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	<title>Psychologie aktuell &#187; Glücksforschung</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Glücksforschung</title>
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		<title>Werden wir im Alter glücklicher?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn wir von Menschen in ihren „besten Jahren“ reden, meinen wir das Alter um die Fünfzig. Nun zeigt eine neue Studie, dass gerade in diesem Alter Menschen mit sich und ihrem Leben am wenigsten zufrieden sind. Wir haben einen Artikel aus der New York Times über die Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2699" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Werden wir im Alter glücklicher" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Werden-wir-im-Alter-glücklicher.jpg" alt="Werden wir im Alter glücklicher" width="125" height="265" />Wenn wir von Menschen in ihren „besten Jahren“ reden, meinen wir das Alter um die Fünfzig. Nun zeigt eine neue Studie, dass gerade in diesem Alter Menschen mit sich und ihrem Leben am wenigsten zufrieden sind. Wir haben einen Artikel aus der <em>New York Times</em> über die Studie von vor zwei Wochen übersetzt, der das Phänomen beschreibt aber nicht richtig erklären kann:</p>
<p>Es kommt unaufhaltsam. Die Muskeln schlaffen ab. Das Gehör und die Augen werden langsam immer schlechter. Wir bekommen Falten und gehen gebückt. Wir können nicht mehr rennen oder noch nicht einmal so schnell laufen, wie wir es gewohnt waren. Körperteile ziepen und schmerzen, die wir vorher nie wahrgenommen hatten. Wir werden alt.</p>
<p>Es klingt zum Bemitleiden, aber scheinbar ist es das nicht. Eine große Gallup-Umfrage hat gezeigt, dass Menschen, egal wie man es betrachtet, mit <strong>zunehmendem Alter glücklicher</strong> werden, und die Forscher wissen nicht recht warum.</p>
<p><span id="more-2692"></span>„Es könnte an den sich ändernden <strong>Lebensumständen</strong> liegen“, sagt <em>Arthur A. Stone</em>, der erste Autor einer neuen Studie, die sich auf die Umfrage stützt, „oder an psychologischen Veränderungen, etwa der Art und Weise, wie wir die <strong>Welt sehen</strong>, oder sogar an <strong>biologischen Faktoren</strong> – zum Beispiel der Hirnchemie oder hormonellen Veränderungen.“</p>
<p>Die telefonische <strong>Umfrage</strong>, die 2008 in den USA durchgeführt wurde, erfasste landesweit 340000 Menschen im Alter von achtzehn bis fünfundachtzig Jahren, die Fragen über Alter, Geschlecht, aktuelle Ereignisse, persönliche Finanzen, Gesundheit und anderes beantworteten.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden auch über ihr „<strong>globales Wohlbefinden</strong>“ (Zufriedenheit mit dem Leben insgesamt) befragt, das sie auf einer Skala von eins bis zehn einschätzten. Solche Fragen werden von Zeit zu Zeit in Bevölkerungsumfragen gestellt, obwohl sich die Antworten nicht sehr genau auswerten lassen.</p>
<p>Schließlich enthielt die Umfrage sechs Ja-oder-Nein-Fragen: Wie fühlten Sie sich gestern die meiste Zeit des Tages: froh, zufrieden, gestresst, besorgt, ärgerlich, traurig? Die Antworten, so die Forscher, zeigen das „<strong>hedonistische Wohlbefinden</strong>“ eines Menschen, das heißt die unmittelbare Erfahrung seiner seelischen Verfassung. Es wird daher nicht durch korrigierte Erinnerungen oder subjektive Urteile verfälscht, wie sie die Frage über seine allgemeine Lebenszufriedenheit in einem Menschen wachrufen könnte.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie, die am 17. Mai online in den <em>Proceedings of the National Academy of Sciences</em> erschien, sind gute Nachrichten für alte Menschen und für die, die älter werden. Was ihr <strong>Wohlbefinden insgesamt</strong> angeht, sind Menschen zu <strong>Beginn</strong> ihres Erwachsenenlebens recht <strong>zufrieden</strong>, aber dann machen ihnen offenbar die Alltagsprobleme immer mehr zu schaffen. Sie fühlen sich schlechter und schlechter bis zu einem <strong>Tiefpunkt</strong> mit <strong>fünfzig</strong>. Dann wechselt der Trend plötzlich und Leute fühlen sich immer <strong>wohler, je älter</strong> sie werden. Wenn sie erst einmal die Fünfundachtzig erreicht haben, sind Menschen sogar zufriedener als mit achtzehn.</p>
<p>Die Untersuchung des <strong>unmittelbaren Wohlbefindens </strong>– des emotionalen Zustands am Vortag – zeigte, dass der Stress ab dem Alter von zweiundzwanzig abnimmt und mit fünfundachtzig am geringsten ist. Die Sorgen bleiben bis fünfzig etwa gleich, nehmen aber danach stark ab. Der Ärger nimmt ab achtzehn kontinuierlich ab. Die <strong>Traurigkeit</strong> nimmt bis zu einem Höchstwert mit fünfzig zu, nimmt dann bis dreiundsiebzig ab und bis fünfundachtzig wieder leicht zu. Die Freude und <strong>Zufriedenheit</strong> haben ähnliche Kurven: beide fallen langsam ab, bis wir fünfzig werden, steigen die nächsten fünfundzwanzig Jahre stetig an und gegen Ende wieder sehr geringfügig ab. Aber einen Tiefststand wie in unseren frühen Fünfzigern erreichen sie nie wieder.</p>
<p>Andere Experten zeigten sich von der Untersuchung beeindruckt. <em>Andrew J. Oswald</em>, Professor für Psychologie an der <em>Warwick Business School </em>in England, der mehrere Studien über die Zufriedenheit des Menschen veröffentlicht hat, nannte die Ergebnisse bedeutend und in mancher Hinsicht ermutigend. „Wenn man damit rechnen kann, mit Anfang achtzig zufriedener zu sein als in seinen Zwanzigern, ist das sehr ermutigend“, sagt er. „Und das hängt nicht in erster Linie von irgendwelchen Dingen ab, die in unserem Leben passieren. Dahinter scheint etwas sehr Tiefes und Menschliches zu stehen.“</p>
<p>Laut <em>Dr. Stone</em>, der Professor für Psychologie an der <em>State University of New York</em> in Stony Brook ist, wirft die Studie Fragen auf, die noch näher untersucht werden müssten. „Diese Ergebnisse bilden ein charakteristisches Muster“, meint er, „und man sollte versuchen, es besser zu verstehen. Was ändert sich ab dem <strong>Alter von fünfzig</strong> und warum?“</p>
<p>Die Studie sollte nicht untersuchen, <strong>was </strong>Menschen <strong>glücklich macht</strong>, und die Fragen zur Gesundheit waren nicht spezifisch genug, um Schlussfolgerungen über den Einfluss von Krankheiten oder Behinderungen auf die Zufriedenheit im Alter zu ziehen. Aber vier Möglichkeiten untersuchten die Forscher: das Geschlecht der Befragten, ob sie einen <strong>Partner</strong> hatten, ob <strong>Kinder</strong> zu Hause lebten, und ob sie <strong>berufstätig</strong> waren. „Das sind vier plausible Einflussfaktoren“, sagt <em>Dr. Stone</em>, „aber sie spielen scheinbar <strong>keine große Rolle</strong>.“</p>
<p>Wenn sich jemand unter fünfzig manchmal niedergeschlagen fühlt, könnte das ein Trost sein. Die Aussichten erscheinen Ihnen jetzt vielleicht etwas trübe, aber sehen Sie das Positive: Sie werden älter.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nytimes.com/2010/06/01/health/research/01happy.html?partner=rss&amp;emc=rss" target="_blank">New York Times Health</a></span>, 31.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.pnas.org/content/early/2010/05/04/1003744107.abstract" target="_blank">Stone et al</a></span>. <em>Proceedings of the National Academy of Sciences</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verändert sich das Selbstwertgefühl über die Zeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verandert-sich-das-selbstwertgefuhl-uber-die-zeit/" target="_self">Wie verändert sich das Selbstwertgefühl über die Zeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden wir im Alter glücklicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher/" target="_self">Werden wir im Alter glücklicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Woher kommen “die guten alten Zeiten”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kommen-die-guten-alten-zeiten/" target="_self">Woher kommen “die guten alten Zeiten”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hängt die Fähigkeit zu vergeben vom Alter ab?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangt-die-fahigkeit-zu-vergeben-vom-alter-ab/" target="_self">Hängt die Fähigkeit zu vergeben vom Alter ab?</a></span></p>
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		<title>Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-haufige-umzuge-fur-kinder-schadlich/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<description><![CDATA[Kinder gelten als besonders anpassungsfähig, zum Beispiel bei einem Schul- oder Ortswechsel. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkung von Umzügen in der Kindheit untersucht und zeigt, dass das seelische Wohlbefinden von Menschen, die von Natur aus sensibel sind, darunter leiden kann. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2666" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Sind-häufige-Umzüge-für-Kinder-schädlich1.jpg" alt="Sind häufige Umzüge für Kinder schädlich" width="167" height="140" />Kinder gelten als besonders anpassungsfähig, zum Beispiel bei einem Schul- oder Ortswechsel. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkung von Umzügen in der Kindheit untersucht und zeigt, dass das seelische Wohlbefinden von Menschen, die von Natur aus sensibel sind, darunter leiden kann. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die den erstaunlich nachhaltigen Effekt beschreibt:</p>
<p>In eine andere Stadt zu ziehen oder auch nur in einen Nachbarbezirk, ist für Menschen eine Belastung, egal in welchem Alter. Aber eine neue Studie zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen häufigem <strong>Ortswechsel</strong> in der <strong>Kindheit</strong> und einem geringeren <strong>Wohlbefinden</strong> von Menschen im <strong>Erwachsenenalter</strong> gibt. Das gilt besonders für Menschen, die eher introvertiert oder neurotisch sind.</p>
<p><span id="more-2617"></span>Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Umzüge in der Kindheit und dem späteren Wohlbefinden von Menschen an einer Gruppe von 7108 erwachsenen US-Amerikanern, die über einen Zeitraum von zehn Jahren beobachtet wurden. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in der Juniausgabe des <em>Journals of Personality and Social Psychology</em> veröffentlicht, das von der <em>American Psychological Association</em> herausgegeben wird.</p>
<p>„Wir wissen, dass <strong>Kinder</strong>, die häufig umziehen, in der <strong>Schule</strong> oft nicht so gut mitkommen und mehr <strong>Verhaltensschwierigkeiten</strong> haben”, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Shigehiro Oishi</em> von der <em>University of Virginia</em> in den USA. „Aber die langfristigen Auswirkungen häufiger Umzüge auf das Wohlbefinden im Erwachsenenalter sind bis jetzt nicht untersucht worden.“</p>
<p>Die Studienteilnehmer, die zwischen zwanzig und fünfundsiebzig Jahre alt waren, wurden 1994 und 1995 im Rahmen einer landesweit repräsentativen Stichprobenerhebung befragt und dann noch mal zehn Jahre später. Die Forscher sammelten Daten zu der Anzahl der <strong>Umzüge</strong> in der Kindheit, das seelische <strong>Wohlbefinden</strong>, den <strong>Persönlichkeitstyp </strong>und die <strong>sozialen Beziehungen </strong>der Teilnehmer.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, je öfter Menschen als Kinder umgezogen waren, desto <strong>geringer</strong> war bei der Befragung ihre <strong>Lebenszufriedenheit </strong>und ihr seelisches <strong>Wohlbefinden</strong>, auch wenn Unterschiede bei Alter, Geschlecht und Bildungsstand der Teilnehmer berücksichtig wurden. Außerdem hatten Menschen, die als Kinder öfter umgezogen waren, weniger enge <strong>soziale Beziehungen</strong>.</p>
<p>Weiter untersuchten die Forscher, ob unterschiedliche <strong>Persönlichkeitstypen</strong> – Extravertiertheit, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus (emotionale Labilität) – einen Einfluss auf das Wohlbefinden von Menschen hatten, die in der Kindheit oft umgezogen waren. <strong>Introvertierte</strong> Menschen fühlten sich umso weniger wohl, je öfter sie als Kinder umgezogen waren. Dagegen war das Wohlbefinden von <strong>extravertierten</strong> Menschen unabhängig von der Zahl der Ortswechsel in der Kindheit.</p>
<p>„Wenn Menschen häufig umziehen, ist es für sie schwerer, enge Beziehungen über längere Zeit aufrecht zu erhalten”, sagt <em>Oishi</em>. „Für Menschen, die gut auf andere zugehen können, und die schnell und einfach neue Freundschaften schließen, muss das kein ernsthaftes Problem sein. Aber Menschen, die weniger aus sich herausgehen, fällt es schwerer, neue Freunde zu finden.“</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass <strong>neurotische</strong> Menschen, die oft umgezogen waren, mit ihrem Leben weniger zufrieden waren und sich seelisch nicht so wohl fühlten wie Menschen, die nicht so oft umgezogen waren, oder die keine neurotische Persönlichkeit hatten. In dieser Studie definierten die Autoren Neurotizismus als eine Persönlichkeit, für die Launenhaftigkeit, Nervosität und Überempfindlichkeit typisch sind. Dabei hatte aber die Anzahl und Qualität der Beziehungen neurotischer Menschen keinen Einfluss auf ihr Wohlbefinden, egal wie oft sie als Kinder umgezogen waren. <em>Oishi</em> vermutet, das könnte an der allgemein eher <strong>negativen</strong> Art liegen, mit der neurotische Menschen auf belastende Ereignisse in ihrem Leben <strong>reagieren</strong>.</p>
<p>Außerdem untersuchten die Forscher die <strong>Sterblichkeitsraten</strong> der Studienteilnehmer. Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, die als Kinder öfter umgezogen waren, zum Zeitpunkt der zweiten Befragung häufiger verstorben waren. Dieser Effekt war auch nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Rasse noch sichtbar. „Wir können vermuten, dass ein häufiger <strong>Ortswechsel </strong>mit mehr <strong>Stress</strong> verbunden ist, und es ist bekannt, dass Stress der Gesundheit von Menschen schadet“, sagt <em>Oishi</em>. „Aber wir brauchen weitere Untersuchungen über diesen Zusammenhang, bevor wir daraus schließen können, dass häufiges Umziehen in der Kindheit tatsächlich zu langfristigen Gesundheitsschäden führen kann.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apa.org/news/press/releases/2010/06/moving-well-being.aspx" target="_blank">American Psychological Association</a></span>, 3.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apa.org/pubs/journals/releases/psp-98-6-980.pdf" target="_blank">Oishi &amp; Schimmack</a></span>. <em>J. Personality &amp; Social Psychology</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/" target="_self">Was ist der Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-weit-reichen-die-gesundheitlichen-folgen-von-belastungen-im-kindesalter/" target="_self">Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Was sind die 50 größten Mythen der Psychologie? &#8211; Interview mit Prof. Scott Lilienfeld</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-sind-die-50-grosten-mythen-der-psychologie-interview-mit-prof-scott-lilienfeld/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 20:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts  „Psychologie aktuell” präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina (Den Originalbeitrag finden Sie hier). In diesem Beitrag interviewt Trent Codd Prof. Scott Lilienfeld über das im November 2009 erschienene Buch „50 Great Myths of Popular Psychology: Shattering Widespread [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts  „Psychologie aktuell” präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem <em>Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina</em> (Den Originalbeitrag finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/2009/11/16/great-myths-of-psychology/" target="_blank">hier</a></span>). In diesem Beitrag interviewt Trent Codd <strong>Prof. Scott Lilienfeld</strong> über das im November 2009 erschienene Buch „<strong>50 Great Myths of Popular Psychology: Shattering Widespread Misconceptions about Human Behavior</strong>”.</p>
<p>Scott Lilienfeld sowie Steven Jay Lynn, John Ruscio und Barry L. Beyerstein sind die Autoren des Buches. Lilienfeld ist Professor für Psychologie an der <em>Emory University</em> in Atlanta. Er ist Autor mehrerer Bücher und hat zahlreiche Artikel für Fachzeitschriften, Tages- und Wochenzeitungen wie der New York Times oder Newsweek verfasst.</p>
<p>In unserem Beitrag geht es u.a. um folgende populäre Irrtümer:</p>
<ul>
<li>Wir nutzen nur 10% unseres Gehirns</li>
<li>Das Vorspielen von Mozart während der Schwangerschaft steigert die Intelligenz des Fötus</li>
<li>Jeder Schüler hat individuelle Lerntechniken, auf die der Unterricht abgestimmt werden sollte</li>
<li>Glück ist das Resultat äußerer Umstände</li>
</ul>
<p>Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</p>
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			<itunes:subtitle>In unserer neuen Folge des Podcasts  „Psychologie aktuell” präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina (Den Originalbeitrag finden Sie hier).</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts  „Psychologie aktuell” präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina (Den Originalbeitrag finden Sie hier (http://behaviortherapist.podbean.com/2009/11/16/great-myths-of-psychology/)). In diesem Beitrag interviewt Trent Codd Prof. Scott Lilienfeld über das im November 2009 erschienene Buch „50 Great Myths of Popular Psychology: Shattering Widespread Misconceptions about Human Behavior”.

Scott Lilienfeld sowie Steven Jay Lynn, John Ruscio und Barry L. Beyerstein sind die Autoren des Buches. Lilienfeld ist Professor für Psychologie an der Emory University in Atlanta. Er ist Autor mehrerer Bücher und hat zahlreiche Artikel für Fachzeitschriften, Tages- und Wochenzeitungen wie der New York Times oder Newsweek verfasst.

In unserem Beitrag geht es u.a. um folgende populäre Irrtümer:

	* Wir nutzen nur 10% unseres Gehirns
	* Das Vorspielen von Mozart während der Schwangerschaft steigert die Intelligenz des Fötus
	* Jeder Schüler hat individuelle Lerntechniken, auf die der Unterricht abgestimmt werden sollte
	* Glück ist das Resultat äußerer Umstände

Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</itunes:summary>
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		<item>
		<title>Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-lebens-und-jobzufriedenheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lebens- und Jobzufriedenheit hängen so eng miteinander zusammen, dass nicht klar ist, was Ursache und was Wirkung ist. Eine neue Studie hat die Frage statistisch untersucht und zeigt, dass die Lebenszufriedenheit die Grundlage bildet. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers von Anfang April übersetzt, die das Wesentliche der Studie kurz beschreibt:
Leute, die mit dem Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2268" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Was-ist-der-Zusammenhang-zwischen-Lebens-und-Jobzufriedenheit-s.jpg" alt="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" width="167" height="125" />Lebens- und Jobzufriedenheit hängen so eng miteinander zusammen, dass nicht klar ist, was Ursache und was Wirkung ist. Eine neue Studie hat die Frage statistisch untersucht und zeigt, dass die Lebenszufriedenheit die Grundlage bildet. Wir haben eine Pressemitteilung des Herausgebers von Anfang April übersetzt, die das Wesentliche der Studie kurz beschreibt:</p>
<p>Leute, die mit dem <strong>Leben nicht glücklich</strong> sind, werden meistens auch auf der <strong>Arbeit nicht zufrieden</strong> sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die online in der Aprilausgabe des <em>Journal of Occupational and Organizational Psychology</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-2260"></span>Assistant Professor <em>Nathan Bowling</em> von der <em>Wright State University</em> in den USA und seine Mitarbeiter <em>Kevin Eschleman</em> und <em>Qiang Wang</em> führten eine <strong>Meta-Analyse</strong> von 223 Studien durch, die zwischen 1967 und 2008 erschienen. Bei dieser Art der Analyse werden bereits veröffentlichte Studien zu einem Thema miteinander verglichen und gemeinsam statistisch ausgewertet. Alle Einzelstudien in der Meta-Analyse hatten auf ihre Weise den Zusammenhang zwischen <strong>Jobzufriedenheit</strong> und <strong>Lebenszufriedenheit</strong> (oder dem subjektiven Wohlbefinden) von Menschen untersucht.</p>
<p>Assistant Professor <em>Nathan Bowling</em> sagt: „Wir untersuchten Studien, die beide Faktoren zu zwei <strong>verschiedenen Zeitpunkten</strong> analysiert hatten, um so den <strong>Ursache-Wirkungs-Zusammenhang</strong> von Jobzufriedenheit und Lebenszufriedenheit besser verstehen zu können. Wenn Menschen mit ihrer Arbeit zufrieden sind, heißt das, sie sind insgesamt glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben? Oder besteht ein Kausalzusammenhang in die andere Richtung?”</p>
<p>Der Kausalzusammenhang zwischen subjektivem Wohlbefinden und Jobzufriedenheit zu einem späteren Zeitpunkt war stärker als zwischen Jobzufriedenheit und späterem subjektiven Wohlbefinden.</p>
<p>„Diese Ergebnisse zeigen, <strong>wenn</strong> ein Mensch im Leben <strong>allgemein glücklich</strong> und zufrieden ist oder die Anlage dazu hat, wird er wahrscheinlich <strong>auch</strong> mit seiner <strong>Arbeit</strong> glücklich und zufrieden sein&#8221;, sagt <em>Nathan Bowling</em>.</p>
<p>„Die Kehrseite dieser Beobachtung könnte allerdings sein, dass diejenigen, die im Leben allgemein unzufrieden sind und ihr Glück in der Arbeit suchen, auch mit ihrem Job nicht zufrieden sein werden. Und insgesamt glücklicher im Leben werden sie ebenfalls nicht, wenn sie es so versuchen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bps.org.uk/media-centre/press-releases/releases$/journal-of-occupational-and-organizational-psychology$/psychologists-search-for-secret-of-happiness-at-work.cfm" target="_blank">British Psychological Society</a></span>, 1.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://bpsoc.publisher.ingentaconnect.com/content/bpsoc/joop/pre-prints/joop1031;jsessionid=37tt3la8hduh4.victoria" target="_blank">Bowling et al</a></span>. Journal of Occupational and Organizational Psychology, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann kann Stress glücklich machen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-kann-stress-glucklich-machen/" target="_self">Wann kann Stress glücklich machen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit das-kognitive-altern verlangsamen/" target="_self">Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/" target="_self">Fördert Arbeit im Ruhestand die Gesundheit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben fleißige Menschen länger?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-fleissige-menschen-langer/" target="_self">Leben fleißige Menschen länger?</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Glücksforschung: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/glucksforschung-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/glucksforschung-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 00:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Beitrag in unserem Podcast „Psychologie aktuell“ geht heute online. Das Thema diesmal: Glücksforschung.
Wir haben dazu wiederum die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir im letzten Jahr gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.
Wir beginnen mit einer der interessantesten Fragen auf diesem Gebiet: Was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Beitrag in unserem Podcast „Psychologie aktuell“ geht heute online. Das Thema diesmal: <strong>Glücksforschung</strong>.</p>
<p>Wir haben dazu wiederum die <strong>fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema</strong> zusammengefasst, auf die wir im letzten Jahr gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.</p>
<p>Wir beginnen mit einer der interessantesten Fragen auf diesem Gebiet: <span style="text-decoration: underline;">W<a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-geld-und-gluck/">as ist der Zusammenhang zwischen Geld und Glück?</a></span></p>
<p>Die zweite Studie untersucht den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/">Einfluss des sozialen Status auf unser Glück</a></span>.</p>
<p>Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/">Zusammenhang von emotionaler und körperlicher Gesundheit</a></span> in den Blick nimmt.</p>
<p>In unserer vierten Studie wollten die  Forscher herausfinden, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kann-man-wissen-was-einen-glucklich-machen-wird/">woher man wissen kann, was einen glücklich machen wird</a></span>.</p>
<p>Und abschließend  widmen wir uns der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher/">Frage, ob wir im Alter glücklicher werden</a></span>.</p>
<p>Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
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			<itunes:subtitle>Ein neuer Beitrag in unserem Podcast „Psychologie aktuell“ geht heute online. Das Thema diesmal: Glücksforschung. - Wir haben dazu wiederum die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Ein neuer Beitrag in unserem Podcast „Psychologie aktuell“ geht heute online. Das Thema diesmal: Glücksforschung.

Wir haben dazu wiederum die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir im letzten Jahr gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.

Wir beginnen mit einer der interessantesten Fragen auf diesem Gebiet: Was ist der Zusammenhang zwischen Geld und Glück? (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-geld-und-gluck/)

Die zweite Studie untersucht den Einfluss des sozialen Status auf unser Glück (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-hoher-sozialer-status-glucklich/).

Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den Zusammenhang von emotionaler und körperlicher Gesundheit (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-zusammenhang-zwischen-positiven-emotionen-und-korperlicher-gesundheit/) in den Blick nimmt.

In unserer vierten Studie wollten die  Forscher herausfinden, woher man wissen kann, was einen glücklich machen wird (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kann-man-wissen-was-einen-glucklich-machen-wird/).

Und abschließend  widmen wir uns der Frage, ob wir im Alter glücklicher werden (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher/).

Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Sind Mütter eher vor Suizid geschützt?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-mutter-eher-vor-suizid-geschutzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 09:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder tragen zum Lebensinhalt und sozialen Rückhalt von Eltern mit bei. Eine neue Studie aus Taiwan zeigt, dass sich diese positive Wirkung auch in einer niedrigeren Selbstmordrate von Müttern ausdrückt. Wir haben die Pressemitteilung des Journalherausgebers von voriger Woche übersetzt:
Kinder zu haben, scheint Frauen vor Suizid zu schützen, denn Mütter von mehreren Kindern begehen seltener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2226" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Sind-Mütter-eher-vor-Suizid-geschützt-s.jpg" alt="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" width="167" height="125" />Kinder tragen zum Lebensinhalt und sozialen Rückhalt von Eltern mit bei. Eine neue Studie aus Taiwan zeigt, dass sich diese positive Wirkung auch in einer niedrigeren Selbstmordrate von Müttern ausdrückt. Wir haben die Pressemitteilung des Journalherausgebers von voriger Woche übersetzt:</p>
<p>Kinder zu haben, scheint Frauen vor Suizid zu schützen, denn <strong>Mütter</strong> von mehreren Kindern <strong>begehen seltener Selbstmord</strong>. Das zeigt eine Studie, die in der Märzausgabe des <em>CMAJ (Canadian Medical Association Journal)</em> erscheint.</p>
<p><span id="more-2183"></span>Die <strong>Studie</strong> untersuchte die Daten von fast 1,3 Millionen Frauen in <strong>Taiwan</strong>, um die Hypothese des Soziologen <em>Emile Durkheim</em> aus dem Jahre 1897 zu testen, dass Kinder Eltern einen Schutz vor Selbstmord bieten. Bei Frauen, die zwei oder mehr Kinder lebend geboren hatten, war Selbstmord um neununddreißig Prozent seltener als bei Frauen mit nur einem Kind. Die Selbstmordrate bei Müttern von drei oder mehr Kindern war sogar um sechzig Prozent niedriger. Für die Untersuchung wurden die <strong>Sterbestatistiken</strong> bis zum Stichtag 31. 12. 2007 ausgewertet für alle Frauen, die zwischen 1978 und 1987 ein Kind geboren hatten.</p>
<p>Bisher waren nur kleinere Untersuchungen in industrialisierten Ländern durchgeführt worden. Dagegen analysierte diese Studie eine große Anzahl von Selbstmordfällen (2252) und konnte einen <strong>statistisch signifikanten</strong> Effekt zeigen.</p>
<p>In <strong>Taiwan</strong> ist Selbstmord die achthäufigste Todesursache bei Männern und die neunthäufigste bei Frauen. Seit 1999 ist die Selbstmordrate stetig gestiegen. Im Vergleich dazu blieb die Selbstmordrate in den meisten <strong>westlichen Länder</strong> in den Neunzigerjahren gleich oder nahm ab. Das Verhältnis von Männern zu Frauen ist bei der Selbstmordrate vieler westlicher Länder größer als 3:1. Aber durch die hohe Selbstmordrate bei Frauen in Taiwan ist dort das Verhältnis 2:1. Außerdem sinken in westlichen Ländern die <strong>Selbstmordraten bei Frauen</strong>, während sie bei Männern steigen.</p>
<p>„Die Ergebnisse zeigen eine <strong>eindeutige Tendenz </strong>zu einer niedrigeren Selbstmordrate bei zunehmender Anzahl der Kinder, auch wenn man Einflüsse wie das Alter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes, den Ehestand, die Länge der schulischen Ausbildung und den Ort der Geburt berücksichtigt”, schreibt der Autor <em>Dr. Chun-Yuh Yang</em> von der <em>Medizinischen Universität Kaoshiung</em> in Taiwan. „Die Schutzwirkung der Geburt von Kindern vor einem Tod durch Selbstmord war viel größer als nach früheren Schätzungen. Das ist umso bemerkenswerter als die <strong>Frauen</strong> in dieser Studie <strong>jung</strong> waren (die allermeisten begingen Selbstmord vor dem Eintritt in die Menopause). Damit waren diese Frauen die jüngsten, die bis jetzt in irgendeinem Land untersucht wurden.“</p>
<p>Kinder zu haben, könnte einen Schutz vor Selbstmord bieten, weil Kinder das <strong>Selbstwertgefühl</strong> einer Mutter erhöhen. Kinder könnten Mütter auch emotional und materiell unterstützen und ihr eine positive gesellschaftliche Rolle geben. Darüber hinaus könnte Mutterschaft die <strong>Vernetzung</strong> und den <strong>Rückhalt</strong> von Frauen in der Gesellschaft fördern. Die Ergebnisse der Studie bestätigen die Hypothese <em>Durkheims</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>Pressemitteilung des <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-03/cmaj-mat031610.php" target="_blank">CMAJ</a></span>, 22.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.cmaj.ca/cgi/content/abstract/cmaj.090813v1" target="_blank">Yang</a></span>. CMAJ, März 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Machen Kinder glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-kinder-glucklich/" target="_self">Machen Kinder glücklich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Einsamkeit ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-einsamkeit-ansteckend/" target="_self">Ist Einsamkeit ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Qualitätsbericht 2010 veröffentlicht</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/qualitatsbericht-2010-veroffentlicht/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/qualitatsbericht-2010-veroffentlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 19:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern haben wir unseren aktuellen Qualitätsbericht veröffentlicht. Darin haben wir die Ergebnisse von Erhebungen und Befragungen zusammengefasst, die wir seit Gründung der Praxis vornehmen und kontinuierlich erweitern und verbessern.
Ziel ist es, sowohl nach innen wie nach außen mehr Transparenz hinsichtlich der Qualität unserer Arbeit zu schaffen. Dies zum einen, um Anspatzpunkte für Verbesserungen zu erkennen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern haben wir unseren <strong>aktuellen Qualitätsbericht</strong> veröffentlicht. Darin haben wir die <strong>Ergebnisse von Erhebungen und Befragungen</strong> zusammengefasst, die wir seit Gründung der Praxis vornehmen und kontinuierlich erweitern und verbessern.</p>
<p>Ziel ist es, sowohl nach innen wie nach außen mehr <strong>Transparenz </strong>hinsichtlich der <strong>Qualität unserer Arbeit</strong> zu schaffen. Dies zum einen, um Anspatzpunkte für Verbesserungen zu erkennen, aber natürlich auch um bereits Erreichtes zu dokumentieren.</p>
<p>An wen wenden wir uns mit dieser Veröffentlichung?</p>
<ul>
<li>An Interessierte, die über eine Terminvereinbarung in unserer Praxis nachdenken</li>
<li>An Ärzte, die nach einer qualitativ hochwertigen psychotherapeutischen Versorgung für ihre Patienten suchen</li>
<li>An Kliniken, die ambulante Partner suchen, um eine gute Nachsorge ihrer Patienten sicherzustellen</li>
<li>An Kollegen, die wir ermutigen möchten, ähnliche Veröffentlichungen vorzunehmen, um so zu mehr Transparenz und Qualität in unserem Berufsstand beizutragen.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/assets/docs/Qualitaetsbericht%20Praxis%20fuer%20Psychotherapie%202010.pdf" target="_blank">Zum Qualitätsbericht, 2010 (PDF)</a></span></p>
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		<title>Macht zu viel Smalltalk unglücklich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-zu-viel-smalltalk-unglucklich/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Menschen und dem Zusammensein mit anderen ist durch viele Studien belegt. In einer aktuellen Untersuchung haben Forscher den Einfluss von Quantität und Qualität menschlicher Kommunikation verglichen und gezeigt, die glücklichsten Menschen reden viel und plappern wenig. Ich habe einen Presseartikel von dieser Woche übersetzt, der die noch nicht veröffentlichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2061" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht zu viel Smalltalk unglücklich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Macht-zu-viel-Smalltalk-unglücklich-s1.jpg" alt="Macht zu viel Smalltalk unglücklich s" width="190" height="125" />Der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Menschen und dem Zusammensein mit anderen ist durch viele Studien belegt. In einer aktuellen Untersuchung haben Forscher den Einfluss von Quantität und Qualität menschlicher Kommunikation verglichen und gezeigt, die glücklichsten Menschen reden viel und plappern wenig. Ich habe einen Presseartikel von dieser Woche übersetzt, der die noch nicht veröffentlichte Studie schon kurz beschreibt:</p>
<p>Womit verbringt ein <strong>glücklicher</strong> <strong>Mensch</strong> mehr Zeit – mit belanglosem <strong>Geschwätz</strong> oder mit nachdenklichen und <strong>tiefgehenden Gesprächen</strong>? Die Psychologen <em>Matthias R. Mehl</em>, <em>Shannon E. Holleran</em> und <em>C. Shelby Clark </em>von der <em>University of Arizona </em>sowie <em>Simine Vazire</em> von der <em>Washington University</em> in St. Louis in den USA untersuchten, ob sich glückliche und unglückliche Menschen darin unterscheiden, wie sie sich mit anderen unterhalten.</p>
<p><span id="more-2053"></span>Für die <strong>Studie</strong> trugen Freiwillige vier Tage lang einen sogenannten Electronically Activated Recorder (EAR), ein unauffälliges Aufzeichnungsgerät. Das Gerät machte in bestimmten Abständen kurze Aufnahmen der Umgebungsgeräusche, während die Versuchsteilnehmer ihren normalen Alltagsgeschäften nachgingen. In dieser Untersuchung machte das EAR-Gerät alle zwölfeinhalb Minuten eine dreißig Sekunden lange Aufnahme. Insgesamt hörten sich die Forscher mehr als zwanzigtausend solcher Einzelaufnahmen an und identifizierten die <strong>Unterhaltungen</strong> als <strong>trivialen</strong> Smalltalk oder <strong>ernsthafte</strong> Diskussionen. Außerdem füllten die Versuchsteilnehmer Fragebögen zu ihrer <strong>Persönlichkeit</strong> und ihrem <strong>Wohlbefinden</strong> aus.</p>
<p>Die Auswertung der Studie, die jetzt in <em>Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em> veröffentlicht wird, kam zu zwei bemerkenswerten Ergebnissen. <strong>Am besten </strong>ging es Leuten, die am <strong>wenigsten allein</strong> waren und am <strong>meisten</strong> mit anderen <strong>sprachen</strong>: Die glücklichsten Studienteilnehmer waren fünfundzwanzig Prozent weniger allein und verbrachten siebzig Prozent mehr Zeit im Gespräch mit anderen als die unglücklichsten Teilnehmer. Außer den Unterschieden bei den sozialen Interaktionen, die glückliche und unglückliche Menschen hatten, nahmen sie auch an anderen Arten der Unterhaltung teil: Die <strong>glücklichsten</strong> Teilnehmer führten doppelt so viele <strong>ernsthafte Gespräche</strong> und machten nur ein Drittel so viel Smalltalk wie die unglücklichsten Teilnehmer.</p>
<p>Diese Ergebnisse zeigen, dass ein glückliches Leben eher durch soziale Kontakte und tiefgehende Unterhaltungen geprägt ist als durch Einsamkeit und Oberflächlichkeit. Obwohl die Ergebnisse derzeit keine Rückschlüsse auf die Richtung einer möglichen Ursache-Wirkungs-Beziehung zulassen, vermuten die Forscher, dass tiefe Gespräche Menschen glücklicher machen können. Sie meinen, „Genauso, wie sich Menschen <strong>füreinander öffnen</strong> und dadurch einer Beziehung eine Atmosphäre von <strong>Nähe</strong> geben, können <strong>tiefe Gespräche </strong>einem Gegenüber das Gefühl besonderer Bedeutung verleihen.”</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/media/releases/2010/mehl.cfm" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 4.3.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Glück ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-gluck-ansteckend/" target="_self">Ist Glück ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-singles-tatsachlich-so-wie-wir-denken-dass-sie-sind/" target="_self">Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-bringt-uns-weiter-wettbewerb-oder-mitgefuhl/" target="_self">Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1907</guid>
		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:
Menschen, die normalerweise glücklich, begeisterungsfähig und zufrieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1913" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Schützt-Zufriedenheit-vor-Herzerkrankungen-s.jpg" alt="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" width="125" height="165" />Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:</p>
<p>Menschen, die normalerweise <strong>glücklich</strong>, begeisterungsfähig und zufrieden sind, werden <strong>seltener herzkrank</strong> als Menschen, die eher nicht glücklich sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine bedeutende neue Studie, die am 17. Februar veröffentlicht wurde.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren zeigt die Studie, die im <em>European Heart Journal</em>, dem führenden europäischen Fachjournal für Kardiologie, veröffentlicht wurde, zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen positiven Emotionen und koronarer Herzkrankheit, der unabhängig von anderen Risikofaktoren ist.</p>
<p><span id="more-1907"></span>Die erste Autorin der Studie <em>Dr. Karina Davidson </em>sagt, obwohl für die Untersuchung Menschen lediglich beobachtet wurden, deuten ihre Ergebnisse darauf hin, dass eine <strong>Verstärkung positiver Emotionen </strong>bei Menschen <strong>Herzerkrankungen verhindern</strong> könnte. Dennoch rät sie zur Vorsicht, denn es wäre verfrüht, schon jetzt klinische Empfehlungen abzugeben. Vorher müssten die Ergebnisse noch durch andere klinische Studien eingehender untersucht werden.</p>
<p>„Wir brauchen dringend exakte klinische Untersuchungen auf diesem Gebiet. Wenn solche Studien unsere Ergebnisse bestätigen, wären sie außerordentlich wichtig, um sagen zu können, was genau Ärzte und/oder Patienten zur Förderung der Gesundheit tun können“, sagt <em>Dr. Davidson</em>, die Herbert Irving Associate Professor of Medicine &amp; Psychiatry und Direktorin des Centers for Behavioral Cardiovascular Health am Medical Center der <em>Columbia University</em> (New York, USA) ist.</p>
<p>Für ihre <strong>Studie </strong>beobachteten <em>Dr. Davidson</em> und ihre Mitarbeiter zehn Jahre lang 1739 gesunde Erwachsene (862 Männer und 877 Frauen), die seit 1995 an der Nova Scotia-Gesundheitsstudie teilnehmen. Zu Beginn der Studie werteten dafür geschulte Krankenschwestern das <strong>Risiko</strong> der Studienteilnehmer für <strong>Herzerkrankungen</strong> aus. Dazu gehörten Selbstauskünfte und eine Gesundheitsuntersuchung, die eine Quantifizierung von Symptomen für <strong>Depressionen</strong>, <strong>Feindseligkeit</strong> und <strong>Ängste</strong> erlaubten. Ferner wurde der Wert des sogenannten <strong>positiven Affekts</strong> bestimmt, der misst, wie stark ein Mensch positive Emotionen zum Ausdruck bringt.</p>
<p>Der <strong>positive Affekt </strong>ist definiert als das Erleben angenehmer Emotionen wie Freude, Glück, Aufregung, Begeisterung und Zufriedenheit. Diese Gefühle können vorübergehend sein, aber normalerweise sind sie stabil und <strong>charakteristisch </strong>für die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Menschen, besonders bei Erwachsenen. Der positive Affekt ist weitgehend unabhängig vom <strong>negativen Affekt</strong>, sodass ein Mensch, der im Allgemeinen glücklich und zufrieden ist, bisweilen auch ängstlich, wütend oder niedergeschlagen sein kann.</p>
<p>Nach Korrektur der Daten für den Einfluss von Alter, Geschlecht, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und negativen Emotionen stellten die Forscher fest, dass über den zehnjährigen Beobachtungszeitraum ein erhöhter <strong>positiver Affekt</strong> ein um 22 Prozent pro Punkt <strong>geringeres Risiko </strong>für <strong>Herzkrankheiten</strong> vorhersagte (auf einer Skala von 5 Punkten, die den Ausdruck von positivem Affekt von „kein“ bis „extrem“ misst).</p>
<p>Dabei bedeutet nach <em>Dr. Davidson</em> „22 Prozent pro Punkt“, dass Teilnehmer mit gar keinem positiven Affekt ein 22 Prozent höheres Risiko für ischämische Herzerkrankungen (Herzinfarkt oder Angina) hatten als Teilnehmer mit einem geringen positiven Affekt, die wiederum ein 22 Prozent höheres Risiko hatten als Leute mit mäßigem positiven Affekt.</p>
<p>„Außerdem stellten wir fest, wenn ein normalerweise <strong>positiver Mensch</strong> zur Zeit der Befragung ein paar <strong>depressive Symptome </strong>hatte, wirkte sich das <strong>nicht</strong> auf sein insgesamt geringeres <strong>Risiko</strong> für Herzerkrankungen aus.“</p>
<p>„Soweit wir wissen, ist dies die erste prospektive Studie, die den Zusammenhang zwischen einem klinisch ausgewerteten positiven Affekt und Herzerkrankungen untersucht hat“.</p>
<p>Die Forscher spekulieren über die möglichen <strong>Mechanismen</strong> und wie positive Emotionen für einen lang anhaltenden Schutz gegen Herzerkrankungen verantwortlich sein könnten. Dazu gehören ein Einfluss auf die Herzfrequenz, Schlafmuster und den Erfolg, mit dem Rauchen aufzugeben.</p>
<p>„Es gibt mehrere mögliche Erklärungen“, sagt <em>Dr. Davidson</em>. „Erstens könnten Menschen mit mehr positivem Affekt aus physiologischen Gründen längere Ruhe- oder <strong>Entspannungspausen</strong> haben. Die Regulation des <strong>Blutdrucks</strong> und der körperlichen Entspannung allgemein könnte bei diesen Menschen besser funktionieren als bei Leuten mit weniger positivem Affekt. Zweitens könnten sich Leute mit mehr positivem Affekt schneller von belastenden Einflüssen erholen und sich <strong>nicht so lange</strong> mit ihnen „<strong>innerlich beschäftigen</strong>“ müssen, was wiederum physiologische Schäden zu verursachen scheint. Dies sind aber Spekulationen, weil wir gerade erst anfangen zu untersuchen, warum positive Emotionen und Glück positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.“</p>
<p>Sie sagt, dass zu den meisten Behandlungsmethoden gegen <strong>Depressionen</strong> eine Stärkung des positiven und eine Verminderung des negativen Affekts gehört. Wenn weitere klinische Untersuchungen die Ergebnisse dieser Studie bestätigen, sollte es relativ einfach sein, den <strong>positiven Affekt</strong> bei Patienten zu bestimmen und sich Schritte zu überlegen, die ihn <strong>verstärken </strong>und späteren <strong>Herzerkrankungen vorbeugen</strong>. Bis dahin können Leute, die über diese Studie lesen, selbst ein paar einfache Maßnahmen ergreifen, um ihren positiven Affekt zu stärken.</p>
<p>„Genauso wie bei der Beobachtung, dass mäßiger Weingenuss gesund (und angenehm) ist, kann auch jetzt jeder dafür sorgen, dass er in seinem <strong>Alltag</strong> ein paar <strong>Aktivitäten</strong> hat, die ihm <strong>Spaß </strong>machen&#8221;, meint sie. „Manche Leute warten, bis sie zwei Wochen Urlaub haben, um sich zu amüsieren. Das ist so ähnlich wie ein Trinkgelage am Wochenende (man braucht Maßhalten und <strong>Beständigkeit </strong>im Leben, nicht Entbehrung und Exzess). Wenn Sie gerne Novellen lesen, aber nie die Zeit dazu finden, reservieren Sie sich eine Viertelstunde zum Lesen. Wenn Sie spazieren gehen oder Musik hören aufmuntert, planen Sie es in Ihrem Tag ein. Im Grunde kann es nur gut für Ihr seelisches Wohl sein, wenn Sie sich jeden Tag ein paar Minuten lang mit etwas beschäftigen, dass Sie wirklich entspannt und Ihnen Spaß macht, und das könnte auch gut für Ihre körperliche Gesundheit sein (obwohl das erst noch bestätigt werden muss).“</p>
<p>In der gleichen Ausgabe des <em>European Heart Journal </em>erscheint ein Leitartikel von <em>Bertram Pitt</em>, Professor für innere Medizin und <em>Patricia Deldin</em>, Associate Professor für Psychologie und Psychiatrie, beide von der School of Medicine der <em>University of Michigan</em> in den USA. Darin weisen die Autoren darauf hin, dass im Moment niemand weiß, ob <strong>positiver Affekt</strong> eine direkte oder indirekte Rolle für die <strong>Ursachen</strong> von <strong>Herzerkrankungen</strong> spielt, oder ob noch ein dritter, beiden gemeinsamer zugrunde liegender Faktor beteiligt ist. Außerdem wüsste niemand genau, ob man positiven Affekt verändern oder verstärken kann und bis zu welchem Grad.</p>
<p>„Inzwischen werden groß angelegte, kontrollierte <strong>klinische Untersuchungen</strong> durchgeführt, die Methoden zur Verstärkung des positiven Affekts bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen testen“, schreiben sie und fahren fort: „Diese Studien werden es erlauben, die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszuwerten und einen Einblick in die Natur des Zusammenhangs zwischen positivem Affekt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bieten.“</p>
<p>„Der <strong>Teufelskreis</strong> aus <strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong> und klinischen <strong>Depressionen</strong> verdient mehr Beachtung sowohl in der Herz-Kreislauf- als auch in der psychiatrischen Forschung“, schreiben die Autoren. „Diese neuen Behandlungsmethoden (zur Verstärkung des positiven Affekts) könnten ein vielversprechender Ansatz für eine Therapie von Herz-Kreislauf-Patienten werden, die an Depressionen erkranken. Die Beobachtungen und Hypothesen von <em>Davidson </em>et al. könnten einen Anreiz für weitere Studien über die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf physiologische Anomalien und das damit verbundene Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten. Dann hätten wir vielleicht alle einen Grund zur Freude.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.escardio.org/about/press/press-releases/pr-10/Pages/Happiness-protects-against-heart-disease.aspx?hit=dontmiss" target="_blank">European Society of  Cardiology</a></span>, 18.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehp603.pdf" target="_blank">Davidson et al</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehq031.pdf" target="_blank">Pitt &amp; Deldin</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
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		<title>Macht hoher sozialer Status glücklich?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie von amerikanischen Forschern zeigt, dass sich im Gehirn von Menschen mit einem hohen sozialen Status mehr „Glücksrezeptoren“ feststellen lassen. Wie oft bei Untersuchungen dieser Art, bleibt ungeklärt, ob diese Rezeptoren Menschen glücklicher machen oder aber das Gehirn mehr solche Moleküle bildet, um mit dem  Glück des sozialen Zuspruchs fertig zu werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1809" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Macht hoher sozialer Status glücklich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Macht-hoher-sozialer-Status-glücklich-s.jpg" alt="Macht hoher sozialer Status glücklich s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie von amerikanischen Forschern zeigt, dass sich im Gehirn von Menschen mit einem hohen sozialen Status mehr „Glücksrezeptoren“ feststellen lassen. Wie oft bei Untersuchungen dieser Art, bleibt ungeklärt, ob diese Rezeptoren Menschen glücklicher machen oder aber das Gehirn mehr solche Moleküle bildet, um mit dem  Glück des sozialen Zuspruchs fertig zu werden. Ich habe die Pressemitteilung des Herausgebers vom 3. Februar übersetzt:</p>
<p>Normalerweise denken wir bei den Vorteilen, die Menschen von ihrem <strong>sozialen Status</strong> haben, zuerst an Belohnungen von außerhalb. Nun zeigt eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung in der Februarausgabe von <em>Biological Psychiatry</em>, einem Fachjournal von <em>Elsevier</em>, dass es auch <strong>innere Belohnungen</strong> gibt.</p>
<p><em>Dr. Martinez</em> und ihre Mitarbeiter stellten einen Zusammenhang zwischen einem hohen sozialen Status, starkem sozialen Rückhalt und der Dichte von <strong>Dopamin</strong>-D2/D3-Rezeptoren im Striatum fest. Das <strong>Striatum</strong> ist eine Gehirnregion, die eine zentrale Rolle beim Empfinden von <strong>Belohnung</strong> und <strong>Motivation</strong> spielt. Der Neurotransmitter (Botenstoff) Dopamin und die Rezeptoren, an die er bindet, haben eine Schlüsselfunktion bei der Entstehung dieser Verhaltensreaktionen im Striatum.</p>
<p><span id="more-1675"></span>Die Forscher von der <em>Columbia University</em> in New York untersuchten den sozialen Status und sozialen Rückhalt bei gesunden Testpersonen. Dann verwendeten sie <strong>PET</strong> (Positronen-Emissions-Tomographie), ein Verfahren für das diagnostische <strong>Imaging</strong>, um Bildaufnahmen zu machen, mit denen sich die Anzahl der Typ 2-Rezeptormoleküle für Dopamin im Gehirn der Versuchsteilnehmer bestimmen ließ.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, mit einen <strong>hohen sozialen Status</strong> ihr Leben wahrscheinlich deshalb als angenehmer und stimulierender erfahren, weil sie <strong>mehr Rezeptormoleküle</strong> im Striatum haben, an die Dopamin binden und seine Wirkung entfalten kann, die der eines „<strong>Glückshormons</strong>“ ähnelt.</p>
<p><em>Dr. Martinez</em> erläutert die Ergebnisse näher: „Wir haben gezeigt, dass eine geringe Anzahl von Dopaminrezeptoren mit niedrigem sozialen Status assoziiert war und eine hohe mit einem besseren sozialen Status. Den gleichen Zusammenhang beobachten wir auch zwischen der Rezeptorzahl und den Angaben der Versuchsteilnehmer zu ihrem sozialen Rückhalt bei Freunden, Familie oder anderen wichtigen Menschen in ihrem Leben.“</p>
<p><em>Dr. John Krystal</em>, der Herausgeber von <em>Biological Psychiatry</em>, meint: „Diese Ergebnisse bieten einen interessanten Einblick in eine grundlegende soziale Verhaltensweise – unser Bestreben, einen hohen sozialen Status zu erlangen. Man kann sich gut vorstellen, dass Menschen mit <strong>mehr</strong> D2-<strong>Rezeptoren</strong> hoch <strong>motiviert</strong> sind und sich in sozialen Situationen <strong>stärker engagieren</strong>. Dadurch bringen sie es im Leben weiter und haben mehr sozialen Rückhalt.“</p>
<p>Diese Ergebnisse könnten auch von Bedeutung sein, um zu verstehen, warum manche Menschen stärker zu Alkohol- und Drogenmissbrauch neigen. Denn die Untersuchungen von <em>Dr. Nora Volkow</em>, der Direktorin des National Institute on Drug Abuse in den USA, und ihrer Mitarbeiter haben gezeigt, dass ein <strong>niedriges </strong>Niveau von D2/D3-<strong>Rezeptoren</strong> zum erhöhten <strong>Risiko für Alkoholabhängigkeit</strong> bei Menschen mit beitragen kann, deren Verwandte ebenfalls Alkoholprobleme haben. Nach dem derzeitigen Stand ihrer Forschung könnten Menschen mit einer Neigung zu Alkoholmissbrauch und wenigen D2/D3-Rezeptormolekülen auch <strong>empfindlicher</strong> auf einen niedrigen <strong>sozialen Status</strong> und schwächeren sozialen <strong>Rückhalt</strong> reagieren. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass diese sozialen Faktoren zum Risiko für Alkohol- und Drogenmissbrauch mit beitragen.</p>
<p>Diese Ergebnisse sind von besonderem Interesse, weil sie die <strong>Neurobiologie</strong> des Menschen in einen <strong>sozialen Kontext</strong> stellen, und der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen. In gesellschaftlichen Zusammenhängen wie diesem zeigt sich die wahre Bedeutung biologischer Einflüsse auf unser Verhalten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.elsevier.com/wps/find/authored_newsitem.cws_home/companynews05_01421" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Elsevier Science &amp; Health News</span></a>, 3.2.10</p>
<p><a href="http://www.journals.elsevierhealth.com/periodicals/bps/article/S0006-3223(09)00965-2/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Martinez et al.</span></a> <em>Biological Psychiatry</em>, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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