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	<title>Psychologie aktuell &#187; Psychosomatik &amp; Schmerzen</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Psychosomatik &amp; Schmerzen</title>
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		<title>Telefonische Gesprächstherapie für chronische Schmerzen: Geht das?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn bei chronischen Schmerzen die Ursachen nicht bekannt sind, eignen sich Medikamente nur bedingt als Langzeitbehandlung, vor allem wegen ihrer Nebenwirkungen. Verhaltenstherapie kann vielen Schmerzpatienten das Leben mit der Krankheit erleichtern, ist aber relativ teuer. Eine neue Studie hat eine telefonische Gesprächstherapie als Alternative untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4913" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ist-Aspirin-auch-bei-Migräne-wirksam.jpg" alt="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" width="125" height="167" />Wenn bei chronischen Schmerzen die Ursachen nicht bekannt sind, eignen sich Medikamente nur bedingt als Langzeitbehandlung, vor allem wegen ihrer Nebenwirkungen. Verhaltenstherapie kann vielen Schmerzpatienten das Leben mit der Krankheit erleichtern, ist aber relativ teuer. Eine neue Studie hat eine telefonische Gesprächstherapie als Alternative untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom November übersetzt, die zeigt, dass diese Therapieform effektiv und praktikabel ist:</p>
<p>Eine neue Studie aus England untersuchte die Wirksamkeit einer <strong>kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)</strong> bei Patienten mit <strong>chronischen Schmerzen</strong>, die von geschulten Therapeuten ausschließlich übers <strong>Telefon</strong> durchgeführt wurde. Nach sechs Monaten der Behandlung fühlten sich viele Schmerzpatienten deutlich besser.</p>
<p>Die Studie von Wissenschaftlern der <em>University of Aberdeen</em> und der <em>University of Manchester</em> wurde von Arthritis Research UK finanziert. Dies ist die erste Untersuchung über eine telefonische Verhaltenstherapie für Patienten mit chronischen, nicht-lokalisierten Schmerzen.</p>
<p><span id="more-4897"></span><strong>KVT</strong> ist eine psychologische Behandlungsmethode, die Menschen hilft mit ihren Schmerzen umzugehen, indem sie <strong>Gedanken und Verhaltensweisen</strong> bewusst macht und neu bewertet.</p>
<p>Die Studie zeigte weiter, dass auch <strong>Sport</strong> die Schmerzen verbesserte, Patienten das Leben im Alltag erleichterte und ihnen half mit ihren Beschwerden umzugehen.</p>
<p>Aber die Studie, die diese Woche in den <em>Archives of Internal Medicine</em> erscheint, zeigte keinen zusätzlichen Nutzen, wenn die Patienten beide Arten der Behandlung erhielten anstatt nur einer.</p>
<p>Chronische, nicht-lokalisierte Schmerzen sind das Hauptmerkmal der <strong>Fibromyalgie</strong>. Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter solchen Schmerzen, die äußerst schwer zu behandeln sind. Die wichtigsten Symptome dieser Krankheit sind eine erhöhte <strong>Schmerzempfindlichkeit</strong> am ganzen Körper, <strong>Erschöpfung</strong> und <strong>Schlafstörungen</strong>. Die Krankheit ist einer der häufigsten Gründe für Überweisungen an einen Rheumatologen. Viele Kranke sind gezwungen ihre Arbeit aufzugeben, weil sie ständig unter Schmerzen leiden und mehr und mehr isoliert und entmutigt werden. Obwohl KVT als Behandlung sehr effektiv sein kann, ist das Angebot teuer und setzt normalerweise voraus, dass sich Patient und Therapeut über einen längeren Zeitraum regelmäßig treffen.</p>
<p>An der <strong>Studie </strong>nahmen 442 Patienten mit chronischen nicht-lokalisierten Schmerzen teil. Die Patienten im Alter von 25 bis 60 Jahren wurden aus Hausarztpraxen in Cheshire and Aberdeen rekrutiert. Ziel der Untersuchung war die Entwicklung effektiverer Methoden, die diese Art von chronischen Schmerzen lindern und/oder Patienten helfen besser mit ihnen zurechtzukommen.</p>
<p><em>Prof. Gary Macfarlane</em>, Professor für Epidemiologie an der <em>University of Aberdeen</em>, und <em>Dr. John McBeth</em>, Privatdozent für Epidemiologie rheumatischer Erkrankungen von der Arthritis Research UK Epidemiology Unit an der <em>University of Manchester</em> leiteten die Studie.</p>
<p><em>Prof. Macfarlane</em> erläutert: „Das Management von chronischen nicht-lokalisierten Schmerzen und <strong>Fibromyalgie</strong> war bis jetzt schwierig. Es gibt <strong>keine Medikamente</strong>, die spezifisch für das Management dieser Beschwerden zugelassen sind, und Hausärzte meinen, dass sie nur über wenige effektive Behandlungsmöglichkeiten verfügen. Wir haben zwei dieser Optionen untersucht – ein langsam gesteigertes <strong>Sportprogramm</strong> und KVT – und haben gezeigt, dass beide effektiv sind. Insbesondere haben wir versucht, <strong>KVT über das Telefon</strong> anzubieten, um die Flexibilität des Angebots sowohl für Patienten als auch für Therapeuten zu erhöhen. Die Ergebnisse zeigen, dass man so bei vielen Patienten die Symptome verbessern kann.“</p>
<p><em>Dr. McBeth</em> sagt: „Wir müssen dringend Behandlungsmethoden entwickeln, die in der Primärversorgung klinisch effektiv und akzeptabel sind, und die man einer großen Anzahl von Patienten anbieten könnte.“</p>
<p>„Die Behandlung chronischer, nicht-lokalisierter Schmerzen ist schwierig und wird in Großbritannien von Fall zu Fall unterschiedlich gehandhabt. Keine Medikamente sind zur Behandlung von Fibromyalgie zugelassen. KVT und Sportprogramme stehen, wenn überhaupt, nur begrenzt zur Verfügung. Die Nachfrage nach KVT ist größer als das Angebot. Aber unsere Studie zeigt, dass man eine KVT über das Telefon anbieten kann, die effektiv und akzeptabel ist.“</p>
<p><em>Professor Alan Silman</em>, Medizinischer Direktor der Stiftung Arthritis Research UK, die die Untersuchung finanzierte, sagt: „Anhaltende starke Schmerzen im ganzen Körper sind eine häufige Erkrankung, die für Patienten und Ärzte gleichermaßen entmutigend ist und sich nicht gut durch Schmerzmittel kontrollieren lässt. Diese Patientenstudie hat gezeigt, wie eine <strong>Verhaltenstherapie</strong>, die <strong>praktikabel und finanzierbar</strong> ist, Menschen helfen kann mit den Schmerzen zurechtzukommen. Vor allem das National Institute for Health and Cinical Excellence (NICE) und die Anbieter von Serviceleistungen im Gesundheitswesen werden ein großes Interesse daran haben auf dem Erfolg dieser Studie aufzubauen.“</p>
<p>Für die Studie wurden Patienten in vier Gruppen aufgeteilt: eine machte Sport, eine zweite machte eine KVT, eine dritte machte beides und eine vierte Gruppe wurde von ihren Hausärzten „wie üblich behandelt“.</p>
<p>Die Teilnehmer der <strong>Sportgruppe</strong> hatten pro Monat sechs Termine mit einem Fitnesstrainer und sollten täglich 20 bis 60 Minuten Sportübungen machen, die im Laufe der sechs Monate intensiver wurden.</p>
<p>Zu Beginn der Studie, an ihrem Ende (nach sechs Monaten) und drei Monate später beantworteten die Patienten allgemeine Fragebögen zu ihrer Gesundheit per Post. Die Antworten wurden auf einer Skala (mit sieben Stufen von „sehr viel schlechter“ bis „sehr viel besser“) ausgewertet. Ein positives Behandlungsergebnis war definiert als insgesamt „viel besser“ oder „sehr viel besser“.</p>
<p>Sowohl <strong>telefonische KVT</strong> als auch <strong>Sport</strong> führten zu einer wesentlichen, statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen <strong>Verbesserung der allgemeinen Gesundheit</strong> der Patienten.</p>
<p>Außerdem stellten die Forscher fest, dass Patienten, die eine Präferenz für die eine oder andere Behandlung hatten, mehr profitierten, wenn sie ihre bevorzugte Behandlung erhielten.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.manchester.ac.uk/aboutus/news/display/?id=7663" target="_blank">University of Manchester</a></span>, 15. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1001/archinternmed.2011.555" target="_blank">McBeth et al</a></span>.  <em>Archives of Internal Medicine</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist „Online-Therapie&quot; per Telefon bei Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-„online-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist „Online-Therapie&#8221; per Telefon bei Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kann-das-internet-den-zugang-zu-psychotherapeutischen-angeboten-verbessern/" target="_self">Wie kann das Internet den Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten verbessern?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Kann man sich einen Herzinfarkt einbilden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man-sich-einen-herzinfarkt-einbilden/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4874" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Telefonieren-beim-Autofahren-Auch-für-die-Beziehung-gefährlich.jpg" alt="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" width="170" height="128" />Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über die noch nicht veröffentlichte Studie vom November übersetzt, die einen „Pseudoinfarkt“ beschreibt, der so echt wirkt, dass nur ein Arzt ihn erkennen kann:</p>
<p>Es waren japanische Ärzte, die in den Neunzigerjahren als erste eine neue Form des Herzinfarkts beschrieben – die <strong>Stress-Kardiomyopathie</strong> (auch Broken-Heart-Syndrom). Sie zeigten, dass ein plötzlicher Schock oder <strong>emotionaler Stress </strong>dazu führen können, dass das Herz reagiert wie bei einem Herzinfarkt, obwohl normalerweise keine bleibenden Schäden festzustellen sind. Nun berichten Forscher von der <em>University of Arkansas</em>, dass Stress-Kardiomyopathie <strong>bei Frauen häufiger</strong> auftritt als bei Männern.</p>
<p><span id="more-4868"></span>Vereinfacht gesagt wird Stress-Kardiomyopathie durch einen <strong>plötzlichen Anstieg von Hormonen </strong>wie Adrenalin ausgelöst, meistens als Reaktion auf ein stark emotionales Ereignis. Dadurch vergrößert sich ein Teil des Herzens vorübergehend, was <strong>Symptome </strong>verursacht, die einem <strong>Herzinfarkt</strong> zum Verwechseln <strong>ähnlich</strong> sind. Andere körperliche Symptome wie blockierte Arterien und Schäden des Herzmuskels, die normalerweise bei einem klinischen Herzinfarkt beobachtet werden, treten jedoch nicht auf.</p>
<p>Eine Stress-Kardiomyopathie kann sowohl durch <strong>negative</strong> als auch durch <strong>positive Ereignisse</strong> verursacht werden. So verschiedene Dinge wie ein Lottogewinn, ein Autounfall oder der Tod eines geliebten Menschen können einen Anfall auslösen.</p>
<p>Die neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Frauen</strong> bis zu siebenmal <strong>häufiger</strong> betroffen sind als Männer, und dass ältere Frauen ein höheres Risiko haben als jüngere. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse diese Woche auf einer Konferenz der <em>American Heart Association</em> in Orlando, Florida vor.</p>
<p><em>Dr. Abhiram Prasad</em>, ein Kardiologe von der <em>Mayo Clinic</em>, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte gegenüber AP, dass Männer im Allgemeinen Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen häufiger und früher im Leben haben als Frauen, aber:</p>
<p>„Das ist die einzige Herzerkrankung, die sehr viel häufiger bei Frauen auftritt.”</p>
<p><em>Dr. Abhishek Deshmukh</em>, ein Kardiologe an der <em>University of Arkansas</em>, der Frauen mit Stress-Kardiomyopathie behandelt hat, wollte untersuchen, wie geschlechtsspezifisch die Erkrankung wirklich ist. Für seine neue <strong>Studie</strong> analysierte <em>Deshmukh</em> ein landesweites Register mit Daten von etwa tausend Krankenhäusern und fand 6 229 Fälle von Stress-Kardiomyopathie im Jahr 2007. Davon waren nur 671, also knapp 11 Prozent Männer.</p>
<p>Er stellte fest, dass <strong>Frauen</strong> ein ungefähr <strong>7,5-mal höheres Risiko</strong> für Stress-Kardiomyopathie hatten als Männer. Bei Menschen unter 55 Jahren hatten Frauen sogar ein 9,5-mal höheres Risiko als Männer. Außerdem erkrankten Frauen über 55 Jahren dreimal so häufig an Stress-Kardiomyopathie wie jüngere Frauen. Die genauen Gründe für dieses <strong>Ungleichgewicht</strong> bei den <strong>Geschlechtern</strong> sind nicht bekannt. Vielleicht können Männer besser mit dem physischen Stress durch emotionale Ereignisse zurechtkommen, oder vielleicht werden Männer einfach nicht so emotional. Gegenüber AP sagte er:</p>
<p>„Eine Theorie ist, dass <strong>Hormone</strong> eine Rolle spielen. Eine andere ist, dass Männer mehr Adrenalinrezeptoren auf ihren Herzmuskelzellen haben als Frauen. Männer könnten also besser in der Lage sein Stress zu bewältigen und den Anstieg von Hormonen, die er freisetzt.“</p>
<p>Weiter zeigt die Untersuchung, dass etwa zehn Prozent der Patienten irgendwann im Leben einen zweiten Anfall haben, aber normalerweise erlangt ihr Herz seine volle Funktionstüchtigkeit wieder, es <strong>bleiben keine Schäden</strong> zurück und eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Scheinbar heilt ein gebrochenes Herz am besten, wenn man ihm einfach etwas Zeit gibt.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/237883.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 18. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/" target="_self">Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/psychosomatik.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<title>Wie kosteneffektiv ist eine Verhaltenstherapie für Migräne?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kosteneffektiv-ist-eine-verhaltenstherapie-fur-migrane/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Leute denken bei starken Kopfschmerzen eher an Tabletten als an eine Psychotherapie. Denn die gilt als langwierig und teuer. Eine aktuelle Studie hat die Kosten einer Verhaltenstherapie und ähnlicher Methoden mit einer medikamentösen Migränebehandlung verglichen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie übersetzt, die zeigt, dass eine Verhaltenstherapie nicht unbedingt teuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4820" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Die meisten Leute denken bei starken Kopfschmerzen eher an Tabletten als an eine Psychotherapie. Denn die gilt als langwierig und teuer. Eine aktuelle Studie hat die Kosten einer Verhaltenstherapie und ähnlicher Methoden mit einer medikamentösen Migränebehandlung verglichen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie übersetzt, die zeigt, dass eine Verhaltenstherapie nicht unbedingt teuer sein muss:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass eine Behandlung von <strong>chronischer Migräne</strong> mit <strong>verhaltenstherapeutischen</strong> Ansätzen (wie Entspannungstraining, Hypnose und Biofeedback) <strong>finanziell sinnvoll</strong> sein kann, wenn man sie mit einer medikamentösen Behandlung vergleicht, besonders nach einem Jahr oder länger.</p>
<p>Einer der Autoren der Studie ist <em>Dr. Donald Penzien</em>, der Professor für Psychiatrie am <em>University of Mississippi Medical Center (UMMC)</em> ist, seit vielen Jahren Verhaltenstherapie praktiziert und über sie forscht. Er sagt, die Kosten für eine <strong>vorbeugende Behandlung</strong> mit rezeptpflichtigen <strong>Medikamenten</strong> (wie sie Patienten mit chronischer Migräne täglich einnehmen, um neue Anfälle zu verhindern) erscheinen vielleicht nicht hoch, selbst bei mehreren Dollar pro Tag.</p>
<p>„Aber diese Kosten addieren sich mit jedem weiteren Arztbesuch und jedem neuen Rezept”, sagt <em>Penzien</em>. „Eine <strong>Verhaltenstherapie</strong> ist nur <strong>zu Anfang teuer</strong>. Man geht zu ein paar Therapiesitzungen, aber dann nicht mehr. Und die positive Wirkung kann jahrelang anhalten.“</p>
<p><span id="more-4810"></span>Die <strong>Studie</strong>, die in der Juniausgabe des Journals <em>Headache</em> erscheint, <strong>verglich</strong> die Kosten, die im Laufe der Zeit bei verschiedenen verhaltenstherapeutischen <strong>Methoden</strong> und einer Behandlung mit rezeptpflichtigen Medikamenten anfallen. Zu dem Forscherteam gehörten Wissenschaftler der <em>Wake Forest University</em>, des <em>UMMC</em> und der <em>University of Mississippi</em>.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass nach sechs Monaten die Kosten einer Minimalkontakt-Verhaltenstherapie ähnlich waren wie bei einer Behandlung mit Medikamenten, die fünfzig Cent pro Tag oder weniger kosten. Bei einer <strong>Minimalkontakt-Behandlung</strong> sieht der <strong>Patient</strong> den Therapeuten nur ein paar Mal und <strong>übt die Verhaltenstechniken</strong> weitgehend <strong>zu Hause</strong> und mithilfe von Literatur oder Höraufnahmen.</p>
<p>Nach einem Jahr war die Minimalkontakt-Methode fast $500 billiger als eine medikamentöse Behandlung.</p>
<p>„Wir haben ein ganzes Instrumentarium von <strong>verhaltenstherapeutischen</strong> Methoden, die nachweislich <strong>wirksam</strong> sind. Aber Menschen, die unter Migräne leiden, steht nur ein kleiner Teil dieses Angebots zur Verfügung&#8221;, sagt <em>Dr. Timothy Houle</em>, der Lehrbeauftragter für Anästhesiologie und Neurologie an der <em>Wake Forest University</em> ist und die Studie leitete.</p>
<p>„Einer der Gründe ist, dass <strong>Leute meinen, Verhaltenstherapie wäre sehr teuer</strong>. Diese Studie zeigt aber, dass die Kosten <strong>in Wirklichkeit vergleichbar</strong> sind, wenn nicht langfristig sogar geringer.“</p>
<p>In einer Zeit, in der Gesundheitskosten landesweit auf dem Prüfstand stehen, bietet die Studie einen Rahmen, um Kosten zu vergleichen, den Forscher aktualisieren und in Zukunft benutzen können.</p>
<p>„Wir dachten: ,Sollten wir das nicht spaßeshalber einmal durchspielen und sehen, was dabei langfristig herauskommt?’“, sagt <em>Penzien</em>. „Die Daten sind alle da, und wenn jemand anderer Meinung ist, kann er seine eigenen Zahlen durchrechnen.“</p>
<p>Die Forscher <strong>verglichen</strong> nicht die Effektivität der Methoden und errechneten auch nicht die Kosten einzelner Medikamente für längere Zeiträume, weil Dosis und Preis sehr unterschiedlich sein können. Stattdessen errechneten sie die <strong>Kosten</strong> pro Tag für jede der Methoden aus den <strong>Honoraren</strong> für Ärzte und Psychologen. Bei der Gruppe mit ärztlicher Behandlung addierten sie außerdem die Kosten für unterschiedlich teure rezeptpflichtige <strong>Betablocker</strong>.</p>
<p>Zum Beispiel kostete die erste persönliche <strong>Verhaltenstherapie</strong>-Sitzung bei den Psychologen, die an der Umfrage teilnahmen, $70 bis $250 und alle weiteren Sitzungen $65 bis $200. Die durchschnittlichen Kosten für die erste Sitzung waren demnach $175 und für jede weitere Sitzung $125 (bei insgesamt durchschnittlich zehn Sitzungen).</p>
<p>Die Forscher errechneten die durchschnittlichen Kosten einer <strong>medikamentösen Behandlung</strong> als $250 für die erste Sitzung und $140 pro Sitzung für das Arzthonorar. Die durchschnittliche Dauer bis zur ersten Nachsorgeuntersuchung war 52,2 Tage und dann 60 Tage bis zur zweiten bei durchschnittlich fünf Arztbesuchen pro Jahr.</p>
<p>Um Informationen über verhaltenstherapeutische Methoden zu bekommen, befragten die Forscher Mitglieder der „Arbeitsgruppe Verhaltensprobleme“ der <em>American Headache Society</em>. Um Zahlen über medikamentöse Behandlungen zu bekommen, befragten die Forscher eine Gruppe von Ärzten unter den Mitgliedern der <em>American Headache Society</em>, von denen bekannt war, dass sie viele Migränepatienten behandelten.</p>
<p>Die <strong>teuerste</strong> verhaltenstherapeutische Methode – <strong>individuelle Sitzungen</strong> mit einem Psychologen in einer Klinik – ist in den ersten Monaten teurer als eine medikamentöse Behandlung mit Medikamenten, die $6 pro Tag kosten. Aber nach etwa fünf Monaten sind die Kosten für individuelle Sitzungen vergleichbar. Nach einem Jahr sind sie billiger als alle anderen Methoden mit Ausnahme einer Behandlung mit Medikamenten, die fünfzig Cent pro Tag oder weniger kosten.</p>
<p>Insgesamt waren <strong>Gruppentherapie</strong> und <strong>Minimalkontakt-Verhaltenstherapie</strong> ähnlich teuer wie selbst die billigste medikamentöse Behandlung in den ersten Monaten. Nach einem Jahr waren sie die <strong>kostengünstigste</strong> Wahl für eine Migränebehandlung.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://publicaffairs.umc.edu/news_and_publications/press_releases/2011/july/migranes.html" target="_blank">University of Mississippi Medical Center</a></span>, 1. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1526-4610.2011.01905.x" target="_blank">Schafer et al</a></span>. <em>Headache</em>, Juni 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Ist Online-Therapie bei Hypochondrie wirksam?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 19:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Hypochondrie benutzen häufig das Internet, um sich mit Gesundheitsthemen zu beschäftigen, auch weil sie ein schwieriges persönliches Verhältnis zu Ärzten haben können. Eine neue Studie zeigt, dass eine Online-Psychotherapie bei diesen Patienten sehr erfolgreich sein kann. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von dieser Woche übersetzt, die auch auf die praktischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3920" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" width="167" height="149" />Patienten mit Hypochondrie benutzen häufig das Internet, um sich mit Gesundheitsthemen zu beschäftigen, auch weil sie ein schwieriges persönliches Verhältnis zu Ärzten haben können. Eine neue Studie zeigt, dass eine Online-Psychotherapie bei diesen Patienten sehr erfolgreich sein kann. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von dieser Woche übersetzt, die auch auf die praktischen Vorteile der Online-Therapie für Patienten allgemein eingeht:</p>
<p>Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) über das Internet ist eine effektive Behandlung für Patienten mit Hypochondrie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie schwedischer Forscher, die in der Märzausgabe des <em>British Journal of Psychiatry</em> erscheint.</p>
<p>Hypochondrie wird auch als <strong>Gesundheitsangst</strong> bezeichnet. Menschen mit dieser Störung leiden unter der Angst, dass körperliche Symptome Anzeichen für eine ernsthafte Krankheit sein könnten – auch wenn sich bei ihnen medizinisch keine Erkrankung nachweisen lässt. Hypochondrie kann für Patienten sehr kräftezehrend sein, und das Risiko, arbeitslos zu werden und chronische Behinderungen zu entwickeln, ist erhöht. Untersuchungen haben gezeigt, dass <strong>KVT</strong> eine <strong>wirksame Behandlung</strong> für Hypochondrie ist, aber diese Therapie ist oft nicht verfügbar, da sie <strong>teuer </strong>ist und ein <strong>Mangel an</strong> ausgebildeten <strong>Therapeuten</strong> besteht.</p>
<p><span id="more-3913"></span>Für ihre <strong>Studie</strong> untersuchten die Forscher vom <em>Karolinska Institutet</em> in Stockholm in Schweden 81 Patienten, die eine Diagnose von Hypochondrie hatten. Vierzig Patienten machten eine zwölfwöchige <strong>Online-KVT</strong>. Während der Behandlung hatten die Patienten Zugang zu einem qualifizierten Therapeuten, der ihnen Feedback und Unterstützung bot. Die anderen 41 Patienten dienten als Kontrollgruppe und konnten an einem <strong>Online-Diskussionsforum </strong>teilnehmen, wo sie mit anderen Patienten über ihre Gesundheitsangst sprechen konnten.</p>
<p>Nach zwölf Wochen waren die Patienten, die eine KVT über das Internet gemacht hatten, deutlich weniger ängstlich und hatten weniger Depressionssymptome als die Patienten der Kontrollgruppe. Insgesamt erfüllten 27 der 40 Patienten (<strong>67,5%</strong>), die an der Online-KVT teilgenommen hatten, <strong>nicht länger </strong>die diagnostischen Kriterien für <strong>Hypochondrie</strong>. In der Kontrollgruppe dagegen erfüllten nur zwei der 41 Patienten (4,9%) die Kriterien nicht mehr. Eine Nachsorgeuntersuchung der Patienten sechs Monate später zeigte, dass die positiven <strong>Auswirkungen</strong> der Online-KVT <strong>anhielten</strong>.</p>
<p>Der erste Autor der Studie <em>Erik Hedman</em> sagt: „Unsere Ergebnisse sind vielversprechend für Patienten mit Hypochondrie. Die Studie zeigt, dass dieser Therapieansatz die <strong>Gesundheitsangst</strong> der Patienten, aber auch <strong>allgemeine Ängste </strong>und <strong>Depressionssymptome</strong> wirksam reduzieren kann. Die <strong>Therapie über das Internet </strong>ist kostengünstiger als eine persönliche Therapie und kann außerdem flexibler durchgeführt werden. Das bedeutet, sie bietet eine Möglichkeit, das <strong>Angebot</strong> von KVT für Patienten mit Hypochondrie deutlich <strong>auszuweiten</strong>.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rcpsych.ac.uk/press/pressreleases2011/internetcbtforhypochondriasis.aspx" target="_blank">Royal College of Psychiatrists</a></span>, 1.3.11</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://bjp.rcpsych.org/cgi/content/abstract/198/3/230" target="_blank">Hedman et al</a></span>. <em>British Journal of Psychiatry</em>, März 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was sind Zwangsstörungen und wie kann man sie behandeln?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-zwangsstorungen-und-wie-kann-man-sie-behandeln/" target="_self">Was sind Zwangsstörungen und wie kann man sie behandeln?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Kann Akupunktur wirklich Schmerzen lindern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-akupunktur-wirklich-schmerzen-lindern/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 16:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2007 zahlen gesetzliche Krankenkassen eine Akupunkturbehandlung nur noch für Rückenschmerzen und Arthrose, denn bei anderen Erkrankungen gilt die Therapie als noch nicht ausreichend erforscht. In einer aktuellen Untersuchung, die im November auf einer Fachtagung präsentiert wurde, haben deutsche Forscher die Wirkung der Akupunktur im menschlichen Gehirn sichtbar gemacht. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3876" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Kann-Akkupunktur-wirklich-Schmerzen-lindern.jpg" alt="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" width="167" height="137" />Seit 2007 zahlen gesetzliche Krankenkassen eine Akupunkturbehandlung nur noch für Rückenschmerzen und Arthrose, denn bei anderen Erkrankungen gilt die Therapie als noch nicht ausreichend erforscht. In einer aktuellen Untersuchung, die im November auf einer Fachtagung präsentiert wurde, haben deutsche Forscher die Wirkung der Akupunktur im menschlichen Gehirn sichtbar gemacht. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die einen Einblick in die Wirkungsweise der Akupunktur gibt:</p>
<p>Forscher haben die Wirkung von Akupunktur auf die <strong>Schmerzverarbeitung im Gehirn</strong> untersucht, indem sie funktionelle magnetische Resonanztomographie (fMRT) benutzten, um Bildaufnahmen des Gehirns von Patienten zu machen, die sie <strong>mit und ohne Akupunktur</strong> einem schmerzhaften Reiz aussetzten. Die Ergebnisse der Studie, die nach Ansicht der Forscher die Wirksamkeit der Akupunktur zeigt, wurden heute auf der Jahrestagung der <em>Radiological Society of North America (RSNA)</em> in Chicago vorgestellt.</p>
<p><span id="more-3868"></span>„Bis jetzt war <strong>umstritten, wie Akupunktur </strong>die Wahrnehmung und Verarbeitung von <strong>Schmerzen beeinflusst</strong>”, sagt die Leiterin der Studie <em>Dr. Nina Theysohn</em> vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am <em>Universitätsklinikum Essen</em>. „Die funktionelle MRT ermöglicht uns, die Gehirnregionen direkt zu beobachten, die während der Wahrnehmung von Schmerzen aktiviert werden, und welche Veränderungen die Akupunktur dort bewirkt.“</p>
<p><strong>fMRT</strong> ist ein Imagingverfahren und misst die sehr geringen Veränderungen im Stoffwechsel von Teilen des Gehirns, die aktiviert werden, wenn ein Patient etwas Bestimmtes tut oder spezifischen äußeren Reizen ausgesetzt wird.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong>, die in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Naturheilkunde und Integrative Medizin an der <em>Universität Duisburg-Essen</em> durchgeführt wurde, machten die Forscher fMRT-Scans von achtzehn gesunden <strong>Freiwilligen</strong>, während sie elektrische <strong>Schmerzreize</strong> an ihrem linken Fußknöchel auslösten. Dann setzten sie Akupunkturnadeln an drei genau definierte Stellen der rechten Körperhälfte (zwischen den Zehen, unterhalb des Knies und in der Nähe des Daumens) und wiederholten die fMRT-Scans, während sie erneut Schmerzreize am linken Knöchel auslösten. Für ihre Analyse verglichen die Forscher die <strong>fMRT-Aufnahmen </strong>und Daten, die sie während der Schmerzreizung <strong>mit und ohne Akupunktur </strong>erhalten hatten.</p>
<p>„Die Aktivierung der Gehirnregionen, die an der Wahrnehmung von Schmerzen beteiligt sind, war während der Akupunktur deutlich reduziert oder verändert”, sagt <em>Dr. Theysohn</em>.</p>
<p>Genauer gesagt, zeigten die <strong>fMRT-Scans</strong> während elektrischer Schmerzstimulierung ohne Akupunktur eine deutliche Aktivierung in der supplementären motorischen Region der gegenüberliegenden Seite, dem somatosensorischen Kortex, dem Precuneus, der bilateralen Insel und dem somatomotorischen Kortex der gleichen Seite. Dagegen war die <strong>Aktivierung </strong>der meisten dieser <strong>Gehirnregionen</strong>, die für die <strong>Verarbeitung von Schmerzreizen </strong>zuständig sind, während Akupunktur deutlich <strong>vermindert</strong>.</p>
<p>Nach <em>Dr. Theysohn</em> zeigen die Ergebnisse, dass <strong>Akupunktur </strong>nicht nur die vermutlich spezifischen Wirkungen auf das <strong>Schmerzsignal</strong> hatte, sondern auch die Gehirnaktivierung in Regionen <strong>beeinflusste</strong>, die die <strong>Schmerzerwartung</strong> des Patienten bestimmen, ähnlich der Reaktion auf einen schmerzlindernden <strong>Placebo</strong>.</p>
<p>Die Gehirnregion der vorderen Insel ist zum Beispiel an der Umwandlung des Schmerzreizes in eine bewusste Wahrnehmung beteiligt und stellt eine subjektive Komponente der Schmerzempfindung dar. Die verminderte Aktivierung des primären somatosensorischen Kortex und der Insel während der Akupunktur deutet auf eine veränderte Kodierung des empfundenen Schmerzreizes im Gehirn hin, die durch die Akupunktur induziert wird.</p>
<p>„Man nimmt an, dass <strong>Akupunktur</strong> durch mindestens zwei <strong>Mechanismen</strong> wirkt – <strong>unspezifische</strong> Effekte, die auf einer Erwartung beruhen, und einer <strong>spezifischen</strong> Veränderung des Schmerzsignals, das das Gehirn erreicht“, sagt <em>Dr. Theysohn</em>. „Unsere Ergebnisse sprechen für die Existenz beider Mechanismen, des unspezifischen und des spezifischen, und sie zeigen, dass Akupunktur Schmerzen lindern kann.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rsna.org/Media/rsna/RSNA10_newsrelease_target.cfm?id=515" target="_blank">Radiological Society of North America</a></span>, 30.11.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://rsna2010.rsna.org/program/event_display.cfm?em_id=9012055" target="_blank">Theysohn et al</a></span>. <em>RSNA Annual Meeting </em>2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Können Emotionen das Schmerzempfinden beeinflussen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-emotionen-das-schmerzempfinden-beeinflussen/" target="_self">Können Emotionen das Schmerzempfinden beeinflussen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum helfen Placebos?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-helfen-placebos /" target="_self">Warum helfen Placebos?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-das-schmerzempfinden-von-depressiven-menschen-hoher/" target="_self">Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf </span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum helfen Placebos? </title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-helfen-placebos%c2%a0/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 16:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise verliert der Placeboeffekt seine Wirkung, wenn Patienten wissen, dass sie nur Zuckerpillen bekommen. In einer aktuellen Studie sagten Forscher das den Patienten absichtlich, aber auch, die Placebos gehörten zu einem Ritual, das nachweislich wirksame Body &#38; Mind-Heilmechanismen aktiviert. Der Erfolg war durchschlagend. Wir haben einen Presseartikel von Medical News Toady über die Studie vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3770" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Warum helfen Plazebos" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/Warum-helfen-Plazebos.jpg" alt="Warum helfen Plazebos" width="167" height="125" />Normalerweise verliert der Placeboeffekt seine Wirkung, wenn Patienten wissen, dass sie nur Zuckerpillen bekommen. In einer aktuellen Studie sagten Forscher das den Patienten absichtlich, aber auch, die Placebos gehörten zu einem Ritual, das nachweislich wirksame Body &amp; Mind-Heilmechanismen aktiviert. Der Erfolg war durchschlagend. Wir haben einen Presseartikel von<em> Medical News Toady</em> über die Studie vom Dezember übersetzt, an der Patienten teilnahmen, die sich auf eine Zeitungsanzeige für eine Body &amp; Mind-Studie gemeldet hatten:</p>
<p><strong>Placebos</strong>, die keinen aktiven Wirkstoff enthalten, werden häufig als Kontrolle in klinischen Studien über potenzielle neue Medikamente benutzt. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Patienten auf Placebos ansprechen, weil sie <strong>glauben</strong>, dass der Körper sich selbst heilt, wenn man ein Medikament nimmt und eine <strong>positive Geisteshaltung</strong> hat. Placebos können auch benutzt werden, um zu testen, ob die Symptome eines Patienten psychischen oder organischen Ursprungs sind.</p>
<p><em>Ted Kaptchuk</em>, Assistenzprofessor für Medizin an der <em>Harvard Medical School</em>, sagt:</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Effekt vielleicht nicht allein auf positivem Denken beruht, sondern dass auch das <strong>medizinische Ritual </strong>selbst einen deutlichen Nutzen haben könnte. Ich freue mich darauf, das weiter zu untersuchen. Placebos könnten auch dann funktionieren, wenn ein Patient weiß, dass er Placebos einnimmt.“</p>
<p><span id="more-3764"></span>Traditionell erfordert der Einsatz von <strong>Placebos</strong> in der medizinischen Forschung einen <strong>Betrug</strong>, der aber kontrolliert und angemessenen ist. Man schätzt, dass heute fünfzig Prozent aller Ärzte in den USA ihren Patienten Placebos oder „Zuckerpillen“ verabreichen, ohne dass sie es merken. Diese Praxis mag zweifelhaft sein, aber für die meisten von uns ist der <strong>Placeboeffekt</strong> gleichbedeutend mit der <strong>Kraft positiven Denkens</strong>. Das funktioniert, weil es den Geist des Menschen verleitet zu glauben, dass er ein wirklich aktives Medikament einnimmt.</p>
<p>Unter dem <strong>Placeboeffekt </strong>versteht man das Phänomen, dass eine <strong>inaktive Substanz </strong>den Gesundheitszustand eines Patienten verbessert. Das Phänomen hängt mit der <strong>Wahrnehmung</strong> und der <strong>Erwartung </strong>zusammen, die ein Patient hat. Wenn er glaubt, dass die Substanz hilft, kann sie eine Heilwirkung haben. Wenn er sie aber für schädlich hält, kann die Wirkung auch negativ sein, was man als den Noceboeffekt bezeichnet.</p>
<p>Aber was wäre, wenn Patienten wissen, dass sie Placebos nehmen? Wäre positives Denken genug? <em>Kaptchuk</em> und ein Team von Ärzten am <em>Beth Israel Deaconess Medical Center (BIDMC)</em> in Boston wollten es herausfinden.</p>
<p>Für ihre <strong>Studie</strong> teilten sie achtzig Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) in zwei Gruppen auf. Die Patienten der Kontrollgruppe erhielten <strong>keine Behandlung</strong>. Die Patienten der zweiten Gruppe erhielten <strong>Placebos</strong>, die offen als solche gekennzeichnet waren. Die Patienten sollten die Pillen zweimal am Tag nehmen.</p>
<p><em>Kaptchuk</em> fährt fort:</p>
<p>“Wir machten es absolut klar, dass diese Pillen keinen aktiven Wirkstoff enthielten, sondern dass die Substanz inaktiv war. Mehr noch, wir ließen sogar das Wort <strong>,Placebo’ auf</strong> die <strong>Pillenfläschchen</strong> drucken. Wir sagten den Patienten, sie müssten noch nicht einmal an den Placeboeffekt glauben. Sie sollten einfach nur die Pillen nehmen.“</p>
<p>Nach <strong>drei Wochen</strong> hatten fast doppelt so viele Patienten in der Placebogruppe (59 Prozent) wie in der Kontrollgruppe (35 Prozent) das Gefühl, dass sich ihre <strong>Symptome gebessert</strong> hatten. Eine quantitative Auswertung der Symptome nach gebräuchlichen Messskalen für RDS zeigte, dass die Verbesserungen in der Placebogruppe ähnlich stark waren wie mit manchen der wirksamsten RDS-Medikamente, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind.</p>
<p>Der Leiter der Studie und RDS-Experte <em>Anthony Lembo</em>, Assistenzprofessor für Medizin an der <em>Harvard Medical School</em> und am <em>BIDMC</em>, sagt:</p>
<p>„Ich habe nicht geglaubt, dass es klappen würde. Mit war es unangenehm, Patienten ausdrücklich zu sagen, sie sollten Placebos einnehmen. Aber zu meiner Überraschung hat es scheinbar vielen geholfen.“</p>
<p>Die Autoren weisen darauf hin, dass dies eine <strong>kleine Studie </strong>war, wenn man sie mit vielen anderen Forschungsuntersuchungen dieser Art vergleicht. Aber in Wirklichkeit eröffnet sie einen Dialog darüber, ob Placebos auch dann wirken, wenn ein Patient gründlich aufgeklärt ist. Eine solche Hypothese müsste aber noch in größeren Untersuchungen bestätigt werden, und hoffentlich auf einer viel größeren internationalen Ebene, um die Unterschiede zwischen traditionellen und ganzheitlichen Behandlungsmethoden und ihr Verhältnis zueinander zu berücksichtigen.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/212427.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 23.12.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0015591" target="_blank">Kaptchuk et al</a></span>. <em>PLoS ONE</em>, Dez 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Vermindert eine positive Grundeinstellung die Auswirkungen chronischer Krankheiten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/vermindert-eine-positive-grundeinstellung-die-auswirkungen-chronischer-krankheiten/" target="_self">Vermindert eine positive Grundeinstellung die Auswirkungen chronischer Krankheiten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Helfen Antidepressiva nur bei schweren Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/helfen-antidepressiva-nur-bei-schweren-depressionen/" target="_self">Helfen Antidepressiva nur bei schweren Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/psychosomatik.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-panikattacken-durch-atmung-kontrollieren/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-panikattacken-durch-atmung-kontrollieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 21:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Biofeedback]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Biofeedback lernen Patienten, normalerweise unbewusste Körperreaktionen selbst zu beeinflussen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt die Wirksamkeit des Verfahrens als Behandlung für Patienten mit Panikstörungen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Physorg.com vom Dezember übersetzt, der das Biofeedback mit einer konventionellen Verhaltenstherapie vergleicht:
Menschen, die unter Panikstörungen leiden, können mithilfe eines neuen Behandlungsprogramms lernen Angstsymptome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3711" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Beim Biofeedback lernen Patienten, normalerweise unbewusste Körperreaktionen selbst zu beeinflussen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt die Wirksamkeit des Verfahrens als Behandlung für Patienten mit Panikstörungen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von <em>Physorg.com</em> vom Dezember übersetzt, der das Biofeedback mit einer konventionellen Verhaltenstherapie vergleicht:</p>
<p>Menschen, die unter Panikstörungen leiden, können mithilfe eines neuen Behandlungsprogramms lernen Angstsymptome zu reduzieren, indem sie ihre Atmung normalisieren. Eine neue Studie zeigt, dass die Methode Symptome einer Panikattacke und Hyperventilation besser reduziert als eine traditionelle kognitive Verhaltenstherapie.</p>
<p>Wir nennen das <strong>biologische Verhaltenstherapie</strong>-Programm <strong>CART</strong> (Capnometry-Assisted Respiratory Training), sagt die Psychologin <em>Alicia E. Meuret</em>, eine Expertin für Panikstörungen an der <em>Southern Methodist University</em> in Dallas, Texas.</p>
<p><span id="more-3701"></span>CART hilft Patienten zu lernen, wie sie <strong>ohne Hyperventilation atmen</strong> können. Hyperventilation ist ein sehr unangenehmer physiologischer Zustand, bei dem der CO2-Gehalt des Blutes unnormal tief absinkt, sagt <em>Meuret</em>, eine Autorin der Studie.</p>
<p>Dieser CO2-Mangel im Blut tritt auf, wenn ein Mensch übertrieben stark atmet (zu tief oder zu schnell), und ist ein häufiges Symptom bei Patienten mit Panikstörungen.</p>
<p>„Wir stellten fest, dass beim CART die therapeutische Veränderung des CO2-Gehalts die Paniksymptome verändert ‒ und nicht umgekehrt”, sagt <em>Meuret</em>.</p>
<p><strong>CART: zweimal täglich Atemübungen</strong></p>
<p>Während der Behandlung macht der Patient zweimal am Tag einfache Atemübungen. Ein tragbares Kapnometer (CO2-Messapparat) liefert bei den Übungen <strong>Feedback</strong> über den CO2-Gehalt in der Luft, die der Patient ausatmet. Ziel der Übungen ist eine <strong>Verminderung</strong> der chronischen und akuten <strong>Hyperventilation</strong> und der damit verbundenen körperlichen Symptome. Das wird durch eine langsamere, aber vor allem <strong>flachere Atmung</strong> erreicht. Denn im Gegensatz zur Meinung vieler Laien verschlimmern sich die Hyperventilation und die Symptome, wenn man tief durchatmet.</p>
<p>„Die meisten Patienten mit Panikstörungen sagen, dass sie furchtbare Angst vor körperlichen Symptomen wie <strong>Atemnot</strong> oder <strong>Schwindelgefühlen</strong> haben“, sagt <em>Meuret</em>. „In unserer Untersuchung hatte kognitive Therapie keinen Einfluss auf die Atmungsphysiologie, aber durch <strong>CART</strong> ließ sich die Hyperventilation effektiv reduzieren. Das zeigt, dass CART eine sehr wirksame Behandlung ist, die <strong>Panikgefühle reduziert</strong>, indem sie die <strong>Atmungsphysiologie normalisiert</strong>.“</p>
<p>Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> veröffentlicht. <em>Meuret</em>, die die CART-Methode entwickelte, ist eine Assistenzprofessorin in der Abteilung Psychologie an der <em>Southern Methodist University</em> und Ko-Direktorin des Forschungsprogramms der Abteilung über Stress, Ängste und chronische Erkrankungen. Die Studie wurde von der Beth &amp; Russell Siegelman Foundation finanziert.</p>
<p><strong>CART-Atmung: eine biologische Therapie mit nachgewiesener Wirkung</strong></p>
<p>Die <strong>Studie </strong>testete <strong>CART </strong>im Vergleich mit einer konventionellen Behandlung durch <strong>kognitive Therapie (KT)</strong>. In einer traditionellen KT lernen Patienten Techniken, die ihnen helfen sollen, <strong>katastrophale Gedanken</strong> zu verändern und abzustellen, um Ängste und Panik zu reduzieren.</p>
<p>Für die CART-KT-Studie wurden 41 Patienten mit <strong>Panikstörungen</strong> oder <strong>Agoraphobie</strong> nach dem Zufallsprinzip aufgeteilt und entweder mit CART oder KT behandelt. Agoraphobie (Platzangst) ist die Furcht, irgendwo gefangen zu sein, ohne Hoffnung auf ein Entkommen oder auf Hilfe.</p>
<p>Beide Behandlungsprogramme reduzierten die Symptome <strong>gleich effektiv</strong>, sagt <em>Meuret</em>. Aber nur die Behandlung mit CART veränderte die Paniksymptome physiologisch, indem sie den normalen CO2-Gehalt im Blut der Patienten aktiv wiederherstellte. Dagegen hatte die <strong>kognitive Therapie keinen Einfluss</strong> auf die <strong>Atmungsphysiologie</strong>, sagt <em>Meuret</em>.</p>
<p><strong>Behandlung hilft Patienten gegen ihre Ängste aktiv zu werden</strong></p>
<p>Die Studie ist die zweite randomisierte kontrollierte Untersuchung über die Wirksamkeit der CART-Methode. Weil sie der <strong>Hyperventilation</strong> entgegenwirken können, fühlen sich die Patienten nach der Therapie in der Lage, die <strong>Symptome</strong> einer Panikattacke <strong>selbst </strong>zu <strong>reduzieren</strong>, indem sie ihre Atmung verändern.</p>
<p>Bei der <strong>KT</strong> stellt der Therapeut infrage, ob die Erstickungsängste berechtigt sind, sagt <em>Meuret</em>. Wenn der Patient über Atemnot klagt, fragt ihn der Therapeut, wie oft er während einer Panikattacke schon tatsächlich erstickt ist, und hofft, den <strong>Patienten</strong> so zum <strong>Umdenken</strong> zu bewegen.</p>
<p>„Ich fand dieses Vorgehen bei manchen meiner Patienten sehr schwierig, weil man die Existenz des Symptoms anerkennt aber behauptet, es sei kein Problem“, meint <em>Meuret</em>.</p>
<p>„Dagegen sagt uns CART, dass das CO2 eines Patienten sehr niedrig ist und viele der Symptome verursacht, vor denen er Angst hat. Aber es kann auch zeigen, wie sich diese Symptome durch richtiges Atmen verändern lassen. Bis jetzt nahm man an, dass sich die Physiologie eines Menschen normalisiert, wenn er sich <strong>weniger Sorgen</strong> um seine Symptome macht. Aber wie diese Studie zeigt, ist das keineswegs der Fall&#8221;, sagt sie. „Die <strong>Hyperventilation verändert sich nicht</strong>, was zu einem Risikofaktor für einen späteren Rückfall werden könnte. Abgesehen davon, dass Hyperventilation die Symptome mit verursacht, ist sie ein krankhafter biologischer Zustand, der mit einer schlechten Prognose assoziiert ist.“</p>
<p><strong>Größere Studie über CART geplant</strong></p>
<p>Die Forscher wollen nun ihre Studien über CART ausweiten und das Programm in der <strong>alltäglichen Krankenversorgung</strong> testen, besonders bei ethnischen Minderheiten. Sie glauben, dass CART durch sein körperliches Training eine Behandlung ist, die für die Allgemeinheit besser verständlich ist – im Gegensatz zu den eher intellektuellen Methoden der kognitiven Therapie – und daher für sehr viel mehr Menschen mit unterschiedlichem Bildungsniveau und kulturellem Hintergrund geeignet ist. Derzeit führen sie Studien durch, die die Wirksamkeit von CART bei Patienten mit Asthma und Ängsten vor Blut testen.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.physorg.com/news/2010-12-treatment-panic-anxiety-video.html" target="_blank">Physorg.com</a></span>, 17.12.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20873904" target="_blank">Meuret et al</a></span>. <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em>, Okt 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-therapie-von-adhs-mit-computerspielen-fur-kinder-unterstutzen/" target="_self">Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was passiert bei einer Panikattacke?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-passiert-bei-einer-panikattacke/" target="_self">Was passiert bei einer Panikattacke?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wir-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-panikstorungen/" target="_self">Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Gibt es einen Zusammenhang zwischen ADHS und rauchenden Eltern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-adhs-und-rauchenden-eltern/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-adhs-und-rauchenden-eltern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als acht Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland rauchen schon – passiv. Das erhöht nicht nur das Risiko für Atemwegserkrankungen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Kinder von Rauchern auch häufiger unter Entwicklungsstörungen leiden. Wir haben einen Presseartikel zu der noch nicht veröffentlichten Studie vom Oktober übersetzt, deren Ergebnisse jetzt bekannt gegeben wurden:
Eine wissenschaftliche Untersuchung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3465" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen ADHS und rauchenden Eltern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Gibt-es-einen-Zusammenhang-zwischen-ADHS-und-rauchenden-Eltern.jpg" alt="Gibt es einen Zusammenhang zwischen ADHS und rauchenden Eltern" width="167" height="143" />Mehr als acht Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland rauchen schon – passiv. Das erhöht nicht nur das Risiko für Atemwegserkrankungen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Kinder von Rauchern auch häufiger unter Entwicklungsstörungen leiden. Wir haben einen Presseartikel zu der noch nicht veröffentlichten Studie vom Oktober übersetzt, deren Ergebnisse jetzt bekannt gegeben wurden:</p>
<p>Eine wissenschaftliche Untersuchung, die heute (8. Oktober) auf einer internationalen Tagung <em>(Asia Pacific Conference on Tobacco or Health)</em> in Sydney vorgestellt wird, zeigt, dass Kinder, die <strong>passiv rauchen</strong>, deutlich häufiger an Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (<strong>ADHS</strong>) leiden, <strong>Kopfschmerzen </strong>haben und <strong>stottern</strong> als Kinder, die nicht passiv rauchen.</p>
<p><span id="more-3459"></span>Die Forscher aus den USA befragten <strong>Kinder</strong> im Alter von vier bis elf Jahren und Jugendliche im Alter von zwölf bis fünfzehn Jahren, ob sie <strong>zu Hause passiv rauchen</strong>. Außerdem bestimmten sie ihren Cotininspiegel im Blut (ein Maß für Tabakexposition). Nach Berücksichtigung von sozioökonomischen Faktoren und Tabakexposition vor der Geburt zeigten die Ergebnisse, dass Kinder, die passiv rauchten, <strong>doppelt so häufig ADHS </strong>hatten (10,6% verglichen mit 4,6%), fast doppelt so oft <strong>stotterten</strong> (6,3% verglichen mit 3,5%) und mehr unter <strong>Kopfschmerzen</strong> litten (14,2% verglichen mit 10,0%). Auch bei Jugendlichen war die Häufigkeit von Kopfschmerzen deutlich erhöht (26,5% verglichen mit 20,0%).</p>
<p>Nach <em>Wendy Max</em>, Professorin für Gesundheitsökonomie an der <em>University of California San Francisco</em>, zeigen die Ergebnisse, dass Passivrauchen einen <strong>schädlichen Einfluss</strong> auf die <strong>Bildung und Erziehung </strong>von Kindern haben könnte, genauso wie auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden insgesamt.</p>
<p>„Unsere Untersuchung zeigt, dass Passivrauchen negative Auswirkungen auf drei unterschiedliche Bereiche der Entwicklung von Kindern hat. Diese körperlichen und psychischen Probleme benachteiligen Kinder in ihrer geistigen und sozialen Entwicklung“, sagt <em>Prof. Max</em>.</p>
<p>„Kinder in Ländern, in denen viel geraucht wird, sind am meisten gefährdet. In dem Maße, wie der Bevölkerungsanteil der Raucher in industrialisierten Ländern weiter zurückgeht, werden die <strong>Kosten des Passivrauchens</strong> in der Kindheit für die Gesellschaft unverhältnismäßig stark die Länder belasten, die schon jetzt ökonomisch benachteiligt sind.“</p>
<p><em>Professor Ian Olver</em>, geschäftsführender Direktor des <em>Cancer Council Australia</em>, sagt, die Untersuchung ist ein weiterer Beweis, dass Rauchen nicht nur aktiven Rauchern schadet, sondern auch den Menschen in ihrer Umgebung, wobei Kinder oft am stärksten gefährdet sind.</p>
<p>„Das Recht auf eine <strong>rauchfreie Kindheit</strong> ist ein fundamentales <strong>Menschenrecht</strong>&#8220;, sagt <em>Professor Olver</em>. „Regierungen müssen zusammenarbeiten, um Menschen überall aufzuklären, was Rauchen ist – eine Sucht, die mehr als die Hälfte der Süchtigen umbringt und auch andere schädigt, insbesondere dort, wo das Rauchen ohne Einschränkungen erlaubt ist.“</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.cancer.org.au//Newsmedia/mediareleases/mediareleases2010/8October2010_2.htm" target="_blank">Cancer Council Australia</a></span>, 8.10.10</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wird-das-risiko-fur-adhs-bei-kindern-durch-das-rauchen-der-eltern-erhoht/" target="_self">Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-zusammenhang-zwischen-adhs-und-pestiziden/" target="_self">Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vermindert eine positive Grundeinstellung die Auswirkungen chronischer Krankheiten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/vermindert-eine-positive-grundeinstellung-die-auswirkungen-chronischer-krankheiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 16:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diagnose einer chronischen Krankheit kommt für viele Patienten als ein Schock, und oft reagieren Menschen darauf vorübergehend mit Verzagtheit und Apathie. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine aktive Haltung Patienten hilft, ihr Leben umzustellen und mit ihrer Krankheit zurechtzukommen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der noch unveröffentlichten Studie vom Oktober übersetzt, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3384" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Vermindert eine positive Grundeinstellung die Auswirkungen chronischer Krankheiten" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Vermindert-eine-positive-Grundeinstellung-die-Auswirkungen-chronischer-Krankheiten.jpg" alt="Vermindert eine positive Grundeinstellung die Auswirkungen chronischer Krankheiten" width="167" height="125" />Die Diagnose einer chronischen Krankheit kommt für viele Patienten als ein Schock, und oft reagieren Menschen darauf vorübergehend mit Verzagtheit und Apathie. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine aktive Haltung Patienten hilft, ihr Leben umzustellen und mit ihrer Krankheit zurechtzukommen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der noch unveröffentlichten Studie vom Oktober übersetzt, nach der Patienten mit einer positiven Einstellung auch körperlich weniger krank sind:</p>
<p>Was meinen wir, wenn wir von „gesundem Menschenverstand” im Zusammenhang mit einer Krankheit sprechen? Was beeinflusst die Vorstellungen und Meinungen eines Patienten von seiner Krankheit? Forscher an der <em>Universität von Granada</em> in Spanien haben einen Test entwickelt, mit dem sich die „<strong>kognitive Repräsentation</strong>“ (geistige Vorstellung) <strong>chronisch kranker Patienten </strong>von ihrer <strong>Krankheit </strong>quantifizieren und bewerten lässt. Dieses neue Testverfahren wird die Entwicklung von klinisch-psychologischen Behandlungen ermöglichen, die viel effektiver sein könnten als die Methoden, die gegenwärtig benutzt werden.</p>
<p><span id="more-3379"></span>Die <strong>kognitive Repräsentation</strong> einer Krankheit sind die Vorstellungen und Meinungen, die ein Patient zu einem gegebenen Zeitpunkt von seiner Krankheit hat. Die Forscher untersuchten fünf Aspekte: die Vorstellungen des Patienten von den <strong>Symptomen</strong>, <strong>Ursachen</strong> und <strong>Auswirkungen</strong> der Erkrankung auf sein Leben, Möglichkeiten zur <strong>Kontrolle</strong> der Beschwerden sowie dem zeitlichen Verlauf und <strong>Fortschreiten</strong> der Krankheit.</p>
<p>Man muss davon ausgehen, dass die kognitive Repräsentation auf dem „<strong>gesunden Menschenverstand</strong>” beruht, da Patienten keine Experten sind und sich ihre Vorstellungen von der Krankheit und deren Wahrnehmung auf ihre <strong>Erfahrungen</strong>, ihr eigenes <strong>Wissen</strong> und Informationen aus anderen Quellen (soziales Umfeld und Familie, Gesundheitszentrum etc.) gründen. Die Forscher stellen fest, dass „die Ansichten eines Patienten von seiner Krankheit einen Einfluss darauf haben, wie er mit ihr zurechtkommt und sein Leben an sie anpasst.“</p>
<p><em>Macarena De los Santos Roig</em> von der Abteilung Sozialpsychologie und Methodologie der Verhaltenswissenschaften der <em>Universität von Granada</em> führte die Studie unter Leitung von <em>Professor Cristino Pérez Meléndez </em>durch.</p>
<p>155 Patienten</p>
<p>Für ihre <strong>Studie </strong>untersuchten die Forscher 155 Patienten mit <strong>Diabetes</strong> Typ 1, die an der Abteilung Endokrinologie des Universitätskrankenhauses San Cecilio in Granada behandelt wurden. Obwohl sich die verschiedenen Tests in dieser Studie auf Patienten mit Diabetes konzentrierten, sollten sie auch bei Patienten mit jeder anderen chronischen Erkrankung anwendbar sein.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten mit Diabetes, die meinen, viele Symptome zu haben, durch ihre Krankheit im Alltag stark beeinträchtigt zu sein, nur <strong>wenig Kontrolle</strong> zu haben, und die glauben, dass ihre Krankheit einen chronischen Verlauf nimmt, erheblich <strong>schlechter </strong>mit ihrem Leben <strong>zurechtkommen</strong> (körperlich, psychisch und sozial). Patienten mit diesem Profil sind auch psychisch <strong>weniger gesund</strong>, nicht so vital und insgesamt (körperlich) kränker als Patienten mit einer anderen Wahrnehmung ihrer Krankheit.</p>
<p>Dagegen <strong>stellen sich Patienten der Realität</strong> ihrer Krankheit aktiver (sie suchen soziale Unterstützung, wenden Bewältigungsstrategien an und äußern ihre Gefühle), wenn sie die <strong>Auswirkungen</strong> der Krankheit auf ihr Leben zwar als erheblich wahrnehmen, aber meinen, sie <strong>kontrollieren</strong> zu können. Diese Ergebnisse demonstrieren die Zuverlässigkeit der Messwerte auf der Skala, die in dieser Studie entwickelt wurde, und ihren potenziellen klinischen Nutzen.</p>
<p>Obwohl ähnliche Bewertungsmethoden schon in anderen Ländern existierten, waren ihre Übersetzungen durch spanische Forscher in die Landessprache nicht zufriedenstellend (unzureichende Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten und andere Mängel). Daher ist die Skala, die nun an der <em>Universität von Granada</em> entwickelt wurde, die umfassendste und zuverlässigste spanische Bewertungsskala.</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://canalugr.es/health-science-and-technology/item/43999" target="_blank">Universität von Granada</a></span>, 19.10.10</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann steht Hoffnung dem Glück im Weg?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-steht-hoffnung-dem-gluck-im-weg/" target="_self">Wann steht Hoffnung dem Glück im Weg?</a></span></p>
<p><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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		<item>
		<title>Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schlafstorungen-und-migrane-zusammen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schlafstorungen-und-migrane-zusammen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2890</guid>
		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2896" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-hängen-Schlafstörungen-und-Migräne-zusammen.jpg" alt="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" width="170" height="128" />Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die auf lange Sicht zu verbesserten Behandlungen führen könnte:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung, die diese Woche auf der 52. wissenschaftlichen Jahrestagung der <em>American Headache Society (AHS)</em> in Los Angeles vorgestellt wird, zeigt, dass sich bei <strong>Schlafentzug </strong>die Mengen von <strong>Proteinen verändern</strong>, die eine entscheidende Rolle bei den biologischen Prozessen spielen, die zum Entstehen einer <strong>Migräne</strong> führen.</p>
<p><em>Dr. Paul L. Durham </em>und sein Team am Center for Biomedical &amp; Life Sciences der <em>Missouri State University</em> in den USA untersuchten die Mechanismen, durch die Schlafstörungen das Risiko für Migräne erhöhen und vielleicht sogar Migräne auslösen.</p>
<p><span id="more-2890"></span>„Frühere klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der <strong>Qualität des Schlafes </strong>und Migräne gibt”, sagt <em>Dr. Durham</em>. „Deshalb haben wir in einem etablierten Modell für Schlafentzug die Mengen von Proteinen bestimmt, die die <strong>Aktivierungsschwelle</strong> peripherer und zentraler <strong>Nerven</strong> erniedrigen, die an der Schmerzübertragung während einer Migräne beteiligt sind. Wir stellten fest, dass ein Entzug des REM-Schlafes zu erhöhten Mengen der Proteine p38, PKA und P2X3 führt, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle beim ersten Auftreten und späteren Anhalten <strong>chronischer Schmerzen</strong> spielen.”</p>
<p>„Wir wissen so wenig über die biologischen Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, wie bestimmte Faktoren einen Migräneanfall auslösen&#8221;, sagt <em>Dr. David Dodick</em>, der Präsident der <em>AHS</em>. „Dies ist eine wichtige Untersuchung und dem Team von der <em>Missouri State University</em> gebührt Anerkennung, dass es erste erfolgreiche Schritte auf einem Gebiet gemacht haben, das dringend genauer untersucht werden muss.”</p>
<p>Die Untersuchung wurde von Merck &amp; Co finanziell unterstützt.</p>
<p>Mehr als 200 wissenschaftliche Vorträge und Poster werden auf der Tagung der <em>AHS</em> präsentiert, auf der ungefähr 500 Gesundheitsexperten auf dem Gebiet der Migräne und des Kopfschmerzes erwartet werden, darunter Ärzte, Forscher und Spezialisten.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ahs-rsd062210.php" target="_blank">American Headache Society</a></span>, 23.6.10</p>
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