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	<title>Psychologie aktuell &#187; Migräne</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Migräne</title>
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		<title>Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
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		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
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		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2896" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-hängen-Schlafstörungen-und-Migräne-zusammen.jpg" alt="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" width="170" height="128" />Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die auf lange Sicht zu verbesserten Behandlungen führen könnte:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung, die diese Woche auf der 52. wissenschaftlichen Jahrestagung der <em>American Headache Society (AHS)</em> in Los Angeles vorgestellt wird, zeigt, dass sich bei <strong>Schlafentzug </strong>die Mengen von <strong>Proteinen verändern</strong>, die eine entscheidende Rolle bei den biologischen Prozessen spielen, die zum Entstehen einer <strong>Migräne</strong> führen.</p>
<p><em>Dr. Paul L. Durham </em>und sein Team am Center for Biomedical &amp; Life Sciences der <em>Missouri State University</em> in den USA untersuchten die Mechanismen, durch die Schlafstörungen das Risiko für Migräne erhöhen und vielleicht sogar Migräne auslösen.</p>
<p><span id="more-2890"></span>„Frühere klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der <strong>Qualität des Schlafes </strong>und Migräne gibt”, sagt <em>Dr. Durham</em>. „Deshalb haben wir in einem etablierten Modell für Schlafentzug die Mengen von Proteinen bestimmt, die die <strong>Aktivierungsschwelle</strong> peripherer und zentraler <strong>Nerven</strong> erniedrigen, die an der Schmerzübertragung während einer Migräne beteiligt sind. Wir stellten fest, dass ein Entzug des REM-Schlafes zu erhöhten Mengen der Proteine p38, PKA und P2X3 führt, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle beim ersten Auftreten und späteren Anhalten <strong>chronischer Schmerzen</strong> spielen.”</p>
<p>„Wir wissen so wenig über die biologischen Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, wie bestimmte Faktoren einen Migräneanfall auslösen&#8221;, sagt <em>Dr. David Dodick</em>, der Präsident der <em>AHS</em>. „Dies ist eine wichtige Untersuchung und dem Team von der <em>Missouri State University</em> gebührt Anerkennung, dass es erste erfolgreiche Schritte auf einem Gebiet gemacht haben, das dringend genauer untersucht werden muss.”</p>
<p>Die Untersuchung wurde von Merck &amp; Co finanziell unterstützt.</p>
<p>Mehr als 200 wissenschaftliche Vorträge und Poster werden auf der Tagung der <em>AHS</em> präsentiert, auf der ungefähr 500 Gesundheitsexperten auf dem Gebiet der Migräne und des Kopfschmerzes erwartet werden, darunter Ärzte, Forscher und Spezialisten.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ahs-rsd062210.php" target="_blank">American Headache Society</a></span>, 23.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-aspirin-auch-bei-migrane-wirksam/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 12:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne, doch die Ursachen der Erkrankung bleiben unklar und Medikamente verschaffen zwar Linderung aber keine Heilung. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass Aspirin bei Migräne etwa so wirksam ist wie spezielle Medikamente. Wir haben eine Pressemitteilung aus Medical News Today vom April zu der Studie übersetzt, die viele Patienten bestätigt, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2454" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Aspirin-auch-bei-Migräne-wirksam.jpg" alt="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" width="125" height="167" />Viele Menschen leiden unter Migräne, doch die Ursachen der Erkrankung bleiben unklar und Medikamente verschaffen zwar Linderung aber keine Heilung. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass Aspirin bei Migräne etwa so wirksam ist wie spezielle Medikamente. Wir haben eine Pressemitteilung aus Medical News Today vom April zu der Studie übersetzt, die viele Patienten bestätigt, wenn sie ohnehin zu dem Allerweltsmittel greifen:</p>
<p><strong>Aspirin</strong> hat eine deutlich <strong>lindernde</strong> Wirkung auf Kopfschmerzen bei <strong>Migräne</strong>. Bei mehr als der Hälfte der Patienten wirkt eine einzelne Dosis Aspirin (900 bis 1000mg) binnen zwei Stunden. Außerdem vermindert es die Symptome von Übelkeit, Erbrechen und die Licht- oder Geräuschempfindlichkeit (Photophobie oder Phonophobie), die bei Migräne auftreten können. <strong>Kombinationspräparate</strong> mit 900mg Aspirin und 10mg Metoclopramid (ein Antiemetikum, d.h. ein Mittel, das den Brechreiz hemmt) vermindern <strong>Übelkeit</strong> und Erbrechen besser als Placebos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Übersichtsstudie, die Daten von dreizehn Einzelstudien an insgesamt 4222 Patienten auswertete und jetzt in dem Fachjournal <em>Cochrane Systematic Review </em>veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-2448"></span>In westlichen Ländern leiden etwa achtzehn Prozent der <strong>Frauen</strong> und sechs Prozent der Männer unter Migräne. Die meisten Patienten sind zwischen dreißig und fünfzig Jahre alt. Es gibt verschiedene Arten von Migräne, die als Symptom schwere Kopfschmerzen gemeinsam haben. Typisch sind <strong>Schmerzanfälle</strong>, die ein bis zweimal pro Monat auftreten und vier bis zweiundsiebzig Stunden dauern.</p>
<p>Die <strong>Schmerzen</strong> sind pulsierend und treten nur auf <strong>einer Seite</strong> des Kopfes auf, häufig zusammen mit <strong>Übelkeit </strong>und manchmal auch mit Erbrechen. Wegen der großen Zahl der Patienten und der Intensität der Schmerzen hat Migräne erhebliche soziale und ökonomische Auswirkungen.</p>
<p>Menschen, die unter Migräne leiden, wollen, dass ihre Schmerzen schnell aufhören, völlig aufhören und für immer aufhören. Aber bei vielen Patienten folgt der nächste Schmerzanfall schon vierundzwanzig Stunden später. Obwohl die Beschwerden häufig sind und die Betroffenen stark belasten, <strong>kaufen viele Patienten</strong> ihre Medikamente nur rezeptfrei direkt von der Apotheke, oder sie nehmen <strong>rezeptfreie</strong> Medikamente zusätzlich zu denen, die der Arzt verschrieben hat. Aber bis jetzt lagen keine guten Übersichtsstudien zum Nutzen rezeptfreier Schmerzmittel bei Migräne vor. In ihrer diese Woche veröffentlichten <strong>Übersichtsstudie</strong> verglichen die <em>Cochrane</em>-Forscher, wie häufig die Medikamente bei Patienten wirkten, die nur <strong>Aspirin</strong> oder Aspirin plus ein <strong>Antiemetikum </strong>nahmen, mit Patienten, die ein Placebo oder ein anderes wirksames Schmerzmittel nahmen.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass mit Aspirin bei einem <strong>Viertel</strong> der Migränepatienten mittlere bis schwere <strong>Kopfschmerzen völlig verschwinden</strong> können (zwei Stunden nach Einnahme von 900 bis 1000mg Aspirin verglichen mit Placebo). Bei weiteren <strong>zweiundfünfzig Prozent</strong> der Patienten <strong>reduzierte</strong> Aspirin die Schmerzintensität von mittel bis schwer auf höchstens leicht. Aspirin allein verminderte auch manche Symptome von Übelkeit, Erbrechen, Photophobie und Phonophobie. Aspirin plus Metoclopramid reduzierte Übelkeit und Erbrechen besonders wirksam, linderte aber die Schmerzen nicht besser als Aspirin allein.</p>
<p>Weiter zeigten die Ergebnisse, dass die Kombination von Aspirin und Metoclopramid ähnlich wirksam war wie 50mg des Kopfschmerzmittels Sumatriptan (ein Serotoninagonist). Dagegen war eine höhere Dosis Sumatriptan (100mg) zwei Stunden nach Einnahme etwas wirksamer als Aspirin.</p>
<p>Bei kurzzeitigem Gebrauch hatten die untersuchten Medikamente überwiegend nur <strong>Nebenwirkungen</strong>, die <strong>leicht</strong> und vorübergehend waren. Aspirin hatte kaum mehr Nebenwirkungen als Placebos. Bei Sumatriptan (100mg) traten Nebenwirkungen häufiger auf als bei Aspirin plus Metoclopramid.</p>
<p>„Bei akuten Migräneanfällen ist Aspirin plus Metoclopramid eine <strong>recht gute Behandlung</strong>, aber für viele Patienten wird sie nicht effektiv genug sein”, sagt der Leiter der Studie <em>Andrew Moore</em>, der in der Abteilung Schmerzforschung des <em>John Radcliffe Hospitals</em> in Oxford in Großbritannien arbeitet.</p>
<p>„Im Moment arbeiten wir an Übersichtsstudien über weitere rezeptfreie Medikamente für Migräne, damit Verbraucher die bestmöglichen Informationen zu Behandlungen haben, für die sie kein Rezept brauchen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/185410.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 14.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD008041/pdf_abstract_fs.html" target="_blank">Kirthi et al</a></span>. <em>The Cochrane Library</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Existiert zwischen Migräne und Depressionen ein genetischer Zusammenhang?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/existiert-zwischen-migrane-und-depressionen-ein-genetischer-zusammenhang/" target="_self">Existiert zwischen Migräne und Depressionen ein genetischer Zusammenhang?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-das-wetter-auf-migrane/" target="_self">Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kopfschmerzen.net/" target="_blank">Mehr zum Thema Kopfschmerzen (externer Link)</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei vielen Erkrankungen können Patienten auch quälende Probleme mit dem Schlafen haben. Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt, dass Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzpatienten eine Alternative zu Schlafmitteln sein kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität vom 11. Februar übersetzt, die die relativ kurze aber effektive Behandlung beschreibt:
Kognitive Verhaltenstherapie gegen Schlaflosigkeit führte zu erheblich verbessertem Schlaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1873" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="behaviour therapy improves sleep s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/behaviour-therapy-improves-sleep-s1.jpg" alt="behaviour therapy improves sleep s" width="140" height="167" />Bei vielen Erkrankungen können Patienten auch quälende Probleme mit dem Schlafen haben. Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt, dass Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzpatienten eine Alternative zu Schlafmitteln sein kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität vom 11. Februar übersetzt, die die relativ kurze aber effektive Behandlung beschreibt:</p>
<p>Kognitive Verhaltenstherapie gegen Schlaflosigkeit führte zu erheblich <strong>verbessertem Schlaf </strong>bei Patienten mit chronischen Nacken- und Rückenschmerzen. Außerdem <strong>verminderte</strong> sie die <strong>Beeinträchtigungen</strong> der Patienten durch ihre Schmerzen im <strong>Alltag</strong>. Das geht aus einer Untersuchung von Forschern des <em>University of Rochester Medical Centers</em> in den USA hervor.</p>
<p><span id="more-1865"></span>Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online in dem Fachjournal <em>Sleep Medicine</em> veröffentlicht und zeigen, dass eine Behandlung, die auf <strong>Verhaltensänderungen</strong> der Patienten abzielt, Menschen helfen kann, die bereits Schmerzmittel einnehmen und <strong>keine</strong> zusätzlichen <strong>Medikamente</strong> zur Behandlung der Schlafstörungen nehmen möchten oder können.</p>
<p>„Für die Patienten war die Therapie ein großer Erfolg”, sagt <em>Dr. Carla R. Jungquist</em>, die erste Autorin des Artikels vom  Sleep and Neurophysiology Research Laboratory des <em>Medical Centers</em>. „Wir konnten sehr gute Behandlungserfolge beobachten.“</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> führte eine speziell dafür geschulte Therapiekrankenschwester eine achtwöchige kognitive <strong>Verhaltenstherapie</strong> durch. Dazu gehörten gezielte Einschränkungen beim Schlaf, Reizkontrolle, <strong>Schlafhygiene</strong> und eine ganze Therapiesitzung, in der nur die manchmal stark übertriebenen <strong>Ängste</strong> der Patienten <strong>vor</strong> den Folgen ihrer <strong>Schlaflosigkeit</strong> diskutiert wurden.</p>
<p>„Diese Untersuchung zeigt, dass eine speziell <strong>geschulte Krankenschwester</strong> eine solche Therapie erfolgreich und sehr effektiv durchführen kann“, sagt <em>Jungquist</em>. „Wenn wir Krankenschwestern für diese Therapieform schulen, könnten mehr Patienten davon profitieren. Im Moment ist dieses Therapieangebot begrenzt, weil es nur wenige entsprechend geschulte Therapeuten gibt, die meistens Psychologen sind.“</p>
<p>Oft suchen Patienten mit chronischen Schmerzen <strong>Schlaf</strong> als eine <strong>Fluchtmöglichkeit</strong>. Sie schlafen, wenn sie nicht müde sind, schlafen woanders als im Schlafzimmer oder sie gewöhnen sich Verhaltensweisen im Schlafzimmer an, die mit dem Schlafen nichts zu tun haben, wie zum Beispiel fernsehen und dabei den schmerzenden Rücken ausruhen, schreiben die Forscher.</p>
<p>Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Alternative zu einer noch längeren Liste von Medikamenten und eine gesündere und sichere Methode zur Behandlung von Schlafstörungen, meint <em>Jungquist</em>.</p>
<p>„Wir geben den Zeiten oder Stunden im Bett eine neue Struktur”, erklärt <em>Jungquist</em>. „Wir konzentrieren uns auf die <strong>negativen Gedanken</strong> eines Patienten über den Schlaf und arbeiten an seinem <strong>ungesunden Schlafverhalten</strong>. Dazu gehören auch Angewohnheiten wie Koffein- oder Alkoholgenuss. Wir sagen den Leuten, sie dürfen im Bett nur schlafen oder Sex haben.“</p>
<p>An der Studie nahmen achtundzwanzig Patienten teil, die ein detailliertes <strong>Tagebuch</strong> über ihren Schlaf führten. Während der Studiendauer wurden ihre <strong>Schmerzen</strong> und <strong>Stimmungen</strong> nach mehreren Standardmethoden quantifiziert. Nach dem Ende der Therapie kamen die Patienten für weitere sechs Monate zu Nachsorgeuntersuchungen. Bald wollen die Forscher auch Ergebnisse über die Dauer der Therapiewirkung veröffentlichen.</p>
<p>Die Forscher glauben, dass kognitive Verhaltenstherapie ebenso effektiv ist wie andere bewährte Behandlungen gegen Schlaflosigkeit und chronische Schmerzen und in manchen Fällen wirksamer sein kann als andere Therapieformen.</p>
<p>Die Forscher haben ein eigenes, benutzerfreundliches <strong>Handbuch</strong> verfasst, in dem jeder Schritt der verschiedenen Therapiesitzungen beschrieben ist. Damit können in Zukunft mehr Therapeuten geschult werden.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.urmc.rochester.edu/news/story/index.cfm?id=2757" target="_blank">University of Rochester Medical Center</a></span>, 11.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6W6N-4Y9VCXS-9&amp;_user=10&amp;_coverDate=02%2F04%2F2010&amp;_alid=1208740469&amp;_rdoc=4&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_cdi=6603&amp;_sort=r&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_ct=6&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=f4101f2308d6a19bd05a2154c1afee1d" target="_blank">Jungquist et al</a></span>. Sleep Medicine, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/immer-mehr-menschen-sind-suchtig-nach-schlaftabletten/" target="_self">Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Existiert zwischen Migräne und Depressionen ein genetischer Zusammenhang?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/existiert-zwischen-migrane-und-depressionen-ein-genetischer-zusammenhang/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/existiert-zwischen-migrane-und-depressionen-ein-genetischer-zusammenhang/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 22:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Genealogie]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1173</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Menschen unter Migräne leiden, versteht Jeder, dass viele von ihnen Depressionen bekommen. Auch umgekehrt könnte es sein. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass manche Gene an Migräne und Depression gemeinsam beteiligt sind, was aber nicht unbedingt heißt, dass eine Krankheit die andere hervorruft. Ich habe eine Pressemitteilung des Fachjournals vom 13. Januar übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Menschen unter Migräne leiden, versteht Jeder, dass viele von ihnen Depressionen bekommen. Auch umgekehrt könnte es sein. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass manche Gene an Migräne und Depression gemeinsam beteiligt sind, was aber nicht unbedingt heißt, dass eine Krankheit die andere hervorruft. Ich habe eine Pressemitteilung des Fachjournals vom 13. Januar übersetzt, die das etwas schwierige Thema gut darstellt:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung zeigt, dass <strong>Migräne </strong>und <strong>Depression</strong> eine starke <strong>genetische Komponente</strong> gemeinsam haben. Die Ergebnisse wurden jetzt online in <em>Neurology</em> veröffentlicht, einem medizinischen Fachjournal der <em>American Academy of Neurology</em>.</p>
<p>„Die Erforschung der genetischen Faktoren, die zu diesen behindernden Erkrankungen beitragen, könnte eines Tages zu besseren <strong>Strategien</strong> für das <strong>Behandlungsmanagement</strong> dieser Krankheiten führen, wenn sie gemeinsam auftreten&#8221;, sagt <em>Dr. Andrew Ahn</em> von der <em>University of Florida</em> in Gainesville. <em>Ahn </em>schrieb den Leitartikel zu der Veröffentlichung und ist Mitglied in der <em>American Academy of Neurology</em>. „Bis dahin sollten Menschen mit Migräne oder Depressionen ihren <strong>Arzt</strong> darauf <strong>hinweisen</strong>, wenn in ihrer <strong>Familie </strong>eine der Erkrankungen vorkommt, damit wir den Zusammenhang zwischen Beiden besser verstehen lernen.“</p>
<p><span id="more-1173"></span>Die Studie untersuchte 2652 Menschen, die an der größeren Erasmus Rucphen-<strong>Familienstudie</strong> teilnehmen. Alle Teilnehmer stammen von 22 Elternpaaren ab, die von etwa 1850 bis 1900 in Rucphen, einer Gemeinde in den Niederlanden, lebten.</p>
<p>„Untersuchungen der Familiengeschichte haben gezeigt, dass sie alle zu einer großen, ausgedehnten Familie gehören, was diese Art einer genetischen Studie möglich macht“, sagt die Autorin und Leiterin der Studie <em>Dr. Gisela M. Terwindt</em> vom <em>Leiden University Medical Center</em> in den Niederlanden.</p>
<p>Von den Studienteilnehmern litten 360 unter <strong>Migräne</strong>. Davon hatten 151 Migräne <strong>mit Aura</strong>, bei der vor den Kopfschmerzen visuelle Wahrnehmungen wie <strong>Lichtblitze </strong>auftreten, und 209 hatten Migräne <strong>ohne Aura</strong>. Unter <strong>Depressionen</strong> litten 977 Menschen.  Von den Migränekranken hatten 25 Prozent außerdem auch Depressionen. Dagegen hatten nur dreizehn Prozent der Teilnehmer ohne Migräne Depressionen.</p>
<p>Anhand von diesen Zahlen konnten die Forscher abschätzten, wie stark genetische Faktoren zu beiden Erkrankungen beitragen. Sie stellten fest, dass die <strong>Erblichkeit</strong> für beide Arten von <strong>Migräne</strong> etwa <strong>56 Prozent</strong> war, d.h. 56 Prozent der Migränefälle konnten durch einen Einfluss von Genen erklärt werden. Bei Migräne <strong>mit Aura</strong> lag der Schätzwert sogar bei <strong>96 Prozent</strong>. „Diese Ergebnisse zeigen, dass die Untersuchung von Migräne mit Aura ein vielversprechender Ansatz für eine Suche nach <strong>Migräne-Genen </strong>sein könnte“, sagt Terwindt.</p>
<p>Die Werte für die Erblichkeit von <strong>Depressionen</strong> mit <strong>Migräne</strong> im Vergleich zu denen ohne Migräne zeigten, dass beide Erkrankungen eine <strong>gemeinsame genetische Komponente</strong> haben, insbesondere bei Migräne mit Aura. „Das zeigt, dass diesen beiden Erkrankungen zumindest zum Teil gemeinsame genetische Faktoren zugrunde liegen könnten, jedoch <strong>nicht, dass eine</strong> Erkrankung durch <strong>die andere verursacht</strong> wird“, sagt <em>Terwindt</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.aan.com/press/index.cfm?fuseaction=release.view&amp;release=786" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Academy of Neurology</span></a>, 13.1.10</p>
<p><a href="http://www.neurology.org/cgi/content/abstract/WNL.0b013e3181cbcd19v1?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;author1=Terwindt+&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Stam et al.</span></a><strong> </strong>Neurology, Jan 2010</p>
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		<title>Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 09:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl Menschen, die unter Kopfschmerzen leiden, häufig das Wetter verantwortlich machen, gab es bislang wenige wissenschaftliche Belege für die Wetterfühligkeit von Migränepatienten. Dies scheint sich jedoch zu ändern. In der aktuellen Ausgabe von Neurology (2009; 72: 922-927) ist eine Studie erschienen, in der Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center (BIDMC) in Boston über 7.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2155" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/Welchen-Einfluss-hat-das-Wetter-auf-Migräne-s.jpg" alt="Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne s" width="167" height="125" />Obwohl Menschen, die unter Kopfschmerzen leiden, häufig das Wetter verantwortlich machen, gab es bislang wenige wissenschaftliche Belege für die Wetterfühligkeit von Migränepatienten. Dies scheint sich jedoch zu ändern. In der aktuellen Ausgabe von <em>Neurology </em>(2009; 72: 922-927) ist eine Studie erschienen, in der Forscher des <em>Beth Israel Deaconess Medical Center </em>(BIDMC) in Boston über 7.000 Patienten untersucht haben. In der Studie wurden die Witterungsverhältnisse vor und während starker Kopfschmerzattacken erhoben (die die Patienten zu einem Besuch der Notaufnahme veranlassten). Die Forscher fanden heraus, dass sowohl <strong>höhere Temperaturen </strong>am Vortag als auch <strong>niedriger Luftdruck </strong>zu schweren Kopfschmerzen beitrugen.</p>
<p><span id="more-388"></span>Unter Migräne leiden z.B. in den USA etwa 18% der Frauen und etwa 6% der Männer. In vergangenen Studien konnte gezeigt werden, dass Migräne durch bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol, Hormone und Stress ausgelöst werden kann.</p>
<p>Den Zusammenhang zwischen Temperatur und Migräne beziffern die Forscher wie folgt: Für jede 5 Grad mehr an Temperatur am Vortrag steigt die Wahrscheinlichkeit einer Kopfschmerzattacke um 7,5%.</p>
<p>Sieht also so aus als würde die globale Erwärmung uns auch im wörtlichen Sinne noch einige Kopfschmerzen bereiten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>Pressemitteilung <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bidmc.org/News/InResearch/2009/March/WeatherandHeadache.aspx" target="_blank">Beth Israel Deaconess Medical Center</a></span></p>
<p><em>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</em></p>
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		<title>Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 11:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Eindeutig ja&#8221;, stellt Gregory Ratcliffe von der University of Manitoba (Kanada) fest. In der aktuellen Ausgabe von General Hospital Psychiatry fasst Ratcliffe die Ergebnisse einer umfassenden Studie zu dieser Fragestellung zusammen.  Basierend auf einer repräsentativen Untersuchung und Befragung von 4.181 Personen in Deutschland, die Ende der 90er durch das Bundesforschungsministerium in Auftrag gegeben wurde, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eindeutig ja&#8221;, stellt <em>Gregory Ratcliffe </em>von der <em>University of Manitoba </em>(Kanada) fest. In der aktuellen Ausgabe von <em>General Hospital Psychiatry </em>fasst Ratcliffe die Ergebnisse einer umfassenden Studie zu dieser Fragestellung zusammen.  Basierend auf einer repräsentativen Untersuchung und Befragung von 4.181 Personen in Deutschland, die Ende der 90er durch das Bundesforschungsministerium in Auftrag gegeben wurde, hat Ratcliffe und sein Team die Zusammenhänge zwischen Migräne und psychischen Erkrankungen analysiert. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Anzahl an untersuchten Personen und der Tatsache, dass die Diagnostik auf Migräne und psychische Störungen nicht auf Selbsterhebung, sondern auf ärztlichen Untersuchungen und psychologischer Tests beruhen, sind die Ergebnisse ernst zu nehmen. Die Forscher um Ratcliffe fanden heraus, dass knapp <strong>12% </strong>der Untersuchten unter <strong>Migräne</strong> litten.  Diese Gruppe litt gleichzeitig signifikant häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt unter <strong>Depressionen </strong>und/oder <strong>Angst- und Panikstörungen</strong>.</p>
<p>Wie so häufig in der Forschung sagt aber das gemeinsame Auftreten von Störungen noch nichts über den <em>tatsächlichen Zusammenhang aus. </em>Hierzu gibt es bislang nur Theorien, die sich grob zwei Gruppen zuordnen lassen:</p>
<p>Theorie A: Beides &#8211; Migräne und psychische Erkrankung &#8211; haben eine <em>gemeinsame Ursache</em>. Die Vertreter dieser Theorie führen zum Beispiel an, dass in vergangenen Studien sowohl bei Migräne als auch bei einer Reihe von psychischen Erkrankungen Störungen im Serotonin-Haushalt festgestellt werden konnten.</p>
<p>Theorie B: Migräne und psychische Erkrankung sind <em>kausal miteinander verknüpft</em>. Dafür könnten mehrere Studien seit den 90ern sprechen, in denen gezeigt (und bestätigt) werden konnte, dass dem Auftreten von Migräne überzufällig häufig Angststörungen vorausgehen und Depressionen folgen.</p>
<p>Angesichts der hohen Verbreitung sowohl von Migräne als auch von Angststörungen und Depressionen in der Bevölkerung ist zu hoffen, dass künftige Forschung den tatsächlichen Zusammenhang zügig aufklären hilft, damit die entsprechenden Krankheitskombinationen schneller erkannt und wirksamer behandelt werden können.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19134504" target="_blank">G.E. Ratcliffe et al</a></span>. General Hospital Psychiatry 31 (2009), 14-19</p>
<p>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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