Untreue und Eifersucht: Was sind die Gründe für die Geschlechterunterschiede?
Männer und Frauen erleben ihre Sexualität unterschiedlich, was sich auch in der Eifersucht äußert, mit der beide Geschlechter auf sexuelle und emotionale Untreue reagieren. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dabei nicht nur die biologische Verschiedenheit sondern auch die individuelle Persönlichkeit und Lebenserfahrung von Menschen eine Rolle spielt. Ich habe einen Presseartikel des Journals vom 26. Januar übersetzt, der die Ergebnisse zusammenfasst:
Als der Gouverneur von South Carolina, Mark Sanford letzten Juni auf frischer Tat ertappt wurde, wie er von einem Rendezvous mit seiner argentinischen Geliebten wiederkam, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, er hätte sich mit seiner „Seelengefährtin” getroffen. Mit dieser Wortwahl schien er andeuten zu wollen, dass seine tiefe Gefühls- und Gemütsverwandtschaft mit Maria Belen Chapur aus seiner sexuellen Untreue gegenüber seiner Ehefrau Jenny Sanford etwas weniger Niederträchtiges machte.
Dabei verstand der zweimalige Gouverneur nicht, dass die meisten Frauen emotionale Untreue für schlimmer, nicht besser, als sexuellen Betrug halten. Das könnte erklären, warum Hillary Clinton mit Bill Clinton zusammenblieb und sich dem Anschein nach aus seiner sexuellen Affäre mit Monica Lewinsky nicht so viel machte.
Eine aktuelle Studie hat den Beitrag von Umwelt und Vererbung beim Lesenlernen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Einflüsse wichtig sind, aber recht verschiedene Rollen spielen. Ich habe eine Presseerklärung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Autoren meinen, bei Schulanfängern müssen die unterschiedlichen Voraussetzungen und Einflüsse im Unterricht gezielt berücksichtigt werden:
Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher zeigt zum ersten Mal, dass die Kommunikation zwischen bestimmten Gehirnregionen bei Kindern mit ADHS gestört ist. Ich habe eine Pressemitteilung der Universität vom 11. Januar übersetzt, in der die Wissenschaftler darauf hinweisen, dass sich elektrische Messungen wie ihre für eine verbesserte Diagnose und Erforschung der Störung eignen:
Eine aktuelle Untersuchung hat die Daten früherer Studien über die Mathekenntnisse von Schülern neu ausgewertet und zeigt, dass Mädchen Mathe genauso gut liegt wie Jungs. Allerdings glauben das Viele nicht. Auch Mädchen selber trauen sich in dem Fach weniger zu und geben sich weniger Mühe. Ich habe eine Pressemitteilung vom 5. Januar übersetzt, in der die Autorinnen fordern, Mädchen müssten mehr positive Rollenmodelle haben: