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	<title>Psychologie aktuell &#187; Prävention</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Prävention</title>
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		<title>Haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen3.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress reagieren:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Depressionen</strong> noch mehr schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnten als bisher angenommen wurde. Patienten mit der Stimmungsstörung könnten ein doppelt so <strong>hohes Herzinfarktrisiko</strong> haben wie Menschen ohne Depressionen.</p>
<p>Wie Depressionen und Herzinfarkt genau zusammenhängen, ist aber bis heute nicht geklärt. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em> in Kanada zeigt nun, dass es bei Depressionspatienten länger als bei gesunden Menschen dauert, bis sich ihr Herz nach körperlicher Anstrengung erholt. Die Studie wurde in dem Journal <em>Psychophysiology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4980"></span>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Depressionspatienten eine <strong>gestörte biologische Stressantwort</strong> haben. Daher warnen die Autoren, dass es lebenswichtig ist Menschen mit klinischen Depressionen auf Herz-Kreislauferkrankungen zu testen.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Jennifer Gordon</em>, eine Doktorandin an der <em>McGill University</em> in Montréal, erklärt:</p>
<p>„Es gibt zwei konkurrierende Theorien für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Menschen mit Depressionen könnten sich <strong>weniger gesundheitsbewusst</strong> verhalten, was dann zu Herzproblemen führen könnte.</p>
<p>Die andere Möglichkeit ist ein physiologischer Mechanismus: ein Problem mit der Antwort auf Stress, die auch die <strong>„Kampf-oder-Flucht“-Reaktion</strong> genannt wird. Unsere Studie hat als erste die Rolle einer gestörten Kampf-oder-Flucht-Reaktion bei einer größeren Anzahl von Menschen untersucht.“</p>
<p>Die Studie wurde gemeinsam von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, dem <em>Montreal Heart Institute</em>, der <em>McGill University</em>, dem <em>Hôpital Sacré-Coeur de Montréal</em>, der <em>Université du Québec à Montréal </em>und der <em>University of Calgary</em> durchgeführt. An der Studie nahmen insgesamt 886 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren teil.</p>
<p>Etwa fünf Prozent der Teilnehmer hatten eine Diagnose von klinischen Depressionen. Nachdem sie alle einen <strong>Belastungstest</strong> gemacht hatten, wurden ihr Blutdruck und ihre Herzfrequenz fünf Minuten lang gemessen. Dann verglichen die Forscher den Blutdruck und die Herzfrequenz während dieser <strong>Erholungsphase</strong> bei Teilnehmern mit und ohne Depressionen.</p>
<p>Der Leiter der Studie <em>Simon Bacon</em>, ein Professor in der Abteilung Sportwissenschaft der <em>Concordia University</em>, der am <em>Montreal Heart Institute</em> forscht, sagt:</p>
<p>„Wir stellten fest, dass es <strong>länger dauerte</strong>, bis die Herzfrequenz der Depressionspatienten zu ihrem Normalwert zurückkehrte. Die <strong>Normalisierung der Herzfrequenz</strong> nach körperlicher Anstrengung ist eine Möglichkeit die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress zu messen. Die verzögerte Rückkehr zur normalen Herzfrequenz bei Depressionspatienten zeigt, dass ihre Stressantwort gestört ist. Wir glauben, dass diese Störung zu ihrem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten beitragen kann.</p>
<p>Die Quintessenz dieser Studie ist, dass medizinisches Personal sich nicht nur um die psychische Störung kümmern sollte, sondern auch um mögliche Herzkrankheiten bei Patienten, die unter Depressionen leiden. Beide Gesundheitsprobleme sollten behandelt werden, um das Risiko für ernsthafte Schäden zu minimieren.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/238382.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 29. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-8986.2011.01232.x" target="_blank">Gordon et al</a></span>. <em>Psychophysiology</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie kosteneffektiv ist eine Verhaltenstherapie für Migräne?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kosteneffektiv-ist-eine-verhaltenstherapie-fur-migrane/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Leute denken bei starken Kopfschmerzen eher an Tabletten als an eine Psychotherapie. Denn die gilt als langwierig und teuer. Eine aktuelle Studie hat die Kosten einer Verhaltenstherapie und ähnlicher Methoden mit einer medikamentösen Migränebehandlung verglichen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie übersetzt, die zeigt, dass eine Verhaltenstherapie nicht unbedingt teuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4820" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Die meisten Leute denken bei starken Kopfschmerzen eher an Tabletten als an eine Psychotherapie. Denn die gilt als langwierig und teuer. Eine aktuelle Studie hat die Kosten einer Verhaltenstherapie und ähnlicher Methoden mit einer medikamentösen Migränebehandlung verglichen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie übersetzt, die zeigt, dass eine Verhaltenstherapie nicht unbedingt teuer sein muss:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass eine Behandlung von <strong>chronischer Migräne</strong> mit <strong>verhaltenstherapeutischen</strong> Ansätzen (wie Entspannungstraining, Hypnose und Biofeedback) <strong>finanziell sinnvoll</strong> sein kann, wenn man sie mit einer medikamentösen Behandlung vergleicht, besonders nach einem Jahr oder länger.</p>
<p>Einer der Autoren der Studie ist <em>Dr. Donald Penzien</em>, der Professor für Psychiatrie am <em>University of Mississippi Medical Center (UMMC)</em> ist, seit vielen Jahren Verhaltenstherapie praktiziert und über sie forscht. Er sagt, die Kosten für eine <strong>vorbeugende Behandlung</strong> mit rezeptpflichtigen <strong>Medikamenten</strong> (wie sie Patienten mit chronischer Migräne täglich einnehmen, um neue Anfälle zu verhindern) erscheinen vielleicht nicht hoch, selbst bei mehreren Dollar pro Tag.</p>
<p>„Aber diese Kosten addieren sich mit jedem weiteren Arztbesuch und jedem neuen Rezept”, sagt <em>Penzien</em>. „Eine <strong>Verhaltenstherapie</strong> ist nur <strong>zu Anfang teuer</strong>. Man geht zu ein paar Therapiesitzungen, aber dann nicht mehr. Und die positive Wirkung kann jahrelang anhalten.“</p>
<p><span id="more-4810"></span>Die <strong>Studie</strong>, die in der Juniausgabe des Journals <em>Headache</em> erscheint, <strong>verglich</strong> die Kosten, die im Laufe der Zeit bei verschiedenen verhaltenstherapeutischen <strong>Methoden</strong> und einer Behandlung mit rezeptpflichtigen Medikamenten anfallen. Zu dem Forscherteam gehörten Wissenschaftler der <em>Wake Forest University</em>, des <em>UMMC</em> und der <em>University of Mississippi</em>.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass nach sechs Monaten die Kosten einer Minimalkontakt-Verhaltenstherapie ähnlich waren wie bei einer Behandlung mit Medikamenten, die fünfzig Cent pro Tag oder weniger kosten. Bei einer <strong>Minimalkontakt-Behandlung</strong> sieht der <strong>Patient</strong> den Therapeuten nur ein paar Mal und <strong>übt die Verhaltenstechniken</strong> weitgehend <strong>zu Hause</strong> und mithilfe von Literatur oder Höraufnahmen.</p>
<p>Nach einem Jahr war die Minimalkontakt-Methode fast $500 billiger als eine medikamentöse Behandlung.</p>
<p>„Wir haben ein ganzes Instrumentarium von <strong>verhaltenstherapeutischen</strong> Methoden, die nachweislich <strong>wirksam</strong> sind. Aber Menschen, die unter Migräne leiden, steht nur ein kleiner Teil dieses Angebots zur Verfügung&#8221;, sagt <em>Dr. Timothy Houle</em>, der Lehrbeauftragter für Anästhesiologie und Neurologie an der <em>Wake Forest University</em> ist und die Studie leitete.</p>
<p>„Einer der Gründe ist, dass <strong>Leute meinen, Verhaltenstherapie wäre sehr teuer</strong>. Diese Studie zeigt aber, dass die Kosten <strong>in Wirklichkeit vergleichbar</strong> sind, wenn nicht langfristig sogar geringer.“</p>
<p>In einer Zeit, in der Gesundheitskosten landesweit auf dem Prüfstand stehen, bietet die Studie einen Rahmen, um Kosten zu vergleichen, den Forscher aktualisieren und in Zukunft benutzen können.</p>
<p>„Wir dachten: ,Sollten wir das nicht spaßeshalber einmal durchspielen und sehen, was dabei langfristig herauskommt?’“, sagt <em>Penzien</em>. „Die Daten sind alle da, und wenn jemand anderer Meinung ist, kann er seine eigenen Zahlen durchrechnen.“</p>
<p>Die Forscher <strong>verglichen</strong> nicht die Effektivität der Methoden und errechneten auch nicht die Kosten einzelner Medikamente für längere Zeiträume, weil Dosis und Preis sehr unterschiedlich sein können. Stattdessen errechneten sie die <strong>Kosten</strong> pro Tag für jede der Methoden aus den <strong>Honoraren</strong> für Ärzte und Psychologen. Bei der Gruppe mit ärztlicher Behandlung addierten sie außerdem die Kosten für unterschiedlich teure rezeptpflichtige <strong>Betablocker</strong>.</p>
<p>Zum Beispiel kostete die erste persönliche <strong>Verhaltenstherapie</strong>-Sitzung bei den Psychologen, die an der Umfrage teilnahmen, $70 bis $250 und alle weiteren Sitzungen $65 bis $200. Die durchschnittlichen Kosten für die erste Sitzung waren demnach $175 und für jede weitere Sitzung $125 (bei insgesamt durchschnittlich zehn Sitzungen).</p>
<p>Die Forscher errechneten die durchschnittlichen Kosten einer <strong>medikamentösen Behandlung</strong> als $250 für die erste Sitzung und $140 pro Sitzung für das Arzthonorar. Die durchschnittliche Dauer bis zur ersten Nachsorgeuntersuchung war 52,2 Tage und dann 60 Tage bis zur zweiten bei durchschnittlich fünf Arztbesuchen pro Jahr.</p>
<p>Um Informationen über verhaltenstherapeutische Methoden zu bekommen, befragten die Forscher Mitglieder der „Arbeitsgruppe Verhaltensprobleme“ der <em>American Headache Society</em>. Um Zahlen über medikamentöse Behandlungen zu bekommen, befragten die Forscher eine Gruppe von Ärzten unter den Mitgliedern der <em>American Headache Society</em>, von denen bekannt war, dass sie viele Migränepatienten behandelten.</p>
<p>Die <strong>teuerste</strong> verhaltenstherapeutische Methode – <strong>individuelle Sitzungen</strong> mit einem Psychologen in einer Klinik – ist in den ersten Monaten teurer als eine medikamentöse Behandlung mit Medikamenten, die $6 pro Tag kosten. Aber nach etwa fünf Monaten sind die Kosten für individuelle Sitzungen vergleichbar. Nach einem Jahr sind sie billiger als alle anderen Methoden mit Ausnahme einer Behandlung mit Medikamenten, die fünfzig Cent pro Tag oder weniger kosten.</p>
<p>Insgesamt waren <strong>Gruppentherapie</strong> und <strong>Minimalkontakt-Verhaltenstherapie</strong> ähnlich teuer wie selbst die billigste medikamentöse Behandlung in den ersten Monaten. Nach einem Jahr waren sie die <strong>kostengünstigste</strong> Wahl für eine Migränebehandlung.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://publicaffairs.umc.edu/news_and_publications/press_releases/2011/july/migranes.html" target="_blank">University of Mississippi Medical Center</a></span>, 1. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1526-4610.2011.01905.x" target="_blank">Schafer et al</a></span>. <em>Headache</em>, Juni 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-aspirin-auch-bei-migrane-wirksam/" target="_self">Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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		<description><![CDATA[Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4723" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-bei-Gedächtnisverlust-auch-die-Emotionen-verloren.jpg" alt="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" width="167" height="125" />Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu einem ganz anderen Ergebnis kam als eine <span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">ähnliche Studie</a></span> auf diesem Blog:</p>
<p>Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass Männer, die über einen längeren Zeitraum mittel bis viele <strong>stark belastende Lebenserfahrungen</strong> machen, eine um fünfzig Prozent <strong>erhöhte Sterblichkeitsrate</strong> haben.</p>
<p>Ganz allgemein fanden die Forscher nur wenige Faktoren, die Menschen mit viel Stress im Leben einen <strong>Schutz</strong> bieten. Leute, die ihre Gesundheit als gut einschätzten, lebten länger, genauso wie <strong>verheiratete</strong> Männer. Außerdem lebten mäßige <strong>Trinker</strong> länger als Nichttrinker.</p>
<p><span id="more-4706"></span>„Keinen Alkohol trinken und rauchen erhöhte die Sterblichkeit“, sagt <em>Carolyn Aldwin</em>, die erste Autorin der Studie und eine Professorin für Humanentwicklung und Familienwissenschaften an der <em>Oregon State University</em>. „Vielleicht ist also das Geheimnis eines langen Lebens, dass man versucht stark belastende Erlebnisse möglichst zu vermeiden, verheiratet ist und jeden Abend ein Glas Wein trinkt.“</p>
<p>Dies ist die erste <strong>Langzeitstudie</strong>, die einen direkten Zusammenhang zwischen <strong>Stress und Sterblichkeit</strong> in einer älter werdenden Bevölkerungsgruppe zeigt. Im Gegensatz zu früheren Studien, die über relativ kurze Zeiträume an kleineren Gruppen durchgeführt wurden, berücksichtigte diese Studie gezielt auch wichtige Stressfaktoren (wie der Tod eines Lebenspartners oder Eltern ins Altersheim geben), die spezifisch für Menschen im <strong>mittleren und Rentenalter</strong> sind.</p>
<p>„Die meisten Studien untersuchen belastende Ereignisse, die typisch für jüngere Menschen sind, wie Schulabschluss, Jobverlust oder das erste Kind bekommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Ich modifizierte die Messmethode, sodass sie die Art von Stress widerspiegelt, den Menschen haben, wenn sie älter sind. Und wir waren selbst überrascht, wie stark der Zusammenhang zwischen Stress im Leben und Sterblichkeit war.“</p>
<p><em>Aldwin</em> sagt, dass frühere Studien Stress nur an einem einzigen Zeitpunkt untersucht haben, während diese Studie <strong>Stressmuster</strong> über <strong>viele Jahre</strong> verfolgte.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong>, die nun im <em>Journal of Aging Research</em> veröffentlicht wurde, untersuchte Langzeitdaten von fast 1000 Männern aus der Mittel- und Unterschicht, die über einen Zeitraum von achtzehn Jahren (1985 bis 2003) mehrfach befragt worden waren. Alle Männer in dieser Studie wurden ausgewählt, weil sie gesund waren, als sie sich in den Sechziger Jahren entschlossen, an einer noch größeren Langzeitstudie über das Altern (Boston VA Normative Aging Study) teilzunehmen.</p>
<p>Die Männer in der Gruppe mit wenig Stress hatten in ihrem Leben durchschnittlich bis zu zwei stark belastende Ereignisse pro Jahr, verglichen mit durchschnittlich drei in der Gruppe mit moderatem Stress und bis zu sechs in der Gruppe mit viel Stress. Eine der größten Überraschungen der Studie war, dass die beiden Gruppen mit <strong>moderatem und viel Stress</strong> ein <strong>ähnlich hohes Sterberisiko</strong> hatten.</p>
<p>„Es scheint einen <strong>Schwellenwert</strong> zu geben und vielleicht haben Leute bei mehr als zwei stark belastenden Lebensereignissen pro Jahr einfach genug“, sagt <em>Aldwin</em>. „Wir waren überrascht, dass der Effekt nicht linear war, und dass die moderate Gruppe ein ähnliches Sterberisiko hatte wie die Hochrisiko-Gruppe.“</p>
<p>Diese Studie untersuchte gezielt wichtige Lebensereignisse und die langfristige Entwicklung des Stresses im Leben eines Menschen. <em>Aldwin</em> sagt, dass die Forschungsgruppe nun chronischen Stress und Bewältigungsstrategien im Alltag untersuchen will.</p>
<p>„Der Mensch ist zählebig und kann mit ein paar stark belastenden Ereignissen pro Jahr zurechtkommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Aber unsere Untersuchung zeigt, dass <strong>langfristig</strong> sogar moderater <strong>Stress</strong> eine Wirkung haben kann, die <strong>tödlich</strong> ist.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://oregonstate.edu/ua/ncs/archives/2011/oct/high-moderate-levels-stress-lead-higher-mortality-rate" target="_blank">Oregon State University News</a></span>, 20. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.hindawi.com/journals/jar/2011/896109/abs/" target="_blank">Aldwin et al</a></span>. <em>Journal of Aging Research</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/akute-Krisen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Können Wellness-Programme am Arbeitsplatz der Produktivität schaden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-wellness-programme-am-arbeitsplatz-der-produktivitat-schaden/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Beruflicher Dauerstress bis zum Burn-out kann zu erheblichen Produktivitätseinbußen führen. In Amerika bieten daher immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern betriebliche Wellness-Programme, zu denen auch Sport gehört. Eine aktuelle Studie hat den Einfluss eines dieser Programme auf die Produktivität untersucht. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die zeigt, dass Sport nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4651" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kann-Tai-Chi-Stress-Ängste-und-Depressionen-abbauen-helfen1.jpg" alt="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" width="167" height="140" />Beruflicher Dauerstress bis zum Burn-out kann zu erheblichen Produktivitätseinbußen führen. In Amerika bieten daher immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern betriebliche Wellness-Programme, zu denen auch Sport gehört. Eine aktuelle Studie hat den Einfluss eines dieser Programme auf die Produktivität untersucht. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die zeigt, dass Sport nicht immer die richtige Methode ist, um Stress abzubauen:</p>
<p>Wenn Arbeitnehmer <strong>Sport machen</strong>, um Stress auf der Arbeit besser bewältigen zu können, kann ihre <strong>Arbeitsproduktivität</strong> in Wirklichkeit sogar <strong>sinken</strong>. Das zeigt eine Studie in der Oktoberausgabe des <em>Journals of Occupational and Environmental Medicine</em>, dem offiziellen Journal des American College of Occupational and Environmental Medicine (ACOEM).</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> unter Leitung von <em>Dr. Jeffrey J. VanWormer</em> von der <em>Marshfield Clinic Research Foundation</em> in den USA untersuchte den Zusammenhang zwischen <strong>Stressniveau</strong>, <strong>körperlicher Aktivität</strong> und <strong>Produktivität</strong> an 2 823 Arbeitnehmern in Minnesota. Die Ergebnisse zeigten, dass im Allgemeinen ein Zusammenhang zwischen <strong>hohem Stressniveau</strong> und größerem <strong>Produktivitätsverlust</strong> besteht. Außerdem waren Arbeitnehmer mit einem höheren Body Mass Index weniger produktiv. Dieser Effekt war unabhängig von anderen Faktoren.</p>
<p><span id="more-4637"></span>Nach Korrektur für Unterschiede beim Body Mass Index zeigten die Daten eine signifikante Interaktion zwischen körperlicher Aktivität und Stressniveau. Bei sehr gestressten Arbeitnehmern war ein hoher Grad an <strong>körperlicher Aktivität</strong> mit einem signifikanten <strong>Produktivitätsverlust</strong> verbunden. Dagegen war bei Arbeitnehmern mit einem relativ niedrigen Stressniveau der Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Produktivität weniger stark ausgeprägt.</p>
<p>Zum Beispiel war bei Arbeitnehmern mit Übergewicht, die sieben Stunden pro Woche Sport machten, der geschätzte Produktivitätsverlust elf Prozent, wenn sie sehr gestresst waren, aber nur zwei Prozent, wenn sie weniger gestresst waren.</p>
<p><strong>Wellness-Programme</strong> am Arbeitsplatz, die die Gesundheit von Arbeitnehmern verbessern, <strong>steigern im Allgemeinen die Produktivität</strong>. Die Studie bietet neue Erkenntnisse über den Einfluss von Stress auf die Produktivität, besonders in Verbindung mit Sport und anderen Lebensstilfaktoren.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass bei einem hohen Stressniveau ein Zusammenhang zwischen stärkerer körperlicher Aktivität und verminderter Produktivität besteht. Die Forscher schreiben: „Das könnte bedeuten, dass manche Menschen ein <strong>höheres Stressniveau</strong> im Wesentlichen dadurch bewältigen, dass sie <strong>mehr Sport</strong> treiben und <strong>weniger arbeiten</strong>.“ Um die Gesundheit und Produktivität von Arbeitnehmern zu fördern, ist Stressmanagement „ökonomisch mindestens genauso bedeutend“ wie mehr traditionelle Lebensstilfaktoren, fahren <em>Dr. VanWormer</em> und seine Mitarbeiter fort. Sie fordern mehr Untersuchungen, um die besten Methoden zur Stressreduktion am Arbeitsplatz zu identifizieren.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/235469.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1097/JOM.0b013e318229ab18" target="_blank">VanWormer et al</a></span>. <em>J. Occupational &amp; Environmental Medicine</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/" target="_self">Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Arbeit in Großraumbüros krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-arbeit-in-grosraumburos-krank/" target="_self">Macht Arbeit in Großraumbüros krank?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<item>
		<title>Wie wichtig sind Familienmahlzeiten für Teenager?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wichtig-sind-familienmahlzeiten-fur-teenager/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wichtig-sind-familienmahlzeiten-fur-teenager/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 12:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenmodell]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Kindern gesundes Essen schmackhaft machen ist in jedem Alter nicht ganz einfach, auch bei Teenagern. Eine aktuelle Studie hat regelmäßige Familienmahlzeiten als eine Möglichkeit untersucht junge Leute zu einer vernünftigen Ernährung anzuhalten. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie übersetzt, die das Essverhalten von Teenagern auf frühe Warnzeichen für Essstörungen untersuchte:
Wenn Kinder ins Teenageralter kommen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4552" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Warum-sind-Altersdepressionen-besonders-hartnäckig.jpg" alt="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" width="167" height="125" />Kindern gesundes Essen schmackhaft machen ist in jedem Alter nicht ganz einfach, auch bei Teenagern. Eine aktuelle Studie hat regelmäßige Familienmahlzeiten als eine Möglichkeit untersucht junge Leute zu einer vernünftigen Ernährung anzuhalten. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie übersetzt, die das Essverhalten von Teenagern auf frühe Warnzeichen für Essstörungen untersuchte:</p>
<p>Wenn Kinder ins Teenageralter kommen, kann es immer schwieriger werden sie regelmäßig bei <strong>Familienmahlzeiten</strong> mit einzubeziehen. Aber sie sind besonders wichtig, um gegen Probleme wie <strong>Essstörungen</strong>, Übergewicht und mangelhafte Ernährung im Jugendalter <strong>vorzubeugen</strong>, sagt <em>Barbara Fiese</em>, eine Professorin für Entwicklung des Menschen und Familienstudien an der <em>University of Illinois</em>, wo sie das <em>Family Resiliency Center</em> leitet.</p>
<p>„Die meisten Leute glauben, dass Teens nicht sehr viel Zeit mit ihren Eltern verbringen möchten, und dass Teens einfach viel zu beschäftigt für regelmäßige Mahlzeiten mit der Familie sind“, sagt sie. „Vielleicht bekommen Eltern ihre Familie nicht mehr sieben Tage die Woche an einem Tisch zusammen. Aber wenn sie drei <strong>Familienmahlzeiten</strong> pro Woche einplanen können, leisten sie damit einen entscheidenden <strong>Beitrag zur Gesundheit</strong> ihrer Teens.“</p>
<p>Sie rät Familien, dass alle ihre Kalender hervorholen und nachschauen, an welchen Abenden sie fest zusagen können. Dann müssen sich alle an diesen <strong>Plan</strong> halten und Familienmahlzeiten an diesen Abenden zur Priorität machen.</p>
<p><span id="more-4545"></span>Für einen Übersichtsartikel in der Juniausgabe von <em>Pediatrics</em> werteten <em>Fiese</em> und ihr Postdoctoral Fellow <em>Amber Hammons</em> 17 neuere <strong>Studien</strong> aus, in denen die <strong>Essgewohnheiten und Ernährung</strong> von mehr als 182 000 Kindern und <strong>Jugendlichen</strong> untersucht worden waren.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass ein <strong>gestörtes Essverhalten</strong> bei Teens, die mindestens fünf Mahlzeiten pro Woche mit ihren Familien zusammen aßen, um 35% <strong>seltener</strong> war als bei Teens, die das nicht machten. Die Forscher definierten ein gestörtes Essverhalten als Symptome von Ess-Brechsucht, Schlankheitspillen nehmen, selbst induziertes Erbrechen, Abführ- oder Entwässerungsmittel nehmen, fasten, sehr wenig essen, Mahlzeiten auslassen und/oder zum Schlankwerden rauchen.</p>
<p>„Bei Kindern und Jugendlichen mit einem gestörten Essverhalten bieten Mahlzeiten Eltern eine <strong>Gelegenheit</strong>, bei der sie <strong>Frühzeichen erkennen</strong> und Schritte unternehmen können, um zu verhindern, dass schädliche Verhaltensmuster zu voll entwickelten Essstörungen werden“, sagt sie.</p>
<p><strong>Übergewicht</strong> war bei Kindern, die mindestens drei Familienmahlzeiten pro Woche aßen, um zwölf Prozent <strong>seltener</strong> als bei Kindern, die weniger oft mit ihren Familien aßen. Außerdem waren bei ihnen eine gesunde Ernährung und ein gesundes Essverhalten um 24 Prozent häufiger als bei Kindern, die keine drei Mahlzeiten mit ihren Familien zusammen aßen.</p>
<p>Die Forscher schreiben, wenn Familien zusammen essen, ist ihr Familienzusammenhalt wahrscheinlich größer, was Teens ermutigen könnte in der Familie <strong>über ungesunde Verhaltensweisen zu reden</strong>, die sie sich angewöhnt haben, und andere Probleme, die sie belasten.</p>
<p>„Wenn man sich landesweite Umfragen ansieht, nimmt die Häufigkeit gemeinsamer Mahlzeiten im Teenageralter tatsächlich ab. Aber viel davon geht auf das Konto von Aktivitäten nach der Schule, Jobs und das Sozialleben, die konkurrierende Anforderungen an die Zeit eines Teenagers stellen und nicht mit mangelndem Interesse gleichzusetzen sind“, sagt sie.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass <strong>Teens </strong>sehr wohl daran <strong>interessiert</strong> sind an <strong>Familienmahlzeiten</strong> teilzunehmen und glauben gesünder zu essen, wenn sie mit ihrer Familie zusammen essen, sagt sie.</p>
<p>Nach Meinung von Experten zeigen Untersuchungen über die Entwicklung Jugendlicher, dass Teens auch weiter mit ihren Eltern in Verbindung bleiben möchten. „Familienmahlzeiten geben ihnen einen Anlass <strong>regelmäßig nach Hause</strong> zu ihren Eltern zu <strong>gehen</strong>, wo sie offen reden können“, sagt sie.</p>
<p>„Wenn Familienmahlzeiten <strong>nicht erzwungen</strong> werden, wenn Eltern das Gespräch nicht völlig kontrollieren, und wenn Teens zur Interaktion in der Familie beitragen können und das Gefühl haben davon zu profitieren, werden ältere Kinder wahrscheinlich gerne daran teilnehmen“, fügt sie hinzu.</p>
<p>Für den Fall, dass Sie Familienmahlzeiten nicht mehr gewohnt sind und keine allzu große Lust auf die Ein-Wort-Antworten Ihrer Teenager haben (F: Was war heute in der Schule los? A: Nichts), haben Fiese und ihre Mitarbeiter eine paar Möglichkeiten für einen Gesprächseinstieg für Familien zusammengestellt (auf Englisch und Spanisch).</p>
<p>Hier ist einer: Wenn du eine Million im Lotto gewinnen würdest, was würdest du damit machen und warum?</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/230994.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 13. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1542/peds.2010-1440" target="_blank">Hammons &amp; Fiese</a></span>. <em>Pediatrics</em>, Juni 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Essstörungen bei ihren Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-eltern-einfluss-auf-das-entstehen-von-esstorungen-bei-ihren-kindern/" target="_self">Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Essstörungen bei ihren Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Teenager berichten über ihre Essstörung" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/teenager-berichten-uber-ihre-essstorung/" target="_self">Teenager berichten über ihre Essstörung</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was macht Kinder glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-macht-kinder-glucklich/" target="_self">Was macht Kinder glücklich?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann ein einfacher Labortest vor Burn-out warnen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-einfacher-labortest-vor-burn-out-warnen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-einfacher-labortest-vor-burn-out-warnen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4535" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="men-doctor-s-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/men-doctor-s-s.jpg" alt="men-doctor-s-s" width="167" height="133" />Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur Früherkennung von Burn-out einsetzen könnte:</p>
<p>Ihr <strong>Blut</strong> und der Spiegel eines Hormons in Ihrem <strong>Speichel</strong> könnten zeigen, ob Sie kurz vor dem Burn-out stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von <em>Dr. Sonia Lupien</em> und <em>Robert-Paul Juster </em>vom <em>Centre for Studies on Human Stress</em> des <em>Louis-H. Lafontaine Hospitals</em> und der <em>University of Montreal </em>in Kanada. Unter <strong>Burn-out</strong> leidet nicht nur das Berufs- und Privatleben gestresster Arbeitnehmer. Auch das Risiko für andere körperliche und psychische Probleme steigt, wenn Symptome von Burn-out unbeachtet bleiben. Das ist umso bedeutender als nach Schätzungen der International Labor Organization zehn Prozent der Nordamerikaner und Europäer Burn-out, klinische Depressionen oder Ängste haben, die mit ihrem Arbeitsplatz zusammenhängen.</p>
<p>„Unsere Hypothese war, dass gesunde Arbeitnehmer mit <strong>chronischem Stress</strong> und milden Symptomen von Burn-out vermehrt <strong>physiologische Regulationsstörungen</strong> und einen <strong>niedrigeren Cortisolspiegel</strong> haben würden – ein Profil, das typisch für Burn-out ist“, erklärt<em> Juster</em>, der erste Autor der Studie. <strong>Cortisol</strong> ist ein Stresshormon, das eine Rolle bei der Stressantwort des Körpers und dem natürlichen Tagesrhythmus des Menschen spielt. Patienten, die unter Depressionen leiden, haben oft einen erhöhten Cortisolspiegel, während er bei Burn-out-Patienten meist niedrig ist. Zu viel Cortisol kann für die psychische und körperliche Gesundheit genauso schlecht sein wie zu wenig.</p>
<p><span id="more-4527"></span>Chronischer Stress und ein Cortisolspiegel, der aus dem Gleichgewicht geraten ist, können eine Art Dominoeffekt auf biologische Systeme ausüben, die miteinander in Verbindung stehen. Als „<strong>allostatische Last</strong>“ bezeichnet man die physiologischen Probleme oder den „<strong>Verschleiß</strong>“, der dann in diesen Systemen auftritt, und der das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des Immunsystems erhöht. Wenn man verschiedene Faktoren wie Insulin, Zucker, Cholesterin, Blutdruck und Entzündungen untersucht, kann man einen Index für die allostatische Last errechnen und ihn dann benutzen, um Probleme zu erkennen, noch bevor sie sichtbar werden.</p>
<p>„Die Stärke des Modells der allostatischen Last liegt darin, dass es flexibel ist und zahlreiche biologische Systeme umfassen kann, die durch chronischen Stress strapaziert werden. Die Verwendung von <strong>Speichelproben </strong>und allgemein anerkannten <strong>Fragebögen</strong> ergänzt sich, sodass wir nicht nur die Empfänglichkeit für zum Beispiel Stoffwechselstörungen oder Herzerkrankungen messen können, sondern darüber hinaus auch die für psychische Probleme&#8221;, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p>Diese erste <strong>Pilotstudie</strong> wurde an 30 Teilnehmern mittleren Alters durchgeführt. Die <strong>allostatische Last</strong> wurde durch Routine-Bluttests und zusätzlich durch Speichelproben bestimmt, die die Teilnehmer zu Hause sammelten, sowie während eines Stresstests im Labor. Außerdem füllten sie Fragebögen aus, mit denen ihr aktueller <strong>Stress</strong> sowie Symptome von <strong>Depression</strong> und <strong>Burn-out</strong> quantifiziert wurden.</p>
<p>Die Untersuchung ist Teil eines größeren Forschungsprogramms, das die Entwicklung einer <strong>personalisierten Medizin</strong> auf diesem Gebiet zum Ziel hat. Die personalisierte Medizin strebt die Anpassung der Behandlung an die Bedürfnisse des Einzelnen an. „Um individualisierte Ansätze bei Präventions- und Behandlungsstrategien stärker voranzutreiben, müssen wir die biologischen, psychologischen und sozialen Merkmale erforschen, die für eine Erkrankung charakteristisch sind“, sagt <em>Lupien</em>. „Bei Erkrankungen wie <strong>Burn-out</strong>, wo wir <strong>keinen Konsens</strong> über diagnostische <strong>Kriterien</strong> haben, und wo es <strong>Überschneidungen mit Depressionssymptomen</strong> gibt, ist es unerlässlich mehr als eine Methode zur Analyse zu benutzen. Ein Merkmal, das für Burn-out charakteristisch ist, scheint eine stark nachlassende Produktion des Stresshormons Cortisol zu sein sowie eine gestörte Regulation der physiologischen Mechanismen, die mit diesem Stresshormon interagieren.“</p>
<p>Kritisch anzumerken ist, dass Menschen mit <strong>Burn-out</strong> häufig mit <strong>Antidepressiva</strong> behandelt werden, die den Cortisolspiegel senken. Wenn der Cortisolspiegel bereits niedriger ist, als er sein sollte, könnte diese Art der Behandlung einen therapeutischen Fehler darstellen. „Die Verwendung eines <strong>Indexes für die allostatische Last </strong>erlaubt Forschern und Ärzten einen Einblick, wie sehr chronischer Stress an einem Menschen zehrt. In Zukunft brauchen wir Untersuchungen, die Menschen über einen längeren Zeitraum beobachten, um festzustellen, ob dieses Profil aus niedrigem Cortisol und physiologischen Regulationsstörungen tatsächlich das <strong>Autogramm des Burn-outs</strong> ist. Wenn ja, ist die Wissenschaft ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen gestressten Arbeitnehmern zu helfen, noch <em>bevor </em>sie einen Burn-out haben“, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20110222-simple-spit-and-blood-tests-might-detect-burnout-before-it-happens.html" target="_blank">UdeM News</a></span>, 22. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.psyneuen.2010.11.001" target="_blank">Juster et al</a></span>. <em>Psychoneuroendocrinology</em>, Juli 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-wie-der-korper-auf-stress-reagiert/" target="_self">Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie häufig sind Operationsfehler wegen Burn-out bei Chirurgen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-haufig-sind-operationsfehler-wegen-burn-out-bei-chirurgen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-haufig-sind-operationsfehler-wegen-burn-out-bei-chirurgen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4514</guid>
		<description><![CDATA[Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:
Nach Angaben amerikanischer Chirurgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4521" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Kann-Akkupunktur-wirklich-Schmerzen-lindern.jpg" alt="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" width="167" height="137" />Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:</p>
<p>Nach Angaben amerikanischer Chirurgen besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen schweren ärztlichen <strong>Behandlungsfehlern</strong> und <strong>Burn-out</strong> und <strong>Depressionen</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die heute in der Online-Ausgabe der <em>Annals of Surgery</em> erscheint. Die Studie wurde von Forschern der <em>Mayo Clinic</em> in Zusammenarbeit mit der <em>Johns Hopkins University</em> und dem <em>American College of Surgeons</em> durchgeführt.</p>
<p>In der vertraulichen Studie sagten fast <strong>neun Prozent</strong> der amerikanischen <strong>Chirurgen</strong>, die auf eine Umfrage geantwortet hatten, dass ihnen in den drei Monaten zuvor ein <strong>schwerer Fehler</strong> unterlaufen war. Mehr als 70 Prozent sahen die Verantwortung für den Fehler bei selbst und nicht dem System oder der Organisation. Die Ergebnisse zeigten einen Zusammenhang zwischen Fehlern und <strong>Anzeichen von Burn-out</strong> bei Chirurgen (emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und negative Wahrnehmung der persönlichen Leistung) sowie der „psychischen Lebensqualität“ der Chirurgen inklusive <strong>Depressionen</strong>.</p>
<p><span id="more-4514"></span>„Diese Ergebnisse zeigen, dass die persönliche psychische Gesundheit eines Chirurgen inklusive Burn-out die Qualität der Behandlung beeinflussen kann“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Tait Shanafelt </em>von der <em>Mayo Clinic</em>. „Wir wollen mehr Untersuchungen ermutigen, die nach Möglichkeiten suchen, um <strong>Stress bei Chirurgen</strong> zu <strong>reduzieren</strong> und bessere Hilfen zu bieten, wenn Fehler passieren.“ Die Autoren schreiben, dass ärztliche Behandlungsfehler Chirurgen manchmal jahrelang nicht mehr loslassen und zu Stress beitragen.</p>
<p>Von den 7 905 Chirurgen, die an der <strong>Umfrage</strong> teilnahmen, gaben 8,9 Prozent oder 700 an, dass sie vor Kurzem ärztliche Behandlungsfehler gemacht hatten, die sie für schwer hielten. Alle teilnehmenden Chirurgen füllten standardisierte Fragebögen aus, mit denen ihre Lebensqualität sowie Symptome von Burn-out und Depressionen quantifiziert wurden. Außerdem machten sie Angaben zu einer Fülle von persönlichen Eigenschaften und zu ihrem Beruf. Die Forscher schreiben, sie fanden <strong>keinen Zusammenhang</strong> zwischen Fehlern und der <strong>Arbeitssituation</strong>, der Art der Bezahlung, Anzahl der Nächte pro Woche mit Bereitschaftsdienst oder geleisteten Arbeitsstunden.</p>
<p>Nach Ansicht der Forscher zeigt dieses Ergebnis, dass eine <strong>Reduktion der Arbeitsstunden </strong>für praktizierende Chirurgen ohne zusätzliche Maßnahmen gegen Burn-out nur <strong>wenig Einfluss</strong> auf die Häufigkeit von Fehlern haben könnte. Sie weisen darauf hin, dass die Studie ihre Grenzen hat, denn sie beruht auf der Selbst-Wahrnehmung von Fehlern und ihrer Schwere. Außerdem konnten die Forscher nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der Zusammenhang zwischen Stress und Fehlern ursächlich ist.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dev.newsblog.mayoclinic.org/2009/11/23/burnout-and-mental-distress-strongly-related-to-errors-by-u-s-surgeons/" target="_blank">Mayo Clinic</a></span>, 23. Nov 2009</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1097/SLA.0b013e3181bfdab3" target="_blank">Shanafelt et al</a></span>. <em>Annals of Surgery</em>, Juni 2010</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/" target="_self">Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/" target="_self">Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen leiden heute unter beruflichem Stress bis zum Burn-out. Die Gründe sind sicher vielschichtig, von gesellschaftlichen Veränderungen bis zu technischen Neuerungen wie E-Mail oder Handys. Eine aktuelle Studie hat einen anderen Aspekt untersucht – die Einstellung von Menschen zu ihrer Arbeit. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu ihrer Studie vom Januar übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4503" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s.jpg" alt="Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s" width="167" height="125" />Immer mehr Menschen leiden heute unter beruflichem Stress bis zum Burn-out. Die Gründe sind sicher vielschichtig, von gesellschaftlichen Veränderungen bis zu technischen Neuerungen wie E-Mail oder Handys. Eine aktuelle Studie hat einen anderen Aspekt untersucht – die Einstellung von Menschen zu ihrer Arbeit. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu ihrer Studie vom Januar übersetzt, die zeigt, inwieweit der Stress auch selbst gemacht ist:</p>
<p>Die wichtigsten Mitarbeiter in einem Betrieb könnten das größte Stressrisiko haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern des <em>Centres for Addiction and Mental Health (CAMH)</em> in Toronto in Kanada. In einer Umfrage unter 2 737 Beschäftigten gaben <strong>18 Prozent</strong> an, sie <strong>empfänden ihren Job als „sehr stressig“</strong>.</p>
<p>Besonders häufig standen <strong>Manager</strong> und Fachkräfte unter starken Stress. Auch Arbeitnehmer, die meinten, es könnte negative Auswirkungen für andere haben, wenn sie ihren Job nicht gut erledigen, die Überstunden machten oder <strong>keine geregelten Arbeitszeiten</strong> hatten, waren sehr gestresst. Die Studie wurde diesen Monat im <em>International Journal of Occupational and Environmental Medicine (IJOEM) </em>veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4495"></span>„Am meisten gestresst sind die Leute, die <strong>in ihrem Job</strong> am meisten <strong>aufgehen</strong>“, sagt <em>Dr. Carolyn Dewa</em>. Die Wissenschaftlerin leitet das Forschungs- und Evaluationsprogamm für Arbeit und Wohlbefinden am <em>CAMH</em>. „Arbeitgebern sollte viel daran gelegen sein die Gesundheit dieser Mitarbeiter zu erhalten. Aus einer geschäftlichen Perspektive ist es im besten Interesse einer Firma, diese Mitarbeiter zu unterstützen.“</p>
<p>Charakteristisch für stressige Jobs war, dass Mitarbeiter in solchen Positionen engagiert waren und <strong>Verantwortung</strong> trugen. Wenn Mitarbeiter das Gefühl hatten, dass eine schwache Arbeitsleistung dazu führen könnte, dass sich jemand verletzt oder Geräte, Ruf oder Finanzen der Firma geschädigt werden, gaben sie doppelt so oft an unter starkem Stress zu stehen.</p>
<p>Ein <strong>Arbeitsplatz</strong>, der sehr weit von zu Hause entfernt war, oder mit Geschäftspartnern essen gehen oder beruflich reisen zu müssen erhöhten ebenfalls den Stress. Den gleichen Effekt hatten unregelmäßige Arbeitszeiten wie Bereitschaftsdienst, Schichtarbeit oder eine komprimierte Arbeitswoche.</p>
<p>Chronischer Stress kann Burn-out verursachen und schon bestehende psychische Gesundheitsprobleme verschlimmern oder zu Arbeitsunfähigkeit wegen körperlichen Erkrankungen führen.</p>
<p>Das Ziel der Studie war die <strong>Einstellung </strong>zu verstehen, die Arbeitnehmer zu den <strong>Pflichten </strong>und Besonderheiten ihres Jobs haben, und wie sie ihren <strong>Stress</strong> erleben. Diese Informationen könnten nützlich sein, um Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl auf den Arbeitnehmer als auch auf seine Arbeitsumgebung abzielen, was als einer der effektivsten Ansätze gilt.</p>
<p>„Es ist wichtig, dass Arbeitnehmer Hilfe für ihre psychischen Gesundheitsprobleme bekommen können. Langfristig gesehen können diese Maßnahmen helfen etwas von den 17 Milliarden Dollar Kosten einzusparen, die Kanada jedes Jahr durch <strong>Produktivitätsverluste</strong> hat“, sagt <em>Dewa</em>. „Arbeitgeber sollten sich fragen: ‚Was tue ich, um Stress bei meinen wertvollsten Leuten zu reduzieren?’“</p>
<p>Befragt wurden Erwachsene in der Provinz Alberta im Alter von 18 bis 65 Jahren, die im Jahr zuvor in den verschiedensten Branchen tätig waren, wie Büros, Herstellung, Bau, Landwirtschaft, Dienstleistungen und andere. Dewa bemerkt: „Die Ursachen von Stress, die wir identifiziert haben, werden die gleichen bei kanadischen Arbeitnehmern sein, egal wo sie leben, weil sie an unterschiedlichen Orten und Arbeitsplätzen in unserer Umfrage gleich waren.“</p>
<p>Am anderen Ende des Spektrums waren die <strong>82 Prozent</strong> der Arbeitnehmer, die <strong>wenig</strong> oder keinen <strong>Stress </strong>angaben. Diese Gruppe war typischerweise männlich, alleinstehend, unter 25 Jahre alt oder arbeitete in einem kleinen Betrieb. Außerdem gaben Arbeitnehmer seltener an, dass sie ihre Arbeit als sehr stressig empfinden, wenn sie <strong>mit ihrem Job zufrieden</strong> waren.</p>
<p>Die Autoren merken an, dass Arbeitnehmer aus Alberta im Vergleich zum Rest Kanadas etwas weniger gestresst sind.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.camh.net/News_events/News_releases_and_media_advisories_and_backgrounders/dewa_workplace_investment_stress.html" target="_blank">Centre for Addiction and Mental Health</a></span>, 25. Jan 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.theijoem.com/ijoem/index.php/ijoem/article/view/67" target="_blank">Dewa et al</a></span>. <em>IJOEM</em>, Jan 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Fördern kulturelle Aktivitäten die Gesundheit?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordern-kulturelle-aktivitaten-die-gesundheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 07:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Gesundheit assoziieren die meisten Menschen Dinge wie Sport treiben oder cholesterinarme Ernährung. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung der Kunst auf das Wohlbefinden untersucht und zeigt, dass Kultur die körperliche und seelische Gesundheit fördert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende Mai übersetzt, deren Autoren meinen, man sollte diese Wirkung im Gesundheitswesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4369" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Machen-Computerspiele-süchtig-wie-Drogen-s.jpg" alt="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen s" width="167" height="125" />Mit Gesundheit assoziieren die meisten Menschen Dinge wie Sport treiben oder cholesterinarme Ernährung. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung der Kunst auf das Wohlbefinden untersucht und zeigt, dass Kultur die körperliche und seelische Gesundheit fördert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende Mai übersetzt, deren Autoren meinen, man sollte diese Wirkung im Gesundheitswesen gezielt einsetzen:</p>
<p>Männer, die regelmäßig in Kunstgalerien, Museen und ins Theater gehen, erfreuen sich einer <strong>besseren Gesundheit </strong>und sind mit ihrem Leben <strong>zufriedener</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die online im <em>Journal of Epidemiology and Community Health </em>publiziert wurde. Die Studie zeigt, dass sowohl Männer als auch Frauen, die ein <strong>Musikinstrument</strong> spielten, <strong>malten</strong> oder <strong>Theater</strong> und Museen besuchten, sich gesünder fühlten, mehr Freude am Leben hatten und weniger ängstlich oder depressiv waren als Menschen, die nicht an kulturellen Aktivitäten teilnahmen.</p>
<p><span id="more-4362"></span>Aber der Effekt war am stärksten bei <strong>Männern</strong>, die Kultur lieber als <strong>Zuschauer</strong> genossen als selbst kreativ oder kulturell aktiv zu werden.</p>
<p>Die norwegischen Forscher befragten 50 797 Erwachsene aus Nord-Trøndelag (eine Provinz in Mittelnorwegen), wie oft sie an kulturellen Aktivitäten teilnahmen, und untersuchten den selbst empfundenen Gesundheitszustand, die Lebenszufriedenheit sowie die Häufigkeit von Angst- und Depressionssymptomen bei den Teilnehmern.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen <strong>kulturellen Aktivitäten jeder Art </strong>und guter Gesundheit und hoher Lebenszufriedenheit. Außerdem hatten Menschen, die sich an kulturellen Aktivitäten beteiligten, weniger Angst- und Depressionssymptome.</p>
<p>Dabei profitierten die Gesundheit und das Wohlbefinden der Teilnehmer umso mehr, je stärker sie sich am Kulturleben beteiligten. Der <strong>deutlichste Effekt</strong> wurde bei Männern beobachtet, deren kulturelle Betätigung „<strong>rezeptiv</strong>&#8221; war, die also zum Beispiel Theater- oder Museumsbesuche machten.</p>
<p>„Die Ergebnisse zeigen, dass man kulturelle Aktivitäten als gesundheitsfördernde Maßnahmen im Gesundheitswesen rechtfertigen könnte”, meinen die Autoren.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencenews.com/articles/2011/05/23/cultured.men.are.happier.and.healthier" target="_blank">e! Science News</a></span>, 23. Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1136/jech.2010.113571" target="_blank">Cuypers et al</a></span>. <em>Journal of Epidemiology &amp; Community Health</em>, Mai 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Bieten Musik und Kunst Hilfe gegen Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bieten-musik-und-kunst hilfe-gegen-depressionen/" target="_self">Bieten Musik und Kunst Hilfe gegen Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Helfen soziale Aktivitäten bei Altersdepressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/helfen-soziale-aktivitaten-bei-altersdepressionen/" target="_self">Helfen soziale Aktivitäten bei Altersdepressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Konsum glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-konsum-glucklich/" target="_self">Macht Konsum glücklich?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werden Kinder dick, wenn sie zu wenig Schlaf bekommen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-kinder-dick-wenn-sie-zu-wenig-schlaf-bekommen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-kinder-dick-wenn-sie-zu-wenig-schlaf-bekommen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 19:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4345</guid>
		<description><![CDATA[Plenus venter non dormit libenter &#8211; Dicke Leute schlafen schlecht. Aber macht Schlafmangel Menschen dick, weil sie die Nacht zum Essen haben, oder können Dicke schlecht schlafen, weil sie der Bauch zu sehr drückt? Eine neue Studie untersuchte die Frage bei Kindern, die dazu mit einem kleinen Messapparat ins Bett geschickt wurden. Wir haben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4354" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="behaviour therapy improves sleep s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/behaviour-therapy-improves-sleep-s.jpg" alt="behaviour therapy improves sleep s" width="140" height="167" />Plenus venter non dormit libenter &#8211; Dicke Leute schlafen schlecht. Aber macht Schlafmangel Menschen dick, weil sie die Nacht zum Essen haben, oder können Dicke schlecht schlafen, weil sie der Bauch zu sehr drückt? Eine neue Studie untersuchte die Frage bei Kindern, die dazu mit einem kleinen Messapparat ins Bett geschickt wurden. Wir haben die Presseerklärung des Journals zu der Studie von Ende Mai übersetzt, die zeigt, was zuerst kommt – schlechter Schlaf oder Übergewicht:</p>
<p>Kleine Kinder, die <strong>nicht genug Schlaf </strong>bekommen, haben ein erhöhtes Risiko <strong>Übergewicht</strong> zu entwickeln, sogar wenn man andere Lebensstilfaktoren berücksichtigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die heute auf bmj.com veröffentlicht wird.</p>
<p>Mehrere Untersuchungen haben übereinstimmend einen recht deutlichen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und einem erhöhten Körpergewicht bei Kindern gefunden. Aber Ärzte wissen noch nicht genau, wie sich Schlaf und Körperzusammensetzung bei kleinen Kindern gegenseitig beeinflussen, und ob ein ursächlicher Zusammenhang besteht.</p>
<p>Deshalb <strong>untersuchte </strong>ein Team von Forschern der <em>University of Otago</em> in Neuseeland, ob es bei <strong>kleinen Kindern</strong> einen Zusammenhang zwischen einem Mangel an <strong>Schlaf</strong>, Unterschieden bei der <strong>Körperzusammensetzung</strong> und dem Risiko für <strong>Übergewicht</strong> gibt.</p>
<p><span id="more-4345"></span>Sie untersuchten 244 Kinder aus Dunedin in Neuseeland, die dort an der FLAME-Studie über Lebensstil, Aktivitäten, Bewegung und Ernährung in der Familie teilnahmen.</p>
<p>Die Forscher bestimmten bei den Kindern im Alter von drei bis sieben Jahren alle sechs Monate das Gewicht, die Größe, den Body Mass Index (<strong>BMI</strong>) und die <strong>Körperzusammensetzung</strong>. Die <strong>Schlafgewohnheiten</strong> und der Grad der körperlichen <strong>Aktivität </strong>wurden durch Akzelerometrie untersucht (dazu trugen die Kinder einen Gürtel mit einem Messapparat, der ihre Körperbewegungen aufzeichnete). Die Eltern beantworteten Fragebögen über die <strong>Ernährung</strong> ihrer Kinder im Alter von drei, vier und fünf Jahren.</p>
<p>Andere Faktoren, wie Geburtsgewicht, Bildung, Einkommen, BMI der Mutter, Rauchen während der Schwangerschaft und ethnische Herkunft, wurden ebenfalls untersucht, da bekannt ist, dass sie den BMI von Kindern beeinflussen können.</p>
<p>Die durchschnittliche Schlafdauer war unabhängig vom Alter etwa elf Stunden pro Tag.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass <strong>kleine Kinder, die weniger schlafen</strong>, im Alter von sieben Jahren einen deutlich <strong>höheren BMI</strong> haben, auch wenn Kontrollen für andere Risikofaktoren gemacht werden, die einen Einfluss auf die Regulation des Körpergewichts haben könnten.</p>
<p>Jede zusätzliche Stunde Nachtschlaf im Alter von drei bis fünf Jahren war mit einer Reduktion des BMIs im Alter von sieben Jahren um 0,49 assoziiert und verminderte das Risiko für Übergewicht oder Adipositas um 61 Prozent.</p>
<p>Bei einem durchschnittlich großen Kind entspricht das einem <strong>Gewichtsunterschied </strong>von 0,7 kg. Für das einzelne Kind ist dieser Unterschied scheinbar <strong>nicht sehr groß</strong>. Aber der Nutzen für die öffentliche Gesundheit, wenn man ihn auf die <strong>Bevölkerung insgesamt</strong> überträgt, ist <strong>erheblich</strong>, schreiben die Autoren.</p>
<p>Aber vielleicht noch wichtiger war die Beobachtung, dass für den verminderten BMI Unterschiede in der Menge des <strong>Körperfetts verantwortlich</strong> waren. Dagegen hatte der Schlaf keinen Einfluss auf das fettfreie Körpergewicht. Das zeigt, dass sich zu wenig Schlaf negativ auf die Körperzusammensetzung auswirkt.</p>
<p>Die Autoren meinen, dass ein Mangel an Schlaf die <strong>Nahrungsaufnahme</strong> erhöhen und auch den <strong>Energieverbrauch</strong> beeinflussen könnte, sodass sich die Kinder weniger bewegen.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass bei kleinen Kindern Schlaf offenbar ein wichtiger Faktor ist, der die spätere Körperzusammensetzung beeinflusst. Sie empfehlen öffentliche Gesundheitsmaßnahmen, die <strong>gesunde Schlafgewohnheiten</strong> bei allen Kindern <strong>fördern</strong>. Außerdem fordern sie weitere Studien, um zu untersuchen, ob mehr Schlaf oder bessere Schlafmuster einen positiven Einfluss auf das Körpergewicht und andere Aspekte der Gesundheit haben.</p>
<p>In einem Leitartikel in der gleichen Ausgabe des <em>British Medical Journals</em> äußern <em>Professor Francesco Cappuccio </em>und <em>Associate Professor Michelle Miller</em> von der <em>University of Warwick</em> in Großbritannien eine ähnliche Meinung. Sie schreiben, dass Schlafmangel über einen längeren Zeitraum bei Kindern nicht nur direkt zu Übergewicht und Adipositas beitragen, sondern auch andere Auswirkungen auf ihre langfristige Gesundheit haben könnte.</p>
<p>Sie fordern zukünftige Studien, die neue verhaltenspsychologische Methoden testen, um die Schlafdauer bei Kindern und Erwachsenen zu verlängern, und meinen, dass es in der Zwischenzeit nicht schaden könnte, Menschen jeden Alters klar zu machen, dass ein anhaltender <strong>Schlafmangel </strong>sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern zu <strong>langfristigen Gesundheitsschäden</strong> beitragen konnte.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d2712" target="_blank">Carter et al</a></span>. <em>British Medical Journal</em>, Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d3306" target="_blank">Cappuccio &amp; Miller</a></span>. <em>British Medical Journal</em>, Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://group.bmj.com/group/media/latest-news/children-who-sleep-less-are-more-likely-to-be-overweight" target="_blank">British Medical Journal News</a></span>, 26. May 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-bei-kindern-zu-ubergewicht-und-hyperaktivitat-fuhren/" target="_self">Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen-bei-kindern/" target="_self">Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann ein Online-Programm individuellen Rat bei Schlafproblemen von Kindern bieten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-online-programm-individuellen-rat-bei-schlafproblemen-von-kindern-bieten/" target="_self">Kann ein Online-Programm individuellen Rat bei Schlafproblemen von Kindern bieten?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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