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	<title>Psychologie aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Studien aus Psychologie &#38; Psychotherapie</description>
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	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
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	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
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		<title>Psychologie aktuell</title>
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		<title>Macht Unentschlossenheit Menschen unglücklich?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass man eine wichtige Entscheidung gut informiert und wohl überlegt treffen sollte, versteht sich von selbst. Aber kann man etwas auch zu gründlich überlegen? Eine aktuelle Studie hat Leute untersucht, die zu viel über ihre Entscheidungen nachdenken. Wir haben eine Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, die zeigt, dass ewige Zauderei Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5080" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Die-5-interessantesten-Studien-zu-Beziehung-und-Partnerschaft-s.jpg" alt="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" width="167" height="125" />Dass man eine wichtige Entscheidung gut informiert und wohl überlegt treffen sollte, versteht sich von selbst. Aber kann man etwas auch zu gründlich überlegen? Eine aktuelle Studie hat Leute untersucht, die zu viel über ihre Entscheidungen nachdenken. Wir haben eine Presseerklärung der Universität zu der Studie vom Dezember übersetzt, die zeigt, dass ewige Zauderei Menschen unzufrieden macht:</p>
<p>Sie sind auf der Suche nach einer neuen Kaffeemaschine und diese simple Aufgabe wird für Sie, nun, zu einer Tortur. Nach ausgiebigen Nachforschungen und Lektüre von ein paar Dutzend Verbraucherratgebern machen Sie endlich Ihren Einkauf. Aber schon fragen Sie sich: „War das wirklich die richtige Wahl? Gibt es nicht doch noch etwas Besseres? Hat das Gerät eigentlich eine Rücknahmegarantie?“ Mal ehrlich, sind Sie das?</p>
<p>Wenn ja, könnte eine neue Untersuchung von Forschern an der <em>Florida State University</em> etwas Licht auf Ihr Unvermögen werfen eine Entscheidung zu fällen und damit zufrieden zu sein.</p>
<p><em><span id="more-5072"></span>Joyce Ehrlinger</em>, eine Assistenzprofessorin für Psychologie, war schon lange von Leuten fasziniert, die Psychologen als „<strong>Maximierer</strong>“ bezeichnen. Maximierer können sich regelrecht hineinsteigern in Entscheidungen – große oder kleine – und ärgern sich später über die Wahl, die sie getroffen haben. Das Gegenstück der Maximierer sind die „<strong>Satisficer</strong>“. Die Wortschöpfung aus den englischen Worten satisfy (zufriedenstellen) und suffice (genügen) bezeichnet Menschen, die eine Entscheidung treffen und dann damit leben können.</p>
<p>Und zwar sehr gut.</p>
<p>Natürlich gibt es alle möglichen Abstufungen. Tatsächlich existiert ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten, wie Menschen vermeiden können sich auf etwas festzulegen, ohne es am Ende wirklich vermeiden zu können.</p>
<p><em>Ehrlingers</em> neuste Untersuchung über Strategien der <strong>Entscheidungsfindung</strong> wurde in dem Peer-Review-Journal <em>Personality and Individual Differences</em> veröffentlicht. Die anderen beiden Autoren sind ihr Doktorand <em>Erin Sparks</em> und ihr Kollege <em>Richard Eibach</em>, ein Assistenzprofessor für Psychologie an der <em>University of Waterloo</em> in Ontario, Kanada. Die Studie untersuchte, „ob sich <strong>Maximierer weniger</strong> an ihre Wahl <strong>gebunden</strong> fühlen als Satisficer, sodass Maximierer mit ihrer Wahl <strong>weniger zufrieden</strong> sind.“</p>
<p>Der Artikel beschreibt zwei Experimente mit Freiwilligen (Studenten der <em>Florida State University</em>), die zeigen, dass sich Maximierer so sehr auf die Suche nach der besten Lösung konzentrieren, dass dieser Fokus ihr Engagement für die Wahl untergräbt, die sie schließlich treffen. Die Autoren argumentieren, dass daher „<strong>Maximierer weniger von</strong> dem psychologischen <strong>Nutzen des Engagements profitieren</strong>“, sodass sie weniger zufrieden sind als ihre Gegenüber, die Satisficer, die mit ihrer Wahl glücklich und zufrieden sind.</p>
<p>Frühere Studien über die Unterschiede zwischen Maximierern und Satisficern haben untersucht, wie die beiden Gruppen von Menschen ihre Wahl unterschiedlich treffen, und wichtiger noch, worin sich der Entscheidungsprozess selbst unterscheidet. <em>Ehrlingers</em> Studie untersuchte allerdings ganz etwas anderes: Was passiert, wenn die Wahl getroffen ist?</p>
<p>„Weil <strong>Maximierer</strong> sicher gehen wollen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben“, behaupten die Autoren, „stehen sie seltener voll und ganz zu ihrer Entscheidung.“ Und mit ziemlicher Sicherheit sind sie überhaupt <strong>weniger zufrieden</strong><strong> mit</strong> ihrem täglichen <strong>Leben</strong>.</p>
<p>Ob es ein zentraler und stabiler Teil der Persönlichkeit ist ein Maximierer zu sein oder einfach eine Gemütsverfassung, ist nicht klar, aber <em>Ehrlinger</em> hofft in zukünftigen Untersuchungen die Ursache für das Verhalten finden zu können.</p>
<p>„Gegenwärtig untersuchen wir, ob sie sich ändern können”, sagt sie. „Sicher ist, dass hochgradige Maximierer sich selbst viel Kummer bereiten.“</p>
<p>Im Laufe der Jahre hat sich <em>Ehrlingers</em> akademische Forschung auf die Untersuchung der Selbstwahrnehmung von Menschen gerichtet und ihre Treffsicherheit und Fehler beim Urteil über sich selbst. Ihre jüngste Untersuchung über Strategien, mit denen <strong>Maximierer es vermeiden sich festzulegen</strong>, ist aus mehreren Gründen wichtig.</p>
<p>Erstens könnten die Unterschiede zwischen Maximierern und Satisficern eine größere Rolle dabei spielen, <strong>wie Verbraucher Entscheidungen treffen</strong> und ihre Einkäufe tätigen, als man bisher angenommen hat. Zum Beispiel: „werden Maximierer nervös, wenn sie ein „Kein Umtausch möglich“-Schild sehen, weil es sie zwingt sich festzulegen“, sagt <em>Ehrlinger</em>.</p>
<p>Außerdem setzt seine <strong>Unzufriedenheit</strong> einen Maximierer großem <strong>Stress</strong> aus. Daher könnte der Charakterzug potenziell enorme Auswirkungen auf die <strong>Gesundheit</strong> haben, erklärt <em>Ehrlinger</em>. Es ist nicht nur der Kauf einer Kaffeemaschine, mit dem sie sich stressen – und an dem sie im Nachhinein Zweifel haben – es sind auch die großen Lebensentscheidungen wie einen Partner wählen, ein Haus kaufen oder sich auf einen Job bewerben.</p>
<p>Selbst nach viel und gründlichem Nachdenken, bevor sie einen Partner oder ein Haus wählen, können hochgradige Maximierer <strong>immer</strong> noch <strong>unzufrieden</strong> mit ihrer endgültigen Entscheidung sein, ja sie können sogar <strong>depressiv</strong> werden.</p>
<p>„Die richtige Wahl finden kann eine Aufgabe sein, die (für einen Maximierer) nie zu Ende ist”, schreiben <em>Ehrlinger</em> und ihre Mitautoren. „Ein Gefühl, welche Option die beste ist, kann sich mit jeder neuen Information wieder ändern. Maximierer könnten außerstande sein ganz hinter einer Wahl zu stehen, weil sie nie absolut sicher sein können, dass sie die bestmögliche Wahl getroffen haben.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.fsu.edu/news/2011/12/15/ehrlinger.indecision/" target="_blank">Florida State News</a></span>, 15. Dez 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.paid.2011.09.002" target="_blank">Sparks et al</a></span>. <em>Personality and Individual Differences</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum verschieben wir Dinge immer wieder auf morgen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-verschieben-wir-dinge-immer-wieder-auf-morgen/" target="_self">Warum verschieben wir Dinge immer wieder auf morgen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wann steht Hoffnung dem Glück im Weg?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wann-steht-hoffnung-dem-gluck-im-weg/" target="_self">Wann steht Hoffnung dem Glück im Weg?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Geschlechterunterschiede beim Einkaufen: Was sind die Ursachen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/geschlechterunterschiede-beim-einkaufen-was-sind-die-ursachen/" target="_self">Geschlechterunterschiede beim Einkaufen: Was sind die Ursachen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Zur Praxis für Psychotherapie in München</span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fördert Sport die geistige Leistungsfähigkeit?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/fordert-sport-die-geistige-leistungsfahigkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele sehen in Schulfächern wie Sport und Mathematik einen Gegensatz von Körper und Geist. Dabei braucht man zum Erfolg in beiden Fächern durchaus ähnliche Fähigkeiten wie Ausdauer, Leistungswille und Konzentration. Eine neue Studie hat das Verhältnis von Sport und akademischen Fächern systematisch untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5061" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Sport, Sex, Unterhaltung - Was macht uns glücklich" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Sport-Sex-Unterhaltung-Was-macht-uns-glücklich1.jpg" alt="Sport, Sex, Unterhaltung - Was macht uns glücklich" width="167" height="142" />Viele sehen in Schulfächern wie Sport und Mathematik einen Gegensatz von Körper und Geist. Dabei braucht man zum Erfolg in beiden Fächern durchaus ähnliche Fähigkeiten wie Ausdauer, Leistungswille und Konzentration. Eine neue Studie hat das Verhältnis von Sport und akademischen Fächern systematisch untersucht. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die dem Körper-Geist-Gegensatz widerspricht:</p>
<p>Eine systematische Auswertung publizierter Studien zeigt, dass es einen positiven <strong>Zusammenhang</strong> zwischen der <strong>körperlichen Aktivität</strong> und der <strong>akademischen Leistung</strong> von Kindern geben könnte. Die Übersichtsarbeit wurde in der Januarausgabe der <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, einem Journal aus der JAMA/Archives-Reihe, veröffentlicht. <em>Dr. Amika Singh</em> vom <em>EMGO Institute</em> und ihre Kollegen von der <em>Vrije Universiteit</em> in Amsterdam analysierten die Daten über das Verhältnis von körperlicher Aktivität und akademischer Leistung, weil manche Fachleute Bedenken haben, dass der <strong>Druck bessere Noten </strong>zu erzielen häufig mehr Unterrichtszeit für akademische Fächer bedeutet und entsprechend <strong>weniger Zeit für Sport</strong>.</p>
<p>Für ihre Analyse untersuchten die Autoren zehn Beobachtungs- und vier Interventionsstudien. Zwölf dieser Studien waren in den USA durchgeführt worden, eine in Kanada und eine in Südafrika. An den Studien hatten zwischen 53 und 12 000 Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren teilgenommen. Die Nachbeobachtungszeit dauerte acht Wochen bis mehr als fünf Jahre.</p>
<p><span id="more-5052"></span>„Wir werteten die Daten nach der Methode der <strong>Best-Evidence Synthesis </strong>aus und fanden überzeugende Beweise für einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und akademischer Leistung. Die Ergebnisse der zwei <strong>besten Studien</strong> (eine Interventionsstudie und eine Beobachtungsstudie) zeigten, dass körperlich aktivere Kinder bessere akademische Leistungen erbringen“, kommentieren die Autoren.</p>
<p>In der Einleitung zu ihrem Artikel schreiben die Autoren, dass <strong>Sport das Denken</strong><strong> fördern</strong> könnte, indem er die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns anregt. Er könnte die Spiegel von Hormonen wie Noradrenalin und Endorphinen steigern und so Stress abbauen und die Stimmung verbessern. Außerdem könnte er die Produktion von Wachstumsfaktoren stimulieren, die die Bildung neuer Nervenzellen und die synaptische Plastizität fördern.</p>
<p>Bis jetzt haben erst „relativ <strong>wenige methodisch gute Studien</strong> das Verhältnis von körperlicher Aktivität und akademischer Leistung untersucht“, schreiben die Autoren zum Abschluss. So benutzte keine Studie in ihrer systematischen Übersichtsarbeit eine objektive Methode, um körperliche Aktivität zu quantifizieren.</p>
<p>„Wir brauchen mehr hochwertige Studien über die Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen körperlicher Aktivität und akademischer Leistung und über Mechanismen, die sie erklären könnten, die zuverlässige und allgemein anerkannte Messmethoden benutzen, um diese Beziehung genau zu untersuchen“, schreiben die Autoren abschließend.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://pubs.ama-assn.org/media/2012a/0102.dtl#4" target="_blank">JAMA</a></span>, 2. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1001/archpediatrics.2011.716" target="_blank">Singh et al</a></span>. <em>Archives of Prediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Steigert körperliche Fitness die Intelligenz? " href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/" target="_self">Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Macht Sport Teenager zufriedener?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-sport-teenager-zufriedener/" target="_self">Macht Sport Teenager zufriedener?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Können Wellness-Programme am Arbeitsplatz der Produktivität schaden?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/konnen-wellness-programme-am-arbeitsplatz-der-produktivitat-schaden/" target="_self">Können Wellness-Programme am Arbeitsplatz der Produktivität schaden?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Welche Rolle spielen die Gene bei Depressionen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-rolle-spielen-die-gene-bei-depressionen/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 19:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Erblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[fMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:
Psychiatrische Erkrankungen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5043" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Lassen-sich-Panikattacken-durch-Atmung-kontrollieren2.jpg" alt="Lassen sich Panikattacken durch Atmung kontrollieren" width="167" height="134" />Trotz überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen, dass klinische Depressionen eine erbliche Komponente haben, ist es Forschern bis jetzt nicht gelungen, „das“ entscheidende Depressionsgen zu identifizieren. Eine aktuelle Studie hat eine neue Strategie untersucht die komplexen Daten zu analysieren. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Anfang Januar übersetzt, die ein weiteres Depressionsgen identifizierte:</p>
<p>Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen lassen sich auf verschiedenen Ebenen beschreiben. Die traditionellste Art sind <strong>subjektive</strong> Beschreibungen der Erfahrung Depressionen zu haben und Messskalen, mit denen man <strong>Depressionssymptome</strong> quantifizieren kann. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Forscher andere Strategien entwickelt, um die biologischen Grundlagen von Depressionen zu beschreiben. Dazu gehören Messungen des Gehirnvolumens mit magnetischer Resonanztomographie (<strong>MRT</strong>) und Muster der <strong>Genaktivität</strong> in weißen Blutkörperchen.</p>
<p>Gleichzeitig haben zahlreiche Studien versucht die <strong>Gene zu charakterisieren</strong>, die Depressionen verursachen, wie sie auf Messskalen des Gemütszustands sichtbar werden, durch Veränderungen der Struktur und Funktion des Gehirns in MRT-Scans und als Muster der Genaktivität in Gehirngewebe post mortem von Menschen, die Depressionen hatten.<span id="more-5028"></span></p>
<p>Wie wäre es aber, wenn jemand versuchen würde das Gen oder die Gene zu finden, die das „ganze Bild“ erklären, indem er all die verschiedenen Arten von Informationen kombiniert, die man sammeln kann? Genau das versuchten <em>Dr. David Glahn</em> und seine Kollegen von der <em>Yale University</em> und dem <em>Institute of Living</em>, Hartford Hospital in den USA.</p>
<p>„Sie haben sich eine sehr aufregende <strong>Strategie</strong> überlegt, wie man die verschiedenen Arten von Daten vereinen kann, die wir in der klinischen Forschung in Studien sammeln, die versuchen <strong>Risikogene zu identifizieren</strong>&#8220;, sagt <em>Dr. John Krystal</em>, der Herausgeber des Journals <em>Biological Psychiatry</em>, das die Studie jetzt publizierte.</p>
<p>Ihre Untersuchung lokalisierte ein Gen, das <em>RNF123</em> heißt und eine Rolle bei klinischen Depressionen spielen könnte.</p>
<p>Die Studie hatte zwei klare Ziele: Die Forscher wollten erstens eine neue <strong>Methode</strong> beschreiben, mit der man <strong>Messdaten</strong> über die Struktur und Funktion des Gehirns nach ihrer genetischen „Bedeutung“ für eine Krankheit <strong>klassifizieren</strong> kann. Zweitens wollten sie einen Genkandidaten für klinische Depressionen lokalisieren.</p>
<p>„Wir versuchten eine Methode zu finden, die man generell anwenden könnte, um den Zusammenhang von biologischen Messdaten mit dem Risiko für eine (psychiatrische) Erkrankung zu untersuchen“, sagt <em>Dr. John Blangero</em>, der die Studie leitete und Direktor des AT&amp;T Genomics Computing Centers am <em>Texas Biomedical Research Institute</em> ist. „Und bei unserem ersten Versuch diese Methode auf depressive Störungen anzuwenden, haben wir sogar etwas ganz Aufregendes gefunden.“</p>
<p><em>RNF123</em> ist bis jetzt noch nicht mit Depressionen in Verbindung gebracht worden, aber man hat gezeigt, dass es eine Gehirnregion beeinflusst, die <strong>Hippocampus</strong> heißt und bei Patienten mit klinischen <strong>Depressionen verändert</strong> ist.</p>
<p>„Wir gehen davon aus, dass die biologischen Messdaten eher die Mechanismen widerspiegeln, die den Krankheitsprozessen im Gehirn zugrunde liegen. Aber letzten Endes interessieren wir uns für die subjektiven Erfahrungen und die funktionellen Beeinträchtigungen, die mit psychischen Erkrankungen verbunden sind“, merkt <em>Krystal</em> an. „Der Ansatz, den die Autoren dieser Studie gewählt haben, könnte helfen, all diese Informationen zu nutzen und hoffentlich die <strong>Gene zu identifizieren</strong>, die Depressionen verursachen, oder auf die eine <strong>Behandlung</strong> abzielen könnte.“</p>
<p><em>Glahn</em> sagt: „Wir haben noch mehr Arbeit vor uns, bevor wir wirklich glauben, dass wir ein entscheidendes Gen gefunden haben, aber wir haben einen wirklich guten Kandidaten. Und das war bei Depressionen schon schwierig genug.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/webfiles/images/journals/BPS/BPS_120104_Press%20Release_A_Gene_for_Depression_Localized_final.pdf" target="_blank">Elsevier</a></span>, 4. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biopsych.2011.08.022" target="_blank">Glahn et al</a></span>. <em>Biological Psychiatry</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-stressanfalligkeit-und-depressionen-zusammen/" target="_self">Wie hängen Stressanfälligkeit und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wirkt-die-medikamentose-behandlung-bei-depressionen-haufig-nicht/" target="_self">Warum wirkt medikamentöse Therapie bei Depressionen häufig nicht?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-tragen-genetik-und-umwelt-zur-entstehung-von-depressionen-bei/" target="_self">Wie tragen Genetik und Umwelt zur Entstehung von Depressionen bei?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p>em</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum sind ältere Menschen mit ihrem Leben zufriedener?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altere-menschen-mit-ihrem-leben-zufriedener/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-sind-altere-menschen-mit-ihrem-leben-zufriedener/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=5019</guid>
		<description><![CDATA[Gerade ältere Menschen, die immer kränker werden und das Alter mehr und mehr spüren, sind oft am zufriedensten. Ein aktueller Artikel gibt einen Überblick zu der wissenschaftlichen Literatur über das paradoxe Phänomen. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers zu dem Artikel von Anfang Januar übersetzt, der den Stand der Forschung zusammenfasst:
Ältere Menschen sind eher glücklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5024" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Nimmt die emotionale Intelligenz mit dem Alter zu" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Nimmt-die-emotionale-Intelligenz-mit-dem-Alter-zu.jpg" alt="Nimmt die emotionale Intelligenz mit dem Alter zu" width="125" height="167" />Gerade ältere Menschen, die immer kränker werden und das Alter mehr und mehr spüren, sind oft am zufriedensten. Ein aktueller Artikel gibt einen Überblick zu der wissenschaftlichen Literatur über das paradoxe Phänomen. Wir haben eine Presseerklärung des Herausgebers zu dem Artikel von Anfang Januar übersetzt, der den Stand der Forschung zusammenfasst:</p>
<p><strong>Ältere Menschen</strong> sind eher glücklich und <strong>zufrieden</strong> als jüngere. Aber warum? Manche Psychologen glauben, dass dafür geistige Prozesse verantwortlich sind. Insbesondere <strong>konzentrieren</strong> sich ältere Menschen <strong>auf positive Ereignisse</strong> und erinnern sich besser an Positives, während sie Negatives hinter sich lassen. Diese Prozesse, glauben sie, helfen älteren Menschen ihre Emotionen zu regulieren und lassen sie das Leben in einem sonnigeren Licht sehen. „Es gibt viele gute Theorien über diesen Altersunterschied bei der Zufriedenheit“, sagt der Psychologe <em>Derek M. Isaacowitz</em> von der <em>Northeastern University</em> in Boston „aber die meisten Untersuchungen liefern keine direkten Beweise“ für einen Zusammenhang zwischen solchen Phänomenen und der Zufriedenheit.</p>
<p>In einem neuen Artikel in den <em>Perspectives on Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em>, fordern <em>Isaacowitz</em> und die inzwischen verstorbene <em>Fredda Blanchard-Fields</em> vom <em>Georgia Institute of Technology</em> mehr gründliche Untersuchungen über das Thema.</p>
<p><span id="more-5019"></span>Forscher einschließlich der Autoren selbst haben festgestellt, dass sich ältere Menschen, wenn man ihnen <strong>Bilder </strong>von Gesichtern oder Szenen zeigt, eher auf die <strong>glücklichen</strong> konzentrieren und sie sich <strong>besser merken</strong> als die negativen. Andere Studien haben gezeigt, dass Menschen, je älter sie werden, <strong>aktiv</strong> nach Möglichkeiten <strong>suchen</strong> ihre Stimmung zu heben – zum Beispiel indem sie Freundschaften oder Bekanntschaften mit Menschen aufgeben, die sie negativ beeinflussen könnten. Wieder andere Untersuchungen haben gezeigt, dass ältere Menschen lernen von Verlusten und <strong>Enttäuschungen</strong><em> </em>über unerreichte Ziele <strong>loszulassen</strong> und an Zielen festzuhalten, die ihr Wohlbefinden fördern.</p>
<p>Was <strong>fehlt</strong>, sagen die Autoren, ist ein konsistenter <strong>Nachweis</strong>, dass es einen direkten  Zusammenhang zwischen diesen Strategien und Phänomenen und einer Verbesserung der Stimmung gibt. Einer der Gründe ist, dass <strong>Labortests</strong> Ergebnisse liefern, die <strong>schwer zu interpretieren</strong> sind, meint <em>Isaacowitz</em>. „Wenn wir versuchen mithilfe dieser geistigen Prozesse Veränderungen der Stimmung vorherzusagen, klappt das nicht immer“, sagt er. „Manchmal macht es Menschen nicht glücklicher, wenn sie sich positive Bilder anschauen.“</p>
<p>Auch eine genauere Betrachtung der wissenschaftlichen Literatur zeigt <strong>Widersprüche</strong>. Manche Menschen – jüngere zum Beispiel – können ihre <strong>Stimmung heben</strong>, indem sie das <strong>Negative</strong> in der Situation oder dem Charakter anderer <strong>hervorheben</strong>. Manche Psychologen haben festgestellt, dass hohe Werte in bestimmten geistigen Tests mit der Fähigkeit älterer Menschen korrelieren guter Laune zu bleiben. Andere Forscher dagegen spekulieren, dass <strong>Zufriedenheit</strong> im hohen Alter die <strong>Auswirkung geistigen Abbaus</strong> ist – der ältere Menschen zwingt sich auf einfachere und glücklichere Gedanken zu konzentrieren.</p>
<p>Methodisch gründlichere Untersuchungen werden die derzeitigen Theorien wahrscheinlich nicht über den Haufen werfen, sagt <em>Isaacowitz</em>, sondern das Bild noch komplizierter machen. „Es wird nicht so einfach sein, dass ältere Menschen glücklicher sind. Aber sogar wenn sie im Durchschnitt zufriedener sind, wollen wir trotzdem wissen, in welchen Situationen eine bestimmte Strategie eine bestimmte Person mit bestimmten Eigenschaften oder Stärken glücklich macht.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/better-research-is-needed-to-understand-why-elders-are-happier.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 5. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1177/1745691611424750" target="_blank">Isaacowitz &amp; Blanchard-Fields</a></span>. <em>Perspectives on Psychological Science</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden wir im Alter glücklicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher/" target="_self">Werden wir im Alter glücklicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Woher kommen “die guten alten Zeiten”?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/woher-kommen-die-guten-alten-zeiten/" target="_self">Woher kommen “die guten alten Zeiten”?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hängt die Fähigkeit zu vergeben vom Alter ab?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hangt-die-fahigkeit-zu-vergeben-vom-alter-ab/" target="_self">Hängt die Fähigkeit zu vergeben vom Alter ab?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neu in unserer Münchner Praxis: Dr. med. Andreas Birkhofer</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neu-in-unserer-munchner-praxis-dr-med-andreas-birkhofer/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis-Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=5012</guid>
		<description><![CDATA[Seit Januar steht den Patienten unserer Münchner Praxis mit Dr. med. Andreas Birkhofer auch ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in unseren Praxisräumen zur Verfügung. Dr. Birkhofer war langjähriger Oberarzt der Psychotherapiestation des Klinikums rechts der Isar und hat ausgedehnte Erfahrungen in der Diagnostik und Therapie des gesamten Spektrums psychischer Erkrankungen.

Sein Behandlungsangebot umfaßt unter anderem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Januar steht den Patienten unserer Münchner Praxis mit <strong>Dr. med. Andreas Birkhofer</strong> auch ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in unseren Praxisräumen zur Verfügung. Dr. Birkhofer war langjähriger Oberarzt der Psychotherapiestation des Klinikums rechts<strong> </strong>der Isar und hat ausgedehnte Erfahrungen in der Diagnostik und Therapie des gesamten Spektrums psychischer Erkrankungen.</p>
<p><img class="  alignleft" src="http://1.2.3.10/bmi/www.praxis-dr-shaw.de/assets/therapists/andreas-birkhofer-front.png" alt="Andreas Birkhofer" width="226" height="244" /></p>
<p>Sein Behandlungsangebot umfaßt unter anderem die psychiatrisch-diagnostische Abklärung unter Einbezug körperlich-medizinischer und psychischer Faktoren, die Indikationsstellung für eine Psychotherapie (Konsiliarbericht), eingehende Beratung zur Frage einer medikamentösen Therapie und gegebenenfalls deren begleitende Durchführung. Weiterhin werden sämtliche Laborleistungen und bei Notwendigkeit die Überweisung zu anderen medizinischen Disziplinen angeboten.</p>
<p><span> </span></p>
<p><span>Zwischen Dr. Birkhofer und dem behandelnden Psychotherapeuten findet ein enger Austausch statt, um die Behandlung unserer Patienten optimal aufeinander abzustimmen. </span></p>
<p><span> </span></p>
<p><span>Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie verschieden ist die Psyche von Männern und Frauen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-verschieden-ist-die-psyche-von-mannern-und-frauen/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stereotypes Denken betont Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber wenn man sie mit psychologischen Tests misst, sind nennenswerte Unterschiede bis auf wenige Ausnahmen nicht feststellbar. Eine neue Studie zeigt nun, dass die Untersuchungsmethode eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Januar übersetzt, in der Forscher Persönlichkeitsprofile von Männern und Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5006" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Glückliche Beziehungen - Was ist das Erfolgsgeheimnis s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Glückliche-Beziehungen-Was-ist-das-Erfolgsgeheimnis-s.jpg" alt="Glückliche Beziehungen - Was ist das Erfolgsgeheimnis s" width="167" height="160" />Stereotypes Denken betont Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber wenn man sie mit psychologischen Tests misst, sind nennenswerte Unterschiede bis auf wenige Ausnahmen nicht feststellbar. Eine neue Studie zeigt nun, dass die Untersuchungsmethode eine entscheidende Rolle spielt. Wir haben einen Presseartikel zu der Studie von Anfang Januar übersetzt, in der Forscher Persönlichkeitsprofile von Männern und Frauen verglichen:</p>
<p>Eine neue Studie, die in der Januarausgabe von <em>PLoS ONE</em> erscheint, zeigt, dass es erhebliche <strong>Unterschiede</strong> zwischen der <strong>Persönlichkeit</strong> von Männern und Frauen gibt. Unterschiede zwischen Männern und Frauen, und wie groß sie sind, ist ein Thema, über das schon immer viel diskutiert wurde.</p>
<p><em>Marco Del Giudice</em> von der <em>Universität Turin</em> in Italien und sein Team haben eine <strong>neue Methode</strong> entwickelt, mit der man Unterschiede zwischen Persönlichkeiten messen und analysieren kann, die ihrer Meinung nach genauer als frühere Methoden ist.</p>
<p><span id="more-4998"></span>In einer <strong>Studie</strong> an mehr als 10 000 Menschen, etwa die Hälfte Frauen und die andere Hälfte Männer, benutzten die Forscher ihre Methode der Persönlichkeitsanalyse, um Persönlichkeitstests durchzuführen. Merkmale wie Wärme, Sensibilität und Perfektionismus wurden anhand von 15 Skalen quantifiziert.</p>
<p>Die Forscher verglichen sowohl die einzelnen <strong>Persönlichkeitsmerkmale</strong> als auch die ganzen <strong>Persönlichkeitsprofile</strong> von Männern und Frauen. Dabei beobachteten sie relativ geringe Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei den einzelnen Merkmalen, aber extrem große, wenn ganze Profile verglichen wurden.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass frühere Strategien zur Messung solcher Unterschiede nicht geeignet waren, weil sich diese Methoden immer nur auf jeweils ein Merkmal konzentrierten und außerdem keine Korrekturen für Messfehler gemacht wurden.</p>
<p>Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das wahre Ausmaß der <strong>Unterschiede</strong> von Persönlichkeitsmerkmalen bei Männern und Frauen bis jetzt <strong>immer unterschätzt</strong> wurde.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/240028.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 6. Jan 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0029265" target="_blank">Del Giudice et al</a></span>. <em>PLoS ONE</em>, Jan 2012</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-sich-ehepartner-mit-der-zeit-ahnlicher/" target="_self">Werden sich Ehepartner mit der Zeit ähnlicher?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/untreue-und-eifersucht-was-sind-die-grunde-fur-die-geschlechterunterschiede/" target="_self">Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-frauen-beim-ehestreit-emotionaler-als-manner/" target="_self">Sind Frauen beim Ehestreit emotionaler als Männer?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-menschen-mit-depressionen-ein-erhohtes-herzinfarktrisiko/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hängen-Depressionen-im-Jugendalter-mit-ADHS-zusammen3.jpg" alt="Hängen Depressionen im Jugendalter mit ADHS zusammen" width="167" height="125" />Patienten mit Depressionen haben eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, weil sie meistens auch unter körperlichen Begleiterkrankungen leiden. Wie es zu diesen Assoziationen kommt, ist unklar. Eine neue Studie kanadischer Forscher hat den Zusammenhang mit Herzerkrankungen genauer untersucht. Wir haben einen Presseartikel über die Studie von Ende November übersetzt, die zeigt, dass Depressionspatienten nicht normal auf Stress reagieren:</p>
<p>Eine neue Untersuchung zeigt, dass <strong>Depressionen</strong> noch mehr schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnten als bisher angenommen wurde. Patienten mit der Stimmungsstörung könnten ein doppelt so <strong>hohes Herzinfarktrisiko</strong> haben wie Menschen ohne Depressionen.</p>
<p>Wie Depressionen und Herzinfarkt genau zusammenhängen, ist aber bis heute nicht geklärt. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em> in Kanada zeigt nun, dass es bei Depressionspatienten länger als bei gesunden Menschen dauert, bis sich ihr Herz nach körperlicher Anstrengung erholt. Die Studie wurde in dem Journal <em>Psychophysiology</em> veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-4980"></span>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Depressionspatienten eine <strong>gestörte biologische Stressantwort</strong> haben. Daher warnen die Autoren, dass es lebenswichtig ist Menschen mit klinischen Depressionen auf Herz-Kreislauferkrankungen zu testen.</p>
<p>Die erste Autorin <em>Jennifer Gordon</em>, eine Doktorandin an der <em>McGill University</em> in Montréal, erklärt:</p>
<p>„Es gibt zwei konkurrierende Theorien für den Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Menschen mit Depressionen könnten sich <strong>weniger gesundheitsbewusst</strong> verhalten, was dann zu Herzproblemen führen könnte.</p>
<p>Die andere Möglichkeit ist ein physiologischer Mechanismus: ein Problem mit der Antwort auf Stress, die auch die <strong>„Kampf-oder-Flucht“-Reaktion</strong> genannt wird. Unsere Studie hat als erste die Rolle einer gestörten Kampf-oder-Flucht-Reaktion bei einer größeren Anzahl von Menschen untersucht.“</p>
<p>Die Studie wurde gemeinsam von Wissenschaftlern der <em>Concordia University</em>, dem <em>Montreal Heart Institute</em>, der <em>McGill University</em>, dem <em>Hôpital Sacré-Coeur de Montréal</em>, der <em>Université du Québec à Montréal </em>und der <em>University of Calgary</em> durchgeführt. An der Studie nahmen insgesamt 886 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren teil.</p>
<p>Etwa fünf Prozent der Teilnehmer hatten eine Diagnose von klinischen Depressionen. Nachdem sie alle einen <strong>Belastungstest</strong> gemacht hatten, wurden ihr Blutdruck und ihre Herzfrequenz fünf Minuten lang gemessen. Dann verglichen die Forscher den Blutdruck und die Herzfrequenz während dieser <strong>Erholungsphase</strong> bei Teilnehmern mit und ohne Depressionen.</p>
<p>Der Leiter der Studie <em>Simon Bacon</em>, ein Professor in der Abteilung Sportwissenschaft der <em>Concordia University</em>, der am <em>Montreal Heart Institute</em> forscht, sagt:</p>
<p>„Wir stellten fest, dass es <strong>länger dauerte</strong>, bis die Herzfrequenz der Depressionspatienten zu ihrem Normalwert zurückkehrte. Die <strong>Normalisierung der Herzfrequenz</strong> nach körperlicher Anstrengung ist eine Möglichkeit die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress zu messen. Die verzögerte Rückkehr zur normalen Herzfrequenz bei Depressionspatienten zeigt, dass ihre Stressantwort gestört ist. Wir glauben, dass diese Störung zu ihrem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten beitragen kann.</p>
<p>Die Quintessenz dieser Studie ist, dass medizinisches Personal sich nicht nur um die psychische Störung kümmern sollte, sondern auch um mögliche Herzkrankheiten bei Patienten, die unter Depressionen leiden. Beide Gesundheitsprobleme sollten behandelt werden, um das Risiko für ernsthafte Schäden zu minimieren.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/238382.php" target="_blank">Medical News Today</a></span>, 29. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-8986.2011.01232.x" target="_blank">Gordon et al</a></span>. <em>Psychophysiology</em>, Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/" target="_self">Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie wirkt sich Stress mit dem Boss auf das Privatleben aus?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-stress-mit-dem-boss-auf-das-privatleben-aus/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-wirkt-sich-stress-mit-dem-boss-auf-das-privatleben-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4975" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Was-ist-der-Zusammenhang-zwischen-Lebens-und-Jobzufriedenheit-s.jpg" alt="Was ist der Zusammenhang zwischen Lebens- und Jobzufriedenheit s" width="167" height="125" />Etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich auf der Arbeit gemobbt. Dabei ist Mobbing durch den Boss (manchmal auch Bossing genannt) genauso häufig wie durch Kollegen. Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen dieser Form des Mobbings auf das Privatleben von Arbeitnehmern untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Ende November übersetzt, die sich besonders auf die Folgen für die Partner der Opfer konzentrierte:</p>
<p>Wenn jemand von seinem <strong>Chef schikaniert </strong>wird, verursacht das nicht nur Probleme auf der Arbeit, sondern es kann auch zu <strong>Spannungen</strong> in der Beziehung mit dem Partner <strong>zu Hause </strong>führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern an der <em>Baylor University</em> in den USA, die jetzt online in dem Journal <em>Personnel Psychology</em> erschienen ist. Die Studie zeigt, dass der Stress und die Anspannung, die Schikanen durch einen Chef verursachen, auch den Partner des Arbeitnehmers in Mitleidenschaft ziehen, was sich auf ihre Beziehung auswirkt und schließlich auf die ganze Familie des Arbeitnehmers.</p>
<p>Weiter zeigte die Studie, dass Arbeitnehmer mit mehr Kindern zu Hause mit ihrem Familienleben zufriedener waren, und je länger Partner schon zusammen waren, desto weniger beeinträchtigten die Schikanen eines Chefs das Familienleben.</p>
<p>„Dies sind Ergebnisse von großer Tragweite für Arbeitgeber und ihre Manager. Die Daten zeigen, wie wichtig es ist, dass <strong>Organisationen</strong> eine eindeutige Botschaft an Mitarbeiter in leitenden Positionen senden, dass solch aggressive und schädigende <strong>Verhaltensweisen nicht toleriert</strong> werden“, sagt der erste Autor der Studie <em>Dr. Dawn Carlson</em>, der Professor für Management ist. <em>Carlson</em> hat den H. R. Gibson-Lehrstuhl für Entwicklung von Organisationen an der Hankamer School of Business der <em>Baylor University</em> in Waco, Texas inne.</p>
<p><span id="more-4968"></span><strong>Schikanöses Verhalten</strong> eines Vorgesetzten kann sich in cholerischen Anfällen, Unverschämtheiten, Kritik im Beisein anderer und unsensiblem Verhalten äußern.</p>
<p>„Je mehr die Schikanen eines Vorgesetzten die Spannungen in einer Beziehung verstärken, desto weniger könnte ein Arbeitnehmer motiviert oder dazu fähig sein mit seinem Partner und anderen in der Familie positiv umzugehen“, sagt die Mitautorin <em>Dr. Merideth Ferguson</em>, eine Assistenzprofessorin für Management und Unternehmensleitung an der <em>Baylor University</em>.</p>
<p>Organisationen sollten ihre Mitarbeiter in untergeordneten Positionen ermutigen sich an die <strong>Mitarbeiterberatung</strong> ihrer Personalabteilung zu wenden oder andere Hilfen (z.B. Beratungsdienste, <strong>Stressmanagement</strong>) in Anspruch zu nehmen. Nach Meinung der Autoren kann das Arbeitnehmern dabei helfen Taktiken oder Mechanismen zu identifizieren, wie sie die Auswirkungen von Schikanen auf ihre Familie abpuffern können.</p>
<p>An der <strong>Studie</strong> nahmen 280 Arbeitnehmer in Vollzeitbeschäftigung und ihre Partner teil. Siebenundfünfzig Prozent der Arbeitnehmer waren männlich und hatten ihre Stellen im Durchschnitt seit fünf Jahren. Fünfundsiebzig Prozent hatten Kinder, die bei ihnen zu Hause wohnten. Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer und ihrer Partner war 36 Jahre und sie waren im Durchschnitt zehn Jahre zusammen. Von den Teilnehmern hatten 46 Prozent selber eine leitende Position an ihrem Arbeitsplatz, 47 Prozent arbeiteten im öffentlichen Dienst, 40 Prozent in der privaten Wirtschaft, 9 Prozent arbeiteten für eine gemeinnützige Organisation und  fünf Prozent waren selbstständig. In der Gruppe der Partner waren 43 Prozent männlich und 78 Prozent von ihnen waren berufstätig.</p>
<p>Die <strong>Arbeitnehmer</strong> beantworteten einen <strong>Online-Fragebogen</strong>. Wenn sie mit ihrer Hälfte des Fragebogens fertig waren, füllten ihre <strong>Partner</strong> die andere Hälfte getrennt aus. Dann wurden beide Hälften kombiniert. Um seine Fragen zu beantworten, gab der Partner eine Kennzahl ein, die zur Koordination beider Hälften des Fragebogens diente. Die Antworten beider Partner wurden zu einem einzigen Datensatz zusammengefasst.</p>
<p>Fragen für die Arbeitnehmer waren zum Beispiel: „Wie oft zeigt Ihr Vorgesetzter im Umgang mit Ihnen folgende Verhaltensweisen?“ und ein paar der Antworten waren: „Sagt, meine Gedanken oder Gefühle sind dumm“, „Lässt seine/ihre Wut an mir aus, wenn er/sie aus einem anderen Grund wütend ist“, „Kanzelt mich vor anderen Leuten ab“ und „Sagt mir, ich sei inkompetent“.</p>
<p>Fragen für die Partner waren zum Beispiel: „Wie oft waren Sie im letzten Monat gereizt oder wütend wegen Dingen, die Ihr Partner machte bzw. nicht machte“ und „…waren Sie angespannt wegen Streit, Meinungsverschiedenheiten oder Unstimmigkeiten mit Ihrem Partner.&#8221;</p>
<p>„<strong>Arbeitgeber</strong> müssen <strong>Maßnahmen ergreifen</strong>, um Schikanen vorzubeugen oder sie zu unterbinden. Außerdem müssen sie Mitarbeitern in untergeordneten Positionen effektive Hilfen bieten, um mit den negativen Auswirkungen von Schikanen umzugehen und sie von ihren Familien fernzuhalten. Schikanöses Verhalten von Vorgesetzten ist eine Realität am Arbeitsplatz und diese Untersuchung hilft uns besser zu verstehen, wie dieser Stressfaktor das Leben eines Arbeitnehmers über den Arbeitsplatz hinaus beeinträchtigt“, sagt <em>Carlson</em>.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.baylor.edu/pr/news.php?action=story&amp;story=105023" target="_blank">Baylor University</a></span>, 28. Nov 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1744-6570.2011.01232.x" target="_blank">Carlson et al</a></span>. <em>Personnel Psychology</em>, 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wo-fangt-das-hanseln-in-der-schule-an/" target="_self">Wo fängt Hänseln und Mobbing in der Schule an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-chronischer-stress-auf-das-erziehungsverhalten-von-eltern/" target="_self">Welche Auswirkungen hat chronischer Stress auf das Erziehungsverhalten von Eltern?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/mobbing-bei-kindern-was-treibt-die-tater-an/" target="_self">Mobbing bei Kindern: Was treibt die Täter an?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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		<title>Warum vergessen manche Leute ein Gesicht nie?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-vergessen-manche-leute-ein-gesicht-nie/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die menschliche Wahrnehmung macht aus unvollständigen Dingen oft fast automatisch ein sinnvolles Ganzes, zum Beispiel Bilder aus Wolkenfetzen am Himmel. Eine neue Studie hat das Phänomen bei der Erkennung von Gesichtern untersucht, wo man sich vorstellen kann, wozu ein solcher Mechanismus gut ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende November übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4958" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Die-5-interessantesten-Studien-zu-Beziehung-und-Partnerschaft-s.jpg" alt="Die 5 interessantesten Studien zu Beziehung und Partnerschaft s" width="167" height="125" />Die menschliche Wahrnehmung macht aus unvollständigen Dingen oft fast automatisch ein sinnvolles Ganzes, zum Beispiel Bilder aus Wolkenfetzen am Himmel. Eine neue Studie hat das Phänomen bei der Erkennung von Gesichtern untersucht, wo man sich vorstellen kann, wozu ein solcher Mechanismus gut ist. Wir haben die Presseerklärung des Herausgebers der Studie von Ende November übersetzt, die demnächst erscheinen wird:</p>
<p>„Gesichter zu erkennen ist eine wichtige soziale Fähigkeit, aber nicht alle Menschen können es gleich gut“, sagt <em>Jia Liu</em>, ein kognitiver Psychologe von der Pädagogischen Universität Peking. Aber woher kommen diese Unterschiede? Eine neue Untersuchung von <em>Liu</em> und seinen Kollegen <em>Ruosi Wang, Jingguang Li, Huizhen Fang</em> und <em>Moqian Tian</em> liefert den ersten experimentellen Beweis dafür, dass diese unterschiedlichen Fähigkeiten etwas mit der besonderen Art und Weise zu tun haben, wie das menschliche Gehirn <strong>Gesichter wahrnimmt</strong>. „Menschen, die Gesichter eher <strong>holistisch</strong> verarbeiten“ – das heißt als ein integriertes Ganzes – „können Gesichter besser erkennen“, sagt <em>Liu</em>.</p>
<p><span id="more-4951"></span>Die Ergebnisse werden in einer der nächsten Ausgaben von <em>Psychological Science</em> erscheinen, einem Journal, das von der <em>Association for Psychological Science </em>herausgegeben wird.</p>
<p>Im täglichen Leben <strong>erkennen wir Gesichter</strong> sowohl <strong>holistisch</strong> als auch „<strong>analytisch</strong>”, das heißt wir greifen uns einzelne Elemente wie die Augen oder die Nase zur Erkennung heraus. Aber während das Gehirn alle möglichen Dinge – Autos, Häuser, Tiere – analytisch verarbeitet, „gilt die holistische Verarbeitung als ganz besonders wichtig für das Erkennen von Gesichtern“, sagt <em>Liu</em>.</p>
<p>Um die holistische Verarbeitung, das entscheidende Element bei der Erkennung von Gesichtern, für sich alleine untersuchen zu können, testeten die Forscher zuerst die Fähigkeit von Versuchspersonen (337 männliche und weibliche Studenten) <strong>sich an ganze Gesichter zu erinnern</strong>. Für diesen Test mussten sie bekannte Gesichter und Blumen aus unbekannten auswählen.</p>
<p>Mit den nächsten beiden Aufgaben testeten die Forscher, wie gut die Versuchspersonen zwei Dinge konnten, die typisch für die <strong>holistische Verarbeitung</strong> sind. Den sogenannten <strong>Composite-Face-Effekt</strong> (CFE) kann man beobachten, wenn zwei Gesichter horizontal in die Hälfte geschnitten und wieder zusammengesetzt werden. Man kann die obere Hälfte leichter identifizieren, wenn sie nicht richtig auf die untere passt, als wenn beide Hälften nahtlos aneinandergefügt sind. „Das liegt daran, dass unser Gehirn sie automatisch zu einem neuen“ – und unbekannten – „Gesicht zusammensetzt“, sagt <em>Liu</em>: ein Zeichen für holistische Verarbeitung.</p>
<p>Das zweite Kennzeichen holistischer Verarbeitung ist der sogenannte <strong>Whole-Part-Effekt</strong> (WPE). Dazu zeigt man der Versuchsperson ein Gesicht, in dem sie einen Teil wiedererkennen soll, sagen wir zum Beispiel die Nase. Leute können das besser, wenn sie die Nase in einem ganzen Gesicht sehen, als zwischen lauter anderen Nasen: Wieder erkennen wir die Nase, wie sie in einem ganzen Gesicht integriert ist. Schließlich maßen die Forscher noch die allgemeine Intelligenz der Versuchsteilnehmer.</p>
<p>Die Ergebnisse: Die Versuchspersonen mit höheren Werten bei den CFE- und WPE-Tests (das heißt die mit einer <strong>guten holistischen Verarbeitung</strong>) konnten auch in der ersten Testaufgabe die <strong>Gesichter besser erkennen</strong>. Es gab aber keinen Zusammenhang zwischen dem Erkennen von Gesichtern und der allgemeinen Intelligenz, bei der die verschiedensten geistigen Prozesse zusammenwirken – was darauf hindeutet, dass die Verarbeitung von Gesichtern einzigartig ist.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse erklären zum Teil, warum manche Leute Gesichter niemals vergessen, während andere ihre Freunde und Verwandten öfter mal verwechseln“, sagt <em>Liu</em>. Deshalb sind diese Ergebnisse vielversprechend für die Entwicklung von <strong>Therapien</strong> für die zweite Kategorie von Menschen, die unter Erkrankungen wie Prosopagnosie (Gesichtsblindheit) und Autismus leiden können. Wenn wir wissen, dass das Gehirn Gesichter als Ganzes wahrnimmt und nicht als eine Sammlung von Einzelteilen, „können wir vielleicht die holistische Verarbeitung bei Menschen trainieren, damit sie Gesichter besser erkennen können“, sagt <em>Liu</em>.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/why-do-some-people-never-forget-a-face.html" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 30. Nov 2011</p>
<p><em><strong>Verwandte Artikel:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was wollte ich hier? Warum vergessen wir Dinge, wenn wir durch eine Tür gehen? " href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-wollte-ich-hier-warum-vergessen-wir-dinge-wenn-wir-durch-eine-tur-gehen/" target="_self">Was wollte ich hier? Warum vergessen wir Dinge, wenn wir durch eine Tür gehen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-wecken-geruche-kindheitserinnerungen/" target="_self">Warum wecken Gerüche Kindheitserinnerungen?</a></span></p>
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<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
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		<title>Kann Meditieren das Abnehmen erleichtern?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-meditieren-das-abnehmen-erleichtern/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Stresshormon]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4945" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Hat Magersucht genetische Ursachen" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Hat-Magersucht-genetische-Ursachen.jpg" alt="Hat Magersucht genetische Ursachen" width="125" height="167" />Die Achtsamkeitsmeditation wurde im Westen ursprünglich als Methode bekannt, die hilft Stress abzubauen. Inzwischen wird sie aber in vielen Bereichen der Psychologie eingesetzt. Eine neue Studie hat Meditation als Möglichkeit zur Gewichtskontrolle untersucht. Wir haben die Presseerklärung der Universität zu der Studie von Anfang Dezember übersetzt, die zeigt, dass Meditation Menschen helfen kann bewusster und damit vernünftiger zu essen:</p>
<p>Viele haben in der Weihnachtszeit Angst vor dem Zunehmen. Aber für Leute, die bei Stress noch mehr bei den Weihnachtsleckereien zulangen, könnte es einen Grund zur Hoffnung geben.</p>
<p>Nach einer Studie von Forschern der <em>University of California &#8211; San Francisco (UCSF)</em>, die jetzt online im <em>Journal of Obesity</em> veröffentlicht wurde, gibt es eine simple Methode, um <strong>achtsam zu essen</strong> und <strong>Stress abzubauen</strong>, die Menschen hilft nicht dick zu werden und das ganz <strong>ohne Diät</strong>.</p>
<p>Die Frauen in der Studie, die ihren Stress am erfolgreichsten reduzierten, verloren auch am meisten <strong>Bauchfett</strong>. Diese Art von Fett (im Inneren der Bauchhöhle) ist mehr noch als das Fett, das direkt unter der Haut liegt, mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes verbunden.</p>
<p>„Man trainiert den Geist aufmerksam zu sein anstelle automatisch und nach gewohnten Mustern zu reagieren – nicht nach etwas Süßem zu greifen, wenn man sich ärgert, zum Beispiel“, sagt die <em>UCSF</em>-Forscherin <em>Dr. Jennifer Daubenmier</em> vom Osher Center for Integrative Medicine. „Wenn Sie sich Ihre <strong>Gefühle</strong> zuerst <strong>bewusst machen</strong> können, bevor Sie handeln, können Sie eher eine weise Entscheidung treffen.“</p>
<p><span id="more-4934"></span><em>Daubenmier</em> führte die Studie gemeinsam mit <em>Dr. Elissa Epel</em>, einer Psychologin an der <em>UCSF</em>, durch. Die Studie, die im Oktober online publiziert wurde, ist Teil eines Forschungsprogramms an der <em>UCSF</em>, das den Zusammenhang von Stress und dem Stresshormon Cortisol mit dem Essverhalten, Körperfett und der Gesundheit von Menschen untersucht.</p>
<p><strong>Gefühle von Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen bewusst erleben</strong></p>
<p>Die Frauen, die an der <strong>Studie</strong> teilnahmen, machten keine Diät, bei der sie Kalorien zählten. Stattdessen wurden die 47 <strong>chronisch gestressten, übergewichtigen</strong> und fettleibigen <strong>Frauen</strong> zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: 24 Teilnehmerinnen erlernten und praktizierten <strong>Achtsamkeitsmeditation</strong>, die anderen 23 kamen auf eine <strong>Warteliste</strong> und dienten als Kontrollgruppe. Obwohl keine Diäten verordnet wurden, nahmen alle Frauen an einer einführenden Veranstaltung über gesunde Ernährung und Sport teil.</p>
<p>Das Training bestand aus neun wöchentlichen Sitzungen von je zweieinhalb Stunden, in denen die Frauen Methoden zum <strong>Stressabbau</strong> erlernten, und wie sie <strong>bewusster essen</strong> können, indem sie auf die Empfindungen ihres Körpers achten – insbesondere Hunger, Sättigung und Genuss beim Essen. In der sechsten Woche nahmen sie an einem stillen Meditationswochenende teil, wo sie intensiv (sieben Stunden lang) meditierten.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen sollten jeden Tag dreißig Minuten lang <strong>Meditationsübungen</strong> machen und bei ihren Mahlzeiten achtsames Essen praktizieren. Die Forscher quantifizierten den seelischen Stress der Frauen vor und nach der viermonatigen Studie mit wissenschaftlich anerkannten Tests. Außerdem maßen sie das <strong>Körperfett</strong> und den <strong>Cortisolspiegel</strong> der Frauen.</p>
<p>Die <em>UCSF</em>-Forscher untersuchten, wie sich Bauchfett und Körpergewicht der Frauen veränderten. Zusätzlich maßen sie den Cortisolspiegel gleich nach dem Aufwachen, wenn er bei Menschen mit chronischem Stress am höchsten ist.</p>
<p>Die Sekretion von <strong>Cortisol</strong> folgt einem <strong>Tageszyklus</strong> und steigt normalerweise an, wenn wir aufwachen. Eine vermehrte Sekretion wird aber auch durch reale und vermeintliche Bedrohungen ausgelöst. Wenn wir aufwachen, an den vor uns liegenden Tag denken und das schon als <strong>Stress</strong> empfinden, kann der Cortisolspiegel sogar noch höher steigen, sagt <em>Daubenmier</em>.</p>
<p><strong>Achtsamkeit hilft dicken Menschen ihr Gewicht besser zu halten</strong></p>
<p>Bei den Frauen in der meditierenden Studiengruppe beobachteten die Forscher einen klaren Zusammenhang zwischen einem veränderten Körperbewusstsein, chronischem Stress, Cortisolspiegel und Bauchfett. Die Frauen, die am besten lernten auf die Stimme ihres Körpers zu hören, Stress abbauten, oder deren Cortisolspiegel am meisten sank, verloren auch das meiste Bauchfett.</p>
<p>Bei den fettleibigen Frauen in der Studie hatten diejenigen, die am <strong>Achtsamkeitstraining</strong> teilnahmen, eine signifikante <strong>Verminderung des Cortisolspiegels</strong> nach dem Aufwachen. Außerdem konnten diese Frauen ihr <strong>Gewicht halten</strong>. Dagegen blieb bei den Frauen, die auf der Warteliste waren, der Cortisolspiegel gleich und sie nahmen weiter zu.</p>
<p>Die Techniken zur Stressreduktion und für achtsames Essen, die in dieser Studie benutzt wurden, sind von Methoden abgeleitet, die <em>Dr. Jon Kabat-Zinn</em>, der erste Direktor der Stressreduktions-Klinik an der University of Massachusetts Medical School und Gründungsmitglied des Cambridge Zen Centers, vor drei Jahrzehnten entwickelt hat. Die Methoden für achtsames Essen, die in der <em>UCSF</em>-Studie benutzt wurden, sind Teil eines größeren Programms für achtsames Essen, das von <em>Dr. Jean Kristeller</em> an der <em>Indiana State University</em> entwickelt wurde.</p>
<p><strong>Laufende Studie über schwangere Frauen</strong></p>
<p>„In dieser Studie haben wir versucht die Fähigkeit von Menschen zu entwickeln auf ihre Gefühle von <strong>Hunger, Sättigung</strong> und den <strong>Genuss</strong> beim Essen zu <strong>achten</strong>, um sich daran zu orientieren wie viel sie essen“, sagt <em>Daubenmier</em>. „Wir haben versucht, <strong>Essen als Reaktion</strong> auf Emotionen oder äußere Auslöser zu reduzieren, die typischerweise das Verhalten von Menschen antreiben, die <strong>zu viel essen</strong>.“</p>
<p><em>Daubenmier </em>sagt, die Ergebnisse dieser kleinen Studie sind vorläufig und müssen in noch laufenden weiteren Untersuchungen bestätigt werden. Wenn die gesamte Studiengruppe (also übergewichtige und fettleibige Frauen zusammen) analysiert wurde, zeigten die Ergebnisse außerdem keine signifikanten Unterschiede bei der Gewichtsveränderung zwischen Frauen, die meditierten, und solchen auf der Warteliste.</p>
<p>In einer anderen Studie mit einkommensschwachen <strong>schwangeren Frauen</strong>, die Übergewicht haben, bringen <em>Epel, Daubenmier</em> und ihre Kollegen den Teilnehmerinnen ähnliche Techniken für achtsames Essen bei. Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der dicke Frauen ganz besonders zunehmen und später noch schwerer abnehmen können. Außerdem kann eine exzessive Gewichtszunahme während der Schwangerschaft der Gesundheit des Babys schaden.</p>
<p>„Wir schreiten zu einem kritischen Zeitpunkt ein, wenn der Grundstein für die Gesundheit der nächsten Generation gelegt wird“, sagt <em>Epel</em>. „Wir hoffen die Gesundheit sowohl von Müttern wie auch ihrer Babys verbessern zu können.“</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ucsf.edu/news/2011/12/11091/stress-reduction-and-mindful-eating-curb-weight-gain-among-overweight-women" target="_blank">University of California &#8211; San Francisco</a></span>, 7. Dez 2011</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dx.doi.org/10.1155/2011/651936" target="_blank">Daubenmier et al</a></span>. <em>Journal of Obesity</em>, 2011</p>
<p><strong><em>Verwandte Artikel:</em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hilft-achtsamkeitsmeditation-stress-abzubauen/" target="_self">Wie hilft Achtsamkeitsmeditation Stress abzubauen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-transzendentale-meditation-gegen-stress-in-der-schule/" target="_self">Hilft Transzendentale Meditation gegen Stress in der Schule?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-viele-frauen-leiden-unter-essstorungen/" target="_self">Wie viele Frauen leiden unter Essstörungen?</a></span></p>
<p><em><strong>Weitere Links:</strong></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/stress-burn-out.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Burnout und Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/essstoerungen.php" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Essstörungen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in München" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-muenchen.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in München</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-duesseldorf.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Düsseldorf</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-berlin.php" target="_self">Zur Praxis für Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Zu unserem Burnout Zentrum München" href="http://www.burnout-zentren.de/muenchen.php" target="_blank">Zu unserem Burnout Zentrum München</a></span></p>
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