<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
>

<channel>
	<title>Psychologie aktuell &#187; Persönlichkeit</title>
	<atom:link href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/tag/personlichkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 15:08:13 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/1.0.6" mode="advanced" entry="normal" -->
	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/powerpress/podcast_psychologie_aktuell.jpg" />
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Psychologie aktuell</itunes:name>
		<itunes:email>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<managingEditor>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de (Psychologie aktuell)</managingEditor>
	<copyright>Praxis Dr. Shaw</copyright>
	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
	<image>
		<title>Psychologie aktuell &#187; Persönlichkeit</title>
		<url>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg</url>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	</image>
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Medicine" />
	</itunes:category>
	<itunes:category text="Health" />
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Social Sciences" />
	</itunes:category>
		<item>
		<title>Macht Unentschlossenheit Menschen unglücklich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-unentschlossenheit-menschen-unglucklich/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-unentschlossenheit-menschen-unglucklich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=5072</guid>
		<description><![CDATA[Dass man eine wichtige Entscheidung gut informiert und wohl überlegt treffen sollte, versteht sich von selbst. Aber kann man etwas auch zu gründlich überlegen? Eine aktuelle Studie hat Leute untersucht, die zu viel über ihre Entscheidungen nachdenken. Wir haben eine Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, die zeigt, dass ewige Zauderei Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5080" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Die-5-interessantesten-Studien-zu-Beziehung-und-Partnerschaft-s.jpg" alt="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" width="167" height="125" />Dass man eine wichtige Entscheidung gut informiert und wohl überlegt treffen sollte, versteht sich von selbst. Aber kann man etwas auch zu gründlich überlegen? Eine aktuelle Studie hat Leute untersucht, die zu viel über ihre Entscheidungen nachdenken. Wir haben eine Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, die zeigt, dass ewige Zauderei Menschen unzufrieden macht:</p>
<p>Sie sind auf der Suche nach einer neuen Kaffeemaschine und diese simple Aufgabe wird für Sie, nun, zu einer Tortur. Nach ausgiebigen Nachforschungen und Lektüre von ein paar Dutzend Verbraucherratgebern machen Sie endlich Ihren Einkauf. Aber schon fragen Sie sich: „War das wirklich die richtige Wahl? Gibt es nicht doch noch etwas Besseres? Hat das Gerät eigentlich eine Rücknahmegarantie?“ Mal ehrlich, sind Sie das?</p>
<p>Wenn ja, könnte eine neue Untersuchung von Forschern an der <em>Florida State University</em> etwas Licht auf Ihr Unvermögen werfen eine Entscheidung zu fällen und damit zufrieden zu sein.</p>
<p><em><span id="more-5072"></span>Joyce Ehrlinger</em>, eine Assistenzprofessorin für Psychologie, war schon lange von Leuten fasziniert, die Psychologen als „<strong>Maximierer</strong>“ bezeichnen. Maximierer können sich regelrecht hineinsteigern in Entscheidungen – große oder kleine – und ärgern sich später über die Wahl, die sie getroffen haben. Das Gegenstück der Maximierer sind die „<strong>Satisficer</strong>“. Die Wortschöpfung aus den englischen Worten satisfy (zufriedenstellen) und suffice (genügen) bezeichnet Menschen, die eine Entscheidung treffen und dann damit leben können.</p>
<p>Und zwar sehr gut.</p>
<p>Natürlich gibt es alle möglichen Abstufungen. Tatsächlich existiert ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten, wie Menschen vermeiden können sich auf etwas festzulegen, ohne es am Ende wirklich vermeiden zu können.</p>
<p><em>Ehrlingers</em> neuste Untersuchung über Strategien der <strong>Entscheidungsfindung</strong> wurde in dem Peer-Review-Journal <em>Personality and Individual Differences</em> veröffentlicht. Die anderen beiden Autoren sind ihr Doktorand <em>Erin Sparks</em> und ihr Kollege <em>Richard Eibach</em>, ein Assistenzprofessor für Psychologie an der <em>University of Waterloo</em> in Ontario, Kanada. Die Studie untersuchte, „ob sich <strong>Maximierer weniger</strong> an ihre Wahl <strong>gebunden</strong> fühlen als Satisficer, sodass Maximierer mit ihrer Wahl <strong>weniger zufrieden</strong> sind.“</p>
<p>Der Artikel beschreibt zwei Experimente mit Freiwilligen (Studenten der <em>Florida State University</em>), die zeigen, dass sich Maximierer so sehr auf die Suche nach der besten Lösung konzentrieren, dass dieser Fokus ihr Engagement für die Wahl untergräbt, die sie schließlich treffen. Die Autoren argumentieren, dass daher „<strong>Maximierer weniger von</strong> dem psychologischen <strong>Nutzen des Engagements profitieren</strong>“, sodass sie weniger zufrieden sind als ihre Gegenüber, die Satisficer, die mit ihrer Wahl glücklich und zufrieden sind.</p>
<p>Frühere Studien über die Unterschiede zwischen Maximierern und Satisficern haben untersucht, wie die beiden Gruppen von Menschen ihre Wahl unterschiedlich treffen, und wichtiger noch, worin sich der Entscheidungsprozess selbst unterscheidet. <em>Ehrlingers</em> Studie untersuchte allerdings ganz etwas anderes: Was passiert, wenn die Wahl getroffen ist?</p>
<p>„Weil <strong>Maximierer</strong> sicher gehen wollen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben“, behaupten die Autoren, „stehen sie seltener voll und ganz zu ihrer Entscheidung.“ Und mit ziemlicher Sicherheit sind sie überhaupt <strong>weniger zufrieden</strong><strong> mit</strong> ihrem täglichen <strong>Leben</strong>.</p>
<p>Ob es ein zentraler und stabiler Teil der Persönlichkeit ist ein Maximierer zu sein oder einfach eine Gemütsverfassung, ist nicht klar, aber <em>Ehrlinger</em> hofft in zukünftigen Untersuchungen die Ursache für das Verhalten finden zu können.</p>
<p>„Gegenwärtig untersuchen wir, ob sie sich ändern können”, sagt sie. „Sicher ist, dass hochgradige Maximierer sich selbst viel Kummer bereiten.“</p>
<p>Im Laufe der Jahre hat sich <em>Ehrlingers</em> akademische Forschung auf die Untersuchung der Selbstwahrnehmung von Menschen gerichtet und ihre Treffsicherheit und Fehler beim Urteil über sich selbst. Ihre jüngste Untersuchung über Strategien, mit denen <strong>Maximierer es vermeiden sich festzulegen</strong>, ist aus mehreren Gründen wichtig.</p>
<p>Erstens könnten die Unterschiede zwischen Maximierern und Satisficern eine größere Rolle dabei spielen, <strong>wie Verbraucher Entscheidungen treffen</strong> und ihre Einkäufe tätigen, als man bisher angenommen hat. Zum Beispiel: „werden Maximierer nervös, wenn sie ein „Kein Umtausch möglich“-Schild sehen, weil es sie zwingt sich festzulegen“, sagt <em>Ehrlinger</em>.</p>
<p>Außerdem setzt seine <strong>Unzufriedenheit</strong> einen Maximierer großem <strong>Stress</strong> aus. Daher könnte der Charakterzug potenziell enorme Auswirkungen auf die <strong>Gesundheit</strong> haben, erklärt <em>Ehrlinger</em>. Es ist nicht nur der Kauf einer Kaffeemaschine, mit dem sie sich stressen – und an dem sie im Nachhinein Zweifel haben – es sind auch die großen Lebensentscheidungen wie einen Partner wählen, ein Haus kaufen oder sich auf einen Job bewerben.</p>
<p>Selbst nach viel und gründlichem Nachdenken, bevor sie einen Partner oder ein Haus wählen, können hochgradige Maximierer <strong>immer</strong> noch <strong>unzufrieden</strong> mit ihrer endgültigen Entscheidung sein, ja sie können sogar <strong>depressiv</strong> werden.</p>
<p>„Die richtige Wahl finden kann eine Aufgabe sein, die (für einen Maximierer) nie zu Ende ist”, schreiben <em>Ehrlinger</em> und ihre Mitautoren. „Ein Gefühl, welche Option die beste ist, kann sich mit jeder neuen Information wieder ändern. Maximierer könnten außerstande sein ganz hinter einer Wahl zu stehen, weil sie nie absolut sicher sein können, dass sie die bestmögliche Wahl getroffen haben.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.fsu.edu/news/2011/12/15/ehrlinger.indecision/" target="_blank">Florida State News</a></span>, 15. Dez 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.paid.2011.09.002" target="_blank">Sparks et al</a></span>. <em>Personality and Individual Differences</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum verschieben wir Dinge immer wieder auf morgen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-verschieben-wir-dinge-immer-wieder-auf-morgen/" target="_self">Warum verschieben wir Dinge immer wieder auf morgen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann steht Hoffnung dem Glück im Weg?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-steht-hoffnung-dem-gluck-im-weg/" target="_self">Wann steht Hoffnung dem Glück im Weg?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Geschlechterunterschiede beim Einkaufen: Was sind die Ursachen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/geschlechterunterschiede-beim-einkaufen-was-sind-die-ursachen/" target="_self">Geschlechterunterschiede beim Einkaufen: Was sind die Ursachen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in München</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-unentschlossenheit-menschen-unglucklich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie verschieden ist die Psyche von Männern und Frauen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verschieden-ist-die-psyche-von-mannern-und-frauen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verschieden-ist-die-psyche-von-mannern-und-frauen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4998</guid>
		<description><![CDATA[Stereotypes Denken betont Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber wenn man sie mit psychologischen Tests misst, sind nennenswerte Unterschiede bis auf wenige Ausnahmen nicht feststellbar. Eine neue Studie zeigt nun, dass die Untersuchungsmethode eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Januar übersetzt, in der Forscher Persönlichkeitsprofile von Männern und Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5006" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Glückliche Beziehungen - Was ist das Erfolgsgeheimnis s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Glückliche-Beziehungen-Was-ist-das-Erfolgsgeheimnis-s.jpg" alt="Glückliche Beziehungen - Was ist das Erfolgsgeheimnis s" width="167" height="160" />Stereotypes Denken betont Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber wenn man sie mit psychologischen Tests misst, sind nennenswerte Unterschiede bis auf wenige Ausnahmen nicht feststellbar. Eine neue Studie zeigt nun, dass die Untersuchungsmethode eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Januar übersetzt, in der Forscher Persönlichkeitsprofile von Männern und Frauen verglichen:</p>
<p>Eine neue Studie, die in der Januarausgabe von <em>PLoS ONE</em> erscheint, zeigt, dass es erhebliche <strong>Unterschiede</strong> zwischen der <strong>Persönlichkeit</strong> von Männern und Frauen gibt. Unterschiede zwischen Männern und Frauen, und wie groß sie sind, ist ein Thema, über das schon immer viel diskutiert wurde.</p>
<p><em>Marco Del Giudice</em> von der <em>Universität Turin</em> in Italien und sein Team haben eine <strong>neue Methode</strong> entwickelt, mit der man Unterschiede zwischen Persönlichkeiten messen und analysieren kann, die ihrer Meinung nach genauer als frühere Methoden ist.</p>
<p><span id="more-4998"></span>In einer <strong>Studie</strong> an mehr als 10 000 Menschen, etwa die Hälfte Frauen und die andere Hälfte Männer, benutzten die Forscher ihre Methode der Persönlichkeitsanalyse, um Persönlichkeitstests durchzuführen. Merkmale wie Wärme, Sensibilität und Perfektionismus wurden anhand von 15 Skalen quantifiziert.</p>
<p>Die Forscher verglichen sowohl die einzelnen <strong>Persönlichkeitsmerkmale</strong> als auch die ganzen <strong>Persönlichkeitsprofile</strong> von Männern und Frauen. Dabei beobachteten sie relativ geringe Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei den einzelnen Merkmalen, aber extrem große, wenn ganze Profile verglichen wurden.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass frühere Strategien zur Messung solcher Unterschiede nicht geeignet waren, weil sich diese Methoden immer nur auf jeweils ein Merkmal konzentrierten und außerdem keine Korrekturen für Messfehler gemacht wurden.</p>
<p>Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das wahre Ausmaß der <strong>Unterschiede</strong> von Persönlichkeitsmerkmalen bei Männern und Frauen bis jetzt <strong>immer unterschätzt</strong> wurde.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/240028.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 6. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0029265" target="_blank">Del Giudice et al</a></span>. <em>PLoS ONE</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-sich-ehepartner-mit-der-zeit-ahnlicher/" target="_self">Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/untreue-und-eifersucht-was-sind-die-grunde-fur-die-geschlechterunterschiede/" target="_self">Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-frauen-beim-ehestreit-emotionaler-als-manner/" target="_self">Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verschieden-ist-die-psyche-von-mannern-und-frauen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welche Rolle spielen Lebenserfahrungen bei Ängsten und Depressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-lebenserfahrungen-bei-angsten-und-depressionen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-lebenserfahrungen-bei-angsten-und-depressionen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zwillinge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4741</guid>
		<description><![CDATA[Ob Hochzeit oder Beerdigung – auch nach sehr emotionalen Ereignissen kehrt der Mensch immer wieder zu einem emotionalen Ausgangspunkt zurück, der für jeden Menschen typisch ist. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob dieser individuelle Normalzustand angeboren ist oder erworben wird. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die demnächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4754" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum verbessern sich im Alter Freundschaften und Beziehungen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Warum-verbessern-sich-im-Alter-Freundschaften-und-Beziehungen.jpg" alt="Warum verbessern sich im Alter Freundschaften und Beziehungen" width="130" height="173" />Ob Hochzeit oder Beerdigung – auch nach sehr emotionalen Ereignissen kehrt der Mensch immer wieder zu einem emotionalen Ausgangspunkt zurück, der für jeden Menschen typisch ist. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob dieser individuelle Normalzustand angeboren ist oder erworben wird. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die demnächst in dem Fachjournal <em>Psychological Science</em> erscheinen wird:</p>
<p>Unsere <strong>Lebenserfahrungen</strong> – die Höhen und Tiefen und alles dazwischen – formen uns, sie begleiten uns und beeinflussen unseren <strong>emotionalen Grundzustand</strong> als Erwachsene. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie unter Leitung von Forschern der <em>Virginia Commonwealth University (VCU)</em> in den USA.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass außer unseren Genen auch unsere Lebenserfahrungen einen wichtigen Einfluss auf unsere Neigung zu Ängsten und Depressionen haben.</p>
<p><span id="more-4741"></span>„Wir leben heute in einer Zeit, in der die Bedeutung von <strong>Genen</strong> für dieses und jenes Merkmal betont wird. Aber es wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass Erfahrungen mit unserer <strong>Umwelt</strong> auch einen wichtigen Betrag dazu leisten, wer wir als Menschen sind“, sagt der Leiter der Studie <em>Dr. Kenneth Kendler</em>, Direktor des Virginia Institutes für Psychiatrische und Verhaltensgenetik an der <em>VCU</em>.</p>
<p>„Als ich groß wurde, sagten wir, wenn von der Bedeutung einer guten Ernährung die Rede war: ,Der Mensch ist, was er isst.’ Die Ergebnisse dieser Studie zeigen aber, wie sehr ,Der Mensch ist, was er erlebt hat.’ Das heißt, Ihre <strong>Lebensgeschichte</strong> begleitet Sie und <strong>beeinflusst Ihr Leben </strong>ähnlich wie ein Lebenslauf eine Karriere, im Guten wie im Schlechten“, sagt er.</p>
<p><em>Kendler</em>, Professor für Psychiatrie und Human- und Molekulargenetik an der School of Medicine der <em>VCU</em>, und ein internationales Team von Forschern der <em>VCU</em> und anderer Universitäten analysierten neun Datensätze von mehr als 12000 eineiigen <strong>Zwillingen</strong>, die im Laufe ihres Lebens Symptome von <strong>Depressionen</strong> und/oder <strong>Ängsten</strong> hatten.</p>
<p>Studien an eineiigen Zwillingen ermöglichen es Forschern Paare von Menschen zu untersuchen, die mit einem identischen <strong>genetischen Make-up</strong> und in das gleiche <strong>Familienumfeld </strong>geboren wurden. Ihre Umwelt kann sich später ändern, wenn sie älter werden und beginnen unterschiedliche Entscheidungen zu treffen, sodass sie sich auseinanderentwickeln und andere Lebensstile, Ernährungsgewohnheiten oder Freunde haben.</p>
<p>Die Teilnehmer aller Studien machten über einen Zeitraum von jeweils fünf bis sechs Jahren Angaben, aus denen Rückschlüsse auf ihre Symptome von Ängsten und Depressionen möglich waren. Die Teilnehmer waren unterschiedlich alt und hatten an amerikanischen und europäischen Bevölkerungsstudien teilgenommen.</p>
<p>Laut <em>Kendler</em> benutzten die Forscher statistische Modelle, die sein Kollege <em>Dr. Charles Gardner</em>, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Psychiatrie der <em>VCU</em>, entwickelt hatte, um zu untersuchen, wie sich die <strong>individuellen Unterschiede</strong> bei den einzelnen Zwillingspaaren im Laufe der Zeit veränderten. Das Team beobachte, dass sich angefangen von der Kindheit die vorhergesagte Ausprägung der <strong>Angst- und Depressionssymptome</strong> immer mehr <strong>auseinanderentwickelte</strong>, je älter die Zwillinge wurden. Ab dem Alter von etwa 60 Jahren aber entwickelten sie sich nicht mehr weiter auseinander. Außerdem stellten sie fest, dass <strong>Erfahrungen </strong>mit der Umwelt ab dem <strong>mittleren Erwachsenenalter</strong> eine wichtige Rolle bei stabilen und vorhersagbaren interindividuellen Unterschieden beim Grad von Ängsten und Depressionen spielen.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.news.vcu.edu/news/VCU_Study_We_Are_What_We_Experience" target="_blank">VCU News</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-von-der-personlichkeit-des-kindes-auf-spateres-verhalten-im-erwachsenenalter-schliesen/" target="_self">Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Zufriedenheit erblich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-zufriedenheit-erblich/" target="_self">Ist Zufriedenheit erblich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-depressionen-mit-der-vorzugsbehandlung-im-kindesalter-zusammenhangen/" target="_self">Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-lebenserfahrungen-bei-angsten-und-depressionen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie viel Freizeit braucht der Mensch?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viel-freizeit-braucht-der-mensch/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viel-freizeit-braucht-der-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4729</guid>
		<description><![CDATA[Der Mensch braucht Zeit für sich selbst, um sich von Stress zu erholen und seine Ressourcen zu regenerieren. Doch wie viel Freizeit braucht man eigentlich? Eine aktuelle Studie untersuchte die Bedeutung der Freizeit für das Wohlbefinden von Menschen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Mitte Oktober übersetzt, die unzufriedene junge Leute untersuchte:
Was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4737" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Lassen-sich-Ängste-und-Depressionen-durch-körperliche-Bewegung-therapieren.jpg" alt="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" width="200" height="150" />Der Mensch braucht Zeit für sich selbst, um sich von Stress zu erholen und seine Ressourcen zu regenerieren. Doch wie viel Freizeit braucht man eigentlich? Eine aktuelle Studie untersuchte die Bedeutung der Freizeit für das Wohlbefinden von Menschen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Mitte Oktober übersetzt, die unzufriedene junge Leute untersuchte:</p>
<p>Was ist besser für einen Menschen: nicht genug oder zu viel Freizeit haben? Um glücklich zu sein, irgendetwas in der Mitte, sagen <em>Chris Manolis</em> und <em>James Roberts</em> von der <em>Xavier University</em> in Cincinnati und der <em>Baylor University</em> in Waco in den USA. Ihre Untersuchung zeigt, dass <strong>materialistische junge Leute</strong> mit einem zwanghaften Konsumverhalten gerade die <strong>richtige Menge Freizeit brauchen</strong>, um sich glücklicher zu fühlen. Die Studie wurde online in dem Springer-Journal <em>Applied Research in Quality of Life</em> veröffentlicht.</p>
<p>Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der die Zeit immer knapp ist. Wenn Menschen meinen, dass sie zu wenig Zeit haben oder unter <strong>Zeitdruck</strong> stehen, sind sie <strong>weniger zufrieden</strong>. Gleichzeitig beeinflusst aber auch unsere Konsumkultur, die von <strong>Materialismus</strong> und einem zwanghaften Konsumverhalten gekennzeichnet ist, die Zufriedenheit von Menschen: der Wunsch materielle Dinge zu besitzen lässt die Lebenszufriedenheit sinken.</p>
<p><span id="more-4729"></span>Da die Zeit im heutigen Leben eine so wichtige Rolle spielt, haben <em>Manolis</em> und <em>Roberts</em> zum ersten Mal untersucht, welche Auswirkungen die Freizeit auf die Folgen materialistischer Werte und zwanghaften Kaufverhaltens für das Wohlbefinden junger Menschen hat.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen insgesamt 1 329 junge Leute teil, die auf eine öffentliche Highschool in einem großen städtischen Wohngebiet im mittleren Westen der USA gingen. Die Forscher quantifizierten, wie viel <strong>Freizeit</strong> die jungen Leute zu haben glaubten, wie materialistisch ihre <strong>Werte</strong> waren, wie sehr sie zu einem zwanghaften <strong>Konsumverhalten</strong> neigten und ihr subjektives <strong>Wohlbefinden</strong> beziehungsweise ihre Zufriedenheit.</p>
<p>Die Ergebnisse von <em>Manolis</em> und <em>Roberts</em> bestätigen, dass sowohl Materialismus als auch zwanghaftes Konsumverhalten negative Auswirkungen auf die Zufriedenheit von Teenagern haben. Je materialistischer sie sind und je zwanghafter ihr Konsumverhalten ist, desto unzufriedener sind sie.</p>
<p>Die negativen Folgen sowohl der materialistischen Einstellung als auch des zwanghaften Konsumverhaltens in dieser Gruppe von Teenagern hängen aber auch davon ab, wie viel Freizeit sie haben. Denn <strong>materialistische Teenager</strong> und solche mit einem zwanghaften Konsumverhalten sind <strong>zufriedener</strong>, wenn sie <strong>moderat viel Freizeit</strong> haben, d.h. nicht zu beschäftigt sind aber auch nicht zu viel Freizeit haben.</p>
<p>Teenager, die unter Zeitdruck leiden und materialistisch denken und/oder zwanghaft konsumieren, sind weniger zufrieden als Gleichaltrige. Aber auch wenn sie zu viel Freizeit haben, verstärkt das die negativen Auswirkungen materialistischer Werte und zwanghaften Konsumverhaltens auf die Zufriedenheit junger Menschen. Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Ein Leben mit einer vernünftigen, <strong>ausgewogenen</strong> Menge an <strong>Freizeit fördert das Wohlbefinden</strong> nicht nur direkt, sondern auch indem es manche der negativen Nebenwirkungen abschwächt, die mit dem Leben in unserer konsumorientierten Gesellschaft verbunden sind.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/236311.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 21. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1007/s11482-011-9155-5" target="_blank">Manolis &amp; Roberts</a></span>, <em>Applied Research in Quality of Life</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann kann Stress glücklich machen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-kann-stress-glucklich-machen/" target="_self">Wann kann Stress glücklich machen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Konsum glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-konsum-glucklich/" target="_self">Macht Konsum glücklich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – welche Strategie ist die Beste?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/die-richtige-balance-zwischen-arbeit-und-freizeit-–-welche-strategie-ist-die-beste/" target="_self">Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – welche Strategie ist die Beste?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viel-freizeit-braucht-der-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4495</guid>
		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen leiden heute unter beruflichem Stress bis zum Burn-out. Die Gründe sind sicher vielschichtig, von gesellschaftlichen Veränderungen bis zu technischen Neuerungen wie E-Mail oder Handys. Eine aktuelle Studie hat einen anderen Aspekt untersucht – die Einstellung von Menschen zu ihrer Arbeit. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu ihrer Studie vom Januar übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4503" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s.jpg" alt="Woher-kann-man-wissen-was-einen-glücklich-machen-wird-s" width="167" height="125" />Immer mehr Menschen leiden heute unter beruflichem Stress bis zum Burn-out. Die Gründe sind sicher vielschichtig, von gesellschaftlichen Veränderungen bis zu technischen Neuerungen wie E-Mail oder Handys. Eine aktuelle Studie hat einen anderen Aspekt untersucht – die Einstellung von Menschen zu ihrer Arbeit. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu ihrer Studie vom Januar übersetzt, die zeigt, inwieweit der Stress auch selbst gemacht ist:</p>
<p>Die wichtigsten Mitarbeiter in einem Betrieb könnten das größte Stressrisiko haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern des <em>Centres for Addiction and Mental Health (CAMH)</em> in Toronto in Kanada. In einer Umfrage unter 2 737 Beschäftigten gaben <strong>18 Prozent</strong> an, sie <strong>empfänden ihren Job als „sehr stressig“</strong>.</p>
<p>Besonders häufig standen <strong>Manager</strong> und Fachkräfte unter starken Stress. Auch Arbeitnehmer, die meinten, es könnte negative Auswirkungen für andere haben, wenn sie ihren Job nicht gut erledigen, die Überstunden machten oder <strong>keine geregelten Arbeitszeiten</strong> hatten, waren sehr gestresst. Die Studie wurde diesen Monat im <em>International Journal of Occupational and Environmental Medicine (IJOEM) </em>veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4495"></span>„Am meisten gestresst sind die Leute, die <strong>in ihrem Job</strong> am meisten <strong>aufgehen</strong>“, sagt <em>Dr. Carolyn Dewa</em>. Die Wissenschaftlerin leitet das Forschungs- und Evaluationsprogamm für Arbeit und Wohlbefinden am <em>CAMH</em>. „Arbeitgebern sollte viel daran gelegen sein die Gesundheit dieser Mitarbeiter zu erhalten. Aus einer geschäftlichen Perspektive ist es im besten Interesse einer Firma, diese Mitarbeiter zu unterstützen.“</p>
<p>Charakteristisch für stressige Jobs war, dass Mitarbeiter in solchen Positionen engagiert waren und <strong>Verantwortung</strong> trugen. Wenn Mitarbeiter das Gefühl hatten, dass eine schwache Arbeitsleistung dazu führen könnte, dass sich jemand verletzt oder Geräte, Ruf oder Finanzen der Firma geschädigt werden, gaben sie doppelt so oft an unter starkem Stress zu stehen.</p>
<p>Ein <strong>Arbeitsplatz</strong>, der sehr weit von zu Hause entfernt war, oder mit Geschäftspartnern essen gehen oder beruflich reisen zu müssen erhöhten ebenfalls den Stress. Den gleichen Effekt hatten unregelmäßige Arbeitszeiten wie Bereitschaftsdienst, Schichtarbeit oder eine komprimierte Arbeitswoche.</p>
<p>Chronischer Stress kann Burn-out verursachen und schon bestehende psychische Gesundheitsprobleme verschlimmern oder zu Arbeitsunfähigkeit wegen körperlichen Erkrankungen führen.</p>
<p>Das Ziel der Studie war die <strong>Einstellung </strong>zu verstehen, die Arbeitnehmer zu den <strong>Pflichten </strong>und Besonderheiten ihres Jobs haben, und wie sie ihren <strong>Stress</strong> erleben. Diese Informationen könnten nützlich sein, um Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl auf den Arbeitnehmer als auch auf seine Arbeitsumgebung abzielen, was als einer der effektivsten Ansätze gilt.</p>
<p>„Es ist wichtig, dass Arbeitnehmer Hilfe für ihre psychischen Gesundheitsprobleme bekommen können. Langfristig gesehen können diese Maßnahmen helfen etwas von den 17 Milliarden Dollar Kosten einzusparen, die Kanada jedes Jahr durch <strong>Produktivitätsverluste</strong> hat“, sagt <em>Dewa</em>. „Arbeitgeber sollten sich fragen: ‚Was tue ich, um Stress bei meinen wertvollsten Leuten zu reduzieren?’“</p>
<p>Befragt wurden Erwachsene in der Provinz Alberta im Alter von 18 bis 65 Jahren, die im Jahr zuvor in den verschiedensten Branchen tätig waren, wie Büros, Herstellung, Bau, Landwirtschaft, Dienstleistungen und andere. Dewa bemerkt: „Die Ursachen von Stress, die wir identifiziert haben, werden die gleichen bei kanadischen Arbeitnehmern sein, egal wo sie leben, weil sie an unterschiedlichen Orten und Arbeitsplätzen in unserer Umfrage gleich waren.“</p>
<p>Am anderen Ende des Spektrums waren die <strong>82 Prozent</strong> der Arbeitnehmer, die <strong>wenig</strong> oder keinen <strong>Stress </strong>angaben. Diese Gruppe war typischerweise männlich, alleinstehend, unter 25 Jahre alt oder arbeitete in einem kleinen Betrieb. Außerdem gaben Arbeitnehmer seltener an, dass sie ihre Arbeit als sehr stressig empfinden, wenn sie <strong>mit ihrem Job zufrieden</strong> waren.</p>
<p>Die Autoren merken an, dass Arbeitnehmer aus Alberta im Vergleich zum Rest Kanadas etwas weniger gestresst sind.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.camh.net/News_events/News_releases_and_media_advisories_and_backgrounders/dewa_workplace_investment_stress.html" target="_blank">Centre for Addiction and Mental Health</a></span>, 25. Jan 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.theijoem.com/ijoem/index.php/ijoem/article/view/67" target="_blank">Dewa et al</a></span>. <em>IJOEM</em>, Jan 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Machen Pessimisten eher eine Psychotherapie?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4474</guid>
		<description><![CDATA[Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:
Nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4483" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:</p>
<p>Nach einer Studie eines finnischen Forscherteams unter Leitung von <em>Prof. Karlsson </em>von der <em>Universität Helsinki</em>, die in der aktuellen Ausgabe des Journals <em>Psychotherapy and Psychosomatics</em> veröffentlicht wurde, scheint ein <strong>niedriger</strong> Grad von <strong>Optimismus </strong>vorherzusagen, ob jemand eine <strong>Psychotherapie für Depressionen</strong> beginnt.</p>
<p>Die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Patienten könnte einer der vielen Faktoren sein, die zu der Entscheidung beitragen, mit einer bestimmten Art der Behandlung für Depressionen zu beginnen. Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob die <strong>Veranlagung zum Optimismus und Pessimismus</strong> eine Rolle dabei spielt, ob jemand eine Psychotherapie beginnt, wenn er sich für Depressionen behandeln lässt. Die Studie wurde an Angestellten des öffentlichen Dienstes durchgeführt, die zum ersten Mal an Depressionen erkrankt waren.</p>
<p><span id="more-4474"></span>Diese prospektive <strong>Beobachtungsstudie </strong>untersuchte 38 717 Angestellte des öffentlichen Dienstes (Durchschnittsalter: 45 Jahre; 76 Prozent Frauen), die 1997, 2000-2001 und/oder 2004 auf eine Umfrage geantwortet hatten und vor Beginn der Studie noch nie an Depressionen erkrankt waren. Die <strong>Veranlagung</strong> zum Optimismus und Pessimismus wurde mit dem modifizierten Life Orientation Test (LOT-R) bestimmt, für den Menschen zu ihrer Lebenseinstellung befragt werden. [Anm.: Der Test geht davon aus, dass Optimismus nicht das genaue Gegenteil von Pessimismus ist. Beide Merkmale werden daher getrennt auf einer 12-Punkteskala gemessen.] Die Ergebnisse wurden mit persönlichen Daten der Teilnehmer in landesweiten Gesundheitsregistern verglichen, aus denen der <strong>Beginn einer Depression</strong> und insbesondere einer <strong>Langzeit-Psychotherapie</strong> für Depressionen hervorging.</p>
<p>Während der Beobachtungszeit von durchschnittlich vier Jahren erkrankten 1 616 Personen (vier Prozent) an Depressionen. Von diesen begannen 79 eine staatlich geförderte Langzeit-Psychotherapie für Depressionen. Die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>eine <strong>Psychotherapie</strong> für Depressionen zu beginnen war um 38 Prozent <strong>niedriger, wenn</strong> der<strong> Optimismuswert</strong> um einen Punkt <strong>erhöht </strong>war. Auch das Risiko während der Beobachtungszeit irgendeine Form von depressiven Störungen zu entwickeln war dann um 32 Prozent niedriger.</p>
<p>Der <strong>Pessimismuswert</strong> zeigte keinen Zusammenhang mit dem Beginn einer Psychotherapie für Depressionen. Aber die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>für eine <strong>depressive Störung stieg</strong> um 28 Prozent, wenn der Pessimismuswert um einen Punkt erhöht war. Diese Ergebnisse waren unabhängig von anderen Faktoren wie demografischen Unterschieden, ungesunden Verhaltensweisen und körperlichen Erkrankungen zu Beginn der Untersuchung.</p>
<p>Diese Studie zeigt, dass sowohl geringer Optimismus als auch starker Pessimismus das Risiko für Depressionen erhöhen. Aber nur geringer Optimismus hat einen Einfluss auf den Beginn einer Psychotherapie als Behandlungsmöglichkeit für Depressionen. Das könnte bedeuten, dass man Depressionspatienten mit niedrigem Optimismus zu Beginn ihrer depressiven Erkrankung mehr Aufmerksamkeit schenken sollte als Patienten mit hohem Optimismus.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=108377&amp;CultureCode=en" target="_blank">AlphaGalileo</a></span>, 14. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1159/000323613" target="_blank">Karlsson et al</a></span>. <em>Psychotherapy &amp; Psychosomatics</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/" target="_self">Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg </span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist der Schlüssel zu einer harmonischen Beziehung?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-schlussel-zu-einer-harmonischen-beziehung/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-schlussel-zu-einer-harmonischen-beziehung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 16:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4318</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man Engländer fragt, was sie an der Queen besonders bewundern, hört man unter anderem immer wieder, dass sie schon so lange verheiratet ist (bald 64 Jahre). Wie manche Paare das schaffen, bleibt für andere ein Rätsel. Eine neue Studie hat die Harmonie in der Beziehung und ihre Voraussetzungen genauer untersucht. Wir haben einen Bericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4328" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie lange dauert Liebe auf den ersten Blick" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Wie-lange-dauert-Liebe-auf-den-ersten-Blick.jpg" alt="Wie lange dauert Liebe auf den ersten Blick" width="167" height="138" />Wenn man Engländer fragt, was sie an der Queen besonders bewundern, hört man unter anderem immer wieder, dass sie schon so lange verheiratet ist (bald 64 Jahre). Wie manche Paare das schaffen, bleibt für andere ein Rätsel. Eine neue Studie hat die Harmonie in der Beziehung und ihre Voraussetzungen genauer untersucht. Wir haben einen Bericht der spanischen Wissenschaftsagentur <em>SINC</em> über die Studie von Anfang Juni übersetzt, die zeigt, dass bei der Harmonie von Paaren die Sicherheit der Partner eine entscheidende Rolle spielt:</p>
<p>Wenn sich Menschen in der Beziehung zu ihrem Partner sicher fühlen, sind sie mit ihrem Sexleben zufriedener und können ihre Zuneigung sensibler ausdrücken. Aber <strong>unsichere Menschen</strong>, die zu Ängsten oder Vermeidung neigen, und deren Zuneigung zwanghaft oder kontrollierend ist, haben ein <strong>weniger harmonisches Liebesleben </strong>und sind in ihrer Beziehung allgemein <strong>weniger glücklich</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der <em>Universität des Baskenlandes</em>.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass <strong>unsichere (ängstlich-ambivalente)</strong> Menschen häufig <strong>zwanghaft</strong> für ihre Partner sorgen, während Menschen, die zu <strong>Vermeidung </strong>neigen, eher <strong>kontrollieren</strong> wollen und größere Konflikte mit ihren sexuellen Begierden haben“, sagt der erste Autor der Studie <em>Javier Gómez Zapiain</em>, Professor für Sexualpsychologie an der <em>Universität des Baskenlandes</em>, im Gespräch mit <em>SINC</em>.</p>
<p><span id="more-4318"></span>Die Forschungsgruppe von <em>Gómez Zapiain</em> <strong>untersuchte</strong>, wie stark die <strong>Konflikte </strong>sind, die Menschen mit ihren erotischen Wünschen haben, wie zufrieden sie mit ihrem <strong>Sexleben</strong> sind und andere Faktoren, die mit dem Sexualverhalten und der Fürsorge für den Partner zusammenhängen, bei 211 baskischen <strong>Paaren mit langjährigen Beziehungen</strong>. Dazu verteilten sie individuelle Fragebögen an zufällig ausgewählte Berufstätige aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, öffentliche Dienstleistungen und Privatwirtschaft.</p>
<p>„Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, wie drei entscheidende Aspekte einer menschlichen Beziehung miteinander zusammenhängen – <strong>sexuelles, emotionales und fürsorgendes Verhalten</strong>. Wir wollten empirische Beweise dafür finden, dass die <strong>Harmonie</strong> zwischen diesen drei Systemen die Qualität einer partnerschaftlichen Beziehung mitbestimmt&#8221;, erläutert <em>Gómez Zapiain</em>.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden nach ihrem emotionalen Typ (sicher oder unsicher) in zwei große Gruppen eingeteilt. Die unsicheren Menschen wurden dann noch einmal in ängstliche und ambivalente Typen unterteilt.</p>
<p>„<strong>Ängstliche</strong> Menschen reagieren, indem sie sich an ihren Partner klammern und zwanghaft für ihn sorgen, während der <strong>vermeidende Typ </strong>reagiert, indem er in der Partnerschaft ausweicht. Ihre Philosophie ist: ‚Lieber gar nichts haben als etwas haben und es dann verlieren.’ Diese Menschen haben auch mehr Probleme mit ihrem Intimleben“, erklärt der Forscher.</p>
<p>Die Teilnehmer waren 116 Frauen und 95 Männer im Alter von 20 bis 65 Jahren (Durchschnittsalter 37,36). Davon waren 44,3% alleinstehend, 46,7% verheiratet, 4,9% in einer Beziehung und 4,1% geschieden. Die meisten (88,7%) gaben an heterosexuell zu sein, 5,6% waren homosexuell und 5,6% bisexuell.</p>
<p>Zum Zeitpunkt der Untersuchung hatten 89,5% aller <strong>Teilnehmer</strong> einen stabilen Partner, mit dem sie durchschnittlich 13,52 Jahre zusammen waren. „Für uns war es sehr wichtig, dass die Teilnehmer eine <strong>emotionale Bindung </strong>als Paar hatten, die mindestens eine bestimmte Zeit lang <strong>stabil </strong>gewesen war&#8221;, sagt <em>Gómez Zapiain</em>.</p>
<p><strong>Die Paare mit den größten Konflikten – ängstlich und vermeidend</strong></p>
<p>Die Kombination der verschiedenen Arten von Zuneigung in einer Partnerschaft kann erklären, wie stark die <strong>Konflikte des Paares</strong> sind. „Beide Partner müssen sich <strong>gegenseitig unterstützen</strong> können, wenn sie sich niedergeschlagen fühlen und emotionalen Zuspruch brauchen. Aber genauso müssen sie sich auch in eine ‚Position der Abhängigkeit’ begeben können, wie wir es nennen. Mit anderen Worten, sie müssen ihre eigene <strong>Hilfsbedürftigkeit anerkennen</strong> und in Zeiten der Angst zum Ausdruck bringen können&#8221;, erklärt der Experte.</p>
<p>Ein psychisch gesunder Mensch kann flexibel von einer Position in die andere wechseln. Die Forscher nehmen an, dass Menschen, deren Emotionen ihre Sicherheit ausdrücken, dazu in der Lage sind, aber unsichere Menschen (ängstlich-ambivalenter oder vermeidender Typ) können das nicht.</p>
<p>„Es ist sehr interessant aus der Sicht eines Paares zu betrachten, wie verschiedene emotionale Stile in der Beziehung zueinander passen. Die <strong>explosivste Kombination</strong> tritt auf, wenn einer der Partner <strong>ängstlich</strong> ist und der andere <strong>vermeidend</strong>. Bei dieser Kombination wird ein Paar am ehesten Hilfe brauchen oder gar auseinander gehen“, sagt <em>Gómez Zapiain</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=104594&amp;CultureCode=en" target="_blank">SINC</a></span>, 1. Juni 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://revistas.um.es/analesps/article/view/123081" target="_blank">Zapiain et al</a></span>. <em>Anales de Psicología</em>, 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann zu hohe Bindung eine Partnerschaft beschädigen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-zu-hohe-bindung-eine-partnerschaft-beschadigen/" target="_self">Kann zu hohe Bindung eine Partnerschaft beschädigen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lange-halt-sich-die-romantik-in-der-beziehung/" target="_self">Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/untreue-und-eifersucht-was-sind-die-grunde-fur-die-geschlechterunterschiede/" target="_self">Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Paare?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.php" target="_self">Was ist unser Angebot für Paare?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-schlussel-zu-einer-harmonischen-beziehung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Misstrauisch versus vertrauensselig: Wer geht dem Lügner eher auf den Leim?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/misstrauisch-versus-vertrauensselig-wer-geht-dem-lugner-eher-auf-den-leim/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/misstrauisch-versus-vertrauensselig-wer-geht-dem-lugner-eher-auf-den-leim/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 10:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=3353</guid>
		<description><![CDATA[„Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken.“ (Wilhelm Busch, Die Nachbarskinder) Viele würden wohl dieser ausgewogenen Sicht von Vertrauen und Misstrauen zustimmen. In einer aktuellen Studie gingen kanadische Forscher der Sache auf den Grund und kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken.“ (Wilhelm Busch, Die Nachbarskinder) Viele würden wohl dieser ausgewogenen Sicht von Vertrauen und Misstrauen zustimmen. In einer aktuellen Studie gingen kanadische Forscher der Sache auf den Grund und kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Wir haben einen Presseartikel von <em>Medical News Today</em> zu der Studie übersetzt, die im Juli erschien:</p>
<p>Ein Mensch, der <strong>vertrauensselig</strong> ist, muss deshalb <strong>keineswegs dumm </strong>oder ein unverbesserlicher Optimist sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in der neusten Ausgabe des Journals <em>Social Psychological and Personality Science</em>, das von SAGE herausgegeben wird. Es könnte vielmehr ein Zeichen dafür sein, dass er schlau ist.</p>
<p><span id="more-3353"></span>Die Forscher ließen die Studienteilnehmer <strong>Jobinterviews </strong>von Studenten im zweiten Jahr eines Masterstudiengangs ansehen, die sie als Video aufgezeichnet hatten. Alle Bewerber sollten ihr Bestes geben, um den Job zu bekommen. Die Hälfte der <strong>Bewerber</strong> war absolut <strong>ehrlich</strong>. Die andere Hälfte erzählte mindestens drei eindeutige <strong>Lügen</strong>, um als Kandidat attraktiver zu erscheinen. Alle Bewerber bekamen auf jeden Fall zwanzig Dollar für die Aufzeichnung ihres Jobinterviews. Sowohl die Lügner als auch die Bewerber, die strikt die Wahrheit sagten, hofften auf weitere zwanzig Dollar, wenn ein mutmaßlicher „<strong>Lügendetektor-Experte</strong>“ ihr Video ansah und glaubte, sie hätten die Wahrheit gesagt.</p>
<p>Mehrere Tage, bevor die Studienteilnehmer die Videoaufnahmen ansahen, füllten sie einen <strong>Fragebogen </strong>aus, mit dem ihr <strong>Vertrauen</strong> in andere Menschen <strong>gemessen</strong> wurde. Er enthielt Aussagen wie „Die meisten Menschen sind im Grunde ehrlich“ und „Die meisten Menschen sind eigentlich von Natur aus gut und nett.“ Dann sahen sie sich die Videos an und bewerteten die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit der Jobbewerber.</p>
<p>Die <strong>vertrauensseligen Menschen erkannten die Lügner zuverlässiger</strong> – je mehr ein Mensch anderen vertraute, desto besser konnte er zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden. Je größeres Vertrauen er in seine Mitmenschen hatte, desto eher wollte er die ehrlichen Bewerber einstellen und nicht die Lügner. Im Gegensatz zu der vorherrschenden Meinung waren die <strong>misstrauischen Menschen eher bereit Lügner einzustellen</strong>, und sie erkannten auch nicht so oft, wer ein Lügner war.</p>
<p>„Obwohl Leute anscheinend glauben, dass misstrauische Menschen einen Lügner eher erkennen und weniger leicht zu täuschen sind als Menschen mit einem großen Vertrauen, zeigen diese Ergebnisse, dass es gerade umgekehrt ist“, schreiben die beiden Autoren <em>Nancy Carter</em> und <em>Mark Weber</em> von der Rotman School of Management an der <em>University of Toronto</em> in Kanada. „<strong>Vertrauensselige Menschen</strong> erkannten Lügner besser als misstrauische. Außerdem bildeten sie sich eher einen <strong>realistischen Eindruck</strong> und wollten die besser geeigneten Bewerber einstellen.“</p>
<p>„Menschen, die anderen vertrauen, sind keine unverbesserlichen Optimisten, die sich das Blaue vom Himmel versprechen lassen. Wegen ihrer <strong>präzisen Einschätzung anderer</strong> könnten sie besonders gut geeignet sein, Leute einzustellen, sie anzuwerben und zu erkennen, wer ein guter Freund und ein wertvoller Geschäftspartner ist.“</p>
<p>Der Artikel: „Keine unverbesserlichen Optimisten: Vertrauensselige Menschen sind die besseren Lügendetektoren“ in <em>Social Psychological and Personality Science</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/197744.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 16.8.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://spp.sagepub.com/content/1/3/274.abstract" target="_blank">Carter &amp; Weber</a></span>. <em>Social Psychological and Personality Science</em>, Juli 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was verraten Aussagen über andere über die eigene Befindlichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-verraten-aussagen-uber-andere-uber-die-eigene-befindlichkeit/" target="_self">Was verraten Aussagen über andere über die eigene Befindlichkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich vom Äußeren auf die Persönlichkeit schließen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich vom-auseren-auf-die-personlichkeit-schliesen/" target="_self">Lässt sich vom Äußeren auf die Persönlichkeit schließen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Menschen „von Natur aus” optimistisch?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-menschen-von-natur-aus-optimistisch/" target="_self">Sind Menschen „von Natur aus” optimistisch?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/misstrauisch-versus-vertrauensselig-wer-geht-dem-lugner-eher-auf-den-leim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-sich-ehepartner-mit-der-zeit-ahnlicher/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-sich-ehepartner-mit-der-zeit-ahnlicher/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 18:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=3247</guid>
		<description><![CDATA[Befürworter arrangierter Ehen erklären vorzeigbare Erfolge wie niedrige Scheidungsraten unter anderem mit der sorgsamen Auswahl der jungen Leute füreinander. Eine aktuelle Untersuchung über die Persönlichkeiten von Ehepartnern zeigt, dass manche Paare das offenbar auch ohne Mithilfe sehr gut können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende August übersetzt, die überwiegend Paare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Befürworter arrangierter Ehen erklären vorzeigbare Erfolge wie niedrige Scheidungsraten unter anderem mit der sorgsamen Auswahl der jungen Leute füreinander. Eine aktuelle Untersuchung über die Persönlichkeiten von Ehepartnern zeigt, dass manche Paare das offenbar auch ohne Mithilfe sehr gut können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende August übersetzt, die überwiegend Paare untersuchte, die zehn Jahre und länger verheiratet waren:</p>
<p>Entgegen landläufiger Meinung werden sich <strong>verheiratete Paare</strong> mit der Zeit <strong>nicht immer ähnlicher</strong>. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forschern der <em>Michigan State University</em> und der <em>University of Minnesota</em> in den USA.</p>
<p>Stattdessen neigen Menschen dazu, ihren <strong>Partner </strong>aufgrund von <strong>Gemeinsamkeiten </strong>mit ihren eigenen Persönlichkeitsmerkmalen zu <strong>wählen</strong>. Die Ergebnisse erscheinen in der Novemberausgabe des Journals <em>Personality and Individual Differences</em>.</p>
<p><span id="more-3247"></span>„Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Ehepartner stärker ähneln als man rein zufällig erwarten würde”, sagt <em>Mikhila Humbad</em>, die erste Autorin der Studie. „Das könnte den Einfluss widerspiegeln, den Ehepartner im Laufe der Zeit aufeinander ausüben. Oder es könnte das sein, was sie von Anfang an zusammengeführt hat. Das Ziel unserer Studie war, diese Streitfrage zu klären.”</p>
<p>Die Forscher analysierten Daten des <em>Minnesota Centers for Twin and Family Research</em> über 1296 Ehepaare. Damit ist die <strong>Studie</strong> eine der bisher größten ihrer Art, sagt <em>Humbad</em>, eine Doktorandin der klinischen Psychologie an der <em>Michigan State University</em>.</p>
<p>Die Forscher wollten wissen, ob Ehemänner und –frauen sich ähnlicher werden, je länger sie verheiratet sind. Sie untersuchten eine Fülle von <strong>Persönlichkeitsmerkmalen</strong> und stellten fest, dass sich in den meisten Fällen die Ehepartner mit zunehmender Dauer der Ehe <strong>keineswegs ähnlicher wurden</strong>.</p>
<p>Die Schlussfolgerung: Die Ähnlichkeit von Eheleuten lässt sich besser durch <strong>Selektion</strong> erklären als durch eine schrittweise Entwicklung der Persönlichkeiten aufeinander zu.</p>
<p>Nur die <strong>Aggressivität </strong>von Menschen war eine <strong>Ausnahme</strong> und passte nicht in dieses Schema. „Wenn man darüber nachdenkt, ist das einleuchtend”, sagt <em>Humbad</em>. „Wenn einer von beiden zu Gewalt neigt, könnte der andere ähnlich reagieren und dadurch mit der Zeit selbst aggressiver werden.”</p>
<p>Die Forschungsergebnisse könnten von Bedeutung für zukünftige Ehepartner und ihre Kinder sein. „Wenn Sie jemanden heiraten, der Ihnen ähnlich ist, können Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Sie diese <strong>Merkmale an</strong> Ihre <strong>Kinder weitergeben</strong>&#8220;, sagt <em>Humbad</em>.</p>
<p>Man sollte die Ergebnisse auch vor dem Hintergrund einer sehr erfolgreichen Heiratsvermittlungsindustrie sehen, in der sich Agenturen bemühen, passende Leute nach ähnlichen Eigenschaften auszusuchen, merkt sie an.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.msu.edu/story/8207/&amp;keyword_search=spouse&amp;keyword_action=all_words" target="_blank">Michigan State University</a></span>, 25.8.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.msu.edu/media/documents/2010/08/5417984b-3111-4dde-9e44-e1923f01a11d.pdf" target="_blank">Humbad et al</a></span>. <em>Personality and Individual Differences</em>, Nov 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen hat das Ende einer Beziehung auf die eigene  Identität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-das-ende-einer-beziehung-auf-die-eigene-identitat/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welche Auswirkungen hat das Ende einer Beziehung auf die eigene<br />
Identität?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-von-der-personlichkeit-des-kindes-auf-spateres-verhalten-im-erwachsenenalter-schliesen/" target="_self">Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/die-5-interessantesten-studien-zu-beziehung-und-partnerschaft/" target="_self">Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-sich-ehepartner-mit-der-zeit-ahnlicher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was verraten Aussagen über andere über die eigene Befindlichkeit?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-verraten-aussagen-uber-andere-uber-die-eigene-befindlichkeit/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-verraten-aussagen-uber-andere-uber-die-eigene-befindlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 11:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=3038</guid>
		<description><![CDATA[Wie wir etwas wahrnehmen, hängt sehr von unserer Stimmung ab, zum Beispiel ob wir relaxt oder gestresst sind. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Wahrnehmung auch von der Persönlichkeit des Menschen geprägt wird, die positiv oder negativ sein kann. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von Anfang des Monats übersetzt, deren Ergebnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3047" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Was verraten Aussagen über andere über die eigene Befindlichkeit" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Was-verraten-Aussagen-über-andere-über-die-eigene-Befindlichkeit.jpg" alt="Was verraten Aussagen über andere über die eigene Befindlichkeit" width="199" height="125" />Wie wir etwas wahrnehmen, hängt sehr von unserer Stimmung ab, zum Beispiel ob wir relaxt oder gestresst sind. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Wahrnehmung auch von der Persönlichkeit des Menschen geprägt wird, die positiv oder negativ sein kann. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von Anfang des Monats übersetzt, deren Ergebnisse helfen könnten, „negativen“ Menschen positive Denk- und Verhaltensweisen zu erleichtern:</p>
<p>Wie positiv ein Mensch andere sieht, hängt damit zusammen, wie glücklich, warmherzig und emotional stabil er selbst ist. Das zeigt die neuste Untersuchung eines Psychologieprofessors von der <em>Wake Forest University </em>in den USA.</p>
<p>„Wie wir <strong>andere wahrnehmen</strong>, offenbart so viel über unsere <strong>eigene Persönlichkeit</strong>”, sagt <em>Dustin Wood</em>, Assistant Professor für Psychologie an der <em>Wake Forest University </em>und erster Autor der Studie, über seine Ergebnisse. Die Forscher baten jeden der Studienteilnehmer, die positiven und negativen Eigenschaften von nur drei Menschen zu bewerten, und konnten so wichtige Informationen über das <strong>Wohlbefinden</strong>, die <strong>psychische Gesundheit</strong> und die <strong>sozialen Einstellungen</strong> des Bewerters herausfinden, und wie er selbst von anderen beurteilt wurde.</p>
<p><span id="more-3038"></span></p>
<p>Die Studie erscheint in der Juliausgabe des <em>Journals of Personality and Social Psychology</em>. Die anderen Autoren sind <em>Peter Harms</em> von der <em>University of Nebraska</em> und <em>Simine Vazire </em>von der <em>Washington University</em> in St. Louis in den USA.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass die Tendenz eines Menschen, andere positiv zu beschreiben, ein wichtiger Indikator dafür ist, wie positiv seine eigenen Persönlichkeitseigenschaften sind. Sie fanden einen besonders starken Zusammenhang zwischen der positiven Bewertung anderer, und wie enthusiastisch, glücklich, warmherzig, höflich, emotional stabil und kompetent sich ein Mensch selbst beschreibt und von anderen beschrieben wird.</p>
<p>„Wenn wir <strong>andere positiv sehen</strong>, offenbart das unsere <strong>eigenen positiven Charakterzüge</strong>”, sagt <em>Wood</em>.</p>
<p>Weiter stellte die Studie fest, wie positiv jemand andere Menschen sieht, zeigt, wie <strong>zufrieden</strong> er mit seinem eigenen Leben ist, und wie <strong>beliebt</strong> er bei anderen ist.</p>
<p>Dagegen besteht ein Zusammenhang zwischen einer <strong>negativen Wahrnehmung anderer</strong> und einem hohen Grad an Narzissmus (<strong>Selbstbezogenheit</strong>) und <strong>antisozialem</strong> Verhalten. „Ausgesprochen viele negative Persönlichkeitsmerkmale sind mit einer negativen Sicht anderer Menschen assoziiert”, sagt <em>Wood</em>. „Schon allein die Tendenz, andere Menschen negativ zu sehen, weist auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für <strong>Depressionen</strong> und verschiedene <strong>Persönlichkeitsstörungen</strong> hin.” Eine negative Wahrnehmung anderer könnte mehreren Persönlichkeitsstörungen zugrunde liegen. Daher könnte die Entwicklung von Methoden, die Menschen zu einer positiven Sicht anderer verhelfen, es ihnen leichter machen, Verhaltensmuster aufzugeben, die mit mehreren verschiedenen Persönlichkeitsstörungen gleichzeitig assoziiert sind, sagt <em>Wood</em>.</p>
<p>Die Untersuchung zeigt, wenn Sie jemanden um seine Einschätzung von der Persönlichkeit eines bestimmten Mitarbeiters oder Bekannten bitten, können Sie genauso viel über den Menschen erfahren, der die Persönlichkeitsbeschreibung abgibt, wie über den Menschen, den er beschreibt. Wie negativ der Bewertende den anderen Menschen beschreibt, kann tatsächlich zeigen, dass der andere negative Eigenschaften hat. Aber es kann aber auch ein Zeichen dafür sein, dass der Bewertende unglücklich, unsympathisch, neurotisch ist – oder andere negative Persönlichkeitseigenschaften hat.</p>
<p>In dieser <strong>Studie</strong> kannten sich die Teilnehmer und bewerteten einander gegenseitig. Es waren Studienanfänger an einem <strong>College</strong>, die <strong>Bekannte</strong> aus ihrem Studentenwohnheim bewerteten, und Mitglieder studentischer Organisationen, die andere aus ihrer Organisation bewerteten. Für alle Tests bewerteten die Teilnehmer reale Menschen, und wie positiv die Bewertungen ausfielen, hing von den Persönlichkeitseigenschaften der Teilnehmer selbst ab.</p>
<p>Ein Jahr später wertete <em>Wood</em> die gleichen Studienteilnehmer noch einmal aus und ließ sie ihre Kommilitonen ein zweites Mal bewerten. Die Ergebnisse zeigten eindeutig, wie positiv wir <strong>andere</strong> in unserem sozialen Umfeld <strong>wahrnehmen</strong>, ist ein hoch <strong>stabiles Merkmal</strong>, dass sich im Laufe der Zeit nicht wesentlich verändert.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-08/wfu-rsw080210.php" target="_blank">Wake Forest University</a></span>, 2.8.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/index.cfm?fa=buy.optionToBuy&amp;id=2010-12776-013" target="_blank">Wood et al</a></span>. <em>Journal of Personality &amp; Social Psychology</em>, Juli 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-von-der-personlichkeit-des-kindes-auf-spateres-verhalten-im-erwachsenenalter-schliesen/" target="_self">Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/" target="_self">Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-lebens-und-jobzufriedenheit/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lässt sich soziale Kompetenz trainieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/gruppen-training.html" target="_self">Wie lässt sich soziale Kompetenz trainieren?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-verraten-aussagen-uber-andere-uber-die-eigene-befindlichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

