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	<title>Psychologie aktuell &#187; Medienkonsum</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Medienkonsum</title>
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		<title>Fernsehen bei Kleinkindern: Was sind die Folgen?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob und wie sehr fernsehen kleinen Kindern schadet, ist unter Eltern und Forschern umstritten. Eine aktuelle Studie hat eine Vielzahl von negativen Einflüssen des Fernsehens auf die Entwicklung von Kindern gezeigt. Diese Effekte sind alle nicht groß, aber ihr Trend ist eindeutig, und er ist negativ. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2674" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Fernsehen bei Kleinkindern - Was sind die Folgen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Fernsehen-bei-Kleinkindern-Was-sind-die-Folgen.jpg" alt="Fernsehen bei Kleinkindern - Was sind die Folgen" width="167" height="125" />Ob und wie sehr fernsehen kleinen Kindern schadet, ist unter Eltern und Forschern umstritten. Eine aktuelle Studie hat eine Vielzahl von negativen Einflüssen des Fernsehens auf die Entwicklung von Kindern gezeigt. Diese Effekte sind alle nicht groß, aber ihr Trend ist eindeutig, und er ist negativ. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie vom Mai übersetzt, die zu dem Schluss kommt, je weniger fernsehen desto besser:</p>
<p>Möchten Sie Kinder haben, die schlauer sind und weniger dick? Dann lassen Sie Ihre Kinder im Vorschulalter nicht so viel fernsehen. Das zeigt eine schockierende Studie von Kinderexperten an der <em>Université de Montréal</em>, dem Forschungszentrum des <em>CHU Sainte-Justine</em> in Kanada und der <em>University of Michigan</em> in den USA, die jetzt in den <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em> veröffentlicht wurde. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass ein <strong>hoher Fernsehkonsum</strong> im Alter von zwei Jahren negative Folgen für Kinder hat, von <strong>mangelnder schulischer Anpassung</strong> bis zu <strong>ungesunden Verhaltensweisen</strong>.</p>
<p><span id="more-2583"></span>„Wir stellten fest, dass jede Stunde, die sie im Vorschulalter länger fernsahen, einen <strong>negativen Einfluss</strong> auf die <strong>Entwicklung</strong> von Kindern hatte. Sie beteiligten sich später weniger am Unterricht, konnten schlechter rechnen und wurden häufiger von ihren Klassenkameraden diskriminiert. Sie bewegten sich weniger, aßen mehr Junkfood, und schließlich hatten sie auch einen höheren Body Mass Index”, sagt die Leiterin der Studie <em>Dr. Linda S. Pagani</em>, eine Professorin für Psychosoziologie an der <em>Université de Montréal</em> und Mitarbeiterin am Forschungszentrum des <em>CHU Sainte-Justine</em>.</p>
<p>Das Ziel der Studie war zu untersuchen, wie sich der <strong>Fernsehkonsum</strong> bei Zweijährigen auf ihren späteren <strong>schulischen Erfolg</strong>, ihre <strong>Verhaltensweisen</strong> und allgemein auf ihren <strong>Umgang mit anderen</strong> Kindern auswirkt. „Im Alter von zwei bis vier Jahren verzögerte jedes bisschen mehr Fernsehen die spätere Entwicklung“, sagt <em>Dr. Pagani</em>.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> untersuchte insgesamt 1314 Kinder, die an einer Langzeitstudie über Umwelteinflüsse auf die Entwicklung von Kindern in Quebec teilnahmen. Die Eltern wurden befragt, wie viel Fernsehen ihre Kinder im Alter von neunundzwanzig beziehungsweise dreiundfünfzig Monaten sahen. Die Lehrer bewerteten die akademischen Leistungen ihrer Schüler, ihr psychosoziales Verhalten und ihr Gesundheitsbewusstsein. Der Body Mass Index (BMI) der Kinder wurde im Alter von zehn Jahren gemessen.</p>
<p>„Die <strong>frühe Kindheit</strong> ist eine entscheidende Phase für die Entwicklung des Gehirns und des Verhaltens&#8221;, gibt <em>Dr. Pagani</em> zu bedenken. „In diesem Alter kann viel fernsehen zu <strong>Angewohnheiten</strong> führen, die später der Gesundheit schaden. Trotz der klaren Empfehlungen der American Academy of Pediatrics, die zu weniger als zwei Stunden Fernsehen pro Tag rät – und zwar über das Alter von zwei Jahren hinaus – kennen viele Eltern nicht die Fakten und sind sich der Existenz solcher Richtlinien nicht bewusst.”</p>
<p>Die Untersuchung zeigte zahlreiche <strong>Spätfolgen</strong> für Kinder, die im Vorschulalter zu viel ferngesehen hatten:</p>
<p>sieben Prozent schwächere <strong>Beteiligung am Unterricht</strong><br />
sechs Prozent schlechtere Leistungen in Mathematik (aber keine negativen Auswirkungen auf die spätere Lesefähigkeit)<br />
zehn Prozent häufigere <strong>Diskriminierung</strong> durch Klassenkameraden (Ablehnung durch Gleichaltrige, gehänselt werden, physische oder verbale Aggressionen von Mitschülern)<br />
dreizehn Prozent weniger <strong>körperliche Aktivität</strong> am Wochenende<br />
neun Prozent weniger körperliche Aktivität insgesamt<br />
neun Prozent höherer Konsum von Softdrinks<br />
zehn Prozent höherer Konsum von Snacks<br />
fünf Prozent höherer <strong>BMI</strong></p>
<p>„Wir hatten erwartet, dass die Auswirkungen frühen Fernsehkonsums siebeneinhalb Jahre später in der Kindheit nicht mehr sichtbar sein würden. Daher ist die Beobachtung solcher <strong>anhaltender, negativer Effekte</strong> äußerst beunruhigend“, sagt <em>Dr. Pagani</em>. „Unsere Ergebnisse sind ein zwingendes Argument für eine öffentliche Gesundheitspolitik, die einen übertrieben hohen Fernsehkonsum in der frühen Kindheit entgegenwirkt und eine Aufforderung an Eltern, sich an den Richtlinien der American Academy of Pediatrics zum Fernsehkonsum zu orientieren.“</p>
<p>Da Fernsehkonsum einen Lebensstil mit wenig Bewegung fördert, sagt <em>Dr. Pagani</em>, sollten Kleinkinder nicht unbegrenzt fernsehen dürfen, um eine <strong>Entwicklung passiver</strong> geistiger und physischer <strong>Angewohnheiten</strong> zu vermeiden, die Kinder später beibehalten: „Es ist gesunder Menschenverstand, dass Fernsehkonsum Zeit in Anspruch nimmt, die Kinder mit anderen entwicklungsfördernden Aktivitäten und Aufgaben verbringen könnten, die gut für ihre geistige Entwicklung sind und die ihres Verhaltens und ihrer Motorik.“</p>
<p>Sie fügt hinzu, „Das Besondere an dieser Studie ist, dass sie Vermutungen bestätigt, die schon seit Langem geäußert werden, aber bis jetzt nur für den einen oder anderen Aspekt durch kleinere Untersuchungen belegt waren. Dagegen geht diese Studie die Frage systematisch an und untersucht viele Faktoren wie Eltern, Gesundheit und soziale Aspekte zusammen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20100503-toddlers-tv-early-exposure-has-negative-and-long-term-impact.html" target="_blank">UdeMNouvelles</a></span>, 3.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/abstract/164/5/425?maxtoshow=&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Pagani&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">Pagani et al</a></span>. <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Fernsehen depressiv?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-fernsehen-kinder-depressiv/" target="_self">Macht Fernsehen depressiv?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-fernsehen-fur-kinder-unter-2-jahre-schadlich/" target="_self">Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beitrag-der-eltern-zum-ubergewicht-ihrer-kinder/" target="_self">Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/" target="_self">Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</a></span></p>
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		<title>Wie wirkt sich Pornographie auf die Sexualität aus?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 15:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie an Studenten, die gerne Pornofilme sehen, liefert Hinweise , dass ihr Hobby sie nicht an einem normalen Sexualleben hindert.  Ich habe einen Artikel der Uni über die Untersuchung mit den (zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur 20!)  Kommilitonen übersetzt. Eine kleine Stichprobe also, weitere ausführlichere Erhebungen sind abzuwarten. Aber die Ergebnisse dieser Kleinstudie sind schon mal interessant:
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-932" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="porn small" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/porn-small.jpg" alt="porn small" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie an Studenten, die gerne Pornofilme sehen, liefert Hinweise , dass ihr Hobby sie nicht an einem normalen Sexualleben hindert.  Ich habe einen Artikel der Uni über die Untersuchung mit den (zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur 20!)  Kommilitonen übersetzt. Eine kleine Stichprobe also, weitere ausführlichere Erhebungen sind abzuwarten. Aber die Ergebnisse dieser Kleinstudie sind schon mal interessant:</p>
<p>Ein Forscher von der <em>Université de Montréal</em> in Kanada, dessen Arbeit vom <em>Interdisziplinären Forschungszentrum für Familiengewalt und Gewalt gegen Frauen</em> finanziert wird, hat mit einer neuen Studie über die <strong>Auswirkungen von Pornografie auf Männer</strong> begonnen. „Zu Anfang unserer Untersuchung haben wir Männer in ihren Zwanzigern gesucht, die noch nie einen Pornofilm gesehen hatten. Wir konnten aber keine finden”, sagt <em>Simon Louis Lajeunesse</em>, ein Associate Professor an der <em>School of Social Work</em>.</p>
<p>„Meine Arbeit zielt darauf ab, den Einfluss von Pornografie auf die Sexualität von Männern zu betrachten, und wie sie ihre Sichtweise von Männern und Frauen prägt“, sagt <em>Lajeunesse</em>. Dazu hat er bis jetzt zwanzig heterosexuelle Männer in seine <strong>Studie</strong> aufgenommen und interviewt. Diese <strong>Männer</strong> sind alle Universitätsstudenten und sehen sich regelmäßig <strong>Pornofilme </strong>an.</p>
<p><span id="more-852"></span>„Sie haben über ihre bisherige sexuelle Entwicklung geredet, angefangen von ihrem <strong>ersten Kontakt zur Pornografie</strong>, der in der <strong>frühen Pubertät </strong>war. Nicht einer von ihnen hatte eine krankhafte Sexualität. Tatsächlich waren alle ihre sexuellen Praktiken ganz konventionell“, sagt <em>Lajeunesse</em>.</p>
<p>Bis jetzt hat die Studie gezeigt, dass <strong>neunzig Prozent </strong>des Pornokonsums auf dem <strong>Internet</strong> stattfindet, während zehn Prozent aus Videoläden stammt. Im Durchschnitt sahen sich die <strong>Singles</strong> dreimal die Woche für jeweils vierzig Minuten pornografische Filme an. Die Männer in einer <strong>festen Beziehung</strong> sahen sie durchschnittlich 1,7-mal pro Woche und für je zwanzig Minuten.</p>
<p><em>Lajeunesse</em> stellte fest, dass die meisten Jungen bis zum Alter von zehn Jahren pornografisches Material gesucht und gefunden haben. In diesem Alter sind Jungen sexuell besonders neugierig. Aber sie verlieren schnell das Interesse, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder sie es abstoßend finden. Als Erwachsene suchen sie dann weiter nach <strong>Material, dass ihren Vorstellungen</strong> von Sexualität <strong>entspricht</strong>. Außerdem sehen sie sich nur <strong>selten</strong> Pornofilme <strong>zusammen mit</strong> ihrer <strong>Partnerin </strong>an und suchen sich immer selbst aus, was sie sehen.</p>
<p>Alle Studienteilnehmer gaben an, dass sie <strong>für die Gleichberechtigung</strong> von Mann und Frau sind, und <strong>fühlten sich als Opfer</strong> einer Rhetorik, die Pornografie verteufelt. „Pornografie hat ihre Sichtweise von Frauen nicht verändert oder ihre Beziehungen, die sie sich alle möglichst harmonisch und erfüllend wünschen. Diejenigen, die ihre Fantasien im wirklichen Leben mit ihrer Partnerin nicht ausleben konnten, haben ihnen einfach ihren eigenen Platz reserviert. Die <strong>reale Welt zerstört ihre Fantasien</strong>, und diese Männer wollen auch gar nicht, dass ihre Partnerin aussieht wie ein Pornostar“, sagt <em>Lajeunesse</em>.</p>
<p>Daher <strong>widerspricht </strong><em>Lajeunesse </em>der Theorie von der <strong>perversen Auswirkung</strong>, die Pornografie oft zugeschrieben wird. „Leute, die aggressiv werden, brauchen keine Pornografie, um gewalttätig zu sein. Süchtige können nach Drogen, Alkohol oder Spielen süchtig sein. Und Fälle von asozialem Verhalten gehören in den Bereich der Pathologie. Wenn Pornografie den Einfluss hätte, der immer wieder behauptet wird, müsste man einem Homosexuellen einfach heterosexuelle Filme zeigen können, und das würde seine sexuelle Orientierung ändern.“</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news-digest/are-the-effects-of-pornography-negligible.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">UdeMNouvelles</span></a></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Untreue für Frauen etwas anderes als für Männer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-untreue-fur-frauen-etwas-anderes-als-fur-manner/" target="_self">Ist Untreue für Frauen etwas anderes als für Männer?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-internetabhangigkeit-mit-anderen-storungen-zusammen/" target="_self">Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lange-halt-sich-die-romantik-in-der-beziehung/" target="_self">Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 19:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
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		<category><![CDATA[Rollenmodell]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute eine interessante Studie, in der gezeigt wird, dass das Betrachten von Models, z.B. in Zeitschriften Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl von Frauen hat.  Damit lässt sich Bezug nehmen, u.a. auch auf die zunehmende Kritik an dem Einsatz von offensichtlich unterernährte Frauen auf den Laufstegen der Modeindustrie.  Nachfolgend eine Zusammenfassung in meiner Übersetzung:

Das Selbstwertgefühl von Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1003" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Beeinflussen-Mode-Models-das-Selbstwertgefühl-von-Frauen-1-300x199.jpg" alt="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen-1" width="240" height="159" />Heute eine interessante Studie, in der gezeigt wird, dass das Betrachten von Models, z.B. in Zeitschriften Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl von Frauen hat.  Damit lässt sich Bezug nehmen, u.a. auch auf die zunehmende Kritik an dem Einsatz von offensichtlich unterernährte Frauen auf den Laufstegen der Modeindustrie.  Nachfolgend eine Zusammenfassung in meiner Übersetzung:</p>
<p><span id="more-570"></span></p>
<p><span lang="DE">Das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht sinkt geradezu in den Keller, wenn sie Fotos von Modellen gleich welcher Kleidergröße betrachten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor, die jetzt im <em>Journal of Consumer Research</em> veröffentlicht wurde. Aber das Selbstwertgefühl von Frauen mit Untergewicht nimmt zu, und zwar ebenfalls unabhängig von der Kleidergröße des Modells. Die Autoren <em>Dirk Smeesters (Erasmus-Universität, Niederlande), Thomas Mussweiler (Universität Köln) </em>und <em>Naomi Mandel (Arizona State University)</em> untersuchten, was <strong>Frauen mit unterschiedlichen Body-Mass-Indizes</strong> (BMIs) empfinden, wenn sie dünne oder dicke <strong>Medienmodelle</strong> (Frauen, wie sie in den Medien dargestellt werden) <strong>betrachten</strong>.</span></p>
<p>„Unsere Studie bestätigt die Ergebnisse früherer Untersuchungen, wonach das <strong>Selbstwertgefühl von Frauen</strong> mit einem <strong>normalen Body-Mass-Index</strong> (BMI) <strong>sowohl zu- als auch abnehmen kann</strong>, je nachdem, welches Modell sie betrachten&#8221;, schreiben die Autoren. „Frauen mit einem BMI im Normalbereich (BMI-Werte zwischen 18,5 und 25) haben ein höheres Selbstwertgefühl beim Betrachten von mäßig dünnen Modellen (weil sie sich den Modellen ähnlich fühlen) und extrem dicken Modellen (weil sie sich den Modellen nicht ähnlich fühlen). Dagegen haben sie ein niedrigeres Selbstwertgefühl beim Betrachten von mäßig dicken Modellen (weil sie sich ihnen ähnlich fühlen) und extrem dünnen Modellen (weil sie sich ihnen nicht ähnlich fühlen).&#8221;</p>
<p>Diese Untersuchung bietet wichtige neue Einblicke, wie die Beeinflussung durch Medien das Selbstwertgefühl von Frauen mit Über- und Untergewicht verändern kann. „Das <strong>Selbstwertgefühl von Frauen mit Untergewicht nimmt immer zu</strong>, egal welches Modell sie sich anschauen&#8221;, erläutern die Autoren. „Dagegen <strong>nimmt das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht immer ab</strong>, und zwar ebenfalls unabhängig vom Modell, das sie gerade betrachten.&#8221; Ein vielleicht etwas unerwartetes Ergebnis war aber, dass das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht und Frauen mit Untergewicht recht ähnlich war, solange sie überhaupt kein Modell betrachteten.</p>
<p>Außerdem <strong>beeinflusste die Werbung das Essverhalten</strong> der Teilnehmerinnen an der Studie und <strong>Vorsätze</strong> wie abnehmen und Sport treiben zu wollen. Zum Beispiel aßen Teilnehmerinnen mit Übergewicht weniger süße Kekse und nahmen sich ernsthafter vor, Diät halten und Sport treiben zu wollen, wenn sie dicke Modelle betrachteten als beim Anblick dünner Modelle. (<span style="color: #000000;"><span lang="DE"><em>Quelle</em><em>: </em></span></span><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/13/how.does.media.exposure.affect.self.esteem.overweight.and.underweight.women" target="_blank">University of Chicago Press Journals</a></span></span>)</p>
<p>Natürlich gilt hier wie nahezu überall: Vorsicht vor einfachen und unikausalen Erklärungen, z.B. der, dass die Modeindustrie dafür verantwortlich ist, dass Frauen ein geringes Selbstwertgefühl haben und sich als Folge daraus z.B. in die körperliche Nähe der idealisierten Models hungern. Wie in anderen Beiträgen in diesem Blog dargestellt, ist die Wirklichkeit (hier: der Essstörungen) sehr viel komplexer. Aber es ist in jedem Fall ein interessanter Beleg für die Wirkungen von medial vermittelten Frauentypen auf die Adressatinnen der Modewerbung.</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was beeinflusst unser Essverhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-beeinflusst-unser-essverhalten/" target="_self">Was beeinflusst unser Essverhalten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-internetabhangigkeit-mit-anderen-storungen-zusammen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=560</guid>
		<description><![CDATA[In dem Informationsdienst Science Daily ist vor wenigen Tagen eine Zusammenfassung eines Artikels aus Archives of Pediatrics &#38; Adolescent Medicine erschienen, die mir interessant erscheint. Hier wird der Zusammenhang zwischen Internetabhängigkeit und anderen klinischen Erkrankungen wie ADHS oder Sozialphobie dargestellt. Im Anschluss meine Übersetzung dieses Beitrages in Auszügen:

Junge Menschen 	mit Störungsbildern wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Sozialphobie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->In dem Informationsdienst <em>Science Daily </em>ist vor wenigen Tagen eine Zusammenfassung eines Artikels aus <em><span lang="de-DE">Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine </span></em><span lang="de-DE">erschienen</span><span lang="de-DE">, die mir interessant erscheint. Hier wird der <strong>Zusammenhang zwischen Internetabhängigkeit </strong>und anderen <strong>klinischen Erkrankungen </strong>wie ADHS oder Sozialphobie dargestellt. Im Anschluss meine Übersetzung dieses Beitrages in Auszügen:<br />
</span></p>
<p><span lang="de-DE"><span id="more-560"></span>Junge </span><span lang="de-DE">Menschen 	mit Störungsbildern wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Sozialphobie (Ängste vor dem 	Zusammensein in Gruppen), Feindseligkeit und Depressionen könnten 	eher dazu neigen, auch eine Internetabhängigkeit zu entwickeln. </span></p>
<p><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE">Aus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass <strong>bis zu 17,9 Prozent </strong>(je nach Kriterienraster)  junger Menschen in westlichen wie auch in östlichen Gesellschaften <strong>internetabhängig </strong>sind. So wurde schon vorgeschlagen, Internetabhängigkeit wie auch Spielsucht in das <em>Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders </em>mit aufzunehmen. „Aus diesem Grund ist die Identifizierung von Risikofaktoren für Internetabhängigkeit wichtig zur Vorsorge bzw. einem frühen Eingreifen bei einer Internetabhängigkeit von jungen Menschen.”</span></p>
<p><span lang="de-DE"><em>Chih-Hung Ko</em>, M.D., vom Kaohsiung <em>Medical University Hospital </em>und </span><span lang="de-DE">der <em>Kaohsiung Medical University </em>in Kaohsiung in Taiwan und seine Mitarbeiter untersuchten den Zusammenhang von psychiatrischen Symptomen wie ADHD, Sozialphobie und Feindseligkeit mit der Internetabhängigkeit. Die Forscher <strong>testeten 2.293 Schüler </strong>der siebten Klasse (1179 Jungen und 1114 Mädchen) aus 10 Oberschulen im Süden Taiwans und achteten dabei auch auf Unterschiede beim Vorhersagewert von Störungsbildern zwischen Jungen und Mädchen. Die psychologischen Störungsbilder wurden mithilfe von Fragebögen festgestellt, die die Schüler selbst ausfüllten. Das Vorliegen einer Internetabhängigkeit wurde anhand der Punkteskala für Internetabhängigkeit nach Chen (CIAS) ausgewertet. Die Fragebögen wurden zu Anfang der Studie, und dann nach 6, 12 und 24 Monaten ausgewertet und ergaben Testwerte von 26 bis 104 Punkten. Studienteilnehmer mit 64 oder mehr Punkten wurden als internetabhängig eingestuft. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Von</span><span lang="de-DE"> allen Teilnehmern wurden 233 (<strong>10,8%) als internetabhängig </strong>eingestuft und 1929 (89,2%) als nicht internetabhängig. Die Forscher schreiben, dass zwar über die zweijährige Dauer der Studie <strong>Depressionen</strong>, <strong>ADHD, Sozialphobie </strong>und <strong>Feindseligkeit </strong>alle das <strong>Auftreten einer Internetabhängigkeit</strong> vorhersagten, jedoch Depressionen und Sozialphobie nur bei jungen Mädchen. Außerdem hatten Feindseligkeit bei Jungen und ADHD bei Mädchen die größte Vorhersagekraft für Internetabhängigkeit. &#8212;<br />
</span></p>
<p>Dies bedeutet, dass das Risiko, internetabhängig zu werden, für die genannten Gruppen überdurchschnittlich hoch ist. Im Umkehrschluss heißt dies, dass bei Jugendlichen, die unter diesen Störungen leiden, besonders darauf geachtet werden sollte, ob Anzeichen für eine Internetabhängigkeit vorliegen, damit man diese bereits im Frühstadium adressieren und behandeln kann.</p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;">Quellen: Science Daily, Oktober 6th 2006<span lang="de-DE">, basierend auf: Chih-Hung 	Ko; Ju-Yu Yen; Cheng-Sheng Chen; Yi-Chun Yeh; Cheng-Fang Yen. </span><strong><span lang="de-DE">Predictive Values of Psychiatric 	Symptoms for Internet Addiction in Adolescents: A 2-Year Prospective 	Study</span></strong><span lang="de-DE">. </span><em><span lang="de-DE">Arch 	Pediatr Adolesc Med.</span></em><span lang="de-DE">, 2009; 163 (10): 	937-943.</span></p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;"><span lang="de-DE"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></p>
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		<title>Macht Fernsehen depressiv?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 08:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, und nicht nur das, sondern zusätzlich auch noch dick. Das legen zwei Studien nahe, über die die Ärztezeitung heute in denkbar knapper Form berichtet. Ich zitiere: &#8220;Ob es am schlechten Programm liegt, weiß keiner &#8211; jedenfalls werden Kinder und Jugendliche im späteren Leben umso dicker und depressiver, je mehr sie in jungen Jahren fernsehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1905" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht Fernsehen depressiv s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/Macht-Fernsehen-depressiv-s.jpg" alt="Macht Fernsehen depressiv s" width="187" height="125" />Ja, und nicht nur das, sondern zusätzlich auch noch dick. Das legen zwei Studien nahe, über die die Ärztezeitung heute in denkbar knapper Form berichtet. Ich zitiere: &#8220;Ob es am schlechten Programm liegt, weiß keiner &#8211; jedenfalls werden Kinder und Jugendliche im späteren Leben umso dicker und depressiver, je mehr sie in jungen Jahren fernsehen. [...]</p>
<p>In der einen Studie (<a href="http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/short/66/2/181" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Arch Gen Psych</span></a> 66, 2009, 181) war die <strong>Depressionsrate </strong>bei den Teilnehmern am <strong>höchsten</strong>, die sieben Jahre zuvor am <strong>meisten ferngesehen </strong>hatten. Video- und Computerspiele hatten auf die Rate dagegen keinen Einfluss. In der anderen Studie waren die Teilnehmer <strong>am dicksten</strong>, die fünf Jahre zuvor als Schüler am meisten ferngesehen hatten (<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ijbnpa.org/content/6/1/7/abstract" target="_blank">Int J Behav Nutr</a></span> 6:7, 2009).&#8221;</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/default.aspx?sid=531184" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Ärztezeitung</span></a>, 4.02.2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<title>Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 10:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf jeden Fall ist es nicht nützlich, stellt Dimitri Christakis vom Seattle Children&#8217;s Resarch Institute fest. In der aktuellen Januar-Ausgabe von Acta Paediatrica hat Christakis die Ergebnisse von 78 Studien der letzten 25 Jahre zu dem Thema frühkindlicher Fernsehkonsum zusammen gefasst. Hintergrund ist, dass in den USA 9 von 10 Kindern unter 2 Jahren regelmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1098" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="tv for babies s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/tv-for-babies-s-s.jpg" alt="tv for babies s s" width="167" height="125" />Auf jeden Fall ist es nicht nützlich, stellt <em>Dimitri Christakis </em>vom <em>Seattle Children&#8217;s Resarch Institute </em>fest. In der aktuellen Januar-Ausgabe von <em>Acta Paediatrica </em>hat Christakis die Ergebnisse von 78 Studien der letzten 25 Jahre zu dem Thema frühkindlicher Fernsehkonsum zusammen gefasst. Hintergrund ist, dass in den USA 9 von 10 Kindern unter 2 Jahren regelmäßig Fernsehen schauen. Viele Eltern fördern diesen Fernsehkonsum aktiv, da sie glauben, dies sei eine gute Stimulation für die frühkindliche Entwicklung. Dies behaupten auch die Hersteller von &#8220;Baby-DVDs&#8221; bzw. die Sender, die entsprechende Formate im Programm haben.  (In Deutschland war es vor einigen Jahren v.a. die Sendung &#8220;Teletubbies&#8221;, die von  Hersteller und Sender als nützlich für Kleinkinder beworben wurde und zu einer öffentlichen Diskussion über das Für und Wider führte).</p>
<p>Christakis fasst zusammen, dass bislang <strong>in keiner Studie positive Effekte </strong>von frühkindlichem Fernsehkonsum festgestellt werden konnten. Demgegenüber gäbe es aber eine <strong>Fülle von Studien, die nachteilige Effekte belegen</strong>, so zum Beispiel <strong>verzögerte Sprachentwicklung </strong>und <strong>spätere Aufmerksamkeitsprobleme</strong>. Laut Christakis hängt dies wahrscheinlich zum einen damit zusammen, dass die auch in Kindersendungen raschen Szenenwechsel und Schnitte das frühkindliche Gehirn schlichtweg überfordern und zum anderen &#8211; wenig überraschend -, dass der Fernsehkonsum Kleinkinder davon abhält, die eigentlich für ihre Entwicklung entscheidenden Lernerfahrung für ihre (z.B. Spielen oder Interaktion mit anderen Menschen) zu machen.</p>
<p>Christakis  Fazit ist eindeutig und deckt sich auch mit den Empfehlungen von u.a. amerikanischen, französischen und deutschen Gesundheitsministerien: Fernsehen ist nichts für Kleinkinder.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18793294" target="_blank">Christakis</a></span>. Acta Paediatrica Jan 2009</p>
<p><span class="doi"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></p>
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<p><span class="doi"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-depression-und-angststorungen-im-vorschulalter/" target="_self">Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?</a></span></span></p>
<p><span class="doi"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Videospiele für Kinder gefährlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-videospiele-fur-kinder-gefahrlich/" target="_self">Sind Videospiele für Kinder gefährlich?</a></span></span></p>
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		<title>Macht Fernsehen unglücklich?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 08:54:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Dezember-Ausgabe des Magazins Social Indicators Research ist eine Studie erschienen, in der Forscher der University of Maryland Daten aus 30 Jahren Längsschnittuntersuchung ausgewertet wurden. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass trotz der kurzfristig positiven emotionalen Wirkungen von Fernsehkonsum, die langfristigen Wirkungen offensichtlich negativ sind. Im direkten Vergleich gegenüber etwa Zeitungslektüre oder sozialer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Dezember-Ausgabe des Magazins <em>Social Indicators Research </em>ist eine Studie erschienen, in der Forscher der <em>University of Maryland </em>Daten aus 30 Jahren Längsschnittuntersuchung ausgewertet wurden. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass trotz der kurzfristig positiven emotionalen Wirkungen von Fernsehkonsum, die langfristigen Wirkungen offensichtlich negativ sind. Im direkten Vergleich gegenüber etwa Zeitungslektüre oder sozialer Interaktion konnte gezeigt werden, dass ausdauernder Fernsehkonsum die Menschen unglücklicher macht. Eine typische Aussage von Probanden war: &#8220;Grundsätzlich ist Fernsehschauen langweilig und eine Zeitverschwendung; &#8211; die Sendung, die ich heute gesehen habe, waren jedoch ziemlich gut.&#8221; Die Forscher verweisen darauf, dass diese Schilderungen an die kurzfristig positiv erlebten Wirkungen von Drogen erinnern, die im distanzierten Rückblick jedoch auch als schädlich und belastend beschrieben werden.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.newsdesk.umd.edu/sociss/release.cfm?ArticleID=1789" target="_blank">University of Maryland</a></span>, 14.11.08</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://springerlink.com/content/t482u48402883086/?p=8d956db1038048889ed9fdfc45984230&amp;pi=14" target="_blank">Robinson &amp; Martin</a></span>. Social Indicators Research 2008</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-internetabhangigkeit-mit-anderen-storungen-zusammen/" target="_self">Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Fernsehen depressiv?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-fernsehen-kinder-depressiv/" target="_self">Macht Fernsehen depressiv?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-fernsehen-fur-kinder-unter-2-jahre-schadlich/" target="_self">Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Videospiele für Kinder gefährlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-videospiele-fur-kinder-gefahrlich/" target="_self">Sind Videospiele für Kinder gefährlich?</a></span></p>
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