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	<title>Psychologie aktuell &#187; Bulimie</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Bulimie</title>
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		<title>Hängen Essstörungen mit kognitiven Defiziten zusammen?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 20:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen mit Essstörungen haben ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper. Eine neue Studie befasst sich mit der Frage, ob dies mit einer veränderten Wahrnehmung oder anderen geistigen Funktionen bei den Patienten zusammenhängen könnte. Solche Veränderungen wurden tatsächlich beobachtet, was aber nicht beweist, ob das eine das andere verursacht. Ich habe eine Presseerklärung des Journals vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit Essstörungen haben ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper. Eine neue Studie befasst sich mit der Frage, ob dies mit einer veränderten Wahrnehmung oder anderen geistigen Funktionen bei den Patienten zusammenhängen könnte. Solche Veränderungen wurden tatsächlich beobachtet, was aber nicht beweist, ob das eine das andere verursacht. Ich habe eine Presseerklärung des Journals vom Julie 2009 übersetzt, das die Studie vorab online publiziert hat:</p>
<p>Menschen, die unter <strong>Essstörungen</strong> leiden, schneiden in psychologischen Tests bei bestimmten <strong>kognitiven Aufgaben schlechter </strong>ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende Literaturstudie, die den Zusammenhang zwischen Essstörungen und kognitiven Defiziten untersuchte und im<em> Journal of Neuropsychology </em>veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-1074"></span><em>Professor Konstantine Zakzanis </em>und seine Mitarbeiter von der <em>University of Toronto</em> in Kanada werteten Untersuchungen über Menschen mit Essstörungen auf übereinstimmende <strong>Muster von kognitiven Defiziten</strong> aus. Insgesamt analysierten die Autoren 27 Studien an 608 Patienten mit <strong>Anorexia nervosa</strong> (Magersucht) und 14 Studien an 347 Patienten mit <strong>Bulimia nervosa</strong> (Ess-Brechsucht).</p>
<p><em>Professor Zakzanis</em> sagt: „In den letzten 30 Jahren wurden viele Menschen mit Anorexie oder Bulimie in psychologischen <strong>Studien</strong> untersucht, darunter mit Tests, wie sie <strong>Entscheidungen</strong> treffen, ihr verbales <strong>Gedächtnis</strong> und ihre <strong>Reaktionszeiten</strong>. Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten mit Essstörungen bei manchen dieser Aufgaben nicht so gut abschneiden wie gesunde Menschen.”</p>
<p>„In dieser Übersichtsstudie haben wir gezeigt, dass man bei Menschen mit Anorexie und Bulimie übereinstimmend deutliche Probleme bei manchen kognitiven Aufgaben beobachtet hat. Dabei ist die <strong>kognitive Leistungsfähigkeit umso geringer je weniger der Patient wiegt</strong>.”</p>
<p>Patienten mit <strong>Anorexie</strong> hatten insbesondere eine beeinträchtigte <strong>räumliche Wahrnehmung</strong> und geistige Vorstellung vom Raum, was die verzerrte Selbsteinschätzung des <strong>Körperbildes </strong>bei Patienten mit dieser Störung erklären könnte. Insgesamt hatten Menschen mit Bulimie weniger Beeinträchtigungen als Patienten mit Anorexie. Allerdings waren <strong>Bulimiepatienten impulsiver</strong>, und einundzwanzig Prozent hatten in Tests für Impulsivität schlechtere Ergebnisse als Menschen, die nicht unter einer Essstörung litten.</p>
<p>„Diese Ergebnisse zeigen, dass kognitive Defizite bei Menschen mit Essstörungen bestimmten Mustern folgen. Aber bis jetzt <strong>wissen</strong> wir noch <strong>nicht</strong>, ob diese Defizite eine <strong>Folge des unnormalen Essverhaltens</strong> sind, zum Beispiel Unterernährung, <strong>oder</strong> ob kognitive Defizite <strong>Essstörungen verursachen</strong> oder sie verschlimmern ”, fährt <em>Professor Zakzanis</em> weiter. „Wenn kognitive Defizite zu Essstörungen beitragen, könnte uns das helfen zu verstehen, warum diese Störungen bei bestimmten Menschen auftreten, und die Entwicklung psychologischer <strong>Behandlungen für die Zukunft </strong>erleichtern.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.bps.org.uk/media-centre/press-releases/releases$/british-journal-of-clinical-psychology$/psychologists-investigate-cognitive-failings-of-eatign-disorder-sufferers.cfm" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">British Psychological Society</span></a>, 22.7.09</p>
<p><a href="http://bpsoc.publisher.ingentaconnect.com/content/bpsoc/jnp/pre-prints/jnp189" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Neuropsychology</span></a> 2009</p>
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		<title>Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein bedenklich unnormales Essverhalten unter Frauen sehr weit verbreitet ist. Die Zahl der Betroffenen ist deutlich höher als in manchen anderen Studien, was wohl auch daran liegt, dass die Forscher nicht nur Essstörungen im klinischen Sinne untersuchten. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von vor drei Tagen übersetzt, die auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1274" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="eating disorders s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/eating-disorders-s-s.jpg" alt="eating disorders s s" width="125" height="167" />Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein bedenklich unnormales Essverhalten unter Frauen sehr weit verbreitet ist. Die Zahl der Betroffenen ist deutlich höher als in manchen anderen Studien, was wohl auch daran liegt, dass die Forscher nicht nur Essstörungen im klinischen Sinne untersuchten. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von vor drei Tagen übersetzt, die auch einen kurzen Überblick über verschiedene Essstörungen gibt:</p>
<p>Wenn das Verhalten eines Menschen seinen körperlichen oder seelischen Bedürfnissen zuwiderläuft und ihm schaden kann, bezeichnet man das als ein „<strong>maladaptives</strong>“ (schlecht angepasstes) <strong>Verhalten</strong>. Frauen können verschiedene maladaptive Verhaltensweisen beim <strong>Essen </strong>entwickeln, von denen Anorexie (Magersucht) nur eine Form ist. Tatsächlich haben etwa zehn <strong>bis fünfzehn Prozent</strong> aller <strong>Frauen</strong> ein maladaptives Essverhalten und eine gestörte Einstellung zum Essen.</p>
<p><span id="more-959"></span>Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern der <em>Université de Montréal</em> und des <em>Douglas Mental Health University Institute</em> in Kanada, die im <em>International Journal of Eating Disorders</em> veröffentlicht wurde. „Unsere Ergebnisse geben allen Anlass zur Besorgnis“, sagt <em>Lise Gauvin</em>, eine Professorin in der Abteilung Sozial- und Präventionsmedizin der <em>Université de Montréal</em>. „Frauen sind den Einflüssen vieler <strong>widersprüchlicher Erwartungen</strong> ausgesetzt. Einerseits sollen sie <strong>schlank </strong>werden. Andererseits werden sie animiert, einfach nur zum <strong>Genuss</strong> zu essen.“</p>
<p>An der Studie über Essstörungen im weiteren Sinne (klassische und Grenzfälle), die in Form einer <strong>telefonischen</strong> <strong>Befragung</strong> durchgeführt wurde, nahmen 1501 Frauen teil. Keine Teilnehmerinnen wurde als magersüchtig eingestuft. Das Durchschnittsalter dieser Frauen aus städtischen Wohngebieten war 31 Jahre. Die meisten Frauen, die zu der Telefonumfrage bereit waren, rauchten nicht und hatten einen Hochschulabschluss.</p>
<p><em>Dr. Gauvin </em>sagt, die Studie gibt neue Aufschlüsse über <strong>Binge Eating</strong> (Heißhungeranfälle ohne anschließendes Erbrechen) und <strong>Bulimie</strong> (Heißhungeranfälle mit anschließendem Erbrechen, auch Ess-Brechsucht). Zu den Kennzeichen beider Störungen gehört <strong>übermäßiges Essen</strong>, mit dem ein Gefühl von <strong>Kontrollverlust</strong> einhergeht. „Etwa <strong>13,7 Prozent </strong>der Frauen, die für diese Studie befragt wurden, gaben Binge Eating an einem bis fünf Tagen oder ein bis sieben mal im Monat an&#8221;, sagt sie und merkt an, dass <strong>2,5 Prozent</strong> der Frauen angaben, sie würden sich zum <strong>Erbrechen </strong>zwingen oder aber <strong>Abführ- oder Entwässerungsmittel </strong>verwenden, um ihr Gewicht oder ihre Figur zu halten.</p>
<p>Weiter zeigte die Untersuchung auch einen Zusammenhang zwischen einem <strong>problematischen Essverhalten </strong>und der <strong>Selbsteinschätzung</strong> der Frauen von ihrer <strong>Gesundheit</strong>. In anderen Worten hielten sich Frauen mit einem unnormalen Essverhalten häufiger auch für nicht gesund.</p>
<p>Schließlich stellten die Forscher fest, dass 28 Prozent der Frauen zweimal im Monat intensiv <strong>Sport</strong> treiben, nur um abzunehmen oder ihr <strong>Gewicht zu kontrollieren</strong>. „Wir sollten Sport treiben, weil es Spaß macht und wir uns dabei gut fühlen. Aber wenn solche Aktivitäten dazu dienen, das Gewicht unter Kontrolle zu bringen oder die Figur zu halten, <strong>deutet</strong> das darauf <strong>hin</strong>, dass sich jemand <strong>übermäßige Sorgen</strong> um sein Gewicht macht“, sagt <em>Dr. Gauvin</em>. „Unsere Studie zeigt, dass sich bei einem Teil der weiblichen Bevölkerung ein maladaptives Verhaltensmuster beim Essen feststellen lässt.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news-digest/disordered-eating-may-affect-10-to-15-percent-of-women.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">UdeMNouvelles</span></a>, 18.12.09</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/121483381/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">International Journal of Eating Disorders</span></a></p>
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		<title>Was beeinflusst unser Essverhalten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-beeinflusst-unser-essverhalten/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer aktuellen Studie haben Forscher untersucht, wie man sich gegen Hungerattacken helfen kann und gezeigt, man muss sich seine langfristigen Ziele vor Augen halten und kann dabei ruhig etwas übertreiben. Die Methode funktioniert aber nicht nur bei kulinarischen Versuchungen. Ich habe eine Pressemitteilung des Journals vom 14. 12. 09 übersetzt:
Wie gut ein Mensch einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-926 alignleft" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/was-beeinflusst-unser-essverhalten2.jpg" alt="was beeinflusst unser essverhalten" width="125" height="144" />In einer aktuellen Studie haben Forscher untersucht, wie man sich gegen Hungerattacken helfen kann und gezeigt, man muss sich seine langfristigen Ziele vor Augen halten und kann dabei ruhig etwas übertreiben. Die Methode funktioniert aber nicht nur bei kulinarischen Versuchungen. Ich habe eine Pressemitteilung des Journals vom 14. 12. 09 übersetzt:</p>
<p>Wie gut ein Mensch einer <strong>Verlockung</strong> wie zum Beispiel einem großen, süßen Plätzchen <strong>widerstehen</strong> kann, hängt davon ab, für <strong>wie stark </strong>er die <strong>Bedrohung</strong> durch die Versuchung hält. Das zeigt eine neue Studie, deren Ergebnisse im <em>Journal of Consumer Research</em> veröffentlicht wurden. Die Autoren <em>Ying Zhang</em>, <em>Szu-Chi Huang</em> und <em>Susan M. Broniarczyk</em> (alle von der <em>University of Texas</em> in Austin) untersuchten Methoden, mit denen Menschen Essen und anderen Versuchungen widerstehen.</p>
<p><span id="more-920"></span>Die Forscher testeten in vier Experimenten das Verhalten von Verbrauchern, die sich einer <strong>Versuchung</strong> gegenübersahen, die im <strong>Widerspruch</strong> zu ihren <strong>langfristigen Zielen </strong>stand. „Ein Mechanismus der Selbstbeherrschung besteht darin, die <strong>negativen Seiten</strong> der Versuchung zu <strong>übertreiben</strong>. Wir nennen diese Methode des Widerstands den Prozess der <strong>aktiven Umdeutung</strong>“, schreiben die Forscher.</p>
<p>So baten die Forscher zum Beispiel in einem <strong>Experiment</strong> weibliche Testpersonen, den <strong>Kaloriengehalt</strong> eines großen, süßen <strong>Plätzchens abzuschätzen</strong>. Der einen Hälfte wurde angeboten, sie könnten das Plätzchen als Dankeschön für ihre Teilnahme an der Umfrage behalten. Der anderen Hälfte wurde das nicht gesagt.  Die Ergebnisse zeigten, dass Verbraucherinnen, die sehr auf ihre schlanke Linie achteten, das Plätzchen für kalorienreicher hielten und damit schädlicher für das Erreichen ihres <strong>langfristigen Ziels</strong> <strong>schlanker</strong> zu werden.</p>
<p>Ein weiteres Experiment zeigte, dass aktive Umdeutung auch in anderen Situationen helfen kann, mit einem Konflikt der Selbstbeherrschung umzugehen.  In einem Experiment mit 93 <strong>Schülern</strong> eines Colleges stellten die Forscher fest, dass Schüler mit einem guten Notendurchschnitt die Dauer einer bald bevorstehenden <strong>Party</strong> als länger einschätzten als andere Schüler, d.h. die Party würde sie länger <strong>vom Lernen abhalten</strong>. Folglich sagten diese Schüler, sie wären sich nicht so sicher, ob sie auf die Party gehen wollten. Allerdings sagten sie das nur, nachdem die Forscher sie an ihre akademischen Ziele erinnert hatten.</p>
<p>Ferner stellten die Autoren fest, dass <strong>Reize in der Umgebung</strong> wie Poster unterschwellig an die langfristigen Schlankheitspläne von Leuten appellieren konnten und so den Mechanismus der aktiven Umdeutung wachrufen. In einem Experiment betraten weibliche Testpersonen einen Raum, in dem entweder <strong>Poster mit</strong> attraktiven <strong>Fotomodellen</strong> oder mit einer Naturlandschaft an den Wänden hingen. „Studienteilnehmerinnen, die Poster mit attraktiven Fotomodellen (als Ziel-<strong>Hinweisreize</strong>) sahen, schätzten die <strong>Kalorien in</strong> einem einladenden <strong>Drink</strong> übertrieben hoch ein, wenn sie meinten, sie würden ihn später noch trinken. Deshalb tranken sie davon auch weniger, als sie ihn tatsächlich angeboten bekamen“, schreiben die Autoren.</p>
<p>Daraus schließen die Autoren, dass „die geistige Deutung einer Verführung verzerrt sein kann, wenn Menschen in einen <strong>Konflikt </strong>mit ihrer <strong>Selbstbeherrschung</strong> geraten. Diese <strong>verzerrte Deutung </strong>und nicht der exakte Eindruck bestimmt, <strong>wie viel</strong> ein Verbraucher <strong>tatsächlich verbraucht</strong>. Das hilft ihm, der Versuchung zu widerstehen und sein langfristiges Ziel aufrechtzuerhalten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.jcr-admin.org/pressreleases/121409110020Zhangrelease.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Chicago Press</span></a>, 14.12.09</p>
<p><a href="http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/649912?prevSearch=%2528broniarczyk%2529%2BAND%2B%255Bjournal%253A%2Bjcr%255D%2Bcounteractive&amp;searchHistoryKey=" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Zhang et al.</span></a> Journal of Consumer Research, 14.12.09</p>
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		<title>Welche Art der Psychotherapie hilft bei Bulimie?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
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In dem Informationsdienst Reuters Health ist letzte Woche die Zusammenfassung eines &#8220;Review-Artikels&#8221; erschienen. In Review-Artikeln werden eine Reihe von Studien zu einem Thema zusammengefasst. Dies ist insofern wichtig, als dass einzelne Studien immer nur Teilaskpekte eines Themas untersuchen, so dass es diese Zusammenfassungen bedarf, um sozusagen die Summe zu ziehen. Nachfolgend der Beitrag in meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H3 { margin-bottom: 0.21cm } 		H3.cjk { font-family: "Arial Unicode MS", sans-serif } 		H3.ctl { font-family: "Tahoma", sans-serif } 		TD P { margin-bottom: 0cm } --></p>
<p lang="de-DE">In dem Informationsdienst <em>Reuters Health </em>ist letzte Woche die Zusammenfassung eines &#8220;Review-Artikels&#8221; erschienen. In Review-Artikeln werden eine Reihe von Studien zu einem Thema zusammengefasst. Dies ist insofern wichtig, als dass einzelne Studien immer nur Teilaskpekte eines Themas untersuchen, so dass es diese Zusammenfassungen bedarf, um sozusagen die Summe zu ziehen. Nachfolgend der Beitrag in meiner Übersetzung:</p>
<p><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE"><span id="more-566"></span>Forscher haben gezeigt, dass eine spezifische Form der Gesprächstherapie Menschen mit Ess-Brech-Sucht und ähnlichen Essstörungen dabei helfen kann, ihre ungesunden Verhaltensweisen innerhalb von nur wenigen Monaten aufzugeben.<em> Dr. Phillipa P. J. Hay </em>und ihre Mitarbeiter an der <em>University of Western Sydney </em>in Australien werteten</span><span lang="de-DE"> eine <strong>größere Anzahl von Studien </strong>zu verschiedenen Formen der Psychotherapie für <strong>Bulimia nervosa </strong>(kurz Bulimie oder Ess-Brech-Sucht) aus. Dabei fanden sie, dass im Vergleich zu unbehandelten Patienten nach Bulimie-spezifischer Gesprächstherapie – auch <strong>kognitive Verhaltenstherapie </strong>(KVT) genannt – die Heißhungeranfälle bei etwa 37% der behandelten Patienten aufhörten. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Dagegen </span><span lang="de-DE">gaben lediglich 3 Prozent der Bulimiekranken, die auf einer Warteliste für Therapie waren und nicht behandelt wurden, ihr Ess-Brech-Verhalten auf. Diese Ergebnisse wurden jetzt in <em>Cochrane Database of Systematic Reviews </em>veröffentlicht. Herausgegeben wird das Journal von der Cochrane Collaboration, einer internationalen Organisation, die medizinische Forschungsergebnisse auswertet.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Bulimie-spezifische KVT zielt </span><span lang="de-DE">direkt auf das hemmungslose Essen und das anschließend herbeigeführte Erbrechen beziehungsweise den Missbrauch von Abführmitteln ab, wodurch dem Körper die Nahrung nach jedem Essanfall wieder entzogen wird. Dabei <strong>konzentriert sich die Therapie </strong>auf das <strong>Essverhalten</strong>, die <strong>Furcht vor dem Zunehmen </strong>und darauf, wie Auffassungen über das Essen und das <strong>Körperbild wieder „normalisiert</strong>” werden können. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Die Bulimie-spezifische Verhaltenstherapie „</span><span lang="de-DE">dauert etwa 4 bis 5 Monate”, bemerkt <em>Hay </em>in einer E-Mail an Reuters Gesundheit und weiter, dass andere Psychotherapien länger brauchen – ungefähr ein Jahr – um einen ähnlichen Wirkungsgrad zu erreichen. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Für ihre Untersuchung </span><span lang="de-DE">verglichen Hay und ihre Mitarbeiter 48 Studien, die verschiedene Psychotherapien für Bulimia nervosa und Binge Eating (Heißhungeranfälle ohne anschließendes Erbrechen oder Abführen) auswerten, darunter interpersonelle und psychoanalytische Methoden, Hypnose, die Anweisungen eines Selbsthilfebuchs zu befolgen, sowie Bulimie-spezifische KVT. </span></p>
<p><span lang="de-DE">An diesen Studien waren </span><span lang="de-DE">insgesamt <strong>3054 Erwachsene </strong>in den USA, Kanada und Großbritannien beteiligt, die im Allgemeinen wöchentliche Therapiesitzungen über einen Zeitraum von durchschnittlich etwa 16 Wochen hatten. Die Auswertung des Krankheitsverlaufs fand </span><span lang="de-DE">bei allen Studien innerhalb von 10 Monaten nach dem Ende der Behandlung statt. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass nach Auswertung aller Studienergebnisse <strong>Verhaltenstherapie </strong>wohl die </span><span lang="de-DE">insgesamt <strong>beste Behandlung bei dieser Essstörung </strong>ist. Weiter bemerkt Hay, dass KVT auch verwandte Symptome wie Depressionen deutlich verbessern kann.</span></p>
<p lang="de-DE"><strong>Quelle:</strong></p>
<p lang="de-DE">Reuters Health und Cochrane Database of Systematic Reviews, October 2009</p>
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		<title>Wie lässt sich Bulimie besiegen ? &#8211; eine Betroffene berichtet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 13:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der exzellenten Seite des National Health Institute in England -- der Quelle einiger Videos, die wir bereits in diesem Blog veröffentlicht haben, bin ich heute auf einen weiteren sehenswerten Film gestoßen. Darin berichtet die 38-jährige Liselle Terret über ihre Bulimie-Erkrankung im Alter von 14 bis 23 Jahren. Sie schildert die Gründe und Motive, die ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der exzellenten Seite des <em>National Health Institute</em> in England -- der Quelle einiger Videos, die wir bereits in diesem Blog veröffentlicht haben, bin ich heute auf einen weiteren sehenswerten Film gestoßen. Darin berichtet die 38-jährige <em>Liselle Terret</em> über ihre Bulimie-Erkrankung im Alter von 14 bis 23 Jahren. Sie schildert die Gründe und Motive, die ihrer Ansicht nach zur Erkrankung führten, die Aspekte, die ihre Krankheit für sie &#8220;attraktiv&#8221; machten und dann den <strong>Weg in die Abhängigkeit</strong> mit den bekannten <strong>gefährlichen körperlichen Folgen</strong>. Sie beschreibt ihre bewußte Auseinandersetzung mit der Bulimie und schließlich <strong>den Weg aus ihrer Krankheit</strong> hinaus zurück in ein gesundes Leben.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mrx5Asr32AY">	<!-- Smart Youtube -->
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	</span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mrx5Asr32AY">www.youtube.com/watch?v=Mrx5Asr32AY</a></a></p>
<p>Wer den Film lieber mit Untertiteln schauen möchte kann dies <a href="http://www.nhs.uk/video/pages/medialibrary.aspx?Page=3&amp;Filter=&amp;Id={7A15A49F-F3CE-4F8E-A423-F2BA21B024C0}&amp;Tag=Mental+health&amp;Uri=video%2f2008%2fapril%2fPages%2fcs_femalebulimia.aspx" target="_blank"><em><span style="text-decoration: underline;">hier</span></em> </a>tun.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> NHS Choices</p>
<p><em>Dr. Rose Shaw, München</em></p>
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		<title>BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 08:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) ihr Informationsangebot zum Thema Essstörungen überarbeitet.
Hier findet man übersichtliche und detaillierte Infos u.a. zu Magersucht, Ess-Brech-Sucht, und latente Esssucht. Ein eigene Rubrik ist dem Thema &#8220;Männer und Essstörungen&#8221; gewidmet und damit einem Thema, das erst in den letzten Jahren die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Auch zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) ihr Informationsangebot zum Thema Essstörungen überarbeitet.</p>
<p>Hier findet man übersichtliche und detaillierte Infos u.a. zu <strong>Magersucht</strong>, <strong>Ess-Brech-Sucht</strong>, und <strong>latente Esssucht</strong>. Ein eigene Rubrik ist dem Thema &#8220;<strong>Männer und Essstörungen</strong>&#8221; gewidmet und damit einem Thema, das erst in den letzten Jahren die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Auch zum Thema <strong>Fütterstörungen </strong>erfahren Mütter und Väter von Kindern viel nützliches. Ausführliche Links zu Büchern, Ratgebern und Beratungsstellen runden das übersichtlich aufgebaute und in den Einzelheiten detaillierte Internet-Angebot ab, dass ich an dieser Stelle gerne weiterempfehle:</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.bzga-essstoerungen.de/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Info-Portal &#8220;Essstörungen&#8221; der BZGA</span></a></em></p>
<p>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</p>
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		<title>Wie hängt Bulimie mit impulsivem Verhalten zusammen?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe von Archives of General Psychiatry ist eine interessante Studie veröffentlicht worden, die wieder einmal aufzeigt, dass die Hirnforschung wichtige Beiträge zur Erklärung (und langfristig wohl auch zur  Behandlung) von psychischen Krankheiten liefern kann.  In einem Experiment gingen Forscher um Rachel Marsh von der Columbia University der Frage nach, ob Frauen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1815" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hängt Bulimie mit impulsivem Verhalten zusammen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/Wie-hängt-Bulimie-mit-impulsivem-Verhalten-zusammen-s.jpg" alt="Wie hängt Bulimie mit impulsivem Verhalten zusammen s" width="167" height="125" />In der aktuellen Ausgabe von <em>Archives of General Psychiatry </em>ist eine interessante Studie veröffentlicht worden, die wieder einmal aufzeigt, dass die Hirnforschung wichtige Beiträge zur Erklärung (und langfristig wohl auch zur  Behandlung) von psychischen Krankheiten liefern kann.  In einem Experiment gingen Forscher um <em>Rachel Marsh </em>von der <em>Columbia University</em> der Frage nach, ob Frauen mit Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) <strong>grundsätzlich impulsiveres Verhalten </strong>zeigen als  Frauen ohne Bulimie. Hierzu wurden zwei Gruppen von 20 Frauen mit bzw. ohne Bulimie einem Test unterzogen, bei dem die zunächst richtig erscheinende Reaktion auf eine Aufgabe nicht die richtige ist. Die Testpersonen wurden also  gezielt einem (falschen) Anfangsimpuls ausgesetzt. Nur wenn man diesem nicht nachgab, konnte man die richtige Antwort geben bzw. die richtige Reaktion zeigen. Während des Experiments wurden zudem die Hirnaktivitäten der Versuchspersonen gemessen.</p>
<p>Die Hypothese der Forscher bestätigte sich: Die Frauen mit Bulimie gaben überzufällig häufig dem (falschen) Anfangsimpuls nach und machten daher mehr Fehler als die Vergleichspersonen. Gleichzeitig konnte gezeigt werden, dass die <strong>Hirnareale</strong>, die mit <strong>bewusster Verhaltenskontrolle </strong>in Verbindung gebracht werden, bei den Frauen mit Bulimie <strong>nicht im gleichen Maße aktiviert </strong>waren wie bei der Vergleichsgruppe.</p>
<p>Diese Ergebnisse sind ein Hinweis, dass Frauen mit Bulimie möglicherweise grundsätzlich impulsiver sind und weniger in der Lage, ihr Verhalten in bestimmten Situationen zu steuern.  Dies entspricht auch den Selbstdarstellungen von Frauen mit Bulimie, die ihre Ess-Attacken  häufig als &#8220;totalen Kontrollverlust&#8221; beschreiben.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/66/1/51" target="_blank">Marsh et al</a></span>. Arch Gen Psychiatry 2009;66(1):51-63</p>
<p>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</a></span></p>
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