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	<title>Psychologie aktuell &#187; klinische Studie</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<managingEditor>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de (Psychologie aktuell)</managingEditor>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; klinische Studie</title>
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		<title>Welche Rolle spielen die Gene bei Depressionen?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 19:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:
Psychiatrische Erkrankungen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5043" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren2.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:</p>
<p>Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen lassen sich auf verschiedenen Ebenen beschreiben. Die traditionellste Art sind <strong>subjektive</strong> Beschreibungen der Erfahrung Depressionen zu haben und Messskalen, mit denen man <strong>Depressionssymptome</strong> quantifizieren kann. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Forscher andere Strategien entwickelt, um die biologischen Grundlagen von Depressionen zu beschreiben. Dazu gehören Messungen des Gehirnvolumens mit magnetischer Resonanztomographie (<strong>MRT</strong>) und Muster der <strong>Genaktivität</strong> in weißen Blutkörperchen.</p>
<p>Gleichzeitig haben zahlreiche Studien versucht die <strong>Gene zu charakterisieren</strong>, die Depressionen verursachen, wie sie auf Messskalen des Gemütszustands sichtbar werden, durch Veränderungen der Struktur und Funktion des Gehirns in MRT-Scans und als Muster der Genaktivität in Gehirngewebe post mortem von Menschen, die Depressionen hatten.<span id="more-5028"></span></p>
<p>Wie wäre es aber, wenn jemand versuchen würde das Gen oder die Gene zu finden, die das „ganze Bild“ erklären, indem er all die verschiedenen Arten von Informationen kombiniert, die man sammeln kann? Genau das versuchten <em>Dr. David Glahn</em> und seine Kollegen von der <em>Yale University</em> und dem <em>Institute of Living</em>, Hartford Hospital in den USA.</p>
<p>„Sie haben sich eine sehr aufregende <strong>Strategie</strong> überlegt, wie man die verschiedenen Arten von Daten vereinen kann, die wir in der klinischen Forschung in Studien sammeln, die versuchen <strong>Risikogene zu identifizieren</strong>&#8220;, sagt <em>Dr. John Krystal</em>, der Herausgeber des Journals <em>Biological Psychiatry</em>, das die Studie jetzt publizierte.</p>
<p>Ihre Untersuchung lokalisierte ein Gen, das <em>RNF123</em> heißt und eine Rolle bei klinischen Depressionen spielen könnte.</p>
<p>Die Studie hatte zwei klare Ziele: Die Forscher wollten erstens eine neue <strong>Methode</strong> beschreiben, mit der man <strong>Messdaten</strong> über die Struktur und Funktion des Gehirns nach ihrer genetischen „Bedeutung“ für eine Krankheit <strong>klassifizieren</strong> kann. Zweitens wollten sie einen Genkandidaten für klinische Depressionen lokalisieren.</p>
<p>„Wir versuchten eine Methode zu finden, die man generell anwenden könnte, um den Zusammenhang von biologischen Messdaten mit dem Risiko für eine (psychiatrische) Erkrankung zu untersuchen“, sagt <em>Dr. John Blangero</em>, der die Studie leitete und Direktor des AT&amp;T Genomics Computing Centers am <em>Texas Biomedical Research Institute</em> ist. „Und bei unserem ersten Versuch diese Methode auf depressive Störungen anzuwenden, haben wir sogar etwas ganz Aufregendes gefunden.“</p>
<p><em>RNF123</em> ist bis jetzt noch nicht mit Depressionen in Verbindung gebracht worden, aber man hat gezeigt, dass es eine Gehirnregion beeinflusst, die <strong>Hippocampus</strong> heißt und bei Patienten mit klinischen <strong>Depressionen verändert</strong> ist.</p>
<p>„Wir gehen davon aus, dass die biologischen Messdaten eher die Mechanismen widerspiegeln, die den Krankheitsprozessen im Gehirn zugrunde liegen. Aber letzten Endes interessieren wir uns für die subjektiven Erfahrungen und die funktionellen Beeinträchtigungen, die mit psychischen Erkrankungen verbunden sind“, merkt <em>Krystal</em> an. „Der Ansatz, den die Autoren dieser Studie gewählt haben, könnte helfen, all diese Informationen zu nutzen und hoffentlich die <strong>Gene zu identifizieren</strong>, die Depressionen verursachen, oder auf die eine <strong>Behandlung</strong> abzielen könnte.“</p>
<p><em>Glahn</em> sagt: „Wir haben noch mehr Arbeit vor uns, bevor wir wirklich glauben, dass wir ein entscheidendes Gen gefunden haben, aber wir haben einen wirklich guten Kandidaten. Und das war bei Depressionen schon schwierig genug.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/webfiles/images/journals/BPS/BPS_120104_Press%20Release_A_Gene_for_Depression_Localized_final.pdf" target="_blank">Elsevier</a></span>, 4. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biopsych.2011.08.022" target="_blank">Glahn et al</a></span>. <em>Biological Psychiatry</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-tragen-genetik-und-umwelt-zur-entstehung-von-depressionen-bei/" target="_self">Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p>em</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen3.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress reagieren:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Depressionen</strong> noch mehr schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnten als bisher angenommen wurde. Patienten mit der Stimmungsstörung könnten ein doppelt so <strong>hohes Herzinfarktrisiko</strong> haben wie Menschen ohne Depressionen.</p>
<p>Wie Depressionen und Herzinfarkt genau zusammenhängen, ist aber bis heute nicht geklärt. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em> in Kanada zeigt nun, dass es bei Depressionspatienten länger als bei gesunden Menschen dauert, bis sich ihr Herz nach körperlicher Anstrengung erholt. Die Studie wurde in dem Journal <em>Psychophysiology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4980"></span>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Depressionspatienten eine <strong>gestörte biologische Stressantwort</strong> haben. Daher warnen die Autoren, dass es lebenswichtig ist Menschen mit klinischen Depressionen auf Herz-Kreislauferkrankungen zu testen.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Jennifer Gordon</em>, eine Doktorandin an der <em>McGill University</em> in Montréal, erklärt:</p>
<p>„Es gibt zwei konkurrierende Theorien für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Menschen mit Depressionen könnten sich <strong>weniger gesundheitsbewusst</strong> verhalten, was dann zu Herzproblemen führen könnte.</p>
<p>Die andere Möglichkeit ist ein physiologischer Mechanismus: ein Problem mit der Antwort auf Stress, die auch die <strong>„Kampf-oder-Flucht“-Reaktion</strong> genannt wird. Unsere Studie hat als erste die Rolle einer gestörten Kampf-oder-Flucht-Reaktion bei einer größeren Anzahl von Menschen untersucht.“</p>
<p>Die Studie wurde gemeinsam von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, dem <em>Montreal Heart Institute</em>, der <em>McGill University</em>, dem <em>Hôpital Sacré-Coeur de Montréal</em>, der <em>Université du Québec à Montréal </em>und der <em>University of Calgary</em> durchgeführt. An der Studie nahmen insgesamt 886 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren teil.</p>
<p>Etwa fünf Prozent der Teilnehmer hatten eine Diagnose von klinischen Depressionen. Nachdem sie alle einen <strong>Belastungstest</strong> gemacht hatten, wurden ihr Blutdruck und ihre Herzfrequenz fünf Minuten lang gemessen. Dann verglichen die Forscher den Blutdruck und die Herzfrequenz während dieser <strong>Erholungsphase</strong> bei Teilnehmern mit und ohne Depressionen.</p>
<p>Der Leiter der Studie <em>Simon Bacon</em>, ein Professor in der Abteilung Sportwissenschaft der <em>Concordia University</em>, der am <em>Montreal Heart Institute</em> forscht, sagt:</p>
<p>„Wir stellten fest, dass es <strong>länger dauerte</strong>, bis die Herzfrequenz der Depressionspatienten zu ihrem Normalwert zurückkehrte. Die <strong>Normalisierung der Herzfrequenz</strong> nach körperlicher Anstrengung ist eine Möglichkeit die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress zu messen. Die verzögerte Rückkehr zur normalen Herzfrequenz bei Depressionspatienten zeigt, dass ihre Stressantwort gestört ist. Wir glauben, dass diese Störung zu ihrem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten beitragen kann.</p>
<p>Die Quintessenz dieser Studie ist, dass medizinisches Personal sich nicht nur um die psychische Störung kümmern sollte, sondern auch um mögliche Herzkrankheiten bei Patienten, die unter Depressionen leiden. Beide Gesundheitsprobleme sollten behandelt werden, um das Risiko für ernsthafte Schäden zu minimieren.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/238382.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 29. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-8986.2011.01232.x" target="_blank">Gordon et al</a></span>. <em>Psychophysiology</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann Meditieren das Abnehmen erleichtern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-meditieren-das-abnehmen-erleichtern/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4945" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hat Magersucht genetische Ursachen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Hat-Magersucht-genetische-Ursachen.jpg" alt="Hat Magersucht genetische Ursachen" width="125" height="167" />Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und damit vernünftiger zu essen:</p>
<p>Viele haben in der Weihnachtszeit Angst vor dem Zunehmen. Aber für Leute, die bei Stress noch mehr bei den Weihnachtsleckereien zulangen, könnte es einen Grund zur Hoffnung geben.</p>
<p>Nach einer Studie von Forschern der <em>University of California &#8211; San Francisco (UCSF)</em>, die jetzt online im <em>Journal of Obesity</em> veröffentlicht wurde, gibt es eine simple Methode, um <strong>achtsam zu essen</strong> und <strong>Stress abzubauen</strong>, die Menschen hilft nicht dick zu werden und das ganz <strong>ohne Diät</strong>.</p>
<p>Die Frauen in der Studie, die ihren Stress am erfolgreichsten reduzierten, verloren auch am meisten <strong>Bauchfett</strong>. Diese Art von Fett (im Inneren der Bauchhöhle) ist mehr noch als das Fett, das direkt unter der Haut liegt, mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes verbunden.</p>
<p>„Man trainiert den Geist aufmerksam zu sein anstelle automatisch und nach gewohnten Mustern zu reagieren – nicht nach etwas Süßem zu greifen, wenn man sich ärgert, zum Beispiel“, sagt die <em>UCSF</em>-Forscherin <em>Dr. Jennifer Daubenmier</em> vom Osher Center for Integrative Medicine. „Wenn Sie sich Ihre <strong>Gefühle</strong> zuerst <strong>bewusst machen</strong> können, bevor Sie handeln, können Sie eher eine weise Entscheidung treffen.“</p>
<p><span id="more-4934"></span><em>Daubenmier</em> führte die Studie gemeinsam mit <em>Dr. Elissa Epel</em>, einer Psychologin an der <em>UCSF</em>, durch. Die Studie, die im Oktober online publiziert wurde, ist Teil eines Forschungsprogramms an der <em>UCSF</em>, das den Zusammenhang von Stress und dem Stresshormon Cortisol mit dem Essverhalten, Körperfett und der Gesundheit von Menschen untersucht.</p>
<p><strong>Gefühle von Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen bewusst erleben</strong></p>
<p>Die Frauen, die an der <strong>Studie</strong> teilnahmen, machten keine Diät, bei der sie Kalorien zählten. Stattdessen wurden die 47 <strong>chronisch gestressten, übergewichtigen</strong> und fettleibigen <strong>Frauen</strong> zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: 24 Teilnehmerinnen erlernten und praktizierten <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong>, die anderen 23 kamen auf eine <strong>Warteliste</strong> und dienten als Kontrollgruppe. Obwohl keine Diäten verordnet wurden, nahmen alle Frauen an einer einführenden Veranstaltung über gesunde Ernährung und Sport teil.</p>
<p>Das Training bestand aus neun wöchentlichen Sitzungen von je zweieinhalb Stunden, in denen die Frauen Methoden zum <strong>Stressabbau</strong> erlernten, und wie sie <strong>bewusster essen</strong> können, indem sie auf die Empfindungen ihres Körpers achten – insbesondere Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen. In der sechsten Woche nahmen sie an einem stillen Meditationswochenende teil, wo sie intensiv (sieben Stunden lang) meditierten.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen sollten jeden Tag dreißig Minuten lang <strong>Meditationsübungen</strong> machen und bei ihren Mahlzeiten achtsames Essen praktizieren. Die Forscher quantifizierten den seelischen Stress der Frauen vor und nach der viermonatigen Studie mit wissenschaftlich anerkannten Tests. Außerdem maßen sie das <strong>Körperfett</strong> und den <strong>Cortisolspiegel</strong> der Frauen.</p>
<p>Die <em>UCSF</em>-Forscher untersuchten, wie sich Bauchfett und Körpergewicht der Frauen veränderten. Zusätzlich maßen sie den Cortisolspiegel gleich nach dem Aufwachen, wenn er bei Menschen mit chronischem Stress am höchsten ist.</p>
<p>Die Sekretion von <strong>Cortisol</strong> folgt einem <strong>Tageszyklus</strong> und steigt normalerweise an, wenn wir aufwachen. Eine vermehrte Sekretion wird aber auch durch reale und vermeintliche Bedrohungen ausgelöst. Wenn wir aufwachen, an den vor uns liegenden Tag denken und das schon als <strong>Stress</strong> empfinden, kann der Cortisolspiegel sogar noch höher steigen, sagt <em>Daubenmier</em>.</p>
<p><strong>Achtsamkeit hilft dicken Menschen ihr Gewicht besser zu halten</strong></p>
<p>Bei den Frauen in der meditierenden Studiengruppe beobachteten die Forscher einen klaren Zusammenhang zwischen einem veränderten Körperbewusstsein, chronischem Stress, Cortisolspiegel und Bauchfett. Die Frauen, die am besten lernten auf die Stimme ihres Körpers zu hören, Stress abbauten, oder deren Cortisolspiegel am meisten sank, verloren auch das meiste Bauchfett.</p>
<p>Bei den fettleibigen Frauen in der Studie hatten diejenigen, die am <strong>Achtsamkeitstraining</strong> teilnahmen, eine signifikante <strong>Verminderung des Cortisolspiegels</strong> nach dem Aufwachen. Außerdem konnten diese Frauen ihr <strong>Gewicht halten</strong>. Dagegen blieb bei den Frauen, die auf der Warteliste waren, der Cortisolspiegel gleich und sie nahmen weiter zu.</p>
<p>Die Techniken zur Stressreduktion und für achtsames Essen, die in dieser Studie benutzt wurden, sind von Methoden abgeleitet, die <em>Dr. Jon Kabat-Zinn</em>, der erste Direktor der Stressreduktions-Klinik an der University of Massachusetts Medical School und Gründungsmitglied des Cambridge Zen Centers, vor drei Jahrzehnten entwickelt hat. Die Methoden für achtsames Essen, die in der <em>UCSF</em>-Studie benutzt wurden, sind Teil eines größeren Programms für achtsames Essen, das von <em>Dr. Jean Kristeller</em> an der <em>Indiana State University</em> entwickelt wurde.</p>
<p><strong>Laufende Studie über schwangere Frauen</strong></p>
<p>„In dieser Studie haben wir versucht die Fähigkeit von Menschen zu entwickeln auf ihre Gefühle von <strong>Hunger, Sättigung</strong> und den <strong>Genuss</strong> beim Essen zu <strong>achten</strong>, um sich daran zu orientieren wie viel sie essen“, sagt <em>Daubenmier</em>. „Wir haben versucht, <strong>Essen als Reaktion</strong> auf Emotionen oder äußere Auslöser zu reduzieren, die typischerweise das Verhalten von Menschen antreiben, die <strong>zu viel essen</strong>.“</p>
<p><em>Daubenmier </em>sagt, die Ergebnisse dieser kleinen Studie sind vorläufig und müssen in noch laufenden weiteren Untersuchungen bestätigt werden. Wenn die gesamte Studiengruppe (also übergewichtige und fettleibige Frauen zusammen) analysiert wurde, zeigten die Ergebnisse außerdem keine signifikanten Unterschiede bei der Gewichtsveränderung zwischen Frauen, die meditierten, und solchen auf der Warteliste.</p>
<p>In einer anderen Studie mit einkommensschwachen <strong>schwangeren Frauen</strong>, die Übergewicht haben, bringen <em>Epel, Daubenmier</em> und ihre Kollegen den Teilnehmerinnen ähnliche Techniken für achtsames Essen bei. Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der dicke Frauen ganz besonders zunehmen und später noch schwerer abnehmen können. Außerdem kann eine exzessive Gewichtszunahme während der Schwangerschaft der Gesundheit des Babys schaden.</p>
<p>„Wir schreiten zu einem kritischen Zeitpunkt ein, wenn der Grundstein für die Gesundheit der nächsten Generation gelegt wird“, sagt <em>Epel</em>. „Wir hoffen die Gesundheit sowohl von Müttern wie auch ihrer Babys verbessern zu können.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ucsf.edu/news/2011/12/11091/stress-reduction-and-mindful-eating-curb-weight-gain-among-overweight-women" target="_blank">University of California &#8211; San Francisco</a></span>, 7. Dez 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1155/2011/651936" target="_blank">Daubenmier et al</a></span>. <em>Journal of Obesity</em>, 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-achtsamkeitsmeditation-stress-abzubauen/" target="_self">Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-transzendentale-meditation-gegen-stress-in-der-schule/" target="_self">Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
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		<title>Telefonische Gesprächstherapie für chronische Schmerzen: Geht das?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/telefonische-gesprachstherapie-fur-chronische-schmerzen-geht-das/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn bei chronischen Schmerzen die Ursachen nicht bekannt sind, eignen sich Medikamente nur bedingt als Langzeitbehandlung, vor allem wegen ihrer Nebenwirkungen. Verhaltenstherapie kann vielen Schmerzpatienten das Leben mit der Krankheit erleichtern, ist aber relativ teuer. Eine neue Studie hat eine telefonische Gesprächstherapie als Alternative untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4913" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ist-Aspirin-auch-bei-Migräne-wirksam.jpg" alt="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" width="125" height="167" />Wenn bei chronischen Schmerzen die Ursachen nicht bekannt sind, eignen sich Medikamente nur bedingt als Langzeitbehandlung, vor allem wegen ihrer Nebenwirkungen. Verhaltenstherapie kann vielen Schmerzpatienten das Leben mit der Krankheit erleichtern, ist aber relativ teuer. Eine neue Studie hat eine telefonische Gesprächstherapie als Alternative untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom November übersetzt, die zeigt, dass diese Therapieform effektiv und praktikabel ist:</p>
<p>Eine neue Studie aus England untersuchte die Wirksamkeit einer <strong>kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)</strong> bei Patienten mit <strong>chronischen Schmerzen</strong>, die von geschulten Therapeuten ausschließlich übers <strong>Telefon</strong> durchgeführt wurde. Nach sechs Monaten der Behandlung fühlten sich viele Schmerzpatienten deutlich besser.</p>
<p>Die Studie von Wissenschaftlern der <em>University of Aberdeen</em> und der <em>University of Manchester</em> wurde von Arthritis Research UK finanziert. Dies ist die erste Untersuchung über eine telefonische Verhaltenstherapie für Patienten mit chronischen, nicht-lokalisierten Schmerzen.</p>
<p><span id="more-4897"></span><strong>KVT</strong> ist eine psychologische Behandlungsmethode, die Menschen hilft mit ihren Schmerzen umzugehen, indem sie <strong>Gedanken und Verhaltensweisen</strong> bewusst macht und neu bewertet.</p>
<p>Die Studie zeigte weiter, dass auch <strong>Sport</strong> die Schmerzen verbesserte, Patienten das Leben im Alltag erleichterte und ihnen half mit ihren Beschwerden umzugehen.</p>
<p>Aber die Studie, die diese Woche in den <em>Archives of Internal Medicine</em> erscheint, zeigte keinen zusätzlichen Nutzen, wenn die Patienten beide Arten der Behandlung erhielten anstatt nur einer.</p>
<p>Chronische, nicht-lokalisierte Schmerzen sind das Hauptmerkmal der <strong>Fibromyalgie</strong>. Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter solchen Schmerzen, die äußerst schwer zu behandeln sind. Die wichtigsten Symptome dieser Krankheit sind eine erhöhte <strong>Schmerzempfindlichkeit</strong> am ganzen Körper, <strong>Erschöpfung</strong> und <strong>Schlafstörungen</strong>. Die Krankheit ist einer der häufigsten Gründe für Überweisungen an einen Rheumatologen. Viele Kranke sind gezwungen ihre Arbeit aufzugeben, weil sie ständig unter Schmerzen leiden und mehr und mehr isoliert und entmutigt werden. Obwohl KVT als Behandlung sehr effektiv sein kann, ist das Angebot teuer und setzt normalerweise voraus, dass sich Patient und Therapeut über einen längeren Zeitraum regelmäßig treffen.</p>
<p>An der <strong>Studie </strong>nahmen 442 Patienten mit chronischen nicht-lokalisierten Schmerzen teil. Die Patienten im Alter von 25 bis 60 Jahren wurden aus Hausarztpraxen in Cheshire and Aberdeen rekrutiert. Ziel der Untersuchung war die Entwicklung effektiverer Methoden, die diese Art von chronischen Schmerzen lindern und/oder Patienten helfen besser mit ihnen zurechtzukommen.</p>
<p><em>Prof. Gary Macfarlane</em>, Professor für Epidemiologie an der <em>University of Aberdeen</em>, und <em>Dr. John McBeth</em>, Privatdozent für Epidemiologie rheumatischer Erkrankungen von der Arthritis Research UK Epidemiology Unit an der <em>University of Manchester</em> leiteten die Studie.</p>
<p><em>Prof. Macfarlane</em> erläutert: „Das Management von chronischen nicht-lokalisierten Schmerzen und <strong>Fibromyalgie</strong> war bis jetzt schwierig. Es gibt <strong>keine Medikamente</strong>, die spezifisch für das Management dieser Beschwerden zugelassen sind, und Hausärzte meinen, dass sie nur über wenige effektive Behandlungsmöglichkeiten verfügen. Wir haben zwei dieser Optionen untersucht – ein langsam gesteigertes <strong>Sportprogramm</strong> und KVT – und haben gezeigt, dass beide effektiv sind. Insbesondere haben wir versucht, <strong>KVT über das Telefon</strong> anzubieten, um die Flexibilität des Angebots sowohl für Patienten als auch für Therapeuten zu erhöhen. Die Ergebnisse zeigen, dass man so bei vielen Patienten die Symptome verbessern kann.“</p>
<p><em>Dr. McBeth</em> sagt: „Wir müssen dringend Behandlungsmethoden entwickeln, die in der Primärversorgung klinisch effektiv und akzeptabel sind, und die man einer großen Anzahl von Patienten anbieten könnte.“</p>
<p>„Die Behandlung chronischer, nicht-lokalisierter Schmerzen ist schwierig und wird in Großbritannien von Fall zu Fall unterschiedlich gehandhabt. Keine Medikamente sind zur Behandlung von Fibromyalgie zugelassen. KVT und Sportprogramme stehen, wenn überhaupt, nur begrenzt zur Verfügung. Die Nachfrage nach KVT ist größer als das Angebot. Aber unsere Studie zeigt, dass man eine KVT über das Telefon anbieten kann, die effektiv und akzeptabel ist.“</p>
<p><em>Professor Alan Silman</em>, Medizinischer Direktor der Stiftung Arthritis Research UK, die die Untersuchung finanzierte, sagt: „Anhaltende starke Schmerzen im ganzen Körper sind eine häufige Erkrankung, die für Patienten und Ärzte gleichermaßen entmutigend ist und sich nicht gut durch Schmerzmittel kontrollieren lässt. Diese Patientenstudie hat gezeigt, wie eine <strong>Verhaltenstherapie</strong>, die <strong>praktikabel und finanzierbar</strong> ist, Menschen helfen kann mit den Schmerzen zurechtzukommen. Vor allem das National Institute for Health and Cinical Excellence (NICE) und die Anbieter von Serviceleistungen im Gesundheitswesen werden ein großes Interesse daran haben auf dem Erfolg dieser Studie aufzubauen.“</p>
<p>Für die Studie wurden Patienten in vier Gruppen aufgeteilt: eine machte Sport, eine zweite machte eine KVT, eine dritte machte beides und eine vierte Gruppe wurde von ihren Hausärzten „wie üblich behandelt“.</p>
<p>Die Teilnehmer der <strong>Sportgruppe</strong> hatten pro Monat sechs Termine mit einem Fitnesstrainer und sollten täglich 20 bis 60 Minuten Sportübungen machen, die im Laufe der sechs Monate intensiver wurden.</p>
<p>Zu Beginn der Studie, an ihrem Ende (nach sechs Monaten) und drei Monate später beantworteten die Patienten allgemeine Fragebögen zu ihrer Gesundheit per Post. Die Antworten wurden auf einer Skala (mit sieben Stufen von „sehr viel schlechter“ bis „sehr viel besser“) ausgewertet. Ein positives Behandlungsergebnis war definiert als insgesamt „viel besser“ oder „sehr viel besser“.</p>
<p>Sowohl <strong>telefonische KVT</strong> als auch <strong>Sport</strong> führten zu einer wesentlichen, statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen <strong>Verbesserung der allgemeinen Gesundheit</strong> der Patienten.</p>
<p>Außerdem stellten die Forscher fest, dass Patienten, die eine Präferenz für die eine oder andere Behandlung hatten, mehr profitierten, wenn sie ihre bevorzugte Behandlung erhielten.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.manchester.ac.uk/aboutus/news/display/?id=7663" target="_blank">University of Manchester</a></span>, 15. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1001/archinternmed.2011.555" target="_blank">McBeth et al</a></span>.  <em>Archives of Internal Medicine</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist „Online-Therapie&quot; per Telefon bei Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-„online-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist „Online-Therapie&#8221; per Telefon bei Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kann-das-internet-den-zugang-zu-psychotherapeutischen-angeboten-verbessern/" target="_self">Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann man sich einen Herzinfarkt einbilden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man-sich-einen-herzinfarkt-einbilden/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4874" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Telefonieren-beim-Autofahren-Auch-für-die-Beziehung-gefährlich.jpg" alt="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" width="170" height="128" />Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über die noch nicht veröffentlichte Studie vom November übersetzt, die einen „Pseudoinfarkt“ beschreibt, der so echt wirkt, dass nur ein Arzt ihn erkennen kann:</p>
<p>Es waren japanische Ärzte, die in den Neunzigerjahren als erste eine neue Form des Herzinfarkts beschrieben – die <strong>Stress-Kardiomyopathie</strong> (auch Broken-Heart-Syndrom). Sie zeigten, dass ein plötzlicher Schock oder <strong>emotionaler Stress </strong>dazu führen können, dass das Herz reagiert wie bei einem Herzinfarkt, obwohl normalerweise keine bleibenden Schäden festzustellen sind. Nun berichten Forscher von der <em>University of Arkansas</em>, dass Stress-Kardiomyopathie <strong>bei Frauen häufiger</strong> auftritt als bei Männern.</p>
<p><span id="more-4868"></span>Vereinfacht gesagt wird Stress-Kardiomyopathie durch einen <strong>plötzlichen Anstieg von Hormonen </strong>wie Adrenalin ausgelöst, meistens als Reaktion auf ein stark emotionales Ereignis. Dadurch vergrößert sich ein Teil des Herzens vorübergehend, was <strong>Symptome </strong>verursacht, die einem <strong>Herzinfarkt</strong> zum Verwechseln <strong>ähnlich</strong> sind. Andere körperliche Symptome wie blockierte Arterien und Schäden des Herzmuskels, die normalerweise bei einem klinischen Herzinfarkt beobachtet werden, treten jedoch nicht auf.</p>
<p>Eine Stress-Kardiomyopathie kann sowohl durch <strong>negative</strong> als auch durch <strong>positive Ereignisse</strong> verursacht werden. So verschiedene Dinge wie ein Lottogewinn, ein Autounfall oder der Tod eines geliebten Menschen können einen Anfall auslösen.</p>
<p>Die neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Frauen</strong> bis zu siebenmal <strong>häufiger</strong> betroffen sind als Männer, und dass ältere Frauen ein höheres Risiko haben als jüngere. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse diese Woche auf einer Konferenz der <em>American Heart Association</em> in Orlando, Florida vor.</p>
<p><em>Dr. Abhiram Prasad</em>, ein Kardiologe von der <em>Mayo Clinic</em>, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte gegenüber AP, dass Männer im Allgemeinen Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen häufiger und früher im Leben haben als Frauen, aber:</p>
<p>„Das ist die einzige Herzerkrankung, die sehr viel häufiger bei Frauen auftritt.”</p>
<p><em>Dr. Abhishek Deshmukh</em>, ein Kardiologe an der <em>University of Arkansas</em>, der Frauen mit Stress-Kardiomyopathie behandelt hat, wollte untersuchen, wie geschlechtsspezifisch die Erkrankung wirklich ist. Für seine neue <strong>Studie</strong> analysierte <em>Deshmukh</em> ein landesweites Register mit Daten von etwa tausend Krankenhäusern und fand 6 229 Fälle von Stress-Kardiomyopathie im Jahr 2007. Davon waren nur 671, also knapp 11 Prozent Männer.</p>
<p>Er stellte fest, dass <strong>Frauen</strong> ein ungefähr <strong>7,5-mal höheres Risiko</strong> für Stress-Kardiomyopathie hatten als Männer. Bei Menschen unter 55 Jahren hatten Frauen sogar ein 9,5-mal höheres Risiko als Männer. Außerdem erkrankten Frauen über 55 Jahren dreimal so häufig an Stress-Kardiomyopathie wie jüngere Frauen. Die genauen Gründe für dieses <strong>Ungleichgewicht</strong> bei den <strong>Geschlechtern</strong> sind nicht bekannt. Vielleicht können Männer besser mit dem physischen Stress durch emotionale Ereignisse zurechtkommen, oder vielleicht werden Männer einfach nicht so emotional. Gegenüber AP sagte er:</p>
<p>„Eine Theorie ist, dass <strong>Hormone</strong> eine Rolle spielen. Eine andere ist, dass Männer mehr Adrenalinrezeptoren auf ihren Herzmuskelzellen haben als Frauen. Männer könnten also besser in der Lage sein Stress zu bewältigen und den Anstieg von Hormonen, die er freisetzt.“</p>
<p>Weiter zeigt die Untersuchung, dass etwa zehn Prozent der Patienten irgendwann im Leben einen zweiten Anfall haben, aber normalerweise erlangt ihr Herz seine volle Funktionstüchtigkeit wieder, es <strong>bleiben keine Schäden</strong> zurück und eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Scheinbar heilt ein gebrochenes Herz am besten, wenn man ihm einfach etwas Zeit gibt.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/237883.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 18. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/" target="_self">Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/psychosomatik.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie kann das Internet die Behandlung von Depressionen erleichtern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kann-das-internet-die-behandlung-von-depressionen-erleichtern/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Digitalisierung von Patientenakten und der Gebrauch des Internets nehmen in der Krankenversorgung immer mehr zu, auch wenn manche das vielleicht kritisch sehen. Eine aktuelle Studie amerikanischer Ärzte hat die Aussagekraft eines traditionellen Depressionstests und seiner Internetfassung verglichen. Wir haben die Presseerklärung des Krankenhauses über die Studie von Anfang November übersetzt, die die Vorzüge der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4774" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" width="167" height="149" />Die Digitalisierung von Patientenakten und der Gebrauch des Internets nehmen in der Krankenversorgung immer mehr zu, auch wenn manche das vielleicht kritisch sehen. Eine aktuelle Studie amerikanischer Ärzte hat die Aussagekraft eines traditionellen Depressionstests und seiner Internetfassung verglichen. Wir haben die Presseerklärung des Krankenhauses über die Studie von Anfang November übersetzt, die die Vorzüge der Computerversion des Tests beschreibt:</p>
<p>Eine neu veröffentliche Studie von Forschern am <em>Rhode Island Hospital</em> in den USA zeigt, dass die Beurteilung des <strong>Behandlungserfolges bei Depressionspatienten</strong> mithilfe des Internets glaubhafte und zuverlässige Ergebnisse liefert. Weiter zeigt sie, dass die Internet- und Papierversionen einer Depressionsskala gleichwertig waren, dass aber <strong>Patienten die Internetversion bevorzugten</strong>. Die Studie erscheint in der Novemberausgabe des <em>Journals of Clinical Psychiatry</em>.</p>
<p>Der erste Autor der <strong>Studie </strong><em>Mark Zimmerman</em>, Direktor der psychiatrischen Ambulanz am <em>Rhode Island Hospital</em>, und seine Mitarbeiter untersuchten 53 psychiatrische Patienten, die dort schon länger eine ambulante Behandlung für Depressionen machten. Die Patienten erhielten einen Fragebogen, den sie sowohl in <strong>Papierform</strong> als auch <strong>online</strong> ausfüllen konnten. Der Fragebogen, den das Team selbst entwickelt hat, ist ein <strong>Kurztest für Depressionen</strong>, der sich schnell auswerten lässt. Nach Meinung der Autoren war der Test zuverlässig und in der Klinik nützlich. Daher ließen sie die Patienten beide Versionen des Fragebogens ausfüllen und untersuchten, wie gut vergleichbar die Ergebnisse waren. Außerdem befragten sie die Patienten, welche Version sie bevorzugten.</p>
<p><span id="more-4766"></span><em>Zimmerman</em> sagt: „Angesichts des wachsenden Interesses an der Entwicklung <strong>elektronischer Patientenakten</strong> und des zunehmenden Drucks eine Krankenversorgung in der klinischen Praxis einzuführen, die sich quantifizieren lässt, ist es zeitgemäß Internetsysteme zu entwickeln, mit denen man den <strong>Verlauf von Depressionen</strong> im klinischen Alltag besser verfolgen kann.“</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass die Ergebnisse mit Fragebögen in Papierform und auf dem Internet gut übereinstimmten. Außerdem zeigte sich, dass Patienten Fragebögen lieber auf dem Internet ausfüllten, denn sie fanden es bequemer, weniger zeitaufwändig, sicherer und sogar genauer und zuverlässiger.</p>
<p><em>Zimmerman</em> meint: „Eine Beurteilung des Behandlungserfolges mithilfe des <strong>Internets</strong> hat mehrere potenzielle Vorteile gegenüber Tests mit Papier und Bleistift. Sie ist <strong>bequem</strong> für Patienten, mit <strong>geringeren Kosten</strong> verbunden, kann <strong>automatisch</strong> quantifiziert werden und die Daten lassen sich <strong>einfacher auswerten</strong>. Außerdem können Fragebögen auf dem Computer Patienten daran erinnern alle Fragen zu beantworten, sodass weniger Daten fehlen.“</p>
<p>Zum Schluss schreiben die Autoren, die Ergebnisse der Studie zeigen, dass man Tests über das Internet anbieten kann, mit denen sich der Erfolg einer Depressionsbehandlung zuverlässig und glaubhaft quantifizieren lässt. <em>Zimmerman</em> sagt: „Wir glauben, dass uns ein Internetsystem zur Messung des Behandlungserfolges helfen kann den <strong>Langzeitverlauf</strong> dieser oft <strong>chronischen Erkrankung</strong> zu verfolgen. Ein weiterer Vorteil ist, dass es eine kostengünstige Methode zum Sammeln von Daten ist, und dass Patienten sie bevorzugen.“</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.lifespan.org/news/2011/11/02/measuring-outcome-in-the-treatment-of-depression-via-the-web/#more-1213" target="_blank">Lifespan News</a></span>, 2. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kann-das-internet-den-zugang-zu-psychotherapeutischen-angeboten-verbessern/" target="_self">Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<item>
		<title>Kann ein einfacher Labortest vor Burn-out warnen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-einfacher-labortest-vor-burn-out-warnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4535" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="men-doctor-s-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/men-doctor-s-s.jpg" alt="men-doctor-s-s" width="167" height="133" />Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur Früherkennung von Burn-out einsetzen könnte:</p>
<p>Ihr <strong>Blut</strong> und der Spiegel eines Hormons in Ihrem <strong>Speichel</strong> könnten zeigen, ob Sie kurz vor dem Burn-out stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von <em>Dr. Sonia Lupien</em> und <em>Robert-Paul Juster </em>vom <em>Centre for Studies on Human Stress</em> des <em>Louis-H. Lafontaine Hospitals</em> und der <em>University of Montreal </em>in Kanada. Unter <strong>Burn-out</strong> leidet nicht nur das Berufs- und Privatleben gestresster Arbeitnehmer. Auch das Risiko für andere körperliche und psychische Probleme steigt, wenn Symptome von Burn-out unbeachtet bleiben. Das ist umso bedeutender als nach Schätzungen der International Labor Organization zehn Prozent der Nordamerikaner und Europäer Burn-out, klinische Depressionen oder Ängste haben, die mit ihrem Arbeitsplatz zusammenhängen.</p>
<p>„Unsere Hypothese war, dass gesunde Arbeitnehmer mit <strong>chronischem Stress</strong> und milden Symptomen von Burn-out vermehrt <strong>physiologische Regulationsstörungen</strong> und einen <strong>niedrigeren Cortisolspiegel</strong> haben würden – ein Profil, das typisch für Burn-out ist“, erklärt<em> Juster</em>, der erste Autor der Studie. <strong>Cortisol</strong> ist ein Stresshormon, das eine Rolle bei der Stressantwort des Körpers und dem natürlichen Tagesrhythmus des Menschen spielt. Patienten, die unter Depressionen leiden, haben oft einen erhöhten Cortisolspiegel, während er bei Burn-out-Patienten meist niedrig ist. Zu viel Cortisol kann für die psychische und körperliche Gesundheit genauso schlecht sein wie zu wenig.</p>
<p><span id="more-4527"></span>Chronischer Stress und ein Cortisolspiegel, der aus dem Gleichgewicht geraten ist, können eine Art Dominoeffekt auf biologische Systeme ausüben, die miteinander in Verbindung stehen. Als „<strong>allostatische Last</strong>“ bezeichnet man die physiologischen Probleme oder den „<strong>Verschleiß</strong>“, der dann in diesen Systemen auftritt, und der das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des Immunsystems erhöht. Wenn man verschiedene Faktoren wie Insulin, Zucker, Cholesterin, Blutdruck und Entzündungen untersucht, kann man einen Index für die allostatische Last errechnen und ihn dann benutzen, um Probleme zu erkennen, noch bevor sie sichtbar werden.</p>
<p>„Die Stärke des Modells der allostatischen Last liegt darin, dass es flexibel ist und zahlreiche biologische Systeme umfassen kann, die durch chronischen Stress strapaziert werden. Die Verwendung von <strong>Speichelproben </strong>und allgemein anerkannten <strong>Fragebögen</strong> ergänzt sich, sodass wir nicht nur die Empfänglichkeit für zum Beispiel Stoffwechselstörungen oder Herzerkrankungen messen können, sondern darüber hinaus auch die für psychische Probleme&#8221;, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p>Diese erste <strong>Pilotstudie</strong> wurde an 30 Teilnehmern mittleren Alters durchgeführt. Die <strong>allostatische Last</strong> wurde durch Routine-Bluttests und zusätzlich durch Speichelproben bestimmt, die die Teilnehmer zu Hause sammelten, sowie während eines Stresstests im Labor. Außerdem füllten sie Fragebögen aus, mit denen ihr aktueller <strong>Stress</strong> sowie Symptome von <strong>Depression</strong> und <strong>Burn-out</strong> quantifiziert wurden.</p>
<p>Die Untersuchung ist Teil eines größeren Forschungsprogramms, das die Entwicklung einer <strong>personalisierten Medizin</strong> auf diesem Gebiet zum Ziel hat. Die personalisierte Medizin strebt die Anpassung der Behandlung an die Bedürfnisse des Einzelnen an. „Um individualisierte Ansätze bei Präventions- und Behandlungsstrategien stärker voranzutreiben, müssen wir die biologischen, psychologischen und sozialen Merkmale erforschen, die für eine Erkrankung charakteristisch sind“, sagt <em>Lupien</em>. „Bei Erkrankungen wie <strong>Burn-out</strong>, wo wir <strong>keinen Konsens</strong> über diagnostische <strong>Kriterien</strong> haben, und wo es <strong>Überschneidungen mit Depressionssymptomen</strong> gibt, ist es unerlässlich mehr als eine Methode zur Analyse zu benutzen. Ein Merkmal, das für Burn-out charakteristisch ist, scheint eine stark nachlassende Produktion des Stresshormons Cortisol zu sein sowie eine gestörte Regulation der physiologischen Mechanismen, die mit diesem Stresshormon interagieren.“</p>
<p>Kritisch anzumerken ist, dass Menschen mit <strong>Burn-out</strong> häufig mit <strong>Antidepressiva</strong> behandelt werden, die den Cortisolspiegel senken. Wenn der Cortisolspiegel bereits niedriger ist, als er sein sollte, könnte diese Art der Behandlung einen therapeutischen Fehler darstellen. „Die Verwendung eines <strong>Indexes für die allostatische Last </strong>erlaubt Forschern und Ärzten einen Einblick, wie sehr chronischer Stress an einem Menschen zehrt. In Zukunft brauchen wir Untersuchungen, die Menschen über einen längeren Zeitraum beobachten, um festzustellen, ob dieses Profil aus niedrigem Cortisol und physiologischen Regulationsstörungen tatsächlich das <strong>Autogramm des Burn-outs</strong> ist. Wenn ja, ist die Wissenschaft ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen gestressten Arbeitnehmern zu helfen, noch <em>bevor </em>sie einen Burn-out haben“, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20110222-simple-spit-and-blood-tests-might-detect-burnout-before-it-happens.html" target="_blank">UdeM News</a></span>, 22. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.psyneuen.2010.11.001" target="_blank">Juster et al</a></span>. <em>Psychoneuroendocrinology</em>, Juli 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-wie-der-korper-auf-stress-reagiert/" target="_self">Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie häufig sind Operationsfehler wegen Burn-out bei Chirurgen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-haufig-sind-operationsfehler-wegen-burn-out-bei-chirurgen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-haufig-sind-operationsfehler-wegen-burn-out-bei-chirurgen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:
Nach Angaben amerikanischer Chirurgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4521" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Kann-Akkupunktur-wirklich-Schmerzen-lindern.jpg" alt="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" width="167" height="137" />Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:</p>
<p>Nach Angaben amerikanischer Chirurgen besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen schweren ärztlichen <strong>Behandlungsfehlern</strong> und <strong>Burn-out</strong> und <strong>Depressionen</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die heute in der Online-Ausgabe der <em>Annals of Surgery</em> erscheint. Die Studie wurde von Forschern der <em>Mayo Clinic</em> in Zusammenarbeit mit der <em>Johns Hopkins University</em> und dem <em>American College of Surgeons</em> durchgeführt.</p>
<p>In der vertraulichen Studie sagten fast <strong>neun Prozent</strong> der amerikanischen <strong>Chirurgen</strong>, die auf eine Umfrage geantwortet hatten, dass ihnen in den drei Monaten zuvor ein <strong>schwerer Fehler</strong> unterlaufen war. Mehr als 70 Prozent sahen die Verantwortung für den Fehler bei selbst und nicht dem System oder der Organisation. Die Ergebnisse zeigten einen Zusammenhang zwischen Fehlern und <strong>Anzeichen von Burn-out</strong> bei Chirurgen (emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und negative Wahrnehmung der persönlichen Leistung) sowie der „psychischen Lebensqualität“ der Chirurgen inklusive <strong>Depressionen</strong>.</p>
<p><span id="more-4514"></span>„Diese Ergebnisse zeigen, dass die persönliche psychische Gesundheit eines Chirurgen inklusive Burn-out die Qualität der Behandlung beeinflussen kann“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Tait Shanafelt </em>von der <em>Mayo Clinic</em>. „Wir wollen mehr Untersuchungen ermutigen, die nach Möglichkeiten suchen, um <strong>Stress bei Chirurgen</strong> zu <strong>reduzieren</strong> und bessere Hilfen zu bieten, wenn Fehler passieren.“ Die Autoren schreiben, dass ärztliche Behandlungsfehler Chirurgen manchmal jahrelang nicht mehr loslassen und zu Stress beitragen.</p>
<p>Von den 7 905 Chirurgen, die an der <strong>Umfrage</strong> teilnahmen, gaben 8,9 Prozent oder 700 an, dass sie vor Kurzem ärztliche Behandlungsfehler gemacht hatten, die sie für schwer hielten. Alle teilnehmenden Chirurgen füllten standardisierte Fragebögen aus, mit denen ihre Lebensqualität sowie Symptome von Burn-out und Depressionen quantifiziert wurden. Außerdem machten sie Angaben zu einer Fülle von persönlichen Eigenschaften und zu ihrem Beruf. Die Forscher schreiben, sie fanden <strong>keinen Zusammenhang</strong> zwischen Fehlern und der <strong>Arbeitssituation</strong>, der Art der Bezahlung, Anzahl der Nächte pro Woche mit Bereitschaftsdienst oder geleisteten Arbeitsstunden.</p>
<p>Nach Ansicht der Forscher zeigt dieses Ergebnis, dass eine <strong>Reduktion der Arbeitsstunden </strong>für praktizierende Chirurgen ohne zusätzliche Maßnahmen gegen Burn-out nur <strong>wenig Einfluss</strong> auf die Häufigkeit von Fehlern haben könnte. Sie weisen darauf hin, dass die Studie ihre Grenzen hat, denn sie beruht auf der Selbst-Wahrnehmung von Fehlern und ihrer Schwere. Außerdem konnten die Forscher nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der Zusammenhang zwischen Stress und Fehlern ursächlich ist.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dev.newsblog.mayoclinic.org/2009/11/23/burnout-and-mental-distress-strongly-related-to-errors-by-u-s-surgeons/" target="_blank">Mayo Clinic</a></span>, 23. Nov 2009</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1097/SLA.0b013e3181bfdab3" target="_blank">Shanafelt et al</a></span>. <em>Annals of Surgery</em>, Juni 2010</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/" target="_self">Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/" target="_self">Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Machen Pessimisten eher eine Psychotherapie?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:
Nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4483" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:</p>
<p>Nach einer Studie eines finnischen Forscherteams unter Leitung von <em>Prof. Karlsson </em>von der <em>Universität Helsinki</em>, die in der aktuellen Ausgabe des Journals <em>Psychotherapy and Psychosomatics</em> veröffentlicht wurde, scheint ein <strong>niedriger</strong> Grad von <strong>Optimismus </strong>vorherzusagen, ob jemand eine <strong>Psychotherapie für Depressionen</strong> beginnt.</p>
<p>Die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Patienten könnte einer der vielen Faktoren sein, die zu der Entscheidung beitragen, mit einer bestimmten Art der Behandlung für Depressionen zu beginnen. Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob die <strong>Veranlagung zum Optimismus und Pessimismus</strong> eine Rolle dabei spielt, ob jemand eine Psychotherapie beginnt, wenn er sich für Depressionen behandeln lässt. Die Studie wurde an Angestellten des öffentlichen Dienstes durchgeführt, die zum ersten Mal an Depressionen erkrankt waren.</p>
<p><span id="more-4474"></span>Diese prospektive <strong>Beobachtungsstudie </strong>untersuchte 38 717 Angestellte des öffentlichen Dienstes (Durchschnittsalter: 45 Jahre; 76 Prozent Frauen), die 1997, 2000-2001 und/oder 2004 auf eine Umfrage geantwortet hatten und vor Beginn der Studie noch nie an Depressionen erkrankt waren. Die <strong>Veranlagung</strong> zum Optimismus und Pessimismus wurde mit dem modifizierten Life Orientation Test (LOT-R) bestimmt, für den Menschen zu ihrer Lebenseinstellung befragt werden. [Anm.: Der Test geht davon aus, dass Optimismus nicht das genaue Gegenteil von Pessimismus ist. Beide Merkmale werden daher getrennt auf einer 12-Punkteskala gemessen.] Die Ergebnisse wurden mit persönlichen Daten der Teilnehmer in landesweiten Gesundheitsregistern verglichen, aus denen der <strong>Beginn einer Depression</strong> und insbesondere einer <strong>Langzeit-Psychotherapie</strong> für Depressionen hervorging.</p>
<p>Während der Beobachtungszeit von durchschnittlich vier Jahren erkrankten 1 616 Personen (vier Prozent) an Depressionen. Von diesen begannen 79 eine staatlich geförderte Langzeit-Psychotherapie für Depressionen. Die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>eine <strong>Psychotherapie</strong> für Depressionen zu beginnen war um 38 Prozent <strong>niedriger, wenn</strong> der<strong> Optimismuswert</strong> um einen Punkt <strong>erhöht </strong>war. Auch das Risiko während der Beobachtungszeit irgendeine Form von depressiven Störungen zu entwickeln war dann um 32 Prozent niedriger.</p>
<p>Der <strong>Pessimismuswert</strong> zeigte keinen Zusammenhang mit dem Beginn einer Psychotherapie für Depressionen. Aber die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>für eine <strong>depressive Störung stieg</strong> um 28 Prozent, wenn der Pessimismuswert um einen Punkt erhöht war. Diese Ergebnisse waren unabhängig von anderen Faktoren wie demografischen Unterschieden, ungesunden Verhaltensweisen und körperlichen Erkrankungen zu Beginn der Untersuchung.</p>
<p>Diese Studie zeigt, dass sowohl geringer Optimismus als auch starker Pessimismus das Risiko für Depressionen erhöhen. Aber nur geringer Optimismus hat einen Einfluss auf den Beginn einer Psychotherapie als Behandlungsmöglichkeit für Depressionen. Das könnte bedeuten, dass man Depressionspatienten mit niedrigem Optimismus zu Beginn ihrer depressiven Erkrankung mehr Aufmerksamkeit schenken sollte als Patienten mit hohem Optimismus.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=108377&amp;CultureCode=en" target="_blank">AlphaGalileo</a></span>, 14. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1159/000323613" target="_blank">Karlsson et al</a></span>. <em>Psychotherapy &amp; Psychosomatics</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/" target="_self">Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg </span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fördern kulturelle Aktivitäten die Gesundheit?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordern-kulturelle-aktivitaten-die-gesundheit/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordern-kulturelle-aktivitaten-die-gesundheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 07:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Gesundheit assoziieren die meisten Menschen Dinge wie Sport treiben oder cholesterinarme Ernährung. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung der Kunst auf das Wohlbefinden untersucht und zeigt, dass Kultur die körperliche und seelische Gesundheit fördert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende Mai übersetzt, deren Autoren meinen, man sollte diese Wirkung im Gesundheitswesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4369" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Machen-Computerspiele-süchtig-wie-Drogen-s.jpg" alt="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen s" width="167" height="125" />Mit Gesundheit assoziieren die meisten Menschen Dinge wie Sport treiben oder cholesterinarme Ernährung. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung der Kunst auf das Wohlbefinden untersucht und zeigt, dass Kultur die körperliche und seelische Gesundheit fördert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende Mai übersetzt, deren Autoren meinen, man sollte diese Wirkung im Gesundheitswesen gezielt einsetzen:</p>
<p>Männer, die regelmäßig in Kunstgalerien, Museen und ins Theater gehen, erfreuen sich einer <strong>besseren Gesundheit </strong>und sind mit ihrem Leben <strong>zufriedener</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die online im <em>Journal of Epidemiology and Community Health </em>publiziert wurde. Die Studie zeigt, dass sowohl Männer als auch Frauen, die ein <strong>Musikinstrument</strong> spielten, <strong>malten</strong> oder <strong>Theater</strong> und Museen besuchten, sich gesünder fühlten, mehr Freude am Leben hatten und weniger ängstlich oder depressiv waren als Menschen, die nicht an kulturellen Aktivitäten teilnahmen.</p>
<p><span id="more-4362"></span>Aber der Effekt war am stärksten bei <strong>Männern</strong>, die Kultur lieber als <strong>Zuschauer</strong> genossen als selbst kreativ oder kulturell aktiv zu werden.</p>
<p>Die norwegischen Forscher befragten 50 797 Erwachsene aus Nord-Trøndelag (eine Provinz in Mittelnorwegen), wie oft sie an kulturellen Aktivitäten teilnahmen, und untersuchten den selbst empfundenen Gesundheitszustand, die Lebenszufriedenheit sowie die Häufigkeit von Angst- und Depressionssymptomen bei den Teilnehmern.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen <strong>kulturellen Aktivitäten jeder Art </strong>und guter Gesundheit und hoher Lebenszufriedenheit. Außerdem hatten Menschen, die sich an kulturellen Aktivitäten beteiligten, weniger Angst- und Depressionssymptome.</p>
<p>Dabei profitierten die Gesundheit und das Wohlbefinden der Teilnehmer umso mehr, je stärker sie sich am Kulturleben beteiligten. Der <strong>deutlichste Effekt</strong> wurde bei Männern beobachtet, deren kulturelle Betätigung „<strong>rezeptiv</strong>&#8221; war, die also zum Beispiel Theater- oder Museumsbesuche machten.</p>
<p>„Die Ergebnisse zeigen, dass man kulturelle Aktivitäten als gesundheitsfördernde Maßnahmen im Gesundheitswesen rechtfertigen könnte”, meinen die Autoren.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencenews.com/articles/2011/05/23/cultured.men.are.happier.and.healthier" target="_blank">e! Science News</a></span>, 23. Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1136/jech.2010.113571" target="_blank">Cuypers et al</a></span>. <em>Journal of Epidemiology &amp; Community Health</em>, Mai 2011</p>
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