<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
>

<channel>
	<title>Psychologie aktuell &#187; Psychosomatik &amp; Schmerzen</title>
	<atom:link href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kategorie/psychosomatik-schmerzen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 21:02:47 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/1.0.6" mode="advanced" entry="normal" -->
	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/powerpress/podcast_psychologie_aktuell.jpg" />
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Psychologie aktuell</itunes:name>
		<itunes:email>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<managingEditor>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de (Psychologie aktuell)</managingEditor>
	<copyright>Praxis Dr. Shaw</copyright>
	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
	<image>
		<title>Psychologie aktuell &#187; Psychosomatik &amp; Schmerzen</title>
		<url>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg</url>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kategorie/psychosomatik-schmerzen/</link>
	</image>
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Medicine" />
	</itunes:category>
	<itunes:category text="Health" />
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Social Sciences" />
	</itunes:category>
		<item>
		<title>Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schlafstorungen-und-migrane-zusammen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schlafstorungen-und-migrane-zusammen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2890</guid>
		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2896" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-hängen-Schlafstörungen-und-Migräne-zusammen.jpg" alt="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" width="170" height="128" />Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die auf lange Sicht zu verbesserten Behandlungen führen könnte:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung, die diese Woche auf der 52. wissenschaftlichen Jahrestagung der <em>American Headache Society (AHS)</em> in Los Angeles vorgestellt wird, zeigt, dass sich bei <strong>Schlafentzug </strong>die Mengen von <strong>Proteinen verändern</strong>, die eine entscheidende Rolle bei den biologischen Prozessen spielen, die zum Entstehen einer <strong>Migräne</strong> führen.</p>
<p><em>Dr. Paul L. Durham </em>und sein Team am Center for Biomedical &amp; Life Sciences der <em>Missouri State University</em> in den USA untersuchten die Mechanismen, durch die Schlafstörungen das Risiko für Migräne erhöhen und vielleicht sogar Migräne auslösen.</p>
<p><span id="more-2890"></span>„Frühere klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der <strong>Qualität des Schlafes </strong>und Migräne gibt”, sagt <em>Dr. Durham</em>. „Deshalb haben wir in einem etablierten Modell für Schlafentzug die Mengen von Proteinen bestimmt, die die <strong>Aktivierungsschwelle</strong> peripherer und zentraler <strong>Nerven</strong> erniedrigen, die an der Schmerzübertragung während einer Migräne beteiligt sind. Wir stellten fest, dass ein Entzug des REM-Schlafes zu erhöhten Mengen der Proteine p38, PKA und P2X3 führt, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle beim ersten Auftreten und späteren Anhalten <strong>chronischer Schmerzen</strong> spielen.”</p>
<p>„Wir wissen so wenig über die biologischen Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, wie bestimmte Faktoren einen Migräneanfall auslösen&#8221;, sagt <em>Dr. David Dodick</em>, der Präsident der <em>AHS</em>. „Dies ist eine wichtige Untersuchung und dem Team von der <em>Missouri State University</em> gebührt Anerkennung, dass es erste erfolgreiche Schritte auf einem Gebiet gemacht haben, das dringend genauer untersucht werden muss.”</p>
<p>Die Untersuchung wurde von Merck &amp; Co finanziell unterstützt.</p>
<p>Mehr als 200 wissenschaftliche Vorträge und Poster werden auf der Tagung der <em>AHS</em> präsentiert, auf der ungefähr 500 Gesundheitsexperten auf dem Gebiet der Migräne und des Kopfschmerzes erwartet werden, darunter Ärzte, Forscher und Spezialisten.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ahs-rsd062210.php" target="_blank">American Headache Society</a></span>, 23.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schlafstorungen-und-migrane-zusammen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-aspirin-auch-bei-migrane-wirksam/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-aspirin-auch-bei-migrane-wirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 12:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2448</guid>
		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne, doch die Ursachen der Erkrankung bleiben unklar und Medikamente verschaffen zwar Linderung aber keine Heilung. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass Aspirin bei Migräne etwa so wirksam ist wie spezielle Medikamente. Wir haben eine Pressemitteilung aus Medical News Today vom April zu der Studie übersetzt, die viele Patienten bestätigt, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2454" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Aspirin-auch-bei-Migräne-wirksam.jpg" alt="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" width="125" height="167" />Viele Menschen leiden unter Migräne, doch die Ursachen der Erkrankung bleiben unklar und Medikamente verschaffen zwar Linderung aber keine Heilung. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass Aspirin bei Migräne etwa so wirksam ist wie spezielle Medikamente. Wir haben eine Pressemitteilung aus Medical News Today vom April zu der Studie übersetzt, die viele Patienten bestätigt, wenn sie ohnehin zu dem Allerweltsmittel greifen:</p>
<p><strong>Aspirin</strong> hat eine deutlich <strong>lindernde</strong> Wirkung auf Kopfschmerzen bei <strong>Migräne</strong>. Bei mehr als der Hälfte der Patienten wirkt eine einzelne Dosis Aspirin (900 bis 1000mg) binnen zwei Stunden. Außerdem vermindert es die Symptome von Übelkeit, Erbrechen und die Licht- oder Geräuschempfindlichkeit (Photophobie oder Phonophobie), die bei Migräne auftreten können. <strong>Kombinationspräparate</strong> mit 900mg Aspirin und 10mg Metoclopramid (ein Antiemetikum, d.h. ein Mittel, das den Brechreiz hemmt) vermindern <strong>Übelkeit</strong> und Erbrechen besser als Placebos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Übersichtsstudie, die Daten von dreizehn Einzelstudien an insgesamt 4222 Patienten auswertete und jetzt in dem Fachjournal <em>Cochrane Systematic Review </em>veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-2448"></span>In westlichen Ländern leiden etwa achtzehn Prozent der <strong>Frauen</strong> und sechs Prozent der Männer unter Migräne. Die meisten Patienten sind zwischen dreißig und fünfzig Jahre alt. Es gibt verschiedene Arten von Migräne, die als Symptom schwere Kopfschmerzen gemeinsam haben. Typisch sind <strong>Schmerzanfälle</strong>, die ein bis zweimal pro Monat auftreten und vier bis zweiundsiebzig Stunden dauern.</p>
<p>Die <strong>Schmerzen</strong> sind pulsierend und treten nur auf <strong>einer Seite</strong> des Kopfes auf, häufig zusammen mit <strong>Übelkeit </strong>und manchmal auch mit Erbrechen. Wegen der großen Zahl der Patienten und der Intensität der Schmerzen hat Migräne erhebliche soziale und ökonomische Auswirkungen.</p>
<p>Menschen, die unter Migräne leiden, wollen, dass ihre Schmerzen schnell aufhören, völlig aufhören und für immer aufhören. Aber bei vielen Patienten folgt der nächste Schmerzanfall schon vierundzwanzig Stunden später. Obwohl die Beschwerden häufig sind und die Betroffenen stark belasten, <strong>kaufen viele Patienten</strong> ihre Medikamente nur rezeptfrei direkt von der Apotheke, oder sie nehmen <strong>rezeptfreie</strong> Medikamente zusätzlich zu denen, die der Arzt verschrieben hat. Aber bis jetzt lagen keine guten Übersichtsstudien zum Nutzen rezeptfreier Schmerzmittel bei Migräne vor. In ihrer diese Woche veröffentlichten <strong>Übersichtsstudie</strong> verglichen die <em>Cochrane</em>-Forscher, wie häufig die Medikamente bei Patienten wirkten, die nur <strong>Aspirin</strong> oder Aspirin plus ein <strong>Antiemetikum </strong>nahmen, mit Patienten, die ein Placebo oder ein anderes wirksames Schmerzmittel nahmen.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass mit Aspirin bei einem <strong>Viertel</strong> der Migränepatienten mittlere bis schwere <strong>Kopfschmerzen völlig verschwinden</strong> können (zwei Stunden nach Einnahme von 900 bis 1000mg Aspirin verglichen mit Placebo). Bei weiteren <strong>zweiundfünfzig Prozent</strong> der Patienten <strong>reduzierte</strong> Aspirin die Schmerzintensität von mittel bis schwer auf höchstens leicht. Aspirin allein verminderte auch manche Symptome von Übelkeit, Erbrechen, Photophobie und Phonophobie. Aspirin plus Metoclopramid reduzierte Übelkeit und Erbrechen besonders wirksam, linderte aber die Schmerzen nicht besser als Aspirin allein.</p>
<p>Weiter zeigten die Ergebnisse, dass die Kombination von Aspirin und Metoclopramid ähnlich wirksam war wie 50mg des Kopfschmerzmittels Sumatriptan (ein Serotoninagonist). Dagegen war eine höhere Dosis Sumatriptan (100mg) zwei Stunden nach Einnahme etwas wirksamer als Aspirin.</p>
<p>Bei kurzzeitigem Gebrauch hatten die untersuchten Medikamente überwiegend nur <strong>Nebenwirkungen</strong>, die <strong>leicht</strong> und vorübergehend waren. Aspirin hatte kaum mehr Nebenwirkungen als Placebos. Bei Sumatriptan (100mg) traten Nebenwirkungen häufiger auf als bei Aspirin plus Metoclopramid.</p>
<p>„Bei akuten Migräneanfällen ist Aspirin plus Metoclopramid eine <strong>recht gute Behandlung</strong>, aber für viele Patienten wird sie nicht effektiv genug sein”, sagt der Leiter der Studie <em>Andrew Moore</em>, der in der Abteilung Schmerzforschung des <em>John Radcliffe Hospitals</em> in Oxford in Großbritannien arbeitet.</p>
<p>„Im Moment arbeiten wir an Übersichtsstudien über weitere rezeptfreie Medikamente für Migräne, damit Verbraucher die bestmöglichen Informationen zu Behandlungen haben, für die sie kein Rezept brauchen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/185410.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 14.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD008041/pdf_abstract_fs.html" target="_blank">Kirthi et al</a></span>. <em>The Cochrane Library</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Existiert zwischen Migräne und Depressionen ein genetischer Zusammenhang?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/existiert-zwischen-migrane-und-depressionen-ein-genetischer-zusammenhang/" target="_self">Existiert zwischen Migräne und Depressionen ein genetischer Zusammenhang?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-das-wetter-auf-migrane/" target="_self">Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kopfschmerzen.net/" target="_blank">Mehr zum Thema Kopfschmerzen (externer Link)</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-aspirin-auch-bei-migrane-wirksam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was sind somatoforme Störungen und wie kann man sie behandeln?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-somatoforme-storungen-und-wie-kann-man-sie-behandeln/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-somatoforme-storungen-und-wie-kann-man-sie-behandeln/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2287</guid>
		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcast  &#8221;Psychologie aktuell&#8221; können Sie heute einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in USA hören, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina. In diesem (englischsprachigen) Beitrag wird Dr. Rose Shaw zum Thema &#8220;Somatoforme Störungen&#8221; interviewt.
In dem Gespräch zwischen ihr und Dr. John Ludgate geht es unter anderem um folgende Fragen:

Was sind somatoforme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcast  &#8221;Psychologie aktuell&#8221; können Sie heute einen <strong>Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in USA </strong>hören, dem <em>Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina</em>. In diesem (englischsprachigen) Beitrag wird Dr. Rose Shaw zum Thema &#8220;Somatoforme Störungen&#8221; interviewt.</p>
<p>In dem Gespräch zwischen ihr und Dr. John Ludgate geht es unter anderem um folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Was sind somatoforme Störungen?</li>
<li>Wie häufig begegnet man somatoformen Störungen im medizinischen Alltag?</li>
<li>Was ist für Mediziner im Umgang mit somatoformen Störungen zu beachten?</li>
<li>Welche Behandlungen gibt es und wie wirksam sind sie?</li>
<li>Wann ist es sinnvoll, einen Patienten mit somatoformen Störungen an einen Psychotherapeuten zu überweisen?</li>
</ul>
<p>Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-somatoforme-storungen-und-wie-kann-man-sie-behandeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.praxis-dr-shaw.de/podcast/Somatoforme_Stoerungen_19_04_10.mp3" length="15429653" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>In unserer neuen Folge des Podcast  &quot;Psychologie aktuell&quot; können Sie heute einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in USA hören, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina. In diesem (englischsprachigen) Beitrag wird Dr.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcast  &quot;Psychologie aktuell&quot; können Sie heute einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in USA hören, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina. In diesem (englischsprachigen) Beitrag wird Dr. Rose Shaw zum Thema &quot;Somatoforme Störungen&quot; interviewt.

In dem Gespräch zwischen ihr und Dr. John Ludgate geht es unter anderem um folgende Fragen:

	* Was sind somatoforme Störungen?
	* Wie häufig begegnet man somatoformen Störungen im medizinischen Alltag?
	* Was ist für Mediziner im Umgang mit somatoformen Störungen zu beachten?
	* Welche Behandlungen gibt es und wie wirksam sind sie?
	* Wann ist es sinnvoll, einen Patienten mit somatoformen Störungen an einen Psychotherapeuten zu überweisen?

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>16:04</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 14:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2004</guid>
		<description><![CDATA[Chronische Rückenschmerzen können permanent die Stimmung drücken und alltägliche Dinge zur Qual machen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sich solche Schmerzen durch Verhaltenstherapie ähnlich effektiv behandeln lassen wie mit anderen Methoden. Ich habe einen Presseartikel von Medical News Today vom 26. Februar übersetzt, der die Studie vorstellt:
Diese Woche erschien im Lancet ein Artikel, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2009" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Kann-Verhaltenstherapie-bei-Rückenschmerzen-helfen-s.jpg" alt="Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen s" width="215" height="125" />Chronische Rückenschmerzen können permanent die Stimmung drücken und alltägliche Dinge zur Qual machen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sich solche Schmerzen durch Verhaltenstherapie ähnlich effektiv behandeln lassen wie mit anderen Methoden. Ich habe einen Presseartikel von <em>Medical News Today</em> vom 26. Februar übersetzt, der die Studie vorstellt:</p>
<p>Diese Woche erschien im <em>Lancet </em>ein Artikel, der <strong>kognitive Verhaltenstherapie</strong> (KVT) als eine kostengünstige Methode zur Linderung von <strong>Kreuzschmerzen</strong> beschreibt. Die Behandlung, die als Gruppentherapie angeboten wurde, verbesserte die Beschwerden für mindestens ein Jahr.</p>
<p><span id="more-2004"></span>Immer mehr Menschen leiden heute unter hartnäckigen <strong>Kreuzschmerzen</strong>, die in der industrialisierten Welt eine der drei Krankheiten sind, die Menschen im Alltag am meisten einschränken. Diese Behinderungen können sehr schwerwiegend sein. Wegen ihrer <strong>Häufigkeit</strong> ist die Behandlung von Kreuzschmerzen mit erheblichen <strong>Kosten</strong> verbunden.</p>
<p>Die groß angelegte <strong>Studie</strong> wurde von <em>Professor Sarah E. Lamb</em> und ihren Mitarbeitern an der Medical School der <em>University of Warwick</em> in Großbritannien durchgeführt. Insgesamt nahmen an der Untersuchung 701 Patienten teil, die unter quälenden <strong>subakuten </strong>(ungewöhnlich langsam abheilenden) oder <strong>chronischen Kreuzschmerzen</strong> im Lendenwirbelsäulenbereich litten und über Hausarztpraxen aus ganz England rekrutiert wurden. Die Studie untersuchte, ob Patienten von einer <strong>Gruppen-KVT</strong> profitieren würden, die sie zusätzlich zu der normalen Beratung durch den Hausarztes erhielten. Zu der hausärztlichen Beratung gehörten Empfehlungen für das Aktivbleiben im Alltag und eine richtige Anwendung von Schmerzmitteln.</p>
<p>Die Patienten wurden dann nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt:<br />
• 468 Patienten hatten bis zu sechs Sitzungen Gruppen-KVT<br />
• 233 Kontrollpatienten hatten keine Zusatzbehandlung</p>
<p>In beiden Gruppen nahmen jeweils 85 Prozent der Patienten bis zum Ende an der Studie teil. Die Hauptkriterien für den Therapieerfolg waren eine Verbesserung der <strong>Schmerzen </strong>und eine geringere <strong>Behinderung</strong> ein Jahr nach Beginn der Behandlung im Vergleich zu den Ausgangswerten des Patienten. Die Werte wurden mit zwei gebräuchlichen Messmethoden quantifiziert, den Fragebögen für Schmerzen und Behinderungen nach Roland Morris und nach von Korff (modifiziert).</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten deutliche und statistisch signifikante <strong>Verbesserungen</strong> beider Messwerte für <strong>Behinderungen</strong> ein Jahr nach der KVT. Auf der Roland-Morris-Skala (die von null bis 24 reicht) waren die Werte nach KVT um 2,4 Punkte verbessert verglichen mit 1,1 Punkte bei der Kontrollgruppe.  Der von-Korff-Wert verbesserte sich bei der KVT-Gruppe um 13,8 Prozent und bei der Kontrollgruppe um 5,4 Prozent. Außerdem war die Behandlung <strong>kostengünstig</strong>, was die Wissenschaftler als „qualitätskorrigierte Lebensjahre” quantifizierten (ein Messwert, der neben den Kosten selbst auch die Dauer der Wirkung und die Verbesserung der Lebensqualität berücksichtigt). Danach war die Therapie etwa halb so teuer wie bei alternativen Behandlungen, zum Beispiel Akupunktur.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren „ist eine effektive Behandlung für Kreuzschmerzen, die <strong>anhaltende Linderung</strong> verschafft, <strong>schwer</strong> zu erreichen. Die Untersuchung zeigt, dass sich subakute und chronische Kreuzschmerzen in der medizinischen Grundversorgung durch BeST, ein eigens dafür entwickeltes KVT-Programm, wirksam managen lassen. Die kurzzeitige Wirkung (über vier Monate) ähnelt der in sorgsam durchgeführten Studien und systematischen Literaturvergleichen von anderen Ansätzen zur medizinischen Grundversorgung wie <strong>Physiotherapie</strong>, <strong>Sport</strong>, <strong>Akupunktur </strong>und Verbesserung der <strong>Körperhaltung</strong>.”</p>
<p>Die Teilnehmer dieser Studie kamen aus ganz Großbritannien und waren repräsentativ für die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung sowie für ländliche und städtische Wohngegenden. Daher meinen die Autoren, dass die Behandlungsmethode allgemein anwendbar sein könnte. Außerdem weisen sie darauf hin, dass 95 Prozent der Zeit der KVT-Sitzungen psychologisch orientiert war und kaum Sportübungen unter Anleitung enthielt.</p>
<p>Abschließend schreiben die Autoren: „Das speziell auf die Behandlung von Kreuzschmerzen zugeschnittene KVT-Programm erzielte eine auch nach einem Jahr noch <strong>anhaltende Verbesserung</strong> der Behinderung durch Kreuzschmerzen bei <strong>geringen Kosten</strong> für die Krankenkasse.&#8221;</p>
<p>In einem Kommentar in der gleichen Ausgabe des <em>Lancet</em> zeigte sich <em>Dr. Laxmaiah Manchikanti</em> vom <em>Pain Management Center of Paducah</em> in Kentucky in den USA von den Ergebnissen der Studie von <em>Lamb</em> und Mitarbeitern „recht beeindruckt“.</p>
<p>Aber <em>Manchikanti</em> warnt vor allzu großen Hoffnungen auf eine allgemeine <strong>Verfügbarkeit </strong>von Gruppen-KVT für Kreuzschmerzen in der hausärztlichen Routineversorgung. Eine solche Behandlung „wäre in Ländern mit einem nationalen Gesundheitswesen möglich aber nicht in einem Land wie den USA.”</p>
<p>Abschließend meint er: „Die Ergebnisse zeigen, dass KVT eine hervorragende Möglichkeit für eine Behandlung durch Hausärzte darstellt bevor sie ihre Patienten an einen Facharzt überweisen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/180453.php " target="_blank">Medical News Today</a></span>, 26.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)62164-4/fulltext#article_upsell" target="_blank">Lamb et al</a></span>. The Lancet, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/" target="_self">Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Schmerzen und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schmerz-und-depression-zusammen/" target="_self">Wie hängen Schmerzen und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1907</guid>
		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:
Menschen, die normalerweise glücklich, begeisterungsfähig und zufrieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1913" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Schützt-Zufriedenheit-vor-Herzerkrankungen-s.jpg" alt="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" width="125" height="165" />Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:</p>
<p>Menschen, die normalerweise <strong>glücklich</strong>, begeisterungsfähig und zufrieden sind, werden <strong>seltener herzkrank</strong> als Menschen, die eher nicht glücklich sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine bedeutende neue Studie, die am 17. Februar veröffentlicht wurde.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren zeigt die Studie, die im <em>European Heart Journal</em>, dem führenden europäischen Fachjournal für Kardiologie, veröffentlicht wurde, zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen positiven Emotionen und koronarer Herzkrankheit, der unabhängig von anderen Risikofaktoren ist.</p>
<p><span id="more-1907"></span>Die erste Autorin der Studie <em>Dr. Karina Davidson </em>sagt, obwohl für die Untersuchung Menschen lediglich beobachtet wurden, deuten ihre Ergebnisse darauf hin, dass eine <strong>Verstärkung positiver Emotionen </strong>bei Menschen <strong>Herzerkrankungen verhindern</strong> könnte. Dennoch rät sie zur Vorsicht, denn es wäre verfrüht, schon jetzt klinische Empfehlungen abzugeben. Vorher müssten die Ergebnisse noch durch andere klinische Studien eingehender untersucht werden.</p>
<p>„Wir brauchen dringend exakte klinische Untersuchungen auf diesem Gebiet. Wenn solche Studien unsere Ergebnisse bestätigen, wären sie außerordentlich wichtig, um sagen zu können, was genau Ärzte und/oder Patienten zur Förderung der Gesundheit tun können“, sagt <em>Dr. Davidson</em>, die Herbert Irving Associate Professor of Medicine &amp; Psychiatry und Direktorin des Centers for Behavioral Cardiovascular Health am Medical Center der <em>Columbia University</em> (New York, USA) ist.</p>
<p>Für ihre <strong>Studie </strong>beobachteten <em>Dr. Davidson</em> und ihre Mitarbeiter zehn Jahre lang 1739 gesunde Erwachsene (862 Männer und 877 Frauen), die seit 1995 an der Nova Scotia-Gesundheitsstudie teilnehmen. Zu Beginn der Studie werteten dafür geschulte Krankenschwestern das <strong>Risiko</strong> der Studienteilnehmer für <strong>Herzerkrankungen</strong> aus. Dazu gehörten Selbstauskünfte und eine Gesundheitsuntersuchung, die eine Quantifizierung von Symptomen für <strong>Depressionen</strong>, <strong>Feindseligkeit</strong> und <strong>Ängste</strong> erlaubten. Ferner wurde der Wert des sogenannten <strong>positiven Affekts</strong> bestimmt, der misst, wie stark ein Mensch positive Emotionen zum Ausdruck bringt.</p>
<p>Der <strong>positive Affekt </strong>ist definiert als das Erleben angenehmer Emotionen wie Freude, Glück, Aufregung, Begeisterung und Zufriedenheit. Diese Gefühle können vorübergehend sein, aber normalerweise sind sie stabil und <strong>charakteristisch </strong>für die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Menschen, besonders bei Erwachsenen. Der positive Affekt ist weitgehend unabhängig vom <strong>negativen Affekt</strong>, sodass ein Mensch, der im Allgemeinen glücklich und zufrieden ist, bisweilen auch ängstlich, wütend oder niedergeschlagen sein kann.</p>
<p>Nach Korrektur der Daten für den Einfluss von Alter, Geschlecht, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und negativen Emotionen stellten die Forscher fest, dass über den zehnjährigen Beobachtungszeitraum ein erhöhter <strong>positiver Affekt</strong> ein um 22 Prozent pro Punkt <strong>geringeres Risiko </strong>für <strong>Herzkrankheiten</strong> vorhersagte (auf einer Skala von 5 Punkten, die den Ausdruck von positivem Affekt von „kein“ bis „extrem“ misst).</p>
<p>Dabei bedeutet nach <em>Dr. Davidson</em> „22 Prozent pro Punkt“, dass Teilnehmer mit gar keinem positiven Affekt ein 22 Prozent höheres Risiko für ischämische Herzerkrankungen (Herzinfarkt oder Angina) hatten als Teilnehmer mit einem geringen positiven Affekt, die wiederum ein 22 Prozent höheres Risiko hatten als Leute mit mäßigem positiven Affekt.</p>
<p>„Außerdem stellten wir fest, wenn ein normalerweise <strong>positiver Mensch</strong> zur Zeit der Befragung ein paar <strong>depressive Symptome </strong>hatte, wirkte sich das <strong>nicht</strong> auf sein insgesamt geringeres <strong>Risiko</strong> für Herzerkrankungen aus.“</p>
<p>„Soweit wir wissen, ist dies die erste prospektive Studie, die den Zusammenhang zwischen einem klinisch ausgewerteten positiven Affekt und Herzerkrankungen untersucht hat“.</p>
<p>Die Forscher spekulieren über die möglichen <strong>Mechanismen</strong> und wie positive Emotionen für einen lang anhaltenden Schutz gegen Herzerkrankungen verantwortlich sein könnten. Dazu gehören ein Einfluss auf die Herzfrequenz, Schlafmuster und den Erfolg, mit dem Rauchen aufzugeben.</p>
<p>„Es gibt mehrere mögliche Erklärungen“, sagt <em>Dr. Davidson</em>. „Erstens könnten Menschen mit mehr positivem Affekt aus physiologischen Gründen längere Ruhe- oder <strong>Entspannungspausen</strong> haben. Die Regulation des <strong>Blutdrucks</strong> und der körperlichen Entspannung allgemein könnte bei diesen Menschen besser funktionieren als bei Leuten mit weniger positivem Affekt. Zweitens könnten sich Leute mit mehr positivem Affekt schneller von belastenden Einflüssen erholen und sich <strong>nicht so lange</strong> mit ihnen „<strong>innerlich beschäftigen</strong>“ müssen, was wiederum physiologische Schäden zu verursachen scheint. Dies sind aber Spekulationen, weil wir gerade erst anfangen zu untersuchen, warum positive Emotionen und Glück positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.“</p>
<p>Sie sagt, dass zu den meisten Behandlungsmethoden gegen <strong>Depressionen</strong> eine Stärkung des positiven und eine Verminderung des negativen Affekts gehört. Wenn weitere klinische Untersuchungen die Ergebnisse dieser Studie bestätigen, sollte es relativ einfach sein, den <strong>positiven Affekt</strong> bei Patienten zu bestimmen und sich Schritte zu überlegen, die ihn <strong>verstärken </strong>und späteren <strong>Herzerkrankungen vorbeugen</strong>. Bis dahin können Leute, die über diese Studie lesen, selbst ein paar einfache Maßnahmen ergreifen, um ihren positiven Affekt zu stärken.</p>
<p>„Genauso wie bei der Beobachtung, dass mäßiger Weingenuss gesund (und angenehm) ist, kann auch jetzt jeder dafür sorgen, dass er in seinem <strong>Alltag</strong> ein paar <strong>Aktivitäten</strong> hat, die ihm <strong>Spaß </strong>machen&#8221;, meint sie. „Manche Leute warten, bis sie zwei Wochen Urlaub haben, um sich zu amüsieren. Das ist so ähnlich wie ein Trinkgelage am Wochenende (man braucht Maßhalten und <strong>Beständigkeit </strong>im Leben, nicht Entbehrung und Exzess). Wenn Sie gerne Novellen lesen, aber nie die Zeit dazu finden, reservieren Sie sich eine Viertelstunde zum Lesen. Wenn Sie spazieren gehen oder Musik hören aufmuntert, planen Sie es in Ihrem Tag ein. Im Grunde kann es nur gut für Ihr seelisches Wohl sein, wenn Sie sich jeden Tag ein paar Minuten lang mit etwas beschäftigen, dass Sie wirklich entspannt und Ihnen Spaß macht, und das könnte auch gut für Ihre körperliche Gesundheit sein (obwohl das erst noch bestätigt werden muss).“</p>
<p>In der gleichen Ausgabe des <em>European Heart Journal </em>erscheint ein Leitartikel von <em>Bertram Pitt</em>, Professor für innere Medizin und <em>Patricia Deldin</em>, Associate Professor für Psychologie und Psychiatrie, beide von der School of Medicine der <em>University of Michigan</em> in den USA. Darin weisen die Autoren darauf hin, dass im Moment niemand weiß, ob <strong>positiver Affekt</strong> eine direkte oder indirekte Rolle für die <strong>Ursachen</strong> von <strong>Herzerkrankungen</strong> spielt, oder ob noch ein dritter, beiden gemeinsamer zugrunde liegender Faktor beteiligt ist. Außerdem wüsste niemand genau, ob man positiven Affekt verändern oder verstärken kann und bis zu welchem Grad.</p>
<p>„Inzwischen werden groß angelegte, kontrollierte <strong>klinische Untersuchungen</strong> durchgeführt, die Methoden zur Verstärkung des positiven Affekts bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen testen“, schreiben sie und fahren fort: „Diese Studien werden es erlauben, die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszuwerten und einen Einblick in die Natur des Zusammenhangs zwischen positivem Affekt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bieten.“</p>
<p>„Der <strong>Teufelskreis</strong> aus <strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong> und klinischen <strong>Depressionen</strong> verdient mehr Beachtung sowohl in der Herz-Kreislauf- als auch in der psychiatrischen Forschung“, schreiben die Autoren. „Diese neuen Behandlungsmethoden (zur Verstärkung des positiven Affekts) könnten ein vielversprechender Ansatz für eine Therapie von Herz-Kreislauf-Patienten werden, die an Depressionen erkranken. Die Beobachtungen und Hypothesen von <em>Davidson </em>et al. könnten einen Anreiz für weitere Studien über die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf physiologische Anomalien und das damit verbundene Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten. Dann hätten wir vielleicht alle einen Grund zur Freude.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.escardio.org/about/press/press-releases/pr-10/Pages/Happiness-protects-against-heart-disease.aspx?hit=dontmiss" target="_blank">European Society of  Cardiology</a></span>, 18.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehp603.pdf" target="_blank">Davidson et al</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehq031.pdf" target="_blank">Pitt &amp; Deldin</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1865</guid>
		<description><![CDATA[Bei vielen Erkrankungen können Patienten auch quälende Probleme mit dem Schlafen haben. Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt, dass Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzpatienten eine Alternative zu Schlafmitteln sein kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität vom 11. Februar übersetzt, die die relativ kurze aber effektive Behandlung beschreibt:
Kognitive Verhaltenstherapie gegen Schlaflosigkeit führte zu erheblich verbessertem Schlaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1873" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="behaviour therapy improves sleep s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/behaviour-therapy-improves-sleep-s1.jpg" alt="behaviour therapy improves sleep s" width="140" height="167" />Bei vielen Erkrankungen können Patienten auch quälende Probleme mit dem Schlafen haben. Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt, dass Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzpatienten eine Alternative zu Schlafmitteln sein kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität vom 11. Februar übersetzt, die die relativ kurze aber effektive Behandlung beschreibt:</p>
<p>Kognitive Verhaltenstherapie gegen Schlaflosigkeit führte zu erheblich <strong>verbessertem Schlaf </strong>bei Patienten mit chronischen Nacken- und Rückenschmerzen. Außerdem <strong>verminderte</strong> sie die <strong>Beeinträchtigungen</strong> der Patienten durch ihre Schmerzen im <strong>Alltag</strong>. Das geht aus einer Untersuchung von Forschern des <em>University of Rochester Medical Centers</em> in den USA hervor.</p>
<p><span id="more-1865"></span>Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online in dem Fachjournal <em>Sleep Medicine</em> veröffentlicht und zeigen, dass eine Behandlung, die auf <strong>Verhaltensänderungen</strong> der Patienten abzielt, Menschen helfen kann, die bereits Schmerzmittel einnehmen und <strong>keine</strong> zusätzlichen <strong>Medikamente</strong> zur Behandlung der Schlafstörungen nehmen möchten oder können.</p>
<p>„Für die Patienten war die Therapie ein großer Erfolg”, sagt <em>Dr. Carla R. Jungquist</em>, die erste Autorin des Artikels vom  Sleep and Neurophysiology Research Laboratory des <em>Medical Centers</em>. „Wir konnten sehr gute Behandlungserfolge beobachten.“</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> führte eine speziell dafür geschulte Therapiekrankenschwester eine achtwöchige kognitive <strong>Verhaltenstherapie</strong> durch. Dazu gehörten gezielte Einschränkungen beim Schlaf, Reizkontrolle, <strong>Schlafhygiene</strong> und eine ganze Therapiesitzung, in der nur die manchmal stark übertriebenen <strong>Ängste</strong> der Patienten <strong>vor</strong> den Folgen ihrer <strong>Schlaflosigkeit</strong> diskutiert wurden.</p>
<p>„Diese Untersuchung zeigt, dass eine speziell <strong>geschulte Krankenschwester</strong> eine solche Therapie erfolgreich und sehr effektiv durchführen kann“, sagt <em>Jungquist</em>. „Wenn wir Krankenschwestern für diese Therapieform schulen, könnten mehr Patienten davon profitieren. Im Moment ist dieses Therapieangebot begrenzt, weil es nur wenige entsprechend geschulte Therapeuten gibt, die meistens Psychologen sind.“</p>
<p>Oft suchen Patienten mit chronischen Schmerzen <strong>Schlaf</strong> als eine <strong>Fluchtmöglichkeit</strong>. Sie schlafen, wenn sie nicht müde sind, schlafen woanders als im Schlafzimmer oder sie gewöhnen sich Verhaltensweisen im Schlafzimmer an, die mit dem Schlafen nichts zu tun haben, wie zum Beispiel fernsehen und dabei den schmerzenden Rücken ausruhen, schreiben die Forscher.</p>
<p>Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Alternative zu einer noch längeren Liste von Medikamenten und eine gesündere und sichere Methode zur Behandlung von Schlafstörungen, meint <em>Jungquist</em>.</p>
<p>„Wir geben den Zeiten oder Stunden im Bett eine neue Struktur”, erklärt <em>Jungquist</em>. „Wir konzentrieren uns auf die <strong>negativen Gedanken</strong> eines Patienten über den Schlaf und arbeiten an seinem <strong>ungesunden Schlafverhalten</strong>. Dazu gehören auch Angewohnheiten wie Koffein- oder Alkoholgenuss. Wir sagen den Leuten, sie dürfen im Bett nur schlafen oder Sex haben.“</p>
<p>An der Studie nahmen achtundzwanzig Patienten teil, die ein detailliertes <strong>Tagebuch</strong> über ihren Schlaf führten. Während der Studiendauer wurden ihre <strong>Schmerzen</strong> und <strong>Stimmungen</strong> nach mehreren Standardmethoden quantifiziert. Nach dem Ende der Therapie kamen die Patienten für weitere sechs Monate zu Nachsorgeuntersuchungen. Bald wollen die Forscher auch Ergebnisse über die Dauer der Therapiewirkung veröffentlichen.</p>
<p>Die Forscher glauben, dass kognitive Verhaltenstherapie ebenso effektiv ist wie andere bewährte Behandlungen gegen Schlaflosigkeit und chronische Schmerzen und in manchen Fällen wirksamer sein kann als andere Therapieformen.</p>
<p>Die Forscher haben ein eigenes, benutzerfreundliches <strong>Handbuch</strong> verfasst, in dem jeder Schritt der verschiedenen Therapiesitzungen beschrieben ist. Damit können in Zukunft mehr Therapeuten geschult werden.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.urmc.rochester.edu/news/story/index.cfm?id=2757" target="_blank">University of Rochester Medical Center</a></span>, 11.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6W6N-4Y9VCXS-9&amp;_user=10&amp;_coverDate=02%2F04%2F2010&amp;_alid=1208740469&amp;_rdoc=4&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_cdi=6603&amp;_sort=r&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_ct=6&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=f4101f2308d6a19bd05a2154c1afee1d" target="_blank">Jungquist et al</a></span>. Sleep Medicine, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/immer-mehr-menschen-sind-suchtig-nach-schlaftabletten/" target="_self">Immer mehr Menschen sind süchtig nach Schlaftabletten</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Existiert zwischen Migräne und Depressionen ein genetischer Zusammenhang?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/existiert-zwischen-migrane-und-depressionen-ein-genetischer-zusammenhang/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/existiert-zwischen-migrane-und-depressionen-ein-genetischer-zusammenhang/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 22:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Genealogie]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1173</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Menschen unter Migräne leiden, versteht Jeder, dass viele von ihnen Depressionen bekommen. Auch umgekehrt könnte es sein. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass manche Gene an Migräne und Depression gemeinsam beteiligt sind, was aber nicht unbedingt heißt, dass eine Krankheit die andere hervorruft. Ich habe eine Pressemitteilung des Fachjournals vom 13. Januar übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Menschen unter Migräne leiden, versteht Jeder, dass viele von ihnen Depressionen bekommen. Auch umgekehrt könnte es sein. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass manche Gene an Migräne und Depression gemeinsam beteiligt sind, was aber nicht unbedingt heißt, dass eine Krankheit die andere hervorruft. Ich habe eine Pressemitteilung des Fachjournals vom 13. Januar übersetzt, die das etwas schwierige Thema gut darstellt:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung zeigt, dass <strong>Migräne </strong>und <strong>Depression</strong> eine starke <strong>genetische Komponente</strong> gemeinsam haben. Die Ergebnisse wurden jetzt online in <em>Neurology</em> veröffentlicht, einem medizinischen Fachjournal der <em>American Academy of Neurology</em>.</p>
<p>„Die Erforschung der genetischen Faktoren, die zu diesen behindernden Erkrankungen beitragen, könnte eines Tages zu besseren <strong>Strategien</strong> für das <strong>Behandlungsmanagement</strong> dieser Krankheiten führen, wenn sie gemeinsam auftreten&#8221;, sagt <em>Dr. Andrew Ahn</em> von der <em>University of Florida</em> in Gainesville. <em>Ahn </em>schrieb den Leitartikel zu der Veröffentlichung und ist Mitglied in der <em>American Academy of Neurology</em>. „Bis dahin sollten Menschen mit Migräne oder Depressionen ihren <strong>Arzt</strong> darauf <strong>hinweisen</strong>, wenn in ihrer <strong>Familie </strong>eine der Erkrankungen vorkommt, damit wir den Zusammenhang zwischen Beiden besser verstehen lernen.“</p>
<p><span id="more-1173"></span>Die Studie untersuchte 2652 Menschen, die an der größeren Erasmus Rucphen-<strong>Familienstudie</strong> teilnehmen. Alle Teilnehmer stammen von 22 Elternpaaren ab, die von etwa 1850 bis 1900 in Rucphen, einer Gemeinde in den Niederlanden, lebten.</p>
<p>„Untersuchungen der Familiengeschichte haben gezeigt, dass sie alle zu einer großen, ausgedehnten Familie gehören, was diese Art einer genetischen Studie möglich macht“, sagt die Autorin und Leiterin der Studie <em>Dr. Gisela M. Terwindt</em> vom <em>Leiden University Medical Center</em> in den Niederlanden.</p>
<p>Von den Studienteilnehmern litten 360 unter <strong>Migräne</strong>. Davon hatten 151 Migräne <strong>mit Aura</strong>, bei der vor den Kopfschmerzen visuelle Wahrnehmungen wie <strong>Lichtblitze </strong>auftreten, und 209 hatten Migräne <strong>ohne Aura</strong>. Unter <strong>Depressionen</strong> litten 977 Menschen.  Von den Migränekranken hatten 25 Prozent außerdem auch Depressionen. Dagegen hatten nur dreizehn Prozent der Teilnehmer ohne Migräne Depressionen.</p>
<p>Anhand von diesen Zahlen konnten die Forscher abschätzten, wie stark genetische Faktoren zu beiden Erkrankungen beitragen. Sie stellten fest, dass die <strong>Erblichkeit</strong> für beide Arten von <strong>Migräne</strong> etwa <strong>56 Prozent</strong> war, d.h. 56 Prozent der Migränefälle konnten durch einen Einfluss von Genen erklärt werden. Bei Migräne <strong>mit Aura</strong> lag der Schätzwert sogar bei <strong>96 Prozent</strong>. „Diese Ergebnisse zeigen, dass die Untersuchung von Migräne mit Aura ein vielversprechender Ansatz für eine Suche nach <strong>Migräne-Genen </strong>sein könnte“, sagt Terwindt.</p>
<p>Die Werte für die Erblichkeit von <strong>Depressionen</strong> mit <strong>Migräne</strong> im Vergleich zu denen ohne Migräne zeigten, dass beide Erkrankungen eine <strong>gemeinsame genetische Komponente</strong> haben, insbesondere bei Migräne mit Aura. „Das zeigt, dass diesen beiden Erkrankungen zumindest zum Teil gemeinsame genetische Faktoren zugrunde liegen könnten, jedoch <strong>nicht, dass eine</strong> Erkrankung durch <strong>die andere verursacht</strong> wird“, sagt <em>Terwindt</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.aan.com/press/index.cfm?fuseaction=release.view&amp;release=786" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">American Academy of Neurology</span></a>, 13.1.10</p>
<p><a href="http://www.neurology.org/cgi/content/abstract/WNL.0b013e3181cbcd19v1?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;author1=Terwindt+&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Stam et al.</span></a><strong> </strong>Neurology, Jan 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Verändert Depression die Erinnerung an Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Verändert Depression die Erinnerung an Schmerzen?</span></a></p>
<p><a title="Wie hängen Schmerzen und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schmerz-und-depression-zusammen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hängen Schmerzen und Depressionen zusammen?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/existiert-zwischen-migrane-und-depressionen-ein-genetischer-zusammenhang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Können Emotionen das Schmerzempfinden beeinflussen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-emotionen-das-schmerzempfinden-beeinflussen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-emotionen-das-schmerzempfinden-beeinflussen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2009/11/12/konnen-emotionen-das-schmerzempfinden-beeinflussen/</guid>
		<description><![CDATA[Viele Menschen greifen bei starken Schmerzen zu Pillen – mit wechselndem Erfolg. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt nun, dass sich Schmerzen auch anders und vielleicht wirksamer lindern lassen. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher für Sie übersetzt.
Sie lassen sich diesen Herbst gegen Grippe impfen? Kanadische Wissenschaftler haben festgestellt, wenn man sich dabei auf ein schönes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1807" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Können Emotionen das Schmerzempfinden beeinflussen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Können-Emotionen-das-Schmerzempfinden-beeinflussen-s.jpg" alt="Können Emotionen das Schmerzempfinden beeinflussen s" width="167" height="138" />Viele Menschen greifen bei starken Schmerzen zu Pillen – mit wechselndem Erfolg. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt nun, dass sich Schmerzen auch anders und vielleicht wirksamer lindern lassen. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher für Sie übersetzt.</p>
<p>Sie lassen sich diesen Herbst gegen Grippe impfen? Kanadische Wissenschaftler haben festgestellt, wenn man sich dabei auf ein schönes Bild konzentriert, könnte die Impfspritze weniger wehtun. Nach einer neuen Studie von Forschern der <em>Université de Montréal</em> in <em>Nature Precedings</em>, <strong>wirken sich</strong> negative und positive <strong>Emotionen stark auf das</strong> <strong>Schmerzempfinden</strong> eines Menschen <strong>aus</strong>.</p>
<p><span id="more-751"></span>„<strong>Emotionen</strong> – oder Stimmungen – können unsere Reaktion auf <strong>Schmerzen</strong> verändern, weil beides <strong>miteinander verknüpft</strong> ist“, sagt der Hauptautor der Studie <em>Mathieu Roy</em>, der die Untersuchung als Doktorand an der <em>Université de Montréal</em> durchführte und jetzt Postdoctoral Fellow an der <em>Columbia University</em> ist. „Unsere Tests haben gezeigt, wann unser Gehirn Schmerz wahrnimmt, und wie dieser <strong>Schmerz verstärkt</strong> werden kann, wenn er <strong>mit negativen Emotionen kombiniert</strong> wird.“</p>
<p>Für die Studie erhielten 13 Testpersonen kleine, aber schmerzhafte <strong>Elektroschocks</strong>, mit denen eine Kniereflex-Reaktion ausgelöst wurde. Diese Reflexe werden von Nervenzellen im Rückenmark kontrolliert und lassen sich messen. Während der Experimente wurden den Testpersonen nacheinander <strong>Bilder gezeigt</strong>, die entweder angenehm (nämlich im Sommer Wasserski fahren), unangenehm (ein grimmiger Bär) oder aber neutral (ein Buch) waren. Dabei wurde die Reaktion im Gehirn der Testpersonen durch <strong>fMRT </strong>(Funktionelle Magnetresonanztomographie) gemessen. Bei dieser Methode aus der Diagnostik befindet sich der Mensch in einem magnetischen Feld, und die Aktivität bestimmter Gehirnregionen wird sichtbar gemacht, ähnlich wie bei Röntgenaufnahmen.</p>
<p>Anhand der <strong>fMRT-Aufnahmen</strong> konnten die Wissenschaftler die <strong>Gehirnaktivitäten </strong>unterscheiden, die durch Emotionen und die Reaktion auf den Schmerz in verschiedenen Gehirnregionen ausgelöst werden. „Wir stellten fest, dass der Anblick unangenehmer Bilder während der Schocks bei den Testpersonen einen stärkeren Schmerz auslöste als das Betrachten angenehmer Bilder“, sagt <em>Dr. Roy</em>.</p>
<p>Die Beobachtungen sind ein wissenschaftlicher Nachweis dafür, dass das Schmerzempfinden eines Menschen von seiner Stimmung beeinflusst wird. Damit stehen sie im Einklang mit <em>Dr. Roy’s</em> früheren Untersuchungen, die zeigten, wie angenehme <strong>Musik Schmerzen lindern konnte</strong>. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass man eine <strong>nicht-medikamentöse Behandlung</strong> – zum Beispiel Fotografie oder Musik zum Aufhellen der Stimmung – bei Kranken zum Lindern von Schmerzen verwenden könnte“, sagt er und betont: „Solche Behandlungen wären nicht teuer und ließen sich nach Bedarf für viele Bereiche anpassen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news-digest/emotions-increase-or-decrease-pain-researchers.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">UdeMNouvelles</span></a>, 10.11.09</p>
<p><a href="http://precedings.nature.com/documents/2885/version/1" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Nature Precedings</span></a>, 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-das-wetter-auf-migrane/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welchen Einfluss hat das Wetter auf Migräne?</span></a></p>
<p><a title="Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-das-schmerzempfinden-von-depressiven-menschen-hoher/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?</span></a></p>
<p><a title="Verändert Depression die Erinnerung an Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Verändert Depression die Erinnerung an Schmerzen?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</span></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-emotionen-das-schmerzempfinden-beeinflussen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verändert Depression die Erinnerung an Schmerzen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 22:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2009/11/10/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/</guid>
		<description><![CDATA[Leuten, die „gerne“ von ihren Krankheiten reden, unterstellt man oft einen Hang zum Übertreiben. Eine neue Studie zeigt nun, dass Menschen mit Depression körperliche Krankheiten anders wahrnehmen können. Ich habe eine Pressemitteilung zu der Untersuchung, etwas gekürzt, für Sie übersetzt:
Menschen mit Depression erinnern sich an mehr körperliche Beschwerden als sie tatsächlich haben. Das geht aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leuten, die „gerne“ von ihren Krankheiten reden, unterstellt man oft einen Hang zum Übertreiben. Eine neue Studie zeigt nun, dass Menschen mit Depression körperliche Krankheiten anders wahrnehmen können. Ich habe eine Pressemitteilung zu der Untersuchung, etwas gekürzt, für Sie übersetzt:</p>
<p>Menschen mit Depression <strong>erinnern</strong> sich an mehr körperliche Beschwerden als sie <strong>tatsächlich</strong> haben. Das geht aus einer neuen Studie hervor.</p>
<p><span id="more-747"></span>Für die <strong>Studie</strong> ließen Wissenschaftler Fragebögen von 108 Frauen ausfüllen und beurteilten danach den Schweregrad von <strong>Neurotizismus</strong> (eine allgemeine Veranlagung zu Reizbarkeit, Traurigkeit, Angst und Furcht) und <strong>Depression</strong>. In den darauf folgenden 3 Wochen vermerkten sie an jedem Tag, ob sie eines aus einer Liste von 15 häufigen<strong> körperlichen Symptomen</strong> verspürt hatten, darunter Schmerzen, Magen-Darm- und Atembeschwerden.</p>
<p>Nach Ablauf der drei Wochen wurden die Frauen gebeten, <strong>aus der Erinnerung</strong> heraus zu sagen, wie oft sie jedes der Symptome gehabt hatten. Frauen, die zu Beginn der Studie einen höheren Wert auf einer Skala für <strong>Depression hatten</strong>, gaben die <strong>Häufigkeit </strong>ihrer Symptome öfter als <strong>zu hoch</strong> an.</p>
<p>„Depressive Menschen machten die meisten Fehler, wenn sie sich an ihre körperlichen Symptome erinnern sollten&#8221;, sagt der Psychologe <em>Jerry Suls</em>, Professor und Collegiate Fellow an der <em>University of Iowa</em>, in einer Pressemitteilung der Universität. „Sie neigten dazu, ihre Erinnerungen zu übertreiben.“</p>
<p>Wissenschaftler glauben schon lange, dass es einen Zusammenhang zwischen hochgradigem Neurotizismus und <strong>übertriebenen Angaben</strong> über körperliche Symptome gibt. Aber nach dieser Untersuchung ist <strong>Depression</strong> die <strong>wahrscheinlichere Ursache</strong>.</p>
<p>„Seit 30 Jahren vermutet man, dass sich hinter den übersteigerten Schilderungen der Symptome ein Neurotizismus verbirgt“, sagt <em>Suls</em>. „Wir sagen nein – Depression scheint der Hauptgrund zu sein. Wir fanden, dass Menschen mit einem hohen Testwert für Neurotizismus aber einem niedrigen für Depression keine falsche Erinnerung an ihre Symptome haben.“</p>
<p>Die Ergebnisse, die in der Oktoberausgabe von <em>Psychosomatic Medicine</em> online erscheinen, sind deshalb wichtig, sagt <em>Suls</em>, weil die <strong>Schilderung eines Patienten</strong> von seinen Symptomen eine wesentliche Rolle bei der <strong>ärztlichen Diagnose </strong>und Entscheidung über die <strong>Behandlung </strong>spielt.</p>
<p>„<strong>Menschen mit Depression</strong> und ihre Ärzte <strong>sollten</strong> häufig auftretende <strong>Beschwerden nicht unterbewerten</strong>, weil sie auf ernsthafte Gesundheitsprobleme hindeuten können“, sagt er. „Aber wir wissen, dass diese Menschen die Häufigkeit von Symptomen allein aus ihrer Erinnerung heraus oft als zu hoch einschätzen. Daher sollte man die Patienten vielleicht dazu ermutigen, ihre <strong>Symptome</strong> einfach gleich <strong>aufzuschreiben</strong>, wenn sie auftreten. Dann haben Patient und Arzt genaue Aufzeichnungen darüber, was passiert ist, und müssen sich nicht auf das Gedächtnis verlassen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://news-releases.uiowa.edu/2009/october/102809depression-suls.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Iowa News Services</span></a>, 28.10.09</p>
<p><a href="http://www.psychosomaticmedicine.org/cgi/content/abstract/PSY.0b013e3181b9b2d7v2?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;author1=suls&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Psychosomatic Medicine</span></a></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/" target="_self">Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-das-schmerzempfinden-von-depressiven-menschen-hoher/" target="_self">Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-heute-haufiger-psychische-erkrankungen-als-fruher/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-heute-haufiger-psychische-erkrankungen-als-fruher/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 21:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=513</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man sich den aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) durchliest, scheint dies in der Tat der Fall zu sein und zwar in einem beunruhigend hohem Maße. Im vergangenen Monat hat die Bundespsychotherapeutenkammer die Ergebnisse des Gesundheitsreports 2009 zusammengefasst. Ich zitiere die entsprechende Pressemitteilung in Auszügen:
&#8220;Berufstätige erkranken immer häufiger an psychischen Störungen. Im Jahr 2006 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich den aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) durchliest, scheint dies in der Tat der Fall zu sein und zwar in einem beunruhigend hohem Maße. Im vergangenen Monat hat die Bundespsychotherapeutenkammer die Ergebnisse des <strong>Gesundheitsreports 2009 </strong>zusammengefasst. Ich zitiere die entsprechende Pressemitteilung in Auszügen:</p>
<p><em><span id="more-513"></span>&#8220;Berufstätige erkranken immer häufiger an psychischen Störungen. Im Jahr 2006 summierten sich in einer Gruppe von 100 Berufstätigen die Fehltage wegen psychischer Krankheiten noch auf 126 Tage, im Jahr 2007 waren es schon 137 Tage. <strong>Innerhalb von zwei Jahren nahmen die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Störungen um knapp 20 Prozent zu</strong>. Sie erreichen damit seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2000 <strong>einen neuen Höchststand</strong>. Das sind die Ergebnisse des neuen &#8220;Gesundheitsreports 2009&#8243; der Techniker Krankenkasse (TK).</em></p>
<p><em>Psychisch kranke Menschen sind überdurchschnittlich lange krank. <strong>Depressiv Erkrankte</strong> fallen <strong>beispielsweise fast zwei Monate</strong> aus. </em><em>Häufig werden psychische Erkrankungen diagnostiziert, die infolge schwerer Belastungen entstehen (Anpassungsstörungen). Dies können einschneidende Lebensereignisse wie der Tod eines Angehörigen sein, aber auch dauerhafte Angst und Überforderung am Arbeitsplatz. Nach TK-Angaben gehören zu dieser Gruppe der psychisch Erkrankten auch immer häufiger Menschen, die unter <strong>chronischer Erschöpfung und Müdigkeit </strong>leiden (&#8221;<strong>Burnout</strong>-Syndrom&#8221;). Solche Patienten sind <strong>durchschnittlich einen Monat krankgeschrieben</strong>. Schließlich leiden viele Menschen auch an <strong>körperlichen Symptomen, für die sich aber keine körperlichen Ursachen finden lassen</strong>, z. B. wiederkehrende Übelkeit, Herzklopfen oder Kopf- und Gelenkschmerzen (somatoforme Störungen). Diese Patienten <strong>fallen im Schnitt über drei Wochen </strong>an ihrem Arbeitsplatz aus.&#8221;</em></p>
<p>Wie lässt sich das bewerten? Eine Erhöhung der Fehlzeiten aufgrund von psychischen Störungen um 20 Prozent innerhalb von 2 Jahren ist &#8211; wenn das für die gesamte Bevölkerung zutreffen sollte &#8211; natürlich ein ungewöhnlich massiver Anstieg. Noch beunruhigender wird dieser Wert, wenn man sich vor Augen führt, dass die Fehlzeiten in den letzten Jahren insgesamt zurückgegangen sind &#8211; man vermutet, aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren.</p>
<p>Es gibt viele Hinweise, dass sich <strong>Arbeit in den letzten Jahren grundsätzlich in einer Weise verändert hat </strong>(Vermischung zwischen privatem und beruflichem Raum, immerwährende Verfügbarkeit durch Handy etc., Erhöhung von Parallel- bzw. Simultanarbeit, deutliche Beschleunigung der Arbeitsgeschwindigkeit), <strong>die das Auftreten von psychischen Störungen begünstigt</strong>. Der Mensch scheint der neuen Arbeitswelt häufig einfach nicht mehr gewachsen. Die vorliegende Erhebung der TK  könnte ein weiterer Beleg hierfür sein.</p>
<p><strong>Quelle:</strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bptk.de/show/2597376.html" target="_blank">Pressemitteilung der Bundespsychotherapeutenkammer</a></span> vom 02.7.2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Unterschätzen wir die Häufigkeit psychischer Krankheiten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/unterschatzen-wir-die-haufigkeit-psychischer-krankheiten/" target="_self">Unterschätzen wir die Häufigkeit psychischer Krankheiten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Erwachsene?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene.html" target="_self">Was ist unser Angebot für Erwachsene?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-heute-haufiger-psychische-erkrankungen-als-fruher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
