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	<title>Psychologie aktuell &#187; Sucht/Substanzmissbrauch</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Sucht/Substanzmissbrauch</title>
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		<title>Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
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		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
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		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sport kann zur Unterstützung bei der Behandlung der verschiedensten psychischen Erkrankungen eingesetzt werden, unter anderem, weil er die Stimmung hebt. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Sport auch in der Suchttherapie als eine Art natürliche und gesunde Ersatz-„Droge“ wirken könnte. Wir haben eine Presseerklärung der Nachrichtenagentur EurekAlert zu der Studie vom Juni übersetzt, die die Wechselwirkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2922" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Lässt-sich-Alkoholabhängigkeit-durch-Sport-bekämpfen.jpg" alt="Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen" width="130" height="173" />Sport kann zur Unterstützung bei der Behandlung der verschiedensten psychischen Erkrankungen eingesetzt werden, unter anderem, weil er die Stimmung hebt. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Sport auch in der Suchttherapie als eine Art natürliche und gesunde Ersatz-„Droge“ wirken könnte. Wir haben eine Presseerklärung der Nachrichtenagentur EurekAlert zu der Studie vom Juni übersetzt, die die Wechselwirkungen von Sport, Schlafstörungen und Alkoholmissbrauch untersucht hat:</p>
<p><strong>Alkoholmissbrauch</strong> hat eine sehr störende Wirkung auf den <strong>circadianen Rhythmus</strong> (Tag-Nachtrhythmus), aber Störungen des circadianen Rhythmus’ können auch zu Alkoholmissbrauch und zu einem Rückfall bei abstinenten Alkoholikern führen. Die circadiane zeitliche Anpassung wird bei Säugetieren durch Licht und andere Einflüsse wie Essen, soziale Interaktionen und körperliche Aktivität reguliert. Eine neue Studie über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und Radlaufen bei Hamstern hat gezeigt, dass <strong>Sport </strong>eine effektive Methode sein könnte, um den Alkoholkonsum bei Menschen zu reduzieren.</p>
<p>Die Ergebnisse werden in der Septemberausgabe des Journals <em>Alcoholism: Clinical &amp; Experimental Research</em> veröffentlicht, sind aber bereits online zu lesen.</p>
<p><span id="more-2905"></span>„Die <strong>Kennzeichen</strong> von <strong>Alkoholmissbrauch</strong> sind ein Verlangen nach und Konsum von Alkohol, die zur Gewohnheit werden, und dass ein Mensch ohne Alkohol im Alltag nicht mehr normal zurechtkommen kann. Er wirkt sich störend auf die zeitliche Anpassung und Stabilisierung der <strong>circadianen Tagesrhythmen</strong> aus – wann wir schlafen, essen und Sex haben – die von der circadianen Uhr im Gehirn bestimmt werden”, erklärt der Leiter der Studie <em>J. David Glass</em>, Professor für Biowissenschaften an der <em>Kent State University</em> in den USA.</p>
<p>„Wenn sie ständig <strong>Alkohol </strong>zu sich nehmen, können Leute zu früh oder zu spät <strong>ins Bett gehen</strong>, die Nacht nicht durchschlafen und ungewöhnliche <strong>Essgewohnheiten</strong> entwickeln wie tagsüber wenig essen und/oder spät abends zu viel essen. Das kann bei ihrem Trinkverhalten zu einem Teufelskreis führen, weil diese Leute mit erhöhtem Alkoholkonsum reagieren, um besser einzuschlafen, nur um dann über noch schlechteren Nachtsschlaf zu klagen und außerdem ein stärkeres Verlangen nach Alkohol zu haben”, sagt <em>Glass</em>.</p>
<p>Mit anderen Worten, sagt <em>Alan M. Rosenwasser</em>, Professor für Psychologie an der <em>University of Maine </em>in den USA, chronischer Alkoholmissbrauch und ein gestörter circadianer Rhythmus stehen in einem destruktiven Verhältnis zueinander und haben negative Auswirkungen auf die körperliche und emotionale Gesundheit. „Daher ist es sehr interessant, dass der Zugang zu <strong>Laufrädern</strong> und anderen Arten freiwilliger körperlicher Betätigung bei <strong>Tierexperimenten</strong> zu einem wichtigen Umweltfaktor geworden sind, der die Gesundheit des Gehirns, circadiane Rhythmen und das emotionale Wohlbefinden beeinflusst”, sagt er.</p>
<p><em>Glass</em> stimmt dem zu weist darauf hin, dass <strong>körperliche Betätigung</strong> wichtig für die lichtunabhängige Regulation der circadianen <strong>zeitlichen Anpassung</strong> ist. „Wenn man die körperliche Aktivität von Tieren einschränkt”, sagt er, „zum Beispiel indem man ihnen wie in dieser Studie kein Laufrad gibt, hat das eine eindeutig stimulierende Wirkung auf ihren <strong>Alkoholkonsum</strong>.”</p>
<p>In ihrer <strong>Studie </strong>untersuchten <em>Glass</em> und seine Mitarbeiter drei Faktoren: den Einfluss des <strong>Radlaufens</strong> auf den chronischen freiwilligen Konsum von Trinkwasser mit <strong>Alkohol</strong> (20 Volumenprozent); den Einfluss des Alkoholkonsums auf das Radlaufen bei Hamstern, die vorher noch nie Alkohol getrunken hatten; und den Einfluss von <strong>Dauerlicht</strong> (LL) sowohl auf den Alkoholkonsum als auch auf das Radlaufen.</p>
<p>„In dieser Untersuchung stellten wir fest, je mehr die Hamster liefen, desto geringer war ihr Alkoholkonsum”, sagt <em>Glass</em>. „Die <strong>,fauleren’ Hamster</strong>, die nicht so viel liefen, hatten ein größeres Verlangen nach Alkohol und <strong>tranken mehr</strong>. Das zeigt, dass körperliche Betätigung eine effektive, nützliche und nicht-medikamentöse Behandlungsmethode für Alkoholismus sein könnte.”</p>
<p>„<strong>Alkoholkonsum </strong>und freiwillige <strong>körperliche Betätigung</strong> scheinen zwei Verhaltensweise zu sein, die von Natur aus <strong>belohnend</strong> sind”, fügt <em>Rosenwasser</em> hinzu, „und die belohnenden Effekte dieser beiden Verhaltensweisen könnten teilweise <strong>austauschbar</strong> sein. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass die beiden Verhaltensweisen von überlappenden Systemen im Gehirn reguliert werden.”</p>
<p><em>Glass </em>ist auch dieser Meinung und merkt an, dass körperliche Betätigung scheinbar ähnliche Veränderungen der Gehirnchemie wie Alkohol hervorrufen kann. „<strong>Dopamin</strong> ist die wichtigste chemische Substanz, die im Gehirn als Antwort auf jede Art von <strong>Belohnung</strong> wie Sport, Drogen, Essen und Sex freigesetzt wird”, sagt er. „Für Menschen könnte <strong>Sport</strong> ein effektiver, nützlicher und auf natürliche Weise belohnender <strong>Ersatz</strong> für jede Art von <strong>Sucht </strong>sein. Er könnte auch das Suchtrisiko bei Menschen mit einer Familiengeschichte von Sucht vermindern und außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen der Stimmungslage erheblich senken. Aber wie bei allen Belohnungen sollte man Sport in Maßen treiben, sodass er das normale Alltagsleben eines Menschen nicht beeinträchtigt.”</p>
<p>Ein zweites wichtiges Ergebnis war, dass Hamster, die empfindlicher auf den störenden Einfluss von <strong>Dauerlicht</strong> auf circadiane Rhythmen reagierten, auch ein geringeres Verlangen nach Alkohol hatten. „Daher könnte es eine genetische <strong>Veranlagung </strong>geben, die <strong>Alkoholabhängigkeit</strong> und –missbrauch zugrunde liegt und sich unter Bedingungen zeigt, die den circadianen Rhythmus stören”, sagt <em>Glass</em>, „wie Schichtarbeit, Schlafstörungen oder wiederholter Jetlag.”</p>
<p>„Mehrere Forschungsgruppen haben in letzter Zeit ein Interesse für die Zusammenhänge zwischen <strong>circadianen Uhren</strong>, <strong>Sport</strong> und <strong>Alkohol</strong>- und Drogenmissbrauch entwickelt”, sagt <em>Rosenwasser</em>. „Im Allgemeinen haben die Untersuchungen auf diesem Gebiet gezeigt, dass Alkoholmissbrauch einen sehr störenden Einfluss auf biologische Rhythmen haben kann, dass diese Störungen späteren Alkoholmissbrauch begünstigen können, und dass Sport ein wichtiger Umweltfaktor ist, der sowohl circadiane Rhythmen als auch den Alkoholkonsum beeinflusst. Diese Studien haben zu mehreren neuen Richtungen in der Alkoholforschung geführt und geben Anlass zu der Hoffnung, dass <strong>Behandlungsmethoden </strong>entwickelt werden können, die von circadianen Rhythmen und/oder Sport Gebrauch machen, um das Management der ernsten und behindernden Begleiterkrankungen von exzessivem Trinken zu verbessern.”</p>
<p>„Viele in der Öffentlichkeit aber auch viele Ärzte betrachten <strong>Alkoholmissbrauch</strong> und Alkoholsucht immer noch als Charakterschwäche und mangelnde ,Willensstärke’”, sagt <em>Rosenwasser</em>. „Ergebnisse wie diese helfen, Alkoholmissbrauch-Erkrankungen in einen weiteren biologischen Kontext zu stellen, und zeigen, dass sowohl <strong>physiologische</strong> als auch <strong>Umweltfaktoren</strong> zu exzessivem Alkoholkonsum beitragen. Deshalb müssen diese physiologischen und Umweltfaktoren untersucht werden, um Alkoholmissbrauch und andere Formen exzessiven Verhaltens effektiv kontrollieren zu können.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ace-emb061410.php" target="_blank">EurekAlert</a></span>!, 21.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123549368/abstract" target="_blank">Hammer et al</a></span>. <em>Alcoholism: Clinical &amp; Experimental Research</em>, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-paartherapie-alkoholkranken-frauen-eher-helfen-als-individuelle-verhaltenstherapie/" target="_self">Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was kann man gegen Schlafstörungen tun?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-kann-man-gegen-schlafstorungen-tun/" target="_self">Was kann man gegen Schlafstörungen tun?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_self">Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</a></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Lässt sich Drogenabhängigkeit durch mangelnde Plastizität des Gehirns erklären?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 16:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur relativ wenige Leute (15 Prozent), die Kokain „benutzen“, werden auch im Wortsinne „süchtig“. Warum das so ist, bleibt unklar. Mit einer aktuellen Studie sind Forscher aus Frankreich der Antwort einen Schritt näher gekommen, denn sie konnten einen Gehirnmechanismus identifizieren, der bei einem kontrollierten Gebrauch von Kokain eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2844" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lässt sich Drogenabhängigkeit durch mangelnde Plastizität des Gehirns erklären" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Lässt-sich-Drogenabhängigkeit-durch-mangelnde-Plastizität-des-Gehirns-erklären.jpg" alt="Lässt sich Drogenabhängigkeit durch mangelnde Plastizität des Gehirns erklären" width="125" height="167" />Nur relativ wenige Leute (15 Prozent), die Kokain „benutzen“, werden auch im Wortsinne „süchtig“. Warum das so ist, bleibt unklar. Mit einer aktuellen Studie sind Forscher aus Frankreich der Antwort einen Schritt näher gekommen, denn sie konnten einen Gehirnmechanismus identifizieren, der bei einem kontrollierten Gebrauch von Kokain eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben die Presseerklärung des Instituts zu der Studie von Ende Juni übersetzt, die einen möglichen neuen Ansatz zur Suchttherapie bietet:</p>
<p>Warum werden <strong>nur manche</strong> Drogenkonsumenten <strong>süchtig</strong>? Diese Frage haben die Teams von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> und <em>Olivier Manzoni</em> am <em>Neurocentre Magendie</em> in Bordeaux (Unité INSERM 862) untersucht. Die Forscher entdeckten, dass der <strong>Übergang </strong>zur <strong>Sucht</strong> die Folge einer bleibenden Störung der <strong>synaptischen Plastizität</strong> in einer entscheidenden Struktur des Gehirns sein könnte. Dies ist der erste Nachweis, dass es einen Zusammenhang zwischen synaptischer Plastizität und dem Übergang zur Sucht gibt.</p>
<p>Die Ergebnisse der Teams vom <em>Neurocentre Magendie </em>stellen die bisherige Vorstellung infrage, dass Sucht durch pathologische Veränderungen im Gehirn verursacht wird, die sich beim Drogenkonsums mit der Zeit entwickeln. Die Ergebnisse zeigen stattdessen, dass Sucht von einer Art der „Anaplastizität” herrühren könnte, das heißt von einer Unfähigkeit des Suchtkranken, die pathologischen Veränderungen auszugleichen, die Drogen bei allen hervorrufen, die sie nehmen.</p>
<p>Die Studie wurde in der Juniausgabe des Journals <em>Science</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-2838"></span>Der freiwillige Konsum von Drogen ist ein Verhalten, dass bei vielen Spezies des Tierreichs verbreitet ist. Aber man dachte lange, dass <strong>Sucht</strong>, die als ein <strong>zwanghafter </strong>und <strong>pathologischer</strong> Drogenkonsum definiert ist, ein Verhalten ist, das für die Spezies Mensch und ihre Sozialstruktur spezifisch ist. Das Team von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> konnte 2004 zeigen, dass das charakteristische Suchtverhalten von Menschen auch bei manchen <strong>Ratten</strong> beobachtet werden kann, die sich <strong>Kokain</strong> freiwillig selbst verabreichen. Die Sucht bei Menschen und Ratten weist erstaunliche Ähnlichkeiten auf, insbesondere die Tatsache, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Konsumenten (Menschen wie Nager) eine Drogensucht entwickelt. Daher eröffnete die Studie drogenabhängigen Verhaltens in diesem Säugetiermodell die Möglichkeit, die Biologie der Sucht zu untersuchen.</p>
<p>Für die aktuelle <strong>Studie </strong>arbeiteten die Teams von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> und <em>Olivier Manzoni </em>zusammen und beschreiben nun zum ersten Mal biologische Mechanismen für der <strong>Übergang</strong> von einem regelmäßigen aber <strong>kontrollierten</strong> Drogenkonsum zu einer echten <strong>Kokainsucht</strong>, die sich durch den Verlust der Kontrolle über den Drogenkonsum auszeichnet.</p>
<p>Chronischer Drogenkonsum führt zu zahlreichen Veränderungen in der Physiologie des Gehirns. Aber welche dieser Veränderungen ist für die Entwicklung einer Sucht verantwortlich? Die Forscher suchten nach einer Antwort auf diese Frage, um gezielt potenzielle Therapiemethoden für eine Krankheit zu entwickeln, für die es entsetzlich wenige Behandlungsmöglichkeiten gibt.</p>
<p>Das <strong>Suchtmodell</strong>, das in Bordeaux entwickelt wurde, bietet eine einzigartige Möglichkeit, diese Frage zu beantworten. Denn das Modell erlaubt es, Tiere zu vergleichen, die eine identische Drogendosis erhalten, obwohl nur wenige von ihnen süchtig werden. Die Teams von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> und <em>Olivier Manzoni</em> verglichen <strong>süchtige</strong> und <strong>nichtsüchtige Tiere</strong>, während sie über einen längeren Zeitraum Drogen konsumierten.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Tiere, die eine Kokainsucht entwickelten, durch einen dauerhaften Verlust einer Art der <strong>neuronalen Plastizität</strong> auszeichneten, die als Langzeit-Depression (oder <strong>LTD</strong>) bezeichnet wird. Darunter versteht man die Fähigkeit der Synapsen (der Teil der Zelle, über den Nervenzellen miteinander kommunizieren), ihre Aktivität unter dem Einfluss bestimmter Reize zu vermindern. Dieser Mechanismus spielt eine entscheidende Rolle bei der Fähigkeit, <strong>neue Gedächtnisinhalte</strong> zu speichern und daher sich <strong>flexibel verhalten</strong> zu können.</p>
<p>Nach kurzzeitigem Gebrauch von Kokain ist die LTD unverändert. Bei <strong>längerem Gebrauch</strong> entwickelt sich jedoch bei allen Konsumenten ein erhebliches <strong>LTD-Defizit</strong>. Ohne diese Art der neuronalen Plastizität, die eine Voraussetzung für das Lernen ist, wird das Verhalten des Drogenkonsumenten immer unflexibler und er beginnt, ein zwanghaftes Konsumverhalten zu entwickeln. Bei der Mehrheit der Konsumenten funktionieren die biologischen Anpassungsmechanismen, mit denen das Gehirn der Wirkung der Droge entgegensteuern und eine normale LTD wiederherstellen kann. Dagegen führt die Anaplastizität (oder <strong>Mangel </strong>an <strong>Plastizität</strong>) bei <strong>Drogensüchtigen </strong>dazu, dass dieser <strong>Schutzmechanismus fehlt</strong>, und das LTD-Defizit, das die Droge hervorgerufen hat, wird chronisch.</p>
<p>Dieser dauerhafte Verlust synaptischer Plastizität könnte erklären, warum der Süchtige bei seinem Verhalten auf der Suche nach der Droge äußere Widerstände (Schwierigkeiten bei der Beschaffung der Droge, negative Auswirkungen des Drogenkonsums auf die Gesundheit, das Sozialleben etc.) ignoriert und deshalb sein <strong>Verhalten</strong> immer <strong>zwanghafter </strong>wird. So verliert er nach und nach die Kontrolle über den Drogenkonsum und wird <strong>süchtig</strong>.</p>
<p>Nach Meinung von <em>Pier Vincenzo Piazza </em>und seinen Mitarbeitern lassen diese Ergebnisse auch wichtige Schlussfolgerungen für die Entwicklung neuer Methoden der <strong>Suchttherapie</strong> zu. „Wahrscheinlich werden wir keine neuen Therapien finden, indem wir versuchen, die Veränderungen zu verstehen, die Drogen im Gehirn von Süchtigen hervorrufen”, erklären die Forscher, „denn ihr Gehirn ist anaplastisch.” Die Autoren schreiben, „Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass wir den <strong>Schlüssel</strong> zu einer wirklichen Suchttherapie wahrscheinlich im Gehirn der <strong>nichtsüchtigen Konsumenten </strong>finden werden.”</p>
<p>Die Autoren glauben, „Wenn wir die biologischen Mechanismen verstehen, die eine Anpassung an die Droge ermöglichen und dem Konsumenten helfen, ihren Gebrauch weiter zu kontrollieren, könnten wir vielleicht den anaplastischen Zustand behandeln, der zur Sucht führt.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.inserm.fr/content/download/12872/97006/file/cp_piazza24juin10(va).pdf" target="_blank">INSERM</a></span>, 24.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/328/5986/1709" target="_blank">Kasanetz et al</a></span>. <em>Science</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht hoher sozialer Status glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/" target="_self">Macht hoher sozialer Status glücklich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Riskantes Verhalten in der Pubertät: Was sind die biologischen Hintergründe?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/riskantes-verhalten-in-der-pubertat-was-sind-die-biologischen-hintergrunde/" target="_self">Riskantes Verhalten in der Pubertät: Was sind die biologischen Hintergründe?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was findet bei Magersucht im Kopf statt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-findet-bei-magersucht-im-kopf-statt/" target="_self">Was findet bei Magersucht im Kopf statt?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaffee macht munter &#8211; ein Mythos?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kaffee-macht-munter-ein-mythos/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 18:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:
Die stimulierende Wirkung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2663" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kaffee macht munter - ein Mythos" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kaffee-macht-munter-ein-Mythos.jpg" alt="Kaffee macht munter - ein Mythos" width="167" height="171" />Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:</p>
<p>Die <strong>stimulierende Wirkung</strong> von Koffein könnte nichts weiter als eine <strong>Illusion</strong> sein. Denn eine neue Studie zeigt, dass die gewohnte morgendliche Tasse Kaffe in Wirklichkeit zu nichts Nutze ist.</p>
<p>Für die Studie testete das englisch-deutsche Forscherteam die Wirkung von Koffein oder einem Placebo an 379 Versuchspersonen, nachdem sie sechzehn Stunden lang kein Koffein zu sich genommen hatten. Die Tests zeigten <strong>kaum Unterschiede</strong> bei der <strong>Munterkeit</strong> der Versuchspersonen.</p>
<p><span id="more-2633"></span>Die Studie, die online in <em>Neuropsychopharmacology</em> erschien, zeigt, dass regelmäßige Kaffeetrinker eine <strong>Toleranz</strong> gegenüber den Angst auslösenden und stimulierenden Wirkungen von Koffein entwickeln. Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, haben vielleicht das Gefühl, davon munter zu werden. Doch die Ergebnisse zeigen, dass dieser Eindruck in Wirklichkeit nur auf der Abnahme der <strong>Ermüdungserscheinungen</strong> bei akutem <strong>Koffeinentzug</strong> beruht. Und wenn man die Angst auslösenden und Blutdruck steigernden Effekte von Koffein berücksichtigt, hat der Kaffeetrinker netto gar keinen Nutzen.</p>
<p><em>Peter Rogers </em>von der Abteilung Experimentelle Psychologie der <em>University of Bristol</em> in Großbritannien und erster Autor der Studie, sagt: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Menschen vom Koffeinkonsum keinerlei Vorteile haben – obwohl wir das Gefühl haben, davon munter zu werden, stellt das Koffein lediglich den Normalzustand wieder her. Andererseits bedeutet <strong>Toleranz </strong>auch, obwohl Koffein <strong>Angstgefühle</strong> verstärken kann, tritt dieser Effekt bei den meisten Koffeinkonsumenten kaum zutage.”</p>
<p>Etwa die Hälfte der <strong>Versuchspersonen</strong> nahm für gewöhnlich kein oder wenig Koffein zu sich und die andere Hälfte mittel bis viel. Für die Tests erhielten die Versuchspersonen entweder Koffein oder ein Placebo. Vorher und nachher gaben sie an, wie <strong>ängstlich</strong> und <strong>wach</strong> sie sich fühlten, und wie stark ihre <strong>Kopfschmerzen</strong> waren. Außerdem machten sie verschiedene psychologische Tests am Computer, mit denen ihr Gedächtnis, ihre <strong>Aufmerksamkeit</strong> und ihre Wachsamkeit (Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum) gemessen wurden.</p>
<p>Die mittel/starken Koffeinkonsumenten, die das Placebo erhalten hatten, gaben an, sich müder zu fühlen und stärkere Kopfschmerzen zu haben, nicht jedoch die Versuchspersonen, die Koffein erhalten hatten. Aber nach der <strong>Koffeingabe</strong> waren starke Koffeinkonsumenten <strong>nicht wacher als</strong> geringe Koffeinkonsumenten, die <strong>Placebo</strong> erhalten hatten. Das zeigt, dass Koffein bei Kaffeetrinkern lediglich den „Normalzustand” wiederherstellt.</p>
<p>Außerdem stellten die Autoren fest, dass sich Menschen, die eine genetische <strong>Veranlagung</strong> zur <strong>Ängstlichkeit</strong> haben, dadurch nicht vom Kaffeetrinken abhalten lassen. Tatsächlich tranken Menschen mit der Genvariante für erhöhte Ängstlichkeit sogar etwas mehr Kaffee als Menschen ohne diese Genvariante, was darauf hindeutet, dass ein leichtes Angstgefühl mit zu der wohlig anregenden Wirkung von Kaffee gehören könnte.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bris.ac.uk/news/2010/7051.html" target="_blank">University of Bristol</a></span>, 2.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/npp/journal/vaop/ncurrent/abs/npp201071a.html" target="_blank">Rogers et al</a></span>. <em>Neuropsychopharmacology</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<title>Rauchen Menschen mit Depressionen mehr als andere?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 14:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen mit Depressionen rauchen mehr, was sicher zu manchen körperlichen Begleiterkrankungen der Patienten mit beitragen wird. Eine neue Studie hat nun den Zusammenhang zwischen Depressionen und Rauchen im Detail untersucht. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie vom April übersetzt, die die Frage aufwirft, inwieweit bei diesen Patienten Raucherentwöhnung und Depressionsbehandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2471" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Rauchen Menschen mit Depressionen mehr als andere" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Rauchen-Menschen-mit-Depressionen-mehr-als-andere.jpg" alt="Rauchen Menschen mit Depressionen mehr als andere" width="167" height="125" />Menschen mit Depressionen rauchen mehr, was sicher zu manchen körperlichen Begleiterkrankungen der Patienten mit beitragen wird. Eine neue Studie hat nun den Zusammenhang zwischen Depressionen und Rauchen im Detail untersucht. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie vom April übersetzt, die die Frage aufwirft, inwieweit bei diesen Patienten Raucherentwöhnung und Depressionsbehandlung Hand in Hand gehen sollten:</p>
<p><strong>Menschen mit Depressionen rauchen häufiger</strong> und auch <strong>stärker</strong> als Menschen, die keine Depressionen haben. Das zeigt ein neuer Bericht der US-Regierung, der zu dem Schluss kommt, dass spezielle Programme für Menschen mit Depressionen nötig sind, die ihnen helfen, das Rauchen aufzugeben.</p>
<p>Der Bericht, der am 14. April veröffentlicht wurde, beruht auf den landesweiten Umfragen zur Gesundheit und Ernährung der US-Bevölkerung, die von den <em>Centers for Disease Control and Prevention (CDC)</em> zwischen 2005 und 2008 durchführt wurden.</p>
<p><span id="more-2458"></span>Der Bericht des <em>National Centers for Health Statistics (NCHS)</em> der <em>CDC</em> beweist nicht, dass Rauchen Depressionen verursacht oder umgekehrt. Aber er zeigt einen engen Zusammenhang zwischen Rauchen und Depressionen bei US-Amerikanern, die zwanzig Jahre oder älter sind.</p>
<p>Nach den Umfragen, die 2005 bis 2008 durchgeführt wurden, hatten <strong>7 Prozent</strong> der Erwachsenen in den USA <strong>Depressionen</strong>.</p>
<p>Dabei fasste die Untersuchung den Begriff „Depression” weit und schloss darunter auch Menschen mit „leichten Depressionen” ein, die manche Symptome der Erkrankung haben aber keine Diagnose von klinischen Depressionen.</p>
<p>Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts sind:</p>
<p><strong>• </strong><strong>43 Prozent</strong> der Erwachsenen <strong>mit Depressionen rauchten</strong>, aber nur 22 Prozent der Erwachsenen ohne Depressionen.</p>
<p><strong>• </strong>Erwachsene mit Depressionen <strong>gaben</strong> das Rauchen <strong>seltener auf </strong>als Erwachsene ohne Depressionen.</p>
<p><strong>• </strong>Auch Erwachsene mit leichten Symptomen für Depressionen rauchten häufiger als Erwachsene ohne Symptome.</p>
<p><strong>• </strong><strong>Frauen</strong> mit Depressionen rauchten etwa so häufig wie Männer mit Depressionen. Dagegen rauchten Frauen ohne Depressionen seltener als Männer.</p>
<p><strong>• </strong>Bei Frauen waren die Unterschiede in der Altersgruppe von 20 bis 39 Jahren am größten, in der 50 Prozent der Frauen mit Depressionen rauchten, aber nur 21 Prozent der Frauen ohne Depressionen.</p>
<p><strong>•</strong> Bei Männern war der größte Unterschied in der Altersgruppe von 40 bis 54 Jahren, in der 55 Prozent der Männer mit Depressionen rauchten, verglichen mit 26 Prozent der Männer ohne Depressionen.</p>
<p><strong>• </strong>Menschen mit <strong>schweren </strong>Depressionen rauchten häufiger als Menschen mit leichten Depressionen.</p>
<p><strong>• </strong>Männer und Frauen mit Depressionen rauchten <strong>stärker</strong> als Menschen ohne Depressionen.</p>
<p><strong>• </strong>Von den Menschen mit Depressionen rauchten 28 Prozent mehr als ein Päckchen (20 Zigaretten) pro Tag, verglichen mit 15 Prozent der Menschen ohne Depressionen.</p>
<p><strong>• </strong>51 Prozent der Raucher mit Depressionen rauchten ihre erste Zigarette am Tag in den ersten fünf Minuten nach dem Aufstehen, aber nur 30 Prozent der Raucher ohne Depressionen. Außerdem rauchten Menschen mit Depressionen häufiger mehr als ein Päckchen pro Tag.</p>
<p>In ihrem Bericht zitieren <em>Laura Pratt </em>und <em>Debra Brody</em> die wenigen Studien, die untersucht haben, ob Menschen mit Depressionen das Rauchen erfolgreich aufgeben können. Aus diesen Studien geht hervor, dass Menschen mit Depressionen das Rauchen mit intensiver Unterstützung aufgeben können, ohne wieder anzufangen.</p>
<p>Diese intensiven Programme zur <strong>Raucherentwöhnung</strong> ähneln der <strong>Behandlung für Depressionen</strong> selbst, wie z.B. kognitive Verhaltenstherapie und Antidepressiva, schreiben die Autorinnen und kommen zu dem Schuss:</p>
<p>„Erwachsene mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen sind eine wichtige Untergruppe von Rauchern, auf die Programme zur Raucherentwöhnung abzielen sollten.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/185499.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 15.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.cdc.gov/nchs/data/databriefs/db34.pdf" target="_blank">Pratt &amp; Brody</a></span>. <em>NCHS Data Brief No. 34</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
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		<title>Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Alkoholproblemen loszukommen, fällt vielen Betroffenen nicht zuletzt auch wegen des sozialen Stigmas der Erkrankung schwer. Eine neue Studie hat die Wirksamkeit von Paartherapie für alkoholabhängige Frauen untersucht und zeigt, dass die Unterstützung durch den Partner zum Therapieerfolg beitragen kann. Wir haben eine Pressemitteilung der Universität von April übersetzt, der diesen neuen Ansatz der Suchttherapie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2385" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Kann-Paartherapie-alkoholkranken-Frauen-eher-helfen-als-individuelle.jpg" alt="Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle" width="180" height="135" />Von Alkoholproblemen loszukommen, fällt vielen Betroffenen nicht zuletzt auch wegen des sozialen Stigmas der Erkrankung schwer. Eine neue Studie hat die Wirksamkeit von Paartherapie für alkoholabhängige Frauen untersucht und zeigt, dass die Unterstützung durch den Partner zum Therapieerfolg beitragen kann. Wir haben eine Pressemitteilung der Universität von April übersetzt, der diesen neuen Ansatz der Suchttherapie beschreibt:</p>
<p><em>Barbara McCrady</em> und <em>Elizabeth Epstein</em> untersuchten, ob <strong>kognitive Verhaltenstherapie</strong> für alkoholabhängige Frauen effektiver ist, wenn sie als Paartherapie oder als Einzeltherapie durchgeführt wird. Die Studie zeigte, dass beide Behandlungsmethoden gut wirksam waren. Aber der <strong>Therapieerfolg</strong> hielt bei Frauen nach einer <strong>Paartherapie</strong> etwas <strong>länger</strong> an als nach einer Einzeltherapie. Außerdem war Paartherapie effektiver bei alkoholabhängigen Frauen, die zusätzlich auch unter Depressionen litten. Die Ergebnisse der Untersuchung sind im <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> erschienen.</p>
<p><span id="more-2379"></span><em>Elizabeth Epstein</em> ist Associate Research Professor am Center of Alcohol Studies der <em>Rutgers University</em> in den USA. <em>Barbara McCrady</em>, die früher Professorin für Psychologie an der <em>Rutgers University</em> war, leitet jetzt das Center on Alcoholism, Substance Abuse and Addictions an der <em>University of New Mexico</em>.</p>
<p><strong>Alkoholkrankheit </strong>trifft <strong>Frauen</strong> besonders schwer, körperlich wie psychisch. <em>Epstein</em> und <em>McCrady</em> verweisen auf die Ergebnisse früherer Studien, nach denen <strong>vier bis acht Prozent</strong> aller Frauen unter vierundvierzig Jahren alkoholabhängig sind. Zwei Drittel der alkoholabhängigen Frauen leiden zusätzlich unter <strong>weiteren psychiatrischen Erkrankungen</strong>. Außerdem suchen Frauen seltener als Männer ärztliche Hilfe für eine Behandlung gegen Alkoholismus. Alkoholabhängige Frauen haben häufig <strong>Eheprobleme</strong>, und sie erhalten nur wenig Unterstützung von anderen in ihren sozialen Netzen, wenn sie versuchen, von ihrer Abhängigkeit loszukommen. Bis vor Kurzem wurden nur wenige Untersuchungen zur Behandlung von Alkoholmissbrauch durchgeführt, die speziell auf Frauen zugeschnitten waren.</p>
<p><em>McCrady</em> und <em>Epstein</em> nahmen 102 Frauen in die <strong>Studie </strong>auf, die sich auf Zeitungsanzeigen gemeldet hatten oder von anderen Therapieprogrammen für Alkoholkrankheit überwiesen worden waren. Um an der Studie teilnehmen zu können, mussten die Frauen <strong>alkoholabhängig</strong> und verheiratet sein oder mindestens seit sechs Monaten eine <strong>feste Beziehung</strong> zu einem Mann haben. Außerdem mussten ihre Partner bereit sein, selbst an der Studie teilzunehmen.</p>
<p>Beide Gruppen hatten über einen Zeitraum von <strong>sechs Monaten</strong> zwanzig ambulante Sitzungen mit kognitiver Verhaltenstherapie, die Alkoholabstinenz zum Ziel hatte. Sieben Therapeuten, die alle sowohl für <strong>Einzel</strong>- als auch für <strong>Paartherapie </strong>geschult waren, kümmerten sich um die Patienten. Nach Ende der zwanzig Therapiesitzungen hatte jeder Teilnehmer weitere zwölf Monate lang telefonische und persönliche Gespräche zur <strong>Nachsorge</strong>. Für jeden Monat der Studiendauer (achtzehn Monate) errechneten die Forscher bei jeder Frau den Prozentsatz der Tage mit <strong>Alkoholabstinenz </strong>und den Prozentsatz der Tage mit hohem Alkoholkonsum (mehr als drei Gläser Alkohol an einem Tag).</p>
<p>Fast die Hälfte der Frauen begann ihre Alkoholabstinenz bereits vor der ersten Therapiesitzung, schreiben die Forscher. Im ersten Monat der Therapie <strong>stieg</strong> die <strong>Abstinenzrate </strong>der Frauen, die noch tranken, in beiden Gruppen stark an. Bei Frauen in Paartherapie war dieser Trend deutlicher, vielleicht, weil sie zu Beginn eine etwas niedrigere Abstinenzrate hatten. Im Jahr nach der Behandlung gaben die Frauen, die an Paartherapie teilgenommen hatten, weniger Tage mit hohem Alkoholkonsum an als Frauen nach Einzeltherapie.</p>
<p>Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass der Bedarf an spezifischen Behandlungen für alkoholabhängige Frauen groß ist, und dass für eine <strong>Verhaltensänderung</strong> soziale <strong>Unterstützung</strong> eine <strong>wichtige</strong> Rolle spielt. Aber nicht alle Frauen haben einen Partner, und nicht jeder Partner unterstützt sie. Nun suchen <em>Epstein</em> und <em>McCrady</em> nach Frauen für eine weitere Studie, die Einzel- und Gruppentherapie vergleichen soll. Um an dieser Studie teilzunehmen, müssen Frauen nicht verheiratet oder in einer festen Beziehung sein.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.rutgers.edu/medrel/research/couples-therapy-can-20100419" target="_blank">Rutgers Today</a></span>, 22.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/index.cfm?fa=buy.optionToBuy&amp;id=2009-03774-005&amp;CFID=8323895&amp;CFTOKEN=11079754" target="_blank">McCrady et al</a></span>. <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em>, 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht hoher sozialer Status glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/" target="_self">Macht hoher sozialer Status glücklich?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php">Zur Paartherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php">Zur Paartherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hängt Nikotinabhängigkeit und Stress am Arbeitsplatz miteinander zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-nikotinabhangigkeit-und-stress-am-arbeitsplatz-miteinander-zusammen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 07:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Stressfaktoren der Arbeitswelt gehört für Raucher seit einer Weile auch das Rauchverbot. Eine aktuelle Studie hat den Zusammenhang untersucht und zeigt, dass Raucher, die auf der Arbeit weniger rauchen, wirklich mehr gestresst sind. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today von Mitte des Monats übersetzt, in der die Forscher auf eine alternative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2373" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängt Nikotinabhängigkeit und Stress am Arbeitsplatz miteinander zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Wie-hängt-Nikotinabhängigkeit-und-Stress-am-Arbeitsplatz-miteinander-zusammen.jpg" alt="Wie hängt Nikotinabhängigkeit und Stress am Arbeitsplatz miteinander zusammen" width="200" height="150" />Zu den Stressfaktoren der Arbeitswelt gehört für Raucher seit einer Weile auch das Rauchverbot. Eine aktuelle Studie hat den Zusammenhang untersucht und zeigt, dass Raucher, die auf der Arbeit weniger rauchen, wirklich mehr gestresst sind. Wir haben eine Pressemitteilung von <em>Medical News Today</em> von Mitte des Monats übersetzt, in der die Forscher auf eine alternative Interpretation ihrer Daten hinweisen:</p>
<p>Viele betrachten Rauchen als eine <strong>Bewältigungsstrategie</strong>, mit der Menschen besser mit Berufsstress zurechtzukommen können. Aber entgegen dieser landläufigen Meinung können die <strong>Belastungen</strong> der Arbeitswelt die <strong>Nikotinabhängigkeit </strong>von Rauchern sogar <strong>vermindern</strong>. Das überraschende Ergebnis wurde jetzt in <em>Tobacco Induced Diseases</em>, einem kostenlosen Online-Journal aus der Reihe BioMed Central, veröffentlicht und widerspricht sogar der Hypothese der Wissenschaftler selbst.</p>
<p><span id="more-2365"></span>Das deutsche Forscherteam unter Leitung von <em>Anna Schmidt </em>von der Universität Köln untersuchte den Zusammenhang zwischen Stressfaktoren auf der Arbeit und Nikotinabhängigkeit an 197 <strong>berufstätigen Rauchern</strong>, die an der größeren „<strong>Kölner Raucherstudie</strong>” teilnehmen. Der Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit, ein international anerkannter Test zur statistischen Auswertung des Grades der Nikotinabhängigkeit bei Rauchern, diente zur Erfassung detaillierter Informationen über das Rauchverhalten der Studienteilnehmer.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Arbeitnehmer, die auf der Arbeit <strong>gestresst </strong>sind, <strong>weniger rauchen</strong>, als sie normalerweise würden. Daher sind sie weniger stark nikotinabhängig. Die Autoren vermuten, dass sich die unerwarteten Ergebnisse durch <strong>Überstunden</strong> und strikte <strong>Rauchverbote</strong> am Arbeitsplatz erklären lassen. <em>Schmidt </em>sagt, „Eine starke Arbeitsbelastung könnte Arbeitnehmer dazu zwingen, nur noch in ihrer Freizeit zu rauchen.”</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass religiöse, verheiratete sowie höher gebildete Raucher deutlich geringer nikotinabhängig waren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/185248.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 13. April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.tobaccoinduceddiseases.com/content/8/1/6" target="_blank">Schmidt et al</a></span>. <em>Tabacco Induced Diseases</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-heute-haufiger-psychische-erkrankungen-als-fruher/" target="_self">Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Neujahrsvorsatz “Mit dem Rauchen aufhören”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neujahrsvorsatz-mit-dem-rauchen-aufhoren/" target="_self">Neujahrsvorsatz “Mit dem Rauchen aufhören”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
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		<item>
		<title>Macht hoher sozialer Status glücklich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie von amerikanischen Forschern zeigt, dass sich im Gehirn von Menschen mit einem hohen sozialen Status mehr „Glücksrezeptoren“ feststellen lassen. Wie oft bei Untersuchungen dieser Art, bleibt ungeklärt, ob diese Rezeptoren Menschen glücklicher machen oder aber das Gehirn mehr solche Moleküle bildet, um mit dem  Glück des sozialen Zuspruchs fertig zu werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1809" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Macht hoher sozialer Status glücklich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Macht-hoher-sozialer-Status-glücklich-s.jpg" alt="Macht hoher sozialer Status glücklich s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie von amerikanischen Forschern zeigt, dass sich im Gehirn von Menschen mit einem hohen sozialen Status mehr „Glücksrezeptoren“ feststellen lassen. Wie oft bei Untersuchungen dieser Art, bleibt ungeklärt, ob diese Rezeptoren Menschen glücklicher machen oder aber das Gehirn mehr solche Moleküle bildet, um mit dem  Glück des sozialen Zuspruchs fertig zu werden. Ich habe die Pressemitteilung des Herausgebers vom 3. Februar übersetzt:</p>
<p>Normalerweise denken wir bei den Vorteilen, die Menschen von ihrem <strong>sozialen Status</strong> haben, zuerst an Belohnungen von außerhalb. Nun zeigt eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung in der Februarausgabe von <em>Biological Psychiatry</em>, einem Fachjournal von <em>Elsevier</em>, dass es auch <strong>innere Belohnungen</strong> gibt.</p>
<p><em>Dr. Martinez</em> und ihre Mitarbeiter stellten einen Zusammenhang zwischen einem hohen sozialen Status, starkem sozialen Rückhalt und der Dichte von <strong>Dopamin</strong>-D2/D3-Rezeptoren im Striatum fest. Das <strong>Striatum</strong> ist eine Gehirnregion, die eine zentrale Rolle beim Empfinden von <strong>Belohnung</strong> und <strong>Motivation</strong> spielt. Der Neurotransmitter (Botenstoff) Dopamin und die Rezeptoren, an die er bindet, haben eine Schlüsselfunktion bei der Entstehung dieser Verhaltensreaktionen im Striatum.</p>
<p><span id="more-1675"></span>Die Forscher von der <em>Columbia University</em> in New York untersuchten den sozialen Status und sozialen Rückhalt bei gesunden Testpersonen. Dann verwendeten sie <strong>PET</strong> (Positronen-Emissions-Tomographie), ein Verfahren für das diagnostische <strong>Imaging</strong>, um Bildaufnahmen zu machen, mit denen sich die Anzahl der Typ 2-Rezeptormoleküle für Dopamin im Gehirn der Versuchsteilnehmer bestimmen ließ.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, mit einen <strong>hohen sozialen Status</strong> ihr Leben wahrscheinlich deshalb als angenehmer und stimulierender erfahren, weil sie <strong>mehr Rezeptormoleküle</strong> im Striatum haben, an die Dopamin binden und seine Wirkung entfalten kann, die der eines „<strong>Glückshormons</strong>“ ähnelt.</p>
<p><em>Dr. Martinez</em> erläutert die Ergebnisse näher: „Wir haben gezeigt, dass eine geringe Anzahl von Dopaminrezeptoren mit niedrigem sozialen Status assoziiert war und eine hohe mit einem besseren sozialen Status. Den gleichen Zusammenhang beobachten wir auch zwischen der Rezeptorzahl und den Angaben der Versuchsteilnehmer zu ihrem sozialen Rückhalt bei Freunden, Familie oder anderen wichtigen Menschen in ihrem Leben.“</p>
<p><em>Dr. John Krystal</em>, der Herausgeber von <em>Biological Psychiatry</em>, meint: „Diese Ergebnisse bieten einen interessanten Einblick in eine grundlegende soziale Verhaltensweise – unser Bestreben, einen hohen sozialen Status zu erlangen. Man kann sich gut vorstellen, dass Menschen mit <strong>mehr</strong> D2-<strong>Rezeptoren</strong> hoch <strong>motiviert</strong> sind und sich in sozialen Situationen <strong>stärker engagieren</strong>. Dadurch bringen sie es im Leben weiter und haben mehr sozialen Rückhalt.“</p>
<p>Diese Ergebnisse könnten auch von Bedeutung sein, um zu verstehen, warum manche Menschen stärker zu Alkohol- und Drogenmissbrauch neigen. Denn die Untersuchungen von <em>Dr. Nora Volkow</em>, der Direktorin des National Institute on Drug Abuse in den USA, und ihrer Mitarbeiter haben gezeigt, dass ein <strong>niedriges </strong>Niveau von D2/D3-<strong>Rezeptoren</strong> zum erhöhten <strong>Risiko für Alkoholabhängigkeit</strong> bei Menschen mit beitragen kann, deren Verwandte ebenfalls Alkoholprobleme haben. Nach dem derzeitigen Stand ihrer Forschung könnten Menschen mit einer Neigung zu Alkoholmissbrauch und wenigen D2/D3-Rezeptormolekülen auch <strong>empfindlicher</strong> auf einen niedrigen <strong>sozialen Status</strong> und schwächeren sozialen <strong>Rückhalt</strong> reagieren. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass diese sozialen Faktoren zum Risiko für Alkohol- und Drogenmissbrauch mit beitragen.</p>
<p>Diese Ergebnisse sind von besonderem Interesse, weil sie die <strong>Neurobiologie</strong> des Menschen in einen <strong>sozialen Kontext</strong> stellen, und der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen. In gesellschaftlichen Zusammenhängen wie diesem zeigt sich die wahre Bedeutung biologischer Einflüsse auf unser Verhalten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.elsevier.com/wps/find/authored_newsitem.cws_home/companynews05_01421" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Elsevier Science &amp; Health News</span></a>, 3.2.10</p>
<p><a href="http://www.journals.elsevierhealth.com/periodicals/bps/article/S0006-3223(09)00965-2/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Martinez et al.</span></a> <em>Biological Psychiatry</em>, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Wie wirkt sich Pornographie auf die Sexualität aus?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 15:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie an Studenten, die gerne Pornofilme sehen, liefert Hinweise , dass ihr Hobby sie nicht an einem normalen Sexualleben hindert.  Ich habe einen Artikel der Uni über die Untersuchung mit den (zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur 20!)  Kommilitonen übersetzt. Eine kleine Stichprobe also, weitere ausführlichere Erhebungen sind abzuwarten. Aber die Ergebnisse dieser Kleinstudie sind schon mal interessant:
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-932" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="porn small" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/porn-small.jpg" alt="porn small" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie an Studenten, die gerne Pornofilme sehen, liefert Hinweise , dass ihr Hobby sie nicht an einem normalen Sexualleben hindert.  Ich habe einen Artikel der Uni über die Untersuchung mit den (zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur 20!)  Kommilitonen übersetzt. Eine kleine Stichprobe also, weitere ausführlichere Erhebungen sind abzuwarten. Aber die Ergebnisse dieser Kleinstudie sind schon mal interessant:</p>
<p>Ein Forscher von der <em>Université de Montréal</em> in Kanada, dessen Arbeit vom <em>Interdisziplinären Forschungszentrum für Familiengewalt und Gewalt gegen Frauen</em> finanziert wird, hat mit einer neuen Studie über die <strong>Auswirkungen von Pornografie auf Männer</strong> begonnen. „Zu Anfang unserer Untersuchung haben wir Männer in ihren Zwanzigern gesucht, die noch nie einen Pornofilm gesehen hatten. Wir konnten aber keine finden”, sagt <em>Simon Louis Lajeunesse</em>, ein Associate Professor an der <em>School of Social Work</em>.</p>
<p>„Meine Arbeit zielt darauf ab, den Einfluss von Pornografie auf die Sexualität von Männern zu betrachten, und wie sie ihre Sichtweise von Männern und Frauen prägt“, sagt <em>Lajeunesse</em>. Dazu hat er bis jetzt zwanzig heterosexuelle Männer in seine <strong>Studie</strong> aufgenommen und interviewt. Diese <strong>Männer</strong> sind alle Universitätsstudenten und sehen sich regelmäßig <strong>Pornofilme </strong>an.</p>
<p><span id="more-852"></span>„Sie haben über ihre bisherige sexuelle Entwicklung geredet, angefangen von ihrem <strong>ersten Kontakt zur Pornografie</strong>, der in der <strong>frühen Pubertät </strong>war. Nicht einer von ihnen hatte eine krankhafte Sexualität. Tatsächlich waren alle ihre sexuellen Praktiken ganz konventionell“, sagt <em>Lajeunesse</em>.</p>
<p>Bis jetzt hat die Studie gezeigt, dass <strong>neunzig Prozent </strong>des Pornokonsums auf dem <strong>Internet</strong> stattfindet, während zehn Prozent aus Videoläden stammt. Im Durchschnitt sahen sich die <strong>Singles</strong> dreimal die Woche für jeweils vierzig Minuten pornografische Filme an. Die Männer in einer <strong>festen Beziehung</strong> sahen sie durchschnittlich 1,7-mal pro Woche und für je zwanzig Minuten.</p>
<p><em>Lajeunesse</em> stellte fest, dass die meisten Jungen bis zum Alter von zehn Jahren pornografisches Material gesucht und gefunden haben. In diesem Alter sind Jungen sexuell besonders neugierig. Aber sie verlieren schnell das Interesse, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder sie es abstoßend finden. Als Erwachsene suchen sie dann weiter nach <strong>Material, dass ihren Vorstellungen</strong> von Sexualität <strong>entspricht</strong>. Außerdem sehen sie sich nur <strong>selten</strong> Pornofilme <strong>zusammen mit</strong> ihrer <strong>Partnerin </strong>an und suchen sich immer selbst aus, was sie sehen.</p>
<p>Alle Studienteilnehmer gaben an, dass sie <strong>für die Gleichberechtigung</strong> von Mann und Frau sind, und <strong>fühlten sich als Opfer</strong> einer Rhetorik, die Pornografie verteufelt. „Pornografie hat ihre Sichtweise von Frauen nicht verändert oder ihre Beziehungen, die sie sich alle möglichst harmonisch und erfüllend wünschen. Diejenigen, die ihre Fantasien im wirklichen Leben mit ihrer Partnerin nicht ausleben konnten, haben ihnen einfach ihren eigenen Platz reserviert. Die <strong>reale Welt zerstört ihre Fantasien</strong>, und diese Männer wollen auch gar nicht, dass ihre Partnerin aussieht wie ein Pornostar“, sagt <em>Lajeunesse</em>.</p>
<p>Daher <strong>widerspricht </strong><em>Lajeunesse </em>der Theorie von der <strong>perversen Auswirkung</strong>, die Pornografie oft zugeschrieben wird. „Leute, die aggressiv werden, brauchen keine Pornografie, um gewalttätig zu sein. Süchtige können nach Drogen, Alkohol oder Spielen süchtig sein. Und Fälle von asozialem Verhalten gehören in den Bereich der Pathologie. Wenn Pornografie den Einfluss hätte, der immer wieder behauptet wird, müsste man einem Homosexuellen einfach heterosexuelle Filme zeigen können, und das würde seine sexuelle Orientierung ändern.“</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news-digest/are-the-effects-of-pornography-negligible.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">UdeMNouvelles</span></a></p>
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		<item>
		<title>Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wird-das-risiko-fur-adhs-bei-kindern-durch-das-rauchen-der-eltern-erhoht/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 13:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren immer mehr zum Thema für Eltern geworden und wird heute zunehmend auch medikamentös behandelt. Eine aktuelle Studie weist nun auf eine andere Möglichkeit hin: schwangere Frauen könnten weniger rauchen. Ich habe einen Presseartikel über die Studie vereinfacht und übersetzt:
Forscher in den USA haben einen Zusammenhang festgestellt zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-948" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="ADHD c s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/ADHD-c-s.jpg" alt="ADHD c s" width="168" height="125" />ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren immer mehr zum Thema für Eltern geworden und wird heute zunehmend auch medikamentös behandelt. Eine aktuelle Studie weist nun auf eine andere Möglichkeit hin: schwangere Frauen könnten weniger rauchen. Ich habe einen Presseartikel über die Studie vereinfacht und übersetzt:</p>
<p>Forscher in den USA haben einen <strong>Zusammenhang </strong>festgestellt zwischen der Einwirkung von <strong>Rauchen in der Schwangerschaft</strong>, <strong>Bleibelastung im Kindesalter</strong> und einem stark erhöhten Risiko für <strong>ADHS</strong> (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) bei Kindern. Während wir dazu neigen, uns auf die Behandlung von ADHS zu konzentrieren, könnte nach Meinung der Wissenschaftler die Beseitigung solcher Umwelteinflüsse die Entwicklung der Störung bei vielen hunderttausend Kindern von vornherein verhindern.</p>
<p><span id="more-797"></span></p>
<p>Leiter der Studie, die jetzt online in der Fachzeitschrift <em>Pediatrics</em> veröffentlicht wurde, war <em>Dr. Robert Kahn</em>, Arzt und Forscher am <em>Cincinnati Children&#8217;s Hospital Medical Center</em> in Ohio in den USA.</p>
<p><em>Dr. Kahn</em> und seine Mitarbeiter schätzen, dass sich insgesamt bis zu <strong>35 Prozent der Fälle</strong> von ADHS bei Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis fünfzehn Jahren <strong>verhindern</strong> ließen, indem man die <strong>Umwelteinwirkungen</strong> von Blei und Rauchen in der Schwangerschaft <strong>beseitigt</strong>: in Zahlen ausgedrückt wären das allein in den USA etwa 800 000 Kinder.</p>
<p><em>Dr. Kahn </em>erklärte gegenüber der Presse, während man sich in der Vergangenheit überwiegend auf die Behandlung konzentriert hat, „zeigt unsere Studie, dass eine Verringerung von Schadstoffen in der Umwelt ein wichtiger Ansatz sein könnte, um die Häufigkeit von ADHS zu senken.”</p>
<p>Für ihre Studie analysierten <em>Dr. Kahn</em> und seine Mitarbeiter die Daten von 2588 Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis fünfzehn Jahren, die zwischen 2001 und 2004 an der sogenannten NHANES-Studie teilnahmen. NHANES (National Health and Nutrition Examination Survey) ist eine <strong>landesweite Langzeitstudie</strong> an einer für die <strong>USA</strong> repräsentativen Bevölkerungsgruppe und sammelt unter anderem Informationen zur Gesundheit und Ernährung.</p>
<p>Die Einwirkung von Tabakrauch analysierten die Forscher anhand der Angaben von <strong>Müttern</strong> über ihren <strong>Tabakkonsum </strong>während der <strong>Schwangerschaft</strong>. Für die Untersuchung der Umwelteinwirkung durch <strong>Blei</strong> werteten die Forscher den Bleigehalt <strong>aktueller Blutproben </strong>der Kinder aus. Die Diagnose von AHDS beruhte auf dem DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual for Mental Disorders, Fourth Edition), einem Nachschlagewerk, das als „Goldstandard” für die Diagnose psychischer Störungen gilt.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass fast <strong>neun Prozent der Kinder ADHS</strong> hatten. Bei Kindern, deren Mütter während der <strong>Schwangerschaft geraucht </strong>hatten, war die Häufigkeit von ADHS war mehr als <strong>doppelt so hoch</strong>. Auch Kinder mit Werten von <strong>Blei</strong> im Blut, die deutlich über dem Durchschnitt lagen, hatten mehr als <strong>doppelt so oft </strong>ADHS.</p>
<p>Aber wenn Kinder <strong>beiden Umwelteinflüssen</strong> ausgesetzt waren, hatten sie etwa <strong>achtmal so häufig ADHS</strong> wie Kinder ohne jede Belastung durch eines der beiden Umweltgifte. Alle beobachteten Unterschiede waren von statistischer Bedeutung.</p>
<p>Daraus schlossen die Autoren: „Bei Kindern in den USA gibt es einen Zusammenhang zwischen den Einwirkungen von Tabakrauch vor der Geburt, Blei in der Kindheit und einer erhöhten Häufigkeit von ADHS. Das gilt insbesondere für Kinder, die beiden Umwelteinwirkungen ausgesetzt sind.”</p>
<p>Die Autoren meinen, dass eine <strong>Verminderung</strong> der Einwirkungen von <strong>Rauchen</strong> in der Schwangerschaft und <strong>Blei </strong>wichtige Schritte sein können, um einer Entwicklung von <strong>ADHS</strong> bei Kindern <strong>vorzubeugen</strong>.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Dr. Tanya Froehlich</em>, Ärztin in der Abteilung Entwicklungs- und Verhaltenspädiatrie am <em>Cincinnati Children&#8217;s Hospital Medical Center</em>, sagt:</p>
<p>„Sowohl die Einwirkung von Rauchen als auch von Blei haben ihre eigenen schädigenden Auswirkungen, die beide wichtig sind.“</p>
<p>„Aber wenn Kinder dem Einfluss von Blei in der Umwelt und Rauchen in der Schwangerschaft ausgesetzt sind, <strong>verstärken sich die Wirkungen</strong> gegenseitig“, erklärt sie.</p>
<p><strong>ADHS</strong> ist eine häufige Verhaltensstörung, von der circa acht bis zehn Prozent aller Kinder im Schulalter betroffen sind. <strong>Jungen</strong> entwickeln etwa <strong>dreimal so häufig</strong> eine ADHS wie Mädchen, obwohl die Gründe dafür noch unklar sind.</p>
<p>Kinder mit ADHS sind <strong>überaktiv</strong>, sie handeln ohne zu denken, und das <strong>Konzentrieren fällt</strong> ihnen <strong>schwer</strong>. Obwohl sie vielleicht verstehen, was man von ihnen erwartet, haben sie Schwierigkeiten, es auch zu tun. Denn das Aufpassen, Erfassen von Details und Ruhigsein bereitet ihnen Mühe.</p>
<p>Während dieses Verhalten typisch für viele Kinder ist, besonders wenn sie sehr klein sind oder etwas aufregend finden, bleiben Kinder <strong>mit ADHS viel länger</strong> so. ADHS behindert die soziale und schulische Entwicklung von Kindern und macht ihren Familien das Leben oft sehr schwer.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/171924.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Medical News Today</span></a></p>
<p><a href="http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/abstract/peds.2009-0738v1?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Tanya+E.+Froehlich&amp;andorexactfulltext=and&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Pedriatrics</span></a></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-heute-mehr-kinder-adhs-als-fruher/" target="_self">Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-bei-kindern-zu-ubergewicht-und-hyperaktivitat-fuhren/" target="_self">Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Alkohol in der Schwangerschaft wirkt sich in vieler Hinsicht negativ auf das Baby aus. Eine aktuelle Studie zeigt nun auch einen komplexen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und späteren Verhaltensschwierigkeiten im Kindesalter. Ich habe die Pressemitteilung der australischen Forscher übersetzt:
Eine neue Untersuchung von Forschern am Telethon Institute for Child Health Research in Perth in Australien hat festgestellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alkohol in der Schwangerschaft wirkt sich in vieler Hinsicht negativ auf das Baby aus. Eine aktuelle Studie zeigt nun auch einen komplexen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und späteren Verhaltensschwierigkeiten im Kindesalter. Ich habe die Pressemitteilung der australischen Forscher übersetzt:</p>
<p>Eine neue Untersuchung von Forschern am <em>Telethon Institute for Child Health Research</em> in Perth in Australien hat festgestellt, dass Alkoholkonsum während der Schwangerschaft einen Einfluss auf das spätere Verhalten des Kindes hat. Aber <strong>je nach Menge und Zeitpunkt</strong> in der Schwangerschaft kann dieser Einfluss von Alkohol <strong>unterschiedliche Folgen </strong>haben. Die Ergebnisse der Studie wurden gerade online in der internationalen Fachzeitschrift <em>Addiction</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-793"></span>Nach Aussage der ersten Autorin <em>Colleen O&#8217;Leary</em>, Doktorandin am <em>Telethon Institute</em>, beruhte die Analyse auf einer <strong>Umfrage</strong> unter mehr als 2000 zufällig ausgesuchten Müttern drei Monate <strong>nach der Geburt</strong> ihres Babys. Die Mütter wurden dann erneut befragt, als ihre <strong>Kinder zwei, fünf und acht Jahre</strong> alt waren.</p>
<p>„Mütter, die im <strong>ersten Drittel der Schwangerschaft</strong> nach der Definition in unserer Studie <strong>stark getrunken</strong> hatten, gaben später fast dreimal so häufig an, dass ihr Kind <strong>Angststörungen</strong> und/oder <strong>Depression</strong> oder aber <strong>körperliche Beschwerden</strong> hatte“, sagt Frau <em>O&#8217;Leary</em>.</p>
<p>Frauen, die im ersten Drittel der Schwangerschaft mäßig getrunken hatten, gaben solche Schwierigkeiten mit dem Verhalten ihres Kindes doppelt so oft an.</p>
<p>Der Einfluss von mäßigen oder hohen Alkoholmengen gegen <strong>Ende der Schwangerschaft </strong>erhöhte das Risiko für <strong>aggressive Verhaltensweisen</strong> des Kindes.</p>
<p>„Diese Ergebnisse zeigen, dass sowohl der Zeitpunkt als auch die Stärke einer Einwirkung von Alkohol im Mutterleib die Art der später beobachteten Verhaltensschwierigkeiten beeinflusst.”</p>
<p>In dieser Studie war das <strong>Risiko</strong> für Schäden beim Baby durch geringe Mengen von Alkohol nicht erhöht. Allerdings zeigen die Ergebnisse eindeutig, dass das Risiko für das Baby <strong>mit steigendem Alkoholkonsum zunimmt</strong>.</p>
<p>„Man sollte darauf hinweisen, dass in dieser Studie eine <strong>mäßige</strong> Einwirkung als der Konsum von drei bis vier Alkoholeinheiten pro Anlass definiert war – das sind etwa <strong>zwei</strong> normale <strong>Gläser Wein</strong> – und nicht mehr als eine Flasche Wein pro Woche insgesamt.“</p>
<p>Zur Gruppe mit starkem Alkoholkonsum wurden Frauen gezählt, die pro Woche mehr Alkohol tranken, als in einer Flasche Wein ist. Es ist wichtig, dass sich Frauen, die während der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben, von diesen Ergebnissen <strong>nicht in Panik versetzen lassen</strong>.</p>
<p>„Nicht jeder Raucher bekommt Lungenkrebs, obwohl er ein <strong>erhöhtes Risiko</strong> hat – und auch in diesem Fall wird sich der Einfluss von Alkohol vor der Geburt nicht auf jedes Kind auswirken. Dennoch ist es wichtig, dass Frauen über dieses erhöhte Risiko Bescheid wissen, sodass sie wohl <strong>informiert entscheiden</strong> können, wie sie ihrem Kind den besten Start ins Leben geben“, sagt Frau <em>O&#8217;Leary</em>.</p>
<p>Der australische National Health and Medical Research Council empfiehlt, dass Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, <strong>zur Sicherheit ganz</strong> auf Alkohol <strong>verzichten</strong>.</p>
<p>Frau <em>O&#8217;Leary</em> meint, dass Mitarbeiter des Gesundheitswesens mithelfen können, indem sie mit Frauen im gebärfähigen Alter über ihren Alkoholkonsum sprechen und Schwangere und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, zum Verzicht auf Alkohol ermutigen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.ichr.uwa.edu.au/media/1064" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Telethon Institute for Child Health Research</span></a></p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19922516?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">O&#8217;Leary et al.</span></a> Addiction, 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Welche Auswirkungen haben Angststörungen der Mutter auf das ungeborene Kind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-haben-angststorungen-der-mutter-auf-das-ungeborene-kind/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welche Auswirkungen haben Angststörungen der Mutter auf das ungeborene Kind?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/" target="_self">Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wird-das-risiko-fur-adhs-bei-kindern-durch-das-rauchen-der-eltern-erhoht/" target="_self">Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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