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	<title>Psychologie aktuell &#187; Onlinetherapie</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Onlinetherapie</title>
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		<title>Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-paartherapie-bei-vollig-verzweifelten-ehepaaren-uberhaupt-noch-sinnvoll/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 16:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts der Scheidungsraten ist der Bedarf für effektive Methoden der Paartherapie kaum zu bezweifeln. Aber ab wann lohnt sich der Aufwand nicht mehr? Eine aktuelle Studie zeigt, es lohnt sich so lange, wie beide Partner es wirklich wollen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität vom April übersetzt. Der etwas längere Artikel bietet einen guten Überblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2407" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Paartherapie-bei-völlig-verzweifelten-Ehepaaren-überhaupt-noch-sinnvoll.jpg" alt="Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll" width="128" height="167" />Angesichts der Scheidungsraten ist der Bedarf für effektive Methoden der Paartherapie kaum zu bezweifeln. Aber ab wann lohnt sich der Aufwand nicht mehr? Eine aktuelle Studie zeigt, es lohnt sich so lange, wie beide Partner es wirklich wollen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität vom April übersetzt. Der etwas längere Artikel bietet einen guten Überblick und macht auf eine neue Entwicklung aufmerksam, die <strong>Online-Therapie für Paare</strong>:</p>
<p>Die bisher <strong>größte </strong>und umfangreichste klinische <strong>Untersuchung</strong> zur Wirksamkeit von Paartherapie hat gezeigt, dass sie sogar völlig verzweifelten Ehepaaren helfen kann, wenn beide Partner ihre Ehe verbessern wollen. Die Studie schloss die längste und umfangreichste Nachuntersuchung zur <strong>Langzeitwirkung</strong> von <strong>Paartherapie</strong> ein, die je gemacht wurde. „Ein Ehe kann Einer beenden. Aber funktionieren kann sie nur zu zweit“, sagt <em>Andrew Christensen</em>, ein Professor für Psychologie an der <em>University of California at Los Angeles (UCLA)</em> und erster Autor der Studie. Die Ergebnisse der Untersuchung erscheinen in der Aprilausgabe des <em>Journals of Consulting and Clinical Psychology</em>, das von der American Psychological Association herausgegeben wird.</p>
<p><span id="more-2397"></span>An der <strong>Studie</strong> nahmen 134 Ehepaare teil, 71 in Los Angeles und 63 in Seattle in den USA. Die meisten waren in ihren Dreißigern und Vierzigern, und etwas mehr als die Hälfte hatte Kinder. Alle Paare hatten „chronische und <strong>schwerwiegende</strong> <strong>Eheprobleme</strong>“ und häufig Streit. Aber sie hofften, ihre Ehe zu verbessern.</p>
<p>„Wir wollten keine Paare, deren Ehe ohne Hilfe von außen besser würde“, sagt <em>Christensen</em>. „Wir wollten Paare, die über einen längeren Zeitraum unglücklich waren. Wir schlossen fast hundert Paare von der Studie aus, die eine Paartherapie wollten, aber nicht unsere Kriterien von lang anhaltenden und schwerwiegenden Eheproblemen erfüllten.“</p>
<p>Die Paare hatten bis zu sechsundzwanzig <strong>Therapiesitzungen</strong> in einem Jahr. Nach Ende der Therapie trafen sich die Psychologen mit den Paaren fünf Jahre lang etwa alle sechs Monate zur <strong>Nachsorge</strong>.</p>
<p>Die Paare nahmen alle an einer von zwei Arten der Paartherapie teil. Bei der Ersten, der <strong>traditionellen Verhaltenstherapie</strong>, liegt der Schwerpunkt darauf, <strong>positive Veränderungen</strong> zu erreichen. Dazu gehört zu lernen, wie man besser miteinander kommuniziert, besonders über Probleme, und wie man besser auf Lösungen hinarbeitet. Die Zweite, die <strong>integrative Verhaltenstherapie</strong>, wendet ähnliche Strategien an, konzentriert sich aber mehr auf die <strong>emotionalen Reaktionen</strong> und nicht nur auf das Verhalten, das zu den emotionalen Reaktionen führte. Bei diesem Therapieansatz arbeiten Paare daran, die emotionalen Sensibilitäten des Partners besser zu verstehen.</p>
<p><em>Christensen </em>verwendet die integrative Therapie, die zweite Methode, und beschreibt sie in seinem 2000 erschienenen Buch „Reconcilable Differences&#8221; („Vereinbare Gegensätze“, Guilford Press; nur auf Englisch erhältlich). Die Paare, die an dieser Form der Therapie teilnahmen, lasen das Buch als Teil ihrer Behandlung. Die Paare in der Gruppe mit traditioneller Verhaltenstherapie lasen stattdessen ein anderes <strong>Selbsthilfebuch</strong>.</p>
<p>Nach Ende der Therapiesitzungen waren bei etwa <strong>zwei Drittel</strong> aller Paare deutliche klinische <strong>Verbesserungen</strong> zu erkennen.</p>
<p>„Bei einer Patientenpopulation, wie dieser, ist das ein gutes Ergebnis“, sagt <em>Christensen</em>, der seit mehr als dreißig Jahren Paartherapien durchführt und andere Paartherapeuten ausbildet und betreut.</p>
<p>„Wenn es Paaren nach sechsundzwanzig Sitzungen nicht besser geht, ist das ein schlechtes Zeichen&#8221;, sagt er. „Das ist nicht Psychoanalyse.“</p>
<p>In den ersten zwei Jahren der <strong>Nachsorge</strong> war die integrative Therapie als Methode deutlich effektiver als die traditionelle Therapie. Der <strong>Unterschied</strong> zwischen beiden Behandlungen war allerdings nicht dramatisch und <strong>verschwand </strong>mit der Zeit.</p>
<p>Verglichen mit ihrer Zufriedenheit zu Beginn der Therapie war fünf Jahre nach ihrem Ende bei etwa der Hälfte der Paare die Zufriedenheit mit der Ehe deutlich gestiegen. Etwa ein Viertel waren getrennt oder geschieden, und bei etwa einem Viertel hatte sich nichts geändert.</p>
<p>Nach fünf Jahren waren etwa <strong>ein Drittel</strong> der Ehepaare „normale, <strong>glückliche Paare</strong>“, sagt <em>Christensen</em>, der mit dem Erfolg ganz zufrieden ist, angesichts der schweren, anhaltenden Probleme der Paare zu Beginn der Therapie.</p>
<p>Bei weiteren sechzehn Prozent war die Ehe erheblich besser und erträglich, wenn auch nicht sehr glücklich, geworden.</p>
<p>„Diesen Paaren ging es sichtbar besser, und ihre Ehen könnten Bestand haben“, sagt <em>Christensen</em>.</p>
<p>„Paare, das wissen wir aus vielen Studien, können von Paartherapie profitieren, obwohl sie sicherlich nicht allen Paaren hilft“, sagt er. „Außerdem wissen wir, dass Paare <strong>schwerwiegende Eheprobleme </strong>meistens <strong>nicht alleine lösen</strong> können.“</p>
<p>Damit eine Therapie Erfolg haben kann, müssen <strong>beide Partner</strong> aufrichtig <strong>bemüht </strong>sein, ihre Ehe zu retten. Beide müssen bereit sein, ihren Beitrag zur Arbeit an der Beziehung zu leisten, und dürfen nicht einfach dem anderen die Schuld geben, sagt <em>Christensen</em>. Daran, wie ein Paar am Ende der Therapie zurechtkommt, kann man gut absehen, wie es ihm fünf Jahre später gehen wird.</p>
<p>Viele Paare, die sich trennen und scheiden lassen, gehen entweder gar nicht zur Therapie oder viel zu spät, wenn ein Partner bereits beschlossen hat, sich zu trennen oder scheiden zu lassen. Es ist besser für Paare, eine <strong>Therapie </strong>schon zu beginnen, wenn sie sich „in <strong>negativen Denkmustern </strong>festfahren, aus denen sie nicht mehr von alleine herauskommen können“, sagt er.</p>
<p><em>Christensen</em> ist seit über fünfundzwanzig Jahren verheiratet. Ist seine Arbeit eine Hilfe für seine eigene Ehe?</p>
<p>„Ich finde es wichtig, dass ich mich bei meiner eigenen Frau bemühe, nicht den Eheexperten zu spielen“, sagt er. „Wahrscheinlich bin ich eher bereit, ihren Standpunkt zu sehen, weil ich Paartherapeut bin.“</p>
<p><strong>Online-Therapie</strong></p>
<p><em>Christensen</em> und <em>Brian Doss</em>, ein Assistant Professor für Psychologie an der <em>University of Miami</em>, haben Geldmittel vom National Institute of Child Health and Human Development, um fünf Jahre lang ein <strong>Online-Trainingsprogramm </strong>für Paare zu entwickeln und seine Wirksamkeit auszuwerten. Das Programm basiert auf den Prinzipien der integrativen Verhaltenstherapie für Paare.</p>
<p>Paare, die sich dafür interessieren, an dieser neuen Studie über Online-Therapie teilzunehmen, können sich bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ourrelationship.com/" target="_blank">www.OurRelationship.com</a></span> anmelden.</p>
<p>„Eine Therapie ist so teuer und so zeitaufwändig“, sagt <em>Christensen</em>. „Paartherapie wird immer ihren Platz haben. Aber es wäre ideal, wenn wir in Zukunft auch ein effektives Online-Programm hätten, das <strong>vielen Paaren</strong> helfen kann und wenig oder gar <strong>nichts kostet</strong>.“</p>
<p>„Unser Ziel ist, Behandlungen für Paare für die Allgemeinheit leichter zugänglich, kostengünstig und <strong>weniger zeitaufwändig</strong> zu machen. Ich möchte gerne viel mehr Paare erreichen. Ich würde mir wünschen, dass Paare nicht jede Woche zu einem Therapeuten in die Praxis gehen müssen, sondern sich ihren eigenen Computer zunutze machen können. Das wird nicht jedem Paar helfen, aber wir glauben, dass eine Online-Behandlung sehr vielen Paaren helfen kann. Auf lange Sicht hoffe ich, dass diese Online-Methode einmal jedem zur Verfügung stehen wird.“</p>
<p>Die Mitautoren der Studie im <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> sind <em>Brian Baucom</em>, der an der <em>UCLA</em> in Psychologie promoviert hat und nun Dozent an der <em>University of Southern California</em> ist, sowie <em>David Atkins</em> und <em>Jean Yi</em>, die an der <em>University of Washington</em> in Psychologie promoviert haben. <em>Atkins</em> ist jetzt Research Associate Professor und <em>Yi</em> wissenschaftlicher Mitarbeiter an der <em>University of Washington School of Medicine</em>.</p>
<p>Das <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> ist das führende Journal der Psychologie für Therapiestudien, darunter die Behandlung von Depressionen, Angststörungen und Paartherapie.</p>
<p>In „Reconcilable Differences&#8221; weist <em>Christensen</em> darauf hin, dass sich <strong>Menschen</strong> in der Ehe wahrscheinlich <strong>nicht grundsätzlich ändern</strong>, wie sehr es ihr Partner auch von ihnen verlangt.</p>
<p>„Menschen können ihr Wesen im Grunde nicht verändern, selbst wenn sie es versuchen, und es hat keinen Zweck zu verlangen, dass sie es tun“, sagte er, als das Buch erschien. „Wenn Sie jemanden lieben und heiraten, müssen Sie das <strong>Wesen</strong> des anderen Menschen <strong>akzeptieren</strong>. Sie müssen akzeptieren, wer er oder sie ist. Sie können einen Menschen drängen, sich außen zu verändern, aber nicht im Innern. Die Ehe ist eine Art Pauschalangebot. Sie haben kein Vetorecht über einzelne Aspekte der Persönlichkeit Ihres Partners, wo Sie die Eigenschaften nicht nehmen müssen, die sie nicht mögen.“</p>
<p>Alle Paare haben <strong>Konflikte</strong>, sagt er. Sein Buch hilft Paaren zu lernen, wie sie sich nach einem Ehestreit schneller wieder erholen, weniger streiten und den Ärger und die Verbitterung minimieren, die oft mit Streit einhergehen. <em>Christensen</em> schrieb das Buch zusammen mit <em>Neil S. Jacobson</em>, der bis zu seinem Tod 1999 Professor für Psychologie an der <em>University of Washington</em> war.</p>
<p>„Die Verbrechen des Herzens sind meist kleinere Vergehen, selbst wenn sie manchmal wie Kapitalverbrechen erscheinen“, sagt <em>Christensen</em>.</p>
<p>Paare streiten sich über alles Mögliche, aber am häufigsten sind „alltägliche Kränkungen, Unaufmerksamkeiten und Respektlosigkeiten, die zur Routine werden, die uns verletzen und uns ärgern“, sagt er. Zum Beispiel kann ein Mann wenig Interesse zeigen, wenn seine Frau von ihrem Tag erzählt.</p>
<p>„Die meisten Veränderungen, die wir uns in unseren Beziehungen wünschen, sind graduelle <strong>Veränderungen</strong> des Verhaltens <strong>im Alltag</strong>“, sagt <em>Christensen</em>. „Mach mehr im Haus mit, kümmre Dich mehr um die Kinder, kritisiere nicht so viel, hör besser zu, wenn ich mit Dir rede, sei ehrgeiziger auf der Arbeit, investiere mehr in unsere Beziehung.“</p>
<p>Viele Paare tragen ihre Konflikte so aus, dass alles nur noch schlimmer wird, mit Vorhaltungen, Beschuldigungen, Zwang, Abwehr, Vermeidung und Verleugnung, schreiben <em>Christensen </em>und <em>Jacobson</em>.</p>
<p>Das Ergebnis ist, „wir werden verletzt, verärgert, defensiv und frustriert – und unsere <strong>Konflikte</strong> nähren sich selbst, sie werden ein <strong>Dauerzustand</strong>“, sagt <em>Christensen</em>.</p>
<p>Oft hat in Ehekonflikten „jedes Ding drei Seiten“ – ihre Seite, seine und die eines Außenstehenden, der oft in beiden Versionen die halbe Wahrheit erkennen wird.</p>
<p>In jeder Partnerschaft gibt es von Anfang an <strong>Differenzen</strong> mit dem Potenzial, der Beziehung zu schaden, schreiben <em>Christensen</em> und <em>Jacobson</em>. Sie meinen, am besten geht man damit um, indem man seinen <strong>Partner akzeptiert </strong>und <strong>nicht</strong> versucht, ihn oder sie zu <strong>verändern</strong>. Oder mit den Worten eines von <em>Christensens </em>Kollegen, „Eine gute Wahl treffen und dann immer daran arbeiten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.newsroom.ucla.edu/portal/ucla/therapy-can-help-even-very-distressed-156427.aspx" target="_blank">UCLA Newsroom</a></span>, 19.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/ccp/78/2/225/" target="_blank">Christensen et al</a></span>. <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie und wann lassen sich Paare helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-und-wann-lassen-sich-paare-mit-beziehungproblemen-helfen/" target="_self">Wie und wann lassen sich Paare helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-paartherapie-alkoholkranken-frauen-eher-helfen-als-individuelle-verhaltenstherapie/" target="_self">Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/die-5-interessantesten-studien-zu-beziehung-und-partnerschaft/" target="_self">Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php">Zur Paartherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php">Zur Paartherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen zum “Podcast Psychologie &#38; Psychotherapie” der Praxis Dr. Shaw
Heute mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch Trent Codd.
Trent Codd ist der Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Herzlich willkommen zum “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” der Praxis Dr. Shaw</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Heute mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch Trent Codd.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Trent Codd ist der Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dr. Judith Beck ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd wird sie gleich noch ausführlicher vorstellen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">In dem etwa 20-minütigen  Interview – natürlich auf Englisch &#8211; geht es unter anderem um folgende Themen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">sowie</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.</div>
<p>Ab heute starten wir in unserem Blog eine Serie von Audiobeiträgen, den “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie”.</p>
<p>Den Anfang machen wir mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von <strong>Dr. Judith Beck</strong> durch <strong>R. Trent Codd<span style="font-weight: normal;">,</span><span style="font-weight: normal;"> Direktor des <span style="color: #000000;"><em><span style="text-decoration: underline;"><a title="Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina" href="http://wwww.behaviortherapist.com" target="_blank">Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina</a></span></em></span> in Asheville. Das Therapy Center ist unsere <strong>Partnerpraxis in den USA</strong>, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.</span></strong></p>
<p><strong>Dr. Judith Beck</strong> ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd stellt sie zu Beginn des Interview noch ausführlicher vor. In dem etwa 20-minütigen  Gespräch– natürlich auf Englisch &#8211; geht es unter anderem um folgende Themen</p>
<div>
<ul>
<li>Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie</li>
<li>Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion</li>
<li>Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?</li>
<li>Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.</li>
</ul>
</div>
<p>Trent Codd hat dieses Interview im Rahmen seines Podcasts geführt, den man <span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/" target="_blank">hier</a></span></span><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/" target="_blank"> </a>abonnieren kann.</p>
<p>Das Interview startet mit Klick auf das untenstehende Symbol: </p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a><strong> </strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erhöht die Zufriedenheit – Geld oder Therapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-steigert-das-eigene-gluck-geld-oder-therapie/" target="_self">Was erhöht die Zufriedenheit – Geld oder Therapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Erwachsene?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene.html" target="_self">Was ist unser Angebot für Erwachsene?</a></span></p>
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		<itunes:subtitle>Herzlich willkommen zum “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” der Praxis Dr. Shaw Heute mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch Trent Codd. Trent Codd ist der Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Herzlich willkommen zum “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” der Praxis Dr. Shaw
Heute mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch Trent Codd.
Trent Codd ist der Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.
Dr. Judith Beck ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd wird sie gleich noch ausführlicher vorstellen.
In dem etwa 20-minütigen  Interview – natürlich auf Englisch - geht es unter anderem um folgende Themen
Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie
Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion
Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?
sowie
Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.
Ab heute starten wir in unserem Blog eine Serie von Audiobeiträgen, den “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie”.

Den Anfang machen wir mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch R. Trent Codd, Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina (http://wwww.behaviortherapist.com) in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.

Dr. Judith Beck ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd stellt sie zu Beginn des Interview noch ausführlicher vor. In dem etwa 20-minütigen  Gespräch– natürlich auf Englisch - geht es unter anderem um folgende Themen


	* Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie
	* Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion
	* Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?
	* Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.


Trent Codd hat dieses Interview im Rahmen seines Podcasts geführt, den man hier (http://behaviortherapist.podbean.com/)  (http://behaviortherapist.podbean.com/)abonnieren kann.

Das Interview startet mit Klick auf das untenstehende Symbol:

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Wie funktioniert Verhaltenstherapie? (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/) 

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Was ist unser Angebot für Erwachsene? (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene.html)</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-therapie-von-adhs-mit-computerspielen-fur-kinder-unterstutzen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-therapie-von-adhs-mit-computerspielen-fur-kinder-unterstutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 16:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Biofeedback]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele verbinden mit Computerspielen Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität bei Kindern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine neue Generation solcher Spiele richtig eingesetzt auch eine therapeutische Wirkung bei Kindern mit ADHS haben können. Ich habe einen Presseartikel vom 8. Januar übersetzt, der die Ergebnisse dieser noch nicht veröffentlichten Studie kurz vorstellt:
Ein neues gedankengesteuertes Computersystem, das die Symptome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele verbinden mit Computerspielen Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität bei Kindern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine neue Generation solcher Spiele richtig eingesetzt auch eine therapeutische Wirkung bei Kindern mit ADHS haben können. Ich habe einen Presseartikel vom 8. Januar übersetzt, der die Ergebnisse dieser noch nicht veröffentlichten Studie kurz vorstellt:</p>
<p>Ein neues <strong>gedankengesteuertes Computersystem</strong>, das die Symptome von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (<strong>ADHS</strong>) bei Kindern verbessern kann, wird diesen Monat in Großbritannien auf dem Markt eingeführt.</p>
<p><em>Professor Karen Pine</em> vom Fachbereich Psychologie der <em>University of Hertfordshire</em> in Großbritannien und <em>Farjana Nasrin</em> untersuchten die Wirkung von EEG (Elektroenzephalographie)-<strong>Biofeedback</strong>, einer <strong>Lernstrategie</strong>, die auf der <strong>Messung </strong>elektrischer Potentiale bei <strong>Gehirnaktivität</strong> beruht, an zehn Kindern mit ADHS aus Schulen in Hertfordshire.</p>
<p><span id="more-1130"></span>Die Forscher testeten das Verfahren des EEG-Biofeedbacks dreimal pro Woche für insgesamt zwölf Wochen an den Schulkindern. Das System mit dem Namen Play Attention wurde von der nicht profitorientierten Firma Games for Life zur Verfügung gestellt, die das Lernsystem von öffentlichem Interesse vermarktet.</p>
<p>Bei diesem System spielt das Kind ein lustiges <strong>Lernspiel </strong>und trägt dabei einen Helm, der einem Fahrradhelm ähnelt. Der Helm misst die <strong>Gehirnaktivität</strong> in Form von EEG- Wellen, die für <strong>Aufmerksamkeit</strong> charakteristisch sind. Solange sich das Kind konzentriert, kann es das <strong>Spiel kontrollieren</strong>, aber wenn seine Aufmerksamkeit nachlässt, ist das Spiel zu Ende.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass das <strong>impulsive Verhalten</strong> der Kinder gegen Ende der Studie <strong>abnahm </strong>verglichen mit einer Kontrollgruppe, die das System nicht benutzt hatte.</p>
<p>„Kinder mit ADHS können ihre Impulse schlecht kontrollieren und unerwünschtes Verhalten bremsen”, sagt <em>Prof. Pine</em>. „Dadurch können sie Schwierigkeiten in der Schule und mit ihrem Verhalten allgemein haben. Die Play Attention-<strong>Methode</strong> könnte langfristigen Problemen vorbeugen, indem sie Kindern hilft, <strong>weniger impulsiv</strong> zu sein und sich <strong>besser </strong>zu <strong>beherrschen</strong>.“</p>
<p><em>Professor Pine </em>und der Psychologe <em>Dr. Rob Sharp</em>, der sich auf den pädagogischen Bereich spezialisiert hat, arbeiten weiter an futuristischen Projekten zusammen mit <em>Ian Glasscock</em>, dem geschäftsführenden Direktor von Games for Life. Methoden, bei denen sich mithilfe <strong>gedankengesteuerter Computerspiele</strong> der Lernerfolg von Kindern mit ernsthaften <strong>Kommunikationsstörungen</strong> oder auch <strong>Körperbehinderungen </strong>auswerten lässt, versprechen viel für die Zukunft, denn diese Kinder könnten einen Computer nicht per Hand bedienen.</p>
<p>„Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben Schwierigkeiten mit ihrer Aufmerksamkeit, die sie im Leben erheblich einschränken, und zu denen auch Störungen wie ADHS gehören“, sagt <em>Glasscock</em>. „Die Technologie der gedankengesteuerten pädagogischen Computerspiele ist die einzige Behandlung, die nachweislich die <strong>eigentlichen Symptome </strong>von ADHS <strong>verbessert</strong>. Bis jetzt hat man diesen Kindern manchmal Medikamente verschrieben.“</p>
<p>Games for Life will nun ihr neues System ab diesem Monat auf dem britischen Markt verkaufen.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/175410.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Medical News Today</span></a>, 8.1.10</p>
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		<title>Online-Psychotherapie &#8211; geht das?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen &#8211; das geht natürlich nicht! Aber  wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen &#8220;Hausaufgaben&#8221; oder auch das Führen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen &#8211; das geht natürlich nicht! Aber  wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen &#8220;Hausaufgaben&#8221; oder auch das Führen eines &#8220;Tagebuchs&#8221; eine wichtige Rolle, um bestimmte Verhaltensweisen besser zu verstehen oder andere, gewünschte Verhaltensweisen einzuüben. Hier kann man sich durchaus vorstellen, dass einige dieser Aufgaben sich online sinnvoll unterstützen lassen.</p>
<p><span id="more-524"></span>In der <em>New York Times </em>von letzter Woche wurde vor einigen Tagen von einer interessanten Untersuchung zu dem Thema berichtet. Ich fasse den Artikel auszugsweise zusammen: In einer Studie, die von Forschern der <em>University of Virginia </em>durchgeführt wurde, wurden Patienten mit Schlafstörungen gebeten über eine Dauer von mehreren Wochen ihr &#8220;<strong>Schlaftagebuch&#8221; in ein Online-Programm einzugeben</strong>.  Die Patienten gaben unter anderem an, wann sie ins Bett gingen, wie häufig und wie lange sie in der Nacht aufwachten, wann sie wieder einschliefen etc.  Das Programm rechnete daraufhin aus, wie lange die <strong>effektive Schlafdauer </strong>des Patienten war und wies sie an, nur genau für diese Zeit auch tatsächlich das Bett aufzusuchen. Der Entwickler des Programms, der Psychologe <em>Lee Ritterband </em>dazu in einem Interview:  &#8220;Das Ziel ist es, zunächst einmal <strong>durchgängige Schlafphasen zu erreichen </strong>und diese dann <strong>allmählich zu verlängern</strong>; &#8211; die gleiche Technik, die in der Regel auch in dem persönlichen Gespräch zwischen Therapeut und Patient vereinbart und eingeübt wird.&#8221;</p>
<p>Das Programm dauert insgesamt 9 Wochen. In dieser Zeit wird der Patient angewiesen, das Bett zu verlassen, wenn er aufwacht und innerhalb von 15 Minuten nicht mehr einschlafen kann. Mit Texten, Animationen und Übungen wird der Patient außerdem darin unterstützt alles abzustellen, was seinen Schlaf stören könnte. Dies sind zum Beispiel kreisende Gedanken wie &#8220;Wenn ich nicht meine 8 Stunden Schlaf bekomme, komme ich morgen nicht durch den Tag..&#8221; [kennen wir alle, oder?]  Zum anderen wird der Patient darin unterstützt, im Bett nicht zu arbeiten, kein Fernsehen zu schauen etc.,  damit sein Körper sich daran gewöhnt, dass &#8211; wenn er im Bett ist &#8211; geschlafen wird.</p>
<p>In einer aktuellen Studie mit 45 Erwachsenen konnte nun nachgewiesen werden, dass die Teilnahme an dem Programm zu einem deutlich besseren Schlafverhalten führte.  Insbesondere die Zeit, in der die Patienten wach im Bett lagen, verringerte sich erheblich gegenüber einer Kontrollgruppe, die nicht an dem Programm teilnahm.  In einer weiteren Studie in Kanada wurde die Wirksamkeit eines vergleichbaren Programms untersucht. Auch hier traten ähnlich eindeutige Effekte auf.</p>
<p>Was bedeutet dies für unsere therapeutische Arbeit? Ich denke, wir sollten unsere Augen durchaus offen halten nach <strong>situativer Unterstützung </strong>unserer Arbeit durch Online-Tools. Inzwischen haben wir ja bereits sehr gute Erfahrung damit gemacht, dass viele unserer Patienten ihre Diagnostik-Fragebögen online ausfüllen und wir dann schon im darauffolgenden Gespräch auf der dann bereits vorliegenden Auswertung aufbauen können.</p>
<p>Ich denke, wir werden in Zukunft weitere sinnvolle Werkzeuge kennenlernen und sollten diese dann auch einsetzen, wenn sie dazu beitragen, den Therapieerfolg zu steigern oder zu beschleunigen.  Bis allerdings online-Tools die Fähigkeit entwickeln, zu erkennen, dass hinter den Schlafstörungen möglicherweise ganz andere Probleme stecken, über die man einmal sprechen sollte&#8230;, &#8211; bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2009/08/11/health/11slee.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">New York Times</span></a>, 10. August 2009</p>
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