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	<title>Psychologie aktuell &#187; Internet</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Internet</title>
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		<title>Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 18:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Computer sind aus der Medizin heute kaum noch wegzudenken. Trotzdem haben viele Patienten Vorbehalte gegen die Nutzung des Internets als Hilfe bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Ein aktueller Artikel bietet einen Überblick über die möglichen Vorteile des Internets in der Patientenversorgung aus gesundheitspolitischer Sicht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu dem Artikel von Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2807" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-kann-das-Internet-den-Zugang-zu-psychotherapeutischen-Angeboten-verbessern.jpg" alt="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern" width="167" height="125" />Computer sind aus der Medizin heute kaum noch wegzudenken. Trotzdem haben viele Patienten Vorbehalte gegen die Nutzung des Internets als Hilfe bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Ein aktueller Artikel bietet einen Überblick über die möglichen Vorteile des Internets in der Patientenversorgung aus gesundheitspolitischer Sicht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers zu dem Artikel von Anfang Juni übersetzt, der Teil einer Sonderausgabe zu diesem Thema ist:</p>
<p>Ein innovativer Service über das Internet kann helfen, <strong>Hindernisse</strong> beim <strong>Zugang</strong> zur psychiatrischen Gesundheitsversorgung abzubauen. Zu diesem Schluss kommt ein Artikel, der in einem Supplement des <em>Medical Journals of Australia</em> erschien, das von der <em>Australian Medical Association</em> herausgegeben wird.</p>
<p><span id="more-2793"></span>Das Supplement mit dem Titel „Das Angebot <strong>zeitgemäßer Behandlungen</strong>: die Auswirkungen des Internets auf die psychische Gesundheit” ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Forschern des <em>Centres for Mental Health Research</em> an der <em>Australian National University</em> und des <em>Brain &amp; Mind Research Institutes</em> an der <em>University of Sydney</em>.</p>
<p><em>Prof. Helen Christensen</em>, Direktorin des <em>Centres for Mental Health Research</em>, und <em>Prof. Ian Hickie</em>, Geschäftsführer des <em>Brain &amp; Mind Research Institutes</em>, schreiben, dass ein Serviceangebot über das Internet traditionelle <strong>geografische</strong>, <strong>psychologische </strong>und <strong>finanzielle Hürden</strong> für den Zugang zu psychiatrischen Gesundheitsdiensten überwinden kann. Außerdem kann es die Gesamtkosten des Angebots senken und das <strong>Personal</strong> der Gesundheitsdienste <strong>entlasten</strong>.</p>
<p>„Eine spürbare Investition unserer Nation in elektronische psychiatrische Gesundheitsdienste würde nicht nur der <strong>Vorsorge </strong>und <strong>frühzeitigen Behandlung</strong> sehr zugutekommen. Sie wäre auch ein Beitrag dazu, etwas gegen die grundsätzlichen Mängel beim Zugang zu psychiatrischen Gesundheitsdiensten in diesem Land zu unternehmen”, schreiben sie.</p>
<p><em>Profs. Christensen </em>und <em>Hickie</em> schreiben, dass in Australien in den letzten Jahren die Zahl der Erwachsenen mit akuten psychiatrischen Problemen, die <strong>traditionelle Gesundheitsdienste</strong> in Anspruch nehmen, nicht gestiegen ist. Das steht im Widerspruch zum scheinbaren Erfolg von <strong>öffentlichen Kampagnen</strong>, die dafür warben, bei psychiatrischen Problemen Hilfe zu suchen, und manchen tief greifenden Veränderungen beim Angebot medizinischer und psychologischer Behandlungen in der gesundheitlichen Grundversorgung.</p>
<p>„Tatsächlich machen die Strukturen, Verteilung und Kosten, auf die sich unsere primären und sekundären Gesundheitsdienste stützen, sie relativ schwer zugänglich für viele, die sie brauchen”, schreiben <em>Profs. Christensen</em> und <em>Hickie</em>.</p>
<p>„Trotz der überzeugenden Argumente für eine frühzeitige Behandlung psychiatrischer Probleme bei <strong>Jugendlichen</strong>, sind sie die Gruppe, die das gegenwärtige System am meisten vernachlässigt.”</p>
<p>„Aber gerade junge Menschen mit Schwierigkeiten suchen immer häufiger informelle und formelle Hilfe online.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ama.com.au/node/5665" target="_blank">Australian Medical Association</a></span>, 6.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mja.com.au/public/issues/192_11_070610/contents_suppl_070610.html" target="_blank">Medical Journal of Australia</a></span>, Supplement Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-depressionen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Psychotherapie ist von Natur aus aufwendig und sehr persönlich. Eine Studie, die voriges Jahr erschien, hat eine Online-Verhaltenstherapie für Patienten mit Depressionen untersucht und gezeigt, dass sie effektiv ist, flexibel und in der normalen Patientenversorgung gut durchführbar. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie übersetzt, die einige Vorzüge dieser neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2672" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" width="167" height="149" />Eine Psychotherapie ist von Natur aus aufwendig und sehr persönlich. Eine Studie, die voriges Jahr erschien, hat eine Online-Verhaltenstherapie für Patienten mit Depressionen untersucht und gezeigt, dass sie effektiv ist, flexibel und in der normalen Patientenversorgung gut durchführbar. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie übersetzt, die einige Vorzüge dieser neuen Form des Therapieangebots beschreibt:</p>
<p>Ein Artikel in der Sonderausgabe des <em>Lancet</em> über psychische Gesundheit von dieser Woche zeigt, dass <strong>kognitive Verhaltenstherapie (KVT)</strong> wirksam zu sein scheint, wenn sie <strong>online</strong> und in Echtzeit von einem Therapeuten durchführt wird. Die Verbesserung der Symptome bei Patienten hält mindestens acht Monate an. Diese Therapieform könnte dazu beitragen, das <strong>Angebot</strong> von KVT in der normalen Patientenversorgung <strong>auszuweiten</strong>. Die Studie wurde von <em>Dr. David Kessler</em> und seinen Mitarbeitern an der NIHR National School for Primary Care Research der <em>University of Bristol</em> in Großbritannien durchgeführt.</p>
<p><span id="more-2593"></span>Es ist nach wie vor schwierig, einen Platz für eine KVT zu bekommen, weil es <strong>nicht genügend </strong>qualifizierte <strong>Therapeuten</strong> gibt. Andererseits zeigen viele Studien, dass die Behandlung sehr effektiv ist. Daher wurden Computerprogramme entwickelt, die das Therapieangebot verbessern sollen. Allerdings ist <strong>nicht klar, ob</strong> diese Form der Behandlung auch <strong>flexibel</strong> genug ist, um auf die <strong>individuellen</strong> Bedürfnisse von Patienten einzugehen. In dieser Studie untersuchten die Autoren die Wirksamkeit einer Online-KVT für Patienten mit Depressionen in der normalen medizinischen Grundversorgung.</p>
<p>Insgesamt 297 Patienten aus 55 Hausarztpraxen in Bristol, London und Warwickshire in Großbritannien nahmen an dieser <strong>Studie</strong> teil. Für alle Patienten wurde die Diagnose von klinischen <strong>Depressionen</strong> bestätigt. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Die 149 Patienten der Behandlungsgruppe nahmen zusätzlich zu ihrer normalen ärztlichen Versorgung an einer Online-KVT teil. Auch die 148 Patienten der Kontrollgruppe hatten die normale Behandlung durch ihren Hausarzt und kamen acht Monate lang auf eine Warteliste für eine spätere Online-KVT. Das Hauptkriterium für den Behandlungserfolg war eine Genesung der Patienten von ihren Depressionen nach vier Monaten.</p>
<p>Aus der Behandlungsgruppe nahmen 113 Patienten bis zur Nachuntersuchung nach vier Monaten an der Studie teil und aus der Kontrollgruppe 97 Patienten. In der Behandlungsgruppe hatten sich nach <strong>vier Monaten</strong> 38 Prozent der Patienten von ihren Depressionen erholt im Vergleich zu 24 Prozent in der Kontrollgruppe. Nach acht Monaten war dieser Anteil in der Behandlungsgruppe 42 Prozent und in der Kontrollgruppe 26 Prozent. Diese <strong>Unterschiede</strong> waren statistisch <strong>signifikant</strong>.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Die Zahl der Patienten, die eine Online-KVT machen können und es möchten, wird zunehmen. Sie könnte in Gegenden von Nutzen sein, wo das <strong>Therapieangebot</strong> sehr <strong>begrenzt </strong>ist. Auch Patienten, deren erste <strong>Sprache</strong> nicht Englisch ist, könnten von ihr profitieren. Sie könnte den Zugang zu einer Psychotherapie fairer machen und Patienten einen Service in Gegenden oder sogar Ländern anbieten, wo es schwierig ist, einen Therapieplatz zu bekommen. Online-KVT in Echtzeit ist <strong>flexibel</strong> und kann genauso <strong>individuell </strong>auf Patienten eingehen wie eine persönliche KVT und eignet sich für Patienten mit schweren Symptomen. Der Behandlungsablauf bietet dem Therapeuten die Möglichkeit, über die Behandlung nachzudenken und sie anzupassen, was ihre Wirksamkeit verbessern könnte.“</p>
<p>In ihrem Begleitkommentar erklären <em>Dr. Gregory E. Simon</em> und <em>Dr. Evette J. Ludman</em> vom <em>Group Health Research Institute</em> in Seattle, WA in den USA, dass neue Kommunikationstechnologien manche herkömmliche Auffassungen über das Wesen der Psychotherapie infrage stellen werden. Zum Beispiel wäre ein täglicher Kontakt zwischen Patient und Therapeut möglich anstelle von einstündigen Sitzungen alle ein oder zwei Wochen. Abschließend schreiben sie: „Traditionelle Therapeuten könnten bei der Aussicht auf kognitiv-verhaltenstherapeutische Callcenter oder live Chatcenter in Übersee, die Patienten jederzeit nutzen können, entsetzt sein. Aber was die Krankenkassen vielleicht erwarten, ist ihre Sicht. Es geht um den <strong>klinischen Nutzen</strong> und eine ökonomische <strong>Lösung für Patienten</strong>, nicht um die Wirkung oder den Nutzen für die Kassen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/161383.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 21.8.09</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19700005" target="_blank">Kessler et al</a></span>. <em>Lancet</em>, 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist „Online-Therapie&quot; per Telefon bei Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-„online-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist „Online-Therapie&#8221; per Telefon bei Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 20:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Schlafstörungen können das Leben von Patienten zur Qual machen, und das nicht nur nachts.  Eine kanadische Studie zeigt, dass die Inhalte einer Verhaltenstherapie für Schlafstörungen sehr effektiv auch online vermittelt werden können. Wir haben eine Pressemitteilung des Journals zu der Untersuchung übersetzt, die schon voriges Jahr erschien, aber deswegen für Menschen mit Schlafstörungen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2678" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-chronischen-Schlafstörungen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen" width="167" height="125" />Schlafstörungen können das Leben von Patienten zur Qual machen, und das nicht nur nachts.  Eine kanadische Studie zeigt, dass die Inhalte einer Verhaltenstherapie für Schlafstörungen sehr effektiv auch online vermittelt werden können. Wir haben eine Pressemitteilung des Journals zu der Untersuchung übersetzt, die schon voriges Jahr erschien, aber deswegen für Menschen mit Schlafstörungen nicht weniger aktuell ist:</p>
<p>Eine Studie in der Juniausgabe des Journals <em>SLEEP</em> zeigt, dass eine <strong>online</strong> angebotene kognitive <strong>Verhaltenstherapie </strong>(KVT) für chronischen <strong>Schlafstörungen</strong> bei Patienten den Schweregrad der Störungen, die Müdigkeit tagsüber und die Qualität des Schlafs verbessert. Außerdem korrigiert die Online-Therapie falsche Vorstellungen der Patienten über das Schlafen und reduziert ihre geistige Anspannung vor dem Einschlafen.</p>
<p><span id="more-2564"></span>Nach Ende des <strong>fünfwöchigen</strong> <strong>Programms</strong> hatte sich nach Patientenangaben der Schlaf bei einundachtzig Prozent der Teilnehmer (30 von 37) zumindest leicht verbessert. Fünfunddreißig Prozent der Patienten (13 von 37) schätzten ihren Schlaf sogar als viel oder sehr viel besser ein. Dreißig Prozent der Patienten, die bis zum Schluss an der Behandlung teilnahmen, bekamen am Ende des Therapieprogramms eine Stunde <strong>mehr Schlaf</strong>. Die Teilnehmer der Behandlungsgruppe entwickelten außerdem eine gesündere <strong>Einstellung zum Schlaf</strong> und gaben an, zur Schlafenszeit <strong>seltener geistig überaktiv</strong> zu sein.</p>
<p>Laut Studienleiterin <em>Dr. Norah Vincent</em>, einer Psychologin an der <em>University of Manitoba</em> in Winnipeg in Kanada, waren  die Forscher selbst überrascht, wie deutlich die Ergebnisse waren, da die Patienten keine weitere ärztliche Betreuung hatten. Das Behandlungsprogramm bestand aus <strong>Psychoedukation</strong> (Aufklärung der Patienten) über Schlafstörungen, Informationen zur <strong>Schlafhygiene</strong> (praktische Tipps für besseren Schlaf), Anweisungen zur <strong>Reizkontrolle</strong>, <strong>Entspannungsübungen</strong>, <strong>Schlafbeschränkung</strong> und <strong>kognitiver Therapie</strong>.</p>
<p>„Obwohl alle Teile des KVT-Programms wichtig sind, fanden die Patienten den Abschnitt über kognitive Therapie am besten“, sagt <em>Vincent</em>. „Der Abschnitt über kognitive Therapie sollte den Patienten helfen, <strong>realistischere Erwartungen</strong> zum Schlaf und seiner Bedeutung für die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu entwickeln. Außerdem vermittelte er Patienten verschiedene <strong>Strategien</strong>, um besser mit geistiger <strong>Überaktivität</strong> und <strong>Sorgen</strong> umgehen zu können.“</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 118 Erwachsene mit chronischen Schlafstörungen teil. Die Patienten waren von der verhaltensmedizinischen Schlafklinik eines Lehrkrankenhauses überwiesen worden, oder sie hatten sich auf eine Zeitungsanzeige gemeldet. Die Studienteilnehmer mussten einen Heimcomputer mit einer schnellen Internetverbindung haben. Außerdem mussten sie seit mindestens sechs Monaten unter Schlafstörungen leiden, die sie öfter als vier Nächte pro Woche hatten, und die sie auch tagsüber beeinträchtigten.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in <strong>zwei Gruppen</strong> eingeteilt. Die Teilnehmer der einen Gruppe wurden online behandelt und die anderen kamen auf eine <strong>Warteliste</strong>. Den Patienten auf der Warteliste wurde mitgeteilt, dass sie später behandelt würden, wenn ihre Daten für den Zeitraum der Nachbeobachtung vollständig wären. Außerdem wurden sie gebeten, sich während der Dauer der Studie nicht anderweitig behandeln zu lassen.</p>
<p>Die Patienten der <strong>Behandlungsgruppe</strong> nahmen fünf Wochen an der Online-KVT teil, kommunizierten aber über das Internet nicht mit einem Arzt. Die Online-Therapie verwendete als <strong>Schulungsmaterial</strong> vor allem <strong>Videoclips</strong>, herunterladbare <strong>mp3-Dateien</strong> für die Entspannungsübungen sowie <strong>pdf-Dateien</strong> zur Patientenaufklärung und kognitiven Therapie. Die Forscher werteten die Ergebnisse anhand von <strong>Fragebögen</strong> aus, die die Patienten nach Ende der Therapie beantworteten, sowie anhand von <strong>Schlaftagebüchern</strong> der Patienten.</p>
<p>Die <strong>Abbrecherquote </strong>war dreiunddreißig Prozent und war deutlich höher bei Patienten, die vom Arzt überwiesen worden waren, als bei Patienten, die sich auf die Zeitungsanzeige gemeldet hatten. Nach Angaben der Autoren liegt diese Quote in Nordamerika für eine persönliche Psychotherapie bei zweiundzwanzig Prozent.</p>
<p><em>Vincent </em>sagt, die meisten Patienten mit Schlafstörungen könnten von Online-KVT profitieren, denn das Programm wurde mit Erfolg von Patienten im Alter von 18 bis 80 Jahren genutzt. Sie vermuten, dass Programm könnte auch Teenagern helfen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.aasmnet.org/Articles.aspx?id=1295" target="_blank">American Academy of Sleep Medicine</a></span>, 1.6.09</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.journalsleep.org/ViewAbstract.aspx?pid=27480" target="_blank">Vincent &amp; Lewycky</a></span>. <em>SLEEP</em> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen/" target="_self">Wie verbreitet sind Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 14:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2428</guid>
		<description><![CDATA[Eine Psychotherapie kann für manche Patienten, zum Beispiel aus Zeit- oder Kostengründen, schwer möglich sein. Eine aktuelle Studie hat Online-Therapie als Alternative untersucht und zeigt, dass sie sehr wirksam sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Instituts vom April übersetzt, die das Programm beschreibt, das nun in Schweden in der regulären Patientenversorgung eingesetzt wird:
Kognitive Verhaltenstherapie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2438" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Online-Therapie-bei-Panikattacken-und-Depressionen-wirksam.jpg" alt="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam" width="167" height="125" />Eine Psychotherapie kann für manche Patienten, zum Beispiel aus Zeit- oder Kostengründen, schwer möglich sein. Eine aktuelle Studie hat Online-Therapie als Alternative untersucht und zeigt, dass sie sehr wirksam sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Instituts vom April übersetzt, die das Programm beschreibt, das nun in Schweden in der regulären Patientenversorgung eingesetzt wird:</p>
<p><strong>Kognitive Verhaltenstherapie</strong> (KVT) über das <strong>Internet</strong> ist eine <strong>genauso wirksame</strong> Behandlung bei Panikstörungen (wiederkehrende Panikanfälle) <strong>wie</strong> traditionelle, als <strong>Gruppentherapie</strong> angebotene KVT. Auch als Behandlung bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist die Methode effektiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Doktorarbeit, die nun beim <em>Karolinska-Institut</em> in Stockholm eingereicht werden soll.</p>
<p><span id="more-2428"></span>„Außerdem ist KVT über das Internet <strong>kostengünstiger</strong> als Gruppentherapie”, sagt <em>Jan Bergström</em>, der am Zentrum für Psychiatrieforschung in Psychologie promoviert. „Die Ergebnisse sprechen für die Einführung einer Behandlung über das Internet in die reguläre psychiatrische Praxis, wie es auch die neuen Richtlinien des schwedischen Gesundheits- und Sozialwesens für die Behandlung von Depressionen und Angststörungen empfehlen.”</p>
<p>Man schätzt, dass etwa fünfzehn Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens an Depressionen und vier Prozent and Panikstörungen erkranken. <strong>Depressionen</strong> können sich sehr unterschiedlich äußern. Typische Symptome sind Niedergeschlagenheit, eine Unfähigkeit sich zu freuen, Schuldgefühle, Antriebslosigkeit, Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, Schlaflosigkeit und ein allgemeiner Verlust der Lebensfreude. Patienten mit <strong>Panikstörungen</strong> haben Panikanfälle, die kräftezehrend sind, und es fällt Patienten schwer, an Orten oder in Situationen zu sein, die sie mit früheren Panikanfällen assoziieren. Häufige Symptome sind Herzklopfen, Zittern, Übelkeit und das Gefühl, dass jeden Moment etwas Furchtbares geschieht (z.B. ein Herzinfarkt oder, dass sie verrückt werden).</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass KVT eine wirksame Behandlung sowohl bei Depressionen als auch bei Panikstörungen ist. Aber es gibt <strong>zu wenig Psychologen</strong> und Psychotherapeuten, die KVT als Methode verwenden, und das Therapieangebot ist in Schweden, aber auch in vielen anderen Ländern regional sehr unterschiedlich. Deshalb wurde die KVT über das Internet entwickelt. Dabei nimmt der Patient über das <strong>Internet </strong>an einem <strong>Selbsthilfeprogramm</strong> teil und steht mit seinem Therapeuten durch <strong>E-Mail </strong>in Kontakt.</p>
<p>Teil der Doktorarbeit war eine randomisierte klinische <strong>Studie</strong> an 104 Patienten mit <strong>Panikstörungen</strong>, in der die Wirksamkeit einer KVT über das <strong>Internet</strong> mit KVT verglichen wurde, die  im Rahmen der regulären Gesundheitsversorgung als <strong>Gruppentherapie</strong> angeboten wird. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Behandlungen sehr gut wirksam waren. Deutliche Unterschiede bei der Effektivität der Behandlungsformen waren weder am Ende der Therapie noch sechs Monate danach erkennbar. Weiter zeigte die Analyse, dass die Behandlung von <strong>Depressionen</strong> mit KVT über das Internet am wirksamsten ist, wenn sie so <strong>früh</strong> wie möglich beginnt. Bei Patienten mit eher schweren Depressionen und/oder einer Vorgeschichte von häufig wiederkehrenden Depressionen war die Behandlung über das Internet weniger wirksam.</p>
<p><em>Jan Bergström</em> arbeitet als klinischer Psychologe an einer städtischen Spezialklinik für Angststörungen in Stockholm. Die Studie wurde von der Stadt Stockholm finanziert.</p>
<p>„Dank unserer Forschungsuntersuchungen ist die Behandlung über das Internet in die <strong>reguläre Gesundheitsversorgung </strong>in Stockholm aufgenommen worden. Damit macht die Abteilung Internetpsykiatri.se Stockholm zur wahrscheinlich ersten Stadt der Welt, wo solch eine Behandlung als Teil der regulären psychiatrischen Versorgung angeboten wird”, sagt <em>Jan Bergström</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ki.se/ki/jsp/polopoly.jsp?d=2637&amp;a=98776&amp;l=en&amp;newsdep=2637" target="_blank">Karolinska Institutet</a></span>, 12.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://diss.kib.ki.se/2010/978-91-7409-800-6/" target="_blank">Jan Bergström</a></span>. Internet-Therapie für Depressionen und Panikstörungen. Doktorarbeit</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lassen sich Depressionen mit Psychotherapie behandeln?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-depression-mit-psychotherapie-behandeln/" target="_self">Wie lassen sich Depressionen mit Psychotherapie behandeln?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wir-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-panikstorungen/" target="_self">Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Wie wirkt sich Pornographie auf die Sexualität aus?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 15:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie an Studenten, die gerne Pornofilme sehen, liefert Hinweise , dass ihr Hobby sie nicht an einem normalen Sexualleben hindert.  Ich habe einen Artikel der Uni über die Untersuchung mit den (zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur 20!)  Kommilitonen übersetzt. Eine kleine Stichprobe also, weitere ausführlichere Erhebungen sind abzuwarten. Aber die Ergebnisse dieser Kleinstudie sind schon mal interessant:
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-932" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="porn small" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/porn-small.jpg" alt="porn small" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie an Studenten, die gerne Pornofilme sehen, liefert Hinweise , dass ihr Hobby sie nicht an einem normalen Sexualleben hindert.  Ich habe einen Artikel der Uni über die Untersuchung mit den (zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur 20!)  Kommilitonen übersetzt. Eine kleine Stichprobe also, weitere ausführlichere Erhebungen sind abzuwarten. Aber die Ergebnisse dieser Kleinstudie sind schon mal interessant:</p>
<p>Ein Forscher von der <em>Université de Montréal</em> in Kanada, dessen Arbeit vom <em>Interdisziplinären Forschungszentrum für Familiengewalt und Gewalt gegen Frauen</em> finanziert wird, hat mit einer neuen Studie über die <strong>Auswirkungen von Pornografie auf Männer</strong> begonnen. „Zu Anfang unserer Untersuchung haben wir Männer in ihren Zwanzigern gesucht, die noch nie einen Pornofilm gesehen hatten. Wir konnten aber keine finden”, sagt <em>Simon Louis Lajeunesse</em>, ein Associate Professor an der <em>School of Social Work</em>.</p>
<p>„Meine Arbeit zielt darauf ab, den Einfluss von Pornografie auf die Sexualität von Männern zu betrachten, und wie sie ihre Sichtweise von Männern und Frauen prägt“, sagt <em>Lajeunesse</em>. Dazu hat er bis jetzt zwanzig heterosexuelle Männer in seine <strong>Studie</strong> aufgenommen und interviewt. Diese <strong>Männer</strong> sind alle Universitätsstudenten und sehen sich regelmäßig <strong>Pornofilme </strong>an.</p>
<p><span id="more-852"></span>„Sie haben über ihre bisherige sexuelle Entwicklung geredet, angefangen von ihrem <strong>ersten Kontakt zur Pornografie</strong>, der in der <strong>frühen Pubertät </strong>war. Nicht einer von ihnen hatte eine krankhafte Sexualität. Tatsächlich waren alle ihre sexuellen Praktiken ganz konventionell“, sagt <em>Lajeunesse</em>.</p>
<p>Bis jetzt hat die Studie gezeigt, dass <strong>neunzig Prozent </strong>des Pornokonsums auf dem <strong>Internet</strong> stattfindet, während zehn Prozent aus Videoläden stammt. Im Durchschnitt sahen sich die <strong>Singles</strong> dreimal die Woche für jeweils vierzig Minuten pornografische Filme an. Die Männer in einer <strong>festen Beziehung</strong> sahen sie durchschnittlich 1,7-mal pro Woche und für je zwanzig Minuten.</p>
<p><em>Lajeunesse</em> stellte fest, dass die meisten Jungen bis zum Alter von zehn Jahren pornografisches Material gesucht und gefunden haben. In diesem Alter sind Jungen sexuell besonders neugierig. Aber sie verlieren schnell das Interesse, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder sie es abstoßend finden. Als Erwachsene suchen sie dann weiter nach <strong>Material, dass ihren Vorstellungen</strong> von Sexualität <strong>entspricht</strong>. Außerdem sehen sie sich nur <strong>selten</strong> Pornofilme <strong>zusammen mit</strong> ihrer <strong>Partnerin </strong>an und suchen sich immer selbst aus, was sie sehen.</p>
<p>Alle Studienteilnehmer gaben an, dass sie <strong>für die Gleichberechtigung</strong> von Mann und Frau sind, und <strong>fühlten sich als Opfer</strong> einer Rhetorik, die Pornografie verteufelt. „Pornografie hat ihre Sichtweise von Frauen nicht verändert oder ihre Beziehungen, die sie sich alle möglichst harmonisch und erfüllend wünschen. Diejenigen, die ihre Fantasien im wirklichen Leben mit ihrer Partnerin nicht ausleben konnten, haben ihnen einfach ihren eigenen Platz reserviert. Die <strong>reale Welt zerstört ihre Fantasien</strong>, und diese Männer wollen auch gar nicht, dass ihre Partnerin aussieht wie ein Pornostar“, sagt <em>Lajeunesse</em>.</p>
<p>Daher <strong>widerspricht </strong><em>Lajeunesse </em>der Theorie von der <strong>perversen Auswirkung</strong>, die Pornografie oft zugeschrieben wird. „Leute, die aggressiv werden, brauchen keine Pornografie, um gewalttätig zu sein. Süchtige können nach Drogen, Alkohol oder Spielen süchtig sein. Und Fälle von asozialem Verhalten gehören in den Bereich der Pathologie. Wenn Pornografie den Einfluss hätte, der immer wieder behauptet wird, müsste man einem Homosexuellen einfach heterosexuelle Filme zeigen können, und das würde seine sexuelle Orientierung ändern.“</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news-digest/are-the-effects-of-pornography-negligible.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">UdeMNouvelles</span></a></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Untreue für Frauen etwas anderes als für Männer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-untreue-fur-frauen-etwas-anderes-als-fur-manner/" target="_self">Ist Untreue für Frauen etwas anderes als für Männer?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-internetabhangigkeit-mit-anderen-storungen-zusammen/" target="_self">Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lange-halt-sich-die-romantik-in-der-beziehung/" target="_self">Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?</a></span></p>
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		<title>Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Informationsdienst Science Daily ist vor wenigen Tagen eine Zusammenfassung eines Artikels aus Archives of Pediatrics &#38; Adolescent Medicine erschienen, die mir interessant erscheint. Hier wird der Zusammenhang zwischen Internetabhängigkeit und anderen klinischen Erkrankungen wie ADHS oder Sozialphobie dargestellt. Im Anschluss meine Übersetzung dieses Beitrages in Auszügen:

Junge Menschen 	mit Störungsbildern wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Sozialphobie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->In dem Informationsdienst <em>Science Daily </em>ist vor wenigen Tagen eine Zusammenfassung eines Artikels aus <em><span lang="de-DE">Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine </span></em><span lang="de-DE">erschienen</span><span lang="de-DE">, die mir interessant erscheint. Hier wird der <strong>Zusammenhang zwischen Internetabhängigkeit </strong>und anderen <strong>klinischen Erkrankungen </strong>wie ADHS oder Sozialphobie dargestellt. Im Anschluss meine Übersetzung dieses Beitrages in Auszügen:<br />
</span></p>
<p><span lang="de-DE"><span id="more-560"></span>Junge </span><span lang="de-DE">Menschen 	mit Störungsbildern wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Sozialphobie (Ängste vor dem 	Zusammensein in Gruppen), Feindseligkeit und Depressionen könnten 	eher dazu neigen, auch eine Internetabhängigkeit zu entwickeln. </span></p>
<p><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE">Aus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass <strong>bis zu 17,9 Prozent </strong>(je nach Kriterienraster)  junger Menschen in westlichen wie auch in östlichen Gesellschaften <strong>internetabhängig </strong>sind. So wurde schon vorgeschlagen, Internetabhängigkeit wie auch Spielsucht in das <em>Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders </em>mit aufzunehmen. „Aus diesem Grund ist die Identifizierung von Risikofaktoren für Internetabhängigkeit wichtig zur Vorsorge bzw. einem frühen Eingreifen bei einer Internetabhängigkeit von jungen Menschen.”</span></p>
<p><span lang="de-DE"><em>Chih-Hung Ko</em>, M.D., vom Kaohsiung <em>Medical University Hospital </em>und </span><span lang="de-DE">der <em>Kaohsiung Medical University </em>in Kaohsiung in Taiwan und seine Mitarbeiter untersuchten den Zusammenhang von psychiatrischen Symptomen wie ADHD, Sozialphobie und Feindseligkeit mit der Internetabhängigkeit. Die Forscher <strong>testeten 2.293 Schüler </strong>der siebten Klasse (1179 Jungen und 1114 Mädchen) aus 10 Oberschulen im Süden Taiwans und achteten dabei auch auf Unterschiede beim Vorhersagewert von Störungsbildern zwischen Jungen und Mädchen. Die psychologischen Störungsbilder wurden mithilfe von Fragebögen festgestellt, die die Schüler selbst ausfüllten. Das Vorliegen einer Internetabhängigkeit wurde anhand der Punkteskala für Internetabhängigkeit nach Chen (CIAS) ausgewertet. Die Fragebögen wurden zu Anfang der Studie, und dann nach 6, 12 und 24 Monaten ausgewertet und ergaben Testwerte von 26 bis 104 Punkten. Studienteilnehmer mit 64 oder mehr Punkten wurden als internetabhängig eingestuft. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Von</span><span lang="de-DE"> allen Teilnehmern wurden 233 (<strong>10,8%) als internetabhängig </strong>eingestuft und 1929 (89,2%) als nicht internetabhängig. Die Forscher schreiben, dass zwar über die zweijährige Dauer der Studie <strong>Depressionen</strong>, <strong>ADHD, Sozialphobie </strong>und <strong>Feindseligkeit </strong>alle das <strong>Auftreten einer Internetabhängigkeit</strong> vorhersagten, jedoch Depressionen und Sozialphobie nur bei jungen Mädchen. Außerdem hatten Feindseligkeit bei Jungen und ADHD bei Mädchen die größte Vorhersagekraft für Internetabhängigkeit. &#8212;<br />
</span></p>
<p>Dies bedeutet, dass das Risiko, internetabhängig zu werden, für die genannten Gruppen überdurchschnittlich hoch ist. Im Umkehrschluss heißt dies, dass bei Jugendlichen, die unter diesen Störungen leiden, besonders darauf geachtet werden sollte, ob Anzeichen für eine Internetabhängigkeit vorliegen, damit man diese bereits im Frühstadium adressieren und behandeln kann.</p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;">Quellen: Science Daily, Oktober 6th 2006<span lang="de-DE">, basierend auf: Chih-Hung 	Ko; Ju-Yu Yen; Cheng-Sheng Chen; Yi-Chun Yeh; Cheng-Fang Yen. </span><strong><span lang="de-DE">Predictive Values of Psychiatric 	Symptoms for Internet Addiction in Adolescents: A 2-Year Prospective 	Study</span></strong><span lang="de-DE">. </span><em><span lang="de-DE">Arch 	Pediatr Adolesc Med.</span></em><span lang="de-DE">, 2009; 163 (10): 	937-943.</span></p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;"><span lang="de-DE"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;"><span lang="de-DE"><a title="Macht Fernsehen unglücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-fernsehen-unglucklich/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Macht Fernsehen unglücklich?</span></a></span></p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-angst-vor-der-angst-zu-einer-depression-fuhren/" target="_self">Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?</a></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind depressive Kinder suchtgefährdet?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressive-kinder-suchtgefahrdet/" target="_self">Sind depressive Kinder suchtgefährdet?</a></span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Psychotherapie &#8211; geht das?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen &#8211; das geht natürlich nicht! Aber  wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen &#8220;Hausaufgaben&#8221; oder auch das Führen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen &#8211; das geht natürlich nicht! Aber  wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen &#8220;Hausaufgaben&#8221; oder auch das Führen eines &#8220;Tagebuchs&#8221; eine wichtige Rolle, um bestimmte Verhaltensweisen besser zu verstehen oder andere, gewünschte Verhaltensweisen einzuüben. Hier kann man sich durchaus vorstellen, dass einige dieser Aufgaben sich online sinnvoll unterstützen lassen.</p>
<p><span id="more-524"></span>In der <em>New York Times </em>von letzter Woche wurde vor einigen Tagen von einer interessanten Untersuchung zu dem Thema berichtet. Ich fasse den Artikel auszugsweise zusammen: In einer Studie, die von Forschern der <em>University of Virginia </em>durchgeführt wurde, wurden Patienten mit Schlafstörungen gebeten über eine Dauer von mehreren Wochen ihr &#8220;<strong>Schlaftagebuch&#8221; in ein Online-Programm einzugeben</strong>.  Die Patienten gaben unter anderem an, wann sie ins Bett gingen, wie häufig und wie lange sie in der Nacht aufwachten, wann sie wieder einschliefen etc.  Das Programm rechnete daraufhin aus, wie lange die <strong>effektive Schlafdauer </strong>des Patienten war und wies sie an, nur genau für diese Zeit auch tatsächlich das Bett aufzusuchen. Der Entwickler des Programms, der Psychologe <em>Lee Ritterband </em>dazu in einem Interview:  &#8220;Das Ziel ist es, zunächst einmal <strong>durchgängige Schlafphasen zu erreichen </strong>und diese dann <strong>allmählich zu verlängern</strong>; &#8211; die gleiche Technik, die in der Regel auch in dem persönlichen Gespräch zwischen Therapeut und Patient vereinbart und eingeübt wird.&#8221;</p>
<p>Das Programm dauert insgesamt 9 Wochen. In dieser Zeit wird der Patient angewiesen, das Bett zu verlassen, wenn er aufwacht und innerhalb von 15 Minuten nicht mehr einschlafen kann. Mit Texten, Animationen und Übungen wird der Patient außerdem darin unterstützt alles abzustellen, was seinen Schlaf stören könnte. Dies sind zum Beispiel kreisende Gedanken wie &#8220;Wenn ich nicht meine 8 Stunden Schlaf bekomme, komme ich morgen nicht durch den Tag..&#8221; [kennen wir alle, oder?]  Zum anderen wird der Patient darin unterstützt, im Bett nicht zu arbeiten, kein Fernsehen zu schauen etc.,  damit sein Körper sich daran gewöhnt, dass &#8211; wenn er im Bett ist &#8211; geschlafen wird.</p>
<p>In einer aktuellen Studie mit 45 Erwachsenen konnte nun nachgewiesen werden, dass die Teilnahme an dem Programm zu einem deutlich besseren Schlafverhalten führte.  Insbesondere die Zeit, in der die Patienten wach im Bett lagen, verringerte sich erheblich gegenüber einer Kontrollgruppe, die nicht an dem Programm teilnahm.  In einer weiteren Studie in Kanada wurde die Wirksamkeit eines vergleichbaren Programms untersucht. Auch hier traten ähnlich eindeutige Effekte auf.</p>
<p>Was bedeutet dies für unsere therapeutische Arbeit? Ich denke, wir sollten unsere Augen durchaus offen halten nach <strong>situativer Unterstützung </strong>unserer Arbeit durch Online-Tools. Inzwischen haben wir ja bereits sehr gute Erfahrung damit gemacht, dass viele unserer Patienten ihre Diagnostik-Fragebögen online ausfüllen und wir dann schon im darauffolgenden Gespräch auf der dann bereits vorliegenden Auswertung aufbauen können.</p>
<p>Ich denke, wir werden in Zukunft weitere sinnvolle Werkzeuge kennenlernen und sollten diese dann auch einsetzen, wenn sie dazu beitragen, den Therapieerfolg zu steigern oder zu beschleunigen.  Bis allerdings online-Tools die Fähigkeit entwickeln, zu erkennen, dass hinter den Schlafstörungen möglicherweise ganz andere Probleme stecken, über die man einmal sprechen sollte&#8230;, &#8211; bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2009/08/11/health/11slee.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">New York Times</span></a>, 10. August 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/" target="_self">Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck</a> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-therapie-von-adhs-mit-computerspielen-fur-kinder-unterstutzen/" target="_self">Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
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