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	<title>Psychologie aktuell &#187; ADHS</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Psychologie aktuell</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell &#187; ADHS</title>
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		<title>Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 17:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Häufigkeit von ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren stark gestiegen, doch die Ursachen dafür sind nicht klar. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine hohe Pestizidbelastung vor der Geburt und bei Kleinkindern das Risiko für spätere Verhaltensstörungen erhöht, die ADHS ähneln. Wir haben einen Pressebericht zu einer aktuellen Studie vom Mai übersetzt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2782" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Besteht-ein-Zusammenhang-zwischen-ADHS-und-Pestiziden.jpg" alt="Besteht ein Zusammenhang zwischen ADHS und Pestiziden" width="167" height="125" />Die Häufigkeit von ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren stark gestiegen, doch die Ursachen dafür sind nicht klar. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine hohe Pestizidbelastung vor der Geburt und bei Kleinkindern das Risiko für spätere Verhaltensstörungen erhöht, die ADHS ähneln. Wir haben einen Pressebericht zu einer aktuellen Studie vom Mai übersetzt, die nun zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen Pestizidbelastung und ADHS bei Kindern in der Allgemeinbevölkerung zeigt:</p>
<p>Ein Team von Wissenschaftlern der <em>University of Montreal</em> in Kanada und der <em>Harvard University</em> in den USA hat einen Zusammenhang zwischen einer Umweltbelastung durch Pestizide vom Typ der <strong>Organophosphate</strong> und einem erhöhten Risiko für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (<strong>ADHS</strong>) bei Kindern gezeigt.</p>
<p><span id="more-2777"></span>Die <strong>Studie</strong>, die in dem Journal <em>Pediatrics </em>erschien, stellte einen Zusammenhang zwischen Pestizidbelastung und ADHS-Symptomen bei Kindern fest. Die Forscher untersuchten 1139 Kinder, die zuvor an einer für die <strong>US-Bevölkerung repräsentativen</strong> Studie teilgenommen hatten, und maßen die Pestizidkonzentrationen in ihrem Urin.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein Grad der Umweltbelastung durch Organophosphat-<strong>Pestizide</strong>, wie er für Kinder in den USA typisch ist, zu der <strong>Häufigkeit </strong>von <strong>ADHS</strong> mit beitragen könnte.</p>
<p>„Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gabe bestimmter Organophosphat-Verbindungen <strong>Hyperaktivität </strong>und <strong>kognitive Defizite</strong> bei <strong>Tieren</strong> hervorruft“, sagt der erste Autor <em>Maryse F. Bouchard</em> von der Abteilung Umwelt- und Arbeitsmedizin der <em>University of Montreal</em> und dem <em>Sainte-Justine Hospital Research Center</em>. „In unserer Studie haben wir festgestellt, dass eine Belastung durch Organophosphate bei <strong>Kindern</strong>, die noch in der Entwicklung sind, Auswirkungen auf das Nervensystem haben könnte und damit zu Verhaltensweisen wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität beitragen, die für <strong>ADHS </strong>charakteristisch sind.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nouvelles.umontreal.ca/udem-news/news/20100517-pesticide-exposure-may-contribute-to-adhd.html" target="_blank">UdeMNouvelles</a></span>, 17.5.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1542/peds.2009-3058" target="_blank">Bouchard et al</a></span>. <em>Pediatrics</em>, Mai 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wird-das-risiko-fur-adhs-bei-kindern-durch-das-rauchen-der-eltern-erhoht/" target="_self">Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-fur-adhs-verbindungsfehler-im-gehirn-verantwortlich /" target="_self">Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-adhs-symptome-innerhalb-kurzer-zeit-wieder-verschwinden/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 14:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Kindern haben heute eine Diagnose von ADHS und werden dagegen, zum Teil medikamentös, behandelt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich zumindest weniger schwere Verhaltensprobleme auch von allein wieder geben können. Wir haben einen Presseartikel von HealthDay News übersetzt, der die Untersuchung kurz darstellt:
Kinder mit einem Aufmerksamkeitsdefizit sollten jährlich neu untersucht werden, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2347" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Können-ADHS-Symptome-innerhalb-kurzer-Zeit-wieder-verschwinden.jpg" alt="Können ADHS Symptome innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden" width="167" height="130" />Immer mehr Kindern haben heute eine Diagnose von ADHS und werden dagegen, zum Teil medikamentös, behandelt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich zumindest weniger schwere Verhaltensprobleme auch von allein wieder geben können. Wir haben einen Presseartikel von HealthDay News übersetzt, der die Untersuchung kurz darstellt:</p>
<p>Kinder mit einem <strong>Aufmerksamkeitsdefizit</strong> sollten jährlich <strong>neu untersucht</strong> werden, weil sich die Symptome oft von einem Jahr zum nächsten bessern. Das zeigt eine neue Studie von <em>Dr. David Rabiner</em> und seinen Mitarbeitern an der <em>Duke University</em> in den USA.</p>
<p><span id="more-2339"></span>Die Autoren der <strong>Studie</strong> untersuchten drei Gruppen von Kindern im Grundschulalter: siebenundzwanzig Erstklässler und vierundzwanzig Viertklässler, die offenbar nur <strong>nicht gut aufpassen</strong> konnten, aber noch keine Diagnose von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hatten. Die achtundzwanzig Kinder der dritten Gruppe gingen in die erste bis vierte Klasse und hatten eine <strong>klinische Diagnose</strong> von ADHS.</p>
<p>Lehrer bewerteten die Unaufmerksamkeit und andere Verhaltensauffälligkeiten ihrer Schüler etwa einmal pro Jahr auf einer Skala. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Aprilausgabe des <em>Journals of Developmental and Behavioral Pediatrics</em> veröffentlicht.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass sich die Messwerte für unaufmerksames <strong>Verhalten</strong> bei den meisten dieser Kinder verbesserten und bei fünfundzwanzig bis fünfzig Prozent von ihnen <strong>wieder normalisierten</strong>. Etwa ein Drittel der Kinder zeigten keinerlei Anzeichen für Probleme mit der Aufmerksamkeit nur ein Jahr, nachdem sie sechs oder mehr Symptome von ADHS gehabt hatten.</p>
<p>Die Autoren weisen darauf hin, dass Probleme mit der Aufmerksamkeit auch das Ergebnis <strong>anderer Faktoren</strong> sein könnten als nur das Kind selbst. Sie meinen, ein schlecht organisierter <strong>Schulalltag</strong> oder <strong>Klassenkameraden</strong>, die den Unterricht stören, könnten ebenso zu Problemen mit mangelnder Aufmerksamkeit führen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass man durch eine regelmäßige Überprüfung von Symptomen eine <strong>unnötige Behandlung</strong> von Kindern gegen ADHS vermeiden könnte.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.healthday.com/Article.asp?AID=637287" target="_blank">HealthDay News</a></span>, 26.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://journals.lww.com/jrnldbp/Abstract/2010/04000/Instability_in_Teacher_Ratings_of_Children_s.1.aspx" target="_blank">Rabiner et al</a></span>. <em>Journal of Developmental &amp; Behavioral Pediatrics</em>, April 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.dukenews.duke.edu/2010/03/ADHD_checks.html" target="_blank">Duke University</a></span></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-heute-mehr-kinder-adhs-als-fruher/" target="_self">Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum sind Kinder mit ADHS häufig hyperaktiv?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-kinder-mit-adhs-haufig-hyperaktiv/" target="_self">Warum sind Kinder mit ADHS häufig hyperaktiv?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei ADHS im Erwachsenenalter?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-adhs-im-erwachsenenalter/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 15:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen erfolgt oft medikamentös. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass auch eine neue Form der Verhaltenstherapie bei diesen Patienten wirksam ist. Wir haben eine Pressemitteilung über die Studie von dieser Woche übersetzt, die die relative kurze Gruppentherapie beschreibt:
Forscher am Mount Sinai Medical Center in New York haben gezeigt, dass metakognitive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2232" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei ADHS im Erwachsenenalter s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Wie-wirksam-ist-Verhaltenstherapie-bei-ADHS-im-Erwachsenenalter-s.jpg" alt="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei ADHS im Erwachsenenalter s" width="167" height="125" />Die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen erfolgt oft medikamentös. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass auch eine neue Form der Verhaltenstherapie bei diesen Patienten wirksam ist. Wir haben eine Pressemitteilung über die Studie von dieser Woche übersetzt, die die relative kurze Gruppentherapie beschreibt:</p>
<p>Forscher am <em>Mount Sinai Medical Center</em> in New York haben gezeigt, dass <strong>metakognitive Therapie (MKT)</strong>, eine Form der Verhaltentherapie, Symptome von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Erwachsenen erheblich wirksamer verbessert als eine allgemein unterstützende Psychotherapie. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Märzausgabe des <em>American Journal of Psychiatry</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-2192"></span><em>Dr. Mary Solanto</em>, die Associate Professor in der Abteilung Psychiatrie am <em>Mount Sinai Medical Center</em> ist und dort das Attention Deficit/Hyperactivity Disorder Center leitet, untersuchte die Wirksamkeit einer zwölfwöchigen metakognitiven <strong>Gruppentherapie</strong>. Ziel der Behandlung war eine Verbesserung des <strong>Zeitmanagements</strong>, der <strong>Organisation</strong> und <strong>Planung</strong> bei erwachsenen Patienten mit ADHS.</p>
<p>„Wir untersuchten Erwachsene mit ADHS, die nach dem Zufallsprinzip in Gruppen aufgeteilt wurden und entweder <strong>metakognitive Therapie</strong> oder eine <strong>unterstützende Psychotherapie</strong> erhielten”, sagt <em>Dr. Solanto</em>. „Damit haben wir zum ersten Mal die Wirksamkeit einer <strong>nicht-medikamentösen</strong> Therapie für ADHS bei Erwachsenen gezeigt. Die Studie verglich die aktive Behandlung mit einer unterstützenden Psychotherapie bei einer Kontrollgruppe, in der die Patienten gleich viel Zeit, Aufmerksamkeit und Unterstützung durch den Therapeuten hatten.“</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen achtundachtzig <strong>Erwachsene </strong>teil, deren Diagnose von ADHS nach einer eingehenden Untersuchung durch strukturierte Interviews und einer standardisierten Befragung gestellt wurde. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip einer von zwei Gruppentherapien zugeteilt und erhielten entweder metakognitive Therapie oder unterstützende Psychotherapie. Manche Patienten nahmen zusätzlich Medikamente gegen ADHS und wurden gleichmäßig auf beide Gruppen verteilt.</p>
<p>Ein unabhängiger, „verblindeter” Arzt (der nicht wusste, in welcher Therapiegruppe der Patient war) wertete die Behandlungsergebnisse aus. Die Auswertung erfolgte durch ein standardisiertes Arztgespräch zu den für ADHS charakteristischen Symptomen für Aufmerksamkeitsdefizit und anderen Symptomen, die für das Zeitmanagement und die Organisation relevant sind. Die Ergebnisse zeigten, dass sich nach <strong>zwölf Wochen</strong> die <strong>Symptome</strong> der Patienten in der MKT-Gruppe im Vergleich zur Gruppe mit Unterstützungstherapie erheblich <strong>verbessert </strong>hatten. Die Verbesserung in der MKT-Gruppe wurde auch durch die Selbsteinschätzung der Patienten und die Einschätzung von Beobachtern bestätigt.</p>
<p>Die <strong>metakognitive Therapie</strong> ist eine Form der kognitiven Verhaltenstherapie und strebt die Verbesserung praktischer Fähigkeiten und Denkstrategien für ein effektives Zeitmanagement, Organisation und Planung bei Patienten an. In dieser Studie zielte die Behandlung zusätzlich auf die Veränderung depressiver und besorgter Gedanken und Vorstellung ab, da sie ein effektives Selbstmanagement der Patienten beeinträchtigen. Die nicht-spezifischen Aspekte der Behandlung, zum Beispiel die Unterstützung der Patienten durch den Therapeuten, waren in den Gruppen mit Unterstützungstherapie und MKT gleich. Allerdings vermied der Therapeut in der Unterstützungstherapie eine Diskussion über bessere Zeitmanagement-, Organisations- und Planungsstrategien.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-03/tmsh-msf033010.php" target="_blank">Mount Sinai Hospital</a></span>, 30.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/content/abstract/appi.ajp.2009.09081123v1?maxtoshow=&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Mary+Solanto&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank">Solanto et al</a></span>. American Journal of Psychiatry, 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirksam-ist-verhaltenstherapie-bei-depressionen/" target="_self">Wie wirksam ist Verhaltenstherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/" target="_self">Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADHS im Erwachsenenalter?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/ADHS-erwachsenenalter.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADHS im Erwachsenenalter?</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich? </title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-fur-adhs-verbindungsfehler-im-gehirn-verantwortlich%c2%a0/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Neurophysiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt zum ersten Mal, dass die Kommunikation zwischen bestimmten Gehirnregionen bei Kindern mit ADHS gestört ist. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Wissenschaftler darauf hinweisen, dass sich elektrische Messungen wie ihre für eine verbesserte Diagnose und Erforschung der Störung eignen:
Wenn Kinder mit ADHS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1811" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Sind-für-ADHS-Verbindungsfehler-im-Gehirn-verantwortlich-s.jpg" alt="Sind für ADHS Verbindungsfehler im Gehirn verantwortlich s" width="167" height="125" />Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt zum ersten Mal, dass die Kommunikation zwischen bestimmten Gehirnregionen bei Kindern mit ADHS gestört ist. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Wissenschaftler darauf hinweisen, dass sich elektrische Messungen wie ihre für eine verbesserte Diagnose und Erforschung der Störung eignen:</p>
<p>Wenn <strong>Kinder mit ADHS</strong> (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) Aufmerksamkeitstests machen, können zwei bestimmte Gehirnregionen <strong>keine normale Verbindung</strong> herstellen und miteinander kommunizieren. Das zeigt eine Studie von Forschern am Center for Mind and Brain und am M.I.N.D.-Institut der <em>University of California-Davis</em>.</p>
<p><span id="more-1143"></span>„Damit haben wir zum ersten Mal einen direkten Beweis, dass diese Verbindung bei ADHS fehlt”, sagt <em>Dr. Ali Mazaheri</em> vom Center for Mind and Brain. <em>Mazaheri</em> und seine Kollegen machten die Entdeckung bei Untersuchungen über die <strong>Gehirnaktivität</strong> von Kindern mit ADHS. Der Artikel erscheint online in der neusten Ausgabe des Fachjournals <em>Biological Psychiatry</em>.</p>
<p>Die Forscher zeichneten den Rhythmus der <strong>elektrischen Aktivität des Gehirns </strong>von Kindern auf, insbesondere das Muster der sogenannten <strong>Alpha-Wellen</strong>, einer charakteristischen Art von elektrischen Spannungsschwankungen im <strong>EEG</strong> (Elektroenzephalogramm) des Gehirns. Wenn eine <strong>Gehirnregion</strong> Wellen mit einem Alpha-Rhythmus aussendet, ist sie <strong>nicht</strong> mit dem Rest des Gehirns <strong>verbunden </strong>und kann Informationen nicht optimal empfangen oder verarbeiten, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>Für die Untersuchungen machten Kinder mit ADHS und normale Kinder einen einfachen <strong>Test für Aufmerksamkeit</strong>, während die Forscher ihre Gehirnwellen aufzeichneten. Den Kindern wurden rote oder blaue <strong>Bilder</strong> gezeigt beziehungsweise ein hoher oder tiefer <strong>Ton</strong> vorgespielt, und sie sollten darauf mit einem Knopfdruck reagieren. Direkt vor dem Bild oder Ton wurde ihnen entweder der Buchstabe „V” (visuell) gezeigt, um ein Testbild <strong>anzukündigen</strong>, oder ein umgedrehtes „V”, das den Buchstaben „A” (auditorisch) darstellte und einen Testton ankündigte.</p>
<p>Die Experimente wurden von Forschern aus den Labors von <em>Ron Mangun</em>, Professor für Psychologie und Neurologie, und <em>Blythe Corbett</em>, Associate Clinical Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung, sowie des M.I.N.D.-Instituts durchgeführt.</p>
<p>Nach den gängigen Vorstellungen, wie das Gehirn seine Aufmerksamkeit auf Etwas richtet, sollten <strong>Signale vom Stirnhirn</strong> – wie hier die Hinweise „V” und „A” – <strong>anderen</strong> Teilen des Gehirns wie der <strong>Region</strong> für die Verarbeitung visueller Information im Hinterkopf mitteilen, dass sie sich darauf <strong>vorbereiten</strong>, ihre Aufmerksamkeit auf Etwas zu richten. Das sollte sich in einer <strong>verminderten</strong> Aktivität von <strong>Alpha-Wellen</strong> in der Region für das Sehen ausdrücken, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>Genau das beobachteten die Forscher auch bei den Gehirnwellen normaler Kinder. Dagegen war bei Kindern mit <strong>ADHS </strong>die <strong>Alpha-Aktivität nicht vermindert</strong>. Das zeigt, dass zwischen dem Gehirnzentrum, das die Befehle für Aufmerksamkeit verteilt, und den Regionen für die Verarbeitung visueller Informationen <strong>keine funktionelle Verbindung</strong> besteht, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>„Das Gehirn von Kindern mit ADHS scheint sich auf die Aufmerksamkeit für bevorstehende Reize anders vorzubreiten als das von Kindern, die sich normal entwickeln”, meint er.</p>
<p>Kinder mit ADHS hatten nach den entsprechenden Hinweissignalen verbesserte Reaktionszeiten, aber sie scheinen von ihrer Fähigkeit zur <strong>Aufmerksamkeit weniger effizient</strong> Gebrauch zu machen, sagt <em>Mazaheri</em>.</p>
<p>Das ist der erste Nachweis für eine gestörte Verbindung zwischen Gehirnsystemen für die Aufmerksamkeit bei ADHS anhand von elektrischen Mustern der Gehirnaktivität, sagt er. Bis jetzt beruhte die Definition von ADHS allein auf dem Verhalten.</p>
<p>Der Ausgangspunkt für diese Studie war der Wunsch, Labor- und klinische Forschung miteinander zu verbinden, um <strong>neue Untersuchungsmethoden</strong> für ADHS zu entwickeln und die <strong>Erkrankung</strong> besser zu <strong>verstehen</strong>, sagt <em>Corbett</em>.</p>
<p>„Diese Kommunikation zwischen Klinikern und Forschern war ein klarer Erfolg”, meint sie.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=9353" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of California-Davis</span></a>, 11.1.10</p>
<p><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6T4S-4Y41MNW-5&amp;_user=10&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=2e13ab5f20c60430bf1d02521b4204ec" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Mazaheri et al.</span></a> <em>Biological Psychiatry</em>, Jan 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lässt sich die Therapie von ADHS mit Computerspielen für Kinder unterstützen?</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 16:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Biofeedback]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele verbinden mit Computerspielen Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität bei Kindern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine neue Generation solcher Spiele richtig eingesetzt auch eine therapeutische Wirkung bei Kindern mit ADHS haben können. Ich habe einen Presseartikel vom 8. Januar übersetzt, der die Ergebnisse dieser noch nicht veröffentlichten Studie kurz vorstellt:
Ein neues gedankengesteuertes Computersystem, das die Symptome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele verbinden mit Computerspielen Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität bei Kindern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine neue Generation solcher Spiele richtig eingesetzt auch eine therapeutische Wirkung bei Kindern mit ADHS haben können. Ich habe einen Presseartikel vom 8. Januar übersetzt, der die Ergebnisse dieser noch nicht veröffentlichten Studie kurz vorstellt:</p>
<p>Ein neues <strong>gedankengesteuertes Computersystem</strong>, das die Symptome von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (<strong>ADHS</strong>) bei Kindern verbessern kann, wird diesen Monat in Großbritannien auf dem Markt eingeführt.</p>
<p><em>Professor Karen Pine</em> vom Fachbereich Psychologie der <em>University of Hertfordshire</em> in Großbritannien und <em>Farjana Nasrin</em> untersuchten die Wirkung von EEG (Elektroenzephalographie)-<strong>Biofeedback</strong>, einer <strong>Lernstrategie</strong>, die auf der <strong>Messung </strong>elektrischer Potentiale bei <strong>Gehirnaktivität</strong> beruht, an zehn Kindern mit ADHS aus Schulen in Hertfordshire.</p>
<p><span id="more-1130"></span>Die Forscher testeten das Verfahren des EEG-Biofeedbacks dreimal pro Woche für insgesamt zwölf Wochen an den Schulkindern. Das System mit dem Namen Play Attention wurde von der nicht profitorientierten Firma Games for Life zur Verfügung gestellt, die das Lernsystem von öffentlichem Interesse vermarktet.</p>
<p>Bei diesem System spielt das Kind ein lustiges <strong>Lernspiel </strong>und trägt dabei einen Helm, der einem Fahrradhelm ähnelt. Der Helm misst die <strong>Gehirnaktivität</strong> in Form von EEG- Wellen, die für <strong>Aufmerksamkeit</strong> charakteristisch sind. Solange sich das Kind konzentriert, kann es das <strong>Spiel kontrollieren</strong>, aber wenn seine Aufmerksamkeit nachlässt, ist das Spiel zu Ende.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass das <strong>impulsive Verhalten</strong> der Kinder gegen Ende der Studie <strong>abnahm </strong>verglichen mit einer Kontrollgruppe, die das System nicht benutzt hatte.</p>
<p>„Kinder mit ADHS können ihre Impulse schlecht kontrollieren und unerwünschtes Verhalten bremsen”, sagt <em>Prof. Pine</em>. „Dadurch können sie Schwierigkeiten in der Schule und mit ihrem Verhalten allgemein haben. Die Play Attention-<strong>Methode</strong> könnte langfristigen Problemen vorbeugen, indem sie Kindern hilft, <strong>weniger impulsiv</strong> zu sein und sich <strong>besser </strong>zu <strong>beherrschen</strong>.“</p>
<p><em>Professor Pine </em>und der Psychologe <em>Dr. Rob Sharp</em>, der sich auf den pädagogischen Bereich spezialisiert hat, arbeiten weiter an futuristischen Projekten zusammen mit <em>Ian Glasscock</em>, dem geschäftsführenden Direktor von Games for Life. Methoden, bei denen sich mithilfe <strong>gedankengesteuerter Computerspiele</strong> der Lernerfolg von Kindern mit ernsthaften <strong>Kommunikationsstörungen</strong> oder auch <strong>Körperbehinderungen </strong>auswerten lässt, versprechen viel für die Zukunft, denn diese Kinder könnten einen Computer nicht per Hand bedienen.</p>
<p>„Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben Schwierigkeiten mit ihrer Aufmerksamkeit, die sie im Leben erheblich einschränken, und zu denen auch Störungen wie ADHS gehören“, sagt <em>Glasscock</em>. „Die Technologie der gedankengesteuerten pädagogischen Computerspiele ist die einzige Behandlung, die nachweislich die <strong>eigentlichen Symptome </strong>von ADHS <strong>verbessert</strong>. Bis jetzt hat man diesen Kindern manchmal Medikamente verschrieben.“</p>
<p>Games for Life will nun ihr neues System ab diesem Monat auf dem britischen Markt verkaufen.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/175410.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Medical News Today</span></a>, 8.1.10</p>
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		<title>Wird das Risiko für ADHS bei Kindern durch das Rauchen der Eltern erhöht?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wird-das-risiko-fur-adhs-bei-kindern-durch-das-rauchen-der-eltern-erhoht/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 13:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht/Substanzmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren immer mehr zum Thema für Eltern geworden und wird heute zunehmend auch medikamentös behandelt. Eine aktuelle Studie weist nun auf eine andere Möglichkeit hin: schwangere Frauen könnten weniger rauchen. Ich habe einen Presseartikel über die Studie vereinfacht und übersetzt:
Forscher in den USA haben einen Zusammenhang festgestellt zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-948" style="margin: 0px 10px; border: black 1px solid;" title="ADHD c s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/ADHD-c-s.jpg" alt="ADHD c s" width="168" height="125" />ADHS bei Kindern ist in den letzten Jahren immer mehr zum Thema für Eltern geworden und wird heute zunehmend auch medikamentös behandelt. Eine aktuelle Studie weist nun auf eine andere Möglichkeit hin: schwangere Frauen könnten weniger rauchen. Ich habe einen Presseartikel über die Studie vereinfacht und übersetzt:</p>
<p>Forscher in den USA haben einen <strong>Zusammenhang </strong>festgestellt zwischen der Einwirkung von <strong>Rauchen in der Schwangerschaft</strong>, <strong>Bleibelastung im Kindesalter</strong> und einem stark erhöhten Risiko für <strong>ADHS</strong> (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) bei Kindern. Während wir dazu neigen, uns auf die Behandlung von ADHS zu konzentrieren, könnte nach Meinung der Wissenschaftler die Beseitigung solcher Umwelteinflüsse die Entwicklung der Störung bei vielen hunderttausend Kindern von vornherein verhindern.</p>
<p><span id="more-797"></span></p>
<p>Leiter der Studie, die jetzt online in der Fachzeitschrift <em>Pediatrics</em> veröffentlicht wurde, war <em>Dr. Robert Kahn</em>, Arzt und Forscher am <em>Cincinnati Children&#8217;s Hospital Medical Center</em> in Ohio in den USA.</p>
<p><em>Dr. Kahn</em> und seine Mitarbeiter schätzen, dass sich insgesamt bis zu <strong>35 Prozent der Fälle</strong> von ADHS bei Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis fünfzehn Jahren <strong>verhindern</strong> ließen, indem man die <strong>Umwelteinwirkungen</strong> von Blei und Rauchen in der Schwangerschaft <strong>beseitigt</strong>: in Zahlen ausgedrückt wären das allein in den USA etwa 800 000 Kinder.</p>
<p><em>Dr. Kahn </em>erklärte gegenüber der Presse, während man sich in der Vergangenheit überwiegend auf die Behandlung konzentriert hat, „zeigt unsere Studie, dass eine Verringerung von Schadstoffen in der Umwelt ein wichtiger Ansatz sein könnte, um die Häufigkeit von ADHS zu senken.”</p>
<p>Für ihre Studie analysierten <em>Dr. Kahn</em> und seine Mitarbeiter die Daten von 2588 Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis fünfzehn Jahren, die zwischen 2001 und 2004 an der sogenannten NHANES-Studie teilnahmen. NHANES (National Health and Nutrition Examination Survey) ist eine <strong>landesweite Langzeitstudie</strong> an einer für die <strong>USA</strong> repräsentativen Bevölkerungsgruppe und sammelt unter anderem Informationen zur Gesundheit und Ernährung.</p>
<p>Die Einwirkung von Tabakrauch analysierten die Forscher anhand der Angaben von <strong>Müttern</strong> über ihren <strong>Tabakkonsum </strong>während der <strong>Schwangerschaft</strong>. Für die Untersuchung der Umwelteinwirkung durch <strong>Blei</strong> werteten die Forscher den Bleigehalt <strong>aktueller Blutproben </strong>der Kinder aus. Die Diagnose von AHDS beruhte auf dem DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual for Mental Disorders, Fourth Edition), einem Nachschlagewerk, das als „Goldstandard” für die Diagnose psychischer Störungen gilt.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass fast <strong>neun Prozent der Kinder ADHS</strong> hatten. Bei Kindern, deren Mütter während der <strong>Schwangerschaft geraucht </strong>hatten, war die Häufigkeit von ADHS war mehr als <strong>doppelt so hoch</strong>. Auch Kinder mit Werten von <strong>Blei</strong> im Blut, die deutlich über dem Durchschnitt lagen, hatten mehr als <strong>doppelt so oft </strong>ADHS.</p>
<p>Aber wenn Kinder <strong>beiden Umwelteinflüssen</strong> ausgesetzt waren, hatten sie etwa <strong>achtmal so häufig ADHS</strong> wie Kinder ohne jede Belastung durch eines der beiden Umweltgifte. Alle beobachteten Unterschiede waren von statistischer Bedeutung.</p>
<p>Daraus schlossen die Autoren: „Bei Kindern in den USA gibt es einen Zusammenhang zwischen den Einwirkungen von Tabakrauch vor der Geburt, Blei in der Kindheit und einer erhöhten Häufigkeit von ADHS. Das gilt insbesondere für Kinder, die beiden Umwelteinwirkungen ausgesetzt sind.”</p>
<p>Die Autoren meinen, dass eine <strong>Verminderung</strong> der Einwirkungen von <strong>Rauchen</strong> in der Schwangerschaft und <strong>Blei </strong>wichtige Schritte sein können, um einer Entwicklung von <strong>ADHS</strong> bei Kindern <strong>vorzubeugen</strong>.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Dr. Tanya Froehlich</em>, Ärztin in der Abteilung Entwicklungs- und Verhaltenspädiatrie am <em>Cincinnati Children&#8217;s Hospital Medical Center</em>, sagt:</p>
<p>„Sowohl die Einwirkung von Rauchen als auch von Blei haben ihre eigenen schädigenden Auswirkungen, die beide wichtig sind.“</p>
<p>„Aber wenn Kinder dem Einfluss von Blei in der Umwelt und Rauchen in der Schwangerschaft ausgesetzt sind, <strong>verstärken sich die Wirkungen</strong> gegenseitig“, erklärt sie.</p>
<p><strong>ADHS</strong> ist eine häufige Verhaltensstörung, von der circa acht bis zehn Prozent aller Kinder im Schulalter betroffen sind. <strong>Jungen</strong> entwickeln etwa <strong>dreimal so häufig</strong> eine ADHS wie Mädchen, obwohl die Gründe dafür noch unklar sind.</p>
<p>Kinder mit ADHS sind <strong>überaktiv</strong>, sie handeln ohne zu denken, und das <strong>Konzentrieren fällt</strong> ihnen <strong>schwer</strong>. Obwohl sie vielleicht verstehen, was man von ihnen erwartet, haben sie Schwierigkeiten, es auch zu tun. Denn das Aufpassen, Erfassen von Details und Ruhigsein bereitet ihnen Mühe.</p>
<p>Während dieses Verhalten typisch für viele Kinder ist, besonders wenn sie sehr klein sind oder etwas aufregend finden, bleiben Kinder <strong>mit ADHS viel länger</strong> so. ADHS behindert die soziale und schulische Entwicklung von Kindern und macht ihren Familien das Leben oft sehr schwer.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/171924.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Medical News Today</span></a></p>
<p><a href="http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/abstract/peds.2009-0738v1?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=Tanya+E.+Froehlich&amp;andorexactfulltext=and&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;sortspec=relevance&amp;resourcetype=HWCIT" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Pedriatrics</span></a></p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-heute-mehr-kinder-adhs-als-fruher/" target="_self">Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-schlafmangel-bei-kindern-zu-ubergewicht-und-hyperaktivitat-fuhren/" target="_self">Führt Schlafmangel bei Kindern zu Hyperaktivität?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werden Kinder mit ADHS als Erwachsene häufiger straffällig?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-kinder-mit-adhs-als-erwachsene-haufiger-straffallig/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 20:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfolg Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass überaktive Kinder in der Schule oft Schwierigkeiten haben, weiss jeder. Ob und welche Folgen das auch für das spätere Leben haben kann, ist weit weniger klar. Ein aktuelle Studie hat die Diskussion über diese Frage unter Fachleuten in den letzten Tagen weiter entfacht. Die wichtigsten Ergebnisse des Artikels habe ich für Sie zusammengefasst:
Schulkinder mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass überaktive Kinder in der Schule oft Schwierigkeiten haben, weiss jeder. Ob und welche Folgen das auch für das spätere Leben haben kann, ist weit weniger klar. Ein aktuelle Studie hat die Diskussion über diese Frage unter Fachleuten in den letzten Tagen weiter entfacht. Die wichtigsten Ergebnisse des Artikels habe ich für Sie zusammengefasst:</p>
<p><strong>Schulkinder mit</strong> Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung <strong>(ADHS) werden im späteren Leben viel wahrscheinlicher Straftaten begehen</strong> wie zum Beispiel Einbruch, Diebstahl und Drogenhandel. Zum diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern der <em>Yale School of Public Health</em>, die jetzt im <em>Journal of Mental Health Policy and Economics</em> veröffentlich wurde.</p>
<p><span id="more-695"></span>Die Untersuchung wurde an 10000 Jungendlichen durchgeführt, die dann wieder als junge Erwachsene befragt wurden. Sie zeigte, dass Menschen, die <strong>als Kinder ADHS</strong> hatten, <strong>später</strong> doppelt so oft <strong>Diebstahl</strong> begingen und 50 Prozent häufiger <strong>Drogen</strong> verkauften. Die Forschungsergebnisse gelten als die ersten wissenschaftlichen Daten über eine Bevölkerungsgruppe, die für die USA landesweit repräsentativ sind, und zeigen einen Zusammenhang zwischen illegalem Verhalten und der sogenannten ADHS, einer Verhaltensstörung bei Kindern.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren <em>Jason M. Fletcher</em>, Assistant Professor an der <em>Yale School of Public Health</em>, und <em>Barbara Wolfe</em> von der <em>University of Wisconsin-Madison</em> zeigen die Ergebnisse, dass Kinder mit Symptomen von ADHS als eine <strong>Risikogruppe</strong> anzusehen sind und Programme für eine <strong>vorbeugende Behandlung</strong> angebracht sein könnten.</p>
<p>Forscher schätzen die Kosten für die Gesellschaft durch Straftaten, bei denen ADHS eine Rolle spielt, auf jährlich zwei bis 4 Milliarden Dollar. „Nachdem viele Studien bereits einen Zusammenhang zwischen ADHS und dem relativ <strong>kurzfristigen</strong> schulischen Erfolg von Jugendlichen gezeigt haben, weisen unsere Ergebnisse nun auch auf wichtige <strong>langfristige Folgen</strong> in anderen Bereichen wie Straffälligkeit hin ”, sagt <em>Fletcher</em>, der Leiter der Studie, und fährt fort: „Außerdem stellten wir wichtige <strong>Unterschiede</strong> beim Zusammenhang zwischen Straffälligkeit als Erwachsener und der Art der ADHS-Symptome in der Kindheit fest—ob <strong>überaktiv oder unaufmerksam</strong> oder beides.”</p>
<p>Man schätzt, dass <strong>zwei bis zehn Prozent der Schulkinder</strong> in den USA unter ADHS leiden. Die Störung ist <strong>bei Jungen</strong> weitaus <strong>häufiger als bei Mädchen </strong>und unter nahen Verwandten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung stark gehäuft, was man als Hinweis auf einen genetischen Ursprung deuten kann. In den letzten 20 Jahren hat der Gebrauch von <strong>Medikamenten</strong> wie Ritalin zur Behandlung von ADHS stark zugenommen und ist heutzutage <strong>weit verbreitet</strong>.</p>
<p><em>Fletcher </em>sagt, der Zusammenhang zwischen ADHS und Straffälligkeit wird nun genauer untersucht, um festzustellen, ob eine medikamentöse Behandlung im Kindesalter das Risiko für ein kriminelles Verhalten im Erwachsenenalter vermindern kann. Außerdem untersucht er das Verhältnis von ADHS-Symptomen bei Kindern und Auswirkungen für den Arbeitsmarkt wie spätere Berufstätigkeit und Einkommen.</p>
<p><strong>Quelle: </strong><a href="http://www.icmpe.org/test1/journal/issues/v12i3/v12i3abs03.html" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.icmpe.org/test1/journal/issues/v12i3/v12i3abs03.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Journal of Mental Health Policy and Economics</span></a>, 30.9.09</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie hängt Internet-Abhängigkeit mit anderen Störungen zusammen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-internetabhangigkeit-mit-anderen-storungen-zusammen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangt-internetabhangigkeit-mit-anderen-storungen-zusammen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=560</guid>
		<description><![CDATA[In dem Informationsdienst Science Daily ist vor wenigen Tagen eine Zusammenfassung eines Artikels aus Archives of Pediatrics &#38; Adolescent Medicine erschienen, die mir interessant erscheint. Hier wird der Zusammenhang zwischen Internetabhängigkeit und anderen klinischen Erkrankungen wie ADHS oder Sozialphobie dargestellt. Im Anschluss meine Übersetzung dieses Beitrages in Auszügen:

Junge Menschen 	mit Störungsbildern wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Sozialphobie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->In dem Informationsdienst <em>Science Daily </em>ist vor wenigen Tagen eine Zusammenfassung eines Artikels aus <em><span lang="de-DE">Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine </span></em><span lang="de-DE">erschienen</span><span lang="de-DE">, die mir interessant erscheint. Hier wird der <strong>Zusammenhang zwischen Internetabhängigkeit </strong>und anderen <strong>klinischen Erkrankungen </strong>wie ADHS oder Sozialphobie dargestellt. Im Anschluss meine Übersetzung dieses Beitrages in Auszügen:<br />
</span></p>
<p><span lang="de-DE"><span id="more-560"></span>Junge </span><span lang="de-DE">Menschen 	mit Störungsbildern wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Sozialphobie (Ängste vor dem 	Zusammensein in Gruppen), Feindseligkeit und Depressionen könnten 	eher dazu neigen, auch eine Internetabhängigkeit zu entwickeln. </span></p>
<p><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE">Aus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass <strong>bis zu 17,9 Prozent </strong>(je nach Kriterienraster)  junger Menschen in westlichen wie auch in östlichen Gesellschaften <strong>internetabhängig </strong>sind. So wurde schon vorgeschlagen, Internetabhängigkeit wie auch Spielsucht in das <em>Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders </em>mit aufzunehmen. „Aus diesem Grund ist die Identifizierung von Risikofaktoren für Internetabhängigkeit wichtig zur Vorsorge bzw. einem frühen Eingreifen bei einer Internetabhängigkeit von jungen Menschen.”</span></p>
<p><span lang="de-DE"><em>Chih-Hung Ko</em>, M.D., vom Kaohsiung <em>Medical University Hospital </em>und </span><span lang="de-DE">der <em>Kaohsiung Medical University </em>in Kaohsiung in Taiwan und seine Mitarbeiter untersuchten den Zusammenhang von psychiatrischen Symptomen wie ADHD, Sozialphobie und Feindseligkeit mit der Internetabhängigkeit. Die Forscher <strong>testeten 2.293 Schüler </strong>der siebten Klasse (1179 Jungen und 1114 Mädchen) aus 10 Oberschulen im Süden Taiwans und achteten dabei auch auf Unterschiede beim Vorhersagewert von Störungsbildern zwischen Jungen und Mädchen. Die psychologischen Störungsbilder wurden mithilfe von Fragebögen festgestellt, die die Schüler selbst ausfüllten. Das Vorliegen einer Internetabhängigkeit wurde anhand der Punkteskala für Internetabhängigkeit nach Chen (CIAS) ausgewertet. Die Fragebögen wurden zu Anfang der Studie, und dann nach 6, 12 und 24 Monaten ausgewertet und ergaben Testwerte von 26 bis 104 Punkten. Studienteilnehmer mit 64 oder mehr Punkten wurden als internetabhängig eingestuft. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Von</span><span lang="de-DE"> allen Teilnehmern wurden 233 (<strong>10,8%) als internetabhängig </strong>eingestuft und 1929 (89,2%) als nicht internetabhängig. Die Forscher schreiben, dass zwar über die zweijährige Dauer der Studie <strong>Depressionen</strong>, <strong>ADHD, Sozialphobie </strong>und <strong>Feindseligkeit </strong>alle das <strong>Auftreten einer Internetabhängigkeit</strong> vorhersagten, jedoch Depressionen und Sozialphobie nur bei jungen Mädchen. Außerdem hatten Feindseligkeit bei Jungen und ADHD bei Mädchen die größte Vorhersagekraft für Internetabhängigkeit. &#8212;<br />
</span></p>
<p>Dies bedeutet, dass das Risiko, internetabhängig zu werden, für die genannten Gruppen überdurchschnittlich hoch ist. Im Umkehrschluss heißt dies, dass bei Jugendlichen, die unter diesen Störungen leiden, besonders darauf geachtet werden sollte, ob Anzeichen für eine Internetabhängigkeit vorliegen, damit man diese bereits im Frühstadium adressieren und behandeln kann.</p>
<p style="margin-top: 0.13cm; margin-bottom: 0.13cm;">Quellen: Science Daily, Oktober 6th 2006<span lang="de-DE">, basierend auf: Chih-Hung 	Ko; Ju-Yu Yen; Cheng-Sheng Chen; Yi-Chun Yeh; Cheng-Fang Yen. </span><strong><span lang="de-DE">Predictive Values of Psychiatric 	Symptoms for Internet Addiction in Adolescents: A 2-Year Prospective 	Study</span></strong><span lang="de-DE">. </span><em><span lang="de-DE">Arch 	Pediatr Adolesc Med.</span></em><span lang="de-DE">, 2009; 163 (10): 	937-943.</span></p>
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		<title>Warum sind Kinder mit ADHS häufig hyperaktiv?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
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		<description><![CDATA[Kinder mit ADHS sind häufig hyperaktiv, um damit möglicherweise ihre Aufmerksamkeit und Konzentration zu erhöhen, die sie zur Lösung von anspruchsvollen Aufgaben benötigen.  Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der University of Central Florida.
In einer Untersuchung mit 8 bis 12 jährigen Jungs, konnte der Psychologie Professor Mark. D. Rapport zeigen, dass Kinder sowohl mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1105" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="hyperactivity s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/hyperactivity-s.jpg" alt="hyperactivity s" width="125" height="167" />Kinder mit ADHS sind häufig hyperaktiv, um damit möglicherweise ihre <strong>Aufmerksamkeit </strong>und <strong>Konzentration </strong>zu <strong>erhöhen</strong>, die sie zur Lösung von anspruchsvollen Aufgaben benötigen.  Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der <em>University of Central Florida</em>.</p>
<p><span id="more-334"></span>In einer Untersuchung mit 8 bis 12 jährigen Jungs, konnte der <em>Psychologie Professor Mark. D. Rapport zeigen</em>, dass Kinder sowohl mit als auch ohne ADHS bei Computer- und Fernsehnutzung relativ still saßen. Alle Kinder &#8211; auch die ohne ADHS &#8211; wurden körperlich aktiver als ihnen anspruchsvolle Gedächtnisaufgaben gestellt wurden. Die körperliche Aktivität der Kinder mit ADHS war jedoch signifikant ausgeprägter als bei den Kindern ohne ADHS.</p>
<p>Rapport erklärt den Befund so:  &#8220;<strong>Kinder mit ADHS brauchen Bewegung, um aufmerksam zu bleiben</strong>. Still zu sitzen fällt ihnen schwer, außer sie befinden sich in einer Situation, die sie in hohem Maß (extern) stimuliert, so dass sie weniger eigene Gehirnleistung erbringen müssen.&#8221;  Rapport vergleicht diesen Befund mit dem, was viele aus langen und ermüdenden Sitzungen kennen. Irgendwann fangen die Teilnehmer an, auf den Stühlen herumzurutschen bzw. zu schaukeln, um sich weiterhin einigermaßen konzentrieren zu können.</p>
<p>Sollte sich der Befund bestätigen, hätte er große Auswirkungen auf den Umgang mit Kindern, die an ADHS erkrankt sind. Viele Eltern gehen bislang davon aus, dass die körperliche Unruhe die Kinder davon ablenkt, sich zu konzentrieren. Vielleicht ist aber genau das Gegenteil der Fall. Rapport dazu: &#8220;Wenn sie Hausaufgaben machen, lasst sie herumzappeln oder aufstehen.&#8221;</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie könnten außerdem dazu beitragen zu erklären, warum stimulierende (!) Medikamente das Verhalten von Kindern mit ADHS positiv beeinflussen. Dieser auf den ersten Blick paradoxe Effekt ist seit längerem bekannt.</p>
<p><strong>Quelle:</strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.ucf.edu/UCFnews/index?page=article&amp;id=002400410133cccfb011fd899639b007f63" target="_blank">Pressmitteilung der University of Central Florida</a></span></p>
<p>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sehenswerte Video-Einführung in ADHS" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/test/" target="_self">Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</a></span></p>
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		<title>Sehenswerte Video-Einführung in ADHS</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 08:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute bin ich auf der (ausgezeichneten) Website des NHS (National Health Service, Großbritannien) auf eine gute englischsprachige Einführung zum Thema ADHS gestoßen. In dem etwa 5-minütigen Video fasst  Dr. Ann York vom South West London Mental Health Trust Erkenntnisse zu Entstehung und Symptomen von ADHS zusammen.  Außerdem kommen Eltern eines Kindes mit ADHS Erkrankung zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich auf der (ausgezeichneten) Website des <em>NHS (National Health Service, Großbritannien</em>) auf eine gute englischsprachige Einführung zum Thema ADHS gestoßen. In dem etwa 5-minütigen Video fasst  <em>Dr. Ann York </em>vom <em>South West London Mental Health Trust</em> Erkenntnisse zu Entstehung und Symptomen von ADHS zusammen.  Außerdem kommen Eltern eines Kindes mit ADHS Erkrankung zu Wort sowie das Kind -- Oscar -- selbst.  Ohne die Krankheit  zu verharmlosen, macht das Video Eltern Mut, mit ADHS umzugehen, ja sogar es als eine Bereicherung anzunehmen.</p>
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<p><em>Quelle: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nhs.uk/conditions/attention-deficit-hyperactivity-disorder/Pages/Introduction.aspx" target="_blank">NHS Choices</a></span></em></p>
<p>Autorin: Dr. Rose Shaw, München</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-heute-mehr-kinder-adhs-als-fruher/" target="_self">Haben heute mehr Kinder ADHS als früher?</a></span></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/adhs-bei-kindern.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei ADS/ADHS?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
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