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	<title>Psychologie aktuell &#187; Konzentration</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Konzentration</title>
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		<title>Psychologie des Alters &#8211; 5 interessante Studien der letzten 12 Monate</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.
Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:
Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das <strong>Thema Alter</strong> im Mittelpunkt.</p>
<p>Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:</p>
<p>Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/" target="_blank"><strong>Wahrnehmungsveränderungen</strong> </a></span>liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_blank"><strong>Verhaltenstherapie</strong> </a></span>Abhilfe schaffen?</p>
<p>Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_blank"><strong>Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen</strong></a></span>.</p>
<p>Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/" target="_blank"><strong>subjektive Sichtweise auf das eigene Alter</strong></a></span> und die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/"><strong>Arbeit im Ruhestand</strong></a>.</span></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
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		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.

Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:

Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen?

Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen.

Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die subjektive Sichtweise auf das eigene Alter und die Arbeit im Ruhestand.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Kaffee macht munter &#8211; ein Mythos?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kaffee-macht-munter-ein-mythos/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 18:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:
Die stimulierende Wirkung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2663" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kaffee macht munter - ein Mythos" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kaffee-macht-munter-ein-Mythos.jpg" alt="Kaffee macht munter - ein Mythos" width="167" height="171" />Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:</p>
<p>Die <strong>stimulierende Wirkung</strong> von Koffein könnte nichts weiter als eine <strong>Illusion</strong> sein. Denn eine neue Studie zeigt, dass die gewohnte morgendliche Tasse Kaffe in Wirklichkeit zu nichts Nutze ist.</p>
<p>Für die Studie testete das englisch-deutsche Forscherteam die Wirkung von Koffein oder einem Placebo an 379 Versuchspersonen, nachdem sie sechzehn Stunden lang kein Koffein zu sich genommen hatten. Die Tests zeigten <strong>kaum Unterschiede</strong> bei der <strong>Munterkeit</strong> der Versuchspersonen.</p>
<p><span id="more-2633"></span>Die Studie, die online in <em>Neuropsychopharmacology</em> erschien, zeigt, dass regelmäßige Kaffeetrinker eine <strong>Toleranz</strong> gegenüber den Angst auslösenden und stimulierenden Wirkungen von Koffein entwickeln. Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, haben vielleicht das Gefühl, davon munter zu werden. Doch die Ergebnisse zeigen, dass dieser Eindruck in Wirklichkeit nur auf der Abnahme der <strong>Ermüdungserscheinungen</strong> bei akutem <strong>Koffeinentzug</strong> beruht. Und wenn man die Angst auslösenden und Blutdruck steigernden Effekte von Koffein berücksichtigt, hat der Kaffeetrinker netto gar keinen Nutzen.</p>
<p><em>Peter Rogers </em>von der Abteilung Experimentelle Psychologie der <em>University of Bristol</em> in Großbritannien und erster Autor der Studie, sagt: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Menschen vom Koffeinkonsum keinerlei Vorteile haben – obwohl wir das Gefühl haben, davon munter zu werden, stellt das Koffein lediglich den Normalzustand wieder her. Andererseits bedeutet <strong>Toleranz </strong>auch, obwohl Koffein <strong>Angstgefühle</strong> verstärken kann, tritt dieser Effekt bei den meisten Koffeinkonsumenten kaum zutage.”</p>
<p>Etwa die Hälfte der <strong>Versuchspersonen</strong> nahm für gewöhnlich kein oder wenig Koffein zu sich und die andere Hälfte mittel bis viel. Für die Tests erhielten die Versuchspersonen entweder Koffein oder ein Placebo. Vorher und nachher gaben sie an, wie <strong>ängstlich</strong> und <strong>wach</strong> sie sich fühlten, und wie stark ihre <strong>Kopfschmerzen</strong> waren. Außerdem machten sie verschiedene psychologische Tests am Computer, mit denen ihr Gedächtnis, ihre <strong>Aufmerksamkeit</strong> und ihre Wachsamkeit (Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum) gemessen wurden.</p>
<p>Die mittel/starken Koffeinkonsumenten, die das Placebo erhalten hatten, gaben an, sich müder zu fühlen und stärkere Kopfschmerzen zu haben, nicht jedoch die Versuchspersonen, die Koffein erhalten hatten. Aber nach der <strong>Koffeingabe</strong> waren starke Koffeinkonsumenten <strong>nicht wacher als</strong> geringe Koffeinkonsumenten, die <strong>Placebo</strong> erhalten hatten. Das zeigt, dass Koffein bei Kaffeetrinkern lediglich den „Normalzustand” wiederherstellt.</p>
<p>Außerdem stellten die Autoren fest, dass sich Menschen, die eine genetische <strong>Veranlagung</strong> zur <strong>Ängstlichkeit</strong> haben, dadurch nicht vom Kaffeetrinken abhalten lassen. Tatsächlich tranken Menschen mit der Genvariante für erhöhte Ängstlichkeit sogar etwas mehr Kaffee als Menschen ohne diese Genvariante, was darauf hindeutet, dass ein leichtes Angstgefühl mit zu der wohlig anregenden Wirkung von Kaffee gehören könnte.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bris.ac.uk/news/2010/7051.html" target="_blank">University of Bristol</a></span>, 2.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/npp/journal/vaop/ncurrent/abs/npp201071a.html" target="_blank">Rogers et al</a></span>. <em>Neuropsychopharmacology</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
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		<title>Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-adhs-symptome-innerhalb-kurzer-zeit-wieder-verschwinden/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 14:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Kindern haben heute eine Diagnose von ADHS und werden dagegen, zum Teil medikamentös, behandelt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich zumindest weniger schwere Verhaltensprobleme auch von allein wieder geben können. Wir haben einen Presseartikel von HealthDay News übersetzt, der die Untersuchung kurz darstellt:
Kinder mit einem Aufmerksamkeitsdefizit sollten jährlich neu untersucht werden, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2347" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Können-ADHS-Symptome-innerhalb-kurzer-Zeit-wieder-verschwinden.jpg" alt="Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden" width="167" height="130" />Immer mehr Kindern haben heute eine Diagnose von ADHS und werden dagegen, zum Teil medikamentös, behandelt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich zumindest weniger schwere Verhaltensprobleme auch von allein wieder geben können. Wir haben einen Presseartikel von HealthDay News übersetzt, der die Untersuchung kurz darstellt:</p>
<p>Kinder mit einem <strong>Aufmerksamkeitsdefizit</strong> sollten jährlich <strong>neu untersucht</strong> werden, weil sich die Symptome oft von einem Jahr zum nächsten bessern. Das zeigt eine neue Studie von <em>Dr. David Rabiner</em> und seinen Mitarbeitern an der <em>Duke University</em> in den USA.</p>
<p><span id="more-2339"></span>Die Autoren der <strong>Studie</strong> untersuchten drei Gruppen von Kindern im Grundschulalter: siebenundzwanzig Erstklässler und vierundzwanzig Viertklässler, die offenbar nur <strong>nicht gut aufpassen</strong> konnten, aber noch keine Diagnose von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hatten. Die achtundzwanzig Kinder der dritten Gruppe gingen in die erste bis vierte Klasse und hatten eine <strong>klinische Diagnose</strong> von ADHS.</p>
<p>Lehrer bewerteten die Unaufmerksamkeit und andere Verhaltensauffälligkeiten ihrer Schüler etwa einmal pro Jahr auf einer Skala. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Aprilausgabe des <em>Journals of Developmental and Behavioral Pediatrics</em> veröffentlicht.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass sich die Messwerte für unaufmerksames <strong>Verhalten</strong> bei den meisten dieser Kinder verbesserten und bei fünfundzwanzig bis fünfzig Prozent von ihnen <strong>wieder normalisierten</strong>. Etwa ein Drittel der Kinder zeigten keinerlei Anzeichen für Probleme mit der Aufmerksamkeit nur ein Jahr, nachdem sie sechs oder mehr Symptome von ADHS gehabt hatten.</p>
<p>Die Autoren weisen darauf hin, dass Probleme mit der Aufmerksamkeit auch das Ergebnis <strong>anderer Faktoren</strong> sein könnten als nur das Kind selbst. Sie meinen, ein schlecht organisierter <strong>Schulalltag</strong> oder <strong>Klassenkameraden</strong>, die den Unterricht stören, könnten ebenso zu Problemen mit mangelnder Aufmerksamkeit führen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass man durch eine regelmäßige Überprüfung von Symptomen eine <strong>unnötige Behandlung</strong> von Kindern gegen ADHS vermeiden könnte.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.healthday.com/Article.asp?AID=637287" target="_blank">HealthDay News</a></span>, 26.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://journals.lww.com/jrnldbp/Abstract/2010/04000/Instability_in_Teacher_Ratings_of_Children_s.1.aspx" target="_blank">Rabiner et al</a></span>. <em>Journal of Developmental &amp; Behavioral Pediatrics</em>, April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.dukenews.duke.edu/2010/03/ADHD_checks.html" target="_blank">Duke University</a></span></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-heute-mehr-kinder-adhs-als-fruher/" target="_self">Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum sind Kinder mit ADHS häufig hyperaktiv?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-kinder-mit-adhs-haufig-hyperaktiv/" target="_self">Warum sind Kinder mit ADHS häufig hyperaktiv?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
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		<item>
		<title>Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 15:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele, die Meditation zur Entspannung ausprobieren, scheitern an der Ausdauer, die dazu nötig ist. Nun hat eine aktuelle Studie eine Meditationsform untersucht, die schnell zu messbaren Erfolgen führt. Wir haben einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der am Ende auch den Nachteil (?) nennt – man muss es regelmäßig praktizieren:
Manche Menschen brauchen ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2298" style="margin-right: 10px; margin-left: 10px; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; border: 1px solid #000000;" title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Lassen-sich-Gehirnleistungen-durch-Meditation-steigern.jpg" alt="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern" width="195" height="125" />Viele, die Meditation zur Entspannung ausprobieren, scheitern an der Ausdauer, die dazu nötig ist. Nun hat eine aktuelle Studie eine Meditationsform untersucht, die schnell zu messbaren Erfolgen führt. Wir haben einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der am Ende auch den Nachteil (?) nennt – man muss es regelmäßig praktizieren:</p>
<p>Manche Menschen brauchen ihre gewohnte Menge Kaffee oder andere chemische Leistungsverstärker, um ihre geistige Fitness zu steigern. Aber eine neue Studie, die jetzt veröffentlicht wurde, zeigt, dass eine kurze Meditationsübung die gleiche Wirkung haben kann.</p>
<p>Schon frühere Untersuchungen mit Neuroimaging-Methoden haben gezeigt, dass Meditationstechniken deutliche Veränderungen in den Gehirnregionen bewirken können, die an der <strong>Konzentration</strong> beteiligt sind. Aber bis jetzt ging man immer davon aus, dass dieser Effekt ein <strong>ausgiebiges Training</strong> voraussetzt. Einerseits würden Viele gerne geistig fitter werden. Andererseits schreckt Leute die Disziplin eines Mönches ab, die das erfordert, ebenso wie der damit verbundene Zeitaufwand und die finanziellen Kosten.</p>
<p><span id="more-2290"></span>Daher überrascht es, dass die positiven Auswirkungen vielleicht auch ohne einen derart großen Aufwand zu erreichen sind. Obwohl es fast wie die Werbung für eine Wunderdiät klingt, zeigt die neue Studie, dass sich der Geist vielleicht einfacher als gedacht trainieren lässt. Psychologen haben die Wirkung einer Meditationstechnik, der sogenannten <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong>, untersucht und beobachtet, wie Studienteilnehmer nach einem Meditationstraining deutlich <strong>verbesserte geistige Fähigkeiten</strong> zeigten. Nach einem nur viertägigen Training von je zwanzig Minuten schnitten die Teilnehmer in kognitiven Tests erheblich besser ab als eine Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte.</p>
<p>„Unsere Testergebnisse sind durchaus vergleichbar mit denen anderer Studien nach weitaus umfangreicheren Trainingsprogrammen”, sagt <em>Dr. Fadel Zeidan</em>, ein Postdoctoral Fellow an der <em>Wake Forest University School of Medicine</em>. Der Psychologe hat an der <em>University of North Carolina</em> in Charlotte in den USA promoviert, wo die Studie durchgeführt wurde.</p>
<p>„Ehrlich gesagt, wir waren überrascht vom Ausmaß der Verbesserungen, die wir nach nur <strong>vier Tagen</strong> Meditationstraining beobachtet haben”, sagt <em>Zeidan</em>. „Das zeigt, wie leicht man das menschliche Denken verändern und beeinflussen kann, besonders durch Meditation.“</p>
<p>An der <strong>Studie </strong>nahmen 63 Studenten als Freiwillige teil, davon 49 bis zu ihrem Ende. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei etwa gleich große Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt das <strong>Meditationstraining</strong>, während die andere gleich viel Zeit damit verbrachte, ein <strong>Hörbuch</strong> („Der kleine Hobbit” von Tolkien) zu hören.</p>
<p>Zu Beginn und am Endes des Meditations- bzw. Hörprogramms testeten die Forscher Stimmung, Gedächtnis, visuelle Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsverarbeitung und Wachsamkeit der Teilnehmer im Labor.</p>
<p>Bei der ersten Untersuchung hatten beide Gruppen ähnlich gute Testergebnisse. Die <strong>Stimmung</strong> der Teilnehmer <strong>verbesserte</strong> sich nach dem Programm sowohl in der Meditations- als auch in der Vorlesegruppe. Aber eine deutliche Verbesserung <strong>geistiger Funktionen</strong> war <strong>nur </strong>bei der <strong>Meditationsgruppe</strong> zu erkennen, die in all diesen Tests durchgängig bessere Durchschnittswerte erzielte als die Vorlesegruppe. Für eine Aufgabe mussten die Teilnehmer länger etwas im Gedächtnis behalten und sich dabei auf etwas anderes konzentrieren, bevor es später abgefragt wurde. Bei diesem schwierigen Test erreichte die Meditationsgruppe sogar zehnmal bessere Ergebnisse als die Vorlesegruppe.</p>
<p>„Die Meditationsgruppe war vor allem bei den geistigen Tests besser, wo es auf Schnelligkeit ankam”, bemerkt <em>Zeidan</em>. „Bei den Aufgaben, für die die Teilnehmer Informationen unter <strong>Zeitdruck</strong>, und damit unter <strong>Stress</strong>, verarbeiten mussten, schnitt die Meditationsgruppe nach ihrem kurzen <strong>Achtsamkeitstraining</strong> deutlich <strong>besser </strong>ab.“</p>
<p>Besonders bemerkenswert waren die unterschiedlichen Ergebnisse in einem „computer-adaptierbaren <strong>N-Back-Test</strong>&#8220;. Bei dieser Aufgabe konzentrierte sich die Testperson auf eine Folge von Bildern und musste sich erinnern, ob ein Bild zwei Schritte vorher gezeigt worden war. Bei einer richtigen Antwort erhöhte der Computer die Geschwindigkeit des folgenden Bildes und machte so die Aufgabe noch schwieriger. Hier erreichte die Meditationsgruppe durchschnittlich zehn richtige Antworten hintereinander, während die Vorlesegruppe nur eine schaffte.</p>
<p>„Ergebnisse wie diese, zeigen, dass man keineswegs ein intensives Training braucht, um von Meditation zu profitieren. Die positive Wirkung der Meditation könnte anfangs in einer <strong>verlängerten Aufmerksamkeitsspanne </strong>bestehen”, sagt <em>Zeidan</em>.</p>
<p>„Es würde sich lohnen, diese Beobachtungen genauer zu untersuchen“, betont er und merkt an, dass man Veränderungen im Gehirn, auf die die Verhaltenstests hindeuten, mit Neuroimagingstudien bestätigen könnte. „Aber schon jetzt zeigt die Studie klar, dass Meditation menschliches Denken modifizieren und so Denkprozesse verbessern kann – vor allem länger <strong>aufmerksam</strong> und <strong>wach bleiben</strong> zu können – und das nach nur einer Woche.“</p>
<p>Die Meditationstechnik in dieser Studie war eine verkürzte Variante des „Achtsamkeitstrainings”, das von „Samatha” (Sanskrit für ruhiges Verweilen) abgeleitet ist und auf einer <strong>buddhistischen</strong> traditionellen Form der <strong>Meditation</strong> beruht. Die Gruppensitzungen wurden von einem erfahrenen Meditationslehrer durchgeführt.</p>
<p>In ihrem Artikel beschreiben die Autoren die <strong>Technik</strong> näher: „Die Teilnehmer sollten sich mit geschlossenen Augen <strong>entspannen</strong> und sich einfach nur auf den Fluss der <strong>Atmung</strong> an ihrer Nasenspitze <strong>konzentrieren</strong>. Wenn ihnen zufällig etwas in den Sinn kam, sollten sie es passiv zur Kenntnis nehmen und den Gedanken einfach weiterziehen lassen, indem sie die Aufmerksamkeit wieder auf das Empfinden ihrer Atmung richten.“ Das weitere Training baute auf dieser Grundübung auf und schulte das Körperbewusstsein, die Konzentration und die Achtsamkeit der Teilnehmer gegenüber ablenkenden Einflüssen.</p>
<p><em>Zeidan </em>vergleicht das kurze Training der Teilnehmer mit einer Art <strong>Gehirnjogging</strong>, das ihr Bewusstsein auf geistige Betätigung vorbereite.</p>
<p>„Der Meditierende ist entspannt und konzentriert sich auf seinen Atem, sodass er lernt, seine Gefühle zu kontrollieren. Er steigert sein Bewusstsein für die geistigen Prozesse, die gerade ablaufen. Dieser einfache Vorgang ist wie ein Muskeltraining, nur mit dem Gehirn. Die Achtsamkeitsmeditation lehrt den Menschen, von Sinneseindrücken loszulassen, die ihn leicht ablenken könnten, seien es die eigenen Gedanken oder Geräusche aus der Umgebung. Dadurch kann er seine Leistung steigern und Aufgaben besser erledigen.”</p>
<p>„Diese Art des Trainings kann Menschen auf geistige Tätigkeiten vorbereiten, aber diese Wirkung <strong>hält nicht</strong> unbedingt <strong>an</strong>”, gibt <em>Zeidan</em> zu bedenken. „Das heißt, man meditiert nicht einfach vier Tage und ist dann fertig – man muss es immer weiter praktizieren.”</p>
<p>Die Studie erscheint in der Aprilausgabe von <em>Consciousness and Cognition</em>. Die Mitautoren <em>Zeidans</em> sind <em>Susan K. Johnson</em>, <em>Zhanna David </em>und <em>Paula Goolkasian</em> von der Abteilung Psychologie der <em>University of North Carolina</em> in Charlotte und <em>Bruce J. Diamond</em> von der <em>William Patterson University</em>. Die Studie war Teil der Dissertation <em>Zeidans</em>, und ihre Ergebnisse werden auf der diesjährigen Tagung der <em>Cognitive Neuroscience Society</em> im April  präsentiert.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-04/uonc-esb041410.php" target="_blank">University of North Carolina</a></span>, 14.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6WD0-4YS4CF3-2&amp;_user=10&amp;_coverDate=04%2F03%2F2010&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=96d9c258fd55eeed5d4c12ed3157de37" target="_blank">Zeidan et al</a></span>. Consciousness and Cognition, April 2010</p>
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		<title>Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 17:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-955" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="soccer s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/soccer-s-s.jpg" alt="soccer s s" width="169" height="125" />Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie Hoffnung mitschwingt:</p>
<p>Eine neue Studie könnte eine Erklärung liefern, warum die englische Nationalmannschaft beim Elfmeterschießen immer verliert – und könnte dem Team helfen, dass Problem noch rechtzeitig zum Worldcup 2010 anzupacken. Die Untersuchung von Forschern der <em>University of Exeter</em> in England hat zum ersten Mal die <strong>Auswirkungen von Furcht </strong>auf die <strong>Augenbewegungen eines Fußballspielers </strong>sichtbar gemacht, während er einen Elfmeter schießt.</p>
<p>Die Studie zeigt, wenn ein Elfmeterschütze <strong>Angst </strong>hat, blickt er den <strong>Torhüter</strong> in der Mitte des Tores an und <strong>fixiert</strong> ihn. Wegen der engen <strong>Abstimmung von Blick- und motorischer Kontrolle</strong> landet der <strong>Schuss eher in der Mitte </strong>und ist damit einfacher zu halten. Die Ergebnisse wurden jetzt unter dem Titel „Angst, Konzentration und Versagen beim Elfmeterschuss“ in der Dezemberausgabe des <em>Journal of Sport and Exercise Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-875"></span>Die Forscher halten diese Veränderung der Augenbewegungen und des Ziels der Konzentration für einen Ausdruck der Angst. <em>Greg Wood</em>, einer der Autoren von der <em>University of Exeter&#8217;s School of Sport and Health Sciences</em>, sagt: „Wenn eine Situation allzu nervenaufreibend wird, lassen wir uns vom <strong>Eindruck der Bedrohung</strong> stärker <strong>ablenken</strong> und konzentrieren uns auf sie und nicht mehr auf die Aufgabe vor uns. Unter dem Stress des Elfmeterschießens richtet sich daher die Aufmerksamkeit des Fußballspielers eher auf den Torwart als auf die besten Zonen für einen Treffer (direkt innerhalb der Pfosten). Das hindert am gezielten Schuss und erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen <strong>Schuss auf den Keeper</strong>, der ihn dann eher hält.“</p>
<p>Für ihre <strong>Untersuchung</strong> konzentrierten sich die Forscher auf vierzehn Spieler des Fußballteams der <em>University of Exeter</em>. Die Spieler hatten zwei Serien von Strafstößen zu verwandeln. Zuerst sollten sie <strong>einfach nur</strong> ihr Bestes geben um zu <strong>treffen</strong>. Die zweite Serie machten die Forscher dann <strong>nervenaufreibender</strong> und mehr wie ein <strong>Elfmeterschießen</strong>. Sie sagten den Spielern, jetzt würde ihr Ergebnis aufgeschrieben und den <strong>anderen Spielern </strong>mitgeteilt, wenn später der beste Elfmeterschütze mit einem <strong>Preisgeld</strong> von fünfzig Pfund Sterling geehrt würde.</p>
<p>Die Spieler trugen eine <strong>Spezialbrille</strong>, mit deren Hilfe die Forscher die Augenbewegungen genau auszeichnen konnten. Dann analysierten sie, worauf genau der Blick des Fußballspielers gerichtet war, und wie lange er verschiedene Stellen im Tor anblickte.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, wenn die Spieler <strong>Angst </strong>hatten, <strong>blickten</strong> sie den <strong>Torwart viel früher und länger an</strong>. Dieses veränderte Blickverhalten führte dazu, dass die Spieler häufiger auf die Mitte des Tores schossen, wo der Torwart den Ball leichter halten konnte. Die Forscher meinen, wenn man Trainern die Wirkung von Angst auf Augenbewegungen bewusst macht, und welchen Einfluss sie auf die Treffsicherheit von Spielern haben, könnten sie im <strong>Training</strong> daran arbeiten.</p>
<p>Und Greg Wood fährt weiter: „Die Ergebnisse zeigen, die <strong>beste Strategie</strong> für Elfmeterschützen ist, sich eine Stelle aussuchen, auf diese Stelle zielen und den <strong>Torhüter</strong> dabei <strong>ignorieren</strong>. Ein Training für diese Strategie würde wahrscheinlich auf die eng abgestimmten Augenbewegungen und die dann folgenden motorischen Abläufe aufbauen, damit der Schuss zielgenauer wird. Das Argument, man könne das Gefühl der Angst bei einem Elfmeterschützen nicht künstlich erzeugen, ist keine Entschuldigung das nicht zu üben. Glauben Sie, andere Klassespieler beim Darts, Snooker oder Golf üben deswegen grundlegende Schüsse aufs Ziel nicht? Diese praktischen Fähigkeiten müssen in Fleisch und Blut übergehen, damit sie Druck standhalten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.exeter.ac.uk/news/featurednews/title,50802,en.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Exeter News</span></a></p>
<p><a href="http://hk.humankinetics.com/jsep/viewarticle.cfm?jid=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ&amp;aid=17680&amp;site=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Sport and Exercise Psychology</span></a> 2009</p>
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		<title>Warum können Kinder mit Dyslexie dem Unterricht schlechter folgen?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 21:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchen Kindern fällt es in der Schule besonders schwer, lesen zu lernen. Eine aktuelle Studie hat nun einen Mechanismus im Gehirn identifiziert, der bei diesen Kindern gestört ist, sodass sie sich auf Sprache nur schwer konzentrieren können. Ich habe die Pressemitteilung der Autoren zusammengefasst und übersetzt.
Eine neue Forschungsuntersuchung zeigt, dass Kinder mit Entwicklungsdyslexie (Leseleistungsschwäche) einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchen Kindern fällt es in der Schule besonders schwer, lesen zu lernen. Eine aktuelle Studie hat nun einen Mechanismus im Gehirn identifiziert, der bei diesen Kindern gestört ist, sodass sie sich auf Sprache nur schwer konzentrieren können. Ich habe die Pressemitteilung der Autoren zusammengefasst und übersetzt.</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung zeigt, dass Kinder mit Entwicklungsdyslexie (Leseleistungsschwäche) einen <strong>Defekt</strong> in einem Mechanismus im Gehirn haben, der eine Rolle bei der <strong>Wahrnehmung von Sprache</strong> in einer <strong>geräuschvollen Umgebung</strong> spielt. Die Studie, die <em>Cell Press</em> in der Novemberausgabe von <em>Neuron</em> veröffentlichte, liefert den ersten direkten Beweis, dass sich das auditorische (für das Hören zuständige) Stammhirn des Menschen bemerkenswert schnell umformen und eine Feineinstellung vornehmen kann, die für das <strong>Herausfiltern von störenden Geräuschen</strong> wichtig ist.</p>
<p><span id="more-755"></span>Die meisten Menschen haben kaum Schwierigkeiten, sich mit einem Freund in einem lauten Restaurant zu unterhalten. Das liegt an der hohen <strong>Anpassungsfähigkeit</strong> unseres <strong>auditorischen Systems</strong>. Es kann sich auf den <strong>gewohnten</strong>, immer gleichen <strong>Klang der Stimme</strong> des Freundes konzentrieren und so die zufälligen, ständig wechselnden Geräusche im Hintergrund wirksam ausblenden. Obwohl das ein ganz normaler Vorgang ist, weiß niemand genau, wie das Nervensystem dieses Kunststück zustande bringt.</p>
<p>„Wenn wir den Zusammenhang zwischen der Anpassungsfähigkeit des auditorischen Systems und der Wahrnehmung von Sprache in einer geräuschvollen Umgebung verstehen, ist das von klinischer Bedeutung. Denn aktuelle Studien haben gezeigt, dass die <strong>fünf Prozent aller Schulkinder</strong>, bei denen eine Entwicklungsdyslexie festgestellt wird, für die <strong>störenden</strong> Auswirkungen einer <strong>Geräuschkulisse</strong><strong> besonders anfällig </strong>sein können“, erklärt die Autorin und Studienleiterin <em>Prof. Nina Kraus</em>, Direktorin des <em>Auditory Neuroscience Laboratory</em> an der <em>Northwestern University</em> in Chicago.</p>
<p>Für ihre Untersuchung zeigten <em>Prof. Kraus</em> und ihre Mitarbeiter Kindern mit oder ohne Entwicklungsdyslexie ein Video und maßen dabei die Gehirnaktivität im auditorischen <strong>Stammhirn</strong>. In diesem Teil des Gehirns wird die <strong>auditorische Information zuerst aufgenommen</strong>, bearbeitet und dann an höhere Zentren im Gehirn weitergeleitet. Während die Kinder das Video sahen, wurde die <strong>Sprachsilbe</strong> „da” immer wieder entweder alleine (<strong>repetitiv</strong>) <strong>oder</strong> zufällig unter andere Silben gemischt (<strong>variabel</strong>) eingespielt.</p>
<p>Die Forscher zeichneten im Stammhirn die <strong>Nervenaktivität</strong> auf, die charakteristisch für die Wahrnehmung des <strong>Klangs einer Stimme</strong> ist. Dabei stellten sie fest, dass diese Aktivität <strong>bei normalen Kindern</strong> durch das Hören der repetitiven Silben im Vergleich zu den variablen <strong>erhöht</strong> wird. Dagegen veränderte sich die Aktivität <strong>bei dyslexischen Kindern</strong> kaum, d.h. in ihrem Stammhirn ist das „<strong>Kodieren</strong>” der Silbe (ein erster Schritt bei der Wahrnehmung) <strong>gestört</strong>.</p>
<p>Die Forscher zeigten weiter, je besser im auditorischen <strong>Stammhirn</strong> das <strong>Kodieren</strong> der vertrauten repetitiven Sprachelemente funktionierte, desto besser war auch die Wahrnehmung von Sprache vor einem Geräuschhintergrund. „Die Fähigkeit des Gehirns, sich wiederholende Sprachelemente mit <strong>erhöhtem Kontrast </strong>abzubilden, ist von entscheidender Bedeutung für die Wahrnehmung von Sprache vor einem Geräuschhintergrund. Denn sie ermöglicht eine besondere <strong>Markierung des Klangs der Stimme</strong> und bietet einen wichtigen Anhaltspunkt, um verschiedene Klangfolgen vor einem Geräuschhintergrund voneinander zu unterscheiden“, erklärt <em>Prof. Kraus</em>. „Eine <strong>Störung in diesem Mechanismus</strong> trägt dazu bei, dass etwas Entscheidendes beim <strong>Herausfiltern von Geräuschen fehlt</strong>, was häufig ein Symptom für Entwicklungsdyslexie ist.“</p>
<p>Interessanterweise beobachtete das Team von <em>Prof. Kraus </em>auch, dass dyslexische Kinder im Vergleich zu nicht dyslexischen während der Experimente mit variablen Silben eine erhöhte Gehirnaktivität hatten. „Das könnte <strong>dyslexischen Kindern</strong> eine Fähigkeit verleihen, Reize in ihrer Umwelt vielfältiger und <strong>vielleicht kreativer</strong> wahrzunehmen, allerdings um den <strong>Preis</strong>, dass sie <strong>bedeutungslose Signale weniger gut ausblenden können</strong>“, vermutet <em>Prof. Kraus</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-11/cp-nmr110609.php#" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">EurekAlert!</span></a>, 11.11.09</p>
<p><a href="http://www.cell.com/neuron/abstract/S0896-6273(09)00807-1" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Neuron</span></a>, 12.11.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<item>
		<title>Wie lässt sich zu wenig Schlaf „nachholen”?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-zu-wenig-schlaf-nachholen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-zu-wenig-schlaf-nachholen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen bekommen auch bei einem vernünftigen Lebensstil nicht genügend oder unregelmäßig Schlaf, zum Beispiel weil es ihr Beruf gar nicht anders zulässt. In einer aktuellen Studie machen Forscher nun einen neuen Vorschlag: Man kann Schlaf ansparen. Ich habe das Wesentliche zusammengefasst.
Chronischer Schlafentzug gehört für die meisten Amerikaner zum normalen Alltag. Aber Schlafmangel lässt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen bekommen auch bei einem vernünftigen Lebensstil nicht genügend oder unregelmäßig Schlaf, zum Beispiel weil es ihr Beruf gar nicht anders zulässt. In einer aktuellen Studie machen Forscher nun einen neuen Vorschlag: Man kann Schlaf ansparen. Ich habe das Wesentliche zusammengefasst.</p>
<p><strong>Chronischer Schlafentzug</strong> gehört für die meisten Amerikaner zum normalen <strong>Alltag</strong>. Aber Schlafmangel lässt sich nicht einfach ausgleichen, indem man samstags lange ausschläft. Seit Jahren wissen Schlafforscher aus ihren Untersuchungen, dass es <strong>eine Woche</strong> oder noch länger <strong>dauern kann, bis die Spuren verblassen</strong>, die Schlafmangel an der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit hinterlässt – sogar dann noch, wenn man wieder mehr geschlafen hat.</p>
<p><span id="more-726"></span>Eine Studie von <em>Belenky </em>und Mitarbeitern vom <em>Walter Reed Army Institute of Research</em> in den USA aus dem Jahre 2003 hat zum Beispiel die Wirkung untersucht, die eine Woche Schlafmangel auf die <strong>Geistesgegenwart</strong> hat. Nach dem Schlafentzug konnten die Versuchsteilnehmer zur Erholung drei Tage lang jede Nacht mindestens acht Stunden schlafen. Die Ergebnisse zeigten, dass der <strong>„Erholungs”-Schlaf</strong> den <strong>Leistungsabfall</strong> in einem Test für Reaktionszeiten und bei anderen psychomotorischen Aufgaben <strong>nicht wieder vollständig rückgängig machte</strong>. Besonders sichtbar war dieser Effekt bei Testpersonen, die während der Woche Schlafmangel nur drei oder fünf Stunden pro Nacht schlafen durften.</p>
<p>In einer ähnlichen Studie von 2008 gönnten <em>Axelsson</em> und Mitarbeiter am <em>Karolinska-Institut</em> in Stockholm Testpersonen fünf Tage lang jede Nacht nur vier Stunden Schlaf. Dann konnten sich die Versuchsteilnehmer eine Woche lang bei acht Stunden Nachtschlaf „erholen”. In Tests, die für <strong>länger Wachsamkeit</strong> erfordern, waren ihre Reaktionszeiten auch am Ende der Woche noch nicht wieder normal, sondern <strong>schwankten erheblich, obwohl sie sich selbst für nicht mehr schläfrig hielten</strong>.</p>
<p>Nun fanden <em>Rupp</em> und Mitarbeiter in einer aktuellen Studie, auch am <em>Walter Reed Army Institute of Research</em>, dass Menschen sich viel schneller von einer Woche Schlafmangel erholten, wenn sie zuvor eine Woche lang <strong>Schlaf „angespart“</strong> hatten. Testpersonen, die zur Vorbereitung eine Woche lang nachts <strong>zehn Stunden</strong> Bettruhe hatten, erholten sich deutlich <strong>besser</strong> vom Schlafmangel <strong>als</strong> eine Vergleichsgruppe mit ihrer <strong>gewohnten Bettruhe</strong> von durchschnittlich sieben Stunden.</p>
<p>Wenn Sie also wissen, dass Ihnen eine Woche mit wenig Schaf bevor steht, versuchen Sie <strong>auf Vorrat zu schlafen</strong> und nicht erst danach. Denn um chronischen Schlafmangel auszugleichen, <strong>reicht einmal länger ausschlafen nicht</strong>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12603781?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank">Belenky et al.</a></span> <em>Sleep</em> 2003</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18533328?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank">Axelsson et al.</a></span> <em>Chronobiol Int</em> 2008</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19294951?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank">Rupp et al.</a></span> <em>J Sleep Res</em> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gefährdet zu wenig Schlaf die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gefahrdet-zu-wenig-schlaf-die-gesundheit/" target="_self">Gefährdet zu wenig Schlaf die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Schlafmangel zu Herzproblemen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-zu-herzproblemen-fuhren/" target="_self">Kann Schlafmangel zu Herzproblemen führen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-bei-kindern-zu-ubergewicht-und-hyperaktivitat-fuhren/" target="_self">Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
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		<title>Welche Folgen hat Multi-Tasking?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/das-clown-auf-dem-einrad-phanomen-reden-laufen-und-fahren-beim-telefonieren-mit-dem-handy/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 21:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle lassen ab und zu unsere Gedanken schweifen und sehen dann Dinge nicht, auch wenn sie direkt vor unserer Nase sind. Unlängst haben Forscher beschlossen, die Theorie der „Unaufmerksamkeitsblindheit” auf die Probe zu stellen: mit dem &#8220;Clown-auf-dem-Einrad-Test&#8221;. Sie dokumentierten Beispiele von Menschen im realen Leben, die so sehr mit ihrem Handy beschäftigt waren, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1001" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="Welche Folgen hat Multi-Tasking-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Welche-Folgen-hat-Multi-Tasking-1-300x199.jpg" alt="Welche Folgen hat Multi-Tasking-1" width="240" height="159" />Wir alle lassen ab und zu unsere Gedanken schweifen und sehen dann Dinge nicht, auch wenn sie direkt vor unserer Nase sind. Unlängst haben Forscher beschlossen, die Theorie der <strong>„Unaufmerksamkeitsblindheit”</strong> auf die Probe zu stellen: mit dem &#8220;Clown-auf-dem-Einrad-Test&#8221;. Sie dokumentierten Beispiele von <strong>Menschen im realen Leben</strong>, die so sehr <strong>mit ihrem Handy beschäftigt</strong> waren, dass sie nicht einmal etwas so Außergewöhnliches bemerkten, wie einen <strong>Clown auf einem Einrad</strong>, der auf der Straße an ihnen vorbei fuhr.</p>
<p><span id="more-670"></span>Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im Fachjournal <em>Applied Cognitive Psychology</em> online veröffentlicht. Verglichen mit Leuten, die für sich alleine liefen, zu Zweit oder ihrem iPod lauschten, neigten <strong>Leute, die auf dem Handy telefonierten</strong>, am ehesten zum<strong> Träumen</strong>: lediglich 25 Prozent von ihnen bemerkten den Clown auf dem Einrad. Dagegen fiel der Clown mehr als fünfzig Prozent der Fußgänger auf, die nicht auf dem Handy telefonierten.</p>
<p>Außerdem hatten Leute, die auf dem Handy telefonierten, sogar <strong>Mühe mit</strong> einer so einfachen Tätigkeit wie <strong>dem Laufen selbst</strong>, einer Handlung, die unsere Aufmerksamkeit relativ wenig beanspruchen sollte. Sie liefen langsamer, wechselten öfter die Richtung, neigten zum Torkeln und nahmen Andere weniger zur Kenntnis.</p>
<p><em>Dr. Ira E. Hyman Jr.</em>, der Leiter der Studie an der <em>Western Washington University</em>, meint: „Wenn Leute, die auf dem Handy telefonieren, schon beim Laufen solche Schwierigkeiten haben, kann man sich vorstellen, was das für die Sicherheit beim Autofahren bedeutet. <strong>Leute sollten nicht Auto fahren, wenn sie auf dem Handy telefonieren.</strong>“ Außerdem zeigt die Untersuchung: <strong>Wie vertraut</strong> ein Mensch mit seiner realen Umwelt ist, <strong>hat keinen Einfluss</strong> darauf, wie aufmerksam er sie wahrnimmt.</p>
<p><strong>Quelle: </strong><a href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/19/the.unicycling.clown.phenomenon.talking.walking.and.driving.with.cell.phone.users" target="_blank"><strong></strong></a></p>
<p><a href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/19/the.unicycling.clown.phenomenon.talking.walking.and.driving.with.cell.phone.users" target="_blank"><strong><span style="text-decoration: underline;">e! Science News</span></strong></a><strong>, 19.10.09</strong><span lang="DE">; basierend auf dem Originalartikel (mit Bild des Clowns) von <em>Hyman</em> et al. </span><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122623627/PDFSTART" target="_blank"><strong><span style="text-decoration: underline;">Did You See the Unicycling Clown?</span></strong></a> <em>Appl. Cognit. Psychol.</em> (2009)</span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><a title="Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-heute-haufiger-psychische-erkrankungen-als-fruher/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?</span></a></span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/  " target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/belastet-freiheit-die-eigene-work-life-balance/" target="_self">Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?</a></span></span></span></p>
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		<title>Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 15:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, wahrscheinlich tut es dies.  Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die in der aktuellen Ausgabe von Psychological Science, einem Journal der Association for Psychological Science, veröffentlicht wurden. Außerdem ist diese Untersuchung ein schönes Beispiel dafür wie man komplexe Fragestellungen in überaus simple Versuchsanordnungen herunterbrechen kann. Natürlich können damit Themen wie Einfluss von Stress auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		H2 { margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm; page-break-after: auto } 		H2.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H2.cjk { font-family: "Arial Unicode MS" } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma" } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm; page-break-after: auto } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H1.cjk { font-family: "Arial Unicode MS" } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma" } 		A:link { color: #0000ff } -->Ja, wahrscheinlich tut es dies.  Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die <span lang="de-DE">in der aktuellen Ausgabe von </span><span lang="de-DE"><em>Psychological Science</em></span><span lang="de-DE">, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, veröffentlicht wurden. Außerdem ist diese Untersuchung ein schönes <strong>Beispiel </strong>dafür wie man <strong>komplexe Fragestellungen in überaus simple Versuchsanordnungen herunterbrechen kann</strong>. Natürlich können damit Themen wie Einfluss von Stress auf Urteilsbildung nicht erschöpfend bearbeitet werden. Aber es ist ein weiterer interessanter Baustein innerhalb einer Serie von Untersuchungen zu diesem Thema. Nachfolgend meine auszugsweise Übersetzung der entsprechenden Mitteilung der <em>Association for Psychological Science</em>:<br />
</span></p>
<p><span lang="de-DE"><span id="more-544"></span>Wir müssen dauernd Entscheidungen treffen. Oft denken wir dabei über das Für und Wider unserer Alternativen sorgfältig nach und berücksichtigen frühere Erfahrungen in ähnlichen Situationen, bevor wir zu einem endgültigen Entschluss kommen. Aber eine neue Untersuchung zeigt, dass kognitiver Stress wie zum Beispiel Ablenkung diese ausgewogene, logische Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung beeinflussen kann. Die Psychologen <em>Jane Raymond </em>und <em>Jennifer L. O&#8217;Brien </em>von der <em>Bangor University </em>in Großbritannien wollten untersuchen, <strong>wie kognitiver Stress das Fällen vernünftiger Entschlüsse beeinträchtigt</strong>. In dieser Studie spielten Versuchspersonen ein <strong>simples Glücksspiel</strong>, wo sie Geld verdienten, indem sie sich zwischen zwei Reizen entscheiden konnten – in diesem Fall zwei Bilder von verschiedenen Gesichtern. Sobald sie ihre Wahl getroffen hatten, wurde sofort klar, ob sie gewonnen, verloren oder gleichgezogen hatten. Die ganze Aufgabe hindurch war jedes Gesicht immer mit dem gleichen Ergebnis assoziiert. In der nächsten Phase des Experiments wurde den Freiwilligen jedes Gesicht einzeln gezeigt, und sie mussten angeben, ob sie diese Gesichter vorher gesehen hatten. Während dieser Aufgabe wurden die Freiwilligen manchmal abgelenkt und manchmal nicht. </span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE">Die Ergebnisse </span><span lang="de-DE">zeigen, dass Ablenkungen einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben. Wenn die Freiwilligen nicht abgelenkt waren, erkannten sie die Gesichter am ehesten, mit denen sich die Ergebnisse “gewinnen” oder “verlieren” sehr gut voraussagen ließen. Wenn sie dagegen abgelenkt waren, erkannten sie nur diejenigen Gesichter, die zuvor mit “gewinnen” assoziiert gewesen waren. </span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE">Die Autoren stellen fest, dass wenn wir eine Entscheidung unter Stress fällen müssen, “wir eher Dinge berücksichtigen, die in der Vergangenheit zu einer Belohnung führten, und übersehen dabei Informationen, die negative Ergebnisse vorhersagen”. Anders ausgedrückt zeigen diese Ergebnisse, dass <strong>in Zeiten der Anspannung unser Verhalten durch irrationale Neigungen, </strong>die frühere Belohnungen bevorzugen, <strong>gelenkt werden kann</strong></span><span lang="de-DE">.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><strong>Quellen:</strong> </span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE">Pressemitteilung der </span><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/media/releases/2009/raymond.cfm" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span></span><span lang="de-DE"> vom 15.9.2009</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><a href="http://www.ingentaconnect.com/content/bpl/psci/2009/00000020/00000008/art00010?token=0053165b6a82845c5f3b3b47465d48663c25702a2b6c7b314f582a2f4876753375686f49d8dff35ffba" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Raymond &amp; O’Brien</span></a>. Psychological Science 2009</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><a title="Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</span></a></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Folgen hat Multi-Tasking?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/das-clown-auf-dem-einrad-phanomen-reden-laufen-und-fahren-beim-telefonieren-mit-dem-handy/" target="_self">Welche Folgen hat Multi-Tasking?</a></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></span></p>
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		<title>Was ist eine Depression und wie kann man sie behandeln?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-eine-depression-und-wie-kann-man-sie-behandeln/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 08:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte heute auf ein ausgezeichnetes Angebot im Internet hinweisen.  In dem sogenannten &#8220;Kompetenznetzwerk Depression&#8220;, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird,  sind eine Reihe hilfreicher und fundierter Informationen zum Thema Depression gebündelt.
Unter anderem sind dies:  Selbsttest &#8220;Bin ich depressiv?&#8221;, Erfahrungsberichte depressiver Menschen in Text und Film, eine Übersicht über Fakten zur Depression, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte heute auf ein <strong>ausgezeichnetes Angebot im Internet </strong>hinweisen.  In dem sogenannten &#8220;<em>Kompetenznetzwerk Depression</em>&#8220;, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird,  sind eine Reihe hilfreicher und fundierter Informationen <strong>zum Thema Depression </strong>gebündelt.</p>
<p>Unter anderem sind dies:  Selbsttest &#8220;Bin ich depressiv?&#8221;, Erfahrungsberichte depressiver Menschen in Text und Film, eine Übersicht über Fakten zur Depression, Antworten auf die Fragen &#8220;Wie kann man Depression erkennen&#8221; und &#8220;Wie lässt sie sich behandeln?&#8221; Und nicht zuletzt sehr nützliche Ratschläge für Angehörige depressiver Menschen.</p>
<p>Sehr zu empfehlen!</p>
<p><em>München, 15.04.09</em></p>
<p><a href="http://www.kompetenznetz-depression.de/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Kompetenznetzwerk Depression</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kompetenznetz-depression.de/betroffene/frameset_betroffene.htm" target="_blank">Selbsttest &#8220;Bin ich depressiv?&#8221;</a></span></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
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