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	<title>Psychologie aktuell &#187; Hirnforschung</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Hirnforschung</title>
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		<title>Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 10:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele psychische Erkrankungen haben eine genetische Komponente, deren Beitrag sich aber oft nur schwer von Umwelteinflüssen trennen und analysieren lässt. Eine neue Studie hat das Zusammenspiel von Genen und Umwelt bei der Empfindung negativer Emotionen untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Instituts zu der Studie von Ende Oktober übersetzt, die veranschaulicht, wie komplex die Zusammenhänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4796" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum-wecken-Gerüche-Kindheitserinnerungen-1-300x199" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Warum-wecken-Gerüche-Kindheitserinnerungen-1-300x1991.jpg" alt="Warum-wecken-Gerüche-Kindheitserinnerungen-1-300x199" width="180" height="119" />Viele psychische Erkrankungen haben eine genetische Komponente, deren Beitrag sich aber oft nur schwer von Umwelteinflüssen trennen und analysieren lässt. Eine neue Studie hat das Zusammenspiel von Genen und Umwelt bei der Empfindung negativer Emotionen untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Instituts zu der Studie von Ende Oktober übersetzt, die veranschaulicht, wie komplex die Zusammenhänge sind:</p>
<p>An der Entstehung von Ängsten und Depressionen sind <strong>psychische</strong> und <strong>Umweltfaktoren</strong> beteiligt, aber auch die <strong>genetische Veranlagung</strong> eines Menschen spielt eine Rolle. Wie die einzelnen Faktoren auf die Funktion des Gehirns einwirken, sodass Angst- und Depressionssymptome ausgelöst werden, ist jedoch immer noch nicht klar. Um einen besseren Einblick in diese Wechselwirkungen zu bekommen, hat ein französisches Forscherteam vom Centre Émotion-Remédiation et Réalité Virtuelle (<em>CNRS, Pitié Salpêtrière Hospital</em>, Paris) die <strong>Amygdala</strong> untersucht. Dieser Teil des Gehirns ist bei Menschen überaktiv, die unter Ängsten und Depressionen leiden.</p>
<p>Die Forscher konnten zeigen, dass die Amygdala unterschiedlich reagiert, je nach dem genetischen Make-up eines Menschen, seiner Lebensgeschichte und seiner geistigen Tätigkeit. Diese Ergebnisse bedeuten, dass eine <strong>Psychotherapie</strong> eine <strong>unterschiedliche Wirkung</strong> auf die Gehirnaktivität von Patienten <strong>haben könnte</strong>, die von ihren jeweiligen genetischen Merkmalen abhängt. Die Studie erscheint als Titelgeschichte der Novemberausgabe von <em>Human Brain Mapping</em>.</p>
<p><span id="more-4781"></span>Mehrere Studien, die in den letzten zehn Jahren publiziert wurden, deuten darauf hin, dass das <strong>Gen 5-HTTLPR</strong> eine wichtige Rolle bei <strong>Depressionen</strong> spielen könnte. Das Gen kodiert für ein Transportprotein für den Neurotransmitter Serotonin, der an der <strong>Regulation von Emotionen</strong> beteiligt ist. Der Promotor des Gens (eine Region, die die Genaktivität bestimmt) kann entweder lang oder kurz sein, und die kurze Variante kann die emotionale Wirkung belastender Ereignisse verstärken. Obwohl diese Hypothese noch umstritten ist, sind Forscher sich einig, dass die kurze Variante des Gens zu einer stärkeren <strong>Aktivierung der Amygdala</strong> (oder auch Mandelkern) führt, einer Struktur im Gehirn, die an der Entstehung von Gefühlen und der Erkennung von Gefahrensignalen beteiligt ist.</p>
<p>In ihrer neusten <strong>Studie</strong> untersuchten die Forscher den Einfluss von psychischen und Umweltfaktoren auf die Wirkung der beiden <strong>Genvarianten</strong>. Dafür machten sie die Aktivität der Amygdala mit <strong>funktionellem MRT</strong>, einer Gehirnimaging-Methode, sichtbar und führten Scans an den Gehirnen von 45 gesunden Testpersonen durch, darunter Träger der kurzen und der langen Genvariante. Während den Scans zeigten die Forscher den Testpersonen angenehme und unangenehme Bilder. Die Testpersonen sollten die <strong>Wirkung der Bilder</strong> entweder nur beschreiben (als angenehm oder unangenehm) oder über die Bedeutung nachdenken, die die Bilder für sie persönlich hatten.</p>
<p>Die Scans zeigten unterschiedliche Gehirnaktivitäten, je nach der Genvariante der Testpersonen: Bei Trägern der kurzen Variante war die Aktivierung der Amygdala stärker, wenn sie das Foto mit sich selbst in Verbindung brachten, als wenn sie nur überlegten, ob sie das Bild angenehm oder unangenehm fanden. Bei Testpersonen ohne die kurze Genvariante war es genau umgekehrt. Das heißt, die <strong>Aktivität der Amygdala</strong> war <strong>verschieden</strong>, je nach der <strong>Genvariante</strong>, aber auch nach der geistigen<strong> Tätigkeit</strong> der Testpersonen – ob sie das Bild „objektiv“ beschrieben oder eine Assoziation mit ihrer persönlichen Lebenserfahrung herstellten.</p>
<p>Vor den Scans wurden die Testpersonen über negative Ereignisse befragt, die sie im vorangegangenen Jahr erlebt hatten, wie zum Beispiel Schwierigkeiten im Beruf, Trennungen, Todesfälle etc. Die Ergebnisse zeigten, dass sich <strong>belastende Erlebnisse</strong> im vorangegangenen Jahr auch auf den Einfluss des Gens auf die Aktivierung der Amygdala auswirkten, wobei diese Interaktion zwischen Genen und Umwelt selbst durch die geistige Tätigkeit der Testpersonen verändert wurde.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass das genetische Make-up der Testpersonen einen Einfluss auf ihre Gehirnfunktion hatte. Aber dieser Einfluss war abhängig von ihrer Lebensgeschichte und der Art des psychologischen Tests. Im Hinblick auf die Behandlung von Depressionen bedeuten diese Ergebnisse, dass eine <strong>Psychotherapie</strong> und insbesondere eine Verhaltenstherapie, die <strong>Depressionspatienten</strong> helfen soll ihre Welt anders wahrzunehmen, <strong>unterschiedliche Auswirkungen</strong> auf das Gehirn haben könnte, die von bestimmten Genen abhängen. Diese Möglichkeit wollen die Forscher nun weiter untersuchen.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www2.cnrs.fr/en/1928.htm" target="_blank">CNRS</a></span>, 28. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1002/hbm.21150" target="_blank">Lemogne et al</a></span>. <em>Human Brain Mapping</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich erfolgreiche Verhaltenstherapie im Hirnscanner nachweisen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-erfolgreiche-verhaltenstherapie-im-hirnscanner-nachweisen/" target="_self">Lässt sich erfolgreiche Verhaltenstherapie im Hirnscanner nachweisen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann man Angststörungen im Gehirn „sehen”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man angststorungen im-gehirn-sehen/" target="_self">Kann man Angststörungen im Gehirn „sehen”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie bewältigt das Gehirn Stress?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-bewaltigt-das-gehirn-stress/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 15:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Goldfischen wird nachgesagt, dass sie nicht sehr schlau sind, weil sie sich einfach nichts merken können. Dafür wirken sie aber immer ruhig und zufrieden. Oder gerade deshalb? In einer aktuellen Studie haben Forscher Mäuse mit einem besonders guten Gedächtnis für negative Erfahrungen hergestellt und gezeigt, dass die Tiere gestresst und verängstigt sind. Wir haben einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4697" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren1.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Goldfischen wird nachgesagt, dass sie nicht sehr schlau sind, weil sie sich einfach nichts merken können. Dafür wirken sie aber immer ruhig und zufrieden. Oder gerade deshalb? In einer aktuellen Studie haben Forscher Mäuse mit einem besonders guten Gedächtnis für negative Erfahrungen hergestellt und gezeigt, dass die Tiere gestresst und verängstigt sind. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Anfang Oktober übersetzt, die zu neuen Behandlungen für stressbedingte Erkrankungen führen könnte:</p>
<p>Ein Forscherteam von der <em>University of Leicester</em> in England sagt, es hat die Nervenzellen entdeckt, die im Gehirn für die Bewältigung von Stress verantwortlich sind.</p>
<p>Die Neurowissenschaftler scheinen einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht zu haben, um die biologischen Mechanismen des Stresses zu verstehen und welche Rolle das Gehirn dabei spielt, seine Auswirkungen zu begrenzen. Sie sagen, sie haben „dünne“ und „pilzförmige“ <strong>Fortsätze von Nervenzellen</strong> entdeckt, die für das <strong>Lernen </strong>und das <strong>Gedächtnis</strong> verantwortlich sind. Wichtiger noch sagen sie, dass diese Zellen imstande sind Erinnerungen an Geschehenes zu verändern, sodass schmerzhafte oder traumatische Erinnerungen weniger deutlich sind.</p>
<p><span id="more-4676"></span>Das <strong>Gehirn</strong> produziert ein spezielles Protein, das ihm hilft sich <strong>an belastende Erfahrungen anzupassen</strong>, indem es die Effizienz und Art und Weise beeinflusst, wie im Gehirn Gedächtnisinhalte gespeichert werden. So stellten die Forscher fest, dass Mäuse, die dieses Protein nicht bilden konnten, weniger kontaktfreudig waren und sich mehr als normale Mäuse im Dunkeln versteckten. Die Forscher deuten dieses Verhalten als eine empfindlichere Reaktion auf unangenehme Erfahrungen.</p>
<p><em>Dr. Pawlak</em> von der Abteilung Zellphysiologie und Pharmakologie der Universität sagt:</p>
<p>„Stress beeinflusst die ständige <strong>,Umbildung’ im Gehirn</strong> – Nervenzellen verändern ihre Gestalt, die Anzahl ihrer Verbindungen mit anderen Zellen, und wie sie mit anderen Nervenzellen kommunizieren. In den meisten Fällen sind diese Reaktionen nützliche Anpassungen – sie helfen dem Gehirn <strong>Stress zu bewältigen</strong> und ermöglichen uns angemessene Verhaltensreaktionen. Aber bei sehr großem Stress können diese Prozesse außer Kontrolle geraten. Die <strong>,Pufferkapazität’ des Gehirns</strong> ist erschöpft und die Nervenzellen im Hippocampus – eine Gehirnregion, die für das Lernen und Gedächtnis zuständig ist – beginnen ihre Zellfortsätze zurückzuziehen, kommunizieren nicht mehr effektiv mit anderen Zellen und werden sichtbar krank.“</p>
<p><em>Dr. Pawlak </em>sagt:</p>
<p>„Eine Strategie benutzen Gehirnzellen besonders gerne, um Stress zu bewältigen. Sie verändern die Form ihrer winzigen Fortsätze, die normalerweise dazu da sind, um <strong>Informationen</strong> mit anderen Nervenzellen <strong>auszutauschen</strong>. Diese sogenannten <strong>Dornfortsätze</strong> können manchmal nur ein Tausendstel Millimeter groß sein und haben verschiedene Formen. Manche Dornen (die <strong>,dünnen’ Dornen</strong>) sind wie Kinder – sehr lebhaft und neugierig, sie wechseln ständig ihre Gestalt und ihre ,Gesprächspartner’ – sie helfen uns neue Dinge zu <strong>lernen</strong>. Wenn diese Dornen erst einmal etwas gelernt haben, werden sie zu reifen ,Couch-Potatoes’ – sie sehen aus wie Pilze, haben feste Verbindungen, wechseln ihre Partner nicht und bewegen sich nicht gerne.“</p>
<p>Die <strong>pilzförmigen Dornen</strong> ermöglichen uns die <strong>Erinnerung</strong> an Dinge, die wir einmal gelernt haben – aber schlechte Erinnerungen können einen Menschen auch zu sehr hemmen. Stark belastende Erfahrungen sollte man am besten schnell vergessen, denn sonst können klare Erinnerungen daran Angststörungen verursachen. Das Gehirn ist ständig damit beschäftigt ein <strong>Gleichgewicht</strong> zwischen Erinnerungen herzustellen, an die wir uns gut erinnern sollten, nur vage oder sie ganz vergessen.</p>
<p>Die Studie wurde in den <em>Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)</em> veröffentlicht und dürfte wichtig für das Verständnis stressbedingter psychiatrischer Erkrankungen beim Menschen sein. Die Arbeit wurde durch einen Marie Curie Excellence Grant von der Europäischen Kommission finanziert. Nach <em>Dr. Robert Pawlak</em>, Dozent für Neurowissenschaften an der <em>University of Leicester</em>, zeigen die Ergebnisse, dass die Bildung des Proteins im Gehirn den Menschen davor bewahren könnte „zu starke Angstgefühle“ zu entwickeln und dem Gehirn hilft die Fülle <strong>negativer Erfahrungen</strong> im Leben eines Menschen zu <strong>bewältigen</strong>.</p>
<p><em>Dr. Robert Pawlak</em> fährt fort:</p>
<p>„Wir haben ein <strong>Protein</strong> identifiziert, das das Gehirn <strong>als Antwort auf Stress produziert</strong>, um die Anzahl pilzförmiger Dornen zu <strong>reduzieren</strong> und damit künftige <strong>Ängste</strong>, die mit einem belastenden Ereignis verbunden sind. Normalerweise wird dieses Protein (Lipocalin-2) nicht gebildet. Aber wenn ein Mensch gestresst ist, steigt seine Produktion im Hippocampus dramatisch an. Als wir Lipocalin-2 zu Kulturen von Nervenzellen gaben, so wie es bei Stress passiert, fingen die Nervenzellen an ihre <strong>,Gedächtnisdornen’</strong> (die reifen, pilzförmigen) zu <strong>verlieren</strong>.“</p>
<p>„Deshalb stellten wir uns die Frage: ,Was würde geschehen, wenn wir Mäuse Stress aussetzen, deren Gehirn kein Lipocalin-2 bildet? Würden sie anders reagieren?’ Für diese Experimente benutzten wir <strong>Mäuse</strong>, bei denen das <strong>Lipocalin-2-Gen zerstört</strong> war, und stellten fest, dass sie auf Stress <strong>ängstlicher</strong> reagierten als normale Mäuse. Zum Beispiel waren sie weniger ,kontaktfreudig’ und verkrochen sich lieber im Dunkeln anstatt wie normale Mäuse ihre Umgegend zu erkunden. Die Ergebnisse zeigten, dass im Gehirn dieser Mäuse bei Stress mehr pilzförmige Dornen gebildet wurden, und deshalb konnten sie sich an ein belastendes Ereignis besser erinnern.“</p>
<p>Die Identifikation von Lipocalin-2 als ein neues Molekül, das im Gehirn eine Rolle bei der Bewältigung von Stress spielt, ist ein wichtiger Schritt bei der Entschlüsselung der molekularen Mechanismen des Stress, die zu stressbedingten psychiatrischen Erkrankungen führen können, wenn sie gestört sind.</p>
<p>„<strong>Stressbedingte</strong> geistig-seelische Störungen sind ausgesprochen häufig und mehr als 30 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Wir würden gerne untersuchen, ob die Mechanismen, die wir entdeckt haben, bei Menschen ähnlich funktionieren, und ob sich daraus Ideen für klinische Strategien ableiten lassen, wie man <strong>Angststörungen und Depressionen behandeln</strong> könnte.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/235379.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 4. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1073/pnas.1107936108" target="_blank">Mucha et al</a></span>. <em>PNAS</em>, Okt 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/" target="_self">Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/posttraumatische-belastungsstorung-ptsd-was-passiert-wirklich-im-gehirn/" target="_self">Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 11:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit gut zwanzig Jahren sind keine Antidepressiva auf den Markt gekommen, die nach einem neuen Wirkungsmechanismus funktionieren. Doch die Effektivität und Verträglichkeit der gängigen Medikamente lässt zu wünschen übrig. Nun haben Forscher ein neues Gen entdeckt, das an der Entstehung von Depressionen beteiligt ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende April [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4263" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen1.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Seit gut zwanzig Jahren sind keine Antidepressiva auf den Markt gekommen, die nach einem neuen Wirkungsmechanismus funktionieren. Doch die Effektivität und Verträglichkeit der gängigen Medikamente lässt zu wünschen übrig. Nun haben Forscher ein neues Gen entdeckt, das an der Entstehung von Depressionen beteiligt ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende April übersetzt, die helfen könnte effektivere Antidepressiva zu entwickeln, die über einen neuen Mechanismus wirken:</p>
<p>Eine aktuelle Studie beschreibt ein <strong>neues Gen</strong>, das mit klinischen <strong>Depressionen assoziiert</strong> ist. Die Untersuchung, die von Cell Press in der Aprilausgabe des Journals <em>Neuron </em>publiziert wird, zeigt, dass es einen bis jetzt unbekannten Mechanismus für klinische Depressionen gibt, und könnte den Weg für zukünftige Behandlungsstrategien für diese ernste Stimmungsstörung weisen.</p>
<p>Klinische Depressionen sind eine psychische Erkrankung, die zu erheblichen Produktivitätsverlusten im Arbeitsleben führt und manche Patienten bis zum Selbstmord treiben kann. „Die heutigen <strong>Medikamente </strong>sind für die Behandlung von klinischen Depressionen unverzichtbar, aber ihre klinische Wirksamkeit ist immer noch unbefriedigend, weil <strong>viele Patienten</strong> <strong>nicht</strong> auf sie <strong>ansprechen</strong> und unerwünschte <strong>Nebenwirkungen</strong> häufig sind“, erklärt der erste Autor der Studie <em>Dr. Martin A. Kohli</em> vom <em>Max-Planck-Institut für Psychiatrie</em> in München. „Die Identifikation von Mechanismen, die Depressionen verursachen, dient der Entwicklung besserer Antidepressiva.“<span id="more-4253"></span></p>
<p>Wahrscheinlich trägt eine Kombination von <strong>genetischen </strong>und <strong>Umweltfaktoren</strong> zu einem erhöhten <strong>Risiko</strong> für klinische Depressionen bei. Aber die Identifikation von Genen, die das Krankheitsrisiko erhöhen, gestaltet sich schwierig, weil die Genetik komplex ist und viele verschiedene Umweltfaktoren mit der Krankheit assoziiert sind. <em>Dr. Kohli </em>und seine Mitarbeiter suchten im gesamten <strong>Genom</strong> systematisch nach möglichen genetischen Assoziationen, indem sie <strong>Patienten</strong> mit einer Diagnose von klinischen Depressionen und passende <strong>Kontrollpersonen</strong> ohne eine Vorgeschichte von psychischen Erkrankungen miteinander <strong>verglichen</strong>. So identifizierten sie <strong>SLC6A15</strong>, ein neues Gen, das mit einer <strong>Anfälligkeit für klinische Depressionen</strong> assoziiert ist. Es kodiert für ein Protein, das bestimmte Aminosäuren in Nervenzellen transportiert. Die Ergebnisse beruhen auf einer umfassenden Untersuchung der Daten von mehr als 15 000 Personen.</p>
<p>Weiter untersuchten die Forscher die funktionelle Relevanz der genetischen Assoziation zwischen SLC6A15 und klinischen Depressionen. Die Ergebnisse zeigten, dass selbst gesunde Testpersonen mit bestimmten Varianten des SLC6A15-Gens, die das <strong>Depressionsrisiko</strong> erhöhen, eine <strong>verminderte Aktivität des Gens</strong> im <strong>Hippocampus</strong> haben, einer Gehirnregion, die an klinischen Depressionen beteiligt ist. Außerdem zeigten Gehirnscans von Patienten, dass Träger der genetischen Risikovarianten, die schon einmal an klinischen Depressionen erkrankt waren, eine kleinere Hippocampus-Region hatten. Schließlich war die Aktivität des SLC6A15-Gens im Hippocampus von Labormäusen vermindert, die besonders <strong>anfällig für</strong> chronischen sozialen <strong>Stress</strong>, einen erwiesenen Risikofaktor für Depressionen sind.</p>
<p>Die Autoren meinen, dass eine verminderte Aktivität des SLC6A15-Gens zu einer Störung von neuronalen Schaltkreisen führen könnte, die etwas mit der Anfälligkeit für klinische Depressionen zu tun haben. „Unsere Ergebnisse sprechen für die These, dass eine verminderte Aktivität des SLC6A15-Gens, besonders im Hippocampus, die Anfälligkeit eines Menschen für Stress erhöhen könnte, indem sie die neuronale Integrität und Übertragung von aktivierenden Nervensignalen in dieser entscheidenden Gehirnregion verändert“, sagt <em>Dr. Elisabeth B. Binder</em>, die Leiterin der Studie. „Da es möglich zu sein scheint, die <strong>Aktivität von SLC6A15</strong> gezielt mit Medikamenten zu <strong>beeinflussen</strong>, könnten unsere Ergebnisse den Anstoß für die Entwicklung einer <strong>neuen</strong> Klasse von <strong>Antidepressiva</strong> geben.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-04/cp-sig042511.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 27. April 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.cell.com/neuron/abstract/S0896-6273(11)00307-2" target="_blank">Kohli et al.</a></span> <em>Neuron</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/" target="_self">Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?</a></span></p>
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		<title>Ist Zufriedenheit erblich?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 17:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mancher wird scheinbar als Frohnatur geboren, ein anderer eher als Neurotiker. Eine aktuelle Studie hat ein Gen untersucht, das zu einer solchen Veranlagung beitragen könnte. Es kodiert für ein Protein, das eine wichtige Rolle im Belohnungssystem des menschlichen Gehirns und bei der Entstehung von Krankheiten wie Depressionen spielt. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4243" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/Ist-Aspirin-auch-bei-Migräne-wirksam.jpg" alt="Ist Aspirin auch bei Migräne wirksam" width="125" height="167" />Mancher wird scheinbar als Frohnatur geboren, ein anderer eher als Neurotiker. Eine aktuelle Studie hat ein Gen untersucht, das zu einer solchen Veranlagung beitragen könnte. Es kodiert für ein Protein, das eine wichtige Rolle im Belohnungssystem des menschlichen Gehirns und bei der Entstehung von Krankheiten wie Depressionen spielt. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Mai übersetzt, die auch auf die Bedeutung von Umwelteinflüssen hinweist:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass ein Mensch glücklicher ist, wenn er eine aktivere Variante eines Gens hat, das im Gehirn den Transport des Botenstoffs <strong>Serotonin</strong> (oder auch 5-HT) reguliert.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie, die heute im <em>Journal of Human Genetics</em> erscheint, zeigen zum ersten Mal einen direkten Zusammenhang zwischen dem <strong>genetischen Make-up </strong>und dem Glücksempfinden eines Menschen, wie es sich in seiner <strong>Zufriedenheit mit dem Leben </strong>ausdrückt.</p>
<p>Die Studie von <em>Jan-Emmanuel De Neve</em>, einem Verhaltensökonom an der <em>London School of Economics and Political Science (LSE)</em>, analysierte genetische Daten von mehr als 2 500 Menschen, die am National Longitudinal Study of Adolescent Health (eine Langzeitstudie) teilnehmen und für die US-Bevölkerung repräsentativ sind. Er untersuchte insbesondere, welche funktionellen Varianten des 5-HTT-Gens die Teilnehmer hatten.</p>
<p><span id="more-4237"></span>Das <strong>5-HTT-Gen</strong>, das für den Serotonin-Transporter in der Zellmembran von Nervenzellen kodiert, hat zwei genetische <strong>Varianten (Allele)</strong>, eine lange und eine kurze. Das <strong>lange</strong> Allel ist genetisch <strong>aktiver</strong>, sodass die Zellmembran von Nervenzellen mit dieser Variante mehr Serotonin-Transportermoleküle enthält. Der Mensch erbt je eine Genkopie von beiden Eltern und kann daher drei Genotypen (Kombinationen von Allelen) haben, lang-lang, kurz-kurz oder lang-kurz.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> verglich die Genotypen der Teilnehmer mit ihrer Antwort auf die Frage „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrem Leben?”. Fünf Antworten waren möglich: sehr zufrieden, zufrieden, unzufrieden, sehr unzufrieden oder keine Angabe.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass ein viel höherer Prozentsatz von Menschen mit dem <strong>aktiveren Genotyp </strong>„lang-lang“ mit ihrem Leben sehr <strong>zufrieden</strong> (35%) oder zufrieden (34%) waren als Menschen mit dem weniger aktiven Genotyp „kurz-kurz“ (jeweils 19%). Umgekehrt waren 26% der Menschen mit dem Genotyp „kurz-kurz“ unzufrieden, aber nur 20% mit dem Genotyp „lang-lang“.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass Träger eines einzigen langen Allels eine 8,5 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit hatten mit ihrem Leben sehr zufrieden zu sein als Menschen ohne eine Kopie des langen Allels des 5-HTT-Gens. Menschen mit zwei Kopien des langen Allels hatten sogar eine durchschnittlich 17 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit mit ihrem Leben sehr zufrieden zu sein. Diese Unterschiede waren statistisch signifikant.</p>
<p><em>Jan-Emmanuel De Neve</em> sagt: „Man vermutet schon lange, dass dieses Gen einen Einfluss auf die psychische Gesundheit eines Menschen hat. Aber diese Studie zeigt zum ersten Mal, dass es maßgeblich daran beteiligt ist, wie zufrieden ein Mensch mit seinem Leben ist.“</p>
<p>„Die Ergebnisse der Studie zeigen einen starken Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit eines Menschen und diesen funktionellen Varianten des 5-HTT-Gens. Natürlich bestimmt nicht nur dieses eine Gen unser Wohlbefinden – <strong>andere Gene</strong> und vor allem <strong>Erfahrungen</strong>, die wir im Laufe des Lebens machen, werden auch weiter den Großteil der Variabilität bei der Zufriedenheit von Menschen erklären. Aber dieses Ergebnis hilft zu erklären, warum die Zufriedenheit jedes Menschen ein individuelles Ausgangsniveau hat, und warum <strong>manche Menschen von Natur aus zufriedener</strong> sind als andere, und das verdanken wir zum großen Teil unserem individuellen genetischen Make-up.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www2.lse.ac.uk/newsAndMedia/news/archives/2011/05/happiness_gene.aspx" target="_blank">London School of Economics</a></span>, 6. Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1038/jhg.2011.39" target="_blank">De Neve</a></span>. <em>Journal of Human Genetics</em>, Mai 2011</p>
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<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Fördert Musik die Gehirnentwicklung?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-musik-die-gehirnentwicklung/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 08:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren erweckte der sogenannte Mozart-Effekt großes Interesse in der Öffentlichkeit. Ob Mozart hören wirklich schlau macht, ist bis heute nicht geklärt. In einer neuen Studie verglichen Forscher die Gehirne und geistigen Fähigkeiten von professionellen und Amateurmusikern. Dabei schnitten die Profis deutlich besser ab. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4229" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="music and dancing small" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/music-and-dancing-small.jpg" alt="music and dancing small" width="167" height="125" />Vor einigen Jahren erweckte der sogenannte Mozart-Effekt großes Interesse in der Öffentlichkeit. Ob Mozart hören wirklich schlau macht, ist bis heute nicht geklärt. In einer neuen Studie verglichen Forscher die Gehirne und geistigen Fähigkeiten von professionellen und Amateurmusikern. Dabei schnitten die Profis deutlich besser ab. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Mai übersetzt, die Musik als eine effektive Form des Gehirntrainings empfiehlt:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass die <strong>Gehirne von Musikern hoch entwickelt</strong> sind, sodass Musiker aufmerksam sind, gerne lernen und dazu neigen das große Ganze zu sehen, sie sind ruhig und verspielt. Frühere Studien haben gezeigt, dass die gleichen Eigenschaften auch Weltklassesportler, Spitzenmanager und Anhänger der transzendentalen Meditation kennzeichnen.</p>
<p>Die neue Studie wurde von <em>Fred Travis, Maharishi University of Management</em> in den USA, <em>Harald Harung, Fachhochschule Oslo</em> in Norwegen und <em>Yvonne Lagrosen, Fachhochschule West</em> in Schweden durchgeführt. Die beobachteten Merkmale sind charakteristisch für eine hohe geistige und Gehirnentwicklung und scheinbar ein Zeichen dafür, dass ein Mensch grundsätzlich das Potenzial hat bei etwas wirklich, wirklich gut zu werden.</p>
<p><span id="more-4220"></span>Die Forscher quantifizieren die geistige und Gehirnentwicklung mit verschiedenen Methoden. Im <strong>EEG</strong> kann man bei der elektrischen Gehirnaktivität von Menschen mit einem hoch entwickelten Geist und Gehirn spezifische Muster beobachten. Sie haben gut koordinierte <strong>Stirnlappen</strong>, Gehirnregionen, die für <strong>höhere geistige Funktionen </strong>wie Planung und logisches Denken zuständig sind. Ein anderes Merkmal ist die Dominanz bestimmter EEG-Frequenzen, der sogenannten <strong>Alphawellen</strong>, in der Gehirnaktivität. Alphawellen treten auf, wenn das Gehirn Details zu einem Ganzen zusammenfügt. Weiter zeigt das EEG, dass Menschen mit einem hoch entwickelten Geist und Gehirn ihre<strong> Gehirnressourcen ökonomisch nutzen</strong>. Sie sind aufmerksam und bereit zu handeln, wenn die Situation es erfordert, aber wenn nicht, sind sie entspannt und nehmen eine abwartende Haltung ein.</p>
<p>Außerdem benutzen die Forscher zwei Fragebögen, um die geistige und Gehirnentwicklung zu quantifizieren. Der eine testet die Fähigkeit <strong>moralisch zu argumentieren</strong>. Hier haben Menschen mit einem hoch entwickelten Geist und Gehirn höhere Werte. Für den anderen Test werden Menschen nach sogenannten <strong>Gipfelerlebnissen</strong> befragt. Diese werden als eine <strong>höhere Bewusstseinsebene b</strong>eschrieben. Der Mensch hat ein intensives Gefühl des Glücks, der Harmonie und des Überschreitens von Grenzen. Menschen mit einem hoch entwickelten Geist und Gehirn haben viele solcher Gipfelerlebnisse.</p>
<p><em>Fred Travis</em> betont, dass <strong>jede Aktivität das Gehirn verändert</strong>. Transzendentale Meditation und Musik machen sind Dinge, mit denen sich ein Mensch beschäftigen sollte, der möchte, dass sich sein Geist in die richtige Richtung verändert. Gute Fortschritte kann man aber auch machen, wenn man allgemeine Ratschläge für die Gesundheit befolgt: genug schlafen, Sport treiben, gesund essen und keine Drogen nehmen. Wie ein Mensch denkt, spielt auch eine Rolle.</p>
<p>„Wenn jemand ein sehr neidischer, wütender und gemeiner Mensch ist und so über andere Leute denkt, wird das in seinem Gehirn verstärkt. Aber wenn er sehr großzügig und offen ist und seinen Mitmenschen hilft, wird er andere Verbindungen haben“, sagt <em>Fred Travis</em>.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=102212&amp;CultureCode=en" target="_blank">AlphaGalileo</a></span>, 5. Mai 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.concog.2011.03.020" target="_blank">Travis et al.</a></span> <em>Consciousness and Cognition</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg </span></a></p>
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		<item>
		<title>Kann Biofeedback helfen Gedanken zu kontrollieren?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-biofeedback-helfen-gedanken-zu-kontrollieren/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-biofeedback-helfen-gedanken-zu-kontrollieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 08:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Biofeedback]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Biofeedback macht normalerweise unbewusste physiologische Vorgänge wie Veränderungen des Blutdrucks sichtbar, sodass Patienten lernen können sie zu regulieren.  Eine neue Untersuchung kanadischer Forscher zeigt nun, dass man durch Biofeedback auch lernen kann komplexe Gedankenvorgänge zu steuern. Wir haben die Presseerklärung der Universität von Anfang April übersetzt, die auf die Möglichkeiten des Biofeedbacks zur Behandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4099" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/Depressive-Symptome-und-Übergewicht-bei-Teenagern-Was-ist-der-Zusammenhang.jpg" alt="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" width="125" height="195" />Biofeedback macht normalerweise unbewusste physiologische Vorgänge wie Veränderungen des Blutdrucks sichtbar, sodass Patienten lernen können sie zu regulieren.  Eine neue Untersuchung kanadischer Forscher zeigt nun, dass man durch Biofeedback auch lernen kann komplexe Gedankenvorgänge zu steuern. Wir haben die Presseerklärung der Universität von Anfang April übersetzt, die auf die Möglichkeiten des Biofeedbacks zur Behandlung psychischer Erkrankungen aufmerksam macht:</p>
<p>Menschen sehen sich heute im Privatleben wie im Beruf einer wachsenden Zahl von Ablenkungen gegenüber. Nun zeigt eine neue Studie von Forschern der <em>University of British Columbia (UBC)</em> in Kanada, dass <strong>Gehirn-Feedback</strong> in Echtzeit einem Menschen helfen kann, seine <strong>Gedanken besser zu kontrollieren</strong>.</p>
<p>Die Studie ist die weltweit erste Untersuchung darüber, wie man mithilfe der <strong>fMRT</strong> (funktionellen magnetischen Resonanztomographie) die Fähigkeit eines Menschen seine Gedanken zu kontrollieren durch Feedback vom Gehirn in Echtzeit beeinflussen kann. Die Forscher konnten zeigen, dass Feedback von Gehirnregionen, die für <strong>höhere Gedankenprozesse</strong> wie die Introspektion (Selbstbeobachtung) zuständig sind, einem Menschen hilft seine Gedanken zu kontrollieren und sein „<strong>Gehirn zu trainieren</strong>“.</p>
<p><span id="more-4092"></span>„Genauso wie Athleten beim Sport von der Anleitung ihres Trainers profitieren, kann uns Feedback vom Gehirn helfen, uns unserer Gedanken bewusster zu werden“, sagt <em>Prof. Kalina Christoff</em>, eine Autorin der Studie von der Abteilung Psychologie an der <em>UBC</em>. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir unser Denken besser kontrollieren können, wenn wir wissen, wie sich die entsprechenden Gehirnregionen verhalten.&#8221;</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong>, die in der Aprilausgabe des Journals <em>NeuroImage</em> veröffentlicht wurde, machten die Teilnehmer viermal Testaufgaben, die jeweils sechs Minuten dauerten, und bei denen die geistige <strong>Introspektion</strong> alle dreißig Sekunden erhöht oder erniedrigt war. Während der Tests führten die Forscher <strong>fMRT-Messungen</strong> durch, mit denen sie die Aktivität in der RLPFC-Gehirnregion (rostrolateraler präfrontaler Cortex), die an höheren Gedankenprozessen beteiligt ist, in Echtzeit verfolgten.</p>
<p>Teilnehmer, die fMRT-Feedback in Echtzeit erhielten, konnten sehen, wie ihre RLPFC-Aktivität während Introspektion zunahm und bei anderen Gedanken abnahm, zum Beispiel bei Testaufgaben, für die sie sich auf körperliche Empfindungen konzentrierten. Diese Teilnehmer konnten das <strong>Feedback</strong> nutzen, um ihre <strong>Gedanken zu steuern</strong>. Dadurch konnten sie ihre Gedanken deutlich besser kontrollieren und schnitten bei den geistigen Testaufgaben besser ab. Dagegen konnten Teilnehmer, die nur ungenaues oder gar kein Gehirn-Feedback erhielten, ihre Gehirnaktivität nicht regulieren und ihre <strong>Leistung steigern</strong>.</p>
<p>„Wenn die Teilnehmer sehen konnten, wie ihr Gehirn auf ihre Gedanken reagierte, wussten sie, ob sie die Testaufgabe gut oder schlecht machten, und konnten ihre Gedanken entsprechend anpassen“, sagt <em>Graeme McCaig</em>, der erste Autor der Studie, der an der Abteilung Electrical and Computer Engineering der <em>UBC </em>über die Interaktion von Mensch und Computer promoviert hat. „Daher konnten sich die Teilnehmer, die <strong>Feedback</strong> in Echtzeit erhielten, mit <strong>größerer Konsistenz</strong> auf die Testaufgaben konzentrieren.“</p>
<p>Die Studie eröffnet die Möglichkeit, das Leben von Menschen im Alltag zu verbessern, indem man fMRT-Technologie nutzt, um ihre <strong>Konzentrationsfähigkeit </strong>für Dinge im Privat- und Berufsleben zu <strong>steigern</strong>, schreibt das Forscherteam, zu dem auch <em>Matt Dixon, Kamyar Keramatian</em> und <em>Irene Liu </em>gehören.</p>
<p>Darüber hinaus wecken die Studienergebnisse Hoffnung auf <strong>klinische Behandlungen</strong> für Erkrankungen, die sich verbessern lassen, wenn Patienten bewusster und kontrollierter denken, zum Beispiel bei <strong>Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen</strong>, schreiben die Forscher. In dem Maße, in dem die fMRT-Technologie weiter verfügbar wird, könnte Gehirn-Feedback in Echtzeit zu einer wichtigen Ergänzung für das Feedback werden, das ein Therapeut geben kann, oder Patienten helfen sich selbst zu beobachten.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.publicaffairs.ubc.ca/2011/04/08/people-control-thoughts-better-when-they-see-their-brain-activity-ubc-study/" target="_blank">University of British Columbia</a></span>, 8. April 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.neuroimage.2010.12.016" target="_blank">McCaig et al.</a></span> <em>NeuroImage</em>, April 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-therapie-von-adhs-mit-computerspielen-fur-kinder-unterstutzen/" target="_self">Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beziehungsstreit-lasst-sich-vorhersagen-wann-die-wut-verraucht-ist/" target="_self">Beziehungsstreit: Lässt sich vorhersagen, wann die Wut verraucht ist?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<item>
		<title>Führt Psychotherapie zu Strukturveränderungen im Gehirn?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fuhrt-psychotherapie-zu-strukturveranderungen-im-gehirn/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fuhrt-psychotherapie-zu-strukturveranderungen-im-gehirn/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 12:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob eine Psychotherapie ein Erfolg ist oder nicht, ist normalerweise eine Frage der Einschätzung des Therapeuten und Patienten. Eine aktuelle Studie hat die Gehirnaktivität bei Patienten im Laufe einer Therapie untersucht und zeigt, dass sich das Behandlungsergebnis objektiv messen und quantifizieren lässt. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Februar übersetzt, deren methodischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3986" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Beliebtheit genetisch s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Ist-Beliebtheit-genetisch-s.jpg" alt="Ist Beliebtheit genetisch s" width="167" height="125" />Ob eine Psychotherapie ein Erfolg ist oder nicht, ist normalerweise eine Frage der Einschätzung des Therapeuten und Patienten. Eine aktuelle Studie hat die Gehirnaktivität bei Patienten im Laufe einer Therapie untersucht und zeigt, dass sich das Behandlungsergebnis objektiv messen und quantifizieren lässt. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Februar übersetzt, deren methodischer Ansatz die Entwicklung verbesserter Therapien erleichtern könnte:</p>
<p>Wie sehen die Veränderungen im Gehirn eines Patienten aus, der auf eine Psychotherapie anspricht? Diese Frage wollte ein Team von kanadischen Psychologen bei Patienten mit sozialen Angststörungen untersuchen. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in <em>Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, veröffentlicht.</p>
<p><strong>Soziale Angststörungen</strong> sind eine häufige psychische Erkrankung, deren Kennzeichen eine übermächtige Furcht vor sozialen Interaktionen und vor einer Verurteilung durch andere sind. Bei Patienten mit dieser Störung können sowohl <strong>Medikamente</strong> als auch <strong>Psychotherapie</strong> effektiv sein. Aber die neurologischen Auswirkungen der Psychotherapie sind weit weniger gut untersucht als die Veränderungen, die Medikamente im Gehirn hervorrufen.</p>
<p>„Wir wollten die <strong>Veränderungen im Gehirn</strong> beobachten, während ein Mensch eine <strong>Psychotherapie </strong>macht“, sagt <em>Vladimir Miskovic</em>, ein Doktorand an der <em>McMaster University</em> in Kanada und erster Autor der Studie.</p>
<p><span id="more-3978"></span>Für die Studie benutzte das Team—unter Leitung von <em>David Moscovitch</em> von der <em>University of Waterloo</em> und in Zusammenarbeit mit  <em>Louis Schmidt</em>, <em>Diane Santesso</em> und <em>Randi McCabe </em>von der <em>McMaster University</em> sowie <em>Martin Antony</em> von der <em>Ryerson University</em>—<strong>EEGs </strong>(Elektroenzephalogramme), mit denen man Gehirnströme und ihre Wechselwirkungen in Echtzeit messen kann. Dabei konzentrierten sie sich auf die „Delta-Beta-Kupplung“, deren Stärke zunimmt, je mehr Angst ein Mensch hat.</p>
<p>An der <strong>Studie </strong>nahmen 25 Erwachsene mit sozialen Angststörungen teil, die an einer Klinik in Hamilton in Ontario behandelt wurden. Die Patienten hatten zwölf wöchentliche Gruppensitzungen kognitive <strong>Verhaltenstherapie</strong>, eine strukturierte Methode, die Menschen hilft, die <strong>Gedankenmuster</strong> zu identifizieren (und zu hinterfragen), die ihre schmerzhaften und selbstzerstörerischen <strong>Verhaltensweisen</strong> aufrechterhalten.</p>
<p>Die Teilnehmer der beiden Kontrollgruppen—Studenten mit extrem hohen oder niedrigen Testwerten für Symptome von sozialen Angststörungen—hatten keine Psychotherapie.</p>
<p>Die Forscher machten bei jedem Patienten vier <strong>EEG-Tests</strong>—zwei vor der Behandlung, einen nach der Hälfte der Therapiesitzungen und einen zwei Wochen nach der letzten Sitzung. Dafür machten sie bei den Teilnehmern EEG-Messungen jeweils in <strong>Ruhe</strong> und dann während einer <strong>belastenden Testaufgabe</strong>: eine kurze Vorbereitung für eine improvisierte Rede über ein kontroverses Thema wie Todesstrafe oder gleichgeschlechtliche Ehe. Den Teilnehmern wurde gesagt, sie würden die Rede vor zwei Zuhörern und einer laufenden Videokamera halten. Außerdem machten die Forscher umfangreiche <strong>psychologische Tests</strong>, mit denen sie die Befürchtungen und Ängste der Patienten quantifizierten.</p>
<p>Der Vergleich der Patienten-EEGs vor und nach der Therapie mit den EEGs der Kontrollgruppen zeigte: Vor der Therapie ähnelte die Delta-Beta-Kopplung in den EEGs der Patientengruppe der Kontrollgruppe mit starken Ängsten und war viel stärker als in der Kontrollgruppe mit geringen Ängsten. Nach der Hälfte der <strong>Therapie verbesserten</strong> sich die <strong>EEG-Resultate </strong>der Patienten parallel zu den Verbesserungen der <strong>Symptome</strong>, die Ärzte und die Patienten selbst beobachten konnten. Am Ende ähnelten die Testergebnisse der Patienten denen der Kontrollgruppe mit geringen Ängsten.</p>
<p>„Wir können noch nicht behaupten, dass Psychotherapie Veränderungen im Gehirn hervorruft”, mahnt <em>Miskovic</em> zur Vorsicht. Zum Beispiel nahmen manche der Patienten Medikamente, die sich auf die Ergebnisse ausgewirkt haben könnten. Aber die Studie, die von der Ontario Mental Health Foundation finanziert wurde, ist „ein wichtiger erster Schritt“ in diese Richtung, und um die <strong>biologischen Grundlagen</strong> der Angst zu verstehen und <strong>bessere Behandlungsmethoden</strong> zu entwickeln.</p>
<p>Die Ergebnisse könnten auch unsere Vorstellungen von einer Psychotherapie ändern. „Laien sind oft der Meinung, dass eine Gesprächstherapie nichts ,Reales’ ist. Aber Medikamente verbinden sie mit harter Wissenschaft und physiologischen Veränderungen&#8221;, sagt <em>Miskovic</em>. „Am Ende muss aber die Wirksamkeit <strong>jeder Therapie </strong>auf Vorgängen im Gehirn und im Nervensystem beruhen. Ohne <strong>Veränderungen im Gehirn</strong> sind Veränderung des Verhaltens oder der Gefühle nicht möglich.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/does-social-anxiety-disorder-respond-to-psychotherapy-brain-study-says-yes.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 14. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pss.sagepub.com/content/early/2011/03/04/0956797611400914.abstract" target="_blank">Miskovic et al</a></span>. <em>Psychological Science</em>, März 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-fur-adhs-verbindungsfehler-im-gehirn-verantwortlich /" target="_self">Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
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		<title>Kann Akupunktur wirklich Schmerzen lindern?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 16:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 2007 zahlen gesetzliche Krankenkassen eine Akupunkturbehandlung nur noch für Rückenschmerzen und Arthrose, denn bei anderen Erkrankungen gilt die Therapie als noch nicht ausreichend erforscht. In einer aktuellen Untersuchung, die im November auf einer Fachtagung präsentiert wurde, haben deutsche Forscher die Wirkung der Akupunktur im menschlichen Gehirn sichtbar gemacht. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3876" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Kann-Akkupunktur-wirklich-Schmerzen-lindern.jpg" alt="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" width="167" height="137" />Seit 2007 zahlen gesetzliche Krankenkassen eine Akupunkturbehandlung nur noch für Rückenschmerzen und Arthrose, denn bei anderen Erkrankungen gilt die Therapie als noch nicht ausreichend erforscht. In einer aktuellen Untersuchung, die im November auf einer Fachtagung präsentiert wurde, haben deutsche Forscher die Wirkung der Akupunktur im menschlichen Gehirn sichtbar gemacht. Wir haben die Presseerklärung des Veranstalters zu der Studie übersetzt, die einen Einblick in die Wirkungsweise der Akupunktur gibt:</p>
<p>Forscher haben die Wirkung von Akupunktur auf die <strong>Schmerzverarbeitung im Gehirn</strong> untersucht, indem sie funktionelle magnetische Resonanztomographie (fMRT) benutzten, um Bildaufnahmen des Gehirns von Patienten zu machen, die sie <strong>mit und ohne Akupunktur</strong> einem schmerzhaften Reiz aussetzten. Die Ergebnisse der Studie, die nach Ansicht der Forscher die Wirksamkeit der Akupunktur zeigt, wurden heute auf der Jahrestagung der <em>Radiological Society of North America (RSNA)</em> in Chicago vorgestellt.</p>
<p><span id="more-3868"></span>„Bis jetzt war <strong>umstritten, wie Akupunktur </strong>die Wahrnehmung und Verarbeitung von <strong>Schmerzen beeinflusst</strong>”, sagt die Leiterin der Studie <em>Dr. Nina Theysohn</em> vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am <em>Universitätsklinikum Essen</em>. „Die funktionelle MRT ermöglicht uns, die Gehirnregionen direkt zu beobachten, die während der Wahrnehmung von Schmerzen aktiviert werden, und welche Veränderungen die Akupunktur dort bewirkt.“</p>
<p><strong>fMRT</strong> ist ein Imagingverfahren und misst die sehr geringen Veränderungen im Stoffwechsel von Teilen des Gehirns, die aktiviert werden, wenn ein Patient etwas Bestimmtes tut oder spezifischen äußeren Reizen ausgesetzt wird.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong>, die in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Naturheilkunde und Integrative Medizin an der <em>Universität Duisburg-Essen</em> durchgeführt wurde, machten die Forscher fMRT-Scans von achtzehn gesunden <strong>Freiwilligen</strong>, während sie elektrische <strong>Schmerzreize</strong> an ihrem linken Fußknöchel auslösten. Dann setzten sie Akupunkturnadeln an drei genau definierte Stellen der rechten Körperhälfte (zwischen den Zehen, unterhalb des Knies und in der Nähe des Daumens) und wiederholten die fMRT-Scans, während sie erneut Schmerzreize am linken Knöchel auslösten. Für ihre Analyse verglichen die Forscher die <strong>fMRT-Aufnahmen </strong>und Daten, die sie während der Schmerzreizung <strong>mit und ohne Akupunktur </strong>erhalten hatten.</p>
<p>„Die Aktivierung der Gehirnregionen, die an der Wahrnehmung von Schmerzen beteiligt sind, war während der Akupunktur deutlich reduziert oder verändert”, sagt <em>Dr. Theysohn</em>.</p>
<p>Genauer gesagt, zeigten die <strong>fMRT-Scans</strong> während elektrischer Schmerzstimulierung ohne Akupunktur eine deutliche Aktivierung in der supplementären motorischen Region der gegenüberliegenden Seite, dem somatosensorischen Kortex, dem Precuneus, der bilateralen Insel und dem somatomotorischen Kortex der gleichen Seite. Dagegen war die <strong>Aktivierung </strong>der meisten dieser <strong>Gehirnregionen</strong>, die für die <strong>Verarbeitung von Schmerzreizen </strong>zuständig sind, während Akupunktur deutlich <strong>vermindert</strong>.</p>
<p>Nach <em>Dr. Theysohn</em> zeigen die Ergebnisse, dass <strong>Akupunktur </strong>nicht nur die vermutlich spezifischen Wirkungen auf das <strong>Schmerzsignal</strong> hatte, sondern auch die Gehirnaktivierung in Regionen <strong>beeinflusste</strong>, die die <strong>Schmerzerwartung</strong> des Patienten bestimmen, ähnlich der Reaktion auf einen schmerzlindernden <strong>Placebo</strong>.</p>
<p>Die Gehirnregion der vorderen Insel ist zum Beispiel an der Umwandlung des Schmerzreizes in eine bewusste Wahrnehmung beteiligt und stellt eine subjektive Komponente der Schmerzempfindung dar. Die verminderte Aktivierung des primären somatosensorischen Kortex und der Insel während der Akupunktur deutet auf eine veränderte Kodierung des empfundenen Schmerzreizes im Gehirn hin, die durch die Akupunktur induziert wird.</p>
<p>„Man nimmt an, dass <strong>Akupunktur</strong> durch mindestens zwei <strong>Mechanismen</strong> wirkt – <strong>unspezifische</strong> Effekte, die auf einer Erwartung beruhen, und einer <strong>spezifischen</strong> Veränderung des Schmerzsignals, das das Gehirn erreicht“, sagt <em>Dr. Theysohn</em>. „Unsere Ergebnisse sprechen für die Existenz beider Mechanismen, des unspezifischen und des spezifischen, und sie zeigen, dass Akupunktur Schmerzen lindern kann.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rsna.org/Media/rsna/RSNA10_newsrelease_target.cfm?id=515" target="_blank">Radiological Society of North America</a></span>, 30.11.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://rsna2010.rsna.org/program/event_display.cfm?em_id=9012055" target="_blank">Theysohn et al</a></span>. <em>RSNA Annual Meeting </em>2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Können Emotionen das Schmerzempfinden beeinflussen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-emotionen-das-schmerzempfinden-beeinflussen/" target="_self">Können Emotionen das Schmerzempfinden beeinflussen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum helfen Placebos?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-helfen-placebos /" target="_self">Warum helfen Placebos?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-das-schmerzempfinden-von-depressiven-menschen-hoher/" target="_self">Haben depressive Menschen ein höheres Schmerzempfinden?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf </span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Was verrät das Gehirn über die Größe unseres Freundeskreises?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-verrat-das-gehirn-uber-die-grose-unseres-freundeskreises/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 11:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Evolutionsforscher meinen, unser Gehirn wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte immer größer, um eine wachsende Anzahl sozialer Interaktionen zu ermöglichen. In einer neuen Studie haben Wissenschaftler Gehirnstrukturen vermessen und gezeigt, dass diese Hypothese zumindest auf eine Gehirnregion des Menschen zutreffen könnte. Wir haben die Presseerklärung der Forscher von vor zwei Wochen übersetzt, deren Ergebnisse zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3726" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Was verrät das Gehirn über die Größe unseres Freundeskreises" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/Was-verrät-das-Gehirn-über-die-Größe-unseres-Freundeskreises.jpg" alt="Was verrät das Gehirn über die Größe unseres Freundeskreises" width="167" height="158" />Manche Evolutionsforscher meinen, unser Gehirn wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte immer größer, um eine wachsende Anzahl sozialer Interaktionen zu ermöglichen. In einer neuen Studie haben Wissenschaftler Gehirnstrukturen vermessen und gezeigt, dass diese Hypothese zumindest auf eine Gehirnregion des Menschen zutreffen könnte. Wir haben die Presseerklärung der Forscher von vor zwei Wochen übersetzt, deren Ergebnisse zu einer verbesserten Therapie von Krankheiten wie Angststörungen und Depressionen beitragen könnten:</p>
<p>Wissenschaftler haben entdeckt, dass die <strong>Amygdala</strong>, eine kleine mandelförmige Struktur tief im Inneren des Schläfenlappens des menschlichen Gehirns, wichtig für ein reichhaltiges und vielseitiges <strong>Sozialleben</strong> ist. Die Ergebnisse wurden diese Woche in einer neuen Studie in <em>Nature Neuroscience </em>veröffentlicht und ähneln denen früherer Untersuchungen an anderen Primatenspezies, die die Größe und Komplexität sozialer Gruppen bei diesen Spezies verglichen hatten.</p>
<p><span id="more-3719"></span>„Wir wissen, dass <strong>Primaten</strong>, die in größeren sozialen Gruppen leben, eine größere Amygdala haben, selbst wenn man Unterschiede der Gesamtgröße des Gehirns und des Körpers berücksichtigt“, sagt <em>Dr. Lisa Feldman Barrett</em> vom Forschungsprogramm Psychiatrisches Neuroimaging am <em>Massachusetts General Hospital (MGH)</em>, die Professorin für Psychologie an der <em>Northeastern University</em> ist und die Studie leitete. „Wir untersuchten eine einzige Primatenspezies, den <strong>Menschen</strong>, und stellten fest, dass das <strong>Volumen der Amygdala</strong> bei erwachsenen Menschen mit der Größe und Komplexität ihrer <strong>sozialen Netze</strong> zunimmt.“</p>
<p>Die Forscher untersuchten auch alle <strong>anderen</strong> subcorticalen (tieferen) <strong>Strukturen</strong> im Gehirn, fanden aber <strong>keine </strong>überzeugenden Hinweise auf ähnliche <strong>Zusammenhänge</strong> zwischen weiteren subcorticalen Strukturen und dem Sozialleben von Menschen. Das Volumen der Amygdala zeigte keine Assoziation mit anderen sozialen Variablen im Leben von Menschen, zum Beispiel mit dem sozialen Rückhalt oder der Lebenszufriedenheit.</p>
<p>„Dieser Zusammenhang zwischen der Größe der Amygdala und der Größe und Komplexität des sozialen Netzes war bei älteren und jüngeren Menschen zu beobachten und ebenso bei Männern und Frauen“, sagt <em>Dr. Bradford C. Dickerson</em> von der Abteilung Neurologie des <em>MGHs</em> und dem <em>Martinos Center for Biomedical Research</em>. „Dieser Zusammenhang war spezifisch für die Amygdala, denn die Größe und Komplexität des sozialen Netzes war nicht mit der Größe anderer Gehirnstrukturen assoziiert.“ <em>Dickerson</em> ist ein Außerordentlicher Professor für Neurologie an der <em>Harvard Medical School</em> und leitete die Studie zusammen mit <em>Dr. Barrett</em>.</p>
<p>Die Forscher befragten die 58 Teilnehmer der <strong>Studie</strong> zur <strong>Größe und Komplexität</strong> ihrer <strong>sozialen Netze</strong>. Dazu füllten sie Standardfragebögen aus, mit denen die Forscher die gesamte Zahl der regelmäßigen sozialen Kontakte quantifizierten, die jeder Teilnehmer hatte, sowie die Anzahl verschiedener sozialer Gruppen, zu denen diese Kontaktpersonen gehörten. Dann <strong>scannten</strong> die Forscher die <strong>Gehirne </strong>der Teilnehmer im Alter von 19 bis 83 Jahren mit Magnetresonanztomographie und sammelten Daten über verschiedene Gehirnstrukturen, einschließlich des Volumens der Amygdala.</p>
<p><em>Barrett</em>, die dem <em>Martinos Center</em> am <em>MGH</em> angehört, weist darauf hin, dass die Ergebnisse der Studie im Einklang mit der <strong>„Social Brain“-Hypothese</strong> sind, nach der sich die Amygdala als Teil des „sozialen Gehirns“ des Menschen entwickelt haben könnte, um ein zunehmend komplexes Sozialleben zu bewältigen. „Zurzeit führen wir weitere Untersuchungen durch, um besser zu verstehen, welche Rolle die Amygdala und andere Gehirnregionen beim Sozialverhalten des Menschen spielen“, sagt sie. „Außerdem wollen wir und andere Forscher verstehen, wie krankhafte Veränderungen in diesen Gehirnregionen das Sozialverhalten bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen beeinträchtigen können.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mgh.harvard.edu/about/pressrelease.aspx?id=1321" target="_blank">Massachusetts General Hospital</a></span>, 27.12.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/full/nn.2724.html" target="_blank">Bickart et al</a></span>. <em>Nature Neuroscience</em>, Dez 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht hoher sozialer Status glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/" target="_self">Macht hoher sozialer Status glücklich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann man Angststörungen im Gehirn „sehen”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man angststorungen im-gehirn-sehen/" target="_self">Kann man Angststörungen im Gehirn „sehen”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hängt Schlaf mit Kreativität &amp; Erinnerungsvermögen zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-schlaf-mit-kreativitat-erinnerungsvermogen-zusammen/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 12:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schlaf ist für Menschen viel mehr als nur eine Ruhepause. Tatsächlich ist beim Schlafen der Energieverbrauch kaum geringer als im Wachzustand. Besonders aktiv ist das Gehirn. Ein aktueller Artikel beschreibt eine wichtige Funktion des Schlafes, die Regeneration des Arbeitsgedächtnisses. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers des Artikels vom November übersetzt, der einen kurzen Überblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3646" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängt Schlaf mit Kreativität &amp; Erinnerungsvermögen zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/Wie-hängt-Schlaf-mit-Kreativität-Erinnerungsvermögen-zusammen.jpg" alt="Wie hängt Schlaf mit Kreativität &amp; Erinnerungsvermögen zusammen" width="167" height="125" />Der Schlaf ist für Menschen viel mehr als nur eine Ruhepause. Tatsächlich ist beim Schlafen der Energieverbrauch kaum geringer als im Wachzustand. Besonders aktiv ist das Gehirn. Ein aktueller Artikel beschreibt eine wichtige Funktion des Schlafes, die Regeneration des Arbeitsgedächtnisses. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers des Artikels vom November übersetzt, der einen kurzen Überblick über dieses Gebiet der Schlafforschung bietet:</p>
<p>Als Menschen verbringen wir etwa ein Drittel unseres Lebens damit zu schlafen. Also muss es zu etwas gut sein, oder? Wissenschaftler haben festgestellt, dass der <strong>Schlaf </strong>hilft <strong>Erinnerungen </strong>zu <strong>konsolidieren</strong>, indem er sie im Gehirn fixiert, sodass wir sie später wieder abrufen können. Nun zeigen neue Untersuchungen, dass der Schlaf die Erinnerungen scheinbar auch reorganisiert, indem er <strong>emotionale Details</strong> herausgreift und Erinnerungen <strong>umgestaltet</strong>, damit wir neue und <strong>kreative</strong> <strong>Ideen</strong> hervorbringen können, schreiben die Autoren eines Artikels in <em>Current Directions in Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>.</p>
<p><span id="more-3636"></span>„Der Schlaf verstärkt Erinnerungen”, sagt <em>Jessica D. Payne</em> von der <em>University of Notre Dame</em> in Illinois, die den Übersichtsartikel zusammen mit <em>Elizabeth A. Kensinger </em>vom <em>Boston College</em> schrieb. „Außerdem scheint er etwas zu machen, dass ich noch sehr viel interessanter finde, nämlich Erinnerungen reorganisieren und umstrukturieren.“</p>
<p><em>Payne</em> und <em>Kensinger</em> untersuchen, was während des Schlafes mit Erinnerungen geschieht, und haben gezeigt, dass Menschen oft den emotionalsten Teil einer Erinnerung am besten behalten. Zum Beispiel kann man jemandem eine Szene vorspielen, in der etwas starke Emotionen auslöst, wie ein total zerstörtes Auto im Vordergrund. Dann wird er sich <strong>besser</strong> an das <strong>Emotionale erinnern </strong>können als etwa an die Palmen im Hintergrund – besonders wenn man seine Erinnerung nach einer Nacht Schlaf testet. Sie haben auch die <strong>Gehirnaktivität während des Schlafes</strong> gemessen und festgestellt, dass dann Gehirnregionen aktiv sind, die mit <strong>Emotionen</strong> und der <strong>Konsolidierung des Gedächtnisses</strong> zusammenhängen.</p>
<p>„In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist eines der ersten Dinge, wo wir Abstriche machen, unser Schlaf”, sagt <em>Payne</em>. „Ich glaube, dahinter steht die völlig falsche Vorstellung, dass das <strong>schlafende Gehirn</strong> nichts tut.“ Aber das Gehirn ist sehr <strong>aktiv</strong>. Es verfestigt die Erinnerung nicht einfach, sondern es ordnet sie und wählt dabei die Informationen aus, die am meisten hervorstechen. Sie meint, das erlaubt Menschen, kreative und <strong>neue Ideen</strong> hervorzubringen.</p>
<p><em>Payne</em> hat sich die Forschung zu Herzen genommen. „Ich gönne mir selbst jede Nacht acht Stunden Schlaf. Früher habe ich das nie getan – bis mir meine eigenen Daten klar wurden“, sagt sie. Leute, die sagen, sie werden noch genug schlafen, wenn sie tot sind, opfern etwas von ihrer Fähigkeit kreativ zu sein, meint sie. „Wir können auch mit weniger Schlaf auskommen, aber das hat tief greifende Auswirkungen auf unsere kognitiven Fähigkeiten.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/sleep-makes-your-memories-stronger.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 12.11.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://cdp.sagepub.com/content/19/5/290.abstract" target="_blank">Payne &amp; Kensinger</a></span>. <em>Current Directions in Psychological Science</em>, 2010</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Mittagsschlaf schlau?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/" target="_self">Macht Mittagsschlaf schlau?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lässt sich zu wenig Schlaf „nachholen”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-zu-wenig-schlaf-„nachholen”/" target="_self">Wie lässt sich zu wenig Schlaf „nachholen”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und psychischen Störungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schlafmangel-und-psychischen-storungen/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und psychischen Störungen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/schlafstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Schlafstörungen?</a></span></p>
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