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	<title>Psychologie aktuell &#187; Mobbing</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Mobbing</title>
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		<title>Wie wirkt sich Stress mit dem Boss auf das Privatleben aus?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4975" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Was-ist-der-Zusammenhang-zwischen-Lebens-und-Jobzufriedenheit-s.jpg" alt="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" width="167" height="125" />Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, die sich besonders auf die Folgen für die Partner der Opfer konzentrierte:</p>
<p>Wenn jemand von seinem <strong>Chef schikaniert </strong>wird, verursacht das nicht nur Probleme auf der Arbeit, sondern es kann auch zu <strong>Spannungen</strong> in der Beziehung mit dem Partner <strong>zu Hause </strong>führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern an der <em>Baylor University</em> in den USA, die jetzt online in dem Journal <em>Personnel Psychology</em> erschienen ist. Die Studie zeigt, dass der Stress und die Anspannung, die Schikanen durch einen Chef verursachen, auch den Partner des Arbeitnehmers in Mitleidenschaft ziehen, was sich auf ihre Beziehung auswirkt und schließlich auf die ganze Familie des Arbeitnehmers.</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass Arbeitnehmer mit mehr Kindern zu Hause mit ihrem Familienleben zufriedener waren, und je länger Partner schon zusammen waren, desto weniger beeinträchtigten die Schikanen eines Chefs das Familienleben.</p>
<p>„Dies sind Ergebnisse von großer Tragweite für Arbeitgeber und ihre Manager. Die Daten zeigen, wie wichtig es ist, dass <strong>Organisationen</strong> eine eindeutige Botschaft an Mitarbeiter in leitenden Positionen senden, dass solch aggressive und schädigende <strong>Verhaltensweisen nicht toleriert</strong> werden“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Dawn Carlson</em>, der Professor für Management ist. <em>Carlson</em> hat den H. R. Gibson-Lehrstuhl für Entwicklung von Organisationen an der Hankamer School of Business der <em>Baylor University</em> in Waco, Texas inne.</p>
<p><span id="more-4968"></span><strong>Schikanöses Verhalten</strong> eines Vorgesetzten kann sich in cholerischen Anfällen, Unverschämtheiten, Kritik im Beisein anderer und unsensiblem Verhalten äußern.</p>
<p>„Je mehr die Schikanen eines Vorgesetzten die Spannungen in einer Beziehung verstärken, desto weniger könnte ein Arbeitnehmer motiviert oder dazu fähig sein mit seinem Partner und anderen in der Familie positiv umzugehen“, sagt die Mitautorin <em>Dr. Merideth Ferguson</em>, eine Assistenzprofessorin für Management und Unternehmensleitung an der <em>Baylor University</em>.</p>
<p>Organisationen sollten ihre Mitarbeiter in untergeordneten Positionen ermutigen sich an die <strong>Mitarbeiterberatung</strong> ihrer Personalabteilung zu wenden oder andere Hilfen (z.B. Beratungsdienste, <strong>Stressmanagement</strong>) in Anspruch zu nehmen. Nach Meinung der Autoren kann das Arbeitnehmern dabei helfen Taktiken oder Mechanismen zu identifizieren, wie sie die Auswirkungen von Schikanen auf ihre Familie abpuffern können.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 280 Arbeitnehmer in Vollzeitbeschäftigung und ihre Partner teil. Siebenundfünfzig Prozent der Arbeitnehmer waren männlich und hatten ihre Stellen im Durchschnitt seit fünf Jahren. Fünfundsiebzig Prozent hatten Kinder, die bei ihnen zu Hause wohnten. Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer und ihrer Partner war 36 Jahre und sie waren im Durchschnitt zehn Jahre zusammen. Von den Teilnehmern hatten 46 Prozent selber eine leitende Position an ihrem Arbeitsplatz, 47 Prozent arbeiteten im öffentlichen Dienst, 40 Prozent in der privaten Wirtschaft, 9 Prozent arbeiteten für eine gemeinnützige Organisation und  fünf Prozent waren selbstständig. In der Gruppe der Partner waren 43 Prozent männlich und 78 Prozent von ihnen waren berufstätig.</p>
<p>Die <strong>Arbeitnehmer</strong> beantworteten einen <strong>Online-Fragebogen</strong>. Wenn sie mit ihrer Hälfte des Fragebogens fertig waren, füllten ihre <strong>Partner</strong> die andere Hälfte getrennt aus. Dann wurden beide Hälften kombiniert. Um seine Fragen zu beantworten, gab der Partner eine Kennzahl ein, die zur Koordination beider Hälften des Fragebogens diente. Die Antworten beider Partner wurden zu einem einzigen Datensatz zusammengefasst.</p>
<p>Fragen für die Arbeitnehmer waren zum Beispiel: „Wie oft zeigt Ihr Vorgesetzter im Umgang mit Ihnen folgende Verhaltensweisen?“ und ein paar der Antworten waren: „Sagt, meine Gedanken oder Gefühle sind dumm“, „Lässt seine/ihre Wut an mir aus, wenn er/sie aus einem anderen Grund wütend ist“, „Kanzelt mich vor anderen Leuten ab“ und „Sagt mir, ich sei inkompetent“.</p>
<p>Fragen für die Partner waren zum Beispiel: „Wie oft waren Sie im letzten Monat gereizt oder wütend wegen Dingen, die Ihr Partner machte bzw. nicht machte“ und „…waren Sie angespannt wegen Streit, Meinungsverschiedenheiten oder Unstimmigkeiten mit Ihrem Partner.&#8221;</p>
<p>„<strong>Arbeitgeber</strong> müssen <strong>Maßnahmen ergreifen</strong>, um Schikanen vorzubeugen oder sie zu unterbinden. Außerdem müssen sie Mitarbeitern in untergeordneten Positionen effektive Hilfen bieten, um mit den negativen Auswirkungen von Schikanen umzugehen und sie von ihren Familien fernzuhalten. Schikanöses Verhalten von Vorgesetzten ist eine Realität am Arbeitsplatz und diese Untersuchung hilft uns besser zu verstehen, wie dieser Stressfaktor das Leben eines Arbeitnehmers über den Arbeitsplatz hinaus beeinträchtigt“, sagt <em>Carlson</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.baylor.edu/pr/news.php?action=story&amp;story=105023" target="_blank">Baylor University</a></span>, 28. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1744-6570.2011.01232.x" target="_blank">Carlson et al</a></span>. <em>Personnel Psychology</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-chronischer-stress-auf-das-erziehungsverhalten-von-eltern/" target="_self">Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/" target="_self">Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Partner kontrollierendem Verhalten und Gewalt in der Beziehung?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-partner-kontrollierendem-verhalten-und-gewalt-in-der-beziehung/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 18:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Opfer häuslicher Gewalt verschweigen oft ihr Leiden, weil sie resigniert haben, aus falscher Scham oder einer Vielzahl von anderen Gründen. Eine neue Untersuchung zeigt, wie erschreckend häufig Gewalt in der Beziehung ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang April übersetzt, für die betroffene Frauen in größtmöglicher Anonymität befragt wurden:
Eine aktuelle Untersuchung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4123" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/Hängt-die-Dauer-einer-Partnerschaft-vom-Diskussionsverhalten-ab.jpg" alt="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" width="125" height="167" />Opfer häuslicher Gewalt verschweigen oft ihr Leiden, weil sie resigniert haben, aus falscher Scham oder einer Vielzahl von anderen Gründen. Eine neue Untersuchung zeigt, wie erschreckend häufig Gewalt in der Beziehung ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang April übersetzt, für die betroffene Frauen in größtmöglicher Anonymität befragt wurden:</p>
<p>Eine aktuelle Untersuchung zeigt einen Zusammenhang zwischen <strong>kontrollierendem Verhalten</strong> eines Partners und vermehrter <strong>physischer und sexueller Gewalt</strong> in einer Beziehung. Die Studie wurde in der Aprilausgabe der <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, einem Journal aus der <em>JAMA/Archives</em>-Reihe, veröffentlicht. Aber junge Frauen, die Opfer dieses Verhaltens werden, zögern oft, Fragen über Gewalt in ihrer Partnerschaft zu beantworten.</p>
<p>„Es ist bekannt, dass Gewalt in der Beziehung bei Jugendlichen und <strong>jungen Erwachsenen </strong>weit verbreitet ist“, schreiben <em>Dr. Marina Catallozzi</em> von der Mailman School of Public Health der <em>Columbia University</em>, New York, und ihre Kollegen in der Einleitung ihres Artikels. Um den Zusammenhang zwischen kontrollierendem Verhalten und Gewalt in der Beziehung zu untersuchen, führten die Autoren eine <strong>anonyme Umfrage bei Patientinnen</strong> einer fortpflanzungsmedizinischen Klinik durch, die von den Frauen selbstständig am Computer beantwortet wurde. Insgesamt nahmen 603 Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren an der Studie teil.</p>
<p><span id="more-4114"></span>Von den Frauen, die in dieser Studie untersucht wurden, gaben 411 (68 Prozent) an, schon mindestens einmal kontrollierendes Verhalten erlebt zu haben. Dabei nannten <strong>38,1 Prozent</strong> nur <strong>kontrollierendes Verhalten</strong>. Zusätzlich gaben 11,4 bzw. <strong>10 Prozent</strong> an, auch Opfer physischer oder sexueller <strong>Gewalt</strong> geworden zu sein, und 8,6 Prozent hatten alle drei Formen der Gewalt in der Beziehung erlebt.</p>
<p>Die Autoren stellten fest, dass jugendliches Alter (zwischen 15 und 18), spanische Herkunft, Erfahrungen mit häuslicher Gewalt in der Kindheit, eine oder mehrere Schwangerschaften, physische oder sexuelle Gewalt in jüngster Vergangenheit und ungern die Benutzung von Kondomen verlangen alle deutlich mit verstärkt kontrollierendem Verhalten eines Partners assoziiert waren.</p>
<p>Von den Frauen, die kontrollierendes Verhalten angaben, hatten etwa zehn Prozent alle Formen der Viktimisierung erlebt–sexuelle und physische Aggression und kontrollierendes Verhalten eines Partners. Aber manche <strong>Arten kontrollierenden Verhaltens </strong>waren häufiger als andere. Zum Beispiel gaben 22 Frauen (3,7 Prozent) an, dass ihr Partner von ihnen erwartet um Erlaubnis gefragt zu werden, bevor sie <strong>zum Arzt gehen</strong>. Achtunddreißig Frauen (6,3 Prozent) gaben an, dass ihr Partner versucht, ihren <strong>Kontakt </strong>zur Familie <strong>einzuschränken</strong>. Dagegen gaben 149 Frauen (24,7 Prozent) an, dass ihr Partner sie ignoriert oder <strong>gleichgültig behandelt</strong>, und 160 Frauen (26,5 Prozent) gaben an, dass ihr Partner versucht, sie am Umgang mit Freunden zu hindern.</p>
<p>„Diese Daten zeigen, dass <strong>kontrollierendes Verhalten</strong> in Beziehungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen <strong>weit verbreitet</strong> ist, und sprechen für ein differenziertes Vorgehen bei universellen Vorsorgeprogrammen für kontrollierendes Verhalten“, schreiben die Autoren. „Außerdem können sich die hohen Raten von kontrollierendem Verhalten und der Zusammenhang mit Gewalt in der Beziehung insbesondere bei jungen Leuten darauf auswirken, wie sie solchen staatlichen <strong>Vorsorgeprogrammen</strong> gegenüberstehen, und wie aufrichtig sie Fragen beantworten. Wenn Ärzte bemerken, dass es einer jungen Frau unangenehm sein könnte <strong>ehrlich Auskunft zu geben</strong>, sollten sie die Untersuchung noch einmal sorgfältig und in anderer Form wiederholen, um die Identifikation von betroffenen Frauen, ihre Überweisung und Behandlung durch Spezialisten zu verbessern.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pubs.ama-assn.org/media/2011a/0404.dtl#2" target="_blank">JAMA &amp; Archives</a></span>, 4. April 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1001/archpediatrics.2011.32" target="_blank">Catallozzi et al.</a></span> <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie und wann lassen sich Paare helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-und-wann-lassen-sich-paare-mit-beziehungproblemen-helfen/" target="_self">Wie und wann lassen sich Paare helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich Wut soziologisch erklären?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/" target="_self">Lässt sich Wut soziologisch erklären?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-paartherapie-bei-vollig-verzweifelten-ehepaaren-uberhaupt-noch-sinnvoll/" target="_self">Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Paare?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.php" target="_self">Was ist unser Angebot für Paare?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Du dicke Kuh!&#8221; &#8211; Was sind die Auswirkungen von Hänseln zum Thema Gewicht?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/du-dicke-kuh-was-sind-die-auswirkungen-von-hanseln-zum-thema-gewicht/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/du-dicke-kuh-was-sind-die-auswirkungen-von-hanseln-zum-thema-gewicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 09:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dicke Kinder haben es in der Schule immer schwer, auch wenn sie noch so nett oder gute Schüler sind. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Hänseleien von Mitschülern es dicken Kindern schon vor der Pubertät schwer machen, ein normales Verhältnis zu ihrem Körper zu entwickeln. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dicke Kinder haben es in der Schule immer schwer, auch wenn sie noch so nett oder gute Schüler sind. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Hänseleien von Mitschülern es dicken Kindern schon vor der Pubertät schwer machen, ein normales Verhältnis zu ihrem Körper zu entwickeln. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von vor zwei Wochen übersetzt, die auf die wahrscheinlich langfristigen Folgen dieser Hänseleien hinweist:</p>
<p><strong>Hänseleien</strong> in der Schule, gleich welcher Art, haben das Potenzial, dem <strong>Selbstbewusstsein</strong> eines Kindes zu schaden. Aber eine neue Studie zeigt, dass eine  bestimmte Art von Sticheleien – über das <strong>Gewicht</strong> – ganz charakteristische und weitreichende Auswirkungen darauf haben kann, wie Kinder in der Vorpubertät ihren Körper wahrnehmen.</p>
<p>Außerdem deutet die Studie, eine der Ersten, die den Einfluss von Kritik speziell am Gewicht von <strong>Kindern vor der Pubertät </strong>untersucht hat, darauf hin, dass solche Hänseleien bei Opfern auch zu anderen gesundheitlichen und emotionalen Problemen führen können.</p>
<p><span id="more-3188"></span>„Wir denken beim <strong>Jugendalter </strong>an die Zeit, in der Kinder ein Gespür für ihr <strong>Körperbild entwickeln</strong>, aber unsere Ergebnisse zeigen, dass die Saat für eine Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper in Wirklichkeit schon viel früher gesät wird”, sagt <em>Timothy D. Nelson</em>, Assistant Professor für Psychologie an der <em>University of Nebraska-Lincoln</em> in den USA und erster Autor der Studie, die im <em>Journal of Pediatric Psychology </em>veröffentlicht wurde. „Gerade Kritik am Gewicht kann zu Schwierigkeiten beitragen, die über allgemeine Probleme mit dem Selbstwertgefühl hinausgehen.”</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> befragten <em>Nelson </em>und seine Mitarbeiter Hunderte von Kindern an öffentlichen Schulen mit einem durchschnittlichen Alter von 10,8 Jahren. Sie sammelten Daten zu Größe und Gewicht der Kinder und berechneten ihren <strong>Body Mass Index</strong>. Dann untersuchten sie die Zusammenhänge zwischen <strong>Kritik am Gewicht </strong>und der <strong>Selbstwahrnehmung</strong> der Kinder.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass übergewichtige Kinder<strong> </strong>in der Vorpubertät, die <strong>Kritik</strong> an ihrem Gewicht ausgesetzt waren, strengere Urteile über ihren Körper fällten und <strong>weniger zufrieden</strong> mit ihrer Körpergröße waren als Schüler, die nicht wegen ihres Gewichts gehänselt wurden.</p>
<p>Hänseleien wegen des Gewichts hatten auch dann noch signifikante Auswirkungen, wenn die Forscher den Einfluss des BMIs der Schüler bei ihrer Analyse herausrechneten, um die relativen Beiträge der <strong>physischen Realität</strong> und der <strong>sozialen Interaktionen</strong> der Kinder zu ihrer Körperwahrnehmung getrennt zu untersuchen, sagt <em>Nelson</em>.</p>
<p>Weil Kinder, die eine solch negative Meinung von ihrem Körper entwickeln, ein erhöhtes Risiko haben, <strong>Probleme</strong> zu <strong>verinnerlichen</strong>, ein unnormales <strong>Essverhalten </strong>zu entwickeln und immer wieder <strong>Opfer von Hänseleien</strong> werden, meinen die Forscher, diese Ergebnisse sollten ein Signal sein, für eine frühere Identifikation und gezielte Maßnahmen in der Schule zu sorgen.</p>
<p>„In gewisser Weise ist Kritik am Gewicht eine der letzten sozial akzeptablen Formen der Kritik”, sagt <em>Nelson</em>. „Häufig wird die Meinung vertreten, dass Leute mit Übergewicht es ,verdienen’, oder wenn man sie lange genug wegen ihres Gewichts triezt, werden sie etwas unternehmen.”</p>
<p>„Aber unsere Untersuchungen zeigen, dass diese Art von Kritik in Wirklichkeit die <strong>Unzufriedenheit </strong>des Opfers mit seinem Körper <strong>verstärkt</strong>, und das ist ein Faktor, der nachweislich einen negativen Einfluss auf den Erfolg von Programmen zum Gewichtsmanagement bei Kindern hat. Es wird zu so etwas wie einem <strong>Teufelskreis</strong>.”</p>
<p>Die Studie ist ein Hinweis darauf, dass die Sicht eines Kindes von seinem Körper ein komplexes Zusammenspiel zwischen der physischen <strong>Realität </strong>und Wahrnehmungen ist, die sozialen Einflüssen unterliegen. Die <strong>Kritik Gleichaltriger</strong> an seinem Gewicht ist ein wichtiger <strong>sozialer Faktor</strong>, der beeinflussen kann, wie ein Kind in der Vorpubertät die physische Realität seines Körpers interpretiert, sagt <em>Nelson</em>.</p>
<p>Die Ergebnisse, sagt <em>Nelson</em>, sind wichtig, um die Folgen von Kritik am Gewicht zu verstehen, und wenn man über Maßnahmen bei Kindern in der Vorpubertät nachdenkt, die häufig das Ziel dieser Hänseleien sind.</p>
<p>„Obwohl man Kritik am Gewicht identifizieren kann, haben <strong>Programme</strong>, die darauf abzielen, ihre Grenzen”, sagt er. „Eine <strong>frühzeitige Identifikation</strong> von Kindern, die oft und auf Dauer Kritik an ihrem Gewicht ausgesetzt sind, kann auch wichtig sein, um sie und damit ihre schädlichen Auswirkungen einzudämmen.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://newsroom.unl.edu/releases/2010/09/13/Study%3A+Teasing+about+weight+can+have+big+effects+on+pre-teens" target="_blank">University of Nebraska-Lincoln</a></span>, 13.9.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://jpepsy.oxfordjournals.org/content/early/2010/05/19/jpepsy.jsq047.abstract?sid=e32f8a19-05f3-4e08-ac17-243a1750a046" target="_blank">Nelson et al</a></span>. <em>Journal of Pediatric Psychology</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern: Was ist der Zusammenhang?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/depressive-symptome-und-ubergewicht-bei-teenagern-was-ist-der-zusammenhang/" target="_self">Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern: Was ist der Zusammenhang?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/" target="_self">Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Esstörungen bei ihren Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-eltern-einfluss-auf-das-entstehen-von-esstorungen-bei-ihren-kindern/" target="_self">Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Esstörungen bei ihren Kindern?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf </span></a></p>
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		<title>Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 17:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben fünfzehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Übergewicht, ein Drittel von ihnen sehr starkes. Mit schlimmen Folgen, wie eine neue Studie zeigt, denn Kinder können bekanntlich grausam sein. Wir haben einen Presseartikel der New York Times zu der Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der Eltern dicker Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2680" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Werden-übergewichtige-Kinder-häufiger-gemobbt-als-andere.jpg" alt="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere" width="167" height="164" />Laut <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bzga-kinderuebergewicht.de/adipo_allg/" target="_blank">Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung</a></span> haben fünfzehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Übergewicht, ein Drittel von ihnen sehr starkes. Mit schlimmen Folgen, wie eine neue Studie zeigt, denn Kinder können bekanntlich grausam sein. Wir haben einen Presseartikel der New York Times zu der Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der Eltern dicker Kinder Grund zum Nachdenken geben sollte:</p>
<p>Schulkinder werden <strong>öfter gemobbt</strong>, wenn sie zu <strong>dick </strong>sind, und eine neue Studie zeigt auch genau wie oft: Sechzig Prozent häufiger, wenn das Kind starkes Übergewicht (Adipositas) hat und dreizehn Prozent häufiger, wenn es einfach nur Übergewicht hat.</p>
<p>Außerdem untersuchten die Forscher, ob Kinder mit Übergewicht aus bestimmten Bevölkerungsgruppen mehr gemobbt werden, und ob es bestimmte soziale Fähigkeiten oder <strong>andere Merkmale</strong> gibt, die sie davor schützen.</p>
<p><span id="more-2554"></span>Aber zu ihrer Überraschung stellten sie fest, das <strong>keiner</strong> dieser Faktoren einen <strong>Einfluss</strong> hatte. Dicke Kinder (der dritten bis sechsten Klasse) wurden mehr gemobbt, egal ob sie reich oder arm waren, Jungen oder Mädchen, weiß, schwarz oder spanischen Ursprungs, oder ob sie in einer Gegend mit einem hohen Anteil von übergewichtigen Kindern wohnten. Auch ob sie sozial gut angepasst oder gut in der Schule waren, spielte keine Rolle.</p>
<p>„Kinder mit Übergewicht wurden einfach mehr gemobbt als normalgewichtige Kinder. Keiner dieser Faktoren hatte den geringsten Einfluss”, sagt <em>Dr. Julie C. Lumeng</em>, die Assistant Professor für Pädiatrie an der <em>University of Michigan</em> in den USA ist und erste Autorin der Studie, die jetzt im Journal <em>Pediatrics</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p>Sie sagt, <strong>Eltern</strong>, <strong>Lehrer</strong> und <strong>Betreuer</strong> müssen sich des Risikos bewusst sein und Opfern von Neckereien und Mobbing zur Seite stehen. Arbeitsgruppen zu Gewalt und Mobbing in der Schule sollten sich mehr bemühen, einer Duldung negativer Klischees von Kindern mit Übergewicht entgegenzutreten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nytimes.com/2010/05/11/health/research/11child.html?partner=rss&amp;emc=rss" target="_blank">New York Times Health</a></span>, 10.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/abstract/peds.2009-0774v1?maxtoshow=&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=lumeng&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">Lumeng et al</a></span>. <em>Pediatrics</em>, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beitrag-der-eltern-zum-ubergewicht-ihrer-kinder/" target="_self">Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self">Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 21:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Mobbing unter Schülern ist ein komplexes Zusammenspiel von Tätern, Opfern und Zuschauern. Eine neue Studie zeigt, dass dabei ein Statusgewinn des Täters bei den Zuschauern ein entscheidender Faktor ist. Wir haben einen kurzen Presseartikel des Journalherausgebers von vorgestern übersetzt, der diese Rolle der schweigenden Mehrheit beim Mobbing verdeutlicht:
Mobbing unter Schulkindern ist ein weltweites Phänomen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2144" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Mobbing bei Kindern - Was treibt die Täter an s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Mobbing-bei-Kindern-Was-treibt-die-Täter-an-s.jpg" alt="Mobbing bei Kindern - Was treibt die Täter an s" width="167" height="155" />Das Mobbing unter Schülern ist ein komplexes Zusammenspiel von Tätern, Opfern und Zuschauern. Eine neue Studie zeigt, dass dabei ein Statusgewinn des Täters bei den Zuschauern ein entscheidender Faktor ist. Wir haben einen kurzen Presseartikel des Journalherausgebers von vorgestern übersetzt, der diese Rolle der schweigenden Mehrheit beim Mobbing verdeutlicht:</p>
<p>Mobbing unter Schulkindern ist ein weltweites Phänomen: Etwa fünfzehn Prozent aller Schüler werden zu Opfern von Mobbing und haben unter seinen negativen Folgen wie Depressionen, Ängsten und Einsamkeit zu leiden. Was treibt Mobbingtäter zu ihrem Verhalten? Eine neue, groß angelegte Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die <strong>Motive</strong> der meisten Täter ein Streben nach <strong>Status</strong> und <strong>Zuneigung</strong> sind.</p>
<p><span id="more-2136"></span>Die Langzeitstudie wurde von Forschern der <em>Universität Groningen</em> in den Niederlanden durchgeführt, und die Ergebnisse wurden in der Märzausgabe des Fachjournals <em>Child Development</em> veröffentlicht.</p>
<p>Für ihre <strong>Studie</strong> befragten die Forscher fast 500 <strong>Grundschüler</strong> im Alter von neun bis zwölf Jahren und kamen zu dem Schluss, dass Mobbingtäter im Allgemeinen ihre <strong>Opfer dominieren</strong> wollen, um so einen <strong>höheren Status</strong> zu erreichen. Dabei sind sie aber bemüht, es sich nicht mit ihren anderen Klassenkameraden zu verscherzen, und wählen als Opfer solche Kinder, die schwach und bei anderen nicht beliebt sind. Kurzum, selbst Mobbingtäter sind sehr auf die <strong>Zuneigung anderer</strong> bedacht und wollen sie nicht aufs Spiel setzen.</p>
<p>Dabei ist auch das <strong>Geschlecht</strong> von Bedeutung. Zum Beispiel zeigt die Studie, dass in diesem Alter Mobbingtäter nur daran interessiert sind, nicht die <strong>Zuneigung</strong> von Mitschülern ihres eigenen Geschlechts zu verlieren. Wenn also Jungen andere Jungen mobben, ist es ihnen egal, ob Mädchen ihr Verhalten gut oder schlecht finden. Das gilt für Mädchen umgekehrt genauso. Außerdem mobben Jungen nur die Mädchen, die bei anderen Jungen unbeliebt sind. Dabei ist ihnen egal, was Mädchen davon halten. Auch Mädchen verhalten sich so, wenn sie Jungen mobben.</p>
<p>„Um die komplexe Natur von Akzeptanz und Ablehnung zu verstehen, muss man das Geschlecht der Täter berücksichtigen, das der Opfer und auch das der Klassenkameraden, die die Täter und Opfer akzeptieren und ablehnen”, sagt <em>René Veenstra</em>, der Professor für Soziologie an der <em>Universität Groningen</em> ist und die Studie leitete.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123329496/abstract" target="_blank">Veenstra et al</a></span>. Child Development, 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-03/sfri-pos031810.php" target="_blank">Society for Research in Child Development</a></span>, 25.3.10</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self">Was treibt gewalttätige Teenager an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self">Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Was treibt gewalttätige Teenager an?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 09:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie hat eine indirekte Form des Mobbings unter Schülern untersucht, die sich nicht so sehr durch körperliche oder verbale Aggression äußert, sondern auf die sozialen Beziehungen des Opfers abzielt. Die Autoren zeigen, dass manche Täter ein mangelndes Selbstwertgefühl haben können und den Wunsch ihr soziales Ansehen zu steigern. Ich habe einen Presseartikel vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1070" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/teenager-violence-s-s.jpg" alt="teenager violence s s" width="137" height="167" />Eine aktuelle Studie hat eine indirekte Form des Mobbings unter Schülern untersucht, die sich nicht so sehr durch körperliche oder verbale Aggression äußert, sondern auf die sozialen Beziehungen des Opfers abzielt. Die Autoren zeigen, dass manche Täter ein mangelndes Selbstwertgefühl haben können und den Wunsch ihr soziales Ansehen zu steigern. Ich habe einen Presseartikel vom 22.12. übersetzt, der die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenfasst:</p>
<p>Eine neue Studie spanischer Wissenschaftler untersuchte <strong>Beziehungsaggressionen</strong>, ein Verhalten, das darauf abzielt, dem <strong>Freundschaftskreis</strong> eines Menschen zu schaden oder sein <strong>Ansehen </strong>bei seinen Freunden zu <strong>ruinieren</strong>. Experten meinen, dass diese Art der Aggression psychische Schäden verursacht, weil sie das Opfer an den Rand der Gruppe drängt, es isoliert und ihm seelisches Leid zufügt, von dem sich der Mensch manchmal nur schwer wieder erholt.</p>
<p>Die Forscher analysierten die Zusammenhänge zwischen Beziehungsaggression, sozialen Beziehungen unter <strong>Teenagern </strong>beiderlei Geschlechts sowie Faktoren, die ihre psychosoziale Anpassung beeinflussen wie Einsamkeit, Selbstwertgefühl und Zufriedenheit mit dem Leben. Die Ergebnisse zeigten, dass junge Menschen, die eine größere <strong>Beliebtheit</strong> und mehr <strong>Respekt</strong> in ihrer Gruppe <strong>anstreben</strong>, am ehesten zu dieser Form des <strong>Psychoterrors</strong> greifen.</p>
<p><span id="more-1065"></span>„Das zunehmende Interesse an Studien über aggressives Verhalten von Teenagern in der Schule liegt an den ernsthaften <strong>Folgen</strong>, die es für die <strong>psychologische </strong>und <strong>emotionale Anpassung</strong> der Beteiligten haben kann, und weil es das soziale Geschehen in einer <strong>Schule</strong> stören kann”, sagte der erste Autor der Studie, <em>David Moreno Ruiz </em>von der <em>Pablo de Olavide-Universität</em> in Sevilla gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur SINC.</p>
<p>Die Studie, die in dem spanischen Fachjournal <em>Psicothema</em> veröffentlicht wurde, untersucht das Verhältnis von Beziehungsaggression, sozialer Anpassung und dem Ansehen unter Teenagern. Sie zeigt, dass junge Menschen, die einen hoch „geachteten Status” anstreben, d.h. eine soziale Identität, mit der sie zu einer Gruppe gehören und ihren Respekt genießen, häufiger zu Beziehungsaggression als einem Mittel greifen, mit dem sie dieses Ziel erreichen können.</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass manche Teenager, die bei ihren Kameraden beliebt sind, Beziehungsaggression einsetzen, um ihr <strong>Ansehen</strong> in der Gruppe zu <strong>bewahren</strong> und weiter zu <strong>verbessern</strong>. „Ein wichtiger Aspekt ist bei Teenagern ein hohes <strong>Selbstwertgefühl</strong>, weil es sie davon abhält, Verhaltensweisen wie Beziehungsaggressionen gegen Schulkameraden zu entwickeln“, erklärt <em>Ruiz</em>.</p>
<p>Die Studie untersuchte 1319 Teenager an sieben Schulen in Valencia und zeigte, dass Schüler, deren sozialer Status von ihren Kameraden infrage gestellt wird, die von ihnen <strong>sozial abgelehnt</strong> werden oder keine engen Freundschaften haben, verstärkt unter einem Gefühl von <strong>Einsamkeit</strong> leiden, ein <strong>niedrigeres Selbstwertgefühl</strong> haben und mit ihrem Leben <strong>weniger zufrieden </strong>sind.</p>
<p>„Wir müssen verhindern, dass Teenager soziale Identitäten entwickeln, die auf der Schädigung anderer aufbauen, und dass sie dabei mit unentschuldbaren Taktiken wie mit Beziehungsaggression vorgehen. Wir müssen entsprechende <strong>psychologische Schulungsprogramme </strong>entwerfen, um solche Fälle von Gewalt zu verhindern, zu erkennen und dagegen einzuschreiten, und so das Zusammenleben in Schulen verbessern“, betonen die Forscher.</p>
<p><strong>Beziehungsaggression gibt es auch bei Mädchen</strong></p>
<p>Nachdem Studien über den Zusammenhang dieser Art von Aggression und dem Geschlecht zu widersprüchlichen Ergebnissen kamen, zeigte diese Untersuchung, dass <strong>Beziehungsaggression</strong> unter <strong>Jungen</strong> viel <strong>häufiger</strong> vorkommt. Eine Ausnahme ist ein solch aggressives Verhalten als <strong>Abwehrreaktion auf Provokationen</strong>, wo es bei Jungen und Mädchen <strong>gleich häufig</strong> ist.</p>
<p>Aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung machen <strong>Mädchen</strong> wahrscheinlich <strong>öfter</strong> von Beziehungsaggression Gebrauch als einer Strategie, mit der sie einen <strong>besseren</strong> sozialen <strong>Status</strong> innerhalb ihres Freundeskreises erreichen oder aufrechterhalten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-12/f-sf-tuv122209.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">EurekAlert!</span></a>, 22.12.09</p>
<p><a href="http://www.psicothema.com/psicothema.asp?id=3667" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Ruiz et al.</span></a> <em>Psicothema</em>, Nov 2009 (spanisch/englisch)</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
<p><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</span></a></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 13:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie hat untersucht, welche Folgen tatenloses Zuschauen beim Mobbing für Schüler hat, und gezeigt, dass sie seelisch noch mehr leiden als die Opfer selbst. Ich habe einen Presseartikel über die Studie von letzter Woche übersetzt, in dem die Autoren raten, Zuschauer sollten auch im eigenen Interesse gegen Mobbing aktiv werden:
Eine neue Studie zeigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-987" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/bullying-bystander-s.jpg" alt="bullying bystander s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie hat untersucht, welche Folgen tatenloses Zuschauen beim Mobbing für Schüler hat, und gezeigt, dass sie seelisch noch mehr leiden als die Opfer selbst. Ich habe einen Presseartikel über die Studie von letzter Woche übersetzt, in dem die Autoren raten, Zuschauer sollten auch im eigenen Interesse gegen Mobbing aktiv werden:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, wenn <strong>Schüler zuschauen</strong>, wie ihre Kameraden unter der verbalen oder physischen <strong>Quälerei eines Mitschülers</strong> leiden, könnten sie das Geschehen als genauso große oder <strong>sogar größere seelische Notlage</strong> empfinden als das Opfer selbst.</p>
<p>Täter und Zuschauer beim Mobbing nehmen auch eher <strong>Drogen </strong>und trinken <strong>Alkohol</strong>, so das Ergebnis der Studie, die in der Dezemberausgabe von <em>School Psychology Quarterly</em>, einem Journal der <em>American Psychological Association</em>, veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-981"></span>„Es ist gut belegt, dass Kinder und Jugendliche, die in ihrer Familie oder außerhalb der Schule <strong>Gewalt </strong>ausgesetzt sind, ein höheres <strong>Risiko für psychische Probleme</strong> haben als Kinder in einer gewaltfreien Umgebung”, sagt <em>Prof. Ian Rivers</em>, der Leiter der Studie von der <em>Brunel University</em> in London. „Es sollte niemanden überraschen, wenn Gewalt in der Schule ein ähnliches Risiko darstellt.”</p>
<p>Die Forscher machten eine <strong>Umfrage</strong> unter 2002 <strong>Schülern</strong> im Alter von zwölf bis sechzehn Jahren an vierzehn staatlichen Schulen in England. Sie legten den Schülern eine längere Liste mit Verhaltensweisen vor, die für <strong>Mobbing</strong> charakteristisch sind, wie beschimpfen, treten, hauen, Gerüchte verbreiten und Gewalt androhen. Die Schüler gaben an, ob sie sich in den vorangegangenen 9 Wochen in der Schule selbst so verhalten hatten, es mit angesehen hatten oder Opfer solcher Verhaltensweisen geworden waren und, falls ja, wie oft.</p>
<p>Die Mehrheit der Schüler (<strong>63 Prozent</strong>) sagte, sie wären <strong>Zeuge</strong> geworden, wie Kameraden gemobbt wurden. Nach eigenen Angaben waren <strong>34 Prozent</strong> der Befragten zu <strong>Opfern</strong> und <strong>20 Prozent</strong> zu <strong>Tätern</strong> geworden. Etwa 28 Prozent sagten, sie hätten überhaupt nichts mit Mobbingvorfällen zu tun gehabt. Mädchen gaben öfter an als Jungen, dass sie Mobbing beobachtet hatten.</p>
<p>Die Schüler antworteten auch Fragen, ob sie bestimmte <strong>Symptome</strong> von seelischen Nöten hatten, wie Gefühle von <strong>Depression</strong>,<strong> Ängsten</strong>, <strong>Feindseligkeit</strong> oder <strong>Minderwertigkeit</strong>. Außerdem wurden sie gefragt, ob sie jemals Zigaretten, Alkohol und andere Drogen ausprobiert oder benutzt hatten.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler <strong>eher</strong> unter <strong>seelischen Nöte</strong> litten, wenn sie <strong>Mobbing mit ansahen</strong>, als wenn sie selbst Täter oder Opfer von Mobbing waren. Das war sogar dann der Fall, wenn die Schüler nicht selbst ein Opfer waren. Allerdings ließen sich geistig-seelische Probleme auch dann mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, wenn jemand sowohl Zuschauer als auch Opfer war.</p>
<p>„Es ist möglich, dass die Schüler, die bei anderen Gelegenheiten selbst ein Opfer waren, das psychologisch gesehen <strong>alles wieder neu durchleben</strong>”, sagt <em>Rivers</em>. „Derweile könnten sich andere Zuschauer <strong>Sorgen</strong> machen, dass sie in <strong>Zukunft</strong> irgendwann selbst Ziel des Täters werden, und das erzeugt große seelische Qualen und Ängste.”</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass Schüler <strong>Schuldgefühle</strong> haben, wenn sie ohne direkte Beteiligung zu Zeugen von Mobbing werden, ohne sich aber für das Opfer einzusetzen, was ihre größeren seelischen Nöte erklären könnte.</p>
<p><em>Rivers</em> und sein Mitautor <em>Dr. Paul Poteat </em>vom <em>Boston College</em> in den USA hoffen, dass Schulen diese Studie zum Anlass nehmen, mehr auf mögliche Folgen zu achten, die bloßes Zuschauen beim Mobbing für die seelische Gesundheit ihrer Schüler haben kann. „Schulpsychologen können <strong>Schülern</strong> helfen zu erkennen, dass sie keine Zuschauer sein müssen. Sie <strong>können Verteidiger sein</strong>“, fügt <em>Rivers</em> an.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2009/12/witness-bullying.aspx" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Psychology Association</span></a>, 17.12.09</p>
<p><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/spq-24-4-211.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Rivers et al.</span></a> School Psychology Quaterly 2009</p>
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		<title>Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Untersuchung hat festgestellt, dass Hänselei in der Schule und Mobbing unter Geschwistern zu Hause große Ähnlichkeiten haben, auch wenn es dafür bei Jungen und Mädchen recht unterschiedliche Gründe geben kann. In einem Presseartikel, den ich übersetzt habe, meinen die Forscher, dass man Hänselei in der Schule oft schon zu Hause einen Riegel vorschieben könnte:
Kinder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-946" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="bullying c s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/bullying-c-s.jpg" alt="bullying c s" width="167" height="125" />Eine neue Untersuchung hat festgestellt, dass Hänselei in der Schule und Mobbing unter Geschwistern zu Hause große Ähnlichkeiten haben, auch wenn es dafür bei Jungen und Mädchen recht unterschiedliche Gründe geben kann. In einem Presseartikel, den ich übersetzt habe, meinen die Forscher, dass man Hänselei in der Schule oft schon zu Hause einen Riegel vorschieben könnte:</p>
<p>Kinder, die andere <strong>in der Schule hänseln</strong>, tyrannisieren <strong>wahrscheinlich auch</strong> ihre Geschwister <strong>zu Hause</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die jetzt im <em>British Journal of Developmental Psychology</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p><em>Dr. Ersilia Menesini </em>und ihre Kollegen an der <em>Universita&#8217; degli Studi di Firenze</em> in Italien untersuchen in ihrer <strong>Studie</strong>, ob man anhand des <strong>Alters</strong> und <strong>Geschlechts</strong> der Geschwister eines Kindes vorhersagen kann, ob es eher zu einem <strong>Täter oder</strong> zu einem <strong>Opfer </strong>von Mobbing wird. Außerdem wollten sie wissen, ob es einen Zusammenhang zwischen Mobbing unter <strong>Geschwistern </strong>und in der <strong>Schule</strong> gibt.</p>
<p><span id="more-836"></span>An der Studie nahmen insgesamt 195 Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren teil. Alle Kinder hatten einen Bruder oder eine Schwester, die nicht mehr als vier Jahre älter oder jünger waren als sie selbst. Alle Kinder beantworteten in Fragebögen, ob sie in der Schule Opfer oder Täter von Mobbing waren. Dann beantworteten sie die gleichen Fragen über Mobbing zu Hause.</p>
<p><em>Dr. Menesini </em>sagt: „Wir stellten fest, dass Kinder mit älteren <strong>Brüdern</strong> die am meisten schikanierte Gruppe waren. Außerdem sagten uns erheblich mehr Jungen als Mädchen, sie würden ihre Geschwister tyrannisieren – die meistens jünger waren als sie selbst. Wahrscheinlich geht es bei dieser Art des <strong>Geschwistermobbings</strong> letzten Endes um die Aufrechterhaltung einer <strong>dominanten Stellung</strong>.“</p>
<p>„Allerdings hat bei <strong>Mädchen</strong> Mobbing vor allem etwas mit einem <strong>schlechten Verhältnis</strong> der Geschwister zu tun und nicht damit, wer älter ist. Tatsächlich gab es einen deutlichen Zusammenhang zwischen heftigen Streitereien und einem Mangel an gegenseitiger Zuneigung und Mobbing und Gemobbt-Werden unter Geschwistern.“</p>
<p>Die Studie stellte auch einen deutlichen <strong>Zusammenhang zwischen Verhaltensmustern</strong> des Mobbens und Gemobbt-Werdens <strong>zu Hause</strong> und in der <strong>Schule</strong> fest. Geschwistertyrannen drangsalierten auch in der Schule öfter ihre Kameraden, und Opfer von Mobbing zu Hause wurden häufiger zu Opfern in der Schule. <em>Dr. Menesini </em>fährt fort: „Aus unserer Studie lässt sich nicht ableiten, welches Verhalten zuerst kommt. Aber wenn Kinder zu Hause bestimmte <strong>Verhaltensweisen</strong> entwickeln, wie zum Beispiel ihre Geschwister tyrannisieren, und sie werden nicht gebremst, können sie ihr Verhalten <strong>in die Schule weiter tragen</strong>.“</p>
<p>Was lässt sich aus diesen Ergebnissen über das Eingreifen bei Mobbing schließen? Um Mobbing unter Geschwistern zu verhindern und einzudämmen, sollten <strong>Eltern</strong> auf das <strong>Verhältnis unter den Geschwistern achten </strong>und versuchen, zu vermitteln und eine konfliktgeladene Atmosphäre abzubauen. Das gilt insbesondere, wenn sie <strong>ältere Söhne </strong>haben und die Geschwisterbeziehung negativ und sehr <strong>feindselig</strong> erscheint.</p>
<p>Andererseits sollten sich <strong>Lehrer </strong>mehr um den <strong>Zusammenhang zwischen Familie und Schule</strong> kümmern, um Mobbing zu verstehen und zu verhindern, dass es auf die Schule übergreift. Mobbing kann schon bei kleinen Kindern anfangen, und man sollte sich stärker bemühen, seine Entwicklung zu Hause zu verhindern und dagegen vorzugehen, um Mobbing und Gemobbt-Werden in der Schule zu abzubauen.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/172842.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 3. Dez 2009</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1348/026151009X479402" target="_blank">British Journal of Developmental Psychology</a></span>, 2010</p>
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