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	<title>Psychologie aktuell &#187; Angst- &amp; Panikstörung</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; Angst- &amp; Panikstörung</title>
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		<title>Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 18:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2721" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kann-Tai-Chi-Stress-Ängste-und-Depressionen-abbauen-helfen.jpg" alt="Kann Tai Chi Stress, Ängste und Depressionen abbauen helfen" width="167" height="140" />Sport und Meditation kann Patienten mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Erkrankungen helfen. Eine aktuelle Studie hat die Wirkung von Tai Chi, das Elemente von Beidem vereint, untersucht und zeigt eine positive Wirkung der traditionellen chinesischen Technik bei Patienten mit Stimmungs- und anderen Störungen. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie vom Mai übersetzt, die auch auf die methodischen Schwierigkeiten bei der Untersuchung solcher Effekte hinweist:</p>
<p>Tai Chi ist eine von fernöstlichen Kampfkünsten abgeleitete Form der Bewegungsmeditation. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Tai Chi bei <strong>gesunden</strong> Menschen und <strong>chronisch Kranken</strong> Stress, Ängste und Depressionen abbauen sowie die <strong>Stimmung heben</strong> kann. Eine systematische Auswertung dieser Studien, die in dem öffentlich zugänglichen Journal <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em> erschien, kam nun zu dem Ergebnis, dass Thai Chi tatsächlich positive Auswirkungen auf die Psyche zu haben scheint. Aber um diese Effekte genauer zu untersuchen, sind weitere, <strong>besser</strong> durchgeführte randomisierte <strong>Studien nötig</strong>.</p>
<p><span id="more-2716"></span><em>Dr. Chenchen Wang</em>, Associate Professor am Tufts Medical Center der <em>Tufts University School of Medicine</em> in den USA, und ihre Mitarbeiter werteten die Ergebnisse von insgesamt <strong>vierzig Studien</strong> über die Wirkung von Tai Chi auf die psychische Gesundheit aus. Darunter waren auch siebzehn randomisierte, kontrollierte Untersuchungen, in denen die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip in Behandlungs- und Kontrollgruppen eingeteilt wurden. <em>Wang</em> sagt, „Tai Chi, die traditionellen chinesischen Übungen für Körper und Geist, werden im Fernen Osten seit Jahrhunderten zur Stärkung der <strong>Gesundheit</strong> und <strong>Fitness</strong> praktiziert und werden in letzter Zeit auch im Westen immer beliebter. Man glaubt, dass sie die <strong>Stimmung</strong> verbessern und das seelische Wohlbefinden insgesamt fördern, aber bis jetzt gibt es dafür keine überzeugenden Beweise.“</p>
<p><em>Wang </em>und ihre Kollegen zeigten, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Praktizieren von Tai Chi und dem Abbau von <strong>Stress, Ängsten, Depressionen</strong> und Stimmungsstörungen sowie einem erhöhten <strong>Selbstwertgefühl</strong> gibt. Die Qualität der Studien war aber im Allgemeinen nicht hoch. Insbesondere <strong>mangelte</strong> es an gründlichen, <strong>prospektiven</strong> und gut <strong>kontrollierten randomisierten</strong> Untersuchungen mit passenden Vergleichsgruppen und allgemein anerkannten Messmethoden für die Studienergebnisse. <em>Wang</em> sagt, „Eine genauere Kenntnis der physiologischen und psychologischen Wirkungen von Tai Chi-Übungen könnte zu neuen methodischen Ansätzen  führen, um die Gesundheit zu fördern und chronische Krankheiten zu behandeln. Sie würde wohl informierte klinische Entscheidungen erleichtern und helfen, die Mechanismen einer erfolgreichen Körper-und-Geist-Medizin besser aufzuklären.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-05/bc-tcg051910.php" target="_blank">EurekAlert!</a></span>, 20.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biomedcentral.com/1472-6882/10/23/abstract" target="_blank">Wang et al</a></span>. <em>BMC Complementary and Alternative Medicine</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self">Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/" target="_self">Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</a></span></p>
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		<item>
		<title>Kaffee macht munter &#8211; ein Mythos?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kaffee-macht-munter-ein-mythos/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 18:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:
Die stimulierende Wirkung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2663" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kaffee macht munter - ein Mythos" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kaffee-macht-munter-ein-Mythos.jpg" alt="Kaffee macht munter - ein Mythos" width="167" height="171" />Kaffee (und nicht Bier) ist das meistgetrunkene flüssige Genussmittel der Deutschen. Eine aktuelle Studie entlarvt nun die Wirkung des beliebten Muntermachers als reines Entzugsphänomen. Wir haben die Pressemitteilung der Universität zu der Studie von letzter Woche übersetzt, die eigentlich Koffein untersuchte, das unter anderem auch in Tee, Schokolade und Cola enthalten ist:</p>
<p>Die <strong>stimulierende Wirkung</strong> von Koffein könnte nichts weiter als eine <strong>Illusion</strong> sein. Denn eine neue Studie zeigt, dass die gewohnte morgendliche Tasse Kaffe in Wirklichkeit zu nichts Nutze ist.</p>
<p>Für die Studie testete das englisch-deutsche Forscherteam die Wirkung von Koffein oder einem Placebo an 379 Versuchspersonen, nachdem sie sechzehn Stunden lang kein Koffein zu sich genommen hatten. Die Tests zeigten <strong>kaum Unterschiede</strong> bei der <strong>Munterkeit</strong> der Versuchspersonen.</p>
<p><span id="more-2633"></span>Die Studie, die online in <em>Neuropsychopharmacology</em> erschien, zeigt, dass regelmäßige Kaffeetrinker eine <strong>Toleranz</strong> gegenüber den Angst auslösenden und stimulierenden Wirkungen von Koffein entwickeln. Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, haben vielleicht das Gefühl, davon munter zu werden. Doch die Ergebnisse zeigen, dass dieser Eindruck in Wirklichkeit nur auf der Abnahme der <strong>Ermüdungserscheinungen</strong> bei akutem <strong>Koffeinentzug</strong> beruht. Und wenn man die Angst auslösenden und Blutdruck steigernden Effekte von Koffein berücksichtigt, hat der Kaffeetrinker netto gar keinen Nutzen.</p>
<p><em>Peter Rogers </em>von der Abteilung Experimentelle Psychologie der <em>University of Bristol</em> in Großbritannien und erster Autor der Studie, sagt: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Menschen vom Koffeinkonsum keinerlei Vorteile haben – obwohl wir das Gefühl haben, davon munter zu werden, stellt das Koffein lediglich den Normalzustand wieder her. Andererseits bedeutet <strong>Toleranz </strong>auch, obwohl Koffein <strong>Angstgefühle</strong> verstärken kann, tritt dieser Effekt bei den meisten Koffeinkonsumenten kaum zutage.”</p>
<p>Etwa die Hälfte der <strong>Versuchspersonen</strong> nahm für gewöhnlich kein oder wenig Koffein zu sich und die andere Hälfte mittel bis viel. Für die Tests erhielten die Versuchspersonen entweder Koffein oder ein Placebo. Vorher und nachher gaben sie an, wie <strong>ängstlich</strong> und <strong>wach</strong> sie sich fühlten, und wie stark ihre <strong>Kopfschmerzen</strong> waren. Außerdem machten sie verschiedene psychologische Tests am Computer, mit denen ihr Gedächtnis, ihre <strong>Aufmerksamkeit</strong> und ihre Wachsamkeit (Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum) gemessen wurden.</p>
<p>Die mittel/starken Koffeinkonsumenten, die das Placebo erhalten hatten, gaben an, sich müder zu fühlen und stärkere Kopfschmerzen zu haben, nicht jedoch die Versuchspersonen, die Koffein erhalten hatten. Aber nach der <strong>Koffeingabe</strong> waren starke Koffeinkonsumenten <strong>nicht wacher als</strong> geringe Koffeinkonsumenten, die <strong>Placebo</strong> erhalten hatten. Das zeigt, dass Koffein bei Kaffeetrinkern lediglich den „Normalzustand” wiederherstellt.</p>
<p>Außerdem stellten die Autoren fest, dass sich Menschen, die eine genetische <strong>Veranlagung</strong> zur <strong>Ängstlichkeit</strong> haben, dadurch nicht vom Kaffeetrinken abhalten lassen. Tatsächlich tranken Menschen mit der Genvariante für erhöhte Ängstlichkeit sogar etwas mehr Kaffee als Menschen ohne diese Genvariante, was darauf hindeutet, dass ein leichtes Angstgefühl mit zu der wohlig anregenden Wirkung von Kaffee gehören könnte.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bris.ac.uk/news/2010/7051.html" target="_blank">University of Bristol</a></span>, 2.6.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/npp/journal/vaop/ncurrent/abs/npp201071a.html" target="_blank">Rogers et al</a></span>. <em>Neuropsychopharmacology</em>, Juni 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-schokolade-tatsachlich-gegen-stress/" target="_self">Hilft Schokolade tatsächlich gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-gehirnleistungen-durch-meditation-steigern/" target="_self">Lassen sich Gehirnleistungen durch Meditation steigern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
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		<item>
		<title>Das Team hinter unserem Blog (3): Cathleen Henning</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/das-team-hinter-unserem-blog-3-cathleen-henning/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/das-team-hinter-unserem-blog-3-cathleen-henning/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis-Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer kleinen Serie „Das Team hinter dem Blog” stellen wir heute Cathleen Henning vor.  Sie ist die Sprecherin unseres Podcasts. Cathleen hat Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur und BWL in Freiburg und Paris studiert. Derzeit promoviert sie an der Universität Freiburg über deutschsprachige Künstler in Paris zur Zeit der Jahrhundertwende. An der Kunst, besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2627" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Cat2010 Podcast Blog Psychotherapie-Praxis" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Cat2010-150x150.jpg" alt="Cat2010 Podcast Blog Psychotherapie-Praxis" width="150" height="150" />In unserer kleinen Serie „Das Team hinter dem Blog” stellen wir heute <strong>Cathleen Henning</strong> vor.  Sie ist die Sprecherin unseres Podcasts. Cathleen hat Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur und BWL in Freiburg und Paris studiert. Derzeit promoviert sie an der Universität Freiburg über deutschsprachige Künstler in Paris zur Zeit der Jahrhundertwende. An der Kunst, besonders in der Malerei, fasziniert sie vor allem die zumeist radikal neue Sichtweise, die Künstler auf vermeintlich Bekanntes vermitteln: Dinge neu sehen und neu denken. Neben der Kunst begeistert sich Cathleen v.a. für Volleyball, Radfahren und Wandern.</p>
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		</item>
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		<title>Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lassen-sich-angste-und-depressionen-durch-korperliche-bewegung-therapieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 05:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sport ist gut für viele der körperlichen Begleiterkrankungen, die Menschen mit psychischen Störungen haben können. Eine aktuelle Übersichtsstudie zeigt nun, dass Sport ebenso gut für die Psyche selbst sein kann. Wir haben eine Pressemeldung von UPI.com zu der Studie vom April übersetzt, in der die Forscher auf eine mögliche Rolle von Sport bei der Behandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2501" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Lassen-sich-Ängste-und-Depressionen-durch-körperliche-Bewegung-therapieren.jpg" alt="Lassen sich Ängste und Depressionen durch körperliche Bewegung therapieren" width="200" height="150" />Sport<strong> </strong>ist gut für viele der körperlichen Begleiterkrankungen, die Menschen mit psychischen Störungen haben können. Eine aktuelle Übersichtsstudie zeigt nun, dass Sport ebenso gut für die Psyche selbst sein kann. Wir haben eine Pressemeldung von UPI.com zu der Studie vom April übersetzt, in der die Forscher auf eine mögliche Rolle von Sport bei der Behandlung von Patienten mit Ängsten und Depressionen hinweisen:</p>
<p><strong>Sport</strong> hat für viele Patienten mit Depressionen und Angststörungen geradezu die Wirkung einer <strong>Wunderpille</strong>, sagen Forscher aus den USA und raten Ärzten, sie häufiger zu verschreiben.</p>
<p>„Untersuchungen haben gezeigt, dass Sport der psychischen Gesundheit ungeheuer gut tut”, sagt <em>Jasper Smits</em>, der Leiter des Programms für Forschung und Therapie von Angststörungen an der <em>Southern Methodist University</em> in Dallas, in einer Erklärung. „Je mehr Therapeuten es gibt, die in <strong>Sporttherapie</strong> geschult sind, desto besser für Patienten.“</p>
<p><em><span id="more-2475"></span>Smits</em> und <em>Michael Otto</em>, ein Psychologieprofessor an der <em>Boston University</em>, analysierten Dutzende von Bevölkerungsumfragen und klinischen Studien über Sport und psychische Gesundheit in einer <strong>Metaanalyse</strong> (eine Übersichtsstudie, die die Ergebnisse von Einzelstudien zusammen statistisch neu auswertet). Die Analyse zeigte, dass Sportprogramme <strong>Depressionen</strong> und <strong>Ängste</strong> reduzieren können.</p>
<p>„Sport kann eine <strong>Versorgungslücke</strong> für Menschen <strong>schließen</strong>, denen eine der traditionellen Therapien aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Das kann an den Kosten liegen, an einem mangelnden regionalen Angebot, oder die Patienten wollen es nicht wegen des sozialen Stigmas, das diesen Behandlungen anhaftet“, sagt <em>Smits</em>. „Außerdem kann Sport die traditionellen <strong>Behandlungen ergänzen</strong> und Patienten helfen, mehr zielorientiert und aktiv zu werden.“</p>
<p>Die Forscher stellten ihre Ergebnisse im März auf der Jahreskonferenz der <em>Anxiety Disorders Association of America</em> in Baltimore vor. Die Autoren beschreiben ihre Analyse auch in ihrem Handbuch für Therapeuten „Exercise for Mood and Anxiety Disorders&#8221; (Sport bei Stimmungs- und Angststörungen von <em>Smits</em> und <em>Otto</em>, nur auf Englisch erhältlich).  <strong></strong></p>
<p><strong>Quellen:</strong> <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.upi.com/Health_News/2010/04/06/Exercise-a-magic-pill-for-depressed/UPI-96211270611467/" target="_blank"></a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.upi.com/Health_News/2010/04/06/Exercise-a-magic-pill-for-depressed/UPI-96211270611467/" target="_blank">UPI.com Health News</a></span>, 6.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://books.google.com/books?id=8xYT2lO0kmcC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Exercise+for+Mood+and+Anxiety+Disorders&amp;source=bl&amp;ots=5JWXM1lW3j&amp;sig=0dn1P6le_ccAXyY-F0CBmd4Vi5U&amp;hl=en&amp;ei=dbK0S7j4OcL58AbdhdiwAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=5&amp;ved=0CB0Q6AEwBA#v=onepage&amp;q&amp;f=false" target="_blank">Otto &amp; Smits</a></span>. Exercise for Mood and Anxiety Disorders. 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong> <span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self"></a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/" target="_self">Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Physiotherapie vor postnataler Depression?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-physiotherapie-vor-postnataler-depression/" target="_self">Schützt Physiotherapie vor postnataler Depression?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neu in unserer Münchener Praxis: Therapie von Hundephobie mit Fee, dem Praxishund</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neu-in-unserer-munchener-praxis-therapie-von-hundephobie-mit-fee-dem-praxishund/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neu-in-unserer-munchener-praxis-therapie-von-hundephobie-mit-fee-dem-praxishund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2413</guid>
		<description><![CDATA[Eine leichte Angst vor Hunden zu empfinden ist bei Groß und Klein nicht ungewöhnlich. Hunden erst mal vorsichtig zu begegnen ist prinzipiell sogar sehr angemessen und viele Menschen kommen auch problemlos damit zurecht, ihr Leben lang um Hunde einen Bogen zu machen.
Schwierig wird es aber meist dann, wenn die Angst sehr stark ist und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2414" style="margin-right: 10px; margin-left: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px; border: 1px solid black;" title="therapie_hundephobie" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/therapie_hundephobie-150x150.jpg" alt="therapie_hundephobie" width="150" height="150" />Eine leichte Angst vor Hunden zu empfinden ist bei Groß und Klein nicht ungewöhnlich. Hunden erst mal vorsichtig zu begegnen ist prinzipiell sogar sehr angemessen und viele Menschen kommen auch problemlos damit zurecht, ihr Leben lang um Hunde einen Bogen zu machen.</p>
<p>Schwierig wird es aber meist dann, wenn die <strong>Angst </strong>sehr stark ist und <strong>zu Einschränkungen im täglichen Leben</strong> führt, z.B. wenn Sie oder Ihr Kind bei einer Begegnung mit einem Hund regelrecht in Panik versetzt werden und mit Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwitzen etc. reagieren.  Wenn Sie dann aufgrund dieser unangenehmen Erfahrungen versuchen &#8220;Hunde-Situationen&#8221; konsequent zu vermeiden (z.B. Radtour, Spaziergang, Restaurantbesuch etc.), wird eine genussvolle Alltagsgestaltung immer schwieriger.</p>
<p>Bei einer solchen übermäßigen Angst, einer sogenannten „Hundephobie“, kann jedoch wirkungsvoll Abhilfe geschaffen werden. Angst vor Hunden ist nämlich ein erlerntes Verhalten – belastende Ereignisse in der Vorgeschichte oder auch Modelllernen spielen hier gleichermaßen eine Rolle. Und genau <strong>diese erlernte Angst kann auch wieder „verlernt“ werden</strong>.</p>
<p>In unserer Behandlung geht es daher darum, die Entstehung, die aktuellen Auslöser und Konsequenzen der Angst genau zu analysieren und Ihnen bzw. Ihrem Kind dann individuell ausgerichtete Bewältigungsstrategien auf Kopf- und Körperebene zu vermitteln. Im nächsten Schritt erfolgt dann langsam eine „praktische“ Annäherung an das Thema Hund. <em><strong>Fee</strong></em><strong>, unser Therapiehund</strong>, und sein „Frauchen“ stehen hierbei zur Verfügung. Es wird ein schrittweises Vorgehen gewählt und mit Ihnen bzw. Ihrem Kind abgestimmt, welche Annährungsstufen für Sie machbar sind.</p>
<p>Am Anfang geht es hierbei meist darum, sich an die Präsenz eines angeleinten Hundes in sicherer Distanz zu gewöhnen. Im weiteren Verlauf wird diese Distanz dann immer weiter aufgehoben und Sie bzw. Ihr Kind lernen, <strong>Nähe mit Fee auszuhalten</strong>. Und genau das kann tatsächlich auch Spaß machen – auch wenn Ihnen bzw. Ihrem Kind das aktuell noch unvorstellbar erscheint. Lassen Sie sich überraschen! Sehr hilfreich ist es hierbei auch, dass Sie bzw. Ihr Kind eine Einführung in die Hundesprache erhalten und selbst lernen, das Verhalten von Hunden zu lesen und adäquate Signale zu setzen. Im Ergebnis können Sie damit rechnen, dass Ihre bzw. die Angst  Ihres Kindes vor Hunden einem natürlichen und gesunden Respekt weicht und <strong>Ihr Leben nicht mehr durch die Angst vor Hunden beeinträchtigt sein wird</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 14:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Psychotherapie kann für manche Patienten, zum Beispiel aus Zeit- oder Kostengründen, schwer möglich sein. Eine aktuelle Studie hat Online-Therapie als Alternative untersucht und zeigt, dass sie sehr wirksam sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Instituts vom April übersetzt, die das Programm beschreibt, das nun in Schweden in der regulären Patientenversorgung eingesetzt wird:
Kognitive Verhaltenstherapie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2438" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Ist-Online-Therapie-bei-Panikattacken-und-Depressionen-wirksam.jpg" alt="Ist Online-Therapie bei Panikattacken und Depressionen wirksam" width="167" height="125" />Eine Psychotherapie kann für manche Patienten, zum Beispiel aus Zeit- oder Kostengründen, schwer möglich sein. Eine aktuelle Studie hat Online-Therapie als Alternative untersucht und zeigt, dass sie sehr wirksam sein kann. Wir haben eine Pressemitteilung des Instituts vom April übersetzt, die das Programm beschreibt, das nun in Schweden in der regulären Patientenversorgung eingesetzt wird:</p>
<p><strong>Kognitive Verhaltenstherapie</strong> (KVT) über das <strong>Internet</strong> ist eine <strong>genauso wirksame</strong> Behandlung bei Panikstörungen (wiederkehrende Panikanfälle) <strong>wie</strong> traditionelle, als <strong>Gruppentherapie</strong> angebotene KVT. Auch als Behandlung bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist die Methode effektiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Doktorarbeit, die nun beim <em>Karolinska-Institut</em> in Stockholm eingereicht werden soll.</p>
<p><span id="more-2428"></span>„Außerdem ist KVT über das Internet <strong>kostengünstiger</strong> als Gruppentherapie”, sagt <em>Jan Bergström</em>, der am Zentrum für Psychiatrieforschung in Psychologie promoviert. „Die Ergebnisse sprechen für die Einführung einer Behandlung über das Internet in die reguläre psychiatrische Praxis, wie es auch die neuen Richtlinien des schwedischen Gesundheits- und Sozialwesens für die Behandlung von Depressionen und Angststörungen empfehlen.”</p>
<p>Man schätzt, dass etwa fünfzehn Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens an Depressionen und vier Prozent and Panikstörungen erkranken. <strong>Depressionen</strong> können sich sehr unterschiedlich äußern. Typische Symptome sind Niedergeschlagenheit, eine Unfähigkeit sich zu freuen, Schuldgefühle, Antriebslosigkeit, Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, Schlaflosigkeit und ein allgemeiner Verlust der Lebensfreude. Patienten mit <strong>Panikstörungen</strong> haben Panikanfälle, die kräftezehrend sind, und es fällt Patienten schwer, an Orten oder in Situationen zu sein, die sie mit früheren Panikanfällen assoziieren. Häufige Symptome sind Herzklopfen, Zittern, Übelkeit und das Gefühl, dass jeden Moment etwas Furchtbares geschieht (z.B. ein Herzinfarkt oder, dass sie verrückt werden).</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass KVT eine wirksame Behandlung sowohl bei Depressionen als auch bei Panikstörungen ist. Aber es gibt <strong>zu wenig Psychologen</strong> und Psychotherapeuten, die KVT als Methode verwenden, und das Therapieangebot ist in Schweden, aber auch in vielen anderen Ländern regional sehr unterschiedlich. Deshalb wurde die KVT über das Internet entwickelt. Dabei nimmt der Patient über das <strong>Internet </strong>an einem <strong>Selbsthilfeprogramm</strong> teil und steht mit seinem Therapeuten durch <strong>E-Mail </strong>in Kontakt.</p>
<p>Teil der Doktorarbeit war eine randomisierte klinische <strong>Studie</strong> an 104 Patienten mit <strong>Panikstörungen</strong>, in der die Wirksamkeit einer KVT über das <strong>Internet</strong> mit KVT verglichen wurde, die  im Rahmen der regulären Gesundheitsversorgung als <strong>Gruppentherapie</strong> angeboten wird. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Behandlungen sehr gut wirksam waren. Deutliche Unterschiede bei der Effektivität der Behandlungsformen waren weder am Ende der Therapie noch sechs Monate danach erkennbar. Weiter zeigte die Analyse, dass die Behandlung von <strong>Depressionen</strong> mit KVT über das Internet am wirksamsten ist, wenn sie so <strong>früh</strong> wie möglich beginnt. Bei Patienten mit eher schweren Depressionen und/oder einer Vorgeschichte von häufig wiederkehrenden Depressionen war die Behandlung über das Internet weniger wirksam.</p>
<p><em>Jan Bergström</em> arbeitet als klinischer Psychologe an einer städtischen Spezialklinik für Angststörungen in Stockholm. Die Studie wurde von der Stadt Stockholm finanziert.</p>
<p>„Dank unserer Forschungsuntersuchungen ist die Behandlung über das Internet in die <strong>reguläre Gesundheitsversorgung </strong>in Stockholm aufgenommen worden. Damit macht die Abteilung Internetpsykiatri.se Stockholm zur wahrscheinlich ersten Stadt der Welt, wo solch eine Behandlung als Teil der regulären psychiatrischen Versorgung angeboten wird”, sagt <em>Jan Bergström</em>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ki.se/ki/jsp/polopoly.jsp?d=2637&amp;a=98776&amp;l=en&amp;newsdep=2637" target="_blank">Karolinska Institutet</a></span>, 12.4.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://diss.kib.ki.se/2010/978-91-7409-800-6/" target="_blank">Jan Bergström</a></span>. Internet-Therapie für Depressionen und Panikstörungen. Doktorarbeit</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lassen sich Depressionen mit Psychotherapie behandeln?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lasst-sich-depression-mit-psychotherapie-behandeln/" target="_self">Wie lassen sich Depressionen mit Psychotherapie behandeln?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Online-Psychotherapie – geht das?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/online-therapie-geht-das/" target="_self">Online-Psychotherapie – geht das?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wir-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-panikstorungen/" target="_self">Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Panikstörungen?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/online-therapie.php" target="_self">Näheres zur Online-Beratung der Praxis Dr. Shaw</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		<title>Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/besteht-ein-biologischer-zusammenhang-zwischen-stress-angsten-und-depressionen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 17:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
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		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>

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		<description><![CDATA[Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2335" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Besteht-ein-biologischer-Zusammenhang-zwischen-Stress-Ängsten-und-Depressionen.jpg" alt="Besteht ein biologischer Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depressionen" width="167" height="129" />Stress, Ängste und Depression stehen in einem komplexen Zusammenhang, was eine gezielte Behandlung von Patienten erschwert. Eine aktuelle Studie hat nun zwei Proteine im Gehirn identifiziert, die eine Schlüsselfunktion bei den molekularen Mechanismen zu haben scheinen. Wir haben eine Presseerklärung der Universität von vor zwei Wochen übersetzt, die die Ergebnisse der Studie und ihr therapeutisches Potential beschreibt:</p>
<p>Wissenschaftler an der <em>University of Western Ontario</em> in Kanada haben den biologischen Zusammenhang zwischen Stress, Ängsten und Depression entdeckt. Indem sie den <strong>Verbindungsmechanismus</strong> im Gehirn identifiziert, zeigt diese wegweisende Studie, die unter Leitung von <em>Stephen Ferguson </em>vom <em>Robarts Research Institute </em>der Universität durchgeführt wurde, wie genau Stress und Ängste zu Depressionen führen könnten. Weiter beschreibt die Studie einen <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons</em> Team entwickelt hat. Das kleine Molekül könnte neue und bessere Methoden zur Behandlung von Ängsten, Depression und verwandten Störungen ermöglichen. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt online in <em>Nature Neuroscience </em>veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-2327"></span><em>Ferguson</em>, <em>Ana Magalhaes</em> und ihre Mitarbeiter führten eine Reihe von molekularen <strong>Laborexperimenten</strong> sowie <strong>Verhaltensstudien </strong>durch, mit denen sie den Verbindungsmechanismus identifizierten und die Wirkung des neuen Inhibitors bei <strong>Mäusen</strong> nachwiesen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass es eine völlig neue Generation von Medikamenten und Wirkstoffzielen geben könnte, die sich für eine <strong>gezielte </strong>und deshalb effektivere <strong>Behandlung</strong> von <strong>Depressionen</strong> eignen“, sagt <em>Ferguson</em>. Der Molekularbiologe ist Leiter des Labors für Molekulare Gehirnforschung am <em>Robarts Institute </em>und Professor in der Abteilung Physiologie und Pharmakologie an der <em>Schulich School of Medicine &amp; Dentistry</em> der <em>University of Western Ontario</em>. „Wir haben den Verbindungsmechanismus von der molekularen Ebene bis zu Studien an Mäusen charakterisiert. Nun versuchen wir, den Inhibitor zu einem pharmazeutischen Wirkstoff zu entwickeln.“</p>
<p>Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit <em>Hymie Anisman</em> an der <em>Carleton University</em> in Kanada durchgeführt und von den Canadian Institutes of Health Research (CIHR) finanziert. „Nach Angaben der World Health Organization sind <strong>Depressionen</strong>, <strong>Ängste</strong> und verwandte Stimmungsstörungen inzwischen die <strong>häufigsten </strong>Ursachen für <strong>chronische Erkrankungen</strong>“, sagt <em>Anthony Phillips</em>, der wissenschaftliche Direktor des <em>CIHR Institute of Neurosciences, Mental Health and Addiction</em>. „Die molekularbiologischen Untersuchungen von <em>Stephen Ferguson</em> und seinen Mitarbeitern haben zu neuen Erkenntnissen geführt, die für all die Menschen mit diesen psychischen Erkrankungen der Schlüssel zu einem besseren Leben sein könnten.“</p>
<p>Eine entscheidende Rolle in dem Verbindungsmechanismus, den die Forscher untersuchten, spielt die <strong>Interaktion</strong> zwischen zwei Proteinen, dem Corticotropin Releasing Factor-Rezeptor 1 (CRFR1) und bestimmten Formen des Serotonin-Rezeptors (5-HTRs). Wie genau diese beiden <strong>Rezeptoren </strong>auf molekularer Ebene zusammenwirken, ist noch nicht klar. Doch zeigt die Studie, dass CRFR1 die Zahl der 5-HTR-Moleküle auf der Oberfläche von Gehirnzellen erhöht, was zur Bildung unnormaler <strong>Signale im Gehirn</strong> führen kann.</p>
<p>Bei Stress kann eine Aktivierung von CRFR1 zu Ängsten und die von 5-HTR-Molekülen zu Depression führen. Daher zeigen die Ergebnisse, wie die Mechanismen, die zu Stress, Ängsten und Depression führen, durch bestimmte molekulare Vorgänge im Gehirn miteinander verknüpft sind. Vor allem aber blockiert der <strong>Inhibitor</strong>, den <em>Fergusons </em>Labor entwickelt hat, bei diesem Mechanismus 5-HTRs, sodass er <strong>Angstverhalten</strong> bei <strong>Mäusen </strong>entgegenwirkt, und möglicherweise auch Depressionen.</p>
<p>Bei Patienten treten klinische <strong>Depressionen </strong>und <strong>Angststörungen</strong> oft <strong>gemeinsam</strong> auf, und beide Erkrankungen können durch <strong>belastende Ereignisse</strong> im Leben ausgelöst werden. Außerdem können solche Ereignisse die Symptome von Angststörungen und Depressionen verschlimmern. <em>Ferguson</em> und seine Mitarbeiter haben einen Mechanismus identifiziert und blockieren können, der für den Zusammenhang von Stress, Ängsten und Depression verantwortlich ist. Dadurch hat die Studie nicht nur den ersten molekularen Beweis für diesen Zusammenhang erbracht. Sie hat auch einen Grundstein zur Entwicklung von Medikamenten gelegt, die zu <strong>effektiveren Behandlungsmethoden</strong> führen könnten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://communications.uwo.ca/com/western_news/stories/scientists_find_first_biological_link_between_stress,_anxiety_and_depression_20100411446165/" target="_blank">Western News</a></span>, 11. April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/abs/nn.2529.html" target="_blank">Magalhaes et al</a></span>. Nature Neuroscience, April 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-psychischen-storungen-und-migrane/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Migräne?</a></span></p>
<p><a title="Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-angst-vor-der-angst-zu-einer-depression-fuhren/" target="_self">Kann Angst vor der Angst zu einer Depression führen?</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/stress-und-burn-out-die-interessantesten-studien-der-letzten-zeit/" target="_self">Stress und Burn-Out: Die interessantesten Studien der letzten Zeit</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.burnout.info" target="_blank">Mehr zum Thema Burn-Out (externer Link)</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sport kann Patienten mit Depressionen aufbauen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sportliche Betätigung auch Ängste abbauen kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität zu der Studie vom 22. Februar übersetzt, in der die Wirkung von Sport auf Ängste bei Patienten mit ganz verschiedenen Erkrankungen untersucht wurde:
Chronische Erkrankungen sind bei Patienten oft mit Ängsten verbunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1992" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Hilft-regelmäßiger-Sport-gegen-Angststörungen-s.jpg" alt="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen s" width="167" height="131" />Sport kann Patienten mit Depressionen aufbauen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sportliche Betätigung auch Ängste abbauen kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität zu der Studie vom 22. Februar übersetzt, in der die Wirkung von Sport auf Ängste bei Patienten mit ganz verschiedenen Erkrankungen untersucht wurde:</p>
<p><strong>Chronische Erkrankungen</strong> sind bei Patienten oft mit <strong>Ängsten</strong> verbunden, die mit der Zeit die <strong>Lebensqualität</strong> immer stärker beeinträchtigen und dazu führen, dass Patienten sich nicht mehr an ihren <strong>Behandlungsplan </strong>halten. Aber eine neue Studie von Forschern der <em>University of Georgia</em> in den USA zeigt, dass regelmäßiger Sport Angstsymptome deutlich reduzieren kann.</p>
<p><span id="more-1974"></span>In der <strong>Studie</strong>, die in der Februarausgabe des Fachjournals <em>Archives of Internal Medicine</em> erscheint, werteten die Forscher vierzig randomisierte klinische Untersuchungen an fast 3000 Patienten mit sehr unterschiedliche Erkrankungen aus. Die Ergebnisse zeigten, wenn Patienten regelmäßig <strong>Sport</strong> trieben, <strong>verminderten</strong> sich ihre <strong>Angstsymptome</strong> im Durchschnitt um neunundzwanzig Prozent im Vergleich zu  Patienten, die keinen Sport trieben.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse sind ein weiterer Beitrag zu der immer größeren Anzahl von Studien, die zeigen, dass eine körperliche Betätigung wie Laufen oder Gewichtheben die vielleicht beste Medizin ist, die ein Arzt seinen Patienten zum Abbau von Ängsten verschreiben kann”, sagt <em>Matthew Herring</em>, der erste Autor der Studie und Doktorand in der Abteilung Kinesiologie (Bewegungslehre) am College of Education der <em>University of Georgia</em>.</p>
<p><em>Herring</em> betont, während die Bedeutung von Sport bei der Behandlung von <strong>Depressionssymptomen</strong> gut untersucht ist, hat die Forschung den Einfluss von regelmäßigem Sport auf <strong>Angstsymptome</strong> wenig beachtet. Und er fährt fort, dass angesichts der steigenden Lebenserwartung die Zahl von Menschen mit chronischen Erkrankungen eher zunehmen wird und damit der Bedarf an kostengünstigen und effektiven Behandlungsmethoden.</p>
<p>Für ihre Analyse werteten die Forscher nur die am besten gesicherten Daten aus und beschränkten sich auf <strong>„randomisierte, kontrollierte“ Untersuchungen</strong>. Solche Studien gelten in der klinischen Forschung als ein Goldstandard. Sie teilen Patienten randomisiert (nach dem Zufallsprinzip) in behandelte Gruppen und Kontrollgruppen ohne Therapie oder mit einer Standardtherapie auf, die dann verglichen werden. Die Patienten in diesen Studien hatten sehr <strong>unterschiedliche Erkrankungen</strong>, darunter Herzkrankheiten, Multiple Sklerose, Krebs und chronische Arthritisschmerzen. In <strong>neunzig Prozent</strong> der analysierten Studien hatten die Patienten in der Gruppe mit Sport <strong>schwächere Angstsymptome</strong> wie Sorgen, Befürchtungen und Nervosität als Patienten in der Kontrollgruppe.</p>
<p>„Wir stellten fest, dass Sport bei praktisch allen Patienten und in den meisten Studien zu helfen scheint”, sagt Mitautor <em>Pat O&#8217;Connor</em>, der Professor und ebenfalls Direktor am Exercise Psychology Laboratory der <em>University of Georgia</em> ist. „Sport hilft sogar Leuten, die von vornherein keine großen Ängste haben und beruhigt ihre Nerven.“</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass <strong>Trainingseinheiten</strong>, die <strong>länger</strong> als dreißig Minuten dauerten, Ängste besser verminderten als kürzere. Aber überraschenderweise scheinen Trainingsprogramme von drei bis zwölf Wochen Ängste effektiver zu reduzieren als noch längere Programme. Die Forscher weisen aber darauf hin, dass Studienteilnehmer längere <strong>Trainingsprogramme</strong> öfter <strong>abbrachen</strong>. Daher meinen sie, dass bessere Teilnahmequoten Ängste effektiver reduzieren sollten.</p>
<p>„Da nicht alle Studienteilnehmer auch alle Trainingseinheiten mitmachten, könnte unsere Studie die Wirkung von Sport auf Ängste eher unterschätzen“, sagt der Mitautor <em>Rod Dishman</em>, der ebenfalls Professor für Kinesiologie ist. „Wie dem auch sei, unsere Untersuchung spricht für <strong>Sport </strong>als eine Behandlung bei sehr unterschiedlichen körperlichen und psychischen Erkrankungen, die außerdem ein <strong>geringeres Risiko für Komplikationen </strong>hat als Medikamente.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.uga.edu/news/artman/publish/100222_ExerciseAnxiety.shtml" target="_blank">University of Georgia</a></span>, 22.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/170/4/321" target="_blank">Herring et al</a></span>. Archives of Internal Medicine, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/" target="_self">Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann man Angststörungen im Gehirn „sehen”?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man%c2%a0angststorungen%c2%a0im-gehirn-sehen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-man%c2%a0angststorungen%c2%a0im-gehirn-sehen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer neuen Studie haben Neurowissenschaftler gezeigt, dass bei Patienten mit allgemeinen Angststörungen die Aktivität bestimmter Gehirnregionen verändert ist. Manche dieser Regionen haben Funktionen, die Symptome wie irrationale Ängste oder Herzrasen erklären können. Studien dieser Art machen sichtbar, wie real psychische Probleme sind, die ein Patient nur schildern kann. Ich habe einen Presseartikel von voriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-910" style="margin: 0px 5px;border: black 1px solid" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/angststoerungen-im-gehirn-sehen.jpg" alt="angststoerungen im gehirn sehen" width="167" height="125" />In einer neuen Studie haben Neurowissenschaftler gezeigt, dass bei Patienten mit allgemeinen Angststörungen die Aktivität bestimmter Gehirnregionen verändert ist. Manche dieser Regionen haben Funktionen, die Symptome wie irrationale Ängste oder Herzrasen erklären können. Studien dieser Art machen sichtbar, wie real psychische Probleme sind, die ein Patient nur schildern kann. Ich habe einen Presseartikel von voriger Woche übersetzt, der die Ergebnisse der Studie genauer beschreibt:</p>
<p>Eine aktuelle Studie untersuchte die Funktion von <strong>Nervenverbindungen</strong> im Gehirn von Patienten mit <strong>allgemeinen Angststörungen (GAD)</strong> und zeigte eine unnormale Funktion in Teilen der <strong>Amygdala</strong>, einer Gehirnregion. Weiter stellten die Forscher eine unnormale Aktivierung eines Netzwerks von Nerven in Regionen des Großhirns fest, die hinter der Stirn und über den Ohren liegen. Die Aktivierung dieses <strong>Netzwerks </strong>könnte bei Patienten zur <strong>Steuerung</strong> ihres unnormalen <strong>Verhaltens </strong>mit beitragen aber auch die Veränderungen in der Amygdala teilweise ausgleichen. Diese Untersuchungsergebnisse, die in der Dezemberausgabe der <em>Archives of General Psychiatry</em> veröffentlicht sind, bestätigen Theorien der Hirnforschung über die <strong>Wahrnehmung</strong> bei Patienten mit GAD.</p>
<p><span id="more-905"></span><em>Dr. Amit Etkin</em>, der an der <em>Stanford University School of Medicine</em> in Kalifornien eine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie macht, und seine Kollegen untersuchten in ihrer Studie, ob sich GAD an charakteristischen Mustern von Nervenverbindungen in Teilregionen der Amygdala erkennen lässt. Die <strong>Amygdala</strong> liegt am Boden des Gehirns und besteht aus zwei Nervenbündeln, die die Form von Mandeln haben und paarig angeordnet sind. Die Amygdala ist an der Verarbeitung von <strong>Emotionen</strong> wie <strong>Furcht </strong>und am <strong>Gedächtnis</strong> beteiligt. Bei ihrer Untersuchung konzentrierten sich die Forscher auf die beiden <strong>Teilregionen</strong>, die in der Amygdala „basolateral” (<strong>BLA</strong>, unten) und „zentromedial” (<strong>CMA</strong>, oben) liegen.</p>
<p>Insgesamt 33 Testpersonen nahmen an der <strong>Studie</strong> teil, sechzehn Patienten mit GAD und siebzehn psychologisch gesunde Menschen, die zur Kontrolle untersucht wurden. Die Studienteilnehmer ließen ihre Gedanken schweifen, während sie einen achtminütigen „<strong>funktionellen MRT-Scan</strong>” hatten. Bei diesem Verfahren befindet sich die Testperson in einer Röhre mit einem magnetischen Feld, und Veränderungen der <strong>Aktivität </strong>in verschiedenen <strong>Gehirnregionen</strong> werden auf Bildern (Scans) <strong>sichtbar gemacht</strong>, die Unterschiede des Blutflusses im Gehirn anzeigen.</p>
<p>Die Autoren konzentrierten sich bei der Auswertung der Scans auf die BLA- und CMA-Regionen der Amygdala. Die Scans der Kontrollgruppe zeigten den <strong>Normalzustand</strong> des Gehirns, bei dem die <strong>BLA-Region </strong>in <strong>Verbindung mit</strong> Gehirnregionen steht, die für die anfängliche und weitere Verarbeitung von <strong>Sinneswahrnehmungen</strong>, <strong>emotionalen</strong> und <strong>geistigen Funktionen</strong> zuständig sind. Die <strong>CMA-Region</strong> hat aktive Nervenverbindungen mit dem Mittelhirn, dem Thalamus und dem Kleinhirn. Diese Teile des Gehirns kontrollieren den Informationsfluss, koordinieren Bewegungen und regulieren die <strong>Aufmerksamkeit</strong>, die <strong>Herzfrequenz</strong> und die <strong>Atmung</strong>. Außerdem setzen sie <strong>Neurotransmitter</strong> (Botenstoffe) wie Serotonin und Dopamin frei.</p>
<p>Auf den Scans der Amygdala von GAD-Patienten fanden die Autoren zwei wesentliche <strong>Unterschiede</strong> zu gesunden Testpersonen. Die Amygdalaregionen der <strong>GAD-Patienten</strong> hatten weniger aktive Verbindungen zu der Gehirnregion, die bestimmt, <strong>welche Reize</strong> ein Mensch als <strong>wichtig</strong> oder unwichtig wahrnimmt. Dafür hatten sie aktivere Verbindungen zu einem Netzwerk von Nerven im Großhirn, das für die geistige <strong>Kontrolle über Emotionen</strong> zuständig ist.</p>
<p>„Die basolaterale Amygdala hatte weniger aktive Verbindungen mit all ihren normalen Zielregionen aber dafür mehr mit zentromedialen Zielgebieten”, sagt <em>Etkin</em>. „Und die zentromediale Amygdala hatte weniger aktive Verbindungen mit ihren normalen Zielregionen aber dafür mehr mit basolateralen Zielregionen.”</p>
<p>Damit hatte die Analyse der Nervenverbindungen der Amygdala zu bestimmten Gehirnregionen gezeigt, welche Regionen zusammenarbeiten, und wie sich die Funktion der Amygdala bei GAD-Patienten und gesunden Menschen unterscheidet. Die Autoren meinen, dass die beobachteten <strong>Unterschiede der Nervenverbindungen </strong>erklären könnten, warum Menschen mit <strong>GAD zwanghafte und überwältigende Emotionen und Sorgen</strong> haben.</p>
<p><em>Etkin</em> und seine Kollegen meinen, dass künftige Studien dieser Art mögliche Zusammenhänge zwischen GAD und Depression untersuchen sollten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.healthimaging.com/index.php?option=com_articles&amp;view=article&amp;id=19840:study-functional-mri-studies-could-mark-anxiety-disorders&amp;division=hiit" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">HealthImaging</span></a>, 8.12.09</p>
<p><a href="http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/66/12/1361" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Etkin et al.</span></a> Archives of General Psychiatry, 7.12.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<title>Gibt es eine psychologische Erklärung für Englands Elfmeterschwäche?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-eine-psychologische-erklarung-fur-englands-elfmeterschwache/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 17:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-955" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="soccer s s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/soccer-s-s.jpg" alt="soccer s s" width="169" height="125" />Im Laufe seiner Karriere verwandelte Roberto Baggio zwei Elfmeter mit „Doppelbande“ (Latte, rückwärts an den Keeper, ins Tor). Eine neue Studie zeigt nun, dass es auch simpler geht und ganz ohne Torwart. Man(n) darf nur keine Angst haben. Ich habe die Pressemitteilung der Forscher aus dem Mutterland des Fußballs übersetzt, in der so etwas wie Hoffnung mitschwingt:</p>
<p>Eine neue Studie könnte eine Erklärung liefern, warum die englische Nationalmannschaft beim Elfmeterschießen immer verliert – und könnte dem Team helfen, dass Problem noch rechtzeitig zum Worldcup 2010 anzupacken. Die Untersuchung von Forschern der <em>University of Exeter</em> in England hat zum ersten Mal die <strong>Auswirkungen von Furcht </strong>auf die <strong>Augenbewegungen eines Fußballspielers </strong>sichtbar gemacht, während er einen Elfmeter schießt.</p>
<p>Die Studie zeigt, wenn ein Elfmeterschütze <strong>Angst </strong>hat, blickt er den <strong>Torhüter</strong> in der Mitte des Tores an und <strong>fixiert</strong> ihn. Wegen der engen <strong>Abstimmung von Blick- und motorischer Kontrolle</strong> landet der <strong>Schuss eher in der Mitte </strong>und ist damit einfacher zu halten. Die Ergebnisse wurden jetzt unter dem Titel „Angst, Konzentration und Versagen beim Elfmeterschuss“ in der Dezemberausgabe des <em>Journal of Sport and Exercise Psychology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-875"></span>Die Forscher halten diese Veränderung der Augenbewegungen und des Ziels der Konzentration für einen Ausdruck der Angst. <em>Greg Wood</em>, einer der Autoren von der <em>University of Exeter&#8217;s School of Sport and Health Sciences</em>, sagt: „Wenn eine Situation allzu nervenaufreibend wird, lassen wir uns vom <strong>Eindruck der Bedrohung</strong> stärker <strong>ablenken</strong> und konzentrieren uns auf sie und nicht mehr auf die Aufgabe vor uns. Unter dem Stress des Elfmeterschießens richtet sich daher die Aufmerksamkeit des Fußballspielers eher auf den Torwart als auf die besten Zonen für einen Treffer (direkt innerhalb der Pfosten). Das hindert am gezielten Schuss und erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen <strong>Schuss auf den Keeper</strong>, der ihn dann eher hält.“</p>
<p>Für ihre <strong>Untersuchung</strong> konzentrierten sich die Forscher auf vierzehn Spieler des Fußballteams der <em>University of Exeter</em>. Die Spieler hatten zwei Serien von Strafstößen zu verwandeln. Zuerst sollten sie <strong>einfach nur</strong> ihr Bestes geben um zu <strong>treffen</strong>. Die zweite Serie machten die Forscher dann <strong>nervenaufreibender</strong> und mehr wie ein <strong>Elfmeterschießen</strong>. Sie sagten den Spielern, jetzt würde ihr Ergebnis aufgeschrieben und den <strong>anderen Spielern </strong>mitgeteilt, wenn später der beste Elfmeterschütze mit einem <strong>Preisgeld</strong> von fünfzig Pfund Sterling geehrt würde.</p>
<p>Die Spieler trugen eine <strong>Spezialbrille</strong>, mit deren Hilfe die Forscher die Augenbewegungen genau auszeichnen konnten. Dann analysierten sie, worauf genau der Blick des Fußballspielers gerichtet war, und wie lange er verschiedene Stellen im Tor anblickte.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, wenn die Spieler <strong>Angst </strong>hatten, <strong>blickten</strong> sie den <strong>Torwart viel früher und länger an</strong>. Dieses veränderte Blickverhalten führte dazu, dass die Spieler häufiger auf die Mitte des Tores schossen, wo der Torwart den Ball leichter halten konnte. Die Forscher meinen, wenn man Trainern die Wirkung von Angst auf Augenbewegungen bewusst macht, und welchen Einfluss sie auf die Treffsicherheit von Spielern haben, könnten sie im <strong>Training</strong> daran arbeiten.</p>
<p>Und Greg Wood fährt weiter: „Die Ergebnisse zeigen, die <strong>beste Strategie</strong> für Elfmeterschützen ist, sich eine Stelle aussuchen, auf diese Stelle zielen und den <strong>Torhüter</strong> dabei <strong>ignorieren</strong>. Ein Training für diese Strategie würde wahrscheinlich auf die eng abgestimmten Augenbewegungen und die dann folgenden motorischen Abläufe aufbauen, damit der Schuss zielgenauer wird. Das Argument, man könne das Gefühl der Angst bei einem Elfmeterschützen nicht künstlich erzeugen, ist keine Entschuldigung das nicht zu üben. Glauben Sie, andere Klassespieler beim Darts, Snooker oder Golf üben deswegen grundlegende Schüsse aufs Ziel nicht? Diese praktischen Fähigkeiten müssen in Fleisch und Blut übergehen, damit sie Druck standhalten.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.exeter.ac.uk/news/featurednews/title,50802,en.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Exeter News</span></a></p>
<p><a href="http://hk.humankinetics.com/jsep/viewarticle.cfm?jid=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ&amp;aid=17680&amp;site=Z2gtzxsNK2xux6TRZ3jhhg63R3sqvq3BV4ag88DkX2ys3GUHZ" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Sport and Exercise Psychology</span></a> 2009</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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