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen" width="167" height="125" />Depressionen bei Kindern im Vorschulalter äußern sich anders als bei älteren Kindern und sind schwer zu erkennen. Zum Beispiel wirken sich die Depressionen nicht auf die schulische Leistung aus und die Kinder werden noch weitgehend von den Eltern versorgt, die vielleicht auch deshalb nicht wahrhaben wollen, ihr Kind könnte depressiv sein. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers eines Übersichtsartikels vom Mai übersetzt, der auch neue Ansätze zur Therapie in diesem Alter vorstellt:</p>
<p>Es ist schwierig, sich einen depressiven Drittklässler vorzustellen. Es ist noch schwieriger, sich ein depressives Vorschulkind vorzustellen. Obwohl <strong>Depressionen</strong> bei Kindern wohlbekannt sind und behandelt werden, haben Forschungsstudien erst in letzter Zeit begonnen, Depressionen auch bei <strong>Kindern unter sechs</strong> Jahren zu untersuchen. In der neusten Ausgabe von <em>Current Directions in Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, beschreibt die Kinderpsychiaterin und Forscherin <em>Joan Luby</em> von der <em>Washington University</em> in St. Louis in den USA die Ergebnisse aktueller Studien, die Depressionen bei Kindern im Vorschulalter und die Bedeutung der <strong>Früherkennung </strong>untersucht haben.</p>
<p><span id="more-2761"></span>Depressionen bei Vorschulkindern äußern sich nicht immer genauso wie bei älteren Kindern und Erwachsenen – das ist einer der Gründe, warum Depressionen im Vorschulalter bis jetzt kaum beachtet wurden. Zum Beispiel zeigt sich bei erwachsenen Depressionspatienten <strong>Anhedonie</strong> (die Unfähigkeit, Freude oder Lust zu empfinden) häufig in Form einer verminderten Libido. Bei kleinen Kindern kann Anhedonie aber als eine Unfähigkeit zur Freude am <strong>Spielen</strong> zum Ausdruck kommen. Außerdem können Eltern Depressionen bei Vorschulkindern auch deshalb nicht bemerken, weil die Symptome <strong>nicht unbedingt</strong> als ein störendes Verhalten sichtbar werden. Diese Kinder müssen nicht offensichtlich <strong>traurig</strong> wirken (wie das bei vielen Erwachsenen der Fall ist) und können Phasen haben, in denen sie im Alltag ganz normal zurechtkommen. Ein entscheidender Fortschritt bei der Erkennung von Depressionen im Vorschulalter war die Entwicklung psychiatrischer <strong>Interviewmethoden</strong>, die für dieses Alter angemessen sind. Diese Interviews haben gezeigt, dass Vorschulkinder sehr wohl typische Depressionssymptome haben können. Dazu gehören, dass sie <strong>weniger fröhlich</strong> erscheinen, zu <strong>Schuldgefühlen</strong> neigen und sich ihr <strong>Schlafmuster </strong>ändert.</p>
<p>Forschungsuntersuchungen haben gezeigt, dass Depressionen im Vorschulalter <strong>nicht</strong> einfach eine <strong>vorübergehende</strong> Erscheinung sind, sondern ein früher Ausdruck der gleichen chronischen Störung sein können, die auch später auftritt – Studien haben nachgewiesen, dass Vorschulkinder mit Depressionen auch in der späteren Kindheit und Jugend häufiger Depressionen haben werden als gesunde Vorschulkinder. Wegen der potenziell lang anhaltenden Auswirkungen von Depressionen im Vorschulalter ist eine <strong>frühe Erkennung</strong> und Behandlung besonders wichtig. Das <strong>Gehirn</strong> von Kleinkindern ist ausgesprochen „<strong>formbar</strong>”– das heißt, ihr Gehirn passt sich leicht an und neue Erfahrungen und Ereignisse können es verändern. Diese Formbarkeit könnte erklären, warum Behandlungen, die auf die Entwicklung abzielen, effektiver sind, wenn sie früh eingeleitet werden, und das könnte auch bei Psychotherapie der Fall sein.</p>
<p>Die Entwicklung von <strong>Behandlungsmethoden</strong> für Depressionen im Vorschulalter erfordert noch mehr Forschung. <em>Luby</em> schreibt, eine Studie habe gezeigt, dass Antidepressiva vom Typ der <strong>SSRIs</strong> bei Kindern im Schulalter effektiv sein könnten, weist aber auch auf Bedenken über die Nebenwirkungen dieser Medikamente hin. Gegenwärtig wird eine neue Behandlungsmethode für Depressionen bei Vorschulkindern untersucht, die vielversprechend sein könnte. Diese Behandlung beruht auf der <strong>Eltern-Kind-Interaktions-Therapie</strong> und wurde modifiziert, um die emotionale Entwicklung des Kindes stärker zu betonen. Frühe Veränderungen emotionaler Fähigkeiten könnten beim Risiko für Depressionen entscheidend sein, und diese Form der Therapie könnte dazu beitragen, solche Veränderungen schon sehr früh in der Entwicklung zu korrigieren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/observer/get.cfm?page=http://www.psychologicalscience.org/redesign/index.php/publications/observer/obsonline/preschool-depression.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 20.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/observer/images/preschool_depression.pdf" target="_blank">Luby</a></span>. <em>Current Directions in Psychological Science</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-depression-und-angststorungen-im-vorschulalter/" target="_self">Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-bei-kindern-einen-zusammenhang-zwischen-schlafstorungen-und-depressionen/" target="_self">Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/" target="_self">Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychologie des Alters &#8211; 5 interessante Studien der letzten 12 Monate</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.
Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:
Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das <strong>Thema Alter</strong> im Mittelpunkt.</p>
<p>Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:</p>
<p>Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/" target="_blank"><strong>Wahrnehmungsveränderungen</strong> </a></span>liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_blank"><strong>Verhaltenstherapie</strong> </a></span>Abhilfe schaffen?</p>
<p>Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_blank"><strong>Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen</strong></a></span>.</p>
<p>Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/" target="_blank"><strong>subjektive Sichtweise auf das eigene Alter</strong></a></span> und die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/"><strong>Arbeit im Ruhestand</strong></a>.</span></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
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		<itunes:subtitle>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt. - Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.

Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:

Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen?

Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen.

Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die subjektive Sichtweise auf das eigene Alter und die Arbeit im Ruhestand.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
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		<title>Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Psychotherapie ist von Natur aus aufwendig und sehr persönlich. Eine Studie, die voriges Jahr erschien, hat eine Online-Verhaltenstherapie für Patienten mit Depressionen untersucht und gezeigt, dass sie effektiv ist, flexibel und in der normalen Patientenversorgung gut durchführbar. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie übersetzt, die einige Vorzüge dieser neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2672" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" width="167" height="149" />Eine Psychotherapie ist von Natur aus aufwendig und sehr persönlich. Eine Studie, die voriges Jahr erschien, hat eine Online-Verhaltenstherapie für Patienten mit Depressionen untersucht und gezeigt, dass sie effektiv ist, flexibel und in der normalen Patientenversorgung gut durchführbar. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie übersetzt, die einige Vorzüge dieser neuen Form des Therapieangebots beschreibt:</p>
<p>Ein Artikel in der Sonderausgabe des <em>Lancet</em> über psychische Gesundheit von dieser Woche zeigt, dass <strong>kognitive Verhaltenstherapie (KVT)</strong> wirksam zu sein scheint, wenn sie <strong>online</strong> und in Echtzeit von einem Therapeuten durchführt wird. Die Verbesserung der Symptome bei Patienten hält mindestens acht Monate an. Diese Therapieform könnte dazu beitragen, das <strong>Angebot</strong> von KVT in der normalen Patientenversorgung <strong>auszuweiten</strong>. Die Studie wurde von <em>Dr. David Kessler</em> und seinen Mitarbeitern an der NIHR National School for Primary Care Research der <em>University of Bristol</em> in Großbritannien durchgeführt.</p>
<p><span id="more-2593"></span>Es ist nach wie vor schwierig, einen Platz für eine KVT zu bekommen, weil es <strong>nicht genügend </strong>qualifizierte <strong>Therapeuten</strong> gibt. Andererseits zeigen viele Studien, dass die Behandlung sehr effektiv ist. Daher wurden Computerprogramme entwickelt, die das Therapieangebot verbessern sollen. Allerdings ist <strong>nicht klar, ob</strong> diese Form der Behandlung auch <strong>flexibel</strong> genug ist, um auf die <strong>individuellen</strong> Bedürfnisse von Patienten einzugehen. In dieser Studie untersuchten die Autoren die Wirksamkeit einer Online-KVT für Patienten mit Depressionen in der normalen medizinischen Grundversorgung.</p>
<p>Insgesamt 297 Patienten aus 55 Hausarztpraxen in Bristol, London und Warwickshire in Großbritannien nahmen an dieser <strong>Studie</strong> teil. Für alle Patienten wurde die Diagnose von klinischen <strong>Depressionen</strong> bestätigt. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Die 149 Patienten der Behandlungsgruppe nahmen zusätzlich zu ihrer normalen ärztlichen Versorgung an einer Online-KVT teil. Auch die 148 Patienten der Kontrollgruppe hatten die normale Behandlung durch ihren Hausarzt und kamen acht Monate lang auf eine Warteliste für eine spätere Online-KVT. Das Hauptkriterium für den Behandlungserfolg war eine Genesung der Patienten von ihren Depressionen nach vier Monaten.</p>
<p>Aus der Behandlungsgruppe nahmen 113 Patienten bis zur Nachuntersuchung nach vier Monaten an der Studie teil und aus der Kontrollgruppe 97 Patienten. In der Behandlungsgruppe hatten sich nach <strong>vier Monaten</strong> 38 Prozent der Patienten von ihren Depressionen erholt im Vergleich zu 24 Prozent in der Kontrollgruppe. Nach acht Monaten war dieser Anteil in der Behandlungsgruppe 42 Prozent und in der Kontrollgruppe 26 Prozent. Diese <strong>Unterschiede</strong> waren statistisch <strong>signifikant</strong>.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Die Zahl der Patienten, die eine Online-KVT machen können und es möchten, wird zunehmen. Sie könnte in Gegenden von Nutzen sein, wo das <strong>Therapieangebot</strong> sehr <strong>begrenzt </strong>ist. Auch Patienten, deren erste <strong>Sprache</strong> nicht Englisch ist, könnten von ihr profitieren. Sie könnte den Zugang zu einer Psychotherapie fairer machen und Patienten einen Service in Gegenden oder sogar Ländern anbieten, wo es schwierig ist, einen Therapieplatz zu bekommen. Online-KVT in Echtzeit ist <strong>flexibel</strong> und kann genauso <strong>individuell </strong>auf Patienten eingehen wie eine persönliche KVT und eignet sich für Patienten mit schweren Symptomen. Der Behandlungsablauf bietet dem Therapeuten die Möglichkeit, über die Behandlung nachzudenken und sie anzupassen, was ihre Wirksamkeit verbessern könnte.“</p>
<p>In ihrem Begleitkommentar erklären <em>Dr. Gregory E. Simon</em> und <em>Dr. Evette J. Ludman</em> vom <em>Group Health Research Institute</em> in Seattle, WA in den USA, dass neue Kommunikationstechnologien manche herkömmliche Auffassungen über das Wesen der Psychotherapie infrage stellen werden. Zum Beispiel wäre ein täglicher Kontakt zwischen Patient und Therapeut möglich anstelle von einstündigen Sitzungen alle ein oder zwei Wochen. Abschließend schreiben sie: „Traditionelle Therapeuten könnten bei der Aussicht auf kognitiv-verhaltenstherapeutische Callcenter oder live Chatcenter in Übersee, die Patienten jederzeit nutzen können, entsetzt sein. Aber was die Krankenkassen vielleicht erwarten, ist ihre Sicht. Es geht um den <strong>klinischen Nutzen</strong> und eine ökonomische <strong>Lösung für Patienten</strong>, nicht um die Wirkung oder den Nutzen für die Kassen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/161383.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 21.8.09</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19700005" target="_blank">Kessler et al</a></span>. <em>Lancet</em>, 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 20:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Schlafstörungen können das Leben von Patienten zur Qual machen, und das nicht nur nachts.  Eine kanadische Studie zeigt, dass die Inhalte einer Verhaltenstherapie für Schlafstörungen sehr effektiv auch online vermittelt werden können. Wir haben eine Pressemitteilung des Journals zu der Untersuchung übersetzt, die schon voriges Jahr erschien, aber deswegen für Menschen mit Schlafstörungen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2678" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-chronischen-Schlafstörungen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen" width="167" height="125" />Schlafstörungen können das Leben von Patienten zur Qual machen, und das nicht nur nachts.  Eine kanadische Studie zeigt, dass die Inhalte einer Verhaltenstherapie für Schlafstörungen sehr effektiv auch online vermittelt werden können. Wir haben eine Pressemitteilung des Journals zu der Untersuchung übersetzt, die schon voriges Jahr erschien, aber deswegen für Menschen mit Schlafstörungen nicht weniger aktuell ist:</p>
<p>Eine Studie in der Juniausgabe des Journals <em>SLEEP</em> zeigt, dass eine <strong>online</strong> angebotene kognitive <strong>Verhaltenstherapie </strong>(KVT) für chronischen <strong>Schlafstörungen</strong> bei Patienten den Schweregrad der Störungen, die Müdigkeit tagsüber und die Qualität des Schlafs verbessert. Außerdem korrigiert die Online-Therapie falsche Vorstellungen der Patienten über das Schlafen und reduziert ihre geistige Anspannung vor dem Einschlafen.</p>
<p><span id="more-2564"></span>Nach Ende des <strong>fünfwöchigen</strong> <strong>Programms</strong> hatte sich nach Patientenangaben der Schlaf bei einundachtzig Prozent der Teilnehmer (30 von 37) zumindest leicht verbessert. Fünfunddreißig Prozent der Patienten (13 von 37) schätzten ihren Schlaf sogar als viel oder sehr viel besser ein. Dreißig Prozent der Patienten, die bis zum Schluss an der Behandlung teilnahmen, bekamen am Ende des Therapieprogramms eine Stunde <strong>mehr Schlaf</strong>. Die Teilnehmer der Behandlungsgruppe entwickelten außerdem eine gesündere <strong>Einstellung zum Schlaf</strong> und gaben an, zur Schlafenszeit <strong>seltener geistig überaktiv</strong> zu sein.</p>
<p>Laut Studienleiterin <em>Dr. Norah Vincent</em>, einer Psychologin an der <em>University of Manitoba</em> in Winnipeg in Kanada, waren  die Forscher selbst überrascht, wie deutlich die Ergebnisse waren, da die Patienten keine weitere ärztliche Betreuung hatten. Das Behandlungsprogramm bestand aus <strong>Psychoedukation</strong> (Aufklärung der Patienten) über Schlafstörungen, Informationen zur <strong>Schlafhygiene</strong> (praktische Tipps für besseren Schlaf), Anweisungen zur <strong>Reizkontrolle</strong>, <strong>Entspannungsübungen</strong>, <strong>Schlafbeschränkung</strong> und <strong>kognitiver Therapie</strong>.</p>
<p>„Obwohl alle Teile des KVT-Programms wichtig sind, fanden die Patienten den Abschnitt über kognitive Therapie am besten“, sagt <em>Vincent</em>. „Der Abschnitt über kognitive Therapie sollte den Patienten helfen, <strong>realistischere Erwartungen</strong> zum Schlaf und seiner Bedeutung für die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu entwickeln. Außerdem vermittelte er Patienten verschiedene <strong>Strategien</strong>, um besser mit geistiger <strong>Überaktivität</strong> und <strong>Sorgen</strong> umgehen zu können.“</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 118 Erwachsene mit chronischen Schlafstörungen teil. Die Patienten waren von der verhaltensmedizinischen Schlafklinik eines Lehrkrankenhauses überwiesen worden, oder sie hatten sich auf eine Zeitungsanzeige gemeldet. Die Studienteilnehmer mussten einen Heimcomputer mit einer schnellen Internetverbindung haben. Außerdem mussten sie seit mindestens sechs Monaten unter Schlafstörungen leiden, die sie öfter als vier Nächte pro Woche hatten, und die sie auch tagsüber beeinträchtigten.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in <strong>zwei Gruppen</strong> eingeteilt. Die Teilnehmer der einen Gruppe wurden online behandelt und die anderen kamen auf eine <strong>Warteliste</strong>. Den Patienten auf der Warteliste wurde mitgeteilt, dass sie später behandelt würden, wenn ihre Daten für den Zeitraum der Nachbeobachtung vollständig wären. Außerdem wurden sie gebeten, sich während der Dauer der Studie nicht anderweitig behandeln zu lassen.</p>
<p>Die Patienten der <strong>Behandlungsgruppe</strong> nahmen fünf Wochen an der Online-KVT teil, kommunizierten aber über das Internet nicht mit einem Arzt. Die Online-Therapie verwendete als <strong>Schulungsmaterial</strong> vor allem <strong>Videoclips</strong>, herunterladbare <strong>mp3-Dateien</strong> für die Entspannungsübungen sowie <strong>pdf-Dateien</strong> zur Patientenaufklärung und kognitiven Therapie. Die Forscher werteten die Ergebnisse anhand von <strong>Fragebögen</strong> aus, die die Patienten nach Ende der Therapie beantworteten, sowie anhand von <strong>Schlaftagebüchern</strong> der Patienten.</p>
<p>Die <strong>Abbrecherquote </strong>war dreiunddreißig Prozent und war deutlich höher bei Patienten, die vom Arzt überwiesen worden waren, als bei Patienten, die sich auf die Zeitungsanzeige gemeldet hatten. Nach Angaben der Autoren liegt diese Quote in Nordamerika für eine persönliche Psychotherapie bei zweiundzwanzig Prozent.</p>
<p><em>Vincent </em>sagt, die meisten Patienten mit Schlafstörungen könnten von Online-KVT profitieren, denn das Programm wurde mit Erfolg von Patienten im Alter von 18 bis 80 Jahren genutzt. Sie vermuten, dass Programm könnte auch Teenagern helfen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.aasmnet.org/Articles.aspx?id=1295" target="_blank">American Academy of Sleep Medicine</a></span>, 1.6.09</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.journalsleep.org/ViewAbstract.aspx?pid=27480" target="_blank">Vincent &amp; Lewycky</a></span>. <em>SLEEP</em> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 07:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Name „Verhaltenstherapie“ hat sich für eine Behandlung eingebürgert, in der es nicht nur und auch nicht unbedingt überwiegend um eine Änderung des Verhaltens geht. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass bei Patienten mit Depressionen eine zweite Komponente der Therapie, die Hilfe zur Veränderung kontraproduktiver Denkweisen, wichtiger sein kann. Wir haben die Pressemitteilung der Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2682" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Der Name „Verhaltenstherapie“ hat sich für eine Behandlung eingebürgert, in der es nicht nur und auch nicht unbedingt überwiegend um eine Änderung des Verhaltens geht. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass bei Patienten mit Depressionen eine zweite Komponente der Therapie, die Hilfe zur Veränderung kontraproduktiver Denkweisen, wichtiger sein kann. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von voriger Woche übersetzt, die auch auf weitere wichtige Aspekte der Therapie hinweist:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass Verhaltenstherapie bei Patienten mit mittelschweren bis schweren Depressionen am wirksamsten ist, wenn der Schwerpunkt der Behandlung auf einer <strong>Veränderung des Denkens</strong> des Patienten liegt und nicht auf der seines Verhaltens.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Verhaltenstherapeut zumindest in den ersten paar Sitzungen auf gedankenorientierte Techniken konzentrieren sollte. Das ermöglicht Patienten mit eher schweren Depressionen, von <strong>negativen Denkmustern</strong> loszukommen und Ereignisse in ihrem Leben realistischer zu sehen.</p>
<p><span id="more-2545"></span>Die Forscher stellten fest, dass die Betonung auf eine <strong>Verhaltensänderung</strong> – wie Aktivitäten mit dem Patienten zu planen, damit er öfter seine Wohnung verlässt, und nachzufragen, was er gemacht hat – <strong>keinen</strong> wesentlichen <strong>Einfluss</strong> auf die Veränderung der Depressionssymptome hat.</p>
<p>„In letzter Zeit war das Interesse sehr auf verhaltensorientierte Methoden zur Behandlung von schweren Depressionen gerichtet. Das hat vielleicht dazu geführt, dass manche Leute vermuten, gedankenorientierte Techniken spielen bei Patienten mit eher schweren Depressionen keine Rolle“, sagt <em>Daniel Strunk</em>, der erste Autor der Studie und Assistant Professor für Psychologie an der <em>Ohio State University</em> in den USA.</p>
<p>„Aber unsere Ergebnisse zeigen, dass es in Wirklichkeit die gedankenorientierten Strategien sind, die in den <strong>entscheidenden ersten Wochen</strong> einer Verhaltenstherapie am meisten dazu beitragen, dass es Patienten besser geht.“</p>
<p><em>Strunk</em> führte die Studie zusammen mit <em>Melissa Brotman</em> vom <em>National Institute of Mental Health</em> und <em>Robert DeRubeis </em>von der <em>University of Pennsylvania</em> in den USA durch. Die Ergebnisse wurden nun im Journal <em>Behaviour Research and Therapy</em> online publiziert und werden in einer späteren Druckausgabe erscheinen.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen sechzig Patienten mit klinischen <strong>Depressionen </strong>teil, die an zwei Universitätskliniken behandelt wurden.</p>
<p>Alle Patienten wurden von einem von insgesamt <strong>sechs Verhaltenstherapeuten</strong> behandelt und hatten sich bereit erklärt, ihre Therapiesitzungen für die Studie mit einer Videokamera aufzeichnen zu lassen.</p>
<p>Zwei speziell geschulte Gutachter sahen sich die Videoaufnahmen der <strong>ersten vier Therapiesitzungen</strong> an und beurteilten, wie viel Gewicht die Therapeuten auf gedankenorientierte und verhaltensorientierte Methoden legten sowie andere Aspekte der Therapiesitzungen.</p>
<p>Außerdem beantworteten die Patienten bei jeder Therapiesitzung einen Fragebogen,  mit dem der <strong>Schweregrad</strong> ihrer <strong>Depressionen </strong>gemessen wurde.</p>
<p>Dann verglichen die Forscher die einzelnen Techniken, mit denen die Therapeuten arbeiteten, mit den Verbesserungen der Depressionswerte ihrer Patienten von einer Therapiesitzung zur nächsten.</p>
<p>Die Studie konzentrierte sich auf die <strong>ersten paar Wochen </strong>der Therapie, da andere Untersuchungen gezeigt hatten, dass sich in dieser Phase der Behandlung die <strong>Depressionen</strong> der Patienten <strong>am meisten verbessern</strong>, sagt <em>Strunk</em>.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Schweregrad der Depressionen bei den Patienten deutlich verbesserte, wenn ihre Therapeuten vor allem <strong>gedankenorientierte Techniken</strong> verwendeten, aber nicht, wenn sie sich auf verhaltensorientierte Techniken konzentrierten.</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass die Verbesserung der Depressionen auch mit anderen Faktoren zusammenhängt.</p>
<p>Die <strong>Patienten</strong> machten größere Fortschritte, wenn sie mit den Therapeuten an ihrem Behandlungsplan <strong>zusammenarbeiteten</strong> und den Plan befolgten.</p>
<p>Nicht überraschend machten die Patienten auch dann größere Fortschritte, wenn sie sich mehr am Ablauf der Therapie <strong>beteiligten </strong>und für die Vorschläge des Therapeuten offen waren.</p>
<p>„Unsere Daten zeigen den größten Nutzen bei Patienten, die bereit sind, voll und ganz am Therapieablauf mitzuwirken“, sagt <em>Strunk</em>.</p>
<p><em>Strunk</em> sagt, dass diese Studien an der Klinik für Depressionsbehandlung und -forschung der <em>Ohio State University</em> fortgesetzt werden. Die Forscher an der Klinik arbeiten mit Depressionspatienten zusammen, um das Wesen der Veränderungen in ihrem Denken zu untersuchen, und wie es sich auf die Verbesserung ihrer Depressionen auswirkt.</p>
<p>„Wir wollen herausfinden, ob die <strong>Verhaltenstherapie</strong> bei Menschen eine grundlegende <strong>Veränderung</strong> ihres <strong>Selbstbilds</strong> bewirkt, oder ob sie ihnen bestimmte <strong>Fähigkeiten</strong> <strong>vermittelt</strong>, die sie dann immer weiter praktizieren müssen“, sagt er.</p>
<p>Nach Meinung von <em>Strunk</em> zeigen diese Ergebnisse, dass gedankenorientierte Techniken bei der Behandlung von Depressionen sehr wirksam zu sein scheinen, auch wenn die Aufmerksamkeit in letzter Zeit mehr den verhaltensorientierten Methoden gegolten hat.</p>
<p>„In unserer Studie schienen gedankenorientierte Techniken die Depressionssymptome von Patienten bei der Verhaltenstherapie viel effektiver zu verbessern als die verhaltensorientierten Techniken“, sagt er.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://researchnews.osu.edu/archive/cogther.htm" target="_blank">Ohio State University Research News</a></span>, 12.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6V5W-4YR33H1-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=03%2F29%2F2010&amp;_rdoc=21&amp;_fmt=high&amp;_orig=browse&amp;_srch=doc-info(%23toc%235797%239999%23999999999%2399999%23FLA%23display%23Articles)&amp;_cdi=5797&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;_ct=33&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=ae47189943efc6766fd4ebb0baf75515" target="_blank">Strunk et al</a></span>. <em>Behaviour Research and Therapy</em>, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-depressionen/" target="_self">Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist „Online-Therapie&#8221; per Telefon bei Depressionen wirksam?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-%e2%80%9eonline-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Dinge haften Berufsbildern so fest an, dass sie kaum wegzudenken sind. Der weiße Kittel des Hausarztes und die Krawatte des Bankers gehören dazu wie beim Therapeuten die Couch. Aber eine aktuelle Studie zeigt, dass Psychotherapie per Telefon und im eigenen Wohnzimmer sehr effektiv sein kann. Wir haben die Presseerklärung der Universität von voriger Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2685" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Online-Therapie per Telefon bei Depressionen wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Online-Therapie-per-Telefon-bei-Depressionen-wirksam.jpg" alt="Ist Online-Therapie per Telefon bei Depressionen wirksam" width="167" height="125" />Manche Dinge haften Berufsbildern so fest an, dass sie kaum wegzudenken sind. Der weiße Kittel des Hausarztes und die Krawatte des Bankers gehören dazu wie beim Therapeuten die Couch. Aber eine aktuelle Studie zeigt, dass Psychotherapie per Telefon und im eigenen Wohnzimmer sehr effektiv sein kann. Wir haben die Presseerklärung der Universität von voriger Woche übersetzt, in der die Forscher auf die praktischen Vorteile ihrer Telefontherapie hinweisen:</p>
<p>Die Therapie von klinischen Depressionen per Telefon ist fast <strong>genauso effektiv</strong> wie persönliche Sitzungen mit dem Therapeuten. Das zeigt eine neue Studie von Forschern der <em>Brigham Young University</em> in den USA.</p>
<p><span id="more-2534"></span>An der Pilotstudie nahmen dreißig Patienten teil, kurz nachdem bei ihnen <strong>klinische Depressionen</strong> festgestellt worden waren. Die normale Behandlung sieht dann acht Sitzungen mit <strong>kognitiver Verhaltenstherapie</strong> in einer ambulanten psychiatrischen Klinik vor. Aber stattdessen sprachen Patienten und Therapeuten die gleichen Dinge in einer Reihe von <strong>Telefonaten</strong> durch. Die Telefongespräche waren unterschiedlich lang und dauerten zwischen einundzwanzig und zweiundfünfzig Minuten. Die Patienten erhielten keine Antidepressiva.</p>
<p>Eine Nachuntersuchung sechs Monate später zeigte, dass sich zweiundvierzig Prozent der Patienten von ihren Depressionen erholt hatten. Wenn diese Therapie in persönlichen Sitzungen durchgeführt wird, liegt die Rate erfahrungsgemäß bei fünfzig Prozent.</p>
<p>„Eine solche Effizienz reicht aus, um ein Angebot von Psychotherapie per <strong>Telefon </strong>oder per <strong>Webcam</strong> zu rechtfertigen”, sagt <em>Diane Spangler</em>, eine Professorin für Psychologie an der <em>Brigham Young University</em> und Mitautorin der Studie. „Die Behandlung ist <strong>benutzerfreundlicher</strong> – kein Hin- und Herfahren, mehr Flexibilität bei Ort und Zeit – und hat keine Nebenwirkungen.“</p>
<p>Telefontherapie wird nicht für jeden das Richtige sein. Ein <strong>Drittel</strong> der Patienten, die an der Studie hätten teilnehmen können, <strong>lehnten</strong> das Angebot von Therapiesitzungen per Telefon <strong>ab </strong>und zogen die Couch des Therapeuten ihrer eigenen zu Hause vor. Aber für Menschen, die gerne telefonieren, könnte es bald eine Therapieform geben, die billiger und bequemer ist und ohne peinliches Wartezimmer auskommt.</p>
<p>Obwohl dreißig Patienten nicht viel sind, zitieren die Autoren eine frühere Therapiestudie über Antidepressiva, zu der auch Therapiegespräche per Telefon gehörten. In dieser Studie war der zusätzliche therapeutische Nutzen der Telefonate für Patienten vergleichbar mit der neusten Studie an der <em>Brigham Young University</em>.</p>
<p><em>Steve Tutty</em>, ein ehemaliger Doktorand und Mitarbeiter von <em>Spangler</em>, ist der erste Autor der Studie, die in der Juniausgabe von <em>Behavior Therapy</em> erscheint.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.byu.edu/archive10-may-teletherapy.aspx" target="_blank">Brigham Young University News</a></span>, 10.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href=" http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B7XMW-4XY9DS8-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=06%2F30%2F2010&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=aa854f6e8a96abf74091c4ea14f0543e" target="_blank">Tutty et al</a></span>. <em>Behavior Therapy</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 05:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sport ist gut für viele der körperlichen Begleiterkrankungen, die Menschen mit psychischen Störungen haben können. Eine aktuelle Übersichtsstudie zeigt nun, dass Sport ebenso gut für die Psyche selbst sein kann. Wir haben eine Pressemeldung von UPI.com zu der Studie vom April übersetzt, in der die Forscher auf eine mögliche Rolle von Sport bei der Behandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2501" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Lassen-sich-Ängste-und-Depressionen-durch-körperliche-Bewegung-therapieren.jpg" alt="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" width="200" height="150" />Sport<strong> </strong>ist gut für viele der körperlichen Begleiterkrankungen, die Menschen mit psychischen Störungen haben können. Eine aktuelle Übersichtsstudie zeigt nun, dass Sport ebenso gut für die Psyche selbst sein kann. Wir haben eine Pressemeldung von UPI.com zu der Studie vom April übersetzt, in der die Forscher auf eine mögliche Rolle von Sport bei der Behandlung von Patienten mit Ängsten und Depressionen hinweisen:</p>
<p><strong>Sport</strong> hat für viele Patienten mit Depressionen und Angststörungen geradezu die Wirkung einer <strong>Wunderpille</strong>, sagen Forscher aus den USA und raten Ärzten, sie häufiger zu verschreiben.</p>
<p>„Untersuchungen haben gezeigt, dass Sport der psychischen Gesundheit ungeheuer gut tut”, sagt <em>Jasper Smits</em>, der Leiter des Programms für Forschung und Therapie von Angststörungen an der <em>Southern Methodist University</em> in Dallas, in einer Erklärung. „Je mehr Therapeuten es gibt, die in <strong>Sporttherapie</strong> geschult sind, desto besser für Patienten.“</p>
<p><em><span id="more-2475"></span>Smits</em> und <em>Michael Otto</em>, ein Psychologieprofessor an der <em>Boston University</em>, analysierten Dutzende von Bevölkerungsumfragen und klinischen Studien über Sport und psychische Gesundheit in einer <strong>Metaanalyse</strong> (eine Übersichtsstudie, die die Ergebnisse von Einzelstudien zusammen statistisch neu auswertet). Die Analyse zeigte, dass Sportprogramme <strong>Depressionen</strong> und <strong>Ängste</strong> reduzieren können.</p>
<p>„Sport kann eine <strong>Versorgungslücke</strong> für Menschen <strong>schließen</strong>, denen eine der traditionellen Therapien aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Das kann an den Kosten liegen, an einem mangelnden regionalen Angebot, oder die Patienten wollen es nicht wegen des sozialen Stigmas, das diesen Behandlungen anhaftet“, sagt <em>Smits</em>. „Außerdem kann Sport die traditionellen <strong>Behandlungen ergänzen</strong> und Patienten helfen, mehr zielorientiert und aktiv zu werden.“</p>
<p>Die Forscher stellten ihre Ergebnisse im März auf der Jahreskonferenz der <em>Anxiety Disorders Association of America</em> in Baltimore vor. Die Autoren beschreiben ihre Analyse auch in ihrem Handbuch für Therapeuten „Exercise for Mood and Anxiety Disorders&#8221; (Sport bei Stimmungs- und Angststörungen von <em>Smits</em> und <em>Otto</em>, nur auf Englisch erhältlich).  <strong></strong></p>
<p><strong>Quellen:</strong> <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.upi.com/Health_News/2010/04/06/Exercise-a-magic-pill-for-depressed/UPI-96211270611467/" target="_blank"></a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.upi.com/Health_News/2010/04/06/Exercise-a-magic-pill-for-depressed/UPI-96211270611467/" target="_blank">UPI.com Health News</a></span>, 6.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://books.google.com/books?id=8xYT2lO0kmcC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Exercise+for+Mood+and+Anxiety+Disorders&amp;source=bl&amp;ots=5JWXM1lW3j&amp;sig=0dn1P6le_ccAXyY-F0CBmd4Vi5U&amp;hl=en&amp;ei=dbK0S7j4OcL58AbdhdiwAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=5&amp;ved=0CB0Q6AEwBA#v=onepage&amp;q&amp;f=false" target="_blank">Otto &amp; Smits</a></span>. Exercise for Mood and Anxiety Disorders. 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong> <span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self"></a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self">Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Physiotherapie vor postnataler Depression?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-physiotherapie-vor-postnataler-depression/" target="_self">Schützt Physiotherapie vor postnataler Depression?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-paartherapie-bei-vollig-verzweifelten-ehepaaren-uberhaupt-noch-sinnvoll/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-paartherapie-bei-vollig-verzweifelten-ehepaaren-uberhaupt-noch-sinnvoll/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 16:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der Scheidungsraten ist der Bedarf für effektive Methoden der Paartherapie kaum zu bezweifeln. Aber ab wann lohnt sich der Aufwand nicht mehr? Eine aktuelle Studie zeigt, es lohnt sich so lange, wie beide Partner es wirklich wollen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität vom April übersetzt. Der etwas längere Artikel bietet einen guten Überblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2407" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Paartherapie-bei-völlig-verzweifelten-Ehepaaren-überhaupt-noch-sinnvoll.jpg" alt="Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll" width="128" height="167" />Angesichts der Scheidungsraten ist der Bedarf für effektive Methoden der Paartherapie kaum zu bezweifeln. Aber ab wann lohnt sich der Aufwand nicht mehr? Eine aktuelle Studie zeigt, es lohnt sich so lange, wie beide Partner es wirklich wollen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität vom April übersetzt. Der etwas längere Artikel bietet einen guten Überblick und macht auf eine neue Entwicklung aufmerksam, die <strong>Online-Therapie für Paare</strong>:</p>
<p>Die bisher <strong>größte </strong>und umfangreichste klinische <strong>Untersuchung</strong> zur Wirksamkeit von Paartherapie hat gezeigt, dass sie sogar völlig verzweifelten Ehepaaren helfen kann, wenn beide Partner ihre Ehe verbessern wollen. Die Studie schloss die längste und umfangreichste Nachuntersuchung zur <strong>Langzeitwirkung</strong> von <strong>Paartherapie</strong> ein, die je gemacht wurde. „Ein Ehe kann Einer beenden. Aber funktionieren kann sie nur zu zweit“, sagt <em>Andrew Christensen</em>, ein Professor für Psychologie an der <em>University of California at Los Angeles (UCLA)</em> und erster Autor der Studie. Die Ergebnisse der Untersuchung erscheinen in der Aprilausgabe des <em>Journals of Consulting and Clinical Psychology</em>, das von der American Psychological Association herausgegeben wird.</p>
<p><span id="more-2397"></span>An der <strong>Studie</strong> nahmen 134 Ehepaare teil, 71 in Los Angeles und 63 in Seattle in den USA. Die meisten waren in ihren Dreißigern und Vierzigern, und etwas mehr als die Hälfte hatte Kinder. Alle Paare hatten „chronische und <strong>schwerwiegende</strong> <strong>Eheprobleme</strong>“ und häufig Streit. Aber sie hofften, ihre Ehe zu verbessern.</p>
<p>„Wir wollten keine Paare, deren Ehe ohne Hilfe von außen besser würde“, sagt <em>Christensen</em>. „Wir wollten Paare, die über einen längeren Zeitraum unglücklich waren. Wir schlossen fast hundert Paare von der Studie aus, die eine Paartherapie wollten, aber nicht unsere Kriterien von lang anhaltenden und schwerwiegenden Eheproblemen erfüllten.“</p>
<p>Die Paare hatten bis zu sechsundzwanzig <strong>Therapiesitzungen</strong> in einem Jahr. Nach Ende der Therapie trafen sich die Psychologen mit den Paaren fünf Jahre lang etwa alle sechs Monate zur <strong>Nachsorge</strong>.</p>
<p>Die Paare nahmen alle an einer von zwei Arten der Paartherapie teil. Bei der Ersten, der <strong>traditionellen Verhaltenstherapie</strong>, liegt der Schwerpunkt darauf, <strong>positive Veränderungen</strong> zu erreichen. Dazu gehört zu lernen, wie man besser miteinander kommuniziert, besonders über Probleme, und wie man besser auf Lösungen hinarbeitet. Die Zweite, die <strong>integrative Verhaltenstherapie</strong>, wendet ähnliche Strategien an, konzentriert sich aber mehr auf die <strong>emotionalen Reaktionen</strong> und nicht nur auf das Verhalten, das zu den emotionalen Reaktionen führte. Bei diesem Therapieansatz arbeiten Paare daran, die emotionalen Sensibilitäten des Partners besser zu verstehen.</p>
<p><em>Christensen </em>verwendet die integrative Therapie, die zweite Methode, und beschreibt sie in seinem 2000 erschienenen Buch „Reconcilable Differences&#8221; („Vereinbare Gegensätze“, Guilford Press; nur auf Englisch erhältlich). Die Paare, die an dieser Form der Therapie teilnahmen, lasen das Buch als Teil ihrer Behandlung. Die Paare in der Gruppe mit traditioneller Verhaltenstherapie lasen stattdessen ein anderes <strong>Selbsthilfebuch</strong>.</p>
<p>Nach Ende der Therapiesitzungen waren bei etwa <strong>zwei Drittel</strong> aller Paare deutliche klinische <strong>Verbesserungen</strong> zu erkennen.</p>
<p>„Bei einer Patientenpopulation, wie dieser, ist das ein gutes Ergebnis“, sagt <em>Christensen</em>, der seit mehr als dreißig Jahren Paartherapien durchführt und andere Paartherapeuten ausbildet und betreut.</p>
<p>„Wenn es Paaren nach sechsundzwanzig Sitzungen nicht besser geht, ist das ein schlechtes Zeichen&#8221;, sagt er. „Das ist nicht Psychoanalyse.“</p>
<p>In den ersten zwei Jahren der <strong>Nachsorge</strong> war die integrative Therapie als Methode deutlich effektiver als die traditionelle Therapie. Der <strong>Unterschied</strong> zwischen beiden Behandlungen war allerdings nicht dramatisch und <strong>verschwand </strong>mit der Zeit.</p>
<p>Verglichen mit ihrer Zufriedenheit zu Beginn der Therapie war fünf Jahre nach ihrem Ende bei etwa der Hälfte der Paare die Zufriedenheit mit der Ehe deutlich gestiegen. Etwa ein Viertel waren getrennt oder geschieden, und bei etwa einem Viertel hatte sich nichts geändert.</p>
<p>Nach fünf Jahren waren etwa <strong>ein Drittel</strong> der Ehepaare „normale, <strong>glückliche Paare</strong>“, sagt <em>Christensen</em>, der mit dem Erfolg ganz zufrieden ist, angesichts der schweren, anhaltenden Probleme der Paare zu Beginn der Therapie.</p>
<p>Bei weiteren sechzehn Prozent war die Ehe erheblich besser und erträglich, wenn auch nicht sehr glücklich, geworden.</p>
<p>„Diesen Paaren ging es sichtbar besser, und ihre Ehen könnten Bestand haben“, sagt <em>Christensen</em>.</p>
<p>„Paare, das wissen wir aus vielen Studien, können von Paartherapie profitieren, obwohl sie sicherlich nicht allen Paaren hilft“, sagt er. „Außerdem wissen wir, dass Paare <strong>schwerwiegende Eheprobleme </strong>meistens <strong>nicht alleine lösen</strong> können.“</p>
<p>Damit eine Therapie Erfolg haben kann, müssen <strong>beide Partner</strong> aufrichtig <strong>bemüht </strong>sein, ihre Ehe zu retten. Beide müssen bereit sein, ihren Beitrag zur Arbeit an der Beziehung zu leisten, und dürfen nicht einfach dem anderen die Schuld geben, sagt <em>Christensen</em>. Daran, wie ein Paar am Ende der Therapie zurechtkommt, kann man gut absehen, wie es ihm fünf Jahre später gehen wird.</p>
<p>Viele Paare, die sich trennen und scheiden lassen, gehen entweder gar nicht zur Therapie oder viel zu spät, wenn ein Partner bereits beschlossen hat, sich zu trennen oder scheiden zu lassen. Es ist besser für Paare, eine <strong>Therapie </strong>schon zu beginnen, wenn sie sich „in <strong>negativen Denkmustern </strong>festfahren, aus denen sie nicht mehr von alleine herauskommen können“, sagt er.</p>
<p><em>Christensen</em> ist seit über fünfundzwanzig Jahren verheiratet. Ist seine Arbeit eine Hilfe für seine eigene Ehe?</p>
<p>„Ich finde es wichtig, dass ich mich bei meiner eigenen Frau bemühe, nicht den Eheexperten zu spielen“, sagt er. „Wahrscheinlich bin ich eher bereit, ihren Standpunkt zu sehen, weil ich Paartherapeut bin.“</p>
<p><strong>Online-Therapie</strong></p>
<p><em>Christensen</em> und <em>Brian Doss</em>, ein Assistant Professor für Psychologie an der <em>University of Miami</em>, haben Geldmittel vom National Institute of Child Health and Human Development, um fünf Jahre lang ein <strong>Online-Trainingsprogramm </strong>für Paare zu entwickeln und seine Wirksamkeit auszuwerten. Das Programm basiert auf den Prinzipien der integrativen Verhaltenstherapie für Paare.</p>
<p>Paare, die sich dafür interessieren, an dieser neuen Studie über Online-Therapie teilzunehmen, können sich bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ourrelationship.com/" target="_blank">www.OurRelationship.com</a></span> anmelden.</p>
<p>„Eine Therapie ist so teuer und so zeitaufwändig“, sagt <em>Christensen</em>. „Paartherapie wird immer ihren Platz haben. Aber es wäre ideal, wenn wir in Zukunft auch ein effektives Online-Programm hätten, das <strong>vielen Paaren</strong> helfen kann und wenig oder gar <strong>nichts kostet</strong>.“</p>
<p>„Unser Ziel ist, Behandlungen für Paare für die Allgemeinheit leichter zugänglich, kostengünstig und <strong>weniger zeitaufwändig</strong> zu machen. Ich möchte gerne viel mehr Paare erreichen. Ich würde mir wünschen, dass Paare nicht jede Woche zu einem Therapeuten in die Praxis gehen müssen, sondern sich ihren eigenen Computer zunutze machen können. Das wird nicht jedem Paar helfen, aber wir glauben, dass eine Online-Behandlung sehr vielen Paaren helfen kann. Auf lange Sicht hoffe ich, dass diese Online-Methode einmal jedem zur Verfügung stehen wird.“</p>
<p>Die Mitautoren der Studie im <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> sind <em>Brian Baucom</em>, der an der <em>UCLA</em> in Psychologie promoviert hat und nun Dozent an der <em>University of Southern California</em> ist, sowie <em>David Atkins</em> und <em>Jean Yi</em>, die an der <em>University of Washington</em> in Psychologie promoviert haben. <em>Atkins</em> ist jetzt Research Associate Professor und <em>Yi</em> wissenschaftlicher Mitarbeiter an der <em>University of Washington School of Medicine</em>.</p>
<p>Das <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> ist das führende Journal der Psychologie für Therapiestudien, darunter die Behandlung von Depressionen, Angststörungen und Paartherapie.</p>
<p>In „Reconcilable Differences&#8221; weist <em>Christensen</em> darauf hin, dass sich <strong>Menschen</strong> in der Ehe wahrscheinlich <strong>nicht grundsätzlich ändern</strong>, wie sehr es ihr Partner auch von ihnen verlangt.</p>
<p>„Menschen können ihr Wesen im Grunde nicht verändern, selbst wenn sie es versuchen, und es hat keinen Zweck zu verlangen, dass sie es tun“, sagte er, als das Buch erschien. „Wenn Sie jemanden lieben und heiraten, müssen Sie das <strong>Wesen</strong> des anderen Menschen <strong>akzeptieren</strong>. Sie müssen akzeptieren, wer er oder sie ist. Sie können einen Menschen drängen, sich außen zu verändern, aber nicht im Innern. Die Ehe ist eine Art Pauschalangebot. Sie haben kein Vetorecht über einzelne Aspekte der Persönlichkeit Ihres Partners, wo Sie die Eigenschaften nicht nehmen müssen, die sie nicht mögen.“</p>
<p>Alle Paare haben <strong>Konflikte</strong>, sagt er. Sein Buch hilft Paaren zu lernen, wie sie sich nach einem Ehestreit schneller wieder erholen, weniger streiten und den Ärger und die Verbitterung minimieren, die oft mit Streit einhergehen. <em>Christensen</em> schrieb das Buch zusammen mit <em>Neil S. Jacobson</em>, der bis zu seinem Tod 1999 Professor für Psychologie an der <em>University of Washington</em> war.</p>
<p>„Die Verbrechen des Herzens sind meist kleinere Vergehen, selbst wenn sie manchmal wie Kapitalverbrechen erscheinen“, sagt <em>Christensen</em>.</p>
<p>Paare streiten sich über alles Mögliche, aber am häufigsten sind „alltägliche Kränkungen, Unaufmerksamkeiten und Respektlosigkeiten, die zur Routine werden, die uns verletzen und uns ärgern“, sagt er. Zum Beispiel kann ein Mann wenig Interesse zeigen, wenn seine Frau von ihrem Tag erzählt.</p>
<p>„Die meisten Veränderungen, die wir uns in unseren Beziehungen wünschen, sind graduelle <strong>Veränderungen</strong> des Verhaltens <strong>im Alltag</strong>“, sagt <em>Christensen</em>. „Mach mehr im Haus mit, kümmre Dich mehr um die Kinder, kritisiere nicht so viel, hör besser zu, wenn ich mit Dir rede, sei ehrgeiziger auf der Arbeit, investiere mehr in unsere Beziehung.“</p>
<p>Viele Paare tragen ihre Konflikte so aus, dass alles nur noch schlimmer wird, mit Vorhaltungen, Beschuldigungen, Zwang, Abwehr, Vermeidung und Verleugnung, schreiben <em>Christensen </em>und <em>Jacobson</em>.</p>
<p>Das Ergebnis ist, „wir werden verletzt, verärgert, defensiv und frustriert – und unsere <strong>Konflikte</strong> nähren sich selbst, sie werden ein <strong>Dauerzustand</strong>“, sagt <em>Christensen</em>.</p>
<p>Oft hat in Ehekonflikten „jedes Ding drei Seiten“ – ihre Seite, seine und die eines Außenstehenden, der oft in beiden Versionen die halbe Wahrheit erkennen wird.</p>
<p>In jeder Partnerschaft gibt es von Anfang an <strong>Differenzen</strong> mit dem Potenzial, der Beziehung zu schaden, schreiben <em>Christensen</em> und <em>Jacobson</em>. Sie meinen, am besten geht man damit um, indem man seinen <strong>Partner akzeptiert </strong>und <strong>nicht</strong> versucht, ihn oder sie zu <strong>verändern</strong>. Oder mit den Worten eines von <em>Christensens </em>Kollegen, „Eine gute Wahl treffen und dann immer daran arbeiten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.newsroom.ucla.edu/portal/ucla/therapy-can-help-even-very-distressed-156427.aspx" target="_blank">UCLA Newsroom</a></span>, 19.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/ccp/78/2/225/" target="_blank">Christensen et al</a></span>. <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie und wann lassen sich Paare helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-und-wann-lassen-sich-paare-mit-beziehungproblemen-helfen/" target="_self">Wie und wann lassen sich Paare helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-paartherapie-alkoholkranken-frauen-eher-helfen-als-individuelle-verhaltenstherapie/" target="_self">Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/die-5-interessantesten-studien-zu-beziehung-und-partnerschaft/" target="_self">Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php">Zur Paartherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php">Zur Paartherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 14:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Psychotherapie kann für manche Patienten, zum Beispiel aus Zeit- oder Kostengründen, schwer möglich sein. Eine aktuelle Studie hat Online-Therapie als Alternative untersucht und zeigt, dass sie sehr wirksam sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Instituts vom April übersetzt, die das Programm beschreibt, das nun in Schweden in der regulären Patientenversorgung eingesetzt wird:
Kognitive Verhaltenstherapie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2438" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Online-Therapie-bei-Panikattacken-und-Depressionen-wirksam.jpg" alt="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam" width="167" height="125" />Eine Psychotherapie kann für manche Patienten, zum Beispiel aus Zeit- oder Kostengründen, schwer möglich sein. Eine aktuelle Studie hat Online-Therapie als Alternative untersucht und zeigt, dass sie sehr wirksam sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Instituts vom April übersetzt, die das Programm beschreibt, das nun in Schweden in der regulären Patientenversorgung eingesetzt wird:</p>
<p><strong>Kognitive Verhaltenstherapie</strong> (KVT) über das <strong>Internet</strong> ist eine <strong>genauso wirksame</strong> Behandlung bei Panikstörungen (wiederkehrende Panikanfälle) <strong>wie</strong> traditionelle, als <strong>Gruppentherapie</strong> angebotene KVT. Auch als Behandlung bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist die Methode effektiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Doktorarbeit, die nun beim <em>Karolinska-Institut</em> in Stockholm eingereicht werden soll.</p>
<p><span id="more-2428"></span>„Außerdem ist KVT über das Internet <strong>kostengünstiger</strong> als Gruppentherapie”, sagt <em>Jan Bergström</em>, der am Zentrum für Psychiatrieforschung in Psychologie promoviert. „Die Ergebnisse sprechen für die Einführung einer Behandlung über das Internet in die reguläre psychiatrische Praxis, wie es auch die neuen Richtlinien des schwedischen Gesundheits- und Sozialwesens für die Behandlung von Depressionen und Angststörungen empfehlen.”</p>
<p>Man schätzt, dass etwa fünfzehn Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens an Depressionen und vier Prozent and Panikstörungen erkranken. <strong>Depressionen</strong> können sich sehr unterschiedlich äußern. Typische Symptome sind Niedergeschlagenheit, eine Unfähigkeit sich zu freuen, Schuldgefühle, Antriebslosigkeit, Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, Schlaflosigkeit und ein allgemeiner Verlust der Lebensfreude. Patienten mit <strong>Panikstörungen</strong> haben Panikanfälle, die kräftezehrend sind, und es fällt Patienten schwer, an Orten oder in Situationen zu sein, die sie mit früheren Panikanfällen assoziieren. Häufige Symptome sind Herzklopfen, Zittern, Übelkeit und das Gefühl, dass jeden Moment etwas Furchtbares geschieht (z.B. ein Herzinfarkt oder, dass sie verrückt werden).</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass KVT eine wirksame Behandlung sowohl bei Depressionen als auch bei Panikstörungen ist. Aber es gibt <strong>zu wenig Psychologen</strong> und Psychotherapeuten, die KVT als Methode verwenden, und das Therapieangebot ist in Schweden, aber auch in vielen anderen Ländern regional sehr unterschiedlich. Deshalb wurde die KVT über das Internet entwickelt. Dabei nimmt der Patient über das <strong>Internet </strong>an einem <strong>Selbsthilfeprogramm</strong> teil und steht mit seinem Therapeuten durch <strong>E-Mail </strong>in Kontakt.</p>
<p>Teil der Doktorarbeit war eine randomisierte klinische <strong>Studie</strong> an 104 Patienten mit <strong>Panikstörungen</strong>, in der die Wirksamkeit einer KVT über das <strong>Internet</strong> mit KVT verglichen wurde, die  im Rahmen der regulären Gesundheitsversorgung als <strong>Gruppentherapie</strong> angeboten wird. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Behandlungen sehr gut wirksam waren. Deutliche Unterschiede bei der Effektivität der Behandlungsformen waren weder am Ende der Therapie noch sechs Monate danach erkennbar. Weiter zeigte die Analyse, dass die Behandlung von <strong>Depressionen</strong> mit KVT über das Internet am wirksamsten ist, wenn sie so <strong>früh</strong> wie möglich beginnt. Bei Patienten mit eher schweren Depressionen und/oder einer Vorgeschichte von häufig wiederkehrenden Depressionen war die Behandlung über das Internet weniger wirksam.</p>
<p><em>Jan Bergström</em> arbeitet als klinischer Psychologe an einer städtischen Spezialklinik für Angststörungen in Stockholm. Die Studie wurde von der Stadt Stockholm finanziert.</p>
<p>„Dank unserer Forschungsuntersuchungen ist die Behandlung über das Internet in die <strong>reguläre Gesundheitsversorgung </strong>in Stockholm aufgenommen worden. Damit macht die Abteilung Internetpsykiatri.se Stockholm zur wahrscheinlich ersten Stadt der Welt, wo solch eine Behandlung als Teil der regulären psychiatrischen Versorgung angeboten wird”, sagt <em>Jan Bergström</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ki.se/ki/jsp/polopoly.jsp?d=2637&amp;a=98776&amp;l=en&amp;newsdep=2637" target="_blank">Karolinska Institutet</a></span>, 12.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://diss.kib.ki.se/2010/978-91-7409-800-6/" target="_blank">Jan Bergström</a></span>. Internet-Therapie für Depressionen und Panikstörungen. Doktorarbeit</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lassen sich Depressionen mit Psychotherapie behandeln?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-depression-mit-psychotherapie-behandeln/" target="_self">Wie lassen sich Depressionen mit Psychotherapie behandeln?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wir-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-panikstorungen/" target="_self">Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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