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	<title>Psychologie aktuell &#187; Essstörungen</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Essstörungen</title>
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		<title>Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern: Was ist der Zusammenhang?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
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		<description><![CDATA[Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2709" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Depressive-Symptome-und-Übergewicht-bei-Teenagern-Was-ist-der-Zusammenhang.jpg" alt="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" width="125" height="195" />Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei manchen Patienten haben könnte:</p>
<p>Eine Studie unter Leitung von <em>Dr. Kerri Boutelle</em>, Associate Professor für Pädiatrie und Psychiatrie an der School of Medicine der <em>University of California</em> in San Diego, hat gezeigt, dass <strong>Adipositas</strong> (krankhaftes Übergewicht) das <strong>Risiko</strong> für die Entwicklung von <strong>Depressionssymptomen</strong> erhöht, nicht jedoch das Risiko für klinische Depressionen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Adipositas bei manchen jungen Mädchen zur Entwicklung von Depressionen beitragen könnte.</p>
<p>„Das ist insofern von Bedeutung als Depressionssymptome als ein Vorläufer von klinischen Depressionen gelten”, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><span id="more-2704"></span>Nach Informationen der Centers for Disease and Prevention hat sich in den USA die Häufigkeit von <strong>Adipositas </strong>bei Kindern in den letzten dreißig Jahren mehr als verdreifacht. So nahm die Häufigkeit von Adipositas bei <strong>Jugendlichen</strong> im Alter von zwölf bis neunzehn Jahren von fünf auf achtzehn Prozent im Jahre 2008 zu. Weiter zeigte die National Survey on Drug Use and Health, eine regelmäßig im Auftrag der US-Gesundheitsbehörden erhobene Statistik, dass im Jahre 2007 zwei Millionen Jugendliche im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren mindestens eine Episode von <strong>klinischen Depressionen</strong> hatten.</p>
<p>Bekanntlich sind die <strong>Teenagerjahre</strong> eine Phase im Leben junger Menschen, die oft von <strong>Stimmungsschwankungen </strong>geprägt ist. <em>Boutelle</em> und ihre Mitarbeiter von der <em>University of California</em>, der <em>University of Minnesota</em> und dem <em>Oregon Research Institute</em> untersuchten daher, ob Adipositas zur Entwicklung von Depressionen bei Jugendlichen beiträgt. Die umgekehrte Wirkung, dass Depressionen das Risiko für Adipositas erhöhen, ist bereits gut dokumentiert. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Maiausgabe von <em>Health Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> befragten die Forscher fast fünfhundert Mädchen im Alter von dreizehn bis sechzehn Jahren und von unterschiedlicher ethnischer Herkunft. Dabei verwendeten sie das K-SADS (Schedule for Affective Disorders and Schizophrenia for School-Age Children), ein strukturiertes psychiatrisches <strong>Interview</strong>, das <strong>Stimmungsstörungen</strong> bei Kindern und Jugendlichen feststellen kann. Eine Diagnose von klinischen Depressionen wurde gestellt, wenn die Mädchen mindestens fünf Symptome mit einem bestimmten Schweregrad hatten. Die Interviews wurden vier Jahre lang alle zwölf Monate durchgeführt und dabei das Gewicht und die Größe der Mädchen bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass Mädchen mit <strong>Adipositas</strong> bei den anfänglichen Untersuchungen <strong>später</strong> gehäuft <strong>Symptome von Depressionen</strong> entwickelten. Klinische Depressionen waren bei diesen Mädchen später jedoch nicht häufiger.</p>
<p>„Aufgrund der Ergebnisse raten wir Eltern, Lehrern und Ärzten, bei Mädchen mit Übergewicht oder Adipositas auf Symptome von Depressionen zu achten und sie gegebenenfalls eingehend untersuchen zu lassen“, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://health.ucsd.edu/news/2010/5-24-teen-obesity.htm" target="_blank">University of California San Diego</a></span>, 24.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/hea/29/3/293/" target="_blank">Boutelle et al</a></span>. <em>Health Psychology</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/" target="_self">Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		<title>Was hilft gegen „Binge-Eating&#8221; (Heißhungeranfälle/ Fressanfälle)?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 13:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Patienten mit Binge-Eating-Störung haben immer wieder „Fressanfälle“, die manchmal, aber nicht immer durch Heißhunger ausgelöst werden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass ein simples Programm diesen Patienten anhaltende Hilfe bieten kann. Wir haben einen Presseartikel des Forschungsinstituts von Anfang April übersetzt, der die noch nicht veröffentlichten Ergebnisse zusammenfasst:
Eine neue Studie zeigt, dass ein zwölfwöchiges Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2250" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Was hilft gegen Binge-Eating Heisshungeranfälle Fressanfälle s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Was-hilft-gegen-Binge-Eating-Heisshungeranfälle-Fressanfälle-s.jpg" alt="Was hilft gegen Binge-Eating Heisshungeranfälle Fressanfälle s" width="167" height="137" />Patienten mit Binge-Eating-Störung haben immer wieder „Fressanfälle“, die manchmal, aber nicht immer durch Heißhunger ausgelöst werden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass ein simples Programm diesen Patienten anhaltende Hilfe bieten kann. Wir haben einen Presseartikel des Forschungsinstituts von Anfang April übersetzt, der die noch nicht veröffentlichten Ergebnisse zusammenfasst:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass ein <strong>zwölfwöchiges Programm</strong> Patienten mit Binge-Eating-Störung helfen kann, ihre Heißhungeranfälle zu kontrollieren. Die Wirkung hält mindestens ein Jahr lang an, und die Behandlung spart Patienten sogar Geld. Periodisch auftretendes Binge-Eating ist die <strong>häufigste Essstörung </strong>in den USA, wo mehr als drei Prozent der Bevölkerung, d.h. neun Millionen Menschen darunter leiden. Doch die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten sind begrenzt.</p>
<p><span id="more-2244"></span>Die Ergebnisse der Studie, der ersten ihrer Art, von Forschern des <em>Kaiser Permanente Center for Health Research</em>, der <em>Wesleyan University</em> und der <em>Rutgers University</em> in den USA zeigen, dass mehr als <strong>dreiundsechzig Prozent </strong>der Studienteilnehmer nach dem Programm<strong> keine Heißhungeranfälle mehr</strong> hatten. Bei einer Kontrollgruppe von Patienten, die nicht am Programm teilgenommen hatten, lag die Quote bei achtundzwanzig Prozent. Das Programm dauerte nur zwölf Wochen, aber die meisten Teilnehmer hatten auch ein Jahr später keine Heißhungeranfälle mehr.</p>
<p>Nach einer zweiten Studie, deren Ergebnisse demnächst in der gleichen Ausgabe des <em>Journal of Consulting and Clinical Psychology</em> veröffentlicht werden sollen, <strong>sparte</strong> das Programm seinen Teilnehmern <strong>Geld</strong>, weil sie weniger für Dinge wie Nahrungsergänzungsmittel und Schlankheitskuren ausgaben.</p>
<p>„Es ist selten, dass solche Programme funktionieren und Patienten auch noch Geld sparen. So sind alle Gewinner&#8221;, sagt die Autorin der Studie <em>Dr. Frances Lynch</em>, eine Gesundheitsökonomin am <em>Kaiser Permanente Center for Health Research</em>. „Jeder Krankenversicherer sollte überlegen, ob er diese Art von Programmen einführt.“</p>
<p>„Bei einem Heißhungeranfall essen Leute in kurzer Zeit viel mehr als andere und verlieren dabei jede Kontrolle über das Essen. Diese Patienten haben oft auch <strong>Depressionen</strong>, <strong>Schamgefühle</strong>, <strong>Minderwertigkeitskomplexe</strong>, und sie <strong>nehmen zu</strong>. Das alles kostet das Gesundheitswesen weitere Millionen“, sagt die Studienleiterin <em>Ruth H. Striegel-Moore</em>, die Professorin für Psychologie an der <em>Wesleyan University</em> ist. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich periodisch auftretende Heißhungeranfälle mit einem kurzen und einfach durchführbaren Programm behandeln lassen. Das ist eine großartige Nachricht für Patienten und ihre Krankenkassen.“</p>
<p>In letzter Zeit war das öffentliche Interesse an <strong>Binge-Eating</strong> besonders groß, weil die <em>American Psychiatric Association </em>empfohlen hat, es sollte wie Ess-Brech-Sucht und Magersucht als eine <strong>eigene Essstörung</strong> eingestuft werden. Die Forscher glauben, diese neue Diagnose dürfte in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit auf Binge-Eating und seine Behandlung lenken. Sie könnte auch einen Einfluss darauf haben, wie oft Ärzte Patienten eine Diagnose von Binge-Eating stellen und in wieweit die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung tragen.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong> wurde 2004 bis 2005 in den US-Bundesstaaten Oregon und Südwest-Washington an 123 Mitgliedern des Gesundheitsplans von Kaiser Permanente (ein amerikanischer Krankenversicherer) durchgeführt. Über <strong>neunzig Prozent</strong> der Patienten waren <strong>Frauen</strong>, und das Durchschnittsalter war siebenunddreißig Jahre. Alle Teilnehmer mussten in den drei Monaten vor Beginn der Studie mindestens einen Heißhungeranfall pro Woche gehabt haben und keine Pausen von zwei Wochen oder länger zwischen einzelnen Anfällen. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip einer Behandlungsgruppe oder einer gleich großen Kontrollgruppe zugeteilt. Die Patienten der Kontrollgruppe hatten weiter ihre gewohnte Standardbehandlung.</p>
<p>Die Teilnehmer der Behandlungsgruppe lasen ein <strong>Selbsthilfebuch</strong> von <em>Dr. Christopher G. Fairburn</em>, einem Professor für Psychiatrie und Experten auf dem Gebiet der Essstörungen. (Das Buch ist unter dem Titel  „Ess-Attacken stoppen. Ein Selbsthilfeprogramm“ auf Deutsch erschienen.) Es bietet ausführliche wissenschaftliche Informationen über Binge-Eating und beschreibt die sechs Punkte eines Selbsthilfeprogramms, in dessen Mittelpunkt Selbstüberwachung, Selbstkontrolle und Strategien zur Problemlösung stehen. Die Patienten nahmen zwölf Wochen lang an insgesamt acht Sitzungen teil, in denen ein Therapeut ihnen die Prinzipien der <strong>kognitiven Verhaltenstherapie</strong> erklärte und ihnen half, die Strategien des Buches in die Tat umzusetzen. Die erste Sitzung dauerte eine Stunde und die Folgenden zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten. Die ganze Behandlung kostete durchschnittlich 167 Dollar pro Patient.</p>
<p>Alle Teilnehmer erhielten per Post Kurzinformationen über den Gesundheitsplan für eine gesunde Lebensführung und Ernährung und wurden ermutigt, sich bei ihrem Hausarzt über Gesundheitspläne zu erkundigen.</p>
<p>Nach Ende des zwölfwöchigen Programms hatten 63,5 Prozent der Teilnehmer der Behandlungsgruppe keine Heißhungeranfälle mehr. Auch 28,3 Prozent der Patienten in der Kontrollgruppe, die nicht am Programm teilnahmen, hatten keine Heißhungeranfälle mehr. Sechs Monate später hatten in der Behandlungsgruppe 74,5 Prozent der Patienten keine Heißhungeranfälle mehr und in der Kontrollgruppe 44,1 Prozent. Nach einem Jahr waren die Werte 64,2 beziehungsweise 44,6 Prozent.</p>
<p>Alle Studienteilnehmer machten genaue Angaben zu ihren Heißhungeranfällen, wie oft sie nicht oder weniger effektiv <strong>arbeiten</strong> konnten, und wie viel Geld sie für ihre Gesundheit, <strong>Schlankheitskuren</strong> und Nahrungsergänzungsmittel zum Schlankwerden ausgaben. Außerdem untersuchten die Forscher die Kosten für <strong>Medikamente</strong>, <strong>Arztbesuche</strong> und andere Gesundheitsdienstleistungen.</p>
<p>Aus diesen Daten errechneten die Forscher die Kosten für beide Patientengruppen. Danach waren die durchschnittlichen <strong>Gesamtkosten</strong> für die Behandlungsgruppe 447 Dollar <strong>niedriger</strong> als für die Kontrollgruppe. Von den Ersparnissen entfielen 149 Dollar auf die Patienten selbst, die weniger für Schlankheitskuren, rezeptfreie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel ausgaben. Die Gesamtkosten waren 3670 Dollar pro Person und Jahr für die Behandlungsgruppe verglichen mit 4098 Dollar für die Kontrollgruppe.</p>
<p>„Die Ergebnisse unseres Programms sind vielversprechend. Aber wir raten jedem, der Probleme mit Heißhungeranfällen hat, <strong>erst </strong>mit seinem <strong>Arzt</strong> zu besprechen, ob dieses Programm auch für ihn das Richtige ist“, sagt die Mitautorin der Studie <em>Dr. Lynn DeBar</em>, die als klinische Psychologin am <em>Kaiser Permanente Center for Health Research </em>arbeitet.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://xnet.kp.org/newscenter/pressreleases/nat/2010/040110bingeeating.html" target="_blank">Kaiser Permanente News Center</a></span>, 1.4.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bzga-aktualisiert-ihr-info-angebot-zum-thema-essstorungen/" target="_self">BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängt Bulimie mit impulsivem Verhalten zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-bulimie-mit-impulsivem-verhalten-zusammen/" target="_self">Wie hängt Bulimie mit impulsivem Verhalten zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hängen Essstörungen mit kognitiven Defiziten zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-essstorungen-mit-kognitiven-defiziten-zusammen/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 20:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen mit Essstörungen haben ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper. Eine neue Studie befasst sich mit der Frage, ob dies mit einer veränderten Wahrnehmung oder anderen geistigen Funktionen bei den Patienten zusammenhängen könnte. Solche Veränderungen wurden tatsächlich beobachtet, was aber nicht beweist, ob das eine das andere verursacht. Ich habe eine Presseerklärung des Journals vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit Essstörungen haben ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper. Eine neue Studie befasst sich mit der Frage, ob dies mit einer veränderten Wahrnehmung oder anderen geistigen Funktionen bei den Patienten zusammenhängen könnte. Solche Veränderungen wurden tatsächlich beobachtet, was aber nicht beweist, ob das eine das andere verursacht. Ich habe eine Presseerklärung des Journals vom Julie 2009 übersetzt, das die Studie vorab online publiziert hat:</p>
<p>Menschen, die unter <strong>Essstörungen</strong> leiden, schneiden in psychologischen Tests bei bestimmten <strong>kognitiven Aufgaben schlechter </strong>ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende Literaturstudie, die den Zusammenhang zwischen Essstörungen und kognitiven Defiziten untersuchte und im<em> Journal of Neuropsychology </em>veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-1074"></span><em>Professor Konstantine Zakzanis </em>und seine Mitarbeiter von der <em>University of Toronto</em> in Kanada werteten Untersuchungen über Menschen mit Essstörungen auf übereinstimmende <strong>Muster von kognitiven Defiziten</strong> aus. Insgesamt analysierten die Autoren 27 Studien an 608 Patienten mit <strong>Anorexia nervosa</strong> (Magersucht) und 14 Studien an 347 Patienten mit <strong>Bulimia nervosa</strong> (Ess-Brechsucht).</p>
<p><em>Professor Zakzanis</em> sagt: „In den letzten 30 Jahren wurden viele Menschen mit Anorexie oder Bulimie in psychologischen <strong>Studien</strong> untersucht, darunter mit Tests, wie sie <strong>Entscheidungen</strong> treffen, ihr verbales <strong>Gedächtnis</strong> und ihre <strong>Reaktionszeiten</strong>. Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten mit Essstörungen bei manchen dieser Aufgaben nicht so gut abschneiden wie gesunde Menschen.”</p>
<p>„In dieser Übersichtsstudie haben wir gezeigt, dass man bei Menschen mit Anorexie und Bulimie übereinstimmend deutliche Probleme bei manchen kognitiven Aufgaben beobachtet hat. Dabei ist die <strong>kognitive Leistungsfähigkeit umso geringer je weniger der Patient wiegt</strong>.”</p>
<p>Patienten mit <strong>Anorexie</strong> hatten insbesondere eine beeinträchtigte <strong>räumliche Wahrnehmung</strong> und geistige Vorstellung vom Raum, was die verzerrte Selbsteinschätzung des <strong>Körperbildes </strong>bei Patienten mit dieser Störung erklären könnte. Insgesamt hatten Menschen mit Bulimie weniger Beeinträchtigungen als Patienten mit Anorexie. Allerdings waren <strong>Bulimiepatienten impulsiver</strong>, und einundzwanzig Prozent hatten in Tests für Impulsivität schlechtere Ergebnisse als Menschen, die nicht unter einer Essstörung litten.</p>
<p>„Diese Ergebnisse zeigen, dass kognitive Defizite bei Menschen mit Essstörungen bestimmten Mustern folgen. Aber bis jetzt <strong>wissen</strong> wir noch <strong>nicht</strong>, ob diese Defizite eine <strong>Folge des unnormalen Essverhaltens</strong> sind, zum Beispiel Unterernährung, <strong>oder</strong> ob kognitive Defizite <strong>Essstörungen verursachen</strong> oder sie verschlimmern ”, fährt <em>Professor Zakzanis</em> weiter. „Wenn kognitive Defizite zu Essstörungen beitragen, könnte uns das helfen zu verstehen, warum diese Störungen bei bestimmten Menschen auftreten, und die Entwicklung psychologischer <strong>Behandlungen für die Zukunft </strong>erleichtern.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.bps.org.uk/media-centre/press-releases/releases$/british-journal-of-clinical-psychology$/psychologists-investigate-cognitive-failings-of-eatign-disorder-sufferers.cfm" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">British Psychological Society</span></a>, 22.7.09</p>
<p><a href="http://bpsoc.publisher.ingentaconnect.com/content/bpsoc/jnp/pre-prints/jnp189" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Neuropsychology</span></a> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Was findet bei Magersucht im Kopf statt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-findet-bei-magersucht-im-kopf-statt/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Was findet bei Magersucht im Kopf statt?</span></a></p>
<p><a title="Wie hängt Bulimie mit impulsivem Verhalten zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-bulimie-mit-impulsivem-verhalten-zusammen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Wie hängt Bulimie mit impulsivem Verhalten zusammen?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie Erwachsenen bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie Erwachsenen bei Essstörungen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie Kindern und Jugendlichen bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie Kindern und Jugendlichen bei Essstörungen?</a></span></p>
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		<title>Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein bedenklich unnormales Essverhalten unter Frauen sehr weit verbreitet ist. Die Zahl der Betroffenen ist deutlich höher als in manchen anderen Studien, was wohl auch daran liegt, dass die Forscher nicht nur Essstörungen im klinischen Sinne untersuchten. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von vor drei Tagen übersetzt, die auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1274" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="eating disorders s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/eating-disorders-s-s.jpg" alt="eating disorders s s" width="125" height="167" />Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein bedenklich unnormales Essverhalten unter Frauen sehr weit verbreitet ist. Die Zahl der Betroffenen ist deutlich höher als in manchen anderen Studien, was wohl auch daran liegt, dass die Forscher nicht nur Essstörungen im klinischen Sinne untersuchten. Ich habe die Pressemitteilung der Universität von vor drei Tagen übersetzt, die auch einen kurzen Überblick über verschiedene Essstörungen gibt:</p>
<p>Wenn das Verhalten eines Menschen seinen körperlichen oder seelischen Bedürfnissen zuwiderläuft und ihm schaden kann, bezeichnet man das als ein „<strong>maladaptives</strong>“ (schlecht angepasstes) <strong>Verhalten</strong>. Frauen können verschiedene maladaptive Verhaltensweisen beim <strong>Essen </strong>entwickeln, von denen Anorexie (Magersucht) nur eine Form ist. Tatsächlich haben etwa zehn <strong>bis fünfzehn Prozent</strong> aller <strong>Frauen</strong> ein maladaptives Essverhalten und eine gestörte Einstellung zum Essen.</p>
<p><span id="more-959"></span>Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern der <em>Université de Montréal</em> und des <em>Douglas Mental Health University Institute</em> in Kanada, die im <em>International Journal of Eating Disorders</em> veröffentlicht wurde. „Unsere Ergebnisse geben allen Anlass zur Besorgnis“, sagt <em>Lise Gauvin</em>, eine Professorin in der Abteilung Sozial- und Präventionsmedizin der <em>Université de Montréal</em>. „Frauen sind den Einflüssen vieler <strong>widersprüchlicher Erwartungen</strong> ausgesetzt. Einerseits sollen sie <strong>schlank </strong>werden. Andererseits werden sie animiert, einfach nur zum <strong>Genuss</strong> zu essen.“</p>
<p>An der Studie über Essstörungen im weiteren Sinne (klassische und Grenzfälle), die in Form einer <strong>telefonischen</strong> <strong>Befragung</strong> durchgeführt wurde, nahmen 1501 Frauen teil. Keine Teilnehmerinnen wurde als magersüchtig eingestuft. Das Durchschnittsalter dieser Frauen aus städtischen Wohngebieten war 31 Jahre. Die meisten Frauen, die zu der Telefonumfrage bereit waren, rauchten nicht und hatten einen Hochschulabschluss.</p>
<p><em>Dr. Gauvin </em>sagt, die Studie gibt neue Aufschlüsse über <strong>Binge Eating</strong> (Heißhungeranfälle ohne anschließendes Erbrechen) und <strong>Bulimie</strong> (Heißhungeranfälle mit anschließendem Erbrechen, auch Ess-Brechsucht). Zu den Kennzeichen beider Störungen gehört <strong>übermäßiges Essen</strong>, mit dem ein Gefühl von <strong>Kontrollverlust</strong> einhergeht. „Etwa <strong>13,7 Prozent </strong>der Frauen, die für diese Studie befragt wurden, gaben Binge Eating an einem bis fünf Tagen oder ein bis sieben mal im Monat an&#8221;, sagt sie und merkt an, dass <strong>2,5 Prozent</strong> der Frauen angaben, sie würden sich zum <strong>Erbrechen </strong>zwingen oder aber <strong>Abführ- oder Entwässerungsmittel </strong>verwenden, um ihr Gewicht oder ihre Figur zu halten.</p>
<p>Weiter zeigte die Untersuchung auch einen Zusammenhang zwischen einem <strong>problematischen Essverhalten </strong>und der <strong>Selbsteinschätzung</strong> der Frauen von ihrer <strong>Gesundheit</strong>. In anderen Worten hielten sich Frauen mit einem unnormalen Essverhalten häufiger auch für nicht gesund.</p>
<p>Schließlich stellten die Forscher fest, dass 28 Prozent der Frauen zweimal im Monat intensiv <strong>Sport</strong> treiben, nur um abzunehmen oder ihr <strong>Gewicht zu kontrollieren</strong>. „Wir sollten Sport treiben, weil es Spaß macht und wir uns dabei gut fühlen. Aber wenn solche Aktivitäten dazu dienen, das Gewicht unter Kontrolle zu bringen oder die Figur zu halten, <strong>deutet</strong> das darauf <strong>hin</strong>, dass sich jemand <strong>übermäßige Sorgen</strong> um sein Gewicht macht“, sagt <em>Dr. Gauvin</em>. „Unsere Studie zeigt, dass sich bei einem Teil der weiblichen Bevölkerung ein maladaptives Verhaltensmuster beim Essen feststellen lässt.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news-digest/disordered-eating-may-affect-10-to-15-percent-of-women.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">UdeMNouvelles</span></a>, 18.12.09</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/121483381/abstract" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">International Journal of Eating Disorders</span></a></p>
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		<title>Was beeinflusst unser Essverhalten?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-beeinflusst-unser-essverhalten/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Binge Eating]]></category>
		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer aktuellen Studie haben Forscher untersucht, wie man sich gegen Hungerattacken helfen kann und gezeigt, man muss sich seine langfristigen Ziele vor Augen halten und kann dabei ruhig etwas übertreiben. Die Methode funktioniert aber nicht nur bei kulinarischen Versuchungen. Ich habe eine Pressemitteilung des Journals vom 14. 12. 09 übersetzt:
Wie gut ein Mensch einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-926 alignleft" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 10px;margin-right: 10px;border: 1px solid #000000" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/was-beeinflusst-unser-essverhalten2.jpg" alt="was beeinflusst unser essverhalten" width="125" height="144" />In einer aktuellen Studie haben Forscher untersucht, wie man sich gegen Hungerattacken helfen kann und gezeigt, man muss sich seine langfristigen Ziele vor Augen halten und kann dabei ruhig etwas übertreiben. Die Methode funktioniert aber nicht nur bei kulinarischen Versuchungen. Ich habe eine Pressemitteilung des Journals vom 14. 12. 09 übersetzt:</p>
<p>Wie gut ein Mensch einer <strong>Verlockung</strong> wie zum Beispiel einem großen, süßen Plätzchen <strong>widerstehen</strong> kann, hängt davon ab, für <strong>wie stark </strong>er die <strong>Bedrohung</strong> durch die Versuchung hält. Das zeigt eine neue Studie, deren Ergebnisse im <em>Journal of Consumer Research</em> veröffentlicht wurden. Die Autoren <em>Ying Zhang</em>, <em>Szu-Chi Huang</em> und <em>Susan M. Broniarczyk</em> (alle von der <em>University of Texas</em> in Austin) untersuchten Methoden, mit denen Menschen Essen und anderen Versuchungen widerstehen.</p>
<p><span id="more-920"></span>Die Forscher testeten in vier Experimenten das Verhalten von Verbrauchern, die sich einer <strong>Versuchung</strong> gegenübersahen, die im <strong>Widerspruch</strong> zu ihren <strong>langfristigen Zielen </strong>stand. „Ein Mechanismus der Selbstbeherrschung besteht darin, die <strong>negativen Seiten</strong> der Versuchung zu <strong>übertreiben</strong>. Wir nennen diese Methode des Widerstands den Prozess der <strong>aktiven Umdeutung</strong>“, schreiben die Forscher.</p>
<p>So baten die Forscher zum Beispiel in einem <strong>Experiment</strong> weibliche Testpersonen, den <strong>Kaloriengehalt</strong> eines großen, süßen <strong>Plätzchens abzuschätzen</strong>. Der einen Hälfte wurde angeboten, sie könnten das Plätzchen als Dankeschön für ihre Teilnahme an der Umfrage behalten. Der anderen Hälfte wurde das nicht gesagt.  Die Ergebnisse zeigten, dass Verbraucherinnen, die sehr auf ihre schlanke Linie achteten, das Plätzchen für kalorienreicher hielten und damit schädlicher für das Erreichen ihres <strong>langfristigen Ziels</strong> <strong>schlanker</strong> zu werden.</p>
<p>Ein weiteres Experiment zeigte, dass aktive Umdeutung auch in anderen Situationen helfen kann, mit einem Konflikt der Selbstbeherrschung umzugehen.  In einem Experiment mit 93 <strong>Schülern</strong> eines Colleges stellten die Forscher fest, dass Schüler mit einem guten Notendurchschnitt die Dauer einer bald bevorstehenden <strong>Party</strong> als länger einschätzten als andere Schüler, d.h. die Party würde sie länger <strong>vom Lernen abhalten</strong>. Folglich sagten diese Schüler, sie wären sich nicht so sicher, ob sie auf die Party gehen wollten. Allerdings sagten sie das nur, nachdem die Forscher sie an ihre akademischen Ziele erinnert hatten.</p>
<p>Ferner stellten die Autoren fest, dass <strong>Reize in der Umgebung</strong> wie Poster unterschwellig an die langfristigen Schlankheitspläne von Leuten appellieren konnten und so den Mechanismus der aktiven Umdeutung wachrufen. In einem Experiment betraten weibliche Testpersonen einen Raum, in dem entweder <strong>Poster mit</strong> attraktiven <strong>Fotomodellen</strong> oder mit einer Naturlandschaft an den Wänden hingen. „Studienteilnehmerinnen, die Poster mit attraktiven Fotomodellen (als Ziel-<strong>Hinweisreize</strong>) sahen, schätzten die <strong>Kalorien in</strong> einem einladenden <strong>Drink</strong> übertrieben hoch ein, wenn sie meinten, sie würden ihn später noch trinken. Deshalb tranken sie davon auch weniger, als sie ihn tatsächlich angeboten bekamen“, schreiben die Autoren.</p>
<p>Daraus schließen die Autoren, dass „die geistige Deutung einer Verführung verzerrt sein kann, wenn Menschen in einen <strong>Konflikt </strong>mit ihrer <strong>Selbstbeherrschung</strong> geraten. Diese <strong>verzerrte Deutung </strong>und nicht der exakte Eindruck bestimmt, <strong>wie viel</strong> ein Verbraucher <strong>tatsächlich verbraucht</strong>. Das hilft ihm, der Versuchung zu widerstehen und sein langfristiges Ziel aufrechtzuerhalten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.jcr-admin.org/pressreleases/121409110020Zhangrelease.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Chicago Press</span></a>, 14.12.09</p>
<p><a href="http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/649912?prevSearch=%2528broniarczyk%2529%2BAND%2B%255Bjournal%253A%2Bjcr%255D%2Bcounteractive&amp;searchHistoryKey=" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Zhang et al.</span></a> Journal of Consumer Research, 14.12.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</span></a></p>
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		<title>Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 19:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute eine interessante Studie, in der gezeigt wird, dass das Betrachten von Models, z.B. in Zeitschriften Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl von Frauen hat.  Damit lässt sich Bezug nehmen, u.a. auch auf die zunehmende Kritik an dem Einsatz von offensichtlich unterernährte Frauen auf den Laufstegen der Modeindustrie.  Nachfolgend eine Zusammenfassung in meiner Übersetzung:

Das Selbstwertgefühl von Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1003" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen-1" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Beeinflussen-Mode-Models-das-Selbstwertgefühl-von-Frauen-1-300x199.jpg" alt="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen-1" width="240" height="159" />Heute eine interessante Studie, in der gezeigt wird, dass das Betrachten von Models, z.B. in Zeitschriften Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl von Frauen hat.  Damit lässt sich Bezug nehmen, u.a. auch auf die zunehmende Kritik an dem Einsatz von offensichtlich unterernährte Frauen auf den Laufstegen der Modeindustrie.  Nachfolgend eine Zusammenfassung in meiner Übersetzung:</p>
<p><span id="more-570"></span></p>
<p><span lang="DE">Das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht sinkt geradezu in den Keller, wenn sie Fotos von Modellen gleich welcher Kleidergröße betrachten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor, die jetzt im <em>Journal of Consumer Research</em> veröffentlicht wurde. Aber das Selbstwertgefühl von Frauen mit Untergewicht nimmt zu, und zwar ebenfalls unabhängig von der Kleidergröße des Modells. Die Autoren <em>Dirk Smeesters (Erasmus-Universität, Niederlande), Thomas Mussweiler (Universität Köln) </em>und <em>Naomi Mandel (Arizona State University)</em> untersuchten, was <strong>Frauen mit unterschiedlichen Body-Mass-Indizes</strong> (BMIs) empfinden, wenn sie dünne oder dicke <strong>Medienmodelle</strong> (Frauen, wie sie in den Medien dargestellt werden) <strong>betrachten</strong>.</span></p>
<p>„Unsere Studie bestätigt die Ergebnisse früherer Untersuchungen, wonach das <strong>Selbstwertgefühl von Frauen</strong> mit einem <strong>normalen Body-Mass-Index</strong> (BMI) <strong>sowohl zu- als auch abnehmen kann</strong>, je nachdem, welches Modell sie betrachten&#8221;, schreiben die Autoren. „Frauen mit einem BMI im Normalbereich (BMI-Werte zwischen 18,5 und 25) haben ein höheres Selbstwertgefühl beim Betrachten von mäßig dünnen Modellen (weil sie sich den Modellen ähnlich fühlen) und extrem dicken Modellen (weil sie sich den Modellen nicht ähnlich fühlen). Dagegen haben sie ein niedrigeres Selbstwertgefühl beim Betrachten von mäßig dicken Modellen (weil sie sich ihnen ähnlich fühlen) und extrem dünnen Modellen (weil sie sich ihnen nicht ähnlich fühlen).&#8221;</p>
<p>Diese Untersuchung bietet wichtige neue Einblicke, wie die Beeinflussung durch Medien das Selbstwertgefühl von Frauen mit Über- und Untergewicht verändern kann. „Das <strong>Selbstwertgefühl von Frauen mit Untergewicht nimmt immer zu</strong>, egal welches Modell sie sich anschauen&#8221;, erläutern die Autoren. „Dagegen <strong>nimmt das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht immer ab</strong>, und zwar ebenfalls unabhängig vom Modell, das sie gerade betrachten.&#8221; Ein vielleicht etwas unerwartetes Ergebnis war aber, dass das Selbstwertgefühl von Frauen mit Übergewicht und Frauen mit Untergewicht recht ähnlich war, solange sie überhaupt kein Modell betrachteten.</p>
<p>Außerdem <strong>beeinflusste die Werbung das Essverhalten</strong> der Teilnehmerinnen an der Studie und <strong>Vorsätze</strong> wie abnehmen und Sport treiben zu wollen. Zum Beispiel aßen Teilnehmerinnen mit Übergewicht weniger süße Kekse und nahmen sich ernsthafter vor, Diät halten und Sport treiben zu wollen, wenn sie dicke Modelle betrachteten als beim Anblick dünner Modelle. (<span style="color: #000000;"><span lang="DE"><em>Quelle</em><em>: </em></span></span><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/13/how.does.media.exposure.affect.self.esteem.overweight.and.underweight.women" target="_blank">University of Chicago Press Journals</a></span></span>)</p>
<p>Natürlich gilt hier wie nahezu überall: Vorsicht vor einfachen und unikausalen Erklärungen, z.B. der, dass die Modeindustrie dafür verantwortlich ist, dass Frauen ein geringes Selbstwertgefühl haben und sich als Folge daraus z.B. in die körperliche Nähe der idealisierten Models hungern. Wie in anderen Beiträgen in diesem Blog dargestellt, ist die Wirklichkeit (hier: der Essstörungen) sehr viel komplexer. Aber es ist in jedem Fall ein interessanter Beleg für die Wirkungen von medial vermittelten Frauentypen auf die Adressatinnen der Modewerbung.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was beeinflusst unser Essverhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-beeinflusst-unser-essverhalten/" target="_self">Was beeinflusst unser Essverhalten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		<title>Welche Art der Psychotherapie hilft bei Bulimie?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-therapie-hilft-bei-bulimie/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
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		<description><![CDATA[
In dem Informationsdienst Reuters Health ist letzte Woche die Zusammenfassung eines &#8220;Review-Artikels&#8221; erschienen. In Review-Artikeln werden eine Reihe von Studien zu einem Thema zusammengefasst. Dies ist insofern wichtig, als dass einzelne Studien immer nur Teilaskpekte eines Themas untersuchen, so dass es diese Zusammenfassungen bedarf, um sozusagen die Summe zu ziehen. Nachfolgend der Beitrag in meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H3 { margin-bottom: 0.21cm } 		H3.cjk { font-family: "Arial Unicode MS", sans-serif } 		H3.ctl { font-family: "Tahoma", sans-serif } 		TD P { margin-bottom: 0cm } --></p>
<p lang="de-DE">In dem Informationsdienst <em>Reuters Health </em>ist letzte Woche die Zusammenfassung eines &#8220;Review-Artikels&#8221; erschienen. In Review-Artikeln werden eine Reihe von Studien zu einem Thema zusammengefasst. Dies ist insofern wichtig, als dass einzelne Studien immer nur Teilaskpekte eines Themas untersuchen, so dass es diese Zusammenfassungen bedarf, um sozusagen die Summe zu ziehen. Nachfolgend der Beitrag in meiner Übersetzung:</p>
<p><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE"><span id="more-566"></span>Forscher haben gezeigt, dass eine spezifische Form der Gesprächstherapie Menschen mit Ess-Brech-Sucht und ähnlichen Essstörungen dabei helfen kann, ihre ungesunden Verhaltensweisen innerhalb von nur wenigen Monaten aufzugeben.<em> Dr. Phillipa P. J. Hay </em>und ihre Mitarbeiter an der <em>University of Western Sydney </em>in Australien werteten</span><span lang="de-DE"> eine <strong>größere Anzahl von Studien </strong>zu verschiedenen Formen der Psychotherapie für <strong>Bulimia nervosa </strong>(kurz Bulimie oder Ess-Brech-Sucht) aus. Dabei fanden sie, dass im Vergleich zu unbehandelten Patienten nach Bulimie-spezifischer Gesprächstherapie – auch <strong>kognitive Verhaltenstherapie </strong>(KVT) genannt – die Heißhungeranfälle bei etwa 37% der behandelten Patienten aufhörten. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Dagegen </span><span lang="de-DE">gaben lediglich 3 Prozent der Bulimiekranken, die auf einer Warteliste für Therapie waren und nicht behandelt wurden, ihr Ess-Brech-Verhalten auf. Diese Ergebnisse wurden jetzt in <em>Cochrane Database of Systematic Reviews </em>veröffentlicht. Herausgegeben wird das Journal von der Cochrane Collaboration, einer internationalen Organisation, die medizinische Forschungsergebnisse auswertet.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Bulimie-spezifische KVT zielt </span><span lang="de-DE">direkt auf das hemmungslose Essen und das anschließend herbeigeführte Erbrechen beziehungsweise den Missbrauch von Abführmitteln ab, wodurch dem Körper die Nahrung nach jedem Essanfall wieder entzogen wird. Dabei <strong>konzentriert sich die Therapie </strong>auf das <strong>Essverhalten</strong>, die <strong>Furcht vor dem Zunehmen </strong>und darauf, wie Auffassungen über das Essen und das <strong>Körperbild wieder „normalisiert</strong>” werden können. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Die Bulimie-spezifische Verhaltenstherapie „</span><span lang="de-DE">dauert etwa 4 bis 5 Monate”, bemerkt <em>Hay </em>in einer E-Mail an Reuters Gesundheit und weiter, dass andere Psychotherapien länger brauchen – ungefähr ein Jahr – um einen ähnlichen Wirkungsgrad zu erreichen. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Für ihre Untersuchung </span><span lang="de-DE">verglichen Hay und ihre Mitarbeiter 48 Studien, die verschiedene Psychotherapien für Bulimia nervosa und Binge Eating (Heißhungeranfälle ohne anschließendes Erbrechen oder Abführen) auswerten, darunter interpersonelle und psychoanalytische Methoden, Hypnose, die Anweisungen eines Selbsthilfebuchs zu befolgen, sowie Bulimie-spezifische KVT. </span></p>
<p><span lang="de-DE">An diesen Studien waren </span><span lang="de-DE">insgesamt <strong>3054 Erwachsene </strong>in den USA, Kanada und Großbritannien beteiligt, die im Allgemeinen wöchentliche Therapiesitzungen über einen Zeitraum von durchschnittlich etwa 16 Wochen hatten. Die Auswertung des Krankheitsverlaufs fand </span><span lang="de-DE">bei allen Studien innerhalb von 10 Monaten nach dem Ende der Behandlung statt. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass nach Auswertung aller Studienergebnisse <strong>Verhaltenstherapie </strong>wohl die </span><span lang="de-DE">insgesamt <strong>beste Behandlung bei dieser Essstörung </strong>ist. Weiter bemerkt Hay, dass KVT auch verwandte Symptome wie Depressionen deutlich verbessern kann.</span></p>
<p lang="de-DE"><strong>Quelle:</strong></p>
<p lang="de-DE">Reuters Health und Cochrane Database of Systematic Reviews, October 2009</p>
<p lang="de-DE"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p lang="de-DE">
]]></content:encoded>
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		<title>Was findet bei Magersucht im Kopf statt?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-findet-bei-magersucht-im-kopf-statt/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
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		<description><![CDATA[
In einem Pressearchiv bin ich auf einen Artikel vom vergangenen Sommer gestoßen, den ich sehr interessant finde. In diesem geht es unter anderem darum, welchen Beitrag die Hirnforschung dazu leistet, die (Hinter-)Gründe für Magersucht – einem weiterhin schwer zu therapierenden Krankheitsbild &#8211; zu verstehen. Ich fasse den englischen Beitrag in Auszügen zusammen. Ist dieses Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H2 { margin-bottom: 0.21cm } 		H2.cjk { font-family: "Arial Unicode MS", sans-serif } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma", sans-serif } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H1.cjk { font-family: "Arial Unicode MS", sans-serif } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma", sans-serif } 		A.western:link { so-language: zxx } 		A.ctl:link { so-language: zxx } --></p>
<p><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><span style="font-weight: normal;">In einem Pressearchiv bin ich auf einen Artikel vom vergangenen Sommer gestoßen, den ich sehr interessant finde. In diesem geht es unter anderem darum, welchen <strong>Beitrag </strong>die <strong>Hirnforschung </strong>dazu leistet, die <strong>(Hinter-)Gründe für Magersucht</strong> – einem weiterhin schwer zu therapierenden Krankheitsbild &#8211; zu <strong>verstehen</strong>.</span></span></span><span lang="de-DE"> Ich fasse den englischen Beitrag in Auszügen zusammen. Ist dieses Mal ein bißchen länger als sonst, aber es braucht die Länge, sonst versteht man nicht, worum es geht:</span></p>
<p><span lang="de-DE"><span id="more-547"></span>Neue Imagingtechniken (das ist vereinfacht gesagt das „Abfilmen der Gehirntätigkeit“ z.B. im Computertomographen) erlauben einen Einblick in die Abläufe im Gehirn von Patienten mit Anorexia nervosa (besser bekannt als Magersucht). In einem online in </span><span lang="de-DE"><em>Nature Reviews Neuroscience </em></span><span lang="de-DE">veröffentlichten Übersichtsarartikel beschreiben <em>Walter Kaye, MD, </em>Professor für Psychiatrie und Direktor des Forschungsprogramms zu  Essstörungen an der <em>University of California, San Diego </em>und seine Mitarbeiter <strong>Funktionsstörungen in bestimmten neuronalen Schaltkreisen des Gehirns</strong>. Sie könnten helfen zu erklären, warum Menschen überhaupt eine Magersucht entwickeln bzw. was der Hintergrund hinter den typischen Verhaltensweisen ist, wie das schier unermüdliche Streben danach, Gewicht zu verlieren.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Schon in der <strong>Kindheit </strong>können die Persönlichkeit und das Temperament die <strong>Anfälligkeit eines Menschen für die Entwicklung einer Magersucht </strong>erhöhen. Diese  Faktoren, manche vermutlich ererbt, wie Perfektionismus, Ängstlichkeit oder zwanghafte Neigungen, können bereits vor Beginn einer Essstörung vorhanden sein und in der Jugend unter Umständen durch die <strong>Wirkung vieler Faktoren wie Hormonveränderungen, Stress und kulturelle Einflüsse zusätzlich verstärkt </strong>werden. </span></p>
<p>“<span lang="de-DE">Das Jugendalter ist eine Zeit des Übergangs, in der jeder Einzelne lernen muss, kurz- und langfristige Bedürfnisse und Ziele in ein Gleichgewicht zu bringen um unabhängig zu werden”, sagt <em>Kaye</em>. “Für Jugendliche kann der Umgang mit gemischten Botschaften und Druck durch die Gesellschaft eine Überforderung darstellen. Dieses kann Wesenszüge wie Ängstlichkeit oder den Wunsch nach Perfektion verschlimmern.&#8221;</span></p>
<p><span lang="de-DE">Wenn ein Patient erst einmal eine </span><span lang="de-DE">Magersucht entwickelt, haben das <strong>Hungern und die Fehlernährung </strong>tief greifende <strong>Auswirkungen auf das Gehirn </strong>und andere Organsysteme. Zu diesen Veränderungen gehören <strong>neurochemische Ungleichgewichte</strong>, die dann wiederum die schon bestehenden Wesenszüge übertrieben verstärken und <strong>das Fortschreiten der Erkrankung beschleunigen </strong>können. </span></p>
<p>“<span lang="de-DE">Häufig sagen Menschen mit Magersucht, dass <strong>Fasten ihre Ängste vermindert</strong> während Essen sie verstärkt”, stellt Kaye fest. “Das ist ganz anders als bei den meisten Menschen, die Hunger als etwas Unangenehmes erfahren.” Der machtvolle Trieb, Angst zu vermeiden, treibt bei Anorexia nervosa den Gewichtsverlust voran und löst die <strong>unkontrollierte Spirale </strong>aus, die schwere Abmagerung und Fehlernährung zur Folge hat. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Außerdem neigen Menschen mit Anorexia nervosa dazu,  kaum je “im Augenblick” zu leben. Sie haben oft eine übertriebene und <strong>zwanghafte Sorge um die Folgen ihres Verhaltens</strong>, sie suchen nach Regeln, wo es keine gibt, und machen sich allzu viele Gedanken darüber Fehler zu begehen. Eine der Mitautorinnen, </span><span lang="de-DE"><em>Julie L. Fudge</em></span><span lang="de-DE"> vom </span><span lang="de-DE"><em>Department of Psychiatry &amp; Neurobiology and Anatomy </em></span><span lang="de-DE">an der</span><span lang="de-DE"><em> University of Rochester Medical Center</em></span><span lang="de-DE">, bemerkt dazu: Imagingstudien deuten darauf hin, dass Menschen mit Magersucht ein <strong>Ungleichgewicht haben zwischen Abläufen im Gehirn, die Belohnung und Emotionen regulieren </strong>(der ventrale oder limbische Schaltkreis) und solchen, die mit Konsequenzen und Vorausplanung assoziiert sind (der dorsale oder kognitive Schaltkreis). </span></p>
<p>“<span lang="de-DE">Imagingstudien des Gehirns zeigen auch, dass Menschen mit Magersucht Veränderungen in den Teilen des Gehirns aufweisen, die mit körperlichen Empfindungen zu tun haben, wie etwa Belohnung durch lustvolles Essen zu verspüren”, so der Mitautor <em>Martin Paulus</em>, Professor für Psychiatrie und Leiter des <em>Laboratory of Biological Dynamics and Theoretical Medicine </em>an der <em>University of California, San Diego</em>. “<strong>Magersüchtige könnten es buchstäblich vielleicht gar nicht merken, wenn sie Hunger haben</strong>.“</span></p>
<p><span lang="de-DE">Eine dieser Gehirnregionen ist die </span><span lang="de-DE">sogenannte vordere Insel, die von entscheidender Bedeutung für die Interozeption ist, d.h. für die <strong>Eigenwahrnehmung innerer Signale </strong>des Körpers. Über das Fehlen einer angemessenen Antwort auf Hungersignale hinaus könnten Symptome der Magersucht – wie ein verzerrtes Körperbild oder eine verringerte Motivation sich zu ändern – auch mit einer gestörten interozeptiven Wahrnehmung zu tun haben. </span></p>
<p>“<span lang="de-DE">Magersucht ist sehr kompliziert, und wir brauchen ein radikales Umdenken beim Verständnis ihrer tieferen Ursache “, sagt <em>Kaye</em>. “Wir stehen erst am Anfang mit unserer Vorstellung davon, wie das Gehirn bei Menschen mit dieser Krankheit funktioniert.”</span></p>
<p><span lang="de-DE"><em>Kaye </em>merkt jedoch an, dass die Merkmale des Temperaments und der Persönlichkeit, die anfällig für die Entstehung einer Magersucht machen können, auch positive Seiten haben können. Zu diesen Merkmalen gehören eine Liebe zum Detail, Rücksichtnahme auf Konsequenzen und ein Drang etwas mit Erfolg zu Ende zu bringen. “In meiner klinischen Erfahrung“, sagt er „<strong>sind  viele Menschen, die eine Magersucht überwinden, im späteren Leben durchaus erfolgreich</strong>”</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>Quellen:</strong></span></p>
<p><span lang="de-DE"><a href="http://ucsdnews.ucsd.edu/newsrel/health/07-09Anorexia.asp" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of California, San Diego</span></a>, 21.7.09</span></p>
<p><span lang="de-DE"><a href="http://www.nature.com/nrn/journal/v10/n8/abs/nrn2682.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Kaye et al.</span></a> <em>Nature Reviews Neuroscience</em>, Aug 2009</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>Verwandte Artikel:</strong></span></p>
<p><span lang="de-DE"><a title="Hängen Essstörungen mit kognitiven Defiziten zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-essstorungen-mit-kognitiven-defiziten-zusammen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Hängen Essstörungen mit kognitiven Defiziten zusammen?</span></a></span></p>
<p><span lang="de-DE"><a title="Woran erkennt man Anorexie (Anorexia nervosa)?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woran-erkennt-man-anorexie-anorexia-nervosa/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Woran erkennt man Anorexie (Anorexia nervosa)?</span></a></span></p>
<p><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bzga-aktualisiert-ihr-info-angebot-zum-thema-essstorungen/" target="_self">BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen</a></span></span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>Weitere Links:</strong></span></p>
<p><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></span></p>
<p><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></span></p>
<p><span lang="de-DE"><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></span></p>
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		<title>Wie lässt sich Bulimie besiegen ? &#8211; eine Betroffene berichtet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 13:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der exzellenten Seite des National Health Institute in England -- der Quelle einiger Videos, die wir bereits in diesem Blog veröffentlicht haben, bin ich heute auf einen weiteren sehenswerten Film gestoßen. Darin berichtet die 38-jährige Liselle Terret über ihre Bulimie-Erkrankung im Alter von 14 bis 23 Jahren. Sie schildert die Gründe und Motive, die ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der exzellenten Seite des <em>National Health Institute</em> in England -- der Quelle einiger Videos, die wir bereits in diesem Blog veröffentlicht haben, bin ich heute auf einen weiteren sehenswerten Film gestoßen. Darin berichtet die 38-jährige <em>Liselle Terret</em> über ihre Bulimie-Erkrankung im Alter von 14 bis 23 Jahren. Sie schildert die Gründe und Motive, die ihrer Ansicht nach zur Erkrankung führten, die Aspekte, die ihre Krankheit für sie &#8220;attraktiv&#8221; machten und dann den <strong>Weg in die Abhängigkeit</strong> mit den bekannten <strong>gefährlichen körperlichen Folgen</strong>. Sie beschreibt ihre bewußte Auseinandersetzung mit der Bulimie und schließlich <strong>den Weg aus ihrer Krankheit</strong> hinaus zurück in ein gesundes Leben.</p>
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<p>Wer den Film lieber mit Untertiteln schauen möchte kann dies <a href="http://www.nhs.uk/video/pages/medialibrary.aspx?Page=3&amp;Filter=&amp;Id={7A15A49F-F3CE-4F8E-A423-F2BA21B024C0}&amp;Tag=Mental+health&amp;Uri=video%2f2008%2fapril%2fPages%2fcs_femalebulimia.aspx" target="_blank"><em><span style="text-decoration: underline;">hier</span></em> </a>tun.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> NHS Choices</p>
<p><em>Dr. Rose Shaw, München</em></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong><em></em></p>
<p><a title="Hängen Essstörungen mit kognitiven Defiziten zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-essstorungen-mit-kognitiven-defiziten-zusammen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Hängen Essstörungen mit kognitiven Defiziten zusammen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bzga-aktualisiert-ihr-info-angebot-zum-thema-essstorungen/" target="_self">BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		<title>Woran erkennt man Anorexie (Anorexia nervosa)?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woran-erkennt-man-anorexie-anorexia-nervosa/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 07:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des ausgezeichneten britischen NHS Videoangebots fasst Janet Treasure, Professorin für Psychiatrie am Kings College, London die Symptome zusammen, an denen man eine Anorexia nervosa erkennen kann und schildert die Belastungen, die eine Anorexie-Erkrankung in der Familie auslösen kann. Außerdem äußert sie sich zum Einfluss der heutigen Gesellschaft auf Anorexie und fasst den Forschungstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des ausgezeichneten britischen NHS Videoangebots fasst <em>Janet Treasure</em>, Professorin für Psychiatrie am <em>Kings College</em>, London die <strong>Symptome</strong> zusammen, an denen man eine Anorexia nervosa erkennen kann und schildert die <strong>Belastungen</strong>, die eine Anorexie-Erkrankung <strong>in der Familie </strong>auslösen kann. Außerdem äußert sie sich zum Einfluss der heutigen Gesellschaft auf Anorexie und fasst den Forschungstand hinsichtlich möglicher <strong>Spätfolgen </strong>von Anorexie zusammen. Das Video dauert knapp 4 Minuten.</p>
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<p>Wenn man das Video lieber mit Untertiteln ansehen möchte, ist das <em><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nhs.uk/video/Pages/medialibrary.aspx?Tag=Mental+health&amp;Page=3" target="_blank">hier</a></span></em> möglich</p>
<p><em>München, 31.03.09</em></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflussen-die-medien-das-selbstwertgefuhl-von-frauen-mit-ubergewicht-und-untergewicht/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Beeinflussen Mode-Models das Selbstwertgefühl von Frauen?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was findet bei Magersucht im Kopf statt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-findet-bei-magersucht-im-kopf-statt/" target="_self">Was findet bei Magersucht im Kopf statt?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bzga-aktualisiert-ihr-info-angebot-zum-thema-essstorungen/" target="_self">BZGA aktualisiert ihr Info-Angebot zum Thema Essstörungen</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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