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	<title>Psychologie aktuell &#187; Burnout/Stress</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Burnout/Stress</title>
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		<title>Haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen3.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress reagieren:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Depressionen</strong> noch mehr schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnten als bisher angenommen wurde. Patienten mit der Stimmungsstörung könnten ein doppelt so <strong>hohes Herzinfarktrisiko</strong> haben wie Menschen ohne Depressionen.</p>
<p>Wie Depressionen und Herzinfarkt genau zusammenhängen, ist aber bis heute nicht geklärt. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em> in Kanada zeigt nun, dass es bei Depressionspatienten länger als bei gesunden Menschen dauert, bis sich ihr Herz nach körperlicher Anstrengung erholt. Die Studie wurde in dem Journal <em>Psychophysiology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4980"></span>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Depressionspatienten eine <strong>gestörte biologische Stressantwort</strong> haben. Daher warnen die Autoren, dass es lebenswichtig ist Menschen mit klinischen Depressionen auf Herz-Kreislauferkrankungen zu testen.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Jennifer Gordon</em>, eine Doktorandin an der <em>McGill University</em> in Montréal, erklärt:</p>
<p>„Es gibt zwei konkurrierende Theorien für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Menschen mit Depressionen könnten sich <strong>weniger gesundheitsbewusst</strong> verhalten, was dann zu Herzproblemen führen könnte.</p>
<p>Die andere Möglichkeit ist ein physiologischer Mechanismus: ein Problem mit der Antwort auf Stress, die auch die <strong>„Kampf-oder-Flucht“-Reaktion</strong> genannt wird. Unsere Studie hat als erste die Rolle einer gestörten Kampf-oder-Flucht-Reaktion bei einer größeren Anzahl von Menschen untersucht.“</p>
<p>Die Studie wurde gemeinsam von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, dem <em>Montreal Heart Institute</em>, der <em>McGill University</em>, dem <em>Hôpital Sacré-Coeur de Montréal</em>, der <em>Université du Québec à Montréal </em>und der <em>University of Calgary</em> durchgeführt. An der Studie nahmen insgesamt 886 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren teil.</p>
<p>Etwa fünf Prozent der Teilnehmer hatten eine Diagnose von klinischen Depressionen. Nachdem sie alle einen <strong>Belastungstest</strong> gemacht hatten, wurden ihr Blutdruck und ihre Herzfrequenz fünf Minuten lang gemessen. Dann verglichen die Forscher den Blutdruck und die Herzfrequenz während dieser <strong>Erholungsphase</strong> bei Teilnehmern mit und ohne Depressionen.</p>
<p>Der Leiter der Studie <em>Simon Bacon</em>, ein Professor in der Abteilung Sportwissenschaft der <em>Concordia University</em>, der am <em>Montreal Heart Institute</em> forscht, sagt:</p>
<p>„Wir stellten fest, dass es <strong>länger dauerte</strong>, bis die Herzfrequenz der Depressionspatienten zu ihrem Normalwert zurückkehrte. Die <strong>Normalisierung der Herzfrequenz</strong> nach körperlicher Anstrengung ist eine Möglichkeit die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress zu messen. Die verzögerte Rückkehr zur normalen Herzfrequenz bei Depressionspatienten zeigt, dass ihre Stressantwort gestört ist. Wir glauben, dass diese Störung zu ihrem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten beitragen kann.</p>
<p>Die Quintessenz dieser Studie ist, dass medizinisches Personal sich nicht nur um die psychische Störung kümmern sollte, sondern auch um mögliche Herzkrankheiten bei Patienten, die unter Depressionen leiden. Beide Gesundheitsprobleme sollten behandelt werden, um das Risiko für ernsthafte Schäden zu minimieren.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/238382.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 29. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-8986.2011.01232.x" target="_blank">Gordon et al</a></span>. <em>Psychophysiology</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie wirkt sich Stress mit dem Boss auf das Privatleben aus?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4975" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Was-ist-der-Zusammenhang-zwischen-Lebens-und-Jobzufriedenheit-s.jpg" alt="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" width="167" height="125" />Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, die sich besonders auf die Folgen für die Partner der Opfer konzentrierte:</p>
<p>Wenn jemand von seinem <strong>Chef schikaniert </strong>wird, verursacht das nicht nur Probleme auf der Arbeit, sondern es kann auch zu <strong>Spannungen</strong> in der Beziehung mit dem Partner <strong>zu Hause </strong>führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern an der <em>Baylor University</em> in den USA, die jetzt online in dem Journal <em>Personnel Psychology</em> erschienen ist. Die Studie zeigt, dass der Stress und die Anspannung, die Schikanen durch einen Chef verursachen, auch den Partner des Arbeitnehmers in Mitleidenschaft ziehen, was sich auf ihre Beziehung auswirkt und schließlich auf die ganze Familie des Arbeitnehmers.</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass Arbeitnehmer mit mehr Kindern zu Hause mit ihrem Familienleben zufriedener waren, und je länger Partner schon zusammen waren, desto weniger beeinträchtigten die Schikanen eines Chefs das Familienleben.</p>
<p>„Dies sind Ergebnisse von großer Tragweite für Arbeitgeber und ihre Manager. Die Daten zeigen, wie wichtig es ist, dass <strong>Organisationen</strong> eine eindeutige Botschaft an Mitarbeiter in leitenden Positionen senden, dass solch aggressive und schädigende <strong>Verhaltensweisen nicht toleriert</strong> werden“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Dawn Carlson</em>, der Professor für Management ist. <em>Carlson</em> hat den H. R. Gibson-Lehrstuhl für Entwicklung von Organisationen an der Hankamer School of Business der <em>Baylor University</em> in Waco, Texas inne.</p>
<p><span id="more-4968"></span><strong>Schikanöses Verhalten</strong> eines Vorgesetzten kann sich in cholerischen Anfällen, Unverschämtheiten, Kritik im Beisein anderer und unsensiblem Verhalten äußern.</p>
<p>„Je mehr die Schikanen eines Vorgesetzten die Spannungen in einer Beziehung verstärken, desto weniger könnte ein Arbeitnehmer motiviert oder dazu fähig sein mit seinem Partner und anderen in der Familie positiv umzugehen“, sagt die Mitautorin <em>Dr. Merideth Ferguson</em>, eine Assistenzprofessorin für Management und Unternehmensleitung an der <em>Baylor University</em>.</p>
<p>Organisationen sollten ihre Mitarbeiter in untergeordneten Positionen ermutigen sich an die <strong>Mitarbeiterberatung</strong> ihrer Personalabteilung zu wenden oder andere Hilfen (z.B. Beratungsdienste, <strong>Stressmanagement</strong>) in Anspruch zu nehmen. Nach Meinung der Autoren kann das Arbeitnehmern dabei helfen Taktiken oder Mechanismen zu identifizieren, wie sie die Auswirkungen von Schikanen auf ihre Familie abpuffern können.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 280 Arbeitnehmer in Vollzeitbeschäftigung und ihre Partner teil. Siebenundfünfzig Prozent der Arbeitnehmer waren männlich und hatten ihre Stellen im Durchschnitt seit fünf Jahren. Fünfundsiebzig Prozent hatten Kinder, die bei ihnen zu Hause wohnten. Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer und ihrer Partner war 36 Jahre und sie waren im Durchschnitt zehn Jahre zusammen. Von den Teilnehmern hatten 46 Prozent selber eine leitende Position an ihrem Arbeitsplatz, 47 Prozent arbeiteten im öffentlichen Dienst, 40 Prozent in der privaten Wirtschaft, 9 Prozent arbeiteten für eine gemeinnützige Organisation und  fünf Prozent waren selbstständig. In der Gruppe der Partner waren 43 Prozent männlich und 78 Prozent von ihnen waren berufstätig.</p>
<p>Die <strong>Arbeitnehmer</strong> beantworteten einen <strong>Online-Fragebogen</strong>. Wenn sie mit ihrer Hälfte des Fragebogens fertig waren, füllten ihre <strong>Partner</strong> die andere Hälfte getrennt aus. Dann wurden beide Hälften kombiniert. Um seine Fragen zu beantworten, gab der Partner eine Kennzahl ein, die zur Koordination beider Hälften des Fragebogens diente. Die Antworten beider Partner wurden zu einem einzigen Datensatz zusammengefasst.</p>
<p>Fragen für die Arbeitnehmer waren zum Beispiel: „Wie oft zeigt Ihr Vorgesetzter im Umgang mit Ihnen folgende Verhaltensweisen?“ und ein paar der Antworten waren: „Sagt, meine Gedanken oder Gefühle sind dumm“, „Lässt seine/ihre Wut an mir aus, wenn er/sie aus einem anderen Grund wütend ist“, „Kanzelt mich vor anderen Leuten ab“ und „Sagt mir, ich sei inkompetent“.</p>
<p>Fragen für die Partner waren zum Beispiel: „Wie oft waren Sie im letzten Monat gereizt oder wütend wegen Dingen, die Ihr Partner machte bzw. nicht machte“ und „…waren Sie angespannt wegen Streit, Meinungsverschiedenheiten oder Unstimmigkeiten mit Ihrem Partner.&#8221;</p>
<p>„<strong>Arbeitgeber</strong> müssen <strong>Maßnahmen ergreifen</strong>, um Schikanen vorzubeugen oder sie zu unterbinden. Außerdem müssen sie Mitarbeitern in untergeordneten Positionen effektive Hilfen bieten, um mit den negativen Auswirkungen von Schikanen umzugehen und sie von ihren Familien fernzuhalten. Schikanöses Verhalten von Vorgesetzten ist eine Realität am Arbeitsplatz und diese Untersuchung hilft uns besser zu verstehen, wie dieser Stressfaktor das Leben eines Arbeitnehmers über den Arbeitsplatz hinaus beeinträchtigt“, sagt <em>Carlson</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.baylor.edu/pr/news.php?action=story&amp;story=105023" target="_blank">Baylor University</a></span>, 28. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1744-6570.2011.01232.x" target="_blank">Carlson et al</a></span>. <em>Personnel Psychology</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-chronischer-stress-auf-das-erziehungsverhalten-von-eltern/" target="_self">Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/" target="_self">Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann Meditieren das Abnehmen erleichtern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-meditieren-das-abnehmen-erleichtern/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4945" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hat Magersucht genetische Ursachen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Hat-Magersucht-genetische-Ursachen.jpg" alt="Hat Magersucht genetische Ursachen" width="125" height="167" />Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und damit vernünftiger zu essen:</p>
<p>Viele haben in der Weihnachtszeit Angst vor dem Zunehmen. Aber für Leute, die bei Stress noch mehr bei den Weihnachtsleckereien zulangen, könnte es einen Grund zur Hoffnung geben.</p>
<p>Nach einer Studie von Forschern der <em>University of California &#8211; San Francisco (UCSF)</em>, die jetzt online im <em>Journal of Obesity</em> veröffentlicht wurde, gibt es eine simple Methode, um <strong>achtsam zu essen</strong> und <strong>Stress abzubauen</strong>, die Menschen hilft nicht dick zu werden und das ganz <strong>ohne Diät</strong>.</p>
<p>Die Frauen in der Studie, die ihren Stress am erfolgreichsten reduzierten, verloren auch am meisten <strong>Bauchfett</strong>. Diese Art von Fett (im Inneren der Bauchhöhle) ist mehr noch als das Fett, das direkt unter der Haut liegt, mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes verbunden.</p>
<p>„Man trainiert den Geist aufmerksam zu sein anstelle automatisch und nach gewohnten Mustern zu reagieren – nicht nach etwas Süßem zu greifen, wenn man sich ärgert, zum Beispiel“, sagt die <em>UCSF</em>-Forscherin <em>Dr. Jennifer Daubenmier</em> vom Osher Center for Integrative Medicine. „Wenn Sie sich Ihre <strong>Gefühle</strong> zuerst <strong>bewusst machen</strong> können, bevor Sie handeln, können Sie eher eine weise Entscheidung treffen.“</p>
<p><span id="more-4934"></span><em>Daubenmier</em> führte die Studie gemeinsam mit <em>Dr. Elissa Epel</em>, einer Psychologin an der <em>UCSF</em>, durch. Die Studie, die im Oktober online publiziert wurde, ist Teil eines Forschungsprogramms an der <em>UCSF</em>, das den Zusammenhang von Stress und dem Stresshormon Cortisol mit dem Essverhalten, Körperfett und der Gesundheit von Menschen untersucht.</p>
<p><strong>Gefühle von Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen bewusst erleben</strong></p>
<p>Die Frauen, die an der <strong>Studie</strong> teilnahmen, machten keine Diät, bei der sie Kalorien zählten. Stattdessen wurden die 47 <strong>chronisch gestressten, übergewichtigen</strong> und fettleibigen <strong>Frauen</strong> zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: 24 Teilnehmerinnen erlernten und praktizierten <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong>, die anderen 23 kamen auf eine <strong>Warteliste</strong> und dienten als Kontrollgruppe. Obwohl keine Diäten verordnet wurden, nahmen alle Frauen an einer einführenden Veranstaltung über gesunde Ernährung und Sport teil.</p>
<p>Das Training bestand aus neun wöchentlichen Sitzungen von je zweieinhalb Stunden, in denen die Frauen Methoden zum <strong>Stressabbau</strong> erlernten, und wie sie <strong>bewusster essen</strong> können, indem sie auf die Empfindungen ihres Körpers achten – insbesondere Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen. In der sechsten Woche nahmen sie an einem stillen Meditationswochenende teil, wo sie intensiv (sieben Stunden lang) meditierten.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen sollten jeden Tag dreißig Minuten lang <strong>Meditationsübungen</strong> machen und bei ihren Mahlzeiten achtsames Essen praktizieren. Die Forscher quantifizierten den seelischen Stress der Frauen vor und nach der viermonatigen Studie mit wissenschaftlich anerkannten Tests. Außerdem maßen sie das <strong>Körperfett</strong> und den <strong>Cortisolspiegel</strong> der Frauen.</p>
<p>Die <em>UCSF</em>-Forscher untersuchten, wie sich Bauchfett und Körpergewicht der Frauen veränderten. Zusätzlich maßen sie den Cortisolspiegel gleich nach dem Aufwachen, wenn er bei Menschen mit chronischem Stress am höchsten ist.</p>
<p>Die Sekretion von <strong>Cortisol</strong> folgt einem <strong>Tageszyklus</strong> und steigt normalerweise an, wenn wir aufwachen. Eine vermehrte Sekretion wird aber auch durch reale und vermeintliche Bedrohungen ausgelöst. Wenn wir aufwachen, an den vor uns liegenden Tag denken und das schon als <strong>Stress</strong> empfinden, kann der Cortisolspiegel sogar noch höher steigen, sagt <em>Daubenmier</em>.</p>
<p><strong>Achtsamkeit hilft dicken Menschen ihr Gewicht besser zu halten</strong></p>
<p>Bei den Frauen in der meditierenden Studiengruppe beobachteten die Forscher einen klaren Zusammenhang zwischen einem veränderten Körperbewusstsein, chronischem Stress, Cortisolspiegel und Bauchfett. Die Frauen, die am besten lernten auf die Stimme ihres Körpers zu hören, Stress abbauten, oder deren Cortisolspiegel am meisten sank, verloren auch das meiste Bauchfett.</p>
<p>Bei den fettleibigen Frauen in der Studie hatten diejenigen, die am <strong>Achtsamkeitstraining</strong> teilnahmen, eine signifikante <strong>Verminderung des Cortisolspiegels</strong> nach dem Aufwachen. Außerdem konnten diese Frauen ihr <strong>Gewicht halten</strong>. Dagegen blieb bei den Frauen, die auf der Warteliste waren, der Cortisolspiegel gleich und sie nahmen weiter zu.</p>
<p>Die Techniken zur Stressreduktion und für achtsames Essen, die in dieser Studie benutzt wurden, sind von Methoden abgeleitet, die <em>Dr. Jon Kabat-Zinn</em>, der erste Direktor der Stressreduktions-Klinik an der University of Massachusetts Medical School und Gründungsmitglied des Cambridge Zen Centers, vor drei Jahrzehnten entwickelt hat. Die Methoden für achtsames Essen, die in der <em>UCSF</em>-Studie benutzt wurden, sind Teil eines größeren Programms für achtsames Essen, das von <em>Dr. Jean Kristeller</em> an der <em>Indiana State University</em> entwickelt wurde.</p>
<p><strong>Laufende Studie über schwangere Frauen</strong></p>
<p>„In dieser Studie haben wir versucht die Fähigkeit von Menschen zu entwickeln auf ihre Gefühle von <strong>Hunger, Sättigung</strong> und den <strong>Genuss</strong> beim Essen zu <strong>achten</strong>, um sich daran zu orientieren wie viel sie essen“, sagt <em>Daubenmier</em>. „Wir haben versucht, <strong>Essen als Reaktion</strong> auf Emotionen oder äußere Auslöser zu reduzieren, die typischerweise das Verhalten von Menschen antreiben, die <strong>zu viel essen</strong>.“</p>
<p><em>Daubenmier </em>sagt, die Ergebnisse dieser kleinen Studie sind vorläufig und müssen in noch laufenden weiteren Untersuchungen bestätigt werden. Wenn die gesamte Studiengruppe (also übergewichtige und fettleibige Frauen zusammen) analysiert wurde, zeigten die Ergebnisse außerdem keine signifikanten Unterschiede bei der Gewichtsveränderung zwischen Frauen, die meditierten, und solchen auf der Warteliste.</p>
<p>In einer anderen Studie mit einkommensschwachen <strong>schwangeren Frauen</strong>, die Übergewicht haben, bringen <em>Epel, Daubenmier</em> und ihre Kollegen den Teilnehmerinnen ähnliche Techniken für achtsames Essen bei. Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der dicke Frauen ganz besonders zunehmen und später noch schwerer abnehmen können. Außerdem kann eine exzessive Gewichtszunahme während der Schwangerschaft der Gesundheit des Babys schaden.</p>
<p>„Wir schreiten zu einem kritischen Zeitpunkt ein, wenn der Grundstein für die Gesundheit der nächsten Generation gelegt wird“, sagt <em>Epel</em>. „Wir hoffen die Gesundheit sowohl von Müttern wie auch ihrer Babys verbessern zu können.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ucsf.edu/news/2011/12/11091/stress-reduction-and-mindful-eating-curb-weight-gain-among-overweight-women" target="_blank">University of California &#8211; San Francisco</a></span>, 7. Dez 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1155/2011/651936" target="_blank">Daubenmier et al</a></span>. <em>Journal of Obesity</em>, 2011</p>
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<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Etliche Studien haben übereinstimmend gezeigt, dass verschiedene Formen der Meditation sehr effektiv sein können, um Stress abzubauen. Allerdings erfordert Meditation mehr Zeit und Disziplin als viele Menschen aufbringen können. Eine neue Studie hat untersucht, ob Meditation zum Stressabbau bei Oberschülern im normalen Schulalltag machbar ist. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4890" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lässt sich die Aufmerksamkeitsspanne durch Meditation steigern" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Lässt-sich-die-Aufmerksamkeitsspanne-durch-Meditation-steigern1.jpg" alt="Lässt sich die Aufmerksamkeitsspanne durch Meditation steigern" width="125" height="167" />Etliche Studien haben übereinstimmend gezeigt, dass verschiedene Formen der Meditation sehr effektiv sein können, um Stress abzubauen. Allerdings erfordert Meditation mehr Zeit und Disziplin als viele Menschen aufbringen können. Eine neue Studie hat untersucht, ob Meditation zum Stressabbau bei Oberschülern im normalen Schulalltag machbar ist. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie vom November übersetzt, die demnächst erscheinen soll:</p>
<p>Eine Umfrage der <em>University of California, Los Angeles (UCLA) </em>hat vor Kurzem  gezeigt, dass Stress unter Collegestudenten ein Rekordniveau erreicht hat. Aber könnte eine einfache Meditationstechnik eine praktikable Lösung sein, um Stress zu reduzieren?</p>
<p>Eine neue Studie, die im <em>Journal of Instructional Psychology</em> erscheint, zeigt, dass die <strong>Technik der Transzendentalen Meditation (TM) </strong>psychischen Stress bei <strong>Schülern</strong> an öffentlichen Schulen deutlich vermindert. Die Studie an Oberschülern, die ethnischen Minderheiten angehörten und ein erhöhtes Risiko hatten, zeigte eine  <strong>Verminderung der psychischen Belastung</strong> um insgesamt 36 Prozent. Depressionssymptome und die Neigung zu Ängsten waren ebenfalls deutlich reduziert.</p>
<p><span id="more-4878"></span><strong>Zunehmender Stress beeinträchtigt die emotionale und körperliche Gesundheit</strong></p>
<p>Der Anteil der Oberschüler in der<em> UCLA</em>-Umfrage mit einer guten oder überdurchschnittlichen emotionalen Gesundheit sank von 55,3 Prozent im Jahre 2009 auf 51,9 Prozent im Jahre 2010. Das ist der niedrigste Stand seit 25 Jahren.</p>
<p><em>Dr. Charles Elder</em>, der erste Autor der Studie über TM, der am <em>Kaiser Permanente Center for Health Research</em> forscht, betont die Bedeutung der Ergebnisse über den <strong>Abbau von Stress</strong>. „Es ist äußerst wichtig, dass wir anfangen etwas gegen den hohen emotionalen Stress tun, über den Oberschüler und Collegestudenten klagen. Der Abbau von Stress kann positive Auswirkungen auf die <strong>psychische Gesundheit</strong> haben und außerdem das Risiko für hohen Blutdruck, Übergewicht und Diabetes senken – wichtige Risikofaktoren für <strong>Herzkrankheiten</strong>“, erläutert <em>Dr. Elder</em>.</p>
<p>Erziehungswissenschaftler haben auch einen Zusammenhang zwischen Stress bei Schülern und schlechtem Betragen sowie schwachen schulischen Leistungen gezeigt.</p>
<p><strong>Vielversprechende Ergebnisse für Schulen</strong></p>
<p>„Diese neusten Ergebnisse über den <strong>Abbau von Stress</strong> genauso wie unsere Ergebnisse über <strong>verbesserte Leistungen</strong> bei Schülern sind äußerst vielversprechend für öffentliche Schulen&#8221;, sagt <em>Dr. Sanford Nidich</em>, der die Studie leitete und Professor für Erziehungswissenschaften an der <em>Maharishi University of Management</em>, Iowa ist. „Es gibt immer mehr Daten, die zeigen, dass <strong>Transzendentale Meditation</strong> ein nützliches und leicht umsetzbares <strong>Erziehungsprogramm</strong> ist, das bei Schülern mit einem erhöhten Risiko die emotionale Gesundheit fördert und schulische Leistungen steigert“, sagt <em>Dr. Nidich</em>.</p>
<p>Insgesamt 106 Oberschüler, 87 Prozent aus ethnischen Minderheiten, nahmen an der viermonatigen Studie teil. Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler, die TM im Rahmen des Pausenprogramms ihrer Schule praktizierten, deutlich niedrigere Werte für psychische Stressfaktoren hatten als Schüler, die nicht meditierten.</p>
<p>Nach <em>James Dierke </em>vom Bundesverband der Oberschuldirektoren in den USA (NASSP) und Rektor des Jahres 2008 ist „Stress der größte Feind der Bildung an öffentlichen Schulen, besonders solche in Stadtzentren. Er führt zu Spannungen, Gewalt und beeinträchtigt die geistige und psychische Kapazität der Schüler zu lernen und zu wachsen. Das <strong>TM-Pausenprogramm</strong> ist das überzeugendste und effektivste Programm, um gegen dieses Problem vorzugehen, das mir in 39 Jahren als Lehrer an öffentlichen Schulen begegnet ist. Es ist wie Nahrung für die Kinder und bietet ihnen ein immens wertvolles Werkzeug für ihr späteres Leben. Es rettet Menschenleben.“</p>
<p><strong>Studienfakten</strong></p>
<p>• Diese Studie verglich die Veränderungen von<strong> psychischen Stressfaktoren</strong> bei Schülern, die an dem TM-Programm teilnahmen, mit einer Kontrollgruppe von Schülern, die nicht meditierten. Insgesamt nahmen 106 Schüler an der Studie teil (68 in der TM-Gruppe und 38 in der Kontrollgruppe). Die Schüler gingen auf vier verschiedene öffentliche Schulen.</p>
<p>• Siebenundachtzig Prozent der Schüler gehörten ethnischen Minderheiten an. Sechsundzwanzig Prozent waren spanischen, 25 Prozent afrikanischen und 19 Prozent indianischen Ursprungs.</p>
<p>• Das TM-Programm fand vier Monate lang <strong>zweimal täglich</strong> in der Schule statt und war Teil des Pausenprogramms der Schulen.</p>
<p>• Das TM-Programm wurde im Rahmen des schulweiten Pausenprogramms unterrichtet, und die <strong>Schüler konnten frei wählen</strong>, an welchem Pausenprogramm sie teilnehmen wollten.</p>
<p>• TM ist eine einfache, natürliche und nicht anstrengende Technik, die es dem Geist ermöglicht zur Ruhe zu kommen. Dabei erlebt der Meditierende einen stillen aber wachen<strong> Bewusstseinszustand</strong>, einen Zustand „<strong>ruhiger Aufmerksamkeit</strong>“. Wer dieses Programm zum Stressabbau praktiziert, muss weder seinen Glauben, seine Werte oder Religion aufgeben noch seinen Lebensstil ändern.</p>
<p>• Studien, die das Praktizieren von TM und einfaches Entspannen mit geschlossenen Augen verglichen haben, zeigen, dass TM die Aktivität oder Erregung des <strong>autonomen Nervensystems</strong> vermindert, was sich als eine verlangsamte Atemfrequenz und eine geringere Aktivität des sympathischen Nervensystems messen lässt. Untersuchungen durch Elektroenzephalographie (EEG) haben gezeigt, dass das TM-Programm die Integration und Kohärenz der <strong>Gehirnaktivität</strong> steigert, besonders in der Stirnregion des Gehirns, die für höhere Prozesse zuständig ist.</p>
<p>• Andere veröffentlichte Studien an Oberschülern und Collegestudenten haben gezeigt, dass TM psychischen Stress reduziert, Menschen hilft Probleme positiv zu bewältigen, den Blutdruck senkt und die Stressempfindlichkeit des Herz-Kreislaufsystems vermindert. Außerdem fehlten meditierende Schüler weniger und wurden seltener von der Schule suspendiert.</p>
<p>• Die Ergebnisse dieser neusten Studie zeigten eine signifikante <strong>Verminderung</strong> der Werte für psychischen <strong>Stress</strong> insgesamt (p = 0.010) und der Neigung zu <strong>Ängsten</strong> (p = 0.035) im Vergleich zu Schülern der Kontrollgruppe. Innerhalb der TM-Gruppe wurden signifikante Unterschiede bei <strong>Depressionssymptomen </strong>beobachtet (p = 0.003).</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-11/muom-tme111511.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 16. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-achtsamkeitsmeditation-stress-abzubauen/" target="_self">Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann man sich einen Herzinfarkt einbilden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man-sich-einen-herzinfarkt-einbilden/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4874" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Telefonieren-beim-Autofahren-Auch-für-die-Beziehung-gefährlich.jpg" alt="Telefonieren beim Autofahren -- Auch für die Beziehung gefährlich" width="170" height="128" />Bei bestimmten Symptomen wie anhaltender Atemnot sollte ein Mensch die Feuerwehr rufen – es könnte ein Herzinfarkt sein. Oft tun Leute das zu spät, manchmal auch aus Angst es könnte Einbildung sein. Eine aktuelle Studie hat eine sehr seltene Form des „Herzinfarkts“ untersucht, der in Wirklichkeit kein richtiger Infarkt ist. Wir haben eine Presseerklärung über die noch nicht veröffentlichte Studie vom November übersetzt, die einen „Pseudoinfarkt“ beschreibt, der so echt wirkt, dass nur ein Arzt ihn erkennen kann:</p>
<p>Es waren japanische Ärzte, die in den Neunzigerjahren als erste eine neue Form des Herzinfarkts beschrieben – die <strong>Stress-Kardiomyopathie</strong> (auch Broken-Heart-Syndrom). Sie zeigten, dass ein plötzlicher Schock oder <strong>emotionaler Stress </strong>dazu führen können, dass das Herz reagiert wie bei einem Herzinfarkt, obwohl normalerweise keine bleibenden Schäden festzustellen sind. Nun berichten Forscher von der <em>University of Arkansas</em>, dass Stress-Kardiomyopathie <strong>bei Frauen häufiger</strong> auftritt als bei Männern.</p>
<p><span id="more-4868"></span>Vereinfacht gesagt wird Stress-Kardiomyopathie durch einen <strong>plötzlichen Anstieg von Hormonen </strong>wie Adrenalin ausgelöst, meistens als Reaktion auf ein stark emotionales Ereignis. Dadurch vergrößert sich ein Teil des Herzens vorübergehend, was <strong>Symptome </strong>verursacht, die einem <strong>Herzinfarkt</strong> zum Verwechseln <strong>ähnlich</strong> sind. Andere körperliche Symptome wie blockierte Arterien und Schäden des Herzmuskels, die normalerweise bei einem klinischen Herzinfarkt beobachtet werden, treten jedoch nicht auf.</p>
<p>Eine Stress-Kardiomyopathie kann sowohl durch <strong>negative</strong> als auch durch <strong>positive Ereignisse</strong> verursacht werden. So verschiedene Dinge wie ein Lottogewinn, ein Autounfall oder der Tod eines geliebten Menschen können einen Anfall auslösen.</p>
<p>Die neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Frauen</strong> bis zu siebenmal <strong>häufiger</strong> betroffen sind als Männer, und dass ältere Frauen ein höheres Risiko haben als jüngere. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse diese Woche auf einer Konferenz der <em>American Heart Association</em> in Orlando, Florida vor.</p>
<p><em>Dr. Abhiram Prasad</em>, ein Kardiologe von der <em>Mayo Clinic</em>, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte gegenüber AP, dass Männer im Allgemeinen Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen häufiger und früher im Leben haben als Frauen, aber:</p>
<p>„Das ist die einzige Herzerkrankung, die sehr viel häufiger bei Frauen auftritt.”</p>
<p><em>Dr. Abhishek Deshmukh</em>, ein Kardiologe an der <em>University of Arkansas</em>, der Frauen mit Stress-Kardiomyopathie behandelt hat, wollte untersuchen, wie geschlechtsspezifisch die Erkrankung wirklich ist. Für seine neue <strong>Studie</strong> analysierte <em>Deshmukh</em> ein landesweites Register mit Daten von etwa tausend Krankenhäusern und fand 6 229 Fälle von Stress-Kardiomyopathie im Jahr 2007. Davon waren nur 671, also knapp 11 Prozent Männer.</p>
<p>Er stellte fest, dass <strong>Frauen</strong> ein ungefähr <strong>7,5-mal höheres Risiko</strong> für Stress-Kardiomyopathie hatten als Männer. Bei Menschen unter 55 Jahren hatten Frauen sogar ein 9,5-mal höheres Risiko als Männer. Außerdem erkrankten Frauen über 55 Jahren dreimal so häufig an Stress-Kardiomyopathie wie jüngere Frauen. Die genauen Gründe für dieses <strong>Ungleichgewicht</strong> bei den <strong>Geschlechtern</strong> sind nicht bekannt. Vielleicht können Männer besser mit dem physischen Stress durch emotionale Ereignisse zurechtkommen, oder vielleicht werden Männer einfach nicht so emotional. Gegenüber AP sagte er:</p>
<p>„Eine Theorie ist, dass <strong>Hormone</strong> eine Rolle spielen. Eine andere ist, dass Männer mehr Adrenalinrezeptoren auf ihren Herzmuskelzellen haben als Frauen. Männer könnten also besser in der Lage sein Stress zu bewältigen und den Anstieg von Hormonen, die er freisetzt.“</p>
<p>Weiter zeigt die Untersuchung, dass etwa zehn Prozent der Patienten irgendwann im Leben einen zweiten Anfall haben, aber normalerweise erlangt ihr Herz seine volle Funktionstüchtigkeit wieder, es <strong>bleiben keine Schäden</strong> zurück und eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Scheinbar heilt ein gebrochenes Herz am besten, wenn man ihm einfach etwas Zeit gibt.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/237883.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 18. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/" target="_self">Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/psychosomatik.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-achtsamkeitsmeditation-stress-abzubauen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 17:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Leute haben Vorbehalte gegen fernöstliche Methoden wie die Achtsamkeitsmeditation, weil nicht klar ist, wie sie funktionieren. Aber Anhänger der Meditation können auf positive Effekte in vielen Bereichen verweisen, zum Beispiel als Methode zur Stressreduktion. Eine aktuelle Studie hat die Forschungsergebnisse auf dem Gebiet zusammengefasst und die Prinzipien der Achtsamkeit analysiert. Wir haben eine Presseerklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4842" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Manche Leute haben Vorbehalte gegen fernöstliche Methoden wie die Achtsamkeitsmeditation, weil nicht klar ist, wie sie funktionieren. Aber Anhänger der Meditation können auf positive Effekte in vielen Bereichen verweisen, zum Beispiel als Methode zur Stressreduktion. Eine aktuelle Studie hat die Forschungsergebnisse auf dem Gebiet zusammengefasst und die Prinzipien der Achtsamkeit analysiert. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom November übersetzt, die zeigt, dass bei der Achtsamkeit mehrere Mechanismen zusammenwirken:</p>
<p>Menschen, die sehr unter <strong>Stress</strong> stehen, wird oft geraten für einen Moment innezuhalten und einfach nur <strong>im „Jetzt“ zu sein</strong>. Diese Art der <strong>Achtsamkeit</strong>, ein wesentlicher Teil der Traditionen des Buddhismus und des indischen Yogas, wird immer populärer bei Menschen, die nach Möglichkeiten suchen etwas gegen ihren Stress zu tun und ihre Lebensqualität zu verbessern. Und die Forschung zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation die <strong>Gesundheit und Leistungsfähigkeit fördern</strong> kann, zum Beispiel indem sie die Funktion des Immunsystems verbessert, den Blutdruck senkt und geistige Fähigkeiten stärkt.<span id="more-4835"></span></p>
<p>Aber wie kommt es, dass ein und dieselbe Methode so vielfältige Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben kann? Ein neuer Artikel in der aktuellen Ausgabe der <em>Perspectives on Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, schlägt ein umfassendes Konzept vor, das auf der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur aufbaut und diese positiven Effekte erklären kann.</p>
<p>Laut der ersten Autorin <em>Britta Hölzel</em> von der <em>Justus-Liebig-Universität Gießen</em> und der <em>Harvard Medical School</em> zielt diese Arbeit darauf ab, „die gedankliche und mechanistische <strong>Komplexität der Achtsamkeit</strong> verständlich zu machen und die großen Zusammenhänge darzustellen, indem sie die vielen Ergebnisse wie Teile eines Mosaiks zusammenfügt.“ <em>Hölzel</em> und ihre Mitautoren schlagen ein Rahmenkonzept vor und benutzen es, um die Mechanismen der Achtsamkeit zu verstehen. Sie zeigen auf, dass Achtsamkeit in Wirklichkeit <strong>nicht</strong> nur eine <strong>einzige Fähigkeit</strong> ist, sondern ein facettenreiches geistiges Training, das <strong>mehrere Mechanismen</strong> umfasst.</p>
<p>Die Autoren identifizieren insbesondere vier entscheidende <strong>Komponenten</strong> der Achtsamkeit, die ihre Wirkungen erklären können: die Aufmerksamkeitsregulation, das Körperbewusstsein, die Emotionsregulation und das Selbstgefühl. Diese Elemente <strong>wirken zusammen </strong>und helfen Menschen sich auf eine Art und Weise, die <strong>nicht wertend</strong> ist, mit den geistigen und physiologischen Auswirkungen von <strong>Stress</strong> zu beschäftigen und sie zu <strong>bewältigen</strong>.</p>
<p>Obwohl diese Komponenten theoretisch eigenständig sind, hängen sie doch eng miteinander zusammen. Eine verbesserte <strong>Aufmerksamkeitsregulation</strong> kann zum Beispiel unser Bewusstsein für unseren physiologischen Zustand direkt erleichtern. Das <strong>Körperbewusstsein</strong> kann uns wiederum helfen die <strong>Emotionen</strong> zu erkennen, die wir erleben. Das Verständnis der Zusammenhänge zwischen diesen Komponenten und der Gehirnmechanismen, die ihnen zugrunde liegen, wird es Ärzten ermöglichen Achtsamkeit als Behandlungsmethode besser an die Bedürfnisse ihrer Patienten anzupassen, sagt <em>Hölzel</em>.</p>
<p>Ganz allgemein verdeutlicht dieses Rahmenkonzept die Tatsache, dass <strong>Achtsamkeit</strong> kein vages Allheilmittel ist. Effektive Achtsamkeitsmeditation <strong>erfordert Training</strong> und ständige Übung und sie hat bestimmte, messbare Auswirkungen auf unsere subjektiven Erfahrungen, unser Verhalten und unsere Gehirnfunktion. Die Autoren hoffen, dass zukünftige Untersuchungen auf diesem Gebiet „es einem viel breiteren Spektrum von Menschen ermöglichen werden die Achtsamkeitsmeditation als eine vielseitige Methode zu verwenden, die Menschen <strong>hilft Dinge zu verändern</strong> – sowohl in der Psychotherapie als auch im täglichen Leben.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/56086.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 31. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1177/1745691611419671" target="_blank">Hölzel et al</a></span>. <em>Perspectives on Psychological Science</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt sich die Aufmerksamkeitsspanne durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-sich-die-aufmerksamkeitsspanne-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lässt sich die Aufmerksamkeitsspanne durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
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		<title>Wie viel Freizeit braucht der Mensch?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mensch braucht Zeit für sich selbst, um sich von Stress zu erholen und seine Ressourcen zu regenerieren. Doch wie viel Freizeit braucht man eigentlich? Eine aktuelle Studie untersuchte die Bedeutung der Freizeit für das Wohlbefinden von Menschen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Mitte Oktober übersetzt, die unzufriedene junge Leute untersuchte:
Was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4737" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Lassen-sich-Ängste-und-Depressionen-durch-körperliche-Bewegung-therapieren.jpg" alt="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" width="200" height="150" />Der Mensch braucht Zeit für sich selbst, um sich von Stress zu erholen und seine Ressourcen zu regenerieren. Doch wie viel Freizeit braucht man eigentlich? Eine aktuelle Studie untersuchte die Bedeutung der Freizeit für das Wohlbefinden von Menschen. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Mitte Oktober übersetzt, die unzufriedene junge Leute untersuchte:</p>
<p>Was ist besser für einen Menschen: nicht genug oder zu viel Freizeit haben? Um glücklich zu sein, irgendetwas in der Mitte, sagen <em>Chris Manolis</em> und <em>James Roberts</em> von der <em>Xavier University</em> in Cincinnati und der <em>Baylor University</em> in Waco in den USA. Ihre Untersuchung zeigt, dass <strong>materialistische junge Leute</strong> mit einem zwanghaften Konsumverhalten gerade die <strong>richtige Menge Freizeit brauchen</strong>, um sich glücklicher zu fühlen. Die Studie wurde online in dem Springer-Journal <em>Applied Research in Quality of Life</em> veröffentlicht.</p>
<p>Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der die Zeit immer knapp ist. Wenn Menschen meinen, dass sie zu wenig Zeit haben oder unter <strong>Zeitdruck</strong> stehen, sind sie <strong>weniger zufrieden</strong>. Gleichzeitig beeinflusst aber auch unsere Konsumkultur, die von <strong>Materialismus</strong> und einem zwanghaften Konsumverhalten gekennzeichnet ist, die Zufriedenheit von Menschen: der Wunsch materielle Dinge zu besitzen lässt die Lebenszufriedenheit sinken.</p>
<p><span id="more-4729"></span>Da die Zeit im heutigen Leben eine so wichtige Rolle spielt, haben <em>Manolis</em> und <em>Roberts</em> zum ersten Mal untersucht, welche Auswirkungen die Freizeit auf die Folgen materialistischer Werte und zwanghaften Kaufverhaltens für das Wohlbefinden junger Menschen hat.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen insgesamt 1 329 junge Leute teil, die auf eine öffentliche Highschool in einem großen städtischen Wohngebiet im mittleren Westen der USA gingen. Die Forscher quantifizierten, wie viel <strong>Freizeit</strong> die jungen Leute zu haben glaubten, wie materialistisch ihre <strong>Werte</strong> waren, wie sehr sie zu einem zwanghaften <strong>Konsumverhalten</strong> neigten und ihr subjektives <strong>Wohlbefinden</strong> beziehungsweise ihre Zufriedenheit.</p>
<p>Die Ergebnisse von <em>Manolis</em> und <em>Roberts</em> bestätigen, dass sowohl Materialismus als auch zwanghaftes Konsumverhalten negative Auswirkungen auf die Zufriedenheit von Teenagern haben. Je materialistischer sie sind und je zwanghafter ihr Konsumverhalten ist, desto unzufriedener sind sie.</p>
<p>Die negativen Folgen sowohl der materialistischen Einstellung als auch des zwanghaften Konsumverhaltens in dieser Gruppe von Teenagern hängen aber auch davon ab, wie viel Freizeit sie haben. Denn <strong>materialistische Teenager</strong> und solche mit einem zwanghaften Konsumverhalten sind <strong>zufriedener</strong>, wenn sie <strong>moderat viel Freizeit</strong> haben, d.h. nicht zu beschäftigt sind aber auch nicht zu viel Freizeit haben.</p>
<p>Teenager, die unter Zeitdruck leiden und materialistisch denken und/oder zwanghaft konsumieren, sind weniger zufrieden als Gleichaltrige. Aber auch wenn sie zu viel Freizeit haben, verstärkt das die negativen Auswirkungen materialistischer Werte und zwanghaften Konsumverhaltens auf die Zufriedenheit junger Menschen. Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Ein Leben mit einer vernünftigen, <strong>ausgewogenen</strong> Menge an <strong>Freizeit fördert das Wohlbefinden</strong> nicht nur direkt, sondern auch indem es manche der negativen Nebenwirkungen abschwächt, die mit dem Leben in unserer konsumorientierten Gesellschaft verbunden sind.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/236311.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 21. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1007/s11482-011-9155-5" target="_blank">Manolis &amp; Roberts</a></span>, <em>Applied Research in Quality of Life</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann kann Stress glücklich machen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-kann-stress-glucklich-machen/" target="_self">Wann kann Stress glücklich machen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Konsum glücklich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-konsum-glucklich/" target="_self">Macht Konsum glücklich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – welche Strategie ist die Beste?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/die-richtige-balance-zwischen-arbeit-und-freizeit-–-welche-strategie-ist-die-beste/" target="_self">Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – welche Strategie ist die Beste?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Verkürzt Stress die Lebenserwartung eines Menschen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/verkurzt-stress-die-lebenserwartung-eines-menschen/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4723" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-bei-Gedächtnisverlust-auch-die-Emotionen-verloren.jpg" alt="Sind bei Gedächtnisverlust auch die Emotionen verloren" width="167" height="125" />Es liegt auf der Hand, dass zu viel Stress dem Menschen schadet. Aber gibt es so etwas wie ein gesundes Mittelmaß an Stress, das die Belastbarkeit und Gesundheit fördert, ähnlich wie Sport? Diese Frage untersuchte eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die zu einem ganz anderen Ergebnis kam als eine <span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">ähnliche Studie</a></span> auf diesem Blog:</p>
<p>Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass Männer, die über einen längeren Zeitraum mittel bis viele <strong>stark belastende Lebenserfahrungen</strong> machen, eine um fünfzig Prozent <strong>erhöhte Sterblichkeitsrate</strong> haben.</p>
<p>Ganz allgemein fanden die Forscher nur wenige Faktoren, die Menschen mit viel Stress im Leben einen <strong>Schutz</strong> bieten. Leute, die ihre Gesundheit als gut einschätzten, lebten länger, genauso wie <strong>verheiratete</strong> Männer. Außerdem lebten mäßige <strong>Trinker</strong> länger als Nichttrinker.</p>
<p><span id="more-4706"></span>„Keinen Alkohol trinken und rauchen erhöhte die Sterblichkeit“, sagt <em>Carolyn Aldwin</em>, die erste Autorin der Studie und eine Professorin für Humanentwicklung und Familienwissenschaften an der <em>Oregon State University</em>. „Vielleicht ist also das Geheimnis eines langen Lebens, dass man versucht stark belastende Erlebnisse möglichst zu vermeiden, verheiratet ist und jeden Abend ein Glas Wein trinkt.“</p>
<p>Dies ist die erste <strong>Langzeitstudie</strong>, die einen direkten Zusammenhang zwischen <strong>Stress und Sterblichkeit</strong> in einer älter werdenden Bevölkerungsgruppe zeigt. Im Gegensatz zu früheren Studien, die über relativ kurze Zeiträume an kleineren Gruppen durchgeführt wurden, berücksichtigte diese Studie gezielt auch wichtige Stressfaktoren (wie der Tod eines Lebenspartners oder Eltern ins Altersheim geben), die spezifisch für Menschen im <strong>mittleren und Rentenalter</strong> sind.</p>
<p>„Die meisten Studien untersuchen belastende Ereignisse, die typisch für jüngere Menschen sind, wie Schulabschluss, Jobverlust oder das erste Kind bekommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Ich modifizierte die Messmethode, sodass sie die Art von Stress widerspiegelt, den Menschen haben, wenn sie älter sind. Und wir waren selbst überrascht, wie stark der Zusammenhang zwischen Stress im Leben und Sterblichkeit war.“</p>
<p><em>Aldwin</em> sagt, dass frühere Studien Stress nur an einem einzigen Zeitpunkt untersucht haben, während diese Studie <strong>Stressmuster</strong> über <strong>viele Jahre</strong> verfolgte.</p>
<p>Die <strong>Studie</strong>, die nun im <em>Journal of Aging Research</em> veröffentlicht wurde, untersuchte Langzeitdaten von fast 1000 Männern aus der Mittel- und Unterschicht, die über einen Zeitraum von achtzehn Jahren (1985 bis 2003) mehrfach befragt worden waren. Alle Männer in dieser Studie wurden ausgewählt, weil sie gesund waren, als sie sich in den Sechziger Jahren entschlossen, an einer noch größeren Langzeitstudie über das Altern (Boston VA Normative Aging Study) teilzunehmen.</p>
<p>Die Männer in der Gruppe mit wenig Stress hatten in ihrem Leben durchschnittlich bis zu zwei stark belastende Ereignisse pro Jahr, verglichen mit durchschnittlich drei in der Gruppe mit moderatem Stress und bis zu sechs in der Gruppe mit viel Stress. Eine der größten Überraschungen der Studie war, dass die beiden Gruppen mit <strong>moderatem und viel Stress</strong> ein <strong>ähnlich hohes Sterberisiko</strong> hatten.</p>
<p>„Es scheint einen <strong>Schwellenwert</strong> zu geben und vielleicht haben Leute bei mehr als zwei stark belastenden Lebensereignissen pro Jahr einfach genug“, sagt <em>Aldwin</em>. „Wir waren überrascht, dass der Effekt nicht linear war, und dass die moderate Gruppe ein ähnliches Sterberisiko hatte wie die Hochrisiko-Gruppe.“</p>
<p>Diese Studie untersuchte gezielt wichtige Lebensereignisse und die langfristige Entwicklung des Stresses im Leben eines Menschen. <em>Aldwin</em> sagt, dass die Forschungsgruppe nun chronischen Stress und Bewältigungsstrategien im Alltag untersuchen will.</p>
<p>„Der Mensch ist zählebig und kann mit ein paar stark belastenden Ereignissen pro Jahr zurechtkommen“, sagt <em>Aldwin</em>. „Aber unsere Untersuchung zeigt, dass <strong>langfristig</strong> sogar moderater <strong>Stress</strong> eine Wirkung haben kann, die <strong>tödlich</strong> ist.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://oregonstate.edu/ua/ncs/archives/2011/oct/high-moderate-levels-stress-lead-higher-mortality-rate" target="_blank">Oregon State University News</a></span>, 20. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.hindawi.com/journals/jar/2011/896109/abs/" target="_blank">Aldwin et al</a></span>. <em>Journal of Aging Research</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum macht Stress krank?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-macht-stress-krank/" target="_self">Warum macht Stress krank?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-uns-nicht-umbringt-macht-uns-starker-mythos-oder-wirklichkeit/" target="_self">Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Mythos oder Wirklichkeit?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/akute-Krisen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei akuten Krisen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie bewältigt das Gehirn Stress?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-bewaltigt-das-gehirn-stress/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-bewaltigt-das-gehirn-stress/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 15:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Goldfischen wird nachgesagt, dass sie nicht sehr schlau sind, weil sie sich einfach nichts merken können. Dafür wirken sie aber immer ruhig und zufrieden. Oder gerade deshalb? In einer aktuellen Studie haben Forscher Mäuse mit einem besonders guten Gedächtnis für negative Erfahrungen hergestellt und gezeigt, dass die Tiere gestresst und verängstigt sind. Wir haben einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4697" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren1.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Goldfischen wird nachgesagt, dass sie nicht sehr schlau sind, weil sie sich einfach nichts merken können. Dafür wirken sie aber immer ruhig und zufrieden. Oder gerade deshalb? In einer aktuellen Studie haben Forscher Mäuse mit einem besonders guten Gedächtnis für negative Erfahrungen hergestellt und gezeigt, dass die Tiere gestresst und verängstigt sind. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Anfang Oktober übersetzt, die zu neuen Behandlungen für stressbedingte Erkrankungen führen könnte:</p>
<p>Ein Forscherteam von der <em>University of Leicester</em> in England sagt, es hat die Nervenzellen entdeckt, die im Gehirn für die Bewältigung von Stress verantwortlich sind.</p>
<p>Die Neurowissenschaftler scheinen einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht zu haben, um die biologischen Mechanismen des Stresses zu verstehen und welche Rolle das Gehirn dabei spielt, seine Auswirkungen zu begrenzen. Sie sagen, sie haben „dünne“ und „pilzförmige“ <strong>Fortsätze von Nervenzellen</strong> entdeckt, die für das <strong>Lernen </strong>und das <strong>Gedächtnis</strong> verantwortlich sind. Wichtiger noch sagen sie, dass diese Zellen imstande sind Erinnerungen an Geschehenes zu verändern, sodass schmerzhafte oder traumatische Erinnerungen weniger deutlich sind.</p>
<p><span id="more-4676"></span>Das <strong>Gehirn</strong> produziert ein spezielles Protein, das ihm hilft sich <strong>an belastende Erfahrungen anzupassen</strong>, indem es die Effizienz und Art und Weise beeinflusst, wie im Gehirn Gedächtnisinhalte gespeichert werden. So stellten die Forscher fest, dass Mäuse, die dieses Protein nicht bilden konnten, weniger kontaktfreudig waren und sich mehr als normale Mäuse im Dunkeln versteckten. Die Forscher deuten dieses Verhalten als eine empfindlichere Reaktion auf unangenehme Erfahrungen.</p>
<p><em>Dr. Pawlak</em> von der Abteilung Zellphysiologie und Pharmakologie der Universität sagt:</p>
<p>„Stress beeinflusst die ständige <strong>,Umbildung’ im Gehirn</strong> – Nervenzellen verändern ihre Gestalt, die Anzahl ihrer Verbindungen mit anderen Zellen, und wie sie mit anderen Nervenzellen kommunizieren. In den meisten Fällen sind diese Reaktionen nützliche Anpassungen – sie helfen dem Gehirn <strong>Stress zu bewältigen</strong> und ermöglichen uns angemessene Verhaltensreaktionen. Aber bei sehr großem Stress können diese Prozesse außer Kontrolle geraten. Die <strong>,Pufferkapazität’ des Gehirns</strong> ist erschöpft und die Nervenzellen im Hippocampus – eine Gehirnregion, die für das Lernen und Gedächtnis zuständig ist – beginnen ihre Zellfortsätze zurückzuziehen, kommunizieren nicht mehr effektiv mit anderen Zellen und werden sichtbar krank.“</p>
<p><em>Dr. Pawlak </em>sagt:</p>
<p>„Eine Strategie benutzen Gehirnzellen besonders gerne, um Stress zu bewältigen. Sie verändern die Form ihrer winzigen Fortsätze, die normalerweise dazu da sind, um <strong>Informationen</strong> mit anderen Nervenzellen <strong>auszutauschen</strong>. Diese sogenannten <strong>Dornfortsätze</strong> können manchmal nur ein Tausendstel Millimeter groß sein und haben verschiedene Formen. Manche Dornen (die <strong>,dünnen’ Dornen</strong>) sind wie Kinder – sehr lebhaft und neugierig, sie wechseln ständig ihre Gestalt und ihre ,Gesprächspartner’ – sie helfen uns neue Dinge zu <strong>lernen</strong>. Wenn diese Dornen erst einmal etwas gelernt haben, werden sie zu reifen ,Couch-Potatoes’ – sie sehen aus wie Pilze, haben feste Verbindungen, wechseln ihre Partner nicht und bewegen sich nicht gerne.“</p>
<p>Die <strong>pilzförmigen Dornen</strong> ermöglichen uns die <strong>Erinnerung</strong> an Dinge, die wir einmal gelernt haben – aber schlechte Erinnerungen können einen Menschen auch zu sehr hemmen. Stark belastende Erfahrungen sollte man am besten schnell vergessen, denn sonst können klare Erinnerungen daran Angststörungen verursachen. Das Gehirn ist ständig damit beschäftigt ein <strong>Gleichgewicht</strong> zwischen Erinnerungen herzustellen, an die wir uns gut erinnern sollten, nur vage oder sie ganz vergessen.</p>
<p>Die Studie wurde in den <em>Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)</em> veröffentlicht und dürfte wichtig für das Verständnis stressbedingter psychiatrischer Erkrankungen beim Menschen sein. Die Arbeit wurde durch einen Marie Curie Excellence Grant von der Europäischen Kommission finanziert. Nach <em>Dr. Robert Pawlak</em>, Dozent für Neurowissenschaften an der <em>University of Leicester</em>, zeigen die Ergebnisse, dass die Bildung des Proteins im Gehirn den Menschen davor bewahren könnte „zu starke Angstgefühle“ zu entwickeln und dem Gehirn hilft die Fülle <strong>negativer Erfahrungen</strong> im Leben eines Menschen zu <strong>bewältigen</strong>.</p>
<p><em>Dr. Robert Pawlak</em> fährt fort:</p>
<p>„Wir haben ein <strong>Protein</strong> identifiziert, das das Gehirn <strong>als Antwort auf Stress produziert</strong>, um die Anzahl pilzförmiger Dornen zu <strong>reduzieren</strong> und damit künftige <strong>Ängste</strong>, die mit einem belastenden Ereignis verbunden sind. Normalerweise wird dieses Protein (Lipocalin-2) nicht gebildet. Aber wenn ein Mensch gestresst ist, steigt seine Produktion im Hippocampus dramatisch an. Als wir Lipocalin-2 zu Kulturen von Nervenzellen gaben, so wie es bei Stress passiert, fingen die Nervenzellen an ihre <strong>,Gedächtnisdornen’</strong> (die reifen, pilzförmigen) zu <strong>verlieren</strong>.“</p>
<p>„Deshalb stellten wir uns die Frage: ,Was würde geschehen, wenn wir Mäuse Stress aussetzen, deren Gehirn kein Lipocalin-2 bildet? Würden sie anders reagieren?’ Für diese Experimente benutzten wir <strong>Mäuse</strong>, bei denen das <strong>Lipocalin-2-Gen zerstört</strong> war, und stellten fest, dass sie auf Stress <strong>ängstlicher</strong> reagierten als normale Mäuse. Zum Beispiel waren sie weniger ,kontaktfreudig’ und verkrochen sich lieber im Dunkeln anstatt wie normale Mäuse ihre Umgegend zu erkunden. Die Ergebnisse zeigten, dass im Gehirn dieser Mäuse bei Stress mehr pilzförmige Dornen gebildet wurden, und deshalb konnten sie sich an ein belastendes Ereignis besser erinnern.“</p>
<p>Die Identifikation von Lipocalin-2 als ein neues Molekül, das im Gehirn eine Rolle bei der Bewältigung von Stress spielt, ist ein wichtiger Schritt bei der Entschlüsselung der molekularen Mechanismen des Stress, die zu stressbedingten psychiatrischen Erkrankungen führen können, wenn sie gestört sind.</p>
<p>„<strong>Stressbedingte</strong> geistig-seelische Störungen sind ausgesprochen häufig und mehr als 30 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Wir würden gerne untersuchen, ob die Mechanismen, die wir entdeckt haben, bei Menschen ähnlich funktionieren, und ob sich daraus Ideen für klinische Strategien ableiten lassen, wie man <strong>Angststörungen und Depressionen behandeln</strong> könnte.“</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/235379.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 4. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1073/pnas.1107936108" target="_blank">Mucha et al</a></span>. <em>PNAS</em>, Okt 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/" target="_self">Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/posttraumatische-belastungsstorung-ptsd-was-passiert-wirklich-im-gehirn/" target="_self">Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD): Was passiert wirklich im Gehirn?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:
Auch unter idealen Umständen kann es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4670" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Sind-Mütter-eher-vor-Suizid-geschützt-s.jpg" alt="Sind Mütter eher vor Suizid geschützt s" width="167" height="125" />Kleine Kinder können einerseits furchtbar süß sein, andererseits aber auch sehr anstrengend. Eine aktuelle Studie hat untersucht, was passiert, wenn die normale Stressantwort von Müttern aus dem Gleichgewicht gerät. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Oktober übersetzt, in der Forscher die Herzfrequenzen gestresster Mütter maßen:</p>
<p>Auch unter idealen Umständen kann es eine starke Belastung sein ein Kleinkind großzuziehen. Aber für <strong>Eltern</strong>, die <strong>auf Dauer unter Stress</strong> stehen, ist es oft eine besondere Herausforderung die Geduld, Sensibilität und Energie aufzubringen, die nötig sind, um sich gut um ein Kind zu kümmern.</p>
<p>Nun hilft eine Untersuchung von Forschern der <em>University of Rochester</em> in den USA zu erklären, warum <strong>chronischer Stress</strong> und Kindeserziehung so ein explosives Gemisch sind. Die Studie zeigt, dass anhaltende Belastungen wie <strong>Armut</strong> oder<strong> Depressionen</strong> die natürliche Stressantwort des Körpers stören, sodass Mütter bei der Erziehung zu einer Vielzahl von problematischen Verhaltensweisen neigen können, darunter Vernachlässigung, Ablehnung und mangelnde Sensibilität.<span id="more-4659"></span></p>
<p>„<strong>Stress</strong> kann einem Menschen unter die Haut gehen”, erklärt <em>Melissa Sturge-Apple</em>, Assistenzprofessorin für Psychologie an der <em>University of Rochester</em> und erste Autorin der Studie, die im Oktober in <em>Development and Psychopathology</em> erscheint. „Er <strong>verändert </strong>wirklich die Art und Weise, <strong>wie der Körper</strong> einer Mutter auf die normalen Anforderungen kleiner Kinder <strong>reagiert</strong> und diese Veränderungen machen es viel schwieriger sich gut um ein Kind zu kümmern.“</p>
<p>Die Auswirkungen von Stress bei Kindern sind gut dokumentiert und wurden bei Erwachsenen mit den verschiedensten Erkrankungen in Verbindung gebracht. Aber dies ist eine der ersten Studien, die gezielt den Zusammenhang von <strong>Stress und Kindeserziehung</strong> untersucht haben, schreiben die Autoren. Die Ergebnisse zeigen die zersetzenden Auswirkungen auf, die Armut und Depressionen auf die Physiologie eines Menschen haben, und helfen zu erklären, warum Menschen so fühlen und handeln, wie sie es tun, wenn sie anhaltendem <strong>psychischen und ökonomischen Druck</strong> ausgesetzt sind.</p>
<p>„Stress ist nicht nur im Kopf eines Menschen, er ist in seinem Körper”, sagt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dies ist auch die erste Studie, in der die <strong>physiologische Stressantwort in Echtzeit</strong> gemessen wurde, sagt <em>Fred Rogosch</em>, Forschungsdirektor am <em>Mt. Hope Family Center</em> der <em>University of Rochester</em> und Mitautor der Studie. Die Reaktionen der Teilnehmerinnen wurden mithilfe eines neuartigen <strong>drahtlosen EKG</strong>-Messgerätes aufgenommen, das die Ingenieure <em>Zeljko Ignjatovic</em> und <em>Wendi Heinzelman</em> an der <em>University of Rochester</em> für die Studie entwickelten. Der unauffällige kleine Apparat ermöglichte es dem Team winzige <strong>Veränderungen des Herzrhythmus</strong> der Teilnehmerinnen in Echtzeit zu analysieren. So hatten die Forscher eine Messmethode, die unabhängig von der Beobachtung der Verhaltensreaktionen der Mütter in der Studie war. Andere Methoden wie die Messung des Stresshormons Cortisol liefern Ergebnisse erst mit einer zwanzigminütigen Verzögerung und sind nicht annähernd so präzise, erklärt <em>Rogosch</em>.</p>
<p>Der neue Monitor könnte ein wichtiges Instrument werden, mit dem sich Stress außerhalb des Labors messen lässt, schreiben die Autoren. Sie meinen, man könnte ihn zum Beispiel in der Klinik als eine Art emotionalen Biofeedback-Monitor benutzen, sodass Therapeuten eine Möglichkeit haben quantitativ zu beurteilen, welche Behandlungen am effektivsten sind, um negative Emotionen abzubauen.</p>
<p>In der <strong>Studie</strong> beobachteten die Forscher 153 Mütter und ihre 17 bis 19 Monate alten Kinder in individuellen zweistündigen Sitzungen. Sie benutzten den drahtlosen EKG-Monitor, um die <strong>Stressantwort jeder Mutter</strong> während einer leicht <strong>belastenden Situation</strong> zu messen, in der sie ihr Kind für ein paar Minuten bei einem Fremden lassen musste. Später wurden die Mütter und Kinder auf Video aufgenommen, während sie zusammen frei <strong>spielten</strong>.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern <strong>außer Balance</strong> geraten kann und dann entweder zu stark oder zu schwach reagiert. Die Forscher stellten fest, dass die Stressantwort bei Müttern <strong>„</strong><strong>überaktiv</strong><strong>“</strong> war, wenn sie starke Symptome von <strong>Depressionen</strong> hatten. Das Herzfrequenzmuster war bei diesen Müttern von Anfang an höher und stieg steil an, wenn ihr Kind zu schreien begann. Nachdem diese Mütter ihre Kinder wiederhatten, blieb ihr Herzfrequenzmuster weiter erhöht. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, waren bei Müttern mit einer überaktiven Stressantwort deutliche Zeichen von <strong>Ablehnung</strong> gegenüber ihrem Kind sichtbar. Sie machten zum Beispiel abwertende Bemerkungen, hatten einen ärgerlichen Tonfall und fassten ihr Kind ruppig an.</p>
<p>Die meisten Leute meinen, dass jemand mit Depressionen lustlos und traurig ist. Aber <em>Sturge-Apple</em> weist darauf hin, dass die Studie etwas bestätigt, was Kliniker schon lange beobachtet haben: dass <strong>Depressionen bei Müttern</strong> manchmal mit einem harten, <strong>heftig reagierenden Erziehungsstil</strong> verbunden sind und nicht mit stillem vor sich hin Leiden der Mutter. Diese Studie hilft die biologischen Grundlagen dieses Verhaltens zu erklären. Die <strong>Stressantwort</strong> von Müttern, die unter Depressionen leiden, ist in hoher Alarmbereitschaft, reagiert <strong>überempfindlich</strong> auf soziale Stressfaktoren und kann sich nicht wieder beruhigen, erklärt <em>Sturge-Apple</em>.</p>
<p>Dagegen beobachteten sie eine <strong>„unteraktive“ Stressantwort</strong> bei Studienteilnehmerinnen, die in <strong>Armut</strong> lebten und in Gegenden mit einer hohen Kriminalitätsrate wohnten. Ihre Herzfrequenzmuster waren von Anfang an niedriger und stiegen nur wenig, wenn ihr Kind anfing zu schreien. Während sie mit ihrem Kind frei spielten, zeigten diese Eltern deutliche Anzeichen von <strong>Desinteresse</strong>, konnten andererseits aber auch <strong>bevormundend</strong> sein. Obwohl sie mit ihren Kindern spielen sollten, ignorierten diese Mütter ihre Kleinen häufig und reagierten nicht, wenn die Kinder ihre Aufmerksamkeit haben oder mit ihnen spielen wollten. Wenn sie sich aber doch mit ihren Kindern beschäftigten, waren Mütter mit einer unteraktiven Stressantwort übertrieben dominant.</p>
<p>Die Forscher argumentieren, die geschwächte physiologische Reaktion auf die Angst ihres Kindes sei die Folge von „zunehmendem Verschleiß … durch ein Leben in Armut und in einer gefährlichen Umwelt.“ <em>Sturge-Apple</em> kommt zu dem Schluss, dass die <strong>Stressantwort</strong> dieser Mütter angesichts der täglichen Bedrohungen und Sorgen einfach <strong>zum Erliegen kommt</strong>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rochester.edu/news/show.php?id=3913" target="_blank">University of Rochester News</a></span>, 5. Okt 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1017/S0954579411000332" target="_blank">Sturge-Apple et al</a></span>. <em>Development &amp; Psychopathology</em>, Okt 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
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<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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