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	<title>Psychologie aktuell &#187; Partnerschaft &amp; Paartherapie</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Partnerschaft &amp; Paartherapie</title>
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		<title>Wie wirkt sich Stress mit dem Boss auf das Privatleben aus?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4975" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Was-ist-der-Zusammenhang-zwischen-Lebens-und-Jobzufriedenheit-s.jpg" alt="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" width="167" height="125" />Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, die sich besonders auf die Folgen für die Partner der Opfer konzentrierte:</p>
<p>Wenn jemand von seinem <strong>Chef schikaniert </strong>wird, verursacht das nicht nur Probleme auf der Arbeit, sondern es kann auch zu <strong>Spannungen</strong> in der Beziehung mit dem Partner <strong>zu Hause </strong>führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern an der <em>Baylor University</em> in den USA, die jetzt online in dem Journal <em>Personnel Psychology</em> erschienen ist. Die Studie zeigt, dass der Stress und die Anspannung, die Schikanen durch einen Chef verursachen, auch den Partner des Arbeitnehmers in Mitleidenschaft ziehen, was sich auf ihre Beziehung auswirkt und schließlich auf die ganze Familie des Arbeitnehmers.</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass Arbeitnehmer mit mehr Kindern zu Hause mit ihrem Familienleben zufriedener waren, und je länger Partner schon zusammen waren, desto weniger beeinträchtigten die Schikanen eines Chefs das Familienleben.</p>
<p>„Dies sind Ergebnisse von großer Tragweite für Arbeitgeber und ihre Manager. Die Daten zeigen, wie wichtig es ist, dass <strong>Organisationen</strong> eine eindeutige Botschaft an Mitarbeiter in leitenden Positionen senden, dass solch aggressive und schädigende <strong>Verhaltensweisen nicht toleriert</strong> werden“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Dawn Carlson</em>, der Professor für Management ist. <em>Carlson</em> hat den H. R. Gibson-Lehrstuhl für Entwicklung von Organisationen an der Hankamer School of Business der <em>Baylor University</em> in Waco, Texas inne.</p>
<p><span id="more-4968"></span><strong>Schikanöses Verhalten</strong> eines Vorgesetzten kann sich in cholerischen Anfällen, Unverschämtheiten, Kritik im Beisein anderer und unsensiblem Verhalten äußern.</p>
<p>„Je mehr die Schikanen eines Vorgesetzten die Spannungen in einer Beziehung verstärken, desto weniger könnte ein Arbeitnehmer motiviert oder dazu fähig sein mit seinem Partner und anderen in der Familie positiv umzugehen“, sagt die Mitautorin <em>Dr. Merideth Ferguson</em>, eine Assistenzprofessorin für Management und Unternehmensleitung an der <em>Baylor University</em>.</p>
<p>Organisationen sollten ihre Mitarbeiter in untergeordneten Positionen ermutigen sich an die <strong>Mitarbeiterberatung</strong> ihrer Personalabteilung zu wenden oder andere Hilfen (z.B. Beratungsdienste, <strong>Stressmanagement</strong>) in Anspruch zu nehmen. Nach Meinung der Autoren kann das Arbeitnehmern dabei helfen Taktiken oder Mechanismen zu identifizieren, wie sie die Auswirkungen von Schikanen auf ihre Familie abpuffern können.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 280 Arbeitnehmer in Vollzeitbeschäftigung und ihre Partner teil. Siebenundfünfzig Prozent der Arbeitnehmer waren männlich und hatten ihre Stellen im Durchschnitt seit fünf Jahren. Fünfundsiebzig Prozent hatten Kinder, die bei ihnen zu Hause wohnten. Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer und ihrer Partner war 36 Jahre und sie waren im Durchschnitt zehn Jahre zusammen. Von den Teilnehmern hatten 46 Prozent selber eine leitende Position an ihrem Arbeitsplatz, 47 Prozent arbeiteten im öffentlichen Dienst, 40 Prozent in der privaten Wirtschaft, 9 Prozent arbeiteten für eine gemeinnützige Organisation und  fünf Prozent waren selbstständig. In der Gruppe der Partner waren 43 Prozent männlich und 78 Prozent von ihnen waren berufstätig.</p>
<p>Die <strong>Arbeitnehmer</strong> beantworteten einen <strong>Online-Fragebogen</strong>. Wenn sie mit ihrer Hälfte des Fragebogens fertig waren, füllten ihre <strong>Partner</strong> die andere Hälfte getrennt aus. Dann wurden beide Hälften kombiniert. Um seine Fragen zu beantworten, gab der Partner eine Kennzahl ein, die zur Koordination beider Hälften des Fragebogens diente. Die Antworten beider Partner wurden zu einem einzigen Datensatz zusammengefasst.</p>
<p>Fragen für die Arbeitnehmer waren zum Beispiel: „Wie oft zeigt Ihr Vorgesetzter im Umgang mit Ihnen folgende Verhaltensweisen?“ und ein paar der Antworten waren: „Sagt, meine Gedanken oder Gefühle sind dumm“, „Lässt seine/ihre Wut an mir aus, wenn er/sie aus einem anderen Grund wütend ist“, „Kanzelt mich vor anderen Leuten ab“ und „Sagt mir, ich sei inkompetent“.</p>
<p>Fragen für die Partner waren zum Beispiel: „Wie oft waren Sie im letzten Monat gereizt oder wütend wegen Dingen, die Ihr Partner machte bzw. nicht machte“ und „…waren Sie angespannt wegen Streit, Meinungsverschiedenheiten oder Unstimmigkeiten mit Ihrem Partner.&#8221;</p>
<p>„<strong>Arbeitgeber</strong> müssen <strong>Maßnahmen ergreifen</strong>, um Schikanen vorzubeugen oder sie zu unterbinden. Außerdem müssen sie Mitarbeitern in untergeordneten Positionen effektive Hilfen bieten, um mit den negativen Auswirkungen von Schikanen umzugehen und sie von ihren Familien fernzuhalten. Schikanöses Verhalten von Vorgesetzten ist eine Realität am Arbeitsplatz und diese Untersuchung hilft uns besser zu verstehen, wie dieser Stressfaktor das Leben eines Arbeitnehmers über den Arbeitsplatz hinaus beeinträchtigt“, sagt <em>Carlson</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.baylor.edu/pr/news.php?action=story&amp;story=105023" target="_blank">Baylor University</a></span>, 28. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1744-6570.2011.01232.x" target="_blank">Carlson et al</a></span>. <em>Personnel Psychology</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-chronischer-stress-auf-das-erziehungsverhalten-von-eltern/" target="_self">Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/" target="_self">Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Worauf sollte man bei der Planung für den Ruhestand achten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/worauf-sollte-man-bei-der-planung-fur-den-ruhestand-achten/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Leben der meisten Menschen wird so sehr und so lange von ihrer Arbeit geprägt, dass für manche der Eintritt in den Ruhestand zu einer starken Belastung werden kann. Eine neue Studie hat untersucht, wie Menschen diesen Übergang durch rechtzeitige, wohldurchdachte Planung erleichtern können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4455" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Warum-sind-Altersdepressionen-besonders-hartnäckig.jpg" alt="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" width="167" height="125" />Das Leben der meisten Menschen wird so sehr und so lange von ihrer Arbeit geprägt, dass für manche der Eintritt in den Ruhestand zu einer starken Belastung werden kann. Eine neue Studie hat untersucht, wie Menschen diesen Übergang durch rechtzeitige, wohldurchdachte Planung erleichtern können. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die auf einer Fachtagung vorgestellt wurde:</p>
<p>Viele betrachten den Ruhestand als eine Zeit, in der Menschen ausspannen, Reisen machen, in ihrer Freizeit aktiv sind und Zeit mit der Familie verbringen. Aber chronische Gesundheitsprobleme und schlechte Planung hindern viele ältere Menschen daran ihren Ruhestand zu genießen. Doch nun zeigt eine Untersuchung einer Forscherin der <em>University of Missouri</em>, dass es verheirateten <strong>Paaren im Ruhestand</strong> besser geht, wenn sie <strong>Veränderungen</strong> ihres Lebensstils und ihrer Gesundheit <strong>im Voraus planen</strong>.</p>
<p>Nach <em>Angela Curl</em>, einer Assistenzprofessorin an der School of Social Work, ist es wichtig für Paare ihren Ruhestand schon vorher zu planen, sowohl  finanzielle als auch soziale Aspekte, und über die Veränderungen nachzudenken, die sich in ihrer Partnerschaft und im Alltag ergeben können. Wenn Paare miteinander und mit der Familie, Freunden und Bekannten <strong>über den Ruhestand reden</strong>, fällt ihnen die <strong>Anpassung</strong> an eine neue Routine <strong>leichter</strong>, sagt <em>Curl</em>.</p>
<p><span id="more-4448"></span>„Jedes Mal wenn im Leben eine größere Veränderung stattfindet, ist das eine <strong>Chance</strong>, sich auf eine <strong>neue Rollenverteilung </strong>in einer Partnerschaft zu einigen“, sagt <em>Curl</em>. „Wenn ein Paar will, dass nach der Pensionierung etwas besser wird, ist es wichtig, dass sich die Partner bewusst über Aktivitäten einigen und Pläne dafür machen, die ihren Idealen, Finanzen und aktuellem Gesundheitszustand entsprechen.“</p>
<p>Neben der Planung von Veränderungen, die sie bei ihrer Alltagsroutine und ihrem Lebensstil im Ruhestand machen wollen, ist es wichtig, dass sich Paare auf die Gesundheitsprobleme vorbereiten, die später im Alter auftreten können. <em>Curl </em>untersuchte, welche <strong>Auswirkungen</strong> die <strong>Pensionierung</strong> bei Paaren auf die subjektiv empfundene <strong>Gesundheit</strong> und auf Herz-Kreislauferkrankungen hat, und stellte fest, dass <strong>Ehemänner und –frauen</strong> ihre Gesundheit nach der Pensionierung <strong>unterschiedlich </strong>einschätzten. In den ersten paar Jahren im Ruhestand bewerteten Frauen ihre Gesundheit als schlechter, aber mit der Zeit dann wieder besser. Dagegen schätzten Männer ihre Gesundheit als zunehmend schlechter ein, je länger sie im Ruhestand waren.</p>
<p>Ehemänner gaben an, dass sich ihre Gesundheit verbesserte, wenn ihre Frauen pensioniert wurden. Außerdem verminderte sich im Ruhestand das Risiko für <strong>Herz-Kreislaufbeschwerden</strong> bei Männern, nicht jedoch bei Frauen.</p>
<p>„Wenn Frauen in den Ruhestand gehen, achten sie vielleicht mehr auf die Gesundheit ihrer Männer, gehen regelmäßig mit ihnen zum Arzt und sorgen dafür, dass sie ein gesundes Leben führen“, sagt <em>Curl</em>. „Frauen stellen traditionell die Bedürfnisse aller anderen Menschen über ihre eigenen, ein Verhalten, mit dem sie ihre eigene Gesundheit gefährden können.&#8221;</p>
<p>Um die Umstellung von einer Vollzeitbeschäftigung auf den Ruhestand zu erleichtern, empfiehlt <em>Curl</em> einen <strong>allmählichen Übergang zu weniger Arbeit</strong>, bei dem Menschen noch bis zu einem gewissen Grade am Arbeitsleben teilnehmen.</p>
<p>„Wenn jemand weiter arbeitet, kommt das seiner Gesundheit in vielerlei Hinsicht zugute“, sagt <em>Curl</em>. „Schon ein paar Stunden Arbeit pro Woche können die Gesundheit fördern.“</p>
<p><em>Curls</em> Studie untersuchte, wie sich Menschen auf ihre Pensionierung durch Gespräche mit Freunden, Kollegen und in der Familie vorbereiten können. Ihre Studie: „Pensionierung und Herz-Kreislaufgesundheit: Eine Langzeitstudie über Paarbeziehungen“ wurde auf der 63. Jahrestagung der <em>Gerontological Society of America</em> präsentiert und wird demnächst veröffentlicht.</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://munews.missouri.edu/news-releases/2011/0621-planning-is-key-to-a-healthy-and-happy-retirement-mu-expert-says/" target="_blank">University of Missouri</a></span>, 21. Juni 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/" target="_self">Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit das-kognitive-altern verlangsamen/" target="_self">Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Helfen soziale Aktivitäten im Alter geistig fit zu bleiben?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/helfen-soziale-aktivitaten-im-alter-geistig-fit-zu-bleiben/" target="_self">Helfen soziale Aktivitäten im Alter geistig fit zu bleiben?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist der Schlüssel zu einer harmonischen Beziehung?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-schlussel-zu-einer-harmonischen-beziehung/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 16:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Engländer fragt, was sie an der Queen besonders bewundern, hört man unter anderem immer wieder, dass sie schon so lange verheiratet ist (bald 64 Jahre). Wie manche Paare das schaffen, bleibt für andere ein Rätsel. Eine neue Studie hat die Harmonie in der Beziehung und ihre Voraussetzungen genauer untersucht. Wir haben einen Bericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4328" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie lange dauert Liebe auf den ersten Blick" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Wie-lange-dauert-Liebe-auf-den-ersten-Blick.jpg" alt="Wie lange dauert Liebe auf den ersten Blick" width="167" height="138" />Wenn man Engländer fragt, was sie an der Queen besonders bewundern, hört man unter anderem immer wieder, dass sie schon so lange verheiratet ist (bald 64 Jahre). Wie manche Paare das schaffen, bleibt für andere ein Rätsel. Eine neue Studie hat die Harmonie in der Beziehung und ihre Voraussetzungen genauer untersucht. Wir haben einen Bericht der spanischen Wissenschaftsagentur <em>SINC</em> über die Studie von Anfang Juni übersetzt, die zeigt, dass bei der Harmonie von Paaren die Sicherheit der Partner eine entscheidende Rolle spielt:</p>
<p>Wenn sich Menschen in der Beziehung zu ihrem Partner sicher fühlen, sind sie mit ihrem Sexleben zufriedener und können ihre Zuneigung sensibler ausdrücken. Aber <strong>unsichere Menschen</strong>, die zu Ängsten oder Vermeidung neigen, und deren Zuneigung zwanghaft oder kontrollierend ist, haben ein <strong>weniger harmonisches Liebesleben </strong>und sind in ihrer Beziehung allgemein <strong>weniger glücklich</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der <em>Universität des Baskenlandes</em>.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass <strong>unsichere (ängstlich-ambivalente)</strong> Menschen häufig <strong>zwanghaft</strong> für ihre Partner sorgen, während Menschen, die zu <strong>Vermeidung </strong>neigen, eher <strong>kontrollieren</strong> wollen und größere Konflikte mit ihren sexuellen Begierden haben“, sagt der erste Autor der Studie <em>Javier Gómez Zapiain</em>, Professor für Sexualpsychologie an der <em>Universität des Baskenlandes</em>, im Gespräch mit <em>SINC</em>.</p>
<p><span id="more-4318"></span>Die Forschungsgruppe von <em>Gómez Zapiain</em> <strong>untersuchte</strong>, wie stark die <strong>Konflikte </strong>sind, die Menschen mit ihren erotischen Wünschen haben, wie zufrieden sie mit ihrem <strong>Sexleben</strong> sind und andere Faktoren, die mit dem Sexualverhalten und der Fürsorge für den Partner zusammenhängen, bei 211 baskischen <strong>Paaren mit langjährigen Beziehungen</strong>. Dazu verteilten sie individuelle Fragebögen an zufällig ausgewählte Berufstätige aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, öffentliche Dienstleistungen und Privatwirtschaft.</p>
<p>„Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, wie drei entscheidende Aspekte einer menschlichen Beziehung miteinander zusammenhängen – <strong>sexuelles, emotionales und fürsorgendes Verhalten</strong>. Wir wollten empirische Beweise dafür finden, dass die <strong>Harmonie</strong> zwischen diesen drei Systemen die Qualität einer partnerschaftlichen Beziehung mitbestimmt&#8221;, erläutert <em>Gómez Zapiain</em>.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden nach ihrem emotionalen Typ (sicher oder unsicher) in zwei große Gruppen eingeteilt. Die unsicheren Menschen wurden dann noch einmal in ängstliche und ambivalente Typen unterteilt.</p>
<p>„<strong>Ängstliche</strong> Menschen reagieren, indem sie sich an ihren Partner klammern und zwanghaft für ihn sorgen, während der <strong>vermeidende Typ </strong>reagiert, indem er in der Partnerschaft ausweicht. Ihre Philosophie ist: ‚Lieber gar nichts haben als etwas haben und es dann verlieren.’ Diese Menschen haben auch mehr Probleme mit ihrem Intimleben“, erklärt der Forscher.</p>
<p>Die Teilnehmer waren 116 Frauen und 95 Männer im Alter von 20 bis 65 Jahren (Durchschnittsalter 37,36). Davon waren 44,3% alleinstehend, 46,7% verheiratet, 4,9% in einer Beziehung und 4,1% geschieden. Die meisten (88,7%) gaben an heterosexuell zu sein, 5,6% waren homosexuell und 5,6% bisexuell.</p>
<p>Zum Zeitpunkt der Untersuchung hatten 89,5% aller <strong>Teilnehmer</strong> einen stabilen Partner, mit dem sie durchschnittlich 13,52 Jahre zusammen waren. „Für uns war es sehr wichtig, dass die Teilnehmer eine <strong>emotionale Bindung </strong>als Paar hatten, die mindestens eine bestimmte Zeit lang <strong>stabil </strong>gewesen war&#8221;, sagt <em>Gómez Zapiain</em>.</p>
<p><strong>Die Paare mit den größten Konflikten – ängstlich und vermeidend</strong></p>
<p>Die Kombination der verschiedenen Arten von Zuneigung in einer Partnerschaft kann erklären, wie stark die <strong>Konflikte des Paares</strong> sind. „Beide Partner müssen sich <strong>gegenseitig unterstützen</strong> können, wenn sie sich niedergeschlagen fühlen und emotionalen Zuspruch brauchen. Aber genauso müssen sie sich auch in eine ‚Position der Abhängigkeit’ begeben können, wie wir es nennen. Mit anderen Worten, sie müssen ihre eigene <strong>Hilfsbedürftigkeit anerkennen</strong> und in Zeiten der Angst zum Ausdruck bringen können&#8221;, erklärt der Experte.</p>
<p>Ein psychisch gesunder Mensch kann flexibel von einer Position in die andere wechseln. Die Forscher nehmen an, dass Menschen, deren Emotionen ihre Sicherheit ausdrücken, dazu in der Lage sind, aber unsichere Menschen (ängstlich-ambivalenter oder vermeidender Typ) können das nicht.</p>
<p>„Es ist sehr interessant aus der Sicht eines Paares zu betrachten, wie verschiedene emotionale Stile in der Beziehung zueinander passen. Die <strong>explosivste Kombination</strong> tritt auf, wenn einer der Partner <strong>ängstlich</strong> ist und der andere <strong>vermeidend</strong>. Bei dieser Kombination wird ein Paar am ehesten Hilfe brauchen oder gar auseinander gehen“, sagt <em>Gómez Zapiain</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=104594&amp;CultureCode=en" target="_blank">SINC</a></span>, 1. Juni 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://revistas.um.es/analesps/article/view/123081" target="_blank">Zapiain et al</a></span>. <em>Anales de Psicología</em>, 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann zu hohe Bindung eine Partnerschaft beschädigen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-zu-hohe-bindung-eine-partnerschaft-beschadigen/" target="_self">Kann zu hohe Bindung eine Partnerschaft beschädigen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lange-halt-sich-die-romantik-in-der-beziehung/" target="_self">Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/untreue-und-eifersucht-was-sind-die-grunde-fur-die-geschlechterunterschiede/" target="_self">Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Paare?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.php" target="_self">Was ist unser Angebot für Paare?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es zum Streit zwischen lieben Menschen kommt, spielen oft Missverständnisse eine große Rolle. Eine neue Studie hat untersucht, wie Männer und Frauen Konfliktsituationen in der Partnerschaft erleben und zeigt erhebliche Unterschiede. Wir haben die Presseerklärung der Forscher vom April übersetzt, die meinen, dass geschlechterspezifisches Verhalten beim Streit unterschiedliche Erwartungen an die Rollen der Partner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4295" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lässt-sich-Wut-soziologisch-erklären" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Lässt-sich-Wut-soziologisch-erklären.jpg" alt="Lässt-sich-Wut-soziologisch-erklären" width="150" height="99" />Wenn es zum Streit zwischen lieben Menschen kommt, spielen oft Missverständnisse eine große Rolle. Eine neue Studie hat untersucht, wie Männer und Frauen Konfliktsituationen in der Partnerschaft erleben und zeigt erhebliche Unterschiede. Wir haben die Presseerklärung der Forscher vom April übersetzt, die meinen, dass geschlechterspezifisches Verhalten beim Streit unterschiedliche Erwartungen an die Rollen der Partner widerspiegelt:</p>
<p>Bei Konflikten in der Partnerschaft reagieren <strong>Frauen emotionaler</strong> als Männer. Umgekehrt sind es die <strong>Männer</strong> – die überwiegend „starke“ Emotionen wie Zorn oder Verachtung zum Ausdruck bringen &#8211; die häufiger Streit <strong>provozieren</strong>.</p>
<p>Zu diesem Schluss kommt ein Artikel von <em>Inmaculada Valor Segura</em>, <em>Francisca Expósito </em>und <em>Miguel Moya</em>, drei Professoren von der Abteilung Sozialpsychologie der <em>Universität Granada</em>, der demnächst in der Zeitschrift <em>Intervención Psicosocial</em> erscheinen soll. Die Studie untersuchte die <strong>zwischenmenschlichen Emotionen</strong>, die Männer und Frauen empfinden, wenn es zu unterschiedlichen Konflikten in der Partnerschaft kommt, und welchen Einfluss Emotionen auf die Häufigkeit von Konflikten haben.</p>
<p><span id="more-4288"></span>Die Studienteilnehmer waren 142 Studenten der <em>Universität Granada</em> (75 Frauen und 67 Männer). Die Forscher testeten die Emotionen der Teilnehmer in fünf <strong>verschiedenen Konfliktsituationen</strong>. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass Männer und Frauen in Konfliktsituationen emotional <strong>unterschiedlich reagieren</strong>.</p>
<p>So fühlten sich Frauen in der Situation „Wenn mein Partner mich beleidigt oder respektlos behandelt, …” eher traurig, und in der Situation „Wenn mein Partner beim Streit physisch aggressiv wird, …“ waren sie eher enttäuscht als Männer. In der Situation „Wenn mein Partner immer wieder laut wird, …“ waren Frauen eher traurig, während Männer sich schuldig fühlten. In der Situation „Wenn mein Partner Dinge verdreht um Recht zu behalten, …“ waren Frauen eher traurig, während Männer sich mehr schämten.</p>
<p><strong>„Starke“ und „schwache“ Emotionen</strong></p>
<p>Die Autoren schreiben, dass man von <strong>Männern </strong>eher <strong>dominante </strong>oder „starke” Emotionen erwarten könnte (wie Zorn, Ärger oder Verachtung) und von <strong>Frauen</strong> eher Emotionen, die eine <strong>unterwürfige</strong> Haltung ausdrücken (wie Schuld, Traurigkeit oder Angst). Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen Emotionen intensiver empfinden, sowohl „starke“ als auch „schwache“.</p>
<p>Aus diesen Ergebnissen schließen die Forscher der <em>Universität Granada</em>, dass „der soziokulturelle Kontext und die <strong>geschlechterspezifischen Rollen</strong>, die er Männern und Frauen zuschreibt, einen wichtigen Einfluss auf die Entstehung von Erwartungen an ihre Rollen in der Beziehung und bei Partnerschaftskonflikten haben könnte. Genauso wie die Gesellschaft bestimmte Regeln festlegt, wie sich Männer und Frauen in einer Beziehung zu verhalten haben, legt sie daher auch Regeln fest, wie sich beide in bestimmten Konfliktsituationen zu verhalten haben.“</p>
<p><strong><em>Quelle:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-04/uog-whm041311.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 13. April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beziehungsstreit-lasst-sich-vorhersagen-wann-die-wut-verraucht-ist/" target="_self">Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-hormone-beim-ehestreit/" target="_self">Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Paare?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.php" target="_self">Was ist unser Angebot für Paare?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Partner kontrollierendem Verhalten und Gewalt in der Beziehung?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-partner-kontrollierendem-verhalten-und-gewalt-in-der-beziehung/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 18:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Opfer häuslicher Gewalt verschweigen oft ihr Leiden, weil sie resigniert haben, aus falscher Scham oder einer Vielzahl von anderen Gründen. Eine neue Untersuchung zeigt, wie erschreckend häufig Gewalt in der Beziehung ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang April übersetzt, für die betroffene Frauen in größtmöglicher Anonymität befragt wurden:
Eine aktuelle Untersuchung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4123" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/Hängt-die-Dauer-einer-Partnerschaft-vom-Diskussionsverhalten-ab.jpg" alt="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" width="125" height="167" />Opfer häuslicher Gewalt verschweigen oft ihr Leiden, weil sie resigniert haben, aus falscher Scham oder einer Vielzahl von anderen Gründen. Eine neue Untersuchung zeigt, wie erschreckend häufig Gewalt in der Beziehung ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang April übersetzt, für die betroffene Frauen in größtmöglicher Anonymität befragt wurden:</p>
<p>Eine aktuelle Untersuchung zeigt einen Zusammenhang zwischen <strong>kontrollierendem Verhalten</strong> eines Partners und vermehrter <strong>physischer und sexueller Gewalt</strong> in einer Beziehung. Die Studie wurde in der Aprilausgabe der <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, einem Journal aus der <em>JAMA/Archives</em>-Reihe, veröffentlicht. Aber junge Frauen, die Opfer dieses Verhaltens werden, zögern oft, Fragen über Gewalt in ihrer Partnerschaft zu beantworten.</p>
<p>„Es ist bekannt, dass Gewalt in der Beziehung bei Jugendlichen und <strong>jungen Erwachsenen </strong>weit verbreitet ist“, schreiben <em>Dr. Marina Catallozzi</em> von der Mailman School of Public Health der <em>Columbia University</em>, New York, und ihre Kollegen in der Einleitung ihres Artikels. Um den Zusammenhang zwischen kontrollierendem Verhalten und Gewalt in der Beziehung zu untersuchen, führten die Autoren eine <strong>anonyme Umfrage bei Patientinnen</strong> einer fortpflanzungsmedizinischen Klinik durch, die von den Frauen selbstständig am Computer beantwortet wurde. Insgesamt nahmen 603 Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren an der Studie teil.</p>
<p><span id="more-4114"></span>Von den Frauen, die in dieser Studie untersucht wurden, gaben 411 (68 Prozent) an, schon mindestens einmal kontrollierendes Verhalten erlebt zu haben. Dabei nannten <strong>38,1 Prozent</strong> nur <strong>kontrollierendes Verhalten</strong>. Zusätzlich gaben 11,4 bzw. <strong>10 Prozent</strong> an, auch Opfer physischer oder sexueller <strong>Gewalt</strong> geworden zu sein, und 8,6 Prozent hatten alle drei Formen der Gewalt in der Beziehung erlebt.</p>
<p>Die Autoren stellten fest, dass jugendliches Alter (zwischen 15 und 18), spanische Herkunft, Erfahrungen mit häuslicher Gewalt in der Kindheit, eine oder mehrere Schwangerschaften, physische oder sexuelle Gewalt in jüngster Vergangenheit und ungern die Benutzung von Kondomen verlangen alle deutlich mit verstärkt kontrollierendem Verhalten eines Partners assoziiert waren.</p>
<p>Von den Frauen, die kontrollierendes Verhalten angaben, hatten etwa zehn Prozent alle Formen der Viktimisierung erlebt–sexuelle und physische Aggression und kontrollierendes Verhalten eines Partners. Aber manche <strong>Arten kontrollierenden Verhaltens </strong>waren häufiger als andere. Zum Beispiel gaben 22 Frauen (3,7 Prozent) an, dass ihr Partner von ihnen erwartet um Erlaubnis gefragt zu werden, bevor sie <strong>zum Arzt gehen</strong>. Achtunddreißig Frauen (6,3 Prozent) gaben an, dass ihr Partner versucht, ihren <strong>Kontakt </strong>zur Familie <strong>einzuschränken</strong>. Dagegen gaben 149 Frauen (24,7 Prozent) an, dass ihr Partner sie ignoriert oder <strong>gleichgültig behandelt</strong>, und 160 Frauen (26,5 Prozent) gaben an, dass ihr Partner versucht, sie am Umgang mit Freunden zu hindern.</p>
<p>„Diese Daten zeigen, dass <strong>kontrollierendes Verhalten</strong> in Beziehungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen <strong>weit verbreitet</strong> ist, und sprechen für ein differenziertes Vorgehen bei universellen Vorsorgeprogrammen für kontrollierendes Verhalten“, schreiben die Autoren. „Außerdem können sich die hohen Raten von kontrollierendem Verhalten und der Zusammenhang mit Gewalt in der Beziehung insbesondere bei jungen Leuten darauf auswirken, wie sie solchen staatlichen <strong>Vorsorgeprogrammen</strong> gegenüberstehen, und wie aufrichtig sie Fragen beantworten. Wenn Ärzte bemerken, dass es einer jungen Frau unangenehm sein könnte <strong>ehrlich Auskunft zu geben</strong>, sollten sie die Untersuchung noch einmal sorgfältig und in anderer Form wiederholen, um die Identifikation von betroffenen Frauen, ihre Überweisung und Behandlung durch Spezialisten zu verbessern.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pubs.ama-assn.org/media/2011a/0404.dtl#2" target="_blank">JAMA &amp; Archives</a></span>, 4. April 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1001/archpediatrics.2011.32" target="_blank">Catallozzi et al.</a></span> <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie und wann lassen sich Paare helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-und-wann-lassen-sich-paare-mit-beziehungproblemen-helfen/" target="_self">Wie und wann lassen sich Paare helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich Wut soziologisch erklären?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/" target="_self">Lässt sich Wut soziologisch erklären?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-paartherapie-bei-vollig-verzweifelten-ehepaaren-uberhaupt-noch-sinnvoll/" target="_self">Ist Paartherapie bei völlig verzweifelten Ehepaaren überhaupt noch sinnvoll?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist unser Angebot für Paare?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.php" target="_self">Was ist unser Angebot für Paare?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Er liebt mich, er liebt mich nicht: Wie Unsicherheit überzeugt</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/er-liebt-mich-er-liebt-mich-nicht-wie-unsicherheit-uberzeugt/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 16:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Online-Dating oder Singlebörsen sind heute die drittwichtigste Methode zur Partnersuche (nach Arbeit und Bekanntenkreis). Eine neue Studie zeigt, dass gerade im anfänglichen Rätseln über einen potenziellen Partner ein entscheidender Reiz des Online-Datings liegen könnte. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Februar übersetzt, deren Autoren meinen, man könne diese Unsicherheit gezielt nutzen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4085" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/Die-5-interessantesten-Studien-zu-Beziehung-und-Partnerschaft-s.jpg" alt="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" width="167" height="125" />Online-Dating oder Singlebörsen sind heute die drittwichtigste Methode zur Partnersuche (nach Arbeit und Bekanntenkreis). Eine neue Studie zeigt, dass gerade im anfänglichen Rätseln über einen potenziellen Partner ein entscheidender Reiz des Online-Datings liegen könnte. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Februar übersetzt, deren Autoren meinen, man könne diese Unsicherheit gezielt nutzen, um sich für sein Gegenüber beim Online-Dating attraktiver zu machen:</p>
<p>Sind Sie immer noch auf der Suche nach jemanden, mit dem Sie am Valentinstag ausgehen können? Hier ist ein Tipp zur <strong>Partnersuche</strong>, frisch aus dem Labor: Forscher haben festgestellt, dass es helfen könnte, wenn Sie <strong>sich </strong>ein bisschen „<strong>zieren</strong>“. Eine Studie in <em>Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, zeigt, dass eine Frau einen Mann attraktiver findet, wenn sie nicht sicher ist, wie sehr er sie mag.</p>
<p><span id="more-4076"></span>Andererseits haben viele psychologische Untersuchungen gezeigt, dass Person A normalerweise Person B ungefähr so gut leiden kann, wie Person A meint, dass B sie selbst leiden kann. „Wenn wir wissen wollen, wie sehr Sarah Bob mag, können wir das gut daran erkennen, wie sehr ihrer Meinung nach Bob sie mag“, schreiben die Autoren der Studie, <em>Erin R. Whitchurch </em>und <em>Timothy D. Wilson</em> von der <em>University of Virginia </em>und <em>Daniel T. Gilbert </em>von der <em>Harvard University</em>. „Aber was ist, wenn sich Sarah <strong>nicht sicher</strong> ist, wie sehr Bob sie mag?“ Vielleicht denkt dann Sarah über Bob viel mehr nach, und was er für sie empfindet, und sie könnte ihn umso <strong>attraktiver finden</strong>, je mehr sie sich in Gedanken mit ihm beschäftigt.</p>
<p>An der <strong>Studie </strong>nahmen 47 <strong>Studentinnen </strong>der <em>University of Virginia</em> teil. Die Studentinnen glaubten, dass mit dem Experiment getestet werden sollte, ob sich Facebook als Online-Dating-Seite eignen könnte. Ihnen wurde erklärt, dass Studenten von zwei anderen Universitäten ihr eigenes und die Profile von 15 bis 20 weiteren Frauen angeschaut hatten. Dann sollten die Frauen die <strong>Facebook-Profile </strong>von vier <strong>Männern</strong> anschauen, die sie für echt hielten, die aber in Wirklichkeit erdacht waren. Manchen der Frauen wurde gesagt, sie hätten die vier Männer gesehen, denen sie am besten <strong>ge</strong><strong>fielen</strong>. Anderen wurde gesagt, es wären vier Männer, die sie etwa <strong>durchschnittlich </strong>fanden. Einer dritten Gruppe wurde gesagt, es könnten die Männer sein, die sie am meisten mochten, oder aber welche, die sie etwa durchschnittlich fanden—diese Frauen <strong>wussten</strong> also <strong>nicht</strong>, wie sehr die Männer an ihnen interessiert waren.</p>
<p>Wie schon frühere Untersuchungen gezeigt hatten, <strong>f</strong><strong>anden Frauen Männer attraktiver, wenn</strong> sie glaubten, dass die <strong>Männer sie</strong> besonders <strong>mochten</strong>. Dagegen fanden Frauen Männer weniger attraktiv, wenn sie glaubten, dass die Männer sie nur durchschnittlich mochten. Aber Frauen, die sich <strong>nicht sicher</strong> waren, wie sehr die Männer an ihnen interessiert waren, fanden diese Männer <strong>am attraktivsten</strong>.</p>
<p>„Viele populäre Bücher geben Leuten den Rat, ihre <strong>Zuneigung </strong>einem potenziellen Partner <strong>nicht</strong> allzu offen zu <strong>zeigen</strong> und sich stattdessen wählerisch und selektiv zu geben“, schreiben die Autoren. Die Frauen in dieser Studie trafen ihre Entscheidungen, obwohl sie nur sehr wenig über die Männer wussten—aber wenn man jemanden auf einer Online-Dating-Seite kennenlernt, heute nichts Ungewöhnliches, ist das ganz ähnlich. „Wenn Leute sich gerade erst kennenlernen, könnte dieser populäre Ratschlag für die Partnersuche der Richtige sein: Wenn wir Leute im <strong>Ungewissen </strong>darüber lassen, wie sehr wir sie mögen, denken sie mehr über uns nach, und das <strong>weckt</strong> ihr <strong>Interesse</strong>.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/he-loves-me-he-loves-me-not-women-are-more-attracted-to-men-whose-feelings-are-unclear.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 7. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pss.sagepub.com/content/early/2010/12/17/0956797610393745.abstract" target="_blank">Wilson et al</a></span>. <em>Psychological Science</em>, Dez 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Rolle spielt die Stimme beim Verführen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielt-die-stimme-beim-verfuhren/" target="_self">Welche Rolle spielt die Stimme beim Verführen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-singles-tatsachlich-so-wie-wir-denken-dass-sie-sind/" target="_self">Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Beliebtheit genetisch?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-beliebtheit-genetisch/" target="_self">Ist Beliebtheit genetisch?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Profitiert die Partnerschaft vom Ausgehen mit anderen Paaren?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/profitiert-die-partnerschaft-vom-ausgehen-mit-anderen-paaren/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/profitiert-die-partnerschaft-vom-ausgehen-mit-anderen-paaren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 08:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Paare Beziehungsprobleme haben, versuchen manche sich mehr Zeit speziell füreinander zu nehmen. Eine neue Studie zeigt, dass es sich umgekehrt auch lohnen kann gemeinsame Freundschaften mehr zu pflegen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Februar übersetzt, für die Paare im Labor experimentelle Freundschaften schlossen:
Am Anfang genießen viele Menschen eine Liebesbeziehung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4007" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Untreue und Eifersucht - Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Untreue-und-Eifersucht-Was-sind-die-Gründe-für-die-Geschlechterunterschiede-s.jpg" alt="Untreue und Eifersucht - Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede s" width="167" height="125" />Wenn Paare Beziehungsprobleme haben, versuchen manche sich mehr Zeit speziell füreinander zu nehmen. Eine neue Studie zeigt, dass es sich umgekehrt auch lohnen kann gemeinsame Freundschaften mehr zu pflegen. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Februar übersetzt, für die Paare im Labor experimentelle Freundschaften schlossen:</p>
<p>Am Anfang genießen viele Menschen eine Liebesbeziehung oder finden sie sogar aufregend, aber manchmal kann sie dann alltäglich und eintönig werden. Eine Studie der <em>Wayne State University (WSU)</em> in den USA zeigt, dass Liebespaare, die <strong>andere Paare </strong>in ihr Sozialleben <strong>mit einbeziehen</strong>, häufig eine <strong>Liebesbeziehung</strong> haben, die <strong>glücklicher </strong>und erfüllender ist.</p>
<p><em>Dr. Richard B. Slatcher</em>, ein Assistenzprofessor für Psychologie am College of Liberal Arts and Sciences der <em>WSU</em>, der in Birmingham, Michigan wohnt, spezialisiert sich auf Sozial- und Gesundheitspsychologie. Seine neuste Untersuchung zeigt, wenn Liebespaare ihre Partnerschaft langfristig verbessern möchten, könnte es wichtig sein, dass sie auch gemeinsam mit anderen Paaren schöne Stunden verbringen.</p>
<p><span id="more-4000"></span>Seine <strong>Studie</strong> „Als Harry und Sally Dick und Jane kennenlernten: Wie Paare im Experiment einander näher kommen“, die vor Kurzem in <em>Personal Relationships</em> erschien, untersuchte 60 Liebespaare unter kontrollierten Laborbedingungen. Er wollte besser verstehen, wie sich <strong>Freundschaften zwischen Paaren</strong> bilden, und wie sich diese Freundschaften auf die Liebesbeziehungen der Paare auswirkten.</p>
<p>Die Paare wurden einander zugeteilt und sollten gemeinsam eine Reihe von Fragen durchsprechen, die vorgegeben waren. Die Hälfte der <strong>Gruppen</strong> erhielt <strong>ernsthafte persönliche Themen </strong>zu diskutieren, die intensive Gespräche stimulieren sollten. Die andere Hälfte bekam <strong>oberflächliche Themen</strong>, die sich um alltägliche, nicht-emotionale Dinge drehten.</p>
<p>„In dieser Studie stellten wir fest, dass sich die Paare, die schnell Freundschaften schlossen, den Paaren näher fühlten, mit denen sie zusammen waren. Außerdem trafen sie sich im Monat nach dem Experiment häufiger im Alltag wieder“, sagt <em>Slatcher</em>. „Die gleichen Paare hatten auch das Gefühl, dass diese <strong>Freundschaft</strong> ihre <strong>eigenen Beziehungen angeregt</strong> hatte und sie ihren Liebespartnern deutlich näher gekommen waren.“</p>
<p>Die Paare in der Gruppe mit den ernsthaften Themen fühlten sich nach den intensiven Gesprächen besser. Sie waren auch der Meinung, dass die Gespräche origineller waren, und dass sie mehr <strong>Neues über ihre Liebespartner erfahren</strong> hatten als die Paare in der Gruppe, die Small Talk gemacht hatte. Außerdem suchte ein Drittel der Paare in der ernsthaften Gesprächsgruppe Kontakt mit dem anderen Paar, das sie in der Studie kennengelernt hatten. Dagegen versuchte keines der Paare in der Small Talk-Gruppe, Kontakt mit dem Paar aufzunehmen, das sie getroffen hatten.</p>
<p>„Diese Studie zeigt, wenn Ihre Liebesbeziehung in einer Flaute steckt, könnten Sie die Zufriedenheit mit Ihrer Partnerschaft erhöhen, indem Sie etwas Schönes mit anderen Paaren unternehmen&#8221;, sagt <em>Slatcher</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://media.wayne.edu/2011/02/10/enhance-your-romance-wayne-state-study-shows" target="_blank">Wayne State University</a></span>, 10. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.richslatcher.com/papers/Slatcher_PR_2010.pdf" target="_blank">Slatcher</a></span>. <em>Personal Relationships</em>, 2010</p>
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<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
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		<title>Verbessert aufgeschobener Sex die Ausgangssituation für eine gute Partnerschaft?</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 19:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren wurde die Abstinenz amerikanischer Teens großzügig staatlich gefördert, ohne dass diese Kampagnen den erhofften Einfluss auf die Zahl der ungewollten Schwangerschaften oder HIV-Infektionen hatten. Das Hauptproblem: mangelnde Beteiligung. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass die wenigen, die doch auf Sex vor der Ehe verzichten, später durchaus Vorteile in ihrer Partnerschaft haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3760" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Verbessert aufgeschobener Sex die Ausgangssituation für eine gute Partnerschaft" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/Verbessert-aufgeschobener-Sex-die-Ausgangssituation-für-eine-gute-Partnerschaft.jpg" alt="Verbessert aufgeschobener Sex die Ausgangssituation für eine gute Partnerschaft" width="167" height="131" />In den letzten Jahren wurde die Abstinenz amerikanischer Teens großzügig staatlich gefördert, ohne dass diese Kampagnen den erhofften Einfluss auf die Zahl der ungewollten Schwangerschaften oder HIV-Infektionen hatten. Das Hauptproblem: mangelnde Beteiligung. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass die wenigen, die doch auf Sex vor der Ehe verzichten, später durchaus Vorteile in ihrer Partnerschaft haben könnten. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, in der die Rolle der Kommunikation betont wird:</p>
<p>Obwohl es immer noch Paare gibt, die <strong>mit dem Sex warten</strong>, bis sie sich auf eine tiefe Beziehung eingelassen haben, <strong>probieren</strong> heutzutage die allermeisten Menschen erst aus, wie gut sie <strong>sexuell zueinander passen</strong>, bevor sie Pläne für ein langfristiges Zusammensein machen.</p>
<p>Damit stellt sich die Frage, ob die eine oder die andere Methode zu einer besseren Ehe führt.</p>
<p>Eine neue Studie im <em>Journal of Family Psychology</em>, das von der <em>American Psychological Association</em> herausgegeben wird, spricht für die abwartende Herangehensweise.</p>
<p><span id="more-3751"></span>Die Forscher führten ihre <strong>Studie</strong> an 2 035 Verheirateten durch, die an „RELATE“ teilgenommen hatten, einem beliebten <strong>Online-Test</strong> für die Qualität einer Ehe. Aus der Datenbank dieser Testergebnisse wählten sie eine Gruppe von Leuten so aus, dass sie für die Struktur der verheirateten amerikanischen Bevölkerung repräsentativ war. Der sehr umfangreiche Online-Test und enthält unter anderem die Frage „Wann hatten Sie in Ihrer Beziehung zum ersten Mal Sex?“</p>
<p>Eine statistische Auswertung zeigte folgende <strong>Vorteile für Paare, die </strong>bis zur Ehe <strong>gewartet hatten</strong>, verglichen mit denen, die bereits in einer frühen Phase ihrer Beziehung Sex hatten:</p>
<p>• Die <strong>Stabilität der Beziehung</strong> war 22 Prozent höher</p>
<p>• Die <strong>Zufriedenheit</strong> mit der Beziehung war 20 Prozent höher</p>
<p>• Die sexuelle Qualität der Beziehung war 15 Prozent besser</p>
<p>• Die Kommunikation war 12 Prozent besser</p>
<p>Die Vorteile für Paare, die dazwischen lagen ‒ die erst später in der Beziehung Sex hatten, aber noch vor der Hochzeit ‒ waren etwa halb so stark.</p>
<p>„Die Forschung auf diesem Gebiet hat sich überwiegend auf die persönlichen Erfahrungen von Menschen konzentriert und weniger auf den Zeitpunkt in einer Beziehung“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dean Busby</em>, der Professor an der <em>School of Family Life </em>der <em>Brigham Young University</em> ist.</p>
<p>„In einer Beziehung geht es um mehr als Sex, allerdings stellten wir fest, dass diejenigen, die <strong>länger gewartet </strong>hatten, auch mit den sexuellen Aspekten ihrer Beziehung zufriedener waren“, fügt <em>Busby</em> an. „Ich glaube, das liegt daran, dass sie gelernt haben <strong>miteinander zu reden</strong>, und dass sie fähig sind an ihren <strong>Problemen</strong> zu <strong>arbeiten</strong>, wo sie sich stellen.“</p>
<p><em>Mark Regnerus</em>, ein Soziologe von der <em>University of Texas at Austin</em>, der nicht an dieser Untersuchung beteiligt war, äußerte sich nach Lektüre der Studie ganz ähnlich.</p>
<p>„Paare, die zu früh in die Flitterwochen gehen – das heißt, die <strong>Sex gleich am Anfang</strong> einer Beziehung zur Priorität machen – müssen oft feststellen, dass ihre <strong>Beziehungen unterentwickelt</strong> sind, wenn es um die Qualitäten geht, die einer Beziehung Stabilität verleihen, und die Ehepartner zuverlässig und vertrauenswürdig machen“, sagt <em>Regnerus</em>, Autor des Buches „Sex vor der Ehe in Amerika“, das demnächst bei Oxford University Press erscheinen wird.</p>
<p>Weil bei Paaren, die sich zum Warten entschließen, oft <strong>religiöse Vorstellungen</strong> eine Rolle spielen, machten <em>Busby</em> und seine Mitarbeiter bei ihrer Analyse entsprechende Kontrollen für den Einfluss religiöser Überzeugungen.</p>
<p>„Unabhängig von der Religiosität hilft Warten der Beziehung, ein besseres <strong>Kommunikationsverhalten</strong> zu entwickeln, das langfristig der Stabilität und der Zufriedenheit mit der Beziehung zugute kommt“, sagt <em>Busby</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.byu.edu/archive10-dec-benefits.aspx" target="_blank">Brigham Young University</a></span>, 22.12.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/fam/24/6/766/" target="_blank">Busby et al</a></span>. <em>Journal of Family Psychology</em>, Dez 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-sich-ehepartner-mit-der-zeit-ahnlicher/" target="_self">Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lange-halt-sich-die-romantik-in-der-beziehung/" target="_self">Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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		<title>Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 20:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Partnerschaft und Bindung sind menschliche Grundbedürfnisse, die aber auch viel potenziellen Konfliktstoff in sich bergen. Eine neue Studie zeigt nun, wie man/frau sich richtig streitet, wenn es denn sein muss. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt. Das englische Original hat einen Link zu einem kurzen Psychotest, mit dem man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3488" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/Hängt-die-Dauer-einer-Partnerschaft-vom-Diskussionsverhalten-ab.jpg" alt="Hängt die Dauer einer Partnerschaft vom Diskussionsverhalten ab" width="125" height="167" />Partnerschaft und Bindung sind menschliche Grundbedürfnisse, die aber auch viel potenziellen Konfliktstoff in sich bergen. Eine neue Studie zeigt nun, wie man/frau sich richtig streitet, wenn es denn sein muss. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Oktober übersetzt. Das englische Original hat einen Link zu einem kurzen Psychotest, mit dem man seinen Kampfstil beim Ehestreit selbst testen kann:</p>
<p>Jeder kann sich denken, dass frisch Verheiratete, die sich anschreien oder beschimpfen, ein erhöhtes <strong>Scheidungsrisiko</strong> haben. Aber eine neue Studie von Forschern an der <em>University of Michigan</em> in den USA zeigt, dass auch andere <strong>Konfliktmuster</strong> eine Scheidung vorhersagen.</p>
<p>Ein besonders <strong>toxisches Muster </strong>ist, wenn ein Partner Konflikte <strong>konstruktiv</strong> angeht, indem er zum Beispiel versucht, die Angelegenheit in Ruhe durchzusprechen, sich den Standpunkt seines Partners anzuhören, oder bemüht ist, die Gefühle seines Partners zu verstehen – und der andere Partner <strong>zieht sich zurück</strong>.</p>
<p><span id="more-3479"></span>„Dieses Muster scheint einen schädigenden Einfluss auf die Langlebigkeit einer Ehe zu haben“, sagt <em>Kira Birditt</em>, eine Forscherin an der <em>University of Michigan</em> und erste Autorin einer Studie über das Konfliktverhalten in der Ehe und seine Auswirkungen auf Scheidungsraten, die in der neusten Ausgabe (Oktober 2010) des <em>Journals of Marriage and Family</em> erscheint. „Ehepartner, die konstruktiv mit Konflikten umgehen, könnten die Angewohnheit ihres Partners sich <strong>zurückzuziehen</strong> als eine <strong>mangelnde Investition</strong> in die Partnerschaft verstehen und nicht als einen <strong>Versuch sich abzukühlen</strong>.“</p>
<p><em>Birditt</em> stellte fest, dass Ehepaare, bei denen beide Partner konstruktive Strategien benutzten, niedrigere Scheidungsraten hatten.</p>
<p>Die Ergebnisse sind Teil der „Early Years of Marriage“-Studie, die ursprünglich junge Ehen untersuchte und vom National Institute of Aging und dem National Institute of Child Health and Human Development finanziert wird. Inzwischen ist sie eines der größten und längsten Forschungsprojekte, die Konfliktmuster in der Ehe untersucht haben. Für die <strong>Studie</strong> wurden über einen Zeitraum von <strong>sechzehn Jahren</strong> 373 Ehepaare befragt, jeweils viermal und angefangen vom ersten Jahr ihrer Ehe. Außerdem ist die Studie eine der wenigen, an der genügend <strong>schwarze Paare</strong> teilgenommen haben, sodass die Forscher Unterschiede zwischen den Rassen bei Konfliktstrategien und ihre Auswirkungen untersuchen konnten.</p>
<p>Die Forscher untersuchten, welchen Einfluss sowohl <strong>individuelle Verhaltensweisen </strong>als auch <strong>Verhaltensmuster</strong> der Partner <strong>im Umgang miteinander</strong> auf die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung hatten. Außerdem untersuchten sie, ob sich das Verhalten im Laufe der Zeit änderte, und ob es bei den Verhaltensmustern Unterschiede zwischen Rassen oder Geschlechtern gab, die sich auf den Bestand der Ehe auswirkten.</p>
<p>Die Forscher machten die erstaunliche Feststellung, dass 29 Prozent der Ehemänner und 21 Prozent der Ehefrauen angaben, im <strong>ersten Jahr</strong> ihrer Ehe (1986) überhaupt <strong>keine Konflikte</strong> gehabt zu haben. Trotzdem waren bis 2002, dem sechzehnten Jahr der Studie, 46 Prozent der Paare geschieden. Ob Paare im ersten Ehejahr von Konflikten berichteten oder nicht, hatte aber interessanterweise <strong>keinen Einfluss</strong> darauf, ob sie bis zum letzten Jahr der Studie geschieden waren.</p>
<p>Insgesamt gaben <strong>Ehemänner</strong> an, <strong>häufiger konstruktive </strong>und seltener destruktive Verhaltensweisen zu benutzen als Ehefrauen. Aber <strong>im Laufe der Zeit</strong> benutzten <strong>Ehefrauen destruktive Strategien weniger</strong> und zogen sich auch seltener zurück, während sich die Häufigkeit dieser Verhaltensweisen bei Ehemännern während der Studiendauer nicht änderte.</p>
<p>„Die Probleme, die zu Beginn einer Ehe dazu führen, dass Ehefrauen sich zurückziehen oder destruktive Verhaltensweisen benutzen, könnten im Laufe der Zeit geklärt werden“, sagt <em>Birditt</em>. „Oder Beziehungen und ihre Qualität könnten im Leben von Frauen eine wichtigere Rolle spielen als im Leben von Männern. Deshalb könnten Frauen im Laufe einer Ehe häufiger erkennen, dass der <strong>Rückzug</strong> von einem Konflikt oder der Gebrauch <strong>destruktiver</strong> Strategien <strong>weder effektiv ist noch</strong> für das Gedeihen und die Stabilität ihrer Ehen insgesamt <strong>förderlich</strong>.“</p>
<p><em>Birditt </em>und ihre Mitarbeiter stellten fest, dass sich <strong>schwarz-amerikanische Paare</strong> bei Konflikten <strong>eher zurückzogen</strong> als weiße Paare, obwohl sich schwarze Paare im Laufe der Zeit seltener von Konflikten zurückzogen.</p>
<p>„Wir hoffen, dass diese Studie zu weiteren Untersuchungen über die komplexe Dynamik von Konflikten zwischen Ehepartnern führen wird und zu möglichen Erklärungen für die zeitlichen Veränderungen und die Stabilität von Verhaltensweisen bei Konflikten“, sagt <em>Birditt</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ns.umich.edu/htdocs/releases/story.php?id=8006" target="_blank">University of Michigan</a></span>, 28.9.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1741-3737.2010.00758.x/abstract" target="_blank">Birditt et al</a></span>. <em>Journal of Marriage and Family</em>, Okt 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lange dauert Liebe auf den ersten Blick?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lange-dauert-liebe-auf-den-ersten-blick/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 16:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in der Antike wurde zwischen drei Grundformen der Liebe (Eros, Philia und Agape – in etwa Sex, Freundschaft und Nächstenliebe) unterschieden. Eine aktuelle Studie hat die Gehirnaktivität von Liebenden untersucht und zeigt, dass neben gemeinsamen „emotionalen“ Gehirnregionen andere mit eher rationalen Funktionen beteiligt sind, je nach dem „Zielobjekt“ der Liebe. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3377" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie lange dauert Liebe auf den ersten Blick" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/Wie-lange-dauert-Liebe-auf-den-ersten-Blick.jpg" alt="Wie lange dauert Liebe auf den ersten Blick" width="167" height="138" />Schon in der Antike wurde zwischen drei Grundformen der Liebe (Eros, Philia und Agape – in etwa Sex, Freundschaft und Nächstenliebe) unterschieden. Eine aktuelle Studie hat die Gehirnaktivität von Liebenden untersucht und zeigt, dass neben gemeinsamen „emotionalen“ Gehirnregionen andere mit eher rationalen Funktionen beteiligt sind, je nach dem „Zielobjekt“ der Liebe. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, nach der Liebe alles andere als ein irrationales Gefühl ist:</p>
<p>Eine neue Studie von Wissenschaftlern aus den USA und der Schweiz zeigt, dass <strong>Verliebtsein</strong> nicht nur das gleiche <strong>euphorische Gefühl</strong> hervorrufen kann wie Kokain, sondern auch <strong>intellektuelle </strong>Gehirnregionen beeinflusst. Außerdem stellten die Forscher unter Leitung von <em>Prof. Stephanie Ortigue</em> von der <em>Syracuse University</em> fest, dass es nur etwa eine fünftel Sekunde dauert, wenn sich ein Mensch verliebt. Für ihre Untersuchung, eine sogenannte Metaanalyse, werteten die Wissenschaftler frühere <strong>Imagingstudien</strong> an verliebten Menschen aus, deren <strong>Gehirnaktivität</strong> mit funktioneller Magnetresonanztomographie gemessen wurde.</p>
<p><em>Ortigue</em> ist eine Assistenzprofessorin für Psychologie und Neurologie am College of Arts and Sciences der <em>Syracuse University</em> in New York.</p>
<p><span id="more-3368"></span>Die Studie von <em>Ortigues </em>Team zeigte, dass zwölf Gehirnregionen zusammenarbeiten, wenn sich ein Mensch verliebt, und <strong>chemische Substanzen</strong> wie Dopamin, Oxytocin, Adrenalin und Vasopressin freisetzen, die ein <strong>Hochgefühl </strong>erzeugen. Aber das Gefühl des Verliebtseins beeinflusst auch komplexe <strong>kognitive Funktionen </strong>wie geistige Vorstellungen, Metaphern und das Körperbild.</p>
<p>Die Ergebnisse werfen die Frage auf: „Verliebt sich das Herz oder das Gehirn?”</p>
<p>„Das ist immer eine schwierige Frage“, sagt <em>Ortigue</em>. „Ich würde sagen, das <strong>Gehirn</strong>. Aber das Herz hat auch etwas damit zu tun, weil Liebe komplex ist und dazu Prozesse gehören, die nach oben und nach unten gerichtet sind, vom Gehirn zum Herzen und umgekehrt. Zum Beispiel kann die Aktivierung mancher Gehirnregionen das <strong>Herz anregen</strong>, was wir als <strong>Schmetterlinge im Bauch</strong> wahrnehmen. Auch andere Symptome, die sich anfühlen, als ob sie vom Herzen kommen, können ihren Ursprung im Gehirn haben.“</p>
<p>Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass auch der Blutspiegel von Nerve Growth Factor (NGF) steigt und bei frisch verliebten Paaren deutlich erhöht ist. Das Molekül spielt eine wichtige Rolle bei der „<strong>sozialen Chemie</strong>“ von Menschen oder dem Phänomen der „<strong>Liebe auf den ersten Blick</strong>“. „Diese Ergebnisse bestätigen, dass Liebe eine wissenschaftliche Grundlage hat“, sagt <em>Ortigue</em>.</p>
<p>Die Studienergebnisse sind von großer Bedeutung für die Neurowissenschaften und die Erforschung der psychischen Gesundheit, denn <strong>enttäuschte Liebe</strong> kann ein wichtiger Grund für emotionalen <strong>Stress und Depressionen</strong> sein. „Es ist eine weitere Möglichkeit, das Gehirn und die Psyche eines Patienten zu untersuchen“, sagt <em>Ortigue</em>. „Wenn wir verstehen, warum Menschen sich verlieben, und warum ihnen das Herz bricht, können wir <strong>neue Therapien</strong> entwickeln.“ Indem sie die Gehirnregionen identifizieren, die das Verliebtsein aktiviert, können Ärzte und Therapeuten den Schmerz eines Patienten mit Liebeskummer besser verstehen.</p>
<p>Außerdem zeigt die Studie, dass bei verschiedenen Arten der Liebe unterschiedliche Gehirnregionen aktiviert sind. Zum Beispiel wird <strong>bedingungslose Liebe</strong> wie die zwischen einer <strong>Mutter</strong> und ihrem Kind teilweise von den gleichen aber auch von anderen Gehirnregionen ausgelöst, darunter von Bereichen tief im Inneren des Gehirns. <strong>Leidenschaftliche Liebe</strong> wiederum wird von den Gehirnregionen entfacht, in denen sich das <strong>Belohnungszentrum </strong>befindet, aber auch von assoziativen kognitiven Gehirnregionen mit höheren geistigen Funktionen wie dem Körperbild.</p>
<p><em>Ortigue</em> und ihre Mitarbeiter führten die Studie gemeinsam mit Wissenschaftlern der <em>West Virginia University</em> und des <em>Universitätskrankenhauses Genf </em>durch. Die Ergebnisse wurden im <em>Journal of Sexual Medicine </em>veröffentlicht. <em>Ortigues</em> nächste Studie, wie schnell sich das menschliche Gehirn verliebt, soll demnächst erscheinen.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.syr.edu/news/articles/2010/ortigue-neuroimaging-of-love-10-10.html" target="_blank">Syracuse University</a></span>, 18.10.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1743-6109.2010.01999.x/abstract;jsessionid=2102776DBBFB3FD0FE459F55A21E0469.d01t01" target="_blank">Ortigue et al</a></span>. <em>Journal of Sexual Medicine</em>, 2010</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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