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	<title>Psychologie aktuell &#187; Berufserfolg Schule</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Berufserfolg Schule</title>
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		<title>Sind Jungs besser in Mathe als Mädchen?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 20:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Untersuchung hat die Daten früherer Studien über die Mathekenntnisse von Schülern neu ausgewertet und zeigt, dass Mädchen Mathe genauso gut liegt wie Jungs. Allerdings glauben das Viele nicht. Auch Mädchen selber trauen sich in dem Fach weniger zu und geben sich weniger Mühe. Ich habe eine Pressemitteilung vom 5. Januar übersetzt, in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1265" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="boys better in math s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/boys-better-in-math-s.jpg" alt="boys better in math s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Untersuchung hat die Daten früherer Studien über die Mathekenntnisse von Schülern neu ausgewertet und zeigt, dass Mädchen Mathe genauso gut liegt wie Jungs. Allerdings glauben das Viele nicht. Auch Mädchen selber trauen sich in dem Fach weniger zu und geben sich weniger Mühe. Ich habe eine Pressemitteilung vom 5. Januar übersetzt, in der die Autorinnen fordern, Mädchen müssten mehr positive Rollenmodelle haben:</p>
<p><strong>Mädchen</strong> sind <strong>in Mathe nicht schlechter</strong> als Jungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse internationaler Forschungsstudien über Schüler aus allen Teilen der Welt. Allerdings trauen sich Jungen in Mathe mehr zu, und Mädchen aus Ländern mit einer stärkeren Gleichstellung der Geschlechter schneiden in Mathematiktests besser ab.</p>
<p><span id="more-1124"></span>„Der Stereotyp von einer weiblichen Unterlegenheit in Mathematik steht eindeutig im Widerspruch zu den tatsächlichen wissenschaftlichen Daten”, sagt <em>Dr. Nicole Else-Quest</em>, die Assistant Professor für Psychologie an der <em>Villanova University</em> in den USA ist. <em>Else-Quest</em> ist die erste Autorin dieser sogenannten <strong>Metaanalyse</strong>, bei der die Ergebnisse <strong>früherer Forschungsuntersuchungen</strong> miteinander verglichen und gemeinsam statistisch neu ausgewertet werden. „Diese Ergebnisse zeigen, dass <strong>Mädchen genauso viel erreichen</strong> können wie die Jungen, wenn man ihnen eine angemessene <strong>Schulbildung</strong> bietet und sie weibliche <strong>Rollenmodelle</strong> vor Augen haben, die auf dem Gebiet der Mathematik Hervorragendes leisten.“</p>
<p>Die Ergebnisse wurden in der neusten Ausgabe des <em>Psychological Bulletins</em> veröffentlicht, das von der <em>American Psychological Association</em> herausgegeben wird. Die Beobachtung, dass sich <strong>Mädchen </strong>überall auf der Welt in Mathematik offenbar <strong>weniger zutrauen</strong>, könnte erklären, warum sie seltener als Jungen eine <strong>Karriere </strong>in Wissenschaft, Technik, Ingenieurwissenschaften und Mathematik anstreben.</p>
<p><em>Else-Quest </em>und ihre Mitarbeiterinnen untersuchten die Daten zweier internationaler Studien, der Trends in International Mathematics and Science (<strong>TIMS</strong>)-Studie und des Programme for International Student Assessment (<strong>PISA</strong>), die in 69 Ländern an insgesamt 493 495 Schülern im Alter von vierzehn bis sechzehn Jahren gemacht wurden. Die Ergebnisse beider Untersuchungen wurden 2003 veröffentlicht, und nicht alle Länder nahmen an beiden Studien zur Einstufung von Schülern teil. Der Schwerpunkt der TIMS-Studie lag auf dem <strong>mathematischen Grundwissen</strong>, während die PISA-Studie die Fähigkeit von Schülern zur <strong>Anwendung</strong> ihrer Mathematikkenntnisse <strong>im täglichen Leben</strong> bewertete. Damit boten nach Meinung der Forscherinnen diese beiden Tests einen guten Überblick über die mathematischen Fähigkeiten von Schülern.</p>
<p>Obwohl die Untersuchungen unterschiedliche mathematische Fähigkeiten testeten, waren die <strong>Geschlechterunterschiede </strong>in beiden Studien im <strong>Durchschnitt gering</strong>. Aber das Ausmaß der Geschlechterunterschiede war <strong>von Land zu Land sehr</strong> verschieden.</p>
<p>Beide Studien werteten auch Unterschiede beim Selbstvertrauen der Schüler in ihre mathematischen Fähigkeiten aus und für wie wichtig sie eine gute Note in Mathematik hielten, um später im Beruf Erfolg zu haben. Trotz ihrer insgesamt ähnlich guten Mathematikkenntnisse <strong>trauten sich Jungen</strong> erheblich <strong>mehr zu</strong> als Mädchen und gaben sich in diesem Fach <strong>mehr Mühe</strong>.</p>
<p>Weiter untersuchten die Forscherinnen für jedes Land verschiedene Daten, die die Bildung von Frauen, ihre Beteiligung am politischen Leben sowie ihr allgemeines Wohlergehen und Einkommen widerspiegeln. Die einzelnen <strong>Länder </strong>unterschieden sich hinsichtlich der Geschlechterunterschiede bei den Mathematikkenntnissen und ihrem Verhältnis zum Status und Wohlstand von Frauen. Zum Beispiel waren in bestimmten Ländern mit einem höheren <strong>Frauenanteil in Forschungsberufen</strong> <strong>Mädchen</strong> besser in Mathe und <strong>trauten sich</strong> in diesem Fach <strong>mehr zu</strong>.</p>
<p>„Diese Metaanalyse zeigt, obwohl die Unterrichtsqualität und der Lehrplan den Lernerfolg von Kindern beeinflussen, wirkt sich auch der <strong>Stellenwert</strong> aus, den Schulen, Lehrer und Familien bei Mädchen auf gute <strong>Mathematikkenntnisse </strong>legen. <strong>Mädchen</strong> können wahrscheinlich genauso viel leisten wie Jungen, wenn man ihren <strong>Ehrgeiz</strong> in diesem Fach <strong>fördert</strong>“, sagt <em>Else-Quest</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2010/01/gender-math.aspx" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Psychological Association</span></a>, 5.1.10</p>
<p><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/bul-136-1-103.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Else-Quest et al.</span></a> Psychological Bulletin 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><a title="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
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		<title>Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 17:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-955" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="soccer s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/soccer-s-s.jpg" alt="soccer s s" width="169" height="125" />Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie Hoffnung mitschwingt:</p>
<p>Eine neue Studie könnte eine Erklärung liefern, warum die englische Nationalmannschaft beim Elfmeterschießen immer verliert – und könnte dem Team helfen, dass Problem noch rechtzeitig zum Worldcup 2010 anzupacken. Die Untersuchung von Forschern der <em>University of Exeter</em> in England hat zum ersten Mal die <strong>Auswirkungen von Furcht </strong>auf die <strong>Augenbewegungen eines Fußballspielers </strong>sichtbar gemacht, während er einen Elfmeter schießt.</p>
<p>Die Studie zeigt, wenn ein Elfmeterschütze <strong>Angst </strong>hat, blickt er den <strong>Torhüter</strong> in der Mitte des Tores an und <strong>fixiert</strong> ihn. Wegen der engen <strong>Abstimmung von Blick- und motorischer Kontrolle</strong> landet der <strong>Schuss eher in der Mitte </strong>und ist damit einfacher zu halten. Die Ergebnisse wurden jetzt unter dem Titel „Angst, Konzentration und Versagen beim Elfmeterschuss“ in der Dezemberausgabe des <em>Journal of Sport and Exercise Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-875"></span>Die Forscher halten diese Veränderung der Augenbewegungen und des Ziels der Konzentration für einen Ausdruck der Angst. <em>Greg Wood</em>, einer der Autoren von der <em>University of Exeter&#8217;s School of Sport and Health Sciences</em>, sagt: „Wenn eine Situation allzu nervenaufreibend wird, lassen wir uns vom <strong>Eindruck der Bedrohung</strong> stärker <strong>ablenken</strong> und konzentrieren uns auf sie und nicht mehr auf die Aufgabe vor uns. Unter dem Stress des Elfmeterschießens richtet sich daher die Aufmerksamkeit des Fußballspielers eher auf den Torwart als auf die besten Zonen für einen Treffer (direkt innerhalb der Pfosten). Das hindert am gezielten Schuss und erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen <strong>Schuss auf den Keeper</strong>, der ihn dann eher hält.“</p>
<p>Für ihre <strong>Untersuchung</strong> konzentrierten sich die Forscher auf vierzehn Spieler des Fußballteams der <em>University of Exeter</em>. Die Spieler hatten zwei Serien von Strafstößen zu verwandeln. Zuerst sollten sie <strong>einfach nur</strong> ihr Bestes geben um zu <strong>treffen</strong>. Die zweite Serie machten die Forscher dann <strong>nervenaufreibender</strong> und mehr wie ein <strong>Elfmeterschießen</strong>. Sie sagten den Spielern, jetzt würde ihr Ergebnis aufgeschrieben und den <strong>anderen Spielern </strong>mitgeteilt, wenn später der beste Elfmeterschütze mit einem <strong>Preisgeld</strong> von fünfzig Pfund Sterling geehrt würde.</p>
<p>Die Spieler trugen eine <strong>Spezialbrille</strong>, mit deren Hilfe die Forscher die Augenbewegungen genau auszeichnen konnten. Dann analysierten sie, worauf genau der Blick des Fußballspielers gerichtet war, und wie lange er verschiedene Stellen im Tor anblickte.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, wenn die Spieler <strong>Angst </strong>hatten, <strong>blickten</strong> sie den <strong>Torwart viel früher und länger an</strong>. Dieses veränderte Blickverhalten führte dazu, dass die Spieler häufiger auf die Mitte des Tores schossen, wo der Torwart den Ball leichter halten konnte. Die Forscher meinen, wenn man Trainern die Wirkung von Angst auf Augenbewegungen bewusst macht, und welchen Einfluss sie auf die Treffsicherheit von Spielern haben, könnten sie im <strong>Training</strong> daran arbeiten.</p>
<p>Und Greg Wood fährt weiter: „Die Ergebnisse zeigen, die <strong>beste Strategie</strong> für Elfmeterschützen ist, sich eine Stelle aussuchen, auf diese Stelle zielen und den <strong>Torhüter</strong> dabei <strong>ignorieren</strong>. Ein Training für diese Strategie würde wahrscheinlich auf die eng abgestimmten Augenbewegungen und die dann folgenden motorischen Abläufe aufbauen, damit der Schuss zielgenauer wird. Das Argument, man könne das Gefühl der Angst bei einem Elfmeterschützen nicht künstlich erzeugen, ist keine Entschuldigung das nicht zu üben. Glauben Sie, andere Klassespieler beim Darts, Snooker oder Golf üben deswegen grundlegende Schüsse aufs Ziel nicht? Diese praktischen Fähigkeiten müssen in Fleisch und Blut übergehen, damit sie Druck standhalten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.exeter.ac.uk/news/featurednews/title,50802,en.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Exeter News</span></a></p>
<p><a href="http://hk.humankinetics.com/jsep/viewarticle.cfm?jid=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ&amp;aid=17680&amp;site=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Sport and Exercise Psychology</span></a> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</span></a></p>
<p><a title="Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?</span></a></p>
<p><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</span></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 13:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zwillinge]]></category>

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		<description><![CDATA[„In einem gesunden Körper ein gesunder Geist“ wusste schon Juvenal. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie gibt nun dem römischen Dichter (um 100 nach Chr.) recht. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher übersetzt, in der ein Detail etwas untergeht. Der Zusammenhang ist statistisch eindeutig abgesichert, aber gute Sportler sind gar nicht viel schlauer als schlechte:
Junge Erwachsene, die körperlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-934" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="fit small" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/fit-small.jpg" alt="fit small" width="167" height="125" />„In einem gesunden Körper ein gesunder Geist“ wusste schon Juvenal. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie gibt nun dem römischen Dichter (um 100 nach Chr.) recht. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher übersetzt, in der ein Detail etwas untergeht. Der Zusammenhang ist statistisch eindeutig abgesichert, aber gute Sportler sind gar nicht viel schlauer als schlechte:</p>
<p>Junge Erwachsene, die <strong>körperlich</strong> fit sind, haben einen <strong>höheren IQ-Wert</strong> und studieren öfter an der Uni. Das zeigt eine große neue Studie von Forschern an der <em>Sahlgrenska-Akademie </em>der <em>Universität Göteborg</em> und dem <em>Sahlgrenska-Universitätsklinikum</em> in Schweden.</p>
<p><span id="more-843"></span>Die Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt in dem renommierten Fachjournal <em>Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)</em> veröffentlicht. Für ihre Studie analysierten die Wissenschaftler die Daten von 1,2 Millionen schwedischen <strong>jungen Männern</strong> aus den Geburtsjahrgängen 1950 bis 1976, die ihren <strong>Militärdienst</strong> leisteten. Das Forscherteam wertete die Ergebnisse von Fitness- und Intelligenztests aus, die die Männer bei der Aufnahme in den Militärdienst gemacht hatten.</p>
<p>Die Studie zeigte einen klaren <strong>Zusammenhang</strong> zwischen einer guten körperlichen Fitness und besseren Ergebnissen beim <strong>Intelligenztest</strong>. Der Zusammenhang war bei logischem Denken und sprachlichem Verständnis am stärksten ausgeprägt. Allerdings beeinflusste nur <strong>Fitness</strong> (körperliche Ausdauer) die Ergebnisse des Intelligenztests, <strong>nicht</strong> aber die <strong>Muskelkraft</strong>.</p>
<p>„Fit sein heißt, dass Leute auch ein gutes Herz und Lungenvolumen haben, und dass ihr <strong>Gehirn viel Sauerstoff bekommt</strong>”, sagt <em>Michael Nilsson</em>, Professor an der <em>Sahlgrenska-Akademie</em> und Chefarzt am <em>Sahlgrenska-Universitätsklinikum</em>. „Das könnte einer der Gründe sein, warum wir einen klaren Zusammenhang mit Fitness sehen, nicht aber mit Muskelkraft. Wir wissen auch von <strong>Wachstumsfaktoren</strong>, die dabei eine wichtige Rolle spielen.“</p>
<p>Die Forscher werteten die Daten von <strong>Zwillingen</strong> unter den Rekruten aus und konnten dadurch zeigen, dass sich der Zusammenhang von Fitness und höherem IQ-Wert vor allem durch <strong>Umweltfaktoren</strong> erklären lässt und <strong>nicht</strong> durch einen Einfluss der <strong>Gene</strong>.</p>
<p>„Wir haben auch gezeigt, dass die jungen Leute, die im Alter von fünfzehn bis achtzehn Jahren ihre körperliche Fitness verbessern, ihre geistigen Fähigkeiten steigern“, sagt <em>Maria Åberg</em>, die Forscherin an der <em>Sahlgrenska-Akademie</em> und Ärztin am <em>Åby-Gesundheitszentrum</em> ist. „Deshalb ist <strong>Sport ein wichtiges Schulfach</strong> und ein absolutes Muss, wenn wir in Mathematik oder theoretischen Fächern Erfolg haben wollen.“</p>
<p>Die Forscher verglichen auch die Ergebnisse von <strong>Fitnesstests</strong> während des Wehrdienstes mit dem <strong>sozialen und wirtschaftlichen</strong><strong> Status</strong> der Männer im <strong>späteren Leben</strong>. Diejenigen, die mit achtzehn fit waren, besuchten dann häufiger eine Hochschule, und viele von ihnen fanden Arbeit in höher qualifizierten Berufen.</p>
<p>Ein Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und geistiger Leistungsfähigkeit wurde schon vorher in Studien an Tieren, Kindern und Senioren nachgewiesen. Dagegen hatten Untersuchungen an jungen Erwachsenen bis jetzt zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Im Alter von etwa zwanzig Jahren könnte sich unser Gehirn durch seine anhaltende geistige und emotionale Entwicklung noch schnell verändern.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.sahlgrenska.gu.se/english/news_and_events/news/News_Detail//Young_adults_who_exercise_get_higher_IQ.cid907433" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Universität Göteborg</span></a></p>
<p><a href="http://www.pnas.org/content/early/2009/11/25/0905307106.abstract?sid=a65e50c6-177b-49cc-a50e-95060a8058a6" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Proceedings of the National Academy of Sciences</span></a> (PNAS), 8.12.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/" target="_self">Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</a></span></p>
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		<item>
		<title>Werden Kinder mit ADHS als Erwachsene häufiger straffällig?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-kinder-mit-adhs-als-erwachsene-haufiger-straffallig/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-kinder-mit-adhs-als-erwachsene-haufiger-straffallig/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 20:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass überaktive Kinder in der Schule oft Schwierigkeiten haben, weiss jeder. Ob und welche Folgen das auch für das spätere Leben haben kann, ist weit weniger klar. Ein aktuelle Studie hat die Diskussion über diese Frage unter Fachleuten in den letzten Tagen weiter entfacht. Die wichtigsten Ergebnisse des Artikels habe ich für Sie zusammengefasst:
Schulkinder mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass überaktive Kinder in der Schule oft Schwierigkeiten haben, weiss jeder. Ob und welche Folgen das auch für das spätere Leben haben kann, ist weit weniger klar. Ein aktuelle Studie hat die Diskussion über diese Frage unter Fachleuten in den letzten Tagen weiter entfacht. Die wichtigsten Ergebnisse des Artikels habe ich für Sie zusammengefasst:</p>
<p><strong>Schulkinder mit</strong> Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung <strong>(ADHS) werden im späteren Leben viel wahrscheinlicher Straftaten begehen</strong> wie zum Beispiel Einbruch, Diebstahl und Drogenhandel. Zum diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern der <em>Yale School of Public Health</em>, die jetzt im <em>Journal of Mental Health Policy and Economics</em> veröffentlich wurde.</p>
<p><span id="more-695"></span>Die Untersuchung wurde an 10000 Jungendlichen durchgeführt, die dann wieder als junge Erwachsene befragt wurden. Sie zeigte, dass Menschen, die <strong>als Kinder ADHS</strong> hatten, <strong>später</strong> doppelt so oft <strong>Diebstahl</strong> begingen und 50 Prozent häufiger <strong>Drogen</strong> verkauften. Die Forschungsergebnisse gelten als die ersten wissenschaftlichen Daten über eine Bevölkerungsgruppe, die für die USA landesweit repräsentativ sind, und zeigen einen Zusammenhang zwischen illegalem Verhalten und der sogenannten ADHS, einer Verhaltensstörung bei Kindern.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren <em>Jason M. Fletcher</em>, Assistant Professor an der <em>Yale School of Public Health</em>, und <em>Barbara Wolfe</em> von der <em>University of Wisconsin-Madison</em> zeigen die Ergebnisse, dass Kinder mit Symptomen von ADHS als eine <strong>Risikogruppe</strong> anzusehen sind und Programme für eine <strong>vorbeugende Behandlung</strong> angebracht sein könnten.</p>
<p>Forscher schätzen die Kosten für die Gesellschaft durch Straftaten, bei denen ADHS eine Rolle spielt, auf jährlich zwei bis 4 Milliarden Dollar. „Nachdem viele Studien bereits einen Zusammenhang zwischen ADHS und dem relativ <strong>kurzfristigen</strong> schulischen Erfolg von Jugendlichen gezeigt haben, weisen unsere Ergebnisse nun auch auf wichtige <strong>langfristige Folgen</strong> in anderen Bereichen wie Straffälligkeit hin ”, sagt <em>Fletcher</em>, der Leiter der Studie, und fährt fort: „Außerdem stellten wir wichtige <strong>Unterschiede</strong> beim Zusammenhang zwischen Straffälligkeit als Erwachsener und der Art der ADHS-Symptome in der Kindheit fest—ob <strong>überaktiv oder unaufmerksam</strong> oder beides.”</p>
<p>Man schätzt, dass <strong>zwei bis zehn Prozent der Schulkinder</strong> in den USA unter ADHS leiden. Die Störung ist <strong>bei Jungen</strong> weitaus <strong>häufiger als bei Mädchen </strong>und unter nahen Verwandten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung stark gehäuft, was man als Hinweis auf einen genetischen Ursprung deuten kann. In den letzten 20 Jahren hat der Gebrauch von <strong>Medikamenten</strong> wie Ritalin zur Behandlung von ADHS stark zugenommen und ist heutzutage <strong>weit verbreitet</strong>.</p>
<p><em>Fletcher </em>sagt, der Zusammenhang zwischen ADHS und Straffälligkeit wird nun genauer untersucht, um festzustellen, ob eine medikamentöse Behandlung im Kindesalter das Risiko für ein kriminelles Verhalten im Erwachsenenalter vermindern kann. Außerdem untersucht er das Verhältnis von ADHS-Symptomen bei Kindern und Auswirkungen für den Arbeitsmarkt wie spätere Berufstätigkeit und Einkommen.</p>
<p><strong>Quelle: </strong><a href="http://www.icmpe.org/test1/journal/issues/v12i3/v12i3abs03.html" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.icmpe.org/test1/journal/issues/v12i3/v12i3abs03.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Mental Health Policy and Economics</span></a>, 30.9.09</p>
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		<title>Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 09:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Online-Version des Ärzteblatt sind am vergangenen Freitag Ergebnisse einer Studie zu dem Thema veröffentlicht worden. Die Zusammenfassung ist so kurz und prägnant, dass ich mir nicht die Mühe machen muss, sie eigens umzuformulieren. Daher zitiere ich: &#8220;Etwa jeder zehnte Schulanfänger leidet regelmäßig unter Schlafstörungen.
Die Folge seien Leistungsabfall oder Verhaltensauffälligkeiten, wie eine im „Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1825" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/Wie-verbreitet-sind-Schlafstörungen-bei-Kindern-s.jpg" alt="Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern s" width="167" height="147" />In der Online-Version des Ärzteblatt sind am vergangenen Freitag Ergebnisse einer Studie zu dem Thema veröffentlicht worden. Die Zusammenfassung ist so kurz und prägnant, dass ich mir nicht die Mühe machen muss, sie eigens umzuformulieren. Daher zitiere ich: &#8220;<strong>Etwa jeder zehnte Schulanfänger leidet regelmäßig unter Schlafstörungen</strong>.</p>
<p><span id="more-189"></span>Die Folge seien Leistungsabfall oder Verhaltensauffälligkeiten, wie eine im „Deutschen Ärzteblatt“ veröffentlichte Studie der Universität Köln zeigt. Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie befragten dazu im Jahr 2005 insgesamt 1.388 Kinder und deren Eltern. Kinder, die <strong>zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gehen</strong>, hatten danach <strong>doppelt so häufig Schlafstörungen </strong>wie Kinder mit regelmäßigen Schlafenszeiten. Auch bei <strong>familiärem Stress </strong>litten die Kinder unter <strong>Ein- oder Durchschlafproblemen. </strong>Laut der Studie berichteten jeweils rund fünf Prozent der Kinder von Problemen beim Einschlafen oder Durchschlafen. Chronische Erkrankungen, Infekte und Allergien erhöhten das Risiko für Durchschlafstörungen demnach um das bis 2,1-fache. Einschlafprobleme führten zu einem 1,7-fach höheren Risiko für Tagesmüdigkeit sowie eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit.&#8221;</p>
<p><em>Quelle: <a title="ärzteblatt" href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35258" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">www.aerzteblatt.de</span>, 30.01.09</a></em></p>
<p>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</p>
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		<title>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 11:19:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, den gibt es, sagen Forscher der University of Missouri-Columbia. In einer aktuellen Längsschnittstudie wurden 474 Jungs und Mädchen zunächst in der ersten Klasse und später wieder in der sechsten und siebten Klasse untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass die Kinder, die in der ersten Klasse Probleme mit Kernfächern wie z.B. Lesen und Mathematik hatten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, den gibt es, sagen Forscher der <em>University of Missouri-Columbia</em>. In einer aktuellen Längsschnittstudie wurden 474 Jungs und Mädchen zunächst in der ersten Klasse und später wieder in der sechsten und siebten Klasse untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass die Kinder, die <strong>in der ersten Klasse Probleme </strong>mit Kernfächern wie z.B. Lesen und Mathematik hatten, später ein höheres Risiko für <strong>geringes Selbstbewusstsein </strong>und <strong>depressive Symptome </strong>aufwiesen.  Offensichtlich &#8211; so die Forscher &#8211; entwickeln die Kinder mit schlechten Noten ein geringeres Zutrauen, ihr Leben selbst beeinflussen zu können als die Kinder mit guten Ergebnissen. Außerdem steigern gute Noten in der Regel die Beliebtheit der Kinder in ihrem Klassenumfeld. Umgekehrt könnte dies bedeuten, dass Kinder mit schlechten Noten den Eindruck gewinnen, dass ihnen ein wesentliches Mittel fehlt, um ihr soziales Umfeld für sich einzunehmen.</p>
<p>Was heisst dies für die Eltern? Die Autoren der Studie empfehlen, dass Eltern von Kindern, die Probleme in den ersten Klassen haben, besonders darauf achten, deren Fähigkeiten in anderen Bereichen zu würdigen, zum Beispiel soziales Verhalten, musische und sportliche Leistungen.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/index.cfm?fa=buy.optionToBuy&amp;id=2008-09087-009&amp;CFID=27676696&amp;CFTOKEN=90410497" target="_blank">Herman et al</a></span>. Journal of Counseling Psychology, 2008</p>
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		<title>Gibt es einen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und schlechten Schulleistungen?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 09:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Forscher, sondern vor allem auch Eltern sind häufig besorgt, dass zu wenig Schlaf negative Folgen auf die Schulleistungen haben könnte. In einem Artikel in der Medical News Today vom November 2008 wird eine Studie vorgestellt, in der 882 Schüler untersucht wurden. Tatsächlich ließ sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen unterdurchschnittlicher Schlafdauer und Ergebnissen sowohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Forscher, sondern vor allem auch Eltern sind häufig besorgt, dass zu wenig Schlaf negative Folgen auf die Schulleistungen haben könnte. In einem Artikel in der <em>Medical News Today </em>vom November 2008 wird eine Studie vorgestellt, in der 882 Schüler untersucht wurden. Tatsächlich ließ sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen unterdurchschnittlicher Schlafdauer und Ergebnissen sowohl in schulischen Leistungstests als auch hinsichtlich der schulischen Motivation sowie klinischer Störungen wie z.B. ADHS nachweisen.</p>
<p>Was bedeutet dies? Nun, die besorgten Eltern haben offensichtlich recht und sollten im Interesse der psychischen Gesundheit ihrer Kinder darauf achten, dass diese ausreichend Schlaf bekommen.</p>
<p><a title="Schlaf und schlechte Schulleistung" href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/110640.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Artikel in Medical News Today (06/2008)</span></a></p>
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