<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
>

<channel>
	<title>Psychologie aktuell &#187; Aggression</title>
	<atom:link href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/tag/aggression/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 21:02:47 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/1.0.6" mode="advanced" entry="normal" -->
	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/powerpress/podcast_psychologie_aktuell.jpg" />
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Psychologie aktuell</itunes:name>
		<itunes:email>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<managingEditor>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de (Psychologie aktuell)</managingEditor>
	<copyright>Praxis Dr. Shaw</copyright>
	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
	<image>
		<title>Psychologie aktuell &#187; Aggression</title>
		<url>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg</url>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	</image>
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Medicine" />
	</itunes:category>
	<itunes:category text="Health" />
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Social Sciences" />
	</itunes:category>
		<item>
		<title>Warum verbessern sich im Alter Freundschaften und Beziehungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-verbessern-sich-im-alter-freundschaften-und-beziehungen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-verbessern-sich-im-alter-freundschaften-und-beziehungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 14:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2857</guid>
		<description><![CDATA[Ältere Menschen sind allgemein eher zufrieden mit ihrem Leben, auch mit ihren Beziehungen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich Senioren anders verhalten als jüngere Menschen, aber auch anders behandelt werden, sodass ihre sozialen Interaktionen insgesamt positiver sind. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die demnächst veröffentlicht werden soll:
Die Beziehungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2866" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Warum verbessern sich im Alter Freundschaften und Beziehungen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Warum-verbessern-sich-im-Alter-Freundschaften-und-Beziehungen.jpg" alt="Warum verbessern sich im Alter Freundschaften und Beziehungen" width="130" height="173" />Ältere Menschen sind allgemein eher zufrieden mit ihrem Leben, auch mit ihren Beziehungen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich Senioren anders verhalten als jüngere Menschen, aber auch anders behandelt werden, sodass ihre sozialen Interaktionen insgesamt positiver sind. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die demnächst veröffentlicht werden soll:</p>
<p>Die Beziehungen alter Menschen sind oft besonders gut. Das liegt zum Teil daran, dass Menschen jeden Alters eher bereit sind, <strong>älteren Menschen</strong> zu <strong>vergeben </strong>und sie zu <strong>respektieren</strong>, meinen Forscher der <em>Purdue University</em> in den USA.</p>
<p>„Ältere Menschen sind der Auffassung, ihre Ehen sein besser, sie erhielten mehr Unterstützung von Freunden und sie hätten weniger Konflikte mit ihren Kindern und Geschwistern”, sagt <em>Karen Fingerman</em>, die Berner-Hanley Professorin für Alters-, Entwicklungs- und Familienforschung ist. „Während unsere körperlichen und geistigen Fähigkeiten <strong>im Alter </strong>nachlassen, werden unsere <strong>Beziehungen besser</strong>. Was ist also am Alter so besonders? Wir stellten fest, dass die als <strong>begrenzt </strong>empfundene <strong>Zeit</strong>, die Bereitschaft zu <strong>vergeben</strong>, <strong>Stereotypen</strong> über das Älterwerden und eine <strong>respektvolle</strong> Einstellung alle dazu beitragen. Aber es ist mehr als nur das Verhalten jüngerer gegenüber älteren Menschen. Es hat etwas mit dem Umgang von Menschen miteinander zu tun.”</p>
<p><span id="more-2857"></span>Die Ergebnisse der Studie von <em>Fingerman</em> und <em>Susan T. Charles</em>, Associate Professorin für Psychologie und soziales Verhalten an der <em>University of California </em>in Irvine, werden in der kommenden Ausgabe des Journals <em>Current Directions in Psychological Science </em>veröffentlicht.</p>
<p>Diese Studie ist eine Fortführung früherer Untersuchungen der Autorinnen, die unter anderem zeigten, dass <strong>ältere Menschen</strong> eher einen <strong>Streit vermeiden</strong> als jüngere, wenn sie etwas ärgert. Diese Ergebnisse wurden 2009 im <em>Journal of Gerontology: Psychological Sciences</em> und 2008 in <em>Psychology and Aging</em> publiziert.</p>
<p>Eine <strong>Studie</strong> verglich die Reaktionen junger (Alter 22-35 Jahre) und älterer Menschen (Alter 65-77 Jahre) auf verschiedene <strong>Geschichten</strong> über den Umgang von Menschen miteinander. Die Studienteilnehmer lasen Geschichten über Erwachsene, die gegen soziale Regeln verstießen, die zum Beispiel unhöflich zu einer Kellnerin waren oder die Grenzen eines Grundstücks nicht respektierten. Die Hälfte der Teilnehmer lasen Geschichten, in denen der <strong>Übeltäter</strong> als ein <strong>älterer </strong>Mensch dargestellt wurde. Die andere Hälfte lasen die gleichen Geschichten, aber mit einem <strong>jüngeren</strong> Erwachsenen als Übeltäter. Wenn der Übeltäter älter war, meinten Teilnehmer jeden Alters, dass der Beleidigte einen <strong>Konflikt vermeiden</strong> und nicht reagieren würde. Aber wenn der Übeltäter jünger war, erwarteten sie die entgegengesetzte Reaktion. Immer wenn die Teilnehmer eine Geschichte lasen, in der ein jüngerer Erwachsener einen sozialen Faux Pas machte, meinten sie, die anderen sollten ihn <strong>zur Rede stellen</strong> und ihm sagen, dass sie sich ärgern.</p>
<p>Diese Annahmen sind in alltäglichen Interaktionen zwischen Menschen wiederzuerkennen, die <em>Fingerman </em>mit einem Tanz vergleicht.</p>
<p>„Jeder agiert und reagiert als Antwort auf seinen Partner. In diesem Fall erwartet jeder Partner als Nächstes eine bestimmte Handlung des anderen, und die hängt oft von seinem Alter ab”, sagt sie. „Menschen passen ihr Verhalten ihrem sozialen Partner je nach seinem Alter an. Wenn die Interaktion negativ ist, sind <strong>jüngere Menschen</strong> im Allgemeinen <strong>aggressiver</strong> und streitbarer als ältere Menschen. Aber jüngere Menschen zeigen <strong>älteren gegenüber </strong>oft mehr <strong>Nachsicht</strong>, wenn die Interaktion negativ ist.”</p>
<p>Zum Beispiel könnte sich ein älterer Mensch freundlicher verhalten, weil er vermutet, dass ein jüngerer Mensch vielleicht streitbar ist. Gleichzeitig könnte der jüngere Mensch ein <strong>altersstereotypes Verhalten </strong>zeigen, das verlangt, dass man mit einem älteren Menschen <strong>geduldiger</strong> sein sollte. Oder er glaubt vielleicht an das Klischee, dass sich ältere Menschen <strong>nicht ändern</strong> können, und versucht nicht, diesen Menschen zu ändern.</p>
<p>„Außerdem können <strong>ältere </strong>Menschen ihre <strong>Emotionen </strong>besser <strong>kontrollieren</strong>, wenn sie sich über etwas ärgern”, sagt <em>Fingerman</em>. „Ein anderer Vorteil ist, dass sich ältere Menschen oft eher aussuchen können, mit wem sie zusammen sein wollen, weil sie im Ruhestand sind und nicht arbeiten gehen.”</p>
<p>Andere Gründe, warum ältere Menschen besser behandelt werden, sind ein Ausdruck von Fürsorge, Besorgnis und dem Bedürfnis, den <strong>Moment </strong>zu <strong>genießen</strong>. Menschen jeden Alters gehen netter miteinander um, wenn sie das Gefühl haben, dass einer Beziehung nur noch wenig Zeit bleibt, sagt <em>Fingerman</em>. Das gilt nicht nur für ältere sondern sogar für junge Menschen, die sich wegen veränderter Lebensumstände nicht sehen können, weil sie zum Beispiel weit weg ziehen oder Militärdienst machen werden. Wenn die <strong>Zeit begrenzt </strong>ist, wollen Menschen das Beste aus den Interaktionen machen, die ihnen noch bleiben, und die Zeit mit dem anderen lieber genießen als mit Streiten verbringen.</p>
<p>„Wir haben das auch in Untersuchungen beobachtet, in denen erwachsene Töchter ihre alten Mütter nicht konfrontieren oder mit ihnen nicht über negative Dinge diskutieren wollten, weil sie das Gefühl haben, dass ihnen nicht mehr viel Zeit zusammen bleibt”, sagt <em>Fingerman</em>.</p>
<p><em>Fingerman </em>will nun untersuchen, welche Rolle die Vorstellung „Man muss ältere Menschen achten ” in anderen Kulturen spielt.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.purdue.edu/newsroom/research/2010/100624FingermanRelationsh.html" target="_blank">Purdue Newsroom</a></span>, 24.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hängt die Fähigkeit zu vergeben vom Alter ab?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangt-die-fahigkeit-zu-vergeben-vom-alter-ab/" target="_self">Hängt die Fähigkeit zu vergeben vom Alter ab?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden wir im Alter glücklicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher/" target="_self">Werden wir im Alter glücklicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich Wut soziologisch erklären?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/" target="_self">Lässt sich Wut soziologisch erklären?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Woher kommen “die guten alten Zeiten”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kommen-die-guten-alten-zeiten/" target="_self">Woher kommen “die guten alten Zeiten”?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-verbessern-sich-im-alter-freundschaften-und-beziehungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 12:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2125</guid>
		<description><![CDATA[Oft kommen besonders aggressive Kinder aus gestörten Familienverhältnissen. Eine neue Studie hat das bekannte Phänomen systematisch untersucht und zeigt, dass an ihrem Verhalten eine Fülle von Faktoren beteiligt sind, die überwiegend nichts mit der Natur der Kinder zu tun haben. Ich habe einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der die noch unveröffentlichte Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2132" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Hängen-Aggressionen-von-Kindern-mit-einem-schwierigen-Familienumfeld-zusammen-s.jpg" alt="Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen s" width="125" height="193" />Oft kommen besonders aggressive Kinder aus gestörten Familienverhältnissen. Eine neue Studie hat das bekannte Phänomen systematisch untersucht und zeigt, dass an ihrem Verhalten eine Fülle von Faktoren beteiligt sind, die überwiegend nichts mit der Natur der Kinder zu tun haben. Ich habe einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der die noch unveröffentlichte Studie zusammenfasst:</p>
<p>Eine Reihe von Forschungsuntersuchungen hat gezeigt, dass <strong>aggressive Kinder</strong> meistens aus <strong>Familien</strong> stammen, die durch starke <strong>Konflikte</strong> geprägt sind. Eine neue Studie der Psychologin <em>Arantzazu Bellido</em> hat dieses Phänomen in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland systematisch untersucht und bestätigt. Dazu befragte sie eine größere Anzahl von Familien in der baskischen Provinz Bizkaia, wobei sie Elemente ähnlicher früherer Umfragen an die örtlichen Gegebenheiten anpasste und mit neuen, für diese Studie spezifischen Umfragen ergänzte.</p>
<p><span id="more-2125"></span>So konnte Frau <em>Bellido</em> einen direkten Zusammenhang zwischen dem Verhalten von Kindern und ihrem Familienumfeld zeigen. Die Ergebnisse ihrer Studie hat sie nun als Doktorarbeit bei der <em>Universität des Baskenlandes</em> (UPV/EHU) eingereicht.</p>
<p>Für die Forschung zu ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Familienumfeld und aggressives Verhalten bei achtjährigen Kindern” besuchte Frau <em>Bellido</em> Schulen in der Baskenprovinz Bizkaia und befragte 251 Familien mit achtjährigen Kindern. Als Grundlage der Forschung diente ein <strong>„ökologisches” Modell</strong>, das heißt neben den Kindern selbst untersuchte die Psychologin auch äußere Faktoren, die ihr soziales Umfeld und damit ihre Entwicklung beeinflussen. Daher nahmen an der Studie nicht nur die <strong>Kinder</strong> sondern auch ihre <strong>Familienmitglieder</strong>, <strong>Freunde</strong> und <strong>Klassenkameraden</strong> teil.</p>
<p>Dieser ökologische Ansatz erforderte, dass Frau <em>Bellido</em> die Umfragen sorgfältig an die Gegebenheiten in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland anpasste. Dazu verwendete sie mehrere Fragebögen, die bereits vorher in Spanien benutzt und ausgewertet worden waren und modifizierte sie entsprechend. Zusätzlich entwarf sie neue Fragebögen, von denen zum Beispiel einer die Ansichten baskischer Eltern über eine gesunde Entwicklung von Kindern analysierte und andere, die der Erfassung demographischer und sozioökonomischer Daten der Provinz Bizkaia dienten.</p>
<p><strong>Trennung von den Eltern als ein Schlüsselfaktor</strong></p>
<p>In den 251 befragten Familien wurden fünfzehn Kinder als aggressiv eingestuft, davon zwei als hochaggressiv. Nach Meinung der Psychologin war diese Anzahl nicht sehr hoch aber sie reichte aus, um mehrere interessante Beobachtungen auszuwerten. So wurden zum Beispiel manche dieser aggressiven Kinder <strong>nicht</strong> von den <strong>Eltern</strong> sondern von ihren Onkeln, Tanten oder Großeltern <strong>großgezogen</strong>.</p>
<p>Die Studie kommt zu dem Schluss, dass gerade Faktoren des Familienumfelds einen entscheidenden Einfluss auf aggressives Verhalten bei Kindern haben. Neben einer Trennung von den Eltern sind dies insbesondere eine <strong>strenge</strong> Erziehung durch den <strong>Vater</strong> (aber nicht durch die Mutter), die vom Bildungsstand der Eltern und ihrer Bereitschaft zur Toleranz abhängt. Auch eine <strong>Unzufriedenheit</strong> mit den Familienverhältnissen trägt zu Aggressionen des Kindes bei, ebenso wie eine unausgewogene Verteilung der Aufgaben im Haushalt (d.h. eine berufstätige <strong>Mutter</strong>, die den Haushalt allein führt und <strong>gestresst</strong> ist).</p>
<p>Darüber hinaus macht Frau <em>Bellido</em> auf einen weiteren wichtigen Faktor aufmerksam: eine mangelnde anfängliche <strong>Bereitschaft Eltern zu werden</strong>. Die Forscherin stellte fest, dass in diesem Fall Kinder Verhaltensstörungen auch dann entwickeln, wenn sich die Einstellung der Eltern und ihre Beziehung zum Kind später verbessert. Die Psychologin meint, zukünftige Studien sollten genauer untersuchen, wie sich die Eltern-Kind-Beziehung auswirkt, die schon vor der Geburt und während der Schwangerschaft beginnt.</p>
<p><strong>Ablehnung in der Schule</strong></p>
<p>Über diese Merkmale des Familienumfelds hinaus haben auch Faktoren des Schulumfelds einen Einfluss auf aggressives Verhalten bei Kindern. Aggressive Kinder haben eine <strong>negative Einstellung</strong> zum <strong>Lernen</strong> und stören den Unterricht. Ihre <strong>Schulkameraden lehnen </strong>sie <strong>ab</strong> und glauben, sie sein nicht feige sondern stark. Aggressive Kinder werden auch selbst zu <strong>Opfern von Aggressionen</strong> anderer Schüler. Kennzeichnend für das Verhältnis aggressiver Kinder zu Gleichaltrigen ist eine <strong>mangelnde soziale Anpassung</strong>, die durch viele Streitereien und eine Missachtung sozialer Normen geprägt ist. Dadurch entsteht bei anderen Kindern der Eindruck von Feindseligkeit.</p>
<p>Schließlich untersuchte die Studie auch individuelle Merkmale, die aber von Kind zu Kind sehr verschieden und daher schwer zu definieren sind. Frau <em>Bellido</em> stellte fest, dass sich aggressive Kinder vor allem durch eine starke <strong>Dominanz</strong> auszeichnen. Darüber hinaus spielen auch die Empfindlichkeit, Ängstlichkeit und Extrovertiertheit oder Introvertiertheit der Kinder eine Rolle.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.basqueresearch.com/berria_irakurri.asp?Berri_Kod=2612&amp;hizk=I" target="_blank">Basque Research News</a></span>, 17.3.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/" target="_self">Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/" target="_self">Lässt sich Wut soziologisch erklären?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beziehungsstreit-lasst-sich-vorhersagen-wann-die-wut-verraucht-ist/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beziehungsstreit-lasst-sich-vorhersagen-wann-die-wut-verraucht-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2097</guid>
		<description><![CDATA[Manche Leute haben ihre Gefühle besser unter Kontrolle als andere. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dabei eine ganz bestimmte Gehirnregion eine entscheidende Rolle spielt. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von dieser Woche übersetzt, die auf mögliche diagnostische Anwendungen des Untersuchungsverfahrens hinweist:
Man sagt, in einer guten Beziehung sollten Paare nicht im Groll zu Bett gehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2116" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Beziehungsstreit -- Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Beziehungsstreit-Lässt-sich-vorhersagen-wann-die-Wut-verraucht-ist-s.jpg" alt="Beziehungsstreit -- Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist s" width="167" height="125" />Manche Leute haben ihre Gefühle besser unter Kontrolle als andere. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dabei eine ganz bestimmte Gehirnregion eine entscheidende Rolle spielt. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von dieser Woche übersetzt, die auf mögliche diagnostische Anwendungen des Untersuchungsverfahrens hinweist:</p>
<p>Man sagt, in einer guten Beziehung sollten Paare nicht im Groll zu Bett gehen. Aber die neuste Studie einer Psychologin der <em>Harvard University</em> zeigt, dass man an der <strong>Gehirnaktivität</strong> – und zwar in der LPFC-Region (lateraler präfrontaler Kortex, ein Teil des <strong>Stirnhirns</strong>) – viel besser erkennen kann, wie sich jemand in den Tagen nach einem <strong>Streit</strong> mit seiner oder ihrer besseren Hälfte fühlen wird.</p>
<p><span id="more-2097"></span>Die in der Märzausgabe von <em>Biological Psychiatry</em> veröffentlichte Studie zeigt, dass Menschen mit einer stärkeren Nervenaktivität in der LPFC-Region am Tag nach einem Beziehungsstreit weniger wütend sind. Damit deuten die Ergebnisse auf eine Rolle der LPFC-Region bei der <strong>Regulation</strong> von <strong>Gefühlen</strong> hin und zeigen, dass eine verbesserte Funktion dieser Region auch die Stimmung von Menschen ganz allgemein verbessern könnte.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigten wie erwartet, dass sich niemand am Tag nach dem Beziehungsstreit wohlfühlte”, sagt <em>Christine Hooker</em>, die erste Autorin der Studie und Assistant Professor für Psychologie am Fachbereich Künste und Wissenschaften der <em>Harvard University</em>. „Aber am Tag darauf fühlten sich Leute mit einer <strong>hohen Aktivität</strong> in der LPFC-Region <strong>besser</strong>, und Leute mit einer niedrigen Aktivität in dieser Region fühlten sich immer noch schlecht.“</p>
<p><em>Hooker</em> führte die Studie zusammen mit <em>Özlem Ayduk</em>, <em>Anett Gyurak</em>, <em>Sara Verosky</em> und <em>Asako Miyakawa</em> durch, die alle an der <em>University of California</em> in Berkeley sind.</p>
<p>Frühere Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass die LPFC-Region eine Rolle bei der Regulation von Gefühlen spielt. Allerdings wurde noch nie ein Zusammenhang der Region mit alltäglichen Lebenserfahrungen nachgewiesen.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen Paare von gesunden Erwachsenen teil, die länger als drei Monate zusammen waren. Die Forscher testeten die Reaktion der Teilnehmer auf eine Reihe von Bildern ihres Partners mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken (positiv, negativ oder neutral). Während ihnen die Fotos gezeigt wurden, befanden sich die Testpersonen in einem <strong>fMRT-Scanner</strong>, einem Gerät, das Bildaufnahmen der Nervenaktivität in ihrem Gehirn machte. Außerdem untersuchten die Forscher die <strong>geistige Kontrolle</strong> der Teilnehmer über ihre <strong>Emotionen</strong> in Labortests. Dazu gehörte unter anderem die Fähigkeit, Gefühlsimpulse zu kontrollieren und die Aufmerksamkeit umlenken und auf etwas anderes richten zu können.</p>
<p>Dann führten die Paare drei Wochen lang jeden Tag ein Online-Tagebuch über ihre Gemütsverfassung, und ob sie Streit mit ihrem Partner gehabt hatten.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass manche Versuchsteilnehmer beim Anblick von Fotos ihres Partners mit einem negativen Gesichtsausdruck eine <strong>stärkere Aktivität</strong> in Scans der LPFC-Region hatten. Und diese Leute waren an Tagen nach einem Beziehungsstreit weniger schlecht gelaunt. Das deutet darauf hin, dass sie sich nach der Auseinandersetzung <strong>emotional besser „erholen”</strong> konnten.</p>
<p>Außerdem hatten Menschen mit einer höheren Aktivität in der LPFC-Region und einer besseren emotionalen Regulation nach einem Streit auch mehr geistige Kontrolle über ihre Emotionen in den Labortests, was auf einen Zusammenhang zwischen der emotionalen Regulation und der Fähigkeit zur geistigen Kontrolle im Allgemeinen hindeutet.</p>
<p>„Entscheidend ist, dass wir anhand der Gehirnaktivität im <strong>Scanner</strong> das <strong>Erleben</strong> von Menschen <strong>im Alltag</strong> vorhersagen konnten“, erklärt <em>Hooker</em>. „Wissenschaftler glauben an die Relevanz von Versuchsbeobachtungen in Scannern für das tägliche Leben, aber natürlich verbringt niemand sein Leben in einem Scanner. Wenn wir eine Verbindung herstellen können zwischen Beobachtungen im Scanner und der Fähigkeit von Menschen zur Regulation ihrer Emotionen im Alltag, könnten Psychologen vorhersagen, wie gut Menschen mit belastenden Ereignissen in ihrem Leben zurechtkommen werden.“</p>
<p><em>Hooker</em> weiß, dass für die Entwicklung klinischer Anwendungen ihrer Forschung weitere Studien nötig sein werden. Aber die Funktion der LPFC-Region könnte Aufschluss über die <strong>Anfälligkeit</strong> von Menschen für <strong>Störungen</strong> ihrer <strong>Gemütslage</strong> nach belastenden Ereignissen geben. Außerdem stellt sich die Frage, ob eine Verbesserung der LPFC-Funktion auch die Fähigkeit solcher Menschen zur Regulation ihrer Gefühle verbessern würde.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.harvard.edu/gazette/story/2010/03/it’s-all-in-the-cortex/" target="_blank">Harvard Gazette</a></span>, 8.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6T4S-4XWMGRH-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=03%2F01%2F2010&amp;_alid=1244766493&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_cdi=4982&amp;_sort=r&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_ct=2&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=35e27bc6d88e31258bb6d3abc1d0ee6c" target="_blank">Hooker et al</a></span>. Biological Psychiatry 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-hormone-beim-ehestreit/" target="_self">Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Woher kommen “die guten alten Zeiten”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kommen-die-guten-alten-zeiten/" target="_self">Woher kommen “die guten alten Zeiten”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php">Zur Paartherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php">Zur Paartherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beziehungsstreit-lasst-sich-vorhersagen-wann-die-wut-verraucht-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Machen gewalttätige Computerspiele aggressiv?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-gewalttatige-computerspiele-aggressiv/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-gewalttatige-computerspiele-aggressiv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2027</guid>
		<description><![CDATA[Ob es zwischen gewalttätigen Computer- und Videospielen und Aggressionen einen  Zusammenhang gibt, der auch ursächlich ist, gilt seit Langem als umstritten. Eine aktuelle Studie zeigt nun, die Spiele können Kinder tatsächlich aggressiv machen, aber nicht sehr. Ich habe einen Presseartikel der Universität von vorgestern übersetzt, in dem die Wissenschaftler Eltern raten, solche Spiele bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2047" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Machen gewalttätige Computerspiele aggressiv s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Machen-gewalttätige-Computerspiele-aggressiv-s.jpg" alt="Machen gewalttätige Computerspiele aggressiv s" width="167" height="125" />Ob es zwischen gewalttätigen Computer- und Videospielen und Aggressionen einen  Zusammenhang gibt, der auch ursächlich ist, gilt seit Langem als umstritten. Eine aktuelle Studie zeigt nun, die Spiele können Kinder tatsächlich aggressiv machen, aber nicht sehr. Ich habe einen Presseartikel der Universität von vorgestern übersetzt, in dem die Wissenschaftler Eltern raten, solche Spiele bei sich zu Hause zu verbieten:</p>
<p><em>Craig Anderson</em>, der Distinguished Professor für Psychologie an der <em>Iowa State University</em> in den USA ist, hat den größten Teil seiner Forschungskarriere den Auswirkungen gewalttätiger Videospiele auf das Verhalten von Jugendlichen gewidmet. Nun sagt er, dass seine neuste Studie, die Auswertung von 130 wissenschaftlichen Untersuchungen an insgesamt mehr als 130000 Kindern und Jugendlichen aus aller Welt, schlüssig beweist, dass <strong>gewalttätige Videospiele</strong> junge Menschen <strong>aggressiv machen</strong> und <strong>emotional abstumpfen</strong> lassen, und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht und Kulturkreis.</p>
<p><span id="more-2027"></span>Die Ergebnisse erscheinen in der Märzausgabe des <em>Psychological Bulletin</em>, einem Journal der American Psychological Association. Sie zeigen, dass das Spielen von gewalttätigen Videospielen ein <strong>Risikofaktor</strong> ist, der bei jungen Menschen ein verstärkt aggressives <strong>Denken</strong> und <strong>Handeln</strong> zur Folge hat und ihrem <strong>Einfühlungsvermögen</strong> und positiven <strong>Sozialverhalten</strong> schadet.</p>
<p>„Damit haben wir die letzten Zweifel ausgeräumt, ob die Forschung unabhängig von der <strong>Methode</strong> – das heißt durch Experimente, statistische Zusammenhänge oder Langzeitbeobachtungen – und unabhängig vom jeweiligen <strong>kulturellen Hintergrund</strong> der Studie (orientalisch oder westlich) zu den gleichen Ergebnissen kommt”, sagt <em>Anderson</em>, der auch Direktor des Centers for the Study of Violence der <em>Iowa State University</em> ist. „Und das Ergebnis ist, dass gewalttätige Videospiele die Wahrscheinlichkeit für aggressives Verhalten sowohl <strong>kurzfristig </strong>als auch <strong>langfristig</strong> erhöhen. Außerdem verstärken sie aggressives Denken und aggressive Gefühle und schaden einem positiven Sozialverhalten.“</p>
<p>An der Untersuchung waren acht Forscher beteiligt, darunter die Doktoranden <em>Edward Swing </em>und <em>Muniba Saleem</em> von der <em>Iowa State University</em> und <em>Brad Bushman</em>, der früher Professor für Psychologie an der <em>Iowa State University</em> war und jetzt an der <em>University of Michigan</em> lehrt. Auch die führenden Videospielforscher Japans – <em>Akiko Shibuya</em> von der <em>Keio-Universität</em> und <em>Nobuko Ihori </em>von der <em>Ochanomizu-Universität</em> – gehörten zum Team, ebenso wie <em>Hannah Rothstein</em>, eine anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der Metaanalyse von der <em>City University of New York</em>.</p>
<p>Das Team benutzte Verfahren der <strong>Metaanalyse </strong>– statistische Methoden zur gemeinsamen Auswertung früherer Studien auf verwandten Forschungsgebieten – um die Auswirkungen gewalttätiger Videospiele auf das Verhalten, Denken und Empfinden von jungen Spielern im Grundschul- bis Oberstufenalter zu untersuchen.</p>
<p>Die Untersuchung schloss auch die Ergebnisse neuerer <strong>Langzeitstudien</strong> ein, die ebenfalls bestätigten, dass das Spielen gewalttätiger Videospiele ein Risikofaktor ist, der Langzeitschäden verursacht.</p>
<p>„Diese Auswirkungen sind nicht furchtbar groß – sie bestimmen nicht, ob sich jemand einer Gang anschließt oder nicht”, sagt <em>Anderson</em>. „Aber zu vernachlässigen sind sie auch nicht. Sie sind <strong>einer der Risikofaktoren</strong> für späteres aggressives Verhalten und andere negative Folgen. Und dies ist ein Risikofaktor, gegen den jeder Vater und jede Mutter leicht etwas unternehmen kann – zumindest leichter als gegen die meisten <strong>anderen</strong> bekannten Risikofaktoren für Aggressionen und Gewalt wie <strong>Armut</strong> oder die genetische <strong>Veranlagung</strong> eines Menschen.“</p>
<p>Die Untersuchung zeigte, dass Videospiele Auswirkungen haben, die in orientalischen wie westlichen Kulturen, bei Jungen und Mädchen und in allen Altersgruppen deutlich werden. Obwohl es plausible theoretische Gründe gibt, warum man größere Langzeitschäden bei jüngeren Kindern vor dem Teenageralter erwarten sollte, war ein solcher <strong>Einfluss</strong> durch das <strong>Alter kaum</strong> erkennbar.</p>
<p>Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse wichtige Konsequenzen für politische Diskussionen in der Öffentlichkeit haben, darunter für die Entwicklung und Prüfung von Strategien, um die schädlichen Auswirkungen von gewalttätigen Videospielen einzudämmen.</p>
<p>„Was die öffentliche Diskussion angeht, sollten wir jetzt nicht mehr weiter fragen: ,Gibt es reale und ernst zu nehmende Auswirkungen?’ Diese Frage ist beantwortet, und zwar wiederholt”, sagt <em>Anderson</em>. „Jetzt sollten wir den nächsten Schritt machen und eine konstruktivere Frage stellen, nämlich: ,Wie können wir es Eltern leichter machen – im Rahmen ihrer Kultur, Gesellschaft und der jeweiligen Rechtslage – ihren Kindern eine gesündere Kindheit zu bieten?’“</p>
<p>Aber <em>Anderson</em> weiß auch, dass die Erarbeitung und Umsetzung wirksamer neuer politischer Strategien Zeit in Anspruch nehmen wird. Und bis dahin können <strong>Eltern</strong> viel tun, um ihre <strong>Kinder zu Hause</strong> zu schützen.</p>
<p>„Genauso wie Sie die Ernährung Ihres Kindes bestimmen, und was Sie ihnen zu Hause zu essen geben, können Sie auch den Inhalt der <strong>Videospiele kontrollieren</strong>, die sie bei Ihnen zu Hause haben”, sagt er. „Und Sie sollten ihnen auch erklären können, warum bestimmte Spiele zu Hause nicht erlaubt sind – und so Ihre eigenen <strong>Wertvorstellungen vermitteln</strong>. Sie sollten ihnen beibringen, dass man immer nach konstruktiveren Lösungen für Meinungsverschiedenheiten und Streit suchen sollte.“</p>
<p><em>Anderson</em> sagt, seine neuste Studie könnte seine letzte Metaanalyse zu gewalttätigen Videospielen sein, weil die Ergebnisse so eindeutig sind. Vor allem in Anerkennung seiner umfangreichen Forschungsarbeiten über die Auswirkungen gewalttätiger Videospiele wurde <em>Anderson</em> 2010 zu einem der drei Distinguished Scientist Lecturers der American Psychological Association gewählt. Im Oktober wird er einen Festvortrag auf der Tagung der New England Psychological Association (NEPA) in Colchester, Vermont in den USA halten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.news.iastate.edu/news/2010/mar/vvgeffects" target="_blank">Iowa State University News</a></span>, 1.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20192553" target="_blank">Anderson et al</a></span>. Psychological Bulletin 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-computerspiele-suchtig-wie-drogen/" target="_self">Machen Computerspiele süchtig wie Drogen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Videospiele für Kinder gefährlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-videospiele-fur-kinder-gefahrlich/" target="_self">Sind Videospiele für Kinder gefährlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self">Was treibt gewalttätige Teenager an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-gewalttatige-computerspiele-aggressiv/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was treibt gewalttätige Teenager an?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 09:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1065</guid>
		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie hat eine indirekte Form des Mobbings unter Schülern untersucht, die sich nicht so sehr durch körperliche oder verbale Aggression äußert, sondern auf die sozialen Beziehungen des Opfers abzielt. Die Autoren zeigen, dass manche Täter ein mangelndes Selbstwertgefühl haben können und den Wunsch ihr soziales Ansehen zu steigern. Ich habe einen Presseartikel vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1070" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/teenager-violence-s-s.jpg" alt="teenager violence s s" width="137" height="167" />Eine aktuelle Studie hat eine indirekte Form des Mobbings unter Schülern untersucht, die sich nicht so sehr durch körperliche oder verbale Aggression äußert, sondern auf die sozialen Beziehungen des Opfers abzielt. Die Autoren zeigen, dass manche Täter ein mangelndes Selbstwertgefühl haben können und den Wunsch ihr soziales Ansehen zu steigern. Ich habe einen Presseartikel vom 22.12. übersetzt, der die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenfasst:</p>
<p>Eine neue Studie spanischer Wissenschaftler untersuchte <strong>Beziehungsaggressionen</strong>, ein Verhalten, das darauf abzielt, dem <strong>Freundschaftskreis</strong> eines Menschen zu schaden oder sein <strong>Ansehen </strong>bei seinen Freunden zu <strong>ruinieren</strong>. Experten meinen, dass diese Art der Aggression psychische Schäden verursacht, weil sie das Opfer an den Rand der Gruppe drängt, es isoliert und ihm seelisches Leid zufügt, von dem sich der Mensch manchmal nur schwer wieder erholt.</p>
<p>Die Forscher analysierten die Zusammenhänge zwischen Beziehungsaggression, sozialen Beziehungen unter <strong>Teenagern </strong>beiderlei Geschlechts sowie Faktoren, die ihre psychosoziale Anpassung beeinflussen wie Einsamkeit, Selbstwertgefühl und Zufriedenheit mit dem Leben. Die Ergebnisse zeigten, dass junge Menschen, die eine größere <strong>Beliebtheit</strong> und mehr <strong>Respekt</strong> in ihrer Gruppe <strong>anstreben</strong>, am ehesten zu dieser Form des <strong>Psychoterrors</strong> greifen.</p>
<p><span id="more-1065"></span>„Das zunehmende Interesse an Studien über aggressives Verhalten von Teenagern in der Schule liegt an den ernsthaften <strong>Folgen</strong>, die es für die <strong>psychologische </strong>und <strong>emotionale Anpassung</strong> der Beteiligten haben kann, und weil es das soziale Geschehen in einer <strong>Schule</strong> stören kann”, sagte der erste Autor der Studie, <em>David Moreno Ruiz </em>von der <em>Pablo de Olavide-Universität</em> in Sevilla gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur SINC.</p>
<p>Die Studie, die in dem spanischen Fachjournal <em>Psicothema</em> veröffentlicht wurde, untersucht das Verhältnis von Beziehungsaggression, sozialer Anpassung und dem Ansehen unter Teenagern. Sie zeigt, dass junge Menschen, die einen hoch „geachteten Status” anstreben, d.h. eine soziale Identität, mit der sie zu einer Gruppe gehören und ihren Respekt genießen, häufiger zu Beziehungsaggression als einem Mittel greifen, mit dem sie dieses Ziel erreichen können.</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass manche Teenager, die bei ihren Kameraden beliebt sind, Beziehungsaggression einsetzen, um ihr <strong>Ansehen</strong> in der Gruppe zu <strong>bewahren</strong> und weiter zu <strong>verbessern</strong>. „Ein wichtiger Aspekt ist bei Teenagern ein hohes <strong>Selbstwertgefühl</strong>, weil es sie davon abhält, Verhaltensweisen wie Beziehungsaggressionen gegen Schulkameraden zu entwickeln“, erklärt <em>Ruiz</em>.</p>
<p>Die Studie untersuchte 1319 Teenager an sieben Schulen in Valencia und zeigte, dass Schüler, deren sozialer Status von ihren Kameraden infrage gestellt wird, die von ihnen <strong>sozial abgelehnt</strong> werden oder keine engen Freundschaften haben, verstärkt unter einem Gefühl von <strong>Einsamkeit</strong> leiden, ein <strong>niedrigeres Selbstwertgefühl</strong> haben und mit ihrem Leben <strong>weniger zufrieden </strong>sind.</p>
<p>„Wir müssen verhindern, dass Teenager soziale Identitäten entwickeln, die auf der Schädigung anderer aufbauen, und dass sie dabei mit unentschuldbaren Taktiken wie mit Beziehungsaggression vorgehen. Wir müssen entsprechende <strong>psychologische Schulungsprogramme </strong>entwerfen, um solche Fälle von Gewalt zu verhindern, zu erkennen und dagegen einzuschreiten, und so das Zusammenleben in Schulen verbessern“, betonen die Forscher.</p>
<p><strong>Beziehungsaggression gibt es auch bei Mädchen</strong></p>
<p>Nachdem Studien über den Zusammenhang dieser Art von Aggression und dem Geschlecht zu widersprüchlichen Ergebnissen kamen, zeigte diese Untersuchung, dass <strong>Beziehungsaggression</strong> unter <strong>Jungen</strong> viel <strong>häufiger</strong> vorkommt. Eine Ausnahme ist ein solch aggressives Verhalten als <strong>Abwehrreaktion auf Provokationen</strong>, wo es bei Jungen und Mädchen <strong>gleich häufig</strong> ist.</p>
<p>Aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung machen <strong>Mädchen</strong> wahrscheinlich <strong>öfter</strong> von Beziehungsaggression Gebrauch als einer Strategie, mit der sie einen <strong>besseren</strong> sozialen <strong>Status</strong> innerhalb ihres Freundeskreises erreichen oder aufrechterhalten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-12/f-sf-tuv122209.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">EurekAlert!</span></a>, 22.12.09</p>
<p><a href="http://www.psicothema.com/psicothema.asp?id=3667" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Ruiz et al.</span></a> Psicothema Nov 2009 (spanisch/englisch)</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
<p><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 13:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=981</guid>
		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie hat untersucht, welche Folgen tatenloses Zuschauen beim Mobbing für Schüler hat, und gezeigt, dass sie seelisch noch mehr leiden als die Opfer selbst. Ich habe einen Presseartikel über die Studie von letzter Woche übersetzt, in dem die Autoren raten, Zuschauer sollten auch im eigenen Interesse gegen Mobbing aktiv werden:
Eine neue Studie zeigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-987" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/bullying-bystander-s.jpg" alt="bullying bystander s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie hat untersucht, welche Folgen tatenloses Zuschauen beim Mobbing für Schüler hat, und gezeigt, dass sie seelisch noch mehr leiden als die Opfer selbst. Ich habe einen Presseartikel über die Studie von letzter Woche übersetzt, in dem die Autoren raten, Zuschauer sollten auch im eigenen Interesse gegen Mobbing aktiv werden:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, wenn <strong>Schüler zuschauen</strong>, wie ihre Kameraden unter der verbalen oder physischen <strong>Quälerei eines Mitschülers</strong> leiden, könnten sie das Geschehen als genauso große oder <strong>sogar größere seelische Notlage</strong> empfinden als das Opfer selbst.</p>
<p>Täter und Zuschauer beim Mobbing nehmen auch eher <strong>Drogen </strong>und trinken <strong>Alkohol</strong>, so das Ergebnis der Studie, die in der Dezemberausgabe von <em>School Psychology Quarterly</em>, einem Journal der <em>American Psychological Association</em>, veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-981"></span>„Es ist gut belegt, dass Kinder und Jugendliche, die in ihrer Familie oder außerhalb der Schule <strong>Gewalt </strong>ausgesetzt sind, ein höheres <strong>Risiko für psychische Probleme</strong> haben als Kinder in einer gewaltfreien Umgebung”, sagt <em>Prof. Ian Rivers</em>, der Leiter der Studie von der <em>Brunel University</em> in London. „Es sollte niemanden überraschen, wenn Gewalt in der Schule ein ähnliches Risiko darstellt.”</p>
<p>Die Forscher machten eine <strong>Umfrage</strong> unter 2002 <strong>Schülern</strong> im Alter von zwölf bis sechzehn Jahren an vierzehn staatlichen Schulen in England. Sie legten den Schülern eine längere Liste mit Verhaltensweisen vor, die für <strong>Mobbing</strong> charakteristisch sind, wie beschimpfen, treten, hauen, Gerüchte verbreiten und Gewalt androhen. Die Schüler gaben an, ob sie sich in den vorangegangenen 9 Wochen in der Schule selbst so verhalten hatten, es mit angesehen hatten oder Opfer solcher Verhaltensweisen geworden waren und, falls ja, wie oft.</p>
<p>Die Mehrheit der Schüler (<strong>63 Prozent</strong>) sagte, sie wären <strong>Zeuge</strong> geworden, wie Kameraden gemobbt wurden. Nach eigenen Angaben waren <strong>34 Prozent</strong> der Befragten zu <strong>Opfern</strong> und <strong>20 Prozent</strong> zu <strong>Tätern</strong> geworden. Etwa 28 Prozent sagten, sie hätten überhaupt nichts mit Mobbingvorfällen zu tun gehabt. Mädchen gaben öfter an als Jungen, dass sie Mobbing beobachtet hatten.</p>
<p>Die Schüler antworteten auch Fragen, ob sie bestimmte <strong>Symptome</strong> von seelischen Nöten hatten, wie Gefühle von <strong>Depression</strong>,<strong> Ängsten</strong>, <strong>Feindseligkeit</strong> oder <strong>Minderwertigkeit</strong>. Außerdem wurden sie gefragt, ob sie jemals Zigaretten, Alkohol und andere Drogen ausprobiert oder benutzt hatten.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler <strong>eher</strong> unter <strong>seelischen Nöte</strong> litten, wenn sie <strong>Mobbing mit ansahen</strong>, als wenn sie selbst Täter oder Opfer von Mobbing waren. Das war sogar dann der Fall, wenn die Schüler nicht selbst ein Opfer waren. Allerdings ließen sich geistig-seelische Probleme auch dann mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, wenn jemand sowohl Zuschauer als auch Opfer war.</p>
<p>„Es ist möglich, dass die Schüler, die bei anderen Gelegenheiten selbst ein Opfer waren, das psychologisch gesehen <strong>alles wieder neu durchleben</strong>”, sagt <em>Rivers</em>. „Derweile könnten sich andere Zuschauer <strong>Sorgen</strong> machen, dass sie in <strong>Zukunft</strong> irgendwann selbst Ziel des Täters werden, und das erzeugt große seelische Qualen und Ängste.”</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass Schüler <strong>Schuldgefühle</strong> haben, wenn sie ohne direkte Beteiligung zu Zeugen von Mobbing werden, ohne sich aber für das Opfer einzusetzen, was ihre größeren seelischen Nöte erklären könnte.</p>
<p><em>Rivers</em> und sein Mitautor <em>Dr. Paul Poteat </em>vom <em>Boston College</em> in den USA hoffen, dass Schulen diese Studie zum Anlass nehmen, mehr auf mögliche Folgen zu achten, die bloßes Zuschauen beim Mobbing für die seelische Gesundheit ihrer Schüler haben kann. „Schulpsychologen können <strong>Schülern</strong> helfen zu erkennen, dass sie keine Zuschauer sein müssen. Sie <strong>können Verteidiger sein</strong>“, fügt <em>Rivers</em> an.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2009/12/witness-bullying.aspx" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Psychology Association</span></a>, 17.12.09</p>
<p><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/spq-24-4-211.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Rivers et al.</span></a> School Psychology Quaterly 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was treibt gewalttätige Teenager an?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=836</guid>
		<description><![CDATA[Eine neue Untersuchung hat festgestellt, dass Hänselei in der Schule und Mobbing unter Geschwistern zu Hause große Ähnlichkeiten haben, auch wenn es dafür bei Jungen und Mädchen recht unterschiedliche Gründe geben kann. In einer Pressemitteilung des Journals, die ich übersetzt habe, meinen die Forscher, dass man Hänselei in der Schule oft schon zu Hause einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-946" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="bullying c s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/bullying-c-s.jpg" alt="bullying c s" width="167" height="125" />Eine neue Untersuchung hat festgestellt, dass Hänselei in der Schule und Mobbing unter Geschwistern zu Hause große Ähnlichkeiten haben, auch wenn es dafür bei Jungen und Mädchen recht unterschiedliche Gründe geben kann. In einer Pressemitteilung des Journals, die ich übersetzt habe, meinen die Forscher, dass man Hänselei in der Schule oft schon zu Hause einen Riegel vorschieben könnte:</p>
<p>Kinder, die andere <strong>in der Schule hänseln</strong>, tyrannisieren <strong>wahrscheinlich auch</strong> ihre Geschwister <strong>zu Hause</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die jetzt im <em>British Journal of Developmental Psychology</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p><em>Dr. Ersilia Menesini </em>und ihre Kollegen an der <em>Universita&#8217; degli Studi di Firenze</em> in Italien untersuchen in ihrer <strong>Studie</strong>, ob man anhand des <strong>Alters</strong> und <strong>Geschlechts</strong> der Geschwister eines Kindes vorhersagen kann, ob es eher zu einem <strong>Täter oder</strong> zu einem <strong>Opfer </strong>von Mobbing wird. Außerdem wollten sie wissen, ob es einen Zusammenhang zwischen Mobbing unter <strong>Geschwistern </strong>und in der <strong>Schule</strong> gibt.</p>
<p><span id="more-836"></span>An der Studie nahmen insgesamt 195 Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren teil. Alle Kinder hatten einen Bruder oder eine Schwester, die nicht mehr als vier Jahre älter oder jünger waren als sie selbst. Alle Kinder beantworteten in Fragebögen, ob sie in der Schule Opfer oder Täter von Mobbing waren. Dann beantworteten sie die gleichen Fragen über Mobbing zu Hause.</p>
<p><em>Dr. Menesini </em>sagt: „Wir stellten fest, dass Kinder mit älteren <strong>Brüdern</strong> die am meisten schikanierte Gruppe waren. Außerdem sagten uns erheblich mehr Jungen als Mädchen, sie würden ihre Geschwister tyrannisieren – die meistens jünger waren als sie selbst. Wahrscheinlich geht es bei dieser Art des <strong>Geschwistermobbings</strong> letzten Endes um die Aufrechterhaltung einer <strong>dominanten Stellung</strong>.“</p>
<p>„Allerdings hat bei <strong>Mädchen</strong> Mobbing vor allem etwas mit einem <strong>schlechten Verhältnis</strong> der Geschwister zu tun und nicht damit, wer älter ist. Tatsächlich gab es einen deutlichen Zusammenhang zwischen heftigen Streitereien und einem Mangel an gegenseitiger Zuneigung und Mobbing und Gemobbt-Werden unter Geschwistern.“</p>
<p>Die Studie stellte auch einen deutlichen <strong>Zusammenhang zwischen Verhaltensmustern</strong> des Mobbens und Gemobbt-Werdens <strong>zu Hause</strong> und in der <strong>Schule</strong> fest. Geschwistertyrannen drangsalierten auch in der Schule öfter ihre Kameraden, und Opfer von Mobbing zu Hause wurden häufiger zu Opfern in der Schule. <em>Dr. Menesini </em>fährt fort: „Aus unserer Studie lässt sich nicht ableiten, welches Verhalten zuerst kommt. Aber wenn Kinder zu Hause bestimmte <strong>Verhaltensweisen</strong> entwickeln, wie zum Beispiel ihre Geschwister tyrannisieren, und sie werden nicht gebremst, können sie ihr Verhalten <strong>in die Schule weiter tragen</strong>.“</p>
<p>Was lässt sich aus diesen Ergebnissen über das Eingreifen bei Mobbing schließen? Um Mobbing unter Geschwistern zu verhindern und einzudämmen, sollten <strong>Eltern</strong> auf das <strong>Verhältnis unter den Geschwistern achten </strong>und versuchen, zu vermitteln und eine konfliktgeladene Atmosphäre abzubauen. Das gilt insbesondere, wenn sie <strong>ältere Söhne </strong>haben und die Geschwisterbeziehung negativ und sehr <strong>feindselig</strong> erscheint.</p>
<p>Andererseits sollten sich <strong>Lehrer </strong>mehr um den <strong>Zusammenhang zwischen Familie und Schule</strong> kümmern, um Mobbing zu verstehen und zu verhindern, dass es auf die Schule übergreift. Mobbing kann schon bei kleinen Kindern anfangen, und man sollte sich stärker bemühen, seine Entwicklung zu Hause zu verhindern und dagegen vorzugehen, um Mobbing und Gemobbt-Werden in der Schule zu abzubauen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.bps.org.uk/media-centre/press-releases/releases$/british-journal-of-psychology$/bullying-at-school-linked-to-bullying-at-home.cfm" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">British Psychological Society</span></a>, 2.12.09</p>
<p><a href="http://bpsoc.publisher.ingentaconnect.com/content/bpsoc/bjdp/pre-prints/bjdp563" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">British Journal of Developmental Psychology</span></a> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was treibt gewalttätige Teenager an?</span></a></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welche Auswirkungen hat Mobbing in der Schule auf die Zuschauer?</span></a></p>
<p><a title="Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/" target="_self"> <span style="text-decoration: underline;">Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</span></a></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lässt sich Wut soziologisch erklären?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 19:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2009/12/01/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/</guid>
		<description><![CDATA[In einer neuen Studie haben Forscher untersucht, welche Leute sich am meisten ärgern, und haben gezeigt: Es sind die, die auch am meisten Grund dazu haben. Doch zeigt die Studie weiter, dass diesen Menschen der Abbau von Stress helfen sollte. Nachfolgend die Pressemitteilung der Wissenschaftler in meiner Übersetzung:
Jüngere Menschen, Leute mit Kindern und weniger Gebildete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-994" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="Lässt sich Wut soziologisch erklären-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Lässt-sich-Wut-soziologisch-erklären-12-300x199.jpg" alt="Lässt sich Wut soziologisch erklären-1" width="240" height="159" />In einer neuen Studie haben Forscher untersucht, welche Leute sich am meisten ärgern, und haben gezeigt: Es sind die, die auch am meisten Grund dazu haben. Doch zeigt die Studie weiter, dass diesen Menschen der Abbau von Stress helfen sollte. Nachfolgend die Pressemitteilung der Wissenschaftler in meiner Übersetzung:</p>
<p><strong>Jüngere </strong>Menschen, Leute <strong>mit Kindern</strong> und <strong>weniger Gebildete</strong> <strong>ärgern sich öfter</strong>. Das ist das Ergebnis der neusten Forschung an der <em>University of Toronto</em> über eine der häufigsten negativen Gefühle in unserer Gesellschaft.</p>
<p><span id="more-814"></span><em>Professor Scott Schieman </em>vom Fachbereich Soziologie der <em>University of Toronto</em> in Kanada veröffentlichte jetzt die Ergebnisse seiner neusten <strong>Studie</strong> über das Empfinden von Ärger, die auf einer <strong>Umfrage</strong> unter mehr als 1000 Amerikanern im Alter von <strong>achtzehn</strong> Jahren <strong>oder älter</strong> beruht. In einem Kapitel für das <em>International Handbook of Anger</em>, das im Januar 2010 erscheinen soll, beschreibt <em>Schieman</em> die elementaren sozialen Verhaltensmuster und Zusammenhänge des Ärgerns. Einige der wichtigsten Ergebnisse seiner Untersuchung sind:</p>
<p><strong>Jüngere</strong> Menschen ärgern sich häufiger als ältere Erwachsene. Das liegt vor allem daran, dass sich jüngere Menschen eher unter <strong>Zeitdruck</strong> fühlen, sich in wirtschaftlichen <strong>Notlagen</strong> sehen und zwischenmenschliche Konflikte am <strong>Arbeitsplatz</strong> verspüren (drei entscheidende <strong>Stressfaktoren</strong>, die bei Menschen den Pegel von Ärger ansteigen lassen).</p>
<p>Ein Gefühl der <strong>Hetze</strong> kündigt aufkommenden Ärger am zuverlässigsten an, insbesondere in seinen unterschwelligen Formen, wie wenn man genervt ist.</p>
<p>Leute mit <strong>Kindern</strong> im Haushalt ärgern sich mehr und verhalten sich entsprechend (d.h. sie schreien mehr rum). Dieser Zusammenhang ist bei <strong>Frauen</strong> stärker ausgeprägt als bei Männern.</p>
<p>Im Vergleich zu Leuten, die kürzer zur Schule gingen, ärgern sich <strong>besser gebildete</strong> Menschen weniger, aber wenn doch, handeln sie eher <strong>proaktiv</strong> (d.h., sie versuchen zum Beispiel, die Situation zu ändern oder darüber zu reden).</p>
<p>Leute mit mehr <strong>Geldsorgen</strong> neigen dazu, sich stärker zu ärgern. Dieser Zusammenhang ist bei <strong>Frauen</strong> und <strong>jüngeren</strong> Erwachsenen viel deutlicher.</p>
<p>„Die soziologische Analyse des Ärgers kann Aufschluss darüber geben, wie die Zustände in der <strong>Gesellschaft emotionale Unterschiede</strong> <strong>beeinflussen</strong>”, sagt <em>Schieman</em>. „Warum ärgern sich manche Leute offenbar mehr als andere? Und was sagt das aus über soziale Ungleichheiten und ihren Einfluss auf unser Leben im Alltag?“</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.news.utoronto.ca/media-releases/social-sciences-humanities/mad-as-hell-new-discoveries-about-the-experience-of-anger.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Toronto</span></a>, 30.11.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Welchen Einfluss haben Kinder auf das Beziehungsglück?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-haben-kinder-auf-das-beziehungsgluck/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welchen Einfluss haben Kinder auf das Beziehungsglück?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/belastet-freiheit-die-eigene-work-life-balance/" target="_self">Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/akute-Krisen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 22:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2009/11/29/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/</guid>
		<description><![CDATA[Forscher haben gezeigt, dass sich übertriebene Strenge von Eltern bei manchen Kindern besonders nachteilig auswirken kann, zum Beispiel, wenn sie von Natur aus eher in sich gekehrt sind. Ich habe eine Pressemitteilung zu der Studie übersetzt:
In einer aktuellen Studie, die jetzt im The Journal of Child Psychology and Psychiatry veröffentlicht wurde, zeigen Forscher, dass ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1813" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Werden-Aggressionen-von-Kindern-durch-die-Kritik-der-Eltern-gefördert-s.jpg" alt="Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert s" width="167" height="154" />Forscher haben gezeigt, dass sich übertriebene Strenge von Eltern bei manchen Kindern besonders nachteilig auswirken kann, zum Beispiel, wenn sie von Natur aus eher in sich gekehrt sind. Ich habe eine Pressemitteilung zu der Studie übersetzt:</p>
<p>In einer aktuellen Studie, die jetzt im <em>The Journal of Child Psychology and Psychiatry</em> veröffentlicht wurde, zeigen Forscher, dass ein <strong>überreagierender Erziehungsstil</strong> von Eltern, wie zum Beispiel heftige Kritik oder Anbrüllen als Reaktion auf das <strong>ungewollte Verhalten</strong> eines Kindes, zu <strong>noch mehr</strong> Aggression oder einem verstärkten Verletzen von Regeln führen kann.</p>
<p><span id="more-803"></span>So reagieren Kinder auf diesen Erziehungsstil, wenn sie normalerweise <strong>introvertiert</strong>, <strong>nicht gutwillig</strong> oder <strong>nicht pflichtbewusst</strong> sind, aber auch Kinder mit einer <strong>starken Fantasie</strong>. Dagegen hat diese Reaktion bei Eltern am wenigsten nachteilige Folgen für Kinder, die von Natur aus extrovertiert, gutwillig, pflichtbewusst sind oder keine ausgeprägte Fantasie haben.</p>
<p>Die Studie, an der 586 Familien teilnahmen, zeigt, dass das Verletzen von Regeln und aggressives Verhalten von den <strong>Persönlichkeitsmerkmalen</strong> beeinflusst wird, die in der <strong>Natur eines Kindes</strong> liegen. Weiter zeigt die Studie, dass aggressive Verhaltensweisen im Allgemeinen bei älteren Kindern seltener werden, aber <strong>Regeln verletzendes Verhalten</strong> <strong>ändert sich</strong> im Großen und Ganzen <strong>nicht</strong>.</p>
<p><strong>Beide Geschlechter</strong> zeigen diese Verhaltensweisen im Alter von sechs bis fünfzehn Jahren. Wenn man sowohl die Persönlichkeit als auch das Geschlecht betrachtet, haben Erziehungsmethoden auf Jungen und Mädchen keinen unterschiedlichen Einfluss.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://eu.wiley.com/WileyCDA/PressRelease/pressReleaseId-63697.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Wiley Press Room</span></a>, 19.11.09</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/122688775/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">The Journal of Child Psychology and Psychiatry</span></a>, 19.11.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-bringt-uns-weiter-wettbewerb-oder-mitgefuhl/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?</span></a></p>
<p><a title="Verschlechtert sich die Partnerschaft, wenn die Kinder aus dem Haus sind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verschlechtert-sich-die-partnerschaft-wenn-die-kinder-aus-dem-haus-sind/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Verschlechtert sich die Partnerschaft, wenn die Kinder aus dem Haus sind?</span></a></p>
<p><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self"> <span style="text-decoration: underline;">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</span></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2009/11/26/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/</guid>
		<description><![CDATA[Alkohol in der Schwangerschaft wirkt sich in vieler Hinsicht negativ auf das Baby aus. Eine aktuelle Studie zeigt nun auch einen komplexen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und späteren Verhaltensschwierigkeiten im Kindesalter. Ich habe die Pressemitteilung der australischen Forscher übersetzt:
Eine neue Untersuchung von Forschern am Telethon Institute for Child Health Research in Perth in Australien hat festgestellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alkohol in der Schwangerschaft wirkt sich in vieler Hinsicht negativ auf das Baby aus. Eine aktuelle Studie zeigt nun auch einen komplexen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und späteren Verhaltensschwierigkeiten im Kindesalter. Ich habe die Pressemitteilung der australischen Forscher übersetzt:</p>
<p>Eine neue Untersuchung von Forschern am <em>Telethon Institute for Child Health Research</em> in Perth in Australien hat festgestellt, dass Alkoholkonsum während der Schwangerschaft einen Einfluss auf das spätere Verhalten des Kindes hat. Aber <strong>je nach Menge und Zeitpunkt</strong> in der Schwangerschaft kann dieser Einfluss von Alkohol <strong>unterschiedliche Folgen </strong>haben. Die Ergebnisse der Studie wurden gerade online in der internationalen Fachzeitschrift <em>Addiction</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-793"></span>Nach Aussage der ersten Autorin <em>Colleen O&#8217;Leary</em>, Doktorandin am <em>Telethon Institute</em>, beruhte die Analyse auf einer <strong>Umfrage</strong> unter mehr als 2000 zufällig ausgesuchten Müttern drei Monate <strong>nach der Geburt</strong> ihres Babys. Die Mütter wurden dann erneut befragt, als ihre <strong>Kinder zwei, fünf und acht Jahre</strong> alt waren.</p>
<p>„Mütter, die im <strong>ersten Drittel der Schwangerschaft</strong> nach der Definition in unserer Studie <strong>stark getrunken</strong> hatten, gaben später fast dreimal so häufig an, dass ihr Kind <strong>Angststörungen</strong> und/oder <strong>Depression</strong> oder aber <strong>körperliche Beschwerden</strong> hatte“, sagt Frau <em>O&#8217;Leary</em>.</p>
<p>Frauen, die im ersten Drittel der Schwangerschaft mäßig getrunken hatten, gaben solche Schwierigkeiten mit dem Verhalten ihres Kindes doppelt so oft an.</p>
<p>Der Einfluss von mäßigen oder hohen Alkoholmengen gegen <strong>Ende der Schwangerschaft </strong>erhöhte das Risiko für <strong>aggressive Verhaltensweisen</strong> des Kindes.</p>
<p>„Diese Ergebnisse zeigen, dass sowohl der Zeitpunkt als auch die Stärke einer Einwirkung von Alkohol im Mutterleib die Art der später beobachteten Verhaltensschwierigkeiten beeinflusst.”</p>
<p>In dieser Studie war das <strong>Risiko</strong> für Schäden beim Baby durch geringe Mengen von Alkohol nicht erhöht. Allerdings zeigen die Ergebnisse eindeutig, dass das Risiko für das Baby <strong>mit steigendem Alkoholkonsum zunimmt</strong>.</p>
<p>„Man sollte darauf hinweisen, dass in dieser Studie eine <strong>mäßige</strong> Einwirkung als der Konsum von drei bis vier Alkoholeinheiten pro Anlass definiert war – das sind etwa <strong>zwei</strong> normale <strong>Gläser Wein</strong> – und nicht mehr als eine Flasche Wein pro Woche insgesamt.“</p>
<p>Zur Gruppe mit starkem Alkoholkonsum wurden Frauen gezählt, die pro Woche mehr Alkohol tranken, als in einer Flasche Wein ist. Es ist wichtig, dass sich Frauen, die während der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben, von diesen Ergebnissen <strong>nicht in Panik versetzen lassen</strong>.</p>
<p>„Nicht jeder Raucher bekommt Lungenkrebs, obwohl er ein <strong>erhöhtes Risiko</strong> hat – und auch in diesem Fall wird sich der Einfluss von Alkohol vor der Geburt nicht auf jedes Kind auswirken. Dennoch ist es wichtig, dass Frauen über dieses erhöhte Risiko Bescheid wissen, sodass sie wohl <strong>informiert entscheiden</strong> können, wie sie ihrem Kind den besten Start ins Leben geben“, sagt Frau <em>O&#8217;Leary</em>.</p>
<p>Der australische National Health and Medical Research Council empfiehlt, dass Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, <strong>zur Sicherheit ganz</strong> auf Alkohol <strong>verzichten</strong>.</p>
<p>Frau <em>O&#8217;Leary</em> meint, dass Mitarbeiter des Gesundheitswesens mithelfen können, indem sie mit Frauen im gebärfähigen Alter über ihren Alkoholkonsum sprechen und Schwangere und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, zum Verzicht auf Alkohol ermutigen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.ichr.uwa.edu.au/media/1064" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Telethon Institute for Child Health Research</span></a></p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19922516?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">O&#8217;Leary et al.</span></a> Addiction, 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen haben Angststörungen der Mutter auf das ungeborene Kind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-haben-angststorungen-der-mutter-auf-das-ungeborene-kind/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welche Auswirkungen haben Angststörungen der Mutter auf das ungeborene Kind?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/" target="_self">Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wird-das-risiko-fur-adhs-bei-kindern-durch-das-rauchen-der-eltern-erhoht/" target="_self">Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
