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	<title>Psychologie aktuell &#187; Burnout/Stress</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Burnout/Stress</title>
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		<title>Verhaltenstherapie in der Paartherapie &#8211; Interview mit Dr. Frank Dattilio</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verhaltenstherapie-in-der-paartherapie-interview-mit-dr-frank-dattilio/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 20:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserem Podcast „Psychologie aktuell“ stellen wir Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, vor. (den Originalbeitrag finden Sie hier ).
In dieser Folge führt Dr. John Ludgate ein Interview mit Dr. Frank Dattilio über Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Paaren und Familien.  Dabei geht es unter anderem um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Podcast „Psychologie aktuell“ stellen wir Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem <em>Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, </em>vor. (den Originalbeitrag finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/" target="_blank">hier </a></span>).</p>
<p>In dieser Folge führt <strong>Dr. John Ludgate </strong>ein Interview mit <strong>Dr. Frank Dattilio</strong> über Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Paaren und Familien.  Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie hat sich KVT für Paare und Familien in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie kann KVT in einen systemischen Ansatz integriert werden?</li>
</ul>
<ul>
<li>Welche Strategien gibt es, um mit Paaren zu arbeiten, deren Partner unterschiedlich stark darum bemüht sind, die Beziehung fortzuführen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie können Verhaltens- und Kognitive Techniken gleichermaßen in KVT für Paare und Familien einfließen?<span id="more-2743"></span></li>
</ul>
<p><strong>Frank. M. Dattilio, Ph.D., ABPP</strong>, ist eine der führenden Personen im Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie. Er arbeitet in der Abteilung für Psychiatrie an der Harvard Medical School und an der School of Medicine der Universität von Pennsylvania.</p>
<p>Dr. Dattilio<em> </em>ist approbierter Psychologe mit Zulassung für die Staaten Pennsylvania, New Jersey, New York und Delaware. Zudem ist er im Nationalregister für Gesundheitsleistungen im Bereich Psychologie gelistet.</p>
<p>Dr. Dattilio ist amtlich geprüft sowohl in klinischer Psychologie als auch in Verhaltenspsychologie durch das American Board of Professional Psychology (ABPP). Er hat ein Zertifikat für die Ausbildung in Forensischer Psychologie, die er in der Abteilung für Psychiatrie an der <em>School of Medicine</em> der <em>Universität von Pennsylvania</em> absolviert hat.</p>
<p>Er ist außerdem Gründungsmitglied der <em>Academy of Cognitive Therapy</em> (ACT). Dr. Dattilio ist Gastdozent an vielen bedeutenden Universitäten und Medizinischen Fakultäten in der ganzen Welt.</p>
<p>Er hat eine Vielzahl von Preisen erhalten. Dr. Dattilio hat über 250 Fachveröffentlichungen und 17 Bücher zu den Themen Angststörungen, forensische und klinische Psychologie, Ehe- und Familienprobleme geschrieben.  Seine Bücher sind bislang in 27 Sprachen übersetzt (eine Auswahl finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/" target="_blank">hier </a></span>).</p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php">Zur Paartherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php">Zur Paartherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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			<itunes:subtitle>In unserem Podcast „Psychologie aktuell“ stellen wir Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, vor. (den Originalbeitrag finden Sie hier ).</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserem Podcast „Psychologie aktuell“ stellen wir Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag unserer Partnerpraxis in den USA, dem Cognitive-Behavioral Therapy Center of Western North Carolina, vor. (den Originalbeitrag finden Sie hier  (http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/)).

In dieser Folge führt Dr. John Ludgate ein Interview mit Dr. Frank Dattilio über Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Paaren und Familien.  Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:

	* Wie hat sich KVT für Paare und Familien in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt?


	* Wie kann KVT in einen systemischen Ansatz integriert werden?


	* Welche Strategien gibt es, um mit Paaren zu arbeiten, deren Partner unterschiedlich stark darum bemüht sind, die Beziehung fortzuführen?


	* Wie können Verhaltens- und Kognitive Techniken gleichermaßen in KVT für Paare und Familien einfließen?

Frank. M. Dattilio, Ph.D., ABPP, ist eine der führenden Personen im Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie. Er arbeitet in der Abteilung für Psychiatrie an der Harvard Medical School und an der School of Medicine der Universität von Pennsylvania.

Dr. Dattilio ist approbierter Psychologe mit Zulassung für die Staaten Pennsylvania, New Jersey, New York und Delaware. Zudem ist er im Nationalregister für Gesundheitsleistungen im Bereich Psychologie gelistet.

Dr. Dattilio ist amtlich geprüft sowohl in klinischer Psychologie als auch in Verhaltenspsychologie durch das American Board of Professional Psychology (ABPP). Er hat ein Zertifikat für die Ausbildung in Forensischer Psychologie, die er in der Abteilung für Psychiatrie an der School of Medicine der Universität von Pennsylvania absolviert hat.

Er ist außerdem Gründungsmitglied der Academy of Cognitive Therapy (ACT). Dr. Dattilio ist Gastdozent an vielen bedeutenden Universitäten und Medizinischen Fakultäten in der ganzen Welt.

Er hat eine Vielzahl von Preisen erhalten. Dr. Dattilio hat über 250 Fachveröffentlichungen und 17 Bücher zu den Themen Angststörungen, forensische und klinische Psychologie, Ehe- und Familienprobleme geschrieben.  Seine Bücher sind bislang in 27 Sprachen übersetzt (eine Auswahl finden Sie hier  (http://behaviortherapist.podbean.com/2010/04/05/cognitive-behavioral-therapy-with-couples-and-families/)).

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!

Weitere Links:

Zur Paartherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-muenchen.php)

Zur Paartherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie-duesseldorf.php)</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-tai-chi-stress-angste-und-depressionen-abbauen-helfen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-tai-chi-stress-angste-und-depressionen-abbauen-helfen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 18:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2721" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kann-Tai-Chi-Stress-Ängste-und-Depressionen-abbauen-helfen.jpg" alt="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" width="167" height="140" />Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, die auch auf die methodischen Schwierigkeiten bei der Untersuchung solcher Effekte hinweist:</p>
<p>Tai Chi ist eine von fernöstlichen Kampfkünsten abgeleitete Form der Bewegungsmeditation. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Tai Chi bei <strong>gesunden</strong> Menschen und <strong>chronisch Kranken</strong> Stress, Ängste und Depressionen abbauen sowie die <strong>Stimmung heben</strong> kann. Eine systematische Auswertung dieser Studien, die in dem öffentlich zugänglichen Journal <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em> erschien, kam nun zu dem Ergebnis, dass Thai Chi tatsächlich positive Auswirkungen auf die Psyche zu haben scheint. Aber um diese Effekte genauer zu untersuchen, sind weitere, <strong>besser</strong> durchgeführte randomisierte <strong>Studien nötig</strong>.</p>
<p><span id="more-2716"></span><em>Dr. Chenchen Wang</em>, Associate Professor am Tufts Medical Center der <em>Tufts University School of Medicine</em> in den USA, und ihre Mitarbeiter werteten die Ergebnisse von insgesamt <strong>vierzig Studien</strong> über die Wirkung von Tai Chi auf die psychische Gesundheit aus. Darunter waren auch siebzehn randomisierte, kontrollierte Untersuchungen, in denen die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip in Behandlungs- und Kontrollgruppen eingeteilt wurden. <em>Wang</em> sagt, „Tai Chi, die traditionellen chinesischen Übungen für Körper und Geist, werden im Fernen Osten seit Jahrhunderten zur Stärkung der <strong>Gesundheit</strong> und <strong>Fitness</strong> praktiziert und werden in letzter Zeit auch im Westen immer beliebter. Man glaubt, dass sie die <strong>Stimmung</strong> verbessern und das seelische Wohlbefinden insgesamt fördern, aber bis jetzt gibt es dafür keine überzeugenden Beweise.“</p>
<p><em>Wang </em>und ihre Kollegen zeigten, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Praktizieren von Tai Chi und dem Abbau von <strong>Stress, Ängsten, Depressionen</strong> und Stimmungsstörungen sowie einem erhöhten <strong>Selbstwertgefühl</strong> gibt. Die Qualität der Studien war aber im Allgemeinen nicht hoch. Insbesondere <strong>mangelte</strong> es an gründlichen, <strong>prospektiven</strong> und gut <strong>kontrollierten randomisierten</strong> Untersuchungen mit passenden Vergleichsgruppen und allgemein anerkannten Messmethoden für die Studienergebnisse. <em>Wang</em> sagt, „Eine genauere Kenntnis der physiologischen und psychologischen Wirkungen von Tai Chi-Übungen könnte zu neuen methodischen Ansätzen  führen, um die Gesundheit zu fördern und chronische Krankheiten zu behandeln. Sie würde wohl informierte klinische Entscheidungen erleichtern und helfen, die Mechanismen einer erfolgreichen Körper-und-Geist-Medizin besser aufzuklären.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-05/bc-tcg051910.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 20.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biomedcentral.com/1472-6882/10/23/abstract" target="_blank">Wang et al</a></span>. <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self">Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_self">Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychologie des Alters &#8211; 5 interessante Studien der letzten 12 Monate</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-des-alters-5-interessante-studien-der-letzten-12-monate/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.
Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:
Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das <strong>Thema Alter</strong> im Mittelpunkt.</p>
<p>Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:</p>
<p>Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altersdepressionen-besonders-hartnackig/" target="_blank"><strong>Wahrnehmungsveränderungen</strong> </a></span>liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-verhaltenstherapie-bei-altersdepressionen/" target="_blank"><strong>Verhaltenstherapie</strong> </a></span>Abhilfe schaffen?</p>
<p>Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-bei-gedachtnisverlust-auch-die-emotionen-verloren/" target="_blank"><strong>Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen</strong></a></span>.</p>
<p>Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/" target="_blank"><strong>subjektive Sichtweise auf das eigene Alter</strong></a></span> und die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-arbeit-im-ruhestand-die-gesundheit/"><strong>Arbeit im Ruhestand</strong></a>.</span></p>
<p>Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt. - Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer neuen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ steht das Thema Alter im Mittelpunkt.

Dazu haben wir wiederum fünf bemerkenswerte Studien für Sie zusammengestellt, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind und die wir alle auch bereits im Blog vorgestellt haben:

Die ersten beiden Studien behandeln das Thema Altersdepression: Welche Wahrnehmungsveränderungen liegen der Altersdepression zugrunde und wie kann Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen?

Die dritte Studie geht der Frage nach, ob bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren gehen.

Die vierte und fünfte Studien zeigen Faktoren auf, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit im Alter haben: die subjektive Sichtweise auf das eigene Alter und die Arbeit im Ruhestand.

Unsere Sprecherin ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<item>
		<title>Psychologie der Leistungsfähigkeit: Die fünf interessantesten Studien der letzten Zeit</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/psychologie-der-leistungsfahigkeit-die-funf-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 12:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Praxis-Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema Leistungsfähigkeit in den Fokus.
Dazu stellen wir Ihnen erneut fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten vor, die wir bereits alle auch in unserem Blog veröffentlicht haben.
Die ersten drei Studien untersuchen verschiedene Faktoren,  durch die man die Leistungsfähigkeit steigern kann: Fitness, Schlaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema <strong>Leistungsfähigkeit </strong>in den Fokus.</p>
<p>Dazu stellen wir Ihnen erneut <strong>fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten</strong> vor, die wir bereits alle auch in unserem Blog veröffentlicht haben.</p>
<p>Die ersten drei Studien untersuchen verschiedene Faktoren,  durch die man die Leistungsfähigkeit steigern kann: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/" target="_self">Fitness</a></span>, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/" target="_self">Schlaf </a></span>und <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Meditation</a></span>.</p>
<p>Die vierte Studie behandelt den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/" target="_self">Einfluss des Zeitdrucks auf unsere Leistungsfähigkeit</a></span>.</p>
<p>Zum Abschluss haben wir noch eine frohe Botschaft für Sie parat: Unsere letzte Studie kommt nämlich zum Schluss, dass die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Gedächtnisleistung im Alter nicht zwangsläufig nachlassen</a></span> muss.</p>
<p>Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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			<itunes:subtitle>In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema Leistungsfähigkeit in den Fokus. - Dazu stellen wir Ihnen erneut fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten vor,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie aktuell“ nehmen wir das Thema Leistungsfähigkeit in den Fokus.

Dazu stellen wir Ihnen erneut fünf beachtenswerte Studien aus den vergangenen 12 Monaten vor, die wir bereits alle auch in unserem Blog veröffentlicht haben.

Die ersten drei Studien untersuchen verschiedene Faktoren,  durch die man die Leistungsfähigkeit steigern kann: Fitness (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/), Schlaf  (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/)und Meditation (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/).

Die vierte Studie behandelt den Einfluss des Zeitdrucks auf unsere Leistungsfähigkeit (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/).

Zum Abschluss haben wir noch eine frohe Botschaft für Sie parat: Unsere letzte Studie kommt nämlich zum Schluss, dass die Gedächtnisleistung im Alter nicht zwangsläufig nachlassen (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/) muss.

Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören.
Zur Praxis für Psychotherapie in München (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php)
Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf (http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php)</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<item>
		<title>Wie hängt Nikotinabhängigkeit und Stress am Arbeitsplatz miteinander zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-nikotinabhangigkeit-und-stress-am-arbeitsplatz-miteinander-zusammen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 07:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
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		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu den Stressfaktoren der Arbeitswelt gehört für Raucher seit einer Weile auch das Rauchverbot. Eine aktuelle Studie hat den Zusammenhang untersucht und zeigt, dass Raucher, die auf der Arbeit weniger rauchen, wirklich mehr gestresst sind. Wir haben eine Pressemitteilung von Medical News Today von Mitte des Monats übersetzt, in der die Forscher auf eine alternative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2373" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie hängt Nikotinabhängigkeit und Stress am Arbeitsplatz miteinander zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Wie-hängt-Nikotinabhängigkeit-und-Stress-am-Arbeitsplatz-miteinander-zusammen.jpg" alt="Wie hängt Nikotinabhängigkeit und Stress am Arbeitsplatz miteinander zusammen" width="200" height="150" />Zu den Stressfaktoren der Arbeitswelt gehört für Raucher seit einer Weile auch das Rauchverbot. Eine aktuelle Studie hat den Zusammenhang untersucht und zeigt, dass Raucher, die auf der Arbeit weniger rauchen, wirklich mehr gestresst sind. Wir haben eine Pressemitteilung von <em>Medical News Today</em> von Mitte des Monats übersetzt, in der die Forscher auf eine alternative Interpretation ihrer Daten hinweisen:</p>
<p>Viele betrachten Rauchen als eine <strong>Bewältigungsstrategie</strong>, mit der Menschen besser mit Berufsstress zurechtzukommen können. Aber entgegen dieser landläufigen Meinung können die <strong>Belastungen</strong> der Arbeitswelt die <strong>Nikotinabhängigkeit </strong>von Rauchern sogar <strong>vermindern</strong>. Das überraschende Ergebnis wurde jetzt in <em>Tobacco Induced Diseases</em>, einem kostenlosen Online-Journal aus der Reihe BioMed Central, veröffentlicht und widerspricht sogar der Hypothese der Wissenschaftler selbst.</p>
<p><span id="more-2365"></span>Das deutsche Forscherteam unter Leitung von <em>Anna Schmidt </em>von der Universität Köln untersuchte den Zusammenhang zwischen Stressfaktoren auf der Arbeit und Nikotinabhängigkeit an 197 <strong>berufstätigen Rauchern</strong>, die an der größeren „<strong>Kölner Raucherstudie</strong>” teilnehmen. Der Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit, ein international anerkannter Test zur statistischen Auswertung des Grades der Nikotinabhängigkeit bei Rauchern, diente zur Erfassung detaillierter Informationen über das Rauchverhalten der Studienteilnehmer.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Arbeitnehmer, die auf der Arbeit <strong>gestresst </strong>sind, <strong>weniger rauchen</strong>, als sie normalerweise würden. Daher sind sie weniger stark nikotinabhängig. Die Autoren vermuten, dass sich die unerwarteten Ergebnisse durch <strong>Überstunden</strong> und strikte <strong>Rauchverbote</strong> am Arbeitsplatz erklären lassen. <em>Schmidt </em>sagt, „Eine starke Arbeitsbelastung könnte Arbeitnehmer dazu zwingen, nur noch in ihrer Freizeit zu rauchen.”</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass religiöse, verheiratete sowie höher gebildete Raucher deutlich geringer nikotinabhängig waren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/185248.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 13. April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.tobaccoinduceddiseases.com/content/8/1/6" target="_blank">Schmidt et al</a></span>. <em>Tabacco Induced Diseases</em>, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-heute-haufiger-psychische-erkrankungen-als-fruher/" target="_self">Gibt es heute mehr psychische Erkrankungen als früher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Neujahrsvorsatz “Mit dem Rauchen aufhören”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neujahrsvorsatz-mit-dem-rauchen-aufhoren/" target="_self">Neujahrsvorsatz “Mit dem Rauchen aufhören”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/suchterkrankungen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Suchterkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</a></span></p>
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		<title>Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 17:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2335" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Besteht-ein-biologischer-Zusammenhang-zwischen-Stress-Ängsten-und-Depressionen.jpg" alt="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" width="167" height="129" />Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches Potential beschreibt:</p>
<p>Wissenschaftler an der <em>University of Western Ontario</em> in Kanada haben den biologischen Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depression entdeckt. Indem sie den <strong>Verbindungsmechanismus</strong> im Gehirn identifiziert, zeigt diese wegweisende Studie, die unter Leitung von <em>Stephen Ferguson </em>vom <em>Robarts Research Institute </em>der Universität durchgeführt wurde, wie genau Stress und Ängste zu Depressionen führen könnten. Weiter beschreibt die Studie einen <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons</em> Team entwickelt hat. Das kleine Molekül könnte neue und bessere Methoden zur Behandlung von Ängsten, Depression und verwandten Störungen ermöglichen. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online in <em>Nature Neuroscience </em>veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-2327"></span><em>Ferguson</em>, <em>Ana Magalhaes</em> und ihre Mitarbeiter führten eine Reihe von molekularen <strong>Laborexperimenten</strong> sowie <strong>Verhaltensstudien </strong>durch, mit denen sie den Verbindungsmechanismus identifizierten und die Wirkung des neuen Inhibitors bei <strong>Mäusen</strong> nachwiesen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass es eine völlig neue Generation von Medikamenten und Wirkstoffzielen geben könnte, die sich für eine <strong>gezielte </strong>und deshalb effektivere <strong>Behandlung</strong> von <strong>Depressionen</strong> eignen“, sagt <em>Ferguson</em>. Der Molekularbiologe ist Leiter des Labors für Molekulare Gehirnforschung am <em>Robarts Institute </em>und Professor in der Abteilung Physiologie und Pharmakologie an der <em>Schulich School of Medicine &amp; Dentistry</em> der <em>University of Western Ontario</em>. „Wir haben den Verbindungsmechanismus von der molekularen Ebene bis zu Studien an Mäusen charakterisiert. Nun versuchen wir, den Inhibitor zu einem pharmazeutischen Wirkstoff zu entwickeln.“</p>
<p>Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit <em>Hymie Anisman</em> an der <em>Carleton University</em> in Kanada durchgeführt und von den Canadian Institutes of Health Research (CIHR) finanziert. „Nach Angaben der World Health Organization sind <strong>Depressionen</strong>, <strong>Ängste</strong> und verwandte Stimmungsstörungen inzwischen die <strong>häufigsten </strong>Ursachen für <strong>chronische Erkrankungen</strong>“, sagt <em>Anthony Phillips</em>, der wissenschaftliche Direktor des <em>CIHR Institute of Neurosciences, Mental Health and Addiction</em>. „Die molekularbiologischen Untersuchungen von <em>Stephen Ferguson</em> und seinen Mitarbeitern haben zu neuen Erkenntnissen geführt, die für all die Menschen mit diesen psychischen Erkrankungen der Schlüssel zu einem besseren Leben sein könnten.“</p>
<p>Eine entscheidende Rolle in dem Verbindungsmechanismus, den die Forscher untersuchten, spielt die <strong>Interaktion</strong> zwischen zwei Proteinen, dem Corticotropin Releasing Factor-Rezeptor 1 (CRFR1) und bestimmten Formen des Serotonin-Rezeptors (5-HTRs). Wie genau diese beiden <strong>Rezeptoren </strong>auf molekularer Ebene zusammenwirken, ist noch nicht klar. Doch zeigt die Studie, dass CRFR1 die Zahl der 5-HTR-Moleküle auf der Oberfläche von Gehirnzellen erhöht, was zur Bildung unnormaler <strong>Signale im Gehirn</strong> führen kann.</p>
<p>Bei Stress kann eine Aktivierung von CRFR1 zu Ängsten und die von 5-HTR-Molekülen zu Depression führen. Daher zeigen die Ergebnisse, wie die Mechanismen, die zu Stress, Ängsten und Depression führen, durch bestimmte molekulare Vorgänge im Gehirn miteinander verknüpft sind. Vor allem aber blockiert der <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons </em>Labor entwickelt hat, bei diesem Mechanismus 5-HTRs, sodass er <strong>Angstverhalten</strong> bei <strong>Mäusen </strong>entgegenwirkt, und möglicherweise auch Depressionen.</p>
<p>Bei Patienten treten klinische <strong>Depressionen </strong>und <strong>Angststörungen</strong> oft <strong>gemeinsam</strong> auf, und beide Erkrankungen können durch <strong>belastende Ereignisse</strong> im Leben ausgelöst werden. Außerdem können solche Ereignisse die Symptome von Angststörungen und Depressionen verschlimmern. <em>Ferguson</em> und seine Mitarbeiter haben einen Mechanismus identifiziert und blockieren können, der für den Zusammenhang von Stress, Ängsten und Depression verantwortlich ist. Dadurch hat die Studie nicht nur den ersten molekularen Beweis für diesen Zusammenhang erbracht. Sie hat auch einen Grundstein zur Entwicklung von Medikamenten gelegt, die zu <strong>effektiveren Behandlungsmethoden</strong> führen könnten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://communications.uwo.ca/com/western_news/stories/scientists_find_first_biological_link_between_stress,_anxiety_and_depression_20100411446165/" target="_blank">Western News</a></span>, 11. April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/abs/nn.2529.html" target="_blank">Magalhaes et al</a></span>. Nature Neuroscience, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><a title="Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-angst-vor-der-angst-zu-einer-depression-fuhren/" target="_self">Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/stress-und-burn-out-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/" target="_self">Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.burnout.info" target="_blank">Mehr zum Thema Burn-Out (externer Link)</a></span></p>
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		<title>Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 01:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
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		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &#38; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout.
Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.
Wir beginnen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wir beginnen mit einer Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Als zweites widmen wir uns der Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen untersucht.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Viertens gehen wir der Frage nach, ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</div>
<p>Heute können Sie hier den neuen Beitrag unseres Podcasts &#8220;Psychologie aktuell” anhören.</p>
<p>Unser Thema diesmal: <strong>Stress und Burnout</strong>. Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.</p>
<p>Wir beginnen mit einer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/">Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland</a></span>.</p>
<p>Als zweites widmen wir uns der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/">Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst</a></span>.</p>
<p>Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/">Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen</a></span> untersucht.</p>
<p>Viertens gehen wir der Frage nach, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/">ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann</a></span>.</p>
<p>Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/">Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</a></span></p>
<p>Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</p>
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		<itunes:subtitle>Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout. Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Heute können Sie hier im Blog den neuen Beitrag für unseren „Podcast Psychologie &amp; Psychotherapie” anhören. Unser Thema diesmal: Stress und Burnout.
Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.
Wir beginnen mit einer Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/
Als zweites widmen wir uns der Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/
Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen untersucht.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/
Viertens gehen wir der Frage nach, ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann.
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/
Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/
Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Heute können Sie hier den neuen Beitrag unseres Podcasts &quot;Psychologie aktuell” anhören.

Unser Thema diesmal: Stress und Burnout. Wir haben dazu erneut die fünf aufschlussreichsten Studien zu diesem Thema zusammengefasst, auf die wir in den letzten 12 Monaten gestoßen sind und die wir auch bereits auf unserem Blog veröffentlicht haben.

Wir beginnen mit einer Studie über die Verbreitung von Stress und Burnout in Deutschland (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-ist-stress-und-burn-out-in-deutschland/).

Als zweites widmen wir uns der Frage, wie Stress unser Urteilsvermögen beeinflusst (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/).

Als Drittes stellen wir eine Studie vor, die den Zusammenhang von Zufriedenheit und Herzkreislauferkrankungen (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/) untersucht.

Viertens gehen wir der Frage nach, ob Schokolade tatsächlich gegen Stress helfen kann (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/).

Und zum Abschluss kommen wir zum Fußball, nämlich zur Frage: Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche? (http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/)

Sprecherin unseres Podcasts ist Cathleen Henning.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!</itunes:summary>
		<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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		<title>Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:
Menschen, die normalerweise glücklich, begeisterungsfähig und zufrieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1913" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Schützt-Zufriedenheit-vor-Herzerkrankungen-s.jpg" alt="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" width="125" height="165" />Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:</p>
<p>Menschen, die normalerweise <strong>glücklich</strong>, begeisterungsfähig und zufrieden sind, werden <strong>seltener herzkrank</strong> als Menschen, die eher nicht glücklich sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine bedeutende neue Studie, die am 17. Februar veröffentlicht wurde.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren zeigt die Studie, die im <em>European Heart Journal</em>, dem führenden europäischen Fachjournal für Kardiologie, veröffentlicht wurde, zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen positiven Emotionen und koronarer Herzkrankheit, der unabhängig von anderen Risikofaktoren ist.</p>
<p><span id="more-1907"></span>Die erste Autorin der Studie <em>Dr. Karina Davidson </em>sagt, obwohl für die Untersuchung Menschen lediglich beobachtet wurden, deuten ihre Ergebnisse darauf hin, dass eine <strong>Verstärkung positiver Emotionen </strong>bei Menschen <strong>Herzerkrankungen verhindern</strong> könnte. Dennoch rät sie zur Vorsicht, denn es wäre verfrüht, schon jetzt klinische Empfehlungen abzugeben. Vorher müssten die Ergebnisse noch durch andere klinische Studien eingehender untersucht werden.</p>
<p>„Wir brauchen dringend exakte klinische Untersuchungen auf diesem Gebiet. Wenn solche Studien unsere Ergebnisse bestätigen, wären sie außerordentlich wichtig, um sagen zu können, was genau Ärzte und/oder Patienten zur Förderung der Gesundheit tun können“, sagt <em>Dr. Davidson</em>, die Herbert Irving Associate Professor of Medicine &amp; Psychiatry und Direktorin des Centers for Behavioral Cardiovascular Health am Medical Center der <em>Columbia University</em> (New York, USA) ist.</p>
<p>Für ihre <strong>Studie </strong>beobachteten <em>Dr. Davidson</em> und ihre Mitarbeiter zehn Jahre lang 1739 gesunde Erwachsene (862 Männer und 877 Frauen), die seit 1995 an der Nova Scotia-Gesundheitsstudie teilnehmen. Zu Beginn der Studie werteten dafür geschulte Krankenschwestern das <strong>Risiko</strong> der Studienteilnehmer für <strong>Herzerkrankungen</strong> aus. Dazu gehörten Selbstauskünfte und eine Gesundheitsuntersuchung, die eine Quantifizierung von Symptomen für <strong>Depressionen</strong>, <strong>Feindseligkeit</strong> und <strong>Ängste</strong> erlaubten. Ferner wurde der Wert des sogenannten <strong>positiven Affekts</strong> bestimmt, der misst, wie stark ein Mensch positive Emotionen zum Ausdruck bringt.</p>
<p>Der <strong>positive Affekt </strong>ist definiert als das Erleben angenehmer Emotionen wie Freude, Glück, Aufregung, Begeisterung und Zufriedenheit. Diese Gefühle können vorübergehend sein, aber normalerweise sind sie stabil und <strong>charakteristisch </strong>für die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Menschen, besonders bei Erwachsenen. Der positive Affekt ist weitgehend unabhängig vom <strong>negativen Affekt</strong>, sodass ein Mensch, der im Allgemeinen glücklich und zufrieden ist, bisweilen auch ängstlich, wütend oder niedergeschlagen sein kann.</p>
<p>Nach Korrektur der Daten für den Einfluss von Alter, Geschlecht, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und negativen Emotionen stellten die Forscher fest, dass über den zehnjährigen Beobachtungszeitraum ein erhöhter <strong>positiver Affekt</strong> ein um 22 Prozent pro Punkt <strong>geringeres Risiko </strong>für <strong>Herzkrankheiten</strong> vorhersagte (auf einer Skala von 5 Punkten, die den Ausdruck von positivem Affekt von „kein“ bis „extrem“ misst).</p>
<p>Dabei bedeutet nach <em>Dr. Davidson</em> „22 Prozent pro Punkt“, dass Teilnehmer mit gar keinem positiven Affekt ein 22 Prozent höheres Risiko für ischämische Herzerkrankungen (Herzinfarkt oder Angina) hatten als Teilnehmer mit einem geringen positiven Affekt, die wiederum ein 22 Prozent höheres Risiko hatten als Leute mit mäßigem positiven Affekt.</p>
<p>„Außerdem stellten wir fest, wenn ein normalerweise <strong>positiver Mensch</strong> zur Zeit der Befragung ein paar <strong>depressive Symptome </strong>hatte, wirkte sich das <strong>nicht</strong> auf sein insgesamt geringeres <strong>Risiko</strong> für Herzerkrankungen aus.“</p>
<p>„Soweit wir wissen, ist dies die erste prospektive Studie, die den Zusammenhang zwischen einem klinisch ausgewerteten positiven Affekt und Herzerkrankungen untersucht hat“.</p>
<p>Die Forscher spekulieren über die möglichen <strong>Mechanismen</strong> und wie positive Emotionen für einen lang anhaltenden Schutz gegen Herzerkrankungen verantwortlich sein könnten. Dazu gehören ein Einfluss auf die Herzfrequenz, Schlafmuster und den Erfolg, mit dem Rauchen aufzugeben.</p>
<p>„Es gibt mehrere mögliche Erklärungen“, sagt <em>Dr. Davidson</em>. „Erstens könnten Menschen mit mehr positivem Affekt aus physiologischen Gründen längere Ruhe- oder <strong>Entspannungspausen</strong> haben. Die Regulation des <strong>Blutdrucks</strong> und der körperlichen Entspannung allgemein könnte bei diesen Menschen besser funktionieren als bei Leuten mit weniger positivem Affekt. Zweitens könnten sich Leute mit mehr positivem Affekt schneller von belastenden Einflüssen erholen und sich <strong>nicht so lange</strong> mit ihnen „<strong>innerlich beschäftigen</strong>“ müssen, was wiederum physiologische Schäden zu verursachen scheint. Dies sind aber Spekulationen, weil wir gerade erst anfangen zu untersuchen, warum positive Emotionen und Glück positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.“</p>
<p>Sie sagt, dass zu den meisten Behandlungsmethoden gegen <strong>Depressionen</strong> eine Stärkung des positiven und eine Verminderung des negativen Affekts gehört. Wenn weitere klinische Untersuchungen die Ergebnisse dieser Studie bestätigen, sollte es relativ einfach sein, den <strong>positiven Affekt</strong> bei Patienten zu bestimmen und sich Schritte zu überlegen, die ihn <strong>verstärken </strong>und späteren <strong>Herzerkrankungen vorbeugen</strong>. Bis dahin können Leute, die über diese Studie lesen, selbst ein paar einfache Maßnahmen ergreifen, um ihren positiven Affekt zu stärken.</p>
<p>„Genauso wie bei der Beobachtung, dass mäßiger Weingenuss gesund (und angenehm) ist, kann auch jetzt jeder dafür sorgen, dass er in seinem <strong>Alltag</strong> ein paar <strong>Aktivitäten</strong> hat, die ihm <strong>Spaß </strong>machen&#8221;, meint sie. „Manche Leute warten, bis sie zwei Wochen Urlaub haben, um sich zu amüsieren. Das ist so ähnlich wie ein Trinkgelage am Wochenende (man braucht Maßhalten und <strong>Beständigkeit </strong>im Leben, nicht Entbehrung und Exzess). Wenn Sie gerne Novellen lesen, aber nie die Zeit dazu finden, reservieren Sie sich eine Viertelstunde zum Lesen. Wenn Sie spazieren gehen oder Musik hören aufmuntert, planen Sie es in Ihrem Tag ein. Im Grunde kann es nur gut für Ihr seelisches Wohl sein, wenn Sie sich jeden Tag ein paar Minuten lang mit etwas beschäftigen, dass Sie wirklich entspannt und Ihnen Spaß macht, und das könnte auch gut für Ihre körperliche Gesundheit sein (obwohl das erst noch bestätigt werden muss).“</p>
<p>In der gleichen Ausgabe des <em>European Heart Journal </em>erscheint ein Leitartikel von <em>Bertram Pitt</em>, Professor für innere Medizin und <em>Patricia Deldin</em>, Associate Professor für Psychologie und Psychiatrie, beide von der School of Medicine der <em>University of Michigan</em> in den USA. Darin weisen die Autoren darauf hin, dass im Moment niemand weiß, ob <strong>positiver Affekt</strong> eine direkte oder indirekte Rolle für die <strong>Ursachen</strong> von <strong>Herzerkrankungen</strong> spielt, oder ob noch ein dritter, beiden gemeinsamer zugrunde liegender Faktor beteiligt ist. Außerdem wüsste niemand genau, ob man positiven Affekt verändern oder verstärken kann und bis zu welchem Grad.</p>
<p>„Inzwischen werden groß angelegte, kontrollierte <strong>klinische Untersuchungen</strong> durchgeführt, die Methoden zur Verstärkung des positiven Affekts bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen testen“, schreiben sie und fahren fort: „Diese Studien werden es erlauben, die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszuwerten und einen Einblick in die Natur des Zusammenhangs zwischen positivem Affekt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bieten.“</p>
<p>„Der <strong>Teufelskreis</strong> aus <strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong> und klinischen <strong>Depressionen</strong> verdient mehr Beachtung sowohl in der Herz-Kreislauf- als auch in der psychiatrischen Forschung“, schreiben die Autoren. „Diese neuen Behandlungsmethoden (zur Verstärkung des positiven Affekts) könnten ein vielversprechender Ansatz für eine Therapie von Herz-Kreislauf-Patienten werden, die an Depressionen erkranken. Die Beobachtungen und Hypothesen von <em>Davidson </em>et al. könnten einen Anreiz für weitere Studien über die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf physiologische Anomalien und das damit verbundene Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten. Dann hätten wir vielleicht alle einen Grund zur Freude.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.escardio.org/about/press/press-releases/pr-10/Pages/Happiness-protects-against-heart-disease.aspx?hit=dontmiss" target="_blank">European Society of  Cardiology</a></span>, 18.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehp603.pdf" target="_blank">Davidson et al</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehq031.pdf" target="_blank">Pitt &amp; Deldin</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
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		<title>Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hochsensible Kinder leiden besonders stark unter einer unglücklichen Kindheit. Eine neue Studie zeigt nun, dass solche Kinder aber bei guter Fürsorge auch besonders gut gedeihen. Ich habe einen Presseartikel der EurekAlert vom 5. Februar übersetzt, der die umfangreiche Untersuchung kurz zusammenfasst:
Kinder, die besonders empfindlich auf Stress reagieren, sind auch anfälliger für die Auswirkungen schwieriger Familienverhältnisse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1823" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Bietet-hohe-Stress-Empfindlichkeit-von-Kindern-auch-Vorteile-s.jpg" alt="Bietet hohe Stress-Empfindlichkeit von Kindern auch Vorteile s" width="167" height="146" />Hochsensible Kinder leiden besonders stark unter einer unglücklichen Kindheit. Eine neue Studie zeigt nun, dass solche Kinder aber bei guter Fürsorge auch besonders gut gedeihen. Ich habe einen Presseartikel der EurekAlert vom 5. Februar übersetzt, der die umfangreiche Untersuchung kurz zusammenfasst:</p>
<p>Kinder, die besonders empfindlich auf Stress reagieren, sind auch <strong>anfälliger</strong> für die Auswirkungen <strong>schwieriger Familienverhältnisse</strong>, und sie haben mehr Verhaltens- und Gesundheitsprobleme als gleichaltrige Kinder. Aber eine neue Langzeitstudie zeigt, dass sich hoch empfindsame Kinder auch <strong>besonders gut</strong> entwickeln, <strong>wenn</strong> sie in einer Umwelt aufwachsen, die sie <strong>fördert</strong>.</p>
<p><span id="more-1797"></span>Die Studie amerikanischer Wissenschaftler von der <em>University of British Columbia</em>, der <em>University of California, San Francisco</em>, und der <em>University of California, Berkeley</em>, erscheint in der Februarausgabe des Fachjournals <em>Child Development</em>.</p>
<p>„Eltern und Lehrer sind vielleicht der Meinung, dass empfindsame Kinder, wie Orchideen, schwieriger großzuziehen sind und <strong>mehr Fürsorge brauchen</strong>. Aber sie können aufblühen und zu Menschen mit außerordentlichen Fähigkeiten und Stärken heranwachsen, wenn sie in einer Umgebung groß werden, die sie unterstützt, und in der sie gut versorgt und gefördert werden“, sagt <em>Jelena Obradović</em>, die Assistant Professor an der School of Education der <em>Stanford University</em> ist. (<em>Dr. Obradović</em> war an der <em>University of British Columbia</em>, als sie und ihre Mitarbeiter die Untersuchung durchführten.)</p>
<p>Für ihre <strong>Studie</strong> untersuchten die Forscher 338 <strong>Vorschulkinder</strong>, ihre Familien und Lehrer, um festzustellen, wie schwierige <strong>Familienverhältnisse</strong> und die biologisch messbare <strong>Stress-Empfindlichkeit</strong> die gesunde Entwicklung von Kindern beeinflussen.</p>
<p>Als Maß für die Stress-Empfindlichkeit dienten die normalen atmungsabhängigen Schwankungen der <strong>Herzfrequenz </strong>und der Spiegel des <strong>Stresshormons</strong> Cortisol der Kinder. Die <strong>Familienverhältnisse</strong> wurden durch Befragungen untersucht, darunter zu möglichen finanziellen Notlagen, Überforderung der Eltern bei der Erziehung, Ehestreitigkeiten, offenen Aggressionen der Eltern untereinander und gegen die Kinder sowie Depression der Mütter.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass <strong>Kinder</strong> mit deutlich stärkeren biologischen Reaktionen beim Betrachten von Szenen eines Puppentheaters, die etwas belastende Situationen aus dem Alltagsleben der Kinder darstellten, <strong>stärker</strong> von den Familienverhältnissen (ungünstigen wie günstigen) <strong>beeinflusst</strong> wurden. Das heißt, das hoch empfindsame Kinder eher zu <strong>Entwicklungsproblemen</strong> neigten, wenn sie in schwierigen und <strong>belastenden Familienverhältnissen</strong> aufwuchsen.</p>
<p>Aber anders als erwartet entwickelten sich solche Kinder überdurchschnittlich gut, wenn sie in fürsorglichen, unbelasteten Familienverhältnissen groß wurden, weil sie auch <strong>stärker</strong> auf die <strong>positiven Seiten</strong> einer Umgebung <strong>ansprachen</strong>, in der sie unterstützt und gefördert wurden.</p>
<p>„Die Studie zeigt, wenn Kinder sehr empfindlich auf Stress reagieren, muss das nicht unbedingt etwas Negatives sein, sondern wir müssen dabei die Art ihrer Lebensumstände berücksichtigen“, erklärt <em>Obradović</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-02/sfri-hst012910.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 5.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/123275002/PDFSTART" target="_blank">Obradović et al</a></span>. Child Development, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><a title="Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-aggressionen-von-kindern-durch-die-kritik-der-eltern-gefordert/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Werden Aggressionen von Kindern durch die Kritik der Eltern gefördert?</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-weit-reichen-die-gesundheitlichen-folgen-von-belastungen-im-kindesalter/" target="_self">Wie weit reichen die gesundheitlichen Folgen von Belastungen im Kindesalter?</a></span></p>
<p><a title="Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verbreitet-sind-depression-und-angststorungen-im-vorschulalter/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie verbreitet sind Depression und Angststörungen im Vorschulalter?</span></a></p>
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		<title>Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 17:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-955" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="soccer s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/soccer-s-s.jpg" alt="soccer s s" width="169" height="125" />Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie Hoffnung mitschwingt:</p>
<p>Eine neue Studie könnte eine Erklärung liefern, warum die englische Nationalmannschaft beim Elfmeterschießen immer verliert – und könnte dem Team helfen, dass Problem noch rechtzeitig zum Worldcup 2010 anzupacken. Die Untersuchung von Forschern der <em>University of Exeter</em> in England hat zum ersten Mal die <strong>Auswirkungen von Furcht </strong>auf die <strong>Augenbewegungen eines Fußballspielers </strong>sichtbar gemacht, während er einen Elfmeter schießt.</p>
<p>Die Studie zeigt, wenn ein Elfmeterschütze <strong>Angst </strong>hat, blickt er den <strong>Torhüter</strong> in der Mitte des Tores an und <strong>fixiert</strong> ihn. Wegen der engen <strong>Abstimmung von Blick- und motorischer Kontrolle</strong> landet der <strong>Schuss eher in der Mitte </strong>und ist damit einfacher zu halten. Die Ergebnisse wurden jetzt unter dem Titel „Angst, Konzentration und Versagen beim Elfmeterschuss“ in der Dezemberausgabe des <em>Journal of Sport and Exercise Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-875"></span>Die Forscher halten diese Veränderung der Augenbewegungen und des Ziels der Konzentration für einen Ausdruck der Angst. <em>Greg Wood</em>, einer der Autoren von der <em>University of Exeter&#8217;s School of Sport and Health Sciences</em>, sagt: „Wenn eine Situation allzu nervenaufreibend wird, lassen wir uns vom <strong>Eindruck der Bedrohung</strong> stärker <strong>ablenken</strong> und konzentrieren uns auf sie und nicht mehr auf die Aufgabe vor uns. Unter dem Stress des Elfmeterschießens richtet sich daher die Aufmerksamkeit des Fußballspielers eher auf den Torwart als auf die besten Zonen für einen Treffer (direkt innerhalb der Pfosten). Das hindert am gezielten Schuss und erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen <strong>Schuss auf den Keeper</strong>, der ihn dann eher hält.“</p>
<p>Für ihre <strong>Untersuchung</strong> konzentrierten sich die Forscher auf vierzehn Spieler des Fußballteams der <em>University of Exeter</em>. Die Spieler hatten zwei Serien von Strafstößen zu verwandeln. Zuerst sollten sie <strong>einfach nur</strong> ihr Bestes geben um zu <strong>treffen</strong>. Die zweite Serie machten die Forscher dann <strong>nervenaufreibender</strong> und mehr wie ein <strong>Elfmeterschießen</strong>. Sie sagten den Spielern, jetzt würde ihr Ergebnis aufgeschrieben und den <strong>anderen Spielern </strong>mitgeteilt, wenn später der beste Elfmeterschütze mit einem <strong>Preisgeld</strong> von fünfzig Pfund Sterling geehrt würde.</p>
<p>Die Spieler trugen eine <strong>Spezialbrille</strong>, mit deren Hilfe die Forscher die Augenbewegungen genau auszeichnen konnten. Dann analysierten sie, worauf genau der Blick des Fußballspielers gerichtet war, und wie lange er verschiedene Stellen im Tor anblickte.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, wenn die Spieler <strong>Angst </strong>hatten, <strong>blickten</strong> sie den <strong>Torwart viel früher und länger an</strong>. Dieses veränderte Blickverhalten führte dazu, dass die Spieler häufiger auf die Mitte des Tores schossen, wo der Torwart den Ball leichter halten konnte. Die Forscher meinen, wenn man Trainern die Wirkung von Angst auf Augenbewegungen bewusst macht, und welchen Einfluss sie auf die Treffsicherheit von Spielern haben, könnten sie im <strong>Training</strong> daran arbeiten.</p>
<p>Und Greg Wood fährt weiter: „Die Ergebnisse zeigen, die <strong>beste Strategie</strong> für Elfmeterschützen ist, sich eine Stelle aussuchen, auf diese Stelle zielen und den <strong>Torhüter</strong> dabei <strong>ignorieren</strong>. Ein Training für diese Strategie würde wahrscheinlich auf die eng abgestimmten Augenbewegungen und die dann folgenden motorischen Abläufe aufbauen, damit der Schuss zielgenauer wird. Das Argument, man könne das Gefühl der Angst bei einem Elfmeterschützen nicht künstlich erzeugen, ist keine Entschuldigung das nicht zu üben. Glauben Sie, andere Klassespieler beim Darts, Snooker oder Golf üben deswegen grundlegende Schüsse aufs Ziel nicht? Diese praktischen Fähigkeiten müssen in Fleisch und Blut übergehen, damit sie Druck standhalten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.exeter.ac.uk/news/featurednews/title,50802,en.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Exeter News</span></a></p>
<p><a href="http://hk.humankinetics.com/jsep/viewarticle.cfm?jid=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ&amp;aid=17680&amp;site=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Sport and Exercise Psychology</span></a> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/beeintrachtigt-stress-unser-urteilsvermogen/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Beeinträchtigt Stress unser Urteilsvermögen?</span></a></p>
<p><a title="Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-zeitdruck-auf-unsere-leistungsfahigkeit/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Welchen Einfluss hat Zeitdruck auf unsere Leistungsfähigkeit?</span></a></p>
<p><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;"> Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</span></a></p>
<p><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Wie hilft Psychotherapie bei Stress und Burn-Out?</span></a></p>
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