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	<title>Psychologie aktuell &#187; Depression</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<managingEditor>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de (Psychologie aktuell)</managingEditor>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Depression</title>
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		<title>Welche Rolle spielen die Gene bei Depressionen?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 19:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:
Psychiatrische Erkrankungen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5043" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren2.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:</p>
<p>Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen lassen sich auf verschiedenen Ebenen beschreiben. Die traditionellste Art sind <strong>subjektive</strong> Beschreibungen der Erfahrung Depressionen zu haben und Messskalen, mit denen man <strong>Depressionssymptome</strong> quantifizieren kann. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Forscher andere Strategien entwickelt, um die biologischen Grundlagen von Depressionen zu beschreiben. Dazu gehören Messungen des Gehirnvolumens mit magnetischer Resonanztomographie (<strong>MRT</strong>) und Muster der <strong>Genaktivität</strong> in weißen Blutkörperchen.</p>
<p>Gleichzeitig haben zahlreiche Studien versucht die <strong>Gene zu charakterisieren</strong>, die Depressionen verursachen, wie sie auf Messskalen des Gemütszustands sichtbar werden, durch Veränderungen der Struktur und Funktion des Gehirns in MRT-Scans und als Muster der Genaktivität in Gehirngewebe post mortem von Menschen, die Depressionen hatten.<span id="more-5028"></span></p>
<p>Wie wäre es aber, wenn jemand versuchen würde das Gen oder die Gene zu finden, die das „ganze Bild“ erklären, indem er all die verschiedenen Arten von Informationen kombiniert, die man sammeln kann? Genau das versuchten <em>Dr. David Glahn</em> und seine Kollegen von der <em>Yale University</em> und dem <em>Institute of Living</em>, Hartford Hospital in den USA.</p>
<p>„Sie haben sich eine sehr aufregende <strong>Strategie</strong> überlegt, wie man die verschiedenen Arten von Daten vereinen kann, die wir in der klinischen Forschung in Studien sammeln, die versuchen <strong>Risikogene zu identifizieren</strong>&#8220;, sagt <em>Dr. John Krystal</em>, der Herausgeber des Journals <em>Biological Psychiatry</em>, das die Studie jetzt publizierte.</p>
<p>Ihre Untersuchung lokalisierte ein Gen, das <em>RNF123</em> heißt und eine Rolle bei klinischen Depressionen spielen könnte.</p>
<p>Die Studie hatte zwei klare Ziele: Die Forscher wollten erstens eine neue <strong>Methode</strong> beschreiben, mit der man <strong>Messdaten</strong> über die Struktur und Funktion des Gehirns nach ihrer genetischen „Bedeutung“ für eine Krankheit <strong>klassifizieren</strong> kann. Zweitens wollten sie einen Genkandidaten für klinische Depressionen lokalisieren.</p>
<p>„Wir versuchten eine Methode zu finden, die man generell anwenden könnte, um den Zusammenhang von biologischen Messdaten mit dem Risiko für eine (psychiatrische) Erkrankung zu untersuchen“, sagt <em>Dr. John Blangero</em>, der die Studie leitete und Direktor des AT&amp;T Genomics Computing Centers am <em>Texas Biomedical Research Institute</em> ist. „Und bei unserem ersten Versuch diese Methode auf depressive Störungen anzuwenden, haben wir sogar etwas ganz Aufregendes gefunden.“</p>
<p><em>RNF123</em> ist bis jetzt noch nicht mit Depressionen in Verbindung gebracht worden, aber man hat gezeigt, dass es eine Gehirnregion beeinflusst, die <strong>Hippocampus</strong> heißt und bei Patienten mit klinischen <strong>Depressionen verändert</strong> ist.</p>
<p>„Wir gehen davon aus, dass die biologischen Messdaten eher die Mechanismen widerspiegeln, die den Krankheitsprozessen im Gehirn zugrunde liegen. Aber letzten Endes interessieren wir uns für die subjektiven Erfahrungen und die funktionellen Beeinträchtigungen, die mit psychischen Erkrankungen verbunden sind“, merkt <em>Krystal</em> an. „Der Ansatz, den die Autoren dieser Studie gewählt haben, könnte helfen, all diese Informationen zu nutzen und hoffentlich die <strong>Gene zu identifizieren</strong>, die Depressionen verursachen, oder auf die eine <strong>Behandlung</strong> abzielen könnte.“</p>
<p><em>Glahn</em> sagt: „Wir haben noch mehr Arbeit vor uns, bevor wir wirklich glauben, dass wir ein entscheidendes Gen gefunden haben, aber wir haben einen wirklich guten Kandidaten. Und das war bei Depressionen schon schwierig genug.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/webfiles/images/journals/BPS/BPS_120104_Press%20Release_A_Gene_for_Depression_Localized_final.pdf" target="_blank">Elsevier</a></span>, 4. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biopsych.2011.08.022" target="_blank">Glahn et al</a></span>. <em>Biological Psychiatry</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-tragen-genetik-und-umwelt-zur-entstehung-von-depressionen-bei/" target="_self">Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p>em</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen3.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress reagieren:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Depressionen</strong> noch mehr schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnten als bisher angenommen wurde. Patienten mit der Stimmungsstörung könnten ein doppelt so <strong>hohes Herzinfarktrisiko</strong> haben wie Menschen ohne Depressionen.</p>
<p>Wie Depressionen und Herzinfarkt genau zusammenhängen, ist aber bis heute nicht geklärt. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em> in Kanada zeigt nun, dass es bei Depressionspatienten länger als bei gesunden Menschen dauert, bis sich ihr Herz nach körperlicher Anstrengung erholt. Die Studie wurde in dem Journal <em>Psychophysiology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4980"></span>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Depressionspatienten eine <strong>gestörte biologische Stressantwort</strong> haben. Daher warnen die Autoren, dass es lebenswichtig ist Menschen mit klinischen Depressionen auf Herz-Kreislauferkrankungen zu testen.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Jennifer Gordon</em>, eine Doktorandin an der <em>McGill University</em> in Montréal, erklärt:</p>
<p>„Es gibt zwei konkurrierende Theorien für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Menschen mit Depressionen könnten sich <strong>weniger gesundheitsbewusst</strong> verhalten, was dann zu Herzproblemen führen könnte.</p>
<p>Die andere Möglichkeit ist ein physiologischer Mechanismus: ein Problem mit der Antwort auf Stress, die auch die <strong>„Kampf-oder-Flucht“-Reaktion</strong> genannt wird. Unsere Studie hat als erste die Rolle einer gestörten Kampf-oder-Flucht-Reaktion bei einer größeren Anzahl von Menschen untersucht.“</p>
<p>Die Studie wurde gemeinsam von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, dem <em>Montreal Heart Institute</em>, der <em>McGill University</em>, dem <em>Hôpital Sacré-Coeur de Montréal</em>, der <em>Université du Québec à Montréal </em>und der <em>University of Calgary</em> durchgeführt. An der Studie nahmen insgesamt 886 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren teil.</p>
<p>Etwa fünf Prozent der Teilnehmer hatten eine Diagnose von klinischen Depressionen. Nachdem sie alle einen <strong>Belastungstest</strong> gemacht hatten, wurden ihr Blutdruck und ihre Herzfrequenz fünf Minuten lang gemessen. Dann verglichen die Forscher den Blutdruck und die Herzfrequenz während dieser <strong>Erholungsphase</strong> bei Teilnehmern mit und ohne Depressionen.</p>
<p>Der Leiter der Studie <em>Simon Bacon</em>, ein Professor in der Abteilung Sportwissenschaft der <em>Concordia University</em>, der am <em>Montreal Heart Institute</em> forscht, sagt:</p>
<p>„Wir stellten fest, dass es <strong>länger dauerte</strong>, bis die Herzfrequenz der Depressionspatienten zu ihrem Normalwert zurückkehrte. Die <strong>Normalisierung der Herzfrequenz</strong> nach körperlicher Anstrengung ist eine Möglichkeit die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress zu messen. Die verzögerte Rückkehr zur normalen Herzfrequenz bei Depressionspatienten zeigt, dass ihre Stressantwort gestört ist. Wir glauben, dass diese Störung zu ihrem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten beitragen kann.</p>
<p>Die Quintessenz dieser Studie ist, dass medizinisches Personal sich nicht nur um die psychische Störung kümmern sollte, sondern auch um mögliche Herzkrankheiten bei Patienten, die unter Depressionen leiden. Beide Gesundheitsprobleme sollten behandelt werden, um das Risiko für ernsthafte Schäden zu minimieren.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/238382.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 29. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-8986.2011.01232.x" target="_blank">Gordon et al</a></span>. <em>Psychophysiology</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-tragen-genetik-und-umwelt-zur-entstehung-von-depressionen-bei/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 10:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele psychische Erkrankungen haben eine genetische Komponente, deren Beitrag sich aber oft nur schwer von Umwelteinflüssen trennen und analysieren lässt. Eine neue Studie hat das Zusammenspiel von Genen und Umwelt bei der Empfindung negativer Emotionen untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Instituts zu der Studie von Ende Oktober übersetzt, die veranschaulicht, wie komplex die Zusammenhänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4796" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum-wecken-Gerüche-Kindheitserinnerungen-1-300x199" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Warum-wecken-Gerüche-Kindheitserinnerungen-1-300x1991.jpg" alt="Warum-wecken-Gerüche-Kindheitserinnerungen-1-300x199" width="180" height="119" />Viele psychische Erkrankungen haben eine genetische Komponente, deren Beitrag sich aber oft nur schwer von Umwelteinflüssen trennen und analysieren lässt. Eine neue Studie hat das Zusammenspiel von Genen und Umwelt bei der Empfindung negativer Emotionen untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Instituts zu der Studie von Ende Oktober übersetzt, die veranschaulicht, wie komplex die Zusammenhänge sind:</p>
<p>An der Entstehung von Ängsten und Depressionen sind <strong>psychische</strong> und <strong>Umweltfaktoren</strong> beteiligt, aber auch die <strong>genetische Veranlagung</strong> eines Menschen spielt eine Rolle. Wie die einzelnen Faktoren auf die Funktion des Gehirns einwirken, sodass Angst- und Depressionssymptome ausgelöst werden, ist jedoch immer noch nicht klar. Um einen besseren Einblick in diese Wechselwirkungen zu bekommen, hat ein französisches Forscherteam vom Centre Émotion-Remédiation et Réalité Virtuelle (<em>CNRS, Pitié Salpêtrière Hospital</em>, Paris) die <strong>Amygdala</strong> untersucht. Dieser Teil des Gehirns ist bei Menschen überaktiv, die unter Ängsten und Depressionen leiden.</p>
<p>Die Forscher konnten zeigen, dass die Amygdala unterschiedlich reagiert, je nach dem genetischen Make-up eines Menschen, seiner Lebensgeschichte und seiner geistigen Tätigkeit. Diese Ergebnisse bedeuten, dass eine <strong>Psychotherapie</strong> eine <strong>unterschiedliche Wirkung</strong> auf die Gehirnaktivität von Patienten <strong>haben könnte</strong>, die von ihren jeweiligen genetischen Merkmalen abhängt. Die Studie erscheint als Titelgeschichte der Novemberausgabe von <em>Human Brain Mapping</em>.</p>
<p><span id="more-4781"></span>Mehrere Studien, die in den letzten zehn Jahren publiziert wurden, deuten darauf hin, dass das <strong>Gen 5-HTTLPR</strong> eine wichtige Rolle bei <strong>Depressionen</strong> spielen könnte. Das Gen kodiert für ein Transportprotein für den Neurotransmitter Serotonin, der an der <strong>Regulation von Emotionen</strong> beteiligt ist. Der Promotor des Gens (eine Region, die die Genaktivität bestimmt) kann entweder lang oder kurz sein, und die kurze Variante kann die emotionale Wirkung belastender Ereignisse verstärken. Obwohl diese Hypothese noch umstritten ist, sind Forscher sich einig, dass die kurze Variante des Gens zu einer stärkeren <strong>Aktivierung der Amygdala</strong> (oder auch Mandelkern) führt, einer Struktur im Gehirn, die an der Entstehung von Gefühlen und der Erkennung von Gefahrensignalen beteiligt ist.</p>
<p>In ihrer neusten <strong>Studie</strong> untersuchten die Forscher den Einfluss von psychischen und Umweltfaktoren auf die Wirkung der beiden <strong>Genvarianten</strong>. Dafür machten sie die Aktivität der Amygdala mit <strong>funktionellem MRT</strong>, einer Gehirnimaging-Methode, sichtbar und führten Scans an den Gehirnen von 45 gesunden Testpersonen durch, darunter Träger der kurzen und der langen Genvariante. Während den Scans zeigten die Forscher den Testpersonen angenehme und unangenehme Bilder. Die Testpersonen sollten die <strong>Wirkung der Bilder</strong> entweder nur beschreiben (als angenehm oder unangenehm) oder über die Bedeutung nachdenken, die die Bilder für sie persönlich hatten.</p>
<p>Die Scans zeigten unterschiedliche Gehirnaktivitäten, je nach der Genvariante der Testpersonen: Bei Trägern der kurzen Variante war die Aktivierung der Amygdala stärker, wenn sie das Foto mit sich selbst in Verbindung brachten, als wenn sie nur überlegten, ob sie das Bild angenehm oder unangenehm fanden. Bei Testpersonen ohne die kurze Genvariante war es genau umgekehrt. Das heißt, die <strong>Aktivität der Amygdala</strong> war <strong>verschieden</strong>, je nach der <strong>Genvariante</strong>, aber auch nach der geistigen<strong> Tätigkeit</strong> der Testpersonen – ob sie das Bild „objektiv“ beschrieben oder eine Assoziation mit ihrer persönlichen Lebenserfahrung herstellten.</p>
<p>Vor den Scans wurden die Testpersonen über negative Ereignisse befragt, die sie im vorangegangenen Jahr erlebt hatten, wie zum Beispiel Schwierigkeiten im Beruf, Trennungen, Todesfälle etc. Die Ergebnisse zeigten, dass sich <strong>belastende Erlebnisse</strong> im vorangegangenen Jahr auch auf den Einfluss des Gens auf die Aktivierung der Amygdala auswirkten, wobei diese Interaktion zwischen Genen und Umwelt selbst durch die geistige Tätigkeit der Testpersonen verändert wurde.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass das genetische Make-up der Testpersonen einen Einfluss auf ihre Gehirnfunktion hatte. Aber dieser Einfluss war abhängig von ihrer Lebensgeschichte und der Art des psychologischen Tests. Im Hinblick auf die Behandlung von Depressionen bedeuten diese Ergebnisse, dass eine <strong>Psychotherapie</strong> und insbesondere eine Verhaltenstherapie, die <strong>Depressionspatienten</strong> helfen soll ihre Welt anders wahrzunehmen, <strong>unterschiedliche Auswirkungen</strong> auf das Gehirn haben könnte, die von bestimmten Genen abhängen. Diese Möglichkeit wollen die Forscher nun weiter untersuchen.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www2.cnrs.fr/en/1928.htm" target="_blank">CNRS</a></span>, 28. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1002/hbm.21150" target="_blank">Lemogne et al</a></span>. <em>Human Brain Mapping</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich erfolgreiche Verhaltenstherapie im Hirnscanner nachweisen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-erfolgreiche-verhaltenstherapie-im-hirnscanner-nachweisen/" target="_self">Lässt sich erfolgreiche Verhaltenstherapie im Hirnscanner nachweisen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann man Angststörungen im Gehirn „sehen”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man angststorungen im-gehirn-sehen/" target="_self">Kann man Angststörungen im Gehirn „sehen”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie kann das Internet die Behandlung von Depressionen erleichtern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-kann-das-internet-die-behandlung-von-depressionen-erleichtern/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Digitalisierung von Patientenakten und der Gebrauch des Internets nehmen in der Krankenversorgung immer mehr zu, auch wenn manche das vielleicht kritisch sehen. Eine aktuelle Studie amerikanischer Ärzte hat die Aussagekraft eines traditionellen Depressionstests und seiner Internetfassung verglichen. Wir haben die Presseerklärung des Krankenhauses über die Studie von Anfang November übersetzt, die die Vorzüge der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4774" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" width="167" height="149" />Die Digitalisierung von Patientenakten und der Gebrauch des Internets nehmen in der Krankenversorgung immer mehr zu, auch wenn manche das vielleicht kritisch sehen. Eine aktuelle Studie amerikanischer Ärzte hat die Aussagekraft eines traditionellen Depressionstests und seiner Internetfassung verglichen. Wir haben die Presseerklärung des Krankenhauses über die Studie von Anfang November übersetzt, die die Vorzüge der Computerversion des Tests beschreibt:</p>
<p>Eine neu veröffentliche Studie von Forschern am <em>Rhode Island Hospital</em> in den USA zeigt, dass die Beurteilung des <strong>Behandlungserfolges bei Depressionspatienten</strong> mithilfe des Internets glaubhafte und zuverlässige Ergebnisse liefert. Weiter zeigt sie, dass die Internet- und Papierversionen einer Depressionsskala gleichwertig waren, dass aber <strong>Patienten die Internetversion bevorzugten</strong>. Die Studie erscheint in der Novemberausgabe des <em>Journals of Clinical Psychiatry</em>.</p>
<p>Der erste Autor der <strong>Studie </strong><em>Mark Zimmerman</em>, Direktor der psychiatrischen Ambulanz am <em>Rhode Island Hospital</em>, und seine Mitarbeiter untersuchten 53 psychiatrische Patienten, die dort schon länger eine ambulante Behandlung für Depressionen machten. Die Patienten erhielten einen Fragebogen, den sie sowohl in <strong>Papierform</strong> als auch <strong>online</strong> ausfüllen konnten. Der Fragebogen, den das Team selbst entwickelt hat, ist ein <strong>Kurztest für Depressionen</strong>, der sich schnell auswerten lässt. Nach Meinung der Autoren war der Test zuverlässig und in der Klinik nützlich. Daher ließen sie die Patienten beide Versionen des Fragebogens ausfüllen und untersuchten, wie gut vergleichbar die Ergebnisse waren. Außerdem befragten sie die Patienten, welche Version sie bevorzugten.</p>
<p><span id="more-4766"></span><em>Zimmerman</em> sagt: „Angesichts des wachsenden Interesses an der Entwicklung <strong>elektronischer Patientenakten</strong> und des zunehmenden Drucks eine Krankenversorgung in der klinischen Praxis einzuführen, die sich quantifizieren lässt, ist es zeitgemäß Internetsysteme zu entwickeln, mit denen man den <strong>Verlauf von Depressionen</strong> im klinischen Alltag besser verfolgen kann.“</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass die Ergebnisse mit Fragebögen in Papierform und auf dem Internet gut übereinstimmten. Außerdem zeigte sich, dass Patienten Fragebögen lieber auf dem Internet ausfüllten, denn sie fanden es bequemer, weniger zeitaufwändig, sicherer und sogar genauer und zuverlässiger.</p>
<p><em>Zimmerman</em> meint: „Eine Beurteilung des Behandlungserfolges mithilfe des <strong>Internets</strong> hat mehrere potenzielle Vorteile gegenüber Tests mit Papier und Bleistift. Sie ist <strong>bequem</strong> für Patienten, mit <strong>geringeren Kosten</strong> verbunden, kann <strong>automatisch</strong> quantifiziert werden und die Daten lassen sich <strong>einfacher auswerten</strong>. Außerdem können Fragebögen auf dem Computer Patienten daran erinnern alle Fragen zu beantworten, sodass weniger Daten fehlen.“</p>
<p>Zum Schluss schreiben die Autoren, die Ergebnisse der Studie zeigen, dass man Tests über das Internet anbieten kann, mit denen sich der Erfolg einer Depressionsbehandlung zuverlässig und glaubhaft quantifizieren lässt. <em>Zimmerman</em> sagt: „Wir glauben, dass uns ein Internetsystem zur Messung des Behandlungserfolges helfen kann den <strong>Langzeitverlauf</strong> dieser oft <strong>chronischen Erkrankung</strong> zu verfolgen. Ein weiterer Vorteil ist, dass es eine kostengünstige Methode zum Sammeln von Daten ist, und dass Patienten sie bevorzugen.“</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.lifespan.org/news/2011/11/02/measuring-outcome-in-the-treatment-of-depression-via-the-web/#more-1213" target="_blank">Lifespan News</a></span>, 2. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Psychologische Beratung per Telefon &amp; Email</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<item>
		<title>Welche Rolle spielen Lebenserfahrungen bei Ängsten und Depressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-lebenserfahrungen-bei-angsten-und-depressionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zwillinge]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Hochzeit oder Beerdigung – auch nach sehr emotionalen Ereignissen kehrt der Mensch immer wieder zu einem emotionalen Ausgangspunkt zurück, der für jeden Menschen typisch ist. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob dieser individuelle Normalzustand angeboren ist oder erworben wird. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die demnächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4754" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Warum verbessern sich im Alter Freundschaften und Beziehungen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Warum-verbessern-sich-im-Alter-Freundschaften-und-Beziehungen.jpg" alt="Warum verbessern sich im Alter Freundschaften und Beziehungen" width="130" height="173" />Ob Hochzeit oder Beerdigung – auch nach sehr emotionalen Ereignissen kehrt der Mensch immer wieder zu einem emotionalen Ausgangspunkt zurück, der für jeden Menschen typisch ist. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob dieser individuelle Normalzustand angeboren ist oder erworben wird. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, die demnächst in dem Fachjournal <em>Psychological Science</em> erscheinen wird:</p>
<p>Unsere <strong>Lebenserfahrungen</strong> – die Höhen und Tiefen und alles dazwischen – formen uns, sie begleiten uns und beeinflussen unseren <strong>emotionalen Grundzustand</strong> als Erwachsene. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie unter Leitung von Forschern der <em>Virginia Commonwealth University (VCU)</em> in den USA.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass außer unseren Genen auch unsere Lebenserfahrungen einen wichtigen Einfluss auf unsere Neigung zu Ängsten und Depressionen haben.</p>
<p><span id="more-4741"></span>„Wir leben heute in einer Zeit, in der die Bedeutung von <strong>Genen</strong> für dieses und jenes Merkmal betont wird. Aber es wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass Erfahrungen mit unserer <strong>Umwelt</strong> auch einen wichtigen Betrag dazu leisten, wer wir als Menschen sind“, sagt der Leiter der Studie <em>Dr. Kenneth Kendler</em>, Direktor des Virginia Institutes für Psychiatrische und Verhaltensgenetik an der <em>VCU</em>.</p>
<p>„Als ich groß wurde, sagten wir, wenn von der Bedeutung einer guten Ernährung die Rede war: ,Der Mensch ist, was er isst.’ Die Ergebnisse dieser Studie zeigen aber, wie sehr ,Der Mensch ist, was er erlebt hat.’ Das heißt, Ihre <strong>Lebensgeschichte</strong> begleitet Sie und <strong>beeinflusst Ihr Leben </strong>ähnlich wie ein Lebenslauf eine Karriere, im Guten wie im Schlechten“, sagt er.</p>
<p><em>Kendler</em>, Professor für Psychiatrie und Human- und Molekulargenetik an der School of Medicine der <em>VCU</em>, und ein internationales Team von Forschern der <em>VCU</em> und anderer Universitäten analysierten neun Datensätze von mehr als 12000 eineiigen <strong>Zwillingen</strong>, die im Laufe ihres Lebens Symptome von <strong>Depressionen</strong> und/oder <strong>Ängsten</strong> hatten.</p>
<p>Studien an eineiigen Zwillingen ermöglichen es Forschern Paare von Menschen zu untersuchen, die mit einem identischen <strong>genetischen Make-up</strong> und in das gleiche <strong>Familienumfeld </strong>geboren wurden. Ihre Umwelt kann sich später ändern, wenn sie älter werden und beginnen unterschiedliche Entscheidungen zu treffen, sodass sie sich auseinanderentwickeln und andere Lebensstile, Ernährungsgewohnheiten oder Freunde haben.</p>
<p>Die Teilnehmer aller Studien machten über einen Zeitraum von jeweils fünf bis sechs Jahren Angaben, aus denen Rückschlüsse auf ihre Symptome von Ängsten und Depressionen möglich waren. Die Teilnehmer waren unterschiedlich alt und hatten an amerikanischen und europäischen Bevölkerungsstudien teilgenommen.</p>
<p>Laut <em>Kendler</em> benutzten die Forscher statistische Modelle, die sein Kollege <em>Dr. Charles Gardner</em>, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Psychiatrie der <em>VCU</em>, entwickelt hatte, um zu untersuchen, wie sich die <strong>individuellen Unterschiede</strong> bei den einzelnen Zwillingspaaren im Laufe der Zeit veränderten. Das Team beobachte, dass sich angefangen von der Kindheit die vorhergesagte Ausprägung der <strong>Angst- und Depressionssymptome</strong> immer mehr <strong>auseinanderentwickelte</strong>, je älter die Zwillinge wurden. Ab dem Alter von etwa 60 Jahren aber entwickelten sie sich nicht mehr weiter auseinander. Außerdem stellten sie fest, dass <strong>Erfahrungen </strong>mit der Umwelt ab dem <strong>mittleren Erwachsenenalter</strong> eine wichtige Rolle bei stabilen und vorhersagbaren interindividuellen Unterschieden beim Grad von Ängsten und Depressionen spielen.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.news.vcu.edu/news/VCU_Study_We_Are_What_We_Experience" target="_blank">VCU News</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-von-der-personlichkeit-des-kindes-auf-spateres-verhalten-im-erwachsenenalter-schliesen/" target="_self">Lässt sich von der Persönlichkeit des Kindes auf späteres Verhalten im Erwachsenenalter schließen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Zufriedenheit erblich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-zufriedenheit-erblich/" target="_self">Ist Zufriedenheit erblich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-depressionen-mit-der-vorzugsbehandlung-im-kindesalter-zusammenhangen/" target="_self">Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten &amp; Phobien?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-chronischer-stress-auf-das-erziehungsverhalten-von-eltern/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:
Auch unter idealen Umständen kann es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4670" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-Mütter-eher-vor-Suizid-geschützt-s.jpg" alt="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" width="167" height="125" />Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:</p>
<p>Auch unter idealen Umständen kann es eine starke Belastung sein ein Kleinkind großzuziehen. Aber für <strong>Eltern</strong>, die <strong>auf Dauer unter Stress</strong> stehen, ist es oft eine besondere Herausforderung die Geduld, Sensibilität und Energie aufzubringen, die nötig sind, um sich gut um ein Kind zu kümmern.</p>
<p>Nun hilft eine Untersuchung von Forschern der <em>University of Rochester</em> in den USA zu erklären, warum <strong>chronischer Stress</strong> und Kindeserziehung so ein explosives Gemisch sind. Die Studie zeigt, dass anhaltende Belastungen wie <strong>Armut</strong> oder<strong> Depressionen</strong> die natürliche Stressantwort des Körpers stören, sodass Mütter bei der Erziehung zu einer Vielzahl von problematischen Verhaltensweisen neigen können, darunter Vernachlässigung, Ablehnung und mangelnde Sensibilität.<span id="more-4659"></span></p>
<p>„<strong>Stress</strong> kann einem Menschen unter die Haut gehen”, erklärt <em>Melissa Sturge-Apple</em>, Assistenzprofessorin für Psychologie an der <em>University of Rochester</em> und erste Autorin der Studie, die im Oktober in <em>Development and Psychopathology</em> erscheint. „Er <strong>verändert </strong>wirklich die Art und Weise, <strong>wie der Körper</strong> einer Mutter auf die normalen Anforderungen kleiner Kinder <strong>reagiert</strong> und diese Veränderungen machen es viel schwieriger sich gut um ein Kind zu kümmern.“</p>
<p>Die Auswirkungen von Stress bei Kindern sind gut dokumentiert und wurden bei Erwachsenen mit den verschiedensten Erkrankungen in Verbindung gebracht. Aber dies ist eine der ersten Studien, die gezielt den Zusammenhang von <strong>Stress und Kindeserziehung</strong> untersucht haben, schreiben die Autoren. Die Ergebnisse zeigen die zersetzenden Auswirkungen auf, die Armut und Depressionen auf die Physiologie eines Menschen haben, und helfen zu erklären, warum Menschen so fühlen und handeln, wie sie es tun, wenn sie anhaltendem <strong>psychischen und ökonomischen Druck</strong> ausgesetzt sind.</p>
<p>„Stress ist nicht nur im Kopf eines Menschen, er ist in seinem Körper”, sagt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dies ist auch die erste Studie, in der die <strong>physiologische Stressantwort in Echtzeit</strong> gemessen wurde, sagt <em>Fred Rogosch</em>, Forschungsdirektor am <em>Mt. Hope Family Center</em> der <em>University of Rochester</em> und Mitautor der Studie. Die Reaktionen der Teilnehmerinnen wurden mithilfe eines neuartigen <strong>drahtlosen EKG</strong>-Messgerätes aufgenommen, das die Ingenieure <em>Zeljko Ignjatovic</em> und <em>Wendi Heinzelman</em> an der <em>University of Rochester</em> für die Studie entwickelten. Der unauffällige kleine Apparat ermöglichte es dem Team winzige <strong>Veränderungen des Herzrhythmus</strong> der Teilnehmerinnen in Echtzeit zu analysieren. So hatten die Forscher eine Messmethode, die unabhängig von der Beobachtung der Verhaltensreaktionen der Mütter in der Studie war. Andere Methoden wie die Messung des Stresshormons Cortisol liefern Ergebnisse erst mit einer zwanzigminütigen Verzögerung und sind nicht annähernd so präzise, erklärt <em>Rogosch</em>.</p>
<p>Der neue Monitor könnte ein wichtiges Instrument werden, mit dem sich Stress außerhalb des Labors messen lässt, schreiben die Autoren. Sie meinen, man könnte ihn zum Beispiel in der Klinik als eine Art emotionalen Biofeedback-Monitor benutzen, sodass Therapeuten eine Möglichkeit haben quantitativ zu beurteilen, welche Behandlungen am effektivsten sind, um negative Emotionen abzubauen.</p>
<p>In der <strong>Studie</strong> beobachteten die Forscher 153 Mütter und ihre 17 bis 19 Monate alten Kinder in individuellen zweistündigen Sitzungen. Sie benutzten den drahtlosen EKG-Monitor, um die <strong>Stressantwort jeder Mutter</strong> während einer leicht <strong>belastenden Situation</strong> zu messen, in der sie ihr Kind für ein paar Minuten bei einem Fremden lassen musste. Später wurden die Mütter und Kinder auf Video aufgenommen, während sie zusammen frei <strong>spielten</strong>.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern <strong>außer Balance</strong> geraten kann und dann entweder zu stark oder zu schwach reagiert. Die Forscher stellten fest, dass die Stressantwort bei Müttern <strong>„</strong><strong>überaktiv</strong><strong>“</strong> war, wenn sie starke Symptome von <strong>Depressionen</strong> hatten. Das Herzfrequenzmuster war bei diesen Müttern von Anfang an höher und stieg steil an, wenn ihr Kind zu schreien begann. Nachdem diese Mütter ihre Kinder wiederhatten, blieb ihr Herzfrequenzmuster weiter erhöht. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, waren bei Müttern mit einer überaktiven Stressantwort deutliche Zeichen von <strong>Ablehnung</strong> gegenüber ihrem Kind sichtbar. Sie machten zum Beispiel abwertende Bemerkungen, hatten einen ärgerlichen Tonfall und fassten ihr Kind ruppig an.</p>
<p>Die meisten Leute meinen, dass jemand mit Depressionen lustlos und traurig ist. Aber <em>Sturge-Apple</em> weist darauf hin, dass die Studie etwas bestätigt, was Kliniker schon lange beobachtet haben: dass <strong>Depressionen bei Müttern</strong> manchmal mit einem harten, <strong>heftig reagierenden Erziehungsstil</strong> verbunden sind und nicht mit stillem vor sich hin Leiden der Mutter. Diese Studie hilft die biologischen Grundlagen dieses Verhaltens zu erklären. Die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern, die unter Depressionen leiden, ist in hoher Alarmbereitschaft, reagiert <strong>überempfindlich</strong> auf soziale Stressfaktoren und kann sich nicht wieder beruhigen, erklärt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dagegen beobachteten sie eine <strong>„unteraktive“ Stressantwort</strong> bei Studienteilnehmerinnen, die in <strong>Armut</strong> lebten und in Gegenden mit einer hohen Kriminalitätsrate wohnten. Ihre Herzfrequenzmuster waren von Anfang an niedriger und stiegen nur wenig, wenn ihr Kind anfing zu schreien. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, zeigten diese Eltern deutliche Anzeichen von <strong>Desinteresse</strong>, konnten andererseits aber auch <strong>bevormundend</strong> sein. Obwohl sie mit ihren Kindern spielen sollten, ignorierten diese Mütter ihre Kleinen häufig und reagierten nicht, wenn die Kinder ihre Aufmerksamkeit haben oder mit ihnen spielen wollten. Wenn sie sich aber doch mit ihren Kindern beschäftigten, waren Mütter mit einer unteraktiven Stressantwort übertrieben dominant.</p>
<p>Die Forscher argumentieren, die geschwächte physiologische Reaktion auf die Angst ihres Kindes sei die Folge von „zunehmendem Verschleiß … durch ein Leben in Armut und in einer gefährlichen Umwelt.“ <em>Sturge-Apple</em> kommt zu dem Schluss, dass die <strong>Stressantwort</strong> dieser Mütter angesichts der täglichen Bedrohungen und Sorgen einfach <strong>zum Erliegen kommt</strong>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rochester.edu/news/show.php?id=3913" target="_blank">University of Rochester News</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1017/S0954579411000332" target="_blank">Sturge-Apple et al</a></span>. <em>Development &amp; Psychopathology</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Väter leiden unter Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-vater-leiden-unter-depressionen/" target="_self">Wie viele Väter leiden unter Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich Wut soziologisch erklären?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-wut-soziologisch-erklaren/" target="_self">Lässt sich Wut soziologisch erklären?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann ein einfacher Labortest vor Burn-out warnen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ein-einfacher-labortest-vor-burn-out-warnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
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		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4535" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="men-doctor-s-s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/men-doctor-s-s.jpg" alt="men-doctor-s-s" width="167" height="133" />Die Symptome von Burn-out können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie hat einen neuen Test für Burn-out untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu dem Verfahren übersetzt, das man auch zur Früherkennung von Burn-out einsetzen könnte:</p>
<p>Ihr <strong>Blut</strong> und der Spiegel eines Hormons in Ihrem <strong>Speichel</strong> könnten zeigen, ob Sie kurz vor dem Burn-out stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von <em>Dr. Sonia Lupien</em> und <em>Robert-Paul Juster </em>vom <em>Centre for Studies on Human Stress</em> des <em>Louis-H. Lafontaine Hospitals</em> und der <em>University of Montreal </em>in Kanada. Unter <strong>Burn-out</strong> leidet nicht nur das Berufs- und Privatleben gestresster Arbeitnehmer. Auch das Risiko für andere körperliche und psychische Probleme steigt, wenn Symptome von Burn-out unbeachtet bleiben. Das ist umso bedeutender als nach Schätzungen der International Labor Organization zehn Prozent der Nordamerikaner und Europäer Burn-out, klinische Depressionen oder Ängste haben, die mit ihrem Arbeitsplatz zusammenhängen.</p>
<p>„Unsere Hypothese war, dass gesunde Arbeitnehmer mit <strong>chronischem Stress</strong> und milden Symptomen von Burn-out vermehrt <strong>physiologische Regulationsstörungen</strong> und einen <strong>niedrigeren Cortisolspiegel</strong> haben würden – ein Profil, das typisch für Burn-out ist“, erklärt<em> Juster</em>, der erste Autor der Studie. <strong>Cortisol</strong> ist ein Stresshormon, das eine Rolle bei der Stressantwort des Körpers und dem natürlichen Tagesrhythmus des Menschen spielt. Patienten, die unter Depressionen leiden, haben oft einen erhöhten Cortisolspiegel, während er bei Burn-out-Patienten meist niedrig ist. Zu viel Cortisol kann für die psychische und körperliche Gesundheit genauso schlecht sein wie zu wenig.</p>
<p><span id="more-4527"></span>Chronischer Stress und ein Cortisolspiegel, der aus dem Gleichgewicht geraten ist, können eine Art Dominoeffekt auf biologische Systeme ausüben, die miteinander in Verbindung stehen. Als „<strong>allostatische Last</strong>“ bezeichnet man die physiologischen Probleme oder den „<strong>Verschleiß</strong>“, der dann in diesen Systemen auftritt, und der das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des Immunsystems erhöht. Wenn man verschiedene Faktoren wie Insulin, Zucker, Cholesterin, Blutdruck und Entzündungen untersucht, kann man einen Index für die allostatische Last errechnen und ihn dann benutzen, um Probleme zu erkennen, noch bevor sie sichtbar werden.</p>
<p>„Die Stärke des Modells der allostatischen Last liegt darin, dass es flexibel ist und zahlreiche biologische Systeme umfassen kann, die durch chronischen Stress strapaziert werden. Die Verwendung von <strong>Speichelproben </strong>und allgemein anerkannten <strong>Fragebögen</strong> ergänzt sich, sodass wir nicht nur die Empfänglichkeit für zum Beispiel Stoffwechselstörungen oder Herzerkrankungen messen können, sondern darüber hinaus auch die für psychische Probleme&#8221;, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p>Diese erste <strong>Pilotstudie</strong> wurde an 30 Teilnehmern mittleren Alters durchgeführt. Die <strong>allostatische Last</strong> wurde durch Routine-Bluttests und zusätzlich durch Speichelproben bestimmt, die die Teilnehmer zu Hause sammelten, sowie während eines Stresstests im Labor. Außerdem füllten sie Fragebögen aus, mit denen ihr aktueller <strong>Stress</strong> sowie Symptome von <strong>Depression</strong> und <strong>Burn-out</strong> quantifiziert wurden.</p>
<p>Die Untersuchung ist Teil eines größeren Forschungsprogramms, das die Entwicklung einer <strong>personalisierten Medizin</strong> auf diesem Gebiet zum Ziel hat. Die personalisierte Medizin strebt die Anpassung der Behandlung an die Bedürfnisse des Einzelnen an. „Um individualisierte Ansätze bei Präventions- und Behandlungsstrategien stärker voranzutreiben, müssen wir die biologischen, psychologischen und sozialen Merkmale erforschen, die für eine Erkrankung charakteristisch sind“, sagt <em>Lupien</em>. „Bei Erkrankungen wie <strong>Burn-out</strong>, wo wir <strong>keinen Konsens</strong> über diagnostische <strong>Kriterien</strong> haben, und wo es <strong>Überschneidungen mit Depressionssymptomen</strong> gibt, ist es unerlässlich mehr als eine Methode zur Analyse zu benutzen. Ein Merkmal, das für Burn-out charakteristisch ist, scheint eine stark nachlassende Produktion des Stresshormons Cortisol zu sein sowie eine gestörte Regulation der physiologischen Mechanismen, die mit diesem Stresshormon interagieren.“</p>
<p>Kritisch anzumerken ist, dass Menschen mit <strong>Burn-out</strong> häufig mit <strong>Antidepressiva</strong> behandelt werden, die den Cortisolspiegel senken. Wenn der Cortisolspiegel bereits niedriger ist, als er sein sollte, könnte diese Art der Behandlung einen therapeutischen Fehler darstellen. „Die Verwendung eines <strong>Indexes für die allostatische Last </strong>erlaubt Forschern und Ärzten einen Einblick, wie sehr chronischer Stress an einem Menschen zehrt. In Zukunft brauchen wir Untersuchungen, die Menschen über einen längeren Zeitraum beobachten, um festzustellen, ob dieses Profil aus niedrigem Cortisol und physiologischen Regulationsstörungen tatsächlich das <strong>Autogramm des Burn-outs</strong> ist. Wenn ja, ist die Wissenschaft ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen gestressten Arbeitnehmern zu helfen, noch <em>bevor </em>sie einen Burn-out haben“, sagt <em>Juster</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20110222-simple-spit-and-blood-tests-might-detect-burnout-before-it-happens.html" target="_blank">UdeM News</a></span>, 22. Feb 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.psyneuen.2010.11.001" target="_blank">Juster et al</a></span>. <em>Psychoneuroendocrinology</em>, Juli 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-burn-out/" target="_self">Was ist Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wovon-hangt-es-ab-wie-der-korper-auf-stress-reagiert/" target="_self">Wovon hängt es ab, wie der Körper auf Stress reagiert?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie häufig sind Operationsfehler wegen Burn-out bei Chirurgen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-haufig-sind-operationsfehler-wegen-burn-out-bei-chirurgen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:
Nach Angaben amerikanischer Chirurgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4521" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Kann-Akkupunktur-wirklich-Schmerzen-lindern.jpg" alt="Kann Akkupunktur wirklich Schmerzen lindern" width="167" height="137" />Dass Burn-out bei Chirurgen besonders häufig vorkommt, dürfte niemanden überraschen. Aber wie oft hat das tatsächlich schädliche Folgen für Patienten? Eine amerikanische Studie hat Chirurgen selbst befragt. Wir haben die Presseerklärung der Forscher zu der Studie übersetzt, die auch zeigt, dass es nicht eine hohe Arbeitsbelastung allein ist, die zum Burn-out führt:</p>
<p>Nach Angaben amerikanischer Chirurgen besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen schweren ärztlichen <strong>Behandlungsfehlern</strong> und <strong>Burn-out</strong> und <strong>Depressionen</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die heute in der Online-Ausgabe der <em>Annals of Surgery</em> erscheint. Die Studie wurde von Forschern der <em>Mayo Clinic</em> in Zusammenarbeit mit der <em>Johns Hopkins University</em> und dem <em>American College of Surgeons</em> durchgeführt.</p>
<p>In der vertraulichen Studie sagten fast <strong>neun Prozent</strong> der amerikanischen <strong>Chirurgen</strong>, die auf eine Umfrage geantwortet hatten, dass ihnen in den drei Monaten zuvor ein <strong>schwerer Fehler</strong> unterlaufen war. Mehr als 70 Prozent sahen die Verantwortung für den Fehler bei selbst und nicht dem System oder der Organisation. Die Ergebnisse zeigten einen Zusammenhang zwischen Fehlern und <strong>Anzeichen von Burn-out</strong> bei Chirurgen (emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und negative Wahrnehmung der persönlichen Leistung) sowie der „psychischen Lebensqualität“ der Chirurgen inklusive <strong>Depressionen</strong>.</p>
<p><span id="more-4514"></span>„Diese Ergebnisse zeigen, dass die persönliche psychische Gesundheit eines Chirurgen inklusive Burn-out die Qualität der Behandlung beeinflussen kann“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Tait Shanafelt </em>von der <em>Mayo Clinic</em>. „Wir wollen mehr Untersuchungen ermutigen, die nach Möglichkeiten suchen, um <strong>Stress bei Chirurgen</strong> zu <strong>reduzieren</strong> und bessere Hilfen zu bieten, wenn Fehler passieren.“ Die Autoren schreiben, dass ärztliche Behandlungsfehler Chirurgen manchmal jahrelang nicht mehr loslassen und zu Stress beitragen.</p>
<p>Von den 7 905 Chirurgen, die an der <strong>Umfrage</strong> teilnahmen, gaben 8,9 Prozent oder 700 an, dass sie vor Kurzem ärztliche Behandlungsfehler gemacht hatten, die sie für schwer hielten. Alle teilnehmenden Chirurgen füllten standardisierte Fragebögen aus, mit denen ihre Lebensqualität sowie Symptome von Burn-out und Depressionen quantifiziert wurden. Außerdem machten sie Angaben zu einer Fülle von persönlichen Eigenschaften und zu ihrem Beruf. Die Forscher schreiben, sie fanden <strong>keinen Zusammenhang</strong> zwischen Fehlern und der <strong>Arbeitssituation</strong>, der Art der Bezahlung, Anzahl der Nächte pro Woche mit Bereitschaftsdienst oder geleisteten Arbeitsstunden.</p>
<p>Nach Ansicht der Forscher zeigt dieses Ergebnis, dass eine <strong>Reduktion der Arbeitsstunden </strong>für praktizierende Chirurgen ohne zusätzliche Maßnahmen gegen Burn-out nur <strong>wenig Einfluss</strong> auf die Häufigkeit von Fehlern haben könnte. Sie weisen darauf hin, dass die Studie ihre Grenzen hat, denn sie beruht auf der Selbst-Wahrnehmung von Fehlern und ihrer Schwere. Außerdem konnten die Forscher nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der Zusammenhang zwischen Stress und Fehlern ursächlich ist.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dev.newsblog.mayoclinic.org/2009/11/23/burnout-and-mental-distress-strongly-related-to-errors-by-u-s-surgeons/" target="_blank">Mayo Clinic</a></span>, 23. Nov 2009</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1097/SLA.0b013e3181bfdab3" target="_blank">Shanafelt et al</a></span>. <em>Annals of Surgery</em>, Juni 2010</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-arbeitnehmer-sind-am-meisten-gestresst/" target="_self">Welche Arbeitnehmer sind am meisten gestresst?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/" target="_self">Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/" target="_self">Wie verbreitet ist Stress und Burn-Out in Deutschland?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Machen Pessimisten eher eine Psychotherapie?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-pessimisten-eher-eine-psychotherapie/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:
Nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4483" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Dass Menschen mit manchen Persönlichkeitsmerkmalen eher zu Depressionen neigen als andere, ist bekannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass die Persönlichkeit eines Patienten auch seine Wahl der Behandlung bei Depressionen beeinflusst. Wir haben die Pressemitteilung des Journals zu der Studie, die eigentlich für Fachleute geschrieben ist, für den Blog übersetzt und dabei etwas vereinfacht:</p>
<p>Nach einer Studie eines finnischen Forscherteams unter Leitung von <em>Prof. Karlsson </em>von der <em>Universität Helsinki</em>, die in der aktuellen Ausgabe des Journals <em>Psychotherapy and Psychosomatics</em> veröffentlicht wurde, scheint ein <strong>niedriger</strong> Grad von <strong>Optimismus </strong>vorherzusagen, ob jemand eine <strong>Psychotherapie für Depressionen</strong> beginnt.</p>
<p>Die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Patienten könnte einer der vielen Faktoren sein, die zu der Entscheidung beitragen, mit einer bestimmten Art der Behandlung für Depressionen zu beginnen. Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob die <strong>Veranlagung zum Optimismus und Pessimismus</strong> eine Rolle dabei spielt, ob jemand eine Psychotherapie beginnt, wenn er sich für Depressionen behandeln lässt. Die Studie wurde an Angestellten des öffentlichen Dienstes durchgeführt, die zum ersten Mal an Depressionen erkrankt waren.</p>
<p><span id="more-4474"></span>Diese prospektive <strong>Beobachtungsstudie </strong>untersuchte 38 717 Angestellte des öffentlichen Dienstes (Durchschnittsalter: 45 Jahre; 76 Prozent Frauen), die 1997, 2000-2001 und/oder 2004 auf eine Umfrage geantwortet hatten und vor Beginn der Studie noch nie an Depressionen erkrankt waren. Die <strong>Veranlagung</strong> zum Optimismus und Pessimismus wurde mit dem modifizierten Life Orientation Test (LOT-R) bestimmt, für den Menschen zu ihrer Lebenseinstellung befragt werden. [Anm.: Der Test geht davon aus, dass Optimismus nicht das genaue Gegenteil von Pessimismus ist. Beide Merkmale werden daher getrennt auf einer 12-Punkteskala gemessen.] Die Ergebnisse wurden mit persönlichen Daten der Teilnehmer in landesweiten Gesundheitsregistern verglichen, aus denen der <strong>Beginn einer Depression</strong> und insbesondere einer <strong>Langzeit-Psychotherapie</strong> für Depressionen hervorging.</p>
<p>Während der Beobachtungszeit von durchschnittlich vier Jahren erkrankten 1 616 Personen (vier Prozent) an Depressionen. Von diesen begannen 79 eine staatlich geförderte Langzeit-Psychotherapie für Depressionen. Die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>eine <strong>Psychotherapie</strong> für Depressionen zu beginnen war um 38 Prozent <strong>niedriger, wenn</strong> der<strong> Optimismuswert</strong> um einen Punkt <strong>erhöht </strong>war. Auch das Risiko während der Beobachtungszeit irgendeine Form von depressiven Störungen zu entwickeln war dann um 32 Prozent niedriger.</p>
<p>Der <strong>Pessimismuswert</strong> zeigte keinen Zusammenhang mit dem Beginn einer Psychotherapie für Depressionen. Aber die <strong>Wahrscheinlichkeit </strong>für eine <strong>depressive Störung stieg</strong> um 28 Prozent, wenn der Pessimismuswert um einen Punkt erhöht war. Diese Ergebnisse waren unabhängig von anderen Faktoren wie demografischen Unterschieden, ungesunden Verhaltensweisen und körperlichen Erkrankungen zu Beginn der Untersuchung.</p>
<p>Diese Studie zeigt, dass sowohl geringer Optimismus als auch starker Pessimismus das Risiko für Depressionen erhöhen. Aber nur geringer Optimismus hat einen Einfluss auf den Beginn einer Psychotherapie als Behandlungsmöglichkeit für Depressionen. Das könnte bedeuten, dass man Depressionspatienten mit niedrigem Optimismus zu Beginn ihrer depressiven Erkrankung mehr Aufmerksamkeit schenken sollte als Patienten mit hohem Optimismus.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=108377&amp;CultureCode=en" target="_blank">AlphaGalileo</a></span>, 14. Juli 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1159/000323613" target="_blank">Karlsson et al</a></span>. <em>Psychotherapy &amp; Psychosomatics</em>, April 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/" target="_self">Kann die Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva zu Persönlichkeitsveränderungen führen?</a></span></p>
<p><strong><em>Weitere Links:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg </span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hinterlässt die Scheidung der Eltern bei Kindern bleibende Schäden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hinterlasst-die-scheidung-der-eltern-bei-kindern-bleibende-schaden/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hinterlasst-die-scheidung-der-eltern-bei-kindern-bleibende-schaden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 17:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=4306</guid>
		<description><![CDATA[Wenn es um Scheidung und ihre Folgen für die Kinder geht, hört man oft, dass gerade kleine Kinder so anpassungsfähig sind, dass sie bald darüber hinwegkommen. Doch eine neue Untersuchung aus den USA wirft Zweifel auf diese These. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von letzter Woche übersetzt, die die Entwicklung von Scheidungskindern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4314" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie wirkt sich Autismus beim Kind auf die Beziehung der Eltern aus" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Wie-wirkt-sich-Autismus-beim-Kind-auf-die-Beziehung-der-Eltern-aus.jpg" alt="Wie wirkt sich Autismus beim Kind auf die Beziehung der Eltern aus" width="167" height="201" />Wenn es um Scheidung und ihre Folgen für die Kinder geht, hört man oft, dass gerade kleine Kinder so anpassungsfähig sind, dass sie bald darüber hinwegkommen. Doch eine neue Untersuchung aus den USA wirft Zweifel auf diese These. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von letzter Woche übersetzt, die die Entwicklung von Scheidungskindern untersucht hat:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass für Kinder, deren Eltern sich scheiden lassen, die Zeit vor der <strong>Scheidung</strong> im Allgemeinen keine schädigenden Auswirkungen hat. Aber wenn ihre Eltern dann die Scheidung vollziehen, <strong>bleiben Kinder</strong> oft <strong>in Mathematik</strong> und der Entwicklung zwischenmenschlicher <strong>sozialer Fähigkeiten</strong> hinter ihren Kameraden <strong>zurück</strong> ‒ und holen nicht wieder auf.</p>
<p>Außerdem zeigt die Studie, die in der Juniausgabe der Zeitschrift <em>American Sociological Review </em>erscheint, dass Scheidungskinder häufiger Probleme mit Ängsten, Einsamkeit, niedrigem Selbstwertgefühl und Traurigkeit haben. Diese „<strong>internalisierenden Verhaltensprobleme</strong>“ nehmen ebenfalls erst während der eigentlichen Scheidung zu und bleiben langfristig bestehen.</p>
<p><span id="more-4306"></span>„Leute sind oft der Meinung, dass Paare ernsthafte Ehekonflikte haben, bevor sie sich zur Scheidung entschließen”, sagt <em>Hyun Sik Kim</em>, der Autor der Studie und Doktorand der Soziologie an der <em>University of Wisconsin-Madison</em> in den USA. „Ursprünglich hatte ich erwartet, dass Scheidungskinder schon vor dem formellen Scheidungsverfahren Schaden nehmen. Aber meine Studie zeigt, dass das nicht der Fall ist.“</p>
<p>Stattdessen zeigen <em>Kims</em> Ergebnisse, dass <strong>Entwicklungsprobleme</strong> bei Kindern erst auftreten, <strong>wenn ihre Eltern durch die Scheidung gehen</strong>, und diese Probleme belasten sie auch dann noch, wenn die Scheidung abgeschlossen ist. Interessanterweise werden diese Probleme nach der Scheidung weder schlimmer noch besser.</p>
<p>„Die Studie zeigt, dass sich diese negativen Auswirkungen in der Zeit nach der Scheidung nicht verschlimmern, allerdings deutet auch nichts darauf hin, dass Scheidungskinder dann gegenüber ihren Kameraden wieder aufholen“, sagt <em>Kim</em>.</p>
<p>Die Untersuchung stützt sich auf die landesweit repräsentativen Daten der ECLS-K-Studie (Early Childhood Longitudinal Study-Kindergarten Class 1998 to 1999). Diese <strong>Langzeitstudie</strong> verfolgt die Entwicklung von 3 585 Kindern ab der Zeit, als sie im Herbst 1998 in den Kindergarten kamen, bis zur fünften Klasse und vergleicht <strong>Scheidungskinder</strong> mit Kindern aus <strong>intakten Familien</strong>. Die Studie zeichnet sich dadurch aus, dass sie als einzige nur Scheidungen untersuchte, die stattfanden, als die Kinder in der ersten bis dritten Klasse waren. So konnte <em>Kim</em> die Auswirkungen der Scheidung in drei definierten Stadien untersuchen: vor der Scheidung (Kindergarten bis erste Klasse), während der Scheidung (erste bis dritte Klasse) und nach der Scheidung (dritte bis fünfte Klasse).</p>
<p>Nach <em>Kim</em> gibt es eine Fülle von Gründen, warum Kinder, deren Eltern geschieden sind oder sich gerade scheiden lassen, in ihrer Entwicklung benachteiligt sein könnten.</p>
<p>Zu diesen Faktoren gehören der <strong>Stress</strong>, dem Kinder ausgesetzt sind, wenn sie miterleben, wie sich ihre Eltern gegenseitig die Schuld für die Scheidung geben oder sich um das Sorgerecht streiten; eine <strong>unstete Lebenssituation</strong>, wo die Kinder mal bei dem einen, mal bei dem anderen Elternteil sind oder mit dem Elternteil, der das hauptsächliche oder alleinige Sorgerecht erhält, in eine andere Gegend ziehen müssen, sodass das <strong>soziale Netzwerk </strong>der Kinder gestört wird; <strong>wirtschaftliche Not</strong> durch ein plötzliches Sinken des Familieneinkommens; und außerdem Auswirkungen der <strong>Depressionen</strong>, die <strong>Eltern</strong> wegen der Scheidung bekommen können, sagt <em>Kim</em>.</p>
<p>„Wenn die Eltern eine Scheidung durchmachen, kann das Kinder sehr aus dem Gleichgewicht bringen”, sagt <em>Kim</em>.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass sich eine Scheidung negativ auf die Mathematikleistungen und zwischenmenschlichen sozialen Fähigkeiten eines Kindes auswirkt und zu internalisierenden Verhaltensproblemen führt. Aber sie hat im Allgemeinen keine negativen Auswirkungen auf die Zensuren im Lesen oder führt zu „externalisierenden Verhaltensproblemen“, das heißt wie oft Kinder zum Beispiel argumentieren, sich streiten oder wütend werden.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.asanet.org/press/Children_of_Divorce_Lag_Behind_in_Math_and_Social_Skills.cfm" target="_blank">American Sociological Association</a></span>, 2. Juni 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.asanet.org/images/journals/docs/pdf/asr/Jun11ASRFeature.pdf" target="_blank">Hyun Sik Kim</a></span> (2011) <em>American Sociological Review</em> 76 (3), 487-511</p>
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