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	<title>Psychologie aktuell &#187; Erziehung</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Erziehung</title>
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		<title>Fördert Sport die geistige Leistungsfähigkeit?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele sehen in Schulfächern wie Sport und Mathematik einen Gegensatz von Körper und Geist. Dabei braucht man zum Erfolg in beiden Fächern durchaus ähnliche Fähigkeiten wie Ausdauer, Leistungswille und Konzentration. Eine neue Studie hat das Verhältnis von Sport und akademischen Fächern systematisch untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5061" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sport, Sex, Unterhaltung - Was macht uns glücklich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Sport-Sex-Unterhaltung-Was-macht-uns-glücklich1.jpg" alt="Sport, Sex, Unterhaltung - Was macht uns glücklich" width="167" height="142" />Viele sehen in Schulfächern wie Sport und Mathematik einen Gegensatz von Körper und Geist. Dabei braucht man zum Erfolg in beiden Fächern durchaus ähnliche Fähigkeiten wie Ausdauer, Leistungswille und Konzentration. Eine neue Studie hat das Verhältnis von Sport und akademischen Fächern systematisch untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die dem Körper-Geist-Gegensatz widerspricht:</p>
<p>Eine systematische Auswertung publizierter Studien zeigt, dass es einen positiven <strong>Zusammenhang</strong> zwischen der <strong>körperlichen Aktivität</strong> und der <strong>akademischen Leistung</strong> von Kindern geben könnte. Die Übersichtsarbeit wurde in der Januarausgabe der <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, einem Journal aus der JAMA/Archives-Reihe, veröffentlicht. <em>Dr. Amika Singh</em> vom <em>EMGO Institute</em> und ihre Kollegen von der <em>Vrije Universiteit</em> in Amsterdam analysierten die Daten über das Verhältnis von körperlicher Aktivität und akademischer Leistung, weil manche Fachleute Bedenken haben, dass der <strong>Druck bessere Noten </strong>zu erzielen häufig mehr Unterrichtszeit für akademische Fächer bedeutet und entsprechend <strong>weniger Zeit für Sport</strong>.</p>
<p>Für ihre Analyse untersuchten die Autoren zehn Beobachtungs- und vier Interventionsstudien. Zwölf dieser Studien waren in den USA durchgeführt worden, eine in Kanada und eine in Südafrika. An den Studien hatten zwischen 53 und 12 000 Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren teilgenommen. Die Nachbeobachtungszeit dauerte acht Wochen bis mehr als fünf Jahre.</p>
<p><span id="more-5052"></span>„Wir werteten die Daten nach der Methode der <strong>Best-Evidence Synthesis </strong>aus und fanden überzeugende Beweise für einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und akademischer Leistung. Die Ergebnisse der zwei <strong>besten Studien</strong> (eine Interventionsstudie und eine Beobachtungsstudie) zeigten, dass körperlich aktivere Kinder bessere akademische Leistungen erbringen“, kommentieren die Autoren.</p>
<p>In der Einleitung zu ihrem Artikel schreiben die Autoren, dass <strong>Sport das Denken</strong><strong> fördern</strong> könnte, indem er die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns anregt. Er könnte die Spiegel von Hormonen wie Noradrenalin und Endorphinen steigern und so Stress abbauen und die Stimmung verbessern. Außerdem könnte er die Produktion von Wachstumsfaktoren stimulieren, die die Bildung neuer Nervenzellen und die synaptische Plastizität fördern.</p>
<p>Bis jetzt haben erst „relativ <strong>wenige methodisch gute Studien</strong> das Verhältnis von körperlicher Aktivität und akademischer Leistung untersucht“, schreiben die Autoren zum Abschluss. So benutzte keine Studie in ihrer systematischen Übersichtsarbeit eine objektive Methode, um körperliche Aktivität zu quantifizieren.</p>
<p>„Wir brauchen mehr hochwertige Studien über die Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen körperlicher Aktivität und akademischer Leistung und über Mechanismen, die sie erklären könnten, die zuverlässige und allgemein anerkannte Messmethoden benutzen, um diese Beziehung genau zu untersuchen“, schreiben die Autoren abschließend.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pubs.ama-assn.org/media/2012a/0102.dtl#4" target="_blank">JAMA</a></span>, 2. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1001/archpediatrics.2011.716" target="_blank">Singh et al</a></span>. <em>Archives of Prediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Steigert körperliche Fitness die Intelligenz? " href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/" target="_self">Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Sport Teenager zufriedener?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-sport-teenager-zufriedener/" target="_self">Macht Sport Teenager zufriedener?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Können Wellness-Programme am Arbeitsplatz der Produktivität schaden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-wellness-programme-am-arbeitsplatz-der-produktivitat-schaden/" target="_self">Können Wellness-Programme am Arbeitsplatz der Produktivität schaden?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-transzendentale-meditation-gegen-stress-in-der-schule/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Etliche Studien haben übereinstimmend gezeigt, dass verschiedene Formen der Meditation sehr effektiv sein können, um Stress abzubauen. Allerdings erfordert Meditation mehr Zeit und Disziplin als viele Menschen aufbringen können. Eine neue Studie hat untersucht, ob Meditation zum Stressabbau bei Oberschülern im normalen Schulalltag machbar ist. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4890" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lässt sich die Aufmerksamkeitsspanne durch Meditation steigern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Lässt-sich-die-Aufmerksamkeitsspanne-durch-Meditation-steigern1.jpg" alt="Lässt sich die Aufmerksamkeitsspanne durch Meditation steigern" width="125" height="167" />Etliche Studien haben übereinstimmend gezeigt, dass verschiedene Formen der Meditation sehr effektiv sein können, um Stress abzubauen. Allerdings erfordert Meditation mehr Zeit und Disziplin als viele Menschen aufbringen können. Eine neue Studie hat untersucht, ob Meditation zum Stressabbau bei Oberschülern im normalen Schulalltag machbar ist. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom November übersetzt, die demnächst erscheinen soll:</p>
<p>Eine Umfrage der <em>University of California, Los Angeles (UCLA) </em>hat vor Kurzem  gezeigt, dass Stress unter Collegestudenten ein Rekordniveau erreicht hat. Aber könnte eine einfache Meditationstechnik eine praktikable Lösung sein, um Stress zu reduzieren?</p>
<p>Eine neue Studie, die im <em>Journal of Instructional Psychology</em> erscheint, zeigt, dass die <strong>Technik der Transzendentalen Meditation (TM) </strong>psychischen Stress bei <strong>Schülern</strong> an öffentlichen Schulen deutlich vermindert. Die Studie an Oberschülern, die ethnischen Minderheiten angehörten und ein erhöhtes Risiko hatten, zeigte eine  <strong>Verminderung der psychischen Belastung</strong> um insgesamt 36 Prozent. Depressionssymptome und die Neigung zu Ängsten waren ebenfalls deutlich reduziert.</p>
<p><span id="more-4878"></span><strong>Zunehmender Stress beeinträchtigt die emotionale und körperliche Gesundheit</strong></p>
<p>Der Anteil der Oberschüler in der<em> UCLA</em>-Umfrage mit einer guten oder überdurchschnittlichen emotionalen Gesundheit sank von 55,3 Prozent im Jahre 2009 auf 51,9 Prozent im Jahre 2010. Das ist der niedrigste Stand seit 25 Jahren.</p>
<p><em>Dr. Charles Elder</em>, der erste Autor der Studie über TM, der am <em>Kaiser Permanente Center for Health Research</em> forscht, betont die Bedeutung der Ergebnisse über den <strong>Abbau von Stress</strong>. „Es ist äußerst wichtig, dass wir anfangen etwas gegen den hohen emotionalen Stress tun, über den Oberschüler und Collegestudenten klagen. Der Abbau von Stress kann positive Auswirkungen auf die <strong>psychische Gesundheit</strong> haben und außerdem das Risiko für hohen Blutdruck, Übergewicht und Diabetes senken – wichtige Risikofaktoren für <strong>Herzkrankheiten</strong>“, erläutert <em>Dr. Elder</em>.</p>
<p>Erziehungswissenschaftler haben auch einen Zusammenhang zwischen Stress bei Schülern und schlechtem Betragen sowie schwachen schulischen Leistungen gezeigt.</p>
<p><strong>Vielversprechende Ergebnisse für Schulen</strong></p>
<p>„Diese neusten Ergebnisse über den <strong>Abbau von Stress</strong> genauso wie unsere Ergebnisse über <strong>verbesserte Leistungen</strong> bei Schülern sind äußerst vielversprechend für öffentliche Schulen&#8221;, sagt <em>Dr. Sanford Nidich</em>, der die Studie leitete und Professor für Erziehungswissenschaften an der <em>Maharishi University of Management</em>, Iowa ist. „Es gibt immer mehr Daten, die zeigen, dass <strong>Transzendentale Meditation</strong> ein nützliches und leicht umsetzbares <strong>Erziehungsprogramm</strong> ist, das bei Schülern mit einem erhöhten Risiko die emotionale Gesundheit fördert und schulische Leistungen steigert“, sagt <em>Dr. Nidich</em>.</p>
<p>Insgesamt 106 Oberschüler, 87 Prozent aus ethnischen Minderheiten, nahmen an der viermonatigen Studie teil. Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler, die TM im Rahmen des Pausenprogramms ihrer Schule praktizierten, deutlich niedrigere Werte für psychische Stressfaktoren hatten als Schüler, die nicht meditierten.</p>
<p>Nach <em>James Dierke </em>vom Bundesverband der Oberschuldirektoren in den USA (NASSP) und Rektor des Jahres 2008 ist „Stress der größte Feind der Bildung an öffentlichen Schulen, besonders solche in Stadtzentren. Er führt zu Spannungen, Gewalt und beeinträchtigt die geistige und psychische Kapazität der Schüler zu lernen und zu wachsen. Das <strong>TM-Pausenprogramm</strong> ist das überzeugendste und effektivste Programm, um gegen dieses Problem vorzugehen, das mir in 39 Jahren als Lehrer an öffentlichen Schulen begegnet ist. Es ist wie Nahrung für die Kinder und bietet ihnen ein immens wertvolles Werkzeug für ihr späteres Leben. Es rettet Menschenleben.“</p>
<p><strong>Studienfakten</strong></p>
<p>• Diese Studie verglich die Veränderungen von<strong> psychischen Stressfaktoren</strong> bei Schülern, die an dem TM-Programm teilnahmen, mit einer Kontrollgruppe von Schülern, die nicht meditierten. Insgesamt nahmen 106 Schüler an der Studie teil (68 in der TM-Gruppe und 38 in der Kontrollgruppe). Die Schüler gingen auf vier verschiedene öffentliche Schulen.</p>
<p>• Siebenundachtzig Prozent der Schüler gehörten ethnischen Minderheiten an. Sechsundzwanzig Prozent waren spanischen, 25 Prozent afrikanischen und 19 Prozent indianischen Ursprungs.</p>
<p>• Das TM-Programm fand vier Monate lang <strong>zweimal täglich</strong> in der Schule statt und war Teil des Pausenprogramms der Schulen.</p>
<p>• Das TM-Programm wurde im Rahmen des schulweiten Pausenprogramms unterrichtet, und die <strong>Schüler konnten frei wählen</strong>, an welchem Pausenprogramm sie teilnehmen wollten.</p>
<p>• TM ist eine einfache, natürliche und nicht anstrengende Technik, die es dem Geist ermöglicht zur Ruhe zu kommen. Dabei erlebt der Meditierende einen stillen aber wachen<strong> Bewusstseinszustand</strong>, einen Zustand „<strong>ruhiger Aufmerksamkeit</strong>“. Wer dieses Programm zum Stressabbau praktiziert, muss weder seinen Glauben, seine Werte oder Religion aufgeben noch seinen Lebensstil ändern.</p>
<p>• Studien, die das Praktizieren von TM und einfaches Entspannen mit geschlossenen Augen verglichen haben, zeigen, dass TM die Aktivität oder Erregung des <strong>autonomen Nervensystems</strong> vermindert, was sich als eine verlangsamte Atemfrequenz und eine geringere Aktivität des sympathischen Nervensystems messen lässt. Untersuchungen durch Elektroenzephalographie (EEG) haben gezeigt, dass das TM-Programm die Integration und Kohärenz der <strong>Gehirnaktivität</strong> steigert, besonders in der Stirnregion des Gehirns, die für höhere Prozesse zuständig ist.</p>
<p>• Andere veröffentlichte Studien an Oberschülern und Collegestudenten haben gezeigt, dass TM psychischen Stress reduziert, Menschen hilft Probleme positiv zu bewältigen, den Blutdruck senkt und die Stressempfindlichkeit des Herz-Kreislaufsystems vermindert. Außerdem fehlten meditierende Schüler weniger und wurden seltener von der Schule suspendiert.</p>
<p>• Die Ergebnisse dieser neusten Studie zeigten eine signifikante <strong>Verminderung</strong> der Werte für psychischen <strong>Stress</strong> insgesamt (p = 0.010) und der Neigung zu <strong>Ängsten</strong> (p = 0.035) im Vergleich zu Schülern der Kontrollgruppe. Innerhalb der TM-Gruppe wurden signifikante Unterschiede bei <strong>Depressionssymptomen </strong>beobachtet (p = 0.003).</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-11/muom-tme111511.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 16. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-achtsamkeitsmeditation-stress-abzubauen/" target="_self">Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-chronischer-stress-auf-das-erziehungsverhalten-von-eltern/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:
Auch unter idealen Umständen kann es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4670" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-Mütter-eher-vor-Suizid-geschützt-s.jpg" alt="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" width="167" height="125" />Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:</p>
<p>Auch unter idealen Umständen kann es eine starke Belastung sein ein Kleinkind großzuziehen. Aber für <strong>Eltern</strong>, die <strong>auf Dauer unter Stress</strong> stehen, ist es oft eine besondere Herausforderung die Geduld, Sensibilität und Energie aufzubringen, die nötig sind, um sich gut um ein Kind zu kümmern.</p>
<p>Nun hilft eine Untersuchung von Forschern der <em>University of Rochester</em> in den USA zu erklären, warum <strong>chronischer Stress</strong> und Kindeserziehung so ein explosives Gemisch sind. Die Studie zeigt, dass anhaltende Belastungen wie <strong>Armut</strong> oder<strong> Depressionen</strong> die natürliche Stressantwort des Körpers stören, sodass Mütter bei der Erziehung zu einer Vielzahl von problematischen Verhaltensweisen neigen können, darunter Vernachlässigung, Ablehnung und mangelnde Sensibilität.<span id="more-4659"></span></p>
<p>„<strong>Stress</strong> kann einem Menschen unter die Haut gehen”, erklärt <em>Melissa Sturge-Apple</em>, Assistenzprofessorin für Psychologie an der <em>University of Rochester</em> und erste Autorin der Studie, die im Oktober in <em>Development and Psychopathology</em> erscheint. „Er <strong>verändert </strong>wirklich die Art und Weise, <strong>wie der Körper</strong> einer Mutter auf die normalen Anforderungen kleiner Kinder <strong>reagiert</strong> und diese Veränderungen machen es viel schwieriger sich gut um ein Kind zu kümmern.“</p>
<p>Die Auswirkungen von Stress bei Kindern sind gut dokumentiert und wurden bei Erwachsenen mit den verschiedensten Erkrankungen in Verbindung gebracht. Aber dies ist eine der ersten Studien, die gezielt den Zusammenhang von <strong>Stress und Kindeserziehung</strong> untersucht haben, schreiben die Autoren. Die Ergebnisse zeigen die zersetzenden Auswirkungen auf, die Armut und Depressionen auf die Physiologie eines Menschen haben, und helfen zu erklären, warum Menschen so fühlen und handeln, wie sie es tun, wenn sie anhaltendem <strong>psychischen und ökonomischen Druck</strong> ausgesetzt sind.</p>
<p>„Stress ist nicht nur im Kopf eines Menschen, er ist in seinem Körper”, sagt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dies ist auch die erste Studie, in der die <strong>physiologische Stressantwort in Echtzeit</strong> gemessen wurde, sagt <em>Fred Rogosch</em>, Forschungsdirektor am <em>Mt. Hope Family Center</em> der <em>University of Rochester</em> und Mitautor der Studie. Die Reaktionen der Teilnehmerinnen wurden mithilfe eines neuartigen <strong>drahtlosen EKG</strong>-Messgerätes aufgenommen, das die Ingenieure <em>Zeljko Ignjatovic</em> und <em>Wendi Heinzelman</em> an der <em>University of Rochester</em> für die Studie entwickelten. Der unauffällige kleine Apparat ermöglichte es dem Team winzige <strong>Veränderungen des Herzrhythmus</strong> der Teilnehmerinnen in Echtzeit zu analysieren. So hatten die Forscher eine Messmethode, die unabhängig von der Beobachtung der Verhaltensreaktionen der Mütter in der Studie war. Andere Methoden wie die Messung des Stresshormons Cortisol liefern Ergebnisse erst mit einer zwanzigminütigen Verzögerung und sind nicht annähernd so präzise, erklärt <em>Rogosch</em>.</p>
<p>Der neue Monitor könnte ein wichtiges Instrument werden, mit dem sich Stress außerhalb des Labors messen lässt, schreiben die Autoren. Sie meinen, man könnte ihn zum Beispiel in der Klinik als eine Art emotionalen Biofeedback-Monitor benutzen, sodass Therapeuten eine Möglichkeit haben quantitativ zu beurteilen, welche Behandlungen am effektivsten sind, um negative Emotionen abzubauen.</p>
<p>In der <strong>Studie</strong> beobachteten die Forscher 153 Mütter und ihre 17 bis 19 Monate alten Kinder in individuellen zweistündigen Sitzungen. Sie benutzten den drahtlosen EKG-Monitor, um die <strong>Stressantwort jeder Mutter</strong> während einer leicht <strong>belastenden Situation</strong> zu messen, in der sie ihr Kind für ein paar Minuten bei einem Fremden lassen musste. Später wurden die Mütter und Kinder auf Video aufgenommen, während sie zusammen frei <strong>spielten</strong>.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern <strong>außer Balance</strong> geraten kann und dann entweder zu stark oder zu schwach reagiert. Die Forscher stellten fest, dass die Stressantwort bei Müttern <strong>„</strong><strong>überaktiv</strong><strong>“</strong> war, wenn sie starke Symptome von <strong>Depressionen</strong> hatten. Das Herzfrequenzmuster war bei diesen Müttern von Anfang an höher und stieg steil an, wenn ihr Kind zu schreien begann. Nachdem diese Mütter ihre Kinder wiederhatten, blieb ihr Herzfrequenzmuster weiter erhöht. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, waren bei Müttern mit einer überaktiven Stressantwort deutliche Zeichen von <strong>Ablehnung</strong> gegenüber ihrem Kind sichtbar. Sie machten zum Beispiel abwertende Bemerkungen, hatten einen ärgerlichen Tonfall und fassten ihr Kind ruppig an.</p>
<p>Die meisten Leute meinen, dass jemand mit Depressionen lustlos und traurig ist. Aber <em>Sturge-Apple</em> weist darauf hin, dass die Studie etwas bestätigt, was Kliniker schon lange beobachtet haben: dass <strong>Depressionen bei Müttern</strong> manchmal mit einem harten, <strong>heftig reagierenden Erziehungsstil</strong> verbunden sind und nicht mit stillem vor sich hin Leiden der Mutter. Diese Studie hilft die biologischen Grundlagen dieses Verhaltens zu erklären. Die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern, die unter Depressionen leiden, ist in hoher Alarmbereitschaft, reagiert <strong>überempfindlich</strong> auf soziale Stressfaktoren und kann sich nicht wieder beruhigen, erklärt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dagegen beobachteten sie eine <strong>„unteraktive“ Stressantwort</strong> bei Studienteilnehmerinnen, die in <strong>Armut</strong> lebten und in Gegenden mit einer hohen Kriminalitätsrate wohnten. Ihre Herzfrequenzmuster waren von Anfang an niedriger und stiegen nur wenig, wenn ihr Kind anfing zu schreien. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, zeigten diese Eltern deutliche Anzeichen von <strong>Desinteresse</strong>, konnten andererseits aber auch <strong>bevormundend</strong> sein. Obwohl sie mit ihren Kindern spielen sollten, ignorierten diese Mütter ihre Kleinen häufig und reagierten nicht, wenn die Kinder ihre Aufmerksamkeit haben oder mit ihnen spielen wollten. Wenn sie sich aber doch mit ihren Kindern beschäftigten, waren Mütter mit einer unteraktiven Stressantwort übertrieben dominant.</p>
<p>Die Forscher argumentieren, die geschwächte physiologische Reaktion auf die Angst ihres Kindes sei die Folge von „zunehmendem Verschleiß … durch ein Leben in Armut und in einer gefährlichen Umwelt.“ <em>Sturge-Apple</em> kommt zu dem Schluss, dass die <strong>Stressantwort</strong> dieser Mütter angesichts der täglichen Bedrohungen und Sorgen einfach <strong>zum Erliegen kommt</strong>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rochester.edu/news/show.php?id=3913" target="_blank">University of Rochester News</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1017/S0954579411000332" target="_blank">Sturge-Apple et al</a></span>. <em>Development &amp; Psychopathology</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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		<title>Wie wichtig sind Familienmahlzeiten für Teenager?</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 12:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenmodell]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Kindern gesundes Essen schmackhaft machen ist in jedem Alter nicht ganz einfach, auch bei Teenagern. Eine aktuelle Studie hat regelmäßige Familienmahlzeiten als eine Möglichkeit untersucht junge Leute zu einer vernünftigen Ernährung anzuhalten. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie übersetzt, die das Essverhalten von Teenagern auf frühe Warnzeichen für Essstörungen untersuchte:
Wenn Kinder ins Teenageralter kommen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4552" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Warum-sind-Altersdepressionen-besonders-hartnäckig.jpg" alt="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" width="167" height="125" />Kindern gesundes Essen schmackhaft machen ist in jedem Alter nicht ganz einfach, auch bei Teenagern. Eine aktuelle Studie hat regelmäßige Familienmahlzeiten als eine Möglichkeit untersucht junge Leute zu einer vernünftigen Ernährung anzuhalten. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie übersetzt, die das Essverhalten von Teenagern auf frühe Warnzeichen für Essstörungen untersuchte:</p>
<p>Wenn Kinder ins Teenageralter kommen, kann es immer schwieriger werden sie regelmäßig bei <strong>Familienmahlzeiten</strong> mit einzubeziehen. Aber sie sind besonders wichtig, um gegen Probleme wie <strong>Essstörungen</strong>, Übergewicht und mangelhafte Ernährung im Jugendalter <strong>vorzubeugen</strong>, sagt <em>Barbara Fiese</em>, eine Professorin für Entwicklung des Menschen und Familienstudien an der <em>University of Illinois</em>, wo sie das <em>Family Resiliency Center</em> leitet.</p>
<p>„Die meisten Leute glauben, dass Teens nicht sehr viel Zeit mit ihren Eltern verbringen möchten, und dass Teens einfach viel zu beschäftigt für regelmäßige Mahlzeiten mit der Familie sind“, sagt sie. „Vielleicht bekommen Eltern ihre Familie nicht mehr sieben Tage die Woche an einem Tisch zusammen. Aber wenn sie drei <strong>Familienmahlzeiten</strong> pro Woche einplanen können, leisten sie damit einen entscheidenden <strong>Beitrag zur Gesundheit</strong> ihrer Teens.“</p>
<p>Sie rät Familien, dass alle ihre Kalender hervorholen und nachschauen, an welchen Abenden sie fest zusagen können. Dann müssen sich alle an diesen <strong>Plan</strong> halten und Familienmahlzeiten an diesen Abenden zur Priorität machen.</p>
<p><span id="more-4545"></span>Für einen Übersichtsartikel in der Juniausgabe von <em>Pediatrics</em> werteten <em>Fiese</em> und ihr Postdoctoral Fellow <em>Amber Hammons</em> 17 neuere <strong>Studien</strong> aus, in denen die <strong>Essgewohnheiten und Ernährung</strong> von mehr als 182 000 Kindern und <strong>Jugendlichen</strong> untersucht worden waren.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass ein <strong>gestörtes Essverhalten</strong> bei Teens, die mindestens fünf Mahlzeiten pro Woche mit ihren Familien zusammen aßen, um 35% <strong>seltener</strong> war als bei Teens, die das nicht machten. Die Forscher definierten ein gestörtes Essverhalten als Symptome von Ess-Brechsucht, Schlankheitspillen nehmen, selbst induziertes Erbrechen, Abführ- oder Entwässerungsmittel nehmen, fasten, sehr wenig essen, Mahlzeiten auslassen und/oder zum Schlankwerden rauchen.</p>
<p>„Bei Kindern und Jugendlichen mit einem gestörten Essverhalten bieten Mahlzeiten Eltern eine <strong>Gelegenheit</strong>, bei der sie <strong>Frühzeichen erkennen</strong> und Schritte unternehmen können, um zu verhindern, dass schädliche Verhaltensmuster zu voll entwickelten Essstörungen werden“, sagt sie.</p>
<p><strong>Übergewicht</strong> war bei Kindern, die mindestens drei Familienmahlzeiten pro Woche aßen, um zwölf Prozent <strong>seltener</strong> als bei Kindern, die weniger oft mit ihren Familien aßen. Außerdem waren bei ihnen eine gesunde Ernährung und ein gesundes Essverhalten um 24 Prozent häufiger als bei Kindern, die keine drei Mahlzeiten mit ihren Familien zusammen aßen.</p>
<p>Die Forscher schreiben, wenn Familien zusammen essen, ist ihr Familienzusammenhalt wahrscheinlich größer, was Teens ermutigen könnte in der Familie <strong>über ungesunde Verhaltensweisen zu reden</strong>, die sie sich angewöhnt haben, und andere Probleme, die sie belasten.</p>
<p>„Wenn man sich landesweite Umfragen ansieht, nimmt die Häufigkeit gemeinsamer Mahlzeiten im Teenageralter tatsächlich ab. Aber viel davon geht auf das Konto von Aktivitäten nach der Schule, Jobs und das Sozialleben, die konkurrierende Anforderungen an die Zeit eines Teenagers stellen und nicht mit mangelndem Interesse gleichzusetzen sind“, sagt sie.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass <strong>Teens </strong>sehr wohl daran <strong>interessiert</strong> sind an <strong>Familienmahlzeiten</strong> teilzunehmen und glauben gesünder zu essen, wenn sie mit ihrer Familie zusammen essen, sagt sie.</p>
<p>Nach Meinung von Experten zeigen Untersuchungen über die Entwicklung Jugendlicher, dass Teens auch weiter mit ihren Eltern in Verbindung bleiben möchten. „Familienmahlzeiten geben ihnen einen Anlass <strong>regelmäßig nach Hause</strong> zu ihren Eltern zu <strong>gehen</strong>, wo sie offen reden können“, sagt sie.</p>
<p>„Wenn Familienmahlzeiten <strong>nicht erzwungen</strong> werden, wenn Eltern das Gespräch nicht völlig kontrollieren, und wenn Teens zur Interaktion in der Familie beitragen können und das Gefühl haben davon zu profitieren, werden ältere Kinder wahrscheinlich gerne daran teilnehmen“, fügt sie hinzu.</p>
<p>Für den Fall, dass Sie Familienmahlzeiten nicht mehr gewohnt sind und keine allzu große Lust auf die Ein-Wort-Antworten Ihrer Teenager haben (F: Was war heute in der Schule los? A: Nichts), haben Fiese und ihre Mitarbeiter eine paar Möglichkeiten für einen Gesprächseinstieg für Familien zusammengestellt (auf Englisch und Spanisch).</p>
<p>Hier ist einer: Wenn du eine Million im Lotto gewinnen würdest, was würdest du damit machen und warum?</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/230994.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 13. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1542/peds.2010-1440" target="_blank">Hammons &amp; Fiese</a></span>. <em>Pediatrics</em>, Juni 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Teenager berichten über ihre Essstörung" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/teenager-berichten-uber-ihre-essstorung/" target="_self">Teenager berichten über ihre Essstörung</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was macht Kinder glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-macht-kinder-glucklich/" target="_self">Was macht Kinder glücklich?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Welche Kindesbetreuung ist die beste?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-kindesbetreuung-ist-die-beste/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 11:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeiten, wo Kindergärten als Kinderaufbewahranstalten galten, sind lange vorbei. Doch das Angebot ist vielfältig und kann Eltern verunsichern. Eine aktuelle Studie aus den USA hat untersucht, wie sich verschiedene Formen der Kindesbetreuung auf die geistige Entwicklung kleiner Kinder auswirken. Wir haben einen Presseartikel über die Studie vom Juni übersetzt, die zeigt, dass es erhebliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4470" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Können Freunde Kinder vor Depressionen bewahren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Können-Freunde-Kinder-vor-Depressionen-bewahren.jpg" alt="Können Freunde Kinder vor Depressionen bewahren" width="152" height="167" />Die Zeiten, wo Kindergärten als Kinderaufbewahranstalten galten, sind lange vorbei. Doch das Angebot ist vielfältig und kann Eltern verunsichern. Eine aktuelle Studie aus den USA hat untersucht, wie sich verschiedene Formen der Kindesbetreuung auf die geistige Entwicklung kleiner Kinder auswirken. Wir haben einen Presseartikel über die Studie vom Juni übersetzt, die zeigt, dass es erhebliche Unterschiede gibt:</p>
<p>Die Betreuung in einer anerkannten <strong>Kindertagesstätte </strong>ist besser für die geistige Entwicklung von Kindern als eine <strong>informelle Betreuung</strong> durch Großeltern, Geschwister oder Freunde der Familie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in der Juliausgabe des <em>Journals of Labor Economics</em>. Die Forscher untersuchten Kinder alleinerziehender Mütter, die unterschiedliche Formen der Betreuung für ihre Kinder gewählt hatten.</p>
<p>Nach der Studie schneiden Kinder, die an einem formellen <strong>Vorschulprogramm</strong> teilnehmen oder in eine staatlich anerkannte Kindertagesstätte gehen, in Standardtests praktisch <strong>genauso gut</strong> ab wie Kinder, die <strong>zu Hause bei ihren Müttern</strong> bleiben. Dagegen verschlechtert sich das Testergebnis um 2,6 Prozent für jedes Jahr, das ein Kind informell betreut wird und nicht zu Hause von seiner Mutter.</p>
<p><span id="more-4462"></span>„Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass die frühen Testergebnisse eines Kindes eine zuverlässige Vorhersage über seine Ergebnisse später im Leben ermöglichen“, sagt <em>Raquel Bernal</em> von der <em>Universidad de los Andes</em> in Kolumbien, die die Studie zusammen mit <em>Michael Keane</em> von der <em>University of New South Wales</em> in Sydney, Australien durchführte. „Diese Untersuchungen zeigen, dass die <strong>Trennung von der Mutter</strong> negative Auswirkungen auf die <strong>geistigen Fähigkeiten eines Kindes </strong>hat. Aber dieser Effekt lässt sich durch die richtige Wahl der Kindesbetreuung ausgleichen.“</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> wurde durch Reformen der Sozialhilfegesetzgebung ermöglicht, die in den Neunzigerjahren in den USA gemacht wurden und es alleinerziehenden Müttern erleichterten arbeiten zu gehen. Vor diesen Reformen gingen etwa 59 Prozent der alleinerziehenden Mütter einer Arbeit außer Hause nach. Bis zum Jahr 2001 stieg dieser Anteil auf 72 Prozent. Die Forscher verglichen die <strong>Testergebnisse von Kindern</strong>, die kurz vor und nach diesen Gesetzesänderungen geboren wurden, um zu untersuchen, ob der höhere Anteil <strong>berufstätiger Mütter</strong> einen Einfluss auf die Testergebnisse der Kinder hatte, wenn Kontrollen für äußere Faktoren wie den sozioökonomischen Status gemacht wurden. Dazu werteten sie die Ergebnisse von Standardtests aus, die die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gemacht hatten.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass die Inanspruchnahme von Kindesbetreuung die Testergebnisse der Kinder insgesamt deutlich verschlechterte. Aber als die Forscher Kinder mit formeller und informeller Betreuung getrennt untersuchten, zeigte sich, dass nur die <strong>informell betreuten Kinder schlechtere Testergebnisse </strong>hatten. Anders ausgedrückt hatte eine formelle Kindesbetreuung keinerlei negative Auswirkungen auf die Testergebnisse.</p>
<p>„Aus politischer Sicht wäre es daher wünschenswert, finanzielle Hilfen anzubieten, die es alleinerziehenden Müttern ermöglichen mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen oder sie formell betreuen zu lassen, wenn sie noch klein sind“, sagt <em>Bernal</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-06/uocp-idm062011.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 20. Juni 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.jstor.org/stable/10.1086/659776" target="_blank">Bernal &amp; Keane</a></span> (2011) <em>Journal of Labor Economics</em> 29 (3), 459-512</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hinterlässt die Scheidung der Eltern bei Kindern bleibende Schäden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hinterlasst-die-scheidung-der-eltern-bei-kindern-bleibende-schaden/" target="_self">Hinterlässt die Scheidung der Eltern bei Kindern bleibende Schäden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-von-der-personlichkeit-des-kindes-auf-spateres-verhalten-im-erwachsenenalter-schliesen/" target="_self">Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<item>
		<title>Ist eine verzögerte Sprachentwicklung bei Kindern ein Grund zur Sorge?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-eine-verzogerte-sprachentwicklung-bei-kindern-ein-grund-zur-sorge/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 11:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Schritte und das erste Wort sind für Eltern vielleicht genauso bedeutend wie für das Kind selbst. Da ist es nur natürlich, dass sich manche Eltern Sogen machen, wenn ihr Kind erst später sprechen lernt. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob und wann solche Sorgen tatsächlich begründet sind. Wir haben einen Presseartikel über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4425" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Welchen Einfluss haben Kinder auf das Beziehungsglück s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Welchen-Einfluss-haben-Kinder-auf-das-Beziehungsglück-s1.jpg" alt="Welchen Einfluss haben Kinder auf das Beziehungsglück s" width="167" height="125" />Die ersten Schritte und das erste Wort sind für Eltern vielleicht genauso bedeutend wie für das Kind selbst. Da ist es nur natürlich, dass sich manche Eltern Sogen machen, wenn ihr Kind erst später sprechen lernt. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob und wann solche Sorgen tatsächlich begründet sind. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Anfang Juli übersetzt, die sprachliche Spätentwickler bis fast ins Erwachsenenalter beobachtete:</p>
<p>Kleine Kinder mit einer <strong>verzögerten Sprachentwicklung</strong> haben im Allgemeinen kein höheres <strong>Risiko für emotionale und Verhaltensprobleme</strong> in der späteren Kindheit oder Jugend als Gleichaltrige, die normal sprechen lernen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Forschern des Telethon Institute for Child Health Research der <em>University of Western Australia</em> in Perth, die in dem Journal <em>Pediatrics</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p>Dies ist die erste Studie, schreiben die Autoren, die Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung vom Alter von zwei Jahren bis ins späte Teenageralter beobachtet hat. Die Untersuchung ist Teil der Raine-Studie (eine Langzeitstudie über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Australien, die 1989 begann).</p>
<p><span id="more-4418"></span>Nach <em>Professor Andrew Whitehouse</em>, der die Untersuchung leitete, haben Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung häufiger emotionale und <strong>Verhaltensprobleme, wenn</strong> sie noch sehr <strong>klein</strong> sind. Aber diese Probleme sind selten von Dauer.</p>
<p><em>Dr. Whitehouse </em>sagt:</p>
<p>„Wir haben die Kinder im Alter von zwei Jahren und dann regelmäßig bis zum Alter von siebzehn Jahren untersucht und festgestellt, dass Kinder, die spät sprechen lernen, zwar im Alter von zwei Jahren mehr psychosoziale Probleme haben, aber später ist das Risiko nicht mehr erhöht.“</p>
<p>„Wir glauben, dass die emotionalen und <strong>Verhaltensprobleme</strong>, die wir im Alter von zwei Jahren beobachtet haben, von psychosozialen Schwierigkeiten durch die <strong>Unfähigkeit zur Kommunikation </strong>herrühren, wie zum Beispiel Frustration.“</p>
<p>„Aber wenn die <strong>Kinder</strong>, die später sprechen lernen, erst <strong>„aufholen“</strong> und ein normales Sprachniveau erreichen ‒ was bei dem meisten Kindern <strong>im Schulalter</strong> der Fall ist ‒ kann man keine emotionalen und Verhaltensprobleme mehr feststellen.“</p>
<p>An dieser Studie nahmen 1 387 Kinder teil, von denen 9,9 Prozent (142) eine verzögerte und 1 245 eine normale Sprachentwicklung hatten. Der Wortschatz der Kinder wurde getestet, als sie zwei Jahre alt waren, und die Eltern füllten Fragebögen zu emotionalen und Verhaltensproblemen ihrer Kinder im Alter von zwei, fünf, acht, zehn, 14 und 17 Jahren aus.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie sollten Eltern beruhigen, sagt <em>Dr. Whitehouse</em>. Er erklärt, dass eine <strong>verzögerte Sprachentwicklung</strong> als solche <strong>kein Risikofaktor</strong> für emotionale und Verhaltensprobleme später im Leben ist.</p>
<p><em>Dr. Whitehouse</em> fährt fort:</p>
<p>„Wenn sie ein Kind haben, das nicht so viel redet wie andere Kinder, kann das für Eltern sehr belastend sein. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Eltern von kleinen Kindern, die langsamer sprechen lernen, keine allzu großen Sorgen machen sollten, dass sie später in der Kindheit Probleme mit der sprachlichen und psychischen Entwicklung haben werden.“</p>
<p>„Die Forschung zeigt deutlich, dass die meisten Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung „aufholen” und das gleiche Sprachniveau wie andere Kinder erreichen werden. Das Beste, <strong>was Eltern tun können</strong>, ist ihren Kindern ein reichhaltiges Umfeld bieten, das den Spracherwerb fördert. Das heißt, sich zu ihrem Kind auf den Boden setzen und mit ihm spielen, mit ihm sprechen, ihm vorlesen und sich auf seinem Niveau mit ihm beschäftigen.“</p>
<p>Aber <em>Whitehouse</em> warnt auch, dass sich die Probleme bei einer Minderheit der Kinder nicht von allein geben.</p>
<p><em>Dr. Whitehouse</em> sagt:</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen eindeutig, wenn Probleme mit der Sprachentwicklung bis ins Schulalter anhalten, dann haben diese Kinder ein erhöhtes Risiko für Verhaltensschwierigkeiten und Eltern sollten sich entsprechend Hilfe suchen.“</p>
<p><em>Dr. Whitehouse</em> und sein Team wollen die <strong>Kinder </strong>weiter untersuchen, <strong>die nie aufholen</strong> und ihr ganzes Leben lang Schwierigkeiten mit dem Sprechen haben. Diese Kinder würden von einer möglichst frühen Behandlung profitieren.</p>
<p>Die meisten Kinder haben im Alter von zwei Jahren einen Wortschatz von etwa 50 Wörtern, aus denen sie Sätze mit zwei bis drei Wörtern bilden können.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/230387.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 5. 7. 11</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1542/peds.2010-2782" target="_blank">Whitehouse et al</a></span>. <em>Pediatrics</em>, 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/" target="_self">Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/" target="_self">Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-fernsehen-fur-kinder-unter-2-jahre-schadlich/" target="_self">Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann ein Online-Programm individuellen Rat bei Schlafproblemen von Kindern bieten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-online-programm-individuellen-rat-bei-schlafproblemen-von-kindern-bieten/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-online-programm-individuellen-rat-bei-schlafproblemen-von-kindern-bieten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 19:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4144</guid>
		<description><![CDATA[Eine Therapie über das Internet bietet eine Reihe von praktischen Vorteilen wie zum Beispiel geringere Kosten, aber das individuelle Feedback kann schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat ein Online-Programm für Schlafstörungen bei Kindern getestet und zeigt, dass flexible Verhaltensempfehlungen für Eltern auch online möglich sind. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4152" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="behaviour therapy improves sleep s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/behaviour-therapy-improves-sleep-s.jpg" alt="behaviour therapy improves sleep s" width="140" height="167" />Eine Therapie über das Internet bietet eine Reihe von praktischen Vorteilen wie zum Beispiel geringere Kosten, aber das individuelle Feedback kann schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat ein Online-Programm für Schlafstörungen bei Kindern getestet und zeigt, dass flexible Verhaltensempfehlungen für Eltern auch online möglich sind. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende März übersetzt. Eltern können das Programm (auf Englisch) bereits gratis nutzen:</p>
<p>Eine Studie in der Aprilausgabe des Journals <em>SLEEP </em>zeigt, dass ein <strong>Online-Programm </strong>effektive Hilfe für <strong>Schlafstörungen bei Kleinkindern </strong>bietet, wovon indirekt auch der Schlaf, die Stimmung und das Selbstvertrauen der <strong>Mütter profitieren</strong>. Die Ergebnisse zeigen, dass das Internet Eltern von kleinen Kindern mit Schlafproblemen einen uneingeschränkten Zugang zu individuell angepassten Verhaltensratschlägen ermöglichen kann.</p>
<p>Die Daten zeigen, dass kleine <strong>Kinder</strong> von Eltern, die an dem Online-Programm teilnahmen, deutlich <strong>besser schliefen</strong>. Die Kinder wachten nachts nur noch höchstens halb so oft auf, sie blieben höchstens halb so lange wach, und die längste durchgehende Schlafphase war mindestens zwei Stunden länger. Außerdem schliefen die Kinder schneller ein und bekamen nachts insgesamt mehr Schlaf. Die <strong>Mütter </strong>in der Behandlungsgruppe <strong>schliefen ebenfalls besser</strong> und fühlten sich weniger angespannt, depressiv, übermüdet und unkonzentriert. Dagegen waren der Schlaf und die Stimmung der Mütter in der Kontrollgruppe kaum verbessert.</p>
<p><span id="more-4144"></span>„Wir wussten schon immer, dass einfache Umstellungen kleinen Kindern helfen können nachts sehr viel besser zu schlafen. Aber wir waren überrascht, wie <strong>schnell</strong> sich der <strong>Schlaf verbesserte</strong>“, sagt die Leiterin der Studie und erste Autorin <em>Dr. Jodi A. Mindell</em>, die Professorin für Psychologie an der <em>Saint Joseph&#8217;s University</em> in den USA ist und eine Direktorin am Schlafzentrum des <em>Children&#8217;s Hospital</em> in Philadelphia. „Nach <strong>nur einer Woche</strong> schliefen die Kinder und auch ihre Mütter viel besser und in der zweiten Woche wurde der Schlaf noch besser.“</p>
<p>An der <strong>dreiwöchigen Studie </strong>nahmen 264 Mütter mit Kleinkindern im Alter von sechs bis 36 Monaten teil. Die Familien wurden nach dem Zufallsprinzip in eine von zwei Online-Behandlungsgruppen oder eine Kontrollgruppe eingeteilt. In der ersten Woche brachten alle Mütter ihre Kinder noch wie gewohnt zu Bett. In der zweiten und dritten Woche befolgten die Mütter der Behandlungsgruppen die <strong>persönlichen Empfehlungen des Programms</strong> für sie und ihre Kinder. Alle Mütter beantworteten jede Woche Online-Fragebögen zur <strong>Schlafqualität</strong> ihrer Kinder (Brief Infant Sleep Questionnaire) und zu ihrer eigenen Schlafqualität und <strong>Stimmung</strong> (Pittsburgh Sleep Quality Index, Profile of Mood States).</p>
<p>Die Mütter der Behandlungsgruppen konnten von ihrem Heimcomputer aus das „Customized Sleep Profile“ nutzen. Bei diesem Online-Programm beantworten Eltern Fragen zum <strong>Schlafprofil </strong>ihres Kindes, das dann mit gleichaltrigen Kindern verglichen wird. Das <strong>Programm</strong> stuft den Schlaf des Kindes als „hervorragend, gut oder gestört“ ein und <strong>errechnet individuell angepasste Ratschläge</strong>, wie Eltern ihrem Kind helfen können nachts besser zu schlafen. Häufig gibt das Programm Ratschläge wie sich eine Routine für die Schlafenszeit überlegen, weniger auf nächtliches Aufwachen reagieren und nachts seltener oder nicht mehr stillen. Neunzig Prozent der Mütter beider Behandlungsgruppen fanden die individualisierten Empfehlungen „hilfreich“, und 93 Prozent sagten, sie würden sich nach Ende der Studie „wahrscheinlich“ weiter an die Empfehlungen halten.</p>
<p>Die Mütter der einen Behandlungsgruppe sollten zusätzlich eine <strong>abendliche Routine</strong> für die <strong>Schlafenszeit</strong> einführen, die aus drei Schritten bestand: ein Bad, eine Massage und sich ruhig mit dem Kind beschäftigen, zum Beispiel kuscheln oder ein Schlaflied singen. Eine Studie von <em>Mindell</em> aus dem Jahre 2009 hatte bereits gezeigt, dass diese Routine kleinen Kindern sehr hilft sich Verhaltensweisen abzugewöhnen, die ihren Schlaf stören. Aber in dieser Studie war die Schlafqualität in beiden Behandlungsgruppen ähnlich verbessert.</p>
<p>Nach Angaben der Autoren haben 20 bis 30 Prozent aller kleinen Kinder Probleme mit dem Schlaf. Obwohl sich <strong>Schlafstörungen</strong> bei Kindern sehr <strong>effektiv </strong>durch <strong>Verhaltenstherapie</strong> behandeln lassen, ist das <strong>Angebot begrenzt</strong>. Das Online-Programm ermöglicht Eltern einen uneingeschränkten Zugang zu wertvollen Ratschlägen, wie sie gesunde Schlafgewohnheiten bei ihren Kindern fördern können.</p>
<p>„Bis jetzt gab es auf dem Internet keine Seite, wo sich Eltern individuellen Rat holen konnten, damit ihre kleinen Kindern besser schlafen“, sagt <em>Mindell</em>. „Dieses Programm bietet Eltern Hilfe, die überall und einfach zugänglich ist.“</p>
<p>Eltern können das <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.johnsonsbaby.com/sleep" target="_blank">Customized Sleep Profile</a></span> und ähnliche Programme auf der Internetseite von Johnson &amp; Johnson gratis verwenden. Die Autoren haben keine finanziellen Interessen an der Nutzung.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.aasmnet.org/articles.aspx?id=2175" target="_blank">American Academy of Sleep Medicine</a></span>, 24. März 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.journalsleep.org/ViewAbstract.aspx?pid=28087" target="_blank">Mindell et al.</a></span> <em>SLEEP</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wovon hängt es ab, dass Kinder gut schlafen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-dass-kinder-gut-schlafen/" target="_self">Wovon hängt es ab, dass Kinder gut schlafen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kann-das-internet-den-zugang-zu-psychotherapeutischen-angeboten-verbessern/" target="_self">Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Was macht Kinder glücklich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-macht-kinder-glucklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 08:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Studie englischer Forscher hat die Zufriedenheit von Kindern in der Familie untersucht und zeigt, dass Kinder in einer „heilen“ Familie am glücklichsten sind. Was Kinder aus ihrer Sicht darunter verstehen, ist aber zum Teil schon etwas überraschend. Wir haben die Presseerklärung der Forscher von Anfang April übersetzt, die die Rolle der Mutter betont:
Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4133" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/Sind-Mütter-eher-vor-Suizid-geschützt-s.jpg" alt="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" width="167" height="125" />Eine neue Studie englischer Forscher hat die Zufriedenheit von Kindern in der Familie untersucht und zeigt, dass Kinder in einer „heilen“ Familie am glücklichsten sind. Was Kinder aus ihrer Sicht darunter verstehen, ist aber zum Teil schon etwas überraschend. Wir haben die Presseerklärung der Forscher von Anfang April übersetzt, die die Rolle der Mutter betont:</p>
<p>Wie <strong>zufrieden Kinder</strong> und Jugendliche mit ihrer Familiensituation sind, hängt eindeutig mit der <strong>Qualität der Beziehung</strong> zu ihren <strong>Eltern</strong> zusammen und insbesondere mit der Zufriedenheit ihrer <strong>Mutter</strong>. Das zeigen die ersten Ergebnisse von <em>Understanding Society</em> (Die Gesellschaft verstehen), der weltweit größten Untersuchung über Familienhaushalte, die unter Leitung von Forschern des Institute for Social and Economic Research (ISER) an der <em>University of Essex </em>in Großbritannien durchgeführt wird.</p>
<p>Als Teil der Studie, die 40 000 britische Haushalte über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachten soll, haben die Forscher Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren befragt, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind. Die Ergebnisse zeigen, dass für ein Kind die <strong>Zufriedenheit der Mutter</strong> in ihrer Partnerschaft <strong>wichtiger ist als die des Vaters</strong>. Die Ergebnisse beruhen auf den Daten von zunächst 6 441 Frauen, 5 384 Männern und 1 268 Kindern und Jugendlichen.</p>
<p><span id="more-4127"></span>Insgesamt sind <strong>60 Prozent der Kinder</strong> und Jugendlichen mit ihrer Familiensituation „<strong>völlig zufrieden</strong>“. Aber in Familien, wo die Mutter des Kindes in ihrer Partnerschaft nicht glücklich ist, sagen nur 55 Prozent der Kinder und Jugendlichen, dass sie mit ihrer Familiensituation „völlig zufrieden“ sind – im Vergleich zu 73 Prozent der Kinder und Jugendlichen, deren Mütter in ihrer Partnerschaft „wunschlos glücklich“ sind.</p>
<p>Die Langzeitstudie <em>Understanding Society</em> untersuchte die Beziehungen von verheirateten oder unverheirateten Paaren und das Verhältnis von Eltern und ihren Kindern. <em>Professor John Ermisch</em>, <em>Dr. Maria Iacovou</em> und <em>Dr. Alexandra Skew</em> vom Institute for Social and Economic Research stellten fest, dass <strong>Kinder am glücklichsten</strong> sind, wenn sie mit <strong>zwei Eltern</strong>– biologische oder Stiefeltern – zusammenwohnen, <strong>keine kleineren Geschwister</strong> haben, sich nicht regelmäßig mit ihren Eltern <strong>streiten</strong>, mindestens dreimal die Woche abends mit ihrer Familie <strong>zusammen essen</strong> und ihre <strong>Mutter</strong> in ihrer Partnerschaft <strong>glücklich </strong>ist.</p>
<p><em>Dr. Maria Iacovou</em> meint zu den Ergebnissen: „In einer Zeit, in der sich viele Politiker Sorgen um das ‚kaputte Großbritannien’ machen, zeigen diese Ergebnisse, dass die <strong>Beziehungen in der Familie </strong>und die <strong>Zufriedenheit der Eltern </strong>einen entscheidenden Einfluss auf die Zufriedenheit junger Menschen haben. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Kinder immer nur Videospiele spielen oder fernsehen möchten, haben wir festgestellt, dass sie am glücklichsten sind, wenn sie mit ihren Eltern oder Geschwistern zusammen sind.“</p>
<p>Die Untersuchung zeigt weiter, dass ältere Geschwister keinen Einfluss auf die Zufriedenheit von Kindern mit ihrer Familie haben. Doch wenn es jüngere Geschwister im Haushalt gibt, sind Kinder weniger zufrieden, und dieser Effekt ist umso größer, je mehr jüngere Geschwister im Haushalt sind. Aber die Beziehungen zu den <strong>Eltern</strong> sind sogar noch <strong>wichtiger als</strong> die Beziehungen zu den <strong>Geschwistern</strong>. Nur 28 Prozent der Kinder, die öfter als einmal in der Woche Streit mit ihren Eltern haben, und die wichtige Dinge nicht mit ihren Eltern besprechen, sind mit ihren Familien völlig zufrieden.</p>
<p><em>Dr. Iacovou </em>meint: „Zusammen betrachtet zeigen diese Ergebnisse die komplexen Einflüsse verschiedener Beziehungen in der Familie auf die Zufriedenheit eines Kindes. Im Laufe der Jahre, die <em>Understanding Society</em> das Leben von Familien in Großbritannien weiter verfolgt, werden wir ein noch genaueres Bild zeichnen, wie das Leben von Kindern durch alle möglichen Faktoren beeinflusst wird. <em>Understanding Society</em> wird sicher zu einer fantastischen Ressource werden für jeden, der ein Interesse am Wohlergehen von Kindern hat.”</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.esrc.ac.uk/news-and-events/press-releases/15182/mums-the-word-when-it-comes-to-childrens-happiness.aspx" target="_blank">Economic &amp; Social Research Council</a></span>, 3. April 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://research.understandingsociety.org.uk/findings/early-findings" target="_blank">Understanding Society</a></span></p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-depressionen-mit-der-vorzugsbehandlung-im-kindesalter-zusammenhangen/" target="_self">Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützen Geschwister vor Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzen-geschwister-vor-depressionen/" target="_self">Schützen Geschwister vor Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/" target="_self">Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Haben Kinder, die viel fernsehen, häufiger psychische Probleme?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-kinder-die-viel-fernsehen-haufiger-psychische-probleme/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Grundschulkind in Deutschland sieht pro Tag durchschnittlich 90 Minuten fern ‒ sehr zum Ärger mancher Eltern, obwohl sie es selbst im Schnitt auf 210 Minuten pro Tag bringen. Eine aktuelle Studie hat den Einfluss von Fernsehen und körperlicher Aktivität auf das Wohlbefinden von Kindern untersucht und zeigt, dass der Zusammenhang komplexer ist, als man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3449" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Haben Kinder, die viel fernsehen, häufiger psychische Probleme" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Haben-Kinder-die-viel-fernsehen-häufiger-psychische-Probleme.jpg" alt="Haben Kinder, die viel fernsehen, häufiger psychische Probleme" width="167" height="125" />Ein Grundschulkind in Deutschland sieht pro Tag durchschnittlich 90 Minuten fern ‒ sehr zum Ärger mancher Eltern, obwohl sie es selbst im Schnitt auf 210 Minuten pro Tag bringen. Eine aktuelle Studie hat den Einfluss von Fernsehen und körperlicher Aktivität auf das Wohlbefinden von Kindern untersucht und zeigt, dass der Zusammenhang komplexer ist, als man vielleicht denkt. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt, die vor zu viel Fernsehen bei Kindern warnt:</p>
<p>Kinder, die täglich mehr als zwei Stunden vor dem Computerbildschirm oder dem Fernseher verbringen, haben häufiger seelische Probleme, egal wie körperlich aktiv sind. Für das PEACH-Projekt, eine <strong>Studie</strong> an mehr als tausend <strong>Kindern</strong> im Alter von zehn bis elf Jahren, maßen Forscher die Zeit, die Kinder vor dem Bildschirm verbrachten, und untersuchten ihr <strong>seelisches Wohlbefinden</strong>. Außerdem zeichneten die Forscher mit einem <strong>Bewegungssensor</strong> auf, wie lange die Kinder saßen oder körperlich mäßig aktiv waren. Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder, die in ihrer Freizeit länger als zwei Stunden pro Tag fernsahen oder den Computer nutzten, höhere Messwerte für <strong>seelische Schwierigkeiten</strong> hatten. Dieser Effekt war <strong>unabhängig davon, wie</strong> lange sie <strong>körperlich aktiv</strong> waren.</p>
<p><span id="more-3444"></span>Die Autoren der Studie, die in der Novemberausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift <em>Pediatrics</em> erscheint, kommen zu dem Schluss, dass es wichtig sein könnte, die <strong>Zeit </strong>von Kindern <strong>vor dem Bildschirm</strong> zu <strong>begrenzen</strong>, um die spätere Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder sicherzustellen.</p>
<p>Die Messwerte für die körperliche Aktivität zeigten, dass die Kinder in der Studie, die mehr Zeit im Sitzen verbrachten, die insgesamt besseren psychologischen Werte hatten. Kinder, die <strong>körperlich aktiver </strong>waren, erreichten in manchen Bereichen <strong>bessere</strong> psychologische Testwerte. Zum Beispiel hatten sie weniger <strong>emotionale</strong> Probleme und kamen besser <strong>mit Gleichaltrigen</strong> zurecht. Aber in anderen Bereichen des Tests, die <strong>Verhaltensprobleme </strong>wie Überaktivität maßen, schnitten sie <strong>schlechter</strong> ab.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Dr. Angie Page </em>vom Centre for Exercise, Nutrition and Health Sciences der <em>University of Bristol</em> in England sagt: „Wenn Kinder nur wenig Zeit vor dem Bildschirm verbringen, ist das vielleicht kein Problem. Aber man kann sich <strong>nicht</strong> darauf verlassen, dass <strong>körperliche Aktivität </strong>viele Stunden vor dem Bildschirm ,k<strong>ompensiert</strong>’.“</p>
<p>„Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit seelischer Schwierigkeiten bei Kindern und länger als zwei Stunden pro Tag fernsehen oder Computerspiele spielen, der unabhängig davon ist, wie aktiv Kinder sind.“</p>
<p>Das seelische Wohlbefinden der Kinder wurde mithilfe eines „<strong>Fragebogens </strong>zu Stärken und Schwächen“ untersucht, mit dem sich <strong>seelische Probleme bei Kindern</strong> (emotionale, mit Gleichaltrigen, dem Verhalten und Überaktivität) quantifizieren lassen.</p>
<p>Die Kinder schätzten die Richtigkeit verschiedener Aussagen über sie selbst auf einer Dreipunkteskala ein (als nicht, teilweise oder eindeutig zutreffend). Aussagen, um ihr <strong>emotionales Wohlbefinden</strong> zu bewerteten, waren zum Beispiel „Ich bin oft unglücklich oder niedergeschlagen; ich muss häufig weinen.“ Aussagen, um ihre <strong>Probleme mit Gleichaltrigen</strong> zu bewerteten, waren unter anderem „Ich bin meistens für mich alleine; ich beschäftige mich lieber mit mir selbst.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bristol.ac.uk/news/2010/7235.html" target="_blank">University of Bristol News</a></span>, 11.10.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/abstract/126/5/e1011" target="_blank">Page et al</a></span>. <em>Pediatrics</em>, Nov 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Fernsehen bei Kleinkindern: Was sind die Folgen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fernsehen-bei-kleinkindern-was-sind-die-folgen/" target="_self">Fernsehen bei Kleinkindern: Was sind die Folgen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Videospiele für Kinder gefährlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-videospiele-fur-kinder-gefahrlich/" target="_self">Sind Videospiele für Kinder gefährlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Sport Teenager zufriedener?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-sport-teenager-zufriedener/" target="_self">Macht Sport Teenager zufriedener?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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		<item>
		<title>Können Mädchen schlechter rechnen als Jungs?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-madchen-schlechter-rechnen-als-jungs/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-madchen-schlechter-rechnen-als-jungs/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 10:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die lang anhaltende Debatte, ob es Geschlechterunterschiede bei bestimmten Aspekten der Intelligenz gibt, zeigt bereits, dass sie sehr gering sein müssen, wenn sie überhaupt existieren. Eine aktuelle Studie veranschaulicht das anhand der bisherigen Forschung zur mathematischen Begabung der Geschlechter und diskutiert mögliche Gründe für die Zählebigkeit von Vorurteilen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3431" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können Mädchen schlechter rechnen als Jungs" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Können-Mädchen-schlechter-rechnen-als-Jungs.jpg" alt="Können Mädchen schlechter rechnen als Jungs" width="167" height="125" />Die lang anhaltende Debatte, ob es Geschlechterunterschiede bei bestimmten Aspekten der Intelligenz gibt, zeigt bereits, dass sie sehr gering sein müssen, wenn sie überhaupt existieren. Eine aktuelle Studie veranschaulicht das anhand der bisherigen Forschung zur mathematischen Begabung der Geschlechter und diskutiert mögliche Gründe für die Zählebigkeit von Vorurteilen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt, die Eltern und Lehrer zum Umdenken aufruft:</p>
<p><strong>Jungen und Mädchen</strong> haben, genauso wie Männer und Frauen, im Wesentlichen die <strong>gleichen mathematischen Fähigkeiten</strong>. Das geht aus einer neuen Untersuchung früherer Studien hervor, die in der aktuellen Onlineausgabe des <em>Psychological Bulletins</em> erscheint.</p>
<p>Ein Teil der neuen Studie war die systematische Analyse von 242 Artikeln, in denen die mathematischen Fähigkeiten von insgesamt 1 286 350 Menschen untersucht worden waren, sagt die Hauptautorin <em>Janet Hyde</em>, Professorin für Psychologie und Frauenstudien an der <em>University of Wisconsin-Madison </em>in den USA.</p>
<p><span id="more-3425"></span>Diese Studien waren alle zwischen 1990 und 2007 auf Englisch veröffentlicht worden und untersuchten Menschen <strong>verschiedenen Alters</strong>, von der Grund- bis zur Oberschule und darüber hinaus. Der zweite Teil der neuen Studie untersuchte die Ergebnisse von mehreren großen wissenschaftlichen <strong>Langzeitstudien</strong> einschließlich dem National Assessment of Educational Progress (ähnlich der PISA-Studie, aber detaillierter und nur für die USA).</p>
<p>In beiden Fällen, sagt <em>Hyde</em>, waren die <strong>Unterschiede</strong> zwischen den Geschlechtern so gering, dass sie nahezu <strong>bedeutungslos </strong>waren.</p>
<p><em>Dr. Sara Lindberg</em>, die inzwischen Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Frauengesundheit an der School of Medicine and Public Health der <em>University of Wisconsin-Madison</em> ist, war die primäre Autorin der Metaanalyse im <em>Psychological Bulletin</em>.</p>
<p>Darüber, dass beide Geschlechter gleiche mathematische Fähigkeiten haben, sind sich die allermeisten Sozialwissenschaftler einig, sagt <em>Hyde</em>, aber diese Erkenntnis dringt nur langsam zu Lehrern und Eltern durch, die eine negative Rolle spielen können, wenn sie Mädchen an natur- und ingenieurswissenschaftlichen Fächern mit viel Mathematik vorbeilotsen. „Ein Grund, warum ich mich immer noch mit diesem Thema beschäftige, ist das weiter bestehende <strong>Vorurteil</strong> von <strong>Eltern und Lehrern</strong>, dass Jungen in Mathematik besser sind. Das kann einen enormen Einfluss auf einzelne Mädchen haben, denen suggeriert wird, sie sollten sich von Ingenieurswissenschaften oder Physik fernhalten, weil ,Mädchen kein Mathe können’“.</p>
<p>Forscher wissen, dass <strong>Stereotypen</strong> die <strong>Leistung beeinträchtigen</strong>, sagt <em>Hyde</em>. „Viele Daten zeigen, dass der sogenannte ,Stereotype Threat’ [Bedrohung durch Stereotype] Frauen bei Mathematikaufgaben hemmen kann. Wenn man vor einem Test andeutet, dass die Frauen erwarten sollten, etwas schlechter als die Männer abzuschneiden, sinkt ihre Leistung. Es ist eine <strong>selbsterfüllende Prophezeiung</strong>.“</p>
<p>„<strong>Eltern und Lehrer</strong> senden <strong>unterschwellige Botschaften</strong> aus, welche Leistungen sie von jungen Menschen in welchen Fächern erwarten“, sagt <em>Hyde</em>, „und das hat einen ernormen Einfluss auf ihre eigene Meinung von ihren Fähigkeiten. Wenn sich jemand entscheidet, ob er Physik als Hauptfach studiert, kann das zu einem äußerst wichtigen Faktor werden.&#8221;</p>
<p><em>Hyde</em> hofft, dass die neuen Ergebnisse helfen werden, den Trend zu getrennten Jungs- und <strong>Mädchenschulen</strong> zu verlangsamen, die bisweilen mit unterschiedlichen mathematischen Fähigkeiten gerechtfertigt werden. Sie könnten sich auch auf die <strong>standardisierten Tests </strong>auswirken, deren Bedeutung seit der Verabschiedung von „No Child Left Behind“ (ein amerikanisches Bildungsgesetz) zugenommen hat, und die ihren Schwerpunkt auf einem eher <strong>niedrigen Niveau</strong> mathematischer Fähigkeiten wie Multiplikation haben, sagt <em>Hyde</em>. „Zu anspruchsvollen Tests sollte wirklich auch die Lösung schwieriger mathematischer Aufgaben gehören, was für die meisten Berufe, die mathematische Fähigkeiten erfordern, wichtiger ist. Aber weil viele Lehrer ihren Unterricht auf die Tests auslegen, werden sie anspruchsvolles logisches Denken nicht unterrichten, bis es auch in den Tests gefordert wird.“</p>
<p>Die neuen Ergebnisse bestätigen eine Studie, in der vor Kurzem das Geschlecht an allerletzter Stelle in der Rangfolge von neun <strong>Faktoren </strong>kam, die einen <strong>Einfluss auf </strong>die Leistungsfähigkeit von Zehnjährigen in <strong>Mathematik</strong> haben. Darunter waren die <strong>Bildung der Eltern</strong>, das <strong>Familieneinkommen </strong>und die Effektivität des <strong>Unterrichts</strong>.</p>
<p><em>Hyde </em>ist sich der bedeutenden Fortschritte bewusst, die Frauen auf technischen Gebieten gemacht haben. Die Hälfte aller Medizinstudenten ist weiblich, genauso wie 48 Prozent der Studenten mit Mathematik als Hauptfach. „Wenn Frauen in Mathematik nicht gut sein können, wie bestehen sie dann diese Prüfungen?“, fragt sie.</p>
<p>Weil Fortschritt in der Physik und in den Ingenieurswissenschaften viel langsamer ist, „haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns“, sagt <em>Hyde</em>. „Diese hartnäckigen <strong>Vorurteile benachteiligen Mädchen</strong>. Meine Botschaft an Eltern lautet, mehr Vertrauen in die Leistungen ihrer Tochter in Mathematik zu haben. Sie müssen sich darüber klar werden, dass Frauen in Mathematik genauso gut sein können wie Männer. Diese Veränderungen werden <strong>Frauen ermutigen</strong>, Karrieren zu verfolgen, für die viel Mathematik nötig ist.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.news.wisc.edu/18508" target="_blank">University of Wisconsin-Madison</a></span>, 11.10.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/?&amp;fa=main.doiLanding&amp;doi=10.1037/a0018053" target="_blank">Else-Quest et al</a></span>. <em>Psychological Bulletin</em>, 2010</p>
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