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	<title>Psychologie aktuell &#187; Leistungsfähigkeit</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Leistungsfähigkeit</title>
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		<title>Psychologie des Alters &#8211; 5 interessante Studien der letzten 12 Monate</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.
Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:
Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das <strong>Thema Alter</strong> im Mittelpunkt.</p>
<p>Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:</p>
<p>Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/" target="_blank"><strong>Wahrnehmungsveränderungen</strong> </a></span>liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_blank"><strong>Verhaltenstherapie</strong> </a></span>Abhilfe schaffen?</p>
<p>Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_blank"><strong>Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen</strong></a></span>.</p>
<p>Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/" target="_blank"><strong>subjektive Sichtweise auf das eigene Alter</strong></a></span> und die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/"><strong>Arbeit im Ruhestand</strong></a>.</span></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
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		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.

Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:

Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen?

Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen.

Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die subjektive Sichtweise auf das eigene Alter und die Arbeit im Ruhestand.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Kaffee macht munter &#8211; ein Mythos?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kaffee-macht-munter-ein-mythos/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 18:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:
Die stimulierende Wirkung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2663" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kaffee macht munter - ein Mythos" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kaffee-macht-munter-ein-Mythos.jpg" alt="Kaffee macht munter - ein Mythos" width="167" height="171" />Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:</p>
<p>Die <strong>stimulierende Wirkung</strong> von Koffein könnte nichts weiter als eine <strong>Illusion</strong> sein. Denn eine neue Studie zeigt, dass die gewohnte morgendliche Tasse Kaffe in Wirklichkeit zu nichts Nutze ist.</p>
<p>Für die Studie testete das englisch-deutsche Forscherteam die Wirkung von Koffein oder einem Placebo an 379 Versuchspersonen, nachdem sie sechzehn Stunden lang kein Koffein zu sich genommen hatten. Die Tests zeigten <strong>kaum Unterschiede</strong> bei der <strong>Munterkeit</strong> der Versuchspersonen.</p>
<p><span id="more-2633"></span>Die Studie, die online in <em>Neuropsychopharmacology</em> erschien, zeigt, dass regelmäßige Kaffeetrinker eine <strong>Toleranz</strong> gegenüber den Angst auslösenden und stimulierenden Wirkungen von Koffein entwickeln. Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, haben vielleicht das Gefühl, davon munter zu werden. Doch die Ergebnisse zeigen, dass dieser Eindruck in Wirklichkeit nur auf der Abnahme der <strong>Ermüdungserscheinungen</strong> bei akutem <strong>Koffeinentzug</strong> beruht. Und wenn man die Angst auslösenden und Blutdruck steigernden Effekte von Koffein berücksichtigt, hat der Kaffeetrinker netto gar keinen Nutzen.</p>
<p><em>Peter Rogers </em>von der Abteilung Experimentelle Psychologie der <em>University of Bristol</em> in Großbritannien und erster Autor der Studie, sagt: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Menschen vom Koffeinkonsum keinerlei Vorteile haben – obwohl wir das Gefühl haben, davon munter zu werden, stellt das Koffein lediglich den Normalzustand wieder her. Andererseits bedeutet <strong>Toleranz </strong>auch, obwohl Koffein <strong>Angstgefühle</strong> verstärken kann, tritt dieser Effekt bei den meisten Koffeinkonsumenten kaum zutage.”</p>
<p>Etwa die Hälfte der <strong>Versuchspersonen</strong> nahm für gewöhnlich kein oder wenig Koffein zu sich und die andere Hälfte mittel bis viel. Für die Tests erhielten die Versuchspersonen entweder Koffein oder ein Placebo. Vorher und nachher gaben sie an, wie <strong>ängstlich</strong> und <strong>wach</strong> sie sich fühlten, und wie stark ihre <strong>Kopfschmerzen</strong> waren. Außerdem machten sie verschiedene psychologische Tests am Computer, mit denen ihr Gedächtnis, ihre <strong>Aufmerksamkeit</strong> und ihre Wachsamkeit (Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum) gemessen wurden.</p>
<p>Die mittel/starken Koffeinkonsumenten, die das Placebo erhalten hatten, gaben an, sich müder zu fühlen und stärkere Kopfschmerzen zu haben, nicht jedoch die Versuchspersonen, die Koffein erhalten hatten. Aber nach der <strong>Koffeingabe</strong> waren starke Koffeinkonsumenten <strong>nicht wacher als</strong> geringe Koffeinkonsumenten, die <strong>Placebo</strong> erhalten hatten. Das zeigt, dass Koffein bei Kaffeetrinkern lediglich den „Normalzustand” wiederherstellt.</p>
<p>Außerdem stellten die Autoren fest, dass sich Menschen, die eine genetische <strong>Veranlagung</strong> zur <strong>Ängstlichkeit</strong> haben, dadurch nicht vom Kaffeetrinken abhalten lassen. Tatsächlich tranken Menschen mit der Genvariante für erhöhte Ängstlichkeit sogar etwas mehr Kaffee als Menschen ohne diese Genvariante, was darauf hindeutet, dass ein leichtes Angstgefühl mit zu der wohlig anregenden Wirkung von Kaffee gehören könnte.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bris.ac.uk/news/2010/7051.html" target="_blank">University of Bristol</a></span>, 2.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/npp/journal/vaop/ncurrent/abs/npp201071a.html" target="_blank">Rogers et al</a></span>. <em>Neuropsychopharmacology</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
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		<title>Psychologie der Leistungsfähigkeit: Die fünf interessantesten Studien der letzten Zeit</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-der-leistungsfahigkeit-die-funf-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 12:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema Leistungsfähigkeit in den Fokus.
Dazu stellen wir Ihnen erneut fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten vor, die wir bereits alle auch in unserem Blog veröffentlicht haben.
Die ersten drei Studien untersuchen verschiedene Faktoren,  durch die man die Leistungsfähigkeit steigern kann: Fitness, Schlaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema <strong>Leistungsfähigkeit </strong>in den Fokus.</p>
<p>Dazu stellen wir Ihnen erneut <strong>fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten</strong> vor, die wir bereits alle auch in unserem Blog veröffentlicht haben.</p>
<p>Die ersten drei Studien untersuchen verschiedene Faktoren,  durch die man die Leistungsfähigkeit steigern kann: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/" target="_self">Fitness</a></span>, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/" target="_self">Schlaf </a></span>und <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Meditation</a></span>.</p>
<p>Die vierte Studie behandelt den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/" target="_self">Einfluss des Zeitdrucks auf unsere Leistungsfähigkeit</a></span>.</p>
<p>Zum Abschluss haben wir noch eine frohe Botschaft für Sie parat: Unsere letzte Studie kommt nämlich zum Schluss, dass die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Gedächtnisleistung im Alter nicht zwangsläufig nachlassen</a></span> muss.</p>
<p>Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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			<itunes:subtitle>In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema Leistungsfähigkeit in den Fokus. - Dazu stellen wir Ihnen erneut fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten vor,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema Leistungsfähigkeit in den Fokus.

Dazu stellen wir Ihnen erneut fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten vor, die wir bereits alle auch in unserem Blog veröffentlicht haben.

Die ersten drei Studien untersuchen verschiedene Faktoren,  durch die man die Leistungsfähigkeit steigern kann: Fitness (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/), Schlaf  (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/)und Meditation (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/).

Die vierte Studie behandelt den Einfluss des Zeitdrucks auf unsere Leistungsfähigkeit (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/).

Zum Abschluss haben wir noch eine frohe Botschaft für Sie parat: Unsere letzte Studie kommt nämlich zum Schluss, dass die Gedächtnisleistung im Alter nicht zwangsläufig nachlassen (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/) muss.

Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.
Zur Praxis für Psychotherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php)
Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php)</itunes:summary>
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		<title>Mobbing, Dyslexie und Sprachentwicklung bei Kindern und Jugendlichen: Die 5 interessantesten Studien der letzten Zeit</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-dyslexie-und-sprachentwicklung-bei-kindern-und-jugendlichen-die-5-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 19:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem heutigen Podcast „Psychologie aktuell” geht um Kinder und Jugendliche.
Zu den Themen Mobbing, Lesefähigkeit von Kindern und der Sprachentwicklung von Babys haben wir fünf bemerkenswerte Studien zusammengestellt, die in den vergangenen 12 Monaten in verschiedenen Fachjournalen erschienen sind. Die Studien haben wir auch bereits im Blog veröffentlicht.

Zunächst stellen wir eine Studie vor, die die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem heutigen Podcast „Psychologie aktuell” geht um <strong>Kinder und Jugendliche</strong>.</p>
<p>Zu den Themen Mobbing, Lesefähigkeit von Kindern und der Sprachentwicklung von Babys haben wir fünf bemerkenswerte Studien zusammengestellt, die in den vergangenen 12 Monaten in verschiedenen Fachjournalen erschienen sind. Die Studien haben wir auch bereits im Blog veröffentlicht.</p>
<ul>
<li>Zunächst stellen wir eine Studie vor, die die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/">Motive von Mobbingtätern</a></span> untersucht.</li>
<li>Als zweites blicken wir auf die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/">Situation der Zuschauer während des Mobbings</a></span>.</li>
<li>Drittens gehen wir der Frage nach, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/">was die Lesefähigkeit von Kindern erklärt: Genetik oder Umwelt</a></span><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/">?</a></li>
<li>Unser vierter Beitrag untersucht den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/">Zusammenhang von Dyslexie bei Kindern und Konzentrationsschwierigkeiten im Unterricht</a></span>.</li>
<li>Die letzte Studie behandelt die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/">Sprachentwicklung bei Babys</a></span>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/"></a></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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			<itunes:subtitle>In unserem heutigen Podcast „Psychologie aktuell” geht um Kinder und Jugendliche. - Zu den Themen Mobbing, Lesefähigkeit von Kindern und der Sprachentwicklung von Babys haben wir fünf bemerkenswerte Studien zusammengestellt,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserem heutigen Podcast „Psychologie aktuell” geht um Kinder und Jugendliche.

Zu den Themen Mobbing, Lesefähigkeit von Kindern und der Sprachentwicklung von Babys haben wir fünf bemerkenswerte Studien zusammengestellt, die in den vergangenen 12 Monaten in verschiedenen Fachjournalen erschienen sind. Die Studien haben wir auch bereits im Blog veröffentlicht.

	* Zunächst stellen wir eine Studie vor, die die Motive von Mobbingtätern (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/) untersucht.
	* Als zweites blicken wir auf die Situation der Zuschauer während des Mobbings (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-mobbing-in-der-schule-auf-die-zuschauer/).
	* Drittens gehen wir der Frage nach, was die Lesefähigkeit von Kindern erklärt: Genetik oder Umwelt (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/)? (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/)
	* Unser vierter Beitrag untersucht den Zusammenhang von Dyslexie bei Kindern und Konzentrationsschwierigkeiten im Unterricht (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-konnen-kinder-mit-dyslexie-dem-unterricht-schlechter-folgen/).
	* Die letzte Studie behandelt die Sprachentwicklung bei Babys (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/).

 (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/)

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!

Weitere Links:
Zur Praxis für Psychotherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php)
Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php)</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<item>
		<title>Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 15:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele, die Meditation zur Entspannung ausprobieren, scheitern an der Ausdauer, die dazu nötig ist. Nun hat eine aktuelle Studie eine Meditationsform untersucht, die schnell zu messbaren Erfolgen führt. Wir haben einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der am Ende auch den Nachteil (?) nennt – man muss es regelmäßig praktizieren:
Manche Menschen brauchen ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2298" style="margin-right: 10px; margin-left: 10px; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; border: 1px solid #000000;" title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Lassen-sich-Gehirnleistungen-durch-Meditation-steigern.jpg" alt="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern" width="195" height="125" />Viele, die Meditation zur Entspannung ausprobieren, scheitern an der Ausdauer, die dazu nötig ist. Nun hat eine aktuelle Studie eine Meditationsform untersucht, die schnell zu messbaren Erfolgen führt. Wir haben einen Presseartikel der Universität von letzter Woche übersetzt, der am Ende auch den Nachteil (?) nennt – man muss es regelmäßig praktizieren:</p>
<p>Manche Menschen brauchen ihre gewohnte Menge Kaffee oder andere chemische Leistungsverstärker, um ihre geistige Fitness zu steigern. Aber eine neue Studie, die jetzt veröffentlicht wurde, zeigt, dass eine kurze Meditationsübung die gleiche Wirkung haben kann.</p>
<p>Schon frühere Untersuchungen mit Neuroimaging-Methoden haben gezeigt, dass Meditationstechniken deutliche Veränderungen in den Gehirnregionen bewirken können, die an der <strong>Konzentration</strong> beteiligt sind. Aber bis jetzt ging man immer davon aus, dass dieser Effekt ein <strong>ausgiebiges Training</strong> voraussetzt. Einerseits würden Viele gerne geistig fitter werden. Andererseits schreckt Leute die Disziplin eines Mönches ab, die das erfordert, ebenso wie der damit verbundene Zeitaufwand und die finanziellen Kosten.</p>
<p><span id="more-2290"></span>Daher überrascht es, dass die positiven Auswirkungen vielleicht auch ohne einen derart großen Aufwand zu erreichen sind. Obwohl es fast wie die Werbung für eine Wunderdiät klingt, zeigt die neue Studie, dass sich der Geist vielleicht einfacher als gedacht trainieren lässt. Psychologen haben die Wirkung einer Meditationstechnik, der sogenannten <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong>, untersucht und beobachtet, wie Studienteilnehmer nach einem Meditationstraining deutlich <strong>verbesserte geistige Fähigkeiten</strong> zeigten. Nach einem nur viertägigen Training von je zwanzig Minuten schnitten die Teilnehmer in kognitiven Tests erheblich besser ab als eine Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte.</p>
<p>„Unsere Testergebnisse sind durchaus vergleichbar mit denen anderer Studien nach weitaus umfangreicheren Trainingsprogrammen”, sagt <em>Dr. Fadel Zeidan</em>, ein Postdoctoral Fellow an der <em>Wake Forest University School of Medicine</em>. Der Psychologe hat an der <em>University of North Carolina</em> in Charlotte in den USA promoviert, wo die Studie durchgeführt wurde.</p>
<p>„Ehrlich gesagt, wir waren überrascht vom Ausmaß der Verbesserungen, die wir nach nur <strong>vier Tagen</strong> Meditationstraining beobachtet haben”, sagt <em>Zeidan</em>. „Das zeigt, wie leicht man das menschliche Denken verändern und beeinflussen kann, besonders durch Meditation.“</p>
<p>An der <strong>Studie </strong>nahmen 63 Studenten als Freiwillige teil, davon 49 bis zu ihrem Ende. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei etwa gleich große Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt das <strong>Meditationstraining</strong>, während die andere gleich viel Zeit damit verbrachte, ein <strong>Hörbuch</strong> („Der kleine Hobbit” von Tolkien) zu hören.</p>
<p>Zu Beginn und am Endes des Meditations- bzw. Hörprogramms testeten die Forscher Stimmung, Gedächtnis, visuelle Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsverarbeitung und Wachsamkeit der Teilnehmer im Labor.</p>
<p>Bei der ersten Untersuchung hatten beide Gruppen ähnlich gute Testergebnisse. Die <strong>Stimmung</strong> der Teilnehmer <strong>verbesserte</strong> sich nach dem Programm sowohl in der Meditations- als auch in der Vorlesegruppe. Aber eine deutliche Verbesserung <strong>geistiger Funktionen</strong> war <strong>nur </strong>bei der <strong>Meditationsgruppe</strong> zu erkennen, die in all diesen Tests durchgängig bessere Durchschnittswerte erzielte als die Vorlesegruppe. Für eine Aufgabe mussten die Teilnehmer länger etwas im Gedächtnis behalten und sich dabei auf etwas anderes konzentrieren, bevor es später abgefragt wurde. Bei diesem schwierigen Test erreichte die Meditationsgruppe sogar zehnmal bessere Ergebnisse als die Vorlesegruppe.</p>
<p>„Die Meditationsgruppe war vor allem bei den geistigen Tests besser, wo es auf Schnelligkeit ankam”, bemerkt <em>Zeidan</em>. „Bei den Aufgaben, für die die Teilnehmer Informationen unter <strong>Zeitdruck</strong>, und damit unter <strong>Stress</strong>, verarbeiten mussten, schnitt die Meditationsgruppe nach ihrem kurzen <strong>Achtsamkeitstraining</strong> deutlich <strong>besser </strong>ab.“</p>
<p>Besonders bemerkenswert waren die unterschiedlichen Ergebnisse in einem „computer-adaptierbaren <strong>N-Back-Test</strong>&#8220;. Bei dieser Aufgabe konzentrierte sich die Testperson auf eine Folge von Bildern und musste sich erinnern, ob ein Bild zwei Schritte vorher gezeigt worden war. Bei einer richtigen Antwort erhöhte der Computer die Geschwindigkeit des folgenden Bildes und machte so die Aufgabe noch schwieriger. Hier erreichte die Meditationsgruppe durchschnittlich zehn richtige Antworten hintereinander, während die Vorlesegruppe nur eine schaffte.</p>
<p>„Ergebnisse wie diese, zeigen, dass man keineswegs ein intensives Training braucht, um von Meditation zu profitieren. Die positive Wirkung der Meditation könnte anfangs in einer <strong>verlängerten Aufmerksamkeitsspanne </strong>bestehen”, sagt <em>Zeidan</em>.</p>
<p>„Es würde sich lohnen, diese Beobachtungen genauer zu untersuchen“, betont er und merkt an, dass man Veränderungen im Gehirn, auf die die Verhaltenstests hindeuten, mit Neuroimagingstudien bestätigen könnte. „Aber schon jetzt zeigt die Studie klar, dass Meditation menschliches Denken modifizieren und so Denkprozesse verbessern kann – vor allem länger <strong>aufmerksam</strong> und <strong>wach bleiben</strong> zu können – und das nach nur einer Woche.“</p>
<p>Die Meditationstechnik in dieser Studie war eine verkürzte Variante des „Achtsamkeitstrainings”, das von „Samatha” (Sanskrit für ruhiges Verweilen) abgeleitet ist und auf einer <strong>buddhistischen</strong> traditionellen Form der <strong>Meditation</strong> beruht. Die Gruppensitzungen wurden von einem erfahrenen Meditationslehrer durchgeführt.</p>
<p>In ihrem Artikel beschreiben die Autoren die <strong>Technik</strong> näher: „Die Teilnehmer sollten sich mit geschlossenen Augen <strong>entspannen</strong> und sich einfach nur auf den Fluss der <strong>Atmung</strong> an ihrer Nasenspitze <strong>konzentrieren</strong>. Wenn ihnen zufällig etwas in den Sinn kam, sollten sie es passiv zur Kenntnis nehmen und den Gedanken einfach weiterziehen lassen, indem sie die Aufmerksamkeit wieder auf das Empfinden ihrer Atmung richten.“ Das weitere Training baute auf dieser Grundübung auf und schulte das Körperbewusstsein, die Konzentration und die Achtsamkeit der Teilnehmer gegenüber ablenkenden Einflüssen.</p>
<p><em>Zeidan </em>vergleicht das kurze Training der Teilnehmer mit einer Art <strong>Gehirnjogging</strong>, das ihr Bewusstsein auf geistige Betätigung vorbereite.</p>
<p>„Der Meditierende ist entspannt und konzentriert sich auf seinen Atem, sodass er lernt, seine Gefühle zu kontrollieren. Er steigert sein Bewusstsein für die geistigen Prozesse, die gerade ablaufen. Dieser einfache Vorgang ist wie ein Muskeltraining, nur mit dem Gehirn. Die Achtsamkeitsmeditation lehrt den Menschen, von Sinneseindrücken loszulassen, die ihn leicht ablenken könnten, seien es die eigenen Gedanken oder Geräusche aus der Umgebung. Dadurch kann er seine Leistung steigern und Aufgaben besser erledigen.”</p>
<p>„Diese Art des Trainings kann Menschen auf geistige Tätigkeiten vorbereiten, aber diese Wirkung <strong>hält nicht</strong> unbedingt <strong>an</strong>”, gibt <em>Zeidan</em> zu bedenken. „Das heißt, man meditiert nicht einfach vier Tage und ist dann fertig – man muss es immer weiter praktizieren.”</p>
<p>Die Studie erscheint in der Aprilausgabe von <em>Consciousness and Cognition</em>. Die Mitautoren <em>Zeidans</em> sind <em>Susan K. Johnson</em>, <em>Zhanna David </em>und <em>Paula Goolkasian</em> von der Abteilung Psychologie der <em>University of North Carolina</em> in Charlotte und <em>Bruce J. Diamond</em> von der <em>William Patterson University</em>. Die Studie war Teil der Dissertation <em>Zeidans</em>, und ihre Ergebnisse werden auf der diesjährigen Tagung der <em>Cognitive Neuroscience Society</em> im April  präsentiert.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-04/uonc-esb041410.php" target="_blank">University of North Carolina</a></span>, 14.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6WD0-4YS4CF3-2&amp;_user=10&amp;_coverDate=04%2F03%2F2010&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=96d9c258fd55eeed5d4c12ed3157de37" target="_blank">Zeidan et al</a></span>. Consciousness and Cognition, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<title>Macht Mittagsschlaf schlau?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:
Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1995" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Macht-Mittagsschlaf-schlau-napping-s.jpg" alt="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" width="167" height="119" />Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:</p>
<p>Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten in der Bibliothek wegdösen oder eine Kollegin am Arbeitsplatz bei der Siesta sehen, verdrehen Sie nicht gleich die Augen. Eine neue Studie von der <em>University of California </em>in <em>Berkeley </em>zeigt, dass ein Stündchen Schlaf die <strong>geistige Leistungsfähigkeit</strong> erheblich <strong>steigern</strong> und wiederherstellen kann. Weiter zeigen sie, dass ein <strong>zweiphasiges Schlafmuster</strong> nicht nur den Geist erfrischt, es kann Menschen sogar schlauer machen.</p>
<p><span id="more-1965"></span>Umgekehrt zeigt die Untersuchung, dass der Geist zunehmend träger wird je länger ein Mensch wach ist. Damit bestätigt sie frühere Ergebnisse desselben Forscherteams, dass eine <strong>Nacht durchmachen</strong> – ein unter manchen Jugendlichen verbreitetes Ritual während der kurzen Schulferien und nach großen Prüfungen – die Aufnahmefähigkeit für neuen Lernstoff um fast vierzig Prozent vermindert, weil sich bestimmte <strong>Gehirnregionen</strong> bei Schlafmangel einfach <strong>abschalten</strong>.</p>
<p>„Schlaf gleicht nicht einfach nur die Auswirkungen eines länger andauernden Wachzustandes aus. Sondern, was die geistigen Gehirnfunktionen angeht, macht er Sie noch frischer als vor dem Schlafen”, sagt <em>Matthew Walker</em>, der Leiter der Untersuchungen und ein Assistant Professor für Psychologie an der <em>UC Berkeley</em>.</p>
<p>Für ihre neuste <strong>Schlafstudie</strong> teilten die Forscher der <em>UC Berkeley</em> 39 gesunde junge Erwachsene in zwei Gruppen auf – <strong>Schläfchen</strong> und kein Schläfchen. Zur Mittagszeit machten alle Teilnehmer einen anspruchsvollen <strong>Lerntest</strong>, der ihren Hippocampus strapazieren sollte. Diese Gehirnregion spielt bei der Gedächtnisspeicherung von Faktenwissen eine Rolle. Beide Gruppen lernten ähnlich gut.</p>
<p>Um vierzehn Uhr hielt die Schlaf-Gruppe  eine neunzigminütige Siesta, während die andere Gruppe wach blieb. Alle Teilnehmer machten dann am gleichen Tag um achtzehn Uhr einen zweiten Lerntest. Die Versuchspersonen, die den ganzen Tag wach geblieben waren, lernten jetzt schlechter. Diejenigen, die kurz <strong>geschlafen</strong> hatten, <strong>lernten</strong> dagegen deutlich <strong>besser</strong> als die andere Gruppe und sogar besser als sie selbst bei ihrem ersten Test vor dem Mittagsschlaf.</p>
<p>Damit bestätigten die Ergebnisse die Hypothese der Forscher, dass Schlaf dazu dient, den Speicher für das <strong>Kurzzeitgedächtnis</strong> im Gehirn zu <strong>entleeren</strong> und Platz für neue Informationen zu schaffen, sagt <em>Walker</em>, der seine noch vorläufigen Ergebnisse am 21. Februar auf der Jahrestagung der <em>American Association of the Advancement of Science (AAAS)</em> in San Diego in Kalifornien vorstellte.</p>
<p>Seit 2007 haben <em>Walker </em>und andere Schlafforscher in ihren Untersuchungen wiederholt gezeigt, dass die <strong>Erinnerung </strong>von Tatsachen zunächst im <strong>Hippocampus</strong> gespeichert wird. Von dort wird sie <strong>dann</strong> zur Stirnregion des <strong>Großhirns</strong> gesendet, dessen Speicherkapazität größer sein könnte.</p>
<p>„Das ist etwa so, als wenn der Posteingang der <strong>E-Mail</strong> in Ihrem Hippocampus <strong>voll</strong> ist, und bis Sie schlafen und dabei diese Fakten-E-Mails wegsortieren, können Sie keine neuen Mails mehr empfangen. Sie werden einfach wieder zurückgesendet, bis Sie geschlafen und dabei die Mails in einen anderen Ordner verschoben haben,” sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>In ihrer neusten Studie haben <em>Walker</em> und sein Team eine grundlegende Entdeckung gemacht, nämlich dass dieser Prozess der <strong>Gedächtniserneuerung</strong> während einer ganz <strong>bestimmten Schlafphase</strong> stattfindet. <strong>EEG</strong>- (Elektroenzephalogramm-) Tests der elektrischen Aktivität im Gehirn haben gezeigt, dass diese Erneuerung der Gedächtniskapazität etwas mit dem sogenannten Stadium II des Non-REM-Schlafs zu tun hat. In diesem Stadium befindet sich der Schlafende <strong>zwischen Tiefschlaf </strong>(Stadium IV des Non-REM-Schlafs) und <strong>Traumschlaf</strong> (REM-Schlaf; von Rapid Eye Movement, englisch für schnelle Augenbewegungen). Der Zweck dieses Stadiums war bis jetzt nicht klar, aber die neuen Ergebnisse bieten nun eine mögliche Erklärung, warum Menschen mindestens die Hälfte ihres Schlafs im Stadium II des Non-REM-Schlafs verbringen, sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mutter Natur uns fünfzig Prozent der Nacht ohne guten Grund von einem Schlafstadium zu einem anderen wechseln lässt“, sagt <em>Walker</em>. „Der Schlaf ist hoch entwickelt. Er gibt uns genau das, was wir brauchen.&#8221;</p>
<p><em>Walker </em>und seine Mitarbeiter wollen nun untersuchen, ob die kürzer werdende <strong>Schlafdauer</strong> in höherem <strong>Alter</strong> etwas mit der bekanntlich abnehmenden Lernfähigkeit älterer Menschen zu tun hat. „Wenn wir solch einen Zusammenhang finden, könnte uns das helfen, den <strong>Abbau der Gehirnfunktion</strong> bei Erkrankungen wie Alzheimer besser zu verstehen,&#8221; sagt <em>Walker</em>.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2010/02/22_naps_boost_learning_capacity.shtml" target="_blank">University of California-Berkeley News</a></span>, 22.2.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und schlechten Schulleistungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-zu-wenig-schlaf-und-schlechten-schulleistungen/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und schlechten Schulleistungen?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 13:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zwillinge]]></category>

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		<description><![CDATA[„In einem gesunden Körper ein gesunder Geist“ wusste schon Juvenal. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie gibt nun dem römischen Dichter (um 100 nach Chr.) recht. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher übersetzt, in der ein Detail etwas untergeht. Der Zusammenhang ist statistisch eindeutig abgesichert, aber gute Sportler sind gar nicht viel schlauer als schlechte:
Junge Erwachsene, die körperlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-934" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="fit small" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/fit-small.jpg" alt="fit small" width="167" height="125" />„In einem gesunden Körper ein gesunder Geist“ wusste schon Juvenal. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie gibt nun dem römischen Dichter (um 100 nach Chr.) recht. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher übersetzt, in der ein Detail etwas untergeht. Der Zusammenhang ist statistisch eindeutig abgesichert, aber gute Sportler sind gar nicht viel schlauer als schlechte:</p>
<p>Junge Erwachsene, die <strong>körperlich</strong> fit sind, haben einen <strong>höheren IQ-Wert</strong> und studieren öfter an der Uni. Das zeigt eine große neue Studie von Forschern an der <em>Sahlgrenska-Akademie </em>der <em>Universität Göteborg</em> und dem <em>Sahlgrenska-Universitätsklinikum</em> in Schweden.</p>
<p><span id="more-843"></span>Die Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt in dem renommierten Fachjournal <em>Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)</em> veröffentlicht. Für ihre Studie analysierten die Wissenschaftler die Daten von 1,2 Millionen schwedischen <strong>jungen Männern</strong> aus den Geburtsjahrgängen 1950 bis 1976, die ihren <strong>Militärdienst</strong> leisteten. Das Forscherteam wertete die Ergebnisse von Fitness- und Intelligenztests aus, die die Männer bei der Aufnahme in den Militärdienst gemacht hatten.</p>
<p>Die Studie zeigte einen klaren <strong>Zusammenhang</strong> zwischen einer guten körperlichen Fitness und besseren Ergebnissen beim <strong>Intelligenztest</strong>. Der Zusammenhang war bei logischem Denken und sprachlichem Verständnis am stärksten ausgeprägt. Allerdings beeinflusste nur <strong>Fitness</strong> (körperliche Ausdauer) die Ergebnisse des Intelligenztests, <strong>nicht</strong> aber die <strong>Muskelkraft</strong>.</p>
<p>„Fit sein heißt, dass Leute auch ein gutes Herz und Lungenvolumen haben, und dass ihr <strong>Gehirn viel Sauerstoff bekommt</strong>”, sagt <em>Michael Nilsson</em>, Professor an der <em>Sahlgrenska-Akademie</em> und Chefarzt am <em>Sahlgrenska-Universitätsklinikum</em>. „Das könnte einer der Gründe sein, warum wir einen klaren Zusammenhang mit Fitness sehen, nicht aber mit Muskelkraft. Wir wissen auch von <strong>Wachstumsfaktoren</strong>, die dabei eine wichtige Rolle spielen.“</p>
<p>Die Forscher werteten die Daten von <strong>Zwillingen</strong> unter den Rekruten aus und konnten dadurch zeigen, dass sich der Zusammenhang von Fitness und höherem IQ-Wert vor allem durch <strong>Umweltfaktoren</strong> erklären lässt und <strong>nicht</strong> durch einen Einfluss der <strong>Gene</strong>.</p>
<p>„Wir haben auch gezeigt, dass die jungen Leute, die im Alter von fünfzehn bis achtzehn Jahren ihre körperliche Fitness verbessern, ihre geistigen Fähigkeiten steigern“, sagt <em>Maria Åberg</em>, die Forscherin an der <em>Sahlgrenska-Akademie</em> und Ärztin am <em>Åby-Gesundheitszentrum</em> ist. „Deshalb ist <strong>Sport ein wichtiges Schulfach</strong> und ein absolutes Muss, wenn wir in Mathematik oder theoretischen Fächern Erfolg haben wollen.“</p>
<p>Die Forscher verglichen auch die Ergebnisse von <strong>Fitnesstests</strong> während des Wehrdienstes mit dem <strong>sozialen und wirtschaftlichen</strong><strong> Status</strong> der Männer im <strong>späteren Leben</strong>. Diejenigen, die mit achtzehn fit waren, besuchten dann häufiger eine Hochschule, und viele von ihnen fanden Arbeit in höher qualifizierten Berufen.</p>
<p>Ein Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und geistiger Leistungsfähigkeit wurde schon vorher in Studien an Tieren, Kindern und Senioren nachgewiesen. Dagegen hatten Untersuchungen an jungen Erwachsenen bis jetzt zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Im Alter von etwa zwanzig Jahren könnte sich unser Gehirn durch seine anhaltende geistige und emotionale Entwicklung noch schnell verändern.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.sahlgrenska.gu.se/english/news_and_events/news/News_Detail//Young_adults_who_exercise_get_higher_IQ.cid907433" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Universität Göteborg</span></a></p>
<p><a href="http://www.pnas.org/content/early/2009/11/25/0905307106.abstract?sid=a65e50c6-177b-49cc-a50e-95060a8058a6" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Proceedings of the National Academy of Sciences</span></a> (PNAS), 8.12.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/" target="_self">Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</a></span></p>
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		<title>Welche Folgen hat Multi-Tasking?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/das-clown-auf-dem-einrad-phanomen-reden-laufen-und-fahren-beim-telefonieren-mit-dem-handy/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/das-clown-auf-dem-einrad-phanomen-reden-laufen-und-fahren-beim-telefonieren-mit-dem-handy/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 21:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2009/10/25/das-clown-auf-dem-einrad-phanomen-reden-laufen-und-fahren-beim-telefonieren-mit-dem-handy/</guid>
		<description><![CDATA[Wir alle lassen ab und zu unsere Gedanken schweifen und sehen dann Dinge nicht, auch wenn sie direkt vor unserer Nase sind. Unlängst haben Forscher beschlossen, die Theorie der „Unaufmerksamkeitsblindheit” auf die Probe zu stellen: mit dem &#8220;Clown-auf-dem-Einrad-Test&#8221;. Sie dokumentierten Beispiele von Menschen im realen Leben, die so sehr mit ihrem Handy beschäftigt waren, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1001" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="Welche Folgen hat Multi-Tasking-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Welche-Folgen-hat-Multi-Tasking-1-300x199.jpg" alt="Welche Folgen hat Multi-Tasking-1" width="240" height="159" />Wir alle lassen ab und zu unsere Gedanken schweifen und sehen dann Dinge nicht, auch wenn sie direkt vor unserer Nase sind. Unlängst haben Forscher beschlossen, die Theorie der <strong>„Unaufmerksamkeitsblindheit”</strong> auf die Probe zu stellen: mit dem &#8220;Clown-auf-dem-Einrad-Test&#8221;. Sie dokumentierten Beispiele von <strong>Menschen im realen Leben</strong>, die so sehr <strong>mit ihrem Handy beschäftigt</strong> waren, dass sie nicht einmal etwas so Außergewöhnliches bemerkten, wie einen <strong>Clown auf einem Einrad</strong>, der auf der Straße an ihnen vorbei fuhr.</p>
<p><span id="more-670"></span>Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im Fachjournal <em>Applied Cognitive Psychology</em> online veröffentlicht. Verglichen mit Leuten, die für sich alleine liefen, zu Zweit oder ihrem iPod lauschten, neigten <strong>Leute, die auf dem Handy telefonierten</strong>, am ehesten zum<strong> Träumen</strong>: lediglich 25 Prozent von ihnen bemerkten den Clown auf dem Einrad. Dagegen fiel der Clown mehr als fünfzig Prozent der Fußgänger auf, die nicht auf dem Handy telefonierten.</p>
<p>Außerdem hatten Leute, die auf dem Handy telefonierten, sogar <strong>Mühe mit</strong> einer so einfachen Tätigkeit wie <strong>dem Laufen selbst</strong>, einer Handlung, die unsere Aufmerksamkeit relativ wenig beanspruchen sollte. Sie liefen langsamer, wechselten öfter die Richtung, neigten zum Torkeln und nahmen Andere weniger zur Kenntnis.</p>
<p><em>Dr. Ira E. Hyman Jr.</em>, der Leiter der Studie an der <em>Western Washington University</em>, meint: „Wenn Leute, die auf dem Handy telefonieren, schon beim Laufen solche Schwierigkeiten haben, kann man sich vorstellen, was das für die Sicherheit beim Autofahren bedeutet. <strong>Leute sollten nicht Auto fahren, wenn sie auf dem Handy telefonieren.</strong>“ Außerdem zeigt die Untersuchung: <strong>Wie vertraut</strong> ein Mensch mit seiner realen Umwelt ist, <strong>hat keinen Einfluss</strong> darauf, wie aufmerksam er sie wahrnimmt.</p>
<p><strong>Quelle: </strong><a href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/19/the.unicycling.clown.phenomenon.talking.walking.and.driving.with.cell.phone.users" target="_blank"><strong></strong></a></p>
<p><a href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/19/the.unicycling.clown.phenomenon.talking.walking.and.driving.with.cell.phone.users" target="_blank"><strong><span style="text-decoration: underline;">e! Science News</span></strong></a><strong>, 19.10.09</strong><span lang="DE">; basierend auf dem Originalartikel (mit Bild des Clowns) von <em>Hyman</em> et al. </span><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122623627/PDFSTART" target="_blank"><strong><span style="text-decoration: underline;">Did You See the Unicycling Clown?</span></strong></a> <em>Appl. Cognit. Psychol.</em> (2009)</span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><a title="Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-heute-haufiger-psychische-erkrankungen-als-fruher/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?</span></a></span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/  " target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></span></span></p>
<p><span style="color: #231f20"><span lang="EN-GB"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/belastet-freiheit-die-eigene-work-life-balance/" target="_self">Belastet Freiheit die eigene Work-Life Balance?</a></span></span></span></p>
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		<title>Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 15:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, wahrscheinlich tut es dies.  Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die in der aktuellen Ausgabe von Psychological Science, einem Journal der Association for Psychological Science, veröffentlicht wurden. Außerdem ist diese Untersuchung ein schönes Beispiel dafür wie man komplexe Fragestellungen in überaus simple Versuchsanordnungen herunterbrechen kann. Natürlich können damit Themen wie Einfluss von Stress auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		H2 { margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm; page-break-after: auto } 		H2.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H2.cjk { font-family: "Arial Unicode MS" } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma" } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm; page-break-after: auto } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H1.cjk { font-family: "Arial Unicode MS" } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma" } 		A:link { color: #0000ff } -->Ja, wahrscheinlich tut es dies.  Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die <span lang="de-DE">in der aktuellen Ausgabe von </span><span lang="de-DE"><em>Psychological Science</em></span><span lang="de-DE">, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, veröffentlicht wurden. Außerdem ist diese Untersuchung ein schönes <strong>Beispiel </strong>dafür wie man <strong>komplexe Fragestellungen in überaus simple Versuchsanordnungen herunterbrechen kann</strong>. Natürlich können damit Themen wie Einfluss von Stress auf Urteilsbildung nicht erschöpfend bearbeitet werden. Aber es ist ein weiterer interessanter Baustein innerhalb einer Serie von Untersuchungen zu diesem Thema. Nachfolgend meine auszugsweise Übersetzung der entsprechenden Mitteilung der <em>Association for Psychological Science</em>:<br />
</span></p>
<p><span lang="de-DE"><span id="more-544"></span>Wir müssen dauernd Entscheidungen treffen. Oft denken wir dabei über das Für und Wider unserer Alternativen sorgfältig nach und berücksichtigen frühere Erfahrungen in ähnlichen Situationen, bevor wir zu einem endgültigen Entschluss kommen. Aber eine neue Untersuchung zeigt, dass kognitiver Stress wie zum Beispiel Ablenkung diese ausgewogene, logische Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung beeinflussen kann. Die Psychologen <em>Jane Raymond </em>und <em>Jennifer L. O&#8217;Brien </em>von der <em>Bangor University </em>in Großbritannien wollten untersuchen, <strong>wie kognitiver Stress das Fällen vernünftiger Entschlüsse beeinträchtigt</strong>. In dieser Studie spielten Versuchspersonen ein <strong>simples Glücksspiel</strong>, wo sie Geld verdienten, indem sie sich zwischen zwei Reizen entscheiden konnten – in diesem Fall zwei Bilder von verschiedenen Gesichtern. Sobald sie ihre Wahl getroffen hatten, wurde sofort klar, ob sie gewonnen, verloren oder gleichgezogen hatten. Die ganze Aufgabe hindurch war jedes Gesicht immer mit dem gleichen Ergebnis assoziiert. In der nächsten Phase des Experiments wurde den Freiwilligen jedes Gesicht einzeln gezeigt, und sie mussten angeben, ob sie diese Gesichter vorher gesehen hatten. Während dieser Aufgabe wurden die Freiwilligen manchmal abgelenkt und manchmal nicht. </span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE">Die Ergebnisse </span><span lang="de-DE">zeigen, dass Ablenkungen einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben. Wenn die Freiwilligen nicht abgelenkt waren, erkannten sie die Gesichter am ehesten, mit denen sich die Ergebnisse “gewinnen” oder “verlieren” sehr gut voraussagen ließen. Wenn sie dagegen abgelenkt waren, erkannten sie nur diejenigen Gesichter, die zuvor mit “gewinnen” assoziiert gewesen waren. </span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE">Die Autoren stellen fest, dass wenn wir eine Entscheidung unter Stress fällen müssen, “wir eher Dinge berücksichtigen, die in der Vergangenheit zu einer Belohnung führten, und übersehen dabei Informationen, die negative Ergebnisse vorhersagen”. Anders ausgedrückt zeigen diese Ergebnisse, dass <strong>in Zeiten der Anspannung unser Verhalten durch irrationale Neigungen, </strong>die frühere Belohnungen bevorzugen, <strong>gelenkt werden kann</strong></span><span lang="de-DE">.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><strong>Quellen:</strong> </span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE">Pressemitteilung der </span><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/media/releases/2009/raymond.cfm" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span></span><span lang="de-DE"> vom 15.9.2009</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><a href="http://www.ingentaconnect.com/content/bpl/psci/2009/00000020/00000008/art00010?token=0053165b6a82845c5f3b3b47465d48663c25702a2b6c7b314f582a2f4876753375686f49d8dff35ffba" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Raymond &amp; O’Brien</span></a>. Psychological Science 2009</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><a title="Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</span></a></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Folgen hat Multi-Tasking?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/das-clown-auf-dem-einrad-phanomen-reden-laufen-und-fahren-beim-telefonieren-mit-dem-handy/" target="_self">Welche Folgen hat Multi-Tasking?</a></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></span></p>
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		<title>Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 12:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; das hängt wohl unter anderem davon ab, ob man selbst glaubt, dass es schlechter wird. Dies sind die Ergebnisse einer interessanten Studie zu dem Thema Gedächtnisleistung im Alter, die im April online in Experimental Aging Research veröffentlicht wurde. Nachfolgend übersetze ich auszugsweise die Pressemitteilung der North Carolina State University, in der die Studie zusammengefasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A.western:link { so-language: zxx } 		A.ctl:link { so-language: zxx } --><span lang="de-DE"><img class="alignleft size-medium wp-image-1045" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Lässt-das-Gedächtnis-im-Alter-zwangsläufig-nach-1-300x199.jpg" alt="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach-1" width="240" height="159" />&#8230; das hängt wohl unter anderem davon ab, <strong>ob man selbst glaubt, dass es schlechter wird. </strong>Dies sind die Ergebnisse einer interessanten Studie zu dem Thema Gedächtnisleistung im Alter, die im April online in </span><span lang="de-DE"><em>Experimental Aging Research</em></span><span lang="de-DE"> veröffentlicht wurde.</span> Nachfolgend übersetze ich auszugsweise die Pressemitteilung der <em>North Carolina State University</em>, in der die Studie zusammengefasst wurde:</p>
<p><span lang="de-DE">Wenn Sie glauben, dass Ihr Gedächtnis mit </span><span lang="de-DE">zunehmendem Alter schlechter wird, kann das eine sich selbst erfüllende Prophezeiung sein. Forscher an der </span><span lang="de-DE"><em>North Carolina State University</em></span><span lang="de-DE"> stellten fest, dass <strong>Senioren, die glauben, ältere Menschen sollten bei Gedächtnistests schlechter abschneiden, tatsächlich eine viel schlechtere Leistung zeigen </strong>als Senioren, die auf diese negativen Stereotypen vom Altern und dem abnehmenden Gedächtnis nichts geben. <span id="more-538"></span>In einer im April 2009 veröffentlichten Studie zeigen der Psychologieprofessor </span><span lang="de-DE"><em>Dr. Tom Hess</em></span><span lang="de-DE"> und ein Team von Forschern der <em>NC State</em>, dass die Erinnerungsfähigkeit älterer Erwachsener in bestimmten Situationen darunter leidet, wenn negative Stereotypen aktiviert werden. </span>„<span lang="de-DE">Zum Beispiel schneiden ältere Erwachsene bei einem Gedächtnistest schlechter ab, wenn man ihnen sagt, dass ältere Leute bei dieser bestimmten Art von Gedächtnistest nicht gut sind”, erklärt Hess. Ebenso leidet das Gedächtnis darunter, wenn Senioren glauben, sie würden </span>„<span lang="de-DE">stigmatisiert”, wenn also andere wegen ihres Alters auf sie herab schauen.</span></p>
<p>„<span lang="de-DE">Solche Situationen können </span><span lang="de-DE">für ältere Erwachsene zur Alltagserfahrung gehören”, sagt Hess, </span>„<span lang="de-DE">wie zum Beispiel sich Sorgen zu machen, was Job-Kollegen von ihnen denken, eine negative Auswirkung auf ihre Leistung haben kann – und dadurch möglicherweise die negativen Stereotypen verstärkt.” Aber Hess fügt hinzu, </span>„<span lang="de-DE">die positive Kehrseite ist, dass, wer sich nicht stigmatisiert fühlt oder <strong>ein Umfeld hat, in dem eine positivere Einstellung zum Älterwerden vorherrscht</strong>, eine <strong>wesentlich bessere Gedächtnisleistung </strong>zeigt.” Anders ausgedrückt, wenn Sie davon überzeugt sind, dass das Altern keine verheerende Wirkung auf Ihr Gedächtnis haben wird, dann werden Sie bei Aufgaben, bei denen das Gedächtnis eine Rolle spielt, mit größerer Wahrscheinlichkeit gut abschneiden. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Die Untersuchung zeigte auch, dass d</span><span lang="de-DE">ie negativen Auswirkungen bei älteren Erwachsenen mit den höchsten Bildungsniveaus am stärksten war. </span>„<span lang="de-DE">Dies stimmt mit unserer Einschätzung überein, dass Menschen, die ihre Erinnerungsfähigkeit am höchsten schätzen, am empfindlichsten für die negativen Schlussfolgerungen aus Stereotypen sind, und damit auch am ehesten die Schwierigkeiten zeigen, die mit dem Stereotyp assoziiert sind.” </span></p>
<p lang="de-DE">- Wenn sich diese Befunde bestätigen, ist dies ja eine tröstliche Botschaft. Wenn ich weiß, dass es meine eigenen Stereotypen sind, die meine Gedächtnisleistung beeinflussen, dann kann ich daran ja etwas ändern. Ich darf es eben nur nicht vergessen&#8230;</p>
<p><span lang="de-DE"><strong>Quelle:</strong></span></p>
<p><span lang="de-DE">Pressemitteilung der </span><span style="text-decoration: underline;"><span lang="de-DE"><a href="http://news.ncsu.edu/releases/memory-worsens/" target="_blank">North Carolina State University</a></span></span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span lang="de-DE"><a title="Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit das-kognitive-altern verlangsamen/" target="_self">Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?</a></span></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span lang="de-DE"><a title="Schützt Bildung vor Gedächtnisverlust im Alter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-gedachtnisverlust-im-alter-abhangig-von-der-bildung/" target="_self">Schützt Bildung vor Gedächtnisverlust im Alter?</a></span></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span lang="de-DE"><a title="Woher kommen “die guten alten Zeiten”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kommen-die-guten-alten-zeiten/" target="_self">Woher kommen “die guten alten Zeiten”?</a></span></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span lang="de-DE"><a title="Ist man so alt wie man sich fühlt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-man-so-alt-wie-man-sich-fuhlt/" target="_self">Ist man so alt wie man sich fühlt?</a></span></span></p>
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