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	<title>Psychologie aktuell &#187; Depression</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Depression</title>
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		<title>Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bibel endet die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern erst fast mit Mord, schließlich wurde jahrhundertelange Knechtschaft daraus. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Ungleichbehandlung von Kindern durch Eltern für alle Beteiligten schlecht ist, sogar für das bevorzugte Kind. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2882" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Können-Depressionen-mit-der-Vorzugsbehandlung-im-Kindesalter-zusammenhängen.jpg" alt="Können Depressionen mit der Vorzugsbehandlung im Kindesalter zusammenhängen" width="170" height="128" />In der Bibel endet die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern erst fast mit Mord, schließlich wurde jahrhundertelange Knechtschaft daraus. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Ungleichbehandlung von Kindern durch Eltern für alle Beteiligten schlecht ist, sogar für das bevorzugte Kind. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Juni übersetzt, die ein soziales Tabu untersucht hat:</p>
<p>Ob Muttis Liebling oder ihr schwarzes Schaf, wenn Geschwister spüren, dass ihre Mutter ein <strong>Kind</strong> immer <strong>vorzieht</strong> oder den anderen gegenüber benachteiligt, haben sie als Erwachsene im mittleren Alter eher <strong>Depressionssymptome</strong>. Das zeigt eine neue Studie des Gerontologen <em>Karl Pillemer </em>von der <em>Cornell University</em> in den USA.</p>
<p>Die aktuelle Untersuchung, die zusammen mit der Soziologin <em>Jill Suitor </em>von der <em>Purdue University</em> an 275 Familien in der Gegend von Boston in den USA durchgeführt wurde, zeigt zum ersten Mal, dass solche <strong>schädlichen Auswirkungen </strong>noch lange bis ins <strong>Erwachsenenalter</strong> anhalten. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Vorzugsbehandlung durch Eltern einen negativen Einfluss auf die psychische Gesundheit hat und oft zum Auslöser für Verhaltensschwierigkeiten bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird.</p>
<p><span id="more-2874"></span>„Ein Verhalten der Mutter, das als Bevorzugung wahrgenommen wird, beeinflusst das seelische Wohlergehen eines Kindes weiter, auch wenn der Mensch schon seit Jahren nicht mehr zu Hause lebt und seine eigene Familie gegründet hat&#8221;, sagt <em>Pillemer</em>, ein Professor in der Abteilung Entwicklung des Menschen und stellvertretender Dekan am College of Human Ecology der <em>Cornell University</em>. „Es ist egal, ob man das auserwählte Kind ist oder nicht, das Gefühl einer <strong>ungleichen Behandlung</strong> hat <strong>schädigende</strong> Auswirkungen für <strong>alle Geschwister</strong>.”</p>
<p>Die <strong>Studie</strong>, die Unterschiede der Familiengröße, Rasse und andere Faktoren berücksichtigte, stützte sich auf Interviews mit 275 Müttern in ihren Sechzigern und Siebzigern, die mindestens zwei lebende erwachsene Kinder hatten. Außerdem befragten die Forscher 671 Kinder der Frauen.</p>
<p>Die Ergebnisse könnten zu neuen Behandlungsmethoden für Therapeuten führen, die mit solchen Familien in späteren Jahren arbeiten, sagt <em>Pillemer</em>.</p>
<p>„Wir haben in unserer Gesellschaft eine Norm, die klar festlegt, dass Eltern ihre Kinder gleich behandeln sollten, und daher kann <strong>Vorzugsbehandlung </strong>so etwas wie ein <strong>Tabuthema</strong> sein”, sagt er. „Wenn Gesprächstherapeuten alten Eltern und erwachsenen Kindern helfen können, über manche dieser Probleme offen zu reden, könnte das dazu beitragen, die Entstehung von <strong>Konflikten</strong> in der Familie zu <strong>verhindern</strong>.”</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.pressoffice.cornell.edu/releases/release.cfm?r=47905&amp;y=2010&amp;m=6" target="_blank">Cornell University</a></span>, 24.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/123343737/abstract" target="_blank">Pillemer et al</a></span>. <em>Journal of Marriage and Family</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-weit-reichen-die-gesundheitlichen-folgen-von-belastungen-im-kindesalter/" target="_self">Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/bietet-hohe-stress-empfindlichkeit-von-kindern-auch-vorteile/" target="_self">Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangen-aggressionen-von-kindern-mit-einem-schwierigen-familienumfeld-zusammen/" target="_self">Hängen Aggressionen von Kindern mit einem schwierigen Familienumfeld zusammen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lassen-sich-depressionen-bei-kleinkindern-erkennen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 09:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Depressionen bei Kindern im Vorschulalter äußern sich anders als bei älteren Kindern und sind schwer zu erkennen. Zum Beispiel wirken sich die Depressionen nicht auf die schulische Leistung aus und die Kinder werden noch weitgehend von den Eltern versorgt, die vielleicht auch deshalb nicht wahrhaben wollen, ihr Kind könnte depressiv sein. Wir haben die Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2767" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wie-lassen-sich-Depressionen-bei-Kleinkindern-erkennen.jpg" alt="Wie lassen sich Depressionen bei Kleinkindern erkennen" width="167" height="125" />Depressionen bei Kindern im Vorschulalter äußern sich anders als bei älteren Kindern und sind schwer zu erkennen. Zum Beispiel wirken sich die Depressionen nicht auf die schulische Leistung aus und die Kinder werden noch weitgehend von den Eltern versorgt, die vielleicht auch deshalb nicht wahrhaben wollen, ihr Kind könnte depressiv sein. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers eines Übersichtsartikels vom Mai übersetzt, der auch neue Ansätze zur Therapie in diesem Alter vorstellt:</p>
<p>Es ist schwierig, sich einen depressiven Drittklässler vorzustellen. Es ist noch schwieriger, sich ein depressives Vorschulkind vorzustellen. Obwohl <strong>Depressionen</strong> bei Kindern wohlbekannt sind und behandelt werden, haben Forschungsstudien erst in letzter Zeit begonnen, Depressionen auch bei <strong>Kindern unter sechs</strong> Jahren zu untersuchen. In der neusten Ausgabe von <em>Current Directions in Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, beschreibt die Kinderpsychiaterin und Forscherin <em>Joan Luby</em> von der <em>Washington University</em> in St. Louis in den USA die Ergebnisse aktueller Studien, die Depressionen bei Kindern im Vorschulalter und die Bedeutung der <strong>Früherkennung </strong>untersucht haben.</p>
<p><span id="more-2761"></span>Depressionen bei Vorschulkindern äußern sich nicht immer genauso wie bei älteren Kindern und Erwachsenen – das ist einer der Gründe, warum Depressionen im Vorschulalter bis jetzt kaum beachtet wurden. Zum Beispiel zeigt sich bei erwachsenen Depressionspatienten <strong>Anhedonie</strong> (die Unfähigkeit, Freude oder Lust zu empfinden) häufig in Form einer verminderten Libido. Bei kleinen Kindern kann Anhedonie aber als eine Unfähigkeit zur Freude am <strong>Spielen</strong> zum Ausdruck kommen. Außerdem können Eltern Depressionen bei Vorschulkindern auch deshalb nicht bemerken, weil die Symptome <strong>nicht unbedingt</strong> als ein störendes Verhalten sichtbar werden. Diese Kinder müssen nicht offensichtlich <strong>traurig</strong> wirken (wie das bei vielen Erwachsenen der Fall ist) und können Phasen haben, in denen sie im Alltag ganz normal zurechtkommen. Ein entscheidender Fortschritt bei der Erkennung von Depressionen im Vorschulalter war die Entwicklung psychiatrischer <strong>Interviewmethoden</strong>, die für dieses Alter angemessen sind. Diese Interviews haben gezeigt, dass Vorschulkinder sehr wohl typische Depressionssymptome haben können. Dazu gehören, dass sie <strong>weniger fröhlich</strong> erscheinen, zu <strong>Schuldgefühlen</strong> neigen und sich ihr <strong>Schlafmuster </strong>ändert.</p>
<p>Forschungsuntersuchungen haben gezeigt, dass Depressionen im Vorschulalter <strong>nicht</strong> einfach eine <strong>vorübergehende</strong> Erscheinung sind, sondern ein früher Ausdruck der gleichen chronischen Störung sein können, die auch später auftritt – Studien haben nachgewiesen, dass Vorschulkinder mit Depressionen auch in der späteren Kindheit und Jugend häufiger Depressionen haben werden als gesunde Vorschulkinder. Wegen der potenziell lang anhaltenden Auswirkungen von Depressionen im Vorschulalter ist eine <strong>frühe Erkennung</strong> und Behandlung besonders wichtig. Das <strong>Gehirn</strong> von Kleinkindern ist ausgesprochen „<strong>formbar</strong>”– das heißt, ihr Gehirn passt sich leicht an und neue Erfahrungen und Ereignisse können es verändern. Diese Formbarkeit könnte erklären, warum Behandlungen, die auf die Entwicklung abzielen, effektiver sind, wenn sie früh eingeleitet werden, und das könnte auch bei Psychotherapie der Fall sein.</p>
<p>Die Entwicklung von <strong>Behandlungsmethoden</strong> für Depressionen im Vorschulalter erfordert noch mehr Forschung. <em>Luby</em> schreibt, eine Studie habe gezeigt, dass Antidepressiva vom Typ der <strong>SSRIs</strong> bei Kindern im Schulalter effektiv sein könnten, weist aber auch auf Bedenken über die Nebenwirkungen dieser Medikamente hin. Gegenwärtig wird eine neue Behandlungsmethode für Depressionen bei Vorschulkindern untersucht, die vielversprechend sein könnte. Diese Behandlung beruht auf der <strong>Eltern-Kind-Interaktions-Therapie</strong> und wurde modifiziert, um die emotionale Entwicklung des Kindes stärker zu betonen. Frühe Veränderungen emotionaler Fähigkeiten könnten beim Risiko für Depressionen entscheidend sein, und diese Form der Therapie könnte dazu beitragen, solche Veränderungen schon sehr früh in der Entwicklung zu korrigieren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/observer/get.cfm?page=http://www.psychologicalscience.org/redesign/index.php/publications/observer/obsonline/preschool-depression.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 20.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/observer/images/preschool_depression.pdf" target="_blank">Luby</a></span>. <em>Current Directions in Psychological Science</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-depression-und-angststorungen-im-vorschulalter/" target="_self">Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-bei-kindern-einen-zusammenhang-zwischen-schlafstorungen-und-depressionen/" target="_self">Gibt es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-alkohol-in-der-schwangerschaft-auf-das-verhalten-des-kindes-aus/" target="_self">Wie wirkt sich Alkohol in der Schwangerschaft auf das Verhalten des Kindes aus?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-tai-chi-stress-angste-und-depressionen-abbauen-helfen/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 18:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<description><![CDATA[Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2721" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kann-Tai-Chi-Stress-Ängste-und-Depressionen-abbauen-helfen.jpg" alt="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" width="167" height="140" />Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, die auch auf die methodischen Schwierigkeiten bei der Untersuchung solcher Effekte hinweist:</p>
<p>Tai Chi ist eine von fernöstlichen Kampfkünsten abgeleitete Form der Bewegungsmeditation. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Tai Chi bei <strong>gesunden</strong> Menschen und <strong>chronisch Kranken</strong> Stress, Ängste und Depressionen abbauen sowie die <strong>Stimmung heben</strong> kann. Eine systematische Auswertung dieser Studien, die in dem öffentlich zugänglichen Journal <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em> erschien, kam nun zu dem Ergebnis, dass Thai Chi tatsächlich positive Auswirkungen auf die Psyche zu haben scheint. Aber um diese Effekte genauer zu untersuchen, sind weitere, <strong>besser</strong> durchgeführte randomisierte <strong>Studien nötig</strong>.</p>
<p><span id="more-2716"></span><em>Dr. Chenchen Wang</em>, Associate Professor am Tufts Medical Center der <em>Tufts University School of Medicine</em> in den USA, und ihre Mitarbeiter werteten die Ergebnisse von insgesamt <strong>vierzig Studien</strong> über die Wirkung von Tai Chi auf die psychische Gesundheit aus. Darunter waren auch siebzehn randomisierte, kontrollierte Untersuchungen, in denen die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip in Behandlungs- und Kontrollgruppen eingeteilt wurden. <em>Wang</em> sagt, „Tai Chi, die traditionellen chinesischen Übungen für Körper und Geist, werden im Fernen Osten seit Jahrhunderten zur Stärkung der <strong>Gesundheit</strong> und <strong>Fitness</strong> praktiziert und werden in letzter Zeit auch im Westen immer beliebter. Man glaubt, dass sie die <strong>Stimmung</strong> verbessern und das seelische Wohlbefinden insgesamt fördern, aber bis jetzt gibt es dafür keine überzeugenden Beweise.“</p>
<p><em>Wang </em>und ihre Kollegen zeigten, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Praktizieren von Tai Chi und dem Abbau von <strong>Stress, Ängsten, Depressionen</strong> und Stimmungsstörungen sowie einem erhöhten <strong>Selbstwertgefühl</strong> gibt. Die Qualität der Studien war aber im Allgemeinen nicht hoch. Insbesondere <strong>mangelte</strong> es an gründlichen, <strong>prospektiven</strong> und gut <strong>kontrollierten randomisierten</strong> Untersuchungen mit passenden Vergleichsgruppen und allgemein anerkannten Messmethoden für die Studienergebnisse. <em>Wang</em> sagt, „Eine genauere Kenntnis der physiologischen und psychologischen Wirkungen von Tai Chi-Übungen könnte zu neuen methodischen Ansätzen  führen, um die Gesundheit zu fördern und chronische Krankheiten zu behandeln. Sie würde wohl informierte klinische Entscheidungen erleichtern und helfen, die Mechanismen einer erfolgreichen Körper-und-Geist-Medizin besser aufzuklären.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-05/bc-tcg051910.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 20.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biomedcentral.com/1472-6882/10/23/abstract" target="_blank">Wang et al</a></span>. <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self">Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_self">Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern: Was ist der Zusammenhang?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/depressive-symptome-und-ubergewicht-bei-teenagern-was-ist-der-zusammenhang/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/depressive-symptome-und-ubergewicht-bei-teenagern-was-ist-der-zusammenhang/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2709" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Depressive-Symptome-und-Übergewicht-bei-Teenagern-Was-ist-der-Zusammenhang.jpg" alt="Depressive Symptome und Übergewicht bei Teenagern - Was ist der Zusammenhang" width="125" height="195" />Essstörungen (von Anorexie bis Fettsucht) sind ein häufiges Symptom bei Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun, dass Essstörungen der Entwicklung von Depressionen auch vorausgehen können. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor drei Wochen zu der Studie übersetzt, die wichtige Konsequenzen für die Prävention und Behandlung von Depressionen bei manchen Patienten haben könnte:</p>
<p>Eine Studie unter Leitung von <em>Dr. Kerri Boutelle</em>, Associate Professor für Pädiatrie und Psychiatrie an der School of Medicine der <em>University of California</em> in San Diego, hat gezeigt, dass <strong>Adipositas</strong> (krankhaftes Übergewicht) das <strong>Risiko</strong> für die Entwicklung von <strong>Depressionssymptomen</strong> erhöht, nicht jedoch das Risiko für klinische Depressionen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Adipositas bei manchen jungen Mädchen zur Entwicklung von Depressionen beitragen könnte.</p>
<p>„Das ist insofern von Bedeutung als Depressionssymptome als ein Vorläufer von klinischen Depressionen gelten”, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><span id="more-2704"></span>Nach Informationen der Centers for Disease and Prevention hat sich in den USA die Häufigkeit von <strong>Adipositas </strong>bei Kindern in den letzten dreißig Jahren mehr als verdreifacht. So nahm die Häufigkeit von Adipositas bei <strong>Jugendlichen</strong> im Alter von zwölf bis neunzehn Jahren von fünf auf achtzehn Prozent im Jahre 2008 zu. Weiter zeigte die National Survey on Drug Use and Health, eine regelmäßig im Auftrag der US-Gesundheitsbehörden erhobene Statistik, dass im Jahre 2007 zwei Millionen Jugendliche im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren mindestens eine Episode von <strong>klinischen Depressionen</strong> hatten.</p>
<p>Bekanntlich sind die <strong>Teenagerjahre</strong> eine Phase im Leben junger Menschen, die oft von <strong>Stimmungsschwankungen </strong>geprägt ist. <em>Boutelle</em> und ihre Mitarbeiter von der <em>University of California</em>, der <em>University of Minnesota</em> und dem <em>Oregon Research Institute</em> untersuchten daher, ob Adipositas zur Entwicklung von Depressionen bei Jugendlichen beiträgt. Die umgekehrte Wirkung, dass Depressionen das Risiko für Adipositas erhöhen, ist bereits gut dokumentiert. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Maiausgabe von <em>Health Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> befragten die Forscher fast fünfhundert Mädchen im Alter von dreizehn bis sechzehn Jahren und von unterschiedlicher ethnischer Herkunft. Dabei verwendeten sie das K-SADS (Schedule for Affective Disorders and Schizophrenia for School-Age Children), ein strukturiertes psychiatrisches <strong>Interview</strong>, das <strong>Stimmungsstörungen</strong> bei Kindern und Jugendlichen feststellen kann. Eine Diagnose von klinischen Depressionen wurde gestellt, wenn die Mädchen mindestens fünf Symptome mit einem bestimmten Schweregrad hatten. Die Interviews wurden vier Jahre lang alle zwölf Monate durchgeführt und dabei das Gewicht und die Größe der Mädchen bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass Mädchen mit <strong>Adipositas</strong> bei den anfänglichen Untersuchungen <strong>später</strong> gehäuft <strong>Symptome von Depressionen</strong> entwickelten. Klinische Depressionen waren bei diesen Mädchen später jedoch nicht häufiger.</p>
<p>„Aufgrund der Ergebnisse raten wir Eltern, Lehrern und Ärzten, bei Mädchen mit Übergewicht oder Adipositas auf Symptome von Depressionen zu achten und sie gegebenenfalls eingehend untersuchen zu lassen“, sagt <em>Boutelle</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://health.ucsd.edu/news/2010/5-24-teen-obesity.htm" target="_blank">University of California San Diego</a></span>, 24.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psycnet.apa.org/journals/hea/29/3/293/" target="_blank">Boutelle et al</a></span>. <em>Health Psychology</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-ubergewichtige-kinder-haufiger-gemobbt-als-andere/" target="_self">Werden übergewichtige Kinder häufiger gemobbt als andere?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/depressionen-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen von Kindern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/essstoerungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
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		<title>Psychologie des Alters &#8211; 5 interessante Studien der letzten 12 Monate</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.
Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:
Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das <strong>Thema Alter</strong> im Mittelpunkt.</p>
<p>Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:</p>
<p>Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/" target="_blank"><strong>Wahrnehmungsveränderungen</strong> </a></span>liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_blank"><strong>Verhaltenstherapie</strong> </a></span>Abhilfe schaffen?</p>
<p>Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_blank"><strong>Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen</strong></a></span>.</p>
<p>Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/" target="_blank"><strong>subjektive Sichtweise auf das eigene Alter</strong></a></span> und die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/"><strong>Arbeit im Ruhestand</strong></a>.</span></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
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		<itunes:subtitle>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt. - Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.

Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:

Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen?

Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen.

Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die subjektive Sichtweise auf das eigene Alter und die Arbeit im Ruhestand.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Psychotherapie ist von Natur aus aufwendig und sehr persönlich. Eine Studie, die voriges Jahr erschien, hat eine Online-Verhaltenstherapie für Patienten mit Depressionen untersucht und gezeigt, dass sie effektiv ist, flexibel und in der normalen Patientenversorgung gut durchführbar. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie übersetzt, die einige Vorzüge dieser neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2672" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wie-hilft-Online-Therapie-bei-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Online-Therapie bei Depressionen" width="167" height="149" />Eine Psychotherapie ist von Natur aus aufwendig und sehr persönlich. Eine Studie, die voriges Jahr erschien, hat eine Online-Verhaltenstherapie für Patienten mit Depressionen untersucht und gezeigt, dass sie effektiv ist, flexibel und in der normalen Patientenversorgung gut durchführbar. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today zu der Studie übersetzt, die einige Vorzüge dieser neuen Form des Therapieangebots beschreibt:</p>
<p>Ein Artikel in der Sonderausgabe des <em>Lancet</em> über psychische Gesundheit von dieser Woche zeigt, dass <strong>kognitive Verhaltenstherapie (KVT)</strong> wirksam zu sein scheint, wenn sie <strong>online</strong> und in Echtzeit von einem Therapeuten durchführt wird. Die Verbesserung der Symptome bei Patienten hält mindestens acht Monate an. Diese Therapieform könnte dazu beitragen, das <strong>Angebot</strong> von KVT in der normalen Patientenversorgung <strong>auszuweiten</strong>. Die Studie wurde von <em>Dr. David Kessler</em> und seinen Mitarbeitern an der NIHR National School for Primary Care Research der <em>University of Bristol</em> in Großbritannien durchgeführt.</p>
<p><span id="more-2593"></span>Es ist nach wie vor schwierig, einen Platz für eine KVT zu bekommen, weil es <strong>nicht genügend </strong>qualifizierte <strong>Therapeuten</strong> gibt. Andererseits zeigen viele Studien, dass die Behandlung sehr effektiv ist. Daher wurden Computerprogramme entwickelt, die das Therapieangebot verbessern sollen. Allerdings ist <strong>nicht klar, ob</strong> diese Form der Behandlung auch <strong>flexibel</strong> genug ist, um auf die <strong>individuellen</strong> Bedürfnisse von Patienten einzugehen. In dieser Studie untersuchten die Autoren die Wirksamkeit einer Online-KVT für Patienten mit Depressionen in der normalen medizinischen Grundversorgung.</p>
<p>Insgesamt 297 Patienten aus 55 Hausarztpraxen in Bristol, London und Warwickshire in Großbritannien nahmen an dieser <strong>Studie</strong> teil. Für alle Patienten wurde die Diagnose von klinischen <strong>Depressionen</strong> bestätigt. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Die 149 Patienten der Behandlungsgruppe nahmen zusätzlich zu ihrer normalen ärztlichen Versorgung an einer Online-KVT teil. Auch die 148 Patienten der Kontrollgruppe hatten die normale Behandlung durch ihren Hausarzt und kamen acht Monate lang auf eine Warteliste für eine spätere Online-KVT. Das Hauptkriterium für den Behandlungserfolg war eine Genesung der Patienten von ihren Depressionen nach vier Monaten.</p>
<p>Aus der Behandlungsgruppe nahmen 113 Patienten bis zur Nachuntersuchung nach vier Monaten an der Studie teil und aus der Kontrollgruppe 97 Patienten. In der Behandlungsgruppe hatten sich nach <strong>vier Monaten</strong> 38 Prozent der Patienten von ihren Depressionen erholt im Vergleich zu 24 Prozent in der Kontrollgruppe. Nach acht Monaten war dieser Anteil in der Behandlungsgruppe 42 Prozent und in der Kontrollgruppe 26 Prozent. Diese <strong>Unterschiede</strong> waren statistisch <strong>signifikant</strong>.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Die Zahl der Patienten, die eine Online-KVT machen können und es möchten, wird zunehmen. Sie könnte in Gegenden von Nutzen sein, wo das <strong>Therapieangebot</strong> sehr <strong>begrenzt </strong>ist. Auch Patienten, deren erste <strong>Sprache</strong> nicht Englisch ist, könnten von ihr profitieren. Sie könnte den Zugang zu einer Psychotherapie fairer machen und Patienten einen Service in Gegenden oder sogar Ländern anbieten, wo es schwierig ist, einen Therapieplatz zu bekommen. Online-KVT in Echtzeit ist <strong>flexibel</strong> und kann genauso <strong>individuell </strong>auf Patienten eingehen wie eine persönliche KVT und eignet sich für Patienten mit schweren Symptomen. Der Behandlungsablauf bietet dem Therapeuten die Möglichkeit, über die Behandlung nachzudenken und sie anzupassen, was ihre Wirksamkeit verbessern könnte.“</p>
<p>In ihrem Begleitkommentar erklären <em>Dr. Gregory E. Simon</em> und <em>Dr. Evette J. Ludman</em> vom <em>Group Health Research Institute</em> in Seattle, WA in den USA, dass neue Kommunikationstechnologien manche herkömmliche Auffassungen über das Wesen der Psychotherapie infrage stellen werden. Zum Beispiel wäre ein täglicher Kontakt zwischen Patient und Therapeut möglich anstelle von einstündigen Sitzungen alle ein oder zwei Wochen. Abschließend schreiben sie: „Traditionelle Therapeuten könnten bei der Aussicht auf kognitiv-verhaltenstherapeutische Callcenter oder live Chatcenter in Übersee, die Patienten jederzeit nutzen können, entsetzt sein. Aber was die Krankenkassen vielleicht erwarten, ist ihre Sicht. Es geht um den <strong>klinischen Nutzen</strong> und eine ökonomische <strong>Lösung für Patienten</strong>, nicht um die Wirkung oder den Nutzen für die Kassen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/161383.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 21.8.09</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19700005" target="_blank">Kessler et al</a></span>. <em>Lancet</em>, 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist „Online-Therapie&quot; per Telefon bei Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-„online-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist „Online-Therapie&#8221; per Telefon bei Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 20:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diagnose und Therapie von Altersdepressionen ist nicht die Gleiche wie die von Depressionen bei jüngeren Menschen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine unnormale Wahrnehmung von Emotionen bei Patienten mit Alterdepressionen zu diesen Unterschieden beitragen könnte. Wir haben eine Presseerklärung des Instituts zu der Untersuchung von Anfang des Monats übersetzt, die einen Aspekt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2676" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Warum-sind-Altersdepressionen-besonders-hartnäckig.jpg" alt="Warum sind Altersdepressionen besonders hartnäckig" width="167" height="125" />Die Diagnose und Therapie von Altersdepressionen ist nicht die Gleiche wie die von Depressionen bei jüngeren Menschen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine unnormale Wahrnehmung von Emotionen bei Patienten mit Alterdepressionen zu diesen Unterschieden beitragen könnte. Wir haben eine Presseerklärung des Instituts zu der Untersuchung von Anfang des Monats übersetzt, die einen Aspekt der deutlich anderen Sichtweise der Patienten beschreibt:</p>
<p>Wissenschaftler haben eine wichtige Beobachtung gemacht, die helfen könnte zu verstehen, warum Depressionen bei älteren Menschen <strong>schwieriger zu behandeln</strong> sind und der Erfolg oft <strong>nicht von Dauer</strong> ist. Die Studie unter Leitung von Wissenschaftlern des <em>Baycrest</em>, einem geriatrischen Forschungszentrum in Toronto in Kanada, zeigte, dass ältere Menschen mit Depressionen <strong>nicht normal auf emotionale Reize</strong> wie den Anblick fröhlicher, trauriger oder neutraler Gesichter <strong>reagieren</strong>.</p>
<p>Die Studie erscheint diese Woche online im <em>American Journal of Geriatric Psychiatry</em> und ist wahrscheinlich die erste Veröffentlichung, die die Verarbeitung emotionaler Reize speziell bei älteren Depressionspatienten untersucht, die nicht medikamentös behandelt werden.</p>
<p><span id="more-2572"></span>„Unsere Studie zeigte, dass es deutliche Unterschiede zwischen älteren Patienten mit Depressionen und gesunden älteren Menschen gibt, wie sie emotional auf den <strong>Ausdruck von Gesichtern</strong> reagieren und ihn wahrnehmen“, sagt <em>Dr. Linda Mah</em>, die Leiterin der Studie und klinische Wissenschaftlerin an der Mood Clinic von <em>Baycrest</em>.</p>
<p><strong>Emotionale Fehlregulation</strong> ist ein wohl bekanntes Symptom von Depressionen bei Patienten mittleren Alters, und manche Studien haben gezeigt, dass sie das Risiko für ein späteres Wiederauftreten emotionaler Depressionssymptome bei Patienten erhöht. Doch Studien über Altersdepressionen haben sich überwiegend auf den Zusammenhang zwischen <strong>wiederkehrenden Depressionen</strong> und <strong>geistigem Verfall</strong> konzentriert. Diese Untersuchungen haben gezeigt, dass die Prognose der Depressionen mit fortschreitendem geistigen Verfall schlechter wird.</p>
<p>„Unsere Daten zeigen, dass wir die Emotionen eingehender untersuchen müssen, um die Neurobiologie von Altersdepressionen besser zu verstehen, damit wir sie effektiver behandeln können und die Besserung länger anhält“, sagt <em>Dr. Mah</em>.</p>
<p>Für die <strong>Studie</strong> nahmen elf Patienten mit klinischen Depressionen, die in einer ambulanten Klinik nicht-medikamentös behandelt wurden, sowie elf gesunde Kontrollpersonen an zwei psychologischen Tests teil, in denen sie Fotos von <strong>Gesichtern</strong> betrachteten, die verschiedene <strong>Emotionen</strong> zeigten (fröhlich, traurig, ängstlich oder neutral). Die Testpersonen waren zwischen sechzig und achtundsiebzig Jahre alt.</p>
<p>Im ersten Test sollten die Teilnehmer eine physische Eigenschaft von Gesichtern beurteilen, ohne dabei den emotionalen Ausdruck zu bewerten. Im zweiten Test sollten die Teilnehmer den emotionalen Ausdruck von Gesichtern beurteilen.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass die <strong>gesunden</strong> Kontrollpersonen 16 Prozent mehr Zeit brauchten, um die <strong>physischen Eigenschaften</strong> bei Gesichtern mit einem positiven oder negativen Gefühlsausdruck (fröhlich, traurig oder ängstlich) zu beurteilen als bei neutralen Gesichtern. Das deutet darauf hin, dass sie der <strong>Gefühlsausdruck</strong> der Gesichter <strong>ablenkte</strong> oder anderweitig beeinflusste. Dagegen waren die Reaktionszeiten der Patienten mit Depressionen gleich, unabhängig davon, ob sie die physischen Eigenschaften von Gesichtern mit einem emotionalen oder einem neutralen Ausdruck bewerteten. Das zeigt, dass die <strong>Patienten weniger empfindlich</strong> auf den positiven oder negativen <strong>Gefühlsausdruck</strong> der Gesichter reagierten.</p>
<p>Im zweiten Test machten die Depressionspatienten über 60 Prozent mehr <strong>Fehler</strong> als die gesunden Kontrollpersonen, wenn sie neutrale <strong>Gesichter beurteilen</strong> sollten. Denn die Depressionspatienten hielten neutrale Gesichter oft für fröhlich, traurig oder ängstlich.</p>
<p><em>Dr. Mah</em> bemerkt, dass diese Schwierigkeiten beim Deuten des emotionalen Gesichtsausdruck anderer Menschen <strong>soziale Folgen</strong> haben und die Qualität der sozialen Interaktion mit anderen beeinträchtigen können.</p>
<p>Außerdem macht sie darauf aufmerksam, dass sich diese unnormale Verarbeitung von Emotionen bei älteren Patienten mit Depressionen von der bei <strong>jüngeren Patienten</strong> unterscheidet, da sie emotionale Reize insgesamt <strong>negativer wahrnehmen</strong> und verarbeiten als gesunde Menschen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.baycrest.org/News_and_Media/default_14331.asp" target="_blank">Baycrest News</a></span>, 4.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://journals.lww.com/ajgponline/Abstract/publishahead/Emotional_Processing_Deficits_in_Late_Life.99816.aspx" target="_blank">Mah &amp; Pollock</a></span>. <em>American Journal of Geriatric Psychiatry</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Verhaltenstherapie bei Altersdepressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_self">Hilft Verhaltenstherapie bei Altersdepressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_self">Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Woher kommen “die guten alten Zeiten”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kommen-die-guten-alten-zeiten/" target="_self">Woher kommen “die guten alten Zeiten”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Depressionen: Die 5 interessantesten Studien der letzten Zeit</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/depressionen-die-5-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/depressionen-die-5-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 13:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2561</guid>
		<description><![CDATA[In unserem heutigen Beitrag des Podcasts „Psychologie aktuell“ behandeln wir das Thema Depression.
Wie schon zuvor,  haben wir wiederum die fünf interessantesten Studien aus den vergangenen 12 Monaten zusammengestellt, die bereits alle auch im Blog publiziert sind.
Die erste Studie zeigt den biologischen Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen auf.
Im Anschluss stellen wir drei Studien vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem heutigen Beitrag des Podcasts „Psychologie aktuell“ behandeln wir das Thema Depression.</p>
<p>Wie schon zuvor,  haben wir wiederum die fünf interessantesten Studien aus den vergangenen 12 Monaten zusammengestellt, die bereits alle auch im Blog publiziert sind.</p>
<p>Die erste Studie zeigt den <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/" target="_blank">biologischen </a></span></strong><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/" target="_blank">Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen</a></span></strong> auf.</p>
<p>Im Anschluss stellen wir drei Studien vor, die die <strong>Wirksamkeit</strong> von <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-depressionen/" target="_blank">Verhaltenstherapie</a></span></strong>, <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/helfen-antidepressiva-nur-bei-schweren-depressionen/" target="_blank">Antidepressiva </a></span></strong>und <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_blank">Sport </a></span></strong>bei Depressionen untersuchen.</p>
<p>Als letztes gehen wir der Frage nach, <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/" target="_blank">wie Depression die Erinnerung an Schmerzen verändert</a></span></strong>.</p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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			<itunes:subtitle>In unserem heutigen Beitrag des Podcasts „Psychologie aktuell“ behandeln wir das Thema Depression. - Wie schon zuvor,  haben wir wiederum die fünf interessantesten Studien aus den vergangenen 12 Monaten zusammengestellt,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserem heutigen Beitrag des Podcasts „Psychologie aktuell“ behandeln wir das Thema Depression.

Wie schon zuvor,  haben wir wiederum die fünf interessantesten Studien aus den vergangenen 12 Monaten zusammengestellt, die bereits alle auch im Blog publiziert sind.

Die erste Studie zeigt den biologischen  (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/)Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/) auf.

Im Anschluss stellen wir drei Studien vor, die die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-depressionen/), Antidepressiva  (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/helfen-antidepressiva-nur-bei-schweren-depressionen/)und Sport  (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/)bei Depressionen untersuchen.

Als letztes gehen wir der Frage nach, wie Depression die Erinnerung an Schmerzen verändert (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verandert-depression-die-erinnerung-an-schmerzen/).

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Zur Praxis für Psychotherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php)
Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php)</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 07:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Name „Verhaltenstherapie“ hat sich für eine Behandlung eingebürgert, in der es nicht nur und auch nicht unbedingt überwiegend um eine Änderung des Verhaltens geht. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass bei Patienten mit Depressionen eine zweite Komponente der Therapie, die Hilfe zur Veränderung kontraproduktiver Denkweisen, wichtiger sein kann. Wir haben die Pressemitteilung der Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2682" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Wie-hilft-Verhaltenstherapie-bei-schweren-Depressionen.jpg" alt="Wie hilft Verhaltenstherapie bei schweren Depressionen" width="167" height="125" />Der Name „Verhaltenstherapie“ hat sich für eine Behandlung eingebürgert, in der es nicht nur und auch nicht unbedingt überwiegend um eine Änderung des Verhaltens geht. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass bei Patienten mit Depressionen eine zweite Komponente der Therapie, die Hilfe zur Veränderung kontraproduktiver Denkweisen, wichtiger sein kann. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von voriger Woche übersetzt, die auch auf weitere wichtige Aspekte der Therapie hinweist:</p>
<p>Eine neue Studie zeigt, dass Verhaltenstherapie bei Patienten mit mittelschweren bis schweren Depressionen am wirksamsten ist, wenn der Schwerpunkt der Behandlung auf einer <strong>Veränderung des Denkens</strong> des Patienten liegt und nicht auf der seines Verhaltens.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Verhaltenstherapeut zumindest in den ersten paar Sitzungen auf gedankenorientierte Techniken konzentrieren sollte. Das ermöglicht Patienten mit eher schweren Depressionen, von <strong>negativen Denkmustern</strong> loszukommen und Ereignisse in ihrem Leben realistischer zu sehen.</p>
<p><span id="more-2545"></span>Die Forscher stellten fest, dass die Betonung auf eine <strong>Verhaltensänderung</strong> – wie Aktivitäten mit dem Patienten zu planen, damit er öfter seine Wohnung verlässt, und nachzufragen, was er gemacht hat – <strong>keinen</strong> wesentlichen <strong>Einfluss</strong> auf die Veränderung der Depressionssymptome hat.</p>
<p>„In letzter Zeit war das Interesse sehr auf verhaltensorientierte Methoden zur Behandlung von schweren Depressionen gerichtet. Das hat vielleicht dazu geführt, dass manche Leute vermuten, gedankenorientierte Techniken spielen bei Patienten mit eher schweren Depressionen keine Rolle“, sagt <em>Daniel Strunk</em>, der erste Autor der Studie und Assistant Professor für Psychologie an der <em>Ohio State University</em> in den USA.</p>
<p>„Aber unsere Ergebnisse zeigen, dass es in Wirklichkeit die gedankenorientierten Strategien sind, die in den <strong>entscheidenden ersten Wochen</strong> einer Verhaltenstherapie am meisten dazu beitragen, dass es Patienten besser geht.“</p>
<p><em>Strunk</em> führte die Studie zusammen mit <em>Melissa Brotman</em> vom <em>National Institute of Mental Health</em> und <em>Robert DeRubeis </em>von der <em>University of Pennsylvania</em> in den USA durch. Die Ergebnisse wurden nun im Journal <em>Behaviour Research and Therapy</em> online publiziert und werden in einer späteren Druckausgabe erscheinen.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen sechzig Patienten mit klinischen <strong>Depressionen </strong>teil, die an zwei Universitätskliniken behandelt wurden.</p>
<p>Alle Patienten wurden von einem von insgesamt <strong>sechs Verhaltenstherapeuten</strong> behandelt und hatten sich bereit erklärt, ihre Therapiesitzungen für die Studie mit einer Videokamera aufzeichnen zu lassen.</p>
<p>Zwei speziell geschulte Gutachter sahen sich die Videoaufnahmen der <strong>ersten vier Therapiesitzungen</strong> an und beurteilten, wie viel Gewicht die Therapeuten auf gedankenorientierte und verhaltensorientierte Methoden legten sowie andere Aspekte der Therapiesitzungen.</p>
<p>Außerdem beantworteten die Patienten bei jeder Therapiesitzung einen Fragebogen,  mit dem der <strong>Schweregrad</strong> ihrer <strong>Depressionen </strong>gemessen wurde.</p>
<p>Dann verglichen die Forscher die einzelnen Techniken, mit denen die Therapeuten arbeiteten, mit den Verbesserungen der Depressionswerte ihrer Patienten von einer Therapiesitzung zur nächsten.</p>
<p>Die Studie konzentrierte sich auf die <strong>ersten paar Wochen </strong>der Therapie, da andere Untersuchungen gezeigt hatten, dass sich in dieser Phase der Behandlung die <strong>Depressionen</strong> der Patienten <strong>am meisten verbessern</strong>, sagt <em>Strunk</em>.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Schweregrad der Depressionen bei den Patienten deutlich verbesserte, wenn ihre Therapeuten vor allem <strong>gedankenorientierte Techniken</strong> verwendeten, aber nicht, wenn sie sich auf verhaltensorientierte Techniken konzentrierten.</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass die Verbesserung der Depressionen auch mit anderen Faktoren zusammenhängt.</p>
<p>Die <strong>Patienten</strong> machten größere Fortschritte, wenn sie mit den Therapeuten an ihrem Behandlungsplan <strong>zusammenarbeiteten</strong> und den Plan befolgten.</p>
<p>Nicht überraschend machten die Patienten auch dann größere Fortschritte, wenn sie sich mehr am Ablauf der Therapie <strong>beteiligten </strong>und für die Vorschläge des Therapeuten offen waren.</p>
<p>„Unsere Daten zeigen den größten Nutzen bei Patienten, die bereit sind, voll und ganz am Therapieablauf mitzuwirken“, sagt <em>Strunk</em>.</p>
<p><em>Strunk</em> sagt, dass diese Studien an der Klinik für Depressionsbehandlung und -forschung der <em>Ohio State University</em> fortgesetzt werden. Die Forscher an der Klinik arbeiten mit Depressionspatienten zusammen, um das Wesen der Veränderungen in ihrem Denken zu untersuchen, und wie es sich auf die Verbesserung ihrer Depressionen auswirkt.</p>
<p>„Wir wollen herausfinden, ob die <strong>Verhaltenstherapie</strong> bei Menschen eine grundlegende <strong>Veränderung</strong> ihres <strong>Selbstbilds</strong> bewirkt, oder ob sie ihnen bestimmte <strong>Fähigkeiten</strong> <strong>vermittelt</strong>, die sie dann immer weiter praktizieren müssen“, sagt er.</p>
<p>Nach Meinung von <em>Strunk</em> zeigen diese Ergebnisse, dass gedankenorientierte Techniken bei der Behandlung von Depressionen sehr wirksam zu sein scheinen, auch wenn die Aufmerksamkeit in letzter Zeit mehr den verhaltensorientierten Methoden gegolten hat.</p>
<p>„In unserer Studie schienen gedankenorientierte Techniken die Depressionssymptome von Patienten bei der Verhaltenstherapie viel effektiver zu verbessern als die verhaltensorientierten Techniken“, sagt er.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://researchnews.osu.edu/archive/cogther.htm" target="_blank">Ohio State University Research News</a></span>, 12.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6V5W-4YR33H1-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=03%2F29%2F2010&amp;_rdoc=21&amp;_fmt=high&amp;_orig=browse&amp;_srch=doc-info(%23toc%235797%239999%23999999999%2399999%23FLA%23display%23Articles)&amp;_cdi=5797&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;_ct=33&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=ae47189943efc6766fd4ebb0baf75515" target="_blank">Strunk et al</a></span>. <em>Behaviour Research and Therapy</em>, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-depressionen/" target="_self">Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie funktioniert Verhaltenstherapie?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-funktioniert-verhaltenstherapie/" target="_self">Wie funktioniert Verhaltenstherapie?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist eine Depression und wie kann man sie behandeln?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-eine-depression-und-wie-kann-man-sie-behandeln/" target="_self">Was ist eine Depression und wie kann man sie behandeln?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
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		<title>Ist „Online-Therapie&#8221; per Telefon bei Depressionen wirksam?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-%e2%80%9eonline-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-%e2%80%9eonline-therapie-per-telefon-bei-depressionen-wirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Dinge haften Berufsbildern so fest an, dass sie kaum wegzudenken sind. Der weiße Kittel des Hausarztes und die Krawatte des Bankers gehören dazu wie beim Therapeuten die Couch. Aber eine aktuelle Studie zeigt, dass Psychotherapie per Telefon und im eigenen Wohnzimmer sehr effektiv sein kann. Wir haben die Presseerklärung der Universität von voriger Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2685" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Online-Therapie per Telefon bei Depressionen wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Online-Therapie-per-Telefon-bei-Depressionen-wirksam.jpg" alt="Ist Online-Therapie per Telefon bei Depressionen wirksam" width="167" height="125" />Manche Dinge haften Berufsbildern so fest an, dass sie kaum wegzudenken sind. Der weiße Kittel des Hausarztes und die Krawatte des Bankers gehören dazu wie beim Therapeuten die Couch. Aber eine aktuelle Studie zeigt, dass Psychotherapie per Telefon und im eigenen Wohnzimmer sehr effektiv sein kann. Wir haben die Presseerklärung der Universität von voriger Woche übersetzt, in der die Forscher auf die praktischen Vorteile ihrer Telefontherapie hinweisen:</p>
<p>Die Therapie von klinischen Depressionen per Telefon ist fast <strong>genauso effektiv</strong> wie persönliche Sitzungen mit dem Therapeuten. Das zeigt eine neue Studie von Forschern der <em>Brigham Young University</em> in den USA.</p>
<p><span id="more-2534"></span>An der Pilotstudie nahmen dreißig Patienten teil, kurz nachdem bei ihnen <strong>klinische Depressionen</strong> festgestellt worden waren. Die normale Behandlung sieht dann acht Sitzungen mit <strong>kognitiver Verhaltenstherapie</strong> in einer ambulanten psychiatrischen Klinik vor. Aber stattdessen sprachen Patienten und Therapeuten die gleichen Dinge in einer Reihe von <strong>Telefonaten</strong> durch. Die Telefongespräche waren unterschiedlich lang und dauerten zwischen einundzwanzig und zweiundfünfzig Minuten. Die Patienten erhielten keine Antidepressiva.</p>
<p>Eine Nachuntersuchung sechs Monate später zeigte, dass sich zweiundvierzig Prozent der Patienten von ihren Depressionen erholt hatten. Wenn diese Therapie in persönlichen Sitzungen durchgeführt wird, liegt die Rate erfahrungsgemäß bei fünfzig Prozent.</p>
<p>„Eine solche Effizienz reicht aus, um ein Angebot von Psychotherapie per <strong>Telefon </strong>oder per <strong>Webcam</strong> zu rechtfertigen”, sagt <em>Diane Spangler</em>, eine Professorin für Psychologie an der <em>Brigham Young University</em> und Mitautorin der Studie. „Die Behandlung ist <strong>benutzerfreundlicher</strong> – kein Hin- und Herfahren, mehr Flexibilität bei Ort und Zeit – und hat keine Nebenwirkungen.“</p>
<p>Telefontherapie wird nicht für jeden das Richtige sein. Ein <strong>Drittel</strong> der Patienten, die an der Studie hätten teilnehmen können, <strong>lehnten</strong> das Angebot von Therapiesitzungen per Telefon <strong>ab </strong>und zogen die Couch des Therapeuten ihrer eigenen zu Hause vor. Aber für Menschen, die gerne telefonieren, könnte es bald eine Therapieform geben, die billiger und bequemer ist und ohne peinliches Wartezimmer auskommt.</p>
<p>Obwohl dreißig Patienten nicht viel sind, zitieren die Autoren eine frühere Therapiestudie über Antidepressiva, zu der auch Therapiegespräche per Telefon gehörten. In dieser Studie war der zusätzliche therapeutische Nutzen der Telefonate für Patienten vergleichbar mit der neusten Studie an der <em>Brigham Young University</em>.</p>
<p><em>Steve Tutty</em>, ein ehemaliger Doktorand und Mitarbeiter von <em>Spangler</em>, ist der erste Autor der Studie, die in der Juniausgabe von <em>Behavior Therapy</em> erscheint.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.byu.edu/archive10-may-teletherapy.aspx" target="_blank">Brigham Young University News</a></span>, 10.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href=" http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B7XMW-4XY9DS8-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=06%2F30%2F2010&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=aa854f6e8a96abf74091c4ea14f0543e" target="_blank">Tutty et al</a></span>. <em>Behavior Therapy</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-online-therapie-bei-panikattacken-und-depressionen-wirksam/" target="_self">Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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