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Rubrik: Schlafstörungen

Hilft Schäfchenzählen bei Einschlafproblemen?

18. Februar 2010

Hilft Schäfchenzählen bei Einschlafproblemen sWarum genau guter Schlaf so wichtig ist, können Schlafforscher bis heute nicht definitiv beantworten. Entsprechend viele Tipps gibt es für besseres Einschlafen. Ich habe einen Artikel der New York Times vom 16. Februar übersetzt, der eine wissenschaftliche Untersuchung über Einschlafmethoden, darunter auch das Schäfchenzählen, beschreibt:

Es heißt, Schäfchenzählen hilft beim Einschlafen. Der Grund, warum Leute Schäfchen und nicht zwitschernde Vögelchen oder Segelboote zählen, ist nicht ganz klar. Manche Autoritäten auf dem Gebiet meinen, es könnte etwas mit einem Zählverfahren tun haben, dass einst Schäfer im alten England entwickelten. Wie dem auch sei, die Redewendung ist fester Bestandteil der Sprache geworden. Und die Bedeutung ist auch klar – schon allein die Eintönigkeit des Zählens sollte jeden einschläfern.


Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?

17. Februar 2010

behaviour therapy improves sleep sBei vielen Erkrankungen können Patienten auch quälende Probleme mit dem Schlafen haben. Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt, dass Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzpatienten eine Alternative zu Schlafmitteln sein kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität vom 11. Februar übersetzt, die die relativ kurze aber effektive Behandlung beschreibt:

Kognitive Verhaltenstherapie gegen Schlaflosigkeit führte zu erheblich verbessertem Schlaf bei Patienten mit chronischen Nacken- und Rückenschmerzen. Außerdem verminderte sie die Beeinträchtigungen der Patienten durch ihre Schmerzen im Alltag. Das geht aus einer Untersuchung von Forschern des University of Rochester Medical Centers in den USA hervor.


Wie lässt sich zu wenig Schlaf „nachholen”?

6. November 2009

Viele Menschen bekommen auch bei einem vernünftigen Lebensstil nicht genügend oder unregelmäßig Schlaf, zum Beispiel weil es ihr Beruf gar nicht anders zulässt. In einer aktuellen Studie machen Forscher nun einen neuen Vorschlag: Man kann Schlaf ansparen. Ich habe das Wesentliche zusammengefasst.

Chronischer Schlafentzug gehört für die meisten Amerikaner zum normalen Alltag. Aber Schlafmangel lässt sich nicht einfach ausgleichen, indem man samstags lange ausschläft. Seit Jahren wissen Schlafforscher aus ihren Untersuchungen, dass es eine Woche oder noch länger dauern kann, bis die Spuren verblassen, die Schlafmangel an der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit hinterlässt – sogar dann noch, wenn man wieder mehr geschlafen hat.


Online-Psychotherapie: Geht das?

20. August 2009

Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen – das geht natürlich nicht! Aber wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen “Hausaufgaben” oder auch das Führen eines “Tagebuchs” eine wichtige Rolle, um bestimmte Verhaltensweisen besser zu verstehen oder andere, gewünschte Verhaltensweisen einzuüben. Hier kann man sich durchaus vorstellen, dass einige dieser Aufgaben sich online sinnvoll unterstützen lassen.


Wieviel Schlaf braucht mein Kind?

19. März 2009

Um es vorweg zu nehmen: Jedes Kind ist anders. Das heißt es gibt keine “magische Schlafstundenzahl”, die für jedes Kind einer Altersgruppe gilt. Dennoch ist es manchmal hilfreich, sich Durchschnittswerte anzusehen, um möglicherweise eine starke Abweichung vom Schlafverhalten des eigenen Kindes zu erkennen.


Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten

23. Februar 2009

In Spiegel-Online ist vorgestern basierend auf einem Artikel der Frankfurter Rundschau ein Beitrag zur weit verbreiteten Schlafmittelabhängigkeit erschienen. Er ist so knapp und prägnant, dass ich ihn an dieser Stelle zitiere:


Was kann man gegen Schlafstörungen tun?

16. Februar 2009

Auf dem amerikanischen Gesundheitsportal Health.com ist ein kurzweiliges Video veröffentlicht, in dem der Schlafforscher David Schulman (Emory University, Atlanta) zusammenfasst, was man gegen Schlafstörungen tun kann.


Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?

3. Februar 2009

Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern sIn der Online-Version des Ärzteblatt sind am vergangenen Freitag Ergebnisse einer Studie zu dem Thema veröffentlicht worden. Die Zusammenfassung ist so kurz und prägnant, dass ich mir nicht die Mühe machen muss, sie eigens umzuformulieren. Daher zitiere ich: “Etwa jeder zehnte Schulanfänger leidet regelmäßig unter Schlafstörungen.


Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?

2. Februar 2009

In der heutigen Ausgabe des Magazins Sleep ist eine Studie veröffentlicht, in der Forscher des Goldsmiths College, London den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen näher beleuchten. Nach eigener Aussage ist dies die erste sogenannte “Zwillingsstudie” zu dem Thema. Untersuchungen von Zwillingen, die entweder gemeinsam oder getrennt aufgewachsen sind eignen sich sehr gut, um den Einfluss von genetischen vs. Umwelt-Einflüssen auf Verhalten näher zu bestimmen.


Gefährdet zu wenig Schlaf die Gesundheit?

22. Januar 2009

Zu diesem Thema ist letzte Woche eine interessante Studie in der Zeitschrift Archives of Internal Medicine erschienen. Sheldon Cohen, Professor an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh hat versucht herauszufinden, ob Menschen mit Schlafmangel sich eher mit Erkältung anstecken als Menschen mit ausreichendem Schlaf. Wie lässt sich das herausfinden? Cohens Team untersuchten in einem Zeitraum von 4 Jahren insgesamt 153 Männer und Frauen. Die Versuchspersonen wurden zunächst zu ihren Schlafgewohnheiten befragt. Anschließend wurden sie mit einem Erkältungsvirus infiziert (selbstverständlich wissentlich!).  Fünf Tage später mussten die Versuchspersonen berichten, ob sie Anzeichen einer Erkältung hatten, außerdem wurden Tests auf Viren und Antikörper durchgeführt.

Es zeigte sich, dass die Versuchspersonen, die weniger als 7 Stunden am Tag schliefen, ein dreimal so hohes Risiko hatten, an einer Erkältung zu erkranken als die Versuchspersonen mit mehr als sieben Stunden Schlaf. Mehr noch: Das Risiko von Versuchspersonen mit Schlafstörungen (d.h. Probleme mit dem Einschlafen oder längere Wachphasen während der Nacht), an einer Erkältung zu erkranken war fünf mal so hoch wie bei den Personen mit ausreichendem Schlaf ohne Schlafstörungen.

Die Studie ist damit ein weiterer Beleg dafür, wie wichtig ausreichend und ungestörter Schlaf ist, – nicht nur für die psychische Befindlichkeit, sondern auch für die körperliche Gesundheit.

Quelle:

Cohen et al. Archives of Internal Medicine, 2009

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Was kann man gegen Schlafstörungen tun?

Wie verbreitet sind Schlafstörungen?

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Weitere Links:

Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?

Zur Praxis für Psychotherapie in München

Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf

Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin


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