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	<title>Psychologie aktuell &#187; Binge Eating</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Binge Eating</title>
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		<title>Was hilft gegen „Binge-Eating&#8221; (Heißhungeranfälle/ Fressanfälle)?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 13:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Binge-Eating-Störung haben immer wieder „Fressanfälle“, die manchmal, aber nicht immer durch Heißhunger ausgelöst werden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass ein simples Programm diesen Patienten anhaltende Hilfe bieten kann. Wir haben einen Presseartikel des Forschungsinstituts von Anfang April übersetzt, der die noch nicht veröffentlichten Ergebnisse zusammenfasst:
Eine neue Studie zeigt, dass ein zwölfwöchiges Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2250" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Was hilft gegen Binge-Eating Heisshungeranfälle Fressanfälle s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Was-hilft-gegen-Binge-Eating-Heisshungeranfälle-Fressanfälle-s.jpg" alt="Was hilft gegen Binge-Eating Heisshungeranfälle Fressanfälle s" width="167" height="137" />Patienten mit Binge-Eating-Störung haben immer wieder „Fressanfälle“, die manchmal, aber nicht immer durch Heißhunger ausgelöst werden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass ein simples Programm diesen Patienten anhaltende Hilfe bieten kann. Wir haben einen Presseartikel des Forschungsinstituts von Anfang April übersetzt, der die noch nicht veröffentlichten Ergebnisse zusammenfasst:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass ein <strong>zwölfwöchiges Programm</strong> Patienten mit Binge-Eating-Störung helfen kann, ihre Heißhungeranfälle zu kontrollieren. Die Wirkung hält mindestens ein Jahr lang an, und die Behandlung spart Patienten sogar Geld. Periodisch auftretendes Binge-Eating ist die <strong>häufigste Essstörung </strong>in den USA, wo mehr als drei Prozent der Bevölkerung, d.h. neun Millionen Menschen darunter leiden. Doch die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten sind begrenzt.</p>
<p><span id="more-2244"></span>Die Ergebnisse der Studie, der ersten ihrer Art, von Forschern des <em>Kaiser Permanente Center for Health Research</em>, der <em>Wesleyan University</em> und der <em>Rutgers University</em> in den USA zeigen, dass mehr als <strong>dreiundsechzig Prozent </strong>der Studienteilnehmer nach dem Programm<strong> keine Heißhungeranfälle mehr</strong> hatten. Bei einer Kontrollgruppe von Patienten, die nicht am Programm teilgenommen hatten, lag die Quote bei achtundzwanzig Prozent. Das Programm dauerte nur zwölf Wochen, aber die meisten Teilnehmer hatten auch ein Jahr später keine Heißhungeranfälle mehr.</p>
<p>Nach einer zweiten Studie, deren Ergebnisse demnächst in der gleichen Ausgabe des <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> veröffentlicht werden sollen, <strong>sparte</strong> das Programm seinen Teilnehmern <strong>Geld</strong>, weil sie weniger für Dinge wie Nahrungsergänzungsmittel und Schlankheitskuren ausgaben.</p>
<p>„Es ist selten, dass solche Programme funktionieren und Patienten auch noch Geld sparen. So sind alle Gewinner&#8221;, sagt die Autorin der Studie <em>Dr. Frances Lynch</em>, eine Gesundheitsökonomin am <em>Kaiser Permanente Center for Health Research</em>. „Jeder Krankenversicherer sollte überlegen, ob er diese Art von Programmen einführt.“</p>
<p>„Bei einem Heißhungeranfall essen Leute in kurzer Zeit viel mehr als andere und verlieren dabei jede Kontrolle über das Essen. Diese Patienten haben oft auch <strong>Depressionen</strong>, <strong>Schamgefühle</strong>, <strong>Minderwertigkeitskomplexe</strong>, und sie <strong>nehmen zu</strong>. Das alles kostet das Gesundheitswesen weitere Millionen“, sagt die Studienleiterin <em>Ruth H. Striegel-Moore</em>, die Professorin für Psychologie an der <em>Wesleyan University</em> ist. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich periodisch auftretende Heißhungeranfälle mit einem kurzen und einfach durchführbaren Programm behandeln lassen. Das ist eine großartige Nachricht für Patienten und ihre Krankenkassen.“</p>
<p>In letzter Zeit war das öffentliche Interesse an <strong>Binge-Eating</strong> besonders groß, weil die <em>American Psychiatric Association </em>empfohlen hat, es sollte wie Ess-Brech-Sucht und Magersucht als eine <strong>eigene Essstörung</strong> eingestuft werden. Die Forscher glauben, diese neue Diagnose dürfte in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit auf Binge-Eating und seine Behandlung lenken. Sie könnte auch einen Einfluss darauf haben, wie oft Ärzte Patienten eine Diagnose von Binge-Eating stellen und in wieweit die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung tragen.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> wurde 2004 bis 2005 in den US-Bundesstaaten Oregon und Südwest-Washington an 123 Mitgliedern des Gesundheitsplans von Kaiser Permanente (ein amerikanischer Krankenversicherer) durchgeführt. Über <strong>neunzig Prozent</strong> der Patienten waren <strong>Frauen</strong>, und das Durchschnittsalter war siebenunddreißig Jahre. Alle Teilnehmer mussten in den drei Monaten vor Beginn der Studie mindestens einen Heißhungeranfall pro Woche gehabt haben und keine Pausen von zwei Wochen oder länger zwischen einzelnen Anfällen. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip einer Behandlungsgruppe oder einer gleich großen Kontrollgruppe zugeteilt. Die Patienten der Kontrollgruppe hatten weiter ihre gewohnte Standardbehandlung.</p>
<p>Die Teilnehmer der Behandlungsgruppe lasen ein <strong>Selbsthilfebuch</strong> von <em>Dr. Christopher G. Fairburn</em>, einem Professor für Psychiatrie und Experten auf dem Gebiet der Essstörungen. (Das Buch ist unter dem Titel  „Ess-Attacken stoppen. Ein Selbsthilfeprogramm“ auf Deutsch erschienen.) Es bietet ausführliche wissenschaftliche Informationen über Binge-Eating und beschreibt die sechs Punkte eines Selbsthilfeprogramms, in dessen Mittelpunkt Selbstüberwachung, Selbstkontrolle und Strategien zur Problemlösung stehen. Die Patienten nahmen zwölf Wochen lang an insgesamt acht Sitzungen teil, in denen ein Therapeut ihnen die Prinzipien der <strong>kognitiven Verhaltenstherapie</strong> erklärte und ihnen half, die Strategien des Buches in die Tat umzusetzen. Die erste Sitzung dauerte eine Stunde und die Folgenden zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten. Die ganze Behandlung kostete durchschnittlich 167 Dollar pro Patient.</p>
<p>Alle Teilnehmer erhielten per Post Kurzinformationen über den Gesundheitsplan für eine gesunde Lebensführung und Ernährung und wurden ermutigt, sich bei ihrem Hausarzt über Gesundheitspläne zu erkundigen.</p>
<p>Nach Ende des zwölfwöchigen Programms hatten 63,5 Prozent der Teilnehmer der Behandlungsgruppe keine Heißhungeranfälle mehr. Auch 28,3 Prozent der Patienten in der Kontrollgruppe, die nicht am Programm teilnahmen, hatten keine Heißhungeranfälle mehr. Sechs Monate später hatten in der Behandlungsgruppe 74,5 Prozent der Patienten keine Heißhungeranfälle mehr und in der Kontrollgruppe 44,1 Prozent. Nach einem Jahr waren die Werte 64,2 beziehungsweise 44,6 Prozent.</p>
<p>Alle Studienteilnehmer machten genaue Angaben zu ihren Heißhungeranfällen, wie oft sie nicht oder weniger effektiv <strong>arbeiten</strong> konnten, und wie viel Geld sie für ihre Gesundheit, <strong>Schlankheitskuren</strong> und Nahrungsergänzungsmittel zum Schlankwerden ausgaben. Außerdem untersuchten die Forscher die Kosten für <strong>Medikamente</strong>, <strong>Arztbesuche</strong> und andere Gesundheitsdienstleistungen.</p>
<p>Aus diesen Daten errechneten die Forscher die Kosten für beide Patientengruppen. Danach waren die durchschnittlichen <strong>Gesamtkosten</strong> für die Behandlungsgruppe 447 Dollar <strong>niedriger</strong> als für die Kontrollgruppe. Von den Ersparnissen entfielen 149 Dollar auf die Patienten selbst, die weniger für Schlankheitskuren, rezeptfreie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel ausgaben. Die Gesamtkosten waren 3670 Dollar pro Person und Jahr für die Behandlungsgruppe verglichen mit 4098 Dollar für die Kontrollgruppe.</p>
<p>„Die Ergebnisse unseres Programms sind vielversprechend. Aber wir raten jedem, der Probleme mit Heißhungeranfällen hat, <strong>erst </strong>mit seinem <strong>Arzt</strong> zu besprechen, ob dieses Programm auch für ihn das Richtige ist“, sagt die Mitautorin der Studie <em>Dr. Lynn DeBar</em>, die als klinische Psychologin am <em>Kaiser Permanente Center for Health Research </em>arbeitet.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://xnet.kp.org/newscenter/pressreleases/nat/2010/040110bingeeating.html" target="_blank">Kaiser Permanente News Center</a></span>, 1.4.10</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		<title>Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen zum “Podcast Psychologie &#38; Psychotherapie” der Praxis Dr. Shaw
Heute mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch Trent Codd.
Trent Codd ist der Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Herzlich willkommen zum “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” der Praxis Dr. Shaw</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Heute mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch Trent Codd.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Trent Codd ist der Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dr. Judith Beck ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd wird sie gleich noch ausführlicher vorstellen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">In dem etwa 20-minütigen  Interview – natürlich auf Englisch &#8211; geht es unter anderem um folgende Themen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">sowie</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.</div>
<p>Ab heute starten wir in unserem Blog eine Serie von Audiobeiträgen, den “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie”.</p>
<p>Den Anfang machen wir mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von <strong>Dr. Judith Beck</strong> durch <strong>R. Trent Codd<span style="font-weight: normal;">,</span><span style="font-weight: normal;"> Direktor des <span style="color: #000000;"><em><span style="text-decoration: underline;"><a title="Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina" href="http://wwww.behaviortherapist.com" target="_blank">Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina</a></span></em></span> in Asheville. Das Therapy Center ist unsere <strong>Partnerpraxis in den USA</strong>, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.</span></strong></p>
<p><strong>Dr. Judith Beck</strong> ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd stellt sie zu Beginn des Interview noch ausführlicher vor. In dem etwa 20-minütigen  Gespräch– natürlich auf Englisch &#8211; geht es unter anderem um folgende Themen</p>
<div>
<ul>
<li>Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie</li>
<li>Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion</li>
<li>Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?</li>
<li>Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.</li>
</ul>
</div>
<p>Trent Codd hat dieses Interview im Rahmen seines Podcasts geführt, den man <span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/" target="_blank">hier</a></span></span><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/" target="_blank"> </a>abonnieren kann.</p>
<p>Das Interview startet mit Klick auf das untenstehende Symbol: </p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a><strong> </strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erhöht die Zufriedenheit – Geld oder Therapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-steigert-das-eigene-gluck-geld-oder-therapie/" target="_self">Was erhöht die Zufriedenheit – Geld oder Therapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Erwachsene?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene.html" target="_self">Was ist unser Angebot für Erwachsene?</a></span></p>
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		<itunes:summary>Herzlich willkommen zum “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” der Praxis Dr. Shaw
Heute mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch Trent Codd.
Trent Codd ist der Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.
Dr. Judith Beck ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd wird sie gleich noch ausführlicher vorstellen.
In dem etwa 20-minütigen  Interview – natürlich auf Englisch - geht es unter anderem um folgende Themen
Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie
Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion
Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?
sowie
Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.
Ab heute starten wir in unserem Blog eine Serie von Audiobeiträgen, den “Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie”.

Den Anfang machen wir mit einem Gastbeitrag, nämlich einem Interview von Dr. Judith Beck durch R. Trent Codd, Direktor des Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina (http://wwww.behaviortherapist.com) in Asheville. Das Therapy Center ist unsere Partnerpraxis in den USA, in der ich mich derzeit zum gegenseitigen Austausch aufhalte.

Dr. Judith Beck ist eine weltweit anerkannte Verhaltenstherapie-Forscherin und Autorin einer ganzen Reihe von Standardwerken zu dem Thema. Trent Codd stellt sie zu Beginn des Interview noch ausführlicher vor. In dem etwa 20-minütigen  Gespräch– natürlich auf Englisch - geht es unter anderem um folgende Themen


	* Die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie
	* Dr. Becks Forschung zu Verhaltenstherapie und Gewichtsreduktion
	* Wie findet man einen guten Verhaltenstherapeuten?
	* Aktuelle Themen in der Verhaltenstherapieforschung.


Trent Codd hat dieses Interview im Rahmen seines Podcasts geführt, den man hier (http://behaviortherapist.podbean.com/)  (http://behaviortherapist.podbean.com/)abonnieren kann.

Das Interview startet mit Klick auf das untenstehende Symbol:

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Was ist unser Angebot für Erwachsene? (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene.html)</itunes:summary>
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		<title>Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein bedenklich unnormales Essverhalten unter Frauen sehr weit verbreitet ist. Die Zahl der Betroffenen ist deutlich höher als in manchen anderen Studien, was wohl auch daran liegt, dass die Forscher nicht nur Essstörungen im klinischen Sinne untersuchten. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von vor drei Tagen übersetzt, die auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1274" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="eating disorders s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/eating-disorders-s-s.jpg" alt="eating disorders s s" width="125" height="167" />Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein bedenklich unnormales Essverhalten unter Frauen sehr weit verbreitet ist. Die Zahl der Betroffenen ist deutlich höher als in manchen anderen Studien, was wohl auch daran liegt, dass die Forscher nicht nur Essstörungen im klinischen Sinne untersuchten. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von vor drei Tagen übersetzt, die auch einen kurzen Überblick über verschiedene Essstörungen gibt:</p>
<p>Wenn das Verhalten eines Menschen seinen körperlichen oder seelischen Bedürfnissen zuwiderläuft und ihm schaden kann, bezeichnet man das als ein „<strong>maladaptives</strong>“ (schlecht angepasstes) <strong>Verhalten</strong>. Frauen können verschiedene maladaptive Verhaltensweisen beim <strong>Essen </strong>entwickeln, von denen Anorexie (Magersucht) nur eine Form ist. Tatsächlich haben etwa zehn <strong>bis fünfzehn Prozent</strong> aller <strong>Frauen</strong> ein maladaptives Essverhalten und eine gestörte Einstellung zum Essen.</p>
<p><span id="more-959"></span>Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern der <em>Université de Montréal</em> und des <em>Douglas Mental Health University Institute</em> in Kanada, die im <em>International Journal of Eating Disorders</em> veröffentlicht wurde. „Unsere Ergebnisse geben allen Anlass zur Besorgnis“, sagt <em>Lise Gauvin</em>, eine Professorin in der Abteilung Sozial- und Präventionsmedizin der <em>Université de Montréal</em>. „Frauen sind den Einflüssen vieler <strong>widersprüchlicher Erwartungen</strong> ausgesetzt. Einerseits sollen sie <strong>schlank </strong>werden. Andererseits werden sie animiert, einfach nur zum <strong>Genuss</strong> zu essen.“</p>
<p>An der Studie über Essstörungen im weiteren Sinne (klassische und Grenzfälle), die in Form einer <strong>telefonischen</strong> <strong>Befragung</strong> durchgeführt wurde, nahmen 1501 Frauen teil. Keine Teilnehmerinnen wurde als magersüchtig eingestuft. Das Durchschnittsalter dieser Frauen aus städtischen Wohngebieten war 31 Jahre. Die meisten Frauen, die zu der Telefonumfrage bereit waren, rauchten nicht und hatten einen Hochschulabschluss.</p>
<p><em>Dr. Gauvin </em>sagt, die Studie gibt neue Aufschlüsse über <strong>Binge Eating</strong> (Heißhungeranfälle ohne anschließendes Erbrechen) und <strong>Bulimie</strong> (Heißhungeranfälle mit anschließendem Erbrechen, auch Ess-Brechsucht). Zu den Kennzeichen beider Störungen gehört <strong>übermäßiges Essen</strong>, mit dem ein Gefühl von <strong>Kontrollverlust</strong> einhergeht. „Etwa <strong>13,7 Prozent </strong>der Frauen, die für diese Studie befragt wurden, gaben Binge Eating an einem bis fünf Tagen oder ein bis sieben mal im Monat an&#8221;, sagt sie und merkt an, dass <strong>2,5 Prozent</strong> der Frauen angaben, sie würden sich zum <strong>Erbrechen </strong>zwingen oder aber <strong>Abführ- oder Entwässerungsmittel </strong>verwenden, um ihr Gewicht oder ihre Figur zu halten.</p>
<p>Weiter zeigte die Untersuchung auch einen Zusammenhang zwischen einem <strong>problematischen Essverhalten </strong>und der <strong>Selbsteinschätzung</strong> der Frauen von ihrer <strong>Gesundheit</strong>. In anderen Worten hielten sich Frauen mit einem unnormalen Essverhalten häufiger auch für nicht gesund.</p>
<p>Schließlich stellten die Forscher fest, dass 28 Prozent der Frauen zweimal im Monat intensiv <strong>Sport</strong> treiben, nur um abzunehmen oder ihr <strong>Gewicht zu kontrollieren</strong>. „Wir sollten Sport treiben, weil es Spaß macht und wir uns dabei gut fühlen. Aber wenn solche Aktivitäten dazu dienen, das Gewicht unter Kontrolle zu bringen oder die Figur zu halten, <strong>deutet</strong> das darauf <strong>hin</strong>, dass sich jemand <strong>übermäßige Sorgen</strong> um sein Gewicht macht“, sagt <em>Dr. Gauvin</em>. „Unsere Studie zeigt, dass sich bei einem Teil der weiblichen Bevölkerung ein maladaptives Verhaltensmuster beim Essen feststellen lässt.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news-digest/disordered-eating-may-affect-10-to-15-percent-of-women.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">UdeMNouvelles</span></a>, 18.12.09</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/121483381/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">International Journal of Eating Disorders</span></a></p>
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		<title>Was beeinflusst unser Essverhalten?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer aktuellen Studie haben Forscher untersucht, wie man sich gegen Hungerattacken helfen kann und gezeigt, man muss sich seine langfristigen Ziele vor Augen halten und kann dabei ruhig etwas übertreiben. Die Methode funktioniert aber nicht nur bei kulinarischen Versuchungen. Ich habe eine Pressemitteilung des Journals vom 14. 12. 09 übersetzt:
Wie gut ein Mensch einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-926 alignleft" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/was-beeinflusst-unser-essverhalten2.jpg" alt="was beeinflusst unser essverhalten" width="125" height="144" />In einer aktuellen Studie haben Forscher untersucht, wie man sich gegen Hungerattacken helfen kann und gezeigt, man muss sich seine langfristigen Ziele vor Augen halten und kann dabei ruhig etwas übertreiben. Die Methode funktioniert aber nicht nur bei kulinarischen Versuchungen. Ich habe eine Pressemitteilung des Journals vom 14. 12. 09 übersetzt:</p>
<p>Wie gut ein Mensch einer <strong>Verlockung</strong> wie zum Beispiel einem großen, süßen Plätzchen <strong>widerstehen</strong> kann, hängt davon ab, für <strong>wie stark </strong>er die <strong>Bedrohung</strong> durch die Versuchung hält. Das zeigt eine neue Studie, deren Ergebnisse im <em>Journal of Consumer Research</em> veröffentlicht wurden. Die Autoren <em>Ying Zhang</em>, <em>Szu-Chi Huang</em> und <em>Susan M. Broniarczyk</em> (alle von der <em>University of Texas</em> in Austin) untersuchten Methoden, mit denen Menschen Essen und anderen Versuchungen widerstehen.</p>
<p><span id="more-920"></span>Die Forscher testeten in vier Experimenten das Verhalten von Verbrauchern, die sich einer <strong>Versuchung</strong> gegenübersahen, die im <strong>Widerspruch</strong> zu ihren <strong>langfristigen Zielen </strong>stand. „Ein Mechanismus der Selbstbeherrschung besteht darin, die <strong>negativen Seiten</strong> der Versuchung zu <strong>übertreiben</strong>. Wir nennen diese Methode des Widerstands den Prozess der <strong>aktiven Umdeutung</strong>“, schreiben die Forscher.</p>
<p>So baten die Forscher zum Beispiel in einem <strong>Experiment</strong> weibliche Testpersonen, den <strong>Kaloriengehalt</strong> eines großen, süßen <strong>Plätzchens abzuschätzen</strong>. Der einen Hälfte wurde angeboten, sie könnten das Plätzchen als Dankeschön für ihre Teilnahme an der Umfrage behalten. Der anderen Hälfte wurde das nicht gesagt.  Die Ergebnisse zeigten, dass Verbraucherinnen, die sehr auf ihre schlanke Linie achteten, das Plätzchen für kalorienreicher hielten und damit schädlicher für das Erreichen ihres <strong>langfristigen Ziels</strong> <strong>schlanker</strong> zu werden.</p>
<p>Ein weiteres Experiment zeigte, dass aktive Umdeutung auch in anderen Situationen helfen kann, mit einem Konflikt der Selbstbeherrschung umzugehen.  In einem Experiment mit 93 <strong>Schülern</strong> eines Colleges stellten die Forscher fest, dass Schüler mit einem guten Notendurchschnitt die Dauer einer bald bevorstehenden <strong>Party</strong> als länger einschätzten als andere Schüler, d.h. die Party würde sie länger <strong>vom Lernen abhalten</strong>. Folglich sagten diese Schüler, sie wären sich nicht so sicher, ob sie auf die Party gehen wollten. Allerdings sagten sie das nur, nachdem die Forscher sie an ihre akademischen Ziele erinnert hatten.</p>
<p>Ferner stellten die Autoren fest, dass <strong>Reize in der Umgebung</strong> wie Poster unterschwellig an die langfristigen Schlankheitspläne von Leuten appellieren konnten und so den Mechanismus der aktiven Umdeutung wachrufen. In einem Experiment betraten weibliche Testpersonen einen Raum, in dem entweder <strong>Poster mit</strong> attraktiven <strong>Fotomodellen</strong> oder mit einer Naturlandschaft an den Wänden hingen. „Studienteilnehmerinnen, die Poster mit attraktiven Fotomodellen (als Ziel-<strong>Hinweisreize</strong>) sahen, schätzten die <strong>Kalorien in</strong> einem einladenden <strong>Drink</strong> übertrieben hoch ein, wenn sie meinten, sie würden ihn später noch trinken. Deshalb tranken sie davon auch weniger, als sie ihn tatsächlich angeboten bekamen“, schreiben die Autoren.</p>
<p>Daraus schließen die Autoren, dass „die geistige Deutung einer Verführung verzerrt sein kann, wenn Menschen in einen <strong>Konflikt </strong>mit ihrer <strong>Selbstbeherrschung</strong> geraten. Diese <strong>verzerrte Deutung </strong>und nicht der exakte Eindruck bestimmt, <strong>wie viel</strong> ein Verbraucher <strong>tatsächlich verbraucht</strong>. Das hilft ihm, der Versuchung zu widerstehen und sein langfristiges Ziel aufrechtzuerhalten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.jcr-admin.org/pressreleases/121409110020Zhangrelease.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Chicago Press</span></a>, 14.12.09</p>
<p><a href="http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/649912?prevSearch=%2528broniarczyk%2529%2BAND%2B%255Bjournal%253A%2Bjcr%255D%2Bcounteractive&amp;searchHistoryKey=" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Zhang et al.</span></a> Journal of Consumer Research, 14.12.09</p>
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		<title>Welche Art der Psychotherapie hilft bei Bulimie?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-therapie-hilft-bei-bulimie/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
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		<description><![CDATA[
In dem Informationsdienst Reuters Health ist letzte Woche die Zusammenfassung eines &#8220;Review-Artikels&#8221; erschienen. In Review-Artikeln werden eine Reihe von Studien zu einem Thema zusammengefasst. Dies ist insofern wichtig, als dass einzelne Studien immer nur Teilaskpekte eines Themas untersuchen, so dass es diese Zusammenfassungen bedarf, um sozusagen die Summe zu ziehen. Nachfolgend der Beitrag in meiner [...]]]></description>
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<p lang="de-DE">In dem Informationsdienst <em>Reuters Health </em>ist letzte Woche die Zusammenfassung eines &#8220;Review-Artikels&#8221; erschienen. In Review-Artikeln werden eine Reihe von Studien zu einem Thema zusammengefasst. Dies ist insofern wichtig, als dass einzelne Studien immer nur Teilaskpekte eines Themas untersuchen, so dass es diese Zusammenfassungen bedarf, um sozusagen die Summe zu ziehen. Nachfolgend der Beitrag in meiner Übersetzung:</p>
<p><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE"><span id="more-566"></span>Forscher haben gezeigt, dass eine spezifische Form der Gesprächstherapie Menschen mit Ess-Brech-Sucht und ähnlichen Essstörungen dabei helfen kann, ihre ungesunden Verhaltensweisen innerhalb von nur wenigen Monaten aufzugeben.<em> Dr. Phillipa P. J. Hay </em>und ihre Mitarbeiter an der <em>University of Western Sydney </em>in Australien werteten</span><span lang="de-DE"> eine <strong>größere Anzahl von Studien </strong>zu verschiedenen Formen der Psychotherapie für <strong>Bulimia nervosa </strong>(kurz Bulimie oder Ess-Brech-Sucht) aus. Dabei fanden sie, dass im Vergleich zu unbehandelten Patienten nach Bulimie-spezifischer Gesprächstherapie – auch <strong>kognitive Verhaltenstherapie </strong>(KVT) genannt – die Heißhungeranfälle bei etwa 37% der behandelten Patienten aufhörten. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Dagegen </span><span lang="de-DE">gaben lediglich 3 Prozent der Bulimiekranken, die auf einer Warteliste für Therapie waren und nicht behandelt wurden, ihr Ess-Brech-Verhalten auf. Diese Ergebnisse wurden jetzt in <em>Cochrane Database of Systematic Reviews </em>veröffentlicht. Herausgegeben wird das Journal von der Cochrane Collaboration, einer internationalen Organisation, die medizinische Forschungsergebnisse auswertet.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Bulimie-spezifische KVT zielt </span><span lang="de-DE">direkt auf das hemmungslose Essen und das anschließend herbeigeführte Erbrechen beziehungsweise den Missbrauch von Abführmitteln ab, wodurch dem Körper die Nahrung nach jedem Essanfall wieder entzogen wird. Dabei <strong>konzentriert sich die Therapie </strong>auf das <strong>Essverhalten</strong>, die <strong>Furcht vor dem Zunehmen </strong>und darauf, wie Auffassungen über das Essen und das <strong>Körperbild wieder „normalisiert</strong>” werden können. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Die Bulimie-spezifische Verhaltenstherapie „</span><span lang="de-DE">dauert etwa 4 bis 5 Monate”, bemerkt <em>Hay </em>in einer E-Mail an Reuters Gesundheit und weiter, dass andere Psychotherapien länger brauchen – ungefähr ein Jahr – um einen ähnlichen Wirkungsgrad zu erreichen. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Für ihre Untersuchung </span><span lang="de-DE">verglichen Hay und ihre Mitarbeiter 48 Studien, die verschiedene Psychotherapien für Bulimia nervosa und Binge Eating (Heißhungeranfälle ohne anschließendes Erbrechen oder Abführen) auswerten, darunter interpersonelle und psychoanalytische Methoden, Hypnose, die Anweisungen eines Selbsthilfebuchs zu befolgen, sowie Bulimie-spezifische KVT. </span></p>
<p><span lang="de-DE">An diesen Studien waren </span><span lang="de-DE">insgesamt <strong>3054 Erwachsene </strong>in den USA, Kanada und Großbritannien beteiligt, die im Allgemeinen wöchentliche Therapiesitzungen über einen Zeitraum von durchschnittlich etwa 16 Wochen hatten. Die Auswertung des Krankheitsverlaufs fand </span><span lang="de-DE">bei allen Studien innerhalb von 10 Monaten nach dem Ende der Behandlung statt. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass nach Auswertung aller Studienergebnisse <strong>Verhaltenstherapie </strong>wohl die </span><span lang="de-DE">insgesamt <strong>beste Behandlung bei dieser Essstörung </strong>ist. Weiter bemerkt Hay, dass KVT auch verwandte Symptome wie Depressionen deutlich verbessern kann.</span></p>
<p lang="de-DE"><strong>Quelle:</strong></p>
<p lang="de-DE">Reuters Health und Cochrane Database of Systematic Reviews, October 2009</p>
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<p lang="de-DE">
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		<title>BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bzga-aktualisiert-ihr-info-angebot-zum-thema-essstorungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 08:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) ihr Informationsangebot zum Thema Essstörungen überarbeitet.
Hier findet man übersichtliche und detaillierte Infos u.a. zu Magersucht, Ess-Brech-Sucht, und latente Esssucht. Ein eigene Rubrik ist dem Thema &#8220;Männer und Essstörungen&#8221; gewidmet und damit einem Thema, das erst in den letzten Jahren die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Auch zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) ihr Informationsangebot zum Thema Essstörungen überarbeitet.</p>
<p>Hier findet man übersichtliche und detaillierte Infos u.a. zu <strong>Magersucht</strong>, <strong>Ess-Brech-Sucht</strong>, und <strong>latente Esssucht</strong>. Ein eigene Rubrik ist dem Thema &#8220;<strong>Männer und Essstörungen</strong>&#8221; gewidmet und damit einem Thema, das erst in den letzten Jahren die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Auch zum Thema <strong>Fütterstörungen </strong>erfahren Mütter und Väter von Kindern viel nützliches. Ausführliche Links zu Büchern, Ratgebern und Beratungsstellen runden das übersichtlich aufgebaute und in den Einzelheiten detaillierte Internet-Angebot ab, dass ich an dieser Stelle gerne weiterempfehle:</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.bzga-essstoerungen.de/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Info-Portal &#8220;Essstörungen&#8221; der BZGA</span></a></em></p>
<p>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</p>
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