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	<title>Psychologie aktuell &#187; Kinder &amp; Jugendliche</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Kinder &amp; Jugendliche</title>
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		<title>Welche Vorstellung haben Babys von Raum und Zeit?</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 20:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Zahlworte wie „eins“, „zwei“ und „drei“ gehören zu den ältesten Worten in der Evolution der (indogermanischen) Sprachen und sind damit so alt wie „ich“ oder „wir“. Eine aktuelle Studie an Babys zeigt nun, dass die Wahrnehmung von quantitativen Unterschieden vielleicht nicht einfach erlernt ist, sondern dem Menschen sogar angeboren sein könnte. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2939" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Welche Vorstellung haben Babies von Raum und Zeit" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Welche-Vorstellung-haben-Babies-von-Raum-und-Zeit.jpg" alt="Welche Vorstellung haben Babies von Raum und Zeit" width="170" height="122" />Zahlworte wie „eins“, „zwei“ und „drei“ gehören zu den ältesten Worten in der Evolution der (indogermanischen) Sprachen und sind damit so alt wie „ich“ oder „wir“. Eine aktuelle Studie an Babys zeigt nun, dass die Wahrnehmung von quantitativen Unterschieden vielleicht nicht einfach erlernt ist, sondern dem Menschen sogar angeboren sein könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die die Faszination von Kindern mit Konzepten wie „groß“ und „klein“ erklären könnte:</p>
<p>Noch bevor sie sprechen lernen, organisieren Babys Informationen über <strong>Zahlen</strong>, <strong>Raum </strong>und <strong>Zeit</strong> auf eine komplexere Art und Weise als man bisher dachte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung der Psychologin <em>Stella Lourenco</em> von der <em>Emory University</em> in den USA. „Wir haben gezeigt, dass neun Monate alte <strong>Babys </strong>ein Gespür für die <strong>Verhältnisse von Objekten</strong> zueinander haben und „mehr als“ oder „weniger als“ bei Zahl, Größe und Dauer erkennen können. Und das wirklich Bemerkenswerte ist, sie brauchen nur Erfahrung mit einem dieser quantitativen Konzepte, um zu erraten, wie andere Quantitäten aussehen sollten”, sagt <em>Lourenco</em>.</p>
<p><em>Lourenco</em> führte die Studie, die in einer der nächsten Ausgaben von <em>Psychological Science</em> veröffentlicht werden soll, zusammen mit dem Neurowissenschaftler <em>Matthew Longo </em>vom <em>University College London</em> durch.</p>
<p><span id="more-2929"></span>In seinem Meisterwerk „The Principles of Psychology&#8221;  aus dem Jahre 1890 beschreibt William James den Eindruck des Babys von der Welt als ein „einziges großes grelles, hektisches Durcheinander.”</p>
<p>Aber immer mehr Forschungsergebnisse stellen diese lange Zeit gültige Theorie auf den Kopf.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Menschen ab den ersten paar Monaten im Leben Informationen über die <strong>Quantität</strong> benutzen, um ihre <strong>Wahrnehmung</strong> von der <strong>Welt</strong> zu <strong>organisieren</strong>”, sagt <em>Lourenco</em>. „Die Quantität scheint überaus nützlich zu sein, um vorherzusagen, wie sich Objekte verhalten sollten.”</p>
<p><em>Lourenco</em> konzentriert sich auf die Entwicklung der <strong>räumlichen Wahrnehmung</strong> und ihre Interaktionen mit anderen kognitiven Dimensionen wie der Verarbeitung von <strong>Zahlen</strong> und der Wahrnehmung der <strong>Zeit</strong>. Frühere Forschungsuntersuchungen haben gezeigt, dass diese verschiedenen kognitiven Bereiche auf neuronaler Ebene eng miteinander <strong>verknüpft</strong> sind. So haben zum Beispiel Tests gezeigt, dass Erwachsene kleinere Zahlen mit der linken Seite des Raumes assoziieren und größere Zahlen mit der rechten.</p>
<p>„Es ist, als ob wir ein Lineal im Kopf hätten”, beschreibt <em>Lourenco </em>das Phänomen.</p>
<p>Andere Tests haben gezeigt, wenn Erwachsene schnell die höhere von zwei Zahlen wählen sollen, wird die Aufgabe viel schwieriger, wenn die höhere Zahl physisch kleiner aussieht als die niedrigere Zahl.</p>
<p><em>Lourenco </em>wollte untersuchen, ob unser Gehirn einfach statistische Regelmäßigkeiten durch wiederholte <strong>Erfahrungen</strong> und sprachliche <strong>Assoziationen</strong> erkennt, <strong>oder</strong> ob ein <strong>allgemeines System</strong> für die Wahrnehmung von Größen schon früh im Leben existiert.</p>
<p>Um das zu untersuchen, zeigte sie in ihrem Labor neun Monate alten Babys Gruppen von Objekten auf einem Computerbildschirm. „Babys starren gerne Dinge an, die sie zum ersten Mal sehen”, erklärt <em>Lourenco</em>, „und wir können messen, wie lange sie diese Dinge anschauen, um zu verstehen, wie sie Informationen verarbeiten.”</p>
<p>Wenn die Forscher den Babys Bilder von größeren Objekten zeigten, die schwarz und gestreift waren, und kleineren Objekten, die weiß und gepunktet waren, erwarteten die Babys die gleiche Kombination von <strong>Farbe</strong> und <strong>Muster</strong> auch für das <strong>Größenverhältnis</strong> „mehr und weniger” bei Zahlen und der Zeitdauer. Wenn zum Beispiel die zahlreicheren Objekte weiß und gepunktet waren, fixierten die Babys das Bild länger, als wenn die Objekte schwarz und gestreift waren.</p>
<p>„Wenn die Babys etwas länger anschauen, zeigt es, dass sie von der fehlenden Übereinstimmung überrascht sind”, sagt <em>Lourenco</em>. „Sie scheinen zu erwarten, dass diese verschiedenen <strong>Dimensionen</strong> in der Welt miteinander <strong>korrelieren</strong>.”</p>
<p>Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Menschen mit einem <strong>allgemeinen System</strong> für die <strong>Wahrnehmung von Größen geboren</strong> werden könnten. „Wenn wir nicht mit diesem System geboren werden, dann scheint es sich sehr schnell zu entwickeln”, sagt <em>Lourenco</em>. „Wie dem auch sei, ich finde es erstaunlich, wie wir Informationen über die Quantität benutzen, um uns die Welt zu erklären.”</p>
<p><em>Lourenco</em> hat vor Kurzem 300 000 Dollar Forschungsgelder vom John Merck Fund erhalten. Die Mittel sind für junge Forscher gedacht, die kognitiv-psychologische oder biologische Untersuchungen durchführen, die für Entwicklungsstörungen relevant sind. Sie hat vor, damit näher zu untersuchen, wie sich dieses System zur <strong>Verarbeitung quantitativer Informationen</strong> entwickelt, sowohl bei <strong>gesunden Kindern</strong> als auch bei Kindern mit Entwicklungsstörungen wie der Lernschwäche <strong>Dyskalkulie</strong> (Rechenschwäche) – dem mathematischen Äquivalent der Dyslexie (Lese- und Rechtschreibschwäche).</p>
<p>„In den letzten beiden Jahrzehnten galt die Aufmerksamkeit sehr der Dyslexie”, sagt <em>Lourenco</em>. „Aber weil unsere Welt immer technischer wird und Schüler in den USA denen in anderen Ländern in Mathematik hinterherhinken, findet jetzt die Bedeutung mathematischen, räumlichen und zeitlichen Denkens mehr Beachtung. Ich möchte die tiefer liegenden Ursachen der Dyskalkulie untersuchen und mich mit möglichen Behandlungsmethoden für Kinder befassen, die Schwierigkeiten mit quantitativem Denken haben.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencecommons.blogspot.com/2010/06/how-babies-use-number-space-and-time.html" target="_blank">Emory University</a></span>, 11.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pss.sagepub.com/content/early/2010/04/27/0956797610370158.abstract" target="_blank">Lourenco &amp; Longo</a></span>. <em>Psychological Science</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-erklart-die-lesefahigkeit-von-kindern-genetik-oder-umwelt/" target="_self">Was erklärt die Lesefähigkeit von Kindern: Genetik oder Umwelt?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-startet-die-sprachentwicklung-bei-babys/" target="_self">Wann startet die Sprachentwicklung bei Babys?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wecken-geruche-kindheitserinnerungen/" target="_self">Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-depressionen-mit-der-vorzugsbehandlung-im-kindesalter-zusammenhangen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bibel endet die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern erst fast mit Mord, schließlich wurde jahrhundertelange Knechtschaft daraus. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Ungleichbehandlung von Kindern durch Eltern für alle Beteiligten schlecht ist, sogar für das bevorzugte Kind. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2882" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Können-Depressionen-mit-der-Vorzugsbehandlung-im-Kindesalter-zusammenhängen.jpg" alt="Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen" width="170" height="128" />In der Bibel endet die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern erst fast mit Mord, schließlich wurde jahrhundertelange Knechtschaft daraus. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Ungleichbehandlung von Kindern durch Eltern für alle Beteiligten schlecht ist, sogar für das bevorzugte Kind. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die ein soziales Tabu untersucht hat:</p>
<p>Ob Muttis Liebling oder ihr schwarzes Schaf, wenn Geschwister spüren, dass ihre Mutter ein <strong>Kind</strong> immer <strong>vorzieht</strong> oder den anderen gegenüber benachteiligt, haben sie als Erwachsene im mittleren Alter eher <strong>Depressionssymptome</strong>. Das zeigt eine neue Studie des Gerontologen <em>Karl Pillemer </em>von der <em>Cornell University</em> in den USA.</p>
<p>Die aktuelle Untersuchung, die zusammen mit der Soziologin <em>Jill Suitor </em>von der <em>Purdue University</em> an 275 Familien in der Gegend von Boston in den USA durchgeführt wurde, zeigt zum ersten Mal, dass solche <strong>schädlichen Auswirkungen </strong>noch lange bis ins <strong>Erwachsenenalter</strong> anhalten. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Vorzugsbehandlung durch Eltern einen negativen Einfluss auf die psychische Gesundheit hat und oft zum Auslöser für Verhaltensschwierigkeiten bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird.</p>
<p><span id="more-2874"></span>„Ein Verhalten der Mutter, das als Bevorzugung wahrgenommen wird, beeinflusst das seelische Wohlergehen eines Kindes weiter, auch wenn der Mensch schon seit Jahren nicht mehr zu Hause lebt und seine eigene Familie gegründet hat&#8221;, sagt <em>Pillemer</em>, ein Professor in der Abteilung Entwicklung des Menschen und stellvertretender Dekan am College of Human Ecology der <em>Cornell University</em>. „Es ist egal, ob man das auserwählte Kind ist oder nicht, das Gefühl einer <strong>ungleichen Behandlung</strong> hat <strong>schädigende</strong> Auswirkungen für <strong>alle Geschwister</strong>.”</p>
<p>Die <strong>Studie</strong>, die Unterschiede der Familiengröße, Rasse und andere Faktoren berücksichtigte, stützte sich auf Interviews mit 275 Müttern in ihren Sechzigern und Siebzigern, die mindestens zwei lebende erwachsene Kinder hatten. Außerdem befragten die Forscher 671 Kinder der Frauen.</p>
<p>Die Ergebnisse könnten zu neuen Behandlungsmethoden für Therapeuten führen, die mit solchen Familien in späteren Jahren arbeiten, sagt <em>Pillemer</em>.</p>
<p>„Wir haben in unserer Gesellschaft eine Norm, die klar festlegt, dass Eltern ihre Kinder gleich behandeln sollten, und daher kann <strong>Vorzugsbehandlung </strong>so etwas wie ein <strong>Tabuthema</strong> sein”, sagt er. „Wenn Gesprächstherapeuten alten Eltern und erwachsenen Kindern helfen können, über manche dieser Probleme offen zu reden, könnte das dazu beitragen, die Entstehung von <strong>Konflikten</strong> in der Familie zu <strong>verhindern</strong>.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.pressoffice.cornell.edu/releases/release.cfm?r=47905&amp;y=2010&amp;m=6" target="_blank">Cornell University</a></span>, 24.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123343737/abstract" target="_blank">Pillemer et al</a></span>. <em>Journal of Marriage and Family</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-weit-reichen-die-gesundheitlichen-folgen-von-belastungen-im-kindesalter/" target="_self">Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bietet-hohe-stress-empfindlichkeit-von-kindern-auch-vorteile/" target="_self">Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/" target="_self">Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-zusammenhang-zwischen-adhs-und-pestiziden/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 17:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Häufigkeit von ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren stark gestiegen, doch die Ursachen dafür sind nicht klar. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine hohe Pestizidbelastung vor der Geburt und bei Kleinkindern das Risiko für spätere Verhaltensstörungen erhöht, die ADHS ähneln. Wir haben einen Pressebericht zu einer aktuellen Studie vom Mai übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2782" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Besteht-ein-Zusammenhang-zwischen-ADHS-und-Pestiziden.jpg" alt="Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden" width="167" height="125" />Die Häufigkeit von ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren stark gestiegen, doch die Ursachen dafür sind nicht klar. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine hohe Pestizidbelastung vor der Geburt und bei Kleinkindern das Risiko für spätere Verhaltensstörungen erhöht, die ADHS ähneln. Wir haben einen Pressebericht zu einer aktuellen Studie vom Mai übersetzt, die nun zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen Pestizidbelastung und ADHS bei Kindern in der Allgemeinbevölkerung zeigt:</p>
<p>Ein Team von Wissenschaftlern der <em>University of Montreal</em> in Kanada und der <em>Harvard University</em> in den USA hat einen Zusammenhang zwischen einer Umweltbelastung durch Pestizide vom Typ der <strong>Organophosphate</strong> und einem erhöhten Risiko für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (<strong>ADHS</strong>) bei Kindern gezeigt.</p>
<p><span id="more-2777"></span>Die <strong>Studie</strong>, die in dem Journal <em>Pediatrics </em>erschien, stellte einen Zusammenhang zwischen Pestizidbelastung und ADHS-Symptomen bei Kindern fest. Die Forscher untersuchten 1139 Kinder, die zuvor an einer für die <strong>US-Bevölkerung repräsentativen</strong> Studie teilgenommen hatten, und maßen die Pestizidkonzentrationen in ihrem Urin.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein Grad der Umweltbelastung durch Organophosphat-<strong>Pestizide</strong>, wie er für Kinder in den USA typisch ist, zu der <strong>Häufigkeit </strong>von <strong>ADHS</strong> mit beitragen könnte.</p>
<p>„Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gabe bestimmter Organophosphat-Verbindungen <strong>Hyperaktivität </strong>und <strong>kognitive Defizite</strong> bei <strong>Tieren</strong> hervorruft“, sagt der erste Autor <em>Maryse F. Bouchard</em> von der Abteilung Umwelt- und Arbeitsmedizin der <em>University of Montreal</em> und dem <em>Sainte-Justine Hospital Research Center</em>. „In unserer Studie haben wir festgestellt, dass eine Belastung durch Organophosphate bei <strong>Kindern</strong>, die noch in der Entwicklung sind, Auswirkungen auf das Nervensystem haben könnte und damit zu Verhaltensweisen wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität beitragen, die für <strong>ADHS </strong>charakteristisch sind.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20100517-pesticide-exposure-may-contribute-to-adhd.html" target="_blank">UdeMNouvelles</a></span>, 17.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1542/peds.2009-3058" target="_blank">Bouchard et al</a></span>. <em>Pediatrics</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wird-das-risiko-fur-adhs-bei-kindern-durch-das-rauchen-der-eltern-erhoht/" target="_self">Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-fur-adhs-verbindungsfehler-im-gehirn-verantwortlich /" target="_self">Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lassen-sich-depressionen-bei-kleinkindern-erkennen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lassen-sich-depressionen-bei-kleinkindern-erkennen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 09:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Depressionen bei Kindern im Vorschulalter äußern sich anders als bei älteren Kindern und sind schwer zu erkennen. Zum Beispiel wirken sich die Depressionen nicht auf die schulische Leistung aus und die Kinder werden noch weitgehend von den Eltern versorgt, die vielleicht auch deshalb nicht wahrhaben wollen, ihr Kind könnte depressiv sein. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2767" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wie-lassen-sich-Depressionen-bei-Kleinkindern-erkennen.jpg" alt="Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen" width="167" height="125" />Depressionen bei Kindern im Vorschulalter äußern sich anders als bei älteren Kindern und sind schwer zu erkennen. Zum Beispiel wirken sich die Depressionen nicht auf die schulische Leistung aus und die Kinder werden noch weitgehend von den Eltern versorgt, die vielleicht auch deshalb nicht wahrhaben wollen, ihr Kind könnte depressiv sein. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers eines Übersichtsartikels vom Mai übersetzt, der auch neue Ansätze zur Therapie in diesem Alter vorstellt:</p>
<p>Es ist schwierig, sich einen depressiven Drittklässler vorzustellen. Es ist noch schwieriger, sich ein depressives Vorschulkind vorzustellen. Obwohl <strong>Depressionen</strong> bei Kindern wohlbekannt sind und behandelt werden, haben Forschungsstudien erst in letzter Zeit begonnen, Depressionen auch bei <strong>Kindern unter sechs</strong> Jahren zu untersuchen. In der neusten Ausgabe von <em>Current Directions in Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, beschreibt die Kinderpsychiaterin und Forscherin <em>Joan Luby</em> von der <em>Washington University</em> in St. Louis in den USA die Ergebnisse aktueller Studien, die Depressionen bei Kindern im Vorschulalter und die Bedeutung der <strong>Früherkennung </strong>untersucht haben.</p>
<p><span id="more-2761"></span>Depressionen bei Vorschulkindern äußern sich nicht immer genauso wie bei älteren Kindern und Erwachsenen – das ist einer der Gründe, warum Depressionen im Vorschulalter bis jetzt kaum beachtet wurden. Zum Beispiel zeigt sich bei erwachsenen Depressionspatienten <strong>Anhedonie</strong> (die Unfähigkeit, Freude oder Lust zu empfinden) häufig in Form einer verminderten Libido. Bei kleinen Kindern kann Anhedonie aber als eine Unfähigkeit zur Freude am <strong>Spielen</strong> zum Ausdruck kommen. Außerdem können Eltern Depressionen bei Vorschulkindern auch deshalb nicht bemerken, weil die Symptome <strong>nicht unbedingt</strong> als ein störendes Verhalten sichtbar werden. Diese Kinder müssen nicht offensichtlich <strong>traurig</strong> wirken (wie das bei vielen Erwachsenen der Fall ist) und können Phasen haben, in denen sie im Alltag ganz normal zurechtkommen. Ein entscheidender Fortschritt bei der Erkennung von Depressionen im Vorschulalter war die Entwicklung psychiatrischer <strong>Interviewmethoden</strong>, die für dieses Alter angemessen sind. Diese Interviews haben gezeigt, dass Vorschulkinder sehr wohl typische Depressionssymptome haben können. Dazu gehören, dass sie <strong>weniger fröhlich</strong> erscheinen, zu <strong>Schuldgefühlen</strong> neigen und sich ihr <strong>Schlafmuster </strong>ändert.</p>
<p>Forschungsuntersuchungen haben gezeigt, dass Depressionen im Vorschulalter <strong>nicht</strong> einfach eine <strong>vorübergehende</strong> Erscheinung sind, sondern ein früher Ausdruck der gleichen chronischen Störung sein können, die auch später auftritt – Studien haben nachgewiesen, dass Vorschulkinder mit Depressionen auch in der späteren Kindheit und Jugend häufiger Depressionen haben werden als gesunde Vorschulkinder. Wegen der potenziell lang anhaltenden Auswirkungen von Depressionen im Vorschulalter ist eine <strong>frühe Erkennung</strong> und Behandlung besonders wichtig. Das <strong>Gehirn</strong> von Kleinkindern ist ausgesprochen „<strong>formbar</strong>”– das heißt, ihr Gehirn passt sich leicht an und neue Erfahrungen und Ereignisse können es verändern. Diese Formbarkeit könnte erklären, warum Behandlungen, die auf die Entwicklung abzielen, effektiver sind, wenn sie früh eingeleitet werden, und das könnte auch bei Psychotherapie der Fall sein.</p>
<p>Die Entwicklung von <strong>Behandlungsmethoden</strong> für Depressionen im Vorschulalter erfordert noch mehr Forschung. <em>Luby</em> schreibt, eine Studie habe gezeigt, dass Antidepressiva vom Typ der <strong>SSRIs</strong> bei Kindern im Schulalter effektiv sein könnten, weist aber auch auf Bedenken über die Nebenwirkungen dieser Medikamente hin. Gegenwärtig wird eine neue Behandlungsmethode für Depressionen bei Vorschulkindern untersucht, die vielversprechend sein könnte. Diese Behandlung beruht auf der <strong>Eltern-Kind-Interaktions-Therapie</strong> und wurde modifiziert, um die emotionale Entwicklung des Kindes stärker zu betonen. Frühe Veränderungen emotionaler Fähigkeiten könnten beim Risiko für Depressionen entscheidend sein, und diese Form der Therapie könnte dazu beitragen, solche Veränderungen schon sehr früh in der Entwicklung zu korrigieren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/observer/get.cfm?page=http://www.psychologicalscience.org/redesign/index.php/publications/observer/obsonline/preschool-depression.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 20.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/observer/images/preschool_depression.pdf" target="_blank">Luby</a></span>. <em>Current Directions in Psychological Science</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-depression-und-angststorungen-im-vorschulalter/" target="_self">Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-bei-kindern-einen-zusammenhang-zwischen-schlafstorungen-und-depressionen/" target="_self">Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/" target="_self">Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verhaltenstherapie in der Paartherapie &#8211; Interview mit Dr. Frank Dattilio</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verhaltenstherapie-in-der-paartherapie-interview-mit-dr-frank-dattilio/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verhaltenstherapie-in-der-paartherapie-interview-mit-dr-frank-dattilio/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 20:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Podcast „Psychologie aktuell“ stellen wir Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, vor. (den Originalbeitrag finden Sie hier ).
In dieser Folge führt Dr. John Ludgate ein Interview mit Dr. Frank Dattilio über Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Paaren und Familien.  Dabei geht es unter anderem um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Podcast „Psychologie aktuell“ stellen wir Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem <em>Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, </em>vor. (den Originalbeitrag finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/" target="_blank">hier </a></span>).</p>
<p>In dieser Folge führt <strong>Dr. John Ludgate </strong>ein Interview mit <strong>Dr. Frank Dattilio</strong> über Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Paaren und Familien.  Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie hat sich KVT für Paare und Familien in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie kann KVT in einen systemischen Ansatz integriert werden?</li>
</ul>
<ul>
<li>Welche Strategien gibt es, um mit Paaren zu arbeiten, deren Partner unterschiedlich stark darum bemüht sind, die Beziehung fortzuführen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie können Verhaltens- und Kognitive Techniken gleichermaßen in KVT für Paare und Familien einfließen?<span id="more-2743"></span></li>
</ul>
<p><strong>Frank. M. Dattilio, Ph.D., ABPP</strong>, ist eine der führenden Personen im Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie. Er arbeitet in der Abteilung für Psychiatrie an der Harvard Medical School und an der School of Medicine der Universität von Pennsylvania.</p>
<p>Dr. Dattilio<em> </em>ist approbierter Psychologe mit Zulassung für die Staaten Pennsylvania, New Jersey, New York und Delaware. Zudem ist er im Nationalregister für Gesundheitsleistungen im Bereich Psychologie gelistet.</p>
<p>Dr. Dattilio ist amtlich geprüft sowohl in klinischer Psychologie als auch in Verhaltenspsychologie durch das American Board of Professional Psychology (ABPP). Er hat ein Zertifikat für die Ausbildung in Forensischer Psychologie, die er in der Abteilung für Psychiatrie an der <em>School of Medicine</em> der <em>Universität von Pennsylvania</em> absolviert hat.</p>
<p>Er ist außerdem Gründungsmitglied der <em>Academy of Cognitive Therapy</em> (ACT). Dr. Dattilio ist Gastdozent an vielen bedeutenden Universitäten und Medizinischen Fakultäten in der ganzen Welt.</p>
<p>Er hat eine Vielzahl von Preisen erhalten. Dr. Dattilio hat über 250 Fachveröffentlichungen und 17 Bücher zu den Themen Angststörungen, forensische und klinische Psychologie, Ehe- und Familienprobleme geschrieben.  Seine Bücher sind bislang in 27 Sprachen übersetzt (eine Auswahl finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/" target="_blank">hier </a></span>).</p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php">Zur Paartherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php">Zur Paartherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<itunes:summary>In unserem Podcast „Psychologie aktuell“ stellen wir Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, vor. (den Originalbeitrag finden Sie hier  (http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/)).

In dieser Folge führt Dr. John Ludgate ein Interview mit Dr. Frank Dattilio über Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Paaren und Familien.  Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:

	* Wie hat sich KVT für Paare und Familien in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt?


	* Wie kann KVT in einen systemischen Ansatz integriert werden?


	* Welche Strategien gibt es, um mit Paaren zu arbeiten, deren Partner unterschiedlich stark darum bemüht sind, die Beziehung fortzuführen?


	* Wie können Verhaltens- und Kognitive Techniken gleichermaßen in KVT für Paare und Familien einfließen?

Frank. M. Dattilio, Ph.D., ABPP, ist eine der führenden Personen im Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie. Er arbeitet in der Abteilung für Psychiatrie an der Harvard Medical School und an der School of Medicine der Universität von Pennsylvania.

Dr. Dattilio ist approbierter Psychologe mit Zulassung für die Staaten Pennsylvania, New Jersey, New York und Delaware. Zudem ist er im Nationalregister für Gesundheitsleistungen im Bereich Psychologie gelistet.

Dr. Dattilio ist amtlich geprüft sowohl in klinischer Psychologie als auch in Verhaltenspsychologie durch das American Board of Professional Psychology (ABPP). Er hat ein Zertifikat für die Ausbildung in Forensischer Psychologie, die er in der Abteilung für Psychiatrie an der School of Medicine der Universität von Pennsylvania absolviert hat.

Er ist außerdem Gründungsmitglied der Academy of Cognitive Therapy (ACT). Dr. Dattilio ist Gastdozent an vielen bedeutenden Universitäten und Medizinischen Fakultäten in der ganzen Welt.

Er hat eine Vielzahl von Preisen erhalten. Dr. Dattilio hat über 250 Fachveröffentlichungen und 17 Bücher zu den Themen Angststörungen, forensische und klinische Psychologie, Ehe- und Familienprobleme geschrieben.  Seine Bücher sind bislang in 27 Sprachen übersetzt (eine Auswahl finden Sie hier  (http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/)).

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!

Weitere Links:

Zur Paartherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php)

Zur Paartherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php)</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern: Was ist der Zusammenhang?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/depressive-symptome-und-ubergewicht-bei-teenagern-was-ist-der-zusammenhang/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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		<description><![CDATA[Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2709" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Depressive-Symptome-und-Übergewicht-bei-Teenagern-Was-ist-der-Zusammenhang.jpg" alt="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" width="125" height="195" />Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei manchen Patienten haben könnte:</p>
<p>Eine Studie unter Leitung von <em>Dr. Kerri Boutelle</em>, Associate Professor für Pädiatrie und Psychiatrie an der School of Medicine der <em>University of California</em> in San Diego, hat gezeigt, dass <strong>Adipositas</strong> (krankhaftes Übergewicht) das <strong>Risiko</strong> für die Entwicklung von <strong>Depressionssymptomen</strong> erhöht, nicht jedoch das Risiko für klinische Depressionen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Adipositas bei manchen jungen Mädchen zur Entwicklung von Depressionen beitragen könnte.</p>
<p>„Das ist insofern von Bedeutung als Depressionssymptome als ein Vorläufer von klinischen Depressionen gelten”, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><span id="more-2704"></span>Nach Informationen der Centers for Disease and Prevention hat sich in den USA die Häufigkeit von <strong>Adipositas </strong>bei Kindern in den letzten dreißig Jahren mehr als verdreifacht. So nahm die Häufigkeit von Adipositas bei <strong>Jugendlichen</strong> im Alter von zwölf bis neunzehn Jahren von fünf auf achtzehn Prozent im Jahre 2008 zu. Weiter zeigte die National Survey on Drug Use and Health, eine regelmäßig im Auftrag der US-Gesundheitsbehörden erhobene Statistik, dass im Jahre 2007 zwei Millionen Jugendliche im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren mindestens eine Episode von <strong>klinischen Depressionen</strong> hatten.</p>
<p>Bekanntlich sind die <strong>Teenagerjahre</strong> eine Phase im Leben junger Menschen, die oft von <strong>Stimmungsschwankungen </strong>geprägt ist. <em>Boutelle</em> und ihre Mitarbeiter von der <em>University of California</em>, der <em>University of Minnesota</em> und dem <em>Oregon Research Institute</em> untersuchten daher, ob Adipositas zur Entwicklung von Depressionen bei Jugendlichen beiträgt. Die umgekehrte Wirkung, dass Depressionen das Risiko für Adipositas erhöhen, ist bereits gut dokumentiert. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Maiausgabe von <em>Health Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> befragten die Forscher fast fünfhundert Mädchen im Alter von dreizehn bis sechzehn Jahren und von unterschiedlicher ethnischer Herkunft. Dabei verwendeten sie das K-SADS (Schedule for Affective Disorders and Schizophrenia for School-Age Children), ein strukturiertes psychiatrisches <strong>Interview</strong>, das <strong>Stimmungsstörungen</strong> bei Kindern und Jugendlichen feststellen kann. Eine Diagnose von klinischen Depressionen wurde gestellt, wenn die Mädchen mindestens fünf Symptome mit einem bestimmten Schweregrad hatten. Die Interviews wurden vier Jahre lang alle zwölf Monate durchgeführt und dabei das Gewicht und die Größe der Mädchen bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass Mädchen mit <strong>Adipositas</strong> bei den anfänglichen Untersuchungen <strong>später</strong> gehäuft <strong>Symptome von Depressionen</strong> entwickelten. Klinische Depressionen waren bei diesen Mädchen später jedoch nicht häufiger.</p>
<p>„Aufgrund der Ergebnisse raten wir Eltern, Lehrern und Ärzten, bei Mädchen mit Übergewicht oder Adipositas auf Symptome von Depressionen zu achten und sie gegebenenfalls eingehend untersuchen zu lassen“, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://health.ucsd.edu/news/2010/5-24-teen-obesity.htm" target="_blank">University of California San Diego</a></span>, 24.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/hea/29/3/293/" target="_blank">Boutelle et al</a></span>. <em>Health Psychology</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Esstörungen bei ihren Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-eltern-einfluss-auf-das-entstehen-von-esstorungen-bei-ihren-kindern/" target="_self">Haben Eltern Einfluss auf das Entstehen von Esstörungen bei ihren Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/" target="_self">Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-haufige-umzuge-fur-kinder-schadlich/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-haufige-umzuge-fur-kinder-schadlich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder gelten als besonders anpassungsfähig, zum Beispiel bei einem Schul- oder Ortswechsel. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkung von Umzügen in der Kindheit untersucht und zeigt, dass das seelische Wohlbefinden von Menschen, die von Natur aus sensibel sind, darunter leiden kann. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2666" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Sind-häufige-Umzüge-für-Kinder-schädlich1.jpg" alt="Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich" width="167" height="140" />Kinder gelten als besonders anpassungsfähig, zum Beispiel bei einem Schul- oder Ortswechsel. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkung von Umzügen in der Kindheit untersucht und zeigt, dass das seelische Wohlbefinden von Menschen, die von Natur aus sensibel sind, darunter leiden kann. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die den erstaunlich nachhaltigen Effekt beschreibt:</p>
<p>In eine andere Stadt zu ziehen oder auch nur in einen Nachbarbezirk, ist für Menschen eine Belastung, egal in welchem Alter. Aber eine neue Studie zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen häufigem <strong>Ortswechsel</strong> in der <strong>Kindheit</strong> und einem geringeren <strong>Wohlbefinden</strong> von Menschen im <strong>Erwachsenenalter</strong> gibt. Das gilt besonders für Menschen, die eher introvertiert oder neurotisch sind.</p>
<p><span id="more-2617"></span>Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Umzüge in der Kindheit und dem späteren Wohlbefinden von Menschen an einer Gruppe von 7108 erwachsenen US-Amerikanern, die über einen Zeitraum von zehn Jahren beobachtet wurden. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in der Juniausgabe des <em>Journals of Personality and Social Psychology</em> veröffentlicht, das von der <em>American Psychological Association</em> herausgegeben wird.</p>
<p>„Wir wissen, dass <strong>Kinder</strong>, die häufig umziehen, in der <strong>Schule</strong> oft nicht so gut mitkommen und mehr <strong>Verhaltensschwierigkeiten</strong> haben”, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Shigehiro Oishi</em> von der <em>University of Virginia</em> in den USA. „Aber die langfristigen Auswirkungen häufiger Umzüge auf das Wohlbefinden im Erwachsenenalter sind bis jetzt nicht untersucht worden.“</p>
<p>Die Studienteilnehmer, die zwischen zwanzig und fünfundsiebzig Jahre alt waren, wurden 1994 und 1995 im Rahmen einer landesweit repräsentativen Stichprobenerhebung befragt und dann noch mal zehn Jahre später. Die Forscher sammelten Daten zu der Anzahl der <strong>Umzüge</strong> in der Kindheit, das seelische <strong>Wohlbefinden</strong>, den <strong>Persönlichkeitstyp </strong>und die <strong>sozialen Beziehungen </strong>der Teilnehmer.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, je öfter Menschen als Kinder umgezogen waren, desto <strong>geringer</strong> war bei der Befragung ihre <strong>Lebenszufriedenheit </strong>und ihr seelisches <strong>Wohlbefinden</strong>, auch wenn Unterschiede bei Alter, Geschlecht und Bildungsstand der Teilnehmer berücksichtig wurden. Außerdem hatten Menschen, die als Kinder öfter umgezogen waren, weniger enge <strong>soziale Beziehungen</strong>.</p>
<p>Weiter untersuchten die Forscher, ob unterschiedliche <strong>Persönlichkeitstypen</strong> – Extravertiertheit, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus (emotionale Labilität) – einen Einfluss auf das Wohlbefinden von Menschen hatten, die in der Kindheit oft umgezogen waren. <strong>Introvertierte</strong> Menschen fühlten sich umso weniger wohl, je öfter sie als Kinder umgezogen waren. Dagegen war das Wohlbefinden von <strong>extravertierten</strong> Menschen unabhängig von der Zahl der Ortswechsel in der Kindheit.</p>
<p>„Wenn Menschen häufig umziehen, ist es für sie schwerer, enge Beziehungen über längere Zeit aufrecht zu erhalten”, sagt <em>Oishi</em>. „Für Menschen, die gut auf andere zugehen können, und die schnell und einfach neue Freundschaften schließen, muss das kein ernsthaftes Problem sein. Aber Menschen, die weniger aus sich herausgehen, fällt es schwerer, neue Freunde zu finden.“</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass <strong>neurotische</strong> Menschen, die oft umgezogen waren, mit ihrem Leben weniger zufrieden waren und sich seelisch nicht so wohl fühlten wie Menschen, die nicht so oft umgezogen waren, oder die keine neurotische Persönlichkeit hatten. In dieser Studie definierten die Autoren Neurotizismus als eine Persönlichkeit, für die Launenhaftigkeit, Nervosität und Überempfindlichkeit typisch sind. Dabei hatte aber die Anzahl und Qualität der Beziehungen neurotischer Menschen keinen Einfluss auf ihr Wohlbefinden, egal wie oft sie als Kinder umgezogen waren. <em>Oishi</em> vermutet, das könnte an der allgemein eher <strong>negativen</strong> Art liegen, mit der neurotische Menschen auf belastende Ereignisse in ihrem Leben <strong>reagieren</strong>.</p>
<p>Außerdem untersuchten die Forscher die <strong>Sterblichkeitsraten</strong> der Studienteilnehmer. Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, die als Kinder öfter umgezogen waren, zum Zeitpunkt der zweiten Befragung häufiger verstorben waren. Dieser Effekt war auch nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Rasse noch sichtbar. „Wir können vermuten, dass ein häufiger <strong>Ortswechsel </strong>mit mehr <strong>Stress</strong> verbunden ist, und es ist bekannt, dass Stress der Gesundheit von Menschen schadet“, sagt <em>Oishi</em>. „Aber wir brauchen weitere Untersuchungen über diesen Zusammenhang, bevor wir daraus schließen können, dass häufiges Umziehen in der Kindheit tatsächlich zu langfristigen Gesundheitsschäden führen kann.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2010/06/moving-well-being.aspx" target="_blank">American Psychological Association</a></span>, 3.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/psp-98-6-980.pdf" target="_blank">Oishi &amp; Schimmack</a></span>. <em>J. Personality &amp; Social Psychology</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
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		<title>Riskantes Verhalten in der Pubertät: Was sind die biologischen Hintergründe?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 20:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Unfälle sind bei Menschen unter vierzig Jahren die häufigste Todesursache und erreichen im Teenageralter einen deutlichen Höchstwert. Eine aktuelle Studie hat einen Gehirnmechanismus untersucht, der zu der Risikobereitschaft von Teens mit beitragen könnte. Wir haben eine Pressemitteilung der Universität zu der Studie von dieser Woche übersetzt, die einen faszinierenden Einblick in die Biologie der Unvernunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2669" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Riskantes Verhalten in der Pubertät - Was sind die biologischen Hintergründe" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Riskantes-Verhalten-in-der-Pubertät-Was-sind-die-biologischen-Hintergründe.jpg" alt="Riskantes Verhalten in der Pubertät - Was sind die biologischen Hintergründe" width="125" height="167" />Unfälle sind bei Menschen unter vierzig Jahren die häufigste Todesursache und erreichen im Teenageralter einen deutlichen Höchstwert. Eine aktuelle Studie hat einen Gehirnmechanismus untersucht, der zu der Risikobereitschaft von Teens mit beitragen könnte. Wir haben eine Pressemitteilung der Universität zu der Studie von dieser Woche übersetzt, die einen faszinierenden Einblick in die Biologie der Unvernunft bietet:</p>
<p>Die Fehlurteile und die Risikobereitschaft, die für junge Menschen so typisch sind, haben biologische Ursachen. Das zeigt eine neue Studie von Psychologen der <em>University of Texas at Austin</em>.</p>
<p>Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass <strong>Teenager stärker </strong>auf <strong>Belohnungen</strong> <strong>reagieren</strong> als Kinder oder Erwachsene. Nun haben <em>Russell Poldrack </em>und seine Mitarbeiter einen ersten entscheidenden Schritt gemacht, um die Mechanismen im Gehirn zu identifizieren, die junge Menschen zu diesem Verhalten treiben, und zu verstehen, welche Auswirkungen diese entwicklungsbedingten biologischen Unterschiede auf das unüberlegte Verhalten junger Menschen haben könnten.</p>
<p><span id="more-2608"></span>„Unsere Ergebnisse legen die Vermutung nahe, dass junge Menschen zu riskanten Verhaltensweisen wie mit Drogen experimentieren oder ungeschützten Sex haben in Wirklichkeit von einer Überaktivität des mesolimbischen <strong>Dopaminsystems</strong> in ihrem Gehirn getrieben werden, einem System, das wohl der letzte Schritt bei den Mechanismen ist, die zu allem Suchtverhalten führen”, sagt <em>Poldrack</em>.</p>
<p><em>Poldrack</em> ist Professor für Psychologie und Neurobiologie und leitet das Forschungszentrum für Imaging an der <em>University of Texas</em>. Die Forscher des Zentrums benutzen eine Imagingtechnologie, die funktionelle magnetische Resonanztomographie (<strong>fMRT</strong>), bei der die Gehirnaktivität mit magnetischen Feldern sichtbar gemacht wird. Die Studie wurde gemeinsam mit <em>Jessica Cohen</em> und <em>Robert Asarnow</em> und ihren Mitarbeitern von der <em>University of California Los Angeles </em>durchgeführt.</p>
<p>Für die <strong>Studie </strong>machten Versuchspersonen im Alter von acht bis dreißig Jahren einen <strong>Lerntest</strong>, bei dem sie ein abstraktes Bild in eine von zwei Kategorien einordnen sollten. Nach jeder Antwort wurde auf einem Monitor eingeblendet, ob sie richtig oder falsch war. Als Motivation erhielten die Versuchspersonen für jede richtige Antwort ein paar Cent.</p>
<p>Die Forscher waren vor allem daran interessiert, wie das Gehirn der Teilnehmer auf den sogenannten <strong>Belohungs-Vorhersagefehler</strong> reagierte, während sie lernten, die Bilder in Kategorien einzuordnen. Der Vorhersagefehler ist die Diskrepanz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Ergebnis einer Handlung. Das Ergebnis eines positiven Vorhersagefehlers ist besser als erwartet und das eines negativen Vorhersagefehlers ist schlechter als erwartet.</p>
<p>„<strong>Vorhersagefehler</strong> scheinen beim <strong>Lernen</strong> eine entscheidende Rolle zu spielen, denn wenn die Welt immer so wäre, wie wir es erwarten, gäbe es nichts Neues zu lernen“, sagt <em>Poldrack</em>. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass das <strong>Dopaminsystem</strong> des Gehirns auf Vorhersagefehler reagiert, indem es die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin verstärkt (bei positivem Fehler) oder vermindert (bei negativem Fehler).</p>
<p>Die Forscher maßen die für positive Vorhersagefehler charakteristischen <strong>Gehirnsignale</strong> der Teilnehmer, wenn sie sahen, ob ihre Antwort richtig war, und wie viel Cent Belohnung sie bekommen würden. Diese Signale waren im Gehirn von <strong>Teenagern</strong> am <strong>stärksten</strong>, d.h. vermutlich bildete es mehr Dopamin als bei Kindern oder Erwachsenen.</p>
<p>Man weiß, dass <strong>Dopamin</strong> wichtig für menschliches Verhalten ist, das durch eine <strong>Belohnung</strong> motiviert ist. Daher könnten ihre größeren Gehirnsignale bei Vorhersagefehlern junge Menschen verstärkt zu einem Verhalten motivieren, das <strong>erfolgsorientiert</strong> und deshalb <strong>risikobereit</strong> ist.</p>
<p><em>Poldrack</em> ist zuversichtlich, dass weitere Studien die biologischen Ursachen des typischen Teenagerverhaltens untersuchen werden. Auf die Frage, ob irgendeine wissenschaftliche Studie die Eskapaden von Teens entschuldigen kann, meint er, “Das ist eine Frage für Philosophen.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/v13/n6/abs/nn.2558.html" target="_blank">Cohen et al</a></span>. <em>Nature Neuroscience</em>, Mai 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.utexas.edu/news/2010/06/03/adolescent_behavior_research/" target="_blank">University of Texas at Austin</a></span>, 3.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht hoher sozialer Status glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/" target="_self">Macht hoher sozialer Status glücklich?</a></span></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ein Ziel von Psychotherapie bei Depressionen: Den positiven Moment verlängern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/therapieziel-fur-depressionen-den-positiven-moment-verlangern/" target="_self">Ein Ziel von Psychotherapie bei Depressionen: Den positiven Moment verlängern?</a></span></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Wie hilft Verhaltenstherapie bei der Behandlung von Psychosen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-verhaltenstherapie-bei-der-behandlung-von-psychosen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 12:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Schizophrenie]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Podcast  können Sie heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, hören (den Originalbeitrag finden Sie hier).
In dieser Folge spricht R. Trent Codd, III, mit Dr. Neal Stolar und Dr. Paul Grant über kognitive Verhaltenstherapie bei Psychosen. Es geht dabei unter anderem um:

kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Podcast  können Sie heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem <em>Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina</em>, hören (den Originalbeitrag finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/2010/05/17/cognitive-behavioral-therapy-for-psychosis/" target="_blank">hier</a></span>).</p>
<p>In dieser Folge spricht R. Trent Codd, III, mit <strong>Dr. Neal Stolar</strong> und<strong> Dr. Paul Grant</strong> über <strong>kognitive Verhaltenstherapie bei Psychosen</strong>. Es geht dabei unter anderem um:</p>
<ul>
<li>kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden zur Behandlung von Psychosen</li>
<li>den Nutzen von kognitiver Verhaltenstherapie für Personen mit hohem Risiko für eine Psychose</li>
<li>einen Überblick über die Forschungsliteratur zu kognitiver Verhaltenstherapie bei Psychosen</li>
<li>aktuelle Forschungsansätze</li>
<li>Ressourcen für Therapeuten und betroffene Familien</li>
</ul>
<p><strong>Dr. Neal Stolar</strong> ist Medizinischer Direktor des „Project Transition“ in Audobon, Pennsylvania, und Leiter  des Sonderprojektes zur Kognitiven Verhaltenstherapie bei Psychosen für die Region Philadelphia. Er ist als beratender Psychiater für die „Creative Health Services“ und „Penn Behavioral Health“ tätig und forscht an der <em>Universität von Pennsylvania</em> zu den Themen Psychopathologie und Schizophrenie. Er ist außerdem in eigener Praxis tätig. Er ist Gründungsmitglied der <em>Akademie für Kognitive Therapie</em>. Er hat in den USA, China und Brasilien Vorträge über kognitive Therapie bei Schizophrenie gehalten.</p>
<p><strong>Dr. Paul Grant </strong>ist Direktor der Forschungsabteilung Schizophrenie der Psychiatrischen Abteilung der <em>Universität von Pennsylvania</em>. Seine Forschungsschwerpunkte sind kognitive Hintergründe von Positiv- und Negativ-Symptomatik bei Schizophrenie sowie die kognitive Verhaltenstherapie bei Schizophrenie.</p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<itunes:summary>In unserem Podcast  können Sie heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, hören (den Originalbeitrag finden Sie hier (http://behaviortherapist.podbean.com/2010/05/17/cognitive-behavioral-therapy-for-psychosis/)).

In dieser Folge spricht R. Trent Codd, III, mit Dr. Neal Stolar und Dr. Paul Grant über kognitive Verhaltenstherapie bei Psychosen. Es geht dabei unter anderem um:

	* kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden zur Behandlung von Psychosen
	* den Nutzen von kognitiver Verhaltenstherapie für Personen mit hohem Risiko für eine Psychose
	* einen Überblick über die Forschungsliteratur zu kognitiver Verhaltenstherapie bei Psychosen
	* aktuelle Forschungsansätze
	* Ressourcen für Therapeuten und betroffene Familien

Dr. Neal Stolar ist Medizinischer Direktor des „Project Transition“ in Audobon, Pennsylvania, und Leiter  des Sonderprojektes zur Kognitiven Verhaltenstherapie bei Psychosen für die Region Philadelphia. Er ist als beratender Psychiater für die „Creative Health Services“ und „Penn Behavioral Health“ tätig und forscht an der Universität von Pennsylvania zu den Themen Psychopathologie und Schizophrenie. Er ist außerdem in eigener Praxis tätig. Er ist Gründungsmitglied der Akademie für Kognitive Therapie. Er hat in den USA, China und Brasilien Vorträge über kognitive Therapie bei Schizophrenie gehalten.

Dr. Paul Grant ist Direktor der Forschungsabteilung Schizophrenie der Psychiatrischen Abteilung der Universität von Pennsylvania. Seine Forschungsschwerpunkte sind kognitive Hintergründe von Positiv- und Negativ-Symptomatik bei Schizophrenie sowie die kognitive Verhaltenstherapie bei Schizophrenie.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Zur Praxis für Psychotherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php)
Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php)
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		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Fernsehen bei Kleinkindern: Was sind die Folgen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fernsehen-bei-kleinkindern-was-sind-die-folgen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob und wie sehr fernsehen kleinen Kindern schadet, ist unter Eltern und Forschern umstritten. Eine aktuelle Studie hat eine Vielzahl von negativen Einflüssen des Fernsehens auf die Entwicklung von Kindern gezeigt. Diese Effekte sind alle nicht groß, aber ihr Trend ist eindeutig, und er ist negativ. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2674" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Fernsehen bei Kleinkindern - Was sind die Folgen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Fernsehen-bei-Kleinkindern-Was-sind-die-Folgen.jpg" alt="Fernsehen bei Kleinkindern - Was sind die Folgen" width="167" height="125" />Ob und wie sehr fernsehen kleinen Kindern schadet, ist unter Eltern und Forschern umstritten. Eine aktuelle Studie hat eine Vielzahl von negativen Einflüssen des Fernsehens auf die Entwicklung von Kindern gezeigt. Diese Effekte sind alle nicht groß, aber ihr Trend ist eindeutig, und er ist negativ. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie vom Mai übersetzt, die zu dem Schluss kommt, je weniger fernsehen desto besser:</p>
<p>Möchten Sie Kinder haben, die schlauer sind und weniger dick? Dann lassen Sie Ihre Kinder im Vorschulalter nicht so viel fernsehen. Das zeigt eine schockierende Studie von Kinderexperten an der <em>Université de Montréal</em>, dem Forschungszentrum des <em>CHU Sainte-Justine</em> in Kanada und der <em>University of Michigan</em> in den USA, die jetzt in den <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em> veröffentlicht wurde. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass ein <strong>hoher Fernsehkonsum</strong> im Alter von zwei Jahren negative Folgen für Kinder hat, von <strong>mangelnder schulischer Anpassung</strong> bis zu <strong>ungesunden Verhaltensweisen</strong>.</p>
<p><span id="more-2583"></span>„Wir stellten fest, dass jede Stunde, die sie im Vorschulalter länger fernsahen, einen <strong>negativen Einfluss</strong> auf die <strong>Entwicklung</strong> von Kindern hatte. Sie beteiligten sich später weniger am Unterricht, konnten schlechter rechnen und wurden häufiger von ihren Klassenkameraden diskriminiert. Sie bewegten sich weniger, aßen mehr Junkfood, und schließlich hatten sie auch einen höheren Body Mass Index”, sagt die Leiterin der Studie <em>Dr. Linda S. Pagani</em>, eine Professorin für Psychosoziologie an der <em>Université de Montréal</em> und Mitarbeiterin am Forschungszentrum des <em>CHU Sainte-Justine</em>.</p>
<p>Das Ziel der Studie war zu untersuchen, wie sich der <strong>Fernsehkonsum</strong> bei Zweijährigen auf ihren späteren <strong>schulischen Erfolg</strong>, ihre <strong>Verhaltensweisen</strong> und allgemein auf ihren <strong>Umgang mit anderen</strong> Kindern auswirkt. „Im Alter von zwei bis vier Jahren verzögerte jedes bisschen mehr Fernsehen die spätere Entwicklung“, sagt <em>Dr. Pagani</em>.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> untersuchte insgesamt 1314 Kinder, die an einer Langzeitstudie über Umwelteinflüsse auf die Entwicklung von Kindern in Quebec teilnahmen. Die Eltern wurden befragt, wie viel Fernsehen ihre Kinder im Alter von neunundzwanzig beziehungsweise dreiundfünfzig Monaten sahen. Die Lehrer bewerteten die akademischen Leistungen ihrer Schüler, ihr psychosoziales Verhalten und ihr Gesundheitsbewusstsein. Der Body Mass Index (BMI) der Kinder wurde im Alter von zehn Jahren gemessen.</p>
<p>„Die <strong>frühe Kindheit</strong> ist eine entscheidende Phase für die Entwicklung des Gehirns und des Verhaltens&#8221;, gibt <em>Dr. Pagani</em> zu bedenken. „In diesem Alter kann viel fernsehen zu <strong>Angewohnheiten</strong> führen, die später der Gesundheit schaden. Trotz der klaren Empfehlungen der American Academy of Pediatrics, die zu weniger als zwei Stunden Fernsehen pro Tag rät – und zwar über das Alter von zwei Jahren hinaus – kennen viele Eltern nicht die Fakten und sind sich der Existenz solcher Richtlinien nicht bewusst.”</p>
<p>Die Untersuchung zeigte zahlreiche <strong>Spätfolgen</strong> für Kinder, die im Vorschulalter zu viel ferngesehen hatten:</p>
<p>sieben Prozent schwächere <strong>Beteiligung am Unterricht</strong><br />
sechs Prozent schlechtere Leistungen in Mathematik (aber keine negativen Auswirkungen auf die spätere Lesefähigkeit)<br />
zehn Prozent häufigere <strong>Diskriminierung</strong> durch Klassenkameraden (Ablehnung durch Gleichaltrige, gehänselt werden, physische oder verbale Aggressionen von Mitschülern)<br />
dreizehn Prozent weniger <strong>körperliche Aktivität</strong> am Wochenende<br />
neun Prozent weniger körperliche Aktivität insgesamt<br />
neun Prozent höherer Konsum von Softdrinks<br />
zehn Prozent höherer Konsum von Snacks<br />
fünf Prozent höherer <strong>BMI</strong></p>
<p>„Wir hatten erwartet, dass die Auswirkungen frühen Fernsehkonsums siebeneinhalb Jahre später in der Kindheit nicht mehr sichtbar sein würden. Daher ist die Beobachtung solcher <strong>anhaltender, negativer Effekte</strong> äußerst beunruhigend“, sagt <em>Dr. Pagani</em>. „Unsere Ergebnisse sind ein zwingendes Argument für eine öffentliche Gesundheitspolitik, die einen übertrieben hohen Fernsehkonsum in der frühen Kindheit entgegenwirkt und eine Aufforderung an Eltern, sich an den Richtlinien der American Academy of Pediatrics zum Fernsehkonsum zu orientieren.“</p>
<p>Da Fernsehkonsum einen Lebensstil mit wenig Bewegung fördert, sagt <em>Dr. Pagani</em>, sollten Kleinkinder nicht unbegrenzt fernsehen dürfen, um eine <strong>Entwicklung passiver</strong> geistiger und physischer <strong>Angewohnheiten</strong> zu vermeiden, die Kinder später beibehalten: „Es ist gesunder Menschenverstand, dass Fernsehkonsum Zeit in Anspruch nimmt, die Kinder mit anderen entwicklungsfördernden Aktivitäten und Aufgaben verbringen könnten, die gut für ihre geistige Entwicklung sind und die ihres Verhaltens und ihrer Motorik.“</p>
<p>Sie fügt hinzu, „Das Besondere an dieser Studie ist, dass sie Vermutungen bestätigt, die schon seit Langem geäußert werden, aber bis jetzt nur für den einen oder anderen Aspekt durch kleinere Untersuchungen belegt waren. Dagegen geht diese Studie die Frage systematisch an und untersucht viele Faktoren wie Eltern, Gesundheit und soziale Aspekte zusammen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20100503-toddlers-tv-early-exposure-has-negative-and-long-term-impact.html" target="_blank">UdeMNouvelles</a></span>, 3.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/abstract/164/5/425?maxtoshow=&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Pagani&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">Pagani et al</a></span>. <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-fernsehen-fur-kinder-unter-2-jahre-schadlich/" target="_self">Ist Fernsehen für Kinder unter 2 Jahren schädlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beitrag-der-eltern-zum-ubergewicht-ihrer-kinder/" target="_self">Was ist der Beitrag der Eltern zum Übergewicht ihrer Kinder?</a></span></p>
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