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	<title>Psychologie aktuell &#187; Hirnforschung</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Hirnforschung</title>
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		<title>Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2896" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wie-hängen-Schlafstörungen-und-Migräne-zusammen.jpg" alt="Wie hängen Schlafstörungen und Migräne zusammen" width="170" height="128" />Viele Menschen leiden unter Migräne oder Schlafstörungen, und oft treten sie gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie hat Proteine von Nervenzellen untersucht, die bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen und den Zusammenhang von Schlafmangel und Kopfschmerzen auf molekularer Ebene erklären könnten. Die Ergebnisse wurden im Juni auf einer Fachtagung präsentiert. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die auf lange Sicht zu verbesserten Behandlungen führen könnte:</p>
<p>Eine neue Forschungsuntersuchung, die diese Woche auf der 52. wissenschaftlichen Jahrestagung der <em>American Headache Society (AHS)</em> in Los Angeles vorgestellt wird, zeigt, dass sich bei <strong>Schlafentzug </strong>die Mengen von <strong>Proteinen verändern</strong>, die eine entscheidende Rolle bei den biologischen Prozessen spielen, die zum Entstehen einer <strong>Migräne</strong> führen.</p>
<p><em>Dr. Paul L. Durham </em>und sein Team am Center for Biomedical &amp; Life Sciences der <em>Missouri State University</em> in den USA untersuchten die Mechanismen, durch die Schlafstörungen das Risiko für Migräne erhöhen und vielleicht sogar Migräne auslösen.</p>
<p><span id="more-2890"></span>„Frühere klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der <strong>Qualität des Schlafes </strong>und Migräne gibt”, sagt <em>Dr. Durham</em>. „Deshalb haben wir in einem etablierten Modell für Schlafentzug die Mengen von Proteinen bestimmt, die die <strong>Aktivierungsschwelle</strong> peripherer und zentraler <strong>Nerven</strong> erniedrigen, die an der Schmerzübertragung während einer Migräne beteiligt sind. Wir stellten fest, dass ein Entzug des REM-Schlafes zu erhöhten Mengen der Proteine p38, PKA und P2X3 führt, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle beim ersten Auftreten und späteren Anhalten <strong>chronischer Schmerzen</strong> spielen.”</p>
<p>„Wir wissen so wenig über die biologischen Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, wie bestimmte Faktoren einen Migräneanfall auslösen&#8221;, sagt <em>Dr. David Dodick</em>, der Präsident der <em>AHS</em>. „Dies ist eine wichtige Untersuchung und dem Team von der <em>Missouri State University</em> gebührt Anerkennung, dass es erste erfolgreiche Schritte auf einem Gebiet gemacht haben, das dringend genauer untersucht werden muss.”</p>
<p>Die Untersuchung wurde von Merck &amp; Co finanziell unterstützt.</p>
<p>Mehr als 200 wissenschaftliche Vorträge und Poster werden auf der Tagung der <em>AHS</em> präsentiert, auf der ungefähr 500 Gesundheitsexperten auf dem Gebiet der Migräne und des Kopfschmerzes erwartet werden, darunter Ärzte, Forscher und Spezialisten.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-06/ahs-rsd062210.php" target="_blank">American Headache Society</a></span>, 23.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-online-therapie-bei-chronischen-schlafstorungen/" target="_self">Wie hilft Online-Therapie bei chronischen Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Lässt sich Drogenabhängigkeit durch mangelnde Plastizität des Gehirns erklären?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-drogenabhangigkeit-durch-mangelnde-plastizitat-des-gehirns-erklaren/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 16:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur relativ wenige Leute (15 Prozent), die Kokain „benutzen“, werden auch im Wortsinne „süchtig“. Warum das so ist, bleibt unklar. Mit einer aktuellen Studie sind Forscher aus Frankreich der Antwort einen Schritt näher gekommen, denn sie konnten einen Gehirnmechanismus identifizieren, der bei einem kontrollierten Gebrauch von Kokain eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2844" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lässt sich Drogenabhängigkeit durch mangelnde Plastizität des Gehirns erklären" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Lässt-sich-Drogenabhängigkeit-durch-mangelnde-Plastizität-des-Gehirns-erklären.jpg" alt="Lässt sich Drogenabhängigkeit durch mangelnde Plastizität des Gehirns erklären" width="125" height="167" />Nur relativ wenige Leute (15 Prozent), die Kokain „benutzen“, werden auch im Wortsinne „süchtig“. Warum das so ist, bleibt unklar. Mit einer aktuellen Studie sind Forscher aus Frankreich der Antwort einen Schritt näher gekommen, denn sie konnten einen Gehirnmechanismus identifizieren, der bei einem kontrollierten Gebrauch von Kokain eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben die Presseerklärung des Instituts zu der Studie von Ende Juni übersetzt, die einen möglichen neuen Ansatz zur Suchttherapie bietet:</p>
<p>Warum werden <strong>nur manche</strong> Drogenkonsumenten <strong>süchtig</strong>? Diese Frage haben die Teams von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> und <em>Olivier Manzoni</em> am <em>Neurocentre Magendie</em> in Bordeaux (Unité INSERM 862) untersucht. Die Forscher entdeckten, dass der <strong>Übergang </strong>zur <strong>Sucht</strong> die Folge einer bleibenden Störung der <strong>synaptischen Plastizität</strong> in einer entscheidenden Struktur des Gehirns sein könnte. Dies ist der erste Nachweis, dass es einen Zusammenhang zwischen synaptischer Plastizität und dem Übergang zur Sucht gibt.</p>
<p>Die Ergebnisse der Teams vom <em>Neurocentre Magendie </em>stellen die bisherige Vorstellung infrage, dass Sucht durch pathologische Veränderungen im Gehirn verursacht wird, die sich beim Drogenkonsums mit der Zeit entwickeln. Die Ergebnisse zeigen stattdessen, dass Sucht von einer Art der „Anaplastizität” herrühren könnte, das heißt von einer Unfähigkeit des Suchtkranken, die pathologischen Veränderungen auszugleichen, die Drogen bei allen hervorrufen, die sie nehmen.</p>
<p>Die Studie wurde in der Juniausgabe des Journals <em>Science</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-2838"></span>Der freiwillige Konsum von Drogen ist ein Verhalten, dass bei vielen Spezies des Tierreichs verbreitet ist. Aber man dachte lange, dass <strong>Sucht</strong>, die als ein <strong>zwanghafter </strong>und <strong>pathologischer</strong> Drogenkonsum definiert ist, ein Verhalten ist, das für die Spezies Mensch und ihre Sozialstruktur spezifisch ist. Das Team von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> konnte 2004 zeigen, dass das charakteristische Suchtverhalten von Menschen auch bei manchen <strong>Ratten</strong> beobachtet werden kann, die sich <strong>Kokain</strong> freiwillig selbst verabreichen. Die Sucht bei Menschen und Ratten weist erstaunliche Ähnlichkeiten auf, insbesondere die Tatsache, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Konsumenten (Menschen wie Nager) eine Drogensucht entwickelt. Daher eröffnete die Studie drogenabhängigen Verhaltens in diesem Säugetiermodell die Möglichkeit, die Biologie der Sucht zu untersuchen.</p>
<p>Für die aktuelle <strong>Studie </strong>arbeiteten die Teams von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> und <em>Olivier Manzoni </em>zusammen und beschreiben nun zum ersten Mal biologische Mechanismen für der <strong>Übergang</strong> von einem regelmäßigen aber <strong>kontrollierten</strong> Drogenkonsum zu einer echten <strong>Kokainsucht</strong>, die sich durch den Verlust der Kontrolle über den Drogenkonsum auszeichnet.</p>
<p>Chronischer Drogenkonsum führt zu zahlreichen Veränderungen in der Physiologie des Gehirns. Aber welche dieser Veränderungen ist für die Entwicklung einer Sucht verantwortlich? Die Forscher suchten nach einer Antwort auf diese Frage, um gezielt potenzielle Therapiemethoden für eine Krankheit zu entwickeln, für die es entsetzlich wenige Behandlungsmöglichkeiten gibt.</p>
<p>Das <strong>Suchtmodell</strong>, das in Bordeaux entwickelt wurde, bietet eine einzigartige Möglichkeit, diese Frage zu beantworten. Denn das Modell erlaubt es, Tiere zu vergleichen, die eine identische Drogendosis erhalten, obwohl nur wenige von ihnen süchtig werden. Die Teams von <em>Pier Vincenzo Piazza</em> und <em>Olivier Manzoni</em> verglichen <strong>süchtige</strong> und <strong>nichtsüchtige Tiere</strong>, während sie über einen längeren Zeitraum Drogen konsumierten.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Tiere, die eine Kokainsucht entwickelten, durch einen dauerhaften Verlust einer Art der <strong>neuronalen Plastizität</strong> auszeichneten, die als Langzeit-Depression (oder <strong>LTD</strong>) bezeichnet wird. Darunter versteht man die Fähigkeit der Synapsen (der Teil der Zelle, über den Nervenzellen miteinander kommunizieren), ihre Aktivität unter dem Einfluss bestimmter Reize zu vermindern. Dieser Mechanismus spielt eine entscheidende Rolle bei der Fähigkeit, <strong>neue Gedächtnisinhalte</strong> zu speichern und daher sich <strong>flexibel verhalten</strong> zu können.</p>
<p>Nach kurzzeitigem Gebrauch von Kokain ist die LTD unverändert. Bei <strong>längerem Gebrauch</strong> entwickelt sich jedoch bei allen Konsumenten ein erhebliches <strong>LTD-Defizit</strong>. Ohne diese Art der neuronalen Plastizität, die eine Voraussetzung für das Lernen ist, wird das Verhalten des Drogenkonsumenten immer unflexibler und er beginnt, ein zwanghaftes Konsumverhalten zu entwickeln. Bei der Mehrheit der Konsumenten funktionieren die biologischen Anpassungsmechanismen, mit denen das Gehirn der Wirkung der Droge entgegensteuern und eine normale LTD wiederherstellen kann. Dagegen führt die Anaplastizität (oder <strong>Mangel </strong>an <strong>Plastizität</strong>) bei <strong>Drogensüchtigen </strong>dazu, dass dieser <strong>Schutzmechanismus fehlt</strong>, und das LTD-Defizit, das die Droge hervorgerufen hat, wird chronisch.</p>
<p>Dieser dauerhafte Verlust synaptischer Plastizität könnte erklären, warum der Süchtige bei seinem Verhalten auf der Suche nach der Droge äußere Widerstände (Schwierigkeiten bei der Beschaffung der Droge, negative Auswirkungen des Drogenkonsums auf die Gesundheit, das Sozialleben etc.) ignoriert und deshalb sein <strong>Verhalten</strong> immer <strong>zwanghafter </strong>wird. So verliert er nach und nach die Kontrolle über den Drogenkonsum und wird <strong>süchtig</strong>.</p>
<p>Nach Meinung von <em>Pier Vincenzo Piazza </em>und seinen Mitarbeitern lassen diese Ergebnisse auch wichtige Schlussfolgerungen für die Entwicklung neuer Methoden der <strong>Suchttherapie</strong> zu. „Wahrscheinlich werden wir keine neuen Therapien finden, indem wir versuchen, die Veränderungen zu verstehen, die Drogen im Gehirn von Süchtigen hervorrufen”, erklären die Forscher, „denn ihr Gehirn ist anaplastisch.” Die Autoren schreiben, „Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass wir den <strong>Schlüssel</strong> zu einer wirklichen Suchttherapie wahrscheinlich im Gehirn der <strong>nichtsüchtigen Konsumenten </strong>finden werden.”</p>
<p>Die Autoren glauben, „Wenn wir die biologischen Mechanismen verstehen, die eine Anpassung an die Droge ermöglichen und dem Konsumenten helfen, ihren Gebrauch weiter zu kontrollieren, könnten wir vielleicht den anaplastischen Zustand behandeln, der zur Sucht führt.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.inserm.fr/content/download/12872/97006/file/cp_piazza24juin10(va).pdf" target="_blank">INSERM</a></span>, 24.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/328/5986/1709" target="_blank">Kasanetz et al</a></span>. <em>Science</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht hoher sozialer Status glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/" target="_self">Macht hoher sozialer Status glücklich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Riskantes Verhalten in der Pubertät: Was sind die biologischen Hintergründe?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/riskantes-verhalten-in-der-pubertat-was-sind-die-biologischen-hintergrunde/" target="_self">Riskantes Verhalten in der Pubertät: Was sind die biologischen Hintergründe?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was findet bei Magersucht im Kopf statt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-findet-bei-magersucht-im-kopf-statt/" target="_self">Was findet bei Magersucht im Kopf statt?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychologie des Alters &#8211; 5 interessante Studien der letzten 12 Monate</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.
Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:
Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das <strong>Thema Alter</strong> im Mittelpunkt.</p>
<p>Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:</p>
<p>Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/" target="_blank"><strong>Wahrnehmungsveränderungen</strong> </a></span>liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_blank"><strong>Verhaltenstherapie</strong> </a></span>Abhilfe schaffen?</p>
<p>Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_blank"><strong>Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen</strong></a></span>.</p>
<p>Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/" target="_blank"><strong>subjektive Sichtweise auf das eigene Alter</strong></a></span> und die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/"><strong>Arbeit im Ruhestand</strong></a>.</span></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
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		<itunes:subtitle>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt. - Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.

Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:

Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen?

Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen.

Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die subjektive Sichtweise auf das eigene Alter und die Arbeit im Ruhestand.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	</item>
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		<title>Riskantes Verhalten in der Pubertät: Was sind die biologischen Hintergründe?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/riskantes-verhalten-in-der-pubertat-was-sind-die-biologischen-hintergrunde/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 20:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Unfälle sind bei Menschen unter vierzig Jahren die häufigste Todesursache und erreichen im Teenageralter einen deutlichen Höchstwert. Eine aktuelle Studie hat einen Gehirnmechanismus untersucht, der zu der Risikobereitschaft von Teens mit beitragen könnte. Wir haben eine Pressemitteilung der Universität zu der Studie von dieser Woche übersetzt, die einen faszinierenden Einblick in die Biologie der Unvernunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2669" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Riskantes Verhalten in der Pubertät - Was sind die biologischen Hintergründe" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Riskantes-Verhalten-in-der-Pubertät-Was-sind-die-biologischen-Hintergründe.jpg" alt="Riskantes Verhalten in der Pubertät - Was sind die biologischen Hintergründe" width="125" height="167" />Unfälle sind bei Menschen unter vierzig Jahren die häufigste Todesursache und erreichen im Teenageralter einen deutlichen Höchstwert. Eine aktuelle Studie hat einen Gehirnmechanismus untersucht, der zu der Risikobereitschaft von Teens mit beitragen könnte. Wir haben eine Pressemitteilung der Universität zu der Studie von dieser Woche übersetzt, die einen faszinierenden Einblick in die Biologie der Unvernunft bietet:</p>
<p>Die Fehlurteile und die Risikobereitschaft, die für junge Menschen so typisch sind, haben biologische Ursachen. Das zeigt eine neue Studie von Psychologen der <em>University of Texas at Austin</em>.</p>
<p>Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass <strong>Teenager stärker </strong>auf <strong>Belohnungen</strong> <strong>reagieren</strong> als Kinder oder Erwachsene. Nun haben <em>Russell Poldrack </em>und seine Mitarbeiter einen ersten entscheidenden Schritt gemacht, um die Mechanismen im Gehirn zu identifizieren, die junge Menschen zu diesem Verhalten treiben, und zu verstehen, welche Auswirkungen diese entwicklungsbedingten biologischen Unterschiede auf das unüberlegte Verhalten junger Menschen haben könnten.</p>
<p><span id="more-2608"></span>„Unsere Ergebnisse legen die Vermutung nahe, dass junge Menschen zu riskanten Verhaltensweisen wie mit Drogen experimentieren oder ungeschützten Sex haben in Wirklichkeit von einer Überaktivität des mesolimbischen <strong>Dopaminsystems</strong> in ihrem Gehirn getrieben werden, einem System, das wohl der letzte Schritt bei den Mechanismen ist, die zu allem Suchtverhalten führen”, sagt <em>Poldrack</em>.</p>
<p><em>Poldrack</em> ist Professor für Psychologie und Neurobiologie und leitet das Forschungszentrum für Imaging an der <em>University of Texas</em>. Die Forscher des Zentrums benutzen eine Imagingtechnologie, die funktionelle magnetische Resonanztomographie (<strong>fMRT</strong>), bei der die Gehirnaktivität mit magnetischen Feldern sichtbar gemacht wird. Die Studie wurde gemeinsam mit <em>Jessica Cohen</em> und <em>Robert Asarnow</em> und ihren Mitarbeitern von der <em>University of California Los Angeles </em>durchgeführt.</p>
<p>Für die <strong>Studie </strong>machten Versuchspersonen im Alter von acht bis dreißig Jahren einen <strong>Lerntest</strong>, bei dem sie ein abstraktes Bild in eine von zwei Kategorien einordnen sollten. Nach jeder Antwort wurde auf einem Monitor eingeblendet, ob sie richtig oder falsch war. Als Motivation erhielten die Versuchspersonen für jede richtige Antwort ein paar Cent.</p>
<p>Die Forscher waren vor allem daran interessiert, wie das Gehirn der Teilnehmer auf den sogenannten <strong>Belohungs-Vorhersagefehler</strong> reagierte, während sie lernten, die Bilder in Kategorien einzuordnen. Der Vorhersagefehler ist die Diskrepanz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Ergebnis einer Handlung. Das Ergebnis eines positiven Vorhersagefehlers ist besser als erwartet und das eines negativen Vorhersagefehlers ist schlechter als erwartet.</p>
<p>„<strong>Vorhersagefehler</strong> scheinen beim <strong>Lernen</strong> eine entscheidende Rolle zu spielen, denn wenn die Welt immer so wäre, wie wir es erwarten, gäbe es nichts Neues zu lernen“, sagt <em>Poldrack</em>. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass das <strong>Dopaminsystem</strong> des Gehirns auf Vorhersagefehler reagiert, indem es die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin verstärkt (bei positivem Fehler) oder vermindert (bei negativem Fehler).</p>
<p>Die Forscher maßen die für positive Vorhersagefehler charakteristischen <strong>Gehirnsignale</strong> der Teilnehmer, wenn sie sahen, ob ihre Antwort richtig war, und wie viel Cent Belohnung sie bekommen würden. Diese Signale waren im Gehirn von <strong>Teenagern</strong> am <strong>stärksten</strong>, d.h. vermutlich bildete es mehr Dopamin als bei Kindern oder Erwachsenen.</p>
<p>Man weiß, dass <strong>Dopamin</strong> wichtig für menschliches Verhalten ist, das durch eine <strong>Belohnung</strong> motiviert ist. Daher könnten ihre größeren Gehirnsignale bei Vorhersagefehlern junge Menschen verstärkt zu einem Verhalten motivieren, das <strong>erfolgsorientiert</strong> und deshalb <strong>risikobereit</strong> ist.</p>
<p><em>Poldrack</em> ist zuversichtlich, dass weitere Studien die biologischen Ursachen des typischen Teenagerverhaltens untersuchen werden. Auf die Frage, ob irgendeine wissenschaftliche Studie die Eskapaden von Teens entschuldigen kann, meint er, “Das ist eine Frage für Philosophen.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/v13/n6/abs/nn.2558.html" target="_blank">Cohen et al</a></span>. <em>Nature Neuroscience</em>, Mai 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.utexas.edu/news/2010/06/03/adolescent_behavior_research/" target="_blank">University of Texas at Austin</a></span>, 3.6.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was sind die 50 größten Mythen der Psychologie? &#8211; Interview mit Prof. Scott Lilienfeld</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-die-50-grosten-mythen-der-psychologie-interview-mit-prof-scott-lilienfeld/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 20:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts  „Psychologie aktuell” präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina (Den Originalbeitrag finden Sie hier). In diesem Beitrag interviewt Trent Codd Prof. Scott Lilienfeld über das im November 2009 erschienene Buch „50 Great Myths of Popular Psychology: Shattering Widespread [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts  „Psychologie aktuell” präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem <em>Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina</em> (Den Originalbeitrag finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/2009/11/16/great-myths-of-psychology/" target="_blank">hier</a></span>). In diesem Beitrag interviewt Trent Codd <strong>Prof. Scott Lilienfeld</strong> über das im November 2009 erschienene Buch „<strong>50 Great Myths of Popular Psychology: Shattering Widespread Misconceptions about Human Behavior</strong>”.</p>
<p>Scott Lilienfeld sowie Steven Jay Lynn, John Ruscio und Barry L. Beyerstein sind die Autoren des Buches. Lilienfeld ist Professor für Psychologie an der <em>Emory University</em> in Atlanta. Er ist Autor mehrerer Bücher und hat zahlreiche Artikel für Fachzeitschriften, Tages- und Wochenzeitungen wie der New York Times oder Newsweek verfasst.</p>
<p>In unserem Beitrag geht es u.a. um folgende populäre Irrtümer:</p>
<ul>
<li>Wir nutzen nur 10% unseres Gehirns</li>
<li>Das Vorspielen von Mozart während der Schwangerschaft steigert die Intelligenz des Fötus</li>
<li>Jeder Schüler hat individuelle Lerntechniken, auf die der Unterricht abgestimmt werden sollte</li>
<li>Glück ist das Resultat äußerer Umstände</li>
</ul>
<p>Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</p>
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		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts  „Psychologie aktuell” präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina (Den Originalbeitrag finden Sie hier (http://behaviortherapist.podbean.com/2009/11/16/great-myths-of-psychology/)). In diesem Beitrag interviewt Trent Codd Prof. Scott Lilienfeld über das im November 2009 erschienene Buch „50 Great Myths of Popular Psychology: Shattering Widespread Misconceptions about Human Behavior”.

Scott Lilienfeld sowie Steven Jay Lynn, John Ruscio und Barry L. Beyerstein sind die Autoren des Buches. Lilienfeld ist Professor für Psychologie an der Emory University in Atlanta. Er ist Autor mehrerer Bücher und hat zahlreiche Artikel für Fachzeitschriften, Tages- und Wochenzeitungen wie der New York Times oder Newsweek verfasst.

In unserem Beitrag geht es u.a. um folgende populäre Irrtümer:

	* Wir nutzen nur 10% unseres Gehirns
	* Das Vorspielen von Mozart während der Schwangerschaft steigert die Intelligenz des Fötus
	* Jeder Schüler hat individuelle Lerntechniken, auf die der Unterricht abgestimmt werden sollte
	* Glück ist das Resultat äußerer Umstände

Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 17:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2335" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Besteht-ein-biologischer-Zusammenhang-zwischen-Stress-Ängsten-und-Depressionen.jpg" alt="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" width="167" height="129" />Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches Potential beschreibt:</p>
<p>Wissenschaftler an der <em>University of Western Ontario</em> in Kanada haben den biologischen Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depression entdeckt. Indem sie den <strong>Verbindungsmechanismus</strong> im Gehirn identifiziert, zeigt diese wegweisende Studie, die unter Leitung von <em>Stephen Ferguson </em>vom <em>Robarts Research Institute </em>der Universität durchgeführt wurde, wie genau Stress und Ängste zu Depressionen führen könnten. Weiter beschreibt die Studie einen <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons</em> Team entwickelt hat. Das kleine Molekül könnte neue und bessere Methoden zur Behandlung von Ängsten, Depression und verwandten Störungen ermöglichen. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online in <em>Nature Neuroscience </em>veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-2327"></span><em>Ferguson</em>, <em>Ana Magalhaes</em> und ihre Mitarbeiter führten eine Reihe von molekularen <strong>Laborexperimenten</strong> sowie <strong>Verhaltensstudien </strong>durch, mit denen sie den Verbindungsmechanismus identifizierten und die Wirkung des neuen Inhibitors bei <strong>Mäusen</strong> nachwiesen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass es eine völlig neue Generation von Medikamenten und Wirkstoffzielen geben könnte, die sich für eine <strong>gezielte </strong>und deshalb effektivere <strong>Behandlung</strong> von <strong>Depressionen</strong> eignen“, sagt <em>Ferguson</em>. Der Molekularbiologe ist Leiter des Labors für Molekulare Gehirnforschung am <em>Robarts Institute </em>und Professor in der Abteilung Physiologie und Pharmakologie an der <em>Schulich School of Medicine &amp; Dentistry</em> der <em>University of Western Ontario</em>. „Wir haben den Verbindungsmechanismus von der molekularen Ebene bis zu Studien an Mäusen charakterisiert. Nun versuchen wir, den Inhibitor zu einem pharmazeutischen Wirkstoff zu entwickeln.“</p>
<p>Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit <em>Hymie Anisman</em> an der <em>Carleton University</em> in Kanada durchgeführt und von den Canadian Institutes of Health Research (CIHR) finanziert. „Nach Angaben der World Health Organization sind <strong>Depressionen</strong>, <strong>Ängste</strong> und verwandte Stimmungsstörungen inzwischen die <strong>häufigsten </strong>Ursachen für <strong>chronische Erkrankungen</strong>“, sagt <em>Anthony Phillips</em>, der wissenschaftliche Direktor des <em>CIHR Institute of Neurosciences, Mental Health and Addiction</em>. „Die molekularbiologischen Untersuchungen von <em>Stephen Ferguson</em> und seinen Mitarbeitern haben zu neuen Erkenntnissen geführt, die für all die Menschen mit diesen psychischen Erkrankungen der Schlüssel zu einem besseren Leben sein könnten.“</p>
<p>Eine entscheidende Rolle in dem Verbindungsmechanismus, den die Forscher untersuchten, spielt die <strong>Interaktion</strong> zwischen zwei Proteinen, dem Corticotropin Releasing Factor-Rezeptor 1 (CRFR1) und bestimmten Formen des Serotonin-Rezeptors (5-HTRs). Wie genau diese beiden <strong>Rezeptoren </strong>auf molekularer Ebene zusammenwirken, ist noch nicht klar. Doch zeigt die Studie, dass CRFR1 die Zahl der 5-HTR-Moleküle auf der Oberfläche von Gehirnzellen erhöht, was zur Bildung unnormaler <strong>Signale im Gehirn</strong> führen kann.</p>
<p>Bei Stress kann eine Aktivierung von CRFR1 zu Ängsten und die von 5-HTR-Molekülen zu Depression führen. Daher zeigen die Ergebnisse, wie die Mechanismen, die zu Stress, Ängsten und Depression führen, durch bestimmte molekulare Vorgänge im Gehirn miteinander verknüpft sind. Vor allem aber blockiert der <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons </em>Labor entwickelt hat, bei diesem Mechanismus 5-HTRs, sodass er <strong>Angstverhalten</strong> bei <strong>Mäusen </strong>entgegenwirkt, und möglicherweise auch Depressionen.</p>
<p>Bei Patienten treten klinische <strong>Depressionen </strong>und <strong>Angststörungen</strong> oft <strong>gemeinsam</strong> auf, und beide Erkrankungen können durch <strong>belastende Ereignisse</strong> im Leben ausgelöst werden. Außerdem können solche Ereignisse die Symptome von Angststörungen und Depressionen verschlimmern. <em>Ferguson</em> und seine Mitarbeiter haben einen Mechanismus identifiziert und blockieren können, der für den Zusammenhang von Stress, Ängsten und Depression verantwortlich ist. Dadurch hat die Studie nicht nur den ersten molekularen Beweis für diesen Zusammenhang erbracht. Sie hat auch einen Grundstein zur Entwicklung von Medikamenten gelegt, die zu <strong>effektiveren Behandlungsmethoden</strong> führen könnten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://communications.uwo.ca/com/western_news/stories/scientists_find_first_biological_link_between_stress,_anxiety_and_depression_20100411446165/" target="_blank">Western News</a></span>, 11. April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/abs/nn.2529.html" target="_blank">Magalhaes et al</a></span>. Nature Neuroscience, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><a title="Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-angst-vor-der-angst-zu-einer-depression-fuhren/" target="_self">Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/stress-und-burn-out-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/" target="_self">Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.burnout.info" target="_blank">Mehr zum Thema Burn-Out (externer Link)</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beziehungsstreit-lasst-sich-vorhersagen-wann-die-wut-verraucht-ist/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Leute haben ihre Gefühle besser unter Kontrolle als andere. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dabei eine ganz bestimmte Gehirnregion eine entscheidende Rolle spielt. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von dieser Woche übersetzt, die auf mögliche diagnostische Anwendungen des Untersuchungsverfahrens hinweist:
Man sagt, in einer guten Beziehung sollten Paare nicht im Groll zu Bett gehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2116" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Beziehungsstreit -- Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Beziehungsstreit-Lässt-sich-vorhersagen-wann-die-Wut-verraucht-ist-s.jpg" alt="Beziehungsstreit -- Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist s" width="167" height="125" />Manche Leute haben ihre Gefühle besser unter Kontrolle als andere. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dabei eine ganz bestimmte Gehirnregion eine entscheidende Rolle spielt. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von dieser Woche übersetzt, die auf mögliche diagnostische Anwendungen des Untersuchungsverfahrens hinweist:</p>
<p>Man sagt, in einer guten Beziehung sollten Paare nicht im Groll zu Bett gehen. Aber die neuste Studie einer Psychologin der <em>Harvard University</em> zeigt, dass man an der <strong>Gehirnaktivität</strong> – und zwar in der LPFC-Region (lateraler präfrontaler Kortex, ein Teil des <strong>Stirnhirns</strong>) – viel besser erkennen kann, wie sich jemand in den Tagen nach einem <strong>Streit</strong> mit seiner oder ihrer besseren Hälfte fühlen wird.</p>
<p><span id="more-2097"></span>Die in der Märzausgabe von <em>Biological Psychiatry</em> veröffentlichte Studie zeigt, dass Menschen mit einer stärkeren Nervenaktivität in der LPFC-Region am Tag nach einem Beziehungsstreit weniger wütend sind. Damit deuten die Ergebnisse auf eine Rolle der LPFC-Region bei der <strong>Regulation</strong> von <strong>Gefühlen</strong> hin und zeigen, dass eine verbesserte Funktion dieser Region auch die Stimmung von Menschen ganz allgemein verbessern könnte.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigten wie erwartet, dass sich niemand am Tag nach dem Beziehungsstreit wohlfühlte”, sagt <em>Christine Hooker</em>, die erste Autorin der Studie und Assistant Professor für Psychologie am Fachbereich Künste und Wissenschaften der <em>Harvard University</em>. „Aber am Tag darauf fühlten sich Leute mit einer <strong>hohen Aktivität</strong> in der LPFC-Region <strong>besser</strong>, und Leute mit einer niedrigen Aktivität in dieser Region fühlten sich immer noch schlecht.“</p>
<p><em>Hooker</em> führte die Studie zusammen mit <em>Özlem Ayduk</em>, <em>Anett Gyurak</em>, <em>Sara Verosky</em> und <em>Asako Miyakawa</em> durch, die alle an der <em>University of California</em> in Berkeley sind.</p>
<p>Frühere Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass die LPFC-Region eine Rolle bei der Regulation von Gefühlen spielt. Allerdings wurde noch nie ein Zusammenhang der Region mit alltäglichen Lebenserfahrungen nachgewiesen.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen Paare von gesunden Erwachsenen teil, die länger als drei Monate zusammen waren. Die Forscher testeten die Reaktion der Teilnehmer auf eine Reihe von Bildern ihres Partners mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken (positiv, negativ oder neutral). Während ihnen die Fotos gezeigt wurden, befanden sich die Testpersonen in einem <strong>fMRT-Scanner</strong>, einem Gerät, das Bildaufnahmen der Nervenaktivität in ihrem Gehirn machte. Außerdem untersuchten die Forscher die <strong>geistige Kontrolle</strong> der Teilnehmer über ihre <strong>Emotionen</strong> in Labortests. Dazu gehörte unter anderem die Fähigkeit, Gefühlsimpulse zu kontrollieren und die Aufmerksamkeit umlenken und auf etwas anderes richten zu können.</p>
<p>Dann führten die Paare drei Wochen lang jeden Tag ein Online-Tagebuch über ihre Gemütsverfassung, und ob sie Streit mit ihrem Partner gehabt hatten.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass manche Versuchsteilnehmer beim Anblick von Fotos ihres Partners mit einem negativen Gesichtsausdruck eine <strong>stärkere Aktivität</strong> in Scans der LPFC-Region hatten. Und diese Leute waren an Tagen nach einem Beziehungsstreit weniger schlecht gelaunt. Das deutet darauf hin, dass sie sich nach der Auseinandersetzung <strong>emotional besser „erholen”</strong> konnten.</p>
<p>Außerdem hatten Menschen mit einer höheren Aktivität in der LPFC-Region und einer besseren emotionalen Regulation nach einem Streit auch mehr geistige Kontrolle über ihre Emotionen in den Labortests, was auf einen Zusammenhang zwischen der emotionalen Regulation und der Fähigkeit zur geistigen Kontrolle im Allgemeinen hindeutet.</p>
<p>„Entscheidend ist, dass wir anhand der Gehirnaktivität im <strong>Scanner</strong> das <strong>Erleben</strong> von Menschen <strong>im Alltag</strong> vorhersagen konnten“, erklärt <em>Hooker</em>. „Wissenschaftler glauben an die Relevanz von Versuchsbeobachtungen in Scannern für das tägliche Leben, aber natürlich verbringt niemand sein Leben in einem Scanner. Wenn wir eine Verbindung herstellen können zwischen Beobachtungen im Scanner und der Fähigkeit von Menschen zur Regulation ihrer Emotionen im Alltag, könnten Psychologen vorhersagen, wie gut Menschen mit belastenden Ereignissen in ihrem Leben zurechtkommen werden.“</p>
<p><em>Hooker</em> weiß, dass für die Entwicklung klinischer Anwendungen ihrer Forschung weitere Studien nötig sein werden. Aber die Funktion der LPFC-Region könnte Aufschluss über die <strong>Anfälligkeit</strong> von Menschen für <strong>Störungen</strong> ihrer <strong>Gemütslage</strong> nach belastenden Ereignissen geben. Außerdem stellt sich die Frage, ob eine Verbesserung der LPFC-Funktion auch die Fähigkeit solcher Menschen zur Regulation ihrer Gefühle verbessern würde.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.harvard.edu/gazette/story/2010/03/it’s-all-in-the-cortex/" target="_blank">Harvard Gazette</a></span>, 8.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6T4S-4XWMGRH-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=03%2F01%2F2010&amp;_alid=1244766493&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_cdi=4982&amp;_sort=r&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_ct=2&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=35e27bc6d88e31258bb6d3abc1d0ee6c" target="_blank">Hooker et al</a></span>. Biological Psychiatry 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-hormone-beim-ehestreit/" target="_self">Welche Rolle spielen Hormone beim Ehestreit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Woher kommen “die guten alten Zeiten”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kommen-die-guten-alten-zeiten/" target="_self">Woher kommen “die guten alten Zeiten”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php">Zur Paartherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php">Zur Paartherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macht Mittagsschlaf schlau?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:
Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1995" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Macht-Mittagsschlaf-schlau-napping-s.jpg" alt="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" width="167" height="119" />Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:</p>
<p>Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten in der Bibliothek wegdösen oder eine Kollegin am Arbeitsplatz bei der Siesta sehen, verdrehen Sie nicht gleich die Augen. Eine neue Studie von der <em>University of California </em>in <em>Berkeley </em>zeigt, dass ein Stündchen Schlaf die <strong>geistige Leistungsfähigkeit</strong> erheblich <strong>steigern</strong> und wiederherstellen kann. Weiter zeigen sie, dass ein <strong>zweiphasiges Schlafmuster</strong> nicht nur den Geist erfrischt, es kann Menschen sogar schlauer machen.</p>
<p><span id="more-1965"></span>Umgekehrt zeigt die Untersuchung, dass der Geist zunehmend träger wird je länger ein Mensch wach ist. Damit bestätigt sie frühere Ergebnisse desselben Forscherteams, dass eine <strong>Nacht durchmachen</strong> – ein unter manchen Jugendlichen verbreitetes Ritual während der kurzen Schulferien und nach großen Prüfungen – die Aufnahmefähigkeit für neuen Lernstoff um fast vierzig Prozent vermindert, weil sich bestimmte <strong>Gehirnregionen</strong> bei Schlafmangel einfach <strong>abschalten</strong>.</p>
<p>„Schlaf gleicht nicht einfach nur die Auswirkungen eines länger andauernden Wachzustandes aus. Sondern, was die geistigen Gehirnfunktionen angeht, macht er Sie noch frischer als vor dem Schlafen”, sagt <em>Matthew Walker</em>, der Leiter der Untersuchungen und ein Assistant Professor für Psychologie an der <em>UC Berkeley</em>.</p>
<p>Für ihre neuste <strong>Schlafstudie</strong> teilten die Forscher der <em>UC Berkeley</em> 39 gesunde junge Erwachsene in zwei Gruppen auf – <strong>Schläfchen</strong> und kein Schläfchen. Zur Mittagszeit machten alle Teilnehmer einen anspruchsvollen <strong>Lerntest</strong>, der ihren Hippocampus strapazieren sollte. Diese Gehirnregion spielt bei der Gedächtnisspeicherung von Faktenwissen eine Rolle. Beide Gruppen lernten ähnlich gut.</p>
<p>Um vierzehn Uhr hielt die Schlaf-Gruppe  eine neunzigminütige Siesta, während die andere Gruppe wach blieb. Alle Teilnehmer machten dann am gleichen Tag um achtzehn Uhr einen zweiten Lerntest. Die Versuchspersonen, die den ganzen Tag wach geblieben waren, lernten jetzt schlechter. Diejenigen, die kurz <strong>geschlafen</strong> hatten, <strong>lernten</strong> dagegen deutlich <strong>besser</strong> als die andere Gruppe und sogar besser als sie selbst bei ihrem ersten Test vor dem Mittagsschlaf.</p>
<p>Damit bestätigten die Ergebnisse die Hypothese der Forscher, dass Schlaf dazu dient, den Speicher für das <strong>Kurzzeitgedächtnis</strong> im Gehirn zu <strong>entleeren</strong> und Platz für neue Informationen zu schaffen, sagt <em>Walker</em>, der seine noch vorläufigen Ergebnisse am 21. Februar auf der Jahrestagung der <em>American Association of the Advancement of Science (AAAS)</em> in San Diego in Kalifornien vorstellte.</p>
<p>Seit 2007 haben <em>Walker </em>und andere Schlafforscher in ihren Untersuchungen wiederholt gezeigt, dass die <strong>Erinnerung </strong>von Tatsachen zunächst im <strong>Hippocampus</strong> gespeichert wird. Von dort wird sie <strong>dann</strong> zur Stirnregion des <strong>Großhirns</strong> gesendet, dessen Speicherkapazität größer sein könnte.</p>
<p>„Das ist etwa so, als wenn der Posteingang der <strong>E-Mail</strong> in Ihrem Hippocampus <strong>voll</strong> ist, und bis Sie schlafen und dabei diese Fakten-E-Mails wegsortieren, können Sie keine neuen Mails mehr empfangen. Sie werden einfach wieder zurückgesendet, bis Sie geschlafen und dabei die Mails in einen anderen Ordner verschoben haben,” sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>In ihrer neusten Studie haben <em>Walker</em> und sein Team eine grundlegende Entdeckung gemacht, nämlich dass dieser Prozess der <strong>Gedächtniserneuerung</strong> während einer ganz <strong>bestimmten Schlafphase</strong> stattfindet. <strong>EEG</strong>- (Elektroenzephalogramm-) Tests der elektrischen Aktivität im Gehirn haben gezeigt, dass diese Erneuerung der Gedächtniskapazität etwas mit dem sogenannten Stadium II des Non-REM-Schlafs zu tun hat. In diesem Stadium befindet sich der Schlafende <strong>zwischen Tiefschlaf </strong>(Stadium IV des Non-REM-Schlafs) und <strong>Traumschlaf</strong> (REM-Schlaf; von Rapid Eye Movement, englisch für schnelle Augenbewegungen). Der Zweck dieses Stadiums war bis jetzt nicht klar, aber die neuen Ergebnisse bieten nun eine mögliche Erklärung, warum Menschen mindestens die Hälfte ihres Schlafs im Stadium II des Non-REM-Schlafs verbringen, sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mutter Natur uns fünfzig Prozent der Nacht ohne guten Grund von einem Schlafstadium zu einem anderen wechseln lässt“, sagt <em>Walker</em>. „Der Schlaf ist hoch entwickelt. Er gibt uns genau das, was wir brauchen.&#8221;</p>
<p><em>Walker </em>und seine Mitarbeiter wollen nun untersuchen, ob die kürzer werdende <strong>Schlafdauer</strong> in höherem <strong>Alter</strong> etwas mit der bekanntlich abnehmenden Lernfähigkeit älterer Menschen zu tun hat. „Wenn wir solch einen Zusammenhang finden, könnte uns das helfen, den <strong>Abbau der Gehirnfunktion</strong> bei Erkrankungen wie Alzheimer besser zu verstehen,&#8221; sagt <em>Walker</em>.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2010/02/22_naps_boost_learning_capacity.shtml" target="_blank">University of California-Berkeley News</a></span>, 22.2.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<title>Macht hoher sozialer Status glücklich?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie von amerikanischen Forschern zeigt, dass sich im Gehirn von Menschen mit einem hohen sozialen Status mehr „Glücksrezeptoren“ feststellen lassen. Wie oft bei Untersuchungen dieser Art, bleibt ungeklärt, ob diese Rezeptoren Menschen glücklicher machen oder aber das Gehirn mehr solche Moleküle bildet, um mit dem  Glück des sozialen Zuspruchs fertig zu werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1809" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Macht hoher sozialer Status glücklich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Macht-hoher-sozialer-Status-glücklich-s.jpg" alt="Macht hoher sozialer Status glücklich s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie von amerikanischen Forschern zeigt, dass sich im Gehirn von Menschen mit einem hohen sozialen Status mehr „Glücksrezeptoren“ feststellen lassen. Wie oft bei Untersuchungen dieser Art, bleibt ungeklärt, ob diese Rezeptoren Menschen glücklicher machen oder aber das Gehirn mehr solche Moleküle bildet, um mit dem  Glück des sozialen Zuspruchs fertig zu werden. Ich habe die Pressemitteilung des Herausgebers vom 3. Februar übersetzt:</p>
<p>Normalerweise denken wir bei den Vorteilen, die Menschen von ihrem <strong>sozialen Status</strong> haben, zuerst an Belohnungen von außerhalb. Nun zeigt eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung in der Februarausgabe von <em>Biological Psychiatry</em>, einem Fachjournal von <em>Elsevier</em>, dass es auch <strong>innere Belohnungen</strong> gibt.</p>
<p><em>Dr. Martinez</em> und ihre Mitarbeiter stellten einen Zusammenhang zwischen einem hohen sozialen Status, starkem sozialen Rückhalt und der Dichte von <strong>Dopamin</strong>-D2/D3-Rezeptoren im Striatum fest. Das <strong>Striatum</strong> ist eine Gehirnregion, die eine zentrale Rolle beim Empfinden von <strong>Belohnung</strong> und <strong>Motivation</strong> spielt. Der Neurotransmitter (Botenstoff) Dopamin und die Rezeptoren, an die er bindet, haben eine Schlüsselfunktion bei der Entstehung dieser Verhaltensreaktionen im Striatum.</p>
<p><span id="more-1675"></span>Die Forscher von der <em>Columbia University</em> in New York untersuchten den sozialen Status und sozialen Rückhalt bei gesunden Testpersonen. Dann verwendeten sie <strong>PET</strong> (Positronen-Emissions-Tomographie), ein Verfahren für das diagnostische <strong>Imaging</strong>, um Bildaufnahmen zu machen, mit denen sich die Anzahl der Typ 2-Rezeptormoleküle für Dopamin im Gehirn der Versuchsteilnehmer bestimmen ließ.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, mit einen <strong>hohen sozialen Status</strong> ihr Leben wahrscheinlich deshalb als angenehmer und stimulierender erfahren, weil sie <strong>mehr Rezeptormoleküle</strong> im Striatum haben, an die Dopamin binden und seine Wirkung entfalten kann, die der eines „<strong>Glückshormons</strong>“ ähnelt.</p>
<p><em>Dr. Martinez</em> erläutert die Ergebnisse näher: „Wir haben gezeigt, dass eine geringe Anzahl von Dopaminrezeptoren mit niedrigem sozialen Status assoziiert war und eine hohe mit einem besseren sozialen Status. Den gleichen Zusammenhang beobachten wir auch zwischen der Rezeptorzahl und den Angaben der Versuchsteilnehmer zu ihrem sozialen Rückhalt bei Freunden, Familie oder anderen wichtigen Menschen in ihrem Leben.“</p>
<p><em>Dr. John Krystal</em>, der Herausgeber von <em>Biological Psychiatry</em>, meint: „Diese Ergebnisse bieten einen interessanten Einblick in eine grundlegende soziale Verhaltensweise – unser Bestreben, einen hohen sozialen Status zu erlangen. Man kann sich gut vorstellen, dass Menschen mit <strong>mehr</strong> D2-<strong>Rezeptoren</strong> hoch <strong>motiviert</strong> sind und sich in sozialen Situationen <strong>stärker engagieren</strong>. Dadurch bringen sie es im Leben weiter und haben mehr sozialen Rückhalt.“</p>
<p>Diese Ergebnisse könnten auch von Bedeutung sein, um zu verstehen, warum manche Menschen stärker zu Alkohol- und Drogenmissbrauch neigen. Denn die Untersuchungen von <em>Dr. Nora Volkow</em>, der Direktorin des National Institute on Drug Abuse in den USA, und ihrer Mitarbeiter haben gezeigt, dass ein <strong>niedriges </strong>Niveau von D2/D3-<strong>Rezeptoren</strong> zum erhöhten <strong>Risiko für Alkoholabhängigkeit</strong> bei Menschen mit beitragen kann, deren Verwandte ebenfalls Alkoholprobleme haben. Nach dem derzeitigen Stand ihrer Forschung könnten Menschen mit einer Neigung zu Alkoholmissbrauch und wenigen D2/D3-Rezeptormolekülen auch <strong>empfindlicher</strong> auf einen niedrigen <strong>sozialen Status</strong> und schwächeren sozialen <strong>Rückhalt</strong> reagieren. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass diese sozialen Faktoren zum Risiko für Alkohol- und Drogenmissbrauch mit beitragen.</p>
<p>Diese Ergebnisse sind von besonderem Interesse, weil sie die <strong>Neurobiologie</strong> des Menschen in einen <strong>sozialen Kontext</strong> stellen, und der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen. In gesellschaftlichen Zusammenhängen wie diesem zeigt sich die wahre Bedeutung biologischer Einflüsse auf unser Verhalten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.elsevier.com/wps/find/authored_newsitem.cws_home/companynews05_01421" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Elsevier Science &amp; Health News</span></a>, 3.2.10</p>
<p><a href="http://www.journals.elsevierhealth.com/periodicals/bps/article/S0006-3223(09)00965-2/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Martinez et al.</span></a> <em>Biological Psychiatry</em>, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich? </title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-fur-adhs-verbindungsfehler-im-gehirn-verantwortlich%c2%a0/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-fur-adhs-verbindungsfehler-im-gehirn-verantwortlich%c2%a0/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt zum ersten Mal, dass die Kommunikation zwischen bestimmten Gehirnregionen bei Kindern mit ADHS gestört ist. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Wissenschaftler darauf hinweisen, dass sich elektrische Messungen wie ihre für eine verbesserte Diagnose und Erforschung der Störung eignen:
Wenn Kinder mit ADHS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1811" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Sind-für-ADHS-Verbindungsfehler-im-Gehirn-verantwortlich-s.jpg" alt="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt zum ersten Mal, dass die Kommunikation zwischen bestimmten Gehirnregionen bei Kindern mit ADHS gestört ist. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Wissenschaftler darauf hinweisen, dass sich elektrische Messungen wie ihre für eine verbesserte Diagnose und Erforschung der Störung eignen:</p>
<p>Wenn <strong>Kinder mit ADHS</strong> (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) Aufmerksamkeitstests machen, können zwei bestimmte Gehirnregionen <strong>keine normale Verbindung</strong> herstellen und miteinander kommunizieren. Das zeigt eine Studie von Forschern am Center for Mind and Brain und am M.I.N.D.-Institut der <em>University of California-Davis</em>.</p>
<p><span id="more-1143"></span>„Damit haben wir zum ersten Mal einen direkten Beweis, dass diese Verbindung bei ADHS fehlt”, sagt <em>Dr. Ali Mazaheri</em> vom Center for Mind and Brain. <em>Mazaheri</em> und seine Kollegen machten die Entdeckung bei Untersuchungen über die <strong>Gehirnaktivität</strong> von Kindern mit ADHS. Der Artikel erscheint online in der neusten Ausgabe des Fachjournals <em>Biological Psychiatry</em>.</p>
<p>Die Forscher zeichneten den Rhythmus der <strong>elektrischen Aktivität des Gehirns </strong>von Kindern auf, insbesondere das Muster der sogenannten <strong>Alpha-Wellen</strong>, einer charakteristischen Art von elektrischen Spannungsschwankungen im <strong>EEG</strong> (Elektroenzephalogramm) des Gehirns. Wenn eine <strong>Gehirnregion</strong> Wellen mit einem Alpha-Rhythmus aussendet, ist sie <strong>nicht</strong> mit dem Rest des Gehirns <strong>verbunden </strong>und kann Informationen nicht optimal empfangen oder verarbeiten, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>Für die Untersuchungen machten Kinder mit ADHS und normale Kinder einen einfachen <strong>Test für Aufmerksamkeit</strong>, während die Forscher ihre Gehirnwellen aufzeichneten. Den Kindern wurden rote oder blaue <strong>Bilder</strong> gezeigt beziehungsweise ein hoher oder tiefer <strong>Ton</strong> vorgespielt, und sie sollten darauf mit einem Knopfdruck reagieren. Direkt vor dem Bild oder Ton wurde ihnen entweder der Buchstabe „V” (visuell) gezeigt, um ein Testbild <strong>anzukündigen</strong>, oder ein umgedrehtes „V”, das den Buchstaben „A” (auditorisch) darstellte und einen Testton ankündigte.</p>
<p>Die Experimente wurden von Forschern aus den Labors von <em>Ron Mangun</em>, Professor für Psychologie und Neurologie, und <em>Blythe Corbett</em>, Associate Clinical Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung, sowie des M.I.N.D.-Instituts durchgeführt.</p>
<p>Nach den gängigen Vorstellungen, wie das Gehirn seine Aufmerksamkeit auf Etwas richtet, sollten <strong>Signale vom Stirnhirn</strong> – wie hier die Hinweise „V” und „A” – <strong>anderen</strong> Teilen des Gehirns wie der <strong>Region</strong> für die Verarbeitung visueller Information im Hinterkopf mitteilen, dass sie sich darauf <strong>vorbereiten</strong>, ihre Aufmerksamkeit auf Etwas zu richten. Das sollte sich in einer <strong>verminderten</strong> Aktivität von <strong>Alpha-Wellen</strong> in der Region für das Sehen ausdrücken, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>Genau das beobachteten die Forscher auch bei den Gehirnwellen normaler Kinder. Dagegen war bei Kindern mit <strong>ADHS </strong>die <strong>Alpha-Aktivität nicht vermindert</strong>. Das zeigt, dass zwischen dem Gehirnzentrum, das die Befehle für Aufmerksamkeit verteilt, und den Regionen für die Verarbeitung visueller Informationen <strong>keine funktionelle Verbindung</strong> besteht, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>„Das Gehirn von Kindern mit ADHS scheint sich auf die Aufmerksamkeit für bevorstehende Reize anders vorzubreiten als das von Kindern, die sich normal entwickeln”, meint er.</p>
<p>Kinder mit ADHS hatten nach den entsprechenden Hinweissignalen verbesserte Reaktionszeiten, aber sie scheinen von ihrer Fähigkeit zur <strong>Aufmerksamkeit weniger effizient</strong> Gebrauch zu machen, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>Das ist der erste Nachweis für eine gestörte Verbindung zwischen Gehirnsystemen für die Aufmerksamkeit bei ADHS anhand von elektrischen Mustern der Gehirnaktivität, sagt er. Bis jetzt beruhte die Definition von ADHS allein auf dem Verhalten.</p>
<p>Der Ausgangspunkt für diese Studie war der Wunsch, Labor- und klinische Forschung miteinander zu verbinden, um <strong>neue Untersuchungsmethoden</strong> für ADHS zu entwickeln und die <strong>Erkrankung</strong> besser zu <strong>verstehen</strong>, sagt <em>Corbett</em>.</p>
<p>„Diese Kommunikation zwischen Klinikern und Forschern war ein klarer Erfolg”, meint sie.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=9353" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of California-Davis</span></a>, 11.1.10</p>
<p><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6T4S-4Y41MNW-5&amp;_user=10&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=2e13ab5f20c60430bf1d02521b4204ec" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Mazaheri et al.</span></a> <em>Biological Psychiatry</em>, Jan 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-therapie-von-adhs-mit-computerspielen-fur-kinder-unterstutzen/">Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?</a></span></p>
<p><a title="Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/posttraumatische-belastungsstorung-ptsd-was-passiert-wirklich-im-gehirn/#more-763" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?</span></a></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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