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	<title>Psychologie aktuell &#187; begleitende Erkrankung</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; begleitende Erkrankung</title>
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		<title>Haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen3.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress reagieren:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Depressionen</strong> noch mehr schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnten als bisher angenommen wurde. Patienten mit der Stimmungsstörung könnten ein doppelt so <strong>hohes Herzinfarktrisiko</strong> haben wie Menschen ohne Depressionen.</p>
<p>Wie Depressionen und Herzinfarkt genau zusammenhängen, ist aber bis heute nicht geklärt. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em> in Kanada zeigt nun, dass es bei Depressionspatienten länger als bei gesunden Menschen dauert, bis sich ihr Herz nach körperlicher Anstrengung erholt. Die Studie wurde in dem Journal <em>Psychophysiology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4980"></span>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Depressionspatienten eine <strong>gestörte biologische Stressantwort</strong> haben. Daher warnen die Autoren, dass es lebenswichtig ist Menschen mit klinischen Depressionen auf Herz-Kreislauferkrankungen zu testen.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Jennifer Gordon</em>, eine Doktorandin an der <em>McGill University</em> in Montréal, erklärt:</p>
<p>„Es gibt zwei konkurrierende Theorien für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Menschen mit Depressionen könnten sich <strong>weniger gesundheitsbewusst</strong> verhalten, was dann zu Herzproblemen führen könnte.</p>
<p>Die andere Möglichkeit ist ein physiologischer Mechanismus: ein Problem mit der Antwort auf Stress, die auch die <strong>„Kampf-oder-Flucht“-Reaktion</strong> genannt wird. Unsere Studie hat als erste die Rolle einer gestörten Kampf-oder-Flucht-Reaktion bei einer größeren Anzahl von Menschen untersucht.“</p>
<p>Die Studie wurde gemeinsam von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, dem <em>Montreal Heart Institute</em>, der <em>McGill University</em>, dem <em>Hôpital Sacré-Coeur de Montréal</em>, der <em>Université du Québec à Montréal </em>und der <em>University of Calgary</em> durchgeführt. An der Studie nahmen insgesamt 886 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren teil.</p>
<p>Etwa fünf Prozent der Teilnehmer hatten eine Diagnose von klinischen Depressionen. Nachdem sie alle einen <strong>Belastungstest</strong> gemacht hatten, wurden ihr Blutdruck und ihre Herzfrequenz fünf Minuten lang gemessen. Dann verglichen die Forscher den Blutdruck und die Herzfrequenz während dieser <strong>Erholungsphase</strong> bei Teilnehmern mit und ohne Depressionen.</p>
<p>Der Leiter der Studie <em>Simon Bacon</em>, ein Professor in der Abteilung Sportwissenschaft der <em>Concordia University</em>, der am <em>Montreal Heart Institute</em> forscht, sagt:</p>
<p>„Wir stellten fest, dass es <strong>länger dauerte</strong>, bis die Herzfrequenz der Depressionspatienten zu ihrem Normalwert zurückkehrte. Die <strong>Normalisierung der Herzfrequenz</strong> nach körperlicher Anstrengung ist eine Möglichkeit die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress zu messen. Die verzögerte Rückkehr zur normalen Herzfrequenz bei Depressionspatienten zeigt, dass ihre Stressantwort gestört ist. Wir glauben, dass diese Störung zu ihrem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten beitragen kann.</p>
<p>Die Quintessenz dieser Studie ist, dass medizinisches Personal sich nicht nur um die psychische Störung kümmern sollte, sondern auch um mögliche Herzkrankheiten bei Patienten, die unter Depressionen leiden. Beide Gesundheitsprobleme sollten behandelt werden, um das Risiko für ernsthafte Schäden zu minimieren.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/238382.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 29. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-8986.2011.01232.x" target="_blank">Gordon et al</a></span>. <em>Psychophysiology</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Telefonische Gesprächstherapie für chronische Schmerzen: Geht das?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/telefonische-gesprachstherapie-fur-chronische-schmerzen-geht-das/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn bei chronischen Schmerzen die Ursachen nicht bekannt sind, eignen sich Medikamente nur bedingt als Langzeitbehandlung, vor allem wegen ihrer Nebenwirkungen. Verhaltenstherapie kann vielen Schmerzpatienten das Leben mit der Krankheit erleichtern, ist aber relativ teuer. Eine neue Studie hat eine telefonische Gesprächstherapie als Alternative untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4913" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ist-Aspirin-auch-bei-Migräne-wirksam.jpg" alt="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" width="125" height="167" />Wenn bei chronischen Schmerzen die Ursachen nicht bekannt sind, eignen sich Medikamente nur bedingt als Langzeitbehandlung, vor allem wegen ihrer Nebenwirkungen. Verhaltenstherapie kann vielen Schmerzpatienten das Leben mit der Krankheit erleichtern, ist aber relativ teuer. Eine neue Studie hat eine telefonische Gesprächstherapie als Alternative untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom November übersetzt, die zeigt, dass diese Therapieform effektiv und praktikabel ist:</p>
<p>Eine neue Studie aus England untersuchte die Wirksamkeit einer <strong>kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)</strong> bei Patienten mit <strong>chronischen Schmerzen</strong>, die von geschulten Therapeuten ausschließlich übers <strong>Telefon</strong> durchgeführt wurde. Nach sechs Monaten der Behandlung fühlten sich viele Schmerzpatienten deutlich besser.</p>
<p>Die Studie von Wissenschaftlern der <em>University of Aberdeen</em> und der <em>University of Manchester</em> wurde von Arthritis Research UK finanziert. Dies ist die erste Untersuchung über eine telefonische Verhaltenstherapie für Patienten mit chronischen, nicht-lokalisierten Schmerzen.</p>
<p><span id="more-4897"></span><strong>KVT</strong> ist eine psychologische Behandlungsmethode, die Menschen hilft mit ihren Schmerzen umzugehen, indem sie <strong>Gedanken und Verhaltensweisen</strong> bewusst macht und neu bewertet.</p>
<p>Die Studie zeigte weiter, dass auch <strong>Sport</strong> die Schmerzen verbesserte, Patienten das Leben im Alltag erleichterte und ihnen half mit ihren Beschwerden umzugehen.</p>
<p>Aber die Studie, die diese Woche in den <em>Archives of Internal Medicine</em> erscheint, zeigte keinen zusätzlichen Nutzen, wenn die Patienten beide Arten der Behandlung erhielten anstatt nur einer.</p>
<p>Chronische, nicht-lokalisierte Schmerzen sind das Hauptmerkmal der <strong>Fibromyalgie</strong>. Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter solchen Schmerzen, die äußerst schwer zu behandeln sind. Die wichtigsten Symptome dieser Krankheit sind eine erhöhte <strong>Schmerzempfindlichkeit</strong> am ganzen Körper, <strong>Erschöpfung</strong> und <strong>Schlafstörungen</strong>. Die Krankheit ist einer der häufigsten Gründe für Überweisungen an einen Rheumatologen. Viele Kranke sind gezwungen ihre Arbeit aufzugeben, weil sie ständig unter Schmerzen leiden und mehr und mehr isoliert und entmutigt werden. Obwohl KVT als Behandlung sehr effektiv sein kann, ist das Angebot teuer und setzt normalerweise voraus, dass sich Patient und Therapeut über einen längeren Zeitraum regelmäßig treffen.</p>
<p>An der <strong>Studie </strong>nahmen 442 Patienten mit chronischen nicht-lokalisierten Schmerzen teil. Die Patienten im Alter von 25 bis 60 Jahren wurden aus Hausarztpraxen in Cheshire and Aberdeen rekrutiert. Ziel der Untersuchung war die Entwicklung effektiverer Methoden, die diese Art von chronischen Schmerzen lindern und/oder Patienten helfen besser mit ihnen zurechtzukommen.</p>
<p><em>Prof. Gary Macfarlane</em>, Professor für Epidemiologie an der <em>University of Aberdeen</em>, und <em>Dr. John McBeth</em>, Privatdozent für Epidemiologie rheumatischer Erkrankungen von der Arthritis Research UK Epidemiology Unit an der <em>University of Manchester</em> leiteten die Studie.</p>
<p><em>Prof. Macfarlane</em> erläutert: „Das Management von chronischen nicht-lokalisierten Schmerzen und <strong>Fibromyalgie</strong> war bis jetzt schwierig. Es gibt <strong>keine Medikamente</strong>, die spezifisch für das Management dieser Beschwerden zugelassen sind, und Hausärzte meinen, dass sie nur über wenige effektive Behandlungsmöglichkeiten verfügen. Wir haben zwei dieser Optionen untersucht – ein langsam gesteigertes <strong>Sportprogramm</strong> und KVT – und haben gezeigt, dass beide effektiv sind. Insbesondere haben wir versucht, <strong>KVT über das Telefon</strong> anzubieten, um die Flexibilität des Angebots sowohl für Patienten als auch für Therapeuten zu erhöhen. Die Ergebnisse zeigen, dass man so bei vielen Patienten die Symptome verbessern kann.“</p>
<p><em>Dr. McBeth</em> sagt: „Wir müssen dringend Behandlungsmethoden entwickeln, die in der Primärversorgung klinisch effektiv und akzeptabel sind, und die man einer großen Anzahl von Patienten anbieten könnte.“</p>
<p>„Die Behandlung chronischer, nicht-lokalisierter Schmerzen ist schwierig und wird in Großbritannien von Fall zu Fall unterschiedlich gehandhabt. Keine Medikamente sind zur Behandlung von Fibromyalgie zugelassen. KVT und Sportprogramme stehen, wenn überhaupt, nur begrenzt zur Verfügung. Die Nachfrage nach KVT ist größer als das Angebot. Aber unsere Studie zeigt, dass man eine KVT über das Telefon anbieten kann, die effektiv und akzeptabel ist.“</p>
<p><em>Professor Alan Silman</em>, Medizinischer Direktor der Stiftung Arthritis Research UK, die die Untersuchung finanzierte, sagt: „Anhaltende starke Schmerzen im ganzen Körper sind eine häufige Erkrankung, die für Patienten und Ärzte gleichermaßen entmutigend ist und sich nicht gut durch Schmerzmittel kontrollieren lässt. Diese Patientenstudie hat gezeigt, wie eine <strong>Verhaltenstherapie</strong>, die <strong>praktikabel und finanzierbar</strong> ist, Menschen helfen kann mit den Schmerzen zurechtzukommen. Vor allem das National Institute for Health and Cinical Excellence (NICE) und die Anbieter von Serviceleistungen im Gesundheitswesen werden ein großes Interesse daran haben auf dem Erfolg dieser Studie aufzubauen.“</p>
<p>Für die Studie wurden Patienten in vier Gruppen aufgeteilt: eine machte Sport, eine zweite machte eine KVT, eine dritte machte beides und eine vierte Gruppe wurde von ihren Hausärzten „wie üblich behandelt“.</p>
<p>Die Teilnehmer der <strong>Sportgruppe</strong> hatten pro Monat sechs Termine mit einem Fitnesstrainer und sollten täglich 20 bis 60 Minuten Sportübungen machen, die im Laufe der sechs Monate intensiver wurden.</p>
<p>Zu Beginn der Studie, an ihrem Ende (nach sechs Monaten) und drei Monate später beantworteten die Patienten allgemeine Fragebögen zu ihrer Gesundheit per Post. Die Antworten wurden auf einer Skala (mit sieben Stufen von „sehr viel schlechter“ bis „sehr viel besser“) ausgewertet. Ein positives Behandlungsergebnis war definiert als insgesamt „viel besser“ oder „sehr viel besser“.</p>
<p>Sowohl <strong>telefonische KVT</strong> als auch <strong>Sport</strong> führten zu einer wesentlichen, statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen <strong>Verbesserung der allgemeinen Gesundheit</strong> der Patienten.</p>
<p>Außerdem stellten die Forscher fest, dass Patienten, die eine Präferenz für die eine oder andere Behandlung hatten, mehr profitierten, wenn sie ihre bevorzugte Behandlung erhielten.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.manchester.ac.uk/aboutus/news/display/?id=7663" target="_blank">University of Manchester</a></span>, 15. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1001/archinternmed.2011.555" target="_blank">McBeth et al</a></span>.  <em>Archives of Internal Medicine</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist „Online-Therapie&quot; per Telefon bei Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-„online-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist „Online-Therapie&#8221; per Telefon bei Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kann-das-internet-den-zugang-zu-psychotherapeutischen-angeboten-verbessern/" target="_self">Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werden Kinder dick, wenn sie zu wenig Schlaf bekommen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-kinder-dick-wenn-sie-zu-wenig-schlaf-bekommen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 19:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<description><![CDATA[Plenus venter non dormit libenter &#8211; Dicke Leute schlafen schlecht. Aber macht Schlafmangel Menschen dick, weil sie die Nacht zum Essen haben, oder können Dicke schlecht schlafen, weil sie der Bauch zu sehr drückt? Eine neue Studie untersuchte die Frage bei Kindern, die dazu mit einem kleinen Messapparat ins Bett geschickt wurden. Wir haben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4354" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="behaviour therapy improves sleep s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/behaviour-therapy-improves-sleep-s.jpg" alt="behaviour therapy improves sleep s" width="140" height="167" />Plenus venter non dormit libenter &#8211; Dicke Leute schlafen schlecht. Aber macht Schlafmangel Menschen dick, weil sie die Nacht zum Essen haben, oder können Dicke schlecht schlafen, weil sie der Bauch zu sehr drückt? Eine neue Studie untersuchte die Frage bei Kindern, die dazu mit einem kleinen Messapparat ins Bett geschickt wurden. Wir haben die Presseerklärung des Journals zu der Studie von Ende Mai übersetzt, die zeigt, was zuerst kommt – schlechter Schlaf oder Übergewicht:</p>
<p>Kleine Kinder, die <strong>nicht genug Schlaf </strong>bekommen, haben ein erhöhtes Risiko <strong>Übergewicht</strong> zu entwickeln, sogar wenn man andere Lebensstilfaktoren berücksichtigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die heute auf bmj.com veröffentlicht wird.</p>
<p>Mehrere Untersuchungen haben übereinstimmend einen recht deutlichen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und einem erhöhten Körpergewicht bei Kindern gefunden. Aber Ärzte wissen noch nicht genau, wie sich Schlaf und Körperzusammensetzung bei kleinen Kindern gegenseitig beeinflussen, und ob ein ursächlicher Zusammenhang besteht.</p>
<p>Deshalb <strong>untersuchte </strong>ein Team von Forschern der <em>University of Otago</em> in Neuseeland, ob es bei <strong>kleinen Kindern</strong> einen Zusammenhang zwischen einem Mangel an <strong>Schlaf</strong>, Unterschieden bei der <strong>Körperzusammensetzung</strong> und dem Risiko für <strong>Übergewicht</strong> gibt.</p>
<p><span id="more-4345"></span>Sie untersuchten 244 Kinder aus Dunedin in Neuseeland, die dort an der FLAME-Studie über Lebensstil, Aktivitäten, Bewegung und Ernährung in der Familie teilnahmen.</p>
<p>Die Forscher bestimmten bei den Kindern im Alter von drei bis sieben Jahren alle sechs Monate das Gewicht, die Größe, den Body Mass Index (<strong>BMI</strong>) und die <strong>Körperzusammensetzung</strong>. Die <strong>Schlafgewohnheiten</strong> und der Grad der körperlichen <strong>Aktivität </strong>wurden durch Akzelerometrie untersucht (dazu trugen die Kinder einen Gürtel mit einem Messapparat, der ihre Körperbewegungen aufzeichnete). Die Eltern beantworteten Fragebögen über die <strong>Ernährung</strong> ihrer Kinder im Alter von drei, vier und fünf Jahren.</p>
<p>Andere Faktoren, wie Geburtsgewicht, Bildung, Einkommen, BMI der Mutter, Rauchen während der Schwangerschaft und ethnische Herkunft, wurden ebenfalls untersucht, da bekannt ist, dass sie den BMI von Kindern beeinflussen können.</p>
<p>Die durchschnittliche Schlafdauer war unabhängig vom Alter etwa elf Stunden pro Tag.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass <strong>kleine Kinder, die weniger schlafen</strong>, im Alter von sieben Jahren einen deutlich <strong>höheren BMI</strong> haben, auch wenn Kontrollen für andere Risikofaktoren gemacht werden, die einen Einfluss auf die Regulation des Körpergewichts haben könnten.</p>
<p>Jede zusätzliche Stunde Nachtschlaf im Alter von drei bis fünf Jahren war mit einer Reduktion des BMIs im Alter von sieben Jahren um 0,49 assoziiert und verminderte das Risiko für Übergewicht oder Adipositas um 61 Prozent.</p>
<p>Bei einem durchschnittlich großen Kind entspricht das einem <strong>Gewichtsunterschied </strong>von 0,7 kg. Für das einzelne Kind ist dieser Unterschied scheinbar <strong>nicht sehr groß</strong>. Aber der Nutzen für die öffentliche Gesundheit, wenn man ihn auf die <strong>Bevölkerung insgesamt</strong> überträgt, ist <strong>erheblich</strong>, schreiben die Autoren.</p>
<p>Aber vielleicht noch wichtiger war die Beobachtung, dass für den verminderten BMI Unterschiede in der Menge des <strong>Körperfetts verantwortlich</strong> waren. Dagegen hatte der Schlaf keinen Einfluss auf das fettfreie Körpergewicht. Das zeigt, dass sich zu wenig Schlaf negativ auf die Körperzusammensetzung auswirkt.</p>
<p>Die Autoren meinen, dass ein Mangel an Schlaf die <strong>Nahrungsaufnahme</strong> erhöhen und auch den <strong>Energieverbrauch</strong> beeinflussen könnte, sodass sich die Kinder weniger bewegen.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass bei kleinen Kindern Schlaf offenbar ein wichtiger Faktor ist, der die spätere Körperzusammensetzung beeinflusst. Sie empfehlen öffentliche Gesundheitsmaßnahmen, die <strong>gesunde Schlafgewohnheiten</strong> bei allen Kindern <strong>fördern</strong>. Außerdem fordern sie weitere Studien, um zu untersuchen, ob mehr Schlaf oder bessere Schlafmuster einen positiven Einfluss auf das Körpergewicht und andere Aspekte der Gesundheit haben.</p>
<p>In einem Leitartikel in der gleichen Ausgabe des <em>British Medical Journals</em> äußern <em>Professor Francesco Cappuccio </em>und <em>Associate Professor Michelle Miller</em> von der <em>University of Warwick</em> in Großbritannien eine ähnliche Meinung. Sie schreiben, dass Schlafmangel über einen längeren Zeitraum bei Kindern nicht nur direkt zu Übergewicht und Adipositas beitragen, sondern auch andere Auswirkungen auf ihre langfristige Gesundheit haben könnte.</p>
<p>Sie fordern zukünftige Studien, die neue verhaltenspsychologische Methoden testen, um die Schlafdauer bei Kindern und Erwachsenen zu verlängern, und meinen, dass es in der Zwischenzeit nicht schaden könnte, Menschen jeden Alters klar zu machen, dass ein anhaltender <strong>Schlafmangel </strong>sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern zu <strong>langfristigen Gesundheitsschäden</strong> beitragen konnte.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d2712" target="_blank">Carter et al</a></span>. <em>British Medical Journal</em>, Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d3306" target="_blank">Cappuccio &amp; Miller</a></span>. <em>British Medical Journal</em>, Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://group.bmj.com/group/media/latest-news/children-who-sleep-less-are-more-likely-to-be-overweight" target="_blank">British Medical Journal News</a></span>, 26. May 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-bei-kindern-zu-ubergewicht-und-hyperaktivitat-fuhren/" target="_self">Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen-bei-kindern/" target="_self">Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann ein Online-Programm individuellen Rat bei Schlafproblemen von Kindern bieten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-online-programm-individuellen-rat-bei-schlafproblemen-von-kindern-bieten/" target="_self">Kann ein Online-Programm individuellen Rat bei Schlafproblemen von Kindern bieten?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-depressionen-im-jugendalter-mit-adhs-zusammen/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 13:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl die Krankheitsmerkmale von ADHS und Depressionen insgesamt eher extrovertiert beziehungsweise introvertiert sind, haben beide Erkrankungen klassische Symptome wie Konzentrationsmangel gemeinsam und können auch mit ähnlichen Medikamenten (Stimmungsaufhellern) behandelt werden. Eine aktuelle Studie hat die Entwicklung von ADHS und Depressionen bei kleinen Kindern bis zum Erwachsenenalter beobachtet. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3678" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Obwohl die Krankheitsmerkmale von ADHS und Depressionen insgesamt eher extrovertiert beziehungsweise introvertiert sind, haben beide Erkrankungen klassische Symptome wie Konzentrationsmangel gemeinsam und können auch mit ähnlichen Medikamenten (Stimmungsaufhellern) behandelt werden. Eine aktuelle Studie hat die Entwicklung von ADHS und Depressionen bei kleinen Kindern bis zum Erwachsenenalter beobachtet. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie aus <em>Modern Medicine </em>vom November übersetzt, der die engen Zusammenhänge verdeutlicht:</p>
<p><strong>ADHS </strong>(Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) in der frühen Kindheit <strong>erhöht</strong> die Anfälligkeit für <strong>Depressionen</strong> und <strong>Selbstmordgedanken</strong> im Jugendalter. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die in der Oktoberausgabe der <em>Archives of General Psychiatry</em> veröffentlicht wurde. Das Risiko für kleine Kinder mit ADHS, später an Depressionen zu erkranken, ist größer bei Mädchen, bei kleinen Kindern, die gleichzeitig Symptome von Verhaltensstörungen haben, und bei Kindern, deren Mütter Depressionen hatten.</p>
<p><span id="more-3671"></span>Die Forscher untersuchten 125 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren, die eine Diagnose von ADHS hatten, und 123 passende Kontrollen ohne ADHS, die sie über einen Zeitraum von bis zu vierzehn Jahren beobachteten. Alle Kinder lebten bei ihren biologischen Müttern, die zu Beginn der Studie auf Depressionen untersucht wurden.</p>
<p><strong>ADHS</strong> im Alter von vier bis sechs Jahren <strong>erhöhte das Risiko</strong> für klinische <strong>Depressionen</strong> oder <strong>Dysthymie </strong>(chronische depressive Verstimmung) um mehr als das Fünfzehnfache. <strong>Mädchen</strong> mit ADHS hatten ein doppelt so hohes Risiko für spätere Depressionen wie Jungen mit ADHS, und bei <strong>Depressionen der Mutter</strong> war das Risiko der Kinder für spätere Depressionen mehr als siebenmal höher.</p>
<p>Nach Kontrolle für mögliche andere Einflussfaktoren war bei Kindern mit ADHS das <strong>Risiko für Selbstmordgedanken</strong> fünfmal und für <strong>Selbstmordversuche</strong> achtmal so hoch wie bei Kindern ohne ADHS. In den Jahren sechs bis vierzehn der Untersuchung berichteten zwölf Prozent der Kinder mit ADHS mindestens einmal von einem konkreten Plan sich umzubringen, verglichen mit 1,6 Prozent der Kinder ohne ADHS. Bis zum Jahr vierzehn der Studie versuchten 18,4 Prozent der Kinder mit ADHS mindestens einmal, sich das Leben zu nehmen, verglichen mit 5,7 Prozent der Kinder ohne ADHS.</p>
<p><strong>Depressionen ihrer Mütter</strong> erhöhten das Risiko für Selbstmordgedanken bei Kindern mit ADHS fast um das Neunfache. Auch bei Kindern, die nach Angaben der Mütter im ersten Jahr nach der ADHS-Diagnose Symptome von <strong>Verhaltensstörungen </strong>zeigten, war das Risiko für spätere Depressionen erhöht. Nach Meinung der Forscher zeigt die Studie, dass es möglich ist, schon in einem frühen Alter Kinder mit ADHS zu identifizieren, die ein stark erhöhtes Risiko für spätere Depressionen und Suizidverhalten haben.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.modernmedicine.com/modernmedicine/Modern+Medicine+Now/Childhood-attention-deficithyperactivity-disorder-/ArticleStandard/Article/detail/696839?ref=25" target="_blank">Modern Medicine</a></span>, 1. Nov 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/67/10/1044" target="_blank">Chronis-Tuscano et al</a></span>. <em>Arch Gen Psychiatry</em>, Okt 2010</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden Kinder mit ADHS als Erwachsene häufiger straffällig?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-kinder-mit-adhs-als-erwachsene-haufiger-straffallig/" target="_self">Werden Kinder mit ADHS als Erwachsene häufiger straffällig?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat ADHS auf die Lebensqualität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-adhs-auf-die-lebensqualitat/" target="_self">Welche Auswirkungen hat ADHS auf die Lebensqualität?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schulerfolg-und-depressionen/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Depressionen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
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		<title>Macht Ruhestand zufriedener?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-ruhestand-zufriedener/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 16:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Menschen empfinden die Pensionierung als eine Labsal, andere kommen damit überhaupt nicht zurecht. Auch die Forschung hat in dieser Frage noch keinen Konsens erreicht. Eine aktuelle Studie zeigt, dass es an der Methodik der Untersuchungen liegen könnte, analysierte allerdings selbst eine ungewöhnlich privilegierte Gruppe von Arbeitnehmern. Wir haben einen Presseartikel von Medical News Today [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3534" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht Ruhestand zufriedener" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Macht-Ruhestand-zufriedener.jpg" alt="Macht Ruhestand zufriedener" width="167" height="125" />Manche Menschen empfinden die Pensionierung als eine Labsal, andere kommen damit überhaupt nicht zurecht. Auch die Forschung hat in dieser Frage noch keinen Konsens erreicht. Eine aktuelle Studie zeigt, dass es an der Methodik der Untersuchungen liegen könnte, analysierte allerdings selbst eine ungewöhnlich privilegierte Gruppe von Arbeitnehmern. Wir haben einen Presseartikel von <em>Medical News Today </em>über die Studie von letzter Woche übersetzt, die eine interessante Debatte bereichert:</p>
<p>Die <strong>Pensionierung</strong> führt bei Menschen zu einer erheblichen <strong>Verminderung</strong> der psychischen und körperlichen <strong>Erschöpfung </strong>sowie einer Abnahme von <strong>Depressionssymptomen</strong>. Das ist das Ergebnis einer Studie, die heute im <em>British Medical Journal</em> online veröffentlicht wurde. Aber die Untersuchung kommt auch zu dem Schluss, dass sich mit der Pensionierung das Risiko für wichtige <strong>chronische Krankheiten</strong> wie Atemwegs-, Herzerkrankungen und Diabetes <strong>nicht</strong> ändert.</p>
<p><em>Dr. Hugo Westerlund</em>, der erste Autor der Studie von der <em>Universität Stockholm</em>, und seine Mitarbeiter betonen die Bedeutung ihrer Ergebnisse in einer Zeit, in der Menschen länger im Leben arbeiten und später in den Ruhestand gehen werden.</p>
<p><span id="more-3513"></span>Die <strong>Pensionierung</strong> ist eine wichtige <strong>Übergangsphase</strong> im Leben eines Menschen, schreiben die Autoren. Aber verschiedene Studien, die die gesundheitlichen Auswirkungen der Pensionierung untersucht haben, sind zu widersprüchlichen Ergebnissen gekommen. Manche zeigten einen positiven Effekt und andere das Gegenteil.</p>
<p>Diese groß angelegte <strong>Bevölkerungsstudie</strong> hatte einen völlig anderen Ansatz als frühere Untersuchungen, denn sie beobachtete die Studienteilnehmer über einen längeren Zeitraum (<strong>fünfzehn Jahre</strong>), davon sieben Jahre vor und sieben Jahre nach dem Eintritt in den Ruhestand. Damit gründen sich die Daten auf insgesamt fast  190 000 Beobachtungsjahre.</p>
<p>Die Teilnehmer gehörten zu einer großen französischen Kohortenstudie und waren 11246 Männer und 2858 Frauen, die zwischen 1989 und 2007 jedes Jahr zu ihrer Gesundheit befragt wurden. Die Forscher argumentieren, „eine entscheidende Stärke dieser Studie ist, dass sie auf jährlich wiederholten Befragungen über einen sehr langen Zeitraum beruht.&#8221;</p>
<p>Die meisten <strong>Teilnehmer</strong> waren verheiratet (89%) und alle arbeiteten bei den französischen staatlichen Gas- und Elektrizitätswerken, überwiegend in gehobenen oder mittleren Positionen. Alle <strong>gingen regulär in den Ruhestand</strong> (nicht vorzeitig aus Gesundheitsgründen)– davon 72% im Alter von 53 bis 57 – und bis zum Alter von 64 waren alle Teilnehmer in Pension. Im letzten Jahr seiner Berufstätigkeit hatte einer von vier Teilnehmern (<strong>25 Prozent</strong>) Symptome von <strong>Depression</strong>, und 728 (<strong>7 Prozent</strong>) hatten eine oder mehrere der vier untersuchten <strong>körperlichen Krankheiten</strong> (Atemwegs-, Herzerkrankungen, Diabetes oder Schlaganfall).</p>
<p><strong>Unverheiratete </strong>Teilnehmer und solche in eher <strong>niedrigen</strong> beruflichen <strong>Positionen</strong> hatten ein höheres Risiko für <strong>körperliche </strong>(aber nicht für psychische) <strong>Erschöpfung</strong>.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass nach der Pensionierung die psychische und körperliche Erschöpfung erheblich nachlässt. Auch Depressionssymptome nehmen deutlich ab, jedoch weniger stark. Die Studie zeigt aber auch, dass es keinen Zusammenhang zwischen Ruhestand und chronischen Erkrankungen gibt. Wie erwartet, schreiben die Autoren, nahmen diese Erkrankung mit dem Alter langsam zu.</p>
<p>Die Autoren glauben, dass es mehrere Erklärungen für die Ergebnisse gibt: „Wenn die Arbeit für viele ältere Berufstätige ermüdend ist, könnte die <strong>Erschöpfung </strong>einfach deshalb <strong>nachlassen</strong>, weil die Ursache des Problems wegfällt &#8230; außerdem kann der Ruhestand Menschen <strong>mehr Zeit</strong> lassen, sich stimulierenden und erholsamen <strong>Aktivitäten</strong> wie Sport zu widmen“, schreiben sie.</p>
<p>Sie kommen zu dem Schluss, ihre Forschungsergebnisse „zeigen, dass <strong>Erschöpfung</strong> einer der tieferen Gründe für ein <strong>frühes Ausscheiden </strong>aus dem Arbeitsleben und eine <strong>verminderte Produktivität</strong> sein könnte, und dass eine Umgestaltung der Arbeitsbedingungen, gesundheitsfördernde Maßnahmen oder beides nötig sein könnte, um einer größeren Zahl älterer Menschen eine Arbeit bei guter Gesundheit zu ermöglichen.“</p>
<p>In einem begleitenden Leitartikel schreibt <em>Alex Burdorf</em>, Professor für Öffentliche Gesundheit in den Niederlanden, die Studie „ist einzigartig, weil sie die Gesundheit der Teilnehmer jährlich und für mehrere Jahre vor und nach der Pensionierung untersuchte.“</p>
<p><em>Burdorf </em>glaubt, dass mehr Untersuchungen nötig sind, um die Ergebnisse zu bestätigen, da sie im <strong>Widerspruch zu anderen Studien</strong> stehen, und schreibt, „es ist noch zu früh, um definitive Aussagen über positive und negative Auswirkungen einer Pensionierung in einem bestimmten Alter zu machen.“ Der Autor ist jedoch auch der Meinung, dass weitere Anstrengungen nötig sind, um Arbeitsbedingungen zu verbessern, anzupassen und „älteren Arbeitnehmern eine gute Gesundheit zu ermöglichen.“</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/208989.php     " target="_blank">Medical News Today</a></span>, 24.11.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bmj.com/content/341/bmj.c6149" target="_blank">Westerlund et al</a></span>. <em>British Medical Journal</em>, Nov 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden wir im Alter glücklicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher-2/" target="_self">Werden wir im Alter glücklicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/" target="_self">Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und psychischen Störungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schlafmangel-und-psychischen-storungen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schlafmangel-und-psychischen-storungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 14:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlechter Schlaf ist ein Symptom vieler psychischer Erkrankungen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Schlafmangel der Erkrankung oft auch vorausgeht. Das heißt aber nicht unbedingt, dass der Schlafmangel deshalb die Ursache der Erkrankung sein muss. Wir haben einen Presseartikel von Medical News Today zu der Studie von Anfang September übersetzt, in der mit „psychischer Störung“ Symptome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlechter Schlaf ist ein Symptom vieler psychischer Erkrankungen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Schlafmangel der Erkrankung oft auch vorausgeht. Das heißt aber nicht unbedingt, dass der Schlafmangel deshalb die Ursache der Erkrankung sein muss. Wir haben einen Presseartikel von <em>Medical News Today</em> zu der Studie von Anfang September übersetzt, in der mit „psychischer Störung“ Symptome von Ängsten oder Depressionen gemeint sind, bei denen ein Mensch eine Krankschreibung bekäme:</p>
<p>Junge, gesunde Erwachsene im Alter von 17 bis 24 Jahren, die durchschnittlich <strong>weniger als fünf Stunden</strong> pro Nacht <strong>schlafen</strong>, haben ein dreimal so hohes Risiko, eine <strong>psychische Störung</strong> zu <strong>entwickeln</strong>, wie Menschen im gleichen Alter, die acht bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des<em> George Institute for Global Health</em> in Australien, die in dem medizinischen Journal <em>SLEEP </em>veröffentlicht wurde.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> befragten die Forscher vom <em>George Institute for Global Health</em> 20822 Menschen im Alter von 17 bis 24 Jahren in New South Wales in Australien, die sie mithilfe einer Datenbank der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle identifiziert hatten. Eine zweite Befragung achtzehn Monate später zeigte einen klaren Zusammenhang zwischen mangelndem Schlaf und psychischen Erkrankungen, schreiben die Autoren.</p>
<p><span id="more-3199"></span>Der erste Autor der Studie <em>Professor Nick Glozier </em>sagt, „Die Studie zeigte mehrere Zusammenhänge zwischen psychischen Gesundheitsproblemen und <strong>Schlafmangel</strong> bei jungen Erwachsenen.” Die Untersuchung, die in dem Journal <em>SLEEP </em>publiziert wurde, zeigte außerdem, dass sich <strong>psychische Störungen</strong> eher zu einem <strong>chronischen</strong> Problem entwickeln, wenn ein Mensch unterdurchschnittlich lange schläft.</p>
<p><em>Professor Glozier</em> sagt, dass ein <strong>unruhiger Schlaf</strong> ein wichtiges <strong>Symptom </strong>für psychische Erkrankungen wie Depressionen ist und oft ein frühes Anzeichen oder „<strong>Prodrom</strong>” für die Erkrankung. (Ein Prodrom ist ein frühes Symptom für einen kurz bevorstehenden Anfall oder eine Erkrankung.)</p>
<p>Die Forscher weisen auf Daten hin, die überzeugend und schlüssig beweisen, dass mangelnder Schlaf bei jungen Menschen auch das Risiko für <strong>Herz-Kreislauferkrankungen</strong> und <strong>Gewichtszunahme</strong> erhöht.</p>
<p>Weiter sagt <em>Professor Glozier</em>, „Veränderungen des Lebensstils sind ein Faktor, der zu diesen Problemen mit beiträgt. Aber es ist klar, dass ein gestörtes Schlafmuster ein wichtiger Beitrag zu vielen Arten von psychischen Störungen ist.”</p>
<p>Die Studie wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des <em>Brain and Mind Institute</em> der <em>University of Sydney</em> und des <em>George Institute for Global Health </em>durchgeführt.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, „Die Befragung zeigte ein linearen Zusammenhang zwischen einer kürzeren Schlafdauer und der Häufigkeit, mit der anhaltende psychische Störungen bei jungen Erwachsenen auftreten. Dagegen war das <strong>Risiko</strong>, <strong>neue Störungen</strong> zu entwickeln, nur bei Menschen mit einer <strong>besonders kurzen Schlafdauer </strong>erhöht. Verschiedene Methoden zur Messung der Schlafdauer führen zu unterschiedlichen Ergebnissen und sollten als Orientierungshilfe für Maßnahmen dienen, um die subjektive Schlafdauer bei jungen Erwachsenen zu verbessern.”</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/199642.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 1.9.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.journalsleep.org/ViewAbstract.aspx?pid=27892&amp;cookieCheck=true" target="_blank">Glozier et al</a></span>. <em>SLEEP</em>, 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-bei-kindern-einen-zusammenhang-zwischen-schlafstorungen-und-depressionen/" target="_self">Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen/" target="_self">Wie verbreitet sind Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-alkoholabhangigkeit-durch-sport-bekampfen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-alkoholabhangigkeit-durch-sport-bekampfen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2905</guid>
		<description><![CDATA[Sport kann zur Unterstützung bei der Behandlung der verschiedensten psychischen Erkrankungen eingesetzt werden, unter anderem, weil er die Stimmung hebt. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Sport auch in der Suchttherapie als eine Art natürliche und gesunde Ersatz-„Droge“ wirken könnte. Wir haben eine Presseerklärung der Nachrichtenagentur EurekAlert zu der Studie vom Juni übersetzt, die die Wechselwirkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2922" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Lässt-sich-Alkoholabhängigkeit-durch-Sport-bekämpfen.jpg" alt="Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen" width="130" height="173" />Sport kann zur Unterstützung bei der Behandlung der verschiedensten psychischen Erkrankungen eingesetzt werden, unter anderem, weil er die Stimmung hebt. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Sport auch in der Suchttherapie als eine Art natürliche und gesunde Ersatz-„Droge“ wirken könnte. Wir haben eine Presseerklärung der Nachrichtenagentur EurekAlert zu der Studie vom Juni übersetzt, die die Wechselwirkungen von Sport, Schlafstörungen und Alkoholmissbrauch untersucht hat:</p>
<p><strong>Alkoholmissbrauch</strong> hat eine sehr störende Wirkung auf den <strong>circadianen Rhythmus</strong> (Tag-Nachtrhythmus), aber Störungen des circadianen Rhythmus’ können auch zu Alkoholmissbrauch und zu einem Rückfall bei abstinenten Alkoholikern führen. Die circadiane zeitliche Anpassung wird bei Säugetieren durch Licht und andere Einflüsse wie Essen, soziale Interaktionen und körperliche Aktivität reguliert. Eine neue Studie über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und Radlaufen bei Hamstern hat gezeigt, dass <strong>Sport </strong>eine effektive Methode sein könnte, um den Alkoholkonsum bei Menschen zu reduzieren.</p>
<p>Die Ergebnisse werden in der Septemberausgabe des Journals <em>Alcoholism: Clinical &amp; Experimental Research</em> veröffentlicht, sind aber bereits online zu lesen.</p>
<p><span id="more-2905"></span>„Die <strong>Kennzeichen</strong> von <strong>Alkoholmissbrauch</strong> sind ein Verlangen nach und Konsum von Alkohol, die zur Gewohnheit werden, und dass ein Mensch ohne Alkohol im Alltag nicht mehr normal zurechtkommen kann. Er wirkt sich störend auf die zeitliche Anpassung und Stabilisierung der <strong>circadianen Tagesrhythmen</strong> aus – wann wir schlafen, essen und Sex haben – die von der circadianen Uhr im Gehirn bestimmt werden”, erklärt der Leiter der Studie <em>J. David Glass</em>, Professor für Biowissenschaften an der <em>Kent State University</em> in den USA.</p>
<p>„Wenn sie ständig <strong>Alkohol </strong>zu sich nehmen, können Leute zu früh oder zu spät <strong>ins Bett gehen</strong>, die Nacht nicht durchschlafen und ungewöhnliche <strong>Essgewohnheiten</strong> entwickeln wie tagsüber wenig essen und/oder spät abends zu viel essen. Das kann bei ihrem Trinkverhalten zu einem Teufelskreis führen, weil diese Leute mit erhöhtem Alkoholkonsum reagieren, um besser einzuschlafen, nur um dann über noch schlechteren Nachtsschlaf zu klagen und außerdem ein stärkeres Verlangen nach Alkohol zu haben”, sagt <em>Glass</em>.</p>
<p>Mit anderen Worten, sagt <em>Alan M. Rosenwasser</em>, Professor für Psychologie an der <em>University of Maine </em>in den USA, chronischer Alkoholmissbrauch und ein gestörter circadianer Rhythmus stehen in einem destruktiven Verhältnis zueinander und haben negative Auswirkungen auf die körperliche und emotionale Gesundheit. „Daher ist es sehr interessant, dass der Zugang zu <strong>Laufrädern</strong> und anderen Arten freiwilliger körperlicher Betätigung bei <strong>Tierexperimenten</strong> zu einem wichtigen Umweltfaktor geworden sind, der die Gesundheit des Gehirns, circadiane Rhythmen und das emotionale Wohlbefinden beeinflusst”, sagt er.</p>
<p><em>Glass</em> stimmt dem zu weist darauf hin, dass <strong>körperliche Betätigung</strong> wichtig für die lichtunabhängige Regulation der circadianen <strong>zeitlichen Anpassung</strong> ist. „Wenn man die körperliche Aktivität von Tieren einschränkt”, sagt er, „zum Beispiel indem man ihnen wie in dieser Studie kein Laufrad gibt, hat das eine eindeutig stimulierende Wirkung auf ihren <strong>Alkoholkonsum</strong>.”</p>
<p>In ihrer <strong>Studie </strong>untersuchten <em>Glass</em> und seine Mitarbeiter drei Faktoren: den Einfluss des <strong>Radlaufens</strong> auf den chronischen freiwilligen Konsum von Trinkwasser mit <strong>Alkohol</strong> (20 Volumenprozent); den Einfluss des Alkoholkonsums auf das Radlaufen bei Hamstern, die vorher noch nie Alkohol getrunken hatten; und den Einfluss von <strong>Dauerlicht</strong> (LL) sowohl auf den Alkoholkonsum als auch auf das Radlaufen.</p>
<p>„In dieser Untersuchung stellten wir fest, je mehr die Hamster liefen, desto geringer war ihr Alkoholkonsum”, sagt <em>Glass</em>. „Die <strong>,fauleren’ Hamster</strong>, die nicht so viel liefen, hatten ein größeres Verlangen nach Alkohol und <strong>tranken mehr</strong>. Das zeigt, dass körperliche Betätigung eine effektive, nützliche und nicht-medikamentöse Behandlungsmethode für Alkoholismus sein könnte.”</p>
<p>„<strong>Alkoholkonsum </strong>und freiwillige <strong>körperliche Betätigung</strong> scheinen zwei Verhaltensweise zu sein, die von Natur aus <strong>belohnend</strong> sind”, fügt <em>Rosenwasser</em> hinzu, „und die belohnenden Effekte dieser beiden Verhaltensweisen könnten teilweise <strong>austauschbar</strong> sein. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass die beiden Verhaltensweisen von überlappenden Systemen im Gehirn reguliert werden.”</p>
<p><em>Glass </em>ist auch dieser Meinung und merkt an, dass körperliche Betätigung scheinbar ähnliche Veränderungen der Gehirnchemie wie Alkohol hervorrufen kann. „<strong>Dopamin</strong> ist die wichtigste chemische Substanz, die im Gehirn als Antwort auf jede Art von <strong>Belohnung</strong> wie Sport, Drogen, Essen und Sex freigesetzt wird”, sagt er. „Für Menschen könnte <strong>Sport</strong> ein effektiver, nützlicher und auf natürliche Weise belohnender <strong>Ersatz</strong> für jede Art von <strong>Sucht </strong>sein. Er könnte auch das Suchtrisiko bei Menschen mit einer Familiengeschichte von Sucht vermindern und außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen der Stimmungslage erheblich senken. Aber wie bei allen Belohnungen sollte man Sport in Maßen treiben, sodass er das normale Alltagsleben eines Menschen nicht beeinträchtigt.”</p>
<p>Ein zweites wichtiges Ergebnis war, dass Hamster, die empfindlicher auf den störenden Einfluss von <strong>Dauerlicht</strong> auf circadiane Rhythmen reagierten, auch ein geringeres Verlangen nach Alkohol hatten. „Daher könnte es eine genetische <strong>Veranlagung </strong>geben, die <strong>Alkoholabhängigkeit</strong> und –missbrauch zugrunde liegt und sich unter Bedingungen zeigt, die den circadianen Rhythmus stören”, sagt <em>Glass</em>, „wie Schichtarbeit, Schlafstörungen oder wiederholter Jetlag.”</p>
<p>„Mehrere Forschungsgruppen haben in letzter Zeit ein Interesse für die Zusammenhänge zwischen <strong>circadianen Uhren</strong>, <strong>Sport</strong> und <strong>Alkohol</strong>- und Drogenmissbrauch entwickelt”, sagt <em>Rosenwasser</em>. „Im Allgemeinen haben die Untersuchungen auf diesem Gebiet gezeigt, dass Alkoholmissbrauch einen sehr störenden Einfluss auf biologische Rhythmen haben kann, dass diese Störungen späteren Alkoholmissbrauch begünstigen können, und dass Sport ein wichtiger Umweltfaktor ist, der sowohl circadiane Rhythmen als auch den Alkoholkonsum beeinflusst. Diese Studien haben zu mehreren neuen Richtungen in der Alkoholforschung geführt und geben Anlass zu der Hoffnung, dass <strong>Behandlungsmethoden </strong>entwickelt werden können, die von circadianen Rhythmen und/oder Sport Gebrauch machen, um das Management der ernsten und behindernden Begleiterkrankungen von exzessivem Trinken zu verbessern.”</p>
<p>„Viele in der Öffentlichkeit aber auch viele Ärzte betrachten <strong>Alkoholmissbrauch</strong> und Alkoholsucht immer noch als Charakterschwäche und mangelnde ,Willensstärke’”, sagt <em>Rosenwasser</em>. „Ergebnisse wie diese helfen, Alkoholmissbrauch-Erkrankungen in einen weiteren biologischen Kontext zu stellen, und zeigen, dass sowohl <strong>physiologische</strong> als auch <strong>Umweltfaktoren</strong> zu exzessivem Alkoholkonsum beitragen. Deshalb müssen diese physiologischen und Umweltfaktoren untersucht werden, um Alkoholmissbrauch und andere Formen exzessiven Verhaltens effektiv kontrollieren zu können.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ace-emb061410.php" target="_blank">EurekAlert</a></span>!, 21.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123549368/abstract" target="_blank">Hammer et al</a></span>. <em>Alcoholism: Clinical &amp; Experimental Research</em>, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-paartherapie-alkoholkranken-frauen-eher-helfen-als-individuelle-verhaltenstherapie/" target="_self">Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was kann man gegen Schlafstörungen tun?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-kann-man-gegen-schlafstorungen-tun/" target="_self">Was kann man gegen Schlafstörungen tun?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_self">Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</a></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schlafstorungen-und-migrane-zusammen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2896" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-hängen-Schlafstörungen-und-Migräne-zusammen.jpg" alt="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" width="170" height="128" />Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die auf lange Sicht zu verbesserten Behandlungen führen könnte:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung, die diese Woche auf der 52. wissenschaftlichen Jahrestagung der <em>American Headache Society (AHS)</em> in Los Angeles vorgestellt wird, zeigt, dass sich bei <strong>Schlafentzug </strong>die Mengen von <strong>Proteinen verändern</strong>, die eine entscheidende Rolle bei den biologischen Prozessen spielen, die zum Entstehen einer <strong>Migräne</strong> führen.</p>
<p><em>Dr. Paul L. Durham </em>und sein Team am Center for Biomedical &amp; Life Sciences der <em>Missouri State University</em> in den USA untersuchten die Mechanismen, durch die Schlafstörungen das Risiko für Migräne erhöhen und vielleicht sogar Migräne auslösen.</p>
<p><span id="more-2890"></span>„Frühere klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der <strong>Qualität des Schlafes </strong>und Migräne gibt”, sagt <em>Dr. Durham</em>. „Deshalb haben wir in einem etablierten Modell für Schlafentzug die Mengen von Proteinen bestimmt, die die <strong>Aktivierungsschwelle</strong> peripherer und zentraler <strong>Nerven</strong> erniedrigen, die an der Schmerzübertragung während einer Migräne beteiligt sind. Wir stellten fest, dass ein Entzug des REM-Schlafes zu erhöhten Mengen der Proteine p38, PKA und P2X3 führt, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle beim ersten Auftreten und späteren Anhalten <strong>chronischer Schmerzen</strong> spielen.”</p>
<p>„Wir wissen so wenig über die biologischen Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, wie bestimmte Faktoren einen Migräneanfall auslösen&#8221;, sagt <em>Dr. David Dodick</em>, der Präsident der <em>AHS</em>. „Dies ist eine wichtige Untersuchung und dem Team von der <em>Missouri State University</em> gebührt Anerkennung, dass es erste erfolgreiche Schritte auf einem Gebiet gemacht haben, das dringend genauer untersucht werden muss.”</p>
<p>Die Untersuchung wurde von Merck &amp; Co finanziell unterstützt.</p>
<p>Mehr als 200 wissenschaftliche Vorträge und Poster werden auf der Tagung der <em>AHS</em> präsentiert, auf der ungefähr 500 Gesundheitsexperten auf dem Gebiet der Migräne und des Kopfschmerzes erwartet werden, darunter Ärzte, Forscher und Spezialisten.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ahs-rsd062210.php" target="_blank">American Headache Society</a></span>, 23.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.onmeda.de/krankheiten/migraene.html" target="_blank">Weiterführende Informationen über Migräne</a> (Onmeda)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-tai-chi-stress-angste-und-depressionen-abbauen-helfen/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 18:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2721" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kann-Tai-Chi-Stress-Ängste-und-Depressionen-abbauen-helfen.jpg" alt="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" width="167" height="140" />Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, die auch auf die methodischen Schwierigkeiten bei der Untersuchung solcher Effekte hinweist:</p>
<p>Tai Chi ist eine von fernöstlichen Kampfkünsten abgeleitete Form der Bewegungsmeditation. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Tai Chi bei <strong>gesunden</strong> Menschen und <strong>chronisch Kranken</strong> Stress, Ängste und Depressionen abbauen sowie die <strong>Stimmung heben</strong> kann. Eine systematische Auswertung dieser Studien, die in dem öffentlich zugänglichen Journal <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em> erschien, kam nun zu dem Ergebnis, dass Thai Chi tatsächlich positive Auswirkungen auf die Psyche zu haben scheint. Aber um diese Effekte genauer zu untersuchen, sind weitere, <strong>besser</strong> durchgeführte randomisierte <strong>Studien nötig</strong>.</p>
<p><span id="more-2716"></span><em>Dr. Chenchen Wang</em>, Associate Professor am Tufts Medical Center der <em>Tufts University School of Medicine</em> in den USA, und ihre Mitarbeiter werteten die Ergebnisse von insgesamt <strong>vierzig Studien</strong> über die Wirkung von Tai Chi auf die psychische Gesundheit aus. Darunter waren auch siebzehn randomisierte, kontrollierte Untersuchungen, in denen die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip in Behandlungs- und Kontrollgruppen eingeteilt wurden. <em>Wang</em> sagt, „Tai Chi, die traditionellen chinesischen Übungen für Körper und Geist, werden im Fernen Osten seit Jahrhunderten zur Stärkung der <strong>Gesundheit</strong> und <strong>Fitness</strong> praktiziert und werden in letzter Zeit auch im Westen immer beliebter. Man glaubt, dass sie die <strong>Stimmung</strong> verbessern und das seelische Wohlbefinden insgesamt fördern, aber bis jetzt gibt es dafür keine überzeugenden Beweise.“</p>
<p><em>Wang </em>und ihre Kollegen zeigten, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Praktizieren von Tai Chi und dem Abbau von <strong>Stress, Ängsten, Depressionen</strong> und Stimmungsstörungen sowie einem erhöhten <strong>Selbstwertgefühl</strong> gibt. Die Qualität der Studien war aber im Allgemeinen nicht hoch. Insbesondere <strong>mangelte</strong> es an gründlichen, <strong>prospektiven</strong> und gut <strong>kontrollierten randomisierten</strong> Untersuchungen mit passenden Vergleichsgruppen und allgemein anerkannten Messmethoden für die Studienergebnisse. <em>Wang</em> sagt, „Eine genauere Kenntnis der physiologischen und psychologischen Wirkungen von Tai Chi-Übungen könnte zu neuen methodischen Ansätzen  führen, um die Gesundheit zu fördern und chronische Krankheiten zu behandeln. Sie würde wohl informierte klinische Entscheidungen erleichtern und helfen, die Mechanismen einer erfolgreichen Körper-und-Geist-Medizin besser aufzuklären.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-05/bc-tcg051910.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 20.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biomedcentral.com/1472-6882/10/23/abstract" target="_blank">Wang et al</a></span>. <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em>, Mai 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self">Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_self">Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/coaching.php">Zum Coaching-Angebot der Praxis</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern: Was ist der Zusammenhang?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/depressive-symptome-und-ubergewicht-bei-teenagern-was-ist-der-zusammenhang/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2709" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Depressive-Symptome-und-Übergewicht-bei-Teenagern-Was-ist-der-Zusammenhang.jpg" alt="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" width="125" height="195" />Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei manchen Patienten haben könnte:</p>
<p>Eine Studie unter Leitung von <em>Dr. Kerri Boutelle</em>, Associate Professor für Pädiatrie und Psychiatrie an der School of Medicine der <em>University of California</em> in San Diego, hat gezeigt, dass <strong>Adipositas</strong> (krankhaftes Übergewicht) das <strong>Risiko</strong> für die Entwicklung von <strong>Depressionssymptomen</strong> erhöht, nicht jedoch das Risiko für klinische Depressionen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Adipositas bei manchen jungen Mädchen zur Entwicklung von Depressionen beitragen könnte.</p>
<p>„Das ist insofern von Bedeutung als Depressionssymptome als ein Vorläufer von klinischen Depressionen gelten”, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><span id="more-2704"></span>Nach Informationen der Centers for Disease and Prevention hat sich in den USA die Häufigkeit von <strong>Adipositas </strong>bei Kindern in den letzten dreißig Jahren mehr als verdreifacht. So nahm die Häufigkeit von Adipositas bei <strong>Jugendlichen</strong> im Alter von zwölf bis neunzehn Jahren von fünf auf achtzehn Prozent im Jahre 2008 zu. Weiter zeigte die National Survey on Drug Use and Health, eine regelmäßig im Auftrag der US-Gesundheitsbehörden erhobene Statistik, dass im Jahre 2007 zwei Millionen Jugendliche im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren mindestens eine Episode von <strong>klinischen Depressionen</strong> hatten.</p>
<p>Bekanntlich sind die <strong>Teenagerjahre</strong> eine Phase im Leben junger Menschen, die oft von <strong>Stimmungsschwankungen </strong>geprägt ist. <em>Boutelle</em> und ihre Mitarbeiter von der <em>University of California</em>, der <em>University of Minnesota</em> und dem <em>Oregon Research Institute</em> untersuchten daher, ob Adipositas zur Entwicklung von Depressionen bei Jugendlichen beiträgt. Die umgekehrte Wirkung, dass Depressionen das Risiko für Adipositas erhöhen, ist bereits gut dokumentiert. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Maiausgabe von <em>Health Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> befragten die Forscher fast fünfhundert Mädchen im Alter von dreizehn bis sechzehn Jahren und von unterschiedlicher ethnischer Herkunft. Dabei verwendeten sie das K-SADS (Schedule for Affective Disorders and Schizophrenia for School-Age Children), ein strukturiertes psychiatrisches <strong>Interview</strong>, das <strong>Stimmungsstörungen</strong> bei Kindern und Jugendlichen feststellen kann. Eine Diagnose von klinischen Depressionen wurde gestellt, wenn die Mädchen mindestens fünf Symptome mit einem bestimmten Schweregrad hatten. Die Interviews wurden vier Jahre lang alle zwölf Monate durchgeführt und dabei das Gewicht und die Größe der Mädchen bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass Mädchen mit <strong>Adipositas</strong> bei den anfänglichen Untersuchungen <strong>später</strong> gehäuft <strong>Symptome von Depressionen</strong> entwickelten. Klinische Depressionen waren bei diesen Mädchen später jedoch nicht häufiger.</p>
<p>„Aufgrund der Ergebnisse raten wir Eltern, Lehrern und Ärzten, bei Mädchen mit Übergewicht oder Adipositas auf Symptome von Depressionen zu achten und sie gegebenenfalls eingehend untersuchen zu lassen“, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://health.ucsd.edu/news/2010/5-24-teen-obesity.htm" target="_blank">University of California San Diego</a></span>, 24.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/hea/29/3/293/" target="_blank">Boutelle et al</a></span>. <em>Health Psychology</em>, Mai 2010</p>
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