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	<title>Psychologie aktuell &#187; Einsamkeit</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Einsamkeit</title>
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		<title>Können Freunde Kinder vor Depressionen bewahren?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 19:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Menschen an Depressionen erkranken, hat das oft zur Folge, dass sie sozial mehr und mehr isoliert werden. Eine neue Studie zeigt, dass umgekehrt bei Kindern, die allzu schüchtern sind, soziale Isolation auch den Grundstein für Depressionen späterer im Leben legen kann. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3805" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können Freunde Kinder vor Depressionen bewahren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Können-Freunde-Kinder-vor-Depressionen-bewahren.jpg" alt="Können Freunde Kinder vor Depressionen bewahren" width="152" height="167" />Wenn Menschen an Depressionen erkranken, hat das oft zur Folge, dass sie sozial mehr und mehr isoliert werden. Eine neue Studie zeigt, dass umgekehrt bei Kindern, die allzu schüchtern sind, soziale Isolation auch den Grundstein für Depressionen späterer im Leben legen kann. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, die die Bedeutung von Freundschaften gerade für sehr in sich gekehrte Kinder betont:</p>
<p>Kinder, die <strong>keine Freunde</strong> haben, können zu <strong>sozialen Außenseitern</strong> werden und haben ein <strong>erhöhtes Risiko</strong>, als Jugendliche an <strong>Depressionen</strong> zu erkranken. Das zeigt eine neue Untersuchung von kanadischen und amerikanischen Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, der <em>Florida Atlantic University</em> und der <em>University of Vermont</em>, die in der Zeitschrift <em>Development and Psychopathology </em>veröffentlicht wurde. Aber die Studie zeigt auch, dass für die meisten schüchternen und verschlossenen Kinder Freunde zu einer Art Schutz vor der Traurigkeit werden können.</p>
<p><span id="more-3796"></span>„Wenn ein Kind verschlossen ist, hat das auf lange Sicht Auswirkungen, die bleibend und negativ sind“, sagt der erste Autor der Studie <em>William M. Bukowski</em>, Professor für Psychologie und Direktor des Forschungszentrums für Entwicklung des Menschen an der <em>Concordia University</em> in Kanada. „Wir stellten fest, dass Kinder, die sich <strong>zurückziehen</strong>, mit der Zeit <strong>immer trauriger und depressiver </strong>wurden.“</p>
<p>An der dreijährigen <strong>Studie</strong> nahmen insgesamt 130 Mädchen und 101 Jungen aus der dritten bis fünften Klasse teil. Die Kinder sollten selbst einschätzten, für wie <strong>schüchtern</strong> sie sich hielten, oder wie oft sie <strong>lieber allein</strong> waren. Dabei stellte das Forscherteam fest, dass Gleichaltrige dazu neigten, <strong>Kinder</strong> mit einem schlecht angepassten Sozialverhalten <strong>auszuschließen</strong>, die sie für allzu <strong>aggressiv</strong> oder <strong>unreif </strong>hielten.</p>
<p>Im Vergleich zu Kindern, die keine Freunde hatten, sagten Kinder mit Freunden seltener, dass sie sich depressiv fühlten. „Freundschaft reißt Kinder aus ihrer Verschlossenheit heraus und verhindert ihre negativen Langzeitfolgen“, sagt <em>Dr. Bukowski</em>, der auch einen Lehrstuhl für Psychologie an der <em>Concordia University</em> hat. „<strong>Freundschaft </strong>fördert die Widerstandsfähigkeit und <strong>schützt</strong> gefährdete <strong>Kinder vor</strong> internalisierenden Problemen wie <strong>Depressions- und Angstgefühlen</strong>.“</p>
<p>Verschlossenheit kann Folgen haben, die nicht nur vorübergehend sind. „Man nimmt an, dass genauso, <strong>wie ein Schneeball </strong>rasch größer wird, wenn er einen Berg hinunterrollt, auch ein <strong>Anpassungsproblem</strong> immer <strong>größer</strong> wird, wenn es sich verschlimmert“, sagt <em>Dr. Bukowski</em>. „Wenn sie isoliert sind und von Gleichaltrigen ausgeschlossen werden, können <strong>Depressionsgefühle</strong> bei Kindern <strong>stärker</strong> werden, und diese negativen Gefühle können im Laufe der Pubertät eskalieren.“</p>
<p>Um Ablehnung durch Gleichaltrige zu vermeiden, ist es entscheidend, dass ein Kind <strong>mindestens einen Freund</strong> hat. „Auch nur einen Freund zu haben, kann verschlossenen und schüchternen Kindern einen Schutz bieten“, sagt <em>Dr. Bukowski</em>. „Unsere Studie zeigt erneut, wie wertvoll Freunde sind, die wie ein <strong>Schutzschild</strong> gegen negative soziale Erfahrungen wirken.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://now.concordia.ca/what-we-do/research/20101215/kids-got-the-blues.php" target="_blank">Concordia University</a></span>, 15.12.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?aid=7909551" target="_blank">Bukowski et al</a></span>. <em>Development and Psychopathology</em>, Okt 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützen Geschwister vor Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzen-geschwister-vor-depressionen/" target="_self">Schützen Geschwister vor Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Sport Teenager zufriedener?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-sport-teenager-zufriedener/" target="_self">Macht Sport Teenager zufriedener?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schulerfolg-und-depressionen/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Wie lässt sich Einsamkeit wirkungsvoll bekämpfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-einsamkeit-wirkungsvoll-bekampfen/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 18:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Reihe von Untersuchungen hat gezeigt, dass die zunehmende Vereinsamung von Menschen mehr als ein soziales Problem ist und zum Beispiel auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Eine aktuelle Studie hat diese Ergebnisse nun systematisch ausgewertet und zeigt, dass eine Verhaltenstherapie die beste Methode ist, um einsamen Menschen zu helfen. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reihe von Untersuchungen hat gezeigt, dass die zunehmende Vereinsamung von Menschen mehr als ein soziales Problem ist und zum Beispiel auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Eine aktuelle Studie hat diese Ergebnisse nun systematisch ausgewertet und zeigt, dass eine Verhaltenstherapie die beste Methode ist, um einsamen Menschen zu helfen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, deren Autoren in der Einsamkeit ein primär psychologisches Problem sehen:</p>
<p>Die effektivste Methode, um einem Menschen aus seiner Einsamkeit zu helfen, ist zu ändern, <strong>wie er andere wahrnimmt</strong> und über sie denkt. Zu diesem Schluss kommt eine umfassende Analyse früherer Forschungsuntersuchungen. Die Ergebnisse könnten Ärzten und Psychologen helfen, bessere <strong>Behandlungsmethoden gegen Einsamkeit</strong> zu entwickeln, die ein bekannter Risikofaktor für Herzkrankheiten und andere gesundheitliche Beschwerden ist.</p>
<p><span id="more-3160"></span>In letzter Zeit haben Forscher die negativen Auswirkungen untersucht, die Einsamkeit auf Blutdruck, Schlafqualität, Demenz und andere Größen hat, aus denen hervorgeht, wie gesund ein Mensch ist. Diese Effekte zeigen, dass <strong>Einsamkeit</strong>, ähnlich wie Übergewicht oder Rauchen, ein <strong>gesundheitlicher Risikofaktor</strong> ist, den man gezielt beeinflussen kann, um die Gesundheit von Patienten in verschiedenen Bereichen zu verbessern.</p>
<p>„Die <strong>Isolation von Menschen</strong> wird immer größer, und dieses Gesundheitsproblem wird wahrscheinlich weiter an Bedeutung zunehmen”, sagt <em>Dr. John Cacioppo</em>, Professor für Psychologie an der <em>University of Chicago</em>. „Wenn wir wissen, dass es einen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und Gesundheitsproblemen gibt, stellt sich als Nächstes die Frage, was wir dagegen tun können.”</p>
<p>Um herauszufinden, welches die effektivste Methode ist, um einsamen Menschen zu helfen, untersuchten <em>Cacioppo </em>und ein Team von Forschern der <em>University of Chicago</em> die lange Liste der Veröffentlichungen zu diesem Thema. Ihre quantitative Übersichtsstudie wurde jetzt in dem Journal <em>Personality and Social Psychology Review</em> veröffentlicht und zeigt, dass die <strong>besten Behandlungsmethoden</strong> auf die <strong>soziale Kognition</strong> (hier: Denkweise) von Menschen abzielten und weniger auf ihre sozialen Fähigkeiten oder Möglichkeiten zur sozialen Interaktion.</p>
<p>Die Übersichtsstudie des Teams, eine sogenannte <strong>Metaanalyse</strong>, untersuchte die Methoden und Ergebnisse Dutzender von Studien über Behandlungen gegen die Einsamkeit. Die Wissenschaftler unterschieden vier Arten von <strong>Behandlungsstrategien</strong>: die <strong>sozialen Fähigkeiten</strong> verbessern, den sozialen <strong>Rückhalt </strong>stärken, Möglichkeiten für soziale <strong>Interaktionen</strong> schaffen und die soziale <strong>Kognition</strong> hinterfragen.</p>
<p>Als die Forscher die zwanzig Studien mit dem strengsten wissenschaftlichen Studiendesign (randomisierte, kontrollierte Studien) zusammenfassten, fanden sie einen geringen aber statistisch signifikanten Behandlungseffekt, der die Einsamkeit verminderte. Die Analyse der Studien nach verschiedenen Strategien getrennt zeigte, dass Behandlungen, die auf die soziale Kognition abzielten (wie ein Mensch über sich selbst und andere denkt), sehr viel effektiver waren als die anderen Strategien.</p>
<p>„Wir verstehen <strong>Einsamkeit</strong> immer besser, dass sie mehr eine <strong>Frage der Kognition </strong>ist, an der man etwas ändern kann”, sagt <em>Dr. Christopher Masi</em>, der Assistant Professor für Medizin am Medical Center der <em>University of Chicago</em> und erster Autor der Studie ist.</p>
<p>Genauer gesagt, reduzierten die vier Behandlungsmethoden die Einsamkeit am effektivsten, die Menschen halfen, aus dem <strong>Zyklus negativer Gedanken</strong> über ihren <strong>Selbstwert </strong>und ihren <strong>Eindruck auf andere </strong>auszubrechen. Studien, die kognitive <strong>Verhaltenstherapie </strong>verwendeten, waren besonders wirksam, schreiben die Autoren. Diese Methode wird auch für die Behandlung von Depressionen, Essstörungen und anderen psychischen Problemen benutzt.</p>
<p>„Bei den effektiven Behandlungsmethoden geht es nicht so sehr darum, dafür zu sorgen, dass die Menschen andere zum Interagieren haben, ihnen soziale Unterstützung anzubieten oder soziale Fähigkeiten zu vermitteln. Sie <strong>verändern</strong> vielmehr, wie Menschen, die sich einsam fühlen, andere <strong>wahrnehmen</strong>, über sie <strong>denken</strong> und sich ihnen gegenüber <strong>verhalten</strong>”, sagt <em>Cacioppo</em>.</p>
<p>Die quantitative Analyse untersuchte auch, ob eine <strong>Gruppentherapie</strong> gegen Einsamkeit effektiver als individuelle Therapiemethoden war. Obwohl qualitative Übersichtsstudien in der Vergangenheit eine Behandlung in Gruppen favorisiert haben, waren in dieser Übersichtsstudie <strong>keinerlei Vorteile </strong>für Gruppen- oder Einzelbehandlungen erkennbar.</p>
<p>„Das ist nicht weiter überraschend, denn einen Haufen einsame Menschen zusammenbringen sollte auch nicht funktionieren, wenn man die tieferen Ursachen der Einsamkeit versteht”, sagt <em>Masi</em>. „Mehrere Studien haben gezeigt, dass einsame Menschen eine falsche Vorstellung von sich selbst haben, und wie andere Menschen sie wahrnehmen. Wenn man sie alle zusammenbringt, ist das, als ob man Leute mit unnormalen Wahrnehmungen zusammenbringt, und sie werden sich nicht unbedingt besonders gut verstehen.”</p>
<p><em>Cacioppo</em>, <em>Masi</em> und ihre Kollegen wollen nun die Erkenntnisse aus ihrer Übersichtsstudie anwenden und <strong>neue Methoden entwickeln</strong>, mit denen man Einsamkeit quantifizieren und behandeln kann. Außerdem können unterschiedlich intensive Therapiemethoden für Psychologen und Hausärzte entwickelt werden und für Menschen, die verschieden stark unter ihrer Einsamkeit leiden. Aber alle solche Ansätze sollten sich eher auf die <strong>soziale Kognition </strong>als auf andere Möglichkeiten <strong>konzentrieren</strong>, um das Gesundheitsrisiko der Einsamkeit zu reduzieren.</p>
<p>„Ich glaube, dass Einsamkeit mehr und mehr als ein wichtiges medizinisches Problem anerkannt wird – und sicher werden die demografischen Entwicklungstrends der Gesellschaft dieses Problem eher noch verschlimmern”, sagt <em>Masi</em>. „Wir haben eine Art der Behandlung gefunden, die effektiv zu sein scheint, und wir werden schon bald eine neue Therapiemethode testen, die auf diesen Ergebnissen basiert.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.uchospitals.edu/news/2010/20100909-loneliness.html" target="_blank">University of Chicago Medical Center</a></span>, 9.9.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psr.sagepub.com/content/early/2010/08/16/1088868310377394" target="_blank">Masi et al</a></span>. <em>Personality and Social Psychology Review</em>, Aug 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Verringern intensive soziale Beziehungen das Sterberisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verringern-intensive-soziale-beziehungen-das-sterberisiko/" target="_self">Verringern intensive soziale Beziehungen das Sterberisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/" target="_self">Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lässt sich soziale Kompetenz trainieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/gruppen-training.html" target="_self">Wie lässt sich soziale Kompetenz trainieren?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Verringern intensive soziale Beziehungen das Sterberisiko?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verringern-intensive-soziale-beziehungen-das-sterberisiko/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen, und menschliche Beziehungen spielen eine wichtige Rolle für unser seelisches Wohlbefinden. Eine aktuelle Studie zeigt, dass soziale Interaktionen auch das Sterberisiko vermindern, und zwar unabhängig vom Alter und Gesundheitszustand eines Menschen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende Juli übersetzt, deren Autoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3082" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Verringern intensive soziale Beziehungen das Sterberisiko" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Verringern-intensive-soziale-Beziehungen-das-Sterberisiko.jpg" alt="Verringern intensive soziale Beziehungen das Sterberisiko" width="125" height="162" />Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen, und menschliche Beziehungen spielen eine wichtige Rolle für unser seelisches Wohlbefinden. Eine aktuelle Studie zeigt, dass soziale Interaktionen auch das Sterberisiko vermindern, und zwar unabhängig vom Alter und Gesundheitszustand eines Menschen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende Juli übersetzt, deren Autoren vermuten, dass Menschen, die sich für andere verantwortlich fühlen, mehr auf ihre Gesundheit achten:</p>
<p>Eine neue Studie von Wissenschaftlern der <em>Brigham Young University (BYU)</em> in den USA zeigt, dass unsere sozialen Beziehungen mit auf die Liste der wichtigsten Faktoren gehören, die das Sterberisiko  eines Menschen vorhersagen. Die Professoren <em>Julianne Holt-Lunstad</em> und <em>Timothy Smith</em> von der <em>BYU</em> schreiben in <em>PLoS Medicine</em>, dass soziale <strong>Beziehungen</strong> – zu Freunden, Familie, Nachbarn oder Kollegen – den „Odds Ratio für Tod” (ein statistisches Maß für das <strong>Sterberisiko</strong> eines Menschen) um fünfzig Prozent <strong>senken</strong>. Damit ist ein Mangel an sozialen Interaktionen durchaus mit anderen, besser bekannten <strong>Risikofaktoren</strong> vergleichbar:</p>
<p>• entspricht 15 Zigaretten am Tag rauchen<br />
• ähnlich wie ein Alkoholiker sein<br />
• schädlicher als keinen Sport treiben<br />
• doppelt so schädlich wie starkes Übergewicht</p>
<p><span id="more-3078"></span>„Dass ein Mangel an sozialen Beziehungen das Sterberisiko erhöht, wird von Gesundheitsorganisationen und in der Öffentlichkeit immer noch nicht allgemein anerkannt”, schreiben die Herausgeber von <em>PLoS Medicine</em> in einer Zusammenfassung der <em>BYU</em>-Studie, in der sie die Hintergründe für die Untersuchung erläutern.</p>
<p>Die Forscher analysierten die Daten von <strong>148 </strong>publizierten <strong>Langzeitstudien</strong>, in denen die Häufigkeit <strong>sozialer Interaktionen </strong>von Menschen bestimmt und die Entwicklung ihrer <strong>Gesundheit</strong> über einen Zeitraum von durchschnittlich siebeneinhalb Jahren verfolgt wurde. Da keine Informationen über die Qualität der Beziehungen zur Verfügung standen, könnte das um fünfzig Prozent verminderte Sterberisiko den positiven Einfluss gesunder Beziehungen unterschätzen.</p>
<p>„Die Daten zeigen einfach nur, ob sie in einem sozialen Netz integriert waren”, sagt <em>Holt-Lunstad</em>. „Das heißt, die Einflüsse negativer und positiver Beziehungen wurden zusammengefasst und ihre <strong>Wirkung gemittelt</strong>.”</p>
<p><em>Holt-Lunstad</em> sagt, es gibt viele Möglichkeiten, wie Freunde und Familie einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben können, von einer Berührung, die einen Menschen beruhigt, bis hin zu einen Sinn im Leben finden.</p>
<p>„Wenn sich jemand einer Gruppe zugehörig und für andere Menschen <strong>verantwortlich</strong> fühlt, gibt ihm das ein Gefühl von Sinn und Zweck im Leben, er kümmert sich mehr um sich selbst und geht <strong>weniger Risiken</strong> ein”, sagt <em>Holt-Lunstad</em>.</p>
<p>Bei der Analyse der Daten untersuchte <em>Smith</em> genau, ob die Ergebnisse vielleicht vor allem dadurch zustande kommen, dass Menschen sich gegenseitig helfen, die letzten Jahre ihres Lebens zu verlängern.</p>
<p>„Dieser Effekt ist nicht nur bei älteren Menschen zu beobachten”, sagt <em>Smith</em>. „Beziehungen bieten einen <strong>Schutz</strong>, und zwar <strong>in jedem Alter</strong>.”</p>
<p><em>Smith</em> sagt, moderner Komfort und Technik kann dazu führen, dass manche Leute glauben, soziale Netze sein überflüssig.</p>
<p>„Wir Menschen glauben, dass <strong>Beziehungen </strong>etwas Selbstverständliches sind – wir sind wie Fische, die das Wasser nicht wahrnehmen”, sagt <em>Smith</em>. „Diese ständige Interaktion ist nicht nur gut für unser <strong>seelisches Wohlbefinden</strong>, sondern sie kommt auch direkt unserer <strong>körperlichen Gesundheit</strong> zugute.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.byu.edu/archive10-jul-relationships.aspx" target="_blank">Brigham Young University</a></span>, 27.7.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.plosmedicine.org/article/info:doi/10.1371/journal.pmed.1000316" target="_blank">Holt-Lunstad et al</a></span>. <em>PLoS Medicine</em>, Juli 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-singles-tatsachlich-so-wie-wir-denken-dass-sie-sind/" target="_self">Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben fleißige Menschen länger?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-fleissige-menschen-langer/" target="_self">Leben fleißige Menschen länger?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychologie des Alters &#8211; 5 interessante Studien der letzten 12 Monate</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.
Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:
Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das <strong>Thema Alter</strong> im Mittelpunkt.</p>
<p>Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:</p>
<p>Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/" target="_blank"><strong>Wahrnehmungsveränderungen</strong> </a></span>liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_blank"><strong>Verhaltenstherapie</strong> </a></span>Abhilfe schaffen?</p>
<p>Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_blank"><strong>Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen</strong></a></span>.</p>
<p>Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/" target="_blank"><strong>subjektive Sichtweise auf das eigene Alter</strong></a></span> und die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/"><strong>Arbeit im Ruhestand</strong></a>.</span></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.

Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:

Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen?

Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen.

Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die subjektive Sichtweise auf das eigene Alter und die Arbeit im Ruhestand.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!

Weitere Links:

Zu unserem Burnout Zentrum München (http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php)</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Kinder gelten als besonders anpassungsfähig, zum Beispiel bei einem Schul- oder Ortswechsel. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkung von Umzügen in der Kindheit untersucht und zeigt, dass das seelische Wohlbefinden von Menschen, die von Natur aus sensibel sind, darunter leiden kann. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2666" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Sind-häufige-Umzüge-für-Kinder-schädlich1.jpg" alt="Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich" width="167" height="140" />Kinder gelten als besonders anpassungsfähig, zum Beispiel bei einem Schul- oder Ortswechsel. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkung von Umzügen in der Kindheit untersucht und zeigt, dass das seelische Wohlbefinden von Menschen, die von Natur aus sensibel sind, darunter leiden kann. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die den erstaunlich nachhaltigen Effekt beschreibt:</p>
<p>In eine andere Stadt zu ziehen oder auch nur in einen Nachbarbezirk, ist für Menschen eine Belastung, egal in welchem Alter. Aber eine neue Studie zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen häufigem <strong>Ortswechsel</strong> in der <strong>Kindheit</strong> und einem geringeren <strong>Wohlbefinden</strong> von Menschen im <strong>Erwachsenenalter</strong> gibt. Das gilt besonders für Menschen, die eher introvertiert oder neurotisch sind.</p>
<p><span id="more-2617"></span>Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Umzüge in der Kindheit und dem späteren Wohlbefinden von Menschen an einer Gruppe von 7108 erwachsenen US-Amerikanern, die über einen Zeitraum von zehn Jahren beobachtet wurden. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in der Juniausgabe des <em>Journals of Personality and Social Psychology</em> veröffentlicht, das von der <em>American Psychological Association</em> herausgegeben wird.</p>
<p>„Wir wissen, dass <strong>Kinder</strong>, die häufig umziehen, in der <strong>Schule</strong> oft nicht so gut mitkommen und mehr <strong>Verhaltensschwierigkeiten</strong> haben”, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Shigehiro Oishi</em> von der <em>University of Virginia</em> in den USA. „Aber die langfristigen Auswirkungen häufiger Umzüge auf das Wohlbefinden im Erwachsenenalter sind bis jetzt nicht untersucht worden.“</p>
<p>Die Studienteilnehmer, die zwischen zwanzig und fünfundsiebzig Jahre alt waren, wurden 1994 und 1995 im Rahmen einer landesweit repräsentativen Stichprobenerhebung befragt und dann noch mal zehn Jahre später. Die Forscher sammelten Daten zu der Anzahl der <strong>Umzüge</strong> in der Kindheit, das seelische <strong>Wohlbefinden</strong>, den <strong>Persönlichkeitstyp </strong>und die <strong>sozialen Beziehungen </strong>der Teilnehmer.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, je öfter Menschen als Kinder umgezogen waren, desto <strong>geringer</strong> war bei der Befragung ihre <strong>Lebenszufriedenheit </strong>und ihr seelisches <strong>Wohlbefinden</strong>, auch wenn Unterschiede bei Alter, Geschlecht und Bildungsstand der Teilnehmer berücksichtig wurden. Außerdem hatten Menschen, die als Kinder öfter umgezogen waren, weniger enge <strong>soziale Beziehungen</strong>.</p>
<p>Weiter untersuchten die Forscher, ob unterschiedliche <strong>Persönlichkeitstypen</strong> – Extravertiertheit, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus (emotionale Labilität) – einen Einfluss auf das Wohlbefinden von Menschen hatten, die in der Kindheit oft umgezogen waren. <strong>Introvertierte</strong> Menschen fühlten sich umso weniger wohl, je öfter sie als Kinder umgezogen waren. Dagegen war das Wohlbefinden von <strong>extravertierten</strong> Menschen unabhängig von der Zahl der Ortswechsel in der Kindheit.</p>
<p>„Wenn Menschen häufig umziehen, ist es für sie schwerer, enge Beziehungen über längere Zeit aufrecht zu erhalten”, sagt <em>Oishi</em>. „Für Menschen, die gut auf andere zugehen können, und die schnell und einfach neue Freundschaften schließen, muss das kein ernsthaftes Problem sein. Aber Menschen, die weniger aus sich herausgehen, fällt es schwerer, neue Freunde zu finden.“</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass <strong>neurotische</strong> Menschen, die oft umgezogen waren, mit ihrem Leben weniger zufrieden waren und sich seelisch nicht so wohl fühlten wie Menschen, die nicht so oft umgezogen waren, oder die keine neurotische Persönlichkeit hatten. In dieser Studie definierten die Autoren Neurotizismus als eine Persönlichkeit, für die Launenhaftigkeit, Nervosität und Überempfindlichkeit typisch sind. Dabei hatte aber die Anzahl und Qualität der Beziehungen neurotischer Menschen keinen Einfluss auf ihr Wohlbefinden, egal wie oft sie als Kinder umgezogen waren. <em>Oishi</em> vermutet, das könnte an der allgemein eher <strong>negativen</strong> Art liegen, mit der neurotische Menschen auf belastende Ereignisse in ihrem Leben <strong>reagieren</strong>.</p>
<p>Außerdem untersuchten die Forscher die <strong>Sterblichkeitsraten</strong> der Studienteilnehmer. Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, die als Kinder öfter umgezogen waren, zum Zeitpunkt der zweiten Befragung häufiger verstorben waren. Dieser Effekt war auch nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Rasse noch sichtbar. „Wir können vermuten, dass ein häufiger <strong>Ortswechsel </strong>mit mehr <strong>Stress</strong> verbunden ist, und es ist bekannt, dass Stress der Gesundheit von Menschen schadet“, sagt <em>Oishi</em>. „Aber wir brauchen weitere Untersuchungen über diesen Zusammenhang, bevor wir daraus schließen können, dass häufiges Umziehen in der Kindheit tatsächlich zu langfristigen Gesundheitsschäden führen kann.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2010/06/moving-well-being.aspx" target="_blank">American Psychological Association</a></span>, 3.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/psp-98-6-980.pdf" target="_blank">Oishi &amp; Schimmack</a></span>. <em>J. Personality &amp; Social Psychology</em>, Juni 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-weit-reichen-die-gesundheitlichen-folgen-von-belastungen-im-kindesalter/" target="_self">Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Macht zu viel Smalltalk unglücklich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-zu-viel-smalltalk-unglucklich/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Menschen und dem Zusammensein mit anderen ist durch viele Studien belegt. In einer aktuellen Untersuchung haben Forscher den Einfluss von Quantität und Qualität menschlicher Kommunikation verglichen und gezeigt, die glücklichsten Menschen reden viel und plappern wenig. Ich habe einen Presseartikel von dieser Woche übersetzt, der die noch nicht veröffentlichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2061" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht zu viel Smalltalk unglücklich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Macht-zu-viel-Smalltalk-unglücklich-s1.jpg" alt="Macht zu viel Smalltalk unglücklich s" width="190" height="125" />Der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Menschen und dem Zusammensein mit anderen ist durch viele Studien belegt. In einer aktuellen Untersuchung haben Forscher den Einfluss von Quantität und Qualität menschlicher Kommunikation verglichen und gezeigt, die glücklichsten Menschen reden viel und plappern wenig. Ich habe einen Presseartikel von dieser Woche übersetzt, der die noch nicht veröffentlichte Studie schon kurz beschreibt:</p>
<p>Womit verbringt ein <strong>glücklicher</strong> <strong>Mensch</strong> mehr Zeit – mit belanglosem <strong>Geschwätz</strong> oder mit nachdenklichen und <strong>tiefgehenden Gesprächen</strong>? Die Psychologen <em>Matthias R. Mehl</em>, <em>Shannon E. Holleran</em> und <em>C. Shelby Clark </em>von der <em>University of Arizona </em>sowie <em>Simine Vazire</em> von der <em>Washington University</em> in St. Louis in den USA untersuchten, ob sich glückliche und unglückliche Menschen darin unterscheiden, wie sie sich mit anderen unterhalten.</p>
<p><span id="more-2053"></span>Für die <strong>Studie</strong> trugen Freiwillige vier Tage lang einen sogenannten Electronically Activated Recorder (EAR), ein unauffälliges Aufzeichnungsgerät. Das Gerät machte in bestimmten Abständen kurze Aufnahmen der Umgebungsgeräusche, während die Versuchsteilnehmer ihren normalen Alltagsgeschäften nachgingen. In dieser Untersuchung machte das EAR-Gerät alle zwölfeinhalb Minuten eine dreißig Sekunden lange Aufnahme. Insgesamt hörten sich die Forscher mehr als zwanzigtausend solcher Einzelaufnahmen an und identifizierten die <strong>Unterhaltungen</strong> als <strong>trivialen</strong> Smalltalk oder <strong>ernsthafte</strong> Diskussionen. Außerdem füllten die Versuchsteilnehmer Fragebögen zu ihrer <strong>Persönlichkeit</strong> und ihrem <strong>Wohlbefinden</strong> aus.</p>
<p>Die Auswertung der Studie, die jetzt in <em>Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em> veröffentlicht wird, kam zu zwei bemerkenswerten Ergebnissen. <strong>Am besten </strong>ging es Leuten, die am <strong>wenigsten allein</strong> waren und am <strong>meisten</strong> mit anderen <strong>sprachen</strong>: Die glücklichsten Studienteilnehmer waren fünfundzwanzig Prozent weniger allein und verbrachten siebzig Prozent mehr Zeit im Gespräch mit anderen als die unglücklichsten Teilnehmer. Außer den Unterschieden bei den sozialen Interaktionen, die glückliche und unglückliche Menschen hatten, nahmen sie auch an anderen Arten der Unterhaltung teil: Die <strong>glücklichsten</strong> Teilnehmer führten doppelt so viele <strong>ernsthafte Gespräche</strong> und machten nur ein Drittel so viel Smalltalk wie die unglücklichsten Teilnehmer.</p>
<p>Diese Ergebnisse zeigen, dass ein glückliches Leben eher durch soziale Kontakte und tiefgehende Unterhaltungen geprägt ist als durch Einsamkeit und Oberflächlichkeit. Obwohl die Ergebnisse derzeit keine Rückschlüsse auf die Richtung einer möglichen Ursache-Wirkungs-Beziehung zulassen, vermuten die Forscher, dass tiefe Gespräche Menschen glücklicher machen können. Sie meinen, „Genauso, wie sich Menschen <strong>füreinander öffnen</strong> und dadurch einer Beziehung eine Atmosphäre von <strong>Nähe</strong> geben, können <strong>tiefe Gespräche </strong>einem Gegenüber das Gefühl besonderer Bedeutung verleihen.”</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/media/releases/2010/mehl.cfm" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 4.3.10</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Glück ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-gluck-ansteckend/" target="_self">Ist Glück ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-singles-tatsachlich-so-wie-wir-denken-dass-sie-sind/" target="_self">Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-bringt-uns-weiter-wettbewerb-oder-mitgefuhl/" target="_self">Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Was treibt gewalttätige Teenager an?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 09:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie hat eine indirekte Form des Mobbings unter Schülern untersucht, die sich nicht so sehr durch körperliche oder verbale Aggression äußert, sondern auf die sozialen Beziehungen des Opfers abzielt. Die Autoren zeigen, dass manche Täter ein mangelndes Selbstwertgefühl haben können und den Wunsch ihr soziales Ansehen zu steigern. Ich habe einen Presseartikel vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1070" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/teenager-violence-s-s.jpg" alt="teenager violence s s" width="137" height="167" />Eine aktuelle Studie hat eine indirekte Form des Mobbings unter Schülern untersucht, die sich nicht so sehr durch körperliche oder verbale Aggression äußert, sondern auf die sozialen Beziehungen des Opfers abzielt. Die Autoren zeigen, dass manche Täter ein mangelndes Selbstwertgefühl haben können und den Wunsch ihr soziales Ansehen zu steigern. Ich habe einen Presseartikel vom 22.12. übersetzt, der die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenfasst:</p>
<p>Eine neue Studie spanischer Wissenschaftler untersuchte <strong>Beziehungsaggressionen</strong>, ein Verhalten, das darauf abzielt, dem <strong>Freundschaftskreis</strong> eines Menschen zu schaden oder sein <strong>Ansehen </strong>bei seinen Freunden zu <strong>ruinieren</strong>. Experten meinen, dass diese Art der Aggression psychische Schäden verursacht, weil sie das Opfer an den Rand der Gruppe drängt, es isoliert und ihm seelisches Leid zufügt, von dem sich der Mensch manchmal nur schwer wieder erholt.</p>
<p>Die Forscher analysierten die Zusammenhänge zwischen Beziehungsaggression, sozialen Beziehungen unter <strong>Teenagern </strong>beiderlei Geschlechts sowie Faktoren, die ihre psychosoziale Anpassung beeinflussen wie Einsamkeit, Selbstwertgefühl und Zufriedenheit mit dem Leben. Die Ergebnisse zeigten, dass junge Menschen, die eine größere <strong>Beliebtheit</strong> und mehr <strong>Respekt</strong> in ihrer Gruppe <strong>anstreben</strong>, am ehesten zu dieser Form des <strong>Psychoterrors</strong> greifen.</p>
<p><span id="more-1065"></span>„Das zunehmende Interesse an Studien über aggressives Verhalten von Teenagern in der Schule liegt an den ernsthaften <strong>Folgen</strong>, die es für die <strong>psychologische </strong>und <strong>emotionale Anpassung</strong> der Beteiligten haben kann, und weil es das soziale Geschehen in einer <strong>Schule</strong> stören kann”, sagte der erste Autor der Studie, <em>David Moreno Ruiz </em>von der <em>Pablo de Olavide-Universität</em> in Sevilla gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur SINC.</p>
<p>Die Studie, die in dem spanischen Fachjournal <em>Psicothema</em> veröffentlicht wurde, untersucht das Verhältnis von Beziehungsaggression, sozialer Anpassung und dem Ansehen unter Teenagern. Sie zeigt, dass junge Menschen, die einen hoch „geachteten Status” anstreben, d.h. eine soziale Identität, mit der sie zu einer Gruppe gehören und ihren Respekt genießen, häufiger zu Beziehungsaggression als einem Mittel greifen, mit dem sie dieses Ziel erreichen können.</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass manche Teenager, die bei ihren Kameraden beliebt sind, Beziehungsaggression einsetzen, um ihr <strong>Ansehen</strong> in der Gruppe zu <strong>bewahren</strong> und weiter zu <strong>verbessern</strong>. „Ein wichtiger Aspekt ist bei Teenagern ein hohes <strong>Selbstwertgefühl</strong>, weil es sie davon abhält, Verhaltensweisen wie Beziehungsaggressionen gegen Schulkameraden zu entwickeln“, erklärt <em>Ruiz</em>.</p>
<p>Die Studie untersuchte 1319 Teenager an sieben Schulen in Valencia und zeigte, dass Schüler, deren sozialer Status von ihren Kameraden infrage gestellt wird, die von ihnen <strong>sozial abgelehnt</strong> werden oder keine engen Freundschaften haben, verstärkt unter einem Gefühl von <strong>Einsamkeit</strong> leiden, ein <strong>niedrigeres Selbstwertgefühl</strong> haben und mit ihrem Leben <strong>weniger zufrieden </strong>sind.</p>
<p>„Wir müssen verhindern, dass Teenager soziale Identitäten entwickeln, die auf der Schädigung anderer aufbauen, und dass sie dabei mit unentschuldbaren Taktiken wie mit Beziehungsaggression vorgehen. Wir müssen entsprechende <strong>psychologische Schulungsprogramme </strong>entwerfen, um solche Fälle von Gewalt zu verhindern, zu erkennen und dagegen einzuschreiten, und so das Zusammenleben in Schulen verbessern“, betonen die Forscher.</p>
<p><strong>Beziehungsaggression gibt es auch bei Mädchen</strong></p>
<p>Nachdem Studien über den Zusammenhang dieser Art von Aggression und dem Geschlecht zu widersprüchlichen Ergebnissen kamen, zeigte diese Untersuchung, dass <strong>Beziehungsaggression</strong> unter <strong>Jungen</strong> viel <strong>häufiger</strong> vorkommt. Eine Ausnahme ist ein solch aggressives Verhalten als <strong>Abwehrreaktion auf Provokationen</strong>, wo es bei Jungen und Mädchen <strong>gleich häufig</strong> ist.</p>
<p>Aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung machen <strong>Mädchen</strong> wahrscheinlich <strong>öfter</strong> von Beziehungsaggression Gebrauch als einer Strategie, mit der sie einen <strong>besseren</strong> sozialen <strong>Status</strong> innerhalb ihres Freundeskreises erreichen oder aufrechterhalten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-12/f-sf-tuv122209.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">EurekAlert!</span></a>, 22.12.09</p>
<p><a href="http://www.psicothema.com/psicothema.asp?id=3667" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Ruiz et al.</span></a> <em>Psicothema</em>, Nov 2009 (spanisch/englisch)</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
<p><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</span></a></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was sind die Risikofaktoren für das Entstehen von Altersdepressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-die-risikofaktoren-fur-das-entstehen-von-altersdepressionen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-die-risikofaktoren-fur-das-entstehen-von-altersdepressionen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 16:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie zeigt, dass ältere Menschen mit einer Neigung zu Depression, die sich allein gelassen fühlen, ein besonders hohes Risiko für Depression haben. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität von vorgestern übersetzt, in der die Autoren darauf hinweisen, dass eine vorsorgliche Behandlung dieser Menschen auch kosteneffektiv wäre:
Forscher des University of Rochester Medical Center haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Studie zeigt, dass ältere Menschen mit einer Neigung zu Depression, die sich allein gelassen fühlen, ein besonders hohes Risiko für Depression haben. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität von vorgestern übersetzt, in der die Autoren darauf hinweisen, dass eine vorsorgliche Behandlung dieser Menschen auch kosteneffektiv wäre:</p>
<p>Forscher des <em>University of Rochester Medical Center</em> haben die wichtigsten <strong>Faktoren</strong> identifiziert, mit denen sich <strong>vorhersagen</strong> lässt, welche <strong>älteren Menschen</strong> am stärksten <strong>depressionsgefährdet</strong> sind. Die Forscher unter Leitung von <em>Dr.</em> <em>Jeffrey M. Lyness</em>, Professor für Psychiatry am Medical Center, veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Dezemberausgabe des <em>American Journal of Psychiatry</em>.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, eine <strong>vorsorgliche Behandlung</strong> von Menschen in der <strong>Hochrisiko-Gruppe</strong> sei ein vielversprechender Ansatz, um eine größtmögliche gesundheitsfördernde Wirkung mit dem geringsten Kostenaufwand zu erreichen.</p>
<p><span id="more-950"></span>„Menschen ohne stark ausgeprägte Symptome von Depression, die aber meinen, sie hätten <strong>unzureichend</strong> soziale <strong>Unterstützung</strong> von anderen Menschen, und die schon in der <strong>Vergangenheit</strong> unter <strong>Depression</strong> litten, hatten ein besonders hohes Risiko, in den ein bis vier Jahren der Studie erneut an Depression zu erkranken“, sagt <em>Lyness</em>. „Die gute Nachricht ist, dass wir auf diesem Gebiet immer besser verstehen, wie man bei Gruppen mit einem besonders hohen Risiko gegen Depression vorbeugen kann. In Zukunft werden wir testen können, welche der unterschiedlichen Behandlungen <strong>Depression</strong> wirksam <strong>verhindern</strong> können. Menschen mit den Risiken, die wir in dieser Studie identifiziert haben, könnten vielleicht mit <strong>Psychotherapie</strong>, vielleicht mit <strong>Medikamenten </strong>oder vielleicht mit <strong>anderen Methoden</strong> behandelt werden, etwa mit <strong>Sport</strong>.“</p>
<p>Über 600 Menschen, die 65 Jahre oder älter waren, nahmen an der <strong>Studie</strong> teil. Sie kamen aus Privatpraxen und mit der Universität verbundenen Kliniken für innere Medizin, Geriatrie und Allgemeinmedizin in Monroe County im amerikanischen Bundesstaat New York. Nur Menschen ohne klinische Depression zu Studienbeginn konnten an der Untersuchung teilnehmen.</p>
<p>Während der Studie, die bis zu <strong>vier Jahre </strong>dauerte, wurden die Teilnehmer jedes Jahr in persönlichen <strong>Interviews</strong> befragt. Außerdem wurden Informationen aus Telefonaten mit den Teilnehmern und aus einer jährlichen Durchsicht von Krankenunterlagen ausgewertet. Insgesamt 33 Teilnehmer oder <strong>5,3 Prozent </strong>hatten während der Studiendauer eine Phase mit <strong>Depression</strong>.</p>
<p>Die Forscher werteten die Ergebnisse aus und errechneten einen Wert von fünf für die „Anzahl der notwendigen Behandlungen“. Dieser Wert ist ein Maß, das in Bevölkerungsstudien die <strong>Wirksamkeit einer Vorsorgemaßnahme</strong> beschreibt. Das heißt, bei einer vorsorglichen Behandlung von <strong>fünf Menschen </strong>mit Risikofaktoren durch eine optimal wirksame Methode würde sich <strong>ein neuer Fall</strong> von Depression <strong>verhindern</strong> lassen.</p>
<p>In einem Leitartikel des Journals vertrat auch <em>Dr. Warren D. Taylor</em>, Associate Professor für Psychiatrie am <em>Duke University Medical Center</em>, die Meinung, dass die Anzahl der notwendigen Behandlungen gering sei, was auf eine <strong>Kostenwirksamkeit </strong>solcher Vorsorgemaßnahmen hindeutet.</p>
<p>„Angesichts der <strong>Komplikationen von Depression</strong> bei einer Gruppe älterer Menschen könnten Vorsorgemaßnahmen für diese Hochrisiko-Gruppe ein sehr wichtig Ansatz sein, der nicht nur <strong>seelischem Leid</strong> vorbeugt, sondern auch die schädlichen <strong>Auswirkungen</strong> einer Depression <strong>auf andere Erkrankungen</strong> vermeidet“, schreibt <em>Taylor</em>.</p>
<p>Abschließend schreiben die Autoren, „diese Studie kann zur einer besser informierten klinischen Praxis beitragen, indem sie eine Früherkennung und rechtzeitige ärztliche Maßnahmen erleichtert, die von entscheidender Bedeutung für verbesserte Behandlungsergebnisse bei Depressionspatienten sind.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><a href="http://www.urmc.rochester.edu/news/story/index.cfm?id=2714" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Rochester Medical Center</span></a>, 17.12.09</p>
<p><a href="http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/content/abstract/166/12/1375" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Journal of Psychiatry</span></a>, Dez 2009</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bieten Musik und Kunst Hilfe gegen Depressionen?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 19:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Musik und Kunst werden schon lange in der Therapie, auch von geistig-seelischen Störungen eingesetzt. Eine neue Studie hat nun gezeigt, dass sich Menschen mit einem regen Interesse an Kunst und Musik allgemein gesünder und wohler fühlen und, im Falle von Männern, weniger häufig unter Depression leiden. Ich habe eine Pressemitteilung über die Studie von vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-942" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/music-and-dancing-small.jpg" alt="music and dancing small" width="167" height="125" />Musik und Kunst werden schon lange in der Therapie, auch von geistig-seelischen Störungen eingesetzt. Eine neue Studie hat nun gezeigt, dass sich Menschen mit einem regen Interesse an Kunst und Musik allgemein gesünder und wohler fühlen und, im Falle von Männern, weniger häufig unter Depression leiden. Ich habe eine Pressemitteilung über die Studie von vor ein paar Tagen übersetzt, deren Ergebnisse die Autoren auf einer Fachkonferenz vorgestellt haben:</p>
<p>Wenn Sie malen, tanzen gehen oder ein Musikinstrument spielen – oder einfach gerne ins <strong>Theater oder Konzert</strong> gehen – dann fühlen Sie sich wahrscheinlich <strong>gesünder </strong>und sind <strong>weniger depressiv</strong> als Leute, die das nicht tun. Das zeigt eine Studie an fast 50000 Menschen aus dem gleichen Landkreis in Mittelnorwegen aber mit sonst sehr verschiedenen sozialen und ökonomischen Lebensumständen.</p>
<p><span id="more-937"></span>Die Ergebnisse beruhen auf der neusten Analyse von Untersuchungen, die für die <strong>HUNT-Studie</strong> (die Nord-Trøndelag-Gesundheitsstudie der <em>Norwegian University of Science and Technology, NTNU</em>) durchgeführt werden. Die Studie beinhaltet Umfragen, Interviews, ärztliche Untersuchungen sowie das Sammeln von Blut- und Urinproben, mit deren Hilfe detaillierte <strong>Gesundheitsprofile </strong>der 48289 Teilnehmer zu erstellt werden.</p>
<p>„Wir fanden einen positiven Zusammenhang zwischen der Teilnahme am <strong>kulturellen Leben </strong>und einem als gut empfundenen <strong>Gesundheitszustand</strong>, und zwar sowohl bei <strong>Frauen</strong> wie auch bei <strong>Männern</strong>”, sagt <em>Professor Jostein Holmen</em>, der Leiter der HUNT-Studie. <em>Holmen</em> stellte die Ergebnisse, die noch nicht veröffentlicht sind, Ende November in einen Vortrag auf einer norwegischen Konferenz über Gesundheit in Stjørdal vor. „Bei <strong>Männern</strong> gibt es <strong>auch</strong> einen Zusammenhang zwischen einer Teilnahme am kulturellen Leben und <strong>Depression</strong>. Kulturell aktive Männer haben seltener Depression. Bei Frauen ist das allerdings nicht der Fall.”</p>
<p>Aber die Forscher waren überrascht, dass die Ergebnisse <strong>unabhängig vom sozioökonomischen Status</strong> eines Menschen waren. Ob Lasterfahrer oder Bankdirektor–jede Beschäftigung mit Kunst, Theater oder Musik, als Aktiver oder als Zuschauer, hatte eine positive Auswirkung auf das Gefühl eines Menschen von Gesundheit und Wohlbefinden.</p>
<p>Für die Auswertung ihrer neusten Ergebnisse berücksichtigten die Forscher nicht nur den sozioökonomischem Status sondern auch den Einfluss von chronischen Erkrankungen, sozialen Beziehungen, Rauchen und Alkohol. Aber <em>Holmen </em>wies in seinem Vortrag auch darauf hin, dass das Gefühl von Wohlbefinden bei kulturell aktiven Menschen, das vor Depression zu schützen scheint, offenbar <strong>nicht </strong>den gleichen günstigen Effekt auf <strong>Angststörungen</strong> hat.</p>
<p>Außerdem warnte <em>Holmen</em> zur Vorsicht bei der Interpretation der Ergebnisse. Das <strong>Verhältnis</strong> von <strong>Gesundheit</strong> und <strong>kulturellen Aktivitäten</strong> sei <strong>nicht eindeutig </strong>genug, dass er wirklich sagen könnte, Kultur macht Menschen gesund. Trotzdem meint der Forscher, Politiker sollten die Ergebnisse als Aufforderung verstehen, über das Thema Gesundheit einmal anders nachzudenken. Eine ähnliche Meinung äußerte auf der Konferenz <em>Steinar Krokstad</em>, der Projektdirektor der HUNT-Studie und Associate Professor an der NTNU.</p>
<p>„Wir im Gesundheitswesen verfügen angesichts der Fülle der Gesundheitsprobleme von heute nicht immer über die kostengünstigsten Mittel zur <strong>Vorsorge</strong>. Wir müssen uns mehr auf die Möglichkeiten konzentrieren, die sich bieten, und weniger auf die Risiken”, meinte <em>Krokstad</em>.</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=64400&amp;CultureCode=en" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">AlphaGalileo</span></a>, 14.12.09</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilft Verhaltenstherapie bei Altersdepressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 15:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Behandlung von älteren Patienten mit Depression kann schwierig sein, zum Beispiel wegen Nebenwirkungen von Antidepressiva bei Menschen, die oft sowieso schon körperliche Beschwerden haben. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass kognitive Verhaltenstherapie älteren Depressionspatienten helfen kann. Ich habe einen Pressebericht über die Studie übersetzt, der die Vorteile von Psychotherapie für diese Menschen kurz beschreibt:
Ältere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1263" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="behavior therapy for the elderly s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/behavior-therapy-for-the-elderly-s-s.jpg" alt="behavior therapy for the elderly s s" width="167" height="125" />Die Behandlung von älteren Patienten mit Depression kann schwierig sein, zum Beispiel wegen Nebenwirkungen von Antidepressiva bei Menschen, die oft sowieso schon körperliche Beschwerden haben. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass kognitive Verhaltenstherapie älteren Depressionspatienten helfen kann. Ich habe einen Pressebericht über die Studie übersetzt, der die Vorteile von Psychotherapie für diese Menschen kurz beschreibt:</p>
<p><strong>Ältere Patienten mit Depression</strong> sprechen gut auf <strong>kognitive Verhaltenstherapie (KVT)</strong> an, und die Behandlung hilft <strong>besser als Gespräche</strong> mit jemandem, der warmherzig und Anteil nehmend zuhört. Das ist das Ergebnis einer Studie, die in der Dezemberausgabe der <em>Archives of General Psychiatry</em> erscheint.</p>
<p><span id="more-881"></span><em>Marc Antony Serfaty</em> vom <em>University College London</em> und seine Mitarbeiter untersuchten in ihrer <strong>Studie</strong> 204 Menschen im Alter von 65 oder älter, davon 79,4 Prozent Frauen, die eine Diagnose von Depression hatten. Die Patienten, die alle ihre <strong>Standardbehandlung </strong>weiter erhielten, wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde <strong>zusätzlich</strong> mit <strong>KVT </strong>und eine zweite mit <strong>Gesprächstherapie</strong> behandelt. Die dritte Gruppe erhielt keine Zusatzbehandlung.</p>
<p>Die Forscher werteten den geistig-seelischen Zustand der Patienten nach psychologischen Tests zu Anfang der Studie sowie nach vier und zehn Monaten Therapie aus. Die Ergebnisse zeigten, dass nach durchschnittlich nur etwas mehr als sieben Therapiesitzungen Patienten in der <strong>KVT-Gruppe</strong> stärker <strong>verbesserte</strong> Werte für <strong>Depression</strong> hatten als Patienten in der Gesprächstherapie-Gruppe.</p>
<p>„Obwohl man Symptome von <strong>Depression</strong> als normale <strong>Folge des Alterns</strong> betrachten kann, stellen unsere Ergebnisse den <strong>Mythos</strong> vom älteren Menschen infrage, der einfach <strong>nur einsam</strong> ist und Gesellschaft und ein offenes Ohr braucht“, schreiben die Autoren. „Wie frühere Studien bereits gezeigt haben, kann man <strong>ältere Menschen</strong> dafür gewinnen, <strong>aktiv</strong> an Gesprächstherapien teilzunehmen. Sie können für psychologische Unterstützung <strong>offen </strong>sein und von einer bestimmten Form der Behandlung wie kognitiver Verhaltenstherapie <strong>profitieren</strong>.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><a href="http://www.modernmedicine.com/modernmedicine/Modern+Medicine+Now/Cognitive-Behavioral-Therapy-Helps-Elders-With-Dep/ArticleNewsFeed/Article/detail/647771?ref=25" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">HealthDay News</span></a>, 10.12.09</p>
<p><a href="http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/66/12/1332" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Serfaty et al.</span></a> <em>Arch Gen Psychiatry</em>, 2009</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><a title="Was sind die Risikofaktoren für das Entstehen von Altersdepressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-die-risikofaktoren-fur-das-entstehen-von-altersdepressionen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was sind die Risikofaktoren für das Entstehen von Altersdepressionen?</span></a></p>
<p><a title="Wie lässt sich Demenz von Depression unterscheiden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-demenz-von-depression-unterscheiden/#respond" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie lässt sich Demenz von Depression unterscheiden?</span></a></p>
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<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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