<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
>

<channel>
	<title>Blog der Psychotherapie-Praxis Dr. Rose Shaw (München/ Düsseldorf)</title>
	<atom:link href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 22:58:52 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/1.0.5" mode="advanced" entry="normal" -->
	<itunes:summary>Aktuelle, internationale Forschungsergebnisse aus der Psychologie- und Psychotherapieforschung. Podcast der Praxis Dr. Shaw</itunes:summary>
	<itunes:author>Blog der Psychotherapie-Praxis Dr. Rose Shaw (München/ Düsseldorf)</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.praxis-dr-shaw.de/pics/logoklein.jpg" />
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Blog der Psychotherapie-Praxis Dr. Rose Shaw (München/ Düsseldorf)</itunes:name>
		<itunes:email>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<managingEditor>stefanshaw@praxis-dr-shaw.de (Blog der Psychotherapie-Praxis Dr. Rose Shaw (München/ Düsseldorf))</managingEditor>
	<copyright>Praxis Dr. Shaw</copyright>
	<itunes:subtitle>Psychologie &amp; Psychotherapie</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>psychologie, psychology, verhaltenstherapie, cognitive behavioral therapy, burn-out, adhs, depressionen, glücksforschung, partnerschaft</itunes:keywords>
	<image>
		<title>Blog der Psychotherapie-Praxis Dr. Rose Shaw (München/ Düsseldorf)</title>
		<url>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg</url>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog</link>
	</image>
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
		<itunes:category text="Medicine" />
	</itunes:category>
	<itunes:category text="Health" />
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat das Ende einer Beziehung auf die eigene  Identität?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-das-ende-einer-beziehung-auf-die-eigene-identitat/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-das-ende-einer-beziehung-auf-die-eigene-identitat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2084</guid>
		<description><![CDATA[Schon in der Bibel wird die Beziehung zwischen Mann und Frau bildhaft als „ein Fleisch werden“ beschrieben (1. Mose 2, 24). Eine aktuelle Studie hat das Phänomen wissenschaftlich untersucht und zeigt, dass Menschen die Trennung von ihrem Partner als Verlust eines Teils ihrer selbst erleben können. Ich habe eine Presseerklärung des Journals von gestern übersetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der Bibel wird die Beziehung zwischen Mann und Frau bildhaft als „ein Fleisch werden“ beschrieben (1. Mose 2, 24). Eine aktuelle Studie hat das Phänomen wissenschaftlich untersucht und zeigt, dass Menschen die Trennung von ihrem Partner als Verlust eines Teils ihrer selbst erleben können. Ich habe eine Presseerklärung des Journals von gestern übersetzt, in der die Studie kurz darstellt wird:</p>
<p>Wenn eine Liebesbeziehung zu Ende geht, kann sich das „Selbstkonzept” eines Menschen verändern. Das zeigt eine Studie, die jetzt in der Februarausgabe des <em>Personality and Social Psychology Bulletin</em> veröffentlicht wurde.</p>
<p>Das <strong>Selbstkonzept</strong> ist die Wahrnehmung und Vorstellung eines Menschen von seinem „Selbst&#8221;. Die <strong>Partner</strong> in einer Liebesbeziehung entwickeln einen gemeinsamen Freundeskreis, Aktivitäten und sogar <strong>teilweise </strong>die <strong>gleichen</strong> Selbstkonzepte.</p>
<p><span id="more-2084"></span>Die Forscher untersuchten verschiedene Aspekte des Selbstkonzepts, die sich nach einer Trennung verändern können. Die Ergebnisse zeigten, dass das Selbstkonzept von Menschen nach einer <strong>Trennung </strong>an Klarheit verliert. Diese Unklarheit kann zu ihrer emotionalen Belastung mit beitragen. Der Verlust der partnerschaftlichen Beziehung hat eine Reihe von psychologischen Konsequenzen. Dazu gehört die Neigung von Menschen, ihre Sicht von sich selbst zu ändern und das Gefühl, dass ihr <strong>Selbst</strong> ihnen subjektiv <strong>weniger klar</strong> und sogar „<strong>kleiner</strong>” erscheint.</p>
<p>Die Beobachtung, dass viele Menschen das <strong>Auseinandergehen</strong> einer Liebesbeziehung als eine Zeit der <strong>Selbstveränderung </strong>erleben, zeigt die enorme Bedeutung des Verlustgefühls und seinen Einfluss auf das Selbstkonzept von Menschen.</p>
<p>„Eine Beziehung kann so eng werden, dass Partner nicht nur die Sätze des anderen vervollständigen können. Manchmal können sie sogar das Selbst ihres Partners vervollständigen”, schreiben die Autoren <em>Erica B. Slotter</em>, <em>Wendi L. Gardner</em> und <em>Eli J. Finkel </em>von der <em>Northwestern University</em> in Illinois in den USA. „Wenn eine Beziehung zu Ende geht, empfinden Menschen nicht nur Schmerz über den <strong>Verlust </strong>des <strong>Partners</strong> sondern machen auch <strong>Veränderungen</strong> an ihrem <strong>Selbst</strong> durch. Diese Studie zeigt zum ersten Mal den spezifischen Beitrag eines unklaren Selbstkonzepts zu der emotionalen Belastung von Menschen nach der Trennung von ihrem Partner.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-03/sp-tio030810.php" target="_blank">SAGE Publications</a></span>, 8.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psp.sagepub.com/cgi/content/abstract/36/2/147" target="_blank">Slotter et al</a></span>. Personality and Social Psychology Bulletin, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann zu hohe Bindung eine Partnerschaft beschädigen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-zu-hohe-bindung-eine-partnerschaft-beschadigen/" target="_self">Kann zu hohe Bindung eine Partnerschaft beschädigen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/untreue-und-eifersucht-was-sind-die-grunde-fur-die-geschlechterunterschiede/" target="_self">Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-lange-halt-sich-die-romantik-in-der-beziehung/" target="_self">Wie lange hält sich die Romantik in der Beziehung?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie können wir Paaren helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/paartherapie.html" target="_self">Wie können wir Paaren helfen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welche-auswirkungen-hat-das-ende-einer-beziehung-auf-die-eigene-identitat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist der beste Psychologenwitz?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beste-psychologenwitz/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beste-psychologenwitz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis-Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2080</guid>
		<description><![CDATA[Der beste Psychologenwitz? Schwer zu sagen, aber dieser hier gehört auf jeden Fall in die Spitzengruppe:
Ein Mensch fragt: “Wo geht es hier zum Bahnhof ?“
Es antwortet&#8230;
- der Gesprächstherapeut:  “Sie wissen nicht wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.”
- der Tiefenpsychologe:  „Sie wollen verreisen ?“
- der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der beste Psychologenwitz? Schwer zu sagen, aber dieser hier gehört auf jeden Fall in die Spitzengruppe:</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ein Mensch fragt: “Wo geht es hier zum Bahnhof ?“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es antwortet&#8230;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Gesprächstherapeut:  “Sie wissen nicht wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.”</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Tiefenpsychologe:  „Sie wollen verreisen ?“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Psychoanalytiker:  „Sie meinen dieses lange dunkle Gebäude, wo die Züge immer rein und raus, rein und raus&#8230; fahren ?“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Sozialarbeiter:  „Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Sozialpädagoge:  „Ich weiß nicht, aber es ist gut, daß wir darüber reden können.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Gestalttherapeut:  „Du, laß das voll zu, daß Du zum Bahnhof willst.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Bioenergetiker:  „Machen Sie mal: sch &#8230; sch &#8230; sch &#8230;“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Verhaltenstherapeut:  „Heben Sie den rechten Fuß, schieben Sie ihn vor, setzen Sie ihn jetzt auf. Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Psychiater:  „Bahnhof ? Zugfahren ? Welche Klasse ?“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Neurologe: “Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter ?”</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Familientherapeut:  „Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, daß Sie zum Bahnhof wollen ?“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der systemische Therapeut: “Stellen Sie sich vor: plötzlich geschieht ein Wunder und Sie sind schon am Bahnhof. Was ist anders dadurch ?”</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Psychodramatherapeut: “Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann &#8230;”</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der NLP-ler:  “Schließen Sie die Augen, stellen Sie sich vor: eine Blume am Rande eines Weges&#8230;”</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Positiv-Denker:  “Schließen die Augen und sagen Sie zu sich selber:  ich bin wunderbar und einzigartig und ich vertraue meinem Unterbewusstsein, daß es den für mich richtigen Weg weiß.”</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der Pädagoge: “Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, daß es besser für Dich ist, wenn Du es selbst herausfindest.”</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">- der humanistische Psychotherapeut:  „Wenn Du da wirklich hinwillst, wirst Du den Weg auch finden.“</div>
<p><strong>Ein Mensch fragt: “Wo geht es hier zum Bahnhof ?“</strong></p>
<p>Es antwortet&#8230;</p>
<p>- der <em>Gesprächstherapeut</em>:  “Sie wissen nicht wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.”</p>
<p>- der <em>Tiefenpsychologe</em>:  „Sie wollen verreisen?“</p>
<p>- der <em>Psychoanalytiker</em>:  „Sie meinen dieses lange dunkle Gebäude, wo die Züge immer rein und raus, rein und raus&#8230; fahren?“</p>
<p>- der <em>Sozialarbeiter</em>:  „Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin.“</p>
<p>- der <em>Sozialpädagoge</em>:  „Ich weiß nicht, aber es ist gut, daß wir darüber reden können.“</p>
<p>- der <em>Gestalttherapeut</em>:  „Du, laß das voll zu, daß Du zum Bahnhof willst.“</p>
<p>- der <em>Bioenergetiker</em>:  „Machen Sie mal: sch &#8230; sch &#8230; sch &#8230;“</p>
<p>- der <em>Verhaltenstherapeut</em>:  „Heben Sie den rechten Fuß, schieben Sie ihn vor, setzen Sie ihn jetzt auf. Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon.“</p>
<p>- der <em>Psychiater</em>:  „Bahnhof ? Zugfahren? Welche Klasse ?“</p>
<p>- der <em>Neurologe</em>: “Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter ?”</p>
<p>- der <em>Familientherapeut</em>:  „Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, daß Sie zum Bahnhof wollen?“</p>
<p>- der <em>systemische Therapeut</em>: “Stellen Sie sich vor: plötzlich geschieht ein Wunder und Sie sind schon am Bahnhof. Was ist anders dadurch?”</p>
<p>- der <em>Psychodramatherapeut</em>: “Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann &#8230;”</p>
<p>- der <em>NLP-ler</em>:  “Schließen Sie die Augen, stellen Sie sich vor: eine Blume am Rande eines Weges&#8230;”</p>
<p>- der <em>Positiv-Denker</em>:  “Schließen die Augen und sagen Sie zu sich selber:  ich bin wunderbar und einzigartig und ich vertraue meinem Unterbewusstsein, daß es den für mich richtigen Weg weiß.”</p>
<p>- der <em>Pädagoge</em>: “Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, daß es besser für Dich ist, wenn Du es selbst herausfindest.”</p>
<p>- der <em>humanistische Psychotherapeut</em>:  „Wenn Du da wirklich hinwillst, wirst Du den Weg auch finden.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-der-beste-psychologenwitz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Teammitglied in unserer Praxis in München</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neues-teammitglied-in-unserer-praxis-in-munchen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neues-teammitglied-in-unserer-praxis-in-munchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rose Shaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis-Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2068</guid>
		<description><![CDATA[
 
Seit Februar haben wir in München eine neue Kollegin: Die Diplom-Psychologin und approbierte Psychologische Psychotherapeutin Andrea Kisslinger-Prem bietet Beratung und Therapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Andrea Kisslinger-Prem hat an der Universität Regensburg Psychologie studiert und anschließend in München ihre Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) absolviert. Durch ihre langjährige Tätigkeit in Familienberatungsstellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 5pt; margin-right: 0pt; margin-bottom: 5pt; margin-left: 0pt;">
<p><span style="font-family: 'Times New Roman';"> </span></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Seit Februar haben wir in München eine neue Kollegin: Die Diplom-Psychologin und approbierte Psychologische Psychotherapeutin Andrea Kisslinger-Prem bietet Beratung und Therapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Andrea Kisslinger-Prem hat an der Universität Regensburg Psychologie studiert und anschließend in München ihre Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) absolviert. Durch ihre langjährige Tätigkeit in Familienberatungsstellen und in der Sozialpädiatrie bringt sie eine besondere Expertise für Psychotherapie von Kindern mit, auf die wir uns freuen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Herzlich willkommen!</div>
<p><span style="font-family: 'Times New Roman';"><img class="alignleft size-full wp-image-2075" style="margin: 10px; border: 1px solid black;" title="psychotherapeutin-andrea-kiblinger-prem" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/psychotherapeutin-andrea-kiblinger-prem2.jpg" alt="psychotherapeutin-andrea-kiblinger-prem" width="100" height="100" /></span></p>
<p>Seit Februar haben wir in München eine neue Kollegin: Die Diplom-Psychologin und approbierte Psychologische Psychotherapeutin <strong>Andrea Kisslinger-Prem</strong> bietet Beratung und Therapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Andrea Kisslinger-Prem hat an der Universität Regensburg Psychologie studiert und anschließend in München ihre Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) absolviert. Durch ihre langjährige Tätigkeit in Familienberatungsstellen und in der Sozialpädiatrie bringt sie eine besondere Expertise für Psychotherapie von Kindern mit, auf die wir uns freuen.</p>
<p>Herzlich willkommen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/neues-teammitglied-in-unserer-praxis-in-munchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Macht zu viel Smalltalk unglücklich?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-zu-viel-smalltalk-unglucklich/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-zu-viel-smalltalk-unglucklich/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2053</guid>
		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Menschen und dem Zusammensein mit anderen ist durch viele Studien belegt. In einer aktuellen Untersuchung haben Forscher den Einfluss von Quantität und Qualität menschlicher Kommunikation verglichen und gezeigt, die glücklichsten Menschen reden viel und plappern wenig. Ich habe einen Presseartikel von dieser Woche übersetzt, der die noch nicht veröffentlichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2061" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht zu viel Smalltalk unglücklich s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Macht-zu-viel-Smalltalk-unglücklich-s1.jpg" alt="Macht zu viel Smalltalk unglücklich s" width="190" height="125" />Der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Menschen und dem Zusammensein mit anderen ist durch viele Studien belegt. In einer aktuellen Untersuchung haben Forscher den Einfluss von Quantität und Qualität menschlicher Kommunikation verglichen und gezeigt, die glücklichsten Menschen reden viel und plappern wenig. Ich habe einen Presseartikel von dieser Woche übersetzt, der die noch nicht veröffentlichte Studie schon kurz beschreibt:</p>
<p>Womit verbringt ein <strong>glücklicher</strong> <strong>Mensch</strong> mehr Zeit – mit belanglosem <strong>Geschwätz</strong> oder mit nachdenklichen und <strong>tiefgehenden Gesprächen</strong>? Die Psychologen <em>Matthias R. Mehl</em>, <em>Shannon E. Holleran</em> und <em>C. Shelby Clark </em>von der <em>University of Arizona </em>sowie <em>Simine Vazire</em> von der <em>Washington University</em> in St. Louis in den USA untersuchten, ob sich glückliche und unglückliche Menschen darin unterscheiden, wie sie sich mit anderen unterhalten.</p>
<p><span id="more-2053"></span>Für die <strong>Studie</strong> trugen Freiwillige vier Tage lang einen sogenannten Electronically Activated Recorder (EAR), ein unauffälliges Aufzeichnungsgerät. Das Gerät machte in bestimmten Abständen kurze Aufnahmen der Umgebungsgeräusche, während die Versuchsteilnehmer ihren normalen Alltagsgeschäften nachgingen. In dieser Untersuchung machte das EAR-Gerät alle zwölfeinhalb Minuten eine dreißig Sekunden lange Aufnahme. Insgesamt hörten sich die Forscher mehr als zwanzigtausend solcher Einzelaufnahmen an und identifizierten die <strong>Unterhaltungen</strong> als <strong>trivialen</strong> Smalltalk oder <strong>ernsthafte</strong> Diskussionen. Außerdem füllten die Versuchsteilnehmer Fragebögen zu ihrer <strong>Persönlichkeit</strong> und ihrem <strong>Wohlbefinden</strong> aus.</p>
<p>Die Auswertung der Studie, die jetzt in <em>Psychological Science</em>, einem Journal der <em>Association for Psychological Science</em> veröffentlicht wird, kam zu zwei bemerkenswerten Ergebnissen. <strong>Am besten </strong>ging es Leuten, die am <strong>wenigsten allein</strong> waren und am <strong>meisten</strong> mit anderen <strong>sprachen</strong>: Die glücklichsten Studienteilnehmer waren fünfundzwanzig Prozent weniger allein und verbrachten siebzig Prozent mehr Zeit im Gespräch mit anderen als die unglücklichsten Teilnehmer. Außer den Unterschieden bei den sozialen Interaktionen, die glückliche und unglückliche Menschen hatten, nahmen sie auch an anderen Arten der Unterhaltung teil: Die <strong>glücklichsten</strong> Teilnehmer führten doppelt so viele <strong>ernsthafte Gespräche</strong> und machten nur ein Drittel so viel Smalltalk wie die unglücklichsten Teilnehmer.</p>
<p>Diese Ergebnisse zeigen, dass ein glückliches Leben eher durch soziale Kontakte und tiefgehende Unterhaltungen geprägt ist als durch Einsamkeit und Oberflächlichkeit. Obwohl die Ergebnisse derzeit keine Rückschlüsse auf die Richtung einer möglichen Ursache-Wirkungs-Beziehung zulassen, vermuten die Forscher, dass tiefe Gespräche Menschen glücklicher machen können. Sie meinen, „Genauso, wie sich Menschen <strong>füreinander öffnen</strong> und dadurch einer Beziehung eine Atmosphäre von <strong>Nähe</strong> geben, können <strong>tiefe Gespräche </strong>einem Gegenüber das Gefühl besonderer Bedeutung verleihen.”</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychologicalscience.org/media/releases/2010/mehl.cfm" target="_blank">Association for Psychological Science</a></span>, 4.3.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist Glück ansteckend?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-gluck-ansteckend/" target="_self">Ist Glück ansteckend?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-singles-tatsachlich-so-wie-wir-denken-dass-sie-sind/" target="_self">Sind Singles tatsächlich so wie wir denken, dass sie sind?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-bringt-uns-weiter-wettbewerb-oder-mitgefuhl/" target="_self">Was bringt uns weiter: Wettbewerb oder Mitgefühl?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/warum-neigen-wir-dazu-mit-der-masse-zu-gehen/" target="_self">Warum neigen wir dazu, mit der Masse zu gehen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-zu-viel-smalltalk-unglucklich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hält geistige Fitness Menschen jung?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2034</guid>
		<description><![CDATA[Mit Jugend assoziiert man, zumindest in der Werbung, eher „gut aussehend“ als „schlau“. Aber eine aktuelle Studie zeigt, dass ältere Menschen, die sich jung fühlen, großen Wert auf geistige Fitness legen. Ich habe eine Presseerklärung der Universität von voriger Woche übersetzt, der die Ergebnisse der Studie zusammenfasst:
Der Spruch „Man ist so alt wie man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2064" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Ist man tatsächlich so alt wie man sich fühlt s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Ist-man-tatsächlich-so-alt-wie-man-sich-fühlt-s.jpg" alt="Ist man tatsächlich so alt wie man sich fühlt s" width="125" height="166" />Mit Jugend assoziiert man, zumindest in der Werbung, eher „gut aussehend“ als „schlau“. Aber eine aktuelle Studie zeigt, dass ältere Menschen, die sich jung fühlen, großen Wert auf geistige Fitness legen. Ich habe eine Presseerklärung der Universität von voriger Woche übersetzt, der die Ergebnisse der Studie zusammenfasst:</p>
<p>Der Spruch „Man ist so alt wie man sich fühlt” scheint auf ältere Menschen wirklich zuzutreffen. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern der <em>Purdue University </em>in den USA.</p>
<p>„Das Alter eines Menschen ist wichtig. Aber darüber hinaus hat seine <strong>Sichtweise</strong> einen großen Einfluss auf den <strong>Alterungsprozess</strong>“, sagt <em>Markus H. Schafer</em>, ein Doktorand der Soziologie und Altersforschung, der die Studie durchführte. „Wenn Sie sich also älter fühlen, als Sie nach Lebensjahren sind, werden Sie wahrscheinlich viele der negativen Seiten, die Menschen mit dem Älterwerden verbinden, stärker spüren.“</p>
<p><span id="more-2034"></span>„Aber wenn Sie älter sind und sich weiter jung fühlen, können Sie sich viele Fähigkeiten, die Ihnen wichtig sind, besser erhalten.“</p>
<p><em>Schafer </em>und seine Mitautorin <em>Tetyana P. Shippee</em>, die an der <em>Purdue University</em> studiert hat und nun Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center on Aging and the Life Course der <em>Purdue University</em> ist, verglichen das <strong>biologische</strong> und das <strong>subjektiv</strong> empfundene <strong>Alter </strong>von Leuten, um festzustellen, was die <strong>geistigen Fähigkeiten</strong> älterer Menschen stärker beeinflusst. Fast 500 Menschen im Alter von 55 bis 74 Jahren wurden 1995 und 2005 im Rahmen von MIDUS, einer landesweiten Studie über das Älterwerden in den USA, befragt. Die Ergebnisse der Untersuchung, die von den National Institutes of Health finanziert wurde, erschienen in der Januarausgabe des <em>Journal of Gerontology: Social Sciences</em>.</p>
<p>Als die Leute 1995 befragt wurden, wie alt sie sich normalerweise fühlten, gab die Mehrheit ihr <strong>selbst empfundenes </strong>Alter als <strong>zwölf Jahre jünger </strong>an als sie wirklich waren.</p>
<p>„Wir stellten fest, dass diese Menschen, die sich für ihr Alter <strong>jung fühlten</strong>, zehn Jahre später auch mehr <strong>Vertrauen</strong> in ihre <strong>geistigen Fähigkeiten </strong>hatten”, sagt <em>Schafer</em>. „Ja, das biologische Alter war wichtig, aber das subjektive Alter hatte den größeren Einfluss.“</p>
<p>„Aber wir wissen nicht, was zuerst kommt. Wirkt sich das Wohlbefinden und die Zufriedenheit eines Menschen auf seine geistigen Fähigkeiten aus, oder tragen die geistigen Fähigkeiten eines Menschen zu seinem Wohlbefinden mit bei? Das wollen wir in einer künftigen Studie untersuchen.“</p>
<p><em>Schafer</em> meint, dass man aus den derzeitigen Ergebnissen positive und negative Schlüsse ziehen kann.</p>
<p>„Unsere <strong>Gesellschaft</strong> legt enorm viel Wert auf eine <strong>jugendliche Erscheinung</strong>, und das kann einen <strong>negativen Einfluss</strong> auf Menschen haben“, sagt <em>Schafer</em>. „Leute möchten sich gerne jünger fühlen, und wenn sie zwangsläufig ins Alter kommen, kann ihr Vertrauen in ihre geistigen Fähigkeiten sehr darunter leiden.“</p>
<p>„Andererseits ist der Wunsch jung zu bleiben in Amerika so stark, dass es gut für Menschen sein könnte, sich ein Gefühl von <strong>Jugendlichkeit</strong> zu <strong>bewahren</strong>, indem sie sich über <strong>neue Trends </strong>und Aktivitäten auf dem Laufenden halten, um sich jung zu fühlen. Lernen, wie man mit neuen Technologien umgeht, ist eine Möglichkeit, wie man seine geistigen Fähigkeiten weiter verbessern kann. Es wird interessant sein zu beobachten, wie oder ob sich diese kulturellen Normen verändern, wenn die Menschen aus den geburtenstarken Jahrgängen immer älter werden.“</p>
<p>Andere Studien haben gezeigt, dass Frauen zu <strong>stereotypen Vorstellungen</strong> über das Altern neigen. Daher erwartete <em>Schafer</em>, dass Frauen, die sich alt fühlen, weniger Vertrauen in ihre geistigen Fähigkeiten haben würden.</p>
<p>„Wir fanden einen <strong>kleinen Unterschied</strong> zwischen <strong>Männern</strong> und <strong>Frauen</strong>, aber er ist nicht so groß wie erwartet”, sagt <em>Schafer</em>. „Das hat uns überrascht, weil bei Frauen oft übertriebener Wert auf körperliche Attraktivität und Jugend gelegt wird.“</p>
<p><em>Schafer</em> untersucht auch, wie sich belastende Ereignisse, zum Beispiel Gesundheitsprobleme von Familienmitgliedern, auf das Älterwerden auswirken und wie Zufriedenheit und das Älterwerden zusammenhängen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.purdue.edu/newsroom/research/2010/100222SchaferAging.html" target="_blank">Purdue University News</a></span>, 22.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://psychsocgerontology.oxfordjournals.org/content/65B/1/91" target="_blank">Schafer &amp; Shippee</a></span>. Journal of Gerontology: Social Sciences, Jan 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Ist man so alt wie man sich fühlt?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/ist-man-so-alt-wie-man-sich-fuhlt/" target="_self">Ist man so alt wie man sich fühlt?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-ehrenamtliche-tatigkeit das-kognitive-altern verlangsamen/" target="_self">Kann ehrenamtliche Tätigkeit das kognitive Altern verlangsamen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/lasst-das-gedachtnis-im-alter-zwangslaufig-nach/" target="_self">Lässt das Gedächtnis im Alter zwangsläufig nach?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/halt-geistige-fitness-menschen-jung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Machen gewalttätige Computerspiele aggressiv?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-gewalttatige-computerspiele-aggressiv/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-gewalttatige-computerspiele-aggressiv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2027</guid>
		<description><![CDATA[Ob es zwischen gewalttätigen Computer- und Videospielen und Aggressionen einen  Zusammenhang gibt, der auch ursächlich ist, gilt seit Langem als umstritten. Eine aktuelle Studie zeigt nun, die Spiele können Kinder tatsächlich aggressiv machen, aber nicht sehr. Ich habe einen Presseartikel der Universität von vorgestern übersetzt, in dem die Wissenschaftler Eltern raten, solche Spiele bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2047" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Machen gewalttätige Computerspiele aggressiv s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Machen-gewalttätige-Computerspiele-aggressiv-s.jpg" alt="Machen gewalttätige Computerspiele aggressiv s" width="167" height="125" />Ob es zwischen gewalttätigen Computer- und Videospielen und Aggressionen einen  Zusammenhang gibt, der auch ursächlich ist, gilt seit Langem als umstritten. Eine aktuelle Studie zeigt nun, die Spiele können Kinder tatsächlich aggressiv machen, aber nicht sehr. Ich habe einen Presseartikel der Universität von vorgestern übersetzt, in dem die Wissenschaftler Eltern raten, solche Spiele bei sich zu Hause zu verbieten:</p>
<p><em>Craig Anderson</em>, der Distinguished Professor für Psychologie an der <em>Iowa State University</em> in den USA ist, hat den größten Teil seiner Forschungskarriere den Auswirkungen gewalttätiger Videospiele auf das Verhalten von Jugendlichen gewidmet. Nun sagt er, dass seine neuste Studie, die Auswertung von 130 wissenschaftlichen Untersuchungen an insgesamt mehr als 130000 Kindern und Jugendlichen aus aller Welt, schlüssig beweist, dass <strong>gewalttätige Videospiele</strong> junge Menschen <strong>aggressiv machen</strong> und <strong>emotional abstumpfen</strong> lassen, und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht und Kulturkreis.</p>
<p><span id="more-2027"></span>Die Ergebnisse erscheinen in der Märzausgabe des <em>Psychological Bulletin</em>, einem Journal der American Psychological Association. Sie zeigen, dass das Spielen von gewalttätigen Videospielen ein <strong>Risikofaktor</strong> ist, der bei jungen Menschen ein verstärkt aggressives <strong>Denken</strong> und <strong>Handeln</strong> zur Folge hat und ihrem <strong>Einfühlungsvermögen</strong> und positiven <strong>Sozialverhalten</strong> schadet.</p>
<p>„Damit haben wir die letzten Zweifel ausgeräumt, ob die Forschung unabhängig von der <strong>Methode</strong> – das heißt durch Experimente, statistische Zusammenhänge oder Langzeitbeobachtungen – und unabhängig vom jeweiligen <strong>kulturellen Hintergrund</strong> der Studie (orientalisch oder westlich) zu den gleichen Ergebnissen kommt”, sagt <em>Anderson</em>, der auch Direktor des Centers for the Study of Violence der <em>Iowa State University</em> ist. „Und das Ergebnis ist, dass gewalttätige Videospiele die Wahrscheinlichkeit für aggressives Verhalten sowohl <strong>kurzfristig </strong>als auch <strong>langfristig</strong> erhöhen. Außerdem verstärken sie aggressives Denken und aggressive Gefühle und schaden einem positiven Sozialverhalten.“</p>
<p>An der Untersuchung waren acht Forscher beteiligt, darunter die Doktoranden <em>Edward Swing </em>und <em>Muniba Saleem</em> von der <em>Iowa State University</em> und <em>Brad Bushman</em>, der früher Professor für Psychologie an der <em>Iowa State University</em> war und jetzt an der <em>University of Michigan</em> lehrt. Auch die führenden Videospielforscher Japans – <em>Akiko Shibuya</em> von der <em>Keio-Universität</em> und <em>Nobuko Ihori </em>von der <em>Ochanomizu-Universität</em> – gehörten zum Team, ebenso wie <em>Hannah Rothstein</em>, eine anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der Metaanalyse von der <em>City University of New York</em>.</p>
<p>Das Team benutzte Verfahren der <strong>Metaanalyse </strong>– statistische Methoden zur gemeinsamen Auswertung früherer Studien auf verwandten Forschungsgebieten – um die Auswirkungen gewalttätiger Videospiele auf das Verhalten, Denken und Empfinden von jungen Spielern im Grundschul- bis Oberstufenalter zu untersuchen.</p>
<p>Die Untersuchung schloss auch die Ergebnisse neuerer <strong>Langzeitstudien</strong> ein, die ebenfalls bestätigten, dass das Spielen gewalttätiger Videospiele ein Risikofaktor ist, der Langzeitschäden verursacht.</p>
<p>„Diese Auswirkungen sind nicht furchtbar groß – sie bestimmen nicht, ob sich jemand einer Gang anschließt oder nicht”, sagt <em>Anderson</em>. „Aber zu vernachlässigen sind sie auch nicht. Sie sind <strong>einer der Risikofaktoren</strong> für späteres aggressives Verhalten und andere negative Folgen. Und dies ist ein Risikofaktor, gegen den jeder Vater und jede Mutter leicht etwas unternehmen kann – zumindest leichter als gegen die meisten <strong>anderen</strong> bekannten Risikofaktoren für Aggressionen und Gewalt wie <strong>Armut</strong> oder die genetische <strong>Veranlagung</strong> eines Menschen.“</p>
<p>Die Untersuchung zeigte, dass Videospiele Auswirkungen haben, die in orientalischen wie westlichen Kulturen, bei Jungen und Mädchen und in allen Altersgruppen deutlich werden. Obwohl es plausible theoretische Gründe gibt, warum man größere Langzeitschäden bei jüngeren Kindern vor dem Teenageralter erwarten sollte, war ein solcher <strong>Einfluss</strong> durch das <strong>Alter kaum</strong> erkennbar.</p>
<p>Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse wichtige Konsequenzen für politische Diskussionen in der Öffentlichkeit haben, darunter für die Entwicklung und Prüfung von Strategien, um die schädlichen Auswirkungen von gewalttätigen Videospielen einzudämmen.</p>
<p>„Was die öffentliche Diskussion angeht, sollten wir jetzt nicht mehr weiter fragen: ,Gibt es reale und ernst zu nehmende Auswirkungen?’ Diese Frage ist beantwortet, und zwar wiederholt”, sagt <em>Anderson</em>. „Jetzt sollten wir den nächsten Schritt machen und eine konstruktivere Frage stellen, nämlich: ,Wie können wir es Eltern leichter machen – im Rahmen ihrer Kultur, Gesellschaft und der jeweiligen Rechtslage – ihren Kindern eine gesündere Kindheit zu bieten?’“</p>
<p>Aber <em>Anderson</em> weiß auch, dass die Erarbeitung und Umsetzung wirksamer neuer politischer Strategien Zeit in Anspruch nehmen wird. Und bis dahin können <strong>Eltern</strong> viel tun, um ihre <strong>Kinder zu Hause</strong> zu schützen.</p>
<p>„Genauso wie Sie die Ernährung Ihres Kindes bestimmen, und was Sie ihnen zu Hause zu essen geben, können Sie auch den Inhalt der <strong>Videospiele kontrollieren</strong>, die sie bei Ihnen zu Hause haben”, sagt er. „Und Sie sollten ihnen auch erklären können, warum bestimmte Spiele zu Hause nicht erlaubt sind – und so Ihre eigenen <strong>Wertvorstellungen vermitteln</strong>. Sie sollten ihnen beibringen, dass man immer nach konstruktiveren Lösungen für Meinungsverschiedenheiten und Streit suchen sollte.“</p>
<p><em>Anderson</em> sagt, seine neuste Studie könnte seine letzte Metaanalyse zu gewalttätigen Videospielen sein, weil die Ergebnisse so eindeutig sind. Vor allem in Anerkennung seiner umfangreichen Forschungsarbeiten über die Auswirkungen gewalttätiger Videospiele wurde <em>Anderson</em> 2010 zu einem der drei Distinguished Scientist Lecturers der American Psychological Association gewählt. Im Oktober wird er einen Festvortrag auf der Tagung der New England Psychological Association (NEPA) in Colchester, Vermont in den USA halten.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.news.iastate.edu/news/2010/mar/vvgeffects" target="_blank">Iowa State University News</a></span>, 1.3.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20192553" target="_blank">Anderson et al</a></span>. Psychological Bulletin 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Machen Computerspiele süchtig wie Drogen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-computerspiele-suchtig-wie-drogen/" target="_self">Machen Computerspiele süchtig wie Drogen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Videospiele für Kinder gefährlich?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-videospiele-fur-kinder-gefahrlich/" target="_self">Sind Videospiele für Kinder gefährlich?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was treibt gewalttätige Teenager an?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-treibt-gewalttatige-teenager-an/" target="_self">Was treibt gewalttätige Teenager an?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-kinder-jugendliche/oppositionelles-und-aggressives-verhalten.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei aggressivem Verhalten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/machen-gewalttatige-computerspiele-aggressiv/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 14:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=2004</guid>
		<description><![CDATA[Chronische Rückenschmerzen können permanent die Stimmung drücken und alltägliche Dinge zur Qual machen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sich solche Schmerzen durch Verhaltenstherapie ähnlich effektiv behandeln lassen wie mit anderen Methoden. Ich habe einen Presseartikel von Medical News Today vom 26. Februar übersetzt, der die Studie vorstellt:
Diese Woche erschien im Lancet ein Artikel, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2009" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Kann-Verhaltenstherapie-bei-Rückenschmerzen-helfen-s.jpg" alt="Kann Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen helfen s" width="215" height="125" />Chronische Rückenschmerzen können permanent die Stimmung drücken und alltägliche Dinge zur Qual machen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sich solche Schmerzen durch Verhaltenstherapie ähnlich effektiv behandeln lassen wie mit anderen Methoden. Ich habe einen Presseartikel von <em>Medical News Today</em> vom 26. Februar übersetzt, der die Studie vorstellt:</p>
<p>Diese Woche erschien im <em>Lancet </em>ein Artikel, der <strong>kognitive Verhaltenstherapie</strong> (KVT) als eine kostengünstige Methode zur Linderung von <strong>Kreuzschmerzen</strong> beschreibt. Die Behandlung, die als Gruppentherapie angeboten wurde, verbesserte die Beschwerden für mindestens ein Jahr.</p>
<p><span id="more-2004"></span>Immer mehr Menschen leiden heute unter hartnäckigen <strong>Kreuzschmerzen</strong>, die in der industrialisierten Welt eine der drei Krankheiten sind, die Menschen im Alltag am meisten einschränken. Diese Behinderungen können sehr schwerwiegend sein. Wegen ihrer <strong>Häufigkeit</strong> ist die Behandlung von Kreuzschmerzen mit erheblichen <strong>Kosten</strong> verbunden.</p>
<p>Die groß angelegte <strong>Studie</strong> wurde von <em>Professor Sarah E. Lamb</em> und ihren Mitarbeitern an der Medical School der <em>University of Warwick</em> in Großbritannien durchgeführt. Insgesamt nahmen an der Untersuchung 701 Patienten teil, die unter quälenden <strong>subakuten </strong>(ungewöhnlich langsam abheilenden) oder <strong>chronischen Kreuzschmerzen</strong> im Lendenwirbelsäulenbereich litten und über Hausarztpraxen aus ganz England rekrutiert wurden. Die Studie untersuchte, ob Patienten von einer <strong>Gruppen-KVT</strong> profitieren würden, die sie zusätzlich zu der normalen Beratung durch den Hausarztes erhielten. Zu der hausärztlichen Beratung gehörten Empfehlungen für das Aktivbleiben im Alltag und eine richtige Anwendung von Schmerzmitteln.</p>
<p>Die Patienten wurden dann nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt:<br />
• 468 Patienten hatten bis zu sechs Sitzungen Gruppen-KVT<br />
• 233 Kontrollpatienten hatten keine Zusatzbehandlung</p>
<p>In beiden Gruppen nahmen jeweils 85 Prozent der Patienten bis zum Ende an der Studie teil. Die Hauptkriterien für den Therapieerfolg waren eine Verbesserung der <strong>Schmerzen </strong>und eine geringere <strong>Behinderung</strong> ein Jahr nach Beginn der Behandlung im Vergleich zu den Ausgangswerten des Patienten. Die Werte wurden mit zwei gebräuchlichen Messmethoden quantifiziert, den Fragebögen für Schmerzen und Behinderungen nach Roland Morris und nach von Korff (modifiziert).</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten deutliche und statistisch signifikante <strong>Verbesserungen</strong> beider Messwerte für <strong>Behinderungen</strong> ein Jahr nach der KVT. Auf der Roland-Morris-Skala (die von null bis 24 reicht) waren die Werte nach KVT um 2,4 Punkte verbessert verglichen mit 1,1 Punkte bei der Kontrollgruppe.  Der von-Korff-Wert verbesserte sich bei der KVT-Gruppe um 13,8 Prozent und bei der Kontrollgruppe um 5,4 Prozent. Außerdem war die Behandlung <strong>kostengünstig</strong>, was die Wissenschaftler als „qualitätskorrigierte Lebensjahre” quantifizierten (ein Messwert, der neben den Kosten selbst auch die Dauer der Wirkung und die Verbesserung der Lebensqualität berücksichtigt). Danach war die Therapie etwa halb so teuer wie bei alternativen Behandlungen, zum Beispiel Akupunktur.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren „ist eine effektive Behandlung für Kreuzschmerzen, die <strong>anhaltende Linderung</strong> verschafft, <strong>schwer</strong> zu erreichen. Die Untersuchung zeigt, dass sich subakute und chronische Kreuzschmerzen in der medizinischen Grundversorgung durch BeST, ein eigens dafür entwickeltes KVT-Programm, wirksam managen lassen. Die kurzzeitige Wirkung (über vier Monate) ähnelt der in sorgsam durchgeführten Studien und systematischen Literaturvergleichen von anderen Ansätzen zur medizinischen Grundversorgung wie <strong>Physiotherapie</strong>, <strong>Sport</strong>, <strong>Akupunktur </strong>und Verbesserung der <strong>Körperhaltung</strong>.”</p>
<p>Die Teilnehmer dieser Studie kamen aus ganz Großbritannien und waren repräsentativ für die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung sowie für ländliche und städtische Wohngegenden. Daher meinen die Autoren, dass die Behandlungsmethode allgemein anwendbar sein könnte. Außerdem weisen sie darauf hin, dass 95 Prozent der Zeit der KVT-Sitzungen psychologisch orientiert war und kaum Sportübungen unter Anleitung enthielt.</p>
<p>Abschließend schreiben die Autoren: „Das speziell auf die Behandlung von Kreuzschmerzen zugeschnittene KVT-Programm erzielte eine auch nach einem Jahr noch <strong>anhaltende Verbesserung</strong> der Behinderung durch Kreuzschmerzen bei <strong>geringen Kosten</strong> für die Krankenkasse.&#8221;</p>
<p>In einem Kommentar in der gleichen Ausgabe des <em>Lancet</em> zeigte sich <em>Dr. Laxmaiah Manchikanti</em> vom <em>Pain Management Center of Paducah</em> in Kentucky in den USA von den Ergebnissen der Studie von <em>Lamb</em> und Mitarbeitern „recht beeindruckt“.</p>
<p>Aber <em>Manchikanti</em> warnt vor allzu großen Hoffnungen auf eine allgemeine <strong>Verfügbarkeit </strong>von Gruppen-KVT für Kreuzschmerzen in der hausärztlichen Routineversorgung. Eine solche Behandlung „wäre in Ländern mit einem nationalen Gesundheitswesen möglich aber nicht in einem Land wie den USA.”</p>
<p>Abschließend meint er: „Die Ergebnisse zeigen, dass KVT eine hervorragende Möglichkeit für eine Behandlung durch Hausärzte darstellt bevor sie ihre Patienten an einen Facharzt überweisen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/180453.php " target="_blank">Medical News Today</a></span>, 26.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)62164-4/fulltext#article_upsell" target="_blank">Lamb et al</a></span>. The Lancet, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-schlafstorungen-von-patienten-mit-chronischen-schmerzen-helfen/" target="_self">Kann Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen von Patienten mit chronischen Schmerzen helfen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/was-ist-kognitive-verhaltenstherapie-interview-mit-dr-judith-beck/" target="_self">Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Interview mit Dr. Judith Beck</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hängen Schmerzen und Depressionen zusammen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-hangen-schmerz-und-depression-zusammen/" target="_self">Wie hängen Schmerzen und Depressionen zusammen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/chronische-schmerzen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-verhaltenstherapie-bei-ruckenschmerzen-helfen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst- & Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1974</guid>
		<description><![CDATA[Sport kann Patienten mit Depressionen aufbauen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sportliche Betätigung auch Ängste abbauen kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität zu der Studie vom 22. Februar übersetzt, in der die Wirkung von Sport auf Ängste bei Patienten mit ganz verschiedenen Erkrankungen untersucht wurde:
Chronische Erkrankungen sind bei Patienten oft mit Ängsten verbunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1992" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Hilft-regelmäßiger-Sport-gegen-Angststörungen-s.jpg" alt="Hilft regelmäßiger Sport gegen Angststörungen s" width="167" height="131" />Sport kann Patienten mit Depressionen aufbauen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass sportliche Betätigung auch Ängste abbauen kann. Ich habe die Pressemitteilung der Universität zu der Studie vom 22. Februar übersetzt, in der die Wirkung von Sport auf Ängste bei Patienten mit ganz verschiedenen Erkrankungen untersucht wurde:</p>
<p><strong>Chronische Erkrankungen</strong> sind bei Patienten oft mit <strong>Ängsten</strong> verbunden, die mit der Zeit die <strong>Lebensqualität</strong> immer stärker beeinträchtigen und dazu führen, dass Patienten sich nicht mehr an ihren <strong>Behandlungsplan </strong>halten. Aber eine neue Studie von Forschern der <em>University of Georgia</em> in den USA zeigt, dass regelmäßiger Sport Angstsymptome deutlich reduzieren kann.</p>
<p><span id="more-1974"></span>In der <strong>Studie</strong>, die in der Februarausgabe des Fachjournals <em>Archives of Internal Medicine</em> erscheint, werteten die Forscher vierzig randomisierte klinische Untersuchungen an fast 3000 Patienten mit sehr unterschiedliche Erkrankungen aus. Die Ergebnisse zeigten, wenn Patienten regelmäßig <strong>Sport</strong> trieben, <strong>verminderten</strong> sich ihre <strong>Angstsymptome</strong> im Durchschnitt um neunundzwanzig Prozent im Vergleich zu  Patienten, die keinen Sport trieben.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse sind ein weiterer Beitrag zu der immer größeren Anzahl von Studien, die zeigen, dass eine körperliche Betätigung wie Laufen oder Gewichtheben die vielleicht beste Medizin ist, die ein Arzt seinen Patienten zum Abbau von Ängsten verschreiben kann”, sagt <em>Matthew Herring</em>, der erste Autor der Studie und Doktorand in der Abteilung Kinesiologie (Bewegungslehre) am College of Education der <em>University of Georgia</em>.</p>
<p><em>Herring</em> betont, während die Bedeutung von Sport bei der Behandlung von <strong>Depressionssymptomen</strong> gut untersucht ist, hat die Forschung den Einfluss von regelmäßigem Sport auf <strong>Angstsymptome</strong> wenig beachtet. Und er fährt fort, dass angesichts der steigenden Lebenserwartung die Zahl von Menschen mit chronischen Erkrankungen eher zunehmen wird und damit der Bedarf an kostengünstigen und effektiven Behandlungsmethoden.</p>
<p>Für ihre Analyse werteten die Forscher nur die am besten gesicherten Daten aus und beschränkten sich auf <strong>„randomisierte, kontrollierte“ Untersuchungen</strong>. Solche Studien gelten in der klinischen Forschung als ein Goldstandard. Sie teilen Patienten randomisiert (nach dem Zufallsprinzip) in behandelte Gruppen und Kontrollgruppen ohne Therapie oder mit einer Standardtherapie auf, die dann verglichen werden. Die Patienten in diesen Studien hatten sehr <strong>unterschiedliche Erkrankungen</strong>, darunter Herzkrankheiten, Multiple Sklerose, Krebs und chronische Arthritisschmerzen. In <strong>neunzig Prozent</strong> der analysierten Studien hatten die Patienten in der Gruppe mit Sport <strong>schwächere Angstsymptome</strong> wie Sorgen, Befürchtungen und Nervosität als Patienten in der Kontrollgruppe.</p>
<p>„Wir stellten fest, dass Sport bei praktisch allen Patienten und in den meisten Studien zu helfen scheint”, sagt Mitautor <em>Pat O&#8217;Connor</em>, der Professor und ebenfalls Direktor am Exercise Psychology Laboratory der <em>University of Georgia</em> ist. „Sport hilft sogar Leuten, die von vornherein keine großen Ängste haben und beruhigt ihre Nerven.“</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass <strong>Trainingseinheiten</strong>, die <strong>länger</strong> als dreißig Minuten dauerten, Ängste besser verminderten als kürzere. Aber überraschenderweise scheinen Trainingsprogramme von drei bis zwölf Wochen Ängste effektiver zu reduzieren als noch längere Programme. Die Forscher weisen aber darauf hin, dass Studienteilnehmer längere <strong>Trainingsprogramme</strong> öfter <strong>abbrachen</strong>. Daher meinen sie, dass bessere Teilnahmequoten Ängste effektiver reduzieren sollten.</p>
<p>„Da nicht alle Studienteilnehmer auch alle Trainingseinheiten mitmachten, könnte unsere Studie die Wirkung von Sport auf Ängste eher unterschätzen“, sagt der Mitautor <em>Rod Dishman</em>, der ebenfalls Professor für Kinesiologie ist. „Wie dem auch sei, unsere Untersuchung spricht für <strong>Sport </strong>als eine Behandlung bei sehr unterschiedlichen körperlichen und psychischen Erkrankungen, die außerdem ein <strong>geringeres Risiko für Komplikationen </strong>hat als Medikamente.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.uga.edu/news/artman/publish/100222_ExerciseAnxiety.shtml" target="_blank">University of Georgia</a></span>, 22.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/170/4/321" target="_blank">Herring et al</a></span>. Archives of Internal Medicine, Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/steigert-korperliche-fitness-die-intelligenz/" target="_self">Steigert körperliche Fitness die Intelligenz?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/aengste.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Ängsten?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-regelmasiger-sport-gegen-angststorungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Macht Mittagsschlaf schlau?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1965</guid>
		<description><![CDATA[Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:
Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1995" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Macht-Mittagsschlaf-schlau-napping-s.jpg" alt="Macht Mittagsschlaf schlau napping s" width="167" height="119" />Gut ausgeschlafene Schüler lernen am besten – aber wieso eigentlich? Eine neue Studie von Forschern aus den USA zeigt, dass während des Schlafs ein entscheidender Schritt beim Lernprozess stattfindet. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 22. Februar übersetzt, der die Untersuchung vorstellt, von der auch Senioren profitieren könnten:</p>
<p>Wenn Sie das nächste Mal einen Studenten in der Bibliothek wegdösen oder eine Kollegin am Arbeitsplatz bei der Siesta sehen, verdrehen Sie nicht gleich die Augen. Eine neue Studie von der <em>University of California </em>in <em>Berkeley </em>zeigt, dass ein Stündchen Schlaf die <strong>geistige Leistungsfähigkeit</strong> erheblich <strong>steigern</strong> und wiederherstellen kann. Weiter zeigen sie, dass ein <strong>zweiphasiges Schlafmuster</strong> nicht nur den Geist erfrischt, es kann Menschen sogar schlauer machen.</p>
<p><span id="more-1965"></span>Umgekehrt zeigt die Untersuchung, dass der Geist zunehmend träger wird je länger ein Mensch wach ist. Damit bestätigt sie frühere Ergebnisse desselben Forscherteams, dass eine <strong>Nacht durchmachen</strong> – ein unter manchen Jugendlichen verbreitetes Ritual während der kurzen Schulferien und nach großen Prüfungen – die Aufnahmefähigkeit für neuen Lernstoff um fast vierzig Prozent vermindert, weil sich bestimmte <strong>Gehirnregionen</strong> bei Schlafmangel einfach <strong>abschalten</strong>.</p>
<p>„Schlaf gleicht nicht einfach nur die Auswirkungen eines länger andauernden Wachzustandes aus. Sondern was die geistigen Gehirnfunktionen angeht, macht er Sie noch frischer als vor dem Schlafen”, sagt <em>Matthew Walker</em>, der Leiter der Untersuchungen und ein Assistant Professor für Psychologie an der <em>UC Berkeley</em>.</p>
<p>Für ihre neuste <strong>Schlafstudie</strong> teilten die Forscher der <em>UC Berkeley</em> 39 gesunde junge Erwachsene in zwei Gruppen auf – <strong>Schläfchen</strong> und kein Schläfchen. Zur Mittagszeit machten alle Teilnehmer einen anspruchsvollen <strong>Lerntest</strong>, der ihren Hippocampus strapazieren sollte. Diese Gehirnregion spielt bei der Gedächtnisspeicherung von Faktenwissen eine Rolle. Beide Gruppen lernten ähnlich gut.</p>
<p>Um vierzehn Uhr hielt die Schlaf-Gruppe  eine neunzigminütige Siesta, während die andere Gruppe wach blieb. Alle Teilnehmer machten dann am gleichen Tag um achtzehn Uhr einen zweiten Lerntest. Die Versuchspersonen, die den ganzen Tag wach geblieben waren, lernten jetzt schlechter. Diejenigen, die kurz <strong>geschlafen</strong> hatten, <strong>lernten</strong> dagegen deutlich <strong>besser</strong> als die andere Gruppe und sogar besser als sie selbst bei ihrem ersten Test vor dem Mittagsschlaf.</p>
<p>Damit bestätigten die Ergebnisse die Hypothese der Forscher, dass Schlaf dazu dient, den Speicher für das <strong>Kurzzeitgedächtnis</strong> im Gehirn zu <strong>entleeren</strong> und Platz für neue Informationen zu schaffen, sagt <em>Walker</em>, der seine noch vorläufigen Ergebnisse am 21. Februar auf der Jahrestagung der <em>American Association of the Advancement of Science (AAAS)</em> in San Diego in Kalifornien vorstellte.</p>
<p>Seit 2007 haben <em>Walker </em>und andere Schlafforscher in ihren Untersuchungen wiederholt gezeigt, dass die <strong>Erinnerung </strong>von Tatsachen zunächst im <strong>Hippocampus</strong> gespeichert wird. Von dort wird sie <strong>dann</strong> zur Stirnregion des <strong>Großhirns</strong> gesendet, dessen Speicherkapazität größer sein könnte.</p>
<p>„Das ist etwa so, als wenn der Posteingang der <strong>E-Mail</strong> in Ihrem Hippocampus <strong>voll</strong> ist, und bis Sie schlafen und dabei diese Fakten-E-Mails wegsortieren, können Sie keine neuen Mails mehr empfangen. Sie werden einfach wieder zurückgesendet bis Sie schlafen und dabei die Mails in einen anderen Ordner verschieben”, sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>In ihrer neusten Studie haben <em>Walker</em> und sein Team eine grundlegende Entdeckung gemacht, nämlich dass dieser Prozess der <strong>Gedächtniserneuerung</strong> während einer ganz <strong>bestimmten Schlafphase</strong> stattfindet. <strong>EEG</strong>- (Elektroenzephalogramm-) Tests der elektrischen Aktivität im Gehirn haben gezeigt, dass diese Erneuerung der Gedächtniskapazität etwas mit dem sogenannten Stadium II des Non-REM-Schlafs zu tun hat. In diesem Stadium befindet sich der Schlafende <strong>zwischen Tiefschlaf </strong>(Stadium IV des Non-REM-Schlafs) und <strong>Traumschlaf</strong> (REM-Schlaf; von Rapid Eye Movement, englisch für schnelle Augenbewegungen). Der Zweck dieses Stadiums war bis jetzt nicht klar, aber die neuen Ergebnisse bieten nun eine mögliche Erklärung, warum Menschen mindestens die Hälfte ihres Schlafs in Stadium II des Non-REM-Schlafs verbringen, sagt <em>Walker</em>.</p>
<p>„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mutter Natur uns fünfzig Prozent der Nacht ohne guten Grund von einem Schlafstadium zu einem anderen wechseln lässt“, sagt <em>Walker</em>. „Der Schlaf ist hoch entwickelt. Er gibt uns genau das, was wir brauchen.&#8221;</p>
<p><em>Walker </em>und seine Mitarbeiter wollen nun untersuchen, ob die kürzer werdende <strong>Schlafdauer</strong> in höherem <strong>Alter</strong> etwas mit der bekanntlich abnehmenden Lernfähigkeit älterer Menschen zu tun hat. Wenn wir solch einen Zusammenhang finden, könnte uns das helfen, den <strong>Abbau der Gehirnfunktion</strong> bei Erkrankungen wie Alzheimer besser zu verstehen, sagt <em>Walker</em>.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2010/02/22_naps_boost_learning_capacity.shtml" target="_blank">University of California-Berkeley News</a></span>, 22.2.10</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-beeinflusst-stress-die-leistungsfahigkeit/" target="_self">Wie beeinflusst Stress die Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/welchen-einfluss-hat-ein-spaziergang-auf-unsere-mentale-leistungsfahigkeit/" target="_self">Welchen Einfluss hat ein Spaziergang auf unsere Leistungsfähigkeit?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Hilft Meditation gegen Stress?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/hilft-meditation-gegen-stress/" target="_self">Hilft Meditation gegen Stress?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Gibt es einen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und schlechten Schulleistungen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-zu-wenig-schlaf-und-schlechten-schulleistungen/" target="_self">Gibt es einen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und schlechten Schulleistungen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/macht-mittagsschlaf-schlau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen?</title>
		<link>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/</link>
		<comments>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shaw Rose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout/Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik & Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[begleitende Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/?p=1907</guid>
		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:
Menschen, die normalerweise glücklich, begeisterungsfähig und zufrieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1913" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid #000000;" title="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" src="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Schützt-Zufriedenheit-vor-Herzerkrankungen-s.jpg" alt="Schützt Zufriedenheit vor Herzerkrankungen s" width="125" height="165" />Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist schon länger bekannt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „positive Persönlichkeit“ einen entgegengesetzten Effekt hat und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Ich habe eine Pressemitteilung des Herausgebers des Journals vom 18. Februar übersetzt, in der die Forscher praktische Tipps für den Alltag geben:</p>
<p>Menschen, die normalerweise <strong>glücklich</strong>, begeisterungsfähig und zufrieden sind, werden <strong>seltener herzkrank</strong> als Menschen, die eher nicht glücklich sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine bedeutende neue Studie, die am 17. Februar veröffentlicht wurde.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren zeigt die Studie, die im <em>European Heart Journal</em>, dem führenden europäischen Fachjournal für Kardiologie, veröffentlicht wurde, zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen positiven Emotionen und koronarer Herzkrankheit, der unabhängig von anderen Risikofaktoren ist.</p>
<p><span id="more-1907"></span>Die erste Autorin der Studie <em>Dr. Karina Davidson </em>sagt, obwohl für die Untersuchung Menschen lediglich beobachtet wurden, deuten ihre Ergebnisse darauf hin, dass eine <strong>Verstärkung positiver Emotionen </strong>bei Menschen <strong>Herzerkrankungen verhindern</strong> könnte. Dennoch rät sie zur Vorsicht, denn es wäre verfrüht, schon jetzt klinische Empfehlungen abzugeben. Vorher müssten die Ergebnisse noch durch andere klinische Studien eingehender untersucht werden.</p>
<p>„Wir brauchen dringend exakte klinische Untersuchungen auf diesem Gebiet. Wenn solche Studien unsere Ergebnisse bestätigen, wären sie außerordentlich wichtig um sagen zu können, was genau Ärzte und/oder Patienten zur Förderung der Gesundheit tun können“, sagt <em>Dr. Davidson</em>, die Herbert Irving Associate Professor of Medicine &amp; Psychiatry und Direktorin des Centers for Behavioral Cardiovascular Health am Medical Center der <em>Columbia University</em> (New York, USA) ist.</p>
<p>Für ihre <strong>Studie </strong>beobachteten <em>Dr. Davidson</em> und ihre Mitarbeiter zehn Jahre lang 1739 gesunde Erwachsene (862 Männer und 877 Frauen), die seit 1995 an der Nova Scotia-Gesundheitsstudie teilnehmen. Zu Beginn der Studie werteten dafür geschulte Krankenschwestern das <strong>Risiko</strong> der Studienteilnehmer für <strong>Herzerkrankungen</strong> aus. Dazu gehörten Selbstauskünfte und eine Gesundheitsuntersuchung, die eine Quantifizierung von Symptomen für <strong>Depressionen</strong>, <strong>Feindseligkeit</strong> und <strong>Ängste</strong> erlaubten. Ferner wurde der Wert des sogenannten <strong>positiven Affekts</strong> bestimmt, der misst, wie stark ein Mensch positive Emotionen zum Ausdruck bringt.</p>
<p>Der <strong>positive Affekt </strong>ist definiert als das Erleben angenehmer Emotionen wie Freude, Glück, Aufregung, Begeisterung und Zufriedenheit. Diese Gefühle können vorübergehend sein, aber normalerweise sind sie stabil und <strong>charakteristisch </strong>für die <strong>Persönlichkeit</strong> eines Menschen, besonders bei Erwachsenen. Der positive Affekt ist weitgehend unabhängig vom <strong>negativen Affekt</strong>, sodass ein Mensch, der im Allgemeinen glücklich und zufrieden ist, bisweilen auch ängstlich, wütend oder niedergeschlagen sein kann.</p>
<p>Nach Korrektur der Daten für den Einfluss von Alter, Geschlecht, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und negativen Emotionen stellten die Forscher fest, dass über den zehnjährigen Beobachtungszeitraum ein erhöhter <strong>positiver Affekt</strong> ein um 22 Prozent pro Punkt <strong>geringeres Risiko </strong>für <strong>Herzkrankheiten</strong> vorhersagte (auf einer Skala von 5 Punkten, die den Ausdruck von positivem Affekt von „kein“ bis „extrem“ misst).</p>
<p>Dabei bedeutet nach <em>Dr. Davidson</em> „22 Prozent pro Punkt“, dass Teilnehmer mit gar keinem positiven Affekt ein 22 Prozent höheres Risiko für ischämische Herzerkrankungen (Herzinfarkt oder Angina) hatten als Teilnehmer mit einem geringen positiven Affekt, die wiederum ein 22 Prozent höheres Risiko hatten als Leute mit mäßigem positiven Affekt.</p>
<p>„Außerdem stellten wir fest, wenn ein normalerweise <strong>positiver Mensch</strong> zur Zeit der Befragung ein paar <strong>depressive Symptome </strong>hatte, wirkte sich das <strong>nicht</strong> auf sein insgesamt geringeres <strong>Risiko</strong> für Herzerkrankungen aus.“</p>
<p>„Soweit wir wissen, ist dies die erste prospektive Studie, die den Zusammenhang zwischen einem klinisch ausgewerteten positiven Affekt und Herzerkrankungen untersucht hat“.</p>
<p>Die Forscher spekulieren über die möglichen <strong>Mechanismen</strong> und wie positive Emotionen für einen lang anhaltenden Schutz gegen Herzerkrankungen verantwortlich sein könnten. Dazu gehören ein Einfluss auf die Herzfrequenz, Schlafmuster und den Erfolg beim Rauchen aufgeben.</p>
<p>„Es gibt mehrere mögliche Erklärungen“, sagt <em>Dr. Davidson</em>. „Erstens könnten Menschen mit mehr positivem Affekt aus physiologischen Gründen längere Ruhe- oder <strong>Entspannungspausen</strong> haben. Die Regulation des <strong>Blutdrucks</strong> und der körperlichen Entspannung allgemein könnte bei diesen Menschen besser funktionieren als bei Leuten mit weniger positivem Affekt. Zweitens könnten sich Leute mit mehr positivem Affekt schneller von belastenden Einflüssen erholen und sich <strong>nicht so lange</strong> mit ihnen „<strong>innerlich beschäftigen</strong>“ müssen, was wiederum physiologische Schäden zu verursachen scheint. Dies sind aber Spekulationen, weil wir gerade erst anfangen zu untersuchen, warum positive Emotionen und Glück positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.“</p>
<p>Sie sagt, dass zu den meisten Behandlungsmethoden gegen <strong>Depressionen</strong> eine Stärkung des positiven und eine Verminderung des negativen Affekts gehört. Wenn weitere klinische Untersuchungen die Ergebnisse dieser Studie bestätigen, sollte es relativ einfach sein, den <strong>positiven Affekt</strong> bei Patienten zu bestimmen und sich Schritte zu überlegen, die ihn <strong>verstärken </strong>und späteren <strong>Herzerkrankungen vorbeugen</strong>. Bis dahin können Leute, die über diese Studie lesen, selbst ein paar einfache Maßnahmen ergreifen, um ihren positiven Affekt zu stärken.</p>
<p>„Genauso wie bei der Beobachtung, dass mäßiger Weingenuss gesund (und angenehm) ist, kann auch jetzt jeder dafür sorgen, dass er in seinem <strong>Alltag</strong> ein paar <strong>Aktivitäten</strong> hat, die ihm <strong>Spaß </strong>machen&#8221;, meint sie. „Manche Leute warten, bis sie zwei Wochen Urlaub haben, um sich zu amüsieren. Das ist so ähnlich wie ein Trinkgelage am Wochenende (man braucht Maßhalten und <strong>Beständigkeit </strong>im Leben, nicht Entbehrung und Exzess). Wenn Sie gerne Novellen lesen aber nie die Zeit dazu finden, reservieren Sie sich eine Viertelstunde zum Einzulesen. Wenn Sie spazieren gehen oder Musik hören aufmuntert, planen Sie es in Ihrem Tag ein. Im Grunde kann es nur gut für Ihr seelisches Wohl sein, wenn Sie sich jeden Tag ein paar Minuten lang mit etwas beschäftigen, dass Sie wirklich entspannt und Ihnen Spaß macht, und das könnte auch gut für Ihre körperliche Gesundheit sein (obwohl das erst noch bestätigt werden muss).“</p>
<p>In der gleichen Ausgabe des <em>European Heart Journal </em>erscheint ein Leitartikel von <em>Bertram Pitt</em>, Professor für innere Medizin und <em>Patricia Deldin</em>, Associate Professor für Psychologie und Psychiatrie, beide von der School of Medicine der <em>University of Michigan</em> in den USA. Darin weisen die Autoren darauf hin, dass im Moment niemand weiß, ob <strong>positiver Affekt</strong> eine direkte oder indirekte Rolle für die <strong>Ursachen</strong> von <strong>Herzerkrankungen</strong> spielt, oder ob noch ein dritter, beiden gemeinsamer zugrunde liegender Faktor beteiligt ist. Außerdem wüsste niemand genau, ob man positiven Affekt verändern oder verstärken kann und bis zu welchem Grad.</p>
<p>„Inzwischen werden groß angelegte, kontrollierte <strong>klinische Untersuchungen</strong> durchgeführt, die Methoden zur Verstärkung des positiven Affekts bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen testen“, schreiben sie und fahren fort: „Diese Studien werden es erlauben, die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszuwerten und einen Einblick in die Natur des Zusammenhangs zwischen positivem Affekt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten.“</p>
<p>„Der <strong>Teufelskreis</strong> aus <strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong> und klinischen <strong>Depressionen</strong> verdient mehr Beachtung sowohl in der Herz-Kreislauf- als auch in der psychiatrischen Forschung“, schreiben die Autoren. „Diese neuen Behandlungsmethoden (zur Verstärkung des positiven Affekts) könnten ein vielversprechender Ansatz für eine Therapie von Herz-Kreislauf-Patienten werden, die an Depressionen erkranken. Die Beobachtungen und Hypothesen von <em>Davidson </em>et al. könnten einen Anreiz für weitere Studien über die Wirkung eines verstärkten positiven Affekts auf physiologische Anomalien und das damit verbundene Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten. Dann hätten wir vielleicht alle einen Grund zur Freude.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.escardio.org/about/press/press-releases/pr-10/Pages/Happiness-protects-against-heart-disease.aspx?hit=dontmiss" target="_blank">European Society of  Cardiology</a></span>, 18.2.10</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehp603.pdf" target="_blank">Davidson et al</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.oxfordjournals.org/our_journals/eurheartj/press_releases/freepdf/ehq031.pdf" target="_blank">Pitt &amp; Deldin</a></span>. European Heart Journal Feb 2010</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Leben Optimisten länger als Pessimisten?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/leben-optimisten-langer-als-pessimisten/" target="_self">Leben Optimisten länger als Pessimisten?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/haben-angstpatienten-ein-hoheres-herzinfarktrisiko/" target="_self">Haben Angstpatienten ein höheres Herzinfarktrisiko?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/sind-depressionen-so-lebensgefahrlich-wie-das-rauchen/" target="_self">Sind Depressionen so lebensgefährlich wie das Rauchen?</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a title="Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?" href="http://www.praxis-dr-shaw.de/psychotherapie-erwachsene/depressionen.html" target="_self">Wie hilft Psychotherapie bei Depressionen?</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/schutzt-zufriedenheit-vor-herzerkrankungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
