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	<title>Psychologie aktuell &#187; Schlafstörungen</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Schlafstörungen</title>
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		<title>Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sport kann zur Unterstützung bei der Behandlung der verschiedensten psychischen Erkrankungen eingesetzt werden, unter anderem, weil er die Stimmung hebt. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Sport auch in der Suchttherapie als eine Art natürliche und gesunde Ersatz-„Droge“ wirken könnte. Wir haben eine Presseerklärung der Nachrichtenagentur EurekAlert zu der Studie vom Juni übersetzt, die die Wechselwirkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2922" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Lässt-sich-Alkoholabhängigkeit-durch-Sport-bekämpfen.jpg" alt="Lässt sich Alkoholabhängigkeit durch Sport bekämpfen" width="130" height="173" />Sport kann zur Unterstützung bei der Behandlung der verschiedensten psychischen Erkrankungen eingesetzt werden, unter anderem, weil er die Stimmung hebt. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Sport auch in der Suchttherapie als eine Art natürliche und gesunde Ersatz-„Droge“ wirken könnte. Wir haben eine Presseerklärung der Nachrichtenagentur EurekAlert zu der Studie vom Juni übersetzt, die die Wechselwirkungen von Sport, Schlafstörungen und Alkoholmissbrauch untersucht hat:</p>
<p><strong>Alkoholmissbrauch</strong> hat eine sehr störende Wirkung auf den <strong>circadianen Rhythmus</strong> (Tag-Nachtrhythmus), aber Störungen des circadianen Rhythmus’ können auch zu Alkoholmissbrauch und zu einem Rückfall bei abstinenten Alkoholikern führen. Die circadiane zeitliche Anpassung wird bei Säugetieren durch Licht und andere Einflüsse wie Essen, soziale Interaktionen und körperliche Aktivität reguliert. Eine neue Studie über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und Radlaufen bei Hamstern hat gezeigt, dass <strong>Sport </strong>eine effektive Methode sein könnte, um den Alkoholkonsum bei Menschen zu reduzieren.</p>
<p>Die Ergebnisse werden in der Septemberausgabe des Journals <em>Alcoholism: Clinical &amp; Experimental Research</em> veröffentlicht, sind aber bereits online zu lesen.</p>
<p><span id="more-2905"></span>„Die <strong>Kennzeichen</strong> von <strong>Alkoholmissbrauch</strong> sind ein Verlangen nach und Konsum von Alkohol, die zur Gewohnheit werden, und dass ein Mensch ohne Alkohol im Alltag nicht mehr normal zurechtkommen kann. Er wirkt sich störend auf die zeitliche Anpassung und Stabilisierung der <strong>circadianen Tagesrhythmen</strong> aus – wann wir schlafen, essen und Sex haben – die von der circadianen Uhr im Gehirn bestimmt werden”, erklärt der Leiter der Studie <em>J. David Glass</em>, Professor für Biowissenschaften an der <em>Kent State University</em> in den USA.</p>
<p>„Wenn sie ständig <strong>Alkohol </strong>zu sich nehmen, können Leute zu früh oder zu spät <strong>ins Bett gehen</strong>, die Nacht nicht durchschlafen und ungewöhnliche <strong>Essgewohnheiten</strong> entwickeln wie tagsüber wenig essen und/oder spät abends zu viel essen. Das kann bei ihrem Trinkverhalten zu einem Teufelskreis führen, weil diese Leute mit erhöhtem Alkoholkonsum reagieren, um besser einzuschlafen, nur um dann über noch schlechteren Nachtsschlaf zu klagen und außerdem ein stärkeres Verlangen nach Alkohol zu haben”, sagt <em>Glass</em>.</p>
<p>Mit anderen Worten, sagt <em>Alan M. Rosenwasser</em>, Professor für Psychologie an der <em>University of Maine </em>in den USA, chronischer Alkoholmissbrauch und ein gestörter circadianer Rhythmus stehen in einem destruktiven Verhältnis zueinander und haben negative Auswirkungen auf die körperliche und emotionale Gesundheit. „Daher ist es sehr interessant, dass der Zugang zu <strong>Laufrädern</strong> und anderen Arten freiwilliger körperlicher Betätigung bei <strong>Tierexperimenten</strong> zu einem wichtigen Umweltfaktor geworden sind, der die Gesundheit des Gehirns, circadiane Rhythmen und das emotionale Wohlbefinden beeinflusst”, sagt er.</p>
<p><em>Glass</em> stimmt dem zu weist darauf hin, dass <strong>körperliche Betätigung</strong> wichtig für die lichtunabhängige Regulation der circadianen <strong>zeitlichen Anpassung</strong> ist. „Wenn man die körperliche Aktivität von Tieren einschränkt”, sagt er, „zum Beispiel indem man ihnen wie in dieser Studie kein Laufrad gibt, hat das eine eindeutig stimulierende Wirkung auf ihren <strong>Alkoholkonsum</strong>.”</p>
<p>In ihrer <strong>Studie </strong>untersuchten <em>Glass</em> und seine Mitarbeiter drei Faktoren: den Einfluss des <strong>Radlaufens</strong> auf den chronischen freiwilligen Konsum von Trinkwasser mit <strong>Alkohol</strong> (20 Volumenprozent); den Einfluss des Alkoholkonsums auf das Radlaufen bei Hamstern, die vorher noch nie Alkohol getrunken hatten; und den Einfluss von <strong>Dauerlicht</strong> (LL) sowohl auf den Alkoholkonsum als auch auf das Radlaufen.</p>
<p>„In dieser Untersuchung stellten wir fest, je mehr die Hamster liefen, desto geringer war ihr Alkoholkonsum”, sagt <em>Glass</em>. „Die <strong>,fauleren’ Hamster</strong>, die nicht so viel liefen, hatten ein größeres Verlangen nach Alkohol und <strong>tranken mehr</strong>. Das zeigt, dass körperliche Betätigung eine effektive, nützliche und nicht-medikamentöse Behandlungsmethode für Alkoholismus sein könnte.”</p>
<p>„<strong>Alkoholkonsum </strong>und freiwillige <strong>körperliche Betätigung</strong> scheinen zwei Verhaltensweise zu sein, die von Natur aus <strong>belohnend</strong> sind”, fügt <em>Rosenwasser</em> hinzu, „und die belohnenden Effekte dieser beiden Verhaltensweisen könnten teilweise <strong>austauschbar</strong> sein. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass die beiden Verhaltensweisen von überlappenden Systemen im Gehirn reguliert werden.”</p>
<p><em>Glass </em>ist auch dieser Meinung und merkt an, dass körperliche Betätigung scheinbar ähnliche Veränderungen der Gehirnchemie wie Alkohol hervorrufen kann. „<strong>Dopamin</strong> ist die wichtigste chemische Substanz, die im Gehirn als Antwort auf jede Art von <strong>Belohnung</strong> wie Sport, Drogen, Essen und Sex freigesetzt wird”, sagt er. „Für Menschen könnte <strong>Sport</strong> ein effektiver, nützlicher und auf natürliche Weise belohnender <strong>Ersatz</strong> für jede Art von <strong>Sucht </strong>sein. Er könnte auch das Suchtrisiko bei Menschen mit einer Familiengeschichte von Sucht vermindern und außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen der Stimmungslage erheblich senken. Aber wie bei allen Belohnungen sollte man Sport in Maßen treiben, sodass er das normale Alltagsleben eines Menschen nicht beeinträchtigt.”</p>
<p>Ein zweites wichtiges Ergebnis war, dass Hamster, die empfindlicher auf den störenden Einfluss von <strong>Dauerlicht</strong> auf circadiane Rhythmen reagierten, auch ein geringeres Verlangen nach Alkohol hatten. „Daher könnte es eine genetische <strong>Veranlagung </strong>geben, die <strong>Alkoholabhängigkeit</strong> und –missbrauch zugrunde liegt und sich unter Bedingungen zeigt, die den circadianen Rhythmus stören”, sagt <em>Glass</em>, „wie Schichtarbeit, Schlafstörungen oder wiederholter Jetlag.”</p>
<p>„Mehrere Forschungsgruppen haben in letzter Zeit ein Interesse für die Zusammenhänge zwischen <strong>circadianen Uhren</strong>, <strong>Sport</strong> und <strong>Alkohol</strong>- und Drogenmissbrauch entwickelt”, sagt <em>Rosenwasser</em>. „Im Allgemeinen haben die Untersuchungen auf diesem Gebiet gezeigt, dass Alkoholmissbrauch einen sehr störenden Einfluss auf biologische Rhythmen haben kann, dass diese Störungen späteren Alkoholmissbrauch begünstigen können, und dass Sport ein wichtiger Umweltfaktor ist, der sowohl circadiane Rhythmen als auch den Alkoholkonsum beeinflusst. Diese Studien haben zu mehreren neuen Richtungen in der Alkoholforschung geführt und geben Anlass zu der Hoffnung, dass <strong>Behandlungsmethoden </strong>entwickelt werden können, die von circadianen Rhythmen und/oder Sport Gebrauch machen, um das Management der ernsten und behindernden Begleiterkrankungen von exzessivem Trinken zu verbessern.”</p>
<p>„Viele in der Öffentlichkeit aber auch viele Ärzte betrachten <strong>Alkoholmissbrauch</strong> und Alkoholsucht immer noch als Charakterschwäche und mangelnde ,Willensstärke’”, sagt <em>Rosenwasser</em>. „Ergebnisse wie diese helfen, Alkoholmissbrauch-Erkrankungen in einen weiteren biologischen Kontext zu stellen, und zeigen, dass sowohl <strong>physiologische</strong> als auch <strong>Umweltfaktoren</strong> zu exzessivem Alkoholkonsum beitragen. Deshalb müssen diese physiologischen und Umweltfaktoren untersucht werden, um Alkoholmissbrauch und andere Formen exzessiven Verhaltens effektiv kontrollieren zu können.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ace-emb061410.php" target="_blank">EurekAlert</a></span>!, 21.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123549368/abstract" target="_blank">Hammer et al</a></span>. <em>Alcoholism: Clinical &amp; Experimental Research</em>, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-paartherapie-alkoholkranken-frauen-eher-helfen-als-individuelle-verhaltenstherapie/" target="_self">Kann Paartherapie alkoholkranken Frauen eher helfen als individuelle Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was kann man gegen Schlafstörungen tun?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-kann-man-gegen-schlafstorungen-tun/" target="_self">Was kann man gegen Schlafstörungen tun?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_self">Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</a></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schlafstorungen-und-migrane-zusammen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2896" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-hängen-Schlafstörungen-und-Migräne-zusammen.jpg" alt="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" width="170" height="128" />Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die auf lange Sicht zu verbesserten Behandlungen führen könnte:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung, die diese Woche auf der 52. wissenschaftlichen Jahrestagung der <em>American Headache Society (AHS)</em> in Los Angeles vorgestellt wird, zeigt, dass sich bei <strong>Schlafentzug </strong>die Mengen von <strong>Proteinen verändern</strong>, die eine entscheidende Rolle bei den biologischen Prozessen spielen, die zum Entstehen einer <strong>Migräne</strong> führen.</p>
<p><em>Dr. Paul L. Durham </em>und sein Team am Center for Biomedical &amp; Life Sciences der <em>Missouri State University</em> in den USA untersuchten die Mechanismen, durch die Schlafstörungen das Risiko für Migräne erhöhen und vielleicht sogar Migräne auslösen.</p>
<p><span id="more-2890"></span>„Frühere klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der <strong>Qualität des Schlafes </strong>und Migräne gibt”, sagt <em>Dr. Durham</em>. „Deshalb haben wir in einem etablierten Modell für Schlafentzug die Mengen von Proteinen bestimmt, die die <strong>Aktivierungsschwelle</strong> peripherer und zentraler <strong>Nerven</strong> erniedrigen, die an der Schmerzübertragung während einer Migräne beteiligt sind. Wir stellten fest, dass ein Entzug des REM-Schlafes zu erhöhten Mengen der Proteine p38, PKA und P2X3 führt, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle beim ersten Auftreten und späteren Anhalten <strong>chronischer Schmerzen</strong> spielen.”</p>
<p>„Wir wissen so wenig über die biologischen Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, wie bestimmte Faktoren einen Migräneanfall auslösen&#8221;, sagt <em>Dr. David Dodick</em>, der Präsident der <em>AHS</em>. „Dies ist eine wichtige Untersuchung und dem Team von der <em>Missouri State University</em> gebührt Anerkennung, dass es erste erfolgreiche Schritte auf einem Gebiet gemacht haben, das dringend genauer untersucht werden muss.”</p>
<p>Die Untersuchung wurde von Merck &amp; Co finanziell unterstützt.</p>
<p>Mehr als 200 wissenschaftliche Vorträge und Poster werden auf der Tagung der <em>AHS</em> präsentiert, auf der ungefähr 500 Gesundheitsexperten auf dem Gebiet der Migräne und des Kopfschmerzes erwartet werden, darunter Ärzte, Forscher und Spezialisten.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ahs-rsd062210.php" target="_blank">American Headache Society</a></span>, 23.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 20:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Schlafstörungen können das Leben von Patienten zur Qual machen, und das nicht nur nachts.  Eine kanadische Studie zeigt, dass die Inhalte einer Verhaltenstherapie für Schlafstörungen sehr effektiv auch online vermittelt werden können. Wir haben eine Pressemitteilung des Journals zu der Untersuchung übersetzt, die schon voriges Jahr erschien, aber deswegen für Menschen mit Schlafstörungen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2678" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-chronischen-Schlafstörungen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen" width="167" height="125" />Schlafstörungen können das Leben von Patienten zur Qual machen, und das nicht nur nachts.  Eine kanadische Studie zeigt, dass die Inhalte einer Verhaltenstherapie für Schlafstörungen sehr effektiv auch online vermittelt werden können. Wir haben eine Pressemitteilung des Journals zu der Untersuchung übersetzt, die schon voriges Jahr erschien, aber deswegen für Menschen mit Schlafstörungen nicht weniger aktuell ist:</p>
<p>Eine Studie in der Juniausgabe des Journals <em>SLEEP</em> zeigt, dass eine <strong>online</strong> angebotene kognitive <strong>Verhaltenstherapie </strong>(KVT) für chronischen <strong>Schlafstörungen</strong> bei Patienten den Schweregrad der Störungen, die Müdigkeit tagsüber und die Qualität des Schlafs verbessert. Außerdem korrigiert die Online-Therapie falsche Vorstellungen der Patienten über das Schlafen und reduziert ihre geistige Anspannung vor dem Einschlafen.</p>
<p><span id="more-2564"></span>Nach Ende des <strong>fünfwöchigen</strong> <strong>Programms</strong> hatte sich nach Patientenangaben der Schlaf bei einundachtzig Prozent der Teilnehmer (30 von 37) zumindest leicht verbessert. Fünfunddreißig Prozent der Patienten (13 von 37) schätzten ihren Schlaf sogar als viel oder sehr viel besser ein. Dreißig Prozent der Patienten, die bis zum Schluss an der Behandlung teilnahmen, bekamen am Ende des Therapieprogramms eine Stunde <strong>mehr Schlaf</strong>. Die Teilnehmer der Behandlungsgruppe entwickelten außerdem eine gesündere <strong>Einstellung zum Schlaf</strong> und gaben an, zur Schlafenszeit <strong>seltener geistig überaktiv</strong> zu sein.</p>
<p>Laut Studienleiterin <em>Dr. Norah Vincent</em>, einer Psychologin an der <em>University of Manitoba</em> in Winnipeg in Kanada, waren  die Forscher selbst überrascht, wie deutlich die Ergebnisse waren, da die Patienten keine weitere ärztliche Betreuung hatten. Das Behandlungsprogramm bestand aus <strong>Psychoedukation</strong> (Aufklärung der Patienten) über Schlafstörungen, Informationen zur <strong>Schlafhygiene</strong> (praktische Tipps für besseren Schlaf), Anweisungen zur <strong>Reizkontrolle</strong>, <strong>Entspannungsübungen</strong>, <strong>Schlafbeschränkung</strong> und <strong>kognitiver Therapie</strong>.</p>
<p>„Obwohl alle Teile des KVT-Programms wichtig sind, fanden die Patienten den Abschnitt über kognitive Therapie am besten“, sagt <em>Vincent</em>. „Der Abschnitt über kognitive Therapie sollte den Patienten helfen, <strong>realistischere Erwartungen</strong> zum Schlaf und seiner Bedeutung für die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu entwickeln. Außerdem vermittelte er Patienten verschiedene <strong>Strategien</strong>, um besser mit geistiger <strong>Überaktivität</strong> und <strong>Sorgen</strong> umgehen zu können.“</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 118 Erwachsene mit chronischen Schlafstörungen teil. Die Patienten waren von der verhaltensmedizinischen Schlafklinik eines Lehrkrankenhauses überwiesen worden, oder sie hatten sich auf eine Zeitungsanzeige gemeldet. Die Studienteilnehmer mussten einen Heimcomputer mit einer schnellen Internetverbindung haben. Außerdem mussten sie seit mindestens sechs Monaten unter Schlafstörungen leiden, die sie öfter als vier Nächte pro Woche hatten, und die sie auch tagsüber beeinträchtigten.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in <strong>zwei Gruppen</strong> eingeteilt. Die Teilnehmer der einen Gruppe wurden online behandelt und die anderen kamen auf eine <strong>Warteliste</strong>. Den Patienten auf der Warteliste wurde mitgeteilt, dass sie später behandelt würden, wenn ihre Daten für den Zeitraum der Nachbeobachtung vollständig wären. Außerdem wurden sie gebeten, sich während der Dauer der Studie nicht anderweitig behandeln zu lassen.</p>
<p>Die Patienten der <strong>Behandlungsgruppe</strong> nahmen fünf Wochen an der Online-KVT teil, kommunizierten aber über das Internet nicht mit einem Arzt. Die Online-Therapie verwendete als <strong>Schulungsmaterial</strong> vor allem <strong>Videoclips</strong>, herunterladbare <strong>mp3-Dateien</strong> für die Entspannungsübungen sowie <strong>pdf-Dateien</strong> zur Patientenaufklärung und kognitiven Therapie. Die Forscher werteten die Ergebnisse anhand von <strong>Fragebögen</strong> aus, die die Patienten nach Ende der Therapie beantworteten, sowie anhand von <strong>Schlaftagebüchern</strong> der Patienten.</p>
<p>Die <strong>Abbrecherquote </strong>war dreiunddreißig Prozent und war deutlich höher bei Patienten, die vom Arzt überwiesen worden waren, als bei Patienten, die sich auf die Zeitungsanzeige gemeldet hatten. Nach Angaben der Autoren liegt diese Quote in Nordamerika für eine persönliche Psychotherapie bei zweiundzwanzig Prozent.</p>
<p><em>Vincent </em>sagt, die meisten Patienten mit Schlafstörungen könnten von Online-KVT profitieren, denn das Programm wurde mit Erfolg von Patienten im Alter von 18 bis 80 Jahren genutzt. Sie vermuten, dass Programm könnte auch Teenagern helfen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.aasmnet.org/Articles.aspx?id=1295" target="_blank">American Academy of Sleep Medicine</a></span>, 1.6.09</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.journalsleep.org/ViewAbstract.aspx?pid=27480" target="_blank">Vincent &amp; Lewycky</a></span>. <em>SLEEP</em> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen/" target="_self">Wie verbreitet sind Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Macht Mittagsschlaf schlau?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:
Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1995" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Macht-Mittagsschlaf-schlau-napping-s.jpg" alt="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" width="167" height="119" />Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:</p>
<p>Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten in der Bibliothek wegdösen oder eine Kollegin am Arbeitsplatz bei der Siesta sehen, verdrehen Sie nicht gleich die Augen. Eine neue Studie von der <em>University of California </em>in <em>Berkeley </em>zeigt, dass ein Stündchen Schlaf die <strong>geistige Leistungsfähigkeit</strong> erheblich <strong>steigern</strong> und wiederherstellen kann. Weiter zeigen sie, dass ein <strong>zweiphasiges Schlafmuster</strong> nicht nur den Geist erfrischt, es kann Menschen sogar schlauer machen.</p>
<p><span id="more-1965"></span>Umgekehrt zeigt die Untersuchung, dass der Geist zunehmend träger wird je länger ein Mensch wach ist. Damit bestätigt sie frühere Ergebnisse desselben Forscherteams, dass eine <strong>Nacht durchmachen</strong> – ein unter manchen Jugendlichen verbreitetes Ritual während der kurzen Schulferien und nach großen Prüfungen – die Aufnahmefähigkeit für neuen Lernstoff um fast vierzig Prozent vermindert, weil sich bestimmte <strong>Gehirnregionen</strong> bei Schlafmangel einfach <strong>abschalten</strong>.</p>
<p>„Schlaf gleicht nicht einfach nur die Auswirkungen eines länger andauernden Wachzustandes aus. Sondern, was die geistigen Gehirnfunktionen angeht, macht er Sie noch frischer als vor dem Schlafen”, sagt <em>Matthew Walker</em>, der Leiter der Untersuchungen und ein Assistant Professor für Psychologie an der <em>UC Berkeley</em>.</p>
<p>Für ihre neuste <strong>Schlafstudie</strong> teilten die Forscher der <em>UC Berkeley</em> 39 gesunde junge Erwachsene in zwei Gruppen auf – <strong>Schläfchen</strong> und kein Schläfchen. Zur Mittagszeit machten alle Teilnehmer einen anspruchsvollen <strong>Lerntest</strong>, der ihren Hippocampus strapazieren sollte. Diese Gehirnregion spielt bei der Gedächtnisspeicherung von Faktenwissen eine Rolle. Beide Gruppen lernten ähnlich gut.</p>
<p>Um vierzehn Uhr hielt die Schlaf-Gruppe  eine neunzigminütige Siesta, während die andere Gruppe wach blieb. Alle Teilnehmer machten dann am gleichen Tag um achtzehn Uhr einen zweiten Lerntest. Die Versuchspersonen, die den ganzen Tag wach geblieben waren, lernten jetzt schlechter. Diejenigen, die kurz <strong>geschlafen</strong> hatten, <strong>lernten</strong> dagegen deutlich <strong>besser</strong> als die andere Gruppe und sogar besser als sie selbst bei ihrem ersten Test vor dem Mittagsschlaf.</p>
<p>Damit bestätigten die Ergebnisse die Hypothese der Forscher, dass Schlaf dazu dient, den Speicher für das <strong>Kurzzeitgedächtnis</strong> im Gehirn zu <strong>entleeren</strong> und Platz für neue Informationen zu schaffen, sagt <em>Walker</em>, der seine noch vorläufigen Ergebnisse am 21. Februar auf der Jahrestagung der <em>American Association of the Advancement of Science (AAAS)</em> in San Diego in Kalifornien vorstellte.</p>
<p>Seit 2007 haben <em>Walker </em>und andere Schlafforscher in ihren Untersuchungen wiederholt gezeigt, dass die <strong>Erinnerung </strong>von Tatsachen zunächst im <strong>Hippocampus</strong> gespeichert wird. Von dort wird sie <strong>dann</strong> zur Stirnregion des <strong>Großhirns</strong> gesendet, dessen Speicherkapazität größer sein könnte.</p>
<p>„Das ist etwa so, als wenn der Posteingang der <strong>E-Mail</strong> in Ihrem Hippocampus <strong>voll</strong> ist, und bis Sie schlafen und dabei diese Fakten-E-Mails wegsortieren, können Sie keine neuen Mails mehr empfangen. Sie werden einfach wieder zurückgesendet, bis Sie geschlafen und dabei die Mails in einen anderen Ordner verschoben haben,” sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>In ihrer neusten Studie haben <em>Walker</em> und sein Team eine grundlegende Entdeckung gemacht, nämlich dass dieser Prozess der <strong>Gedächtniserneuerung</strong> während einer ganz <strong>bestimmten Schlafphase</strong> stattfindet. <strong>EEG</strong>- (Elektroenzephalogramm-) Tests der elektrischen Aktivität im Gehirn haben gezeigt, dass diese Erneuerung der Gedächtniskapazität etwas mit dem sogenannten Stadium II des Non-REM-Schlafs zu tun hat. In diesem Stadium befindet sich der Schlafende <strong>zwischen Tiefschlaf </strong>(Stadium IV des Non-REM-Schlafs) und <strong>Traumschlaf</strong> (REM-Schlaf; von Rapid Eye Movement, englisch für schnelle Augenbewegungen). Der Zweck dieses Stadiums war bis jetzt nicht klar, aber die neuen Ergebnisse bieten nun eine mögliche Erklärung, warum Menschen mindestens die Hälfte ihres Schlafs im Stadium II des Non-REM-Schlafs verbringen, sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mutter Natur uns fünfzig Prozent der Nacht ohne guten Grund von einem Schlafstadium zu einem anderen wechseln lässt“, sagt <em>Walker</em>. „Der Schlaf ist hoch entwickelt. Er gibt uns genau das, was wir brauchen.&#8221;</p>
<p><em>Walker </em>und seine Mitarbeiter wollen nun untersuchen, ob die kürzer werdende <strong>Schlafdauer</strong> in höherem <strong>Alter</strong> etwas mit der bekanntlich abnehmenden Lernfähigkeit älterer Menschen zu tun hat. „Wenn wir solch einen Zusammenhang finden, könnte uns das helfen, den <strong>Abbau der Gehirnfunktion</strong> bei Erkrankungen wie Alzheimer besser zu verstehen,&#8221; sagt <em>Walker</em>.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2010/02/22_naps_boost_learning_capacity.shtml" target="_blank">University of California-Berkeley News</a></span>, 22.2.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
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		<title>Hilft Schäfchenzählen bei Einschlafproblemen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schafchenzahlen-bei-einschlafproblemen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 19:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum genau guter Schlaf so wichtig ist, können Schlafforscher bis heute nicht definitiv beantworten. Entsprechend viele Tipps gibt es für besseres Einschlafen. Ich habe einen Artikel der New York Times vom 16. Februar übersetzt, der eine wissenschaftliche Untersuchung über Einschlafmethoden, darunter auch das Schäfchenzählen, beschreibt:
Es heißt, Schäfchenzählen hilft beim Einschlafen. Der Grund, warum Leute Schäfchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1898" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hilft Schäfchenzählen bei Einschlafproblemen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Hilft-Schäfchenzählen-bei-Einschlafproblemen-s.jpg" alt="Hilft Schäfchenzählen bei Einschlafproblemen s" width="167" height="125" />Warum genau guter Schlaf so wichtig ist, können Schlafforscher bis heute nicht definitiv beantworten. Entsprechend viele Tipps gibt es für besseres Einschlafen. Ich habe einen Artikel der <em>New York Times</em> vom 16. Februar übersetzt, der eine wissenschaftliche Untersuchung über Einschlafmethoden, darunter auch das Schäfchenzählen, beschreibt:</p>
<p>Es heißt, Schäfchenzählen hilft beim Einschlafen. Der Grund, warum Leute Schäfchen und nicht zwitschernde Vögelchen oder Segelboote zählen, ist nicht ganz klar. Manche Autoritäten auf dem Gebiet meinen, es könnte etwas mit einem Zählverfahren tun haben, dass einst Schäfer im alten England entwickelten. Wie dem auch sei, die Redewendung ist fester Bestandteil der Sprache geworden. Und die Bedeutung ist auch klar – schon allein die <strong>Eintönigkeit des Zählens</strong> sollte jeden einschläfern.</p>
<p><span id="more-1877"></span>Aber funktioniert es wirklich? Forscher an der <em>Oxford University</em> in Großbritannien haben es getestet. In ihrer Untersuchung, die im Fachjournal <em>Behavior Research and Therapy</em> veröffentlicht wurde, beobachteten zwei Schlafforscher Gruppen von Leuten, die unter <strong>Schlaflosigkeit </strong>litten. Dann probierten die Studienteilnehmer mehrere Nächte lang unterschiedliche <strong>Techniken </strong>aus, um <strong>schneller einzuschlafen</strong> zu können.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass die Teilnehmer <strong>etwas länger </strong>zum Einschlafen brauchten an Abenden, an denen sie sich durch <strong>Schäfchenzählen </strong>ablenken oder aber gar nichts Bestimmtes machen sollten. Wenn sie sich dagegen eine <strong>entspannende Szene</strong> vorstellen sollten – zum Beispiel einen Strand – <strong>schliefen </strong>sie im Schnitt zwanzig Minuten <strong>schneller </strong>ein als an anderen Abenden. Schäfchenzählen, meinten die Forscher, könnte einfach allzu langweilig sein, wenn man es lange macht. Dagegen beschäftigt die Vorstellung von einer Nerven beruhigenden Küste oder einem lauschigen Bächlein einen Menschen genug, um sich darauf konzentrieren zu können.</p>
<p>In anderen Untersuchungen verglichen die Wissenschaftler aus Oxford Leute mit „gutem“ Schlaf und Einschlafschwierigkeiten und fanden eindeutige Unterschiede bei ihren <strong>Gedanken vor dem Einschlafen</strong>. Menschen, die unter Schlaflosigkeit litten, stellten sich seltener etwas Schönes vor, sondern dachten öfter an unangenehme Bilder, Sorgen, Geräusche aus den Umgebung, „intime Beziehungen“ und an Dinge, die sie tagsüber gemacht hatten. Fazit: Zählen Sie <strong>keine Schäfchen </strong>sondern versuchen Sie sich <strong>etwas Entspannendes</strong> vorzustellen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nytimes.com/2010/02/16/health/16real.html?partner=rss&amp;emc=rss" target="_blank">New York Times</a></span>, 16. Feb 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12600399" target="_blank">Nelson &amp; Harvey</a></span>. Behav Res Ther, 2003</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen/" target="_self">Wie verbreitet sind Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was kann man gegen Schlafstörungen tun?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-kann-man-gegen-schlafstorungen-tun/" target="_self">Was kann man gegen Schlafstörungen tun?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/immer-mehr-menschen-sind-suchtig-nach-schlaftabletten/" target="_self">Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
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		<title>Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei vielen Erkrankungen können Patienten auch quälende Probleme mit dem Schlafen haben. Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt, dass Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzpatienten eine Alternative zu Schlafmitteln sein kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität vom 11. Februar übersetzt, die die relativ kurze aber effektive Behandlung beschreibt:
Kognitive Verhaltenstherapie gegen Schlaflosigkeit führte zu erheblich verbessertem Schlaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1873" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="behaviour therapy improves sleep s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/behaviour-therapy-improves-sleep-s1.jpg" alt="behaviour therapy improves sleep s" width="140" height="167" />Bei vielen Erkrankungen können Patienten auch quälende Probleme mit dem Schlafen haben. Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt, dass Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzpatienten eine Alternative zu Schlafmitteln sein kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität vom 11. Februar übersetzt, die die relativ kurze aber effektive Behandlung beschreibt:</p>
<p>Kognitive Verhaltenstherapie gegen Schlaflosigkeit führte zu erheblich <strong>verbessertem Schlaf </strong>bei Patienten mit chronischen Nacken- und Rückenschmerzen. Außerdem <strong>verminderte</strong> sie die <strong>Beeinträchtigungen</strong> der Patienten durch ihre Schmerzen im <strong>Alltag</strong>. Das geht aus einer Untersuchung von Forschern des <em>University of Rochester Medical Centers</em> in den USA hervor.</p>
<p><span id="more-1865"></span>Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online in dem Fachjournal <em>Sleep Medicine</em> veröffentlicht und zeigen, dass eine Behandlung, die auf <strong>Verhaltensänderungen</strong> der Patienten abzielt, Menschen helfen kann, die bereits Schmerzmittel einnehmen und <strong>keine</strong> zusätzlichen <strong>Medikamente</strong> zur Behandlung der Schlafstörungen nehmen möchten oder können.</p>
<p>„Für die Patienten war die Therapie ein großer Erfolg”, sagt <em>Dr. Carla R. Jungquist</em>, die erste Autorin des Artikels vom  Sleep and Neurophysiology Research Laboratory des <em>Medical Centers</em>. „Wir konnten sehr gute Behandlungserfolge beobachten.“</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> führte eine speziell dafür geschulte Therapiekrankenschwester eine achtwöchige kognitive <strong>Verhaltenstherapie</strong> durch. Dazu gehörten gezielte Einschränkungen beim Schlaf, Reizkontrolle, <strong>Schlafhygiene</strong> und eine ganze Therapiesitzung, in der nur die manchmal stark übertriebenen <strong>Ängste</strong> der Patienten <strong>vor</strong> den Folgen ihrer <strong>Schlaflosigkeit</strong> diskutiert wurden.</p>
<p>„Diese Untersuchung zeigt, dass eine speziell <strong>geschulte Krankenschwester</strong> eine solche Therapie erfolgreich und sehr effektiv durchführen kann“, sagt <em>Jungquist</em>. „Wenn wir Krankenschwestern für diese Therapieform schulen, könnten mehr Patienten davon profitieren. Im Moment ist dieses Therapieangebot begrenzt, weil es nur wenige entsprechend geschulte Therapeuten gibt, die meistens Psychologen sind.“</p>
<p>Oft suchen Patienten mit chronischen Schmerzen <strong>Schlaf</strong> als eine <strong>Fluchtmöglichkeit</strong>. Sie schlafen, wenn sie nicht müde sind, schlafen woanders als im Schlafzimmer oder sie gewöhnen sich Verhaltensweisen im Schlafzimmer an, die mit dem Schlafen nichts zu tun haben, wie zum Beispiel fernsehen und dabei den schmerzenden Rücken ausruhen, schreiben die Forscher.</p>
<p>Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Alternative zu einer noch längeren Liste von Medikamenten und eine gesündere und sichere Methode zur Behandlung von Schlafstörungen, meint <em>Jungquist</em>.</p>
<p>„Wir geben den Zeiten oder Stunden im Bett eine neue Struktur”, erklärt <em>Jungquist</em>. „Wir konzentrieren uns auf die <strong>negativen Gedanken</strong> eines Patienten über den Schlaf und arbeiten an seinem <strong>ungesunden Schlafverhalten</strong>. Dazu gehören auch Angewohnheiten wie Koffein- oder Alkoholgenuss. Wir sagen den Leuten, sie dürfen im Bett nur schlafen oder Sex haben.“</p>
<p>An der Studie nahmen achtundzwanzig Patienten teil, die ein detailliertes <strong>Tagebuch</strong> über ihren Schlaf führten. Während der Studiendauer wurden ihre <strong>Schmerzen</strong> und <strong>Stimmungen</strong> nach mehreren Standardmethoden quantifiziert. Nach dem Ende der Therapie kamen die Patienten für weitere sechs Monate zu Nachsorgeuntersuchungen. Bald wollen die Forscher auch Ergebnisse über die Dauer der Therapiewirkung veröffentlichen.</p>
<p>Die Forscher glauben, dass kognitive Verhaltenstherapie ebenso effektiv ist wie andere bewährte Behandlungen gegen Schlaflosigkeit und chronische Schmerzen und in manchen Fällen wirksamer sein kann als andere Therapieformen.</p>
<p>Die Forscher haben ein eigenes, benutzerfreundliches <strong>Handbuch</strong> verfasst, in dem jeder Schritt der verschiedenen Therapiesitzungen beschrieben ist. Damit können in Zukunft mehr Therapeuten geschult werden.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.urmc.rochester.edu/news/story/index.cfm?id=2757" target="_blank">University of Rochester Medical Center</a></span>, 11.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6W6N-4Y9VCXS-9&amp;_user=10&amp;_coverDate=02%2F04%2F2010&amp;_alid=1208740469&amp;_rdoc=4&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_cdi=6603&amp;_sort=r&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_ct=6&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=f4101f2308d6a19bd05a2154c1afee1d" target="_blank">Jungquist et al</a></span>. Sleep Medicine, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/immer-mehr-menschen-sind-suchtig-nach-schlaftabletten/" target="_self">Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lässt sich zu wenig Schlaf „nachholen”?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-zu-wenig-schlaf-nachholen/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen bekommen auch bei einem vernünftigen Lebensstil nicht genügend oder unregelmäßig Schlaf, zum Beispiel weil es ihr Beruf gar nicht anders zulässt. In einer aktuellen Studie machen Forscher nun einen neuen Vorschlag: Man kann Schlaf ansparen. Ich habe das Wesentliche zusammengefasst.
Chronischer Schlafentzug gehört für die meisten Amerikaner zum normalen Alltag. Aber Schlafmangel lässt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen bekommen auch bei einem vernünftigen Lebensstil nicht genügend oder unregelmäßig Schlaf, zum Beispiel weil es ihr Beruf gar nicht anders zulässt. In einer aktuellen Studie machen Forscher nun einen neuen Vorschlag: Man kann Schlaf ansparen. Ich habe das Wesentliche zusammengefasst.</p>
<p><strong>Chronischer Schlafentzug</strong> gehört für die meisten Amerikaner zum normalen <strong>Alltag</strong>. Aber Schlafmangel lässt sich nicht einfach ausgleichen, indem man samstags lange ausschläft. Seit Jahren wissen Schlafforscher aus ihren Untersuchungen, dass es <strong>eine Woche</strong> oder noch länger <strong>dauern kann, bis die Spuren verblassen</strong>, die Schlafmangel an der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit hinterlässt – sogar dann noch, wenn man wieder mehr geschlafen hat.</p>
<p><span id="more-726"></span>Eine Studie von <em>Belenky </em>und Mitarbeitern vom <em>Walter Reed Army Institute of Research</em> in den USA aus dem Jahre 2003 hat zum Beispiel die Wirkung untersucht, die eine Woche Schlafmangel auf die <strong>Geistesgegenwart</strong> hat. Nach dem Schlafentzug konnten die Versuchsteilnehmer zur Erholung drei Tage lang jede Nacht mindestens acht Stunden schlafen. Die Ergebnisse zeigten, dass der <strong>„Erholungs”-Schlaf</strong> den <strong>Leistungsabfall</strong> in einem Test für Reaktionszeiten und bei anderen psychomotorischen Aufgaben <strong>nicht wieder vollständig rückgängig machte</strong>. Besonders sichtbar war dieser Effekt bei Testpersonen, die während der Woche Schlafmangel nur drei oder fünf Stunden pro Nacht schlafen durften.</p>
<p>In einer ähnlichen Studie von 2008 gönnten <em>Axelsson</em> und Mitarbeiter am <em>Karolinska-Institut</em> in Stockholm Testpersonen fünf Tage lang jede Nacht nur vier Stunden Schlaf. Dann konnten sich die Versuchsteilnehmer eine Woche lang bei acht Stunden Nachtschlaf „erholen”. In Tests, die für <strong>länger Wachsamkeit</strong> erfordern, waren ihre Reaktionszeiten auch am Ende der Woche noch nicht wieder normal, sondern <strong>schwankten erheblich, obwohl sie sich selbst für nicht mehr schläfrig hielten</strong>.</p>
<p>Nun fanden <em>Rupp</em> und Mitarbeiter in einer aktuellen Studie, auch am <em>Walter Reed Army Institute of Research</em>, dass Menschen sich viel schneller von einer Woche Schlafmangel erholten, wenn sie zuvor eine Woche lang <strong>Schlaf „angespart“</strong> hatten. Testpersonen, die zur Vorbereitung eine Woche lang nachts <strong>zehn Stunden</strong> Bettruhe hatten, erholten sich deutlich <strong>besser</strong> vom Schlafmangel <strong>als</strong> eine Vergleichsgruppe mit ihrer <strong>gewohnten Bettruhe</strong> von durchschnittlich sieben Stunden.</p>
<p>Wenn Sie also wissen, dass Ihnen eine Woche mit wenig Schaf bevor steht, versuchen Sie <strong>auf Vorrat zu schlafen</strong> und nicht erst danach. Denn um chronischen Schlafmangel auszugleichen, <strong>reicht einmal länger ausschlafen nicht</strong>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12603781?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank">Belenky et al.</a></span> <em>Sleep</em> 2003</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18533328?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank">Axelsson et al.</a></span> <em>Chronobiol Int</em> 2008</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19294951?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=1" target="_blank">Rupp et al.</a></span> <em>J Sleep Res</em> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gefährdet zu wenig Schlaf die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gefahrdet-zu-wenig-schlaf-die-gesundheit/" target="_self">Gefährdet zu wenig Schlaf die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Schlafmangel zu Herzproblemen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-zu-herzproblemen-fuhren/" target="_self">Kann Schlafmangel zu Herzproblemen führen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-bei-kindern-zu-ubergewicht-und-hyperaktivitat-fuhren/" target="_self">Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
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		<title>Online-Psychotherapie &#8211; geht das?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen &#8211; das geht natürlich nicht! Aber  wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen &#8220;Hausaufgaben&#8221; oder auch das Führen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man möchte zunächst meinen, um Gottes willen &#8211; das geht natürlich nicht! Aber  wie so häufig, lohnt es sich auch hier einmal genauer hinzuschauen und dann stellt man fest: Es mag durchaus Felder geben, in denen zumindest die Unterstützung durch das Internet sinnvoll ist. In unseren Therapien beispielsweise spielen &#8220;Hausaufgaben&#8221; oder auch das Führen eines &#8220;Tagebuchs&#8221; eine wichtige Rolle, um bestimmte Verhaltensweisen besser zu verstehen oder andere, gewünschte Verhaltensweisen einzuüben. Hier kann man sich durchaus vorstellen, dass einige dieser Aufgaben sich online sinnvoll unterstützen lassen.</p>
<p><span id="more-524"></span>In der <em>New York Times </em>von letzter Woche wurde vor einigen Tagen von einer interessanten Untersuchung zu dem Thema berichtet. Ich fasse den Artikel auszugsweise zusammen: In einer Studie, die von Forschern der <em>University of Virginia </em>durchgeführt wurde, wurden Patienten mit Schlafstörungen gebeten über eine Dauer von mehreren Wochen ihr &#8220;<strong>Schlaftagebuch&#8221; in ein Online-Programm einzugeben</strong>.  Die Patienten gaben unter anderem an, wann sie ins Bett gingen, wie häufig und wie lange sie in der Nacht aufwachten, wann sie wieder einschliefen etc.  Das Programm rechnete daraufhin aus, wie lange die <strong>effektive Schlafdauer </strong>des Patienten war und wies sie an, nur genau für diese Zeit auch tatsächlich das Bett aufzusuchen. Der Entwickler des Programms, der Psychologe <em>Lee Ritterband </em>dazu in einem Interview:  &#8220;Das Ziel ist es, zunächst einmal <strong>durchgängige Schlafphasen zu erreichen </strong>und diese dann <strong>allmählich zu verlängern</strong>; &#8211; die gleiche Technik, die in der Regel auch in dem persönlichen Gespräch zwischen Therapeut und Patient vereinbart und eingeübt wird.&#8221;</p>
<p>Das Programm dauert insgesamt 9 Wochen. In dieser Zeit wird der Patient angewiesen, das Bett zu verlassen, wenn er aufwacht und innerhalb von 15 Minuten nicht mehr einschlafen kann. Mit Texten, Animationen und Übungen wird der Patient außerdem darin unterstützt alles abzustellen, was seinen Schlaf stören könnte. Dies sind zum Beispiel kreisende Gedanken wie &#8220;Wenn ich nicht meine 8 Stunden Schlaf bekomme, komme ich morgen nicht durch den Tag..&#8221; [kennen wir alle, oder?]  Zum anderen wird der Patient darin unterstützt, im Bett nicht zu arbeiten, kein Fernsehen zu schauen etc.,  damit sein Körper sich daran gewöhnt, dass &#8211; wenn er im Bett ist &#8211; geschlafen wird.</p>
<p>In einer aktuellen Studie mit 45 Erwachsenen konnte nun nachgewiesen werden, dass die Teilnahme an dem Programm zu einem deutlich besseren Schlafverhalten führte.  Insbesondere die Zeit, in der die Patienten wach im Bett lagen, verringerte sich erheblich gegenüber einer Kontrollgruppe, die nicht an dem Programm teilnahm.  In einer weiteren Studie in Kanada wurde die Wirksamkeit eines vergleichbaren Programms untersucht. Auch hier traten ähnlich eindeutige Effekte auf.</p>
<p>Was bedeutet dies für unsere therapeutische Arbeit? Ich denke, wir sollten unsere Augen durchaus offen halten nach <strong>situativer Unterstützung </strong>unserer Arbeit durch Online-Tools. Inzwischen haben wir ja bereits sehr gute Erfahrung damit gemacht, dass viele unserer Patienten ihre Diagnostik-Fragebögen online ausfüllen und wir dann schon im darauffolgenden Gespräch auf der dann bereits vorliegenden Auswertung aufbauen können.</p>
<p>Ich denke, wir werden in Zukunft weitere sinnvolle Werkzeuge kennenlernen und sollten diese dann auch einsetzen, wenn sie dazu beitragen, den Therapieerfolg zu steigern oder zu beschleunigen.  Bis allerdings online-Tools die Fähigkeit entwickeln, zu erkennen, dass hinter den Schlafstörungen möglicherweise ganz andere Probleme stecken, über die man einmal sprechen sollte&#8230;, &#8211; bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2009/08/11/health/11slee.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">New York Times</span></a>, 10. August 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<title>Wieviel Schlaf braucht mein Kind?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wieviel-schlaf-braucht-mein-kind/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 08:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es vorweg zu nehmen: Jedes Kind ist anders. Das heißt es gibt keine &#8220;magische Schlafstundenzahl&#8221;, die für jedes Kind einer Altersgruppe gilt. Dennoch ist es manchmal hilfreich, sich Durchschnittswerte anzusehen, um möglicherweise eine starke Abweichung vom Schlafverhalten des eigenen Kindes zu erkennen.
Ausreichend Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit von Kindern. Wenn Kinder chronisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um es vorweg zu nehmen: <strong>Jedes Kind ist anders</strong>. Das heißt es gibt keine &#8220;magische Schlafstundenzahl&#8221;, die für jedes Kind einer Altersgruppe gilt. Dennoch ist es manchmal hilfreich, sich Durchschnittswerte anzusehen, um möglicherweise eine starke Abweichung vom Schlafverhalten des eigenen Kindes zu erkennen.</p>
<p><span id="more-397"></span>Ausreichend Schlaf ist eine <strong>Grundvoraussetzung für die Gesundheit </strong>von Kindern. Wenn Kinder chronisch nicht ausgeschlafen sind, haben sie schlechtere Laune, sind unkonzentriert in der Schule und neigen zu Verhaltensauffälligkeiten. Letztlich geht es ihnen genauso wie den Erwachsenen, außer dass sie in jedem Fall mehr Schlaf brauchen als ihre Eltern.</p>
<p>Auf der Website des <em>National Health Service</em>, sind Empfehlungen der angesehenen <em>Millpond Children’s Sleep Clinic</em> zusammengefasst, die ich nachfolgend kurz aufführe.</p>
<p>Als Orientierung ist das sicherlich hilfreich, aber keinesfalls als dogmatische Vorgabe! Denn jedes Kind ist anders.</p>
<p>Durchschnittliche Schlafbedürfnisse von Kindern, je nach Alter:</p>
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<p><strong>1 Woche</strong>:  Tagsüber: 8 h/ Nachts: 8.5 h<br />
<strong>4 Wochen</strong>:  Tagsüber: 6.75 h/ Nachts: 8.75 h<br />
<strong>3 Monate</strong>:  Tagsüber: 5 h/ Nachts: 10 h<br />
<strong>6 Monate:</strong> Tagsüber: 4 h/ Nachts: 10 h<br />
<strong>9 Monate:</strong> Tagsüber: 2.75 h/ Nachts: 11.25 h<br />
<strong>12 Monate:</strong> Tagsüber: 2.5 h/ Nachts: 11.5 h<br />
<strong>2 Jahre:</strong> Tagsüber: 1.25 h/Nachts: 11.75 h<br />
<strong>3 Jahre:</strong> Tagsüber: 1 h/ Nachts:  11 h<br />
<strong>4 Jahre:</strong> Nachts: 11.5 h<br />
<strong>5 Jahre:</strong> Nachts: 11 h<br />
<strong>6 Jahre:</strong> Nachts: 10.75 h<br />
<strong>7 Jahre:</strong> Nachts: 10.5 h<br />
<strong>8 Jahre:</strong> Nachts: 10.25 h<br />
<strong>9 Jahre:</strong> Nachts: 10 h<br />
<strong>10 Jahre:</strong> Nachts: 9.75 h<br />
<strong>11 Jahre:</strong> Nachts: 9.5 h<br />
<strong>12 Jahre:</strong> Nachts: 9.25 h<br />
<strong>13 Jahre:</strong> Nachts: 9.25 h<br />
<strong>14 Jahre:</strong> Nachts: 9 h<br />
<strong>15 Jahre:</strong> Nachts: 8.75 h<br />
<strong>16 Jahre:</strong> Nachts: 8.5 h</p>
<p><a href="http://www.nhs.uk/Livewell/Childrenssleep/Pages/Howmuchsleep.aspx" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;"><em>Quelle: Website des NHS</em></span></a></p>
<p><em>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</em></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen-bei-kindern/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie verbreitet sind Schlafstörungen bei Kindern?</span></a><strong></strong></p>
<p><a title="Wovon hängt es ab, dass Kinder gut schlafen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-dass-kinder-gut-schlafen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wovon hängt es ab, dass Kinder gut schlafen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-bei-kindern-zu-ubergewicht-und-hyperaktivitat-fuhren/" target="_self">Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei (Ein-)Schlafstörungen?</a></span></p>
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		<title>Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/immer-mehr-menschen-sind-suchtig-nach-schlaftabletten/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 07:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Spiegel-Online ist vorgestern basierend auf einem Artikel der Frankfurter Rundschau ein Beitrag zur weit verbreiteten Schlafmittelabhängigkeit erschienen. Er ist so knapp und prägnant, dass ich ihn an dieser Stelle zitiere:
&#8220;Die Zahlen, die das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung in Hamburg veröffentlicht, sind erschreckend. Demnach wird sich die Zahl der Schlaftabletten-Süchtigen in den kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <em>Spiegel-Online </em>ist vorgestern basierend auf einem Artikel der <em>Frankfurter Rundschau </em>ein Beitrag zur weit verbreiteten Schlafmittelabhängigkeit erschienen. Er ist so knapp und prägnant, dass ich ihn an dieser Stelle zitiere:</p>
<p><!--[endif]--><span id="more-258"></span>&#8220;Die Zahlen, die das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung in Hamburg veröffentlicht, sind erschreckend. Demnach wird sich die Zahl der <strong>Schlaftabletten-Süchtigen </strong>in den <strong>kommenden fünf Jahren </strong>von derzeit <strong>2,3 auf rund vier Millionen erhöhen</strong>. &#8220;Das macht deutlich, dass es einen erheblichen Handlungsbedarf gibt&#8221;, sagte Institutsleiter <em>Peter Raschke </em>der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;.</p>
<p>Komplizen dieser verhängnisvollen Entwicklung seien zunehmend Ärzte, die Privatrezepte an den Krankenkassen vorbei für ihre Patienten ausstellten. Die Mediziner wüssten in der Regel um die problematische Langzeiteinnahme ihrer Patienten, etwa bei Valium und dessen Abkömmlingen, sagte <em>Raschke</em>: &#8220;Entweder erkennen sie die typischen Veränderungen von Menschen mit Benzodiazepin-Langzeiteinnahme nicht richtig oder sie nehmen diese billigend in Kauf und setzen deshalb die Verschreibung fort.&#8221;</p>
<p>Noch düsterer sieht es dem Bericht zufolge bei den 1991 eingeführten sogenannten Schlafmitteln Zolpidem und Zopiclon aus &#8211; derzeit die erfolgreichsten Präparate auf dem Markt. Gemäß den Leitlinien sollten sie in niedriger Dosierung und maximal vier Wochen lang eingesetzt werden.</p>
<p>Bremer Sozialforscher um <em>Professor Gerd Glaeske </em>haben laut &#8220;FR&#8221; errechnet, dass der Anteil der Privatrezepte zwischen 1993 und 2007 drastisch angestiegen sei. Die Verkaufszahlen für beide Schlafmittel hätten sich dadurch verdreifacht. Rund 45 Prozent der Bevölkerung haben gelegentlich oder dauernd Schlafstörungen. Die Insomnie, wie Schlaflosigkeit auch heißt, nimmt mit dem Alter zu, bei den über 65-Jährigen leidet jeder zweite stark.&#8221;</p>
<p><em><a title="valium" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,609147,00.html" target="_blank">Quelle: </a><span style="text-decoration: underline;"><a title="valium" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,609147,00.html" target="_blank">Spiegel-Online, 21.02.2008</a></span></em></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lässt sich zu wenig Schlaf „nachholen”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-zu-wenig-schlaf-„nachholen”/" target="_self">Wie lässt sich zu wenig Schlaf „nachholen”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-schlafstorungen/" target="_self">Wie verbreitet sind Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was kann man gegen Schlafstörungen tun?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-kann-man-gegen-schlafstorungen-tun/" target="_self">Was kann man gegen Schlafstörungen tun?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
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