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	<title>Psychologie aktuell &#187; Geschlechterunterschiede</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Geschlechterunterschiede</title>
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		<title>Wie verschieden ist die Psyche von Männern und Frauen?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stereotypes Denken betont Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber wenn man sie mit psychologischen Tests misst, sind nennenswerte Unterschiede bis auf wenige Ausnahmen nicht feststellbar. Eine neue Studie zeigt nun, dass die Untersuchungsmethode eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Januar übersetzt, in der Forscher Persönlichkeitsprofile von Männern und Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5006" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Glückliche Beziehungen - Was ist das Erfolgsgeheimnis s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Glückliche-Beziehungen-Was-ist-das-Erfolgsgeheimnis-s.jpg" alt="Glückliche Beziehungen - Was ist das Erfolgsgeheimnis s" width="167" height="160" />Stereotypes Denken betont Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber wenn man sie mit psychologischen Tests misst, sind nennenswerte Unterschiede bis auf wenige Ausnahmen nicht feststellbar. Eine neue Studie zeigt nun, dass die Untersuchungsmethode eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Januar übersetzt, in der Forscher Persönlichkeitsprofile von Männern und Frauen verglichen:</p>
<p>Eine neue Studie, die in der Januarausgabe von <em>PLoS ONE</em> erscheint, zeigt, dass es erhebliche <strong>Unterschiede</strong> zwischen der <strong>Persönlichkeit</strong> von Männern und Frauen gibt. Unterschiede zwischen Männern und Frauen, und wie groß sie sind, ist ein Thema, über das schon immer viel diskutiert wurde.</p>
<p><em>Marco Del Giudice</em> von der <em>Universität Turin</em> in Italien und sein Team haben eine <strong>neue Methode</strong> entwickelt, mit der man Unterschiede zwischen Persönlichkeiten messen und analysieren kann, die ihrer Meinung nach genauer als frühere Methoden ist.</p>
<p><span id="more-4998"></span>In einer <strong>Studie</strong> an mehr als 10 000 Menschen, etwa die Hälfte Frauen und die andere Hälfte Männer, benutzten die Forscher ihre Methode der Persönlichkeitsanalyse, um Persönlichkeitstests durchzuführen. Merkmale wie Wärme, Sensibilität und Perfektionismus wurden anhand von 15 Skalen quantifiziert.</p>
<p>Die Forscher verglichen sowohl die einzelnen <strong>Persönlichkeitsmerkmale</strong> als auch die ganzen <strong>Persönlichkeitsprofile</strong> von Männern und Frauen. Dabei beobachteten sie relativ geringe Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei den einzelnen Merkmalen, aber extrem große, wenn ganze Profile verglichen wurden.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass frühere Strategien zur Messung solcher Unterschiede nicht geeignet waren, weil sich diese Methoden immer nur auf jeweils ein Merkmal konzentrierten und außerdem keine Korrekturen für Messfehler gemacht wurden.</p>
<p>Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das wahre Ausmaß der <strong>Unterschiede</strong> von Persönlichkeitsmerkmalen bei Männern und Frauen bis jetzt <strong>immer unterschätzt</strong> wurde.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/240028.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 6. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0029265" target="_blank">Del Giudice et al</a></span>. <em>PLoS ONE</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-sich-ehepartner-mit-der-zeit-ahnlicher/" target="_self">Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/untreue-und-eifersucht-was-sind-die-grunde-fur-die-geschlechterunterschiede/" target="_self">Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-frauen-beim-ehestreit-emotionaler-als-manner/" target="_self">Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann man sich einen Herzinfarkt einbilden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man-sich-einen-herzinfarkt-einbilden/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man-sich-einen-herzinfarkt-einbilden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4874" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Telefonieren-beim-Autofahren-Auch-für-die-Beziehung-gefährlich.jpg" alt="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" width="170" height="128" />Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über die noch nicht veröffentlichte Studie vom November übersetzt, die einen „Pseudoinfarkt“ beschreibt, der so echt wirkt, dass nur ein Arzt ihn erkennen kann:</p>
<p>Es waren japanische Ärzte, die in den Neunzigerjahren als erste eine neue Form des Herzinfarkts beschrieben – die <strong>Stress-Kardiomyopathie</strong> (auch Broken-Heart-Syndrom). Sie zeigten, dass ein plötzlicher Schock oder <strong>emotionaler Stress </strong>dazu führen können, dass das Herz reagiert wie bei einem Herzinfarkt, obwohl normalerweise keine bleibenden Schäden festzustellen sind. Nun berichten Forscher von der <em>University of Arkansas</em>, dass Stress-Kardiomyopathie <strong>bei Frauen häufiger</strong> auftritt als bei Männern.</p>
<p><span id="more-4868"></span>Vereinfacht gesagt wird Stress-Kardiomyopathie durch einen <strong>plötzlichen Anstieg von Hormonen </strong>wie Adrenalin ausgelöst, meistens als Reaktion auf ein stark emotionales Ereignis. Dadurch vergrößert sich ein Teil des Herzens vorübergehend, was <strong>Symptome </strong>verursacht, die einem <strong>Herzinfarkt</strong> zum Verwechseln <strong>ähnlich</strong> sind. Andere körperliche Symptome wie blockierte Arterien und Schäden des Herzmuskels, die normalerweise bei einem klinischen Herzinfarkt beobachtet werden, treten jedoch nicht auf.</p>
<p>Eine Stress-Kardiomyopathie kann sowohl durch <strong>negative</strong> als auch durch <strong>positive Ereignisse</strong> verursacht werden. So verschiedene Dinge wie ein Lottogewinn, ein Autounfall oder der Tod eines geliebten Menschen können einen Anfall auslösen.</p>
<p>Die neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Frauen</strong> bis zu siebenmal <strong>häufiger</strong> betroffen sind als Männer, und dass ältere Frauen ein höheres Risiko haben als jüngere. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse diese Woche auf einer Konferenz der <em>American Heart Association</em> in Orlando, Florida vor.</p>
<p><em>Dr. Abhiram Prasad</em>, ein Kardiologe von der <em>Mayo Clinic</em>, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte gegenüber AP, dass Männer im Allgemeinen Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen häufiger und früher im Leben haben als Frauen, aber:</p>
<p>„Das ist die einzige Herzerkrankung, die sehr viel häufiger bei Frauen auftritt.”</p>
<p><em>Dr. Abhishek Deshmukh</em>, ein Kardiologe an der <em>University of Arkansas</em>, der Frauen mit Stress-Kardiomyopathie behandelt hat, wollte untersuchen, wie geschlechtsspezifisch die Erkrankung wirklich ist. Für seine neue <strong>Studie</strong> analysierte <em>Deshmukh</em> ein landesweites Register mit Daten von etwa tausend Krankenhäusern und fand 6 229 Fälle von Stress-Kardiomyopathie im Jahr 2007. Davon waren nur 671, also knapp 11 Prozent Männer.</p>
<p>Er stellte fest, dass <strong>Frauen</strong> ein ungefähr <strong>7,5-mal höheres Risiko</strong> für Stress-Kardiomyopathie hatten als Männer. Bei Menschen unter 55 Jahren hatten Frauen sogar ein 9,5-mal höheres Risiko als Männer. Außerdem erkrankten Frauen über 55 Jahren dreimal so häufig an Stress-Kardiomyopathie wie jüngere Frauen. Die genauen Gründe für dieses <strong>Ungleichgewicht</strong> bei den <strong>Geschlechtern</strong> sind nicht bekannt. Vielleicht können Männer besser mit dem physischen Stress durch emotionale Ereignisse zurechtkommen, oder vielleicht werden Männer einfach nicht so emotional. Gegenüber AP sagte er:</p>
<p>„Eine Theorie ist, dass <strong>Hormone</strong> eine Rolle spielen. Eine andere ist, dass Männer mehr Adrenalinrezeptoren auf ihren Herzmuskelzellen haben als Frauen. Männer könnten also besser in der Lage sein Stress zu bewältigen und den Anstieg von Hormonen, die er freisetzt.“</p>
<p>Weiter zeigt die Untersuchung, dass etwa zehn Prozent der Patienten irgendwann im Leben einen zweiten Anfall haben, aber normalerweise erlangt ihr Herz seine volle Funktionstüchtigkeit wieder, es <strong>bleiben keine Schäden</strong> zurück und eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Scheinbar heilt ein gebrochenes Herz am besten, wenn man ihm einfach etwas Zeit gibt.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/237883.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 18. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/" target="_self">Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/psychosomatik.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Worauf sollte man bei der Planung für den Ruhestand achten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/worauf-sollte-man-bei-der-planung-fur-den-ruhestand-achten/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/worauf-sollte-man-bei-der-planung-fur-den-ruhestand-achten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben der meisten Menschen wird so sehr und so lange von ihrer Arbeit geprägt, dass für manche der Eintritt in den Ruhestand zu einer starken Belastung werden kann. Eine neue Studie hat untersucht, wie Menschen diesen Übergang durch rechtzeitige, wohldurchdachte Planung erleichtern können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4455" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Warum-sind-Altersdepressionen-besonders-hartnäckig.jpg" alt="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" width="167" height="125" />Das Leben der meisten Menschen wird so sehr und so lange von ihrer Arbeit geprägt, dass für manche der Eintritt in den Ruhestand zu einer starken Belastung werden kann. Eine neue Studie hat untersucht, wie Menschen diesen Übergang durch rechtzeitige, wohldurchdachte Planung erleichtern können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die auf einer Fachtagung vorgestellt wurde:</p>
<p>Viele betrachten den Ruhestand als eine Zeit, in der Menschen ausspannen, Reisen machen, in ihrer Freizeit aktiv sind und Zeit mit der Familie verbringen. Aber chronische Gesundheitsprobleme und schlechte Planung hindern viele ältere Menschen daran ihren Ruhestand zu genießen. Doch nun zeigt eine Untersuchung einer Forscherin der <em>University of Missouri</em>, dass es verheirateten <strong>Paaren im Ruhestand</strong> besser geht, wenn sie <strong>Veränderungen</strong> ihres Lebensstils und ihrer Gesundheit <strong>im Voraus planen</strong>.</p>
<p>Nach <em>Angela Curl</em>, einer Assistenzprofessorin an der School of Social Work, ist es wichtig für Paare ihren Ruhestand schon vorher zu planen, sowohl  finanzielle als auch soziale Aspekte, und über die Veränderungen nachzudenken, die sich in ihrer Partnerschaft und im Alltag ergeben können. Wenn Paare miteinander und mit der Familie, Freunden und Bekannten <strong>über den Ruhestand reden</strong>, fällt ihnen die <strong>Anpassung</strong> an eine neue Routine <strong>leichter</strong>, sagt <em>Curl</em>.</p>
<p><span id="more-4448"></span>„Jedes Mal wenn im Leben eine größere Veränderung stattfindet, ist das eine <strong>Chance</strong>, sich auf eine <strong>neue Rollenverteilung </strong>in einer Partnerschaft zu einigen“, sagt <em>Curl</em>. „Wenn ein Paar will, dass nach der Pensionierung etwas besser wird, ist es wichtig, dass sich die Partner bewusst über Aktivitäten einigen und Pläne dafür machen, die ihren Idealen, Finanzen und aktuellem Gesundheitszustand entsprechen.“</p>
<p>Neben der Planung von Veränderungen, die sie bei ihrer Alltagsroutine und ihrem Lebensstil im Ruhestand machen wollen, ist es wichtig, dass sich Paare auf die Gesundheitsprobleme vorbereiten, die später im Alter auftreten können. <em>Curl </em>untersuchte, welche <strong>Auswirkungen</strong> die <strong>Pensionierung</strong> bei Paaren auf die subjektiv empfundene <strong>Gesundheit</strong> und auf Herz-Kreislauferkrankungen hat, und stellte fest, dass <strong>Ehemänner und –frauen</strong> ihre Gesundheit nach der Pensionierung <strong>unterschiedlich </strong>einschätzten. In den ersten paar Jahren im Ruhestand bewerteten Frauen ihre Gesundheit als schlechter, aber mit der Zeit dann wieder besser. Dagegen schätzten Männer ihre Gesundheit als zunehmend schlechter ein, je länger sie im Ruhestand waren.</p>
<p>Ehemänner gaben an, dass sich ihre Gesundheit verbesserte, wenn ihre Frauen pensioniert wurden. Außerdem verminderte sich im Ruhestand das Risiko für <strong>Herz-Kreislaufbeschwerden</strong> bei Männern, nicht jedoch bei Frauen.</p>
<p>„Wenn Frauen in den Ruhestand gehen, achten sie vielleicht mehr auf die Gesundheit ihrer Männer, gehen regelmäßig mit ihnen zum Arzt und sorgen dafür, dass sie ein gesundes Leben führen“, sagt <em>Curl</em>. „Frauen stellen traditionell die Bedürfnisse aller anderen Menschen über ihre eigenen, ein Verhalten, mit dem sie ihre eigene Gesundheit gefährden können.&#8221;</p>
<p>Um die Umstellung von einer Vollzeitbeschäftigung auf den Ruhestand zu erleichtern, empfiehlt <em>Curl</em> einen <strong>allmählichen Übergang zu weniger Arbeit</strong>, bei dem Menschen noch bis zu einem gewissen Grade am Arbeitsleben teilnehmen.</p>
<p>„Wenn jemand weiter arbeitet, kommt das seiner Gesundheit in vielerlei Hinsicht zugute“, sagt <em>Curl</em>. „Schon ein paar Stunden Arbeit pro Woche können die Gesundheit fördern.“</p>
<p><em>Curls</em> Studie untersuchte, wie sich Menschen auf ihre Pensionierung durch Gespräche mit Freunden, Kollegen und in der Familie vorbereiten können. Ihre Studie: „Pensionierung und Herz-Kreislaufgesundheit: Eine Langzeitstudie über Paarbeziehungen“ wurde auf der 63. Jahrestagung der <em>Gerontological Society of America</em> präsentiert und wird demnächst veröffentlicht.</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://munews.missouri.edu/news-releases/2011/0621-planning-is-key-to-a-healthy-and-happy-retirement-mu-expert-says/" target="_blank">University of Missouri</a></span>, 21. Juni 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/" target="_self">Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit das-kognitive-altern verlangsamen/" target="_self">Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Helfen soziale Aktivitäten im Alter geistig fit zu bleiben?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/helfen-soziale-aktivitaten-im-alter-geistig-fit-zu-bleiben/" target="_self">Helfen soziale Aktivitäten im Alter geistig fit zu bleiben?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fördern kulturelle Aktivitäten die Gesundheit?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordern-kulturelle-aktivitaten-die-gesundheit/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordern-kulturelle-aktivitaten-die-gesundheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 07:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4362</guid>
		<description><![CDATA[Mit Gesundheit assoziieren die meisten Menschen Dinge wie Sport treiben oder cholesterinarme Ernährung. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung der Kunst auf das Wohlbefinden untersucht und zeigt, dass Kultur die körperliche und seelische Gesundheit fördert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende Mai übersetzt, deren Autoren meinen, man sollte diese Wirkung im Gesundheitswesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4369" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Machen-Computerspiele-süchtig-wie-Drogen-s.jpg" alt="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen s" width="167" height="125" />Mit Gesundheit assoziieren die meisten Menschen Dinge wie Sport treiben oder cholesterinarme Ernährung. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung der Kunst auf das Wohlbefinden untersucht und zeigt, dass Kultur die körperliche und seelische Gesundheit fördert. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende Mai übersetzt, deren Autoren meinen, man sollte diese Wirkung im Gesundheitswesen gezielt einsetzen:</p>
<p>Männer, die regelmäßig in Kunstgalerien, Museen und ins Theater gehen, erfreuen sich einer <strong>besseren Gesundheit </strong>und sind mit ihrem Leben <strong>zufriedener</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die online im <em>Journal of Epidemiology and Community Health </em>publiziert wurde. Die Studie zeigt, dass sowohl Männer als auch Frauen, die ein <strong>Musikinstrument</strong> spielten, <strong>malten</strong> oder <strong>Theater</strong> und Museen besuchten, sich gesünder fühlten, mehr Freude am Leben hatten und weniger ängstlich oder depressiv waren als Menschen, die nicht an kulturellen Aktivitäten teilnahmen.</p>
<p><span id="more-4362"></span>Aber der Effekt war am stärksten bei <strong>Männern</strong>, die Kultur lieber als <strong>Zuschauer</strong> genossen als selbst kreativ oder kulturell aktiv zu werden.</p>
<p>Die norwegischen Forscher befragten 50 797 Erwachsene aus Nord-Trøndelag (eine Provinz in Mittelnorwegen), wie oft sie an kulturellen Aktivitäten teilnahmen, und untersuchten den selbst empfundenen Gesundheitszustand, die Lebenszufriedenheit sowie die Häufigkeit von Angst- und Depressionssymptomen bei den Teilnehmern.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen <strong>kulturellen Aktivitäten jeder Art </strong>und guter Gesundheit und hoher Lebenszufriedenheit. Außerdem hatten Menschen, die sich an kulturellen Aktivitäten beteiligten, weniger Angst- und Depressionssymptome.</p>
<p>Dabei profitierten die Gesundheit und das Wohlbefinden der Teilnehmer umso mehr, je stärker sie sich am Kulturleben beteiligten. Der <strong>deutlichste Effekt</strong> wurde bei Männern beobachtet, deren kulturelle Betätigung „<strong>rezeptiv</strong>&#8221; war, die also zum Beispiel Theater- oder Museumsbesuche machten.</p>
<p>„Die Ergebnisse zeigen, dass man kulturelle Aktivitäten als gesundheitsfördernde Maßnahmen im Gesundheitswesen rechtfertigen könnte”, meinen die Autoren.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencenews.com/articles/2011/05/23/cultured.men.are.happier.and.healthier" target="_blank">e! Science News</a></span>, 23. Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1136/jech.2010.113571" target="_blank">Cuypers et al</a></span>. <em>Journal of Epidemiology &amp; Community Health</em>, Mai 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es zum Streit zwischen lieben Menschen kommt, spielen oft Missverständnisse eine große Rolle. Eine neue Studie hat untersucht, wie Männer und Frauen Konfliktsituationen in der Partnerschaft erleben und zeigt erhebliche Unterschiede. Wir haben die Presseerklärung der Forscher vom April übersetzt, die meinen, dass geschlechterspezifisches Verhalten beim Streit unterschiedliche Erwartungen an die Rollen der Partner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4295" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lässt-sich-Wut-soziologisch-erklären" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Lässt-sich-Wut-soziologisch-erklären.jpg" alt="Lässt-sich-Wut-soziologisch-erklären" width="150" height="99" />Wenn es zum Streit zwischen lieben Menschen kommt, spielen oft Missverständnisse eine große Rolle. Eine neue Studie hat untersucht, wie Männer und Frauen Konfliktsituationen in der Partnerschaft erleben und zeigt erhebliche Unterschiede. Wir haben die Presseerklärung der Forscher vom April übersetzt, die meinen, dass geschlechterspezifisches Verhalten beim Streit unterschiedliche Erwartungen an die Rollen der Partner widerspiegelt:</p>
<p>Bei Konflikten in der Partnerschaft reagieren <strong>Frauen emotionaler</strong> als Männer. Umgekehrt sind es die <strong>Männer</strong> – die überwiegend „starke“ Emotionen wie Zorn oder Verachtung zum Ausdruck bringen &#8211; die häufiger Streit <strong>provozieren</strong>.</p>
<p>Zu diesem Schluss kommt ein Artikel von <em>Inmaculada Valor Segura</em>, <em>Francisca Expósito </em>und <em>Miguel Moya</em>, drei Professoren von der Abteilung Sozialpsychologie der <em>Universität Granada</em>, der demnächst in der Zeitschrift <em>Intervención Psicosocial</em> erscheinen soll. Die Studie untersuchte die <strong>zwischenmenschlichen Emotionen</strong>, die Männer und Frauen empfinden, wenn es zu unterschiedlichen Konflikten in der Partnerschaft kommt, und welchen Einfluss Emotionen auf die Häufigkeit von Konflikten haben.</p>
<p><span id="more-4288"></span>Die Studienteilnehmer waren 142 Studenten der <em>Universität Granada</em> (75 Frauen und 67 Männer). Die Forscher testeten die Emotionen der Teilnehmer in fünf <strong>verschiedenen Konfliktsituationen</strong>. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass Männer und Frauen in Konfliktsituationen emotional <strong>unterschiedlich reagieren</strong>.</p>
<p>So fühlten sich Frauen in der Situation „Wenn mein Partner mich beleidigt oder respektlos behandelt, …” eher traurig, und in der Situation „Wenn mein Partner beim Streit physisch aggressiv wird, …“ waren sie eher enttäuscht als Männer. In der Situation „Wenn mein Partner immer wieder laut wird, …“ waren Frauen eher traurig, während Männer sich schuldig fühlten. In der Situation „Wenn mein Partner Dinge verdreht um Recht zu behalten, …“ waren Frauen eher traurig, während Männer sich mehr schämten.</p>
<p><strong>„Starke“ und „schwache“ Emotionen</strong></p>
<p>Die Autoren schreiben, dass man von <strong>Männern </strong>eher <strong>dominante </strong>oder „starke” Emotionen erwarten könnte (wie Zorn, Ärger oder Verachtung) und von <strong>Frauen</strong> eher Emotionen, die eine <strong>unterwürfige</strong> Haltung ausdrücken (wie Schuld, Traurigkeit oder Angst). Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen Emotionen intensiver empfinden, sowohl „starke“ als auch „schwache“.</p>
<p>Aus diesen Ergebnissen schließen die Forscher der <em>Universität Granada</em>, dass „der soziokulturelle Kontext und die <strong>geschlechterspezifischen Rollen</strong>, die er Männern und Frauen zuschreibt, einen wichtigen Einfluss auf die Entstehung von Erwartungen an ihre Rollen in der Beziehung und bei Partnerschaftskonflikten haben könnte. Genauso wie die Gesellschaft bestimmte Regeln festlegt, wie sich Männer und Frauen in einer Beziehung zu verhalten haben, legt sie daher auch Regeln fest, wie sich beide in bestimmten Konfliktsituationen zu verhalten haben.“</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-04/uog-whm041311.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 13. April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beziehungsstreit-lasst-sich-vorhersagen-wann-die-wut-verraucht-ist/" target="_self">Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-hormone-beim-ehestreit/" target="_self">Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Paare?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.php" target="_self">Was ist unser Angebot für Paare?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Geschlechterunterschiede beim Einkaufen: Was sind die Ursachen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/geschlechterunterschiede-beim-einkaufen-was-sind-die-ursachen/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 18:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zur Jungsteinzeit vor ungefähr 10 000 Jahren lebten alle Menschen als Jäger und Sammler. In einem Artikel zu Weihnachten haben amerikanische Forscher darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Erbe der Menschheitsgeschichte bis heute im unterschiedlichen Kaufverhalten der Geschlechter widerspiegelt. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der für mehr Verständnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3698" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Geschlechterunterschiede beim Einkaufen - Was sind die Ursachen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/Geschlechterunterschiede-beim-Einkaufen-Was-sind-die-Ursachen.jpg" alt="Geschlechterunterschiede beim Einkaufen - Was sind die Ursachen" width="125" height="167" />Bis zur Jungsteinzeit vor ungefähr 10 000 Jahren lebten alle Menschen als Jäger und Sammler. In einem Artikel zu Weihnachten haben amerikanische Forscher darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Erbe der Menschheitsgeschichte bis heute im unterschiedlichen Kaufverhalten der Geschlechter widerspiegelt. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der für mehr Verständnis zwischen den Geschlechtern wirbt:</p>
<p>In den nächsten Tagen hetzen Leute wieder los, um ihre <strong>Weihnachtseinkäufe</strong> in letzter Minute zu erledigen: Männer stürzen sich oft auf das, was sie am schönsten finden, zahlen und gehen. Frauen schauen sich Stoffe, Farben, Beschaffenheit und Preise erst genau an.</p>
<p>So setzt sich ein <strong>Jäger- und Sammlerritual</strong> aus vergangenen Zeiten überall auf der Welt in den Einkaufszentren von heute fort. Wenn Sie das Einkaufsverhalten Ihres Partners verstehen, kann das helfen, den Stress in den Geschäften abzubauen, meint ein Forscher an der <em>University of Michigan</em>.</p>
<p><span id="more-3688"></span><em>Daniel Kruger </em>von der School of Public Health an der <em>University of Michigan</em> sagt, dass es traditionell <strong>Frauen</strong> sind, die essbare Pflanzen und Pilze <strong>sammeln</strong>. Auf unser modernes Zeitalter übertragen kann man sich das vorstellen wie einen Einkaufskorb vollpacken, indem man eines nach dem anderen auswählt, sagt er. In Jäger- und Sammlergesellschaften <strong>kehren</strong> Frauen wieder an dieselben Stellen <strong>zurück</strong>, wo sie schon vorher eine erfolgreiche Ernte hatten. Meistens entfernen sie sich dabei nicht weit von zu Hause und orientieren sich an Landmarken.</p>
<p>Gesammelt wird täglich, oft gemeinsam mit anderen, und kleine <strong>Kinder</strong> können, wenn nötig, mitgenommen werden. Beim Sammeln müssen Frauen sehr geschickt sein, um genau die richtige Farbe, die Textur und den Duft auszuwählen, damit die Sicherheit und <strong>Qualität der Nahrung</strong> gewährleistet ist. Außerdem müssen sie die günstigste <strong>Zeit</strong> für die Ernte <strong>abpassen</strong> und wissen, wann an einer bestimmten abgeernteten Stelle etwas nachgewachsen ist und es wieder genug Neues zu ernten gibt.</p>
<p>Noch heute wissen Frauen sehr viel eher als Männer, wann man zum Beispiel eine bestimmte Art von Produkt kaufen kann. Frauen lassen sich auch viel mehr Zeit, wenn sie das perfekte Geschenk aussuchen.</p>
<p><strong>Männer </strong>dagegen haben oft etwas ganz Bestimmtes im Sinn und wollen nur ins Geschäft, es kaufen und wieder raus. Zu Zeiten unserer Vorfahren war es entscheidend, das Fleisch so <strong>schnell </strong>wie möglich nach Hause zu schaffen, sagt <em>Kruger</em>. Kleine Kinder auf die <strong>Jagd </strong>mitzunehmen, wäre nicht sicher gewesen, sondern eher hinderlich. Natürlich sind diese Verhaltensweisen nicht genetisch bestimmt und treffen nicht auf jeden zu, aber im Großen und Ganzen kann man sie immer wieder beobachten, sagt <em>Kruger</em>.</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/212263.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 31. Dez 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/untreue-und-eifersucht-was-sind-die-grunde-fur-die-geschlechterunterschiede/" target="_self">Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hat Magersucht genetische Ursachen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hat-magersucht-genetische-ursachen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 12:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Untersuchungen an Zwillingen haben gezeigt, dass bei Magersucht die genetische Veranlagung eine wichtigere Rolle spielen könnte als die Umwelt. Aber der Zusammenhang scheint komplex und „das“ Gen für Magersucht gibt es nicht. Eine aktuelle Studie hat das genetische Make-up von Patienten untersucht und eine Bestandsaufnahme der Vielzahl beteiligter Gene gemacht. Wir haben die Presseerklärung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3584" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hat Magersucht genetische Ursachen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/Hat-Magersucht-genetische-Ursachen.jpg" alt="Hat Magersucht genetische Ursachen" width="125" height="167" />Untersuchungen an Zwillingen haben gezeigt, dass bei Magersucht die genetische Veranlagung eine wichtigere Rolle spielen könnte als die Umwelt. Aber der Zusammenhang scheint komplex und „das“ Gen für Magersucht gibt es nicht. Eine aktuelle Studie hat das genetische Make-up von Patienten untersucht und eine Bestandsaufnahme der Vielzahl beteiligter Gene gemacht. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu ihrer Studie vom November übersetzt, die einen der Gründe verdeutlicht, warum Magersucht so schwierig zu behandeln ist:</p>
<p>Wissenschaftler am <em>Children&#8217;s Hospital of Philadelphia</em> in den USA haben häufige und seltene <strong>Genvarianten</strong> identifiziert, die mit der Essstörung Anorexia nervosa (<strong>Magersucht</strong>) assoziiert sind. Die bisher umfassendste genetische Studie dieser psychiatrischen Erkrankung bietet Forschern einen ersten faszinierenden Einblick in die Genetik der Magersucht, die sie nun eingehender untersuchen. Manche der Gene sind aktiv an der Übertragung von Nervensignalen und der Bildung von Verknüpfungen zwischen Gehirnzellen beteiligt.</p>
<p><span id="more-3577"></span>Schätzungen zufolge leiden 0,9 Prozent aller Frauen in den USA unter <strong>Anorexia nervosa (AN)</strong>. Die Patienten verweigern das Essen und nehmen stark ab. Sie haben irrationale Ängste vor dem Zunehmen, sogar wenn sie schon ganz ausgemergelt sind, und ein <strong>verzerrtes Selbstbild</strong> ihres Körpers und ihrer Figur.</p>
<p><strong>Frauen</strong> sind zehnmal häufiger betroffen als Männer, und die Erkrankung beginnt fast immer im Jugendalter. Die <strong>Sterblichkeitsrate </strong>von Patienten mit AN ist höher als bei allen anderen psychiatrischen Erkrankungen, und eine erfolgreiche Behandlung ist schwierig.</p>
<p>Untersuchungen an Zwillingen und Familien haben gezeigt, dass AN eine stark <strong>erbliche Komponente</strong> hat. „Aber trotz verschiedener genetischer Studien, die ein paar wenige Kandidaten für Gene identifiziert haben, die mit AN assoziiert sind, ist die genetische <strong>Architektur</strong>, die einem erhöhten Risiko für AN zugrunde liegt, noch weitgehend <strong>unbekannt</strong>“, sagt der Leiter der Studie <em>Dr. Hakon Hakonarson</em>, Direktor des Zentrums für angewandte Genomforschung am <em>Children&#8217;s Hospital of Philadelphia</em>. Die Studie wurde am 16. November online in <em>Molecular Psychiatry</em> publiziert.</p>
<p>„Dies ist die erste genomweite Assoziationsstudie an einer großen Kohorte von Patienten mit Magersucht und die erste Studie über Kopiezahlvarianten bei dieser Erkrankung“, sagt <em>Hakonarson</em>. Genomweite <strong>Assoziationsstudien</strong> (GWAS) suchen nach Einzelnukleotid-Polymorphismen (<strong>SNPs</strong>), <strong>häufig</strong> vorkommende genetische Varianten, die oft erste Hinweise auf eine Genregion geben, die einen gewissen aber geringen Einfluss auf das Risiko für eine Erkrankung hat. Parallel dazu suchte das Forscherteam auch nach genetischen Kopiezahlvarianten (<strong>CNVs</strong>), die <strong>seltener</strong> sind und meistens einen stärkeren Einfluss auf das Krankheitsrisiko haben.</p>
<p>Die Forscher untersuchten die bislang größte Anzahl von Patienten mit Magersucht in einer genetischen <strong>Studie</strong>. Dazu analysierten sie DNA von insgesamt 1 003 Patienten, bis auf vierundzwanzig alle weiblich. Die DNA-Proben stammten aus verschiedenen Quellen und von Patienten mit einem durchschnittlichen Alter von siebenundzwanzig Jahren. Als Vergleichskontrolle diente eine Gruppe von 3 733 Kindern und Jugendlichen (Durchschnittsalter dreizehn Jahre), die beim pädiatrischen Forschungsnetzwerk des <em>Children&#8217;s Hospital</em> registriert waren.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse bestätigten frühere Studien über Magersucht: <strong>SNPs</strong> im OPRD1-Gen und in der Nähe des HTR1D-Gens erhöhen das Krankheitsrisiko“, sagt <em>Hakonarson</em>. „Wir fanden <strong>keine weiteren </strong>offensichtlichen <strong>Genkandidaten</strong>, haben jetzt aber eine <strong>Liste von</strong> anderen <strong>Genen</strong>, die wir in weiteren Studien genauer untersuchen.“ Ein SNP liegt zwischen den CHD10- und CHD9-Genen, in einer Region, deren Assoziation mit psychischen Störungen des Autismusspektrums <em>Hakonarson</em> bereits 2009 gezeigt hat. Die CHD10- und CHD9-Gene kodieren für <strong>Cadherinproteine</strong>, die die Adhäsion zwischen Nervenzellen und ihre <strong>Kommunikation im Gehirn</strong> beeinflussen.</p>
<p>Außerdem untersuchten die Forscher in dieser AN-Studie <strong>CNVs</strong>, das heißt DNA-Sequenzen, die im Genom fehlen oder aber vervielfältigt sind. Frühere Untersuchungen von <em>Hakonarson</em> und anderen haben gezeigt, dass CNVs eine wichtige Rolle bei anderen <strong>neuropsychiatrischen Erkrankungen</strong> wie Schizophrenie, bipolarer Störung und Autismus spielen.</p>
<p>Die aktuelle Studie zeigt, dass <strong>CNVs bei Magersucht keine</strong> vergleichbar <strong>wichtige Rolle</strong> spielen wie bei Schizophrenie und Autismus. Trotzdem konnten die Forscher mehrere seltene CNVs identifizieren, die nur bei AN-Patienten auftraten, wie eine Region auf Chromosom 13, in der bestimmte DNA-Sequenzen fehlen.</p>
<p>„Unsere Studie zeigt, dass sowohl häufige SNPs als auch seltene CNVs zur Entwicklung einer Magersucht beitragen“, sagt <em>Hakonarson</em>. „Die Genvarianten, die wir entdeckt haben, verdienen es, in unabhängigen Kohorten von Patienten weiter untersucht zu werden. Aber die relativ bescheidene Anzahl von AN-Fällen, die sich durch diese Ergebnisse erklären lassen, deutet darauf hin, dass es viele andere <strong>noch unbekannte Genkandidaten</strong> gibt. Zukünftige Studien mit einer sehr viel größeren Anzahl von Proben werden nötig sein, um weitere Genvarianten zu entdecken, die an dieser <strong>komplexen Erkrankung</strong> beteiligt sind.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.chop.edu/news/gene-links-to-anorexia-found-by-chop-researchers.html" target="_blank">The Children&#8217;s Hospital of Philadelphia</a></span>, 19.11.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/mp/journal/vaop/ncurrent/full/mp2010107a.html" target="_blank">Wang et al</a></span>. <em>Molecular Psychiatry</em>, Nov 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was findet bei Magersucht im Kopf statt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-findet-bei-magersucht-im-kopf-statt/" target="_self">Was findet bei Magersucht im Kopf statt?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Teenager berichten über ihre Essstörung" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/teenager-berichten-uber-ihre-essstorung/" target="_self">Teenager berichten über ihre Essstörung</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist ADHS genetisch?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-adhs-genetisch/" target="_self">Ist ADHS genetisch?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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		<item>
		<title>Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangt-die-dauer-einer-partnerschaft-vom-diskussionsverhalten-ab/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 20:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Partnerschaft und Bindung sind menschliche Grundbedürfnisse, die aber auch viel potenziellen Konfliktstoff in sich bergen. Eine neue Studie zeigt nun, wie man/frau sich richtig streitet, wenn es denn sein muss. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt. Das englische Original hat einen Link zu einem kurzen Psychotest, mit dem man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3488" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Hängt-die-Dauer-einer-Partnerschaft-vom-Diskussionsverhalten-ab.jpg" alt="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" width="125" height="167" />Partnerschaft und Bindung sind menschliche Grundbedürfnisse, die aber auch viel potenziellen Konfliktstoff in sich bergen. Eine neue Studie zeigt nun, wie man/frau sich richtig streitet, wenn es denn sein muss. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt. Das englische Original hat einen Link zu einem kurzen Psychotest, mit dem man seinen Kampfstil beim Ehestreit selbst testen kann:</p>
<p>Jeder kann sich denken, dass frisch Verheiratete, die sich anschreien oder beschimpfen, ein erhöhtes <strong>Scheidungsrisiko</strong> haben. Aber eine neue Studie von Forschern an der <em>University of Michigan</em> in den USA zeigt, dass auch andere <strong>Konfliktmuster</strong> eine Scheidung vorhersagen.</p>
<p>Ein besonders <strong>toxisches Muster </strong>ist, wenn ein Partner Konflikte <strong>konstruktiv</strong> angeht, indem er zum Beispiel versucht, die Angelegenheit in Ruhe durchzusprechen, sich den Standpunkt seines Partners anzuhören, oder bemüht ist, die Gefühle seines Partners zu verstehen – und der andere Partner <strong>zieht sich zurück</strong>.</p>
<p><span id="more-3479"></span>„Dieses Muster scheint einen schädigenden Einfluss auf die Langlebigkeit einer Ehe zu haben“, sagt <em>Kira Birditt</em>, eine Forscherin an der <em>University of Michigan</em> und erste Autorin einer Studie über das Konfliktverhalten in der Ehe und seine Auswirkungen auf Scheidungsraten, die in der neusten Ausgabe (Oktober 2010) des <em>Journals of Marriage and Family</em> erscheint. „Ehepartner, die konstruktiv mit Konflikten umgehen, könnten die Angewohnheit ihres Partners sich <strong>zurückzuziehen</strong> als eine <strong>mangelnde Investition</strong> in die Partnerschaft verstehen und nicht als einen <strong>Versuch sich abzukühlen</strong>.“</p>
<p><em>Birditt</em> stellte fest, dass Ehepaare, bei denen beide Partner konstruktive Strategien benutzten, niedrigere Scheidungsraten hatten.</p>
<p>Die Ergebnisse sind Teil der „Early Years of Marriage“-Studie, die ursprünglich junge Ehen untersuchte und vom National Institute of Aging und dem National Institute of Child Health and Human Development finanziert wird. Inzwischen ist sie eines der größten und längsten Forschungsprojekte, die Konfliktmuster in der Ehe untersucht haben. Für die <strong>Studie</strong> wurden über einen Zeitraum von <strong>sechzehn Jahren</strong> 373 Ehepaare befragt, jeweils viermal und angefangen vom ersten Jahr ihrer Ehe. Außerdem ist die Studie eine der wenigen, an der genügend <strong>schwarze Paare</strong> teilgenommen haben, sodass die Forscher Unterschiede zwischen den Rassen bei Konfliktstrategien und ihre Auswirkungen untersuchen konnten.</p>
<p>Die Forscher untersuchten, welchen Einfluss sowohl <strong>individuelle Verhaltensweisen </strong>als auch <strong>Verhaltensmuster</strong> der Partner <strong>im Umgang miteinander</strong> auf die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung hatten. Außerdem untersuchten sie, ob sich das Verhalten im Laufe der Zeit änderte, und ob es bei den Verhaltensmustern Unterschiede zwischen Rassen oder Geschlechtern gab, die sich auf den Bestand der Ehe auswirkten.</p>
<p>Die Forscher machten die erstaunliche Feststellung, dass 29 Prozent der Ehemänner und 21 Prozent der Ehefrauen angaben, im <strong>ersten Jahr</strong> ihrer Ehe (1986) überhaupt <strong>keine Konflikte</strong> gehabt zu haben. Trotzdem waren bis 2002, dem sechzehnten Jahr der Studie, 46 Prozent der Paare geschieden. Ob Paare im ersten Ehejahr von Konflikten berichteten oder nicht, hatte aber interessanterweise <strong>keinen Einfluss</strong> darauf, ob sie bis zum letzten Jahr der Studie geschieden waren.</p>
<p>Insgesamt gaben <strong>Ehemänner</strong> an, <strong>häufiger konstruktive </strong>und seltener destruktive Verhaltensweisen zu benutzen als Ehefrauen. Aber <strong>im Laufe der Zeit</strong> benutzten <strong>Ehefrauen destruktive Strategien weniger</strong> und zogen sich auch seltener zurück, während sich die Häufigkeit dieser Verhaltensweisen bei Ehemännern während der Studiendauer nicht änderte.</p>
<p>„Die Probleme, die zu Beginn einer Ehe dazu führen, dass Ehefrauen sich zurückziehen oder destruktive Verhaltensweisen benutzen, könnten im Laufe der Zeit geklärt werden“, sagt <em>Birditt</em>. „Oder Beziehungen und ihre Qualität könnten im Leben von Frauen eine wichtigere Rolle spielen als im Leben von Männern. Deshalb könnten Frauen im Laufe einer Ehe häufiger erkennen, dass der <strong>Rückzug</strong> von einem Konflikt oder der Gebrauch <strong>destruktiver</strong> Strategien <strong>weder effektiv ist noch</strong> für das Gedeihen und die Stabilität ihrer Ehen insgesamt <strong>förderlich</strong>.“</p>
<p><em>Birditt </em>und ihre Mitarbeiter stellten fest, dass sich <strong>schwarz-amerikanische Paare</strong> bei Konflikten <strong>eher zurückzogen</strong> als weiße Paare, obwohl sich schwarze Paare im Laufe der Zeit seltener von Konflikten zurückzogen.</p>
<p>„Wir hoffen, dass diese Studie zu weiteren Untersuchungen über die komplexe Dynamik von Konflikten zwischen Ehepartnern führen wird und zu möglichen Erklärungen für die zeitlichen Veränderungen und die Stabilität von Verhaltensweisen bei Konflikten“, sagt <em>Birditt</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ns.umich.edu/htdocs/releases/story.php?id=8006" target="_blank">University of Michigan</a></span>, 28.9.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1741-3737.2010.00758.x/abstract" target="_blank">Birditt et al</a></span>. <em>Journal of Marriage and Family</em>, Okt 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-paartherapie-bei-vollig-verzweifelten-ehepaaren-uberhaupt-noch-sinnvoll/" target="_self">Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Paare?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.php" target="_self">Was ist unser Angebot für Paare?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Können Mädchen schlechter rechnen als Jungs?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-madchen-schlechter-rechnen-als-jungs/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 10:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die lang anhaltende Debatte, ob es Geschlechterunterschiede bei bestimmten Aspekten der Intelligenz gibt, zeigt bereits, dass sie sehr gering sein müssen, wenn sie überhaupt existieren. Eine aktuelle Studie veranschaulicht das anhand der bisherigen Forschung zur mathematischen Begabung der Geschlechter und diskutiert mögliche Gründe für die Zählebigkeit von Vorurteilen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3431" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können Mädchen schlechter rechnen als Jungs" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Können-Mädchen-schlechter-rechnen-als-Jungs.jpg" alt="Können Mädchen schlechter rechnen als Jungs" width="167" height="125" />Die lang anhaltende Debatte, ob es Geschlechterunterschiede bei bestimmten Aspekten der Intelligenz gibt, zeigt bereits, dass sie sehr gering sein müssen, wenn sie überhaupt existieren. Eine aktuelle Studie veranschaulicht das anhand der bisherigen Forschung zur mathematischen Begabung der Geschlechter und diskutiert mögliche Gründe für die Zählebigkeit von Vorurteilen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt, die Eltern und Lehrer zum Umdenken aufruft:</p>
<p><strong>Jungen und Mädchen</strong> haben, genauso wie Männer und Frauen, im Wesentlichen die <strong>gleichen mathematischen Fähigkeiten</strong>. Das geht aus einer neuen Untersuchung früherer Studien hervor, die in der aktuellen Onlineausgabe des <em>Psychological Bulletins</em> erscheint.</p>
<p>Ein Teil der neuen Studie war die systematische Analyse von 242 Artikeln, in denen die mathematischen Fähigkeiten von insgesamt 1 286 350 Menschen untersucht worden waren, sagt die Hauptautorin <em>Janet Hyde</em>, Professorin für Psychologie und Frauenstudien an der <em>University of Wisconsin-Madison </em>in den USA.</p>
<p><span id="more-3425"></span>Diese Studien waren alle zwischen 1990 und 2007 auf Englisch veröffentlicht worden und untersuchten Menschen <strong>verschiedenen Alters</strong>, von der Grund- bis zur Oberschule und darüber hinaus. Der zweite Teil der neuen Studie untersuchte die Ergebnisse von mehreren großen wissenschaftlichen <strong>Langzeitstudien</strong> einschließlich dem National Assessment of Educational Progress (ähnlich der PISA-Studie, aber detaillierter und nur für die USA).</p>
<p>In beiden Fällen, sagt <em>Hyde</em>, waren die <strong>Unterschiede</strong> zwischen den Geschlechtern so gering, dass sie nahezu <strong>bedeutungslos </strong>waren.</p>
<p><em>Dr. Sara Lindberg</em>, die inzwischen Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Frauengesundheit an der School of Medicine and Public Health der <em>University of Wisconsin-Madison</em> ist, war die primäre Autorin der Metaanalyse im <em>Psychological Bulletin</em>.</p>
<p>Darüber, dass beide Geschlechter gleiche mathematische Fähigkeiten haben, sind sich die allermeisten Sozialwissenschaftler einig, sagt <em>Hyde</em>, aber diese Erkenntnis dringt nur langsam zu Lehrern und Eltern durch, die eine negative Rolle spielen können, wenn sie Mädchen an natur- und ingenieurswissenschaftlichen Fächern mit viel Mathematik vorbeilotsen. „Ein Grund, warum ich mich immer noch mit diesem Thema beschäftige, ist das weiter bestehende <strong>Vorurteil</strong> von <strong>Eltern und Lehrern</strong>, dass Jungen in Mathematik besser sind. Das kann einen enormen Einfluss auf einzelne Mädchen haben, denen suggeriert wird, sie sollten sich von Ingenieurswissenschaften oder Physik fernhalten, weil ,Mädchen kein Mathe können’“.</p>
<p>Forscher wissen, dass <strong>Stereotypen</strong> die <strong>Leistung beeinträchtigen</strong>, sagt <em>Hyde</em>. „Viele Daten zeigen, dass der sogenannte ,Stereotype Threat’ [Bedrohung durch Stereotype] Frauen bei Mathematikaufgaben hemmen kann. Wenn man vor einem Test andeutet, dass die Frauen erwarten sollten, etwas schlechter als die Männer abzuschneiden, sinkt ihre Leistung. Es ist eine <strong>selbsterfüllende Prophezeiung</strong>.“</p>
<p>„<strong>Eltern und Lehrer</strong> senden <strong>unterschwellige Botschaften</strong> aus, welche Leistungen sie von jungen Menschen in welchen Fächern erwarten“, sagt <em>Hyde</em>, „und das hat einen ernormen Einfluss auf ihre eigene Meinung von ihren Fähigkeiten. Wenn sich jemand entscheidet, ob er Physik als Hauptfach studiert, kann das zu einem äußerst wichtigen Faktor werden.&#8221;</p>
<p><em>Hyde</em> hofft, dass die neuen Ergebnisse helfen werden, den Trend zu getrennten Jungs- und <strong>Mädchenschulen</strong> zu verlangsamen, die bisweilen mit unterschiedlichen mathematischen Fähigkeiten gerechtfertigt werden. Sie könnten sich auch auf die <strong>standardisierten Tests </strong>auswirken, deren Bedeutung seit der Verabschiedung von „No Child Left Behind“ (ein amerikanisches Bildungsgesetz) zugenommen hat, und die ihren Schwerpunkt auf einem eher <strong>niedrigen Niveau</strong> mathematischer Fähigkeiten wie Multiplikation haben, sagt <em>Hyde</em>. „Zu anspruchsvollen Tests sollte wirklich auch die Lösung schwieriger mathematischer Aufgaben gehören, was für die meisten Berufe, die mathematische Fähigkeiten erfordern, wichtiger ist. Aber weil viele Lehrer ihren Unterricht auf die Tests auslegen, werden sie anspruchsvolles logisches Denken nicht unterrichten, bis es auch in den Tests gefordert wird.“</p>
<p>Die neuen Ergebnisse bestätigen eine Studie, in der vor Kurzem das Geschlecht an allerletzter Stelle in der Rangfolge von neun <strong>Faktoren </strong>kam, die einen <strong>Einfluss auf </strong>die Leistungsfähigkeit von Zehnjährigen in <strong>Mathematik</strong> haben. Darunter waren die <strong>Bildung der Eltern</strong>, das <strong>Familieneinkommen </strong>und die Effektivität des <strong>Unterrichts</strong>.</p>
<p><em>Hyde </em>ist sich der bedeutenden Fortschritte bewusst, die Frauen auf technischen Gebieten gemacht haben. Die Hälfte aller Medizinstudenten ist weiblich, genauso wie 48 Prozent der Studenten mit Mathematik als Hauptfach. „Wenn Frauen in Mathematik nicht gut sein können, wie bestehen sie dann diese Prüfungen?“, fragt sie.</p>
<p>Weil Fortschritt in der Physik und in den Ingenieurswissenschaften viel langsamer ist, „haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns“, sagt <em>Hyde</em>. „Diese hartnäckigen <strong>Vorurteile benachteiligen Mädchen</strong>. Meine Botschaft an Eltern lautet, mehr Vertrauen in die Leistungen ihrer Tochter in Mathematik zu haben. Sie müssen sich darüber klar werden, dass Frauen in Mathematik genauso gut sein können wie Männer. Diese Veränderungen werden <strong>Frauen ermutigen</strong>, Karrieren zu verfolgen, für die viel Mathematik nötig ist.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.news.wisc.edu/18508" target="_blank">University of Wisconsin-Madison</a></span>, 11.10.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/?&amp;fa=main.doiLanding&amp;doi=10.1037/a0018053" target="_blank">Else-Quest et al</a></span>. <em>Psychological Bulletin</em>, 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Jungs besser in Mathe als Mädchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-jungs-besser-in-mathe-als-madchen/" target="_self">Sind Jungs besser in Mathe als Mädchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/" target="_self">Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Frauen bessere Multi-Tasker als Männer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-frau-bessere-multi-tasker-als-manner/" target="_self">Sind Frauen bessere Multi-Tasker als Männer?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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		<title>Macht Sport Teenager zufriedener?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-sport-teenager-zufriedener/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 11:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Junge Menschen sollten Sport treiben. Das bestätigt eine neue Untersuchung und zeigt dabei interessante Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen und bei der Art des Sports auf. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom September übersetzt, deren Autoren die sozialen Aspekte des Sports bei Jugendlichen betonen:
Mit anderen Sport treiben ist für junge Teenager in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3419" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht Sport Teenager zufriedener" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Macht-Sport-Teenager-zufriedener.jpg" alt="Macht Sport Teenager zufriedener" width="167" height="167" />Junge Menschen sollten Sport treiben. Das bestätigt eine neue Untersuchung und zeigt dabei interessante Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen und bei der Art des Sports auf. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom September übersetzt, deren Autoren die sozialen Aspekte des Sports bei Jugendlichen betonen:</p>
<p>Mit anderen Sport treiben ist für junge Teenager in jeder Hinsicht gut: körperlich, sozial und psychisch. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von <em>Dr. Keith Zullig</em> und <em>Rebecca White</em> von der <em>West Virginia University</em> in den USA. Ihre Untersuchung zeigt, dass junge Teenager, die <strong>körperlich aktiv </strong>sind und zu einer <strong>Sportmannschaft</strong> gehören, mit ihrem Leben <strong>zufriedener</strong> sind und sich <strong>gesünder</strong> fühlen.</p>
<p><span id="more-3413"></span>Der Artikel von <em>Zullig</em> und <em>White </em>wurde in <em>Applied Research in Quality of Life</em> bei <em>Springer</em> online veröffentlicht.</p>
<p>Obwohl der Nutzen körperlicher Aktivität bei Jugendlichen im Allgemeinen gut untersucht ist, wurden die wenigsten dieser Studien an Schülern im <strong>jungen Teenageralter</strong> durchgeführt. Die Autoren untersuchten zum ersten Mal den Zusammenhang zwischen <strong>körperlicher Aktivität</strong> (inklusive Teilnahme am Sport), <strong>Lebenszufriedenheit</strong> und Selbsteinschätzung der <strong>Gesundheit </strong>bei 245 Schülern der siebten und achten Klasse. Die zwölf bis vierzehn Jahre alten Jungen und Mädchen beantworteten Fragebögen, mit denen der Grad ihrer körperlichen Aktivität und ihre Lebenszufriedenheit insgesamt bewertet wurde, und sie schilderten ihre Gesundheit aus ihrer Sicht.</p>
<p>Bei <strong>Jungen </strong>hatte die Teilnahme an intensiven <strong>körperlichen Aktivitäten keinen Einfluss</strong> auf die Lebenszufriedenheit oder darauf, wie sie ihre Gesundheit einschätzten. <strong>Mädchen</strong>, die in der vorangegangenen Woche an intensiven körperlichen Aktivitäten teilgenommen hatten, waren deutlich <strong>zufriedener </strong>mit ihrem Leben als Mädchen, die keinen Sport gemacht hatten. Aber die Teilnahme an intensiven körperlichen Aktivitäten hatte auch bei Mädchen keinen Einfluss auf die Selbsteinschätzung ihrer Gesundheit.</p>
<p>Wenn sie in einer <strong>Sportmannschaft</strong> spielten, waren sowohl Jungen als auch Mädchen mit ihrem Leben <strong>zufriedener</strong>. Außerdem schilderten Jungen ihren <strong>Gesundheitszustand</strong> fünfmal häufiger als mittelmäßig oder schlecht, wenn sie nicht in einer Sportmannschaft spielten. Bei Mädchen war es sogar dreißigmal häufiger.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Unsere Studie zeigt den Nutzen einer Teilnahme am Sport für die selbst empfundene Gesundheit und Lebenszufriedenheit von jungen Teenagern in einer kritischen Übergangsphase ihrer Entwicklung zum jungen Erwachsenen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die <strong>Zugehörigkeit zu einer Sportmannschaft </strong>das Gefühl der <strong>Verbundenheit</strong> in der Schule, den sozialen <strong>Rückhalt</strong> und die <strong>Bindung</strong> unter Freunden und Teamkameraden verstärken kann.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.springer.com/about+springer/media/springer+select?SGWID=0-11001-2-1000421-0" target="_blank">Springer</a></span>, 22. Sept 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1007/s11482-010-9129-z" target="_blank">Zullig &amp; White</a></span>. <em>Applied Research in Quality of Life</em>, 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann kann Stress glücklich machen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-kann-stress-glucklich-machen/" target="_self">Wann kann Stress glücklich machen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-tai-chi-stress-angste-und-depressionen-abbauen-helfen/" target="_self">Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/" target="_self">Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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